Vor der Abzocke im Casino schützen

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Staatliche Casinos locken mit Glücksspiel in hochwertigem Ambiente. Wer das bezahlt? Die Spieler. Aber jeder kann diesem System ein Schnippchen schlagen.

Betritt man die heiligen Hallen des ältesten Casinos Deutschlands inBaden Baden, wird man von Glanz und Gloria empfangen. Aufwendig mit Kirschholz verzierte Vertäfelungen, teure Ölgemälde und goldene Kronleuchter hüllen die Casinotische in eine hochwertige Atmosphäre. Anzugspflicht und ein gehobenes Niveau setzen die Bühne des Glücksspiels in das gewünschte Licht: Hier wird zwar um Geld gespielt; aber bitte mit Niveau.

Das Gefühl, das aufkommt, wenn man in einer derartigen Spielbank spielt, lässt sich am ehsten mit einem teuren Abendessen in einem hochwertigen Drei-Sterne-Restaurant vergleichen. Mit dem Unterschied, dass der Gast das Restaurant garantiert mit weniger Geld wieder verlassen wird. Im Casino hingegen besteht die Möglichkeit, mit deutlich mehr Geld wieder hinauszugehen, als man reingegangen ist. Wäre da nicht ein wichtiger Punkt.

Denn teure Gemälde, goldene Verzierungen, Kronleuchter und das Personal, das all das in Stand hält und die Spieler betreut, kosten Geld. Viel Geld. Und Casinos verdienen dieses Geld nur dann, wenn die Spieler verlieren. Hinzu kommt, dass in Deutschland die Hälfte aller Casinos dem Staat gehören. Und entgegen der wohlmeinenden Behauptungen von Politikern besteht dieses Glücksspielmonopol nicht nur, um vor Spielsucht zu schützen. Schließlich kann man mit einem Casino gute Einnahmen erzielen. Und der Staat sieht es gerne, wenn dieses in der eigenen Tasche landet. Aber der Verlust eines Spielers ist nicht auch gleichzeitig der Gewinn des Casinos. Dies ist eines der größten Missverständnisse.

Gigantische Umverteilungsmaschinen

Anders als häufig gedacht, sind Casinos nämlich hauptsächlich damit beschäftigt, Geld umzuverteilen. Verliert ein Spieler also beispielsweise 100,00€ in einem Casino, so behält das Casino diese 100,00€ keineswegs. Vielmehr zahlt es einen Großteil dieses Geldes in Form von Gewinnen an einen anderen Spieler wieder aus. Einbehalten wird nur ein marginaler Prozentsatz.

Nehmen wir als Beispiel den Klassiker Roulette. Bei diesem Tischsspiel existiert beispielsweise die grüne Null. Fällt die Roulette-Kugel auf diese Null, so verlieren sowohl die Spieler, die beispielsweise auf schwarz gesetzt haben, als auch jene, die auf rot gesetzt haben. Ein Einsatz auf schwarz oder rot bietet also nicht die vermeintliche Gewinnchance von 50%, sondern lediglich 48,6%. Die 1,4% sind also der Vorteil der Casinos. Statistisch gesehen erzielt das Casino so über alle Spieler und alle Spiele seinen Umsatz – selbst wenn viele Spieler das Haus trotzdem mit mehr Geld in der Tasche verlassen. Und soweit ist dies auch in Ordnung. Schließlich wollen und müssen Casinos natürlich auch Geld einnehmen, um existieren zu können. Die Gewinnchance ist noch immer hoch genug. Das wahre Problem in Casinos ist der sogenannte “Return-to-Player”-Prozentsatz.

Tricksen mit der Auszahlungsrate

Mit dem “Return to Player” – kurz RTP genannt- meint man die Auszahlungsrate bei Spielautomaten. Casinos, die vom Staat betrieben werden legen diese Auszahlungsrate bei etwa 60% fest. Aber was bedeutet das? Slotmaschinen – früher auch als “einarmige Banditen” bezeichnet- funktionieren immer über einen Zufallszahlengenerator, der die Symbole auf den Walzen erscheinen lässt. Wie oft also ein Hauptgewinn möglich ist, hängt einzig und allein von der Anzahl der Walzen, Anzahl der Symbolen auf einer Walze und – dem Zufall ab. Wo Casinos jedoch tricksen, ist die Auszahlungsrate.

Nehmen wir an, Sie würden mit einem Freund einen Münzwurf zum Glücksspiel umgestalten. Jeder setzt einen Euro. Erscheint nun Kopf, gewinnen Sie zwei Euro. Erscheint hingegen Zahl, gewinnt Ihr Freund zwei Euro. In diesem Falle würde die Auszahlungsrate – also der RTP- 100% betragen. Wäre Ihr Freund ein staatliches Casino mit 60% RTP, so würden Sie einen Euro setzen und im Gewinnfall 1,60€ zurück erhalten. Ihr Freund würde trotz Verlust 0,40€ einbehalten.

Mit ihrem 60%igen RTP zahlen staatliche Casinos für jeden Euro, der von den Spielern eingezahlt wird, also lediglich 60 Cent wieder an die Spieler aus. Natürlich können die Spieler so trotzdem an einem Spielautomaten gewinnen. Allerdings haben andere Spieler diesen Gewinn finanziert und das Casino trotzdem stattliche 40% einbehalten. Und nun wissen Sie auch, wie die goldenen Kronleuchter und das gehobene Ambiente bezahlt werden. Doch es gibt einen Weg, um diesem Gebahren einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Antwort lautet Online Casinos.

Seriöse Online Casinos

Denn abgesehen von ihren Büroräumen existieren Online Casinos ausschließlich im Internet. Die Kronleuchter und das Kirschholz sind dort also Grafiken. Und das spart viel Geld. So verwundert es auch nicht, dass die Auszahlungsraten bei Online Casinos zwischen 95% und 98% liegen. Zusätzlich können es sich Online Casinos leisten, neuen Spielern großzügige Willkommensboni in Form von Freispielen und Geldboni zur Verfügung zu stellen. Doch auch hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Denn ein seriöses Online Casino auszuwählen, ist von größter Wichtigkeit, wenn man sicher im Internet spielen möchte.

Innerhalb der Europäischen Union existieren verlässliche staatliche Aufsichtsbehörden. Die Malta Gaming Authority ist hierbei die etablierteste Glücksspielbehörde in der EU. Aber auch zum Beispiel das Bundesland Schleswig Holstein hat Lizenzen für Online Casinos vergeben. Am Besten vertraut man bei der Auswahl eines seriösen Casinos auf verlässliche Vergleichsportale wie Casino Professor. Hier kann man zwischen den seriösesten Online Casinos auswählen und ausführliche Testberichte lesen, bevor man sein eigenes Geld aufs Spiel setzt.

Neben diesem geldwerten Vorteil, bieten Online Casinos auch viele weitere Faktoren, die für sie sprechen. Schließlich entfällt die häufig teure An- und Abfahrt. Mindesteinsätze an den Tischen sind online deutlich geringer und somit auch für niedrige Budgets hervorragend geeignet. Die Getränke kann man sich aus dem eigenen Kühlschrank selbst servieren, was wieder Geld spart. Und auch der Dresscode ist zu Hause deutlich entspannter. Auf echte Interaktion braucht man bei Online Casinos übrigens auch längst nicht mehr zu verzichten. Schließlich bieten Live-Casinos Ihnen die Möglichkeit, an einem echten Tisch zu spielen und mit Ihrem Croupier oder Dealer – und sogar anderen Spielern- in Kontakt zu treten.

Wenn Sie also zugunsten Ihrer Gewinne und des Glücksspielerlebnisses auf die goldenen Kronleuchter verzichten können, sind Online Casinos eine gute und vor allem sichere Alternative, zu den zweifelhaft niedrigen Auszahlungsraten der staatlichen Casinos.

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