Schulen ziehen Untertanen heran

Lehrer Laempel von Wilhelm Busch / Wilhelm Busch [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AL%C3%A4mpel.jpg Lehrer Laempel von Wilhelm Busch / Wilhelm Busch [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AL%C3%A4mpel.jpg
Schulen exekutieren staatliche Bildungs- und Erziehungsinteressen. Sie erziehen Kinder zu immer neuer Anpassung an die abstrakten Anforderungen der Wirtschaft.  

Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen“, schrieb einst der griechische Dichter Aristophanes. Dieses Feuer fürchten die Herrschenden wie der Teufel das Weihwasser. Daher übernahmen sie das Bildungswesen im 18. Jahrhundert von den Kirchen in die Obhut des absolutistischen Staates, um die Gefäße der Jugend Jahr für Jahr mit dem zu füllen, was sie zu gefügigen steuerzahlenden Untertanen des Staates und fleißigen Arbeitssklaven der Wirtschaft formt.

„Der Grundsatz, ´das Kind gehört dem Staat´, den jede totalitäre Staatsform vertritt, war hier bereits vorweggenommen.“ Das Menschenverachtende lag insbesondere darin, dass sich die Sorge nicht auf Wohl und Gedeihen des Heranwachsenden richtete, sondern auf seine künftige Brauchbarkeit, seine Leistung. „Das Schulwesen stand in erster Linie im Dienste der merkantilistischen Wirtschaftspolitik, der Zwecke des Militärs und der Verwaltung. (…) Die Auswahl der zu fördernden Eigenschaften war von der durch den ´Staat´ geforderten Brauchbarkeit festgelegt.“[1]

Forderungen der OECD

Dieses staatliche Schul- und Hochschulsystem hat sich bis heute prinzipiell wenig verändert und den Übergang in die behauptete Demokratie unbeschadet überstanden. Dass die Herrschenden in gewisser Weise gewählt werden, ändert nicht die vertikale, hierarchische Anordnungsstruktur des Systems. Die auf allgemeine Menschenbildung und nicht auf Ausbildung gerichteten Intentionen Wilhelm von Humboldts haben eine Zeitlang eine gewisse positive Wirkung bei vielen engagierten Lehrern und Hochschullehrern entfaltet, sind aber heute auch längst durch staatliche Einwirkungen über Bord geworfen.

In Zusammenarbeit mit übernationalen Organisationen wie EU und OECD verfolgen die Staaten heute das Ziel, dass der junge Mensch nicht mehr im Sinne der christlichen Humanitätsideale Europas zur autonomen, sich selbst bestimmenden Individualität gebildet, sondern zu immer neuer Anpassung an die abstrakten Anforderungen der Wirtschaft befähigt werden soll. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Anpassung gelten als Schlüsselkompetenzen. So heißt es bereits 1961 bei der OECD programmatisch in unmissverständlicher Offenheit:

„Heute versteht es sich von selbst, dass auch das Erziehungswesen in den Komplex der Wirtschaft gehört, dass es genauso notwendig ist, Menschen für die Wirtschaft vorzubereiten wie Sachgüter und Maschinen. Das Erziehungswesen steht nun gleichwertig neben Autobahnen, Stahlwerken und Kunstdüngerfabriken.“

Intellektuelle Fähigkeiten gelten als eine Form des wirtschaftlichen Kapitals, das wie ein Spinnrad oder eine Getreidemühle als Produktionsfaktor wirtschaftlichen Ertrag bringt. Auch die Hochschulen, die seit Humboldt trotz ihrer staatlichen Einrichtung und Finanzierung eine gewisse innere Unabhängigkeit geltend machen konnten, sind heute durch den Bologna-Prozess zu Instrumenten außerwissenschaftlicher Ziele geworden. Eine Formulierung in der Bologna-Erklärung macht deutlich, dass es darum geht, „die arbeitsmarktrelevanten Qualifikationen der europäischen Bürger ebenso wie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems zu fördern.“

Daraus spricht der ökonomistische Geist der neoliberalen, eng mit der OECD verbundenen EU, denen es grundsätzlich um die Ausrichtung von Wissenschaft und Forschung auf die Interessen und Ziele der profitorientierten kapitalistischen Wirtschaft geht, nicht um unabhängige Wissenschaft und nicht um Bildung.

Gravierende Indoktrination

Diese verheerenden Entwicklungen, an den im Bildungswesen Betroffenen vorbei, sind nur dadurch möglich, dass der Staat das Bildungssystem in der Hand hat, die herrschenden Politik-Oligarchen die Dinge international unter sich ausmachen, am schlafenden Wähler vorbei in den Parlamenten von ihrem Fußvolk beschließen und über die hierarchische Anordnungsstruktur der staatlichen Schulverwaltung in den Bildungseinrichtungen durchsetzen können. Die Gestaltung des Bildungswesens ist den dort fachkundig tätigen Menschen selbst entzogen.

Diesem obrigkeitsstaatlichen Bestimmungsanspruch liegt zugrunde, dass sich die den Staat Beherrschenden über die anderen Menschen setzen, und damit behaupten, dass diese ihrer Fürsorge und Lenkung bedürften. Sie merken in ihrer Arroganz gar nicht mehr, welche jahrtausendealte Über- und Unterordnungsstruktur sie immer noch praktizieren und durch scheindemokratische Phrasen nur verdecken. Demgegenüber beruht aber die Demokratie gerade auf der Selbstbestimmung des mündigen Bürgers, die letztlich seine Würde ausmacht.

Günter Dürig, einer der maßgebenden Kommentatoren des Grundgesetzes, beschreibt als Würde des Menschen, die Wurzel aller Grundrechte des Grundgesetzes ist:

„Jeder Mensch ist Mensch kraft seines Geistes, der ihn abhebt von der unpersönlichen Natur und ihn aus eigener Entscheidung dazu befähigt, seiner selbst bewusst zu werden, sich selbst zu bestimmen und sich und die Umwelt zu gestalten.“

Der Staat bezieht, so die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, nach dem Sinn des Grundgesetzes seine Legitimation allein daraus, dass er den Menschen konkret dient.[2] Und der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio schreibt:

„Der Mensch ist eine mit der Fähigkeit zu eigenverantwortlicher Lebensgestaltung begabte Persönlichkeit. (…) kein Mensch (darf) zum bloßen Objekt auch der demokratischen Staatsgewalt degradiert … werden. (…) Die staatliche Ordnung dient der Freiheit.“[3]

Dem trägt das Grundgesetz auch in Art. 5 Abs. 3 Rechnung, in dem es vorschreibt: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Doch wird dies in merkwürdiger Inkonsequenz nur auf die Hochschulen, nicht auf die Schulen bezogen, die stramm in die hierarchische Befehlsstruktur der staatlichen Schulverwaltung eingeordnet sind, wobei man sich auf Art. 7 GG stützt, der bestimmt: „Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des States.“ Doch würde dieser Artikel nur grundrechtskonform ausgelegt, wenn man die „Aufsicht des Staates“ als Rechtsaufsicht verstünde, die keinerlei inhaltliche pädagogische Einwirkung und Bestimmung einschließt.

In jüngster Zeit hat eine besonders tief in das Wesen der Kinder und das primäre Erziehungsrecht der Eltern hineinwirkende Direktive verschiedener Bundesländer Aufsehen erregt und die Empörung vieler Eltern hervorgerufen: die Lehrplanvorgabe, welche den Lehrern vorschreibt, schon Grundschülern die „Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechteridentitäten“ und damit die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI)“ zu lehren. Die Schulen sollen selbst Konzepte entwerfen, wie sie Geschlechteridentität, Prävention gegen sexuellen Missbrauch oder „Lust“ vermitteln.

Proteste gegen das Ziel, die Schüler zur „Akzeptanz“ zu führen, beschied das hessische Kultusministerium mit der Bemerkung, der Akzeptanz-Begriff sei „nicht verhandelbar“. Der Kultusminister Lorz habe keine Chance mehr auf einen Kompromiss gesehen und daher sein Recht auf eine Ministerentscheidung geltend gemacht.[4] Ein Minister entscheidet alleine über die Köpfe der betroffenen Eltern und Lehrer hinweg über eine solche gravierende Indoktrination. Das ist Absolutismus pur.

Prostituierung der Hochschulen

Nehmen wir noch ein anderes modernes Beispiel. Auch das Bundesbildungsministeriums wirkt, obwohl die „Kulturhoheit“ (was für ein obrigkeitsstaatlicher Begriff) bei den Ländern liegt, gewaltig in das Bildungswesen hinein. Im Oktober 2016 kündigte Ministerin Johanna Wanka einen Digitalpakt an. 40.000 Schulen in Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren mit Computern und WLAN ausgestattet werden, wofür der Bund bis 2021 fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Im Gegenzug werden Zugeständnisse der Schulen eingefordert, „die einen massiven Eingriff in das Berufsbild und das Selbstverständnis des Unterrichtens bedeuten. Der Digitalpakt ist Teil einer Neudefinition von Schule und Unterricht auf dem Weg zu einer zunehmend vollautomatisierten, digital gesteuerten Lernfabrik 4.0. Lehrkräfte werden zu Sozialchoaches und Lernbegleitern degradiert. … Es ist programmiertes Lernen der 1960er-Jahre, nur mit Big Data Mining als Kontrollinstanz.“ Dagegen hat eine Reihe von Universitätsprofessoren energisch protestiert.[5] Welchen Erfolg werden sie wohl haben? Der Bürger ist hilfloses „Objekt der Staatsgewalt“.

Auch die Hochschulen befinden sich schon durch die Finanzierung des Staates und z. T. wirtschaftlicher Kreise in einer existenziellen Abhängigkeit, und der Beamtenstatus der Lehrenden bindet diese in einem besonderen Treueverhältnis an ihren Brötchengeber, dessen aufsteigende Besoldungsstruktur zusätzliche Anreize für Wohlverhalten bietet. Alle diese Faktoren bilden eine geistige Atmosphäre, in der nur wenige eine innere Unabhängigkeit behaupten und in Kauf nehmen, dass sie wissenschaftlich isoliert oder gar ausgeschieden werden. Ein Insider beschreibt seine Erfahrungen:

„Politiker und Ökonomen erwarten … nach wie vor von Wissenschaftlern, dass diese genau das herausfinden, was ihnen vorschwebt bzw. was ihnen ins Konzept passt. (…) Diese Entwicklung der Hochschulen hin zu Einrichtungen, in denen ein Sammelsurium von Gefälligkeitsforschern an der Beantwortung von Spezialaufträgen aus Politik und Wirtschaft arbeitet, sollte man nicht als karikierendes Zukunftsgemälde abtun. (…) Was unterscheidet einen Wissenschaftler, der ratsuchenden Politikern oder Ökonomen nicht ins Gesicht sagen kann, sie gingen von falschen Voraussetzungen aus, … von einem speichelleckenden Erfüllungsgehilfen, der sich unter Umständen auch noch konsequenzenblind wie ein Zauberlehrling verhält? (…) Solange die Hohepriester an den Hochschulen als willige Helfer von Politik und Wirtschaft die wirklich kreativen und kritischen (prophetischen) Köpfe aus den Hochschulen hinausekeln oder dort als Hofnarren in Nischen abdrängen, verstärken Eliteförderung und Exzellenzinitativen das, was man die allmähliche Prostituierung der Hochschulen genannt hat.“[6]

Die Autonomie des Geistes

Jeder mündige Mensch ist potenziell imstande, die Wirklichkeit zu erkennen; jeder steht – bei aller Irrtumsanfälligkeit – in einem eigenen originären Erkenntnisverhältnis zur Wahrheit und kann aus dieser eigenverantwortlich handeln. Erst recht kann sich derjenige darauf berufen, der ein Studium erfolgreich durchlaufen hat, in dem in wissenschaftlich kontrollierter und abgesicherter Methode Erkenntnis geschult und Erkenntnisse erworben wurden, wie es bei den Lehrenden in den Schulen und Hochschulen der Fall ist. Es gibt keine über ihnen stehende geistige Instanz, die eine höhere Erkenntnisfähigkeit für sich beanspruchen und vorschreiben könnte, was das jeweils Wahre und Richtige sei. Die Wahrheit kann sich nur in einer freien fruchtbaren geistigen Auseinandersetzung durchsetzen.

Diese Instanz nimmt aber der Staat in schreiendem Anachronismus noch immer für sich in Anspruch. Er setzt mit Gewalt eine bestimmte wissenschaftliche Auffassung als für alle verbindlich fest. Nicht der etwa in ihr wohnende Wahrheits- und Fruchtbarkeitsgehalt verschafft ihr im freien wissenschaftlichen Erkenntnis- und Kommunikationsprozess und in der pädagogischen Praxis Anerkennung, sondern sie wird allein durch die staatliche Gewalt per Gesetz oder Verordnung gesellschaftlich durchgesetzt. Dadurch wird sie, zwar nicht der akademisch verbalen, aber, worauf es ankommt, der effektiven Kritik und Korrektur einer fruchtbaren Wissenschafts- und Praxisvielfalt entzogen.

Nur der Lehrende selbst hat die Schüler in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium mit ihren Bedürfnissen und inneren Fragen vor sich. Nur er kann beurteilen, welchen Stoff sie gerade benötigen und mit welcher Methode dieser ihnen am besten vermittelt werden kann. Wahre Pädagogik ist der individuelle, selbst verantwortete Prozess, den der Erziehende originär in Gang setzt. Die Teilnahme am produktiven Umgang mit den Rätselfragen der Welt lässt im Kind eben dieselben Kräfte zur Entfaltung kommen, die der Erzieher im Unterricht entwickelt. Menschliche Erziehung kann letztlich nur heißen, den heranwachsenden Menschen zum freien, schöpferischen Gebrauch seiner Kräfte und Fähigkeiten, ihn selbst zum Bewusstsein von Freiheit und Selbstbestimmung zu führen. Erziehung in der Demokratie bedeutet: Erziehung zur Freiheit. Zur Freiheit erziehen kann aber nur ein Lehrer, der selbst frei ist.

Schon die vorgegebene Dreiteilung des Schulsystems in Hauptschule, Realschule und Gymnasium zwingt jeden Pädagogen in ein System mit tiefgehenden pädagogischen Vorentscheidungen. Doch jede organisatorische und erst recht jede inhaltliche Vorgabe des Staates nötigt dem Lehrenden als ausführendem Organ eine Verhaltensnorm auf, die sein schöpferisches Ideenvermögen, seine Eigeninitiative und Selbstverantwortung lähmen und ihn als mündigen, sich selbst bestimmenden Fachmann missachten. Es handelt sich um eine geistige Tyrannis.

Freies Bildungs- und Geistesleben

Staat und Wirtschaft haben naturgemäß das Interesse, dass die heranwachsende Generation auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen hin ausgebildet wird. Damit wird die Jugend aber auf bestehende und oft erstarrte Formen festgelegt, ohne Rücksicht darauf, was in ihr selbst an neuen Lebensimpulsen heraufdrängt. Daher kommt es darauf an, dass das, was gelehrt und wozu erzogen werden soll, ganz aus der Erkenntnis des werdenden Menschen und seiner individuellen Anlagen entwickelt wird. Das schließt in höheren Klassen eine exemplarische Behandlung bestehender und idealer gesellschaftlicher Verhältnisse ein. Dann können die so ausgerüsteten mündigen Menschen in die Gesellschaft eintreten und ihre Impulse in die Gestaltung der Verhältnisse einfließen lassen, die so immer menschengemäß verändert werden können.

Daraus folgt, dass die Schulen Teil eines freien, von Staat und Wirtschaft unabhängigen Geistes- oder Kulturwesens werden müssen, das sich aus sich selbst heraus, aus seiner eigenen geistigen Kompetenz, d.h. aus der Erkenntnis- und Gestaltungsfähigkeit der betroffenen mündigen Menschen konstituiert und sich selber – horizontal koordinierend – organisiert und verwaltet. Dies forderte Rudolf Steiner bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.[7] Dann ist es nicht mehr möglich, das Bildungswesen über das Instrument der zentralen staatlichen Verwaltung für bildungsfremde und entwicklungsfeindliche Zielsetzungen zu okkupieren.

Die Wirtschaft, das geistig-kulturelle und das staatlich rechtliche Leben bilden in ihrem Zusammenspiel einen lebendigen Organismus. Nur die Wirtschaft bringt materielle Werte hervor, aus denen die staatliche Organisation und das geistig-kulturelle Leben unterhalten werden müssen. Das Recht des Staates durchdringt, Gerechtigkeit sichernd, Wirtschaft und Geistesleben. Und das Geistesleben wiederum befruchtet Wirtschaft und Staat unaufhörlich mit erneuernden Ideen und Fähigkeiten, ohne die es nur den Stillstand des Gewordenen gäbe. Ein freies Geistes- und Kulturleben muss der ständige Quell sein, aus dem sich das Rechts- und das Wirtschaftsleben, der gesamte soziale Organismus, ständig ernähren und immer wieder erneuern. Und der Quell des Geisteslebens ist sein Bildungswesen.

Vor Jahren hatte eine Waldorfschule die lokalen Landtagskandidaten aller damaligen Parteien zu einer Podiumsdiskussion über die Schulpolitik eingeladen. Als jeder seine Vision eines in Zukunft noch besseren staatlichen Schulsystems ausgebreitet hatte, das selbstverständlich auch die Anregungen einiger „privater“ Schulen gebrauchen könne, bat ich jeden um Antwort auf die Frage, woraus sie eigentlich – außer, dass es schon immer so war – die geistige Berechtigung des Staates nehmen, das gesamte Schulwesen organisatorisch und inhaltlich zu bestimmen, also sich über die Selbstbestimmung der Eltern und wissenschaftlich ausgebildeten Lehrer zu stellen. Nach einem Schweigen wich ein CDU-Kandidat mit der Bemerkung aus, ich könnte ja eine Partei gründen, die meine Vorstellungen politisch vertritt.

Es geht ihnen nicht um die geistige Auseinandersetzung über die rechten Wege in der Demokratie, sondern nur um die Macht. Eine Änderung ist von den heutigen Macht-Psychopaten in den Parteien, die sich ihrer Wahlschafe sicher zu sein glauben, nicht zu erwarten. Sie kann nur durch wachsenden Druck von den unterdrückten Untertanen kommen, „denen die Freiheit nur solange entzogen werden kann, als sie sich nicht bewusst sind, dass das Machtgebäude, das sie erdrückt, von ihnen selbst fortwährend Stein nach Stein, zusammengetragen wird.“[8]

 

Anmerkungen

[1] Carl-Ludwig Furck: Das pädagogische Problem der Leistung in der Schule, Weinheim/Berlin 1967, S. 74

[2] Vgl. Wikipedia – Menschenwürde

[3] Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio: Einführung in das Grundgesetz, Beck-Texte 2007, S. XII f.

[4] https://www.welt.de/politik/deutschland/article158300903/In-Hessen-stehen-nun-Genderidentitaeten-im-Lehrplan.html

[5] „Gegenwart“ Nr. 1 2017, S. 49

[6] Gerd Simon: Die Hochschule als Zulieferbetrieb? Zitiert aus: http://homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/HochschuleZulieferbetrieb.pdf

[7] Rudolf Steiner: Die Kernpunkte der sozialen Frage

[8] Rudolf Steiner in einer Würdigung des Freiheitsdichters Ferdinand Freiligrath

       In: Gesammelte Aufsätze zur Literatur 1884 – 1902, Dornach4 2016, S. 127

Print Friendly, PDF & Email
Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

115 Kommentare zu Schulen ziehen Untertanen heran

  1. Chapeau.

    Meinem Empfinden nach gehen wir aber den Weg alles irdischen: nicht der Geist sondern die Macht setzt sich durch, und die wird über die Masse verkörpert – weniger den „Rattenfängern“ als Nutznießer eigener Position und Fähigkeiten.

    Um das (und damit den Artikel) zu untermauern wäre eine eigene Abhandlung nötig, die die vielfältigen Quervernetzungen mit in Betracht zieht. Das, was in der Schule abgeht ist ja nur Ausdruck eines gesellschaftlichen Zustands (sic!).

    In punktueller Kürze komme ich auf den Film Chicken Run (Wenn Hennen rennen) zurück, mehr noch auf eine Story von (soweit ich erinnere:) Corben aus der Serie Den, in der (Gulliver ähnlich) ein Mensch von vielen kleinen Menschlein zur Strecke gebracht wird (leider trotz Suche nicht mehr gefunden). So sieht es in der Wirklichkeit aus – und hier schließt sich der Teufelskreis, so man seine Seele nicht verkauft.

    In einer universellen Betrachtung der offenen Systeme könnte man an Zyklen der Selbstreinigung denken. Theoretisch könnte man als zivilisatorisch/kulturelle Leistung aus der oben beschriebenen Wissensgestaltung dem entgegenwirken, aber leider gilt wohl auch in dieser Richtung (in Abwandlung) der Geist wäre willig, allein die Macht (über die Masse) ist schwach.

  2. hubi Stendahl // 24. Juni 2017 um 11:00 //

    „Daraus folgt, dass die Schulen Teil eines freien, von Staat und Wirtschaft unabhängigen Geistes- oder Kulturwesens werden müssen, ……“

    Nur sind die Bildungseinrichtungen (übrigens auch die KITAS) nur TEIL eines komplexen Systems zum Erhalt einer hierarchischen Ordnung, in der die Beherrschten täglich von den Herrschern mit ihren Machtmitteln (Medien/Indoktrination, Zwang/Gesetz) zur Teilnahme gezwungen werden. Eine Teilnahme, die die Macht als moralischen unabänderlichen Anspruch zementiert/indoktriniert. Nur selten hört man einmal ganz offene Worte, wie die des Bürgermeisters aus Hamburg, Olaf Scholz (SPD), der ganz offen den Sturm auf die Kinderzimmer propagiert:

    „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“.

    Diese Forderung ist verständlich. Schließlich beginnt die Akzeptanz einer hierarchisch in viele Verlierer und wenige Gewinner geordneten Gesellschaft bei der Indoktrination der Kinder. Und so lange den Schutzbefohlenen der Eltern ohne Gegenwehr einprogrammiert wird, Eltern seien nur zufällige „Erzeuger“, so lange wird die staatliche Erziehung für programmierten Nachwuchs sorgen, die alle stromlinienförmig unter dem Deckmantel des SOZIAL-ismus geglättet „gleich“ sind, um der Wirtschaft spezialisierte Deppen mit neu definiertem Altruismus nach Gutsherren-Art (Heuchelei) als Produktionsfaktoren zuzuführen.

    Auch die Eltern sind schuldig im Sinne dieser Anklage, weil sie sich unter Abgabe einer ihrer wichtigsten Lebensaufgaben an Dritte, lieber dem neuesten Konsumhype hingeben, statt sich einer der wichtigsten Aufgaben im Leben, der Begleitung des Kindes zu widmen und sich den Auswüchsen der hierarchischen feudalen Methoden entgegenzustellen.

    Eine bereits hirngewaschene Generation von Eltern soll verhindern, dass ihre Kinder von staatlicher Indoktrination verschont bleiben. Das scheint mir nur noch mit einem ganz ganz großen Knall möglich zu sein.

    • Conrath // 24. Juni 2017 um 11:54 //

      Vielen Dank, Herr Ludwig, für Ihre Übersicht zur immer noch ‚staatsmachtbestimmten Bildungsindustrie‘, von ‚Schule‘ oder Akademie kann immer weniger die Rede sein. Es gibt sie noch, aber unter großem Anpassungsdruck und nur noch als minoritäre Dynamik innerhalb eines sehr fixen, haushalterisch und ideologisch fremdbestimmten Systems. –

      @Hubi

      Wie wollen Sie je aus diesem/ Ihrem, Widerspruch wieder herauskommen, Herr Hubi?

      Herr Ludwig zitiert den Zielkatalog von 1961, der im Prinzip noch heute gilt, nur mit jährlich aktualisiertem ‚Fertigkeitskatalog‘ exekutiert.

      Unter dem Vorwand der Abitur-Vergleichmäßigung hat die KMK einen unechten[!!!] Bildungseinheits-Sozialismus geschaffen. Sozialistisch wäre die freie Selbstbestimmung und Gestaltung der Betroffenen in ‚sozialer Übereinkunft‘ [sozial > Sozilaismus].

      Durch Ihre vernebelte Begrifflichkeit werfen Sie alles in nur einen Sack und schlagen dann drauf ein.

      Was soll das? So geht Kritik an der/ unserer, kranken Wirtschafts-Prioritäts-Gesellschaft sicherlich nicht.

      • hubi Stendahl // 24. Juni 2017 um 17:46 //

        @Conrath

        Zitat:
        „@Hubi, Wie wollen Sie je aus diesem/ Ihrem, Widerspruch wieder herauskommen, Herr Hubi?“

        Einmal ist keinmal oder draußen läuft der Schützenverein mit Holzgewehr und na Sie wissen schon….. nicht meine Welt. Es gibt keinen Widerspruch:

        Also der leidige abgelutschte Begriff des Sozialismus in der Neuzeit in Kurzform und einer halben Stunde, schau mer mal:

        Historisch hat der Begriff Sozialismus in der Moderne seine Ursprünge im 19. Jahrhundert und wurde durch Marx,
        Engels und Co. salonfähig gemacht. Die Kernelemente sind Solidarität, Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit.
        Marx sah im Sozialismus nur ein Übergangsstadium zum „paradiesischen“ Kommunismus. Die Kernelemente dieser
        Ideologie sind jedoch viel älter und können im pharaonischen Ägypten verortet werden, wo zwar die Bibel aus gutem Grund, nämlich realer Beobachtung, den Versuch der Umsetzung eines Ur-Kommunismus mit Despotismus beschreibt, mit angeschlossenem überbordenden Beamtenapparat, damit aber nur die halbe Wahrheit erzählt. Schließlich waren die Erzähler (Exodus) Israeliten, die sich einer neuen Gesellschaftsform verschrieben, die die seinerzeitigen Großmächte bekanntermaßen ablehnten. Die Bibel erzählt uns diese Geschichte u.a. in Form des Auszugs der Israeliten aus Ägypten,
        der physisch nie stattgefunden hat. Die Archäologen können also aufhören nach Beweisen zu suchen. Es gibt keine, denn es handelt sich um die metaphorische Beschreibung des Gangs in den Privatkapitalismus.

        Während der real existierende Ur-Sozialismus in Ägypten ohne Querverbindungen, also horizontale Sozialbeziehungen auskommen
        musste, existierte er dennoch. Zwar war ein hierarchischer Aufbau bis zum Pharao gegeben, eine Überwachung im Sinne heutiger Möglichkeiten aber unmöglich. Der ägyptische Sozialismus/Ur-Kommunismus hatte also 2 wesentliche Elemente:

        1) Eine aggregierte Gesellschaft, die keine Struktur besaß, als Masse aus Individualisten in Form einer Addition von
        Einzelmenschen. Zwar gab es einen hierarchischen Aufbau, er widerspricht aber nicht zwingend einem Ur-sozialistischen
        Aufbau, weil niemand dort eine funktionelle ABHÄNGIGKEIT ALLER herstellen konnte (vgl. auch E.Brunner-Traut und
        J.Assmann).

        2) „Der politische Zentralbegriff, unter dem das Ganze des gesellschaftlichen Zusammenhangs in seinem Aufbau und seinem
        Funktionieren in den altorientalischen Kulturen gedacht wurde, lautet „Gerechtigkeit“, äg. mäct, vedisch rta, nachvedisch dharma,
        chinesisch tao, altpersisch asa, akkadisch kittu und mesaru, hebräisch saedaeq / sedaqa,griechisch dike und themis.“ Die
        sozialistischen Züge lassen sich dabei aus der damals gewonnenen KAUSALITÄTS-Erkenntnis ableiten, wonach bei Sieg des
        Bösen, das Gute sinnlos wird (nichts anderes als der heutige Gerechtigkeitsbegriff mit Tat und Folge, Folge und Tat). Diese
        „konnektive Gerechtigkeit“, wie Assmann sie bezeichnet, wirkt nun nicht mehr nur auf die Zeit, sondern auch auf den Sozialkörper,
        bedenkt man, dass die o.e. Begriffe sowohl im chinesischen „tao“als auch in den anderen Sprachen übersetzt auch soviel wie
        „umfassende oder universelle (gerechte) Ordnung“ bedeutet. Und dies war keinesfalls hierarchisch, sondern allumfassend zu verstehen.

        Überspringen wir die folgende, 3.000 Jahre währende Geschichte, wegen der Platzverhältnisse hier, in der immer wieder versucht
        wurde, mit religiösen und oder sekulär-religiösen Mitteln, dem Problem der Gerechtigkeit beizukommen und stoppen bei der
        französischen Revolution mit den Losungen Liberté, Égalité, Fraternité. Unschwer zu erkennen, dass hier erstmals die definierte
        Gerechtigkeit gegen Ziele ausgetauscht wurden, die nie eine Konnotation erhielten und derer sich Napoleon folgerichtig später
        als Machtmittel bemächtigte. Freiheit als Bewegungsspielraum für Kapitalisten; Gleichheit als die Beseitigung aller Privilegien, nur nicht die des Geldes und schließlich Brüderlichkeit, das Parfüm mit dem man das Elend übergießt, damit es weniger stinkt ( hab ich geklaut).
        All diese Vorgänge tragen den Stempel des Sozialismus, nennen wir es weißen Sozialismus, der als Begriff seinen Siegeszug aber erst mit dem Erscheinen von Marx antreten sollte.

        Lassen wir die vielen Fehler seiner Geldtheorie zugunsten der Begriffsbestimmung des „Sozialismus“ einmal beiseite und
        konzentrieren uns auf die Idee, die hinter dem (nunmehr schwarzen) Sozialismus/Kommunismus steckt. Der entscheidende soziologische und
        psychologische Denkansatz kann deshalb nicht unausgesprochen bleiben. Marx und seine Anhänger glauben, es gäbe so etwas
        wie eine Massenseele (entliehen dem kommunistischen Sovjetvokabular, in Mitteleuropa Proletariat) . Ein gleiches solidarisches Denken, wenn man nur erst die Macht ausübt (Macht, ein Widerspruch in sich). Denn es gibt eine solche solidarische Massenseele überhaupt nicht, weshalb man sich bis heute nicht getraut hat, dies einmal als Mikrotest zu beweisen. In dem man einen Betrieb gründet, in dem Lohngleichheit (gleiches Geld, für gleiche Arbeit) hergestellt wird. Schnell wird sich herausstellen, dass der schnellere, pünktlichere und gewissenhaftere keine Lust hat, den faulen, langsamen und gewissenlosen durchzuziehen. Schon dort scheitert der Traumtanz. Ganz abgesehen davon, dass der Marxsche Sozialismus nichts anderes als Staatskapitalismus ist, in dem das parasitäre Prinzip nur den Eigentümer wechselt und dem Lohnsklaven als Gemeinschaft verkauft wird; WÄHREND DIE NEUE KASTE DER ETWAS GLEICHEREN NUN DIE PROFITEURE SIND. Einen Unterschied zwischen Sachkapitaleigentum (Produktionsmittel) und Gemeinschaftseigentum (Boden, Bodenschätze und Patente) kennen und wollen sie auch nicht.

        DAS IST DER HEUTIGE SOZIALISMUS WIE ER BEGRIFFLICH DERZEIT VERWENDET UND VERSTANDEN WIRD. Außer WENIGEN theoretischen Ansätzen von Diskutanten aus der zweiten Reihe, die sich für eine Weiterentwicklung aber auf der Grundlage eines fehlerhaften Menschenbilds stark machen, wird der Begriff, weil verwässert, durch o.e. fehlende Konnotationen, sogar von neoliberalem Gesocks zur Durchsetzung ihrer Agenda erfolgreich verwendet (Neomarxismus). Bei mir findet der Begriff stets dort Anwendung wo es der aktuellen Assoziation der meisten Leser am nächsten kommt. Die vergessene Gerechtigkeit, wie sie die Ägypter mit der Entwicklung von „Ma (Urmutter) bis zu Maát (despotischer Sozialismus) durchmachten, mit fehlender Kenntnis des bereits damals für Verwerfungen sorgenden Geldsystems, scheint mir sinnlos weiterzugeben, weil nicht einmal Sie sich offenbar damit beschäftigt haben. Gründen Sie als Ingenieur einen Bau-Betrieb. Ich schicke Ihnen 30 Mitarbeiter, die Sie nach dem sozialistisch/kommunistischen Prinzip der Solidarität
        bezahlen. Dann schauen wir mal, wie weit Sie mit Ihrem Traum kommen. Vielleicht wenden Sie sich danach einmal anderen historischen Denkern zu, die in Vergessenheit gerieten und kommen zu völlig neuen Schlüssen:

        Z.B. Ludwig Erhard, der beste Politiker den die BRD je hatte, aber vor dieser Zeit in Höchstform war. Er prägte zusammen
        mit dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) gründete,
        den Begriff „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ (echte Soziale Marktwirtschaft). Kein nicht funktionsfähiger Sozialismus als Traumschloss, sondern reale Vorschläge unter Berücksichtigung vorhandener menschlicher Eigenschaften, statt Umerziehung. Nennen Sie es Sozialismus, so what oder natürlicher Sozialismus. Der Rest ist Geschichte, denn er war auch nur ein Mensch und scheiterte an sich selbst, was die These von den menschlichen Eigenschaften nur unterstreicht. Sozialismus bleibt so lange die Steigerung des Kapitalismus, so lange die Fehler nicht erkannt sind. So lange werde ich auch den Begriff negativ belegen, weil er als Trojaner genutzt wird. Dreiviertelstunde. Ich schaue jetzt mal nach den Schützen in den Gräben.

      • Conrath // 24. Juni 2017 um 23:02 //

        @Hubi

        Vielen Dank für Ihre Differenzierung zur Begriffs- und Entwicklungsgeschichte des Sozialismus ab Ägypten. Assmanns Ergebnissen vertraue ich weitgehend. Er ist vor einigen Jahren einmal, unter Druck stehend, von jüdisch-fundamentalistischen Historikern, zur Rücknahme einiger seiner Aussagen zum Jahwe-Monotheismus genötigt worden, was man nicht akzeptieren, ihm aber auch nicht besonders verübeln sollte, mMn. Assmann hat jedenfalls die Duplex-Struktur dieses Hoch-Sozialismus aufgezeigt. Das ist ein Ansatzpunkt um Machtformationen miteinander auszugleichen, in Gleichgewicht zu bringen. In Ägypten war dieses Gleichgewicht zwischen Staatsbeamten und Priesterschaft sehr fest bestimmt und nur selten verändert worden, etwa mit der ‚Aton-Revolution‘, die nach Konterrevolution dann zu neuen Formen führte bis in die ptolemäische Spätzeit hinein usw..

        Zur modernen Ausprägung, insbesondere des ‚weißen‘ Sozialismus, hätte ich gerne noch einige weitere Hinweise von Ihnen, wenn das möglich ist?

        Das Schwarze am Marxismus ist, sehr verkürzt gesagt, mAn, der unerbittliche Materialismus, konkret in den Formen mechanischer Zentralität realisiert, der gegen die chaotisch-dynamische Vielfalt des bürgerlichen Liberalismus zunächst unterlag. Überall da, wo der Liberalismus aber zentralmächtig wurde, etwa mit der Kohle-, Eisenbahn- und Schwer-Industrie in den USA, ohne nennenswerte, störende feudale Konkurrenz, wirkt sich der syndikalistische Sozialismus eben auch als hilfreich und verbessernd, weil kurzfristig gleichmächtig(!) aus, unterlag aber recht bald den Strukturen eines tiefen Staates, der noch viel mächtiger wurde.

        In Europa war alles noch weit komplizierter, weil sich neben die beiden Nachfolger der ägyptischen ‚Duplexstruktur‘, Staatsverwaltung und Staatsreligion, die verschiedenen Vormachtskämpfe der europäischen Staaten untereinander hinzugesellten und alle möglichen Kombinationen im Machtdurchsetzungskampf annahmen. Dazu kam es dann noch zur ‚großen Transformation‘, weil mit der kleinen Eiszeit die feudale Landwirtschaftsordnung zusammenbrach, siehe Phillip Blohm, ‚Die Welt aus den Angeln. Eine Geschichte der Kleinen Eiszeit von 1570 bis 1700 sowie der Entstehung der modernen Welt‘.

        Ansonsten gehöre ich tatsächlich zu den Optimisten, die dem ägyptischen Sozialismus, in zeitgemäßer Weiterentwicklung, nämlich als dezentralisiertem, nichthierarchischen, dynamisch austarierten Sozialismus, entscheidend Positives abgewinnen kann. Aber nur dann, wenn die Initiative von meritokratischen ‚u n d‘ die Randbedingungen von sozialistischen, Vereinbarungen miteinander verknüpft werden/ bleiben. Auch dafür gibt es historische Gleichgewichtsbeispiele, die Thing- und Fürstenversammlungen, einer wird Anführer auf Zeit, legitimiert durch die Versammlung, usw..

        Ja, auch ein Baukollektiv oder Planungsbüro, eine Baugenossenschaft ist so zu führen, nicht nur Anwaltssozietäten können sich ihre eigenen Regeln geben und dennoch Führungspositionen akzeptieren.

        Es ist heute ganz überwiegend noch Zukunftsmusik, da sind wir sogar einer Meinung, aber es muss alles versucht werden, diese ‚kombinierten Strukturen‘ mit Leben zu füllen und fortzuentwickeln.

        Nichts wird dabei einfach fertig von Himmel fallen, auch nicht die neuen Arbeitsformen von begrenzten, freiwillig anerkannten, flachen Verantwortungshierarchien, die sowohl thematisch-personenbezogen, als auch jeweils für Zeitabschnitte und bestimmte Aufgaben, gegliedert werden können.

        Dass ich dabei nicht die Zwangs-Kolchosewirtschaften meine, die alle Beteiligten überforderten, bzw. dann unterforderten, möchte ich nochmals betonen. Es geht bei den neuen Sozialismusformen um langfristige Herausforderungen, die erforderlich sind und es wird immer abgestufte, sehr flache Sach- und Leistungshierarchien geben.

        Sozialismus als Selbstzweck oder gar Ummantelung von Staatskapitalismus und Bürokratismus, aus Nostalgie oder Naivität, lehne ich hingegen vehement ab. Und nur deswegen ist es mir ein Anliegen, mit dieser alten Menschheitshoffnung sehr vorsichtig umzugehen, die Fehlversuche nicht mit den Zukunftsformen zu verwechseln. Sozialismus steht im positiven gleichgewichteten Sinn für die Gerechtigkeitserwartungen die auch die Kernsubstanz des Christentums vermittelt, praktiziertes Gleichgewicht von Geben und Nehmen – in dieser Reigenfolge.

        Grüßend

      • Conrath // 24. Juni 2017 um 23:09 //

        Geben und Nehmen, in dieser Reihenfolge, obwohl ‚Reigenfolge‘ auch Sinn macht, es ist ja eine endlose Reihung, ohne einen direkten Anfang und ohne einzelnes Ende. Oft liegt viel Zeit zwischen dem Geben (Säugling > Berufsanfänger) und Nehmen (Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Rente).

      • hubi Stendahl // 25. Juni 2017 um 16:50 //

        @conrath

        Zitat an @KBM:
        „[sozial > Sozialismus]

        Das ist wirklich vollständig daneben. ich hatte die Hoffnung, dass Sie mit Ihrer in der Fußleiste festgestellten Weisheit, „Geben und Nehmen, in dieser Reihenfolge“ auf die richtige Fährte kommen.

        Nochmal zum Sozialismus/Marxismus:
        Zitat:
        „Ansonsten gehöre ich tatsächlich zu den Optimisten, die dem ägyptischen Sozialismus, in zeitgemäßer Weiterentwicklung,
        nämlich als dezentralisiertem, nicht hierarchischen, dynamisch austarierten Sozialismus, entscheidend Positives abgewinnen kann.“

        Ich auch. Trotzdem haben wir sehr unterschiedliche Ansätze, weshalb ich mich des Begriffs Sozialismus (Umerziehung) entziehe. Beide erkennen wir, dass die Ägypter tatsächlich auf der Suche nach der (absoluten) Gerechtigkeit waren, den Kosmos mit einbezogen (heute als Religion bezeichnet), wie auch Assmann sehr überzeugend gegen Trautmann argumentiert, aber alle bleiben auf der soziologisch moralischen Schiene hängen und vergessen dabei, dass es sich nicht um eine beliebige Sache handelt, die es gilt an´s Laufen zu bringen, sondern um den Menschen mit seinen Eigenschaften, als Individuum, mit ererbtem und angelernten Individualbedürfnissen und als Kollektiv, mit ererbten und angelerntem Gemeinschaftssinn.

        Bei der Betrachtung bewegen sich die Forscher und mit Verlaub auch Sie (noch) in einem Universum des moralisierenden Gegeneinanders, in dem Sie ein als von Ihnen als ideales Miteinander erdachtes System, durch erzieherische Maßnahmen, auch unter Aberziehung natürlicher Verhaltensweisen, durchsetzen wollen. Wobei Sie am Ende Ihres Kommentars überraschend auf eine Einsicht wechseln, die den vorherigen Sätzen diametral gegenübersteht, offenbar, ohne dass sie es bemerkten :

        „praktiziertes Gleichgewicht von Geben und Nehmen – in dieser Reihenfolge.“

        Absolut richtig und zwar wichtig „in dieser Reihenfolge“. Damit der stille Leser versteht, dass das nicht durchgeknallt, sondern
        die Lösung der Probleme (einschl. aller Umwelt- und Kriegsprobleme) ist, wenige Sätze zum Verständnis:

        Bei den alten Hochkulturen wurde schon immer nach der universalen Gerechtigkeit gesucht. Zu jenen Zeiten waren die Religionen Wissenschaften einer kleinen Gesellschaft innerhalb der Kulturen, die sich größtenteils der Arkanpflicht unterzogen, damit fortlaufende Erkenntnisse nicht durch Ungebildete, des Lesens und Schreibens Unkundige, verwässerten (Jesus übrigens auch…siehe Thomas Ev. „Dies sind die geheimen Worte..“). Begriffe wie Sozial-ismus, gab es nicht, waren bei der Suche nach Gerechtigkeit auch sinnlos, denn die später erfundenen „-ismen“ haben den Charakter der Parteinahme in sich und führen zur POLARISIERUNG in Endlosschleife, während „Gerechtigkeit“ als universeller Wert galt.

        Den Begriff „schwarzer Sozialismus“ habe ich deshalb verwendet, weil er gut zu den Anfängen der Industrialisierung passt.
        Die Polarisierung wurde hier vor allem durch Marx und Co. in Stein gemeißelt; die so wunderbaren philosophischen Ideen die uns aus der Antike überliefert wurden, bis hin zur Aufklärung wurden einfach beiseite geschoben. Von nun an wurde nur noch durch zwei sich gegeneinander aufwiegelnde Parteien aufeinander eingeschlagen. Kapitalismus vs. Sozialismus / Kommunismus. Das muss man Marx & Co. anlasten, von dem ich nach wie vor annehme, dass er als Kostgänger der Elite unterwegs war. Dazu muss man nur die Subtexte in den Briefen an Freunde und Verwandte lesen und seine Art des Umgangs mit den elitären Kreisen, deren Teil er ja auch war. Sein Werk „Das Kapital“ buche ich dabei ebenso auf das Konto Allerweltsprint, wie seine philosophischen Versuche, die nichts Neues in jener Zeit hervorbrachten, mit Ausnahme der Tatsache, dass er in seiner Arroganz Hegel auf den Kopf stellte.

        Zitat: „Es geht bei den neuen Sozialismusformen um langfristige Herausforderungen, die erforderlich sind und es wird immer
        abgestufte, sehr flache Sach- und Leistungshierarchien geben.“

        Wenn Sie sich nur einmal mit den Nag Hammadi Codizes (erst danach die Bibel) beschäftigen würden und die unter Arkanpflicht mit Metaphern hinterlegten Botschaften analysieren, werden Sie ganz sicher mehr Verständnis dafür aufbringen, dass man zum Zeitpunkt des Entstehens nach unzähligen gescheiterten Versuchen verstand (Paradigmenwechsel), dass alle bisherigen Ideen scheitern mussten, weil man in allen Modellen die Eigenschaften des Menschen außer acht ließ, sondern sie im Gegenteil an eine Umsetzung einer Theorie anpassen wollte. Nichts anderes machen Sie mit ihrem Zitat. Mittlerweile waren die frühen Erkenntnisse – von Moses in Gesetze geschlagen – vergessen (siehe Thora, Ursprungstexte, gute Analyse von Prof. Gustav Ruhland im Netz). Sicher bediente er sich eines neuen Gottes (JHWE=Investor) um sich bei den Analphabeten Geltung zu verschaffen, an den (für damalige Zeiten) vernünftigen Gesetzen, die nur an der unverstandenen Umverteilungsfunktion des Zinses scheiterten, ändert das nichts. Mit der Zeit geriet der Sinn der Gesetze in Vergessenheit und die Elite der Leviten, Pharisäer und Sadduzäer schrieben die Texte in erheblichem Umfang religiös zum Machterhalt um. Die Genesis wurde gefälscht und die Adam und Eva Geschichte durch die 7-Tage Genesis getauscht. Alles beweisbar.

        600 Jahre später kommt nun einer daher und erinnert daran. „Geben ist seliger denn nehmen“. Ja Sie haben recht, damit ist nicht
        gemeint, dass du Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen und deinen Mantel teilen sollst, dies sind alles Erfindungen aus der mittlerweile erwünschten Polarisierung zum Erhaltung der Macht. Sondern wie Sie korrekt formulieren: „praktiziertes Gleichgewicht von Geben und Nehmen – IN DIESER REIHENFOLGE“. Das aber ist keine Umerziehung, sondern inhärenter Eigennutz, der zum Gemeinnutz wird, wie wir später sehen werden. Der Kern der Botschaft, die letztlich auch
        Kant nicht vollständig verstand, wenn er daraus nur schließt „was du nicht willst, dass man dir tu…….“ . Diese alte Weisheit,
        die das Problem beim Namen nennt, ist ja keine Erfindung von Jesus, sondern 1500 Jahre älter und aus Persien, Ägypten und
        Indien hinlänglich bekannt. Er hat es nur in einen verstehbaren Zusammenhang mit den Verwerfungen jener Zeit gebracht und
        eine Lösung präsentiert. Er sprach nie zum individuum, immer zum Volk, aufgefallen? Dies gefiel einigen natürlich nicht. Geben und Nehmen: Kurz und knapp: Ich erbringe eine Leistung und
        Sie honorieren sie. Wie und zu welchem Preis entscheidet der Markt durch Angebot und Nachfrage, ein Naturgesetz. Was machen wir seit
        Urzeiten? Die Macht, gleich ob Feudalismus. Diktator, Stammesführer oder Unternehmer, verlangt eine Leistung und verspricht
        dafür eine Gegenleistung (z.B.Schutz oder Lohn). Am Anfang steht nicht die Leistung, sondern nur das Versprechen auf eine
        Gegenleistung. In einer natürlichen sozioökonomischen Wirtschaft müsste man von Leistungsstörung sprechen. Deshalb laufen
        Sie mit ihrer Sozialismus-Definition einer falschen Fährte zur Umerziehung mittels erfundener Moral hinterher. Nur ist der Böse nun nicht mehr der Staat, sondern der Kapitalist.

        Welche Kardinalfehler Marx gemacht hat und warum er nicht den Menschen, sondern nur eine Sache sieht, im angehängten Teil 2:

      • hubi Stendahl // 25. Juni 2017 um 18:05 //

        Also nochmal abschließend die wichtigsten Irrtümer des Sozialismus/Marxismus ohne Mehrwertheorie weil zu lang:

        Wichtigster Fehler: Für Kommunisten (Marx) ist der Weg in eine klassenlose Gesellschaft die Verstaatlichung der Produktionsmittel. Er sieht das private Eigentum als Ursache der Probleme und erkennt nicht, dass es nur der Wechsel im Gegeneinander zweier Parteien in Form eines Austauschs einer Partei ist (Privat gegen Zusammenschluss Staat/Wirtschaft). Marx nahm an, dass das Privateigentum an den Produktionsmitteln den Zins, den er Mehrwert“ nennt, bedingt. Das ist ein böser Fehler. Marx machte den Fehler anzunehmen (bewusst oder unbewusst), dass Kapital eine Sache ist, wie übrigens alle Nationalökonomen jener Zeit und der zufällige Privateigentümer nun der Ausbeuter der seine Arbeiter für den Zins schuften lässt. Welchen Denkfehler hat er nun gemacht? Nicht der Privateigentümer bedingt den Zins, sondern die Knappheit eines Gutes und der Zins sinkt oder steigt mit der Knappheit (Knappheitsaufschlag), was wir heute sehr gut an der wirtschaftlichen Entwicklung und den verzweifelten Steuerungsversuchen der Zentralbanken ablesen können. Diese Knappheitsnotwendigkeit ist systembedingt. Geld verweigert die Investition, sobald der Sachzins wegen geringer Knappheit unter eine Größenordnung von etwa 3% fällt. Keynes nannte das Ende dieser Entwicklung Liquditätsfalle. An dieser Mechanik hat der Autodidakt Marx in seiner Theorie nichts geändert, weil er die Funktion des Zinses nicht durchblickte, wie auch seine universitären Kollegen jener Zeit. Er hat einfach den Besitzenden das Geld abgenommen (Private) und den Besitzlosen zuschieben wollen und doch nur die Besitzenden (jetzt Staat) ausgetauscht und damit die Macht (Wirtschaft zusammen mit Staat) zentralisiert (Totalitarismus). Das hätte auch jeder Schüler gekonnt. Mit den verheerenden realen Auswirkungen, die wir im „Volkssozialismus“ (aktuell Venezuela /Cuba) sehen können.

        Ideologen mit ihren „ismen“ sehen jedoch immer andere Gründe, fernab der Wahrheit. In Venezuela ist es seit ewigen Zeiten die
        kapitalistische Unterwanderung der USA, in Cuba sind es angeblich Sanktionen der USA, obwohl weitere 150 Staaten in der Welt Handel betreiben würden, hätte dieses marode Cuba nicht auf Marx gesetzt und aufgrund der menschlichen Eigenschaften innerhalb dieses fehlerhaften System so gut wie keine marktfähigen Produkte anzubieten.

        Seine idiotische Mehrwerttheorie überspringen wir hier mal, um am Ende zum Menschen zurückzukommen:

        In einer Wirtschaft bilden sich permanent Preise, für Rohstoffe, Halbfertigerzeugnisse und Fertigerzeugnisse vom Blumentopf
        bis zum Flugzeug, vom Lohn des Hilfsarbeiters, bis zum satten Einkommen des Direktors. Aber auch der Zins, als Preis für die Überlassung von Kapital bzw. MietZINS für die zeitweilige Überlassung von Boden. Sie sind der Befehlsgeber für die wirtschaftliche Verwendung aller Hilfsmittel, auch Arbeitskräfte und Einsatz von Kapital. In dieser Komplexität entscheidet sich automatisch, ob jemand belohnt oder bestraft wird, in Form von Erfolg oder Misserfolg.

        Der Motor, der dieses komplizierte arbeitsteilige System in Gang hält, ist der EIGENNUTZ (nicht Selbstsucht) der jedem Menschen inhärent ist und bei einer Betrachtung stets im Mittelpunkt stehen MUSS. Im Sozialismus soll der Eigennutz dem Gemeinnutz weichen, was zur Heuchelei und bei Zwang zu innerer Ablehnung führt (siehe Cuba). Im aktuellen kapitalistisch/sozialistischen – System wird das natürliche marktwirtschaftliche System jedoch durch die Monopole „Geld“ und „Boden“ ausgehebelt. Es verkommt zur Selbstsucht mit notwendiger verlogener Moral, der die Menschen umerziehen soll, wie im Sozialismus. Marx erkannte die Störfaktoren „Geld“ (im Sinne der derzeitigen Verwendung als Zins-Schuldgeld) und „Boden“ als Monopol nicht und wollte das Kind mit dem Bade ausschütten. Aber nicht die Marktwirtschaft ist schlecht, sondern die derzeitige Interpretation und die reale Umsetzung aufgrund der Installation von Monopolen (Geld/Boden/Staat) mit seinen ständigen eingebauten Leistungsstörungen und wird damit zum Beweisträger, dass der Sozialismus immer, immer im Totalitarismus enden muss.

        Der Eigennutz:

        Wer eigennützig handelt, folgt seiner natürlichen inhärenten Überlebensstrategie, die man nur zwangsweise unterdrücken kann (Moral) und nach Wiederherstellung einer natürlichen (Wirtschafts) -Ordnung, in ihr, im Gedeihen des Ganzen seinen Nutzen sieht. Wer selbstsüchtig handelt, zielt hingegen auf den Vorteil des Einzelnen zulasten der Gemeinschaft ab, wie wir es derzeit in diesem fehlerhaften System beobachten können und äußert sich u.a. durch das Verlangen einer Leistung mittels Macht (Staat/Monopole), nur aufgrund eines Versprechens zur Gegenleistung. Das ruft Neid, Missgunst, Ablehnung und Gegeneinander hervor, wie es die Historie zeigt.

        Erst Jesus von Nazareth hat an diesen Zusammenhang erinnert und wurde, weil er nicht mehr aus den Köpfen zu bekommen war, in den Jahren 70 bis 300 n.Chr. umgeschrieben zum paulinischen Katholizismus, der die Menschen für weitere 2000 Jahre in den Tiefschlaf fallen lassen sollte.

        Kommen Sie herunter vom Sozialismus, der den Menschen ihre Natur mittels Umerziehung nehmen will und lediglich die Macht zu einer Partei verschiebt, ohne das Gegeneinander aufzulösen. Es ist die negative Steigerung des Kapitalismus, weil hier auch noch der inhärente Antrieb zum vorteilhaften Wirtschaften zerstört wird. Oder kennen Sie einen Kubaner, der wesentliche Beiträge zur aktuellen Diskussion um die Quantenphysik vorstellte, einen Venezolaner, der an der Technik der Erdölförderung im Lande so maßgeblich beteiligt war, dass er Patente anmelden konnte? Ich auch nicht. Den wird´s unter solchen Bedingungen auch nie geben. Das Geheimnis liegt darin in einer natürliches Wirtschaftsordnung den Menschen mit seinen Trieben und seinem natürlichen Verhalten und dem inhärenten Eigennutz so wirtschaften zu lassen, dass der Eigennutz seinen höchsten Nutzen dann hat, wenn er automatisch zum Gemeinnutz wird. Hohle Phrasen als Moral verkauft, wie „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ oder Was du nicht willst, dass man….“ verlieren dann ihre Gültigkeit. Im natürlichen Rahmen ist ein Cargokult als Verblendung zur Unterdrückung nicht mehr nötig, weil die Menschen verstanden haben, dass in der neuen natürlichen Wirtschaftsordnung ein Heucheln, der Ablasshandel und das Verstellen nicht mehr nötig sind, denn er ist wieder „auferstanden von den geistig Toten“. Er weiß, was er immer schon wusste, dass der Eigennutz im Leistungsaustausch, mental wie physisch, dann am ehesten seine Befriedigung findet, wenn der Gemeinnutz erfüllt wird. Wie das geht, vielleicht beim nächsten Thema.

      • Conrath // 25. Juni 2017 um 20:24 //

        @Hubi

        Erwiderung zu Ihrem Teil 1/2

        „Beide erkennen wir, dass die Ägypter tatsächlich auf der Suche nach der (absoluten) Gerechtigkeit waren, den Kosmos mit einbezogen (heute als Religion bezeichnet), wie auch Assmann […]“

        Sie waren auf der Suche, ja. Aber haben sie die absolute Gerechtigkeit denn gefunden und dann noch dem natürlichen Wesen des Menschen umgesetzt? Wo sehen Sie die wunderbare Verwandlung von Eigen- in Gemeinnutz, bei den Pharaonen? Haben sie nicht eine große Kriegs- und damit Kommandowirtschaft errichtet? Und haben die Pyramidenbauarbeiter aus Eigennutz gewerkelt oder nach großen, staatswirtschaftlichen, zentralverwalteten Plänen? Überhaupt ist der Sklavenstand mit absoluter Gerechtigkeit schlecht vereinbar, es sei denn hoch abstrakt und außerhalb der Beteiligten. Zu allen Zeiten kamen Menschen in Sklavereiverhältnisse oder konnten sich daraus befreien oder steckten andere hinein, bzw. mussten sehen wie die anderen sich wieder befreiten. Der Auszug des JHWH-Volkes aus dem zentralistischen Pyramidensozialismus, allerdings mit einer ‚Religio-Duplex-Spitze‘, mag dann als Perfektionierung erscheinen, wobei sich die Probleme nur verlagerten, einmal in die neue ‚Eigennutzgesellschaftlichkeit‘ hinein und dann in die Außenbeziehung dieser neuen ‚Lebensform‘. An Konsequenz ist dieser Auszug (Formwechsel der Verhältnisse) vergleichbar mit der bürgerlichen Aufklärung eines Voltaires, der nur die Gleichfreiheit für Leute seines Standes forderte, ansonsten von den Investitionen auch in Sklavengeschäfte, gut lebte. Von wem hätte er auch ein Mittun sonst erwartet? Das entspricht dann Ihrer provokanten Frage, welcher Kubaner oder Venezolaner denn so viel schöpferischen Eigennutz aufbringen kann, dass sich dieser, i.S. von ‚Mandevilles Bienenstaat-Parabel‘, in Gemeinnutz transformiert??

        Dazu bemühen Sie weitere, nicht geschlossene Begriffsfelder oder Ringe. Der ‚schwarze‘ Sozialismus, durch den Industrierauch geschwärzte Arbeiterwiderstandsbewegung, die den Mehrwert falsch ausdeutete. Ja, das stimmt, aber zuvor schwanden die Lebensgrundlagen und ich wiederhole mich, angestoßen durch die kleine Eiszeit und den Zusammenbruch der alten Landfeudalordnung. Aus der Not des Überlebenwollens, offensichtlich ein ernstzunehmender Faktor der Realität, wurde der Merkantilismus geboren, die Menge und der Umfang des zu Handelnden stieg enorm und dazu verdoppelte und verdreifachte sich die Landwirtschaftseffizienz durch bessere Organisation, Düngung,…

        Vielleicht war schon die ‚Aton-Revolution‘ durch eine Dürrezeit mit angeschoben worden? Jedenfalls ist ein Eigennutz des Herrn Marx, wenn er gerne isst und seine Familie gut gekleidet sehen will und dafür schreibt und recherchiert nichts ‚absolut‘ ungerechtes, immerhin gehörte er zu den Bestsellern, jedenfalls kann ich nicht sehen, dass sich hieraus nicht auch Gemeinnutz entfaltet und seine Pyramide war eine geistige, intellektuelle. Dazu bedenken Sie, dass wir nicht wissen, wie schlecht es den Dockarbeitern und englischen Arbeitern im Manchester und anderswo ergangen wäre, wenn sich keine Reformisten am geschichtlichen Horizont gezeigt hätten, Saint Simon und viele andere. Sie hatten doch alle in Konkurrenz zueinander gewirkt, wieder ein Pluspunkt für den Gemeinnutz. Und die Definition von weißem Sozialismus habe ich noch vermisst in Ihrer Darstellung. Der rote bliebe dann für Kriegs- und Zarengegner? Blauer Sozialismus könnte dann für die Calvinisten vorbehalten werden usw…?

        Fassen wir einmal zusammen. Der Mensch handelt als sich erinnernder, mit planmäßiger Daseinsvorsorge, Arbeitende. Bei Nomaden ist die (Bereicheruungs-)Arbeit etwas spontaner, bei den Sesshaften, intensiver und langfristiger geplant. Beide handeln aus Eigennutz und die Sesshaft-Arbeitsteiligeren erlangen, über lange Zeiträume(!), erhebliche Zivilisationsvorteile. Dabei gab es immer wieder Gleichgewichtsbildungen gegen Übertreibungen, etwa wie beim Pyramidenbau, der später deutlich menschenschonender wurde (kleinere Formate).
        Schlaue Eigennützler, wie Friedrich Engels sen., als sozialhandelnder Fabrikant, waren ihrer Zeit voraus. Und reine Verteilungsgesellschaftlichkeit hatte sich auch schon um andere, mächtige Gesellschaftskräfte und Monopole, lange vor der Industrialisierung gebildet. Das vormoderne Köln hatte fast 30 % seiner Einwohner zu Almosenempfängern der Kirche gemacht, die Kirche, eine frühe Tante-SPD?

        Alles kann übertrieben werden, das stimmt, aber die Menschen suchen eigentlich fortwährend nach besseren Wegen. Ihr Eigennutzinstinkt lässt sie auch nach insgesamt sozialeren Gesellschaftsformen streben, auf die lange Sicht, egal ob Marx Erkenntnisfehler unterlaufen sind oder nicht.

        Und Ihre Verehrung der ‚arkanen‘ Weisheiten bei den Ägyptern oder bei Jeshua, passt nicht zu Ihrer Argumentation. Denn welchem Streben nach Eigennutz entspringen sie? Assmann weißt noch auf die Dauerkonkurrenz zwischen den Eliten hin, aber das kann doch positiv verstanden werden, wie der/ ein, Streit der Fakultäten. Und Jeshua hatte seine Gruppe (Tagestäufer um Johannes) und seine Gegner, die sehr irdischen Tempelverwalter und Schröpfer ihres Volkes, er war zuerst Steuerrebell, dann auch Prediger. Das meiste wurde ihm später in den Mund gelegt und zwar ab dem Zeitpunkt, als die lose organisierten Bischöfe in Rom zu Gesinnungsrichtern mutierten und jesuanische Spontanimprovisationen zu einer Staatsreligion ausgebaut/ verfremdet, wurde. Und unsere Paulusquelle ist mindestens eine doppelte, wurde also nochmals im späten ersten, frühen zweiten, Jahrhundert erweitert und umgeschrieben. Nix ist wie es auf den ersten Anschein zu sein scheint. –

        Marx wurde teilweise zum Stichwortgeber der Merkantilisten, wie Adam Smith ein halbreligiöser Fürsprecher der neuen säkularen Religion des ‚Stoffwechsels‘ war, von Anfang an. Er wurde beauftragt. Marx wurde es angetragen über einen väterlichen Freund in preußischem Verwaltungsdienst. Aber sein Erkenntnisstolz und Jähzorn ließen ihn das Angebot zurückweisen. Überhaupt stieß dieser Epikureer mit dem Hintern um, was er vorne gerade aufgebaut hatte. Ohne Engels wäre er unbekannt geblieben. Beide haben aber auch aus eigennütziger Begeisterung und auch aus missionarischem Eifer gewirkt. Realer Teamgeist lag beiden nicht. Sehr vieler Ihrer Beobachtungen und Schlussfolgerungen sind längst geschichtswirksam geworden, auch wenn sie Defizite enthalten. Da geht es Newton oder wem auch immer, nicht anders.

        Wir alle stehen im Geschichtsprozess auf den Schultern unserer Vorfahren, die Hinduisten sehen sich selber unter diesen Vorfahren. Jedenfalls ist die Kette der Entwicklung auch ein Sozialismus, eigentlich sogar eines ‚Ursozialismus‘. Und der Mensch selbst erhält zunächst sein Leben in der Zeugung, ist Empfangener und reift dann zu einem Erzeuger heran. Lufteinatmen und sich ihrer wieder entledigen (Goethe) ist das Wechselspiel von Nehmen-Geben-Nehmen-Geben usw… Ei oder Henne, egal? Das soziale wirkt in der Reihung, im Wechselverhältnis. Und wenn die frühen Oikonomien ihre Überschüsse gehandelt, die Basis aber eigengenutzt haben, dann zeigt sich, das Handeln mit Überschussproduktion nach der Urbedürfnisbefriedigung der Großgruppen gekommen ist, also entwicklungssekundär ist. –

        In der heutigen Zeit der ‚Überproduktionskrise‘, die auch eine allgemeine Arbeitsteilhabekrise ist, müssen aus der neuen Not der Zeit neue Formen des sozialen Umgangs entwickelt werden. Wie eine neue Eiszeit oder Warmzeit werden Menschen zu Verhaltensänderungen gezwungen und zugleich inspiriert, das ist ein Doppelprozess. Und nicht die Individualität der Menschen wird dabei umgepflügt oder bevormundet, sondern es liegt in der natürlichen Fähigkeitsaustattung der/ aller, Menschen durch Abstraktion und Neugestaltung aller Vereinbarungen/ Erwartungen, die Lebensverhältnisse anzupassen und zu optimieren. Fremdoptimieren hat da seine Grenze, wo gegen den natürlichen Eigennutz der Mehrheit optimiert wurde/ wird. Da gab und gibt es immer Wege, der Fremdbestimmung auszuweichen, das ist zutiefst menschlich und normal.

        Nun noch etwas zu Ihrer Herabsetzung des Ideen- und Wissens-Sozialismus. Das intelligible Wechselverhältnis ist keine Erfindung von mir, wie Sie mit Bittermine schreiben, sondern Erfahrung des Menschen, etwa als ‚Amor Dei intellectualis‘, wobei die Gottheit mehr funktional-pantheistisch (Spinoza) oder eben persönlich-individuell (deutsche Klassik/ Spätaufklärung) gedacht wurde/ werden kann.

        Dieser Sozialismus hat tatsächlich mit Mehrwert zu tun und Marx hat da wohl etwas durcheinander gebracht. Egal, wir sollten uns nie an Fehlern orientieren sondern gegenseitig bereichern und begeistern, wissend, dass wir keine Insekten sind, sondern im ‚D U‘ immer nur ein anderes Ich verborgen/ offen, empfindet, glücklich sein will, lebt.

        Das ist der Fichtepunkt-Wendepunkt in der allgemeinen Weiterentwicklung des Sozialismus, seit Ägypten. Einzelne hatten diesen Wendepunkt für sich und kleinere Gruppen auch schon früher entdeckt, warum nicht. Und die Priester hatten diese banale Einsicht arkan vor dem Fußvolk verborgen.

        Grüßend

      • Conrath // 25. Juni 2017 um 20:41 //

        @Egon alias JJ?

        Sie fragen und geben selbst eine Antwort. Na toll aber auch. Warum kommunizieren Sie hier dann überhaupt halböffentlich und schreiben Ihre neuen Erkenntnisse nicht gleich in Ihre Tagebuch?

        Darf es denn keinen Spaß machen, das ist Purismus/ Pietismus, jedenfalls ziemlich krampfig.

        Was bieten Sie feil?

        Denken Sie an Hubis Ermahnung, auf keine Party zu gehen, ohne was Ordentliches mitzubringen. Wo ist Ihr Beitrag? Die Bemerkung zu Waltomax Heterarchie? Es ist ein spannendes Thema, finde ich und wir sind noch nicht durch damit.

        Bevor Sie jetzt auch noch graue Haare kriegen oder Haarausfall, weil Sie nicht JJ sind, dann zeigen Sie es durch Eigenbeiträge und ich glaube es Ihnen sofort, aber danach.

        Ich Sie auch

    • Conrath // 24. Juni 2017 um 11:56 //

      [sozial > Sozialismus]

      • Karl Bernhard Möllmann // 25. Juni 2017 um 07:16 //

        . . .
        ALLES – was mit „sozi“ beginnt – ist die TARNUNG der Psychopathen für ihre Menschen verachtende UNTERDRÜCKUNG – die sie dann als angebliche „Gerechtigkeit“ verkaufen . . .
        .
        Der Mensch ist von Natur aus ein einmaliges Individuum & GLEICH-Macherei ist reinste, kriminelle UNTERDRÜCKUNG.
        .
        Kaum ist der trockene Alkoholiker „Capo“ Schulz, der die EU bis in die Flüchtlings-Katastrophe & den Brexit chaotisierte – aus Brüssel verschwunden – klappt sogar die die deutsch-französische Freundschaft wieder !
        .
        Jetzt will der Hund Schäuble’s volle Kassen plündern . . .
        .
        Manche nennen Psychopathen deshalb auch Sozi O Paten . . .
        .
        „Perfekt GETARNTE Kriminelle“ trifft es am besten !
        .
        Denn ihre ERGEBNISSE überführen sie regelmäßig!
        .
        HIER sollte die Politik dringend vom Fußball lernen !

      • Conrath // 25. Juni 2017 um 09:28 //

        @KBM

        ‚Alles‘? Wirklich?

  3. waltomax // 24. Juni 2017 um 11:56 //

    Eine Hierarchie funktioniert anders als eine Heterarchie. In einem Netzwerk können Strukturen verknüpft sein, die durchaus in sich hierarchisch sind. Wichtig ist, das das System für den Eintrag von Energie und Information offen ist, also für Veränderungen. Hierarchien sind das in der Regel nicht, sondern versuchen sich als geschlossene Systeme gegen den „entropischen Druck“ zur wachsenden Unordnung zu bewahren, was nicht funktioniert. Denn dazu bedarf es eben der nötigen Energie und Information von außen.

    Die Prägung der Menschen erfolgt immer in einer Weise, welche einem die Hierarchie als die einzig mögliche und legitime Ordnung vorgaukelt. Witzigerweise untergräbt das Pyramidion in einer Hierarchiepyramide immer die eigene Basis, indem es diese ausbeutet und damit schwächt.

    Der Zins – Kapitalismus entspricht einer solchen „Primitivordnung“ der parasitären und selbstzerstörerischen Hierarchie-Pyramide.

    Es ist einfach das Dümmste und ineffektivste an Ordnung, was man vorsehen kann. Eine Erziehung mit dem Ziel, alles und jeden in ein gschlossenes System zu pressen, ist einfach blöde, weil ohne jede Chance nachhaltig bestehen zu können.

    Da gibt es nicht zu reformieren. Dieses System wird untergehen, keine Frage.

    Ob die Menschheit so klug ist, dann heterarchisch zu denken, zu planen und zu organisieren und schließlich zu handeln, steht in den Sternen.

    • Conrath // 24. Juni 2017 um 12:06 //

      @Walter

      Genau!

      Den Schülern, Lehrern und Eltern fallen die vielen inneren Widersprüche schon immer häufiger deutlich auf. Wenn auf Abschlussfeiern Lehrerinnen erwähnt werden, die nichts erklären können (und wollen?) in ihrem Unterricht, in Fächern wie Mathe oder Pädagogik und die Schüler alle Prüfungen weit unterdurchschnittlich versemmeln, dann bleibt alles dennoch beim Alten, es sind eben selbstgefällige Beamte/ Angestellte.

      Also selbst wenn die Betroffenen merken, hier gibt es sehr deutliche Lehrerdefizite sorgt die kranke Hierarchie für den Erhalt dieser Witzveranstaltung.

      Freie Schulen würden eine Zeit wegschauen und dann irgendwann, mit einem Knall, den betroffenen Lehrern kündigen oder nachschulen, so wie es die Schweizer mit ihrer Schulgemeindedemokratie auch hinbekommen.

      • waltomax // 24. Juni 2017 um 12:22 //

        Auch bei freien Schulen ist entscheidend, dass sie als offene Systeme „gefahren“ werden.

  4. waltomax // 24. Juni 2017 um 12:13 //

    So ist es halt: Wir sind Primaten mit Affenhirnen, die nicht anders können, als in den Strukturen eines primitiven und verlausten Affenfelsens zu denken, zu planen, zu organisieren, zu steuern und zu handeln.

    Die Hierarchie wird von allen als naturgegeben oder sogar „gottgewollt“ propagiert und angenommen.

    Es gibt Hinweise für die Möglichkeit zur Entwicklung einer „heterarchischen“ Technologie, die wahrscheinlich kosmischen Rassen mit entsprechender Intelligenz zugänglich ist, uns aber jedoch nicht.

    Wünsche uns allen als „Krone der Schöpfung“ weiterhin wohl die Brust zu trommeln, das Maul auzureißen und…

    …zu stinken.

    Es mag als Gnade Gottes gelten, dass der Dumme nicht ermessen kann, wie blöde er ist.

  5. Libelle // 24. Juni 2017 um 12:40 //

    Alles die Vorbereitungen für die NWO?
    Sind die geheime Macht hinter den NWO-Plänen wirklich die Jesuiten?

    Wenn man sich die Videos Offenbarung 11 Die neue Weltordnung 6/8 und 7/8 anhört dann macht die Flutung mit Flüchtlingen in überwiegend protestantischen Ländern durchaus Sinn.
    Geplante, gezielte und mit geduldeter Gewalt einhergehende Umverteilung auf dem Weg zur NWO der Jesuiten. Und dann Armut für alle.

    • waltomax // 24. Juni 2017 um 13:17 //

      Der runde Tisch

      Man stelle sich einen runden Tisch vor. Da sitzen Leute, die ein Haus bauen wollen. Jeder kann eigentlich alles, aber die Verteilung der Kern – Kompetenzen (das, was einer besonders gut kann) sieht folgendermaßen aus:

      PersonI (Architekt, Bauzeichner, Maurer, Zimmermann)
      Person II (Bauzeichner, Architekt, Maurer, Zimmermann)
      Person III (Maurer, Bauzeichner, Architekt, Zimmermann)
      Person IV (Zimmermann, Maurer, Bauzeichner Architekt)

      Bauphasen seien: Planung, Vermessung, das Haus aufmauern, das Dach
      draufmachen.

      Also wird am runden Tisch jeweils der den Vorsitz haben, der die jeweilige Bauphase am besten leiten kann, weil das seiner jeweiligen Kernkompetenz entspricht. Ds nennt man „rotierender Vorsitz“.

      Nun wird die Person, die sehr gut im Bauzeichnen ist, krank. Der Architekt übernimmt, weil in der Prioritätenliste das Zeichnen das ist, was er als Zweitbester kann.

      Nach dieser HOLARCHIE funktioniert die Natur recht gut und effizient.
      Ein Gehirnschlag ist z. B. dem Ausfall des Bauzeichners analog. Aber das Gehirn kann Regionen aktivieren, in denen Bauzeichnen vertreten ist, wenn auch anfangs nicht so perfekt.

      Einen grossen Boss, der so allkompetent ist, alle Phasen des Baus zu leiten, gibt es nicht. Das sich anzumaßen, bringt Fehlerquellen, wie z.B. Fehlentscheidungen.

      Was sollen da die primitiven Affenordnungen von Leuten, wie den Jesuiten. Das ist verlaust und wird von der Natur ausselektiert.

    • Greenhoop // 24. Juni 2017 um 18:38 //

      Und dann Armut für alle.

      Genau dort geht die Reise hin, die Agenda 21 weist den Weg, hin zu Staatskindern, mit sustainable Developement, Smart Metern und einer sichtbaren Umverteilung. Das kann man natürlich alles rein akademnisch rauf- und runter erklären, am Ende geht es wohl um den Weltsozialismus, ähnlich wie im Video beschrieben.

      Aber muss man sich ängstigen, oder kommt man durch die positve Einstellung zum Leben nicht zu der Erkenntnis, dass das Menschenrecht in der Tat vor Eigentumsrechten steht und die Anhäufung letzterem genau dazu führt, dass die meisten Menschen auf der Welt bettelarm und nur einige wenige sehr reich sind ?

      Wir müssen auch weiterhin versuchen, friedlich zu widerstehen. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu tun, am wichtigsten ist es aber, die positive Einstellung zum Leben zu behalten. In diesem Zusammenhang müssen auch Eltern dafür sorgen, das sie ihre Kinder schützen und sich der Umerziehung widersetzen. Ganz häufig liegt es also an der Courage der Eltern, im Zweifelsfall gegen den Strom zu schwimmen. Ein sehr schöner Roman „Agenda 21“ von Glenn Beck zeigt dies sehr drastisch, ein paar Dollar und 2 Stunden die sich lohnen.

      • Libelle // 24. Juni 2017 um 19:04 //

        Auch ich bin dafür dass Menschenrechte vor den Eigentumsrechten stehen.
        Auch denke ich das die Unterschiede von Armut und Reichtum viel zu groß und ungerecht sind. Dies weltweit sowieso, aber auch schon national. Siehe Armutsbericht der BRD.

        Aber erschreckend und zugleich erhellend finde ich das Beispiel von Südafrika in dem Video.
        Jeder darf sich nehmen was er meint zu brauchen und der Besitzer kann und darf sich nicht dagegen wehren sonst wird er bestraft.
        Da ist der Willkür Tor und Tür geöffnet.
        Dies übertragen auf die BRD im Kontext mit den Flüchtlingen lässt Böses erahnen.
        Werden diese deshalb schon von der Justiz so schonend behandelt? Weil sie doch die Armen sind?

      • Greenhoop // 24. Juni 2017 um 20:07 //

        In jüngeren Jahre war ich Abonnent der „Time“, bin hierüber auf weiße Verfechter der Rassentrennung (Apartheid) getroffen und hatte somit einen guten Einblick in die Gemütslage dieser Menschen. Diese Menschen waren (leider) sehr davon überzeugt, dass die Rassentrennung seine Begründung habe, dieser Sichtweise konnte ich niemals folgen. Nach dem Ende der Rassentrennung kehrte sich die Geschichte um und nun wurden die wenigen Herren zu Verfolgten, auch keine Erfolgsgeschichte und Zeichen dafür, wie primitiv der Mensch gleich jeder Farbe, doch ist. In dieser Zeit, wurden 2 mir bekannter Menschen bzw. deren Freunde bei Raubüberfällen entweder sämtliche Knochen gebrochen, oder der Ringfinger abgeschnitten, die Kluft zwischen Arm- und Reich ist in diesem Land unvorstellbar und damit verschwinden bei einigen Menschen offensichtlich sämtliche Skrupel.

        In Europa haben wir 70 Jahre des Friedens und Wohlstands erleben dürfen. Insbesondere die Friedfertigkeit sorgt dafür, dass der „erhoffte“ Bürgerkrieg noch nicht stattgefunden hat und ich bin der festen Überzeugung, dass der einzige Weg zur Gegenwehr der ist, uns friedlich mit der offensichtlichen Landnahme/Invasion zu beschäftigen, so viele Freunde, Bekannte, Nachbar etc. zu informieren und für Proteste zu animieren. Es muss doch gar nicht kriegerisch enden, nur weil das Internet und viele Meinungsträger uns sagen, dass das so kommen wird. Im Gegenteil, mir sind ganz viele Menschen unterschiedlicher Nationen bekannt, die wollen ganz bestimmt keine Zustände wie in der Ukraine oder Venezuela, die wollen lediglich ihr Leben genießen.
        Wir müssen die Foren/Blogs hinter uns lassen und auf die Straße und zivilen Widerstand leisten, das geht und kostet am Anfang nur ein wenig Überwindung.

      • hubi Stendahl // 24. Juni 2017 um 21:48 //

        @Greenhoop

        Zitat:

        „Es muss doch gar nicht kriegerisch enden, nur weil das Internet und viele Meinungsträger uns sagen, dass das so kommen wird. Im Gegenteil, mir sind ganz viele Menschen unterschiedlicher Nationen bekannt, die wollen ganz bestimmt keine Zustände wie in der Ukraine oder Venezuela, die wollen lediglich ihr Leben genießen.“

        ich kenne überhaupt niemanden, der solche Zustände will. Ich glaube aber, dass Sie einen wichtigen Denkfehler in Ihrer lobenswerten Forderung haben. Die Tatsache, dass eine Agenda stets geplant ist, will heißen, dass ein Bürgerkrieg, in welcher Intensität auch immer, vorgesehen ist.

        Wenn Sie mit mir konform gehen, dass Organisation wie Pegida, Attac, Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace, Campact usw. unterwandert sind, dann wäre es blauäugig zu glauben, dass innerhalb der Zuwanderung sich nicht längst unterwanderte organisatorische Strukturen gebildet haben. Warum hat Macron den Ausnahmezustand als eine der ersten Handlungen verlängert? Gibt es wirklich nicht Wichtigeres? Ja, die Fahrt nach Berlin, um sich in der weiteren Vorgehensweise abzustimmen. Dort läuft eine Agenda inkl. Plan B.

        Sie wissen, ich war am Düsseldorfer HBF, bei der DÜGIDA. Das ist schon ziemlich unterirdisch. Ein paar Dutzend brave Chaoten schwenken preussische und deutsche Flaggen, gegenüber sitzen fünfzig 20 jährige Antifas, die sinnlosen Müll zur Selbstabschaffung vor sich her brüllen und das Ganze garniert mit fast 800 Polizisten. Gott sei Dank habe ich bei der anwesenden Presse Unterschlupf gefunden.

        Ich sag´s nicht gerne. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich, eine gewichtige Zahl von „Aufgewachten“ zu rekrutieren. Aber ein Versuch ist kein Versuch.

      • Greenhoop // 24. Juni 2017 um 22:13 //

        @hubi

        Ich gehe mit Ihnen konform, dass die Anzahl der Zweifelnden noch immer gering ist und dass selbst im Kreis der scheinbar „Informierten“ noch sehr viel Unwissen/Desinformation vorherrscht, ich möcht mich da gar nicht ausnehmen, zu vielfältig die Informationen, zu widersprüchlich vieles davon.

        Unabhängig davon bin ich der festen Überzeugung, dass der Mensch trotz all der Täuschung instinktiv in Lage ist zu unterscheiden, was richtig oder falsch, gut oder schlecht für die Menschheit ist.

        Daher gebe ich die Hoffnung nicht auf, auch wenn ich mich schon anders auf GEOLITICO geäussert habe, dass ein bedeutender Teil der Menschheit realisiert, dass die konstruierten Probleme durch Wissen, Überzeugung und Unbestechlichkeit für den notwendigen Gegendruck sorgen können.

        Ich werde mich niemals dieser NWO unterordnen, es gibt zumindest für mich keine Alternative als an den friedliche Widerstand zu glauben.

    • hubi Stendahl // 24. Juni 2017 um 19:39 //

      @Libelle

      Im fortgeschrittenen Teil 7 Ihrer dankenswerterweise verlinkten Videos spricht ein Zuschauer den Kern an: „Neuverteilung der Güter“. Der Vortragende hatte einen „moderneren“ Ausdruck parat: „Diebstahl“. Der hat durchschaut, was hier als Sozialismus in Form der Worthülsen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verkauft worden soll. Und nicht nur von den römischen Verbrechern, sondern auch von den Handlangern angefangen bei Marx, über die alten NGO´s Fabian Society / Chatham House / Frankfurter Schule, bis hin zu den aktuellen Gangstern unter sozialistischer Flagge, wie das CFR, die Atlantik Brücke und der unter dieser Flagge agierenden Staaten, deren Parteien, wie SPD und CDU, die alle „sozial=sozialistisch“ sind. Das ist der Trick, mit dem man selbst die UNO mit ihrer Agenda durchseucht hat. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob sie indoktriniert sind, wie von einer Merkel anzunehmen oder einfach nur ihren Vorteil suchen, was die Mehrheit sein dürfte. Die „Gleichheit“ wird zum Ersatz für „Gerechtigkeit“. Manche Zusammenhänge sind eben ganz unakademisch zu verstehen.

      Wer Lust hat, hier mal aus den 70igern eine Analyse von Graf von Westphalen (Jurist) aus den 70igern als pdf, mit dem Titel: „Freiheit – Gerechtigkeit – Solidarität: was CDU und SPD darunter verstehen“

      Was verstanden die Parteien unter Sozialismus im Vergleich zu den heutigen Realitäten und wer hat diese Realitäten geschaffen. Richtig, die Sozialisten bzw. die die den Begriff für sich beanspruchen:

      https://pub.uni-bielefeld.de/publication/1785146

  6. Hozschnittartig:

    es wird sich (bis zum nächsten Knall) gar nichts ändern da die Phalanx der Unfähigen im Verbund mit der Phalanx der (auch nur vermeintlichen) Nutznießer als überwiegende Masse (=Demokratie) ihre Meinungen und Selbstwertgefühle nicht angetastet haben möchte.

    Geistig kann man schon mal des Wasser den Berg hinanlaufen lassen wollen (so mit der Archimedische Schraube), das nächste Naturereignis bringt alles wieder ins Lot.
    Es ist eben so, daß der erfolgreichere Handel im Schnapsverkauf an Eskimos bestand und nicht im humanistisch geprägten Austausch.

    Wie sagt Geyer (über die Dummheit) so schön: nicht wegen sondern trotz der Schule lernen wir fürs Leben.

  7. waltomax // 24. Juni 2017 um 13:22 //

    Stellen Sie sich vor, Sie sollen Trump, dem Pontifex maximus oder einem SAUdi – Prinz erklären, was eine HOLARCHIE (siehe oben) ist…

  8. waltomax // 24. Juni 2017 um 13:39 //

    Wenn wir wieder einmal über Frau Merkel wettern oder uns sonst über das System meckern, sollten wir uns vielleicht bewusst machen, dass es keine Chance hat. In diesem „anachronistischen Kontext“ zu argumentieren, bringt nichts mehr.

    Eine „NWO“, die auf einer Pyramidenstruktur basiert, ist in der Natur nicht nachhaltig.

    Wenn die Pseudoelite glaubt, eine solche wider die Natur etablieren und halten zu können, ist sie noch dümmer, als ohnehin schon anzunehmen ist.

    Dann sind diese Vögel so blöde, dass sie scheppern.

  9. Conrath // 24. Juni 2017 um 14:01 //

    @Walter

    Ein ‚Holarchieverständnis‘ würde diese Leute von ihrem naturalistischen Glauben abbringen und ihre falsche Selbstsicherheit zerstören.

    • waltomax // 24. Juni 2017 um 14:15 //

      @Conrath:

      Eigentlich ist es leicht, der Nomenklatur des Stuhl mit einem einzigen Ruck unter dem Hintern wegzuziehen. Argumentativ zumindest. Doch dann würde diese den Propaganda – Meteorismus so hochfahren, dass die Sitzposition auch ohne Stuhl erhalten bliebe. Freischwebend furzend, sozusagen.

      Es hat m. E. keinen Sinn mehr, sich mit dem bestehenden System zu beschäftigen, denn das bindet nur Zeit und Energie, welche man für den Entwurf des anstehenden Neuanfanges dringender benötigte.

    • Conrath // 27. Juni 2017 um 09:26 //

      Lieber KBM,

      gut dass Sie in Ihrer Argumentenot wenigstens auf diese Übertreibung ausweichen können. Fragen Sie doch einmal, wie lange es den, bei uns sehr seltenen, Gelegenheitskochlöfel (Schuhsohle) noch in der Realerziehung in den 60-igern gab.

      Die Mutter spielte mit der Geige und wir Geschwister musizierten dazu, Klavier, Flöte, Akkordeon. Nachbarskinder und Nichten und Neffen waren immer gerne bei uns zu Hause, fuhren oft mit in die Ferien (30 x Holland zu Ostern u.i. Sommer). Allen ihrer Schüler brachte Mutter Schwimmen bei, sie war eine Entängstigungskünstlerin, später Hilfskonrektorin, eckte an, weil sie sich nicht an falsche Vorschriften hielt (bei der Mengenlehre und im Kunstunterricht). Die jungen Kolleginnen machten es ihr nach (keine hässlichen Zeitungskollagen, dafür Malfarbenbilder,usw…)…

      Sie hatten Ihre Eltern früh verloren und ich kann Ihren Schmerz da verstehen, aber nutzen Sie ihn doch nicht zu Lüge und Unterstellungen. Freuen Sie sich an Ihren Enkelkindern, seien ‚SIE‘ lieb zu ihnen, das heilt die alten Wunden.

      Ihr Rathlos-Aufhelfer ‚Cony‘

  10. pedrobergerac // 24. Juni 2017 um 20:24 //

    Es gbt Alternativen.
    Aber vor Allem gibt es neue Denkansätze:
    „Alles Wissen der Menschheit ist in unserenen Genen gespeichert.
    Es gilt nur eine Methode zu finden, welche dieses Wissen hervorholt.“
    https://www.sein.de/die-tekos-schule-11-jahre-schule-in-einem-jahr/

    • [email protected]

      Interessanter Artikel den Sie da verlinkt haben…. Jedoch sollte man meiner Meinung nach vorsichtig sein mit privaten Schulen… auch bei dieser tekos-Schule, die auf den ersten Blick ja nett rüberkommt.

      Beim runterlesen der Kommentare stösst man fast zuletzt auf einen Anton, der zwei russische Seiten zur tekos-Schule verlinkt…. da kommt das tekos Konzept nicht mehr so nett rüber.

      Zitiere Anton

      Das klingt ja alles wunderschön. Anders allerdings könnte das Urteil ausfallen, wenn man des Russischen mächtig ist, und sich selbst ein Bild machen kann. So ist z.B. oft von einer Sekte die Rede. Der Tagesablauf ist von 5 bis 21.30 komplett geregelt. Keine Zeit zur freien Verfügung. Keine Ferien die den Namen verdienen (in den Ferien baut man z.B. Häuser für sich und andere Kinder). Sprich, die Kindheit werden ihrer Kindheit komplett beraubt. Es ist bis jetzt auch kein einziger Fall bekannt, wo ein Absolvent dieser Schule irgend etwas „außergewöhnliches“ außerhalb der Schule erreicht hätte.

      http://www.myjulia.ru/article/202822/
      http://www.detkityumen.ru/forum/1391824/

      Haben Sie Pedro, noch andere Infos zum tekos-Schulkonzept.?

      • pedrobergerac // 27. Juni 2017 um 12:21 //

        @dragao
        Ich arbeite selbst in meiner Freizeit in einer freien Schule an der man sich von verschiedenen Konzepten und pädagogischen Philosophien meines Erachtens das Beste geholt halt. Das Tekos Konzept gehört aber nicht dazu.
        Meine kleinen Kinder besuchen diese Schule und sie sind Beide sehr glücklich dort. Ihre Persönlichkeit darf sich da frei entwickeln und entfalten, verbunden mit sehr sehr viel Bewegung in einem sehr gro0en Gartenwaldgrundstück mit viel Wasser drumherum.
        Meine Gro0e Tochter hat eine staatliche Schule besucht und ist leider ein perfekter Systemling.
        Zum Thema Tekos sucht man am Besten nicht mit GOOGLE:
        https://duckduckgo.com/?q=schetinin+schule&t=ffsb&ia=videos

        Ebenfalls sehr interessant das Konzept der Lais Schule.
        https://duckduckgo.com/?q=lais+schule&t=ffsb&ia=web

        Zum Thema Lernen und Erziehung empfehle ich auch von
        Jane Lidloff „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ und
        Alice Miller „Am Anfang war Erziehung“.

        Das Konzept der Tekos – Schule zeigt, wie lernfähig der Mensch ist. Es ist geistig sehr elitär. Vor allem der frühe Tagesbeginn ist nicht so einfach ziu verdauen.
        Ob es Bestand haben wird in einer zukünftigen Gesellschaft wird sich noch zeigen. Meines Erachtens nur dann, wenn parallel dazu die Geistesbildung im Steinerschen Sinne stattfindet. Unsere Welt ist alleine mit unserem dreidimensinalen Wissen nicht wirklich begreifbar. Dies sollte aber der eigentliche Sinn einer jeden Schule sein. Das bißchen Fachwissen kann man sich dann beizeiten immer noch aneignen wemm man weiß WER und WARUM man ist und weiß was man kann.

        Noch eine weitere Gedankenanregung:
        Unser staatliches Schulsystem produziert nicht nur Untertanen sond mittlerweile immer mehr Lehrer mit Burnout Syndrom.
        Dieses Schulsystem ist menschunwürdig und widernatürlich, als solches nicht dauerhaft und wird somit genauso untergehen wie der Rest.

        Kein Übel wäret ewiglich.

      • @pedro

        Ich arbeite selbst in meiner Freizeit in einer freien Schule

        Ok Pedro… ich verstehe natürlich Ihren Standpunkt… und ja, meinetwegen können sich erst Weltler auch den Luxus der Kritik, über staatliche Schulen erlauben…. obschon auch bei den Erstweltner der 90% totale Analphabetismus noch keine 200 Jahre her ist.

        Hier in Brasilien, braucht man keine 200 Jahre zurück zu gehen… 30 Jahre reicht und schon sind wir beim 70%-80% Analphabetismus…. Niemandem käme es hier in den Sinn, öffentliche Schulen derart nieder zu machen, wie das hier auf dem Blog geschied… im Gegenteil.

        Also man sollte einfach mal etwas kürzer treten… und ja, sich des Glücks bewusst sein, dass man in einer Weltgegend lebt, wo man sich so allerlei Erstweltgehabe erlauben kann.

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 14:30 //

        @pedro & dragao (in der Hoffnung ihr seit noch nicht eins > argumentativ einig)

        Es ist paradox, aber die Sekten bekommen oft die besten Schulen hin (Jesuiten, Anthros, Geldanbeter in St. Gallen und Witten), den intensivsten Unterricht, das zeigt der wirklich pragmatische Tiefenvergleich. So ist meistens die Selbstverwaltung der neuralgischste Punkt, auch weil sich immer wieder, auch ohne unmittelbare Sektenanbindung, im Hintergrund die sogenannten grauen Herrschaften/ Damenschaften, bilden, das ist meine eigene Erfahrung an einer großen dreizügigen Waldorfschule aus Lehrerperspektive und an zig Waldorfeinrichtungen, aus der beauftragten Planerperspektive. Die schöne Freiheit endet dann regelmäßig in Gruppen und Kleinstgrüppchen.

        Obwohl das auch wieder etwas normal ist. Diese Grauen sind kein NWO-Phänomen, sondern einfach auch diejenigen, die eben noch das 7. Fest organisieren, die Stundenplanverteilung wirklich fertigstellen und das sich das Baudarlehn auch schriftlich quittieren lassen von der GLS oder Kopfschmerzbank, alles noch zusätzlich neben ihrem Lehrpensum erledigen, es ist also meistens zugleich die ‚Arbeitselite‘.

        Und etwas von dieser ‚Kultur der Grauen‘ ist somit garnicht übermäßig zu kritisieren. Erst wenn der fundamentalistische Naturalismus, von was auch immer abgeleitet, durchschlägt und dann echte Sektenentscheidungen gefällt werden, zum Schaden der Heranwachsenden, denn die sind auf eine ausgewogene äußere, wie semantisch-innere Kost angewiesen, nehmen, was wir Älteren ihnen geben, wird es dann problematisch! Da liegt die ausgleichende Verantwortung bei den weiteren Beteiligten! Deswegen sind dann Mitwirkende, auch teilzeitunterrichtende, Eltern pures ‚Bildungsgold‘ wert. Und überall wo Menschen zusammenkommen gibt es Anlässe auch Fundamentalismen zu entwickeln, leider. Das kann durch gute Zusammenarbeit überwunden werden, muss aber dennoch permanent erfolgen, kann nicht für 7 Jahre auf Vorrat gebildet werden. Und so passiert es, dass aus ganz fundamentalistisch-verschrieenen Grüppchen auch wieder gute, nach innen freie, Schulen entstehen können und umgekehrt, ist erfahrbar, das einst freie Teams nach Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sind.

        Letztlich braucht es auf regionaler Ebene eine permanente, sog. ‚Schuldemokratie‘, am besten gleich nach Schweizer Vorbild. Auch da brennen Sachen an, aber wir sind Menschen und können im Zusammenwirken nach Regeln (= Bildungssozialismus) mehr erreichen, als in fixen Staatsformen oder fixen Konzepten.

        Auch eine Peter Petersen oder Montessorischule kann von den Beteiligten an die ‚innere Wand‘ gefahren werden. Also genau hinschauen und den Hang zu Pauschalurteilen bekämpfen, sonst besteht die Hölle daraus, dass alle Forenteilnehmner mit abweichender Meinung von Con, mit diesem eine (längere?) Zeit verschmelzen müssen (als modernisierte Höllenvariante). Schwarzer Humor beiseite, auch Staatsschulen mit guten Teamworkgewohnheiten und Eltern-/ Schülermitwirkung, können gute ‚Lernatmosphären‘ bilden, bis in die Schulgestaltung hinein, Pflanzen, Farben, Raumbereiche,…. Aber nie und nirgends geht es ohne echte ‚Bildungsbegeisterung‘.

        Dann habe man sich Künstler von der Straße oder aus dem nächsten Atelier oder Labor zu besorgen, die den Schülern etwas von ihrer Begeisterung weitervermitteln. So bin ich auch von einem verrückten Elternteil an die Schule gerufen worden. Kann ‚der Halbspinner‘ uns nicht die Ferienvertretung für Chemie machen der begeistert doch immer so. Daraus wurde dann Mathe, später hat mich dann ein Dozent an die TU berufen usw… Eigentlich ging es immer nur um die Überwindung der Tendenz zur Langeweile (in den Lehrplänen und Anforderungskatalogen) bei diesen Projekten. Und da ich mich von den grauen Funktionsjobs immer, soweit möglich, zurückhielt (sprich immer eher faul war, genannt > ‚für Neues offen‘), blieb es bei der Langeweileabwehr, auch im den eigenen Büro undden Betrieben. Da war ich dann nicht mehr ganz alleine der notwendige Graue im Hintergrund (Grund kommt vermutlich von Grau und Grauen > Wort-/ [Begriffsklärung] nach KBM?).

        Ich Euch auch

        (und bitte keine voreiligen Suizidwünsche reifen lassen, sonst landet ihr noch bei/ in, Euren Lieblingsfeinden, z.B. einer riesigen Merkelwolke, dagegen ist das alte Augustinische ‚Pech- und Schwefelmodell‘ geradezu paradiesisch und alle Linken finden sich in der AfD und die Rechten im ‚Arbeitskreis für konsequente Staatszerschlagung‘, wieder usw…, @Hubi aufpassen (lassen Sie uns das lieber im Malkasten in ’neutralisierender‘ Freundschaft besprechen).

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 14:32 //

        „und die sich das Baudarlehn auch schriftlich quittieren lassen“

      • pedrobergerac // 27. Juni 2017 um 21:46 //

        @dragao
        Ich weiß nicht wie in Brasilien die (staatlichen) Schulen funktionieren.

        Aber so wie sie hier funltionieren, dass die Absolventen daraus deformiert hervorgehen, finde ich dieses Bildungssystem als Teil des Unterdrückungsapparates suboptimal. Der Mensch ist nicht als Untertan bestimmt.

        Aber dieses Sytem schafft die Voraussetzungen, dass wir Menschen als Weidevieh für die Eliten besonders gut funktionieren. Also lehne ich es ab.

      • @pedro

        Der Mensch ist nicht als Untertan bestimmt.

        Dass stimmt…. zumindest sollte es so sein… obschon mir so manch ein Erdenbürger genau das Gegenteil vermittelt…

        Staatliche Schulen sollte man aber meiner Meinung nach eher reformieren, statt verdammen… immerhin kann man dabei, vom Analphabet bis Akademiker oder Berufsmann sich bilden ohne sich dabei masslos zu verschulden…..

        … private Schulen sind meisst ziemlich teuer…. Was genau wünschen Sie sich @Pedro… chilenische Verhältnisse…. wo so zu sagen jedermann/frau hoch verschuldet aus der Ausbildung kommt… oder gar, Ausbildung nur für Eliten..

      • pedrobergerac // 27. Juni 2017 um 23:55 //

        @dragao

        DAS wünsche ich mir.

        „Der Grüne Planet“

        Ich habe das schon so oft gepostet, dass Sie es vielleicht schon gesehen haben könnten.

  11. Der Artikel spricht mir aus der Seele und endlich mal das Offensichtliche aus. Fast alle Menschen scheinen das Offensichtliche nicht sehen zu wollen, obwohl es offensichtlich ist. Sonst wäre es nicht nötig gewesen, daß endlich mal jemand das Offensichtliche ausspricht. Sogar in den Kommentaren zum Artikel ist es nicht besser. Interessant ist der verlinkte Artikel zur Tekos-Schule, insbesondere die sich in der Minderheit befindlichen Kommentare dort. Die Mehrheit hat niemals Recht!
    Ranma

    • @Ranma

      Mit der Schetinin-Schule habe ich mich sehr beschäftigt. Ich finde dieses Konzept großartig. Nicht nur die Lernstruktur an sich ist einzigartig, sondern auch das Traditions- und Heimatgefühl (Kulturerbe) wird hier gelebt
      (das, was man bei uns abschaffen will und teilweise schon abgeschafft hat).

      Hier ist ein Video, in dem ein Schüler der Schetinin-Schule alles erklärt; es ist zwar etwas länger, aber dafür umso kurzweiliger, weil faszinierend:

      https://www.youtube.com/watch?v=YuTNZV_o4Qw

      Und hier ein Erfahrungsbericht einer Besucherin der Schetinin-Schule:

      https://wedischeskind.wordpress.com/2016/06/16/schetinin-schule-in-tekos/

      Ist doch klar, dass solch ein Konzept nicht nur in DE niedergemacht, boykottiert und somit verhindert wird.

      • Conrath // 25. Juni 2017 um 21:09 //

        @Rosi

        Es gibt viele Reformschulen und Reformkonzepte und neue Ansätze. Schetinin ist ein spannender Teil davon. Es über den grünen Klee zu loben ist nicht sinnvoll und die Videos dazu wurden hier schon mehrfach eingestellt.

        Grundsätzlich kann jeder selbstbegeisterte Mensch auch andere Menschen begeistern. Das ist also nicht einzigartig sondern kann spontan erübt und praktiziert werden.

        Vielleicht erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit. Selbst wenn viele Lehrer im Trott waren, es gab doch immer auch Einzelne die wirklich was rübergebracht haben, ihre Schüler gemocht hatten und sich einsetzten und entwicklungsfähig sind wir alle, wenn wir wollen und vor neue Herausforderungen gestellt werden. –

        Machen Sie Ihre eigene Schetininschule mit jungen, aus dem Ausland hierhin verschlagenen Menschen. Sie brauchen dringend deutsche Muttersprachler. Begeistern Sie andere Menschen´!

        Wie das geht?

        Durch echten, tiefen Respekt, den wir anderen entgegenbringen, erstmal schenken. Das wandelt sich zu Dankbarkeit und Nachahmung und schon haben Sie Menschen die mittun und mitwirken wollen. Das schlimmste sind Vorurteile. Der andere bekommt diese Abwertung intuitiv mit und ist verstört. Dann ergeben sich Aufschaukelungsketten zu gemeinsamen Gewalttaten usw… Nicht jeder wird erreichbar sein, aber es ist immer wieder erstaunlich, wenn Menschen sich gegenseitig helfen, über sich hinauszuwachsen.

        Illusionär?

        Nicht, wenn man sich mit dem richtigen Team zusammentut. Überall gibt es kommunale Möglichkeiten dafür. Wer etwa hier Festgehaltene und mit falschen Versprechen Angelockte, noch weiter durch Formalismus und Daueruntätigkeit zermürbt, zusammenpfercht und isoliert, darf sich nicht wundern. Und es sollte frühzeitig auf Mitwirkung der Betroffenen gesetzt werden. Schweden zeigt wie es nicht geht, einfach so bürokratisch-naiv weitermachen. Auch in Paris und in Belgien wird es sichtbar. Gettobildung produziert Gewalt, das wissen alle professionellen Städtebauer schon seit langem nur nicht unsere versponnenen und heuchelnden Politiker. Es gibt auch andere, meist auf kommunaler Ebene.

        Geht nicht?

        Doch, so wurde die Bronx in NYC vor über 20 Jahren durch Bewohnerprojekte sehr schnell und nachhaltig entkriminalisiert. Anfangs waren die Dealer, Pistolleros und Dirnen skeptisch, sehr bald konnten genügend Menschen einbezogen werden, dass die Ordnung wieder zurückkam. Solche Projekte gibt es weltweit. Naivität im Umgang mit Hochfrustrierten ist hingegen sehr gefährlich.

        Alles ist eben auch in semiprofessionellen Gruppen zu organisieren, samt der eigenen Sicherheit. Also drehen Sie meinen Vorschlag bitte nicht um. Er ist kreativ gemeint. ‚Schetinin ist überall‘, oder genau da, wo wir es gemeinsam wollen!

        Grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 27. Juni 2017 um 09:12 //

        . . .
        ZITAT @ Con ratlos:
        .
        “ ‚Schetinin ist überall‘, oder genau da, wo wir es gemeinsam wollen!“
        .
        DAS ist kriminell gequirrlter Quatsch vom Quatschologen !
        .
        Ich versuche bereits seit über 40 Jahren in Deutschland eine Schule zu finden, zu gründen oder wenigstens zu erfinden – wo die kriminell professionelle GEHIRN-Wäsche des „militärisch industriellen Komplexes“ (auch „NWO“, „Globalisten-Sekte“ oder „pax americana“ genannt) NICHT die Gehirne unserer Kinder mit PSYCHOPATHEN-Bildung vergiftet & zerstört !
        .
        Es herrscht Schul-PFLICHT in Deutschland – und die Psychopathen verteidigen dieses Schlüssel-MONOPOL ihrer kriminellen Macht – seit über 40 Jahren KEINE Genehmigung für eine FREIE Schule, auf der Kinder LOGIK lernen dürfen, und zum Beipiel ihre individuellen Hoch-Begabungen nach eigenem Gutdünken fördern dürfen & können !
        .
        Die ANGST der Psychopathen vor der FREIHEIT ist gerade hier grenzenlos – denn Kinder die LOGIK kennen & trainieren, weil sie DENKEN können & Zusammenhänge VERSTEHEN – bedeuten „Lebensgefahr für Psychopathen“, weil sie die LÜGEN des kranken Establishments durchschauen würden . . .

      • Karl Bernhard Möllmann // 27. Juni 2017 um 09:30 //

        . . .
        Der neueste Angriff auf die FREIHEIT unserer Kinder führte unsere Regierung erst vor wenigen Tagen zu der schlimmen Entscheidung – daß bereits KITA’s die Eltern derjenigen Kinder bei den staatlichen Behörden DENUNZIEREN MÜSSEN – die ungeimpft sind – obwohl die Original-KIGGS-Studie an 18.000 Kindern vom Robert-Koch-Institut im Auftrag der Bundesregierung nach Jahren genauester Beobachtungen und Millionen von erhobenen Daten im Jahre 2003 zu dem schockierenden Ergebnis kam, daß ungeimpfte Kinder allgemein GESUNDER sind als die geimpften . . .
        .
        DIESE Studie kennt daher fast niemand !
        .
        Inzwischen wissen wir mehr – AUTISMUS findet sich laut der neuesten HARVARD-Studie zu 470 Prozent häufiger bei geimpften US-Kindern, als bei ungeimpften . . .
        .
        https://jonrappoport.wordpress.com/category/vaccinegate/
        .
        SOLANGE die Kriminellen von big Pharma nicht nur in den USA die so genannte „Gesundheits-Politik“ steuern – haben gerade unsere Kleinsten KEINE Chance !

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 09:39 //

        @KBM

        Verallgemeinern Sie bitte nicht Ihre persönlichen Frusterfahrungen der eigenen Schullaufbahn.

        Es gibt kein Schulparadies, nur durch Aufhebung der allgemeinen Schulversorgung. Es würde allerdings sehr sinnvoll sein den Bildungsgutschein einzuführen, eine alte Diskussion, damit Eltern stärker an der jeweils auszuwählenden oder zu gründenden(!), Schule mitwirken könnten. Ich habe an 5(!) Schulgründungen direkt mitgewirkt, wie viele konnten Sie bisher begleiten?

        Und richtig, mir graust vor Leuten wie Ihnen, wenn die jemals wieder Schulminister werden würden, ohne jede ‚Bildungsübersicht‘. Das Sie mit Bildungsinhalten nicht differenziert umgehen können, haben Sie hier im Forum vielfach unter Beweis gestellt.

        Ihr Bildungsberater Cony

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 09:51 //

        @KBM

        Jetzt kommt wieder eines Ihrer 5 Standardthemenfelder, hier Impfkritik (im Rahmen rigoristischer Medizinkritik).

        Danke, lieber Scientologe Möllmann

  12. Karl Bernhard Möllmann // 25. Juni 2017 um 07:25 //

    . . .
    Herbert Ludwig ist es wieder einmal gelungen – das WESENTLICHE Bau-Material für eine freie Welt im Frieden zu isolieren – und uralte kriminelle Überlieferungen der Psychopathen in’s helle Licht unserer angeblich „modernen“ Welt zu zerren !
    .
    DANKE für dieses MEGA-wichtige Thema & das treffende ZITAT von Carl-Ludwig Furck:
    .
    „Der Grundsatz, ´das Kind gehört dem Staat´, den jede totalitäre Staatsform vertritt, war hier bereits vorweggenommen.“ Das Menschenverachtende lag insbesondere darin, dass sich die Sorge nicht auf Wohl und Gedeihen des Heranwachsenden richtete, sondern auf seine künftige Brauchbarkeit, seine Leistung. „Das Schulwesen stand in erster Linie im Dienste der merkantilistischen Wirtschaftspolitik, der Zwecke des Militärs und der Verwaltung. (…) Die Auswahl der zu fördernden Eigenschaften war von der durch den ´Staat´ geforderten Brauchbarkeit festgelegt.“
    .
    HIER beginnt die Arbeit – und es ist noch ein weiter Weg zur FREIHEIT in FRIEDEN & WOHLSTAND – DANKE Herbert Ludwig !

    • Karl Bernhard Möllmann // 25. Juni 2017 um 07:34 //

      . . .
      Als erstes gehört das staatliche Monopol der Schul-Pflicht auf den Prüfstand – Frankreich & Amerika leben wunderbar auch OHNE diesen Staats-Terror – der seit Jahrzehnten unsere BESTEN unterdrückt.
      .
      Genies & Hochbegabte gibt es überall!
      .
      Genau wie beim Telefon.
      .
      Ewiger Stillstand wurde erst überwunden – als JEDER Telefone & Verbindungen liefern durfte – Samsung & Apple waren einfach zu gut für Siemens & Nokia . . .
      .
      Echte Konkurrenz belebt das Geschäft.
      .
      Wird Zeit unsere Schulen endlich vom staatlichen WAHN zu befreien !

  13. Hatte gestern eine Begegnung der besonderen Art mit einem pensionierten (!) Lehrer der die These vertrat die Schule habe einen Erziehungsauftrag (speziell Sexualkunde) im Sinne staatlicher Vorstellungen – letztendlich also zur Konditionierung bestimmter Verhalten, die argumentativ (war da nicht irgendwas?) immer als im Sinne der Förderlichkeit für die Gesellschaft angeführt wurden. Wenn das nicht funktioniert wie es soll sind eben die Eltern schuld, schlimmstenfalls ein schlechter Lehrer und auf die Frage hin, warum man als Eltern dann auf Kosten seines Kindes ausprobieren soll der Lehrer gut oder schlecht ist wechselte das Thema.

    So weit aus der Praxis. Am Artikel wie Großteil der Diskussion vermeine ich auszumachen, dass hier über eine Blaupause geredet wird – wobei deren Theorie in sich ebenfalls überwiegend als durchaus stimmig darstellt. Um mal bei diesem Beispiel zu bleiben:

    Die Blaupause, die ein Architekt entworfen hat, kann ein Schmuckstück seiner Kunst sein und jeden Bauherren in ihren Bann ziehen. Offen bleibt, was der Statiker davon hält und erst recht, ob die Baumaterialien das hergeben.
    Und so sehe ich das hier: wie im Witz von den zwei Bayern und dem Japaner, der nach dem Weg fragt, auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch aber keine Antwort bekommt. Nachdem er weggegangen ist meint ein Bayer zum anderen: Sprachen könnens schon, aber nutzen tut ihnen nix.

    Und das geht ja schon mit den Begriffen los: was denn heißt Schulpflicht? Eben nicht das, als dass es ausgegeben wird, grundsätzlich soll es den Staat vor Analphabetentum bewahren denn umgekehrt besteht ja keine Leistungspflicht womit letztendlich nur die Frage der Organisation übrig bleibt.

    Nochmals zur Verdeutlichung: warum also sollte ein 1-er Schüler sich in der Schule Hämorrhoiden ansitzen und zu Tode langweilen statt die Zeit anderweitig für sich zu nutzen bis ihn der Rest der Klasse wieder eingeholt hat? Oder: was, wenn die Eltern einen solchen Schüler (aus welchen Gründen immer) auf die Sonderschule schicken? Der geneigte Forist wird dem Begriff der Schulpflicht neue Aspekte abgewinnen: die Juristen (ja, schon wieder) sicherlich nicht, Eltern, die sich der Plattheit solcher Begrifflichkeiten entziehen wollen landen letzten Endes hinter Gittern.

    Um auf das obige Beispiel zurückzukommen: die Architekten (Politiker) mögen ein Gebäude ihrer Wahl entwerfen, die Statiker (Juristen) wären berufen ihnen mitzuteilen, dass dies so nicht geht – was sie aber nicht tun, im Gegenteil – und das Material leidet an den grundsätzlichen Eigenschaften überhaupt. Was dabei herauskommt ist jedem Praktiker verständlich, nur nicht den Theoretikern die an ihren Argumenten so lange herumschrauben bis die Theorie in ihrer verkleisterten Eigensphäre leidlich zusammenhält – dass das Resultat alles unter sich begräbt ist ihnen egal.

    Dem geneigten Leser wird dann auch aufstoßen wie weit er argumentativ kommen wird. Was mir gestern experimentell bestätigt wurde.

    • Conrath // 25. Juni 2017 um 12:59 //

      @Heinss

      Ihr Text ist etwas sprung- und lückenhaft. Das Schule mit gesellschaftlichem Gelingen zu tun hat ist banal. Die Frage ist daher zu erweitern, wie offen sich diese Prozesse rückkoppeln mit allen Beteiligten. Das müssten Sie dann aber auch abstrahieren können.

      So macht Ihr Artikel einen halbpeinlichen Eindruck, weil Sie darin die Haltung zeigen, mit ein paar Tricks und lustigen Bayernwitzen ist es schon getan.

      Nein ist es nicht. Beispiel gefällig?

      Wenn Sie sich diese kurze Animation Hyper-Tetraeders oder 3-Simplex ansehen, der Produzent hat sehr streng und anschauungsgeizig, die platonische Grundkonfiguration durchgespielt, dann können Sie zunächst staunen, sich das mehrfach anschauen:
      https://www.youtube.com/watch?v=9qQBwZd_OZU&feature=youtu.be

      Wenn Sie es dann auxch noch ‚verstehen‘ wollten, dann brauchten Sie, je nach Vorkenntnis und Talent, einige Doppelstunden oder eine Epoche Unterricht. Habe so etwas früher gerne an der Bberstufe unterrichtet, neben den eigenen Firmen. Und dann könnten Sie mit Lineal und Fineliner auf Karton alle diese Gesetzmässigkeiten auch ‚verstehen‘ und selbstständig reproduzieren oder gar erweitern. Ob das dann dazu führt, dass Sie etwas besser verkaufen oder reparieren können, ist dabei ‚immer‘ zweitrangig, darum geht es eigentlich und um den Respekt, den wir den Lehrern durch gute oder schlechte bezahlung erweisen. Dabei sollten alle Lehrer immer fortbildungs- und überprüfungsverpflichtet arbeiten. Das sind umsetzbare Forderungen, wie sie es etwa in der Schweiz gibt. –

      Aber Respekt und Staunen vor der Leistung gehört an den Anfang jeden, lebenslangen, Selberlernens.

      Sonst kommen Sie zum Schluß noch in die Fänge Ihrer eigenen Vorurteile und kritisieren auch das noch, was Sie vielleicht noch nicht kennen.

      Kritik ist wichtig, klar, aber Vorsicht, wenn eigene Erfahrung und notwendiger Respekt noch zu gering sind/ sein sollten.

      Und es gibt durchaus Architekten die in einer Person auch hervorragende Statiker sind/ waren (Gaudi, Nervi, Issler oder Fuller). Dann ist Ihr banales Argument der Trennung aufgehoben.

      Andererseits ist die darin gegebene Frage nicht banal, wenn Sie diese nur allgemeingültig stellen würden/ könnten, nämlich, wie ist inter- und transzdisziplinäre Forschung/ Bildung, möglich (jeweils im Konkreten)?

      Sie grüßend

  14. Conrath // 25. Juni 2017 um 14:55 //

    @Heinss

    „Ein Männlein steht im Walde“

    Hmmm und nun, lieber Herr Heinss?

    Allein in der Uni-Bibliothek oder auf dem Campus? Allein mit den vielen Vorurteilen, Feindbildern und Vereinfachungen? Dazu gehört auch die Verfremdung um das ‚Erfahrungswissen entheogener Pflanzennutzung‘. Wer ist es denn, der da im Walde steht? Ein ‚schwarzes Käpplein‘ hat er eben nicht auf, wie in den Volksliedern gesungen wird, das hätte vielleicht der Pfarrer, sondern ein rotes, mit vielen Punkten. Es ist der in unserer ‚christianisierten‘ Kultur, verachtete und als giftig verschriene Fliegenpilz, was nicht zutrifft:
    https://www.amazon.de/Abgr%C3%BCndige-Weihnachten-Geschichte-unheiligen-Festes/dp/3570501655/ref=la_B001JP2LN4_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1498394795&sr=1-5#reader_3570501655

    ‚A u f g e k l ä r t‘ hat dieses Verdrängungsmärchen u.a. ein Autor wie Christian Rätsch, sehr zu empfehlen. Und so geht eben Bildung. Es ist ein Dreisatz oder Dreischritt, wie Sie wollen.

    – Zunächst vergessen Sie alle Vorurteile, voreiliges Abhandeln und Schließen und dann
    – treten Sie den Phänomenen staunend, vergleichend und räsonierend näher.
    – Schließlich gehen Sie die Plausibilitätsprüfung durch, was könnte der These widersprechen, ist sie anschlussfähig, was folgt als weiteres daraus?

    Es ist sehr spannend, was Sie dabei alles entdecken können, wenn Respekt vor den Fragenden und Suchenden und den Dingen und Themen selber, gebildet wird. Ich freue mich jedenfalls über Menschen wie Rätsch. Sie auch?

    http://www.christian-raetsch.de/books/buecher-christian-raetsch.html

    • Conrath // 25. Juni 2017 um 15:05 //

      @Heinss

      Und falls Sie die Zeit aufbringen 30:26, sehen Sie sich das an, es geht um Lernen und Teilen, beides gehört zusammen. Die Erfahrungen eines 2.Bildungsweglers ‚Andreas Beutel‘, Herz & Verstand, Persönlichkeitsentwicklung über Geometrie,…

  15. Greenhoop // 25. Juni 2017 um 22:46 //

    Nachdem @hubi heute eindrücklich über das Thema schrieb und vor einigen Tagen/Wochen den Hinweis auf das Buch „Der Perestroika-Betrug“ von Anatoliy Golitsyn gab, habe ich diesen interessanten Artikel gefunden und das Buch bestellt.

    Auf dem Weg zum Weltsozialismus: Gary Allens Buch „Die Insider“ (1971/74) aus heutiger Sicht

    http://www.dzig.de/Auf-dem-Weg-zum-Weltsozialismus-Gary-Allens-Buch-Die-Insider-1971-74-aus-heutiger-Sicht

    Könnte ein Weltsozialismus funktionieren?

    Hat es seit der russischen Revolution nicht genügend Experimente gegeben, die bewiesen haben, dass Sozialismus nicht funktioniert? Zweifellos. Beim Weltsozialismus liegt aber ein entscheidender Unterschied darin, dass er sich keinem Wettbewerb stellen muss. Wenn eine Region wirtschaftlich zusammenbricht, dann werden Ressourcen einfach aus anderen Regionen abgezogen. Die EU macht es gerade vor. Vielleicht ist es nicht zuviel der Spekulation, sie als ein Experimentierfeld für den angestrebten Weltsozialismus zu betrachten. Nirgends sonst auf der Welt scheinen den Menschen Freiheitsstreben und Patriotismus so gründlich ausgetrieben worden zu sein wie hier.

    Wohlstand wird es im Weltsozialismus, wie in den bisherigen sozialistischen Diktaturen auch, nur für die Politiker geben, und für Einzelne, von denen die Politiker abhängig sind. Diese Rolle würden dann eben jene Dynastien und Institutionen einnehmen, die Gary Allen als „Insider“ bezeichnet. Natürlich wären die Menschen unter diesen Bedingungen kaum zu Arbeit bereit – es würde also ein Arbeitszwang eingeführt werden, der mit Gewalt durchgesetzt wird. Die Regierung hätte die absolute Herrschaft über die Zuteilung von Geld oder was auch immer dann an seine Stelle treten würde. Bargeld wäre mit ziemlicher Sicherheit abgeschafft. Es ist gut möglich, dass sich die Verschwörer einige Anregungen aus der Bibel geholt haben (z.B. Offb. 13), wobei ich nicht umgekehrt behaupten will, dass die Bibel den Weltsozialismus „vorausgesagt“ hätte.

    Rebellion würde von einer Weltarmee im Keim erstickt werden. Gewiss gäbe es, wie in allen sozialistischen Diktaturen, auch ein Spitzelsystem. Eine Flucht wäre naturgemäß ausgeschlossen, da es ja keine anderen Regierungen oder konkurrierenden Systeme mehr gäbe.

    Wie eingangs gesagt, scheint die Bevölkerung bereits so weit manipuliert zu sein, dass einige der Ziele von den Verschwörern mehr oder weniger offen ausgesprochen werden können ohne große Empörung auszulösen. Im Aufkommen patriotischer Bewegungen und Parteien ist immerhin eine Gegenbewegung festzustellen, die zwar keine Absage an den Sozialismus bedeutet, aber eine Kritik am Euro- und Globalsozialismus, an einer Ausbeutung des jeweils eigenen Volkes, an Fremdbestimmung durch immer größere und fernere Institutionen.

    • Conrath // 26. Juni 2017 um 08:22 //

      @Green

      „Hat es seit der russischen Revolution nicht genügend Experimente gegeben, die bewiesen haben, dass Sozialismus nicht funktioniert?“ Zitatende G.

      Offensichtlich haben Sie nicht verstanden, welche Seite den echten Sozialismus durch einen ‚Fake-Sozialismus‘ desavouieren wollte (5. Kolonne-Thematik). Ich habe den Allen schon in den 70-igern gelesen und verstanden, damals in studentischen Arbeitsgruppen in Köln!

      Um gegen etwas zu kämpfen, kann man es in einer verfremdeten (hier bürokratie-vermachteten) Form als das ‚Eigentliche‘ ausgeben.

      Also versuchen Sie doch wenigstens etwas intensiver an diese Thematik heranzukommen. Mit Ihrem naiven NWO-Glauben verhalten Sie sich doch gerade so, wie es die ‚Insider‘ gerne hätten, ansteuern, nämlich, keine positive Weiterentwicklung mehr für möglich zu halten und auch nicht mehr aktiv anzustreben(!) und werden damit zu einer, gut manipulierbaren, Volksresignationsmasse. So ist die Kontrolle perfekt zu bewerkstelligen, weil Sie auch noch der Minderheit, die dieser Gehirnwäsche, mit dem Programm TINA (Alternativlosigkeit!), widersteht, in den Rücken fallen. –

      Sie führen in dem Ernstnehmen und Verinnerlichen der NWO-Macht genau das aus, was diese Leute haben wollen. Passivität, Entsolidarisierung und wegen der Resignation, auch völlige Konzeptlosigkeit.

      Schlafschafe markieren daher die Wirkungen der NWO-Betrüger. Tatsächlich haben die Insider nie so viel nachhaltige Gestaltungskraft gehabt, weil sie uneins sind und mit sehr vielen inneren Widersprüchen handeln, immer wieder auf Zwist und falsche Versprechen bauen usw…

      Heute wissen die halbinformierten Netz-Schlafschafe alle von den Absichten der Insider und verfallen ihnen durch (nicht realisierte, nicht reflektierte!) Bewunderung. Auch negative Bewunderung stärkt diesen Haufen, das wird meistens komplett übersehen!

      Dafür schlägt man sich dann gegenseitig gerne den Schädel ein und zwar aus einer unbewussten Furcht vor der ja, innerlich bewunderten, Macht und Größe (Faszination des Bösen > Zitrone > Steiner > Fromm/ Jung).

      Richtig ist es aber diese MIMK-Lobbyisten und Kriegstreibern ‚n i c h t‘ zu bewundern, sondern sehr nüchtern einzuschätzen (was eben nicht mit fehlendem Bewusstsein für diese machenschaften verwechselt werden darf, das Problembewusstsein wie es Allen und viele andere haben ist absolut erforderlich, nur eben darf es nicht zur stillen Bewunderung dabei kommen).

      Und wenn Ihnen das gelingt, dann verstehen Sie auch in den anderen Foren, was die Trump-Gruppe derzeit in den USA und weltweit, eigentlich zu tun hat. Ihr starker NWO-Glaube hindert Sie aber noch daran, die Entwicklungen ’nüchtern‘ zu verfolgen. Darum geht es.

      Wir müssen wieder politikfähig werden und unser Ego und seine Angst-Faszinationsmischung raushalten. Das geht nur, wenn wir nicht an die absolute ‚Macht der Insider‘ glauben und diesen damit ständig neue Kraft zuführen. –

      Gruß

      • Greenhoop // 26. Juni 2017 um 09:18 //

        @Con Man

        Ihre ewig langen Traktate erinnern mich immer häufiger an einen Amoklauf, in welchem Sie durch Ihre Manipulationen anhand gezielter Fehlinformationen und Vorgabe einer Denkrichtung jeden Foristen „belästigen“. In Wirklichkeit wissen Sie gar nichts, versuchen lediglich dies hübsch verpackt auszurollen darauf hoffend, dass diese Plattitüden den/die ein- oder andere(n) beindrucken mögen.

        In Wirklichkeit haben Sie keine Lösungen anzubieten und Ihr unredlicher Versuch, die Diskussion hier oder auf anderen Foren zu unterminieren scheitert daran, dass Sie so leicht zu durchschauen sind. Ihr Hinweis auf „Analitik“ ist angekommen, doch auch dort wurden Sie bereits durchschaut – Noch Fragen ?

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 09:53 //

        @Green

        Nun, mein Hinweis auf das ‚Faszinosum des Bösen‘ scheint bei Ihnen ja angekommen zu sein, nur leider eben nicht in reflektierter Weise, sondern als leider gewöhnliche Stänkerei.

        So lenken Sie aber von dem klar gegebenen Thema einfach ab. Naiv ist es schon, weil Sie ja auch den anderen Lesern damit unterstellen, keine Zusammenhänge verstehen zu können.

        Auf Analitik schreibt Davideit häufig Unterstellungen und geht so auch mit anderen Foristen um. Sie können diesen Unterstellungen ja gerne auch noch beitreten, nur zu was? Was wollen Sie damit denn erreichen, mit so schwachen Argumenten, macht das keinen Sinn. Es gibt halt Menschen die zu Unterstellungen neigen, ja, so ist das. Mehr sagen Sie ja nicht und lenken damit vom gegebenen Thema ‚Insider‘ ab. Lesen Sie es doch erneut. Sie überraschen mich immer wieder mit Ihrer ‚Kontextnaivität‘. Die wird doch nicht durch Pauschalkritik und lose Behauptungen, überwunden. Da braucht es noch mehr Anstrengung. Also nicht so schwachbrüstig erwidern und wenn Sie gerne in NWO-Gläubigkeit verharren wollen, dann können nur Sie selber sich daraus befreien oder machen eben damit weiter, gut, 1:0 für die NWO, wenn Ihnen das hilft? Ich finde es unangemessen und naiv.

        Natürlich wollen sie das nicht lesen, klar. Aber dann denken Sie doch drüber nach. Wie stark hat das Faszinosum Sie schon zu diesem unwirschen Stil genötigt? Kommunizieren Sie mit Ihren Angehörigen auch so ruppig und unverständig?

        Also, etwas mehr Inhaltsbezug kann es schon sein, personalisierende Abwertungen sind doch keine Antwort auf Verhaltenskritik, wie kommen Sie zu dieser Verwechslung?

        Grüßend

        Man kann sich nach und nach Entwöhnen immer Furcht vor dem großmächtigen ‚NWO-Feind‘ haben zu müssen, seine tägliche Portion Furchtfaszination; ähnlich wie bei Raucherentwöhnung braucht es einen Willensentschluss und genügend Zeit um davon wegzukommen und interessanterweise verhält es sich bei Davideit ganz genauso. Insofern ist Ihr Versuch, aus der Sachlage zu entweichen, sie nicht anzuerkennen, schon recht bezeichnend.

      • hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 10:18 //

        @Greenhoop

        Zitat:
        „Heute wissen die halbinformierten Netz-Schlafschafe alle von den Absichten der Insider und verfallen ihnen durch (nicht realisierte, nicht reflektierte!) Bewunderung.“

        Es ist bereits ab diesem Zeitpunkt sinnlos, auf solche Ablenkungsmanöver zu reagieren. „Nicht realisierte, nicht reflektierte Bewunderung“. Das ist wirklich die in Worte manifestierte Hobby-psychologisierte Sinnfreiheit schlechthin.

        So wie es auch für mich sinnfrei ist, auf den Diskurs zur Definition von „Sozialismus“ weiter einzugehen. Man befindet sich in einer Endlosschleife, die immer darin endet, dass der Gesprächsteilnehmer, im vorliegenden Fall, entweder in einer nicht realisierten und nicht reflektierten Bewunderung für die NWO verfällt oder wie in meinem Fall, der „Sozialismus“ nicht an den realen Verhältnissen und Ergebnissen festgemacht werden darf, das machen nur Idioten, sondern an einem theoretischen Gebäude das nur Auserwählten zugänglich ist, sodass Sozialismus = sozial bedeutet.

        Boris Becker hätte dabei gesagt: „Das ist ja einfach“, Jetzt ist er pleite; so ganz einfach.

        31 Sekunden:

      • Greenhoop // 26. Juni 2017 um 10:19 //

        @Con Man

        Es bedarf keines Schreibbüros mir erklären zu müssen, in welche Richtung ich zu denken habe. Es ist naiv zu glauben, ein paar schöne Worte würden ausreichen, eine offene Diskussion abzuwürgen und den hiesigen Informationsaustausch zu Erliegen zu bringen.

        Da Sie nicht wissen, ob und wie sich eine Weltordnung entwickeln wird, sind es nichts weiter als Annahmen die gegen die meingigen stehen, einen Beweis werden weder Sie noch ich bringen können, lediglich die Beobachtung was bisher geschehen ist und wie es sich weiterentwickeln könnte bleibt den Aussenstehenden.

        Mit dem mir zur Verfügung stehendem Wissen und den um mich herum stattfindenden Ereignissen kommen für mich im Ausschlußverfahren immer weniger Möglichkeiten der weiteren Entwicklung in Betracht.

        Also Herr Oberlehrer, verfolgen Sie Ihren Weg, ich bleibe meinem treu und verzichte auch zukünftig auf Ihre Nähe.

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 11:20 //

        @Hubi

        Nun wollen Sie auch noch einen auf ‚unverständig‘ machen?

        Etwas nicht wahrhaben wollen, nicht reflektieren wollen? Überfordert das jetzt Ihr sprachliches Verständnisvermögen?

        Das ist dann allerdings vorgespielte ‚Einfachheit‘. Und ich habe nicht argumentiert, dass es nicht sehr viele, davon in der Mehrzahl sogar ‚vorsätzlich‘ korrumpierte, ‚Sozialismusversuche‘ gab. Das stimmt, ja die gab es und das habe ich nie bestritten. Nur vorsätzliche Boykottexperimente sind doch kein Grund gegen die ‚Möglichkeit des Sozialismus schlechthin‘ zu wettern, so wie Sie es hier tun? Das ist sehr nachvollziehbar unlogisch und schräg.

        Warum Sie den Zusammenhang so vehement entstellen ist mir nicht klar. Ein moderierter Sozialismus ist mit der Freiburger Marktwirtschaftslehre durchaus kompatibel, braucht nicht in den eingefahrenen Gleisen des ‚Linkskeynesianismus‘ stecken zu bleiben. Ihnen müsste es bekannt sein, aber lieber sähen Sie dann Zwietracht und sammeln Unverständige um sich.

        Sie bleiben jedes Argument zu diesem Rigorismus schuldig.

        Und was bitte soll der naive Lebemann Boris in diesem Zusammenhang? Steht er für Sozialismus oder was? Also irgendetwas in Ihrer Motivlage ist völlig durcheinander gewürfelt.

        Boris kann man, mein Interessensgebiet ist es nicht, aber das meiner Frau, noch mit der Tennislegendenkombination Graf/ Agassi, vergleichen. Graf hat die Steuerhinterziehung ihres Vaters sehr mitgenommen und alles fair ohne Eitelkeit absolviert und das Paar gehört zu den ruhigen, vernünftigen Menschen.

        Boris ist nie mehr ganz auf den Boden zurückgekommen, obwohl er doch ein ganz guter Trainer sein soll.

        Also Themensprung und Ablenkung von dem/ einem, notorischen‘ Sozialismus-Hasser‘ @Hubi.

        Danke schön, für Ihre unpolitischen Einlagen und Ausflüchte.

        Vielleicht mögen Sie es ja, wenn weniger Gebildete sich um Sie scharen. Viel Spaß damit. Wenn Sie das vor sich rechtfertigen können – unreflektiert – nur zu!

    • MutigeAngstfrau // 26. Juni 2017 um 10:21 //

      @ Greenhoop
      An dieser Stelle doch gern einmal wieder der Link zu einer Betrachtung über Satanismus, an dessen Aufklärung weltweit ja so mancher Truther arbeitet und bisher scheitert.
      Einige wissen es, manche ahnen es, die meisten haben nullonixozero Peilung auf dem Schirm.
      (Egon:“Platz! Ab ins Körbchen!)

      https://www.pravda-tv.com/2017/06/der-dunkle-kult-der-satanistischen-elite-ein-livebericht-ueber-das-unsagbare/

      • MutigeAngstfrau // 26. Juni 2017 um 11:07 //

        Ihre Analyse meiner Person interessiert mich wie der umfallende Sack in China.

      • Greenhoop // 26. Juni 2017 um 11:21 //

        @MutigeAngstfrau

        Diesen und ähnliche Dinge habe ich bereits mehrfach gelesen und in der Zwischenzeit halte ich nicht mehr für ausgeschlossen, natürlich auch Übertreibungen in die ein- oder andere Richtung.

        Die um uns herum geschehnden Dinge sind schon schlimm genug, in eine noch monströsere Gedankenwelt möchte ich nicht mehr als nötig eintauchen. Die eingehende Beschäftigung mit Marc Dutroux hat mir vollkommen ausgereicht

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 11:42 //

        @MAF

        Aber als erwachsener Mensch sollten Sie Argumenten gegenüber doch aufgeschlossen bleiben und in einem Punkt hat JJ. nicht unrecht. Die URL führt zu einem sehr zusammengestückelten, Kopp-Verlags-internen Werbetext. Die einfach gestrickten, potentiellen Käufer sollen sich in dem, tatsächlich völlig inhomogenen, Quasseltext, neue Lektüre auswählen und kooofen. Ist das so schwer zu begreifen? Und es sind alte Kamellen, Ulla von Bernus, mit neueren Sachen, Pizzagate, wahllos vermischt. Bernus hat das Hexenimage aus ganz anderen Motiven gewählt/ betrieben, ist mit mordlustig kranken Gewaltverbrechern nicht in einen Topf zu werden, es sei denn, man schmeiße im Stile der Bildzeitung alles wahllos zusammen. Ich halte sie für eine verwirrte ‚Naturalistin‘. Sie trat vor ihrem Lebensende den Anthros bei, ich hatte damals das Interview von Wolfgang Weirauch dazu gelesen. Bernau war in ihren magischen Vorstellungen befangen. Mord oder Foltergrausamkeit wurden ihr nie angelastet, nur das straflose Wahndelikt ‚Fernbeschwörung‘. Aber das Delikt an diesen ganzen Wahn auch noch so naiv zu glauben, ist ja gerade das Problem.

        Auch hier ist doch die Verständnis- und Motivfrage offen, laben Sie sich auch an dem Faszinosum des Bösen, wie es ein großer Teil der Medienkonsumenten mit Ihnen macht?
        Darauf sollten Sie für sich eine Antwort finden und erst dann losschreiben, sonst bleibt es – unreflektiert – und ist dann nur banaler, personalisierender Streit, der tägliche Bedarf an ‚Portionen von Un-/ bis Wahnsinn‘ bleibt damit.

        Sie grüßend und von Ihnen noch etwas mehr erwartend

        Warum bieten Sie JJ. immer wieder solche Steilvorlagen?

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 11:55 //

        @Green

        Gute Grundeinstellung, keine Dauerbeschäftigung daraus machen, wenn man nicht unmittelbar helfen kann solche Sachen direkt zu stoppen oder aufzudecken. Marc Dutroux bildete die Ausnahme, wegen der Bezogenheit auf das große Netzwerk im tiefen belgischen Staat.

        Ansonsten lassen Sie doch Ihre Aversionen gegen Oberstufenlehrer fallen. Und warum ist mein Desktop ein Schreibbüro? Daraus spricht ein angekratztes Selbstbewusstsein. Gehen Sie auf die offengebliebenen Argumente ein, die Sie nicht weiter behandelt hatten. Das ist das einzige, was hier sichtbar ist. Und Antipathie bringt Sie da nicht voran.

        Nähe suche ich nicht, sondern Kommunikation unter Erwachsenen. Nähe habe ich zuhause und in meinem Umkreis, ich hoffe Sie haben das auch, also schlicht und sachlich bleiben.

        Ich Sie auch

      • @Egon L

        auf solchen Seiten ist, die sich in besonderer Weise der „““Aufklärung“““ verpflichtet sehen, die sich aber auf diesem Weg tatsächlich immer tiefer hinab bewegen in eine Sphäre des Spekulativen, Obskuranten, wissenschaftlich Verbrämten und politisch Randständigen.

        Da liegen Sie richtig… jedoch war dies nicht immer so.. Vor Jahren noch war geolitico ein aufgeweckter Blog… auf dem zwar viel gestritten wurde, jedoch die Weltuntergangsapostel (Wasserträger des Systems), nur am Rand wahrnehmbar waren..

        … Im Gegensatz zu heute, wo diese Szene, die Meinungshohheit bei geolitico beansprucht…. und wer da nicht mitheult, wird gnadenlos zerfetzt

        …. Ganz wie @conrath vor kurzem sagte: Mit Ihrem naiven NWO-Glauben verhalten Sie sich doch gerade so, wie es die ‚Insider‘ gerne hätten, ansteuern, nämlich, keine positive Weiterentwicklung mehr für möglich zu halten und auch nicht mehr aktiv anzustreben(!) und werden damit zu einer, gut manipulierbaren, Volksresignationsmasse. So ist die Kontrolle perfekt zu bewerkstelligen, weil Sie auch noch der Minderheit, die dieser Gehirnwäsche, mit dem Programm TINA (Alternativlosigkeit!), widersteht, in den Rücken fallen. –

      • @Egon L

        Für mich ist es bis heute nicht nachzuvollziehen, dass die allermeisten Foristen (ich mag den Begriff Schlafschafe nicht, aber passen würde er hier schon…) diese Säuberung widerstandslos hingenommen haben.

        Vielleicht kann man dies so sehen. Jedoch hat die Säuberungsaktion meiner Meinung nach weit mehr als die Hälfte der damaligen Kommentatoren per sé aus dem Blog verbannt oder diese hatten kene Lust mehr.

        Was geblieben ist, sind die Endzeit-propagandisten… die allerdings wie der nette @stendahl, ihre finale Endzeit alle halbe Jahre erneut anpassen müssen.

        Schade den natürlich kommt man mit dem TINA Prinzip Endzeit, keinen Millimeter weiter…..

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 16:40 //

        @Egon

        Wenn Sie nicht Peter Jensen sind, der ‚charismatische‘ Schreiber, dann umso besser. Mir steht eine persönliche Beurteilung der Foristen nicht zu. Ich nehme nur die hier offerierten Argumente wahr und da könnten Sie dann selbstverständlich eine andere Sichtweise auf Charisma mitbringen, das müsste sich mehr im Detail ergeben, ob es erneut zu einem fruchtbaren Austausch, jenseits nackter NWO-Angst und Endzeitphobie, inklusive dauernder Sozialismus-Hetze, kommen kann. Schön wäre es ja. Und schön wäre auch ein nicht personalisierender, herabsetzender, Umgang des Peter Jensen mit allen Forenteilnehmer*innen!

        Grüßend

      • Hurra! Der Unterschullehrer Con-Ratlos und Egon (ab ins Körbchen – ein Lächeln für die @MutigeAngstfrau) alias JanOle alias…haben einen neuen Fan. Wen wundert’s, dass es der Drache ist?
        Am besten nimmt der Drache seine Idole Huckepack und fliegt mit ihnen ins Lummerland; dort werden noch die Teletubbis ausgestrahlt. Vielleicht wartet ja Frisöse schon dort?

      • @rosi

        Wen wundert’s, dass es der Drache ist?

        Ich bin der Fan von nichts und niemandem… Leider aber, ist es wahr, was die Internet Identitäten @EgonL. & @conrath schreiben.

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 17:22 //

        Liebes Fräulein Rosi,

        haben Sie sich schon die Fußnägel lackiert heute?

        Und was ist denn eine Unterschule? Übrigens Sonderschullehrer wird man nur mit Zusatzqualifikation und mein Hauptberuf ist Architekt und Unternehmer, dazu Dozenten- und Beratertätigkeit und früher Oberstufenunterricht (Mathe).

        Also irgendwie scheinen Sie über den Eindruck, den Sie mit Ihrer Bildung hier im Forum hinterlassen, keinerlei Schamprobleme zu haben. Das ist auch gut und gesund so für Sie. Haben Sie etwas gegen Sonderschüler/ Förderschulen, Fräulein Rosig?

        Danke für Ihren lustigen Beitrag, gut das es nur ein Scherz von Ihnen war und Sie im realen Leben doch etwas aufgeräumter agieren, oder?

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 17:53 //

        @Egon

        Sie meinen die Differentialanalyse zu den vier Hauptbereichen der gesellschaftlichen Dynamik, in Anlehnung an das (entsprechend erweiterte) AGIL-Schema von Talcott Parsons? Ja, da gibt es nicht gerade viele Interessenten und die Sache beschäftigt mich seit 1997!

        Kerngedanke ist ein Systemmodell, welches nicht den Menschen, sondern seine wiederkehrenden Grundbedürfnisse und ihre Organisation, erfasst und transparent gestaltbar macht.

        Mit vier Feldern und weiteren 16 Untergruppierungen kann einiges funktional verschränkt dargestellt werden. Auch wenn es rein äußerlich den (integralen) Schemata von Kenneth Wilber entspricht. Das Konzept, was ich in Gemeinschaftsarbeit, erstellt hatte, ist allerdings eines mit minimalistischen Erwartungen an Systemerklärungen. Gegenüber Wilber begrenzt sich der mögliche Aussagenumfang eben auf alles, ‚gesellschaftlich Bestimmte‘, nicht aber auf die (nur im Menschen zeitigende) Bestimmung selber, ist also aus einem radikal-idealen Ansatz, nach ‚Wolfgang Cramer‘ und auf der Basis des sog. Erlanger Wissenschaftsprogramms (nach dem verstorbenen Freund Peter Janich), entwickelt.

        Damit wird der Ansatz der ‚Frankfurter Schule‘ komplett ‚invertiert‘, mit der erheblichen Folge, dass nicht der Mensch aus systemtheoretischer Bestimmtheit behandelt und sozusagen in viele Teile zerlegt wird, sondern lediglich seine gesellschaftlich-alltäglichen, konkreten, empirisch erfassbaren (nichttranszendenten!) ‚Bestimmungen‘. Weitere Details dazu dann besser via Emailaustausch über Herrn Ludwig.

        Grüßend

      • Das Männlein Con-Ratlos schreibt:

        „Liebes Fräulein Rosi,

        haben Sie sich schon die Fußnägel lackiert heute?“

        Gegenfrage:

        Wenn Sie @Egon „weitere Details dazu dann besser via Emailaustausch über Herrn Ludwig“ in Aussicht stellen, stellt sich dann nicht die Frage, wieso man einen Emailkasten benötigt, wenn man mit sich selbst spricht? Und übrigens; wie bucht man bei Herrn Ludwig einen VIP-Emailkasten?

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 21:57 //

        @Rosi

        Vergessen Sie aber nicht den Kontext, wenn Sie mich hier 1:1 zurückspiegeln, ‚liebe Rosi‘ (>… *lieber* Conrath – ich warte also geduldig auf Ihre freundliche Rückantwort).

        Walter und KBM haben mich via Ludwig angeschrieben, ist das von Ihnen nachvollziehbar?

        Wollen Sie mir vielleicht auch Mal schreiben?

        Pink oder Scharlachrot? Wie schauen sie aus, die Nägel?

    • Libelle // 26. Juni 2017 um 12:26 //

      @ Greenhoop

      es würde also ein Arbeitszwang eingeführt werden, der mit Gewalt durchgesetzt wird.
      —————-
      Auf die jetzige Zeite übertragen würde ein Zwang zur Arbeit aber nicht viel bringen, da nicht genug Arbeit für alle vorhanden ist.
      Ein Zustand der sich noch verschlimmern dürfte durch die vierte industrielle Revolution und die Schaffung der Künstlichen Intelligenz.

      • MutigeAngstfrau // 26. Juni 2017 um 13:02 //

        Sie werden die zu reglementierenden Untertanen in entwürdigende Jobs pressen, und wenn sie welche erfinden müssten.

      • Ihr Einwand führt zur Überlegung, daß die Mechanismen wohl wesentlich einfacher liegen, im Prinzip geht es immer nur um Macht, die sich letztendlich als Durchsetzungsvermögen darstellt.

        Das funktioniert entweder (selten, generell mehr schlecht als recht) über Vorbildverhalten, zuverlässiger über Herabwertung der anderen.

        Wer Langeweile hat kann sich dies in einer Schlüsselszene in dem ausgezeichneten Film „Das Verhör“ (mit Lino Ventura als Kommissar) ansehen, in der der Notar den Neid der Masse (und Abstand der „Elite“) thematisiert.

      • Das kommt davon, wenn man Pause macht:

        was ich verdeutlichen wollte ist die daraus folgende Spaltung der Gesellschaft, die eben weniger gesteuert als autodynamisch vor sich geht. Es ist weniger die Frage der Jobs als die einer innergesellschaftliche Dynamik.

      • hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 15:20 //

        @Heinss
        Zitat:
        „was ich verdeutlichen wollte ist die daraus folgende Spaltung der Gesellschaft, die eben weniger gesteuert als autodynamisch vor sich geht. Es ist weniger die Frage der Jobs als die einer innergesellschaftlichen Dynamik.“

        Das sehe ich nicht ganz so. Zu einer beobachtbaren Wirkung gehört stets eine Ursache. Die Wirkung ist hier die Spaltung der Gesellschaft, die Ursache, eine kleine Clique die dies mit friedlich nicht durchsetzbaren Zielen, so eingesteuert hat, dass es ab einer gewissen Intensität zu einer sich selbst verstärkenden Dynamik führt und in der Endphase einen Automatismus annimmt. In dieser Endphase (historisch betrachtet) befinden wir uns jetzt.

        Dein Kopf ist der Realist, dein Herz der Optimist, der Pessimist aber sieht nur die Schlange, nie das Paradies. Bleiben wir Realisten und vergessen nicht, dass wir auch Herz haben.

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 16:17 //

        @Egon (*unter Vorbehalt?)

        Zu einer, auch nur groben, politisch verwertbaren, Vorsortierung, haben Sie aber (noch) nicht genügend Kriterien ins Spiel gebracht.

        Die Achse ‚SIE‘ ‚WIR‘ ist damit begrifflich unterbestimmt, kann für alles Mögliche herhalten und ist vorallem so noch ohne jede, historisch verifizierbare, Einbettung rein spekulativ.

        Was bitte soll DDR-2.0, das ist noch keine brauchbare, politische Kategorie. Die DDR hat es nicht aus sich selbst gegeben. Einziger dünner Anhaltspunkt dazu wären die, vor wenigen Tagen geposteten, Hinweise auf Angelas Mission in Chile:
        https://www.youtube.com/watch?v=rL82-3-9rmg

        Da es nie gut ist einem Hinweis nicht vorurteilsfrei und prüfend nachzugehen, kann eine solche These nicht ausgeschlossen werden. Sollte sie stimmen, dann hätten DDR-Patrioten versucht, mit einer tief eingegrabenen, eigenen ‚Stay behind Organisation‘, den Lauf der weiteren ‚innerdeutschen‘ Dinge, zu beeinflussen.

        Wir alle wissen allerdings um die Macht der Transatlantiker. Nichts destotrotz hätte Angela.M. erfolgreich positioniert werden können, um dann von der Linie zu gehen, eine doppel- oder dreiseitige Agentin zu werden – oder notweise diese Doppelrolle zu spielen, als Tarnung (solange der Wideraufbau der RF noch nicht i.S. Putins und des russländischen Volkes, abgesichert war > Medwedjew als Wackel- oder Halbkandidat) und sich den großen Machtverläufen über lange Zeit dynamisch anzuschmiegen, als sog. ‚Herzogin‘. Auf Analitik wurden dazu tauglichen Argumente mal zusammengeführt. A.M. würde dann maximal, i.S. weiterer Schadensbegrenzung, wirken können, indem Sie den Schirm der Transatlantiker trägt, aber durch Informationsabgänge und verdeckte Handlungen, zugunsten der transatlantischen Gegenspieler und des Weltfriedens, operiert.

        Unmöglich ist das nicht, weil es fast überhaupt keine hochrangigen Politiker gibt, die außerhalb der Dienste herangewachsen sind. Das ist eine bittere Tatsache, die ich nicht vertreten muss, die sich aber aus der Lage und dem verfügbaren Wissen, schon ergibt/ erschließen lässt.

        Das unter A.M. massiv im Weißen Haus spioniert wurde, seit 2014(?) könnte ebenfalls darauf hinweisen. Warum kommt es gerade jetzt raus? Weil die Globalistenseite die falsche ‚Herzögin‘ entdeckt hat? War ihre engste Zuneigung beim letzten Putinbesuch, sie viel fast in die Wagentüre hinein, ein Hinweis, ich bin im Kern doch keine ‚Herzögin‘? Zugleich lässt sie die Atlantiker vortanzen, macht alles mit ihrer gewohnten stoischen Ruhe. Dabei bitte nicht vergessen, wenn ihr Einfluss als Realmarionette der tiefen Weltpolitik begrenzt ist, dann ist sie auch nicht für den ganzen Kinkerlitz mit Grün und Gender verantwortlich, weil sie für eine Hauptsache aufgespart/ zuständig ist. Und wenn es eine wichtige Sache ist, dann ist dies durchaus realistisch. Für alle Atlantiker geht sie dann brav mit den Industriellen, den Lobbyisten, IWF-Schergen ins, nur noch ‚politische Bett‘, so wie am Anfang ihrer Karriere in konkrete Betten, sollte es denn zutreffen, was das Video dazu aussagt. Das sind aber Nebensachen, damit hat man alle Politiker immer fest an der Leine. Für jeden hat die tiefe ‚Politikaufsicht‘ ein immer weiter aktualisiertes ‚Notfalldosier‘, dass zur Sollbruchsprengung jederzeit genutzt werden kann. So macht es jede drittklassige Mafiagruppierung.

        Und wie passt das zu ihrer bisherigen Griechenland- Massenmigrations- und Kriegsunterstützungspolitik, rein spekulativ gefragt?

        Das ist ja die Hauptfrage. Nur wenn sie plausibel beantwortet werden könnte, machte eine solche Theorie überhaupt Sinn.

        Natürlich kann zu jeder Konfiguration ein Set erforderlicher Prämissen ‚herbeigedacht‘ (gerufen) werden, so wie es in der Staatsforschung regelmäßig geschieht. Es werden dann die gewünschten Schlussfolgerungen über Prämissensteuerungen erreicht, genauer gesagt, manipuliert, für die höheren Chargen eine gewohnte normale Alltagsübung.

        Kurzum, wenn A.M. nur eine mindermächtige Herzögin wäre, was durchaus den realen Tatsachen entsprechen könnte, dann wäre die These des Videos auch noch ausbaufähig. Übrigens müssten sich dann ihre Mundwinkel wieder nach oben bewegen, wenn ihre Mission nur ein befristeter, stark fraktionierter, ‚Dienste-Job‘ war/ ist. Und dann käme es wieder zu einer Konformität zwischen Erscheinung und Ziel. Für die Beleseneren, A.M. müsste dann, zusammen mit ihrem 2. Ehemann Sauer, eine Art geläuterte weibliche Trotzki-Figur sein, geläutert, weil die 5.Kolonneverhältnisse durchschauend und abwehrend, was Trotzki ja bekanntlich so nichtmehr gelang oder wenn doch, dann durch seine Exekution besiegelt wurde, da kann ich nur spekulieren.

        Auch für A.M. gilt, sie hat viel wirres Zeug geredet und geschauspielert in ihrer Kanzlerinnenrolle, aber wenig richtig heiße Kriege unmittelbar begonnen. Immer gab es Pannen und Pech, fast als hätte das Kanzlerweiberbüro sich einen Spaß gemacht die Militärspiele mit weiblichen Listen zu hintergehen.

        Wohlgemerkt sie hätte diese Sachen dann nicht beenden können, sondern nur jeweils in ihrem Zuständigkeitskorridor abgemildert. Der §GG-widrige Kriegseinsatz in Jugoslawien geht nicht auf ihr Konto, wurde mit der SPD-Grün-Koalition transatlantisch durchgeführt. Allerdings plädierte sie damals, aus der Opposition heraus, ‚g e g e n‘ Schröders Verweigerung den ‚9/11-Irak-Afghanistan-II-Syrienkrieg‘, mitzutragen. A.M. könnte zur Mitwirkung an den Russlandsanktionen genötigt worden sein, ‚könnte‘. Das ist eben Spekulation. Wer mich danach zu einem A.M.-Versteher macht, kann halt nicht hinreichend abstrahieren und selbständig denken, was ja häufiger vorkommen soll! 😉

        * keine personalisierenden MAF-Stänkereien, saubere Sachdiskussionsbeiträge

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 16:22 //

        Fehler

        „sie fiel fast in die Wagentüre hinein [damals auf dem roten Teppich, zu allen anderen Politstern hatte sie mehr Abstand gehalten]. Selbstzitatende C.

      • Greenhoop // 26. Juni 2017 um 16:50 //

        @Libelle

        Auf die jetzige Zeite übertragen würde ein Zwang zur Arbeit aber nicht viel bringen, da nicht genug Arbeit für alle vorhanden ist.
        Ein Zustand der sich noch verschlimmern dürfte durch die vierte industrielle Revolution und die Schaffung der Künstlichen Intelligenz.

        Nun, ich gehe von einer signifikanten Reduzierung der Menschheit aus, Möglichkeiten dies ohne Krieg zu schaffen, gäbe es zur Genüge.

        http://hds3.f4studio.de/die-unsichtbare-macht/

      • Conrath // 26. Juni 2017 um 17:12 //

        @Green

        Eine gute Seite die Sie da zitieren. Allerdings findet sich in dem Artikel selber nicht Ihre drastisch-alarmistische Schlussfolgerung. Dort wird der letzte Schweinegrippe-Hyp als propagandistischer Rückschlag gewertet, aber der Repressionsmuskel wird trainiert und Naomi Kleins These der Politik der Krisen angeführt, samt Foucault. –

        Vielleicht sollten Sie die extremen Untergangsphantasien etwas zurückstellen?

        Gut wir können morgen alle mitteiander im Himmel aufwachen, wenn es zu einem Supernova-Gamma-Energieblitz kommt und alles versengt oder der Yellostonepark-Vulkan zerbirst. Aber diese Drastik der totalen Zerstörung, als vorsätzliches, umsetzbares Programm ist doch etwas hergeholt und eine Art Ablenkung von der ausbeuterischen und kriegerischen Tagespolitik.

        Damit geben Sie diesen NWO-Würstchen wieder viel zu viel Bedeutung und Anerkennung, durch die damit verbundene Angst. Die verrückte Klimaangst sollte doch schon reichen. Warum machen Sie da noch mehr draus – unreflektiert?

  16. Heinss // 25. Juni 2017 um 22:50 //

    Zur Auflösung des Rätsels:

    Ein Männlein steht im Walde sollte bei einem Menschen zur mentalen Ergänzung führen: ganz still und stumm und mit ein wenig Empathie sollte dies typische Reaktionen nach sich ziehen.
    Tut es aber nicht (in zweifelsfreiem Umfang), womit die Möglichkeit besteht sich tatsächlich mit einem Programm zu „unterhalten“ (dem solche „Empörungsroutinen“ noch fehlen und das das Angebotene brav durchkaut).

    Ob das so ist? Weiß ich nicht, die Vermutung würde ich aber nicht vom Tisch wischen.

    • Conrath // 26. Juni 2017 um 07:54 //

      @Heinss

      Sie verwechseln Allegorien-Rätsel mit offenen Metaphern. Warum haben Sie keine inhaltliche Antwort finden können und haben sich für dieses still-stumme Ausweichen entschieden?

      Eine Überfliegerleistung war das jetzt (noch) nicht, mein Lieber, also üben Sie weiter, wenn Ihnen wirklich dran gelegen ist. Bildung kann nicht simuliert werden (nur unter Ungebildeten), ist eine Funktion aus übendem Interesse, nicht aus ‚mechanischer Reproduktion‘.

      Offensichtlich ist das Ihr bisheriges Binnenkonzept von [programmierter] kognitiver Verarbeitung. Wenn Sie dann eines schönen Tages für sich auch die Lust entdecken, die eine hermeneutische Tiefenerschließung mit sich bringen kann, als interpretative Aneignung und permanente Verstehenserweiterung, dann kommen Sie nicht auf diese ‚Chinesische-Zimmer-Phobien‘. Letztere sind, mAn, Merkmal einer, gering ausgeprägten, Kontextsicherheit.

      Sie *’still und stumm'(?) grüßend

      * das muss aber doch nicht so bleiben, nehmen Sie Ihre Bildung einfach stärker in die eigene Verantwortung

  17. Der pensionierte Lehrer, den Heinss traf, vertrat genau die Auffassung, die jemand haben muß, der irgendwo in Deutschland Lehrer sein will. Leute mit einer anderen Auffassung sind zumindest nicht zur Verbeamtung geeignet und daher in Deutschland auch nicht zum Lehrer.

    Abgesehen davon ist die Schulpflicht das Beste, das mir jemals passiert ist! Ihre Vorteile sollte man nicht kleinreden oder gar leugnen.

    Der Artikel erwähnt sogar den drastischen Bruch zwischen Schulen und Hochschulen. Den habe ich auch erfahren und das war das Zweitbeste, das mir jemals passiert ist. Für die Hochschulen selbst ist das nicht so gut. Sie verkommen zu Reparaturbetrieben für das, was an den Schulen vermurkst wurde. Schülern wird die Persönlichkeit ausgetrieben, Hochschulen versuchen sie wiederherzustellen, wobei es auch noch immer größere Bildungslücken auszugleichen gibt. Das gleiche Problem wird auch von Berufsschulen und Betrieben berichtet.

    Aber das Streichen der Bildung auch an den Hochschulen und das Ersetzen der Bildung durch bloße Ausbildung ist der eigentliche Kern des hier diskutierten Artikels. Dieser Kern wird weiterhin einfach ignoriert. Nachdem das Problem also auch hier nichtmal verstanden wird, ist der Artikel und die gesamte Diskussion dazu irgendwie überflüssig. Für das, was in der Welt geschieht, kann man einen noch so klaren Blick haben, aber manche Schlachten muß man verloren geben. Diese wäre eine überaus wichtige Schlacht gewesen, aber sie ist verloren. Die Niederlage wird dafür sorgen, daß beim Kollaps unseres Wirtschaftssystems noch einige Menschen mehr einen sinnlosen Tod sterben, aber ein Trost ist das irgendwie nicht.
    Ranma

    • Conrath // 26. Juni 2017 um 09:02 //

      Hallo Ranma

      warum denn so pessimistisch?

      Das Bildungssystem schafft sich eben auch ab. Das ist nicht nur schlecht, eröffnet es doch zugleich auch neue Freiräume. Und wenn wir uns ehrlich mit früheren Lebensbedingungen des Lernens vergleichen, dann sind wir immer noch in einem (möglichen!) Paradies. Es dauert etwas, bis die große Mehrheit begreift, welche Chancen im vernetzten Lernen und auch Zusammenarbeiten, stecken.

      Natürlich sind einige auch mit zu hohen Erwartungen an Crowd-Projekte herangegangen und mussten dann enttäuscht feststellen, dass sich zunächst eben nur viele neue Selbstausbeutungsverhältnisse ergaben von Uber bis Sonstwas, Plattformen wo unentgeltlich geleistet oder prekär bezahlt wird. Ein Grund mehr eine Basisdividende auf den ‚Maschinenpark-DE‘ oder EU zu erheben und allgemein auf Jede/n umzulegen, das erweitert die Gestaltungsspielräume, ist aber noch nicht hinreichend, um Existenz zu sichern.

      Aber das Lernangebot hat sich enorm verbessert, wenn nicht immer nur Videos einiger weniger Portale angeschaut werden und das Textlesen insgesamt chronisch zu kurz kommt, wir erleben hier ja täglich das ‚URL-Überangebot‘ an viertelverstandenen Zusammenhängen.

      Grüßend

  18. hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 19:28 //

    @Greenhoop

    Zitat:
    „oder die Hintergründe des grünen Faschismus“

    Hierzu hätte ich ein brandneues und brandheißes Video von Jouwatch. Ihr werdet staunen (7.Min.):

  19. Greenhoop // 26. Juni 2017 um 20:07 //

    @hubi

    Schon 2011 zeigte Daniel Neun von RadioUtopie aus nachvollziehbaren Gründen keine Sympathie für denAlibi-Türken einer gewissenlosen Mittelstandspartei, dem Mitglied der Atlantikbrücke und nebenberuflich einer der zwei Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen.

    Es passt wunderbar in das auch im Video gezeigten Bildes, einem Blender, der über Faschismus öffentlich schimpft und insgeheim goutiert.

    Ist schon ein paar Tage her, aber schon damals war gut erkennbar, der Mann ist ein Idiot, mindestens.

    https://www.radio-utopie.de/2011/01/06/vereinigte-staaten-von-europa-ozdemir-gefahrdet-bundnis-90die-grunen/

  20. Greenhoop // 26. Juni 2017 um 20:19 //

    @Egon

    Einen ganzen Absatz über MSM und Alternative Medien verschwendet, anstelle das von mir vorgeschlagene Angebot anzunehmen und ein Thema Ihrer Wahl zu publizieren. Was blieb, war wieder einmal der lange Monolog einer Eintagsfliege, die schon morgen durch weitere Jensen´s, Fritösen oder sonstige Otto´s abgelöst und auf GEOLITICO sehr bald vergessen sein werden.

  21. Conrath // 26. Juni 2017 um 20:40 //

    @Egon oder doch JJ?

    Das ist leere Provokation.

    Bringen Sie Inhalte, wenn es Ihnen möglich ist. So ist es unpolitisch, weil nur personalisierend. Wie die Parteienlandschaft heißt und tickt, wissen wir doch alle, also achten Sie auf minimalen Neuigkeitswert, sonst kommen Sie, als Alter Ego von JJ, noch semantisch in den ‚Kommentar-Karzer‘.

  22. pedrobergerac // 26. Juni 2017 um 20:43 //

    @egon & Konsorten
    In meiner Heimat sind die Grünen noch viel viel besser.
    http://dietagespresse.com/gruene-ziehen-sich-aus-politik-zurueck/

    Meine Freunde und Bekannten bei den Grünen sowohl hier als auch in Ö sind genauso Opfer dieses Bildungssystems weil sie letztendlich nicht bereit sind, die „rote Pille“ zu nehmen.
    Meines Erachtens zielt das Bildungssystem weltweit genau darauf ab. Keine Regierung wünscht sich kritische Selbstdenker.

    Doch ohne Diese ist jede Gesellschaft zum Untergang verurteilt.
    Nicht umsonst hat Jesus gesagt, dass Gott die Zweifler am meisten liebt.
    So zumindest die „Überlieferung“.

  23. Libelle // 26. Juni 2017 um 20:44 //

    Die Vielfalt der „nicht alternativen Medien“ ist derartig großartig dass ich bisher in keinem dieser „großartigen Informationsblätter“ etwas über die Proteste gegen den SPD-Parteitag in Dortmund finden konnte.
    Allerdings wurde nicht in allen Alternativ-Medien darüber berichtet.

    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/06/26/ard-und-zdf-verschweigen-proteste-beim-spd-bundesparteitag-in-dortmund/

  24. Conrath // 26. Juni 2017 um 20:56 //

    @Hubi (Anti-Sozialist)

    Dann aber auch noch den Egon Kummer:

  25. Conrath // 26. Juni 2017 um 21:23 //

    @Egon(?)

    Nicht nur zu Parteitagen, sondern auch bei größeren Gewerkschaftsveranstaltungen, politischen Tagungen, finden regelmäßig Demos statt. Die großen Medien berichten tatsächlich zu wenig über die Demos, das ist wohl zweifelsfrei so. Wer dann nicht auf kleinere Quellen geht, bekommt nix mit. Die Krux. Weiß man von einer Demo kann man sie auch über lokale Stichwortsuche finden, weiß man nichts, erfährt man so auch nichts oder zu wenig oder nur per Zufall, also Spielstand Lechts gegen Rinks 1:1.

  26. MutigeAngstfrau // 26. Juni 2017 um 21:30 //

    Das wird ein Nachspiel haben @ Conrath – wie konnten Sie mich outen in dieser Szene mit Heinz Erhard? Es war mein einziger Auftritt im Tutu, weil dieser mir einfach nicht stand.

    Sehr geehrter Herr Ludwig, bitte entschuldigen Sie diesen respektlosen Umgang mit Ihrem Artikel…. naja…. nee, Moment mal… ging es nicht ums Bildungswesen?

    Ja klar! Ist in Germoney im A…

    q.e.d.

  27. Conrath // 26. Juni 2017 um 21:50 //

    @MAF

    Wir haben doch gerade Freistunde, Ludwig ist im Lehrerzimmer, die Jungs kloppen sich, der Klassensprecher versucht zu schlichten, die Mädels denken nur an ihre tollen Klamotten und wie sie rüberkommen. Der Epochenplan hängt draußen über der Garderobe und Bildung und Politik ohne Humor, sind nur die Hälfte wert.

  28. hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 22:03 //

    Axh Egon, Egon, Eeegon……..

    „Ihr werdet staunen“,
    so kündigen Sie,
    @hubi,
    marktschreierisch das folgende Video an.
    Ähm, staunen? Über was jetzt gleich?
    Mit Verlaub: der Verdacht, dass es bei den Grünen eine gewisse Nähe zu linken Gruppierungen gibt, die immer noch den Umsturz wollen, uns sich auch nicht zu schade dafür sind, für die vermeintlich Guten sogar Geld für Waffen zu organisieren, ist natürlich kritikwürdig, aber sicher nicht neu!

    6 setzen!! Oder glauben Sie, dass nur einer des Lesens Mächtiger übersieht, dass Sie vergessen haben hinzuzufügen, dass es sehr wohl neu ist, dass die Grünen Organisationen unterstützen, die Waffen in den syrischen Untergrund liefern? Damit die Waisenkinder als Arbeitsknechte in´s gelobte Land kommen?
    Zitat:
    „Der interessanteste Satz in diesem auf gewollt investigativ getrimmten Beitrag findet sich gegen Ende, als der Sprecher auf dem Grünen-Parteitag die Ergebnisse des „Enthüllungsbeitrags“ folgendermaßen resümiert:
    „Man muss es sich nur umgekehrt vorstellen: ein Politiker der CDU oder ein Politiker der AfD hätte bei einem rechtsextremistischen Bündnis mitgemacht – es wäre ein Aufruhr in Deutschland…“ Wie lächerlich ist das denn? DAS muss man sich bei der AfD nicht VORSTELLEN, denn man kann es tagtäglich BEOBACHTEN und HÖREN!!

    6 setzen. Beschreiben Sie zunächst was „Rääächtsextremisten“ sind. ich weiß es mittlerweile nicht mehr. Mein Nachbar ist CDU Wähler, er glaubt an die Demokratie, aber nicht an die Zuwanderung; ist er nun rääächts? Danach beschreiben Sie bitte die rääächten Gruppen, die von CDU und AFD unterstützt werden zur Ermordung von syrischen Militärangehörigen.

    Und hubi: Bitte endlich aufwachen und den Blick weiten! Sonst halten Sie es demnächst noch für ein Meisterstück des investigativen Journalismus, wenn herauskommt, dass es einige Umweltschützer bei den Grünen gibt!

    Die gibt es tatsächlich noch. Auf den hinteren Rängen und in der Putzkolonne zu besichtigen, wenn sie gemeinsam die Gambas und leeren Schampusflaschen entsorgen. Strafarbeit folgt wegen Nachahmung der Hochleistungspresse.

  29. Conrath // 26. Juni 2017 um 22:13 //

    Vorsicht nur einen winzigen Schlock:

  30. hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 22:16 //

    @Mutige Angstfrau

    Zitat:
    „Sehr geehrter Herr Ludwig, bitte entschuldigen Sie diesen respektlosen Umgang mit Ihrem Artikel…. naja…. nee, Moment mal… ging es nicht ums Bildungswesen?“

    Keine Angst. So hat Herr Ludwig live die Ergebnisse, die die Theorien des Artikels übertreffen.

    Grinsen muss ich immer, wenn @conrath, durch die Mühlen des Systems gedreht, als @Egon auftaucht, mit sich selbst kommuniziert und dann sich selbst den Fortgang der Kommunikation über einen Email Kasten von Herrn Ludwig anbietet, der gar keine Kommunikation auf Geolitico anbieten kann, weil er „nur“ Autor, nicht aber Betreiber ist. Der Brüller des Tages. Natürlich in den Charts hinter der multiplen virtuellen Person @Egon, die einfach saugut mit höchster Intelligibilität rüber kommt. Die reale Vita würde mich interessieren, aber nicht ohne Begleitung meines Hausarztes.

  31. Conrath // 26. Juni 2017 um 22:22 //

    @Hubi

    Welche Vita, die von Egon oder meine? Bisher waren Sie derjenige, der vor einem Treffen gekniffen hat (Malkasten in Pempelfort), schon vergessen?

  32. @hubi stendahl schreibt:

    „Die reale Vita würde mich interessieren, aber nicht ohne Begleitung meines Hausarztes.“

    Achtung, wichtiger Hinweis:

    Aufgrund des erhöhten Risiko-Potentials fragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker, diese sind (con-)ratlos.

  33. @Con-Ratlos schreibt:

    „@Hubi

    Welche Vita, die von Egon oder meine? Bisher waren Sie derjenige, der vor einem Treffen gekniffen hat (Malkasten in Pempelfort), schon vergessen?“

    Mensch, Conny, der wievielte Versuch ist das eigentlich? Scheinbar will er nicht. Vielleicht versuchen Sie es zuerst einmal mit Buntstiften, bevor Sie sich an das Niveau eines Malkastens wagen.

    Wäre es eine Alternative für Sie, wenn ich mich mit Ihnen einmal im Malkasten umsehen würde? Ich verspreche Ihnen, ich ziehe meine zehenfreien Pumps an und lackiere meine Fußnägel rot. Entspricht das Ihren fetischen Vorstellungen oder brauchen Sie mehr? Nur ein Problem: Sie müssen mir über den Emailkasten von Herrn Ludwig ein Bahnticket senden; ich bin nämlich 400 km vom Malkasten entfernt.

  34. pedrobergerac // 26. Juni 2017 um 22:47 //

    Alles dreht sich, Alles bewegt sich. Wohin auch immer. Hauptsache es gibt keinen Stillsatnd.

    Zitat:
    „34 % aller Bürger in E.U.-Staaten wissen nicht, dass sich die Erde um die Sonne dreht

    Am 17. Februar veröffentlichte Radio Utopie das Ergebnis einer schauerlichen Umfrage. Allerdings nicht ganz vollständig.

    Auf „USA Today“ war zu lesen, dass laut einer Umfrage der National Science Foundation einer von vier U.S.-Amerikanern nicht wusste, dass unser small planet (das ist die Erde) um den Stern unseres Sonnensystems kreist, der im Allgemeinen die Sonne genannt wird.

    Leichtsinnigerweise suchte ich damals nicht nach der Originalquelle. Dies holte ich soeben nach, inspiriert durch diesen Artikel von Jens Blecker.

    Es ist einfach unbeschreiblich.

    Auf die Frage „Dreht sich die Erde um die Sonne oder dreht sich die Sonne um die Erde?“ anworteten mit „die Erde um die Sonne“ (das ist die korrekte Antwort) prozentual die Befragten in den jeweiligen Gebieten wie folgt:

    Südkorea: 84 %
    Vereinigte Staaten von Amerika: 74 %
    Europäische Union: 66 %“
    Zitatende

    • Stark! Dann haben zwei Drittel der Europäer, drei Viertel der Nordamerikaner und vier Fünftel der Südkoreaner niemals die Chance, die Relativitätstheorie auch nur ansatzweise zu begreifen! Was du, pedrobergerac, fälschlicherweise als richtige Antwort postulierst, setzt nämlich einen absoluten Raum voraus. Galileo Galilei zweifelte den bereits an. Auf seinem relativen Raum baut Einsteins Relativitätstheorie auf. Sollte der Raum doch absolut sein, dann ist sie sofort hinfällig.

      Ich zitiere zwar immer wieder gerne Star Trek, aber leider wird auch dort der Raum gerne als absolut dargestellt. Obwohl sich das etwas mit der Möglichkeit beißt, eine Warp-Blase zu erzeugen. Es fällt zum Beispiel auf, daß man sich immer über oben und unten sofort einig ist. Noch schlimmer ist, daß Star Trek auch die Zeit gerne als absolut darstellt. Das geht sogar so weit, daß beim Zusammentreffen mit einem völlig fremden Raumschiff auf beiden Raumschiffen immer die gleiche Tageszeit herrscht. Das ist offensichtlich absurd. Das obwohl Star Trek sich von Anfang an, sogar in den low-budget-Tagen, von der NASA beraten ließ. Es steht also zu befürchten, daß auch die US-Wissenschaftler nicht um die Relativität von Raum und Zeit wissen. Es sei denn, sie möchten diese als widerlegt betrachtet wissen. Die Widerlegung der Relativitätstheorie hätte allerdings so viel Aufmerksamkeit erregt, daß sich die Veröffentlichung schon alleine deswegen lohnen würde.

      Wenn man jetzt natürlich weiß, daß Star Trek von Anfang an von der NASA beraten wurde und trotzdem den Raum als absolut darstellt, dann kann man dem interessierten Laien eigentlich keinen Vorwurf machen, wenn er selbst den Raum gleichfalls für absolut hält. Richtig fies wird es natürlich, wenn man in einer Umfrage mehrere Antworten vorgibt, die alle einen absoluten Raum voraussetzen. Dadurch ist die richtige Antwort nichtmal dabei! Also wird kaum jemand auf die Idee kommen, die richtige Antwort selbst hinzuzufügen. Denn die richtige Antwort sollte längst dabei sein, schließlich wurde die Umfrage doch von ‚Wissenschaftlern‘ erstellt. Möchtegerns trifft es allerdings viel eher, schließlich ist der National Science Foundation nichtmal die Relativität des Raumes bekannt, welcher seit den Tagen Galileo Galileis kaum jemals von irgendeinem Wissenschaftler widersprochen wurde. Zumindest hat noch niemand Argumente oder Experimente dagegen vorgelegt.

      Einstein selbst war noch am nähesten an einer Widerlegung der Relativität des Raumes. Er fand, daß eine gute physikalische Theorie dem gesunden Menschenverstand nicht widersprechen dürfe. Daher seine Zweifel sowohl an der Quantenmechanik als auch an einigen Schlußfolgerungen aus seiner eigenen Relativitätstheorie. Aber es ist wohl doch so, daß der gesunde Menschenverstand mit einigen Phänomenen aus der Physik einfach nicht mithalten kann. Wer es garnicht erst versuchen will, für den muß dann wohl doch ein Himmelskörper um einen anderen kreisen. Übrigens auch schon aus der Sicht Keplers (der hätte gesagt: ‚Leider doch keine Kreise, sondern Ellipsen!‘) und Newtons (der hätte als richtige Antwort für den absoluten Raum hinzugefügt: ‚Erde und Sonne kreisen beide um den gemeinsamen Schwerpunkt sämtlicher Himmelskörper des Sonnensystems.‘) und damit im absoluten Raum falsch.

      Aber danke für den Hinweis, daß es sich bei der National Science Foundation der USA um einen weiteren Verein von Wissenschaftsverweigerern handelt.
      Ranma

      • Mit diesem Beitrag kann ich mir die Vorrede sparen:

        @hubi Stendahl // 26. Juni 2017 um 15:20 //

        Zu einer beobachtbaren Wirkung gehört stets eine Ursache.

        Zunächst wäre zu definieren, in welcher Sphäre. Stillschweigend wird vorausgesetzt innerhalb unseres menschlichen Horizontes – was ja durchaus richtig ist, denn in und mit dem leben wir ja. Was etwa die Zeit (s.o.) ansonsten so treibt bleibt für uns persönlich gegenstandslos.

        Unsere Erfahrung ist: der Apfel fällt stets vom Baum, und zu einer Wirkung gehört irgendetwas, was diese veranlasst. So sieht unsere menschliche Wirklichkeit wohl aus.

        Und an der Stelle verlassen wird den Strang des (zwingend) Nachvollziehbaren zugunsten einer – sicherlich begründeten, damit aber nicht zwangsläufig erwiesenen – Meinung:
        Die Wirkung ist hier die Spaltung der Gesellschaft, die Ursache, eine kleine Clique die dies mit friedlich nicht durchsetzbaren Zielen, so eingesteuert hat, dass es ab einer gewissen Intensität zu einer sich selbst verstärkenden Dynamik führt und in der Endphase einen Automatismus annimmt. In dieser Endphase (historisch betrachtet) befinden wir uns jetzt.

        Daß diese Schlußfolgerung=Meinung wissenschaftlichen Standards entspricht heißt nichts weiter als daß sie auf der Höhe der Zeit liegt. Von der Warte des Realistischen (damit meine ich der abgegrenzten Blase unsereres eigenen Horizontes. s.o.) würde ich dem zustimmen und dies als (Arbeits-)Hypothese einsetzen. [Wobei sich in einer ersten Erweiterung der Betrachtung eben dann bereits die Frage stellt, auf welcher Seite denn die eigentlich entscheidende Ursache liegt: bei dem der tut oder dem, der dieses Tun hinnimmt?].

        Die bei einigen Kommentatoren aufscheinende (vermeintliche) geistige Überheblichkeit ordne ich in lebensfremd ein. Dazu ein Beispiel:
        Man kann sich in feinster akademischer Form die Entstehung eines Gewitters zu Gemüte führen und dann glauben, man wüßte etwas „übers Leben“. Das freilich nutzt dem Bauern, dem es die Ernte verhagelt oder dem Piloten, der eine intertropische Front ansteuert wenig: mir ist nicht geläufig daß eine ausführliche Argumentation mit einem Gewitter jemals etwas gebracht hätte.
        Wer es noch deutlicher haben möchte: auch wer alle Theorie des Ersten Hilfe Kurses vor- und rückwärts aufsagen kann wird sich beim ersten Unfall, dem die Gedärme aus dem Leib quellen eher mit sich selbst als dem Opfer beschäftigen (bei mir war Gott sei Dank schon ein Arzt vor Ort).

        Das besagt nun nicht, daß man auf die Analyse/Theorie verzichten sollte, im Gegenteil. Insoweit ist der Artikel hier Gold wert. Auf der anderen Ebene – der der Realität sieht die Sache aber ganz anders aus und insoweit bin ich geneigt dem zuzustimmen, daß (m.M.n. aufgrund der Psychologie der Massen) wenig zu tun bleibt als der weiteren Entwicklung entgegen zu sehen. Politisch sehe ich keine wirklichen Hebel, bloß einen Sturm im Wasserglas.

        Natürlich kann jeder etwas machen, beispielsweise seine Aufgaben redlich und richtig – und daran krankt es aller Orten (schon mal überlegt, warum das BKA plötzlich medienwirksam aktiv wurde? Kleiner Tipp: könnte was mit Politik zu tun haben, mal so als Sahnehäubchen auf all das andere, was unbemerkt passiert).

        Und das alles hat in der Tat mit diesem Artikel zu tun, denn diese Leute, die in diesem System konditioniert werden bringen wiederum nur das unter das Volk, was sie (dort) verinnerlicht haben: und so sieht es dann in der Gesellschaft aus. Klar ist Fremdbestimmung für solche Büttel, besser Opfer hilfreich – sogar notwendig um ihre Position zu wahren und zu entwickeln. Diese Leute blieben aber genau das, was sie tatsächlich sind, auch wenn man die Schnüre zerschnitte, sie suchten dann eben anderen Beistand.

        Dein Kopf ist der Realist, dein Herz der Optimist, der Pessimist aber sieht nur die Schlange, nie das Paradies. Bleiben wir Realisten und vergessen nicht, dass wir auch Herz haben.

        Mir gefällt: ein Pessimist ist ein ausgelernter Optimist.
        Passender zum obigen Beitrag aber erschiene mir: „das Leben ist ein Traum im Traum“ (Hagakure).

  35. Riesige Flamewars statt Beschäftigung mit dem Thema. Autoren und Redaktion könnten sich ihre Arbeit eigentlich sparen. Trotzdem werde ich auch noch gefragt, warum ich so pessimistisch bin! Die Mehrheit der Kommentatoren hier braucht nichts weiter als ein Plattform, um sich gegenseitig anzugreifen und zu beleidigen. Vielleicht könnte GEOLITICO dafür einen eigenen Sektor einrichten. Oder die Trolle und Stänkerer einfach anderswo hinverweisen. Gerade bei so wichtigen Artikeln wie diesem ist es doch schade, wenn der Kommentarbereich nur als Schauplatz für Flame Wars herhält.
    Ranma

    • Conrath // 27. Juni 2017 um 10:21 //

      @KBM

      Nehmen Sie regelmäßig Medikamente?

      Sie projizieren schon wieder wie wild um sich, merken Sie das eigentlich nichtmehr?

      Soviel SPERRDRUCK im Text, da überfliegt es einen ja richtig. *IHRE* Standardwaffe, Denunziation, richtet sich dabei immer und regelmäßig gegen Sie selbst (Prinzip der Selbstreferenz).

      Suchen Sie den vermeintlichen ‚Herrn Rathlos‘ in Ihnen, der versteckt sich da nämlich überall.

      Sie Grüßend

  36. Conrath // 27. Juni 2017 um 07:36 //

    @Rosi

    Wo Sie jetzt schon so schöne Reime auf Con machen, vielleicht. Eilt es?

    Mal im Halbernst, Fetisch hin oder her, bei mir eher weniger, habe immer zu viel Kräftesublimation in die Kunst oder Gestaltung gegeben, von früh an und beobachte es auch an ‚Mittätern in der Kunst‘ (der späte Wittgenstein, Bazon Brock,…), da bleibt kein Bedarf für Fetische oder Faschismen. Intelligibel ist nicht als adverbial oder adjektivisch zu nutzen, nur grammatikalisch uneigentlich, sonst entsteht das Mißverständnis wie bei Ihrem Mitforisten @Hubi. Da ergibt sich dann ein ganz natürlicher Zug, über einen hybrid-idolatrischen Naturalismus hin zu F. und F..

    Sie grüßend

  37. pedrobergerac // 27. Juni 2017 um 11:43 //

    in memorium
    @egon. -l
    http://www.epochtimes.de/politik/europa/skandal-an-londoner-schule-teenies-sollten-selbstmord-gedanken-als-hausaufgabe-formulieren-a2152865.html

    Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos. Vielleicht auch gerade wegen der Schulen.

    • Conrath // 27. Juni 2017 um 12:17 //

      @Pedro

      Selbstmord und freies ‚Dahinscheiden‘, etwa bei den Naturvölkern, gab es auch ohne die Staatsveranstaltung ‚Schule‘. Und Schule bringt sich gerade auch selbst um oder trägt zu ihrer Teilabschaffung bei. Das dauert nur so lange, ist quälend langsam, wie die langfristige Kontinentaldrift zwischen Europa und Amerika. Der transatlantische Graben wächst real nur so schnell wie unsere Fingernägel, ca. 60 mm/Jahr. Deswegen ja auch der politische Wetterwechsel mit der genialen Trump-Gruppe. Die brauchen noch eine Handbreit, hoffentlich nicht meine, sondern die von unserer geschätzten Foristin Rosi.

  38. Beispiel // 27. Juni 2017 um 20:35 //

    Der Keim der Freiheit kam aus Merseburg /nahe Leipzig/, als sich ein Hochschulbediensteter direkt gegen Merkel wandte, er hob wohl ein Plakat auf dem er SICH & UNS einforderte! Ein Einziger die ANDEREN klatschten dem System Beifall aus Angst um IHRE sog. NichtArbeits/Plaetze…

    • Conrath // 27. Juni 2017 um 22:09 //

      @Beispiel

      Was für einen Freiheitskeim meinen Sie denn? Und was meint ‚Sich & Uns‘?

  39. pedrobergerac // 29. Juni 2017 um 11:30 //

    Wofür man Untertanen braucht:

    http://1nselpresse.blogspot.de/2017/06/sieben-geheimnisse-uber-die-welt.html

    „Schlussfolgerung

    Wir haben es mit einem rücksichtslosen, fortschrittlichen und klugen System zu tun, das sich an Konflikten und Kriegen gesundstösst, wofür es eine unterwürfige Bevölkeung braucht, welche die Nachrichten und Meinungen widerspruchslos konsumiert, die ihnen von den Massenmedien und Politikern mundgerecht gereicht werden. Würden die Menschen den Krieg in Syrien wirklich als das erfassen, was er ist, dann würden sie den Betrug dahinter erkennen, dem sie ausgesetzt sind.“

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Schulen zieht Untertanen heran: „Das Kind gehört dem Staat“ (Videos) | PRAVDA TV – Lebe die Rebellion

Kommentare sind deaktiviert.