Schulnoten sind reinster Irrsinn

Entlassungszeugnis von einer Volksschule / Wikipedia Public Domain, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phrontis; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A1923_Volksschule_Entlassungszeugnis.jpg Entlassungszeugnis von einer Volksschule / Wikipedia Public Domain, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phrontis; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A1923_Volksschule_Entlassungszeugnis.jpg
Unsere Schulen sind den pädagogischen Anforderungen nicht gewachsen: Derselbe Schulaufsatz erhält bei einem Lehrer eine 1, bei einem anderen eine glatte 6.

Das staatliche Prüfungssystem ist so selbstverständlich etabliert, dass es bei aller Kritik im Einzelnen grundsätzlich kaum infrage gestellt wird. Dabei ist es neben den verbindlichen Lehrplänen das wirkmächtigste Instrument, mit dem die gerade den Staat Beherrschenden durchsetzen können, was in ihrem Interesse als Bildung Köpfe und Gesinnung der Jugend ausfüllen soll.

Die Prüfung besteht aus zwei Elementen: der pädagogisch-fachlichen Beurteilung und der Berechtigung, die mit der bestandenen Prüfung als Eingangsvoraussetzung für das Studium an einer Hochschule, für bestimmte Berufsausbildungen oder als Voraussetzung, einen bestimmten Beruf ausüben zu dürfen, verbunden ist. Wie alle Erfahrung zeigt, wird das Berechtigungselement für den Schüler im Laufe seiner Schulzeit immer wichtiger und drängt das pädagogische Beurteilungselement des Lehrers in den Hintergrund, ja es wirkt, wie wir sehen werden, deformierend auf den pädagogischen Prozess zurück. Der Schüler will schließlich nicht etwas wissen, um es zu wissen, sondern um ein Examen zu machen und die damit verbundene Berechtigung zu erwerben.

Das formende Element

Indem die staatlichen Behörden den Kanon der in der Prüfung zu fordernden Kenntnisse und Leistungen vorschreiben, müssen die Schulen ihre Schüler auf die Bildungsvorstellungen des Staates ausrichten. Denn um im Leben weiterzukommen, gibt es in der Regel keinen anderen Weg als den Flaschenhals der staatlichen Berechtigung. Da man nur das als Bildung anerkennt, was sozusagen staatlich beglaubigt und Bildung genannt wird, ist folglich auch nur der begabt, der die staatlichen Anforderungen erfüllt. So können auch freie Schulen mit einem eigenen Lehrplan bis zu einem hohen Grade den staatlichen Anforderungen unterworfen werden.

Gegenüber der ständigen benoteten Überprüfung durch mündliche und schriftliche Fragen und Tests, ob diesen Anforderungen entsprochen wird, tritt die Person des Schülers völlig in den Hintergrund. Es wird nicht mehr versucht herauszufinden, welche Begabungen im Einzelnen stecken, um ihn umfassend zu fördern, sondern wer begabt ist, steht von vornherein fest: derjenige, der das staatliche Bildungsquantum beherrscht.

Da das Berechtigungswesen allgemein geltende Rechte erteilt oder verweigert, setzt dies voraus, dass

  1. die dafür zu erfüllenden Anforderungen genau definiert sind,
  2. sie überall gleiche Gültigkeit haben,
  3. ihre Erfüllung objektiv zutreffend und eindeutig festgestellt wird und
  4. überall die gleichen Bedingungen herrschen, die Anforderungen erfüllen zu können.

Die genaue Definition der gestellten Anforderungen (1.) und ihre allgemeinverbindliche Festsetzung (2.) impliziert grundlegende anthropologische, pädagogische und gesellschaftspolitische Vorentscheidungen, die die Festlegung auf eine bestimmte Pädagogik bedeuten. Diese im Spektrum der vielfältigen wissenschaftlichen Auffassungen mit Sicherheit nicht unbestrittene, mit der Möglichkeit entscheidender Irrtümer und Einseitigkeiten behaftete Richtung wird zur allein geltenden erklärt. Nicht der etwa in ihr wohnende Wahrheits- und Fruchtbarkeitsgehalt verschafft ihr im wissenschaftlichen Erkenntnis- und Kommunikationsprozess und in der pädagogischen Praxis Anerkennung, sondern sie wird allein durch die staatliche Gewalt per Gesetz oder Rechtsverordnung durchgesetzt. Dadurch wird sie – zwar nicht der akademisch verbalen, aber, worauf es ankommt – der effektiven Kritik und Korrektur einer fruchtbaren Wissenschafts- und Praxisvielfalt entzogen.

Die Objektivitäts-Illusion

Die konsequente Forderung des Berechtigungswesens, dass objektiv eindeutig festgestellt werden muss, ob und in welchem Grad die gesetzten Anforderungen erfüllt sind (3.) heißt für die Praxis: Begabungen, Fähigkeiten und Leistungen der Schüler, die man wünscht, müssen exakt gemessen werden. Mit andern Worten: Qualitative menschliche Äußerungen sind quantifizierbar zu machen. Ist dies prinzipiell möglich? Die Antwort ist einfach: Die Qualität einer Äußerung, jede Qualität überhaupt, korreliert nie notwendig mit einer bestimmten Quantität.

Wenn daher die qualitativen Äußerungen der Schüler bestimmten quantitativen Größen zugeordnet werden (Noten, Punkten), die zugleich die qualitativen Unterschiede und Rangstufen innerhalb einer auf- oder absteigenden Zahlenreihe repräsentieren, so ist diese Zuordnung stets willkürlich, subjektiv gesetzt.

Die Einigung auf eine bestimmte Zahlenreihe, innerhalb derer die Qualitätsstufen repräsentiert werden sollen (Noten von 6,0 – 1,0 oder Punkte von 1 – 100), bedeutet lediglich eine Beschränkung der unendlichen Zahlenreihe auf einen genau festgelegten Teil, der ausschließlich benutzt werden soll. Damit ist nicht die Zugehörigkeit jeder einzelnen möglichen Qualitätsäußerung zu einer bestimmten Größe determiniert. Der gesetzte Bezugsrahmen übt zwar auf die Relation der Qualitäten untereinander eine gewisse lenkende Wirkung aus, aber über die Zuordnung zu einer bestimmten Größe können die unterschiedlichsten Auffassungen bestehen. Jede Festsetzung dieser Zugehörigkeit ist subjektiv und – trotz der Verwendung von Zahlen – nicht mathematisch zwingend.

Vor Jahren ließ eine Hochschule in einer Mittelstufenklasse einen Aufsatz schreiben, der mehreren Lehrern zur Beurteilung vorgelegt wurde, die nichts voneinander wussten. Es kam heraus, dass für einen und denselben Aufsatz die unterschiedlichsten Noten vergeben wurden. Der Aufsatz eines Schülers versammelte sogar alle Noten von 1 – 6 auf sich. Das zeigt, dass es prinzipiell keine objektive, eindeutig in Zahlen ausdrückbare Schüler-Beurteilung geben kann.

Wenn in „standardisierten“ Tests genau definierte qualitative Äußerungen, die erwartet werden, von vornherein allgemein verbindlich an bestimmte Größen gebunden werden, bewirkt dies nur die Verallgemeinerung einer von wenigen (den Testherstellern) getroffenen subjektiven Festlegung. Ob sie gut, zutreffend, aussagekräftig oder gerecht, also eindeutig objektiv ist, ist damit nicht gesagt; sie ist – wie deren Verfechter selber zugaben – nur insofern objektiv, als der Beurteilungsmaßstab intersubjektiv konsistent, d.h. gleich ungerecht ist.

Bei diesem Objektivitätsbemühen wird aber auch deutlich, dass die den Leistungen zugrunde liegenden individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Schüler außer Betracht bleiben. Der Zwang, quantitativ eindeutig zu messen, führt dazu, dass möglichst Quantitatives gemessen wird, das daher einen hohen Stellenwert bekommt: in den Aufsätzen die Anzahl der Grammatik- und Rechtschreibfehler, in der Mathearbeit die Anzahl der richtigen Ergebnisse. Das Quantitative bleibt jedoch immer an der Oberfläche.

Aber noch nicht einmal die gleiche Behandlung aller (oder die gleiche Ungerechtigkeit für alle) lässt sich letzten Endes realisieren, wenn man die 4. Voraussetzung des Berechtigungswesens ins Auge fasst, dass überall die gleichen Bedingungen herrschen müssen, um die gesetzten Anforderungen erfüllen zu können. Das würde bedeuten, dass alle Lehrer genau die gleichen pädagogischen, didaktischen und methodischen Leistungen vollbringen, ja die gleiche Persönlichkeitswirkung haben müssten. Denn wie Lehren und Lernen zwei Aspekte eines Prozesses sind, so spiegelt sich in der Lernleistung auch die didaktische und methodische Leistung des Lehrers wider. Die Unmöglichkeit dieser Forderung liegt auf der Hand.

Die Reduktion des Lehrplans

Wenn man auch das prinzipiell Illusionäre einer objektiv eindeutigen Beurteilung nicht wahrhaben will, so ist man sich doch darüber klar, dass sich zumindest ein großer Teil der Begabungen und Fähigkeiten der Messbarkeit völlig entzieht. Man weiß, dass z.B. „kulturelle Aufgeschlossenheit, Ausdauer, Leistungsfreude, Sachlichkeit, soziale Sensibilität, Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Fähigkeit zur Selbstverantwortung“ oder gar „Hinwendung, Motivation, Interesse, freiwillige und selbständige Mitarbeit, Initiative, Kontinuität, Produktivität und Kritikfähigkeit“, um einige in einem früheren Strukturplan des ehemaligen Deutschen Bildungsrates noch für wichtig gehaltene Lernziele zu nennen, vorwiegend nur der persönlichen pädagogischen Bewertung des Lehrers zugänglich sind.

Entlassungszeugnis vollstaendig / Wikipedia Public Domain, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phrontis; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A1923_Volksschule_Entlassungszeugnis.jpg

Entlassungszeugnis vollstaendig / Wikipedia Public Domain, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phrontis; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A1923_Volksschule_Entlassungszeugnis.jpg

Dagegen glaubt man, die rein kognitiven Leistungen der Schüler, die sich in relativ eindeutigen Ergebnissen niederschlagen (wobei man die Eindeutigkeit durch entsprechende Fragen steuern kann), objektiv erfassen zu können. Deshalb werden den Berechtigungen in erster Linie die leistungsorientierten kognitiven Anforderungen als Bewertungs- und Auslesekriterien zugrunde gelegt. Wenn die Beurteilungen der obigen Fähigkeiten ergänzend in die Gesamtbewertung eingehen, so ist das eine pädagogische Konzession, die aber im Grunde dem strengen Objektivitätsanspruch des Systems widerspricht.

Die Berechtigung, die Qualifikationen für die Zukunft bescheinigt, beruht also vorwiegend auf einmal gezeigten (kognitiven) Leistungen. Dabei weiß man, dass Leistungsergebnisse kaum prognostische Aussagekraft besitzen und Prognosen, wenn überhaupt, eigentlich nur bei einem Eingehen auf das ihnen zugrunde liegende Fähigkeits- und Begabungspotential möglich sind. Aber auch darauf sich stützende Prognosen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen. Absolute prognostische Sicherheit ist bei der menschlichen Entwicklungsdynamik nicht zu erreichen. Trotzdem werden Entscheidungen gefällt und lebenslang rechtlich privilegiert, die noch nicht einmal auf solchen prognostischen Tests beruhen, sondern primär auf einmal gezeigten kognitiven Leistungen.

Die Situation des Bildungswesens ist von der Spannung geprägt, die zwischen dem Sachzwang des Berechtigungswesens einerseits und den rein pädagogischen Intentionen andererseits besteht. Denn natürlich ist das Berechtigungswesen nicht streng realisiert; wäre es das, würde sich seine eigene Konsequenz von selbst ad absurdum führen. Aus pädagogischem Gewissen geborene Durchbrechungen und Halbheiten kennzeichnen die Schulpraxis. Die vielen Reformvorschläge in der Vergangenheit kamen daher auch stets aus zwei Richtungen: Entweder sie wollten das objektive Beurteilungsverfahren und damit das Berechtigungswesen perfektionieren oder dem Primat der Pädagogik endlich zum Durchbruch verhelfen; das aber ist, solange sie mit dem staatlichen Berechtigungswesen verbunden ist, unmöglich. In der Gegenwart ist das eigentliche pädagogische Anliegen der Schule immer mehr auf dem Rückzug.

Die Beurteilungs- und Prüfungsstruktur

Aus dem bisherigen Gedankengang geht schon hervor, wie stark das Berechtigungswesen determinierend auf die Pädagogik im Allgemeinen zurückwirkt und insbesondere die Orientierung auf eine Leistungsideologie hervorruft. Doch es zeigen sich noch weitere Auswirkungen in der pädagogischen Praxis , die – und das ist entscheidend wichtig – selbst dann bestünden, wenn optimal zutreffende und gerechte Beurteilungen möglich wären.

Der Zwang, zu objektiv zutreffenden, eindeutigen und gerechten Beurteilungen zu kommen, hat zur Folge, dass die Schüler permanent, während der gesamten Schulzeit und punktuell zum Abschluss geprüft werden. Ständige schriftliche Aufsichtsarbeiten (Klassenarbeiten, Tests), Hausaufgaben und mündliche Leistungen, sollen zeigen, ob und inwieweit die einer bestimmten Lerngruppe (Klasse) in einer bestimmten Zeit (Schuljahr) gesetzten Anforderungen von jedem einzelnen erfüllt werden, und wer somit in die nächst höhere Lernstufe eintreten darf und wer nicht. Durch diese permanente Auslese wird erreicht, dass in der höchsten, vor der Abschlussprüfung stehenden Stufe sich nur noch solche Schüler befinden, die alle bisherigen Anforderungen erfüllt und damit Aussicht haben, auch noch die letzte Hürde zu nehmen, die endgültig über die für den weiteren Lebensweg entscheidend wichtige Berechtigung entscheidet.

Die Schule ist somit gekennzeichnet durch ein System ständiger Auslese. Der Schüler, der den Anforderungen der Schule nicht gewachsen ist, fällt durch und wird in niedere Bildungsgänge abgeschoben oder ganz ausgeschieden. Wer sich die Schule als Förderungsstätte vorstellt, in der jedes Kind sein Recht auf Bildung geltend machen kann, bemerkt eine merkwürdige Umkehrung: Nicht der Schüler, sondern die Schule macht Forderungen geltend. Aber jeder Schüler, der den Anforderungen der Schule nicht gewachsen ist, ist im Grunde ein Beweis dafür, dass in Wahrheit die Schule den Anforderungen der Schüler nicht gewachsen ist.

Eine entmenschlichte Lernatmosphäre

Jede einzelne Beurteilung (Punkt, Note) erhält für den Schüler ein ungeheures Gewicht, für manchen existenzielle Bedeutung. Im Mittelpunkt steht für ihn die ständig drohende Beurteilung des Lehrers, die auf keinen Fall schlecht ausfallen darf. Sie schwebt immer wie ein Damoklesschwert über ihm und bestimmt mit zunehmendem Alter entscheidend die Atmosphäre des Unterrichts und das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler. Der Lehrer wird weniger als helfender Pädagoge empfunden denn als urteilender Richter, der in den Beurteilungssituationen die Kommunikationsmöglichkeiten der Schüler untereinander und den eigenen menschlichen Kontakt zum Schüler weitgehend reduzieren muss. Das erzeugt eine entmenschlichte Atmosphäre, in der wirkliche geistige Produktivität am allerwenigsten möglich ist.

Die Beurteilung steht notwendig unter dem Zeichen permanenter Sorge und Angst; sie ist daher von vorneherein verfälscht. Es ist eben, wie ein Lehrer-Kollege einmal drastisch formulierte, „nicht möglich, eine geistige oder manuelle Arbeit unbefangen zu verrichten, wenn im Hintergrund gewissermaßen einer mit geladener Pistole steht und bei Misserfolg schießt“. Wenn man bestrebt ist, die unerträgliche Prüfungsatmosphäre durch freundliches und humanes Verhalten des Lehrers aufzulockern, so heißt das beim besten Willen nicht mehr, als dass – um im Bilde zu bleiben – „der Mann mit der Pistole freundlich lächeln soll“.

Ganz und gar grotesk wird es, wenn die Erfüllung solcher etwa noch bestehender Lernziele wie Motivation, Interesse, freiwillige und selbständige Mitarbeit und Initiative geprüft werden sollen; Lernziele die ein früherer Strukturplan noch als wichtig ansah: Höher zu werten als Lernen zur Vermeidung von Sanktionen oder zur Erledigung einer von außen auferlegten Verpflichtung sei Lernen aus eigener Verantwortung. Das bedeutet aber im obigen Bilde gesprochen, dass der Schüler „auch bei mangelnder eigener Freudigkeit die Kugel fürchten muss“. Wer nur zur Vermeidung von Sanktionen lernt, hat erst recht Sanktionen zu erwarten. Wer nur um der Noten willen arbeitet, ist unreif und bekommt eine schlechtere Note.

„Ich will nichts lernen, ich will’s Abitur“

Aus dem obigen wurde bereits deutlich, dass sich die Lernmotivation des Schülers entscheidend verschiebt. Ist er anfangs vielleicht noch aus Liebe zum Lehrer und aus Freude am Lernen erwartungsvoll in die Schule gegangen, so hat sich das in der Regel schnell verloren. Der Unterricht erscheint als Mittel zum Zweck der Notenfindung. Die Autorität des Lehrers gründet sich auf seine Vollmacht zum Notengeben. Die Noten sind dasjenige von der Schule, was sowohl von den Eltern als auch von der künftigen Berufswelt des Schülers wahrgenommen und ernst genommen wird. Der Durchschnittsschüler wird von keinem in der Schule behandelten Problem so bewegt und aufgewühlt wie von seinen Noten. „Ich will nichts lernen, ich will’s Abitur„, so bekennen freimütig Schüler der Oberstufe.

Die solcherart eingeübte Einstellung pflanzt sich an den Hochschulen weiter fort, an denen das Studium ebenfalls vom Abschlussexamen rückwirkend determiniert wird. Es geht dem Durchschnitts-Studenten nicht darum, enorme Anstrengungen etwa aus Interesse an seiner Wissenschaft zu entwickeln, sondern seine Anstrengungen so einzurichten, dass er auf die ökonomischste Weise die Examenshürde überwindet. Hat er sich gar zum Lehrer „qualifizieren“ lassen, kehrt er mit seiner Gesinnung – eine andere hat er kaum kennen und schätzen lernen können – in die Schule zurück. Der Zirkel ist damit geschlossen.

Das Problem ist nicht nur, dass die Lernenden überwiegend nach äußeren Gesichtspunkten motiviert und dadurch schon früh zur Anpassung an von „oben“ vorgegebene Normen gezwungen werden; nicht minder einschneidend ist, dass sie später kaum spontan aus eigenem Antrieb etwas in Angriff oder gar auf sich nehmen, wenn es ihnen nicht einen äußeren Nutzen verspricht. Die mit Berechtigungen verbundenen Beurteilungen sind es, die prinzipiell die Erhaltung einer inneren, aus Interesse an der Sache kommenden Lern-Motivation verhindern.

Die Lehrmotivation des Lehrers

Der Zwang permanenter Beurteilungen prägt nicht nur das Verhalten des Schülers, sondern auch das des Lehrers. Die Funktion, Noten und Berechtigungen vergeben zu müssen, macht ihn primär zum staatlichen „Unterrichtsbeamten“, der den Pädagogen immer mehr verdrängt. Es drängt in der Schulatmosphäre selbst so vieles auf die Noten hin, dass man als Lehrer schließlich auch dann Noten zu geben bereit ist, wenn man – was im Schulalltag nicht selten vorkommt – über den zu Benotenden nicht allzu viel Triftiges erfahren haben kann.

Horst Rumpf hat die Situation des Lehrers bereits 1966 treffend beschrieben:

Der Lehrer ist … dazu gezwungen, in dem Unterricht ständig eine Notenskala in seinem Geist präsent zu haben. Es ist eine Forderung der Gerechtigkeit, den Schülern gegenüber, dass er sich unablässig um Informationen bemüht, die schließlich eine möglichst gut fundierte ´Notenentscheidung` begründen können. Die Schüler wissen das und stellen sich darauf ein. Dadurch verändert das Gespräch zwischen Lehrer und Schüler seinen Charakter. Der Lehrer muss zu der Rolle des Gesprächspartners und des Erziehers, der die Anfangenden auf ihrem Weg versteht und fördert, auch unablässig die Rolle dessen spielen, der sie prüft, taxiert, einstuft. Und zwar nicht in dem Sinn prüft, in dem es der pädagogische Bezug fordert – als eine ´das Erziehungshandeln ständig begleitende Erforschung der Situation, in der sich die Schüler tatsächlich befinden` (Werner Loch), sondern als fast schon richterliche Examination. Werner Loch hat auf die ´schwerwiegende Verfallserscheinung` hingewiesen, die in dieser Veränderung des Prüfens von einem pädagogischen zu einem examinatorischen Akt liegt. Kein Zweifel – wenn die pädagogische Szene immer wieder zum Tribunal zu werden droht, dann behauptet allein die Rolle des Unterrichtsbeamten das Feld.“ [1]

Die punktuelle Prüfung ist ungeeignet

Eine besondere Problematik bildet die punktuelle Prüfung, die am Ende eines Bildungs- oder Ausbildungsganges steht, und deren Ergebnis allein oder überwiegend für die zu erteilende Berechtigung ausschlaggebend ist. Abgesehen von der grundsätzlichen Frage, ob eine oder mehrere Aufsichtsarbeiten und insbesondere etwa 30 Minuten mündliche Examination überhaupt ausreichen, um das Resultat von mehrjährigen Studien – selbst exemplarisch – erfassen zu können, erzeugt diese punktuelle Prüfung eine existenzielle Entscheidungssituation, die den Prüfling in eine anormale seelische Verfassung versetzt.

Der psychische Druck der für das weitere Leben entscheidenden Prüfung, die zusätzliche künstliche Reduktion der menschlichen Kontakte schaffen eine angsterfüllte Atmosphäre, die nicht nur im Offenbarmachen der weitgehenden Abhängigkeit des „Prüflings“ von seinen „Richtern“ entwürdigend ist, sondern eben die Leistungen und Fähigkeiten, die geprüft werden sollen, von vorneherein verfälscht, hemmt oder gar völlig unterbindet.

Die Angst beeinträchtigt massiv die von seelischen Stimmungen effektiv abhängigen intellektuellen Funktionen. Eine solche Prüfung ist für die Messung von Kenntnissen und der Fähigkeit mit ihnen umzugehen, ausgesprochen ungeeignet. Sie verhindert gerade, was sie messen soll. Sie kann daher in der Regel nicht mehr als eine in einer Extremsituation gemachte Momentaufnahme des gerade im Gedächtnis abrufbaren Wissens sein und bestenfalls noch den Nachweis einer vorhandenen Schlagfertigkeit und Kaltblütigkeit. Besonders sensible Naturen, die oft die Begabteren sind, scheitern hier nicht selten aus diesen Gründen.

Resümee und Ausblick

Der Staat ist seiner eigentlichen Aufgabe nach Hüter des Rechts. Im Rechtsleben herrscht als oberster Grundsatz die Gleichheit. Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Nimmt der Staat sachwidrig das Bildungssystem in seine Regie, nehmen die pädagogischen Beurteilungen und Entscheidungen seiner Unterrichtsbeamten rechtlichen, einförmigen Charakter an. Wo Rechte vergeben oder verweigert werden, müssen für alle die gleichen Bedingungen gelten. Die Pädagogik, die sich aus den Erkenntniswissenschaften des Menschenwesens und der praktischen Unterrichtstätigkeit als einer Erziehungs-Kunst zusammensetzt und sich nur in Freiheit im Dienste an den vielfältig verschiedenen Heranwachsenden entfalten kann, wird im Prokrustesbett der Gleichheit deformiert und letztlich zur Strecke gebracht.

Diese unseligen Verhältnisse sind so selbstverständlich in der Gewohnheit der Menschen verankert, dass ihre Absurdität kaum noch ins Bewusstsein tritt, geschweige denn, dass sie in Frage gestellt würden. Man kann es sich auch gar nicht mehr anders vorstellen. Die permanente Indoktrination von der Grundschule bis zur Hochschule im Dienste der Mächtigen hat über die Jahrhunderte ganze Arbeit geleistet.

Nur die Befreiung des Bildungswesens aus den Klauen des Staates und seine Eingliederung in ein von Staat und Wirtschaft unabhängiges Geistesleben mit eigener koordinierender Selbstverwaltung können in eine heilsame Zukunft führen. Diese Notwendigkeit ist hier von anderer Perspektive bereits dargestellt worden.[2] In einem vom Staat unabhängigen Bildungswesen können pädagogische Zeugnisse keinen rechtlichen, sondern nur gutachterlichen Charakter haben. Es ist dann Sache der weiterführenden Einrichtung und des Berufszweiges, Eignungs-Verfahren zur Aufnahme zu entwickeln. Wie es auch heute schon im praktischen Berufsalltag Erfahrung ist, werden sich in einer begleiteten Probezeit Eignungs-Voraussetzungen wohl am gründlichsten und sichersten feststellen lassen.

 

Anmerkungen

[1] Horst Rumpf: Die administrative Verstörung der Schule, Bochum 1966, S. 54 ff.

[2] GEOLITICO: „Wider die zunehmende Totalisierung

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

41 Kommentare zu Schulnoten sind reinster Irrsinn

  1. von den linken sozis, sowie grünen wird den kindern doch schon eingeimpft, selbst wenn sie nichts tun bekommen sie immer noch genug zum leben.
    da braucht man doch gar nichts mehr weiter schreiben.handys, Kleidung, essen, Alkohol etc. alles wird bezahlt. warum sich noch anstrengen???

  2. Der schöne Piet // 13. August 2017 um 16:43 // Antworten

    Danke,
    @geolitico,
    dass Sie meinem Wunsch nach „neuem Stoff“ endlich nachgekommen sind!
    Aber in diesem Fall haben Sie’s ein bisserl übertrieben…deshalb möchte ich um eine kommensurable Zusammenfassung des viel zu langen Artikels bitten –
    damit der Umfang des Textes den Speicher- und Denk-Kapazitäten des gewöhnlichen geolitico-Lesers entspricht!
    Schon mal besten Dank.

  3. Der schöne Piet // 13. August 2017 um 18:16 // Antworten

    @Herbert Ludwig
    Mit Verlaub, aber ihr Artikel ist ein klassischer Sommerloch-Füller!
    Die Kritik am Schulsystem und insbesondere die an schulischen Bewertungssystemen sind erstens wohlfeil und zweitens kann dazu fast jeder eigene Erfahrungsmomente beitragen. Ähnlich wie es bei Gesprächen über Fußball schnell mal Millionen Nationaltrainer und bei Meinungen über die Bahn unendlich viele Bescheidwisser gibt, finden sich auch zum Thema Schule und Benotung massenhaft Meinungen und Deinungen.

    Doch obwohl einige der von Ihnen beschriebenen Mängel (Ungerechtigkeit der Benotung, Willkür, fehlende Standards) seit Jahrzehnten bekannt sind, ändert sich überraschend wenig. Man echauffiert sich hier und da – gerne auch auf dem Kindergeburtstag oder dem Schulfest – aber dann trägt man die herrschenden Zustände doch weiter mit…
    …was kann man denn schon machen?

    Man kann eine Menge machen! Von der Entscheidung, seine Kinder nicht zur Schule zu schicken bis hin zur kategorisch ablehnenden Haltung gegen Nachkommenschaft!

    Aber das wäre ihnen, Herr Ludwig, dann vermutlich auch zu radikal und folgenschwer. Dann lieber weiter das Sommerloch füllen – mit Überlegungen, die reichlich angestaubt sind und mit ‚Perspektiven‘, die so absurd sind, dass man eh nicht fürchten muss, dass jemand den Praxistest vorschlägt.

  4. Der schöne Piet // 13. August 2017 um 19:03 // Antworten

    Zur Auflockerung eine Preisfrage:

    Woran erkennt man, dass die geolitico-Redaktion im Urlaub ist?

    • MutigeAngstfrau // 13. August 2017 um 19:22 // Antworten

      Daran, dass solche Arxxxgeigen wie du hier ihre Blödheit zur Schau stellen.

      • Der schöne Piet // 13. August 2017 um 19:27 //

        Falsch,
        @MAF,
        reicht nicht mal für’n Trostpreis (eine Woche Badeurlaub auf Rügen)!

    • hubi Stendahl // 13. August 2017 um 23:17 // Antworten

      @Piet

      Meinen Mitarbeitern sage ich immer, habt ihr keine Ahnung wovon hier die Rede ist, haltet einfach die Klappe, so erhaltet ihr eure Reputation. Ihnen kann ich empfehlen die Klappe ganz weit aufzureißen, Sie haben ja keine Reputation.

      • Der schöne Piet // 13. August 2017 um 23:54 //

        Sie,
        @hubi Stendahl,
        haben keine Mitarbeiter, denen Sie das sagen könnten…genauso wenig wie Sie Unternehmen „beraten“!

        Aber vielleicht meinen Sie KBM, MAF et al.? Da wäre dieser Rat allerdings dringend notwendig. Allein, Sie sehen’s und hören’s ja: die blöken weiter, Tag für Tag den gleichen Unsinn!
        Naja, von irgendwem werden die es halt gelernt haben.

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 13:10 //

        Haben wir einmal mehr einen Kahane Denunzianten an Bord, aber Unrat schwimmt bekanntlich vorbei. Doch halt, so musste ich doch tatsächlich erfahren, dass die liebe Anetta Kahane dank Wikipedia doch tatsächlich zur Menschenrechtsaktivistin ernannt wurde.

        https://sciencefiles.org/2017/08/13/plotzlich-ist-anetta-kahane-eine-menschenrechtsaktivistin-wikipedia-machts-moglich/

        Es ist erstaunlich, wie sehr sich die in der BRD praktizierte Geschichtsklitterung, der in George Orwells Roman „1984“ nähert. Die Lückenpresse machts möglich, aber es dennoch auffallend, dass die Lügen immer schlechter verfangen – nach der „Wahl“ wird es spannend

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 13:57 //

        Immer wieder bemerkenswert,
        @Greenhoop,
        wie sich geolitico-Foristen regelmäßig am Fall Kahane – man muss es so sagen: – aufgeilen!
        Das steht in keinem Verhältnis zu dem gesellschaftspolitischen Gewicht, das diese Frau tatsächlich hat!
        Im übrigen wird die Person Kahane und ihr Wirken seit Jahren kritisch hinterfragt – und zwar zuallererst (und bis heute immer wieder) von den Qualitätsmedien!

        Versuchen Sie, greenhoop, also einfach mal ohne den ’sidekick‘ Kahane zu argumentieren…vielleicht wird’s dann spannender!

        „Nach der ‚Wahl‘ wird es spannend“? Inwiefern?
        Das Wahlergebnis für September kann Ihnen jeder Forist hier mit einer Toleranz von +/- 1% vorhersagen…und das Verschwinden der AfD darf auch als sicher gelten!
        Und sonst?

      • hubi Stendahl // 14. August 2017 um 14:50 //

        @Piet
        „Sie….haben keine Mitarbeiter, denen Sie das sagen könnten…genauso wenig wie Sie Unternehmen „beraten!“

        Im Gegensatz zu Ihnen habe ich das begründete Selbstbewusstsein Ihnen die Möglichkeit zu geben, bei Herrn Lachmann die Wahrheit zu hinterfragen, während Ihre jämmerliche Gestalt irgendwo zwischen Staat und Nirgendwo auf Kosten sowohl meiner Mitarbeiter (Steuern) als auch von mir, ihr parasitäres Einkommen generieren. Herr Lachmann darf, ohne Hergabe der Identität ( solche Menschen wie Sie muss man in der Realität nicht haben) gerne sowohl die Beratertätigkeit als auch die Notwendigkeit von Mitarbeitern bestätigen.

        Wie komme ich darauf? Bei einer Staatsquote von nahezu 60% ist die Chance, dass es sich bei Ihnen um einen Parasiten handelt viel größer, als dass Sie einer produktiven, gesellschaftlich sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Das geben Sie seit ihrem Auftauchen unter fünf Synonymen ja täglich zum Besten aka zum Schlechten.

        Zu welchem Teil extrem linker zerstörerischer Gesinnung gehören Sie nun? Der überwiegende Teil dieser geistig Minderbemittelten äußert seine Ideologie bekanntlich in aggressiver, nicht diskutierbarer Form (siehe z.B. Antifa). Es gibt aber auch den überheblichen, über alles stehenden kleineren Anteil, der Andersdenkende mit süffisanter Impertinenz belästigt und sich bisweilen auch über die offen aggressiven Mitstreiter im Geiste stellt.

        Er kennt die Welt, er weiß wie sie funktioniert und deshalb muss er sie (um jeden Preis) erstreiten, sollte sie noch nicht perfekt funktionieren. Er ist wie der Geisterfahrer, der sich darüber wundert, dass alle in eine andere Richtung fahren und kommt einfach nicht darauf, dass er es ist, der womöglich irgendwann falsch abgebogen ist.

        Man kann ihn immer wieder von der Autobahn herunterholen (Beweise liefern). Er wird stets wieder falsch auffahren, denn seine Spur war die richtige (Gustav LeBon). Ein Drama, aber gefährlich, weil er damit den gesamten Verkehr zum Erliegen bringen kann.

        Erkennen Sie sich wieder? Nein, natürlich nicht. Die anderen sind es, die falsch fahren, wer sonst?

        Erkennen Sie die Parallelen zu den Leuten, die derzeit 51 Kriege auf dem Planeten führen? Immer noch nicht? Dann machen Sie einfach hier weiter; hier können Sie wenigstens keinen Schaden anrichten.

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 14:55 //

        @Der schöne Piet

        Im übrigen wird die Person Kahane und ihr Wirken seit Jahren kritisch hinterfragt – und zwar zuallererst (und bis heute immer wieder) von den Qualitätsmedien!

        Meine Suchmaschine findet bei den Qualitätsmedien schon seit langem keine kritische Haltung mehr, ob das bereits an den geänderten Algorithmen oder der Perfektionierung der Verfälschung liegen mag ?

        Heute wieder einmal bei einem Medium gelandet, welches sich gerne zu denQualitätsmedienzählt, weil sich die alten Hasen in der Zwischenzeit nicht mehr trauen, dürfen jetzt die Hilfskadetten ran und so bekommt man dann täglich ein neues journalistisches Trauerspiel präsentiert.

        http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-friedliche-demo-gegen-afd-wahlkampfauftakt-im-henkel-saal-aid-1.7010653

        Im Übrigen sollten Sie Ihre Aussagen belegen, ansonsten bleibt es beim vorbeischwimmendem Unrat – noch Fragen.

      • @greenhoop

        Meine Suchmaschine findet bei den Qualitätsmedien schon seit langem keine kritische Haltung mehr,…

        Au dies tut weh, denn:

        http://www.tagesspiegel.de/politik/trotz-rechter-kampagne-weiter-staatsgeld-fuer-amadeu-antonio-stiftung/14940904.html

        http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/scharfe-kritik-an-heiko-maas-wegen-kooperation-mit-kahane-stiftung-neue-erkenntnisse-wegen-stasi-taetigkeit-der-chefin-a1994464.html

        https://www.freitag.de/autoren/schlesinger/der-manichaeismus-der-annetta-kahane

        unsw…..

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 15:22 //

        Warum,
        @hubi Stendahl,
        sollte ich mich bei jemandem, der sich als angestellter (unabhängiger) Redakteur einer unseriösen nationalkonservativen Partei als strategischer Berater angedient hat und jetzt einen gewissen Herrn H. berät, nach der Wahrheit erkundigen??

        Wenn hier tatsächlich jemand in „unhinterfragbarer“ Art und Weise diskutiert, dann am ehesten Sie!
        Und auch in ihrem heutigen post kommen Sie nicht ohne apodiktisches Geschwätz, gestützt auf Lieblings-Säulenheiligen Gustav LeBon aus!

        Was bleibt von Ihren „Beweisen“, wenn man die morschen Grundlagen und die vergammelten Stützbalken Ihres wackeligen Theoriegebildes wegnimmt?
        Wenn also jemand LeBon als längst überholten Sozialtheoretiker entlarvt, „Manipulation und Gehirnwäsche“ als spinnerten Hokuspokus kenntlich macht, das Frankfurter Schule-Bashing als antisemitische Lügenkampagne entzaubert, und das Psychopathen-Gequatsche als das bezeichnet was es ist: dummes manipulatives Gequatsche, an dem sich nur noch versprengte Quartalsirre wie KBM und MAF aufgeilen???
        Sehr richtig, da bleibt nüscht!

        Danke für die Aufmerksamkeit…Sie können jetzt wieder „““beraten“““.

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 15:38 //

        Erstaunlich,
        @greenhoop,
        dass Sie nicht fündig werden zum Fall Kahane…aber Sie müssten natürlich auch etwas finden WOLLEN.

        Hier nur eine Publikation von vielen, und nur deshalb eine aus der taz, weil dieses Medium auf geolitico nicht gar so oft vorkommt…
        http://m.taz.de/!5394269;m/

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 15:57 //

        Nun @Piet, wo genau war in dem Interview eine kritische Auseinandersetzung mit Kahane´s Stasi Aktivitäten und ihrer neuen Stasi-Tatigkeit für die Amadeu-Antonio-Stiftung ? Offensichtlich haben Sie das gar nicht gelesen, was ich bei dem Medium sogar nachvollziehen könnte, aber das war eher eine Kuschelrunde unter Freunden, denn einer kritischen Haltung dazu, dass diese Frau sich offensichtlich als Wiederholungstäterin gut gefällt.

        Wenn Sie schon Qualitätsmedien erwähnen, dann halte ich die JF für erheblich qualifizierter und vor allem investigativer.

        https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/kahane-der-osten-ist-zu-weiss/

        Versuchen Sie es nochmals, hier bekommt jeder eine 2. Chance.

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 16:26 //

        Ich bin weit davon entfernt,
        @greenhoop,
        Kahanes Äußerungen zu deuten.
        Aber die Aussage, dass weite Teile der ehemaligen DDR weiß (geblieben) sind, lässt sich durchaus statistisch. Genauso wie die Tatsache, dass dieser Umstand häufig mit einer auffällig ablehnenden Haltung gegen Ausländer/Dunkelhäutige korreliert.
        Ich stamme selbst aus einer – sehr ländlichen – Gegend, in der es nur vereinzelt nicht-Deutsche gibt und wo die ideologische Abwehr gegen Ausländer bzw. Fremde allgemein recht groß ist und überraschenderweise auch immer wieder als Wahlkampfthema verfängt.

        Dessen ungeachtet erfährt man in dem taz-Interview weit mehr über den Stasi-Hintergrund von K. als ich in allen JF-Artikeln zusammen je gelesen habe.

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 16:33 //

        Was mich außerdem irritiert,
        @hubi Stendahl:
        Weshalb sind Ihre „biografischen Daten“ bei Herrn Lachmann hinterlegt? Warum und für welchen Zweck haben Sie sich derart „vorbereitet“? Ich fände diesen Umstand nur dann angemessen, wenn es eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Herrn Lachmann gäbe?
        Um also auf meine Ausgangsfrage in meinem post von vorgestern zurückzukommen:
        Wie sieht diese Zusammenarbeit aus?

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 20:19 //

        @dragao

        Aua, das tut weh, Ihre „Qualitätsmedien“ – beispielsweise der Tagesspiegel – berichten mit keiner Silbe kritisch (wieder einmal nicht richtig gelesen ?), die „Epochtimes“ gehört wohl eher zu den „alternativen Medien“ und einzig der „Freitag“ berichtet kritisch.

        Entschuldigung, aber das war nicht wirklich überzeugend, so wie wir es von Ihnen gewohnt sind

      • hubi Stendahl // 14. August 2017 um 23:15 //

        @Piet

        Zitat:
        „Was mich außerdem irritiert, @hubi Stendahl: Weshalb sind Ihre „biografischen Daten“ bei Herrn Lachmann hinterlegt?“

        Ganz einfach. Weil kein Seitenbetreiber so bescheuert ist und jemanden Artikel schreiben lässt, ohne dessen Vita zu kennen. Demoratischer Diskurs ja, einseitige bisweilen zerstörerische Ambitionen, nein! Das macht die Seite sympathisch.

        In Ihrer Welt ist das anders. Dort herrscht Gleichheit. Ist das nicht schön?

        Schauen Sie sich morgen mal das unten verlinkte Video an. Es hilft…….manchen.

        Aus den apokryphen Evangelien:

        „Wer suchet der findet, wenn er findet, wird er erschüttert sein. Ist er erschüttert, wird er staunen. Und dann wird er über das All herrschen“ Mit All ist übrigens der innere Kosmos gemeint. Sie wissen schon, strengen Sie sich ein bisschen an.

        Vielleicht ist die ein kleiner Ansporn für Sie:

        „Wenn das Fleisch wegen des Geistes entstanden ist, ist es ein -Wunder. Wenn aber der Geist wegen des Lebens entstanden ist, ist es ein wunderbares Wunder. Dann wundere ich mich darüber, wie sich dieser große Reichtum in einer solchen Armut hat niederlassen können.

        Nach dem unten verlinkten Video kommen Sie der Lösung dieses 2000 Jahre alten Gleichnisses auf jeden Fall näher und haben die Chance, diese Armut zu verlassen. Bleiben Sie dran. Jeder kann das schaffen, sogar Sie.

    • Ha, ha, ha, der schöne Piet, mit Verlaub,
      genau so stellt sich ein Nicht-Deutscher DEN typischen „Piefke“ vor – er heißt Piet (Fiete, Detlev), ist selbstherrlich, ungefragt besserwisserisch, schulmeisterlich, immer ein wenig Blockwart (denn Ordnung muss sein!), drängelt sich gerne vor und blickt dann von oben herab, macht auf wichtig und ist und bleibt aber kleinbürgerlich, spießig und dümmlich und merkt es meist nicht, wenn er beispielsweise im Urlaub von Alpinen Ureinwohnern pekuniär und/oder intellektuell kräftig über den Tisch gezogen wird…

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 10:57 //

        In einigen Punkten,
        @Marko,
        liegen Sie natürlich richtig…,
        aber im Urlaub (wenn ich denn unser schönes Land überhaupt mal verlasse) bin ICH es, der die Ureinwohner bei jeder sich bietenden Gelegenheit über den Tisch zieht und betuppt und ausnimmt.

        Wozu auch sollte man sonst in andere Länder fahren, die zumeist nicht annähernd so sauber und gepflegt sind wie unsere schöne Heimat? Am schlimmsten ist für mich allerdings, dass im Ausland oft nicht einmal anständig deutsch gesprochen wird!

        Und apropos über den Tisch ziehen: Ich bin auch einer, der nach dem Urlaub reklamiert und prozessiert was das Zeug hält. Fast immer gibt es Mängel, die sich beanstanden lassen (Sauberkeit, Lärm, Komfort, Essen, Reiseleitung, schlechte Deutschkenntnisse…), so dass ich die Ausgaben für meine seltenen Urlaubstouren locker wieder reinhole und oftmals hinterher noch mit einem satten Plus dastehe!
        Noch Fragen?

    • hubi Stendahl // 14. August 2017 um 22:44 // Antworten

      @Piiet

      Na ja, lassen wir das mit Le Bon. Ich will ja nicht verlangen, dass Sie sich mehr als 1 Stunde mit den Dingen beschäftigen müssen. Sie wissen ja, Aufermaksamkeits-Defizit- Dingdsda. Deshalb habe ich Ihnen den noch lebenden Prof. Maaz, Uni Leipzig als Video untgen verlinkt, Vorsicht es könnte zu Erleuchtungen führen. Machen Sie mich nicht dafür verantwortlich:

  5. Die besten Schüler Deutschlands, sogar noch vor Bayern und Baden-Würtemberg, gibt es in den Schulen Sachsens und Thüringens. Wie auch die Schulen des PISA-Siegers und Vorbildes Finnland am sehr guten DDR-Schulsystem orientiert.
    Also: Gleichzeitig wertkonservativ und progressiv – etwa die klassischen Werte der klassisch-humanistischen Gymnasien in den ostdeutschen Bundesländern. Mit Arbeitsdisziplin und Arbeitsmoral und Respekt vor der Autorität des Lehrers und regelmäßiger Hausaufgabenkontrolle und Einführung in die LOGIK und Philosophie und klassische Kultur und den Humanismus einerseits. Und andererseits modernen und progressiven Unterrichtsmethoden und Methoden der Wissensvermittlung und modern-progressiven Methoden der Didaktik und Pädagogik und Lerntechniken und Wissensaneignung und Erziehung.

  6. Herr Ludwig, die lieben Kleinen haben heutzutage viel profanere Probleme, die Genderlobby möchte diese gerne frühzeitig auf den Puff vorbereiten, warum Papi und Papa, Mami und Mamma auch ok, Patchworkfamilien total klasse und die Vielehe die angestrebten Ziele sind.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hessens-lehrplan-zur-sexualerziehung-in-kraft-gender-schon-fuer-6-jaehrige-a2189670.html

    Noten, wer braucht in dieser Welt noch Noten, wenn schon bald 95% der Eleven gar nicht mehr unsere Sprache sprechen, motorisch gestörte Kinder sich nicht einmal mehr eigenständig ein Glas Wasser einschänken oder gar ein Fenster öffenen können. Sie beschreiben hier ein Luxusproblem alter Tage, diese sind aber längst vorbei und wir können nur noch dafür sorgen, den eigenen Nachwuchs durch größtmöglichem staatlichen Entzug zu „retten“.

    Heute Abend tanzen wir dann wieder den Namen der Lehrerin und irgendein GenderGaga bekommt einen Herzinfarkt, weil die LGBT wieder einmal beim Bestellformular für veganes Vogelfutter keine eigene (Gender) Spalte, sondern lediglich „männlich/weiblich“ vorfand.

    Was für ein Land voller Idioten.

    • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 17:48 // Antworten

      Was haben Leute wie Sie,
      @greenhoop,
      eigentlich für ein Problem?
      Und wer hat Ihnen einen diesen ideologisch verbrämten Bullshit in’s Hirn geblasen??
      – „Genderlibby“: was zum Teufel soll denn das sein?
      In deutschen Schulen wird keiner „auf den Puff vorbereitet“. Und dies ganze Genderismusgefasel grassiert vor allem in halbrechten Blogs jeglicher Couleur – in der gesellschaftlichen Realität ist das ein absolutes Nischenthema.

      Richtig ist, dass heute kein Sexualkunde-Unterricht wie in den 70ern präsentiert wird. Natürlich gibt es auch in diesem Bereich Anpassungen und Veränderungen, wie wir Sie in allen anderen gesellschaftlichen Sphären finden!

      Auch die Mode sieht heut (überwiegend) nicht wie die der 70er Jahre aus, das Design unserer Autos hat sich verändert und in der Kunst ist auch einiges hinzu gekommen bzw. modifiziert worden.

      Es gibt weiterhin keinen Grund zu der Annahme, dass junge Menschen „bald nicht mehr unsere Sprache sprechen“. Was ist das für ein brunzdummer Unsinn?

      Und wenn das alles so wäre und Sie das Elend schon lange haben kommen sehen, hätten Sie sich ja gleich gegen Kinder entscheiden können.
      Aber ich nehme an, dass die „Konsequenz“ ihrer Gedanken soweit nie gegangen ist…richtig?
      Hauptsache mal wieder ordentlich Druck ablassen…endlich mal wieder nach Herzenslust ins Forum gefurzt – und einmal mehr mit weniger Verstand als Sie ihn „bei unseren Jungen Menschen“ je erwarten!

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 19:19 //

        Hauptsache mal wieder ordentlich Druck ablassen…endlich mal wieder nach Herzenslust ins Forum gefurzt – und einmal mehr mit weniger Verstand als Sie ihn „bei unseren Jungen Menschen“ je erwarten!

        Wie niedlich Sie sind, wenn Sie sich aufregen. Ich habe daher nur für Sie, quasi zum Abschluss des Tages, einen schönen Artikel herausgesucht.

        https://sciencefiles.org/2017/08/03/genderkrieg-der-unsinn-frisst-seine-kinder/

        Eines steht zumindest fest, kommt mir ein GenderGaga zwischen Finger, dann wir er/sie/es mit Sicherheit nicht mehr vergessen – und nicht das Sie mit Ihrem einfachen Gemüt glauben, ich würde physische Gewalt anwenden.

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 19:25 //

        Schon Ihre Proletensprache,
        @greenhoop,
        („kommt mir ein GenderGaga zwischen die Finger“), entlarvt Sie als einer, dem außer seinem Mikro-Gemächt schon lange nichts zwischen die Finger gekommen is!

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 20:20 //

        Ach @Piet, ich passe mich gerne Ihrem Niveau an, wenn es der Sache dienlich ist.

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 20:33 //

        Das,
        @greenhoop,
        ist Sandkasten-BlaBla MAFscher Prägung, das wir doch beide verabscheuen. Versuchen Sie mehr, als nur mit der Sandschaufel zu werfen!

      • Greenhoop // 14. August 2017 um 21:12 //

        @Piet

        Erkennen Sie den Zusammenhang…

        – Europäer
        – Winterwind
        – Jensen
        – Fritöse

        …genau

      • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 21:36 //

        Nee,
        @greenhoop,
        genausowenig wie Sie!

  7. Karl Bernhard Möllmann // 14. August 2017 um 18:02 // Antworten

    . . .
    Hallo liebe AMOK-Opfer,
    .
    wenn unter 21 Kommentaren bereits 11 Mal der häßliche Piefke als GETARNTER Gast & erklärter Wort-Terrorist mit seinem geistigen AMOK – statt den neuesten HERBERT LUDWIG ARTIKEL: „Schulnoten sind reinster Irrsinn“ zu kommentieren – NUR VERSUCHT DIE GEOLITICO GEMEINDE ZU VERLETZEN & MUNDTOT ZU MACHEN . . .
    .
    . . . DANN sollten wir die HINTERMÄNNER erkennen & auf’s Korn nehmen, die nach „Conrath’s“ kläglichem Abgesang als arbeitsloser Quatschologe, nun unter neuem FALSCHEM Etikett, wieder versuchen die uralten LÜGEN zu verbreiten – die ja in den vom häßlichen Piefke hochgelobten, angeblichen „Qualitätsmedien“, die wir völlig zu Recht die LÜGEN-Presse nennen, zu einer stetig SINKENDEN Auflage führen!
    .
    Die VERLIERER sind unfähig ihre eigenen Versäumnisse & LÜGEN zu erklären und/oder aufzuklären – also erklären sie den aufstrebenden Aufklärern den GEHEIMEN Krieg – indem Sie CHAOS provozieren und indem sie vor ALLEM:
    .
    VOM THEMA ABLENKEN!
    .
    DAS ist alles, was sie können – denn in der SACHE selbst – sind sie längst als professionelle TERRORISTEN & LÜGNER überführt!
    .
    Also BLEIBEN wir beim wichtigen Thema:
    .
    „Schulnoten sind reinster Irrsinn“
    .
    Wenn die Schule nicht derart IRRE wäre – dann könnten sich Kinder, Heranwachsende & Erwachsene deutlich besser konzentrieren & focussieren – und dann könnte der komplette „TIEFE STAAT“ aus GEHEIMEN Agenten, bezahlten Provokateuren, bezahlter AntiFa, bezahlter Claqueure, bezahlter TROLLS & bezahlter TERRORISTEN nicht ein derartiges CHAOS im VORSÄTZLICH verunsicherten VOLK erzeugen, wie zur Zeit . . .
    .
    In Wahrheit geht es um die TOTALE Kontrolle durch das kriminelle ABSCHAFFEN der FREIEN MEINUNG!
    .
    Weil dieses kriminelle „Establishment“, daß HINTER diesem „TIEFEN“, weil GEHEIMEN & KRIMINELLEN STAAT steht, ganz genau weiß – WIE GRUNDGESETZ-WIDRIG DIE DERZEITIGEN physischen & psychischen TERROR-AKTIVITÄTEN unserer irren „Führer“ sind – erfolgt der GEHEIME ANGRIFF auf das nichtsahnende VOLK IMMER & NUR UNTER PERFEKTER TARNUNG!
    .
    DARUM sei es wiederholt:
    .
    Don’t feed the TROLL!
    .
    Lasst den häßlichen Piefke einfach am ausgestreckten Arm verhungern . . .
    .
    DAS ist besser & effektiver – als sich vom unter FALSCHEM Namen und mit Gesetz-widrigen, weil kriminellen ZIELEN, eingeschleusten Wort-TERRORISTEN zu eigenen verbalen TERROR-Aktionen verleiten zu lassen – denn genau DAS ist ja das gemeinsame ZIEL – aller vom GEHEIMEN Staat geführten & bezahlten CHAOTEN!
    .
    Sie sollen CHAOS machen – damit die Psychopathen dann wieder ihre hoch kriminelle „Ordnung“ schaffen dürfen – aber DIESE Art von Ordnung ist schlimmer als jede Sklaverei, denn es ist die PERVERSE DIKTATUR der PSYCHOPATHEN.
    .
    DIESES einfach gestrickte „Rezept“ unseres kriminellen „Establishments“ verfolgen diese GEHEIMEN Irren seit dem Alten Testament – also seit rund 2.700 Jahren – und es hat der Welt noch KEINEN einzigen Tag Frieden oder Freiheit gebracht – nur CHAOS!
    .
    WEIL diese VERBRECHER sich dauernd selbst FÄLSCHLICH auf das Christentum berufen – obwohl sie jeden ECHTEN Freiheits-Kämpfer wie zum Beispiel JESUS von NAZARETH oder Julian Assange bis auf’s Blut bekämpfen – nenne ich sie völlig korrekt & logisch die SCHWER-VERBRECHER & SCHWERST-KRIMINELLEN von der GLOBALISTEN-SEKTE!

    • Der schöne Piet // 14. August 2017 um 18:19 // Antworten

      Dass Sie,
      @KBM,
      von „echtem Terror“, „hinterhältigen Lügnern“ und der „TOTALEN Kontrolle“ so einiges verstehen, will ich gar nicht in Abrede stellen – schließlich haben Sie all dies, wie Sie x-mal freimütig hier bekannt haben, während ihrer Scientology-Karriere hinreichend kennen gelernt und durchlitten!
      Über diese Form der „Psychopathen-Herrschaft“ könnten Sie die geneigte Leserschaft einmal seriös unterrichten. DAS würde letztlich vielleicht auch Ihnen helfen, endlich Ihrer leidvollen Vergangenheit zu entwachsen. Solange das nicht passiert, werden Sie hier auf ewig den immer gleichen sinnlosen Kampf gegen Globalisten-Windmühlen kämpfen.
      Den können Sie nicht gewinnen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 15. August 2017 um 10:33 //

        . . .
        HIER für den Nachzügler-TROLL zum „Nachsitzen“ die erbetene „seriöse Unterrichtung“ über die gewünschte „Psychopathen-Herrschaft“ der kriminellen Globalisten-Sekte durch die GEHEIMEN staatlichen MÖRDER-BANDEN, GEHEIM-TERRORISTEN & GEHEIMEN AUFTRAGS-KILLER des MOSSAD & der CIA rund um die durch & durch friedliche Kirche der SCIENCE of LOGOS.
        .
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection
        .
        Nur knallhart BEWIESENE FAKTEN – für Globalisten-FAKE-news bemühen Sie bitte weiterhin Ihre geliebte LÜGEN-PRESSE.

  8. Ich habe gerade die Druschba-Freundschaftsfahrt durch Russland beendet, bei der ich mit zwei jungen Russen ins Gespräch kam. Der eine fing an Goethe zu zitieren aus Liebe zur deutschen Sprache, der zweite hatte Erich Maria Remarque als Lieblingsautoren und wollte unbedingt „Im Westen nichts Neues“ auf Deutsch lesen können. Ich denke, die meisten gleichaltrigen deutschen Schüler werden von beiden noch nichts gehört haben, es sei denn, sie haben die Verknalltütung gesehen, die den Namen eines der bedeutsamsten Deutschen enthält. Sollte es zum Thema passen, werde ich noch mehr Beispiele nennen, die aufzeigen, welcher Gesellschaft die Zukunft gehört und welche sich auf dem absteigenden Ast befindet.

    Erst die schlechte Note, dann gibt es Senge zu Hause und anstatt Fußball zu spielen, darf sich auch noch den ganzen Nachmittag mit dem verhassten Stoff befassen, in der Hoffnung mit einer bei der nächsten Klausur verbesserten Note die elterlichen Harvard-Ambitionen für ihren Filius am Leben zu halten und nicht als Komplettversager dazustehen – der deutsche Schüler zermahlen zwischen dem Ehrgeiz der Eltern und dem von den Besatzern einzutrichterndem nutzlosen, Gehirnkapazitäten vergeudenden Stoff.

    Auch ich denke, es ist möglich die Noten abzuschaffen und die Motivation zu lernen bei deutschen Schülern hoch zu halten, wenn der Stoff stimmt. Bei Mathe zum Beispiel mit dem unten verlinkten Buch, das mich begeistert hat. Scheint aber politisch nicht gewollt zu sein und man lässt die Schüler lieber „Schreiben lernen nach Hören“ um damit den Grundstein einer gescheiterten beruflichen Existenz zu legen.

    https://www.amazon.de/dp/B06XWB6R9B/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1502744978&sr=8-2&keywords=mathe+magic

    • Der schöne Piet // 15. August 2017 um 00:22 // Antworten

      Wenn also,
      @Wayne,
      ihre zwei Zufallsbekanntschaften als Beleg für die Überlegenheit des russischen Bildungssystems dienen sollen, dann überzeugt das allenfalls die, deren Hirn eh schon durch russia today und anderen Propagandamüll verseucht ist!
      Es mag ja vieles geben, was man in und an Russland bewundern kann, aber das ändert nichts daran, dass das System an sich korrupt, autoritär und fast unberührt von demokratischen Standards ist.

      Überhaupt scheint es mir charakteristisch für die Alternativen Medien der Halbrechten, das man ein System wie das russische feiert, obwohl es sich vor allem durch die völlige Abstinenz jener Errungenschaften auszeichnet, die dann zwei Sätze später in der „DDR 2.0“ angeblich von Tag zu Tag stärker erodieren!
      Das kann sozusagen als eins der idiotischten Axiome gelten, das für die Ideenwelt der revanchistischen „Systemkritiker“ konstitutiv ist.
      Soviel Widerspruch kann man nicht mal als „Russenfreund“ nach einer Flasche Wodka vermitteln!

  9. Man könnte das Thema des Artikels besprechen statt sich hier Trollkriege zu liefern. Wahrscheinlich zu spät für diesen Vorschlag. Aber wegen den wenigen Interessierten sage ich auch etwas zum Thema.

    Für mich war etwas zu lernen und eine Berechtigung zu erwerben nie ein Widerspruch. Ich sah das eine sogar als Voraussetzung für das andere. Das lag wahrscheinlich daran, daß ich nicht in einer Akademikerfamilie, sondern auf einem Bauernhof aufgewachsen bin. Andernfalls hätte ich das wahrscheinlich anders gesehen. Was folgt daraus? Paßt man das System an die Menschen an, dann sind der Erwerb von Berechtigungen und der Erwerb von Kompetenzen kein Widerspruch. Damit jeder sowohl Kompetenzen als auch Berechtigungen erwerben kann, müßten diese beiden Ziele lediglich klar voneinander getrennt werden. Also ein Teil der Schulzeit wird auf den Erwerb von Kompetenzen, ein anderer Teil der Schulzeit auf den Erwerb von Berechtigungen verwendet. Prüfer müssen immer andere Personen als die Lehrer sein, so wie das in den Fahrschulen bereits umgesetzt wird.

    Allerdings würde man auf diese Weise kompetente Leute heranziehen. Diese werden vom Staat als hochgradig gefährlich erachtet, weil sie das Lügengebäude, auf das sich unser Staat stützt, durchschauen könnten. Damit sind wir wieder bei dem Kernproblem gelandet, das alle anderen Probleme erst hervorbringt. Die Mächtigen in unserem Staat wollen garkeine Verbesserungen! Sollte die Wirtschaft kompetente Leute brauchen, dann wird lieber die Wirtschaft geopfert als zu riskieren, daß fähige Leute an einer Verbesserung arbeiten könnten.
    Ranma

  10. Demokratiedefizit // 15. August 2017 um 05:40 // Antworten

    Es sind die von Michael Ende schon 1973 in „MOMO“ beschriebenen „Zeiträuber“, wie „Der schöne Schiet-Piet“, die diesen Blog so entbehrlich, weil Zeit stehlend machen.
    Wer auf jeden „Schiet“ eingeht, darf sich nicht wundern, wenn Trolle, wie „Der schöne Schiet-Piet“ das zu nutzen wissen.
    Never feed a Troll!

  11. Karl Bernhard Möllmann // 15. August 2017 um 11:13 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Herbert Ludwig:
    .
    „Die … bestandene(n) Prüfung als Eingangsvoraussetzung für das Studium an einer Hochschule, für bestimmte Berufsausbildungen oder als Voraussetzung, einen bestimmten Beruf ausüben zu dürfen …“
    .
    Mit der von ihm gewohnten PRÄZISION – hat Herbert Ludwig diesmal den Schlüssel zur GEHEIMEN GEHIRN-WÄSCHE des VOLKES mitten auf den Tisch des Hauses gelegt – und die Stadion-Scheinwerfer eingeschaltet . . .
    !
    .
    Es sollte daher NIEMANDEN wundern – daß unser neuester TROLL im PANIK-Modus Überstunden schiebt . . .
    .
    TROLLS werden immer genau DANN an die Front geschickt – WENN ES UM DIE WURST GEHT – oder der Blick durch die Lupe der RÜCKWÄRTS-LOGIK:
    .
    WENN TROLLS echte PANIK schieben & verbalen AMOK laufen – DANN geht es immer um ein extrem WICHTIGES Thema – WAS DAS „ESTABLISHMENT“ um JEDEN Preis vom Tisch haben will . . . !
    .
    Daher zitiere ich noch einmal Herbert Ludwig:
    .
    „Gegenüber der ständigen benoteten Überprüfung … tritt die Person des Schülers völlig in den Hintergrund. Es wird nicht mehr versucht herauszufinden, welche Begabungen im Einzelnen stecken, um ihn umfassend zu fördern, sondern wer begabt ist, steht von vornherein fest: derjenige, der das staatliche Bildungsquantum beherrscht.“
    (Ende Zitat)
    .
    Diese staatliche „BILDUNGS-DIKTATUR“ führt dann im Extremfall zum Beispiel zu unserem „Quatschologen“ – der allen Ernstes tief im Inneren „glaubt“, ALLES zu wissen – aber gleichzeitig fast NICHTS begreift & fast NIEMANDEN versteht.
    .
    Denn echtes WISSEN & gewaltsam hinein gepresste „Bildung“ – sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe – die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    .
    HIER werden die Grundsteine für die Millionenfach weltweit das Leben der Menschen zerstörenden DEPRESSIONEN gelegt – und die durch die GLEICHE staatliche „BILDUNGS-DIKTATUR“ GEHIRN-GEWASCHENEN ÄRZTE – sind leider genauso blind, weil auch sie die echten Zusammenhänge NICHT VERSTEHEN können!
    .
    WER sich als „Aufklärer“ immer wieder darüber wundert – WARUM die „normalen“ Bürger selbst perfekt präsentierte BEWEISE & die sich daraus ergebenden Zusammenhänge NICHT VERSTEHEN . . . ?
    .
    Genau HIER wird durch unsere „BILDUNGS-DIKTATUR“ der staatlich vorgeschriebene Bildungs-Schwachsinn – mittels FAKE-news, Geschichts-LÜGEN, vorsätzlicher WISSENS-UNTERSCHLAGUNG & der alles andere überragenden UNTERDRÜCKUNG individueller echter TALENTE & BEGABUNGEN in Beton gegossen – sodaß am Ende nur unterwürfige Zombies dem „Establishment“ allzeit willig und angepasst zu Diensten sind.
    .
    Derart „entmenschlichte“ Kreaturen lassen sich am bitteren Ende mit wenigen Tricks zu sogenannten „Selbstmort-Attentätern“ verbiegen – in WAHRHEIT handelt es sich aber nur um das traurige, weil hoch kriminelle Spitzen-Produkt dieser angeblich „modernen“ staatlichen Bildung – die der brutalen SKLAVEREI näher steht, als jeder anderen Form der Unterdrückung der allgemeinen Menschen-Rechte!

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