Jugendliche als Instrumente der Politik

Jugend / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/konzert-menge-publikum-menschen-768722/ Jugend / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/konzert-menge-publikum-menschen-768722/
 

Grüne und Sozialdemokraten fordern die generelle Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahre. Dabei gibt es gut Gründe, es auf das 28. Lebensjahr heraufzusetzen.

Anlässlich der Wahlen zum EU-„Parlament“ forderten sowohl die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock als auch Bundesjustizministerin Katarina Barley, SPD, die Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahre für alle Parlamente. Schüler, die für ihre Zukunft auf die Straße gehen, müssten auch in den Parlamenten eine politische Stimme bekommen. – Die Wahlen, die schon lange auf dem entwürdigenden Niveau der Waschmittel-Werbung angekommen sind, spiegeln immer mehr die Praxis einer Parteien-Herrschaft, die nicht den urteilsfähigen mündigen Bürger braucht, sondern die manipulierbare Masse lenkbarer Untertanen.

Der Prozess der Infantilisierung der Politik ist jedoch bereits weit fortgeschritten. In 11 der 16 Bundesländer wurde schon bei Kommunalwahlen das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt, und in den 4 Bundesländern Bremen, Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein können 16-Jährige auch an Landtagswahlen teilnehmen. Mit sechzehn sei man „so erwachsen, dass man weitreichende politische Entscheidungen fällen kann“, behauptet Barley.[1]

Dabei weiß sie als Justizministerin, dass das Strafrecht aus langer Erfahrung erst 21-Jährige generell als Erwachsene behandelt und 18 – 21-Jährige nur in begründeten Ausnahmefällen. Zumeist werden letztere und natürlich 16 – 18-Jährige generell nach dem Jugendstrafrecht verurteilt, weil sie die Folgen ihres Handelns noch nicht abschätzen können. Auch weiß sie, dass 16 -, 17-Jährige aus gutem Grund noch keinen Mietvertrag für eine Wohnung abschließen, keinen hochprozentigen Alkohol und Zigaretten kaufen und – wegen leichter Beeinflussbarkeit und Suchtgefahr – nicht an Glückspielen teilnehmen dürfen.

Reif für die Wahl?

Doch jeder nüchterne Beobachter kennt, wie Ramin Peymani es bei Vera Lengsfeld etwas zugespitzt formuliert, die wahren parteitaktischen Motive: „Dahinter steckt eine ebenso simple wie durchschaubare Überlegung: Teenies sind leicht beeinflussbar und für sozialistische Ideologien besonders empfänglich, da sie in der Regel weder über selbst erwirtschaftetes Eigentum noch über ein Einkommen verfügen, aber jede Menge unausgegorener Ideen und naiver Flausen im Kopf haben. Sie sind deswegen auch ein leichtes Opfer für grüne Extremisten.“

Ein Herabsetzen des Wahlalters findet seit hundert Jahren statt. Betrug das Wahlalter seit 1871 im deutschen Kaiserreich noch 25 Jahre, wurde es am 19.1.1919 auf 20 Jahre gesenkt. Nach 1945 kam es zur geringfügigen Anhebung auf 21 Jahre, der 1972 die Absenkung des aktiven Wahlalters auf 18 Jahre folgte. Und 1974 wurde mit der Volljährigkeit ebenfalls das passive Wahlalter (also die Wählbarkeit) auf 18 Jahre herabgesetzt. Mit der weitgehenden Absenkung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre in kommunalen und Landesparlamenten und der Forderung auch für Bundes- und EU-Wahlen ist der vorläufige Tiefpunkt der Verständnislosigkeit dessen erreicht, was wählen eigentlich gesellschaftlich bedeutet und welche allgemeinen Entwicklungsvoraussetzungen beim wählenden Bürger vorliegen müssen.

Immerhin ist noch partiell ein Gefühl dafür vorhanden, dass für bestimmte staatliche Ämter doch eine gewisse Lebensreife notwendig ist. So müssen der Bundespräsident, der bayerische Ministerpräsident und die Richter am Bundesverfassungsgericht mindestens 40 Jahre alt sein. Auch für Landräte und Bürgermeister bestehen unterschiedliche Regelungen, die ein höheres passives Wahlalter vorsehen. In Schleswig-Holstein z. B. muss ein Landrat mindestens 27 Jahre zählen und ein Bürgermeister in Baden-Württemberg mindestens 25 Jahre. Doch das Amt des Bundeskanzlers scheint so einfach und unbedeutend, dass auch ein 18-Jähriger gewählt werden könnte. (Wikipedia)

Eingriff in Leben und Schicksal der Menschen

In der repräsentativen Demokratie erteilen die souveränen Bürger mit der Wahl einzelnen Bürgern eine Generalvollmacht, stellvertretend für sie die notwendigen Gesetze zu beschließen und die Regierung zu ernennen und zu kontrollieren, die mit ihren Verwaltungen die Gesetze durchführt. Das moderne gesellschaftliche Leben ist hochkomplex. Es umfasst komplizierte wirtschaftliche Verhältnisse und Strukturen, ein vielschichtiges Kultur- und Bildungsleben und Rechtsstrukturen, die das gesamte staatliche und gesellschaftliche Leben durchdringen. Zwar ist das staatliche Parlament eigentlich nur für das Recht im engeren Sinne zuständig, maßt sich aber seit dem Absolutismus die gesetzliche Reglementierung aller Lebensgebiete an.

Daher ist für einen Abgeordneten ein hohes Maß an gesellschaftlichem Durchblick erforderlich. Dies ist der von der Sache geforderte Anspruch. Wie weit er erfüllt wird, ja, in diesem falschen Einheitsstaat überhaupt erfüllt werden kann, ist eine andere Frage. Die Anmaßung der omnipotenten Gesetzgebung ist jedenfalls notwendig mit diesem Anspruch verbunden.[2] Und dieser kann natürlich nur mit entsprechender Bildung und vor allem nicht ohne eine gehörige Lebenserfahrung, Weite des Horizontes und großem Verantwortungsbewusstsein erfüllt werden; denn mit den Gesetzen wird tief in Leben und Schicksal der Menschen eingegriffen.

Eine Generalvollmacht setzt voraus, dass der Vollmachtgeber die gleichen Kompetenzen, zumindest denselben gesellschaftlichen Durchblick hat wie der Beauftragte. Sonst kann er nicht beurteilen, ob der Gewählte geeignet ist, die Intentionen des Wählers wahrzunehmen. Das heißt, er muss zumindest ebenfalls eine gewisse Lebenserfahrung und Reife der Urteilsbildung über die gesellschaftlichen Verhältnisse besitzen und dazu die Fähigkeit, im heutigen Parteiensystem Schein und Sein, Phrase und Wahrheit, Machtgier und wirkliches Interesse am Gemeinwohl zu unterscheiden.

Volljährig und mündig?

Es ist symptomatisch, dass der nichtssagende Begriff „Volljährigkeit“ in der Öffentlichkeit viel häufiger verwendet wird als der alte Begriff der „Mündigkeit“, dessen Bedeutung damit aus dem Bewusstsein verdrängt wird. „Der Wortstamm geht zurück auf ein althochdeutsches und altnordisches Substantiv ´mund` = Schutz, Hand; ´mundboro` war im Althochdeutschen der Vormund (der Schutzgebende). … Mündigkeit ist also die Fähigkeit, sich selbst in die Hand zu nehmen, sich selbst zu schützen.“[3]

Entsprechend heißt es auch auf Wikipedia: „Der Begriff Mündigkeit beschreibt das innere und äußere Vermögen zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Mündigkeit ist ein Zustand der Unabhängigkeit. Sie besagt, dass man für sich selbst sprechen und sorgen kann.“ Ist das bei einem 16-Jährigen, ja schon bei einem 18-Jährigen der Fall? Diese Frage können nicht die interessengeleiteten Parteipolitiker beantworten, sondern sie muss durch die objektiven Erkenntnisse der Psychologen, Anthropologen und Pädagogen geklärt werden, die durch ihre Fachkompetenz als Experten dafür zuständig sind. „Wenn Sie wissen wollen, ob Dreijährige Bonbons essen sollen, fragen Sie Experten für Dreijährige oder Experten für Bonbons?“, fragte einmal der Psychiater und Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer seine Zuhörer. Man hat den Eindruck, im Parlament sitzen lauter Experten für Bonbons.

Ein erfahrener Lehrer weiß, dass mit der Geschlechtsreife die seelischen Kräfte des Denkens, Fühlens und Wollens der Jugendlichen von ihrer Ausrichtung auf die vertrauten Erwachsenen freiwerden und jetzt sukzessive dem eigenen, mitunter vehementen Ausleben zur Verfügung stehen. Dabei kann aber von einer sicheren Handhabe durch eine verantwortliche geistige Instanz im Inneren noch keine Rede sein. Diese Vorgänge vollziehen sich entwicklungspsychologisch in drei Schritten. Von 14 bis 16 1/3 Jahre etwa, der Zeit der seelischen Pubertät, wird das selbstständige Denken ausgebildet, bis 18 2/3 Jahre, in der Adoleszenz, das selbständige Fühlen und dann bis zum 21. Jahr, zur Mündigkeit hin, der selbständige Wille.

Anlehnungsbedürfnis

Das Erlebnis des eigenen, „freien“ Denkens tritt also als erstes ein. Der Jugendliche löst sich von der bis dahin mehr oder weniger selbstverständlichen Autorität der Erwachsenen und wächst in das Gefühl hinein, nun selbst etwas beurteilen zu können. Doch die Begriffe werden „von einem ungeordneten Willen umhergestoßen. Schnell wechseln die Gedanken, rasch übt man Kritik. Was der Jugendliche aber an Urteilen verkündet, kann er nur selten in Handlungen umsetzen. So können die Schüler einer 9. oder 10. Klasse zum Beispiel „große“ Gesichtspunkte für ein Fest äußern, sind aber dann froh, wenn der Lehrer die Gestaltung in die Hand nimmt.“[4]

Man hat noch das Bedürfnis, sich anzulehnen, selbst eine Autorität zu wählen, von der man die Überzeugung gewonnen hat, dass man auf ihr Urteil und Können etwas geben kann, wenn man sich ein eigenes Urteil bilden will. Von dem Erwachsenen, dem man sich jetzt freiwillig anvertraut, muss man sozusagen die Gewissheit haben: Er lässt mich frei, aber er lässt mich nicht im Stich.[5]  Denn untergründig ist man sich der eigenen Unsicherheit durchaus bewusst.

So wurden in der 15. Shell-Jugendstudie 2006 insgesamt 2.532 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren gefragt: „Wie finden Sie die Idee, die Altersgrenze für die Teilnahme an Bundestagswahlen von 18 Jahren abzusenken, so dass man schon ab 16 Jahren wählen könnte?” 52 Prozent der Befragten lehnten dies ab, nur 24,7 Prozent stimmten zu, und 22,8 Prozent meinten, es sei ihnen egal.[6]

In der Adoleszenz, von 16 2/3 bis zum Ende des 19. Lebensjahres, setzt sich und reift immer mehr die eigene, zuvor vielfach noch chaotische Gefühlswelt. Die Gefühle verbinden sich mit hohen Idealen der Weltverbesserung, die oft mit Askese in der eigenen Lebensführung einhergehen. „Das eigene Zimmer wird ´entrümpelt`, die Einrichtung auf das Wesentliche beschränkt, Freundschaften lässt man nicht mehr so nah an sich herankommen.“ [7]  Die Gedankenwelt wird jetzt existenzieller, das Denken praktischer, verbunden mit starkem Mitgefühl für die sozialen Probleme.

Im letzten Abschnitt der Jugendzeit bis zum 21. Lebensjahr tritt der Wille immer mehr in die von innen geführte bewusste Verfügbarkeit. „Das Neue an der Situation ist, dass der Jugendliche das Eingesehene und Gefühlte jetzt auch tun kann. ´Erfahrung` wird zu einem Lieblingswort dieser Zeit. Die Urteilskraft kann sich mit dem selbständig gewordenen Willen verbinden und ihm seine Ziele geben. Das Denken erfüllt sich mit Willensqualität; damit erreicht es die Realität und kann sie verändern.“ Auch die eigenen Bewegungen werden von innen durch den Willen geprägt. Die innere Instanz, von der der Wille ausgeht und geführt wird, das eigene Ich, wird frei und erwacht zu sich selbst.

Nun erst wird um das 21. Lebensjahr herum die Möglichkeit der Mündigkeit erreicht. Ein Wahlrecht unterhalb dieses Zeitpunktes ist ein Irrsinn und verrät die Absicht, manipulierbare Urnengänger zu gewinnen – eine gravierende Verfallserscheinung der immer skrupelloser werdenden dekadenten Parteien-Herrschaft zum eigenen Machterhalt.

Erfahrung der Welt und der Menschheit

Doch auch jetzt, nach Schule oder Lehre, ist das Lernen noch nicht vorbei, sondern beginnt in eigener Führung erst so richtig: in der Schule des Lebens. Man ist ja sozusagen noch immer grün hinter den Ohren. Das Elternhaus wird spätestens jetzt verlassen, um irgendwo zu studieren oder in wechselnden Stellungen zu arbeiten. Viele machen große Reisen, wollen die Begrenztheit des bisherigen Horizontes erweitern und die Welt kennenlernen. Es ist die Zeit der größten natürlichen Intelligenz, in der der Mensch auch am meisten lernen kann, die ideale Zeit der Wanderjahre. Das wachsende Bewusstsein und Selbstbewusstsein will sich die Welt erobern und sich seelisch und geistig bereichern.

Aber Denken und Wollen werden in dieser Zeit von starken Empfindungen beeinflusst, durch die die Welt wahrgenommen wird. Man kommt noch leicht in einen Überschwang der Gefühle, mit denen Verhältnisse beurteilt, und in einen Enthusiasmus hinein, mit dem Ziele verfolgt werden. Die Klarheit und Gründlichkeit des Denkens kann dadurch stark beeinträchtigt werden. Die Intelligenz wird mitgerissen und für vordergründige Argumentationen brillant instrumentalisiert. Diese Entwicklungsbedingungen können von Partei-Ideologen geschickt gelenkt werden, um die Jugend an sich zu binden.

Bei allen gefühlsmäßigen und intelligenten Höhenflügen der Zwanzigerjahre muss immer berücksichtigt werden, dass noch keine ausreichende Erfahrung der Welt und der Menschheit vorhanden ist, sie soll erst in dieser Zeit erworben werden. Es ist die Zeit des Wachsens und Klärens immer umfassenderer Erkenntnisse, die erst für ein Urteilen und Handeln im Großen aus Erkenntnis möglich machen. Daher bemerkte Goethe in seinen „Sprüchen in Prosa“: „Im Durchschnitt bestimmt die Erkenntnis des Menschen … sein Tun und Lassen; deswegen auch nichts schrecklicher ist, als die Unwissenheit handeln zu sehen.“    

Ein österreichischer Arzt, der aus seinen langen ärztlichen Erfahrungen viele biographische Studien angestellt hat, resümierte:

„Bis gegen das 28. Jahr etwa hat der Mensch schließlich einen Zustand erlangt, nachdem all die kleineren oder größeren Krisen überwunden wurden, der es ihm ermöglicht, ein gewisses Ziel im Dasein zu erreichen. Er hat den äußeren Ablauf der Welt im tagtäglichen Leben in sich aufgenommen. Er hat Abenteuer erlebt, er hat vielleicht gute, vielleicht üble Erfahrungen gesammelt. In seinem Arbeitskreis kennt er sich aus; wie ein erfahrener Reisender seine Landkarte genau kennt, so weiß man nun Bescheid über die Welt und wie man in ihr steht.“[8]

Der Mensch ist jetzt in der Lage, sich ein gewisses hohes Maß an gesellschaftlichem Durchblick zu verschaffen.

Daher sollte das Wahlalter eigentlich auf das 28. Lebensjahr festgesetzt werden – was natürlich, so lange diese dekadente Parteien-Oligarchie besteht, illusorisch ist.

 

Anmerkungen

[1] vera-lengsfeld.de 5.3.2019

[2] Vgl. Der Systemfehler

[3] Christoph Göpfert: Der Prozess des Mündigwerdens, in Chr. Göpfert (Hrsg.): Jugend und Literatur, Stuttgart 1993, S. 22

[4] a.a.O. S. 23 f.

[5] Vgl. Willi Aeppli: Wesen und Ausbildung der Urteilskraft, Stuttgart 1963, S. 48

[6] Konrad-Adenauer-Stiftung

[7] Göpfert Anm. 3, S. 23

[8] Norbert Glas: Jugendzeit und mittleres Lebensalter, Stuttgart 1960, S. 69

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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hubi stendahl
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hubi stendahl

Gebt den Kindern das Kommando Sie berechnen nicht was sie tun Die Welt gehört in Kinderhände Dem Trübsinn ein Ende Wir werden in Grund und Boden gelacht Kinder an die Macht! (Herbert Grönemeyer) Bilderbergerin v.d.Leyen übernimmt die EU im Auftrag der Konzerne und will “one trillion Euro” (Luftsteuer) im Kampf um die Abschaffung der Staaten im Auftrag der Konzerne von Fr. Lagarde, der neuen Herrscherin über das Geld, die schnellstmöglich das Bargeld abschaffen will. Krampf-Karrenbauer darf den Kindergarten, der von der neuen EU-Kommissarin zur Lachnummer abgewirtschaftet wurde übernehmen und Merkel zittert sich von einer Parade zur nächsten. Warum also sollten… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

Das Triumvirat des Untergangs:
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dragaoNordestino
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@stendahl …. Das Triumvirat des Untergangs:

Das Bild zeigt doch ziemlich deutlich, dass eine zornige Revolte und ein Umsteuern, durch eine politisierte Jugend, dringend nötig / gerechtfertigt ist

Was genau soll also der dritte Absatz in Ihrem obenstehenden Kommentar.? nur abschätziges Geschwätz.?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao “Das Bild zeigt doch ziemlich deutlich, dass eine zornige Revolte und ein Umsteuern, durch eine politisierte Jugend, dringend nötig / gerechtfertigt ist” Eine politisierte Jugend gibt es nur in Ihrem Kopf. Noch nie war eine Generation derart konsumorientiert fern jeder Politik wie heute. Sie konsumieren nicht nur Waren und Dienstleistungen ohne Sinn und Verstand im Überfluss; sie konsumieren aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten ungeprüft und unkritisch BEJAHEND jeden Mist der bevorzugt per Lust- oder Witzvideo über den Äther kommt, Hauptsache die eigenen Lebensgewohnheiten werden nicht berührt. Die Jugend von heute, die Generation Mainstream, ohne jeden eigenständigen Impuls für eine… Read more »

dragaoNordestino
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@stendahl …. ….. addendum.org/plastik/muellstrudel-im-pazifik/

Netter Artikel den Sie da von einem Ableger von “Quo Vadis Veritas” verlinken. …. für die dies nicht wissen, “Quo Vadis Veritas” gehört dem Milliardär und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz. ….

Vielleicht @stendahl sollten Sie mal Ihren Echoraum wechseln……

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“… für die dies nicht wissen, “Quo Vadis Veritas” gehört dem Milliardär und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz. ….” Der Neid auf erfolgreiche Geschäftsleute trieft Ihnen aus den Federn. Mateschitz ist auch Eigentümer von Servus TV. Dort ist zwar nicht alles Gold was glänzt. Man zahlt aber weder Zwangsgebühren, noch finden Talk-Shows im Format Fünf prügeln auf einen mit Unterstützung des Moderators ein, bis er kapituliert weil er nicht der Mainstream-Meinung folgt. Für Sie: Talk im Hangar 7, Beispiel zum Klimahoax hier: Hier wird ausgewogen diskutiert!!! Und hier eine Sendung mit Martin Sellner von den Identitären, die so in Deutschland unmöglich wäre:… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao

Ich hab´ da noch ein Betthupferl für Sie:🤣🤣🤣

https://www.abendblatt.de/hamburg/article226448877/Hamburgs-Junge-Liberale-fordern-Wahlrecht-fuer-Neugeborene.html

Aspasia
Gast
Aspasia

Es ist einfach nur noch peinlich, was Sie da schon seit längerer Zeit von sich geben.

Hans
Gast
Hans

Drei Krampfhennen – würde man in Bayern sagen. Wäre die Lage nicht so ernst, man könnte brüllen vor Lachen, wenn man diese “Gfrieser” sieht. Jedenfalls ganz richtig getroffen, der Teufel will keine Konkurrenz, sonst hätte er sie schon lange geholt.

Evi Dent
Gast
Evi Dent

Vir (lat.) bedeutet Mann.
Triumvitat ist korrekt mit drei Männer zu übersetzen.
Hier sehe ich ein Triumfeminat. Oder haben Sie schon mal vorgegendert?

Aspasia
Gast
Aspasia

Das Triumvirat des Untergangs als willige Handpuppen hat noch machtvolle, sehr gefährliche Hintermänner!

Barbara
Gast
Barbara

Wie leicht dann doch die Jugendlichen zu beeinflussen sind, erleben wir ja jeden Freitag. Natürlich möchten die Grünen diese jungen für sich gewinnen, denn die sichern doch einem Habeck eine mögliche Kanzlerschaft.
Was hier in den letzten Tagen passiert ist, löst nur noch unfassbares Kopfschütteln aus!

Peter Heinz
Gast
Peter Heinz

Wählen sollten nur die dürfen die arbeiten und Steuern zahlen alle anderen sind doch noch grün hinter den Ohren!!

dragaoNordestino
Gast

Wie abschätzig sich so manche über die politisierte Jugend äussern ist schon erstaunlich. Jugendliche sollen offenbar klaglos hinnehmen, dass eine “Diktaur der Alten” in deren Gier nach Macht und Materiellem den Planeten seit 100 Jahren an die Wnd fährt.

Gut, dass da ein Zorniger Protest an Fahrt aufnimmt….. den sowies aussieht, sind wir / die alten und angeblich Weisen, kaum mehr in der Lage, etwas gegen diese korrupten und unglaubwürdigen Etablierten-Klüngel zu unternehmen.

Friedolin
Gast
Friedolin

Ein Politiker ist in diesem System nur seinem Gewissen verpflichtet. Um gewählt zu werden gibt er vor einer Wahl Zusagen und Versprechen ab, die er danach straflos in die Tonne hauen kann, wenn ihm sein Gewissen etwas Gegenteiliges eingibt. Jeder Geschäftsmann ist einklagbar an die Zusagen an seine Kunden gebunden, egal ob schriftlich fixiert oder per Handschlag. Daher erübrigt sich für mich eine Beteiligung an einer “Wahl”. Unser System besteht darin, dass man Verantwortung delegiert. Dass das nicht funktioniert sollte nach so vielen Jahrhunderten oder Jahrtausenden offensichtlich sein. Daher erübrigt es sich zur “Wahl” zu gehen und auch eine Diskussion… Read more »

vier
Gast
vier

@dragao: “Gut, dass da ein Zorniger Protest an Fahrt aufnimmt…”
Und wem nutzt es?: IHREN “korrupten und unglaubwürdigen Etablierten-Klüngel”… Sicher erreicht die “Fahrt” auch ihr Zuhause, wo immer das sein mag…Viel Spaß…

dragaoNordestino
Gast

@vier ….. Sicher erreicht die “Fahrt” auch ihr Zuhause, wo immer das sein mag…Viel Spaß…
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Ob das lustig wird, weiss ich nicht… jedoch ist die Revolte richtig und vor allem nötig

vier
Gast
vier

@dragao: “…JEDOCH IST DIE REVOLTE RICHTIG UND VOR ALLEM NÖTIG.” Dazu Kanzler Kohl (Zit. 1984-86):„Was wir brauchen, ist eine geistig-moralische Wende.“ (aber es ruckelte nicht einmal, etwas später jedoch gab es massig Wendehälse- und:„Entscheidend ist, was hinten rauskommt.“ oder auch mal über Gorbatschow: „Er ist ein moderner kommunistischer Führer, der sich auf Public Relations versteht. Goebbels, einer von jenen, die für die Verbrechen der Hitler-Ära verantwortlich waren, war auch ein Experte für Public Relations.“ – (Von der Leyen über viele Beraterfirmen/-verträge übrigens auch…) Alle “MEINEN” u. GLAUBEN” den richtigen Weg zu kennen, “keiner weiß” ihn zu finden oder gar zu… Read more »

Nathan
Gast
Nathan

Mit der Realität, daß das Wahlalter herabgesetzt wird, muß man sich abfinden. Denn die Grünen sind bereits an der Macht, denn sie können alles blockieren (Bundesrat). Sich gegen eine Herabsetzung des Wahlalters einzusetzen, ist zwar vernünftig, schafft sich aber die Jugend als Feinde, von denen man dann nicht mehr gewählt wird. Neben ethnischer Überfremdung wird es eine Jugendüberfremdung (=Dominanz) geben, denen bereits auch viele Ältere zustimmen, weil sie von deren Begeisterungsfähigkeit fasziniert sind, obwohl diese ja gesteuert ist. Das zeigt aber auch eine “Unreife” vieler (passiver) Älteren. Also statt zu verbieten, sollte man sich der Jugend annehmen, um sie beeinflussen… Read more »

Friedolin
Gast
Friedolin

Hallo Nathan, ich hatte mich nicht deutlich genug ausgedrückt: ich gehöre zu denen, die sehr wohl wählen und zwar jeden Tag und lasse mich das Zeit und Geld kosten. Für Krieg werden jeden Tag Unsummen ausgegeben, für Frieden und für die Verbreitung und Propagierung des Friedens leider nur Peanuts. „Aktives“ Wahlverhalten: hier einige Vorschläge: an die Uni gehen, z.B. dem Chef der Tagesschau (Gniffke) bei einer Diskussion sachlich und dezidiert Fragen stellen, so dass zumindest einige der Studenten aufwachen und nicht nur davon träumen, dass sie durch ihren Eintrag in einer Anwesenheitsliste ihren Schein machen können. In eine lokale Bezirksversammlung… Read more »

Wayne Podolski
Gast

Na sicher muss das Wahlalter nach unten gesetzt werden und zwar von nach-oben-offen runter auf höchstens 65. Das Merkel seit nun mehr vierzehn Jahren Kanzlerin ist, hat sie in erster Linie der Kukident-Fraktion zu verdanken, bei der ihre mit gütigem Lächeln garnierte “Mutti”-Tour voll verfangen hat. Dazu leben die meisten Rentner noch finanziell abgesichert und wünschen keine Änderung des Staus Quo.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Wayne Podolski Laut der aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung liegt die monatliche Standardrente in den alten Bundesländern per 01.07.2015 bei 1.231,45 Euro und in den neuen Bundesländern bei 1.217,25 Euro. Viele Versicherte denken, dass Sie diesen Wert wohl auch erreichen werden. (Quelle einfach-rente.de) Falls Du der Lukas und nicht der Wayne bist, dann kennst Du bestimmt die Miete für eine 2-Zimmer Wohnung Bad und Küche in Köln mittlere Wohnlage Lindental. Bitte hier entlang: https://www.immobilienscout24.de/expose/112182718?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FWohnung-Miete%2FNordrhein-Westfalen%2FKoeln%2FLindenthal%26exposeId%3D112182718&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=9923d495-d967-30be-851d-3d0e1ce9ce8e&searchType=district#/ Ja 70 m² für 1.123,– € kalt zu 1.231,– € Rente nach 45 Jahren Arbeit. Da kommt Freude auf. Übrigens ist die Merkel nicht allein von… Read more »

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Man nennt es auch Futterneid. Was Sie nennen sind die Bruttorenten. Abgezogen werden noch KV-Beitrag, Pflegevers.
Zusatzbeitrag. Eine Teilnahme am öffentlichen Leben wie Restaurantbesuch, Kino usw. ist ausgeschlossen. Glaube mal keiner das die Mehrheit der Rentner diese Politiker wählt.
Eher sollten die Kritiker der Rentner sich über die neuen Steuern aufregen die eingeführt werden.
Die Posaunen der GEZ verkünden schon eine Sozialsteuer neben Klimasteuer und dem stehenbleibenden Solidaritätszuschlag.Was wird noch kommen? Der Einfallsreichtum der Politiker nimmt kein Ende.
Aber die nächsten Wahlen stehen ja an.

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Die Jugend kann noch man beeinflussen. Sie werden erst spät feststellen (wie die jetzigen Alten) das sie nur Mittel zum Zweck für die Politiker waren.
Nur deshalb soll das Wahlalter herabgesetzt werden.

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Des weiteren befürworte ich es,das die Eltern der Schulschwänzer einen Bußgeldbescheid erhalten. Es sind ja schon einige verschickt worden. Besser kann man dieser Jugend nicht verdeutlichen das sie nur benutzt wurden. Nur die Erfahrung führt zur Erkenntnis.

hubi stendahl
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hubi stendahl

“Was Sie nennen sind die Bruttorenten” Das stimmt. Man stelle sich vor, die Rentner würden die eingezahlten Beiträge, sagen wir mal mit fairen 4 % verzinst, nach 45 Jahren also 540 Monaten (vorschüssig) berechnet zurückfordern. Sagen wir abzgl. 20 % Solidarbeitrag, weil wir alle “Gutmenschen” sind. Der Staat wäre umgehend pleite. Der Betrug um die Renten läuft ja seit 1957, als die kapitalgedeckte Rente zugunsten einer umlagefinanzierten abgeschafft wurde, damit man mit den Einnahmen sachfremde Aufgaben wahrnehmen konnte. Der letzte Clou wurde für die Rentner der DDR eingstielt und die Rücklagen wurden komplett aufgelöst und zusätzlich in einer emotionalen Lage… Read more »

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Herr Stendahl ich habe das nur deshalb erwähnt (Bruttorente), weil einige Kommentatoren das anscheinend nicht wissen. Das Sie hier informiert sind weiß ich.

dragaoNordestino
Gast

@stendahl … Der Betrug um die Renten läuft ja seit 1957, als die kapitalgedeckte Rente zugunsten einer umlagefinanzierten abgeschafft wurde, damit man mit den Einnahmen sachfremde Aufgaben wahrnehmen konnte.

Hmmmm .. ist dies wirklich so.? Kapitalgedeckte Renten haben doch eigentlich immer zu Altersarmut in Arbeiter- und Angestelltenkreise geführt…. dies ist bis heute so ….

Ist Ihnen dies nicht bekannt.?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Kapitalgedeckte Renten haben doch eigentlich immer zu Altersarmut in Arbeiter- und Angestelltenkreise geführt….” Den Widerspruch, dass selbst die Befürworter eine Kapitaldeckung fordern (z.B. Riester) erkennen Sie nicht. Ein umlagefinanziertes System lebt davon, dass die Gesellschaft wächst, sonst bricht das System zusammen. Egal ob es einen Arbeiter- oder Angestellten trifft. Ein kapitalgedecktes System ist nur in einem Fall unsicher, im Krieg. Im kapitalgedeckten System erhält jeder Sparer soviel wie er tatsächlich eingezahlt hat zzgl. einer individuellen Verzinsung je nach Wirtschaftsverlauf. Im umlagefinanzierten System erhält jeder soviel, wie der Staat in der Lage ist auszuzahlen. Im Krieg natürlich nichts, in schlechten Zeiten… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@stendahl …. Ein kapitalgedecktes System ist nur in einem Fall unsicher, im Krieg.

Hmmmm …. und was ist mit Null bis Negativzinsen ….. oder einem immer wieder von Ihnen prophzeiter Untergang des KreditGeldsystem .?…. vielleicht kann man auch noch die Taschen gieriger Finanzspekulanten betonen…. unsw.

Im übrigen sind Sie ja Zins und Zinseszins Gegner. Null und Negativzinsen dürften demnach voll auf Ihrer Linie liegen.

Für die meissten Menschen dürfte vermutlich ein ein vom Staat garantiertes Umlageverfahren am sichersten sein….

Wayne Podolski
Gast

Ach so, aber zielt die Werbewirtschaft nicht gerade auf Rentner und deren Solvenz ab und besitzen nicht Rentner den größten Anteil an abbezahlten Eigenheimen ? Bevölkern nicht Rentner die Kreuzfahrtschiffe und Busse des Reiserings und sind die größten Konsumenten des ÖR ? Mein 90-jähriger Onkel fällt genau in das Schema und ist huldvoller Merkel-Änhänger.

Ansonsten geht mein Demokratieverständnis gegen null, denn wie man weiß bedeutet Demokratie, …

… der Trog bleibt, die Schweine wechseln.

… ist die Diktatur der Dummen.

vier
Gast
vier

Hallo Wayne, versteh sie- indes immer locker im Hamsterrad. Die Alten sind nicht raus aus dem Käfig, sondern nur in einer neuen Phase- Phase IV-das Sterben. Kein Grund zur Aufregung, da kommen wir alle hin, auch die, die den Käfig gezimmert haben. Auch wenn ihr 90-jähriger Onkel ein huldvoller Merkel-Trottel ist- ist nur POLIT-SCHEIss, nichts Ernstes. Haben sie Nachsicht- er könnte ebenso gut eine Kuckucksuhr anbeten- oder wie Picasso, sich in einen Ziegenbock verlieben- des Menschen Wille ist sein Himmelreich- also seien sie nett zu allen Alten…die sind verkörperte Erfahrung…mitunter auch Altersschwach-u. Starrsinn, den man locker und liebenswürdig erträgt, auch… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Lieber @Wayne Podolski ich bin schon sehr überrascht, wie wenig Sie tatsächlich von Wirtschaft verstehen. Hinzu kommt ein unterschwelliger Neid, der der Sache eher abträglich ist. Es geht um sozialen Frieden. Zitat: “Ach so, aber zielt die Werbewirtschaft nicht gerade auf Rentner und deren Solvenz ab und besitzen nicht Rentner den größten Anteil an abbezahlten Eigenheimen?” Die Werbewirtschaft zielt auf alle Konsumenten, das ist ihr Geschäft. 20 % ihrer Zielgruppe sind Rentner und Pensionäre (steigend). Wo ist Ihr Problem? Wenn Rentner Eigenheime abgezahlt haben, geschah es vorher durch Konsumverzicht. Es sind nur 9 %. Sie verstehen ihren Widerspruch? Im übrigen… Read more »

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser