Worin die Katalanen irren

Straßenszene in Barcelona © GEOLITICO Straßenszene in Barcelona © GEOLITICO
Mit einer Loslösung von Madrid tauschen die nach Selbstbestimmung strebenden Katalanen eine Fremdbestimung gegen eine neue durch eine katalanische Regierung.

Der Unabhängigkeitsversuch Kataloniens, der Spanien in Atem hält, ist kein singuläres Ereignis. „Was dort in Spanien geschieht, hat das Potenzial, ganz Europa nachhaltig zu erschüttern“, schrieb Günther Lachmann hier auf „GEOLITICO“, „allerorten streben Regionen nach Autonomie.“ Nicht nur schwele der nach wie vor ungelöste Unabhängigkeitskonflikt in Südtirol, „in Italien rufen die Lombardei und Venetien nach mehr Autonomie, viele Schotten wollen raus aus Großbritannien. Bald werden vielleicht die Korsen ins gleiche Horn stoßen.“[1] Und der jahrzehntelange gewaltdurchsetzte Baskenkonflikt, muss man hinzufügen, ist nur mühsam befriedet worden.

Und G. Lachmann beklagt zu Recht, dass die Berichte der Medien an der Oberfläche bleiben; die Frage nach den Ursachen, die in den spezifischen kulturellen Werten und Traditionen dieser Volksgruppen liegen könnten, in denen die Menschen gegenüber der zunehmenden Globalisierung ihre Wurzeln und ihre Identität suchen, werde kaum gestellt. Wie bei der Weltfinanzkrise 2007 und der Euro-Krise 2010 blieben „die im tiefen Innern brodelnden Kräfte“ ausgeblendet.

Doch es fragt sich, ob diese im tiefen Innern brodelnden Kräfte, die in diesen Bestrebungen nach Selbständigkeit eruptiv hervorbrechen, nicht primär in den regionalen Gemeinschaften, sondern unabhängig davon noch tiefer im einzelnen Menschen selbst liegen.

Streben nach individueller Freiheit

Der europäischen Geschichte liegt seit dem Griechentum das unbewusste und immer bewusster werdende Streben der Menschen zur freien, sich selbst erkennenden und sich selbst bestimmenden Individualität zugrunde. Es ist letztlich dieser Impuls, der als gegen alle Widerstände gärende Kraft die ganze geistige und gesellschaftliche Entwicklung der europäischen Völker in der neueren Zeit verändernd bestimmt und vorangetrieben hat. Er bedeutet, dass heute der einzelne Mensch nicht mehr wie früher für die Gemeinschaft da ist, die über ihm steht, sondern die Gemeinschaft für den Einzelnen da sein muss, also dafür, die Entwicklung des Einzelnen zu Freiheit und Selbstbestimmung zu fördern.

Dies ist in den westlichen Demokratien erst teilweise erreicht. In der Französischen Revolution wurde die absolutistische Macht vom Thron gestoßen, aber Freiheit nur als Freiheit vom Joch der Königs- und Adelsherrschaft verstanden. An deren Stelle trat die „Herrschaft des Volkes“ bzw. die Herrschaft einer gewählten Gruppe von Volksvertretern, einer Oligarchie. Damit ist die Befreiung des Menschen auf halbem Wege stecken geblieben, bis heute. Denn es geht darum, die Herrschaft eines oder mehrerer Einzelner in eine Herrschaft aller Einzelnen umzuwandeln, d. h. durch das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen Bürgers den obrigkeitsstaatlichen Fremdbestimmungsanspruch überhaupt abzulösen.

In den alten theokratischen Hochkulturen war es die dem Einzelnen übergeordnete Gemeinschaft, die ihn unter der Führung des Herrschers geistig leitete, umfassend wirtschaftlich versorgte und staatlich schützte. Dies wird auch im heutigen demokratischen Einheitsstaat noch immer weitgehend in bürokratisch perfektionierter Form fortgeführt. Erstarrte Denkstrukturen realisieren nicht, dass es nicht mehr Anliegen des Staates sein kann, über seine Sicherheits-Aufgaben hinaus zentral die wirtschaftliche Versorgung und die geistig-kulturelle Entwicklung der Menschen irgendwie inhaltlich zu lenken oder zu bestimmen. Denn unter der Führung der jetzt „demokratisch“ Herrschenden wird dadurch „von oben“ die Freiheit und Selbstbestimmung der einzelnen Menschen gerade ausgeschaltet. Ein „Oben“ darf es in der Gleichheit der Freien überhaupt nicht mehr geben. Es bringt immer ein „Unten“ mit sich, das untergeben, untertan ist und Freiheit wie Gleichheit aufhebt.

Die zentrale Lenkung

Spanien ist eine zentral regierte parlamentarische Monarchie, die sich in 17 Autonome Gemeinschaften oder Regionen gliedert. Diese haben zwar keine Eigenstaatlichkeit wie die Länder eines Bundesstaates, verfügen aber dennoch über einen Kompetenzumfang, der etwa dem der deutschen Länder vergleichbar ist. Katalonien gehört neben dem Baskenland, Galicien und Navarra zu den eigenwilligsten Regionen, was darin zum Ausdruck kommt, dass sie als „historische“ Autonome Gemeinschaften durch ein besonders hohes Maß an eigenen Befugnissen in Gesetzgebung und Verwaltung hervorragen. „Unter anderem verfügt Katalonien über eine eigene Polizeieinheit, die Mossos d’Esquadra, die nach und nach die Aufgaben der spanischen Polizei auf katalanischem Gebiet übernimmt. Auch in zahlreichen anderen Politikfeldern, so etwa der Bildungs-, der Gesundheits- und der Wirtschaftspolitik, verfügt Katalonien über weitreichende Kompetenzen.“ (Wikipedia)

Die eigene Sprache und die Besonderheiten der eigenen Kultur sind also, nach langen Kämpfen, respektiert und insbesondere mit dem Bildungswesen in eigener Hand. Das Unabhängigkeitsstreben der Katalanen kann daher nicht darin seine Ursache haben, dass die eigene Kultur unterdrückt wäre und befreit werden müsste, um darin ihre Identität zu finden oder zu bewahren. Trotzdem sind sie gegen jede zentrale Reglementierung aus Madrid überaus empfindlich.

Katalonien ist die wirtschaftsstärkste Autonome Gemeinschaft Spaniens. Es zählt (wie auch das Baskenland) zu den am frühesten und intensivsten industrialisierten Regionen Spaniens. Entsprechend hoch sind seine innerstaatlichen Transferleistungen nach Madrid. Viele Katalanen sehen darin den „Grund für die hohe Verschuldung der wirtschaftsstarken Region. Dieser Nettotransfer betrage jährlich bis zu 16 Milliarden Euro, das sind acht Prozent des katalanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Dieser Anteil sei etwa zehnmal so hoch wie der, den die Hauptzahler im deutschen Länderfinanzausgleich abführen“ (Wikipedia).

An der hohen Verschuldung, die insbesondere mit dem Platzen der irrsinnigen Immobilienblase zusammenhängt, hat auch Katalonien selbst seinen Anteil. Und außerdem werden diese Zahlen „von anderer Seite in Zweifel gezogen, so sei der Nettobeitrag Kataloniens überschätzt worden, bzw. sei kleiner als der Beitrag der Region Madrid und habe 2015 bei nur 3,2 Milliarden gelegen.“ Stein des Anstoßes sind also überhaupt die Gesetze der Zentralmacht, durch die die Früchte des eigenen Fleißes für andere abgeschöpft werden..

Es sind Unwille und Empörung des Menschen gegen jede Reglementierung von außen, die in den Katalanen aufgrund ihrer historisch umkämpften Eigenheit besonders ausgeprägt sind. Die Lösung sehen sie nur in der Befreiung von Madrid, bemerken aber (noch) nicht, dass die gesetzliche Reglementierung des Menschen von außen in der kleineren Einheit Katalonien ebenso stattfindet, nur dass sie an den Entscheidungsträgern näher dran sind. Aber eine Fremdbestimmung des Menschen herrscht in jedem parlamentarischen System, insofern es historisch unreflektiert eine obrigkeitsstaatliche Regelungskompetenz aller Lebensgebiete, also auch die der Kultur, der Bildung und des Wirtschaftslebens behauptet.

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker

Viele Katalanen beanspruchen, eine eigene Nation zu sein und berufen sich auf das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“, das allgemein als geltende Norm des Völkerrechts anerkannt ist. Danach kann ein Volk frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung entscheiden. Das klingt eingängig freiheitlich. Es ist ein „Kollektivrecht“, mit dem das Selbstbestimmungsrecht, das sonst dem Einzelnen zusteht, auf eine Menschengruppe übertragen wird, hier jedoch nicht mehr ein Recht einzelner Bürger, sondern das der Gesamtheit als einer überpersönlichen Gemeinschaft sein soll.

Aber jemand muss es bestimmen, diejenigen, die das Ganze zu repräsentieren beanspruchen. Damit wird das Selbstbestimmungsrecht zur Verlockung für Usurpatoren, die es nach zwei Richtungen instrumentalisieren: Entweder unterdrücken Mehrheiten, die sich für das Volk erklären, die Rechte von Minderheiten oder vertreiben sie; oder Minderheiten schließen sich ab und sprengen die bisherige Gemeinsamkeit, die das nicht hinnehmen will.

Es ist nicht definiert, was ein Volk ist, und so bleibt „in einem Nebel nützlicher Unbestimmtheit“ (Ralf Dahrendorf), welche Gemeinschaften es geltend machen können. Die Völker leben auch vielfach nicht schön abgegrenzt nebeneinander, sondern durchmischt. Insbesondere in Ost- und Südosteuropa gibt es viele Enklaven anderer Völker oder Durchmischungen, die Familienangehörige zu Teilen von zwei oder drei Völkern machen. Katalanen leben auch in Valencia, auf den Balearen, im französischen Roussillon, in Andorra und in Alghero auf Sardinien. Welch fürchterliche soziale Sprengkraft lag und liegt überall in der Konsequenz dieses „Kollektivrechtes“.

„Der Begriff Selbstbestimmungsrecht der Völker entstand im 19. Jahrhundert als nationalistische Kampfparole. Im Ersten Weltkrieg wurde sie propagandistisch benutzt. Das geschah auch von deutscher Seite, um die baltischen und die ukrainischen Nationalbewegungen gegen Russland aufzuwiegeln; an führender Stelle verfochten jedoch Lenin und US-Präsident Wilson dieses Prinzip.[2]

Wilson suchte ein Prinzip, Österreich-Ungarn in seine Bestandteile aufzulösen.

„Wenige Wochen nach dem Ende 1918 geschlossenen Waffenstillstand machte sich US-Außenminister Robert Lansing Gedanken, welchen gefährlichen Geist sein Präsident aus der Flasche gelassen habe: ´Das ganze Wort „Selbstbestimmung“ ist bis zum Rand mit Dynamit geladen. Welch ein Verhängnis, dass dies Wort je geprägt wurde! Welches Elend wird es über die Menschen bringen! Welche Wirkung wird diese Formel zum Beispiel auf die Iren, die Inder, die Ägypter und die Burennationalisten haben? Werden sich nicht die Mohammedaner in Syrien und Palästina und womöglich auch in Marokko und Tripolis darauf berufen? Wie lässt sich dieses Prinzip mit dem Zionismus in Einklang bringen?` Lansing befürchtete, die so freiheitlich anmutende Formel werde Völkerhass, Diskriminierung, ja Mord und Totschlag befeuern und viele Volksgruppen anstecken. Der Mann behielt recht.“ Anm. 2

Das Pariser Friedensdiktat führte – unter Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Deutschen und Österreicher – zur Gründung Polens, der Tschechoslowakei und Jugoslawiens, zu zahlreichen Abstimmungen über strittige Gebiete, begleitet von unzähligen Gewaltakten. Es ist „ein Kampfbegriff um die Etablierung von Macht“, wie Ralf Dahrendorf pointiert formuliert. Das Volk, dessen Egoismus angestachelt wird, ist oft nur notwendiges Instrument der Machtergreifung. Dieses kollektive Recht diente in aller Regel der Unterwerfung von Menschen, nicht ihrer Befreiung. Es ist eines der großen Irrtümer und Ursachen der Katastrophen des 20. Jahrhunderts, „ein Instrument der Entzivilisierung und Barbarisierung“, „ein Zeugnis der Unfähigkeit zur Freiheit in Vielfalt. Es wird Zeit, dass es aus dem Wortschatz der internationalen Politik verschwindet.“[3]

Auch den Machthabern in Katalonien gehe es nur um die eigene Macht, berichtete der 37 Jahre in Barcelona lebende Luis Espiga, überhaupt nicht um die Selbstbestimmung der in Katalonien lebenden Menschen selbst, die im Übrigen nur zu ca. 40 % Katalanen seien. Für eine Abspaltung bestehe überhaupt kein Grund, da man eine weitreichende kulturelle und auch wirtschaftliche Autonomie habe. Bezeichnend für die z. T. nationalistisch sich abschließenden Tendenzen sei, dass Schulen nur finanziell unterstützt würden, wenn sie einsprachig Katalanisch unterrichten und nicht auch noch Spanisch. Letztlich handele es sich einen Machtkampf zwischen den Machthabern in Katalonien und den Machthabern in Madrid.[4]

Ein unsinniger Rechtsbegriff

„Selbstbestimmungsrecht der Völker“ ist ein unsinniger Rechtsbegriff. Nur die einzelnen Menschen können ein Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung haben, die sie wie die anderen Menschenrechte vor Eingriffen der Macht insbesondere schützen sollen. Treffend schreibt Ralf Dahrendorf: „Rechte, Bürgerrechte zumal, sind ein wertvolles Erbe der großen Revolution vor 200 Jahren. Dabei geht es stets um Rechte des Einzelnen: das Recht auf Unversehrtheit der Person, das Recht auf freie Meinungsäußerung. Der oder die Einzelne hat solche Rechte gegenüber allen, die sie zu beschränken suchen, und insbesondere gegenüber Machthabern. Bürgerrechte weisen immer die Mächtigen in ihre Schranken.“[5]

In dem Maße, in dem das Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit der einzelnen Menschen gegen die Herrschenden durchgesetzt und realisiert ist, ist auch das Volk frei und „selbstbestimmt“.

Rudolf Steiner übte schon während und nach dem Ersten Weltkrieg die heftigste Kritik an der vom Westen ausgehenden Parole vom Selbstbestimmungsrecht der Völker. „Man redet da von Völkerfreiheit und meint dabei nicht die wirkliche Freiheit der Menschen, sondern eine schimärische Kollektivfreiheit von Menschenzusammenhängen, wie sie sich in den westeuropäischen Staaten und in Amerika herausgebildet haben.“[6] Die „Kollektivfreiheit der Völker“ könne nur aus den allgemeinmenschlichen Impulsen der individuellen Freiheit hervorgehen. „Die Völkerbefreiung ist möglich. Sie kann aber nur das Ergebnis, nicht die Grundlage der Menschenbefreiung sein. Sind die Menschen befreit, so werden es durch sie die Völker.“[7]

 In einem Vortrag brachte er, um die vernebelnde Begrifflichkeit zu klären, einen Vergleich mit der grünen Wiese, bei der wir uns bewusst sind, dass es nur die einzelnen Pflanzen sind, die grün sind. Die Grünheit der Wiese besteht in der Grünheit der einzelnen Pflanzen. Wollte ich die Grünheit der Wiese ohne das konkrete Grün der einzelnen Pflanzen, „da müsste ich die Wiese grün anstreichen, dann wäre sie aber wahrhaftig nicht eine grüne Wiese.“ Ich darf also nicht so verworren denken, als ob die Grünheit der Wiese dem Ganzen zukommen könnte. Die Grünheit der Wiese ist ein Abstraktum, „welches zusammenfasst die einzelnen Konkreta, die grünen Pflanzen.“[8]

 Diese Klarheit der Begriffsbildung muss auch herrschen in Bezug auf „Freiheit“ und „Recht“, die

konkret nur anzuwenden sind in Bezug auf den einzelnen Menschen, wie die Grünheit konkret auf die einzelnen Pflanzen, und dass, wenn ich von Recht und Freiheit der Völker spreche, ich nur meinen kann ein Abstraktum, so wie die Grünheit der Wiese. Heute aber wird die verlogenste Devise, die es geben kann, fast über die halbe Welt hin gestreut, indem geredet wird von etwas, was man erkämpfen will im Namen von Recht und Freiheit der Völker, was solch ein Unsinn, eine solche Torheit ist, wie die Grünheit der Wiese eine Torheit ist, wenn man meint, man könne die ganzen Pflanzen der Wiese anstreichen, statt dass die Wiese grün ist durch die einzelnen Pflanzenindividuen. Dennoch wird durch die heutige Benebelung der Völker mit dem falschen Nationalitätsprinzip geredet von dieser törichten Devise: Recht und Freiheit der Völker.“ Anm. 8

Vom seelisch-geistigen Gesichtspunkt aus kann man auch sagen: Das „Volk“ ist kein konkretes persönliches Wesen mit einem Ich, einem „Selbst“, wie der Mensch. Das Volk hat kein „Selbst“, das sich bestimmen könnte. Selbstbestimmung bezieht sich dem Begriffe nach stets auf den einzelnen Menschen. Sie bedeutet die Unabhängigkeit von jeder Art von Fremdbestimmung und die Bestimmung des Handelns nur aus dem eigenen Selbst, aus dessen eigener Erkenntnis und Kompetenz. Das Volk besteht aus einzelnen Menschen, die in einer gemeinsamen Kultur miteinander verbunden sind. Und wenn einzelne Menschen oder eine Mehrheit „für das Volk“ bestimmen, entscheiden sie über andere Menschen und schließen deren Selbstbestimmungsrecht aus.

Realisierung der Selbstbestimmung des Menschen

Nicht nur die Katalanen und Basken, alle Spanier brauchen Freiheit und Unabhängigkeit von Gesetzen, die ihre individuelle Selbstbestimmung aufheben, ob sie im Zentrum Madrid oder in Barcelona, in Vitoria-Gasteiz im Baskenland oder in anderen regionalen Hauptstädten gemacht werden. Und so ist es überall in Europa, wo der aus obrigkeitsstaatlichen Verhältnissen überkommene omnipotente Einheitsstaat – gleichgültig ob totalitär, monarchisch, republikanisch oder demokratisch verfasst – , der noch im EU-Superstaat überhöht wird, alle Lebensgebiete gesetzlich reglementiert.

Der Staat muss von der Selbstbestimmung des Menschen her konsequent neu gedacht werden. Die Herrschenden greifen heute noch tief in die Autonomie und Selbstbestimmung des Bürgers ein, wenn sie ihn z. B. in staatliche Kranken-Versicherungen zwingen, in denen zudem bestimmte Therapierichtungen begünstigt und andere benachteiligt werden. Dies ist obrigkeitsstaatliches Denken, das ebenso im staatlich gelenkten Bildungssystem, in Staatstheatern, öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsendern, in vielen gezielten Eingriffen in das Wirtschaftsleben und nicht zuletzt im Machtinstrument des staatlichen Geldsystems seine Fortsetzung findet.

Man muss sich klarmachen, dass diese unterdrückende Fremdbestimmung durch den Staat nur dadurch beendet werden kann, dass der Staat auf seine eigentliche Aufgabe, für ein menschenwürdiges Rechtsleben zu sorgen, reduziert und ihm die inhaltliche Gesetzgebungskompetenz für die Kultur, einschließlich Bildung, und das Wirtschaftsleben entzogen wird. Diese müssen als vom Staat unabhängige Lebensbereiche konstituiert werden, die sich aus sich selbst heraus, aus ihrer eigenen geistigen Kompetenz, d.h. aus der Erkenntnis- und Gestaltungsfähigkeit der dort sachkundig handelnden Menschen – horizontal koordinierend – selbst organisieren und verwalten. Nur so kann die Selbstbestimmung der dort tätigen Menschen gesichert werden. Eine solche Aufgliederung des Staates hat Rudolf Steiner bereits vor 100 Jahren unter dem Begriff „Dreigliederung des sozialen Organismus“ gefordert.

Sie ist auf GEOLITICO schon von verschiedenen Seiten beschrieben worden, so dass zur Vertiefung insbesondere auf folgende Artikel von Herbert Ludwig verwiesen sei:

Wider die zunehmende Totalisierung

Warum unsere Demokratie versagt 

Wir müssen radikal anders denken

 

Anmerkungen

[1] Günther Lachmann, „Ganz Europa ist Katalonien“, GEOLITICO vom 5.11.2017

[2] Götz Aly in berliner-zeitung.de 24.3.2014

[3] Ralf Dahrendorf in zeit.de 28.4.1989

[4] am 20.11.17 in einem Vortrag im Forum3 in Stuttgart

[5] Ralf Dahrendorf a.a.O.

[6] Rudolf Steiner: Aufsätze … GA 24, Dornach 1961, S. 344, 345

[7] a.a.O. S. 359

[8] Rudolf Steiner, Vortrag vom 11.9.1916 in Gesamt-Ausg. Nr. 272, S. 317

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Irme
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Was für ein Geschwurbel. Erst soll uns suggeriert werden, dass […] „allerorten streben Regionen nach Autonomie.“ Die Bestrebungen von Südtirol sind schon uralt und auch die Schotten begnügen sich vorerst mit ihrem abgehaltenem Referendum. Wen genau meint also der Autor? „Nicht nur die Katalanen und Basken, alle Spanier brauchen Freiheit und Unabhängigkeit von Gesetzen, die ihre individuelle Selbstbestimmung aufheben, ob sie im Zentrum Madrid oder in Barcelona, in Vitoria-Gasteiz im Baskenland oder in anderen regionalen Hauptstädten gemacht werden“ Der Autor hat wohl nichts gegen ein bischen Selbstbestimmungsrecht und das begleitende Chaos, was dann in Spanien ausbrechen wird, wenn jeder meint… Read more »
Wayne Podolski
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waltomax
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Ein Kompass“ auf dem Meer des Wandels: Die goldenen Regeln von natürlichen Wachstum (physiologisches und pathologisches Wachstum) Beim natürlichen Wachsen, dehnt sich ein Organismus mit der Zeit räumlich aus. Es gibt dabei ein qualitatives Wachstum und ein quantitatives; beides ist eng miteinander verbunden. Beim qualitativen Wachstum beobachtet man, dass die Untereinheiten (Organe) eines Organismus immer in ihren Strukturen ständig komplexer werden. Dabei werden sie in sich immer vielfältiger, nehmen dabei aber i. d. R. ein immer kleineres Volumen ein. Deshalb läuft das natürliche Wachstum in quantitativer und in qualitativer Hinsicht immer gegen einen Grenzwert. Die räumliche Expansion ist deshalb stabil,… Read more »
waltomax
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Auch ein Staatsorganismus hat den universalen Regeln des Wachstumes zu folgen. Auf der Ebene der Kommunen haben möglichst viele Regelprozesse zu laufen, um den Bürger eigenverantwortlich einzubinden und Probleme möglichst zeitnahe zu lösen. M. E. kommt der anarchistische Ansatz den natürlichen Vorgaben am nächsten. Die Katalanen haben mit der anarchistischen Kommune in Barcelona in den 30’er Jahren des 20. Jahrhuderts einen historischen Ansatz versucht, der von den pathologisch – hierarchischen Kräften zerschlagen wurde. Auch jetzt geht es -genau besehen- um einen Wettbewerb der Ordnungen, also präzise um die Auseinandersetzung zwischen Hierarchie und Heterarchie. Leider kennt die Natur immer nur so… Read more »
Martin
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sehr interessante und nachvollziehbare Einsicht, durch den Vergleich mit ähnlichen Abläufen in der Natur für unsere komplexe Gesellschaft, brauchen wir die Fähigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnisse möglichst vieler Menschen, deshalb: Netzwerke statt Hierarchien So werden Probleme sofort (zeitnah) im Netzwerk bekannt gemacht und gemeinsam nach Lösungen gesucht, während Hierarchien Rückmeldungen, vor allem negative, systematisch unterdrücken. Jeder Netzwerkteilnehmer wird bestmöglich motiviert das Ganze im Sinne aller zu verbessern. So können gemeinsam sinnvolle Lösungen erarbeitet werden und die Entscheidung für die beste Lösung hängt nicht mehr so sehr von Positionen, Sympathien oder vorteilhaften Beziehungen ab, sondern vom Glauben aller, durch einen entsprechenden Einsatz… Read more »
waltomax
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waltomax
Gast

Diese 10 000 Japnder sind sind Individuen. Ein jedes Individuum steuert seine Stimme selber. Der Dirigent steuert vergleichsweise wenig.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT € Herbert Ludwig: . „In der Französischen Revolution wurde die absolutistische Macht vom Thron gestoßen, aber Freiheit nur als Freiheit vom Joch der Königs- und Adelsherrschaft verstanden. An deren Stelle trat die „Herrschaft des Volkes“ bzw. die Herrschaft einer gewählten Gruppe von Volksvertretern, einer Oligarchie. Damit ist die Befreiung des Menschen auf halbem Wege stecken geblieben, bis heute.“ . Wenn es nicht noch schlimmer ist – denn aus der „Herrschaft des Volkes“ (von grch.“Demos“ = Volk & „Kratos“ = Kraft) haben unsere „oberen 10.000“ inzwischen klammheimlich & GEGEN jedes Recht & GEGEN jedes Gesetz eine GEHEIM-Herrschaft… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . Selbstbestimmung ist KEIN Wort! . Selbstbestimmung sind ZWEI Worte: . 1. Selbst 2. Bestimmung . Für JEDES einzelne Individuum „funktioniert“ die SELBST-Bestimmung – weil ein jeder, also SELBST bestimmt – WIE, WO & unter WELCHEN Bedingungen er gerne leben will – und WAS er zu tun gedenkt. . Sobald ich aber ZWEI oder noch mehr Menschen unter diesem EINEN (1) HUT des „SELBST“ versammeln will – bekomme ich ein RIESEN-Problem – denn bereits die aller kleinste GRUPPE aus nur ZWEI (2) Menschen, hat bereits ZWEI völlig voneinender UNABHÄNGIGE „SELBST“ in sich vereinigt! . Eine noch so kleine… Read more »
fofo
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Gratulation Herr Ludwig zu diesem Artikel und zum Abschied vom voelkischen Denken und es ist ausnahmsweise nicht zynisch gemeint. So richtig kann ich es aber noch nicht glauben.

Falkenauge
Gast
@fofo Ich weiß nicht, was Sie unter „völkischem Denken“ verstehen. Wenn Sie damit nationalistisch meinen, also die Überhöhung eines Volkes zu Lasten anderer, werden Sie das in keinem meiner Artikel finden, ganz im Gegenteil. Völker als spezifische Kulturgemeinschaften sind aber eine Realität, die es zu erhalten gilt, denn die Menschheitskultur setzt sich daraus zusammen und wird davon jeweils befruchtet. Davon zu unterscheiden ist aber die staatliche Verfasstheit eines Volkes. Ein Staat kann auch mehrere Völker umfassen, was aber nur gutgehen kann, wenn das Kultur- und das Wirtschaftsleben nicht von einem Eiinheitsstaat zentral gelenkt, sondern von den dort frei Tätigen selbst… Read more »
fofo
Gast
Wenn ich „voelkisches Denken“ schrieb meinte ich es mit dem Schwerpunkt auf „Denken“. Leider war meine Skepsis angebracht. Um es zu aus modernerer Sicht zu erlaeutern : nach der klassischen Definition ist „eine Menge eine abstrakte Zusammenfassung bestimmter wohlunterschiedener Objekte unserer Anschauung oder unseres Denkens zu einem Ganzen“, in diesem Fall auf das „Volk“ bezogen. Vereinfacht gesagt besagt die auf dieser Definition aufbauende zweiwertige Logik bzgl „voelkischem Denken“ nichts anderes als „wir und die anderen“. Es ist nicht zu verkennen, dass die blosse Verwendung oder Akzeptanz des Begriffs „Volk“ egal ob unbewusst, oder bewusst mit zusaetzlicher Erklaerung versehen, oder in… Read more »
Falkenauge
Gast
@fofo Von dem Gesichtspunkt, dem Volk mit einem „Selbstbestimmungsrecht“ quasi den Status einer irdischen Rechtspersönlichkeit zu verleihen, die sich selbst bestimmen könne, ist das Volk, nicht nur für „eine moderne Sicht“ und einhe „klassische Definition“ (was immer das sein soll), eine „abstrakte Zusammenfassung“ von einzelnen Menschen, denen alleine Rechte zukommen können. Das bedeutet aber nicht, dass vom seelischen Gesichtspunkt aus dem Volk als Kultur- und Sprachgemeinschaft von Menschen keine Realität zukomme. Da muss man sich schon realitätsblind machen. Dem unverstellten kulturgeschichtlichen Blick zeigt sich, dass jedes Volk eine historisch gewachsene Kulturgemeinschaft bildet, in der die Menschen eine ganz spezifische seelische… Read more »
fofo
Gast

@Falkenauge

Sie haben meiner Meinung nach einen fuer sich stehend guten Artikel geschrieben. Aber leider sind Sie nicht in der Lage die letzte Konsequenz aus dem was Sie selbst geschrieben haben zu ziehen, denn dieser Schritt wuerde alles negieren was Sie bisher geglaubt und geschrieben haben.

Martin
Gast
Natürlich hat jeder seine ganz eigenen individuellen Vorstellungen vom Leben. Gleichzeitig können wir aber doch auch gemeinsame Ziele und Visionen haben, die unsere Herzen, mit denen von Milliarden von anderen Menschen verbinden. Ein praktisches Beispiel dafür wäre das Ziel unseren Lebensraum Erde zu erhalten! Dieses gemeinsame Ziel verhindert nicht, daß der Einzelne selbstbestimmt leben kann. Jeder gesunde Mensch, wird auf den Erhalt seines Lebensraumes achten, weil er sonst bald nicht mehr gesund sein wird! eine andere Perspektive Wir können gemeinsame Werte und Gewohnheiten haben, die uns als Gesellschaft zu großem Wohlstand führen können. Beispiel: die gemeinsame berufliche Gewohnheit ist, daß… Read more »
Gustav
Gast

Man darf diejenigen öffentlich nicht ungeschoren davonkommen lassen, die erklären, ihren Partner, ihre Kinder, ihre Familien zu lieben, denn sie schotten sich ab, sie schließen aus und diskriminieren unzählige Menschen, mit denen sie zufällig nicht verwandt sind.

Wenn Sie Ihre Wohnungs- oder, egoistischer noch, Ihre Haustür abschließen, grenzen Sie Menschen aus und schotten sich ab. Lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen, solange Sie noch einen haben!

Falkenauge
Gast

@Gustav
Sehr schön.
Diejenigen, an die sich das richtet, haben ihren Kopf schon längst verloren.

fofo
Gast

@Gustav

Sie verwechseln hier eine individuelle Entscheidung mit einem kollektiven Willen oder „Volkswillen“ den es gar nicht gibt, oder hoechsten bei ein paar Egomanen die meinen ihr Wille sei der „Volkswille“.

fofo
Gast

„„klassische Definition“ (was immer das sein soll),“

Ergaenzung. Die klassische Definition einer Menge in der Mengenlehre nach Cantor. Hier bezogen auf das „Volk“ ohne Mystifizierung.

Unwichtig
Gast
„Letztlich handele es sich einen Machtkampf zwischen den Machthabern in Katalonien und den Machthabern in Madrid“. Endlich schreibt bzw sagt es mal jemand. Beide Seiten verhalten sich falsch und wollen nicht aufeinander zugehen. Mir ist es auch lieber, wenn Katalonien weiterhin zu Spanien gehört. Wirkliche kulturelle Unterschiede sehe ich nicht. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Katalanen das Recht haben sollten, das in einem Referendum selber zu entscheiden. Wenn Menschen nicht zusammen leben können oder wollen, so sollte man ihnen die Möglichkeit geben, sich zu trennen. Sollten sich die Katalanen für einen Verbleib entscheiden, so wäre endlich wieder mehr… Read more »
Irme
Gast

Teile und Herrsche – nichts anderes ist es. Wenn man sich die Vorgänge mit der Krim und den Volksrepubliken Donezk und Lugansk ansieht, dann haben alle drei einen wahrhaftigen Grund sich abzuspalten.
Das kann ich in Katalonien nicht mal im Ansatz erkennen.

waltomax
Gast

Wir sind der Krebs des Planeten.

Wanda Sakrotzki
Gast
Wanda Sakrotzki

Bravo! Danke ! Divide et impera! Genau zu diesem Schluß bin ich auch gekommen (zumal inzwischen bekannt ist, welcher bekannte „Philantrop“ die katalonischen „Independisten“ finanziert ….

Ranma
Gast
Man müßte den Artikel aufdröseln und auf drei verteilen, einen für jeden der durcheinander behandelten Themen: 1. Der innerspanische Finanzausgleich ist der wahre Grund für die Unabhängigkeitsbestrebungen einiger Katalonier. 2. Nach der französischen Revolution sind die Europäer schon auf halbem Wege, der sie zur Anarchie hin führen sollte, steckengeblieben. 3. Das ‚Selbstbestimmungsrecht der Völker‘ ist ein Kampfbegriff, der nur erfunden wurde, um den geopolitischen Spielchen der USA zu dienen. Inhaltlich ist er sinnfrei. Dann wurde noch überflüssigerweise Rudolf Steiner erwähnt. Den Teil kann man weglassen. Interessant war daran sowieso nur, daß Rudolf Steiner ganz wörtlich das Nationalitätsprinzip als falsch bezeichnete.… Read more »
Falkenauge
Gast

@Ranma
Überflüssig sind die Kommentare eines arroganten, sich überlegen rational wähnenden Denkens, das seine eigene Beschränktheit nicht bemerken und nur zersetzend wirken kann.

Ranma
Gast

Ja, Ratio erregt Neid bei denen, die nicht darüber verfügen.
ランマ

Ranma
Gast

Natürlich besteht der Sinn des rationalen Denkens gerade im Zerlegen. So kann man die einzelnen Teile genauer untersuchen und man stellt auch fest, ob die Teile überhaupt zusammengehören. Das ist schon der ganze Trick dabei.
ランマ

fofo
Gast

Z.B. auch des deutschnationalen Bildungsbuergers liebstes Kind und hier oft zitierten J.W. von Goethe :

„Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.“

fofo
Gast

@Falkenauge

„eines arroganten, sich überlegen rational wähnenden Denkens“

Eben nicht. Man muss sich erst ueber die Fallstricke des angeblich rationalen Denkens klar werden, erstmal lernen was nicht funktioniert.

Greenhoop
Gast

Sie sollten sich die Zeit nehmen und den sehenswerten (1:11 Std.) Auftritt von Hermann Ploppa über sein gleichnamiges Buch „Die Macher hinter den Kulissen“ ansehen, bevor Sie wohlfeile Empfehlungen aussprechen und en passent noch die Nationalstaaten abreissen möchten.

Ihrem Duktus ist leicht zu entnehmen, woher der Wind weht.

https://www.youtube.com/watch?v=7SOrt4kxayo

Viele Spaß beim Verstehen.

Ranma
Gast

Nachdem die Katalonen nichts von ihrem Wohlstand an das übrige Spanien abgeben wollen, sind sie wohl ein Teil des Problems. Komisch also, daß sich so viele Leute auf die Seite nach Unabhängigkeit strebender (Das ist nur ein Teil, sogar eher die Minderheit!) Katalonier stellen.
ランマ

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Ranma: . „Komisch also, daß sich so viele Leute auf die Seite nach Unabhängigkeit strebender (Das ist nur ein Teil, sogar eher die Minderheit!) Katalonier stellen.“ . Warum komisch? . Sie haben es doch auf den Punkt gebracht: . „1. Der innerspanische Finanzausgleich ist der wahre Grund für die Unabhängigkeitsbestrebungen einiger Katalonier.“ (Ende Zitat) . Wenn die Bayern ab heute „katalonische“ Summen nach Berlin abdrücken müssten – sagen wir mal 60 Milliarden €uro im Jahr, um das CHAOS & die KORRUPTION rund um den „BER“ weiter zu finanzieren – DANN wäre auch Bayern im KRIEG… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Barcelona ist einfach geil!
.

dragaoNordestino
Gast

@K.B.M.

WAS bitte ist an Katalonien’s Reaktionen & Inreressen vor diesem Hintergrund „komisch“ ?

So einiges… zum Beispiel kann man lesen, das Katalonien im innerspanischen Handel einen grossen Überschuss (16 Milliarden) hat.

Demnach hängt die katalanische Wirtschaftsstärke vom innerspanischen Absatzmarkt ab. Somit scheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass es den Menschen in Katalanen nützt, wenn sie sich vom spanischen Binnenmarkt verabschiedet…

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
ZITAT @ DragaoNordestino:
.
„…zum Beispiel kann man lesen, das Katalonien im innerspanischen Handel einen grossen Überschuss (16 Milliarden) hat.“
.
DAS ist Neusprech für die ABZOCKE der Zentral-Reierung in Madrid!
.
Katalonien arbeitet fleißig & gut – und Madrid lässt sich bedienen & beliefern!
.
Und wenn sich die Katalanen gegen diese AUSBEUTUNG zur WEHR setzen – wie beim FRIEDLICHEN Referendum – DANN PRODUZIERT MADRID 900 VERLETZTE, DAMIT DIE WELT NICHT ERKENNT, WIE VIELE KATALANEN VON DER SPANISCHEN UNTERDRÜCKUNG & AUSBEUTUNG KATALONIENS DIE SCHNAUZE VOLL HABEN!

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
Oder umgerechnet:
.
Monat für Monat presst Madrid 1.300 Millionen €uro aus dem kleinen Katalonien heraus – um die katastrophale Haushalts-Führung der spanischen Zentral-Regierung vor dem BANKROTT zu bewahren – dürften diese 16 Milliarden €uro Jahr für Jahr in Katalonien verbleiben, gäbe es weder ein Referendum noch die Absetz-Bewegung.
.
Wenn MIR einer von der MAFIA regelmäßig derartige Summen an „Schutzgeld“ abpresst – dann haue ich ihn entweder KO – oder ich haue ab . . .
.
DAS IST WELTWEITER STANDARD IM UMGANG MIT KRIMINELLEN!
.
Egal ob die Ganoven „privat“ oder in der Regierung „organisiert“ sind . . .

fofo
Gast

„DAS IST WELTWEITER STANDARD IM UMGANG MIT KRIMINELLEN!“

Die meisten zahlen aus Gewohnheit.

Ranma
Gast
„Wenn die Bayern ab heute „katalonische“ Summen nach Berlin abdrücken müssten – sagen wir mal 60 Milliarden €uro im Jahr, um das CHAOS & die KORRUPTION rund um den „BER“ weiter zu finanzieren – DANN wäre auch Bayern im KRIEG gegen Berlin!“ Wäre es das? Der Länderfinanzausgleich ist entweder richtig oder falsch. Die Quantität kann daran nichts ändern. „Laut WIKIPEDIA zahlt Katalonien rund 10 Mal so viel nach MADRID – wie das fleißige Bayern, an die Bankrotteure in BERLIN bezahlen muß!“ Da sollte man sich mal fragen wie solch große Unterschiede zustandekommen. So große Mentalitätsunterschiede soll es zwischen Madrid und… Read more »
hubi stendahl
Gast
hubi stendahl
Wenn jemand unschuldig lebenslänglich sitzt, wird er darüber nachdenken, wie er aus dem Gefängnis ausbrechen kann. Und es wird ihm schnell klar, dass es ohne Mitstreiter und Konzept bzw. Planung in aller Regel nicht funktioniert. Das gilt für alle Lebensbereiche. Jeder kann ja mal versuchen, ohne jegliches Zukunftskonzept bzw. Planung aus einer Ehe auszubrechen, den Arbeitsplatz zu verlassen oder eine längere Reise anzutreten. Er wird permanent vor Problemen stehen, die er mangels Planung und Konzept nicht bewältigen wird. Im vorliegenden Fall versucht eine kleine Volksgruppe, mit einem vorher beim okkupierenden Staat Spanien weitestgehend abgekupferten Verfassung, die das gleiche hierarchische Muster… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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George Soros mag das größte Arschloch dieses Planeten sein – dennoch sollte man ihn nicht derartig aufblasen – zumal es in Katalonien ein echtes und glasklar definiertes Problem gibt:
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Madrid presst 1.300 Millionen €uro aus dem kleinen Katalonien – MONAT für Monat – 16 Milliarden €uro jedes Jahr!
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NIEMAND auf der Welt mit einem gesundem Menschen-Verstand – würde sich einer derartig UNVERSCHÄMTEN Schutz-Geld-Erpressung BEUGEN – wenn er einen Rest an menschlichem Anstand, menschlicher Ehre & menschlicher WÜRDE in seinem Herzen hätte . . .

Irme
Gast
Es geht weder um Soros persönlich, noch um den „Länderfinanzausgleich“. Es gibt ganz bestimmte Interessenskreise, die gerne das EU-Boot und den Euro eben unkontrolliert und vorallem schneller sinken sehen wollen als die USA, respektive den Dollar. Über das Für und Wider will ich jetzt gar nicht debattieren, allenfalls über das Wie. Jedes Land muss selber entscheiden, wie sie mit solchen Innerpolitischen Konfliktthemen umgeht. Ohne einen (rechtlich) legitimen Grund eine Abspaltung vorzunehmen, diese auf den Finanzausgleich schieben und mit dem Finger auf Madrid zeigen, halte ich für moralische Überheblichkeit. Oder wollen sie das Bayern und BaWü in der Zukunft mal ihr… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Irme: . „Oder wollen sie das Bayern und BaWü in der Zukunft mal ihr eigenes Süpplein kochen?“ . DAS wäre der erste Schritt in ein „goldenes Zeitalter“ – aber DAS ist ein anderes Thema! . Wenn Leistung bestraft wird – wie im Fall Bayern, Baden Würtemberg oder eben Katalonien – DANN sinkt die Leistung! . Umgedreht ist es identisch: . Da wo Versagen belohnt wird – wie im Fall Berlin oder Bremen – DANN sinkt die Leistung enbenfalls! . DAS haben ALLE Experimente mit Kommunismus & Sozialismus ohne jeden Zweifel, immer wieder, und überall auf… Read more »
Irme
Gast
@KBM Die Einheit zu bewahren ist die wahre Herausforderung in turbulenten Zeiten. Lange genug hat es gedauert das sich Nationen bzw. Länder unter der Banner gemeinsamer Kultur und Sprache formierten. Das Leistungsprinzip lasse ich nicht gelten oder entledigen sie sich der Frau, wenn sie nicht mehr 50% des gemeinsamen Einkommens beisteuert? Das die Steuer- und Sozialhilfepolitik aus dem Ruder läuft ist ja nichts neues, dennoch sehe ich die Ursachen woanders liegen, als im immer weniger praktizierten Leistungsprinzip. Die Haltung jeder für sich selbst und keine Hilfe für die anderen (Länder) ist eine Haltung, die auch beim Homo economicus anzutreffen ist… Read more »
hubi stendahl
Gast
hubi stendahl
@KBM Zitat: „Madrid presst 1.300 Millionen €uro aus dem kleinen Katalonien – MONAT für Monat – 16 Milliarden €uro jedes Jahr!“ Zunächst geht es nicht um diese Zeitaufnahme. Kataloniens Zahlungen sind nicht jährlich 16 Mrd., sondern waren einmal so hoch. „Der Wirtschaftshistoriker Gabriel Tortella von der Universidad de Alcalá in Madrid untersuchte in einem kürzlich erschienenen Buch, ob Katalonien tatsächlich nur zahlt, ohne etwas zu bekommen. Er fand heraus, dass die Region in der Vergangenheit ebenfalls von Förderungen der Zentralregierung profitierte.“(Quelle Zeit-Online) Der größte Abnehmer der Waren aus Katalonien ist Spanien. So wie eine Unabhängigkeit von jedem vernünftigen Menschen befürwortet… Read more »
dragaoNordestino
Gast
Die Machart läßt nur einen Schluss zu; hier soll Chaos geschürt werden. Das ist @stendahl Quatsch… in Wirklichkeit gibt es auch noch etliche andere Möglichkeiten. Einer dieser Möglichkeiten ist, was die Achse des Guten anspricht. zitiere: Anschluss an Macrons „Süd-Keynsianismus“? Wenn es überhaupt eine Vorstellung von der wirtschaftlichen Zukunft eines Separatstaats Katalonien gibt – welche könnte es sein? Die bisherige Rolle als Lieferant für den spanischen Binnenmarkt kann es nicht sein. Niemals würde Spanien seine Versorgung einer Region anvertrauen, die sich gewaltsam von ihm losgetrennt hat. Und deren politische Klasse sich zu Spanien verhält, als sei es ein feindliches, diktatorisches… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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HIER der von mir sehr geschätzte G. Edward Griffin – der bereits seit den 70’er Jahren erstaunlich präzise Analysen abliefert – und die „Agenda 2030“ als die treibende Kraft sieht . . .
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https://needtoknow.news/2017/10/catalonia-globalist-prototype-breaking-nations-regions/
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HIER näheres zur Agenda 2030:
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http://www.freie-meinung.ch/index.php/themen-freie-meinung/un0-agenda-2030/279-agenda-2030-perfekte-maskierung-der-nwo-ziele
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http://new.euro-med.dk/20151002-agenda-2030-der-eine-welt-regierung-der-un-und-was-sie-wirklich-bedeutet-uberdosis-der-kommunistische-agenda-21.php

dragaoNordestino
Gast

@stendahl

Der große Knall kommt; bald!

Zumindest wünschen Sie sich dies… aus was für Gründen auch immer..

fofo
Gast

„aus was für Gründen auch immer..“

Ist ja nicht schwer zu erraten. Oekonomischer Zusammenbruch ist ja immer ein gefundenes Fressen fuer VerFuehrer.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@dragao

„Zumindest wünschen Sie sich dies… aus was für Gründen auch immer..“

Was ich mir wünsche, können verklärte Sozialisten nicht wissen. Wie sollten sie, immerhin sind sie, wie Maduro, dabei, das Bargeld gegen Kryptowährungen wegen eigener Misswirtschaft abzuschaffen und damit der Finanzelite in die Karten zu spielen. Die Kleingeistigkeit verhindert dabei die Erleuchtung.

Das war vor zwei tausend Jahren so und es ist noch heute so. Diejenigen die die Wahrheit bringen, werden dabei an´s Kreuz genagelt.

PS: statt „aus was für Gründen auch immer, wäre es eleganter „aus welchen Gründen auch immer“ einzusetzen.

@Tofu

„So wie in Tirol?“

Wo wurde Tirol hinsichtlich eines entstehenden Chaos thematisiert.

Links?

dragaoNordestino
Gast

@stendahl

Was ich mir wünsche, können verklärte Sozialisten nicht wissen.

Vielleicht doch.. im übrigen bin ich gar kein verklärter Sozialist.. was ich bin oder nicht bin können unmenschliche Figuren wie Sie, allerdings nicht wissen.

Das war vor zwei tausend Jahren so und es ist noch heute so. Diejenigen die die Wahrheit bringen, werden dabei an´s Kreuz genagelt.

In der Zwischenzeit fühlen Sie sich wie Jesus, verstehe ich Sie da richtig.?

fofo
Gast

„Meines Erachtens soll im Staat Spanien Chaos erzeugt werden, um diesen zu schwächen. “

So aehnlich wie im Fall des hier immer wieder angesprochenen Suedtirol ?

Stefan S.
Gast

Wie soll denn bitte eine organisatorisch staatlich verweste und zudem ökonomisch monopolisierte bloß gedachte juristische Rechtsperson „für ein menschenwürdiges Rechtsleben“ Sorge tragen auch nur können? Dies ist gegen jede Vernunft; hier irrte eben die „Aufklärung“ auch (hier konkret Hobbes). „Der Staat“ sind auch nur Menschen, heiliggesprochen allenfalls Staatspriester, die den Gesetzen vom menschlichen Handeln folgen wie alle anderen auch. Es gibt keinen Fürsorger – außer mich als den für meinen Nächsten. Und das ist die Bestimmung meines Selbst.

Markus Stockhausen
Gast

Wie Kinder, die Laufen lernen …

Was wäre denn so schlimm, wenn viele Regionen autonom würden ??
Sie bleiben ja weiter im regen Austausch mit ihrer Umgebung, sozial, kulturell, wirtschaftlich. Sich zu verwirklichen im Leben, individuell und auch als Gruppe, beflügelt, befreit, schafft neue Kraft und Impulse.
Ich befürworte eine große Heterogenität der Kulturen. Es ist immer der schöpferische Ur-Impuls, der sich ausdrücken möchte, und ihn fortwährend zu unterdrücken macht krank, individuell und auch in Menschengruppen.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl
@Markus Stockhausen Sie meinen wahrscheinlich Homogenität der Völker. Das befürworte ich auch. Kann aber nur mit Konzept und intelligenter Planung gegen eine zentrale Macht erreicht werden. Heterogenität funktioniert nicht, weil der Mensch stets nach Identität sucht ( Heute im Neusprech „rechts“). Wie es funktioniert mag der aktuelle Zusammenstoß von Schwarzafrikanern und Polizei in Paris aufzeigen, in dem Afrikaner als homogene Einheit gegen eine andere homogene Einheit protestierten und eskalieren. Das dürfte gar nicht passieren, gäbe es so etwas wie Heterogenität innerhalb von Kulturen. Es ist eine von links erfundene Luftnummer, um die Globalisierung und die Zersetzung von Staaten zu forcieren.… Read more »
Ranma
Gast

Viele Regionen SIND autonom. Daran ist garnichts schlimm. Deshalb ist das der allgemein akzeptierte IST-Zustand. Gerade weil das gut so ist, deshalb ist es schlimm, diesen Zustand unbedingt ändern zu wollen.
ランマ

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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ZITAT @ Ranma:
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„Gerade weil das gut so ist, deshalb ist es schlimm, diesen Zustand unbedingt ändern zu wollen.“
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HIER die Info – WER ändern will, WIE geändert wird & WARUM:
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http://new.euro-med.dk/20151002-agenda-2030-der-eine-welt-regierung-der-un-und-was-sie-wirklich-bedeutet-uberdosis-der-kommunistische-agenda-21.php

Selbstdenker
Gast
Selbstdenker
Richtig, die Ursache liegt in jedem (!!!) Menschen begründet. Der Mensch strebt nicht nach Demokratie oder ähnlichen politischen Ersatzbefriedigungen, die eben diesen Freiheitsdrang nicht befrieden können, eben weil sie Fremdherrschaft bedeuten. Es ist eine schlichte Seinstatsache, das niemand wollen kann, das sein Wille verneint wird, man kann nicht wollen, was man nicht will! Und deshalb richtet man(Mensch) an seine verständige Umwelt(Mitmenschen) auch die Forderung das diese doch bitte dies achten möge. Damit gesteht man im Umkehrschluß dem so angesprochenen Mitmenschen eben diesen Anspruch eben so zu, denn dieser Achtungsanspruch kann nur befolgt werden von jenen, die ihrerseits Inhalt und Reichweite… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Selbstdenker: . „Du darfst andere nicht als Erster zwingen! Nur wenn jemand dich unprovoziert zwingt, dann darfst du den Zwang des Anderen in Erwiderung bezwingen!“ . In KBM-Worten: . ANGRIFF = verboten! . NOT-WEHR = erlaubt! . Soweit ist ja alles KLAR – und steht auch so in den Gesetzen der meisten westlichen Staaten – so weit also alles in Ordnung. . ABER, . DANN kam zum Beispiel George W. Bush – und wollte gerne Afghanistan & den Irak ANGREIFEN . . . . Und weil er das NICHT durfte – da hat er eben… Read more »
Selbstdenker
Gast
Selbstdenker

Zulässige Wehr richtet sich aber auf die Abwehr eines handfesten Angriffes und zielt nicht (ala Wertewesten) darauf, zwangszubeglücken, zu rächen oder zu erziehen.

Wehr ist die Erwiderung eines laufenden Angriffes, es gibt keine vorauseilende Wehr, das ist Angriff.

Die Verwirrung der Massen über derart einfachste Sachverhalte ist Ausweis der Verbildung selbiger durch das zersetzende Treiben der angeblichen Bildungs-/Meinungseliten.

Selbstdenker
Gast
Selbstdenker
Richtig, die Ursache liegt in jedem(!!!) Menschen begründet. Der Mensch strebt nicht nach Demokratie oder ähnlichen politischen Ersatzbefriedigungen, sie können diesen Freiheitsdrang nicht befrieden, eben weil sie Fremdherrschaft bedeuten, einsichtigerweise kann es Freiheit unter Fremdherrschaft nicht geben. Es ist eine schlichte Seinstatsache, das niemand wollen kann, das sein Wille verneint wird – niemand will, was er nicht will – dies ist unmittelbar einleuchtend! Und deshalb richtet man(Mensch) an seine verständige Umwelt(Mitmenschen) auch die Forderung, das diese doch bitte dies achten möge. Damit gesteht man im Umkehrschluß dem so angesprochenen Mitmenschen eben diesen Anspruch ebenfalls zu. Denn dieser Achtungsanspruch kann nur… Read more »