Die Geißel religiöser Manipulation

Micheangelo Suendenfall und Vertreibung aus dem Paradies in der Sixtinischen Kapelle / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMichelangelo_S%C3%BCndenfall.jpg Michelangelo: Suendenfall und Vertreibung aus dem Paradies in der Sixtinischen Kapelle / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMichelangelo_S%C3%BCndenfall.jpg
Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel und überstehen ihn nur unbeschadet, wenn wir die kosmischen Gesetze freilegen und das von Gier zerfressende System ablösen.

Mit dem Wissen um die Manipulationsmöglichkeiten in einer modernen Kommunikationsgesellschaft (Teil 1), dem Leben der Menschen in frühsteinzeitlichen Kleingesellschaften ohne Arbeitsteilung (Teil 2) und der späteren sogenannten “neolithischen Revolution” mit Arbeitsteilung, haben wir den “Auszug der Israeliten aus Ägypten”, der in Wahrheit der Übergang vom Feudalismus zum Privatkapitalismus war, die Vorkenntnisse erarbeitet, um eine Erklärung zu finden, warum mit dem Übergang zur arbeitsteiligen Wirtschaft das Gegeneinander statt Miteinander Überhand gewann. Dazu haben wir uns in Teil 3 mit dem Übergang vom Judentum zum Christentum beschäftigt, in dem der Hauptakteur, ein Sozialphilosoph namens Jesus von Nazareth, völlig neue Ideen unter weitest gehender Ablehnung der alten jüdischen Gesetze und ihres Gottes propagierte. Wir erinnern uns an den Baum der Erkenntnis aus der Adam und Eva Geschichte, einem Baum, der Früchte hat, die Früchte machen, was es in der Natur nicht gibt. Und wir erinnern uns an seine Aussagen, festgehalten im 1945 in Ägypten gefundenen Nag Hammadi Kodex, derer die Kleriker zur redaktionellen Bearbeitung nicht habhaft werden konnten, um sie ihren Interessen anzupassen. In diesem Kodex findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden. Ein geistiger Vorgang, der einer Erlangung von Wissen gleichkam; der Erleuchtung. Auf dieser Basis entstand ein unverfälschtes Vermächtnis, weil sich diese Urchristen der “Arkanpflicht” unterzogen, die besagt, dass alle Worte verschlüsselt zu hinterlegen sind und nur jene in die (geistige) Gruppe aufgenommen werden dürfen, die sich als geeignet erweisen, die Worte durch den Logos (siehe Teil 3) zu verstehen. So heißt es im Thomas Evangelium:

“Jesus sprach: Wer die Bedeutung dieser Worte versteht, wird den Tod nicht schmecken.” Leser des Teil 3 wissen, dass es sich um den “geistigen Tod”, einem Zustand des nicht Verstehens handelt. Entlehnt aus der Tradition der griechisch platonischen Philosophie (LOGOS)1.

Roger Bacon, Philosoph und Mystiker des 13th Jahrhunderts meinte:

“Derjenige ist wahnsinnig, der ein Geheimnis in jedweder anderen Art
niederschreibt als in einer, die es vor den Gewöhnlichen verbirgt und
selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten nur mit Mühe sinnhaftig
werden lässt.”

Das ist sicher nachvollziehbar, denn aus Unverstandenem wird am Ende Unsinn, wie uns die heutige Interpretation des Christentums durch den Vatikan zeigt. Oder wie es Jesus sagt:

  • Logien 90: “Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube”
  • Logien 62: “Ich sage meine Geheimnisse allen, die meiner Geheimnisse würdig sind…”

Die Wahrheit wurde längst vergessen oder wird aus egoistischen Gründen verheimlicht.

Die Auferstehung, ein Erkenntnisprozess

Die Nag Hammadi Schriften können grob in drei Teilen gesehen werden.

  1. Die Apokryphen, verborgene gute Nachrichten (kirchlich = Evangelien)
  2. Die Schöpfungsberichte
  3. Die Erleuchtung/Auferstehung

Alle drei Bücher sind von eminenter Wichtigkeit, um zu verstehen, dass Jesus von Nazareth sowohl ein schlüssiges Bild der möglichen menschlichen Kultur einschließlich Geldsystem zeichnete als auch in Anlehnung an fernöstliche, griechische, persische und ägyptische Mystik und Philosophie mit dem dummen Götterglauben aufräumte. Dabei analysierte er den Menschen, wie er ist und erkannte, dass es die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind, die nützliche, weniger nützliche oder kontraproduktive Eigenschaften hervorbringen. So musste er in einem feudalistischen Umfeld einen Weg finden, einerseits seine Erkenntnisse einem einfachen Bauernpublikum näher zu bringen und andererseits mit der Arkanpflicht einer Verwässerung entgegen zu wirken, damit eine zukünftige Generation seine Erkenntnisse noch entschlüsseln kann. Dass er mit dieser Methode richtig lag, beweist der Zank und die redaktionellen Bearbeitungen und Neuinterpretationen, die sich im ersten und zweiten Jahrhundert abspielten, um die Deutungshoheit zu erlangen. Stellvertretend sei hier der Streit zwischen der Sekte der Marcionisten und Manichäer, die zeitweise große Verbreitung fanden genannt, mit den Vorläufern der Katholiken, die ihre unterschiedlichen Interpretationen zur Not auch mit Fälschungen und Neukreationen durchsetzen wollten. Die Paulus Briefe, die von vielen Historikern mittlerweile als redaktionelle Erfindungen der Marcionisten gesehen werden, sind nur die Spitze eines Eisbergs, der sich später in seiner “ganzen Pracht” in der ersten Bibel wiederfindet. Auch die im NT enthaltenen Evangelien sind weder auf historisch bekannte Personen zurückzuführen (Mt, Mk usw. sind Erfindungen), noch sind sie Zeitzeugenberichte. Sie haben nach der Idee der Historiker ihren Ursprung in einer Quelle “Q”, die als Hilfskonstrukt von den Historikern eingerichtet wurde, weil sich die Evangelien des NT, neben vergleichbaren Darstellungen, erheblich widersprechen. Dies gilt auch für die Bergpredigt, die bei Lukas als “Feldpredigt” bezeichnet wird. Wenngleich sich hier noch mit Mühe ein Konzept ableiten lässt. Nach den unverfälschten Nag Hammadi Büchern hat sich Jesus von Nazareth nicht nur mit der Natur, sondern auch mit der Kultur und dem darin agierenden Menschen beschäftigt.

Wagen wir uns also an seine Vorschläge. Vorschläge deshalb, weil er erstmals zu jener Zeit ohne Zwang empfahl, sich seinem Konzept anzuschließen.

Thomas Evangelium – Logien 90:

Kommet zu mir, denn leicht ist mein Joch und meine Herrschaft (Lehrtätigkeit) ist mild und ihr werdet Ruhe finden”.

Der Aspekt des Logos

Die Urchristen fassten ihren Glauben u.a. in der “Sophia Jesu”, im “Zeugnis der Wahrheit” und in der “Auslegung der Erkenntnis”  zusammen. Evangelien, wie das Philippus und Hebräer-Evangelium, schafften es nicht in den biblischen Kanon, weil sie den paulinischen Festlegungen nicht entsprachen. Die Idee des (geschlechtslosen) “Vaters des Alls” (Ur-Licht) kommt aber nicht aus dem Nichts, sondern hat ihren Ursprung in den Philosophien Heraklits, der Stoiker Griechenlands und in den Gedanken Platons zum “Logos”. Platons Logos entspringt dem Bedürfnis, einen Gesamtsinn der Wirklichkeit auszudrücken, ohne dabei die bildlichen Ausdrucksmöglichkeiten aus der MythoLOGIE gänzlich auszuklammern. Gewissermaßen handelt es sich um eine erweiterte Rationalität. Die Urchristen übernahmen diese Technik. In den Nag Hammadi Schriften finden wir also die klassischen griechischen Philosophien ab dem 6. Jahrhundert v.Chr. wieder und damit den Übergang vom rein mystischen Erklärungsansatz zum Logos, einer systematischen Begründung der Dinge auch unter Berücksichtigung mystischer und mythologischer Glaubenssätze. Wenn man also das Johannes Evangelium in der Übersetzung beginnen lässt mit ” Im Anfang war das Wort”, dann handelt es sich um eine grobe Fälschung, denn im Original wird das Wort “Logos” und nicht “Wort” verwendet. Logos aber hat eine viel weitreichendere Bedeutung, wie wir gerade festgestellt haben. Damit wird klar, dass das bereits besprochene problembehaftete Zusammenleben der Menschen seit der Arbeitsteilung bis zu diesem Zeitpunkt keine Chance haben konnte, analytisch aufgearbeitet zu werden, einfach weil das geistige Werkzeug fehlte.

Aus Nag Hammadi, “Vom Ursprung der Welt”:

“Der Logos aber, der höher ist als alles andere, wurde zu diesem Werkgesandt, damit er verkündige, was noch unbekannt ist. Er (Jesus der Logos) sprach: Nichts ist verborgen, das nicht offenbar würde, und was unbekannt ist,wird bekannt werden.” 

Die drei Phasen zur Erkenntnis:

  1. Die Bedeutung der Erbsünde
  2. Das Erkennen der falschen Götter (Archetypen)
  3. Die Ursache der Erbsünde und deren Auflösung

Die Geschichte um Adam und Eva erzählt von der “Wurzel der Schlechtigkeit”, von der Frucht, die Früchte macht (Urzins und Zinseszins). Dieser Vorgang ist gleichbedeutend mit der ererbten Sünde, die von den Priestern (Unverständnis oder Egoismus) umetikettiert wurde. Die notwendige Installation von Archetypen als Götter (geistige Beschneidung), damit die Arbeitsbienen im alten Mesopotamien und Ägypten überhaupt einen Sinn für ihr Dasein erkennen konnten, haben wir in Teil 2 + 3 behandelt. Hier sollte noch Erwähnung finden, dass der Erfinder der Erbsünde Paulus war (Röm.5 LUT), der auch die spätere katholische Kirche entscheidend beeinflusste, sodass Kritiker auch von der paulinischen Kirche sprechen. Der Islam kennt zwar die Erbsünde, sie ist dort aber keine Erlösungstheologie. Im Islam entscheidet Allah über die Vergebung von Sünden (“wem er will” Sure 2:285), soweit man sich unterwürfig und gläubig zeigt, nicht homosexuell und ehebrecherisch ist.

Die geistige Beschneidung ist aber im Ergebnis vergleichbar.

Thomas Evangelium Logien 53:

Seine Jünger sagten zu ihm: Ist die Beschneidung nützlich oder nicht? Er antwortete: Wenn sie nützlich wäre, würde der Vater die Kinder schon beschnitten aus den Müttern zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geist ist ungemein nützlich.”

Die wirkliche Erbsünde ist die Verführung des wirtschaftenden Akteurs Adam, der von den Früchten vom Baum der Erkenntnis (Urzins) kostet, und die damit verbundene systemische Ungerechtigkeit auslöst (siehe Teil 3). Wir wollen den Zins im Sinne seiner gesellschaftlichen Wirkung aus dem Ursprung der Wortherkunft, lat. “census” ableiten, was in altdeutsch soviel wie “Wucher” bedeutete. Die althochdeutsche Wurzel von Wucher ist mit dem Begriff “wachsen” verwandt, sodass auch Luther noch seinerzeit bei den Übersetzungen stets die Begriffe Ertrag /Frucht/ oder Gewinn verwendete. Erst seit dem späten Mittelalter wird der Begriff getrennt dargestellt; Zins war von nun an moralisch vertretbar, Wucher verwerflich. Die Moral wurde damit nicht zum ersten Mal einem fehlerhaften gesellschaftlichen System angepasst.

Giovanni di Paolo (1445) / Giovanni di Paolo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACreation-and-the-expulsion-from-the-paradise-11291.jpg

Vertreibung aus dem Paradies,
Giovanni di Paolo (1445) / Giovanni di Paolo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACreation-and-the-expulsion-from-the-paradise-11291.jpg

In der hebräischen Bibel gibt es keine Definition von “Zins”. In den Gesetzen von Moses und seinen Folgeakteuren gab es zwei verschiedene Begriffe, die offenbar unterschiedliche Situationen beschreiben sollten:

“näsäk” und “marbit”. Nach den Texten zu urteilen, scheint es sich einerseits um eine Aufzinsung und im anderen Fall um eine Abzinsung zu handeln. Prinzipiell gab es also unterschiedliche Kreditkontrakte, an dessen Ende eine vorher festgelegte Liquiditätsverzichtsprämie als Einmalbetrag vereinbart wurde oder pro rata temporis als klassischer Zinskontrakt gehandelt wurde. Dieser Zusammenhang findet sich, beginnend mit den 5 Büchern Moses, im gesamten jüdischen Bibelwerk bis in jüngste Zeit in vielen Steigerungsformen wieder. Es begann im ältesten Bundesbuch mit Ex 22,24:

” Wenn du Geld leihst meinem Volk, dem Elenden bei dir, sollst du ihm nicht wie ein Gläubiger sein. Ihr sollt ihm keinen Zins auflegen”.

Die Problematik des Zinses war also bereits 1.000 Jahre vor dem Erscheinen Jesus von Nazareth bekannt. Im vorliegenden Fall hat man dem “auserwählten” Volk aufgetragen, dem in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geratenen “Elenden” für seine Schuld nicht auch noch “Zinsen aufzuerlegen”. Diese Bestimmung galt ausdrücklich nur für den Binnenbereich und hatte mit dem grenzüberschreitenden Handel nichts zu tun.

Im folgenden Heiligkeitsgesetz (Lev 25,35-38) gehört das Verbot des Zinsnehmens für die “Brüder” in gesteigerter Form dazu:

Wenn dein Bruder verarmt…..sollst du ihn unterstützen, den Fremden und Beisassen, so dass er leben kann bei dir. Du sollst von ihm keinen Zins und keinen Zuschlag nehmen..”.

Im späteren Deuteronomium ist endgültig klargestellt, dass es sich beim Schuldner stets um einen Volksangehörigen (Bruder) und nicht etwa um Verwandte handelt. Damals wie heute begann man mangels Lösungsansatz, die Bücher redaktionell zu bearbeiten und zu erweitern. Die weiteren Gesetze zeugen beinahe von Verzweiflung angesichts der dauernden wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Umverteilungsfunktion des Zinses:

Ez 18,8 13.17; Ez 22,12 und Ps 15,5 verlangen Verhaltensweisen, um den Verzicht auf Zinsen zu rechtfertigen.

Gerecht und zum Kult zugelassen ist folglich nur der, der das Zinsverbot immer respektiert. In Ez 18.7ff heißt es demnach:

“…wer gegen einen anderen nicht gewalttätig ist, sein Pfand – Schuld zurückgibt, keinen Raub an sich reißt, sein Brot den Hungernden gibt und den Nackten mit seinem Gewand bedeckt, um Zins nicht gibt und Zuschlag nicht nimmt, von Unredlichkeit seine Hand zurückhält, wahres Gericht hält von Mann zu Mann……”.

Dabei wird Jerusalem, das damalige Handelszentrum, als “Blutstadt” in Ez 22,2 bezeichnet, “weil man in ihr Zins und Zuschlag nimmt” (Ps15). Im Geschichtsverlauf wird dann die Ächtung des Zinsnehmens in Hab 2.6b mit der Habgier begründet; Spr. 28,8 fordert: “Wer sein Gut mehrt mit Zinsen und Aufschlag, der sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt“.

Auch in den jüdischen Büchern lässt sich über den Zeitverlauf erkennen, dass die griechische Philosophie des LOGOS hier zunehmend Einfluss fand. Der heutige Schöpfungsbericht Genesis 1 wurde von der Priesterschaft erst um 550 v.Chr. während des babylonischen Exils erfunden und dem Adam und Eva Bericht vorangestellt2.  “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort ” (Logos). Vorher war JHWE einer von vielen. Dieser strenge Monotheismus hatte für den Erhalt der Kultur der Juden existentiellen Charakter. Nicht noch einmal sollte, wie um 722 v.Chr., das Volk in alle Winde verweht werden. Dennoch ist es den Juden, respektive dem Führer Moses, mit dem (geistigen) Auszug der Israeliten (bitte nicht mehr nach archäologischen Überresten suchen), zu verdanken, dass sich die Menschheit vom UR-Kommunismus ägyptischer Prägung (maximale Ausbeutung) verabschiedete und mit dem Privatkapitalismus (moderate Ausbeutung) die bekannte Entwicklung bis heute ermöglichte. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen konnte aber auch dieses monotheistische Konstrukt nicht verhindern. Erst 500 Jahre später, unter großem Einfluss griechischer Philosophie, wollte ein Konzept die Menschen ins Paradies führen. Ein Paradies, das die seinerzeitigen Eliten aus Priesterschaft, Adel und Politik ablehnten, denn sie hatten ihres bereits gefunden.

Thomas Evanmgelium Logien 39:

“Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel der Erkenntnis empfangen und haben sie versteckt. Selbst sind sie nicht hinein gegangen, aber sie ließen auch nicht hineingehen, die hinein gehen wollten…..”

Das Aufklärungskonzept des Jesus von Nazareth

  1. Ein Lösungsmodell für die Existenz des Menschen in der Kultur
  2. Ein Erklärungsmodell für die Existenz des Menschen in der Natur

Ein Lösungsmodell für die Existenz in der Kultur

Die Schlüssel der Erkenntnis sind da, aber die Elite versteckt sie. So ist es auch heute noch. Die einzige URSACHE, warum es Staaten statt Völker mit dezentraler Organisation überhaupt gibt, ist die Überwachung der Massen im Auftrag der Eliten, um die systeminhärente Umverteilung von arm nach reich über den Urzins zu kontrollieren. Eine Kapitulation vor einem bereits bekannten systemischen Fehler, deren Lösung man anfangs wegen Unwissenheit und später aus Gier nicht anging. Deshalb war eine Umerziehung mittels erfundener “göttlicher Gesetze” notwendig, statt dem natürlichen Ausgleich, den wir in einer Welt des Dualismus überall in der Natur beobachten können, eine Chance zu geben. Die heutige Politik ist damit nichts anderes als eine Konstruktion der Zinsgewinner, um mittels unnatürlich aufgesetzter Moral und Zwang, zum Erhalt des fehlkonstruierten Geldsystems, den Zinsverlierern ein Überleben an der Existenzgrenze zu ermöglichen (moderate Ausbeutung). Verdecktes Sklaventum.

Erst Jesus von Nazareth verstand es, das Problem zu lösen. Er erkannte, dass kein Mensch naturgegebene Eigenschaften vollständig ablegen kann und analysierte die Eigenschaften des Menschen, lösgelöst von den herrschenden Rahmenbedingungen und den künstlich geschaffenen Moralvorstellungen, an die der Mensch angepasst wurde. Er verstand die Wechselwirkungen zwischen dem Verhalten umerzogener Menschen (Doppel-Moral) in einem fehlerhaft konstruierten Wirtschaftssystem und seinen unterdrückten natürlichen Eigenschaften. Der Mensch mit seinen natürlichen Trieben handelt eigennützig (nicht selbstsüchtig und egoistisch). In den zurückliegenden archaischen Kleingesellschaften war dieses Handeln nützlich, ja überlebensnotwendig, denn der Eigennutz entwickelte sich im Rahmen der Übersichtlichkeit der Gruppen stets zu Gemeinnutz. Er ist Teil des Selbsterhaltungstriebs. Erst mit der Arbeitsteilung haben die vermeintlich Stärkeren mit Macht und Manipulation versucht, dem Menschen entgegen seiner innersten Natur, den Eigennutz u.a. mittels Religion abzuerziehen. In den alten Schriften finden wir die Erzählungen darüber, wie die Unterdrückung des Eigennutzes zu Hass, Neid, Gier und Mord führt. Diese Form der Umerziehung funktioniert nicht, bis heute. Die wichtigste Beziehung, noch vor der Sexualität, den Leistungsaustausch, kann man nicht reglementieren, will man gleichzeitig für Frieden und Harmonie sorgen. Unterdrückte natürliche Triebe suchen stets den Ausgleich.

Dr. Ernst Winkler sieht diesen Zusammenhang in seiner Veröffentlichung ” Die Theorie der natürlichen Wirtschaftsordnung”(1952) so:

“Der geschilderten, innerlich so verlogenen Moral mit all ihren, hier nur kurz angedeuteten schädlichen Auswirkungen stellen wir nun die natürliche und sinnvolle Ordnung entgegen, welche die Natürliche Wirtschaftsordnung nicht nur für die wirtschaftlichen Beziehungen der Menschen untereinander darstellt, sondern auch für den Aufbau der Gesellschaft und darüber hinaus jeder menschlichen Gemeinschaft nahe legt. Die Grundlage jeder menschlichen Beziehung, also auch jeder menschlichen Gemeinschaft, ist der Leistungsaustausch im weitesten Sinn des Wortes. Jeder Mensch ist mit seinen wirtschaftlichen und kulturellen, mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen auf die Hilfe und Ergänzung durch die Mitmenschen angewiesen und erhält sie auch als Gegenleistung für die Hilfe und Ergänzung, die er selbst den anderen gewährt. Der Leistungsaustausch geschieht ganz allgemein ebenso wie im Sonderfall des wirtschaftlichen Warentausches auf der Grundlage des freien Wettbewerbes nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage und ist stets für beide Teilnehmer vorteilhaft……”10

Dr. Ernst Winkler hat es vor 60 Jahren verstanden, Silvio Gesell vor 100 Jahren, indem er feststellt:

“Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.”
Silvio Gesell, “Die natürliche Wirtschaftsordnung”.

Und Jesus von Nazareth hat es vor 2000 Jahren im Thomas Evangelium in Metaphern erklärt, um es einer verständigen Folgegeneration zu hinterlassen.

Thomas Evagelium Logien 22:

“Jesus sah, wie kleine Kinder gesäugt wurden. Er sagte zu seinen Jüngern: Diese kleinen Kinder, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Reich eingehen.
Sie sagten zu ihm: Werden wir, in dem wir klein sind, ins Reich eingehen?
Jesus sprach zu Ihnen: Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem Einzigen macht, sodass das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist – wenn ihr das Auge durch ein anderes Auge ersetzt und eine Hand durch eine andere Hand und einen Fuß durch einen anderen Fuß, ein Bild durch ein anderes Bild – dann werdet ihr ins Reich eingehen.”

nag_hammadi_codex_ii

Der Beginn des Thomasevangeliums in der koptischen Handschrift (ab Zeile 10). Darüber das Subskript der vorausgehenden Schrift, des Apokryphons des Johannes /See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANag_Hammadi_Codex_II.jpg; http://www.biblical-data.org/coptic/coptic_MSS.html

Das Prinzip der Polarität und Geschlechtlichkeit, das Prinzip von Harmonie und Ausgleich, das Prinzip der Analogien:

Das Kind, das gesäugt wird (als Allegorie), hat seine natürlichen Eigenschaften und ist noch nicht in ein fehlerhaftes Gesellschaftssystem hinein erzogen worden, in dem die Polarität, das Streben nach Ausgleich, aus den Fugen geraten und unverstanden ist.

Alles besitzt Pole; Paare von Gegensätzen. Innerhalb der Dualität existieren immer Zweiheiten. Beide bedingen sich gegenseitig, denn nur dann können diese existierenden Gegensätze überhaupt erfahren werden. Die Geschlechtlichkeit zeigt uns die Dualität und in ihrer Verschmelzung die Möglichkeit der Einheit durch Liebe, die in anderen Zusammenhängen auch als Harmonie verstanden werden muss. Jede Maßnahme, die dem Prinzip des Ausgleichs und der Harmonie zuwiderläuft, kann nur störend wirken. Beim Leistungsaustausch zwischen Käufer und Verkäufer verhält es sich nicht anders. Kann jemand leistungslos Einkommen beziehen (Zins), ist das Prinzip von Harmonie und Ausgleich verletzt. Diese Einsicht hatte bereits Heraklit, der Begründer des “Panta rhei” (alles fließt). Im Gleichnis wird dazu aufgefordert, dies zu verstehen und sich seines natürlichen Verhaltens zu erinnern, den Drang von beiden Polen zu Ausgleich und Harmonie zuzulassen.

Wie oben – so unten, wie das Äußere – so das Innere, wie im Großen – so im Kleinen. Das Prinzip der Analogien. Wir wissen heute, dass Mikrokosmos und Makrokosmos nach gleichartigen Gesetzen aufgebaut sind. Betrachtet man einen Atomkern, ist die Analogie zum Sonnensystem ebenso wenig zu übersehen, wie die fraktale Struktur der Natur. Fraktale Mathematik3 ist ein neuartiges Feld, in dem Strukturen erzeugt werden, die der Natur der Dinge überraschend ähnlich sehen. So erkennt man Analogien zwischen den menschlichen Blutgefäßen und der Struktur von Flüssen auf unserem Planeten4. Aber auch viele Pflanzen finden sich in geometrisch vergleichbarem Aufbau wieder. Das wussten bereits die antiken Griechen, die sich diese Erkenntnisse auf philosophischem Weg aneigneten.

Jesus hat den Schülern also unter Zuhilfenahme des griechischen LOGOS in Aussicht gestellt, dass sie sich mit dem Verstand dieser Prinzipien bewusst werden sollen, um sich jenseits einer trügerischen Realität das wahre “Reich”, das Paradies auf Erden, zu erschließen.

Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass eine polarisierende Situation, wie die des Leistungsaustauschs zwischen Menschen (z.B. Käufer/Verkäufer), nach dem Prinzip von Harmonie und Ausgleich, durch eine Zinsnahme erhebliche Störungen erleiden muss.

Thomas Evangelium Logien 95 + 42

“Jesus sprach: Wenn ihr Geld habt, leiht nicht auf Zinsen, sondern gebt dem, von dem ihr sie (die Zinsen) nicht zurückbekommt.”
“Jesus sprach: Werdet Vorübergehende”.
“Jesus sprach: Warum wascht ihr das Äußere des Bechers? Versteht ihr nicht, dass der, der das Innere gemacht hat, auch der ist, der das Äußere gemacht hat?”

 Der Unterschied zu den unter Repressalien verfügten Zinsverboten der Frühzeit, in denen der Mensch dem Zwang unterlag, das Äußere in Heuchelei vom Inneren zu trennen und der hier vorliegenden Empfehlung, Geld nicht gegen Zinsen zu verleihen, ist das dahinter stehende zwangfreie Konzept: Zu verstehen, dass ein Leistungsaustausch nur dann in Harmonie und ausgleichend für beide Pole stattfinden kann, wenn beide ein Geschäft gemacht haben, das auf innerer und äußerer Gegenseitigkeit beruht. So macht man die Zwei zu Eins. Der Mensch kann somit nie an ein widernatürliches System unter Zwang angepasst werden, ohne dass die Harmonie des Ausgleichs leidet. Das gilt selbstverständlich auch für den verpachteten Acker, sodass er seine Schüler auffordert, “Vorübergehende” zu werden und sich eine Situation vorzustellen, in dem man nicht mehr das Äußere heuchlerisch zur Schau stellen muss, das Innere aber sorgsam verborgen hält. Auch wenn es in unserer materiellen Welt unvorstellbar sein mag.

Thomas Evangelium Logien 65

“Jesus sprach: Ein rechtschaffender Mann hatte einen Weingarten. Er gab ihn einigen Winzern, damit sie ihn bearbeiten und er seine Ernte von Ihnen erhielte. Als er seinen Diener schickte, damit die Winzer ihm die Ernte des Weingartens übergäben, packten sie ihn und schlugen ihn und hätten ihn fast umgebracht. Der Diener ging und sagte es seinem Herrn. Der Herr sprach: Vielleicht haben sie ihn nicht erkannt und schickte einen anderen Diener. Die Winzer schlugen auch diesen. Da schickte der Herr seinen Sohn und sprach: Vielleicht haben sie Achtung vor meinem Sohn. Aber die Winzer, da sie wussten, dass er der Erbe des Weingartens war, packten und töteten ihn. “Wer Ohren hat, der höre.”

Und wer Verstand hat, der verstehe. Der Verpächter des Weinbergs will ein leistungsloses Einkommen generieren, das im Widerspruch zum Gesetz von Ausgleich und Harmonie steht. Nicht nur Silvio Gesell hat ein Konzept erarbeitet, in dem das römische Besitz- und Eigentumsrecht, das rund 200 Jahre vor Erscheinen Jesus Gestalt annahm, von Grund und Boden neu definiert wird.

Die beschriebene Kultur (Reich) des Jesus von Nazareth ist identisch mit den Kulturbeschreibungen der Universalgenies Walter Russel und Silvio Gesell. Sie ist vergleichbar mit den Ideen vieler ihm folgenden Generationen von Dichtern, Denkern und Naturphilosophen, die jedoch diese konzeptionelle Ordnung und Tiefe nicht erreichen konnten. Es ist die universelle Ethik, die auch in der menschlichen Kultur jenseits jeder Moral vorhanden ist, aber derzeit nicht erkannt wird:

Thomas Evangelium  Logien 63:

“Jesus sprach: Es war ein reicher Mann, der viel Vermögen hatte. Er sagte: Ich werde mein Vermögen einsetzen, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, und meine Vorratskammer mit Frucht zu füllen, damit ich an nichts Mangel leide. So dachte er in seinem Herzen. Und in der gleichen Nacht starb er. Wer Ohren hat, der höre.”

Thomas Evangelium, Logien 41:

“Wer etwas in seiner Hand hat, dem wird gegeben werden. Wer aber nichts hat, dem wird auch das wenige, das er hat, genommen werden”

In den Logien 63 + 41 wird noch einmal deutlich, welche Fehler im System beseitigt werden müssen. Aber wie könnte die Umverteilung beendet werden und diejenigen reich werden, die es auch mit Leistung verdienen?

Thomas Evangelium Logien 96 + 97 + 98

“Jesus sagt: Das Reich des Vaters gleicht einer Frau. Sie nimmt etwas Sauerteig, verbirgt ihn im Teig und macht daraus große Brote. Wer Ohren hat, der höre.”

Jesus sprach: Das Reich des Vaters gleicht einer Frau, die einen Krug voll Mehl trug. Während sie einen weiten Weg machte, brach der Henkel des Kruges ab (sodass eine kleine Öffnung entstand). Das Mehl lief aus hinter ihr auf den Weg. Sie merkte es nicht, sie wusste nicht, wie man sich bei der Arbeit verhält. Aber als sie in ihr Haus kam, stellte sie den Krug nieder und fand ihn leer.

Jesus sprach: Das Reich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen mächtigen Mann töten wollte. Er zog das Schwert in seinem Haus und stieß es in die Wand, um zu erkennen, ob seine Hand stark genug wäre. Dann tötete er den Mächtigen.

Das Reich des Vaters (Frau) ist die ideale Wirtschaft (Kultur). In ihr ergibt sich ein gerechter Leistungsaustausch und führt zu Prosperität (Brot, das durch Zugabe von Sauerteig wächst). Geld wurde seinerzeit wie heute als Mediator zum Leistungsaustausch verwendet (Währung Talent). Ein verwendetes Geld muss bereits aus dem Grundkonstrukt heraus für Gerechtigkeit sorgen, in dem es keinen Eigenwert besitzt, gleich den Waren, mit denen gehandelt wird. Denn Waren verlieren bei Lagerung an Wert, während Geld sich über Zins durch Vermehrung einen Vorteil verschafft. Dies kann nur durch eine konstruktive Umlaufsicherung erreicht werden, wie uns die Essener (Esäer) bewiesen, die unter falscher Nächstenliebe litten, weil sie sich Geld zinsfrei verliehen, ohne den Neid zu berücksichtigen. Denn der Neid ist immer stärker als die Nächstenliebe. Wer Geld ohne Gegenleistung verleiht, ist nicht zufrieden. Das Gesetz von Harmonie und Ausgleich, Leistung und Gegenleistung, ist verletzt. Nach anfänglichem Erfolg bricht der Geldkreislauf zusammen, weil niemand bereit ist, sein Erspartes unter Risiko ohne Gegenleistung herzugeben (Eigennutz). Eine Umlaufsicherung hätte die Urchristen nicht in diese Falle gelockt, hätten sie bereits das Logien 97 verstanden. Geld (Mehl), das nicht verliehen wird, muss als Äquivalent zu Geld, das verliehen wird, kontinuierlich fallen, genauso wie das Mehl auf dem “weiten Weg”. Wenn die Frau im obigen Gleichnis (Wirtschaft/Kultur) nicht aufpasst, dann ist kein Geld mehr vorhanden und der Geldkreislauf bricht zusammen. Sie muss reinvestieren, damit ihr Geld erhalten bleibt und der Geldkreislauf gesichert ist. Nach Keynes liegt die Liquiditätsprämie in der Langzeitbetrachtung bei etwa 4-5 % p.a. Um den Geldkreislauf stabil zu halten, wäre also eine staatliche Abgeltungsgebühr in vergleichbarer Höhe notwendig, die dem dann auf seine Zentralaufgaben zurückgeführten Staat zugute käme.

Der im Logien 98 getötete Mächtige (die Zinsgeldökonomie) ist der Konkurrent des (wahren) Menschen, der dem Reich des Vaters gleicht (zinsfreie Ökonomie). Der Mensch führt dieses “Freigeld” in der Ökonomie (Haus) ein, um (mit dem Schwert) zu prüfen, inwieweit es der Konkurrenz standhält. “Freigeld” hat immer einen Vorteil gegenüber Zinsgeld. Es würde bei Einführung in einem bedeutenden Staat sofort das Zinsgeld vertreiben (den Mächtigen töten). Bringen wir uns in Erinnerung:

Thomas Evangelium, Logien 41

“Wer etwas in der Hand hat, dem wird gegeben werden. Wer aber nichts hat, dem wird auch das wenige, das er hat, genommen werden.”

 Es handelt sich um ein Gleichnis, das wir unter den “Märchenerzählern” Matthäus und Lukas in religiös verstümmelter Form in der Bibel wiederfinden. Es ist die Rede vom Gleichnis der “anvertrauten Talente”.

Ein Herr (nach Lukas ein König) vertraut mehreren Dienern Geld an mit dem Auftrag, daraus einen hohen Gewinn während seiner Abwesenheit zu erwirtschaften. Einer der Diener vergrub das Geld und erhielt folglich keinen Ertrag. Der Herr, war wütend und antwortete:

“Aufgrund deiner Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin. Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Zu den anderen sagte er: Nehmt ihm das Geld ab und gebt es dem, der die zehn Minen hat (Anm.: 60 Minen=1 Talent). Die anderen sagten zu ihm: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen was er hat. Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder.”

Die Historiker, Schriftgelehrten, Politiker und verblendeten Priester interpretieren hier heute noch irgendwelche naiven Auferstehungsphantasien, moralische Treue und ähnlichen Humbug hinein. Dabei ist offensichtlich, dass Jesus hier eindeutig auf eine systemische Ungerechtigkeit hinweist. Nämlich die Tatsache, dass man sein Geld zur Vermehrung einfach auf die Bank bringen kann oder einem Dritten zur Vermehrung überlässt, ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen. Diese leistungslosen Einkommen müssen nicht beteiligte Dritte zusätzlich erwirtschaften. Auf Wikipedia wird argumentiert, dass der Spruch ” Wer hat, dem wird gegeben” übersetzt werden könnte mit “Eigentum verpflichtet”5. Man sollte diese Ignoranten fragen, wie sie die darauf folgende Feststellung des Herrn verstehen: “…..Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe und ernte, was ich nicht gesät habe”. Eindeutiger kann man den Bruch des Gesetzes von Harmonie und Ausgleich nicht darstellen, wenn leistungsloser Mehrwert (Zins) auf Kosten Dritter, nicht am Kontrakt Beteiligter, erwirtschaftet wird. Welchen maximalen Unfug man über sich ergehen lassen muss, zeigt auch die Bergpredigt, die nur dann einen vernünftigen Sinn bekommt, wenn man die vorgenannten kulturellen Zusammenhänge unter dem Aspekt einer natürlichen makroökonomischen Ordnung verstanden hat.

Das Konzept der Bergpredigt

Matthäus: “Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dann biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dann lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt eine Meile mitzugehen, so gehe mit ihm zwei.”

Lukas: “Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt. Weh euch, die ihr jetzt satt seid! Denn ihr werdet hungern………Weh euch, wenn euch jemand wohlredet (Anm: Heuchler)! Denn das gleiche haben ihre Väter den falschen Propheten getan.”

Die gesamte Bergpredigt (bei Lukas “Feldpredigt”) ist ein politisches Konzept, das sich an der tatsächlich vorhandenen Natur des Menschen und an der Natur der Dinge im allgemeinen orientiert. Die Differenzen zwischen den Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas, die keine Zeitzeugen waren, sondern unter Einbeziehung eigener Gefühle und Wertvorstellungen alles aufschrieben, was ihnen unter die Finger kam, sind nicht zuletzt aufgrund redaktioneller Bearbeitung derart widersprüchlich, dass nur mit den fälschungsfreien Nag Hammadi Kodices eine Beurteilung möglich wird. Mit dem Aufruf “Ihr seid das Salz der Erde” (Math. 5 11-16) bestätigt er den Zuhörern, dass die Masse sich der Tatsache bewusst werden soll, dass sie keine Untertanen sein müssen. Er spricht nie den Einzelnen, sondern stets die gesamte Kultur an. Galt zum Zeitpunkt der Entstehung der Tora noch das Talionsprinzip (Auge um Auge, Zahn um Zahn), wirbt Jesus für das bereits damals bekannte Tauschprinzip (lat. do ut des, ich gebe, damit du gibst)6. Damit ist keinesfalls gemeint, sich auf Bahnhöfen zu positionieren, um im Auftrag der Reichen Teddybärchen auf Menschen zu werfen, die aus politischen Gründen gelockt wurden, sich ein leistungsloses Einkommen zu holen (Ausnahme 10 % echte Flüchtlinge). Nach der Definition von Jesus ist dies nichts anderes als Heuchelei.

Thomas Evangelium, Logien 14

“Wenn Ihr fastet, schafft ihr euch nur Sünde. Und wenn ihr betet, richtet ihr euch nur selbst. Und wenn ihr Almosen gebt, fügt ihr eurem Geist nur Schaden zu……”

In einer Gesellschaft, in der das Prinzip von Harmonie und Ausgleich greift, sind Almosen grundsätzlich nicht erforderlich. Man muss sich weder geißeln, kasteien, noch Leistungen erbringen, die ohne Gegenleistung bleiben.  Der amerikanische Philosoph Walter Russel erklärt es moderner:

“…auf ihre Individualität beschränkte Menschen glauben, sie könnten durch Nehmen etwas erlangen. Universalisten wissen, dass sie nur durch Geben etwas erlangen können. Erst wenn die Menschen erkennen, dass sie EINS sind in ihrem Geben an das GANZE, statt an das SELBST, dann wird dieser Tag der Einheit kommen, werden wir eine Zivilisation haben, die von Dauer sein wird, vorher nicht.”7

Wer kennt sie nicht, die Jesus Aussagen, “Geben ist seliger denn nehmen” und “gebt und es wird euch gegeben werden.” Papst Johannes XXIII bastelt daraus eine ökonomische Interpretation: “Wer großherzig ist, wird immer Segen empfangen.” Es geht hier aber um nichts anderes, als um die Abfolge eines ausgleichenden Leistungsprozesses in Freiwilligkeit. Jesus weist daraufhin, dass es erst durch eine Umkehrung des Leistungsprozesses zu einem fairen Austausch kommen kann, denn “gebt und es wird euch gegeben werden” steht für die Erkenntnis, dass es erst Frieden geben kann, wenn wir analog unserer wahren Natur handeln und uns ihrer erinnern. “Wenn ihr die zwei zu eins macht (z.B. Käufer und Verkäufer), dann geht ihr ins Königreich (Paradies) ein”. Auch im psychosozialen Sinne ist “Geben und Nehmen” stets ein Leistungsaustausch. Wer ein Ehrenamt bekleidet oder einfach nur zuhört, erhält immer eine Gegenleistung, die auch immateriell sein kann oder er stellt seine Leistung ein. Verläuft dieser Akt umgekehrt, so wird der Gebende keinen fairen Leistungsaustausch mehr darin erkennen können. Es kommt zur Störung, die man versucht, mit Gewalt (Gesetze), Manipulation und Religion zu unterdrücken. Es geht auch nicht um Moral im heutigen pervertierten Sinne, sondern um die Erkenntnis, dass eine “Ellbogengesellschaft” nur in psychosozialer Not und letzten Endes in seelischer Armut endet. “Gib und dir wird gegeben” geht also als Aphorismus weit über die ökonomische Sichtweise hinaus.

Thomas Evangelium: P. Oxyrhynchus 654. Dieses griechische Fragment enthält Teile der Logien 3–7 / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AP._Oxy._654.jpg;

Jesus hat bereits erkannt, dass dieses Naturgesetz der Existenz nicht nur im kleinen Kreis der Familie oder des Stammes Gültigkeit haben kann, sondern auch im kollektiv vernetzten Miteinander, im Geschäftsleben wie im universalen Umgang. Dabei ruft er mit seinen Thesen lediglich vergessene Eigenschaften der Menschen in Erinnerung, um sich ihrer (wieder) bewusst zu werden, um damit einen Ausgleich zwischen negativen und positiven Eigenschaften zu schaffen. Im Sinne des wirtschaftlichen Leistungsaustauschs bedeutet dies, auf den Zins zu verzichten. Mit der Doppelmoral des Papst Franziskus heutiger Tage hat das nichts zu tun. Natürliche Nächstenliebe macht sich fest an den Vorgängen in Analogie zu den Naturgesetzen, deren Teil wir sind. Nicht am Glauben, dass der Mensch vom Grunde her schlecht sei und deshalb von einer Gotteskonstruktion mit auferlegter falscher Moral gebessert und angepasst werden müsse, wie es die monotheistischen Religionen, aber auch in letzter Konsequenz der Hinduismus und der Buddhismus ebenfalls verlangen. Solche moralisierenden Vorgaben sind im Gegenteil erst die Ursache dafür, dass es nur Psychopathen, wie Narzissten, in die Führungsebenen schaffen. Auch im individuellen Geschehen kann nicht die Rede davon sein, dass sich der Einzelne als “Nächstenliebender” derart verstellen soll, dass er unter Unterdrückung seiner Natur eine Leistung erbringt, für die es keine Gegenleistung gibt. Es ist erschreckend, dass unter allen Denkern der Geschichte nur Immanuel Kant den Sachverhalt der Bergpredigt verstand, wenn Wikipedia ihn zitiert: ” Kant verstand Feindesliebe demnach als Achtung der erwünschten Menschenwürde von amoralischen Personen, bezog diese Achtung also nur auf ihre Zugehörigkeit zur Gattung Mensch, nicht auf ihre Einzelpersönlichkeit.8.

Auch der Sozialphilosoph Silvio Gesell hat diesen Gedanken aufgenommen und in seinem Werk “Die natürliche Wirtschaftsordnung” veröffentlicht (ohne Bezug auf das Jesus-Konzept):

” Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik, noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.”9

Um es mit Walter Russel zu formulieren:

“Das dem gesamten Universum zugrundeliegende Prinzip ist ausgewogener gegenseitiger Dienst. Wenn die ganze Welt ZUERST ihren Dienst gibt, anstatt zuerst zu nehmen, wird es keine Kriege zwischen Völkern oder jedweden anderen Gegensatzpaaren wie Kapital und Arbeit, Käufer und Verkäufer, Mann und Frau, Regierung und Volk mehr geben. Wenn z.B. ein Produzent Wohlstand anstrebt, muss er zunächst Wohlstand geben, in dem er in seine Fabriken geht und darauf achtet, dass jene die für seinen Reichtum arbeiten, selbst wohlhabend gemacht werden. So arbeitet das Gesetz des gleichwertigen Austausches”.

Das ist Vernunft, das ist LOGOS.

Es mutet utopisch an und doch ist es banal. Würde eine kritische Masse von (geistig) Auferstandenen diese Zusammenhänge erkennen und die Manipulation durch Medien, Religion und Politik hinter sich lassen, könnte das Paradies auf Erden entstehen. Rufen wir uns den Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ernst Winkler nochmals in Erinnerung:

Die Grundlage jeder menschlichen Beziehung, also auch jeder menschlichen Gemeinschaft, ist der Leistungsaustausch im weitesten Sinn des Wortes. Jeder Mensch ist mit seinen wirtschaftlichen und kulturellen, mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen auf die Hilfe und Ergänzung durch die Mitmenschen angewiesen und erhält sie auch als Gegenleistung für die Hilfe und Ergänzung, die er selbst den anderen gewährt.”

Die Nag Hammadi Schriften können als Gesamtkonzept nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie sind richtig verstanden der Leitfaden, um den aus Narzissten und Egozentrikern bestehenden Führern der Völker den Spiegel vorzuhalten. Der geübte Leser erhält einen Einblick zur Unterscheidung zwischen Wissenden (Urchristen) und Glaubenden (Unwissende). Die Wissenden gerieten in Vergessenheit, weil sie gnadenlos verfolgt und in der Folge ermordet wurden und deren Schriften fielen zum größten Teil der Heräsie zum Opfer. Die Glaubenden hingegen bauten ihre Macht aus, versanken selbst in Unwissenheit, in den “geistigen Tod”. Jesus von Nazareth, den man gegen seinen Willen den Christus getauft hat, lehrte auch ein neues Gottesbild orientiert an der Natur der Dinge. Dieses Bild haben auch die fernöstlichen Lehrer nur teilweise verstanden. Wenn der Dalai Lama konstatiert, dass der Sinn des Lebens darin bestünde, durch Enthaltsamkeit und Askese nach Seelenfrieden zu streben, dann kann man ihm nur entgegen, dass der Seelenfrieden eine Selbstverständlichkeit ist, wenn die äußeren Rahmenbedingungen es mit der Rückkehr zu den universalen Gesetzen zulassen. Alles andere ist Sklaventum. Nicht von ungefähr vermutete der kürzlich verstorbene Publizist und Journalist Peter Scholl-Latour, dass der aktuelle Dalai Lama alles andere als ein gläubiger Ur-Buddhist sei: “Wer den Buddhismus als Märchen unserer Tage, als verwirklichten Traum von Shangri-La erleben will, der begebe sich nicht nach Dharamsala, dem Amtssitz des Dalai Lama auf indischem Boden, wo sich im Umkreis eines recht harmlosen Gott-Königs alle nur denkbaren Geheimdienste tummeln.“ (aus “Die Angst des weißen Mannes, 2009).

Es ging in diesem Teil nicht um die Darstellung der Schöpfungsvorstellungen von Jesus von Nazareth. Es sollte deutlich gemacht werden, dass die Religionen heutiger Prägung allesamt zunächst “gelöscht” werden müssen, um den Kern der Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen freizulegen. Hierzu war es erforderlich, anhand des Ur-Christentums aufzuzeigen, dass die darauf aufgebaute Religion des paulinischen Christentums und deren späteren Abspaltungen nichts mit dem historischen genialen Sozialphilosophen Jesus von Nazareth gemein haben. Seine Thesen sind stringent und zeitlos, während die Religion der heutigen Christen ebenso menschenverachtend ist, wie die beiden anderen monotheistischen Unterdrückungsapparate und deren abgespaltenen Sekten.

Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel. Unbeschadet wird er nur überstanden werden, wenn die kosmischen Naturgesetze, die uns durch Manipulation aus dem Bewusstsein genommen wurden, wieder freigelegt werden können und damit das korrupte und von Gier zerfressene System abgelöst ist. Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom “Einzelnen” zu einem globalen Netzwerk zu gelangen, das für den Einzelnen eine dezentrale Lebensform, orientiert an seinen natürlichen Eigenschaften, bereit hält. Wie Jesus im Logien 23 deutlich macht:

“Ich werde euch auswählen, einen aus tausend und zwei aus zehntausend. Und sie werden als ein Einziger dastehen”.

Eine neue glanzvolle Epoche menschlicher Entwicklung kann deshalb nur durch eine radikale Neudefinition unserer wichtigsten zwischenmenschlichen Beziehung, der arbeitsteiligen Wirtschaft, beginnen, um damit den Weg frei zu machen für die “Auferstehung von den geistig Toten”. Ein hierzu gehörendes, weitgehend widerspruchsfreies Konzept einer zinslosen Wirtschaft, soll im folgenden Teil 5 besprochen werden.

Anmerkungen

1          http://www.glauben-und-wissen.de/M18.htm

2          https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pfungsgeschichte_(Priesterschrift

1          0          http://geeepoint.de/natuerliche-wirtschaftsordnung-wirtschaftliche-und-soziale-auswirkungen/#.WBi3nvRuZjM

3          http://ben.design/blog/fraktale-in-der-natur

4          http://paulbourke.net/fractals/googleearth/#egypt

5          https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_von_den_anvertrauten_Talenten

6          https://de.wikipedia.org/wiki/Do_ut_des

7          http://www.walter-russell.de/de/WalterRussell.php

8          https://de.wikipedia.org/wiki/Feindesliebe#Altertum_und_Antike

9          http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/1_e.htm

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fennz
Gast
fennz

An den Autoren Hubi Stendahl:

Bitte aus den Teilen 1, 2, 3 und diesem hier (und noch eventuell weiteren folgenden?) ein Buch verfassen – das wäre großartig!

waltomax
Gast
waltomax

“Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel und überstehen ihn nur unbeschadet, wenn wir die kosmischen Gesetze freilegen und das von Gier zerfressende System ablösen.” Die kosmischen Gesetze sind laut Tabula smaragdina: Das „All“ ist geistiger Natur. Dessen Struktur wird nun in sieben „Prinzipien“ näher erläutert: Das Prinzip der Geistigkeit: „Das All ist Geist; das Universum ist geistig.“ Das Prinzip der Analogie (Entsprechung): „Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper“. Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprächen demnach denen im Individuum (Mikrokosmos) – die äußeren Verhältnisse spiegelten sich im Menschen und umgekehrt. Veränderungen im mikrokosmischen… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @waltomax

…………unterschreibe ich komplett. Auf dieser Basis haben sich in der Historie wegen Unverstand leider? Fehlentwicklungen ergeben, deren Korrektur anstehen. Vielleicht eine Entwicklung, die so wie sie geschah, notwendig war?

waltomax
Gast
waltomax

@Hubi: Die Fehlentwicklung liegt darin, anderen gegnüber einen Wissenvorsprung erreichen und bewahren zu wollen. Aber im Zeitalter des Internet wird der Abgleich von Wissen leichter und schneller. Warum ist das so wichtig?

Entscheidend ist das Freilegen der kosmischen Gesetze und deren Einsicht für jedermann. Denn “die Wahrheit” ist es, die den Ausgleich darstellt und ermöglicht.

Ihre Feststellung, dass es dieser Freilegung bedarf und sich darauf stützend ein Paradigmenwechsel ergeben muss, wenn wir überleben wollen, ist ein geistiger Blattschuss.

Leider wird dies sehr eifrig überlesen und von einigen Kommentatoren wortreich überdeckt.

Daryl
Gast

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.. …wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. (Teil 1) (J.C.F. von Schiller (1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker) Veröffentlicht am 19. November 2016 von Hubi Stendahl in Im Blickpunkt Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel. Unbeschadet wird er nur überstanden werden, wenn die kosmischen Naturgesetze, die uns durch Manipulation aus dem Bewusstsein genommen wurden, wieder freigelegt werden können und damit das korrupte und von Gier zerfressene System abgelöst ist. Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom „Einzelnen“ zu einem globalen… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Hallo @daryl

Soweit liegen wir gar nicht auseinander. Warum sollte ein Entfernen der Selbstsüchtigen nicht verbunden werden können, mit der Herstellung einer natürlichen Ordnung, die sich an den natürlichen Vorgängen orientiert? Die dann eine führende Position solcher Subjekte aufgrund des Erwachens gar nicht mehr zuließe?

Conrath
Gast
Conrath

@hubi stendahl & @daryl Zunächst meinen herzlichen Dank an Hubi Stendahl für seinen gelungenen Versuch einer lesbaren Problemkompilation zum Hauptstrang ‚Kulturreligion/ Religionssoziologie‘. Um dies zu schreiben sind vorher meterweise Literatur zu sichten und zu bewerten, das ist normal und lobenswert, ist auch Ausdruck des Respekts vor der Arbeit anderer Menschen und wird durch erweitertes Verstehenkönnen reichlich belohnt, wenn keine Institutionen dazwischen grätschen. Dieses Verstehen/ Deuten und Bewerten kann sehr fruchtbar und anregend sein, wenn es zum Dialog dann auch noch offen bleibt und Probleme nicht personalisiert ausgetragen werden können (ein hoher aber sehr wichtiger Anspruch). Schon die erste Anmerkung von… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

Wie aus dem Thomas-Evangelium ersichtlich, hat auch Jesus aus der Quelle der Tabula smaragdina geschöpft.

Der europäische Adel ebenfalls, während man das katholische Christentum als Volksreligion etablierte. Später durch Luther noch weiter abgewandet.

Die technische Anwendung der kosmischen Gesetze nach der Tab. smaragdina gelang Viktor Schauberger.

Diese wird, wenn die Zeit reif ist, die Gesetze in das breite Bewusstsein rücken und in ihrer Universalität beweisen.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@waltomax Ja, Jesus dürfte aus den damals bereits bekannten Naturgesetzen geschöpft haben. Sein großer Verdienst ist die Tatsache, dass er daraus ein Lebenskonzept entwickeln konnte, dass Natur und Kultur widerspruchsfrei erklärt. Aufgrund der Artikellänge habe ich mich mit der Kultur beschäftigt und daraus ein Finanzkonzept abgeleitet. Ebenso spannend ist seine Vorstellung von Natur, die die Quantenphysik gerade beginnt zu bestätigen. Aber dafür gab es auch parallele Denker, die bis in die indischen Veden zurückgehen, aus dem Buddha gespeist wurde. Über die Jahre habe ich stets Zweifel gehabt, ob es eine solch geniale Persönlichkeit wie Jesus überhaupt gegeben haben könnte, die… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Hubi: Wir sind auf der Basis der Gesetze des Kosmos entstanden und verkörpern diese gerdezu. Warum soll das kosmische Sein sich nicht im Bewusstsein eines besonderen Menschen wie Jesus widerspiegeln, als Ausdruck der Identität allen Seins mit sich selber? Zugegeben, eine recht holographische Sicht.

Solch eine “kosmische Seinsidentität” kann ja auch im Buddha aufgetreten sein.

Es hat sie wohl immer schon gegeben.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@waltomax “Zitat: “Warum soll das kosmische Sein sich nicht im Bewusstsein eines besonderen Menschen wie Jesus widerspiegeln,…..” Genau an dieser Schnittstelle verlassen wir den Pfad der Nutzung ALLER uns zur Verfügung stehenden Mittel und verlassen uns auf Mystik und MythoLOGIE. Natürlich wird es manchmal nicht anders gehen. Aber es ist halt interessant darüber nachzudenken, warum gerade die über Jahrtausende bekannt gebliebenen Protagonisten, Moses, Hermes, Jesus und Buddha keinerlei eigene schriftliche Zeugnisse hinterlassen haben. Wobei die bekannten ersten Hermes -Fassungen in arabischer Schrift Abschriften von nicht datierbaren Originalen sind. (Ursprung vielleicht um 300 – 500 v.Chr.?). Man braucht wieder seinen Verstand… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@waltomax – 19. November 2016 um 23:26 “Solch eine „kosmische Seinsidentität“ kann ja auch im Buddha aufgetreten sein.” In den östlichen Traditionen weiß man um die Lehre des Trikaya=Drei Körper. Diese bildet ein Bodhisattva im Zuge seiner Entwicklung zum Buddha aus. Diese “Drei-Körper-Lehre” kennt die “Geheimnisse” um Ätherleiber und Astralleiber. Ich denke, Ihnen, werter @waltomax ist diese Lehre auch bekannt. Diese (Äther- und Astralleib), bleiben bei hohen Eingeweihten nach dem Tode erhalten und können auch vervielfältigt werden, um sie anderen Menschen einzuweben, die in zukünftigen Zeiten besondere Aufgaben zu erfüllen haben. “Nach diesem Prinzip wurden von Manu, dem Führer des… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Hubi und Zitrone:

Die sog. geometrische Inversion könnte eine mathematische Metapher für die Spiegelung der inneren Unendlichkeit als äußere Unendlichkeit und umgekehrt darstellen. Was man braucht, das ist eine Phasengrenze in der Gestalt eines Kreises oder einer Kugel, die einen Innenraum vom Außenraum abgrenzt. Der kosmische Außenraum wird als Makrokosmos im den Innenraum des Mikrokosmos gespiegelt und umgekehrt. Da könnte sich der Kosmos in einem Menschen erkennen und umgekehrt.

Ich mache mir gerade den Spaß, Elektronen-Orbitale als Inversion des Atomkernes aufzufassen und umgekehrt. Und das auf dem Rechner darzustellen.

waltomax
Gast
waltomax

Ergänzung:

Die geometrische Inversion wendet an:

Wie oben, so unten, wie innen, so außen

Daryl
Gast

Fortsetzung…. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.. …wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. (Teil 2) (K.F.Schiller) Der bekannte, französische Moralist und Essayist Joseph Joubert (1754 – 1824), soll zum Thema Gier folgendes gesagt haben: „Der Wunsch, das Lebensnotwendige zu besitzen, hat noch keinen Menschen zu Fall gebracht, wohl aber der Wunsch nach Dingen, die er nicht wirklich braucht. Keinem Volk wurde das Verlangen nach Getreide, Obst, reiner Luft, klarem Wasser, vollkommener Kunst oder schöner Frauen/Männer zum Verderben, sondern die Gier nach Gold, Schätzen, Sklaven, Macht unverdientem Ruhm und der Hang zu grundloser Überheblichkeit“.. ———————————– Alles das ist… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Zitrone & @WaltoMax Rudolf Joseph Lorenz Steiner hat viel kompiliert (lesen Sie C.G. Harrison und vergleichen dann die 30 Jahre später erschienene Geheimwissenschaft im Umriss) und sich an eigenen Synthesen versucht, die allerdings dann in der sozialen Form eines Jahrhundertwende Lebensreformers/ Propheten eine geschlossene Glaubensgemeinschaft ab 1902 zur Folge hatte. Es würde den Rahmen sprengen auf H.P. Blavatski und ihre Theosophische Gesellschaft einzugehen. Dennoch sehe ich Steiners künstlerisch-intuitive Versuche nicht als wertlos an, sie dürfen nur nicht durch Kritiklosigkeit dazu gemacht werden. Seine leider nicht systematisierten Fragen zu einer doppelsinnig laufenden Zeit etwa, dazu (siehe 9783772519086) lassen sich mit ähnlichen… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

“Dennoch sehe ich Steiners künstlerisch-intuitive Versuche nicht als wertlos an, sie dürfen nur nicht durch Kritiklosigkeit dazu gemacht werden.” Diese und andere Ihrer schwerverdaulichen Aussagen, könnten direkt aus einer der kritischen Ausgaben von Prof. C. stammen, der sich dazu aufmachte, mit seiner Schöpfung aus dem Nichts, gegen Rudolf Steiner eine Feldschlacht zu beginnen, um dem allgemeinen Umerziehungsprogramm der Amerikaner, ein Sonderprogramm für Anthroposophen anzuhängen, denn diesen soll Rudolf Steiner abgewöhnt/ausgetrieben werden. Herr Prof. C., agitiert sonderbarer Weise, aus einer Universität der Mormonen, mit Sitz in USA. Dummerweise steckt der Kopf vieler “Anthroposophen” in dicken Chemtrailwolken fest. Sie fallen reihenweise vor… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

Ergänzend:

http://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2013/11/Zur-Kritischen-Ausgabe-von-Rudolf-Steiners-Werk-JG18_2013_01_Europaer.pdf

Conrath
Gast
Conrath

@Zitrone Meinen Zugang und meine kritische Sicht, die übrigens von vielen internen Kennern der Anthroposophie in Einzelgebieten geteilt wird, ich nenne nur einmal stellvertretend für viele Günter Röschert (wissenssoziologische Kritik als Insider), der diese Binnensicht und fehlende Kritik in der Gruppe beschreibt, habe ich mir schon redlich und über lange Zeiträume, selber erschlossen, davon dürfen Sie ausgehen, einschließlich der Lektüre von etwa 200, der über 300 GA-Bände, allerdings verteilt auf 24 Jahre. Und die historisch-kritische Ausgabe SKA, die Sie erwähnen https://www.frommann-holzboog.de/editionen/127 herausgegeben von Christian Clement, ist doch erst neueren Datums und wird von den Kennern der Materie geschätzt, auch von… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

zu Thomas Mayers Kritik an der SKA gab es wiederum viele Gegenstimmen, was konkret würden Sie denn jetzt aus Mayers Sicht konkret betonen oder zusätzlich argumentieren wollen? Rudolf Steiner hat bereits vor seiner Zeit als Anthroposoph gelegentlich harte Kritik einstecken müssen, etwa von seinem Jugendfreund Eckstein einem Wiener Theosophieexperten (er hielt Steiner spekulatives Arbeiten vor und unzureichendes Zitieren, dann der Leiter der Sophienausgabe in Weimar (wenig diszipliniertes Arbeiten Steiners bei der Edition – er veröffentlichte lieber viele eigene Ideen und Vorstellungen), dann aus dem Kreis des Brentanovereins oder der Karl-Liebknecht Arbeiterbildungsschule oder vom großen Philosophen des Unbewussten, Eduard Hartmann (er… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

@Conrath Es gab schon zu Lebzeiten von Rudolf Steiner eine “innere Opposition”, dies ist mir wohl bekannt. Wie Sie sicher wissen, findet immer ein Kampf gegen die Kultur und die Entwicklung der Menschheit statt. Ebenso werden Sie wissen, welche Kräfte hinter diesem Kampf gegen die Kultur stehen. M.E. sollte man nicht Rudolf Steiner kritisch betrachten, sondern die Funktionäre der AAG. Beispielsweise Fragen stellen wie: Wem verdanken diese Leute ihre Karriere? Wer (Jesuiten?) steuert die AAG tatsächlich? Soweit mir bekannt ist, gilt es als völlig unbedenklich wenn sogenannte Repräsentanten der Anthroposophie gleichzeitig Mitglieder in Freimaurerlogen sind oder wie der von Ihnen… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

Ergänzend:

http://www.pelagius.de/index.php?id=100

waltomax
Gast
waltomax

“Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom „Einzelnen“ zu einem globalen Netzwerk zu gelangen, das für den Einzelnen eine dezentrale Lebensform, orientiert an seinen natürlichen Eigenschaften, bereit hält.”

Na, wovon reden wir hier denn die ganze Zeit (Subsidiarität, Dezentralität, Heterarchie, etc.)?

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Korrekt. Aber dies ist kein geschlossenes Forum. Es werden hoffentlich viele Leser die innere Ruhe haben, einen sehr langen Artikel, der das Diskutierte in der Tat zusammenfasst, zu lesen. Immerhin handelt es sich beim Hauptdarsteller um keinen Geringeren, als den berühmtesten Menschen aller Zeiten. Für Ihre Beiträge zur Heterarchie bin ich Ihnen dankbar. Feststellen müssen Sie aber mit mir, das diesen Begriff kaum jemand kennt und im Zusammenhang mit der hier vorliegenden Problematik kaum jemand greifen kann. Nehmen Sie einen kürzlich erst verstorbenen ultra genialen Universalphilosophen wie Walter Russel. Hierzulande kennt ihn fast niemand. Er hat anhand seines Weltbilds, das… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Zitrone & WaltoMax Zunächst einmal vielen Dank für die Argumente/ Hinweise auch wenn sie mir nicht unbekannt waren und nur kurz behandelt werden sollen, dem Thema geschuldet und interne Gesellschaftsfragen/ übliche Querelen hier nicht hingehören, bis auf allgemeinster Erfahrungen daraus. Für alle Foristen kann lehrreich sein, dass es überall Spannung zwischen den Beteiligten, als Rezipienten, Gläubigen, Ketzern und weiteren, unmittelbar Betroffenen (auch neutralen) gibt in allen Angelegenheiten der Weltanschauung und Religion (Religion ‚auch‘ als Form existenzieller Unmittelbarkeit verstanden jenseits von Institutionen). Ich kann Ihnen bestätigen, dass ich alle Variationen der internen ‚lila Lagerbildungen‘ bestens kenne und mich dennoch meistens zwischen… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
“Conrath”, sprach die Frau Mama – “ich geh’ weg – und Du bleibst da!”
.
Sie können jetzt wieder raus kommen – Mama ist wirklich weg . . .

dragaoNordestino
Gast

Ja nun Herr Stendahl… sicher eine zeitaufwendige Studie, um aus einer gnostischen Geheimlehre (nur für Erleuchtete.?!) ein Erfolgsrezept für die heutige Zeit zu basteln. Geheim..Geheimlehre..Geheimdienst..geheime Verhandlungen etz.! Wieso komm ich bloss auf die Idee, dass hier wiederum versucht wird, mich geheim über den Tisch zu ziehen.? Und wieso eigentlich ist die römisch katholische Kirche, nie gegen dieses, nach Ihrer Auffassung nach revolutionären Geheimwissens, nie Sturm gelaufen.?.. im Gegenteil. Denn wenn etwas für den Vatikan hätten gefährlich werden können, dann wären es die Nag-Hammadi-Schriften gewesen, denn immerhin enthielten sie apokryphe Evangelien und Jesus-Worte. Doch die Herausgabe dieser Schriften wurde nicht verhindert,… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao Zitat: “Ihr Artikel Herr Stendahl zeigt eigentlich nur, dass Sie sich sehr wenig von Anhängern des politischen Islam unterscheiden. Wie diese betreiben Sie eine politische Religion… und wer da nicht mitzieht ist blöd oder eben nicht erleuchtet.” Für diejenigen die ihn verstanden haben, zeigt der Artikel anhand von Fakten auf, dass die Religionen, besonders die monotheistischen, wie sie uns heute zum Machterhalt verkauft werden, uns im Atomzeitalter hinsichtlich einer idealen zwischenmenschlichen Beziehung davon abhalten, sich wieder auf die universellen Gesetze zu besinnen. Nichts weiter. Religion hat den Zweck, innerhalb des Gegeneinanders einen Ausgleich zu simulieren. Die gnostischen Texte hatten… Read more »

Johannes
Gast
Johannes

Also ich hüte mich vor der Gnosis & das hier zitierte ”Thomas- Evangelium’ fällt in diese Kategorie. Die scheinbare Weisheit der Gnosis hat schon manchen gefangen genommen. Sie führt aber im Ergebnis weg von Jesus. Siehe 1. Timotheus Kap. 6, Vers 20 – 21.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Johannes Keinesfalls lag es in meiner Absicht, Menschen mit in Stein gemeißeltem Glauben, in einen seelischen Abgrund zu stürzen. Vielmehr war mir wichtig deutlich zu machen, dass der Jesus den Sie anbeten, nicht der ist, für den Sie ihn halten. Denn nur die Nag Hammadi Schriften lassen nach den massiven Verfremdungen und bewiesenen Fälschungen, die ihren Weg in die Bibel fanden, eine neutrale Forschung zum historischen Jesus zu. Es ist kaum abzustreiten, dass die Forderung, man solle sie an ihren Früchten erkennen, gerade auf Paulus zutrifft, dem erst später von der klerikalen Schicht, sehr weltlich, zugestanden wurde, dass er vom… Read more »

Johannes
Gast
Johannes

Ich vertraue schlicht den Schriften des NT mehr als den apokryphen Schriften des NT.

Kennen Sie Jesus Christus aus einer persönlichen Begegnung heraus?

Johnny
Gast
Johnny

“…in diesem Kodex findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden.” Ganz gleich, was sich in diesem Kodex finden mag oder nicht, es gab 500 Zeugen, die den auferstanden Jesus Christus mit eigenen Augen gesehen haben, es gab die 11 Jünger, die Ihn gesehen, angefaßt und mit Ihm gegessen haben. Paulus belehrt die Korinther, daß, wenn die Toten nicht auferstehen, sie (besser) essen und trinken sollen, denn morgen seien sie tot. Das bedeutet, daß man niemanden zum Glauben zwingen kann oder sowas auch nur versuchen sollte… Es ist eben… Read more »

Johnny
Gast
Johnny

Nag Hammadi ist einer der hinterhältigsten Verführer gegen Bibel, NT und Christentum. Er stellte buchstäblich sämtliche Grundlagen auf den Kopf, und das ist derart absurd, daß man es gar nicht aufschreiben mag. Wenn doch die allerkleinste Abweichung von der Lehre des Heidenapostels Paulus den Verlust des Heils nach sich zieht [und da ist die Mutter der Dirnen, die RKK… Off Kap 17, in Kap 18 ihre Vernichtung … selbstverständlich eingeschlossen, die mit ihrem Antichristen an der Spitze, der sich stets mit weißem Weiber-Outfit drapiert, um die Welt mit seiner angemaßten Unschuld zu narren], dann schoß Hammadi mit seiner satanischen Inspiration… Read more »

Marcionit
Gast
Marcionit

@Johnny 22.11.16 – 07:41
“Nag Hammadi ist einer der hinterhältigsten Verführer ….. Er stellte….”

Nag Hammadi ist ein ORT in Ägypten, also kein “er” oder Mensch. Damit disqualifizieren Sie sich und Ihre wirren Aussagen selbst.

Mein Tip: So früh morgens kein so schlechtes Kraut rauchen!

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Johnny Zitat: “Was einen Menschen davon abhalten kann, all diese Zeugnisse der Heiligen Schrift (hier das NT) abzulehnen, findet seine einfachste und überzeugendste Erklärung in einem einzigen Wort: UNGLAUBE. Damit ist schon alles gesagt.” Nein. Damit ist nicht alles gesagt, sondern damit fangen die Fragen erst an. Was Sie mit Ihrer selektiven Sicht machen, ist das, was die katholische Kirche seit 2000 Jahren macht: Dogmen aufstellen und sie als die einzige Wahrheit zu zu lassen, obwohl sie genau wissen (weil bewiesen), dass Folgegenerationen bis zum Augustinischen Konzil in Nicäa 325 n.Chr. die Schriften massiv redaktionell bearbeiteten und die Welt damit… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Johannes Den Ausführungen des Autors ist wirklich zuzustimmen. Ich selber habe mehrere Jahrzehnte! damit zugebracht meine Glaubenseinstellung in diesen Fragen zu überprüfen und auch zu korrigieren. Oftmals ergeben sich dann erstaunliche Antworten sozusagen von dritter Seite die vorher übersehen wurden und keinesfalls wird man durch die heutige, historisch-kritische, Lesart automatisch und per Zwang, zur Scheinalternative des Atheismus getrieben. Jeder damit konfrontierte kennt den Unterschied zwischen Agnostizismus (= ich kann Gott nicht erkennen, auch nicht ablehnen!) und etwa reduktivem Materialismus (viele positivistische Spielarten ohne echte Erklärungsleistungen). Keine Entscheidung sollte dabei persönlich genommen werden, aber es gibt sehr gute Gründe an Stelle… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

Manches Mal ist das Wesentliche nicht das was gesagt oder geschrieben wird, sondern
das, was durch das Gesagte verdeckt wird.

Mit einer rein irdischen Auffassung der Evangelien, liegt man ganz auf Linie mit den
Hintergrundmächten einer neuen Weltordnung.

Es existieren unterschiedlichste Spielarten, um Finsternis über alles Spirituelle
zu verbreiten. Der Mangel an dem die heutige Menschheit leidet, “läßt sich
ersetzen”…

“Wir lernen das Überirdische schätzen,
Wir sehnen uns nach Offenbarung,
Die nirgends würd’ger und schöner brennt,
Als in dem Neuen Testament…” – Auszug aus Goethes “Faust-Osterspaziergang”.

Zitrone
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Zitrone

“Der erste Logos ist das Ewige in dem All, das unveränderliche Gesetz, nach dem sich die Gestirne in ihren Bahnen bewegen, das allen Dingen zugrundeliegt. Die einzelnen Formen sind der Vernichtung und Veränderung unterworfen. Wir nehmen mit unserem sinnlichen Sehvermögen Farben wahr, die einem anderen Sehvermögen anders erscheinen können. Der äußerliche, feste Gegenstand, der durch seine Teile in der bestimmten Form zusammengehalten wird, kann bei einer gewissen Wärmetemperatur verschwinden, seine Teile können sich auflösen, aber das Gesetz, nach dem er geworden, bleibt und ist ewig.” ” So bewegt sich das ganze Weltall nach ewigen Gesetzen, der erste Logos strömt ausgebreitet… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: “In diesem Kodex (Nag Hammadi) findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden. Ein geistiger Vorgang, der einer Erlangung von Wissen gleichkam; der Erleuchtung.” . BUDDHA erlangte diesen Zustand der Erleuchtung bereits 500 Jahre VOR Jesus von Nazareth! . Seit der sensationellen Entdeckung der Dianetik im Jahre 1950 – kann inzwischen jeder normale Mensch diesen sicheren, weil vollkommen erforschten und bekannten WEG zur eigenen Erleuchtung beschreiten. In Begleitung erstklassiger Fluglehrer (genannt Auditoren) erreicht jeder der es ehrlich meint, sehr schnell die Trennung… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

Erleuchtung ist eine von vielen Stufen der geistigen Erkenntnis, die man (jeder Mensch),
nur durch Charakterschulung und Meditation erlangen kann.

Nach und nach, kann sich ein imaginatives Bewußtsein einstellen, welches den
Menschen mit ausgebildeten seelischen Organen, in eine Welt blicken läßt, für die
er im normalen Leben BLIND ist.

Dies ist eines von vielen “Geheimnissen”, welches die Brüder des Schattens vor
den Massen immer noch verbergen wollen. Aus diesem Grund, halten die “Brüder”
die unbedarfte Masse im Käfig des MATERIALISMUS gefangen.

Brot und Spiele rund um die Uhr, auf diese Weise versperrt man den Menschen den Weg
zu jeder höheren. geistigen Entwicklung.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@KBM Zitat: “BUDDHA erlangte diesen Zustand der Erleuchtung bereits 500 Jahre VOR Jesus von Nazareth!” Das ist richtig. Wenn wir den Ur-Buddhismus zugrunde legen, fehlte ihm die Fortentwicklung zu einem lebensfähigen Konzept im dreidimensionalen Raum. Er wandte sich an den einzelnen Menschen, Jesus wandte sich stets an das Kollektiv. Diese 500 Jahre Differenz sind m.E. als Entwicklung zu betrachten, in der die griechischen Philosophen den LOGOS entwickelten, auf den Jesus zurückgreifen konnte. Buddha noch nicht. Deshalb war er in der Askese gefangen. Geht man in ähnlichen Schritten die Historie weiter, treten immer wieder geniale Menschen auf, die entweder verfolgt, verbrannt… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: “… Ur-Buddhismus … wandte sich an den einzelnen Menschen, Jesus wandte sich stets an das Kollektiv. Diese 500 Jahre Differenz sind m.E. als Entwicklung zu betrachten, in der die griechischen Philosophen den LOGOS entwickelten, auf den Jesus zurückgreifen konnte. Buddha noch nicht.” . DARUM kam Buddha (wie vorrausgesagt) – 2.500 Jahre später zurück – und vollendete sein Werk! . Die Trennung von Körper & Geist funktioniert nur beim “einzelnen Menschen” – Erleuchtung ist höchst individuell – und jeder einzelne Mensch braucht eine auf ihn zugeschnittene “Reiseleitung” um an diesen Punkt seiner persönlichen geistigen… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Guten Morgen @KBM

“WAS BITTE IST DARAN SO „GEFÄHRLICH“?”

Habe nie behauptet das dies gefährlich ist. Habe das Buch Dianetik aus Anfang der 70iger hier und zweimal durchgearbeitet. Dabei habe ich ein durchaus interessantes LOGISCHES UND VERNÜNFTIGES Weltbild ausgemacht.

Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: “Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.” . So wie die DEUTSCHE Schul-Pflicht . . . ? . Oder die DEUTSCHE Kirchen-Steuer . . . ? . Es gibt ein paar technische Gründe, wie zum Beispiel DROGEN – die jeden echten (geistigen) Erfolg mit Dianetik und Scientologie wieder zunichte machen oder ganz verhindern – ein weiterer dieser AUSSCHLUSS-Gründe ist ZWANG. . Jeder echte Anfänger Scientologe weiß das! . Also haben die GEHEIM-Dienste & ihre GEHEIM-Agenten & ihre GEHEIM-Provokateure der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte genau HIER angesetzt, bei der bis Heute GEHEIMEN ZWANGS-Unterwanderung der… Read more »

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

Hallo @KBM Zitat: „Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.“ So wie die DEUTSCHE Schul-Pflicht . . . ? Oder die DEUTSCHE Kirchen-Steuer . . . ?” Ja!!! Aber das sind unmittelbare Zwänge. Ich meine auch die mittelbaren Zwänge, wie der Werbeterror unserer Tage, die die Masse als Freiheit einordnet, aber mit FreiWILLIGkeit nichts zu tun hat. Freiheit ist heute, Freiheit die jemand anderer definiert. Wahre Freiheit bedeutet frei zu fühlen, frei zu denken und frei zu handeln. Genau in dieser Reihenfolge macht man sich m.E. auch frei. Mit äußerer Hilfe oder auch ganz im stillen Kämmerlein, denn… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ Hubi Stendahl:
“Wahre Freiheit bedeutet frei zu fühlen, frei zu denken und frei zu handeln.”
.
Auf DIESE Freiheit können wir bei Gelegenheit mal anstoßen!
.
DAS ist ein schönes Schlußwort von Ihnen.

nathan
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nathan

“Die Geißel religiöser Manipulation”. Es wird also mit bewundernswerter Akribie die Lehre eines Jesus aus den diese verfremdenden Klauen der Kirche entrissen. Daß die Evangelien fast nur mit Vergleichen arbeiten, um “ihre” Lehren einprägsam zu machen (und dadurch für uns sehr interpretationsbedürftig sind), so wie allgemein die Orientalen eine sehr einprägsame “blumenreiche” Sprache haben, weil diese, statt trockene Sachlichkeit, sich in das Unterbewußtsein und das Gedächtnis der damaligen wie heutigen Menschen einprägt, wie auch die dazu geschaffenen Rituale. Heute heißt das, der Manipulation bewußt, die Macht der Bilder und der Gewohnheit. Damals die Macht der bildhaft vergleichenden “Geschichten”, vor allem… Read more »

Zitrone
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Zitrone

Trotz der sogenannten “Aufklärung”, fehlt immer mehr Menschen, und dies ist genauso gewollt, das geistige Band, welches eine Verbindung, ergo eine Rückanbindung des Menschen mit dem Göttlich Geistigen darstellt. Diese Art Rückanbindung des Menschen an seinen Urquell, war einst Sinn und Zweck aller wahren religiösen Urkunden. Ein echtes, reines Verhältnis zwischen Mensch und Gott kann sich also nur derart darstellen, indem sich der Einzelne auf ethisch-moralische Grundlagen bezieht, sozusagen eine Katharsis durchläuft. Der rein intellektuelle Mensch, wird weiterhin durch Umerziehung und Verfälschung des Religionsbegriffes, jegliche innige Verwandtschaft, zwischen dem Geist des Menschen und dem Geist Gottes, leugnen wollen. Ebenso verhält… Read more »

Zitrone
Gast
Zitrone

“Dr. Klaus Volkamer: Die feinstoffliche, Neue Physik und eine erweiterte Medizin” –

waltomax
Gast
waltomax

@Hallo Zitrone, ich habe Ihnen und @Hubi weiter oben geantwortet. Hinweis: Volkamers Bezug auf “Phasengrenzen”. Siehe meine Antwort oben.

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

@Zitrone

Danke für den Beitrag. Man lernt nie aus. Ich war immer überzeugt, dass nach Überwindung der Matrix, einige Überraschungen vorwiegend auf dem Gebiet der Medizin und Energie auf uns wartet. Dank auch an @waltomax für seinen Hinweis auf Phasengrenzen. Kannte ich so noch nicht.

Zitrone
Gast
Zitrone

@waltomax & @Hubi Die Aussage von Dr. Volkamer, zu den Geschehnissen im Nachtodlichen, ist sehr wichtig und sollte weiter ausgeführt werden. Er spricht ja darüber, wie es Menschen nachtodlich ergeht, die sich nur für die sichtbare, ergo rein materielle Welt interessierten. Leider spricht er nicht, vermutlich wegen der Kürze der Zeit, über die weiteren Folgen. Rudolf Steiner hingegen, drückt sich zu diesem Thema, in seinem Vortrag “Der elektronische Doppelgänger,” sehr deutlich aus. Jene Verstorbenen, die sich nicht von der Erde lösen können, da sie nie spirituelle Begriffe aufnahmen, werden oftmals durch die Logenbrüder aufs übelste manipuliert, sodaß deren Wirkungsmechanismen zerstörerische… Read more »

Zitrone
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Zitrone

Ergänzend:

https://www.anthrosana.ch/shop/rudolf-steiner/der-elektronische-doppelgaenger.html

MutigeAngstfrau
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MutigeAngstfrau

Für diesen Text benötigte ich erst einmal ein Weilchen, weniger für’s Lesen als für die Hin-und Herwendung im Kopf während eines Tagesablaufes. Vielen Dank @ hubi Stendahl für dieses unglaubliche Angebot, mit dem Sie uns aus Ihrem bewundernswerten Wissen heraus an Ihren Überlegungen zum Zeitengeschehen teilhaben lassen. Ich bin auch sehr dankbar, dass anzunehmen ist, Geolitico hat wieder zur alten Kraft zurückgefunden. Die Geschichte der manipulativen Beeinflussung von Menschen, meist bis zur Indoktrination ausgefeilt, ist uralt und die daraus resultierende Vormachtstellung Einzelner über die Masse ebenso. Lohnschreiber aller Zeiten gossen die jeweils herrschende Maxime in Goldbuchstaben, und die zu Beherrschenden… Read more »

Johnny
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Johnny

“…dass man schon längst mit Sorge schaut, welcher Klärung sie nun zugeführt werden sollen.” Eine treffende Intuition: Sie werden der päpstlichen NWO zugeführt. Die ist allerdings keine “Klärung”, sondern die weltweite VERFÜHRUNG duch den Antichristen im Vatikan (egal, wie er dann heißen mag), also die päpstliche NWO dank der Ordnungs- und Befehlsmacht USA, mit der sich dann auch der Weltkirchenrat (WCC = der vereinigte “Protestantismus”) formiert, der alles töten wird, was nicht auf seiner Linie liegt, d.h. sich dieser neuen EINE WELT REGIERUNG & EINE WELT RELIGION verweigert. Das ist der Hintergrund von Offb. 13:15-17. Die Menschen werden das weit… Read more »

Marcionit
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Marcionit

Interessante Ausführungen, über die ich nach dem ersten Lesen noch lange und intensiv nachdenken werde. Ihnen dafür herzlichen Dank. Als kritische Anregung sei dies hier angemerkt, was mir insgesamt noch viel wichtiger erscheint, als die von Ihnen behandelten Thesen: Marcion als erster Kirchenlehrer und fast noch Zeitzeuge des JvN gibt seine Interpretation im Kern in der Aussage: ***Jahwe ist Satan*** (die allerdings meist etwass verklausuliert dargestellt wird). Das zu erkennen, scheint mir extrem wichtig und zwar gerade heute und noch mehr für uns Deutsche, gegen die von “Jahwe-Leuten” seit rund 200 Jahren ein totaler Vernichtungskrieg geführt wird. Man folge der… Read more »

Johnny
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Johnny

Sodann besagt MT 11:27 sinngemäß, daß niemand den Vater kannte, dem der Sohn nicht offenbart hat, daß als der Vater VOR JvN nicht bekannt war, ergo niemals identisch sein kann mit Jahwe. Zitieren wir das jetzt einmal richtig: Mt 11:27 (Schlachterbibel 1951) Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will. Kann Ihre Schlußfolgerung dann noch bestehen? Denn: “Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden.” Wenn da keine “Identität” wie Sie es sagen & meinen,… Read more »

Marcionit
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Marcionit

@Johnny Ja, Johnny, die übliche Situtation, mir bestens bekannt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf, und was sein darf, wird allein durch die Lehrer bestimmt, die aber meistens mehr Leerer sind als Lehrer, denn sie geben nur die herrschende Meinung wieder, sonst wären sie ja nicht in ihrer Position, und das ist nun mal – heute wie damals – allein die Meinung der Herrschenden. Unsere “Wissen-schaft” schafft kaum Wissen, sondern verhindert primär Wissen. Fakten spielen da keine Rolle. Auch Sie maßen sich die Deutungs-Hoheit an: “Ein intellektuelles Herangehen wird in jedem Falle scheitern, so wie es dem Marcion… Read more »

hubi stendahl
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hubi stendahl

@Johnny Zitat: “Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke. Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!” Mir scheint das Problem zu sein, dass Sie in Zeiten der Quantenphysik diese und weitere Gleichnisse (sorry) naiv, materialistisch interpretieren. Er sagt nichts anderes, als dass Gott, die Schöpfung, das Licht, das Geschlechtslose Eins, in jedem ist und dass das was er sagt, ausgelöst ist durch jenen, der auch Sie treibt etwas… Read more »

Johnny
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Johnny

>> Mar… Wie krank ist das denn?! Dann damit unterstellen sie all diese Greuel dem JvN (der Vater und ich sind eins etc). Sie sind da in einem Dilemma, schon seit Teenagerzeiten. Ich weiß auch gar nicht, ob Sie Wahrheit (erkennen) wollen. Oder nur einen lebenslangen Diskussionsstoff kultivieren. Ehrlich gesagt: Letzteres kommt mir wahrscheinlicher vor. Ich hatte ja schon angemerkt, daß es sich um ein schwieriges Terrain handelt und daß der Verstand daran scheitern muß. Kürzlich hatte ich ein langes Gespräch mit einer Dame, die schon als Mädchen von 11 Jahren (!) ein unlösbares Problem mit der Trinität hatte. Das… Read more »

Johnny
Gast
Johnny

>> Hubi Zitat: „Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke. Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!“ Mir scheint das Problem zu sein, dass Sie in Zeiten der Quantenphysik diese und weitere Gleichnisse (sorry) naiv, materialistisch interpretieren. Nicht doch, Sie müssen sich fürs Naive nicht entschuldigen, das ist okay. Wir sollen ja, wenn wir Christen werden wollen, wie Kinder (naiv) werden, das ermöglicht uns überhaupt erst den Eintritt… Read more »

Marcionit
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Marcionit

@hubi stendahl // 22. November 2016 um 12:32

Herr Le bon lebte in einer Zeit, als das Informations-Monopol nur und allein bei den Herrschenden lag.

Das ist heute erstmals in der bekannten Menschheits-Geschichte anders, dem Internet sei Dank.

Darum müssen die, die guten Willen sind, dies nützen, um die Masssen wach zu rütteln. Unsere Chancen stehen gut.

Wir müssen die Wahrheit nur gut, richtig und geschickt “verkaufen” und viele der Schlafschafe werden aufwachen. Die Klickzahlen der alternativen Medien steigen rasant, die der Jahwe-gesteuerten System-Medien sinken noch schneller.