Lohnbuchhaltung neu denken

Buchhaltung / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/arbeitsmappe-banknoten-buchhaltung-1205044/ Buchhaltung / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/arbeitsmappe-banknoten-buchhaltung-1205044/

 

Müssen Unternehmen die Lohnbuchhaltung von einem Fachmann einkaufen? Inzwischen gibt es clevere IT-Tools, die diese Leistung schnell und sicher erbringen.

Die Lohnbuchhaltung ist eine komplexe Angelegenheit für Profis – so zumindest lautet die einhellige Meinung von Fachleuten, die es eigentlich wissen müssen. Wohl jede Steuerkanzlei, die etwas auf sich hält, zählt unzählige kleine und mittlere Unternehmen zu ihren umsatzstärksten Kunden, die die Buchführung der Löhne und Gehälter auslagern. Die Einnahmen, die ein Steuerbüro allein durch die Durchführung der monatlichen Abrechnung der Löhne und Gehälter generiert, können sich sehen lassen. Umso erstaunlicher ist es, dass Geschäftsführer und Personaler an der externen Vergabe dieser verantwortungsvollen und teuren Leistung nicht rütteln wollen. Ist es also unbedingt erforderlich, diese Leistung von einem Fachmann einzukaufen? Oder könnte sie mit Hilfe eines cleveren IT-Tools weitaus kostengünstiger von eigenen Personal- und Steuerfachleuten erbracht werden?

Warum Arbeitnehmer keine Lohnzettel mögen

Ein Blick in die offiziellen Enzyklopädien zeigt: Die Lohn- und Gehaltsabrechnung ist eine trockene Angelegenheit. Als Mitarbeiter in einem Arbeitsverhältnis erhält man in der Regel zum Monatsende eine Entgeltabrechnung, die in Textform nachweist, welches Einkommen im vergangenen Monat gezahlt wurde. Auf der Abrechnung sind neben der Grundvergütung Zuschläge, Zulagen und sonstige Vergütungen ausgewiesen. Besonders unbeliebt sind die Angaben, die man landläufig unter dem Begriff „Abzüge“ zusammenfasst. Dazu gehören die Beiträge zur Sozialversicherung, aber auch vorab geleistete Abschlagszahlungen und Vorschüsse. Wohl kaum ein Arbeitnehmer ist mit seinem Gehaltszettel zufrieden, denn Brutto- und Nettolohn stehen üblicherweise in keinem Verhältnis zueinander.

Strikte Vorgaben machen Abrechnungen zur Profi-Sache

Leider hat der einzelne Arbeitgeber zwar Spielraum, was die Höhe des Bruttolohns betrifft – aber nicht, was den Inhalt der Abrechnungen angeht. Begriffe wie „Lohnsteuerklasse“ oder „Kinderfreibeträge“, „Direktversicherung“ und „PKV-Zuschuss“ fallen sofort ins Auge. Aber welcher Laie weiß schon, dass sich die gesetzliche Bruttovergütung aus den Gesamtbruttobezügen und den Sonstigen Vergütungsbestandteilen ergibt und dass davon die Lohn- und Kirchensteuer mit Soli-Zuschlag, die Renten- und die Arbeitslosenversicherung abzuziehen sind? Welcher Einsteiger hat den Überblick über Kinderfreibeträge oder Sonstige Bezüge, zu denen auch der AG-Zuschuss zur privaten Krankenversicherung gehört? Wer hat die Sozialversicherungs- und Steuersätze im Auge, die vom Gesetzgeber festgelegt und mit schöner Regelmäßigkeit erhöht werden? Diese unscheinbaren Details machen klar: In der Lohnbuchhaltung sollte jemand aktiv werden, der sein Handwerk versteht. Ist die Lohnbuchhaltung für kleine und mittelständische Firmen damit für immer in der festen Hand der Steuerbüros?

Intelligente IT-Systeme könnten Abhilfe schaffen

Automatisierte und vernetzte Prozesse mit einem hohen Grad an Digitalisierung bergen im Bereich des Personal- und Finanzwesens ein Potenzial, das bisher noch kaum genutzt ist. Unternehmen wie eurodata.de haben es sich zur Aufgabe gemacht, kleine und mittelständische Firmen bei der Optimierung ihrer kaufmännischen Tätigkeiten zu unterstützen. Deshalb bietet eurodata zum Beispiel eine Entgeltabrechnung an, die vollständig webbasiert, effizient und sicher ist. Die Lohnbuchhaltung lässt sich dadurch ebenso flexibel und schnell wie in einem lokalen System erstellen. Dank der effizienten Nutzung des integrierten Rechenzentrums ist der störungsfreie Datenaustausch mit Krankenkassen, Sozialversicherungsträgern und Co. ebenso gewährleistet wie die revisionssichere Datenspeicherung.

Clevere Tools erleichtern den Wechsel zur Inhouseabrechnung

Über eurodata können Steuerkanzleien, aber auch Personaler die Entgeltabrechnung in Zukunft überall verständlich und sicher durchführen. Das Webtool enthält darüber hinaus viele nützliche Funktionen, die es Einsteigern erlauben, schnell in der spannenden, aber komplexen und fehleranfälligen Materie Fuß zu fassen. So können kleine und mittlere Unternehmen ihre heute schon vorhandenen Ressourcen im Finanz- und Personalwesen effektiv für die Entgeltabrechnung nutzen und lassen parallel dazu Zeit und Raum zur Konzentration auf die eigentlichen Kernkompetenzen.

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Komplette Personalakten mit allen höchst persönlichen Daten, also von Geburtsdaten über Sozialversicherungsnummern, Gehälter, Bankverbindungen, Wohnadressen usw. werden in einer CLOUD hinterlegt. Danke, aus Sicherheitsgründen, Kostengründen sowie aus ethischen Gründen abgelehnt. Eine Cloud kann auch das persönliche Gespräch und die damit verbundene Beratung mit dem und durch den Steuerberater in keinster Weise ersetzen, das immer mal notwendig wird im Zusammenhang mit Löhnen bzw. Gehältern und nicht zusätzlich bezahlt werden muss, wenn dieser mit der Lohnbuchhaltung beauftragt ist. Wird die Lohnbuchhaltung ausgelagert, hat man die Kosten dafür möglicherweise reduziert (eine Cloud gibt es ja auch nicht umsonst), zahlt aber dafür bei einem… Read more »