Gehirnjogging für Anfänger

Gehirn / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/gehirn-elektrische-wissen-migr%C3%A4ne-1845962/ Gehirn / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/gehirn-elektrische-wissen-migr%C3%A4ne-1845962/
Man vergisst den Namen eines Geschäftspartners oder die Telefonnummer einer guten Freundin: Wann ist Vergesslichkeit normal und wann ein Krankheitssymptom?

Jeder Mensch vergisst einmal etwas – etwa, wohin er den Schlüssel hingelegt hat oder mitunter die Telefonnummer eines guten Bekannten, der aber seit Jahren schon dieselbe Nummer hat. Dabei spielt das Alter keine große Rolle – auch junge Menschen vergessen hin und wieder ein paar Dinge. In vielen Fällen ist die Vergesslichkeit harmlos. Man ist verträumt, steht vielleicht unter Stress oder konnte in den letzten Nächten nicht genügend Schlaf finden. Aber auch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann den Organismus und in weiterer Folge das Gedächtnis negativ beeinflussen.

Jedoch kann die Vergesslichkeit auch durch fehlendes Gehirntraining verstärkt werden. Auch der Körper muss tagtäglich bewegt werden – nur dann werden die Muskeln und die Ausdauer gestärkt. Wird das Gehirn also nicht gefordert, so ist es schneller überfordert. Wer sein Gehirn trainieren will, dem stehenden zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, wobei die Übungen problemlos in den jeden Alltag eingebaut werden können.

 Schlaf und Stress  sorgen für eine Verschlechterung der Gedächtnisleistung

Wer will schon im Alter unter einer immer stärker werdenden Vergesslichkeit leiden? Man möchte sich – binnen kürzester Zeit – viele Informationen einprägen und sich diese auch auf lange Sicht merken. Gelingt der fehlerfrei Abruf, so kann man davon ausgehen, dass es sich um ein sehr gut trainiertes Gehirn handelt. Wer hier bereits Schwierigkeiten hat, sollte sich mit Gedächtnisübungen befassen.

Doch viele Menschen trainieren zwar ihr Gehirn, machen die Übungen – wie etwa auch im Fitnessstudio, wenn es um das Training des Körpers geht – aber nicht richtig. Vor allem auch deshalb, weil sie sich nicht vorbereiten und glauben, Gehirntrainings können nebenbei, einfach so, durchgeführt werden. Das ist aber nicht richtig. Man muss entspannt sein und sich auf die Übungen einlassen. Zudem sollte man auch darauf achten, immer genügend Schlaf zu bekommen und sich nicht ständig in Stresssituationen zu begeben. Nur dann, wenn man ausgeglichen und entspannt ist, haben Gehirntrainings die größte Wirkung. Genau deshalb müssen viele Menschen, noch bevor sie sich mit Gedächtnisübungen befassen, erst einmal lernen, wie sie richtig abschalten – also die Ruhe bewahren und sich entspannen.

Sport stärkt nicht nur den Körper

Wer jeden Tag denselben Ablauf hat, der stellt sich keinen Herausforderungen und trainiert somit auch nicht sein Gehirn. Genau deshalb ist es wichtig, dass es hin und wieder auch etwas Abwechslung gibt, sodass die Hirnzellen mehr leisten müssen. Schon nach wenigen Tagen spürt man eine Veränderung, sofern die Tagesabläufe radikal geändert wurden.

Doch welche Herausforderungen können in den Tagesablauf eingebaut werden? Mitunter kann man wieder einmal Sport treiben. Schlussendlich stärkt nämlich auch die Bewegung die Gehirnleistung. Wer sich sportlich betätigt, der trainiert unterbewusst sein Gehirn. Jedoch müssen hier vor allem chronisch kranke Menschen achtgeben – sind nämlich bereits Krankheiten bekannt, so sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufgenommen werden, ob die ins Auge gefasste Sportart auch tatsächlich durchgeführt werden kann. Wer Sport treibt, der sollte auch genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Nur dann werden die Organe mit genügend Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Klassische Übungen, die sich in den Alltag einbauen lassen

Kreuzwortraetsel / Quelle: Pixabay, open library: https://pixabay.com/de/kreuzwortr%C3%A4tsel-spiel-schreiben-623064/

Kreuzwortraetsel / Quelle: Pixabay, open library: https://pixabay.com/de/kreuzwortr%C3%A4tsel-spiel-schreiben-623064/

Eine beliebte Möglichkeit, wie man sein Gehirn trainieren kann, sind etwa Kreuzworträtsel. Aber auch das Zahlrätsel Sudoku fordert das Gehirn. Wer in den Supermarkt geht, sollte zwar einen Einkaufszettel bei sich haben, aber diesen so wenig wie möglich nutzen. Erst dann, wenn man glaubt, alle Artikel im Einkaufswagen zu haben, sollte man einen Blick auf den Einkaufszettel werfen, so dass man überprüfen kann, ob an alle Artikel gedacht wurde.

Mitunter kann man sich auch einen Zeitungsartikel aussuchen und in weiterer Folge einen bestimmten Buchstaben suchen, der dann markiert wird. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass es sich um einen häufig vorkommenden Buchstaben – so etwa um ein A, E oder S – handelt. Das Gehirn wird aber auch trainiert, wenn man sich mit seinen Mitmenschen unterhält. Diskussionen oder belanglose Gespräche sorgen ebenfalls für eine Verbesserung der Gedächtnisleistung. Wichtig ist, dass man Spaß hat – ganz egal, für welche Übungen man sich schlussendlich entscheidet. Selbst Online-Spiele über Mobilbet oder ein Kartenspiel mit dem Enkelkind können die Gehirnleistung verbessern.

Wann sollte man den Arzt kontaktieren?

Stellt man fest, dass die Gehirnübungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, so ist es mitunter ratsam, wenn der Arzt (Neurologe) aufgesucht wird. Auch wenn nicht immer eine Krankheit hinter der Vergesslichkeit stecken muss, so ist es dennoch ratsam, die Vergesslichkeit abzuklären. Vor allem dann, wenn diese schon seit mehreren Monaten anhält. In vielen Fällen sind es der fehlende Schlaf oder permanenter Stress. Nur selten ist es tatsächlich eine Krankheit, die für die Vergesslichkeit verantwortlich ist.

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