Die Wahl des richtigen Trading-Demokontos

Demokonto CFD-Trading / Quelle: Pexels, lizenzfreie Bilder, open library: energepic.com; https://www.pexels.com/de-de/foto/blaue-und-gelbe-grafik-auf-dem-borsenmonitor-159888/ Demokonto CFD-Trading / Quelle: Pexels, lizenzfreie Bilder, open library: energepic.com; https://www.pexels.com/de-de/foto/blaue-und-gelbe-grafik-auf-dem-borsenmonitor-159888/

Was ist zu tun, wenn man sich als Anfänger für den geborenen CFD-Trader hält? Anfänger brauchen ein gutes Trading-Demokonto und sollten dies mit Bedacht wählen.

Der Handel mit besonders risikoreichen Finanzinstrumenten wie beispielsweise CFDs (zu Deutsch: Differenzkontrakten) ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und übt vor allem auf Anfänger eine fast magische Anziehungskraft aus. Die Gründe dafür sind wohl in der Aussicht auf schnelle und hohe Gewinne im Rahmen des Daytradings zu finden, die den Umstand, dass die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren zumindest ebenso groß ist, vollkommen in den Hintergrund zu drängen scheint.

Dabei wird gerade bei diesen Finanzinstrumenten davor gewarnt, dass sie von Anfängern genutzt werden und erklärt, dass sich diese in erster Linie an erfahrene Trader richten.

Was also tun, wenn man sich als Anfänger für den geborenen CFD-Trader hält und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen möchte?

Die Antwort bietet ein Trading-Demokonto! Denn hier kann man ohne Risiko und den Einsatz von echten Geldes sein Geschick im Trading unter Beweis stellen.

Wer aber in einem Demokonto Trading betreiben möchte, um zu sehen was seine Börsenstrategie taugt, der muss bei der Wahl desselbigen genau sein, denn nicht alle Demokonten bieten die echten Marktbedingungen und sind nur als Spiel konzipiert.

Was ist für ein Trading Demokonto wichtig?

Es hat sich bewährt, beim Demokonto eines Brokers auf drei Punkte zu achten, um einschätzen zu können, ob man sich mit dessen Hilfe ein realistisches Bild seiner Fähigkeiten als Trader machen kann:

  1. Ist das Demokonto unbegrenzt kostenlos nutzbar?
    Damit man eine Tradingstrategie überprüfen kann braucht man vor Allem Zeit. Genau diese ist aber bei vielen Demokonten knapp, denn man kann sie nur in einer kurzen Testphase kostenlos nutzen. Diese reicht aber normalerweise nicht, um in vielen hundert Trades die tatsächliche Erfolgswahrscheinlichkeit einer Strategie herauszufinden.
    Aus diesem Grund sollte man von Anfang an bei der Wahl darauf achten, ob das Trading Demokonto zeitlich unbegrenzt kostenlos genutzt werden kann.
  2. Stellt das Demokonto die echten Live-Börsenkurse zur Verfügung?
    Möchte man die realen Marktbedingungen im Demomodus vorfinden, so sollte man tunlichst darauf achten, dass die wahren Börsenkurse in Echtzeit eingespielt werden. Ist das nicht der Fall, ist Manipulation Tür und Tor geöffnet. So nutzen manche Broker „eigene“ Börsenkurse, welche sich mit Vorliebe zugunsten des Traders entwickeln. Dadurch verspricht man sich, dass der Demotrader, motiviert durch tolle Erfolge, möglichst rasch zu einem Echtgeldtrader wird; denn nur so verdient der Broker schließlich an ihm.
  3. Werden die Gebühren des Brokers im Demokonto berücksichtigt?
    Ebenso wichtig ist, dass bereits im Demomodus die beim Echtgeldhandel anfallenden Gebühren des Brokers Berücksichtigung finden. Nur so erhält man ein realistisches Bild davon, wie sich das Gewinn-/Verlustverhältnis der eingesetzten Tradingstrategie gebärdet.
    Darauf verzichten aber Broker in ihren Demokonten gerne. Auch dafür ist der Grund, dass der Demotrader so leichter Gewinne erzielen kann, die natürlich motivieren sein Glück auch im Handel mit echtem Geld zu versuchen, wodurch der Broker erst an ihm verdienen kann.
    Ein realistisches Bild stellt sich nur, wenn wirklich alle Gebühren im Demomodus miteinbezogen werden!

Sind diese drei Punkte erfüllt, dann kann man sich unter fast realen Bedingungen davon überzeugen, ob man wirklich für das Trading geboren ist. „Fast“ real, weil in einem Demokonto natürlich die Komponente der Emotionen fehlt. Da es nur um Spielgeld geht, werden nie Gefühle wie Angst oder Gier aufkommen, die gemeinhin als größte Feinde des Traders gelten.
Ein sehr authentisches Tradingerlebnis, natürlich unter Einhaltung der genannten Punkte, biete beispielsweise das Demokonto von Plus500, über welches man hier mehr erfahren kann.

Tipps für die Brokerwahl

Sollte man dennoch einmal auch den Handel mit echtem Geld ausprobieren wollen, so sollte man nicht unbedingt sofort den Broker heranziehen bei dem man auch das Demokonto hatte, sondern noch einmal unabhängig beurteilen. Nur weil der Broker für den Demohandel gut ist, heißt das nicht, dass das für den Echtgeldhandel ebenso gilt.

Viele Trader machen den Fehler und vergleichen Broker vorwiegend aufgrund ihrer Konditionen. Ein Fehler ist das deswegen, weil die Konditionen nicht das bestimmende Kriterium sind, sondern die Trading Software. Immerhin entscheidet man sich mit einem Broker auch für dessen Tradingoberfläche; nur die wenigsten Anbieter ermöglichen die Nutzung von Drittsoftware, wie z.B. dem MetaTrader.

Die Trading Software ist es nun einmal, die darüber entscheidet, wie schnell eine Order abgesetzt wird, wie verlässlich die Charts sind, oder wie genau die gesetzten Stopps eingehalten werden können.

Auch wenn die Konditionen eines Brokers noch so günstig sind, hilft das wenig, wenn sich mit dessen Trading Software nicht professionell arbeiten lässt. Deswegen ist man gut beraten, wenn man sich vorher ausgiebig über deren Qualität informiert und dann erst auf die Gebühren eines Brokers blickt.

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