Alter bestimmt Smartphone-Tarif

Das iPhone ist das wohl bekannteste Smartphone. / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/m%C3%A4dchen-smartphone-apple-1192032/ Das iPhone ist das wohl bekannteste Smartphone. / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/m%C3%A4dchen-smartphone-apple-1192032/
Das Smartphone ist nicht mehr wezudenken. Doch jede Altersgruppe nutzt das Smartphone auf ihre Weise. Das zeigt sich vor allem am benötigten Datenvolumen.

Smartphones haben sich im Alltag gut etabliert und sind Begleiter rund um die Uhr geworden. In Deutschland benutzen über 54 Millionen Menschen ab 14 Jahren bereits ein Smartphone. Doch der Trend zum Smartphone zeichnet sich auch schon bei jüngeren Kindern ab. Generell ist davon auszugehen, dass über 80 Prozent der Bevölkerung bereits über ein modernes Smartphone verfügen.

Interessant sind hierbei nicht nur die Verteilung der Nutzung der verschiedenen Features, sondern auch die benötigten Freimengen im Tarif. Dementsprechend breit fächern die Mobilfunkanbieter auch ihre Tarife. Denn während manche eher abgeneigt gegenüber der Telefonie stehen, verzichten andere wiederum gerne auf die schriftliche Kommunikation um diese etwas persönlicher zu gestalten.

Telefonie noch immer die wichtigste Funktion

Nur weil jemand ein Smartphone sein Eigen nennen darf, werden deshalb noch lange nicht alle Funktionen des Smartphones verwendet. Wenig verwunderlich ist, dass alle Nutzer eines Smartphones auch die Telefonie-Funktion verwenden. Schließlich ist die mobile Kommunikation noch immer ein essentielles Feature eines Mobiltelefons.

Die zweitbeliebteste Funktion ist allerdings die Foto- und Videokamera. Stolze 90 Prozent der Smartphone-Nutzer verwenden die eingebaute Kamera. Das Nutzen von Suchmaschinen (80 Prozent) ist für die Mehrzahl der Nutzer ebenfalls ein wichtiges Feature.

Nur in etwa zwei Drittel hingegen nutzen Funktionen wie das Hören von Musik, das Lesen von Nachrichten, die Nutzung von sozialen Meiden oder auch Navigationsdienste. WhatsApp und SMS so wie E-Mails werden sogar noch etwas seltener verwendet. Nur jeder zweite Smartphone-Nutzer nutzt zudem Online-Banking, Gesundheits-Apps und Online-Shopping am Smartphone. Dating-Apps und Ticket-Funktionen erscheinen mit in etwa 20 Prozent als eher unbeliebt. Superschnelles Internet spielt dennoch für alle Gruppen eine entscheidende Rolle.

Beim Tarif spielt das Alter eine Rolle

Je nach Altersgruppe wird auch schnell ersichtlich, wie die präferierte Nutzung von Telefonie, SMS und Datenvolumen ausfällt. Besonders von jüngeren Generationen werden hauptsächlich Instant Messenger wie WhatsApp und Co überwiegend genutzt. Hierdurch werden Freiminuten und Frei-SMS überfällig, da diese Messanger ebenso auf das Datenvolumen zurückgreifen.

Ältere Generationen freuen sich hingegen über die Freieinheiten, denn Datenvolumen wird mit steigendem Alter immer weniger benötigt. Im Schnitt benötigt der durchschnittliche Nutzer eines Smartphones 1.300 Megabyte. Doch am benötigten Datenvolumen unterscheiden sich die Altersgruppen am meisten. Während die Personengruppe über 60 Jahren mit mehreren hundert Megabyte pro Monat auskommt, benötigt die jüngste Generation zwischen 14 und 24 mindesten drei Gigabyte oder noch mehr.

Auch die Mobilfunkanbieter haben diesen Wandel bemerkt und reagieren mit auf Zielgruppen maßgeschneiderten Tarifen. In etwa können junge Leute Tarife oder auch Tarife für ältere Zielgruppen ersteigert werden. Doch auch Tarife für „Hardcore-Nutzer“ welche ihr Endgerät noch intensiver nutzen werden angeboten.

 

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7 Kommentare auf "Alter bestimmt Smartphone-Tarif"

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Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Entwickler-Facebook-kann-WhatsApp-Chats-einsehen-trotz-Ende-zu-Ende-Verschluesselung-4023461.html?wt_mc=googlenews.editorspicks&google_editors_picks=true

Wir wissen was ihr schreibt, was ihr sagt, und wir wissen wo ihr euch aufhaltet. Und bald kennen wir auch eure Gedanken. Nichts, aber auch nichts bleibt uns verborgen.Ironie Ende

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

In einem TV-Werbe-Sketch sagte ein Italiener einmal: „Ich abe gar keine Auto“

Ich sage: „Ich abe gar keine Smaatfon“

Hinzufügen kann ich: Und das ist gut so.

Mobil Telefonieren mit einem alten Nokia ohne GPS, mit 2 MB Kamera und SMS Möglichkeit. Einmal im Jahr für 15€ aufladen.

Nutzung nur unterwegs, also temporär und damit wenig Strahlung. Ansonsten ist das Teil aus. Wer lässt sein Auto tagelang im Leerlauf laufen, obwohl er es nicht braucht.

Die Menschheit ist einfach verrückt geworden!

Wayne Podolski
Gast
Wayne Podolski

Die ganzen Daten wollen ja auch übertragen werden, demnächst besonders schnell durch 5G-Masten.Mit denen kann man sogar die Gehirne grillen, was aber denkensentwöhnte Millenials kaum stören dürfte….

der-5-minuten-blog.de
Gast

Datenkrake Facebook

Eine Kollegin sah letztens erstaunt auf ihr Smartphone. „Mein Datenvolumen ist ja aufgebraucht! Wie kommt denn das?!“ fragte sie mich.

Mit Smartphones kenne ich mich auch nicht so gut aus. Es dauerte eine Weile, bis ich eine Auflistung aller Apps und deren Datenverbrauch zu stande brachte. Das verblüffende Ergebnis: Etwa 500 Mbyte entfielen bei ihr auf alle übrigen Apps zusammen.

Facebook alleine knackte die 1 Gigabyte-Grenze.

Das muss natürlich nicht sein! Samsung hat tatsächlich ein neues Handy herausgebracht, mit dem man nicht mehr ins Internet gehen kann. Das j2 pro.

Mal gespannt, wie sich das verkauft.

Alles im Niedergang, man
Markus (https://der-5-minuten-blog.de)

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ der-5-minuten-blog.de . „Eine Kollegin sah letztens erstaunt auf ihr Smartphone. „Mein Datenvolumen ist ja aufgebraucht! Wie kommt denn das?!“ . Antwort: . DAS kommt von totaler Ahnungs-Losigkeit! . Das geschilderte Problem lässt sich mit einem Klick abstellen. . Je nachdem WELCHES Gerät sie benutzt, soll die Kollegin dafür sorgen – daß die UPDATES für ihre Apps NUR im unbegrenzten & kostenlosen WLAN Betrieb erfolgen – dann verbraucht sie NIX von den teuren & „MOBILE DATEN“ genannten download-Kosten über das zu bezahlende Telefon-Abonnement ihres Handy’s . . . . WIE man diesen automatischen update-Betrieb NUR im… Read more »
Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

So ist es. Das wollte ich jetzt auch schreiben als ich es vorhin las. Wer FB nicht nutzt kann es deinstallieren oder deaktivieren. Ich konnte es deinstallieren.

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-bundesregierung-gibt-indirekt-millionen-fuer-werbung-aus-a-1202812.html