Die große Tragik von 1968

Studentenprotest 1968 / Quelle: Wikipedia: David Wilson [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:19680810_20_Anti-War_March.jpg, Flickr: https://www.flickr.com/photos/davidwilson1949/6056934707/in/photolist-5coszA-aeenEK-2CqzzK-8QZ5mo Studentenprotest 1968 / Quelle: Wikipedia: David Wilson [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:19680810_20_Anti-War_March.jpg, Flickr: https://www.flickr.com/photos/davidwilson1949/6056934707/in/photolist-5coszA-aeenEK-2CqzzK-8QZ5mo
 

Den Studentenprotesten von 1968 fehlte die ausgestaltete Idee einer neuen gesellschaftlichen Ordnung, die dem Freiheitsanspruch des Menschen voll gerecht wird.

In den 1960er Jahren erhoben sich, nur wenig zeitversetzt, weltweit immer mehr anschwellende Studentenproteste gegen Krieg und kapitalistische Ausbeutung, für Bürgerrechte, Hochschulreformen und eine gerechte Gesellschaftsordnung. Doch die hohen jugendlichen Ideale für eine bessere Welt finden als Lösungsmöglichkeiten damals nur Ideologien alter Professoren vor, die sie mit verführerischer intellektueller Brillanz an trügerische Theorien und Rezepte binden.

Das Aufbegehren beginnt 1964 an der Universität Berkeley in Kalifornien mit der ersten Hochschulbesetzung und greift schnell auf die übrigen USA über. In New York und San Francisco kommt es zu den größten Protestaktionen. 1968 entzündet sich in Frankreich der Funke. Wie schon ihre Vorreiter in Kalifornien fordern die Studenten in Nanterre bei Paris ein Ende des Vietnamkriegs und eine Entstaubung des Hochschulsystems. Anfang Mai 1968 greifen mit der Besetzung der Pariser Universität Sorbonne die „Mai-Unruhen“ auf ganz Frankreich über. An den Universitäten von Bordeaux und Nantes herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände.

Von Berkeley bis Prag

Bald solidarisieren sich auch die Arbeiter mit den Studenten und protestieren zu Hundertausenden, besetzen Unternehmen und Fabriken, ein Generalstreik lähmt das ganze Land. In ganz Europa flammen Jugend-Proteste auf. In Nord- und Mittel-Italien gehen Studenten, Schüler und Arbeiter auf die Straße, um für Veränderungen zu kämpfen: für ein allen frei zugängliches Bildungssystem, für bessere Arbeitsbedingungen, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und gegen den Vietnamkrieg.

„Wenig erfolgreich sind die Revolutionsversuche in Osteuropa. … In Polen werden 20.000 Studenten von den Universitäten verwiesen. … Auch wenn die Studentenproteste hier zu keinem Erfolg führen, so bringen sie doch einen Stein ins Rollen. Die breite Bevölkerung will die bestehenden Verhältnisse nicht mehr kritiklos hinnehmen. Der Grundstein für die spätere Demokratisierungsbewegung “Solidarność” ist gelegt.“[1]

Auch in der benachbarten Tschechoslowakei kommen Studenten und Intellektuelle mit ihren immer lauter werdenden Forderungen nicht weit. Aber als 1968 Alexander Dubcek den Hartliner Antonín Novotný als Staats- und Parteichef ablöst, die Pressefreiheit einführt, die Trennung von Partei und staatlichen Einrichtungen sowie Wirtschaftsreformen angeht, wird er von Studenten und Intellektuellen freudig unterstützt. Doch am 21. August 1968 marschieren die Truppen des Warschauer Pakts mit Panzern in Prag ein und stellen innerhalb von 48 Stunden mit Waffengewalt die alten Verhältnisse wieder her. Knapp 96.000 Menschen, darunter viele Intellektuelle, verlassen das Land.

In Deutschland wachsen seit Anfang der 1960er Jahre ganz verschiedenartige Gruppierungen mit unterschiedlichen Motiven und Zielen heran, die zur großen Gesamtbewegung zusammenfließen. Z.B. wirkt schon früh die Münchner Künstlergruppe SPUR (1959–1962), die ihre Wurzeln im Dadaismus und Surrealismus, aber auch in einem undogmatischen Marxismus hat. Den Mitgliedern ist gemeinsam eine radikale Absage an die bestehende Gesellschaft wie an deren Moral und Sexualvorstellungen, die sie ironisch, satirisch und sarkastisch verhöhnen. Aus der Gruppe geht 1962 die Subversive Aktion von Dieter Kunzelmann hervor mit Ablegern in München, Berlin und Nürnberg.

Die Subversive Aktion verband Kritik und Aktion zu radikaler Opposition gegen das Bestehende: ´Kritik muss in Aktion umschlagen. Aktion entlarvt die Herrschaft der Unterdrückung.` Der Berliner Gruppe traten zwei Jahre später auch Rudi Dutschke und Bernd Rabehl bei, die sich freilich weniger mit ästhetischen Fragen befassten als mit politischen und die vor allem den SDS auf einen radikaleren politischen Kurs bringen wollten.“[2]

Teile der Subversiven Aktion gründen 1967 die Kommune I, um eine ganz neue Form des Zusammenlebens zu praktizieren, weg von der „spießigen Kleinfamilie“, den hierarchischen Familienstrukturen und gesellschaftlichen Moralvorschriften. Ihr gehören u. a. Dieter Kunzelmann, Fritz Teufel, Hans-Joachim Hameister und Rainer Langhans an. Sie rufen in den Hochschulen auf Flugblättern dazu auf, sich nicht weiterhin “von professoralen Fachidioten zu Fachidioten ausbilden zu lassen”.

Der SDS („Sozialistischer Deutscher Studentenbund“) war von 1946 – 1961 der Hochschulverband der SPD, die sich dann wegen seiner auch gegen sie selbst gerichteten radikalen Gesellschaftskritik von ihm trennte. Im Oktober 1961 erklärte sich der SDS zum „Teil der Internationalen Arbeiterbewegung“ mit dem „Ziel einer geeinten demokratischen Gesellschaft, in der die Menschen von privatwirtschaftlicher und bürokratischer Verfügung und Verplanung befreit sind.“ Der SDS grenzte sich scharf ab gegen den Realsozialismus im Ostblock und gegen die Bürokratisierung der Sozialdemokratie und deren Identifikation mit den herrschenden scheindemokratischen Verhältnissen.

Die Studenten erlebten in den Familien und in der politischen Öffentlichkeit, wie Fragen nach immer noch bestehenden Verflechtungen mit dem Nationalsozialismus weitgehend abgeblockt wurden. Mit der Kritik an dem Wirken von Nationalsozialisten in Hochschulen und in der Justiz der BRD zwangen sie die Politik “von innen her …, sich politisch, moralisch und theoretisch mit ihrer Herkunft aus dem nationalsozialistischen Deutschland auseinanderzusetzen, zum ersten Mal sahen sich […] Täter nicht ‘vom Ausland’, sondern von ihren Kindern, ihren Studenten, ihren Untergebenen ihrer Taten wegen zur Rede gestellt.”[3]

Der SDS wurde wesentliches agitatorisches Zentrum der deutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre. Ab 1964 suchte er das Bündnis mit anderen Hochschulgruppen und nahm eine beherrschende Stellung im Verband Deutscher Studentenschaften (VDS) ein. Viele Großdemonstrationen, Kongresse und Aktionen gegen den US-imperialistischen Vietnamkrieg, die totalitäre Notstandsgesetzgebung, den Schah-Besuch, die kapitalistische Ausbeutung der Lohnabhängigen u.a. gingen von ihm aus. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass der SDS eine verhältnismäßig kleine Gruppierung war. Seine gesellschaftlichen Analysen, wenn auch nicht seine linken Interpretationen, fanden aber in großen Teilen der Studentenschaft breite Zustimmung, wie ich selbst als ASTA-Mitglied einer Hochschule in dieser Zeit und Teilnehmer einiger VDS-Versammlungen von 200 – 300 Studenten-Vertretern aus den meisten deutschen Hochschulen beobachten konnte.

„Mit dem Attentat auf Rudi Dutschke am Gründonnerstag 1968 erreichte die Protestbewegung ihren Höhe- und Wendepunkt. Am Ostersonntag demonstrierten in über zwanzig Städten rund 50.000 Studenten. In München kamen ein Reporter und ein Student unter ungeklärten Umständen ums Leben, in Berlin wurden das Springerhochhaus und der Fuhrpark mit Molotow-Cocktails angegriffen. Diese lieferte, was gerichtlich festgestellt wurde, Peter Urbach – ein Mitarbeiter des Berliner Verfassungsschutzes. Nicht nur dieses hinterhältige Spiel über die Bande überforderte die Protestbewegung.“[4]

Im Laufe des Jahres 1969 und danach ebbte sie allmählich ab. Insbesondere der SDS bezog sein theoretisches Rüstzeug von der „Frankfurter Schule“, einer Gruppe von Philosophen, Soziologen und Psychologen, die an die Theorien von Marx und Freud anknüpfen und deren Zentrum das 1924 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main eröffnete „Institut für Sozialforschung“ (IfS) ist.

Die „Frankfurter Schule“

Die zentralen und bekanntesten Gründergestalten des Instituts waren insbesondere Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Leo Löwenthal und Erich Fromm. Finanziert wurde es von dem Millionärssohn Felix Weil, einem Marxisten, der an einen deutschen Rätestaat glaubte. Man sah in der Revolution der Arbeiterklasse keinen erfolgversprechenden direkten Weg mehr, die kapitalistischen Gesellschaftsordnungen zu überwinden, sondern wollte alle Anstrengungen unternehmen, eine „progressive Klasse“ von Gesellschafts-Wissenschaftlern heranzubilden, die von den Hochschulen aus über die Lehrerbildung das gesamte Bildungssystem beeinflussen und der breiten Masse des Volkes erst das „richtige Bewusstsein“ von ihrer Aufgabe als revolutionärer Klasse beibringen sollen.[5]

Aus dem Bestreben, den Marxismus wieder salonfähig zu machen, ging unter Horkheimers Leitung die ´Kritische Theorie` hervor“, wobei die marxistische Theorie zur Erklärung und Veränderung psychischer Verhaltensmuster mit den Theorien der Psychoanalyse Sigmund Freud verbunden wurde. „Die Kritische Theorie verpackte das marxistische Gedankengut in vermeintliche humanistische Forderungen wie ´Demokratisierung`, ´Diskussion`, ´Befreiung (Emanzipation) von allen Zwängen und Unterdrückungen`, ´Zerschlagung aller Ordnungen`, ´Chancengleichheit`, ´Überwindung der Entfremdung` usw. So gelang es später, viele unbedarfte Mitläufer wie jugendliche Idealisten für den Marxismus zu gewinnen.“[6]

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde das IfS gleich, am 13.3.1933, wegen „staatsfeindlicher Umtriebe“ geschlossen. Es emigrierte, auch wegen der jüdischen Abstammung vieler Professoren, über Genf in die USA, wo Horkheimer es ab 1934 unter der Bezeichnung „Institute of Social Research“ (Institut für Sozialforschung) an der Columbia-Universität in New York mit den meisten seiner früheren Mitarbeiter weiterführen konnte.

Die Förderung durch die Amerikaner war nicht uneigennützig. Die Frankfurter Emigranten wurden in Amerika Teil eines von Regierungsstellen und Geheimdiensten geflochtenen Emigrantennetzwerkes, das vorbereitet wurde, nach der militärischen Besetzung Deutschlands und in den Folgejahren dazu zu dienen, eine auf die intellektuelle Westbindung ausgerichtete Elite heranzubilden. Wie weit Horkheimer schon 1942 die US-Intentionen verinnerlicht hatte, zeigt ein Memorandum dieses Jahres, in dem es heißt:

Man muss eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, dass sie im deutschen Volk selber kein Vertrauen mehr genießt und als bestochen gilt.“[7]

Die Emigranten kehrten nach dem Krieg als amerikanische Offiziere oder Ratgeber sowie als Professoren zurück und sorgten weitgehend dafür, dass in einem breit vorbereiteten Programm das deutsche Schul- und Hochschulsystem sukzessive von den Wurzeln der eigenen Geistesgeschichte abgetrennt und an die westlichen Wissenschafts-, Geschichts-, Kultur- und Demokratievorgaben gebunden wurde.[8]

Auf Einladung der Stadt Frankfurt und des Rektors der dortigen Goethe-Universität kehrte Horkheimer 1946 mit seinem Institut zurück und übernahm einen für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Soziologie und Philosophie. Führende Vertreter des Kreises um Horkheimer erhielten wichtige Stellen an deutschen Hochschulen und wurden zunehmend zu Leitfiguren großer Teile der akademischen Jugend. Herbert Marcuse wurde Professor in den USA und nahm erst 1965 eine Professur an der Freien Universität in Berlin an. Vor allem stiegen sie zu einflussreichen Lenkern der öffentlichen Meinung auf, nicht zuletzt durch die Unterstützung und Förderung des deutschen Medien-Apparates.

„Z.B. entfalteten Horkheimer und Adorno eine intensive Vortragstätigkeit, die im Hessischen Rundfunk eine breite Zuhörerschaft fand. Der Suhrkamp-Verlag verlegte, z. T. in Großauflagen, alles, was von der Lehrer- und Schülergeneration der Frankfurter Schule geschrieben wurde. Von 1963-1980 gab der Verlag 1.000 Bände ´Kritische Theorie` verschiedenster Fachbereiche heraus. Nach Auskunft des Suhrkamp-Leiters Siegfried Unseld erreichte Suhrkamp bis 1988 eine Auflage von 30 Millionen. … Der Einfluss der Frankfurter Schule geht schon allein aus der bezeichnenden Tatsache hervor, dass ab Ende der Sechziger Jahre Jürgen Habermas aus der Frankfurter Schule zum meistzitierten Autor der westdeutschen pädagogischen Fachzeitschriften wurde.“[9]

Opposition zur Philosophie des deutschen Idealismus

Die Bezeichnung „Kritische Theorie“ wurde von Max Horkheimer im Exil „für das wissenschaftliche Projekt des Instituts“, ein von ihm „entwickeltes Forschungsprogramm eines interdisziplinären Materialismus“, erfunden. Davor firmierte die marxistische Gesellschaftstheorie des Instituts kurz unter dem Namen Materialismus. Trotz verschiedener Abweichungen von Marx blieb doch stets das marx´sche Postulat bestehen, dass alles Geistig-Kulturelle aus den sozioökonomischen Bedingungen als ein luftiger Überbau entstehe (Wikipedia). Das Geistesleben ist danach nicht von eigenständiger Bedeutung, sondern Interessen geleitete Ideologie, welche aus den ökonomischen Herrschaftsverhältnissen aufsteige und diese wiederum begründe und stabilisiere. Dies gelte es zu entlarven, um die Gesellschaft verändern zu können. – Wobei allerdings die Frage unreflektiert blieb, woher denn die verändernden Ideen kommen sollen, wenn doch auch sie als aus den sozioökonomischen Bedingungen aufsteigende Ideologie zu gelten haben.

Diese materialistische Theorie musste in scharfe Opposition zur Philosophie des deutschen Idealismus treten, der gerade den Menschen als geistiges Wesen betrachtet, insofern es in den objektiven, realen Begriffen des reinen Denkens erfasst werden kann. Dem Idealismus warf man vor, aus der Metaphysik die Ergänzung dessen zu holen, was den bürgerlichen Wissenschaften abgehe: die Klärung der Sinnfragen. „Das geschehe in der idealistischen Metaphysik stets durch die Setzung einer idealen Welt hinter oder über der wirklichen Welt der hingenommenen Tatsachen und der Ableitung aus den ersten, höchsten, unbezweifelbaren Prinzipien dieser ´eigentlichen, idealen Welt`“ (Wikipedia). Diese jenseitige eigentliche ideale Welt konnte die kritische Theorie nur als irreale Illusion, mit Marx als „Opium fürs Volk“ ansehen.

Doch die erkenntnistheoretisch ungeprüfte Reduktion des Menschen und der Gesellschaft auf rein materielle Prozesse, also auf nur einen Teil der ganzen Realität, kann nicht beanspruchen, eine wissenschaftliche Erfassung der objektiven Wirklichkeit zu bieten. Sie wird auch von daher zur Ideologie, zumal sie in ihrem marxistischen Ansatz, dass es darauf ankomme, nicht die Welt zu beschreiben, sondern sie zu verändern, die Analyse des Bestehenden eng mit dem Interesse an seiner Veränderung verbindet, ja von diesem geleitet wird, so dass sich die reine objektive Erkenntnis dessen, was ist, bereits ideologisch verzerrt. Nur die reine Erfassung des Gewordenen kann Wissenschaft sein, nicht aber die Ideen seiner Veränderung; sie sind moralische Ideen oder Ideale zukünftigen freien praktischen, sozusagen sozial-künstlerischen Handelns des Menschen. Zur „wissenschaftlichen“ Theorie verklärt, werden sie zu handlungsleitenden Dogmen, die dem zwanghaften Herrschaftsanspruch der religiösen Dogmen der Kirchen nicht nachstehen.

„Die gesamte Programmatik der Frankfurter Schule und der neu-linken Bewegung lässt sich als Kulturrevolution, als Umbau des Menschen, seiner Psyche, seines Denkens und Strebens und seines Lebens, als Umbau der Institutionen, die das menschliche Bewusstsein und Verhalten prägen, (Familie, Schule, Staat und kapitalistische Strukturen der Arbeit. hl), sowie die Umwälzung der gesamten Kultur und Zivilisation beschreiben.“[10]

Im Mittelpunkt stand die „Emanzipation“, die Befreiung des Menschen von allen Zwängen, die von den Einrichtungen und der Moral der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaftsordnung ausgehen würden, den Einzelnen unterdrückten und ihn zu einer „autoritären Persönlichkeit“ deformierten. Insbesondere die sexuelle Befreiung nahm einen hohen Stellenwert im Kampf gegen die Repressionen der Jugend durch Familie und Gesellschaft ein. Da der Geschlechtstrieb ein mächtiger unbewusster Antrieb menschlichen Denkens und Handelns sei, gingen aus dessen Unterdrückung schwere seelisch-geistige Fehlentwicklungen und allgemeine Neurosen hervor. Sexuelle Unterdrückung ändere die Struktur des schon ökonomisch unterdrückten Menschen so, dass er unfrei gegen seine eigenen Interessen handle.

Verführung der Jugend

Schon in kleinen Schulkindern lebt ein tiefes Gerechtigkeitsgefühl, das sich mit vehementer Empörung eindrucksvoll geltend machen kann. In der Jugend steigt es an konkreten Wahrnehmungen wie der Ausbeutung der Abhängig-Beschäftigten, undemokratischer Herrschaftsstrukturen und imperialistischer Kriege des Westens, die mit unendlichem menschlichem Leid verbunden sind, als moralisch-kritische Instanz deutlich ins Bewusstsein. Da hängt alles von den Erwachsenen, insbesondere den Lehrern in Schule und Hochschule ab, der Jugend über die Analyse der Ursachen hinaus, heilsame Lösungswege aufzuzeigen, für die sie sich auf den Flügeln ihrer Ideale einsetzen können.

Aber die Frankfurter Schule konnte ihnen außer guten Teil-Analysen bloß Holzwege bieten, die nicht in einer tieferen Wirklichkeitserkenntnis begründet sind und letztlich nur zu weiteren Zerstörungen und Leiden führen. Durch ihren moralischen Anspruch, ihre humanitäre Verkleidung und z.T. sprachliche Brillanz übten sie aber eine verführerische Anziehungskraft auf sie aus.

Und vor allem: Die materialistischen Theorien schnitten sie weitgehend von den Wurzeln ihrer eigenen deutschen Kultur ab. Die adäquat geistige Erfassung von Goethe und Schiller, Fichte, Schelling und Hölderlin z. B. hätte ihnen einen viel tieferen Begriff der Freiheit bieten können, die nicht nur in der Abwesenheit von äußeren Zwängen besteht, sondern sich primär in der Überwindung innerer, aus Leib und Seele aufsteigender Abhängigkeiten realisiert. Alle äußeren Zwänge gehen letztlich erst aus innerer Unfreiheit hervor.[11]

Mit der fundamentalen Erkenntnis eines niederen und eines höheren Ichs im Menschen, die stets miteinander im Streite liegen, brachte der deutsche Idealismus diesen Kampf in das reale Bild einer lebenslangen inneren Auseinandersetzung, in der der Mensch unbewusst oder mehr oder weniger bewusst danach strebt, sein niederes, an Triebe, Begierden und Leidenschaften gebundenes Ego mit seinem höheren Selbst, das sich im Gewissen äußert, immer mehr in Übereinstimmung zu bringen.

Demgegenüber band die marxistisch-freudsche Sexual-Ideologie die Jugend gerade an die leiblichen Triebe ihres niederen Ichs und verhinderte die innere Freiheit.

Doch darf man auch hier Auswüchse in Teilen der Studentenschaft, die sich im Protest gegen die traditionelle Familie und gegen die bürgerliche Moral zu sexuell ausschweifenden Lebensformen zusammenschlossen, nicht generalisieren. Sie sind auch von den Medien gewaltig aufgebauscht und genussvoll skandalisiert worden. Und der These, die Tragfähigkeit und Stabilität der Ehe sei durch die 68-Studentenbewegung beeinflusst worden, hielt der Vorsitzende des SDS von 1967-68 Karl Dietrich (KD) Wolf in einem Interview von 2018 entgegen:

Ich glaube eher umgekehrt: Die Entwicklung der Zusammenlebformen hat dazu geführt, dass sich diese Protestbewegung auch so entwickelte. Wir haben ja nicht deswegen angefangen zu protestieren, weil wir die Ehen kaputtmachen wollten, sondern wir wollten lebendiger leben und Diskussionen führen über die wirklich wichtigen Fragen. Und wir waren ja nicht glücklich damit, dass 68 erst mal alle Freundschaften und quasi Ehen kaputt gingen, sondern es waren nur Verhältnisse, wo es auf einmal ehrlicher zuging.“[12]

Damit deutet er darauf hin, dass alle tradierten Moralnormen und alle darauf gründenden traditionellen Formen des Zusammenlebens ihre Tragkraft immer mehr verloren haben, hohl geworden sind und einen Nullpunkt erreichen, in dem der Mensch sie aus eigener Erkenntnis sozusagen von innen selbst neu begründen muss. Alle äußeren Normen widersprechen letztlich auch dem Freiheitsanspruch des Menschen. Und gerade die starken Freiheitsimpulse der Jugend verlangen nach radikaler Befreiung von allen äußeren Zwängen, Abhängigkeiten und Bevormundungen.

Freiheit duldet letztlich keine Unterordnung unter staatliche oder moralische Gesetze, und seien es die besten, wenn sie nicht inhaltlich in eigener Erkenntnis anerkannt und zu eigen gemacht werden können. Dass in diesem Prozess gerade die suchende rebellische Jugend leicht über das Ziel hinausschießt und es zu Auswüchsen kommt, ist unvermeidlich. In der Ideologie der Frankfurter Schule fanden sie jedenfalls nur destruktive Thesen der auslaufenden fremdbestimmenden Moral, die ihnen keinen inneren Halt und keine positiven Perspektiven vermittelten.

Auch die gesellschaftlichen Formen des Staates, der Wirtschaft und des kulturellen, insbesondere des Bildungswesens, wie sie historisch überkommen und von der parlamentarischen Demokratie nach 1945 fraglos übernommen wurden, sind innerlich hohl und widersprechen in ihrer weitgehenden Fremdbestimmung dem Selbstbestimmungs- und Freiheitsanspruch des modernen Menschen.

Im Grunde richtete sich der letztlich ohnmächtige Protest der Studentenschaft in der Hauptsache gegen diese verkrusteten Strukturen aus obrigkeitsstaatlichen Zeiten, für den ihnen die Frankfurter Kritische Theorie auch nur Holzwege bot. Und diejenigen 68er, die in die Politik gegangen sind und den „langen Marsch durch die Institutionen“ gemacht haben, sind letztlich selbst Opfer und Bestandteil der alten Strukturen geworden. Verändert haben sie diese nicht, sondern nur mit ideologischen Inhalten gefüllt.

Ausblick

Die ausgestaltete Idee einer neuen gesellschaftlichen Ordnung, die dem Freiheitsanspruch des Menschen voll gerecht wird, war für die Studenten nicht vorhanden. Das ist die große Tragik. Eine solche Idee lag nach meiner Überzeugung in der Konzeption der Dreigliederung des sozialen Organismus, die der Anthroposoph Rudolf Steiner nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt hatte, bereits vor, konnte aber – auch durch das Desinteresse der meisten Anthroposophen selbst – keine ausreichende Bekanntheit und Popularität erreichen, bis heute. Schließlich stellen sich ihr auch die größten Gruppen-Egoismen massiv entgegen.

Das Zentrale dieser Gesellschaftsidee ist, dass sie vom freien Menschen und seinen dreifachen Beziehungen zu den anderen Menschen – den geistig-kulturellen, rechtlichen und wirtschaftlichen – ausgeht und die daraus entstehenden drei gesellschaftlichen Bereiche nach ihren inneren Lebensbedingungen der Freiheit, der Gleichheit und der Brüderlichkeit gestaltet. Mit der relativen Selbständigkeit dieser drei Bereiche zueinander wird der heute noch alle drei dominierende oligarchische Einheitsstaat seine Omnipotenz und Macht über den Einzelnen verlieren und auch die Grundproblematik des Kapitalismus gelöst werden können. In diesem Blog ist einiges in dieser Richtung skizziert worden.

 

Anmerkungen

[1] Planet Wissen, „Internationale Studentenproteste

[2] bpb: „Ein direkter Weg von der Spassguerilla zum Terrorismus?

[3] Lothar Baier, zitiert nach bpb.de

[4] wie Anm. 2

[5] Vgl. „ExpressZeitung.com“ Ausgabe 3 vom 3.1.2017, S. 4 f.

[6] a.a.O. S. 7

[7] Zitiert nach Stefan Scheil: Transatlantische Wechselwirkungen, Berlin 2012, S. 7

[8] Siehe dazu ausführlich wie Anm. 7

[9] wie Anm. 5, S. 8

[10] Anm. 5, S. 10

[11] Vergl. GEOLITICO, Herbert Ludwig: „Die deutsche Kultur ist weltoffen

[12] KD Wolff im Interview: Haben 68er die Ehe zerstört?

 

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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Herbert Ludwig schreibt:
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“Den Studentenprotesten von 1968 fehlte die ausgestaltete Idee einer neuen gesellschaftlichen Ordnung, die dem Freiheitsanspruch des Menschen voll gerecht wird.”
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Ich denke da anders:
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WAS vor allem FEHLTE war das WISSEN – WIE PERVERS REGIERUNGEN IM GEHEIMEMN GEGEN ECHTE FREIHEITS-BESTREBUNGEN VORGEHEN – denn Regierungen wollen totale Kontrolle!
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Und totale Kontrolle & FREIHEIT sind Gegensätze im GEISTE!

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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Definition FREIHEIT, Wahrig Deutsches Wörterbuch:
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“Unabhängigkeit von Zwang oder Bevormundung.”

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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Von der Wiege bis zur Bahre:
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– Anmelde-Zwang
– Impf-Zwang
– Schul-Zwang
– Wehrpflicht
– Anmelde-Zwang der Firma
– Steuer-Zwang
– Anmelde-Zwang des Autos
– KFZ-Steuer-Zwang
– TÜV-Zwang
– Baugenehmigungs-Zwang
– Grund-Steuer-Zwang
– Kamin-Kehrer-Zwang
– Pass-Zwang
– Versicherungs-Zwang
– GEZ-Zwang
– Führerschein-Zwang
– Anpassungs-Zwang
– Benehmens-Zwang
– Kleider-Zwang
– Zwang zur politisch korrekten Gesinnung
– Zwang zur Erstellung einer Sterbe-Urkunde
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Machen Sie einfach mal den Test, und fragen Sie wahllos die Bürger – was der Begriff “FREIHEIT” für sie bedeutet – Sie werden mehr als nur erstaunt sein . . . !
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Und als Möchte-Gern-Scientologe vergaß ich noch den massivsten aller Zwänge in meinem eigenen Leben: den Zwang zur politisch korrekten Religion!

Werner Bollendorf
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Werner Bollendorf

Nicht alle Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben sind unbedingt nötig. Aber man sollte Pflichten nicht als Zwang bezeichnen. Rabindranath Tagore formulierte:
“Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude.”
Freudige Pflichterfüllung könnte z.B. darin bestehen, sich für die Reduzierung von Pflichten einzusetzen.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

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Definition: “Pflicht”, Wahrig deutsches Wörterbuch:
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“sittliche oder dienstliche Aufgabe, Obliegenheit, etwas, das man tun muß.”
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Ich finde, daß das Wort “Zwang” – auch den Begriff “Pflicht” ziemlich korrekt ausdrückt . . .

Gust
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Gust

Herbert Ludwig: “Freiheit duldet letztlich keine Unterordnung unter staatliche oder moralische Gesetze, und seien es die besten, wenn sie nicht inhaltlich in eigener Erkenntnis anerkannt und zu eigen gemacht werden können.” Fehlende Freiheit der Menschen, das Problem aller Staaten und Regierungen schlechthin. Was hindert die Staaten daran, die Menschen zu befreien: Es gäbe dann keine Hierarchien mehr- und somit auch keine Staaten oder staatsähnlichen Strukturen- es herrschte die organisierte Anarchie. Also lügt der Staat aus allen Rohren, Hauptsache die Masse ist ruhig und bleibt “staatsgläubig”- wer will sich schon selbst abschaffen? Aber vielleicht gelingt es, so denken einige schlaue (v.a.… Read more »

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

Wieder ein zwar langer, dafür als Entschädigung bildungsreicher und sehr gut strukturierter Artikel von Herrn Ludwig. Ich bin Spätzeuge aus den frühen 70igern und vermisse nur die exakte Thematisierung des Widerstreits innerhalb dieser Bewegung, die ich in drei Gruppen teilen würde. Die gehirngewaschenen fanatisch Politischen (extreme Linke, Kommunisten, Maoisten usw), die Lernfähigen (z.B. Rudi Dutschke) und die bereits Unterwanderten. So habe ich als 17 Jähriger zumindest in den frühen 70igern die bereits gespaltene Bewegung als Teil derselben, als Dutschke “Fan” wahrgenommen. Die im Artikel erwähnte SDS Gruppe mit angehängtem Verlag, war ja auch eine Heimstatt des später 1976 verhafteten Joschka… Read more »

Hans Scharpf
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Ein weiterer, nahezu hellsichtiger Artikel von Herrn Ludwig. Mir ist durch diese Artikel klar geworden, dass ich selbst mich mit meinem Denken und Handeln in dieser verschütteten Tradition des deutschen Idealismus befinde. Diesem Denken und Handeln wohnt ein ganz starker Drang nach Schönheit, Wahrheit und Gerechtigkeit inne, der mich zum Systemaussteiger auf dem Höhepunkt meiner beruflichen Laufbahn als Wirtschaftsanwalt in Frankfurt am Main getrieben hat. Ich habe auf diesem Weg eine Vielzahl von Kurzformeln und Kurzlyrik produziert, von meinem Künstlerpartner Klaus Gorsler Zauberforme(l)n genannt, die seit fast 18 Jahren aus mir heraussprudeln, wie aus einer Quelle, die nach jahrelangen Anschwellen… Read more »

El Bolo
Gast
El Bolo

Gab es nur ein Foto aus den USA? Peinlich!
Vom Vietnam-Kongreß in Berlin, 17. und 18. Februar 1968, noch nie gehört?
https://tinyurl.com/yc4h6ea2

Ich war seinerzeit mitten drin, in meiner Wohnung logierten drei Studenten aus Göttingen, sie brachten eine Vietkong-Fahne mit, worauf der Hauswart die Polizei holte und mit abgerichtetem Schäferhund vor der Wohnungstür stand, bis sie kam. Die Fahne wurde konfisziert.

El Bolo
Gast
El Bolo

Und ‘ne Tragik ist das erst recht nicht, kein “schweres, schicksalhaftes, von Trauer und Mitempfinden begleitetes Leid”.
Wenn die Begriffe nicht stimmen, hapert’s auch mit dem Denken, ist so, wußte schon Konfuzius.

Sarides
Gast
Sarides

Die Studentenbewegung in Berlin war komplett gesteuert wie Duschke selbst auch (siehe seine enge Beziehung zum damaligen Präsidenten der FUB und wohlhabenden “Linken” in der Schweiz. Ich hatte damals das Lokal “Litfass”, Treffpunkt der Protestierer, und kann bezeugen, dass die Hälfte der Studis, die es besuchten, Kontakte zu Geheimdiensten hatten, ja es kamen sogar solche aus England und Israel.
Herr Ludwig sieht das alles sehr idealistisch, hubi auch.

firenzass
Gast
firenzass

Wir muessen zurueck zum
1. Januar 1968.
Und…..ohne Rechristianisierung keine
Reconquista.

fofo
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fofo

Originalton Putin, er muss es wohl wissen.

„Die kommunistische Ideologie ist der christlichen in der Tat sehr ähnlich: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit – all das ist in der Heiligen Schrift verankert, der Moralkodex des Errichters des Kommunismus, das ist Sublimierung, ein primitiver Auszug aus der Bibel, sie haben nichts Neues erfunden.“

firenzass
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firenzass

@Fofo
Genosse Putin verwechselt da was: gleich vor Gott ungleich
gleich auf Erden, denn….Gottes Reich ist ja nicht von dieser Welt.
Ich glaube so wenig an Putin, so sehr Moelle und Ueberflieger Hubi an Trump glauben.
Bei der Exegese moechte ich mich dann doch lieber auf Benedikt XVI verlassen.
Benedikt? Ein Michel, der in Ordnung ist?

fofo
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fofo

“Gottes Reich ist ja nicht von dieser Welt”

Er redet ja von Ideologien. Die Gemeinschaft der Glaeubigen im Sinne des Christentums erwartet erwartet eben das Heil nach dem Tod, die Gemeinschaft der Glaeubigen im Sinne des Kommunismus in der Welt. Hab mir eh schon gedacht, dass hier alles Kommunisten sind.

firenzass
Gast
firenzass

Milovan Djilas erzaehlte in seinen Gespraechen mit Stalin, dass die Partei auf dem Hoehepunkt der deutschen Kampagne gegen Russland kurz davor war, ins 2te Glied zurueckzutreten und die orthodoxe Kirche wieder aufs Podest zu heben….um das patriotische Potential restlos auszuschoepfen.
In gewisser Weise hat Putin diesen Schritt dann nachgeholt….ein genialer Schachzug….der aber irgendwie dem von Ihnen hier bemuehten Putinauspruch zuwiderlaeuft.
Denn Putins duemmliche Vulgaerexegese-Befreungskirchenblabla-
mit den Traditionen der russischen Volkskirche, die in ihrer erhabenen Schlichtheit,(Bilderwelt), direkt das Herz ansprechen,
vergleichen zu wollen, das geht garnicht!

fofo
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fofo

Zu Dingen die direkt das Herz ansprechen kann ich nichts sagen.

firenzass
Gast
firenzass

@Fofo
Glaube ich Ihnen aufs Wort.
Stalin und Putin hingegen mach(t)en sich ueber die urspruengliche Kraft der russischen Volkskirche ganz sicher keine Illusionen.

firenzass
Gast
firenzass

@Fofo
…..wussten um die urspruengliche Kraft der russischen Volkskirche….

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

@firenzass “Ich glaube so wenig an Putin, so sehr Moelle und Ueberflieger Hubi an Trump glauben.” Zunächst wollen wir festhalten, dass KBM (Moelle) nie geschrieben hat, dass er an Trump “glaubt”. Sondern im Gegenteil, hat er z.B. mit seinen Verlinkungen auf PCR (Paul Craig Roberts) aufgezeigt, dass hinsichtlich Trump nicht alles Gold ist was glänzt. Er steht Trump also eher distanziert gegenüber, ohne ihn gänzlich abzulehnen. Dieser Meinung habe ich mich hinsichtlich der Tatsache angeschlossen, dass Trump bereits bewiesen hat, dass er seine Wahlversprechen pflegt einzuhalten, wenn es denn gegen die ganze linke Bagage bestehend aus der Clinton Bande einschl.… Read more »

firenzass
Gast
firenzass

@Stendahl,
Sie muessen aber zugeben, dass
die amerikanische Alt-Right und vor allen Dingen auch Ann
Coulter,La Passionaria, das konservative Gewissen der
MAGA-Bewegung, den Donald inzwischen voellig abgeschrieben haben.
Putin kann Schach, Trump spielt sogar 4 D chess….
und die Kanzlerin denkt die Dinge vom Ende her? Aha!
Trumps innenpolitische Bilanz ist erschuetternd und ich moechte mir keine Erklaerungen mehrfuer sein staendiges Scheitern zurechtlegen oder anhoeren muessen.
Putin dito!
Bin nunmal kein Glaeubiger!

firenzass
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firenzass

“Trump will offer Democrats deal in major announcement today”
Zerohedge
Total kaputter Typ

hubi Stendahl
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hubi Stendahl

Total kaputter Typ. Begründung gibt´s auch for einen angebotenen Deal, den die Demokraten ablehnen müssen? Wie wäre es mit einem für die USA nötigen Showbiz, um die Amerikaner darauf einzuschwören, dass die Democraten alles ablehnen und blockieren. Möglicherweise um einen Notstand mit Unterstützung der Bevölkerung inszenieren zu können. Er könnte dann z.B. selbstständig entscheiden und sich zusätzlich von den 200.000 Frühstücksbeamten die Obama ohne Funktion eingestellt hat, elegant trennen. Nicht nur weil sie gegen ihn und ihre Pflichten arbeiten, sondern auch weil sie gar keine Funktion ausüben und Geld kosten. warten wir auf die Ablehnung der Demokraten und auf die… Read more »

firenzass
Gast
firenzass

@Stendahl
Zu Ende der kleinen Auffuehrung wird Donald Trump dann den Pontius Pilatus geben
und ausrufen, “ich habe ALLES
versucht, doch sie liessen mich nicht”

fofo
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fofo

Oder er wuerde zum “Fuehrer”, dazu hat er aber nicht das Format.

waltomax
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waltomax

Das große Chisma Die Cartesianische Spaltung zwischen Geist und Materie wurde nie überwunden. Bis heute nicht! Wie immer erfolgt die Synthese zwischen Gegensätzen in ihrer komplementären Rolle als Zusammenschau. Kein Zweifel besteht darin, dass unsere Erfahrung den wesentlichen Anteil an der individuellen Prägung besitzt, die wir im Leben erwerben. Dabei integriert die Erfahrung die Vergangeheit zu einer inneren Präsenz, auf die wir immer dann zurückgreifen, wenn wir Vergangenes reflektieren oder Zukünftiges entwerfen und prognostizieren. Da die Ontogenese die Phylogenese rekapituliert, https://de.wikipedia.org/wiki/Biogenetische_Grundregel kann der Begriff der ERFAHRUNG ohne Zweifel auch auf die Materie angewendet werden, wenn man dem Universum Bewusstsein zubilligen… Read more »

hubi Stendahl
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hubi Stendahl

@waltomax

Zitat:
“Soll man da zwischen Pest und Cholera wählen, wo doch Kapitalismus und Marxismus nur zwei Seiten einer Medaille sind?”

Immer müssen wir zwischen dem wählen was vorhanden ist oder sich der Wahl gänzlich entziehen. Entzieht man sich der Wahl, weil man glaubt, dass man mit der Wahl einer beiden Seiten der Medaille nicht an´s Ziel kommt, kann man logischerweise auch nicht daran arbeiten seinem Ziel näher zu kommen. Wenn Sie niemand hört, kann Sie auch niemand verstehen.

Entscheiden Sie sich als Startpunkt für den Kapitalismus oder für den Sozialismus/Marxismus?

waltomax
Gast
waltomax

@Hallo Hubi,

da gibt es noch den Anarcho – Syndikalismus, der Ausdruck eines organismischen Weltbildes ist. Solange ich eine dritte Möglichkeit sehe, brauche ich nicht, was mir an Alternativen vorgehalten wird.

Der dezentrale Gedanke wurde hier schon oft entwickelt. Wiederholungen gefallen nicht.

Siehe:

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

@waltomax Keine Frage. Wir sind hier ja bekanntlich nicht weit voneinander entfernt. Mir ging es aber nicht um ein theoretisches Gedankengebäude, sondern um die Tatsache, dass derzeit nur zwei Wege möglich sind, um in einer ferneren Zukunft eine andere Gesellschaft zu sehen. Wenn Sie sich für eine Geschwindigkeit von 100 km/h auf der BAB einsetzen wollen, dann nützt es eben wenig, mit 100 km/h auf der Autobahn unterwegs zu sein, während alle anderen 160 fahren. Besser wäre es, sich an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Das fängt an bei profanen Wahlen und geht über Engagements mit Gleichgesinnten bis hin in die… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Hallo Hubi,

mit guten Ideen in die Isolation zu rutschen ist natürlich eine Gefahr. Da haben Sie völlig recht. Immerhin teilen Geistesgrößen wie Chomsky den Anarcho-Syndikalismus. Der eignet sich besser als Bewegung denn als Partei. Wer ihn mit modernen Mitteln unterfüttern wollte, der landete bei Netzwerken und Kybernetik. Auf dieser Basis wäre ein “vernetztes Weltbild” wissenschaftlich und mathematisch zu unterfüttern. Die Gesellschaft als Organismus aufzufassen und zu steuern, ist eine sehr alte Idee.

fofo
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fofo

Auf Chomski gibt in der Linguistik kein Schwein mehr was. Ein sogenannter “liberal”, wie Paul Krugmann, der auf einer Modewelle schwamm, schaetzte auch Pol Pot.. lebte halt in seinem Kaefig der Voreingenommenheit wie viele.

waltomax
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waltomax

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . Ich war vom 1. Januar 1967 bis zum 31. Dezember 1968 ein deutscher Berufssoldat. . Anschließend habe ich den Wehrdienst verweigert & bin für drei Monate nach Kalifornien gegangen – und habe mit Studenten der UCSC zusammen gelebt. . Die Bewegung in Kalifornien war ANTI-VIETNAM-KRIEG & whole earth organic food – also natürliche Ernährung & natürliches Leben – was die (Lügen-) Presse erst als “Love & Peace” & später als “Sex, Drugs & Rock’n Roll” den ahnungslosen Europäern verkaufte. . Die HAUPT-ROLLE bei der UNTERWANDERUNG & völligen ÜBERNAHME der Bewegung spielte die CIA & ein gewisser Timothy… Read more »

firenzass
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firenzass

Moelles Maerchenstunde
“Erfinder” des LSD war der Schweizer Albert Hoffmann

firenzass
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firenzass

Beruehmt dessen Selbstversuche mit Ernst Juenger.
Nazis? Fehlanzeige!

fofo
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fofo

Ernst Juenger, Albert Hoffmann, Timoty Leary waren natuerlich Buergerschrecks, sind sie scheints immer noch.

firenzass
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firenzass

@Fofo
…..Hofmann…..mit einem f…

fofo
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fofo

Juenger mit “ü”.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
TROLLS verbreiten die “offizielle” Propaganda der Regierung – Aufklärer suchen hinter der TARNUNG die Wahrheit – DARUM die unterschiedlichen Ansichten.
.
https://books.google.fr/books?id=Rs1CCgAAQBAJ&pg=PT316&lpg=PT316&dq=Albert+Hofmann,+Sandoz+im+Auftrag+der+Nazis&source=bl&ots=XOvtGOkx7V&sig=ACfU3U1CyyM_5f8frH0MCCP_oLsWzMnmNg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiyvIS6-_vfAhXRz4UKHdQnC6cQ6AEwDnoECAQQAQ#v=onepage&q=Albert%20Hofmann%2C%20Sandoz%20im%20Auftrag%20der%20Nazis&f=false
.
https://orf.at/v2/stories/2217993/2217992/
.
https://derstandard.at/2000052620699/Nazis-auf-Speed-und-Hitler-als-Junkie
.
Und falls Sie es ganz genau wissen wollen – dann lesen Sie das Standard-Werk über die Schweinereien der CIA – welches Hank P. Albarelli NACH Freigabe der Original CIA-Akten (“freedom-of information-act”) mit dem Titel: “A TERRIBLE MISTAKE” über die GEHEIMEN CIA Experimente schrieb . . .

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
FirenzeArsch – wenn SIE schon DERART UNQUALIFIZIERT die MEGA-Verbrechen gegen die Menschlichkeit der CIA verteidigen – dann sollten SIE wenigstens den Namen von Herrn Hofmann richtig schreiben können . . . !

hubi Stendahl
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hubi Stendahl

@KBM

Ein schöner und wahrer Kommentar. Zu Leary möchte ich noch als Zeitzeuge hinzufügen, dass er eine durchaus große Nummer auch in Hollywood war und einige bekannte Bands einschl. John Lennon unter seinem Einfluss standen. Das wissen die wenigsten. Ich müsste jetzt in alten Büchern nachsehen, aber in Erinnerung habe ich, dass er für eine völlig bescheuerte neue X-stufige Evolutionstheorie stand, der auch ein paar Science Fiction Autoren hinterher liefen.

Beweise, dass er mit dem CIA in Verbindung stand, kenne ich allerdings nicht- Haben Sie Links?

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
https://www.religiousforums.com/threads/timothy-leary-the-cia-mkultra.113164/
.
https://etherzone.com/the-cia-created-the-drug-culture-my-weekend-with-timothy-leary/

fofo
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fofo

@Moelle

Haben Sie auch geraucht, aber nicht inhaliert ? Erfahrungen mit Levitation ? Erzaehlen Sie mal.

waltomax
Gast
waltomax

Endlich: Jugend nach Schwiegermutterart Die positive Rolle der 68er Bewegung war das Aufbrechen starrer Hierarchien und Sittengesetze. Die Frau konnte in den 60er Jahren durch Kontrazeptiva selber entscheiden, ob sie schwanger werden wollte oder nicht. Die Erlaubis des Ehemannes zur Aufnahme einer Arbeit war nicht mehr nötig. Insgesamt ein großer Fortschritt, besonders für Frauen. Leider gelang es schlauen Strategen, den Aufbruch der politisch überwiegend linken Jugend zu kanalisieren und in viele Subkulturen sowohl zu spalten als auch zu kommerzialisieren. Die dümmliche Discowelle appelierte an niedrige Instinkte wie affige Selbstdarstellung und Promiskuität. Es ist wirklich eine Meisterleistung des Marketing, zur jugendlichen… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Was den 68’ern meiner Meinung konzeptionell fehlte…Und den Gelbwesten, die ebenfalls keinen Plan haben Freiheit für Deutschland! Ein Strategiepapier Ein wirksamer Widerstand gegen das System funktioniert nur, wenn man gegen die Hierarchie der Abhängigen das Netzwerk der autark Unabhängigen setzt. Deutschland ist –nach wie vor- ein faktisch besetztes Land. Die alliierten Truppen bemühen sich zwar, in der Öffentlichkeit nicht zu stark in Erscheinung zu treten. Aber dennoch bedrohen sie unser Land mit einer latenten Gewalt der Waffen. Sollte es in Deutschland politisch oder wirtschaftlich in eine nicht gewünschte Richtung gehen, würden die West – Alliierten sicher -auch bei uns- nicht… Read more »

firenzass
Gast
firenzass

Deutschland hat kein Hinterland, Frankreich reichlich.
Die Franzosen jenseits von Paris sind autark.

Zuntz
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Zuntz

zu den 68er sollte man Götz Aly gelesen haben… Unser Kampf: 1968 – ein irritierter Blick zurück zwischen den NS-Schlägern der dunkelsten Phase Deutschlands und den linksterroristischen Auswüchsen der 68er Generation sagt er, “Die Clowns sind Andere aber der Zirkus ist derselbe”. Das Totalitäre dieser Maoisten,Pol Pot Anhängern hat diese Gesellschaft erst auseinanderdriften lassen.. Was er noch hervorhebt,dass man den 50er Jahren,keine Entwicklung zugestanden hat..Sie als miefig abtut. Die Lockerung der Sitten wohl kaum ein Verdienst der 68er gewesen sind,sondern hätte schon in den fünfziger Jahren eingesetzt. Was die Frauen der 68er Bewegung anbelangt,hat sich aus ihnen erst die Frauenbewegung… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
WAS es auch 1968 schon gab – DAS WAREN 80 PROZENT GEISTIG GESUNDE BÜRGER, DIE FRIEDEN & FREIHEIT WOLLTEN (“Hippies”) – und die anderen 20 Prozent Psychopathen & Gestörte aller Art, die Drogen, Chaos & Krieg wollten!
.
Als Beispiel für die 20 Prozent sei Joschka Fischer genannt – der nie ein Hippie war – statt dessen mit Pflastersteinen die Polizei angriff, und später als deutscher Ausßenminister Deutschland wieder in einen großen & VÖLKERRECHTSWIDRIGEN KRIEG führte (Jugoslawien), der sich las die Mutter aller ewigen KRIEGE entpuppte die seither auf unserem Planeten toben . . .

firenzass
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firenzass

@Fofo
Siamo alle solite!
10.00 Uhr:
Moelle schlaegt den ersten Trollalarm und warnt vor der CIA.
10.01 Uhr:
Hubi greift den Ball dankbar auf und berichtet vom Kampf gegen den deep state. Der Sieg zum greifen nah, der Endsieg eigentlich schon mit blossen Haenden fassbar.
Was vom deep state uebrigbleibt wird dann spirituell ausgeraeuchert, so wie es Heko Schrang und Hartmut? Danisch immer wieder angemahnt haben.
Geht doch!

firenzass
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firenzass

Hab mich gerade schlau gemacht:
Hadmut ! Danisch und Heiko ! Schrang!

fofo
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fofo

Nun, @Moelle schreckt auch vor Geschichtsfaelschung nicht zurueck um seine Halluzinationen zu stuetzen. LSD wurde weder von den Nazis erfunden noch angewendet. Hofmann war ein Chemiker bei Sandoz, der mit Pflanzenstoffen arbeitete und hat 1938 LSD erstmals synthetisiert mit dem Ziel ein Kreislaufmittel zu finden. Die halluzinogene Wirkung hat er erst 1943 durch Zufall entdeckt. Richtig ist, dass der CIA in der Nachkriegszeit Interesse an der Substanz hatte, einmal als Wahrheitsdroge, auch als Kampfstoff und zur Gehirnwaesche. Timoty Leary als Psychologe hatte wohl im Rahmen seiner Untersuchungen Interesse an der Substanz und wohl zeitweise Verbindungen zur CIA. Dass die CIA… Read more »

firenzass
Gast
firenzass

Moelle hat uns ja immer wieder grosszuegig Einblick in seinen
Lebenslauf gewaehrt.
War bei der Armee. Dann……
…nach einem Jahr Schluss….Entlassung! Unehrenhaft, Fahnenflucht?
Waren dabei Drogen im Spiel, etwa LSD?
Moelle liegt auch mit seiner eigenen Sekte ueber Kreuz und klagt die orthodoxen Hubbardianer an, Irrlehren zu verbreiten. Nur er, Moelle, sei der wahre Scientologe, und so.
Meiner Meinung nach haben wir es bei Moelle mit einem Querulanten zutun, der vor rein garnix zurueckschreckt.
Vor Geschichtsklitterung sowieso nicht.
An Fofo Dank fuer fuer seine hellsichtigen Beobachtungen.
Warnen vor Moelle, hab’s jetzt auch geschnallt.
Fofo hat es schon immer gewusst.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ FirenzeArsch: . “Moelle hat uns ja immer wieder grosszuegig Einblick in seinenLebenslauf gewaehrt. War bei der Armee. Dann…… …nach einem Jahr Schluss….Entlassung! Unehrenhaft, Fahnenflucht?” . DAS IST DIE TRAGIK IM DENKEN VON FIRENZEARSCH! . Moelle (gemeint ist KBM) schreibt: . “Ich war vom 1. Januar 1967 bis zum 31. Dezember 1968 ein deutscher Berufssoldat.” . Weil Intelligenz, Logik & das kleine Einmaleins nicht zu den Stärken von FirenzeArsch gehören – verrechnet er sich um 100 Prozent & macht aus ZWEI (2) Jahren Berufssoldat (“Z 2” nannte sich das damals) – EIN (1) Jahr und erfindet… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Ich denke allein 23 sinnfreie Wortmeldungen zum genialen Artikel von Herbert Ludwig – durch unsere amtlichen Kampf-Schreiber “fofo” & “firenzeass” – lassen erahnen, welches perfide System im GEHEIMEN Hintergrund der 68’er am Werke war & bis heute am Werke ist . . . !
.
“Die große Tragik von 1968” ist in Wahrheit “Die große Tragik von Planet Erde”
.
NICHT Alle wünschen sich eine Zukunft in FRIEDEN & FREIHEIT!

firenzass
Gast
firenzass

@Moelle
Hadmut Danisch, hm.
Hadmut…..ohne r, dafuer mit d geschrieben.
Ziemlich voelkisch, dieser Vorname!
Moelle, was meinen Sie dazu?

fofo
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fofo

Wie kann man denn nur Berufssoldat werden wollen ? Waer mir nicht in den Sinn gekommen. Fuer Geld morden oder sich ermorden lassen ? Hmm..

firenzass
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firenzass

@Fofo
In den 60ern+70ern lag das Geld foermlich auf der Strasse.
Nur total Bekloppte, die wirklich hoffnungslosen Faelle
machten da auf Zeitsoldat!

Heidi
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Heidi

In den Sechzigern war ich ein Kind … und in den Siebzigern wurde ich eine Jugendlicher. Ich bin in dieser Zeit durchaus auf einigen Straßen unterwegs gewesen – aber … irgendwie habe ich kein Geld darauf liegen sehen?! Bis auf einmal: Das muß so irgendwann 1977 gewesen sein. Da bin ich mit einem Bekannten vom REWE in Mücke-Merlau gekommen und habe tatsächlich auf dem Bürgersteig in einer Mauerecke einen Hunni gefunden! Das war natürlich ein Fest… – aber das war leider das einzige Mal, daß ich Geld auf der Straße habe liegen sehen. Es würde mich interessieren, in welcher Stadt/welchen… Read more »

Sarides
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Sarides

Rudi Dutschke und “in Berlin wurden das Springerhochhaus und der Fuhrpark mit Molotow-Cocktails angegriffen”. Seit etlichen Jahren heißt die Straße vor dem Springerhochhaus Rudi-Dutschke-Straße. Komisch wa? Was meint der Autor zu dieser Straßen-Unbenenneung?

firenzass
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firenzass

Guten Morgen, eure Sorgen…. werden ja nicht weniger,nein, sie werden taeglich groesser. Stat hier Seemannsgarn zu spinnen, statt euch weiter gegenseitig wasin die Tasche zu luegen, statt hier weiter den Widerstand zu proben,denes doch nurin eurer Einbildung gibt und statt euch also weiter euren eigenen Untergang schoenzureden… …taetet ihr gut daran, euch eurer Auslandsdeutschen zu erinnern,denn es sind ja die wahren, die besseren, die wohlriechenden, die GUTEN Deutschen, wenngleich wir auch sehr wenige sind. Man kann uns ja eigentlich an einer Hand abzaehlen. An alle Bloedmichel! Beginnt euren heutigen prekaeren Tag doch einmal mit einem guten Vorsatz, tipo: ich moechte… Read more »

firenzass
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firenzass

@firenzass
Topkommentar! Super!
Habe ich sofort geliked!

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

ZITAT @ Herbert Ludwig: . “Die ausgestaltete Idee einer neuen gesellschaftlichen Ordnung, die dem Freiheitsanspruch des Menschen voll gerecht wird, war für die Studenten nicht vorhanden. Das ist die große Tragik.” . Wieder einmal absolute WELT-KLASSE – wie Herbert Ludwig den Dingen auf den Grund geht – und das Scheitern der damaligen Jugend dokumentiert. . Ich war damals Zeuge in Santa Cruz, einen Steinwurf von San Francisco entfernt – aus meiner Innensicht waren es friedliebende, Marihuana rauchende, ökologisch extrem fortschrittliche VIETNAM-KRIEGS-GEGNER bei den Professoren, Lehrern & Studenten – die sich MUTIG & BEDINGUNGSLOS GEGEN DIE US KRIEGS-POLITIK GESTELLT HATTEN. .… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . UND DIESE TRAGIK GEHT NOCH VIEL TIEFER! . HIER die neueste Entwicklung in den USA – wo die CIA-MORDE an den Kennedys & an der King-Familie das ganze Land in den Abgrund stürzten – ENDLICH neu aufgerollt werden sollen! . Dr. Paul Craig Roberts haben wir diese Info zu verdanken. . ZITAT: . “Kennedy und King Familienmitglieder und Berater fordern Kongress zur Wiedereröffnung von Attentatsuntersuchungen. . 20. Januar 2019 Kennedy und King Familienmitglieder und Berater fordern Kongress zur Wiedereröffnung von Attentatsuntersuchungen. Mark Crispin Miller schreibt: Ich bin stolz darauf, zu den Unterzeichnern zu gehören, die eine neue… Read more »