AfD-Alice aus dem CDU-Wunderland

AfD-Parteitag © GEOLITICO AfD-Parteitag © GEOLITICO
Die AfD demütigt Frauke Petry und kürt Alice Weidel und Alexander Gauland als Spitzenkandidaten. Eine beinahe polemische Aufarbeitung des Kölner Vereinigungsparteitages seiner Hoheit, des AfD-Karnevalsprinzen: Ihre Unitollität Kim Jong Jörg Meuthen I.

 

Die Einigkeit, wie jeder weiß,
hat in Parteien ihren Preis.

 

Freiheit ist die bescheidene Einsicht in die Notwendigkeit!

Die letzte Chance ist vergeigt! Die AfD ist durch! Jedenfalls für uns Deutsche als ernstzunehmende Oppositionspartei.

Ja so ein fest sitzender Einigkeitsdeckel macht bärenstark! Also den Druck im Schnellkochtopf! Wenn der Deckel bis zur Bundestagswahl drauf bleibt, will ich Beatrix von Storch einen Heiratsantrag machen (den sie natürlich sowieso ablehnen wird, da meine Ahnengalerie offiziell leider nur bis Adam und Eva zurück reicht, die nicht einmal im Gothaer stehen). Denn der Kessel wird jetzt von unten ordentlich heiß gemacht. Auch wenn die zerstrittenen Dehydrierten des Parteitages durch die TV-Kameras ihr Partei- und Wählervolk und sich gegenseitig mit letzter Kraft anheuchelten, dass sich die Balken bogen.

Ist doch die neue Vereinigung von „Realos“ und “Fundies“ nur so was wie ein geradezu selbstverleugnerischer Burgfrieden für beide Seiten! Also kaum auszuhalten! Das jedenfalls hat kein Geringerer als der NRW-Landesprinz Pretzell denn auch gleich völlig unmissverständlich mit dem letzten persönlichen Wortmeldungsatemzug dieses Parteitages klar demonstriert, als er bezüglich des kommenden NRW-Wahltags zunächst, mit letzter Kraft sich aufbäumend, in die Mikrophone gehaucht haben soll:[1]

„Wir verfolgen in Nordrhein-Westfalen einen anderen, realpolitischeren Kurs als die Bundespartei – personell wie inhaltlich“.

Naja, es war dann doch nicht ganz so unmissverständlich. Oder ist von der Journaille mal wieder gezielt falsch notiert worden? Also zwang er die dreisten Konzernmedien ganz kurz vor Toresschluss doch noch vorsorglich, folgende, denen offensichtlich entgangene Feinheiten in seiner Wortmeldung nachzureichen:[2]

„16.20 Uhr: Soeben hat NRW-Bundesvorsitzender Marcus Pretzell auf dem Podium das Wort ergriffen, um eine Richtigstellung vorzunehmen: Er sei vom Fernsehsender Phoenix falsch zitiert worden (siehe Eintrag von 15.18 Uhr). Er habe mitnichten gesagt, dass sein Landesverband nach der Wahl des Spitzenduos Gauland und Weidel einen anderen Kurs fahren werde. Richtig sei, er habe gesagt, der NRW-Landesverband fahre anders als die Bundespartei einen realpolitischen Kurs. Diese Entscheidung sei aber jedem Landesverband selbst überlassen.“

Achso! Wir sind blöd! Na gut! Also nochmals für uns Blöde da draußen im Vaterland: Wenn er gesagt hat, dass der NRW-Landesverband anders als die Bundespartei einen realpolitischen Kurs fährt, dann heißt das nach Verlauf des Parteitages notwendig, dass die Bundespartei künftig einen vom NRW- Landesverband abweichenden Kurs fährt, den er wohl weiterhin als Fundiekurs identifiziert, auch wenn er jetzt nicht mehr Fundies sagt, um nicht weiter einer verzerrten innerparteilichen Wahrnehmung bezichtigt zu werden. Denn warum sonst hat er bei seiner Erklärung das Wort „realpolitisch“ so gezielt als dasjenige Wort benutzt, bei dessen Klang ein jeder automatisch das andere Wort: „fundamentalpolitisch“ als blauen Elefanten im Glashaus mitsehen muss, kann oder darf? Wie abweichend der Kurs seiner Ansicht nach tatsächlich gefahren wird, ist dabei erst mal irrelevant. Wo also liegt die feine Differenz in der offenbar für ihn folgenschweren Quintessenz beider veröffentlichter Alternativaussagen, die ihn folgerichtig zu so einer hastigen Richtigstellung genötigt haben könnte???

Für ihn bleibt es jedenfalls bei der Wahrnehmung, wie sie seine Frau Petry in ihrem Strategieantrag zum Besten gab, in den sicher auch seine Denke mit eingeflossen ist, sonst wäre keine so beeindruckende taktische Dummheit dabei herausgekommen. Es gibt für ihn also weiterhin Realos und es gibt Fundies in der Partei. Und wo er recht hat, hat er recht! Und mit dieser von ihm jetzt richtig gestellten Aussage ist er denn auch groteskerweise die ehrlichste Haut auf dem ganzen Bundesparteitag gewesen, findet er. Denn ihm war schließlich als einzigem nicht wirklich gegeben, nach seiner und seiner Frau Megapleite jetzt den routinierten Einheitsheuchler zu geben, wie seine Parteigenossen im Saal und seine bessere Ehehälfte. Nein, für so einen wandelnden Willen zur Macht ist sowas kaum auszuhalten!

Wir können also beruhigt sein! Bis zur Bundestagswahl wird es in der AfD bestimmt nicht sowas wie einheitslangweilig. Herr Pretzell ist und bleibt der erste Fundie der Realos! So, wie Herr Höcke der erste Realo der Fundies sein wird, wenns hart auf hart kommt.

Der Bundeseinheitspartei CDU/CSU-FDP-SPD-Grüne-Linke wird das gefallen haben. Nein, Prinz Pretzell von der Petryweide gibt niemals nicht auf! Was da also im Maritimhotelflakbunker an kuscheligem Einigkeitsgedöns erschallte, dürfte niemanden beunruhigen. Eher die Welt zum Lachen bringen. Deshalb machte sich am Sonntag auch die Political-correctness-Pegida von Köln mit der Armlängen-Reker auffällig einen schönen Lenz, statt sich bei der auch für diesen Tag anberaumten Polizeiübung für den kommenden 1. Mai und die Hamburger Chaostage mit der dann auch nur in auffällig kläglicher Formation angereisten ANTIFA in Kölle zu verschwestern, die offenbar diesmal auch lieber daheim beim Bummelstreik am Fernseher oder an der Nadel hing. Kein Wunder bei dem Aprilsauwetter! Da jagt man nicht mal meuthenbesoffene AfDler aus dem Hotel!

Doch das System Merkel-BRD kann als Modalität der Fremdherrschaft erst einmal wieder aufatmen (und Nein! – ich bin kein „Reichsbürger“ und will nicht mal Kaiser Wilhelm wiederhaben!).

Der Parteitag der CDU/CSU-und FDP-Hinterbänkler mit frischem Drang zum stalinistischen, maoistischen, nordkoreanischen, kambodschanischen, christ -bzw. sozialdemokratischen Abstimmungsverhalten, das selbst der Kurie des Vatikans die Schamröte ins Gesicht treiben würde, erwies sich als eine typische Ansammlung von gestandenen Parteibiedermeierbäuchen, die als ängstliche Zweck-Opportunisten auch mal christlich kuscheln können; und die um der lockenden Pfründe willen niemals nie irgendwelche Flügelkämpfe austragen würden! Bei Gott! Schon gar nicht in der AfD!! NIEMALS!!! Ich schwöre, Alter, ej!!!! EHRENWORT!!!!!

Wer macht denn auch sowas?! Das, was sie wirklich so keck Wahlprogramm nennen, ist dann auch mit sagenhaften 92,5 Promille und stehenden Merkel – pardon! – stillen Meuthen-Ovationen durchgewunken worden. Und der Herr Meuthen selbst, wenn er denn zur Krönung als alleiniger Chef angetreten wäre, wäre schon nach seiner Parteitagsrede vom Sonnabend – manche hielten diese Balsamrhetorik für die angeschossene Parteiseele tatsächlich für eine fulminante – sicher zu 99,9 Prozent zum obersten Chefarzt gewählt worden. Er hätte SED-Erich in Köln um 0,2 Promillchen übertroffen! Da bin ich mir sicher. Auch wenn dann immer noch ein klitzekleines Promillchen gefehlt hätte, um mit Mr. 100 Promille, Messias Martin von der SPD-EU bzw. EU-SPD, gleich zu ziehen.

Nein, dieser alt-und treudeutschen AfD-Spezies ist quasi seit gefühlten tausend Jahren jedes Mittel, selbst die Parteifreundliebe, recht, um die Macht des ihm angeblich doch so verhassten transatlantischen Systems als heiligen Endzweck in Deutschland weiter zu stabilisieren.

Denn sie wissen, was sie tun, weil sie nicht wissen, was sie tun.

Sie haben die heimlich signalisierte, vergiftete Koalitionsangebotsaussicht aus CDU-Kreisen nach wie vor nicht verstanden. Wie sollten sie auch? Sie sind ja schließlich keine gebrannten Schönhuber-Kindsköpfe. Sie wollen eben nicht immer nur die Schmuddelkinder der Nation sein, sondern auch mal so richtig Systempartei zum Absahnen; also Deutschlands NATO-Besatzern weiter in den kriegerischgen Ar… kriechen. Nur jetzt eben, nach der matten Koalitionstraumabsage, wollen sie die Merkel-CDU zur allgemeinen Beruhigung der Basis gemäß neuer Beschlusslage nun ganz aus dem After rausziehen und die Früchte des USA-GB-Gedärms als beauftragte Seniorkanalbewohner neu ans Deutsche Heimatvolk da draußen verteilen.

Oder gehts hier nur um eine neue Umverteilung, bei der vor allem sie auf ihre Rechnung zu kommen gedenken? Sicher ist: Natürlich wollen sie, wie jeder, in schlechten Zeiten, weiter gut verdienen. Wenn möglich, noch besser. Sind ja schließlich fast alle Unternehmer. Mit oder ohne die schmollende Königin Petry und ihren Märchenprinzen Pretzell!

Alice Weidel

Da sollte es denn also doch tatsächlich ursprünglich eine neue Heilige Dreieinigkeit als Dreifaltigkeit der AfD geben; -das Dreamteam Gauland, Storch und Weidel! O Himmel! O Heiliger Regen in der Traufe! Schaun mer mal:

Jetzt haben wir es allen gezeigt! – jubelt die neue Dreamteamhälfte in blond. Das haben sie wirklich! Will man also die AfD als „einzig wahre Opposition“ so gründlich wie vollständig an die Wand fahren, dann ist das neue Gespann tatsächlich die erste beste – pardon! – die beste erste Wahl!

Frau Alice Weidel von Goldman-Sachs, die von der „Qualitätspresse“ bereits recht auffällig gehätschelte „Unternehmerin“, ist z.B. sicher nicht ganz zufällig neben folgenden illustren „Persönlichkeiten“ erfolgreiche Stipendiatin der Adenauer-Stiftung (!): Peter Altmaier (Merkels Kanzleramtschef), Ex-Ministerpräsident Uwe Barschel (der in der Badewanne), Journaille Thomas Bellut, Innenministerversuch Thomas de Maizière, Ex-Verteidigungs -und Arbeitsminister Franz Joseph Jung (der u.a. das Bundeswehr-Massaker von Kundus zu verantworten hatte, das aber natürlich bis heute nicht will), CDU-Fraktionschef von NRW Armin Laschet, Karl Lauterbach (der blasse SPD-Medizinmann mit der schiefen Fliege und der Klimaerwärmungsneurose), der niedersächsiche Ex-Ministerpräsident mit britischer Staatsbürgerschaft David McAllister, der quirlige CDU-Neocon Friedrich Merz, Ex-CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz, Wulf Schönbohm (enger Mitarbeiter des bekennenden Jesuiten Geißler), Klein Markus der Söder (der gerne Bayerns nächster Ministerpräsident wäre), die typische Hof-Journaille Klaus-Peter Siegloch (ZDF und Bertelsmannstiftung), Pfaffensohn Eckart von Klaeden (korrupter CDU-Lobbyist von Daimler) und schießlich der ehemalige wirklich kühne Bundespräsidentenversuch Christian Wulff (Maschmeyer-Ferres-Intimus). Eine wahrlich feine Gesellschaft, zu der sich die Frau Weidel da zählen darf. Die wird sie sicher nicht im Stich lassen. So ein Adenauer-Stipendium kriegt schließlich nicht Jede/r.

Alice aus dem CDU-Wunderland ist somit in der Tat wirklich eine kongeniale Schwangerschaftsvertretung der gerade schwer angeschlagenen Nochchefin Frauke Petry, die immerhin „nur“ läppische Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ gewesen ist, wie unser Regierungssprecherversuch Steffen Seibert, oder der verstorbene FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher oder Grünen-Megarealo Fritz Kuhn, die FDP-Bänksterin Ingrid Matthäus-Maier, Ex-Ministerpräsident Georg Milbradt, die stets etwas verwirrt frisierte Gesine Schwan (die mal statt Wulff Deutschlands erste BuPrä werden wollte) und nicht zuletzt die olivgrüne Antje Vollmer, die Hobby-Menschenschleuserin, die bekanntlich alle Deutschen mindestens so ausdünnen will, wie Joschka der Fischer. Da wechselt mit Frau Weidel also bestenfalls nur die Fassade, doch nicht die Grundgesinnung. Frau Weidel wird da eher noch einen goldenen Zahn zulegen.

Alexander der grosse Gauland

Herr Gauland, bei allem Respekt, ist als allseits wenigstens halbwegs noch respektabler Politrentner in der Außenwirkung nun auch nicht gerade das Signal für den ganz großen Zukunftsaufbruch. Und ich dachte schon, er hätte, dessen eingedenk, deshalb aus Altersweisheit kurz vor dem Kölner Parteitag verlauten lassen, lieber seine Rolle als Graue Eminenz weiter spielen zu wollen. Was ist bloß mit dem alten Politprofi los? Jetzt weiß doch jeder, dass er sich sogar selbst nur als Notlösung ansieht, weil die AfD ganz offensichtlich kein jüngeres Zugpferd mehr hat, das für den Wahlkampf zur Verfügung stehen könnte. Dieser peinliche Umstand wird die Wähler sicher fürchterlich vom Hocker reißen, oder? Mal ehrlich: Glaubt er denn womöglich ernsthaft, sich mit seiner großväterlichen Unterstützung des ewigen Knaben Björn Höcke eine Art jugendlichen Nimbus unter der aufmüpfigen AfD-Jugend verschaffen zu können? Oder spekuliert er auf so eine Art Großvaterbonus bei der „Höcke! – Höcke! – Höcke!“ -Wanderwählerjugend?

AfD-Königin von Berlin noch immer ohne Krone

Naja, und wie er dann auch noch darauf kommt, mit der selbst in den eigenen Reihen höchst unpopulären, auch intellektuell nicht wirklich beeindruckenden, sich aber umso vehementer in den Mittelpunkt des Geschehens drängenden, neoliberalen Aristokratin Beatrix von Storch ausgerechnet jene abgetakelte neoliberale FDP-Nudel als Bundestagswahlaushängeschild der Alternative für was auch immer vorzuschlagen, die in der Tat das Potential hat, nicht nur die junge Wählerschaft mit Resthirn von Radikal bis Mitte komplett zu vergraulen, muss wohl sein Geheimnis bleiben. Es soll tatsächlich auch Realofundies geben, die mit der Realität gelegentlich fundamental auf Kriegsfuß stehen.

Was das betrifft, müssen sich in der Partei der FDP-Fronde-Frösche weder Herr Gauland noch Frau von Storch einsam fühlen. Hatte sie sich doch z.B. bekanntlich gerade wegen ihrer nicht sehr einnehmenden Gesichtszüge im Berliner Wahlkrampf 2016 parteieinvernehmlich plakativ vollständig versteckt (was sie mit ihren Geistesblitzen am besten auch gleich noch hätte tun sollen, aber man kann eben nicht alles haben). Denn hin und wieder nimmt sie guten Rat aus ihren wohlmeinenden Ex -und Hopp-Parteikreisen so gnädig an wie den ihrer drei echten Bodyguards. Das sei zu ihrem Lob erwähnt.

Aber was soll’s! Auch die junge AfD ist eben kein Wunschkonzert. Statt ihres Antlitzes wären jetzt sowieso nur richtig politische Inhalte auf die Wahlplakate gekommen. Da schlage ich denn also vor, das eben so einmütig wie kurzsichtig beschlossene Cannabisverbot auf jeden Fall mit aufs Plakat zu nehmen. Das zieht ungemein in der Öffentlichkeit! Da wird sich das AfD-Wähler-Prekariat wohl erst mal einen Joint auf den Schreck anzünden. Ich wette, Herr Özdemir packt sogar schon seine Koffer!

Jetzt sollte Frau von Storch aber erst recht bundesweit von den Wahlplakaten prangen? Vielleicht ja mit dem Schriftzug: „Können diese Augen lügen?“ Zwar war NATO-Pazderski, selbst bekifft betrachtet, nun auch alles andere als der Rasende Roland in der Reichshauptstadt, aber jetzt muss sich „der Alte“, also Parteikommissar Gauland, doch fragen lassen, was er denn da mit der züchtigen Duodezfürstin aus dem deutschen Flachland dem potentiellen AfD-Wähler eigentlich zumuten wollte, als er sie fürs Dreamteam andachte? Und jetzt nimmt er Millionen von potentiellen AfD-Wählern nun auch noch die abendliche Tüte weg? Sowas kann einem doch nur sturzbetrunken an der Hotelbar einfallen!?

Aber Glück gehabt! Nicht mal die AfD, also diese neue und schon wieder verbrauchte Variante einer konservativ-liberalen Opportunistenpartei, will die Störchin an der Spitze der Spitze haben, selbst wenn sie es noch so oft probiert. Das ist die wirklich einzige gute Nachricht vom Wochenende. Neben der Volltrauer der ANTIFA natürlich, die – wie Indymedia mindestens so frustriert berichtet wie Frau von Storch aussieht, wenn sie mal lächelt – tatsächlich nicht genug Kohle in der „Zivilgesellschaft“ klar machen konnte, um rechtzeitig multikulturell geeignete Verpflegungsbeutel für die linken Gewalt- Gourmets zu beschaffen. Ja wirklich! Kann man auf Indymedia nachlesen! Doch auch für die ANTIFA gilt nunmal: Ohne Mampf kein Kampf! Da wird Frau OB-Armlängen-Reker wohl noch mal nacharbeiten müssen, wenn sie ihrer Polizei zum Üben das nächste Mal eine echte Herausforderung bieten will.

Wie die Alten sungen, so zwitschern schon die Jungen

Nun machen es also der „rechtsnationale“ Alexander und die „wirtschaftsliberale“ Alice als neue Doppelspitze der Hoffnung auf, des Glaubens an und der Liebe zu Deutschland! Jetzt hat die AfD also schon zwei Traumpärchen! – Frau Petry und Herr Meuthen als Co-Vorsitzende und das ebenfalls presseballtaugliche Gespann aus Herrn Gauland und Frau Weidel. Daneben gibt es dann nur noch den schwarzen Prinzen aus Thüringen und den weißen aus NRW.  Es existiert damit nun seit Sonntag ein alternatives Dream-Team neben dem alternativen Dreamteam der Schwarz-Weiß-Prinz-Alternative für Deutschland. So ist das eben, wenn man als Alternative einig ist. Mal sehen, ob BILD-Reichelt jetzt im milderen Ton als Dödel-Dieckmann die AfD-Negativreklame fortsetzt und die Frauenzeitschrift Brigitte auf Alice anspringt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ihr das Emma-Schwarzer-Blatt ihrer greisen Namensvetterin eine richtig süße Homestory widmet.

Der alte Fuchs und die Trauben

„Aus der frühen Geschichte der Bundesrepublik weiß man, dass alle Parteien, die sich frühzeitig an die CDU angeschmiegt haben, schnell wieder verschwunden sind. Die meisten davon kennen Sie schon gar nicht mehr. Man muss der CDU zuerst auf Augenhöhe begegnen.“

So Historiker Dr. Gauland vor der Presse. Der Gourmet achtet hier auf das interessante Wort „frühzeitig“! Das ist nämlich u.U. was ganz anderes als rechtzeitig! Und da muss sich sicher nicht nur Herr Gauland fragen lassen, ob das als Anti-Petry-Statement nur nicht ungeschickt davon ablenken soll, dass die AfD-Nomenklatur keineswegs davon abgekommen ist, mit der Merkel-CDU auf Juniorbasis koalieren zu wollen. Sie hält, wie uns ihr Doyen hier mitteilt, nur den Zeitpunkt für verfrüht, darüber allzuviel in der Öffentlichkeit verlauten zu lassen.

Denn wenn was dran ist an dem Gerücht, dass das schlaue Ehepaar Petry-Pretzell plant, nach der Bundestagswahl die Partei zu verlassen und eine eigene Partei mit seinem treuen Anhang zu gründen (die dann schon mal mit den fetten Bundestagsdiäten rechnen kann, was so eine taktische Gründung auf reichlich Kosten der Steuerzahler wesentlich erleichtert), dann kann das mit der „Augenhöhe“ auf „Seniorpartnerbasis“, so wie Gauland, Meuthen, Höcke, Poggenburg ect. sich das vorgeblich ernsthaft vorstellen, nicht gutgehen.

Doch nun, mit einem Mal, will das obige meganationalkonservative Quartett, von tiefer parteilicher Nächstenliebe ergriffen, im Realo-Fundi-Petry-Pretzell-Strategieantrag nur noch eine falsche Wahrnehmung (die, dass es Fundies und Realos in der Partei gäbe) und einen kleinen formalen Fehler (wie die namentliche Nennung Gaulands als Fundie) entdecken können. Sonst hätten sie dem Antrag, wie zumindest das Gauland-Poggenburg-Duo offenherzig erklärte, sogar zugestimmt, so toll fanden sie ihn eigentlich! Denn alle lieben Frauke! Daran hat sich nichts geändert! So what?

Da werden sich dann wohl die beiden nach der Bundestagswahl entstehen sollenden AfD-Parteirümpfe als eigenständige Parteien nur umso wilder und entschlossener um die „Juniorpartnerwahl“ der CDU balgen? -um endlich die Konkurrenz unter den langweiligen Konsenz-Parteien im Bundestag so richtig national zu beleben und „Regierungsverantwortung“ übernehmen zu können! Dafür ist man bereit, fast alles zu opfern! Auf jeden Fall Deutschland! Auch die eigene Integrität, falls die überhaupt vorhanden gewesen ist, um verlustig gehen zu können.

Da, wenn an der Sache was dran ist, mit dem Projekt AfD de facto ein gigantischer, lange und gründlich vorbereiteter Wählerbetrug der CDU in Anbetracht des unvermeidlichen Abgangs von Merkel im Anmarsch wäre, spräche hier der alterfahrene CDU-Parteistratege als AfD-Parteistratege vermutlich also nur wie ein gewiefter Taktiker, der schon mit Luckes und Henkels AfD – nur halt vergeblich – versuchte, seine geliebte alte CDU von außen wieder etwas zu entsozialdemokratisieren. Daher müsste er den Petry-Pretzellparteienplan, wenn es ihn denn gibt, womöglich sehr wohl kennen und intern als Hinterzimmer-Strategiekurs abgesegnet haben. Anders wäre das nicht vorstellbar. Da täten sich dann wahrlich die tiefen Abgründe der Glaubwürdigkeit auf…

Und so will ich denn meine kleine Aufarbeitung mit dem Verslein beenden:

Es fährt ein Zug ins Nirgendwo.
Die Tickets sind vergeben.
Jörgs Einheit ist ein Griff ins Klo.
Sie wird nicht lange leben.

 

Anmerkungen

[1] http://www.focus.de/politik/deutschland/afd-parteitag-im-live-ticker-afd-chefin-petry-geht-auf-distanz-zur-eigenen-partei_id_7011112.html

[2] http://www.focus.de/politik/deutschland/afd-parteitag-im-live-ticker-afd-chefin-petry-geht-auf-distanz-zur-eigenen-partei_id_7011112.html

53 Kommentare zu AfD-Alice aus dem CDU-Wunderland

  1. Wenn ich jetzt behaupte, die Hälfte der Politiker in Deutschland seien Arschlöcher, handelt es sich dabei um „hate -speech“?

    Dann nehme ich diese Behauptung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und räume ein, die Hälfte der Politiker seien keine Arschlöcher.

    • Marcus Junge // 24. April 2017 um 20:56 // Antworten

      „Wenn ich jetzt behaupte, die Hälfte der Politiker in Deutschland seien Arschlöcher, handelt es sich dabei um „hate -speech“?“

      Worum es sich handelt? Um eine gewaltige Untertreibung, da es etwa 99% + X sind und nicht „die Hälfte“.

    • Der Artikel ist einer dieser Artikel, die immer unzufrieden sind, wenn ihre Anschauung nicht 100 % gewürdigt wird. Der Parteitag war erfrischend. Die Persönlichkeiten konnten nicht jungfräulich vom Mars geholt werden, sondern sind, wie ich, enttäuscht von der CSU. Der Niedergang der Etablierten begann schleichend und nicht für jeden vorhersehbar. Die Lügen waren einfach gut und das Vertrauen der Menschen wird vom Bundestag und den Regierungen der letzten 20 Jahre mißbraucht. Das Aufwachen dauert eben, weil man es einfach nicht glauben will, daß der Bundestag und die Regierung das eigene Volk ausplündern.

      • tacheles // 27. April 2017 um 04:02 //

        Hatte letzte Woche 2 interessante Gespräche!
        Ein langjähriger Freund der nach eigenen Angaben seit 30 Jahren wahlabstinent und eher der SPD zugeneigt war sagte spontan:
        „Ich kann es garnicht erwarten bei der NRW- und der BT Wahl die AfD zu wählen.
        Und zwar aus Rache“.
        Der wusste noch nicht einmal wer für die AfD antritt.
        Ein anderer Freund der wohl in seiner Jugend eher linksradikal war
        äusserte mir gegenüber:
        “ Meine 18 Jährige Tochter ist auch schon mehrfach belästigt worden.
        Was bleibt mir da Anderes über als AfD zu wählen?“.
        Glauben die ALTEINGESESSENEN Blockparteien wirklich sie könnten die Bürger mit nichtssagenden Plakaten (z.B. NRWIR….) die Bürger
        von einem „WEITER SO“ überzeugen?
        Seit dem ersten Wahlantritt habe ich aus tiefster Überzeugung AfD gewählt!
        Die könnten meinetwegen einen Besenstiel als Spitzenkandidaten aufstellen. Würde nichts an meinem Wahlverhalten ändern.
        Und den noch Schwankenden sage ich:
        Wir WURDEN, WERDEN und WERDEN in Zukunft von den Blockparteien belogen, betrogen und verkauft.
        Dank Internet wissen wir das glücklicherweise mittlerweile.
        Schlimmer kann es nicht mehr werden!
        Meine Oma, Jahrgang 1898, sagte immer:
        „Neue Besen kehren besser!“
        Deshalb nicht vergessen:
        „Wahltag ist Zahltag/PAYDAY!“

      • Conrath // 27. April 2017 um 08:42 //

        @Faltin & Tacheles

        Ja, beide Sorgenschreiber verstehe ich nicht nur gut, sondern leide mit ihnen, ohne alle Prämissen teilen zu können! Der Niedergang in DE kam mal wieder langsam, hatte also enorme Ressourcen und klare Ziele, hinter und bei sich, nicht wahr, und selbst die Aktiven im Lande wurden letztlich an den einen, eisernen und unerbittlich zwingenden, ‚Globalistischen Nasenring‘ gekettet (Gennadij Bondarew hat zu ¾ Recht > Lagebeschreibung und nur zu ¼ danebengelegen > Rezeption der Deutschen Klassik, falsche Hegelsicht usw., aber alles auf hohem Niveau!, nichts für Proseminaristen). Das schmerzt sogar noch 72(!) Jahre später, um es einmal sehr anschaulich zu formulieren. Dennoch gilt, auch im geopolitischen Schachbrettkrieg ist immer erst die ‚Freund-Feindklärung‘ wiederaufzubauen (außen wie innen, das macht das ganze so extrem schwierig nachvollziehbar), umgekehrt mit größtem Aufwand zu zerstören, das sind die schlichten Regeln/ Forderungen, in diesen, sich im Prinzip gleichbleibenden, Auseinandersetzungen (weshalb umfangreiche Geschichtskenntnisse unabdingbar sind, will man in diesen Sachen nicht im Blindflug und ohne Instrumente fliegen!).

        Was ist mit denen, die erkennen mussten, ich spreche von der Weimarer Zeit bis zum 1. Mai 1945, dass sie komplett auf ein trojanisches, britisches Pferd gesetzt hatten, das auch in seiner Verrücktheit einen Nerobefehl nach dem anderen abgesondert hatte, später von einem Double ersetzt, welches, im fahlen Berliner Bunkerlicht* den nächsten Umkreis zwar verwirrte, aber auch nicht restlos überzeugen konnte? Wer die Übersicht nicht verloren hatte und einen Pilotenschein, handelte anders, als wer keine ‚letzte‘ Übersicht hatte (in einem zentralen Punkt), dafür aber genug Angebote, um herausgeflogen zu werden, usw… Jede/r nach ihrer/ seiner damaligen Lage, aber glauben Sie denn wirklich, heute wäre es anders?

        Ohne vorsätzliche Chaosprovokationen – im großen Maßstab – geht es nicht, das erfordert dieses miese Handwerk der Cryptopolitiker, mit ihren vielen, dann willig gemachten, Helfershelfern usw… Um zu verstehen, muss man sich schon in alle diese Perspektiven begeben, um die reelle Handlungsnot der Deutschen verstehen zu können, damals wie heute.

        *Man lese dazu die, spekulativ gehaltene, (unzutreffende) Stelle bei Claus Otto Scharmer, in einem seiner beiden Bücher zu seiner ‚Theorie U‘ nach, die Stelle mit der sich erinnernden Sekretärin. –

        Sie grüßend

      • @tacheles

        Es wird schlimmer werden. Warum habe ich auf https://20absatz4.wordpress.com/vom-regen-in-die-traufe-die-strategie-der-macht/ skizziert, denn im wesentlichen sind die Akteure aufgestellt, da ändert dann auch die AfD nichts mehr dran, abgesehen davon – wie Sie richtig beschreiben – dass sie Unruhe ins System bringt. Insoweit tatsächlich die einzige Alternative.

        Die derzeit tatsächlich auch nur noch zu solchen indirekten Zügen taugt, wie das Spitzenteam darstellt, im übrigen sich allerdings auch so in der Partei abzeichnet. Aber ich will ja keinen Artikel einstellen, sondern hören, was andere zu sagen haben um zu einem Zwischenschluß auf meiner Zeitachse zu kommen. Und hier wird das verifiziert, was ich mir aufgrund anderer Erfahrungen zusammengereimt habe.

        Redensarten sind manchmal treffend, und im Moment brauchen wir den Beelzebub um dem Teufel einzuheizen, wenn es dann auch nur die Teufelchen trifft.

        Schon Lebon schrieb in seiner Massenpsychologie dass es ziemlich gleichgültig ist wie sich ein Entscheidungsgremium zusammensetzt, wenn eine bestimmte Zahl überschritten wird, ob Professoren oder einfache Leute würde am Ergebnis wenig ändern. Und so gibt es eine ganze Reihe durchaus auch unterhaltsamer Literatur und Filme, die Hintergründe und sich ewig wiederholende Systematik nachzeichnen, so Micheners Verheißene Erde, Zorn der Wölfe oder Filme, subtiler wie Wenn Hennen Rennen, deutlicher wie Catch 22 (seine Eltern sind reich – ja dann verstehen sie dass der Sohn im Krieg draufgeht) usw. usf. Mein tiefer Respekt gebührt Menuhin mit seinem Wahrheit sagen, Teufel jagen, ganz unabhängig vom Inhalt für das, was er damit zu bezwecken versucht.

        Die Masse als solche beeindruckt alle Erkenntnis wenig, sie reagiert aus dem Bauch und somit scheint mir das Licht am Ende des Tunnels dann eher der nächste D-Zug zu sein. Frau Kablitz hat in ihrem letzten Artikel dies hellsichtig beschrieben.

      • tacheles // 27. April 2017 um 13:41 //

        #Heinss
        Glücklicherweise reduziert sich das auf die einfache Frage:
        Weiter so „Rolltreppe Abwärts“?
        oder
        was Neues wagen mit der Möglichkeit zum Besseren?
        Alles andere ist Defätismus.
        PS:
        Die Sache mit dem als Asylbewerber anerkannten OBERLEUTNANT
        und
        Die Anerkennung von Terroristen und Mördern aus aller welt als „Schutzsuchende“, weil im Heimatland mit Strafe bedroht, macht DEUTSCHLAND zum Ziel für die Schlimmsten der Schlimmen!
        Und damit unsere Frauen und Kinder zur „Leichten Beute“!
        Und:
        Wenn die Mordbrüder dann noch hier weitere schwere Verbrechen begehen wird der Abschiebeschutz noch wirksamer!
        Das alles könnte das Fass zum Überlaufen bringen?
        Wahltag ist Zahltag/Payday!!!
        Yes we can!!!

  2. Die „Nicht-Arschlöcher“ sind eine unbedeutende Minderheit … 😉

  3. Marcus Junge // 24. April 2017 um 14:40 // Antworten

    Mal ganz ohne den Artikel jetzt zu beachten!

    Ich kann die Jubelmeldungen zur AfD nicht mehr hören. P+P sind weiter dabei und können daher U-Boot bleiben. Die Mitläufer sind weiter dabei, Bystron und Weidel z.B. (haben beim Nazi-Spielchen gegen Höcke mitgemacht haben). Weidel wird sogar zur Kronprinzessin erhoben, damit die Reihenfolge der Führungsnullen (Verräter) auch ja gewahrt bleibt, Lucke, Petry, Weidel. Über 10% kommt die Splitterpartei nicht wesentlich hinaus bei der Buntetagswahl. Wer wettet dagegen? Ändern wird sich absolut gar nichts, weil die Masse der Wähler seit Jahrzehnten indoktriniert wurde (erfolgreich), um die Selbstvernichtung zu feiern (zu wählen). Stockholm Syndrom Opfer kann man nicht mit Argumenten überzeugen, auch nicht mit der Realität, die kann man nur wegsperren und therapieren. Derweil tauscht die Verbrecheroligarchie das Volk immer weiter aus und schafft damit Mehrheiten, die jede Änderung per Wahl unmöglich machen. Die AfD und die Scheinopposition setzen weiterhin auf Wahlen (man hat ja unendlich Zeit), also Spiel des Feindes, nach den Regeln des Feindes spielen. Und in Frankreich gewinnt ein A-Loch mit Rothschild-Hintergrund die Präsidentenwahl in 2 Wochen, der seine Partei erst vor einem Jahr gründete, bei den Sozialisten „lernte“ und keiner will den Braten riechen (die Franzmänner sind so verblödet / indoktriniert wie die BRD-Opfer).

    Falls jemand wissen will, was wirklich helfen könnte, geht Waffen kaufen, lernt damit umzugehen, … .

    • „Kann nichts bewirken…“?
      Die PÄDOgrünen haben mit wenigen Prozent Wählerstimmen unsere Republik in eine ÖKO DIKTATUR verwandelt.
      Die Aufgabe der ALTERNATIVE ist es mit einer starken und harten Oppositionsarbeit der reGIERung auf die Finger zu schauen und eventuell
      dieser auf selbige zu hauen.
      Eine zielgerichtete Opposition im BUNTEN Tag hätte wahrscheinlich die Verschleuderung unseres Volksvermögens in Südfässer ohne Boden verhindert?
      Man stelle sich im BT eine „Gegenrede“ gegen HELLS ANGELA vor.

      • Conrath // 27. April 2017 um 10:50 //

        @Tacheles

        „HELLS ANGELA“ stilistisch = *****, aber insgesamt sollten Sie das Phänomen ‚Grüne‘ nicht darauf reduziert sehen, erstens, weil nicht alle damit zu identifizieren sind, sondern nur Einzeltäter(!) und zweitens, weil Sie die damit verbundene, massive, langjährige US-Umerziehung ausblenden. Erwähnen Sie die immer dann mit, wenn Sie die olivgrünen Kriegspolitiker kritisieren, das als mein Tipp, dann erhöhen Sie die Reichweite Ihres Kritikanliegens und die Treffgenauigkeit erheblich! Ihre Formulierung gleich zu Anfang ist nämlich ein ‚semantischer Schrotschuss‘ mit jeder Menge an Rückschlägern, die gehen ins Auge. Ökologisch-pazifistisch-basisdemokratische Grüne, wie etwa Herr Ströbele und manche weiteren dort (leider nur eine Minderheit), alle echten Antikriegspolitiker verdienen Respekt und keine falschen Anschuldigungen.

        Also, wollen Sie Klarheit (Tacheles reden) oder unpräzise Rundumschläge? Entscheiden Sie sich doch zu etwas mehr Differenzierung, wer hindert Sie daran? Sie werden dann schnell merken, dass Sie damit erheblich weiterkommen, als mit bloßer Wutabfuhr und wild draufhauen. Tacheles geht auch präzise, könnte mich auch so nennen (Tacheles-2.0).

        Sie grüßend

      • tacheles // 27. April 2017 um 13:58 //

        #Conrath
        Allerdings haben es die „Pädogrünen“ bisher an Aufklärung, Aufarbeitung, Reue und Wiedergutmachung fehlen lassen!
        Informieren Sie sich mal über die „Grüne AG SCHWUPISS“, den „Indianerhort Dachberg“, über den „Schulreformer HENTIG und über die Lehrkräfte und Absolventen der „Odenwaldschule“.
        Nebenbei wurde vor nicht allzu langer Zeit der über 60 Jahre alte Buroleiter eines berühmten grünen BT Abgeordneten (der der sein großes Erbteil 1973 an den VIET KONG gespendet hat) an seinem Arbeitsplatz im BT verhaftet.
        Der Vorwurf an den bereits einschlägig Vorbestraften:
        Fortgesetzter schwerer Kindesmissbrauch!
        Vielleicht wissen Sie noch nicht das der Abgeordnete STRÖBELE rechtskräftig als Terroristenunterstützer vorbestraft wurde?
        Sein damaliger Kollege bei der RAF Verteidigung, SCHRÖDER, wurde Bundeskanzler.
        OTTO SCHILY Innenminister, der vierte Anwaltskollege MAHLER sitzt wegen „Glaubensverbrechen“ (Er glaubt nicht an den Holocaust) als Greis für 8 Jahre im Gefängnis!
        Um Mißverständnisse zu vermeiden versichere ich das ich keineswegs den Holocaust leugne!
        Sondern felsenfest daran glaube!
        Und das auch jederzeit eidesstattlich versichern kann!

      • Conrath // 27. April 2017 um 16:30 //

        @Tacheles

        Also richtig gelesen haben Sie meinen Kommentar nicht. Ich habe nicht um eine billige Entlastung nachgefragt, oder um eine allgemeine Amnestie für Pädophile nachgefragt, da vertauscht sich bei Ihnen einiges und das meinte ich, mit ‚mangelnder Trennschärfe‘, Zielungenauigkeit/ Schrotflintenschuss. Und wollen Sie jetzt den politisch verfolgten Mahler noch zusätzlich beschuldigen, weil er engagiert politische Straftäter verteidigt hat, zusammen mit Schily und Ströbele? Was für eine krude Logik ist das denn?

        An der sehr unterschiedlichen, weiteren Entwicklung der drei, damals eng befreundeten, und zusammenarbeitenden Anwälten/ Intellektuellen, kann exemplarisch die westdeutsche Nachkriegsgeschichte behandelt werden (zwei mit staatstragenden Ämtern, einer als Gefangener eines nicht mehr rechtsstaatlichen Systems), aber sind die drei irgendwie als Pädophile in Erscheinung getreten? Denn das suggeriert Ihre Nennung und Bezugsetzung. Wenn bei Ihnen der Nachbar seine Steuern nicht zahlt, kommt das Finanzamt dann auch zu Ihnen und bittet Sie um Ersatzzahlung, weil Sie in der gleichen Straße wohnen, hallo? Halten Sie wirklich unspezifische Schuldzuweisungen für das Mittel der Wahl um Politik zu machen? Damit könnten Sie noch nichtmals ein Regional-Spiel pfeifen, mit dieser falschen Lässigkeit, voll auf Kosten anderer, das ist semantisches Schmarotzertum, ist eisenzeitlich, da gab es Clan- oder Gruppenstrafen, Sippenhaft. Wollen Sie mit dieser Methodik als politischer Mensch ernstgenommen werden oder macht Ihnen diese gedankliche Willkür nur Spaß?

        Mahler kennt seinen Hegel, hat mit Schily und Ströbele idealistisch für einen Aufbruch gekämpft. Jeder der drei hat sehr verschiedenes erlebt. Wenn Sie das im Einzelnen nicht kennen oder auseinanderhalten können/ wollen, meinen Sie dann, es ist eine gute Idee, mir das dann in die Schuhe schieben zu können?

        Lieber Herr Tacheles, wenn Sie ein Geschäft machen wollen, Bier einkaufen, besser wäre es, gleich heute noch gute Bücher zu besorgen, egal, dann sollten Sie auch Rechnen können, nicht war? Und Politik ohne Unterscheidungsfähigkeit ist wie Einkaufen ohne Einmaleins. –

        Sie Schlauberger und ‚unser Volksvermögen‘, was bitte verstehen Sie darunter genau? Ein ungefähres, sehr schlecht verteiltes Aggregat zur Leistungsverrechnung, ein ungeeignetes Wertaufbewahrungsmittel, die Nationalkapitalstöcke des späten 18. Jahrhunderts. Geht das ‚unser‘ noch schwammiger? Die Grünalternativen wurden durch den Neoliberalismus und den tiefen Start komplett auseinandergenommen, bis auf wenige, Ströbele hat sich da noch ganz gut gehalten, Mahler inszeniert sich mMn etwas zu persönlich-ostentativ (weniger wäre mehr) und Schily ist vom Reformer (Flora, Fauna und Finanzen – ich hatte ihn noch in den 90-igern zu einem Uniseminar eingeladen) zum Staatszentralisten verkommen, im Amt. Viele menschen entdecken ihre dunkle Seite erst, wenn sie machtausübende geworden sind, deswegen empfehle ich Ihnen die dezentralen Sozialismusansätze (Kropotkin, Machno, die Norddeutschen Nationalen Sozialisten) genauer zu studieren! Zentralismus endet mit Hochfinanzkapitalismus oder billigem Staatskapitalismus, als bürokratischer Sozialismus verkleidet.

        Kommen Sie mir nicht mit Phrasen, wenn es um ernsthafte politische Fragen geht, an denen Sie doch mitwirken wollen, oder?

        Daher mein Rat:
        Keine Sippenhaft, keine undifferenzierten Pauschalanschuldigungen und lesen Sie gute Geschichtsbücher und weiteres. Sonst wird das nichts mit der Rettung von Rumpfdeutschland aus dem Zangengriff der Globalisten, bessern Sie nach, damit Sie mitmachen können, nicht selber zum Teil des Problems werden oder Teil des Problems bleiben.

        Sie in Erwartung von deutlich mehr Denk-Training für DE grüßend (in politischer Charité)
        Oder empfehlen Sie lieber/ willkürlich Uneinigkeit und Dauerstreiterei als Formen des politischen Widerstandes?

      • Conrath // 27. April 2017 um 17:43 //

        Zur Fehlerabwehr und Erinnerung:

        „Viele Menschen entdecken ihre dunkle Seite erst, wenn sie Machtausübende geworden sind, deswegen empfehle ich Ihnen die dezentralen Sozialismusansätze (Kropotkin, Machno, die Norddeutschen Nationalen Sozialisten) genauer zu studieren! […]“

      • Conrath // 27. April 2017 um 18:30 //

        Zu Konrad Adenauers Staatsbegräbnis, vor 50 Jahren, gibt Werner Rügemer eine gute Darstellung der Situation in Westdeutschland, 1967, unter Aufsicht der Westmächteusw…
        http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23757&css=print

  4. Contenance Herr Lampe,
    wenn Sie es besser könnten, warum machen Sie es dann nicht?
    Für mich ist der Ausgang des Kölner Parteitages ein „Beweis politischer Vernunft“. Hohe Qualifikation und Härte in der Sache zeichnen beide aus.
    Und Ja, ich selber bin höchst unzufrieden mit der Anbindung an die Nato der AfD. Aber eine bessere Chance für unser Land, das vor der Auflösung und dem Niedergang steht, sehe ich weit und breit nicht.
    Es gab in den 90gern Anläufe z.B. gegen den Euro und die ausufernden Zahlungen nach Brüssel wie durch die Gründungen des BfB oder die Republikaner im nationalkonservativen Sinn. Sie alle sind systematisch zerstört worden. Die Geheimdienste brauchten sie nur zur Überwachung ausrufen und die BILD die schmutzigen Hetzkampagnen machen lassen. Schon waren die bürgerlichen Mitglieder und Wähler auf und davon. Und was taten Sie, Herr Lampe?
    Wir haben jetzt eine Chance, nicht die Welt, sondern endlich unser Land
    vor der Zerstäörung der Rettungen zu retten. Packen wir´s an!

    • Was Macron betrifft, gut erkannt. Alles andere sollte man mit gründlicher Gelassenheit sehen und mitarbeiten. Konstruktiv und gezielt. Inhaltlich scharf, aber nicht überstürzt. Warum die Wehrpflicht abgeschafft wurde, war mir von Anfang an klar. Waffen kaufen geht in Deutschland kaum, aber man kann in die Vereine mit Schießsport gehen. Das ist legal und Übung macht den Meister.

  5. Der Makron – Effekt der kurzen Beine erfreut gerade als politische Börse, wesensgemäß zu früh. Und die AfD dürfte auf die Börsen nur einen Einfluss haben, wenn die Masken fallen und sich die Wirtschaftsliberalen dieses Karrieristenclubs als das erweisen, was sie sind; nämlich als schlimmer und radikaler als die viel gescholtenen Neocons.

    Mrs: Thatchers Spruch, „Sozialismus sei, wenn einem das Geld anderer Leute ausgehe“, fand ich sehr witzig. Doch gilt diese Sentenz auch für den herrschnden Korporatismus (Finanzfaschismus), der solange Geld druckt, bis es nichts mehr wert ist. Da geht dem Kapitalismus dann ebenfalls das Geld anderer Leute aus, namentlich das der Sparer und Anleger, weil es inflationär verdampft.

    Ergebnis: DASSELBE!

    Vergessen wir sämtliche Parteien. Sie sind nur noch Selbstzweck zum Abgriff von Steurgeldern für ein leistungsloses Einkommen der Parteibonzen und angeschlossener Schranzen.

    Wer wählt, geht trotzdem pleite!

  6. Lol, beide Daumen hoch.

    Ich dachte schon mit dem Abgang Schramms ist das politische Kabarett gestorben, aber das hier stimmt so, als wäre der Autor als Mäuschen in den Hinterzimmern unterwegs. Dem möchte ich aber folgendes anfügen:

    die eine Hälfte der Basis fühlt, dass etwas faul ist im Staate Dänemark und möchte das ändern – allerdings „schwimmen gehen ohne nass zu werden“, man ist halt so gebürstet oder geimpft und fällt auf alles rein was blendet. Die andere Hälfte sieht eine gute Gelegenheit zur Selbstdarstellung möglichst nahe an den Futtertrögen.
    Die Mischung kann nicht aufgehen, jedenfalls nicht für das, für das sie stehen soll.

  7. Hallo Herr Lampe

    Für den stilistischen Ehrgeiz auf Geolitico einen kurzen und für den Überblick zum Personenspiel „Hoffnungslosigkeit, als Realersatz für (gar-)nichts Fundamentales“, noch einen längeren Dankapplaus, aber auch keine 10 CDU-Minuten lang, wer braucht das/ die schon!? Selbst geübter Zynismus krümmt sich weg, wird sich zu schade, fremdspottend den Kölner Nihilismus zu beschreiben.

    Ja es ist schade so viele Möglichkeiten wieder schwinden sehen zu müssen, erst auf wenige Reker-Armlängen an die Probleme herangepirscht, dann schließlich – von einer kleinen Minorität skeptisch von Anfang an erwartet – nun nur noch dieses Armleuchtergefunzel sehen müssen/ können, hmmm.

    Auch hier fehlt die Pointe, wie hätte es anders ausgehen können in einer nur repräsentativen, dafür direktmonetären Volksheer-Schafft als Karnevalszwischeneinlage?

    Im plutokratischen Weltmachtraum gibt es eben kein oben und unten mehr, kein dick, schlau, doof, dünn, nur noch die eine/ einzige, linear-skalare Entfernung zum schwarzen Kapitalgravitationsmittelpunkt. Wie in dem Modell der durchgeknallten Physikspinner (es gibt eine Minorität, die Peter Ripota treffend charakterisiert), treten Personen, die einmal eine gewisse Nähe zu diesem Zentrum erreicht haben, tief innen, im stillen Busen ihres irdischen Restlebens, nicht mehr im/ als gemeinsame(n)/r Horizont der Gemeinwohldimensionen auf. Sie sind bereits, mit Leib und Leben, ins Jenseits fremder Interessen „v e r s c h l u c k t“ worden und krümmen sogar die Schwerkraftachsen des Kölner Doms, ganz ohne Fremdalkohol, einfach nur durch die pure Ansammlung von so viel Trägheit und Bremsbeschleunigung, dass ein Einstein-Bose Kondensat vor Neid nur noch ‚meuthern‘ kann. Warum wurde Giordano Bruno gegrillt, die Angst vor der allgemeinen Vernunftzunahme der Glaubenswächter war doch sehr voreilig, ja frühzeitig.

    Die Mutter Kirche/ CDU-Bastion ruft ihre Schäfchen bisher noch immer wieder rechtzeitig zurück ins Trockene, da bleibt kein Auge nass, die Tränen versagen ihren Dienst, alles blinzelt sich entpolitisiert zu, in diesem wundervollen, Alice-abenddunklen Land.

  8. Definieren ist eine Kunst und das Vorrecht der Kreativen.

    Viele Begriffe wurden schon für einen aus sämtlichen Fugen gepoppten Finanzkapitalismus geprägt.

    Korporatismus, Plutokratie, Raubtierkapitalismus, Finanzfaschismus, usw.

    Im Hinblick auf die allgegenwärtige Blasenproduktion, welche der real existieende Kapitalismus durch heiße Luft austreibt, sei hiermit vorgeschlagen, den Begriff des „Finanzfaschismus“

    als Finanzpfarzismus,
    Finanzmeteorismus oder
    Finanzverschissmus
    Scheissefinanzismus
    Scheissfurzismus…

    zu nuancenreich zu präzisieren.

    Sämtliche Nuancen stinken einem und erinnern an volle Hosen. Ob’s wohl ein Zufall sei?

    • Der Finanzvomitismus wurde vergessen! Das meint die Emission wertlosen Geldes durch die Notenbanken bis zum Kotzen.

    • Einverstanden WaltoMax,

      werde die weiteren Deklinationen beachten. Und Finanzpfarz-Ismus (= Kirchenfilialen des heiligen Mammons), nicht schlecht, Herr Specht.

      Danke für die dialektische, süddeutsche Dialektunterstützung und F.-Meteorismus klingt, für einen Kritikbegriff, fast zu überirdisch und schön. Ich würde ihn der hübschen (Hübsch ist ja die Schwester von u.a. Beatrix X) Alice beigesellen, ausgewiesene Agentin des ‚Finanzmeteorismus in spe‘. Sie kann dann die dauergebräunte Hackfresse der Lagarde einmal ersetzen, das passt noch in ihre ‚Goldman-Sachs Vita‘ und ihr Ende stelle ich mir gerade leibhaftig so vor wie bei ‚Sterntaler‘.

      Aber mal ehrlich WaltoMax, unter uns, sind das noch keusche Vorstellungen oder ist Macht etwa sexy?

      Dann haben wir ein Problem. Wenn nur noch Sahra gegen Alice antreten kann, in unserer Selfilaunenkultur, dann muss Modgeherini dringend geliftet, Merkel und die Miss Marple von der Themse, bald möglichst sparverrentet werden und Nikki Haley braucht dringend einen besseren Damenrasierer. Das Ivanka sie da noch nicht beraten hat, enttäuscht mich etwas. Aber es ist vermutlich reine Tarnung für Trumps wirkliches ‚Coming out‘, das wird ja schließlich noch erwartet/ gebraucht.

  9. Krake Goldmann Sachs hat die Tentakel nun auch im Vorstand der AfD in Persona Alice Weidel.
    Noch schlimmer als Petry.
    Unwählbar!!!

  10. Hajo Blaschke // 24. April 2017 um 22:05 // Antworten

    Im Prinzip stimmt die Charakterisierung der Personage punktgenau. Aber Fakt ist, dass das wichtigste erreicht wurde: Petrypretzell wurde erstmal abserviert. Was den Prinz Bretzel betrifft, so braucht man über seine Aussage im Phoenix-Interview nicht zu spekulieren. Hier ist es: https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=zpP8Bem-mgs

  11. Man braucht da gar nicht philosophieren, sondern man kann auch ganz „realpolitisch“ feststellen, aus was für Mitglieder denn die AfD selbst besteht. Im Kreisverband meines Heimatortes sitzen 90% ältere Menschen Ü55+. Das sind keine Revolutionäre, keine Umstürzler, schon gar keine Radikale. Das sind reine Wutbürger, die aufgehört haben am PC oder am Stammtisch zu schimpfen, sondern das jetzt eben in kleiner Parteirunde tun. Vor allem in der Hoffnung Merkel & Co. zu stürzen und natürlich auch ein paar Dinge zu verändern, aber nicht Deutschland völlig umzukrempeln, was dringend notwendig wäre. Das will der Spießbürger nicht, der im übrigen ja auch in allen Parteien in Masse sitzt. Alte Leute, die sich gemütlich in irgendeinem Lokal zur Parteiversammlung treffen, bei Bierchen und Bauernfrühstück ein bißchen quatschen und natürlich auch ein bißchen politisieren wollen. Aber nur bis 22:00 Uhr und bitte nicht am Wochenende, da ist man schließlich im Kleingarten oder auf Kaffeefahrt. Und so wie die Rentner seit Jahrzehnten das totsichere Stimmvieh vor allem für CDU/CSU und SPD sind, so wählen diese Alten in der AfD auch brav ein paar ehrgeizige Karreristen in die entsprechenden Führungspositionen, sind von diesem klein bißchen „Macht“gefühl zufriedengestellt und glauben ernsthaft, sie hätten damit Einfluß in der Partei und auf das, was dann Oben in der Parteihierarchie passiert. Das das so in keiner Partei, und auch in der AfD nicht funktioniert, haben dann ganz schnell die Tausenden frustrierten Idealisten feststellen müssen, die es anfangs in der Tat in der AfD gab, die tatsächlich an Aufbruch, Veränderung und Alternative geglaubt haben und die mangels dessen jetzt schon wieder gerade deshalb ausgetreten sind oder „wurden“. Die AfD ändert nichts, sie erhöht nur die Zahl der Schmarotzer und Selbstbediener an den vom Bürger und Steuerzahler prallgefüllten Töpfen und Trögen. Es geht nur um Posten und Pöstchen, denn das gesamte politische und das Parteiensystem ist krank, kaputt und korrupt. Von Arnim hat da völlig recht.

    • Hier kippt dann der Pudel im Kern getroffen aus den Pantoffeln. Kann man nicht besser beschreiben, exakt so ist es und tatsächlich noch schlimmer.

      Man nehme allein mal die Indizien: womit waren die Parteigerichte bisher beschäftigt? Meines Wissens nach ausschließlich damit Leute oder Verbände rauszukegeln. Voilà.

    • Gut getroffen, Treu

      Langeweile und etwas Politik nach dem Essen und vor der Kukident-Gebissreinigung!? Ihr Bericht riecht etwas moderig nach Altersapartheid. Wenn die Älteren ihren Job nur gut machen würden, wäre es doch völlig in Ordnung, das ist mein politisches Kriterium hierzu, aber das Lagebild stimmt wohl trotzdem. Die CDU Versammlungen bestehen dann eher aus Leuten,m die sich noch unmittelbare Berufsverbesserungen erhoffen, deren Anteil ist bei der AfD vermutlich geringer, wird mehr von frustresistenten Idealisten bestimmt, wie in der damaligen PDS der 90-iger Jahre.

      Auch in früheren Kulturstufen war es weitgehend üblich, dass die arbeitsentlasteten Älteren häufiger Gemeinschaftsaufgaben übernahmen, als die Youngster der Bronze- und Eisenzeit. Daran hat sich, im Hubischen Langzeitwandelverständnis, somit wenig verändert.

    • „Alte Leute, die sich gemütlich in irgendeinem Lokal zur Parteiversammlung treffen, bei Bierchen und Bauernfrühstück ein bißchen quatschen und natürlich auch ein bißchen politisieren wollen. Aber nur bis 22:00 Uhr und bitte nicht am Wochenende, da ist man schließlich im Kleingarten oder auf Kaffeefahrt.“

      Klischees, die hartnäckigen Begleiter der Menschheit!
      Das nenne ich mal Diskriminierung vom Feinsten. Diese „Alten“ haben meist Jahrzehnte gearbeitet, haben oft noch mehrere Kinder großgezogen und einen erheblichen Anteil zum Wohlstand beigetragen.
      Selbst wenn o.G. zuträfe, hätten sie sich das redlich verdient!

      Aber es sind nicht nur die Alten, die hier schlecht wegkommen.
      @Ranma hält die Deutschen insgesamt für ein Säufervolk,
      @Waltomax hält es lieber mit Ausländern, die sind umgänglicher
      @Zitrone hält nichts von Atheisten und macht sich Sorgen um Herrn Steiner
      @Conrath meint, Hausfrauen gehören eher hinter den Herd und verstehen nix,
      @Drageo freut sich täglich auf den Niedergang der Deutschen aus sicherer Entfernung
      usw.
      Manchmal denke als Tochter eines leidenschaftlichen Lokführers, der 40 Jahre dreifache Schicht bei Mannesmann geschoben hat, war o h n e
      PC und Smartphone realistischer, informierter, genügsamer und besser drauf als alle hier versammelten Hochgebildeten….

      • Conrath // 25. April 2017 um 10:49 //

        @Hausfrau

        Nööö, meine ich nicht, bin hier selber zu 66,666 % Hausmann (gefühlt 75 %) und kenne es auch andersherum, 3 1/2 Jahrzehnte. Also das stimmt daher nicht. Meine Kinderfamilien leben es auch verschieden, 1 x als Hausmannmodell und 1 x als Hausfraumodell (nur schwerpunktmäßig) und 1 x als ‚geteiltes Leid ist doppelte Freud‘. Die andern 5 werden erst noch flügge. –

        Das mit dem Verstehen ist immer nur anhand der Argumente von mir vertreten worden, was Sie jetzt ehrlicherweise zugeben müssten. Nur als Stilmittel reinige ich dann öffentlich den Kaffeeautomaten, um etwas Nähe zu erzeugen, doch nicht zur Abwertung von Hausarbeit. Jeder ist, was er denkt, nicht was er isst oder für was ihn andere halten oder nicht halten. –

        Bei uns gibt es heute Kartoffeln, etwas aufwendig, aber schonend dampfgegart.

        Ich Sie doch auch

      • @Hausfrau, ich beschreibe lediglich die selbst erlebte ganz reale Situation mit einem Hauch von Ironie. Das Sie da irgendetwas von Klischees erkennen wollen ist Ihre Sache, hat aber mit dem Inhalt und der grundsätzlichen Aussage meines Beitrages nichts zu tun. So ist es nun mal und so habe ich es erlebt.

      • Zitrone // 25. April 2017 um 11:06 //

        @Hausfrau

        @Zitrone ist auch privat politisch unterwegs, um Uninformierte wieder auf
        realistische Bahnen zu „lenken“. Hierfür bieten sich Briefkästen, Windschutz-
        scheiben, öffentliche Toiletten, Einkaufswägen, usw. an, wenn Sie verstehen
        was ich meine…

        Jeder hat die Möglichkeit auf irgend eine Weise aktiv zu werden!

  12. Na denn – die nützlich-neurotische Idiotin Petry nebst ihrem dilettantisch intrigierenden Bettgesellen von den Profi-Intriganten am Ende der Strippen abserviert und Alice aus Goldman-Sachs-Land auf den Schild gehoben.

    Garniert mit ein paar sorgsam vorgeschobenen, populistischen Phrasen der sorgsam initiierten, zukünftigen Politbürovorsitzenden E.W. als Placebo zur Verwirrung des abgehängten, da beharrlich nicht im bunten Paradies des Neuen Weltkommunismus ankommen wollenden Pack“ v.a. aus dem „Osten“ an der „AfD“-Basis

    Eine wahrhaft stalinistische Rochade unter bürgerlicher Maske – so hätte es auch die Genossin Kasner erledigt.

    Die „AfD“ als neueste Unterabteilung von „Goldman-Sachs“ globaler Politholding.

    Jahrgang.1979, PISA-„Abitur“, Uni Bayreuth, Stipendium der Klitschkow/Farbenputsch Stiftung, dann „Goldman-Sachs“.

    Und noch „in Lebensgemeinschaft“ mit „Lebensgefährtin“.

    Ein konditioniertes Plutokraten-Zombi zur beliebigen Verwendung von „schwarz“ bis „grün“.

    Die Alice Macronne „d’outre Rhin“.

  13. Ihre Überschrift: Freiheit ist die bescheidene Einsicht in die Notwendigkeit! sagt eigentlich Alles aus.

    Diogenes Lampe ätzt und kocht und brodelt vor sich hin, stilistisch zwischen Schwurbseln und geifern, unsachlich, tendenziös bis verleumderisch, persönlich diffamierend, ohne Absatnd zur Sache, völlig daneben und sowas von über-polemisiert, dass es weder zynisch,noch komisch oder kritisch ist. Es ist ein rotzblödes Pamphlet Diogenes Lampe. Ich sage das, weil ich bestimmt kein Weichei oder Softie bin, sondrn gerne mich in Zustandsbeschreibungen = Kritik übe. Das was Sie heir ablieferten, beschreibt IHREN ganz persönlichen politischen UN-Stil: erruptiv, ungehalten, affirmativ aufgeladen und garantiert unsachlich! SIE gehören eben nicht dazu! Das ist Ihr Krankheitsbild.

    Zuguterletzt will ich Ihren Freiheitsbegriff, der apodiktisch in der ersten unkommentierten Zeile steht, etwas evaluieren, denn dieser Satz verdeutlicht doch, was SIE von der Aufklärung mitbekommen haben. NICHTS!
    Ihre Definition nach Freiheit kontere ich wie folgt:

    Freiheit ist die Unabhängigkeit, sich für etwas entscheiden zu können
    ( dabei ist die freie Entscheidung nicht im Sinne von generalisierter Freiheit gemeint, sondern
    explizit die Entscheidung FÜR etwas …)

    Freiheit ist die bedingungslose Sub-Ordination unter das RECHT, dem Alle zugehörig sind
    ( bei uns ist es NOCH das GG, ansonsten eine Landes-Verfassung, eine Gemeinde-Ordnung)
    ( Das allgemeine Menschenrecht gehört nicht dazu, weil das nur ein Postulat ist und kein Recht: es ist nirgends als GESETZ oder Rechts-Regel niedergelegt und hat auch keine Bezüge zu Handlungen) ( Das allgemeine Menschenrecht der UNO ist das Surrogat (Ersatz-Mittel) für Völker, der
    UNO bedingungslos zu folgen – wobei immer vergessen wird, dass die UNO eine private Gründungs-Vereinigung der USA (unter der Oberherrschft der FED-Besitzer : Rothschild, Rockefeller, Morgan, Warburg, Schiff, Koch und anderen) ist. Die UNO ist keine Völkergemeinschaft- die UNO ist US-INC Herrschafts-Tool.

    Freiheit ist FREE SPEECH, wirklich freie Meinungsäußerung OHNE Einschränkung!

    Freiheit ist die Freiheit zur freien Versammlung wie und wo immer man sich treffen will.

    Freiheit ist die Freiheit zum Protest ( Unmuts-Äusserung) und zur Kritik (Zustands-Beschreibung)

    Freiheit ist die Freiheit zu einem x-beliebigen Glauben religiöser Art/Kirche
    ( Scientology ist keine Religion!)

    Freiheit ist die Freiheit, sich zu verteidigen, vor Gericht und gegen Angriffe
    (vor Gericht muss offene Rede und uneingeschränkte Argumentation erlaubt sein- ohne Regelsetzung oder Verfahrens-Bedingungen) ( Gegen Angriffe muss auch der Gebrauch von einfachen Waffen erlaubt sein, denn ein Angreifer wird, wenn es ernst wird, immer mit Waffen angreifen)

    Freiheit ist die Freiheit, eine Wahl zur Ehe selbstbestimmt zu treffen.

    Freiheit ist die Freiheit, den staatlichen Dienst an der Waffe zu verneinen

    Freiheit ist die Freiheit, sein Heimat- oder Geburtsland verlassen zu dürfen

    Die Parole: Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit gilt, ist mir aber zu einfach

    Insofern ergänze ich Ihre Definition mit Kant: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern … des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

    DARAUS lässt sich die Konter-Revolution, die uns heute beherrscht, ableiten:
    die *ONE-WORLD, der Globalismus, der Liberalismus, der WELT-Kommunismus, der Kapitalismus, sie alle verteufeln den Ansatz, den Kant uns geschenkt hat. Sie alle verteufeln die Vernunft, das Befragen und Denken aus Selbstbestimmung und Gehirn-Substanz. Sie wollen, dass die Menschheit IHREN* verderblichen und verwerflichen FEUDAL-Zielen folgen wie im Absolutismus.

    Das bedeutet, dass die gesamte „sog. aufgeklärte Welt“ heute zurückfällt ( zurückfallen soll) auf die Regeln des Absolutismus: EINER regiert für Alle, apodiktisch, unwiderruflich, totalitär, absolut.

    Die Heilsbringer USA, Groß-Britannien, SOROS, Militärisch-Industrieller Komplex, NGO’s, EU, Welt-Regierung und UNO sind die Apologeten des Feudalismus, des Absolutismus in neuer Ausprägung. Durch KONSUM ( und IHRE Norwendigkeiten!) begehrlicher Produkte werden die „Abhängigen“ gefügig gemacht. Obendrein wird die Konsum-Abhängigkeit sinnes-technisch ausgestattet: attraktive KINO-Filme, Multivariantes Fernsehen, 24h-Smartphones, Dauer-Musik-Berieselung, GRÜNE BIO-Politik, Menschenfreundlichkeit, Gutemenschentum, Reisen in alle Welt, Vergötterung des Geld-Erfolgs/Börse/Reichtum, Kredit-Möglichkeiten, Haben statt SEIN.

    Mit ist bewusst, dass diese scharfe Pointierung bei Ihnen jetzt nicht auf Gegenliebe stößt, doch Pointierungen bringen es auf den Punkt und lassen Relativierungen nicht zu. Denn: Relativierungen sind immer nur Ausreden wegen Notwendigkeiten, um den KERN einer Sache nicht verdeutlichen zu wollen.

    Soweit „meine“ Skizze zur Frage meiner Freiheit.

    • MutigeAngstfrau // 25. April 2017 um 11:53 // Antworten

      Gefällt mir gut, @ henry paul, und hat die Gemeinde hier auch schon oft hoch und runter diskutiert mit allerhand Arabesken intellektueller (mit und ohne pseudo) Art, in Richtung philosophischer, religiöser, politischer, zwischenmenschlicher, egomanischer, weltfremder und kosmischer Deutung.
      Sich gegenseitig in die unbekannte Frisur kriegend und regelmäßig von Passanten aus der hirngewaschenen Demagogen-Ecke ungebeten mit Weisheiten beglückt.

      Im neuen Strang schauen wir dann mal, wie so das französische Chaos deutbar ist, wo der neue Bankstergangster – Star gerade am Triumphbogen aufgegangen ist und die Schatten der NWO als Leuchtfeuer der Europa für alle posaunen wird.
      Hübsch isser ja.

      Wie war noch mal das Thema hier? AFD? Bankster-Weidel? Bauernfrühstück-Gauland?
      Hübsch isse ja. Und doof auch nicht.
      Herzlichen Glühstrumpf, die Stunde naht.

      • Conrath // 25. April 2017 um 11:59 //

        Muthamburgerin,

        nicht nur Bänkerinnen haben Stil, prima und semantisch korrekt (mit und ohne pseudo) Arabesken, ganz wie im wirklichen Leben:

        „Sich gegenseitig in die unbekannte [Föhn-]Frisur kriegend“ … Danke, sehr gut, so nämlich lässt sich sogar Politik seelisch ganzheitlich verkraften, nicht wahr?

        Bauernfrühstück? Hmmm solange es keine semantische Schnabeltasse ist, why not?

      • Hausfrau // 25. April 2017 um 12:03 //

        @Mutige Angstfrau

        Frau Merkel, die Gutste, schlägt schon Purzelbäume vor lauter Vorfreude!

    • @Henry

      „[Hegemonstrukturen] … Sie alle verteufeln die Vernunft, das Befragen und Denken aus Selbstbestimmung und Gehirn-Substanz. Sie wollen, dass die Menschheit IHREN* verderblichen und verwerflichen FEUDAL-Zielen folgen wie im Absolutismus.“ Zitatende He.

      Ja!

      Was denn sonst? Ohne Geltung der möglichen Bestimmungen, aus dem Umfang der gesetzten, wirklichkeitsfähigen Prämissen, lässt sich keine freie Tat (Denkhandlung), zu was auch immer, vollziehen, exakt.

      Sie grüßend

  14. Diogenes Lampe // 25. April 2017 um 11:41 // Antworten

    henry paul // 25. April 2017 um 10:59
    „Zuguterletzt will ich Ihren Freiheitsbegriff, der apodiktisch in der ersten unkommentierten Zeile steht, etwas evaluieren, denn dieser Satz verdeutlicht doch, was SIE von der Aufklärung mitbekommen haben. NICHTS!“

    Freiheit ist für Henry Paul anscheinend vor allem, nach Herzenslust wütend sein zu dürfen.

    Naja, es ist vielleicht nicht jedem gegeben, zwischen apodiktisch und ironisch zu unterscheiden? Aber das kleine Mißverständnis hat zumindest dazu geführt, dass wir nun alle wissen, was der Henry Paul so alles über Freiheit weiß.

    Schade, dass Sie hier immer so angepisst kommentieren. Sie scheinen noch sehr jung zu sein und insofern ihre Angriffslust gerne mal am falschen Objekt zu üben. Ist OK für mich! Ihre Vorstellung von Freiheit ist zwar nach meinem Dafürhalten auch nicht des Pudels Kern, aber vielem, was sie ansonsten geschrieben haben, würde ich gar nicht widersprechen wollen. Erst recht nicht Kant’s Kategorischem Imperativ; also seiner Art der Ausformulierung der Goldenen Regel. Hier sehe ich den Henry Paul geradezu als meinen Mitstreiter. Ob’s ihn nun wütend macht oder nicht.

    • Eine 5-Sterne-Antwort, Herr Lampe und bis auf Henry’s Stilkritik, in allen Zweifelsfällen ist weniger immer mehr, habe ich ähnlich gedacht. Und das Sie, mit Ihrer AfD-Schelte auch gezeigt hatten, dass Sie nicht nur als Zuschauer betroffen sind, war ebenfalls mein Eindruck, den ich mit dem, noch zu Gegenstandsbildungen geeigneten Wahrmachern (schematische Dingrekonstruktion i.S. der KrdV) suchenden, Henry, gemeinsam schlussfolgere.

    • Danke in Ergänzung zum anderen Ko-Kommentar. Danke vor allem für das Alters“kompliment“ der leicht über-dozierenden Zeigefinger-Bewegung: Freiheit ist kein DING, Freiheit ist kein Zustand, FREIHEIT ist eine philosphische WERT-Grösse, die das Fundament der Menschheit seit der Aufklärung begleiten soll, doch immer mehr unter Druck gerät von Leuten die z.B. Smartphones, GroßTV-Geräte, BMW-7er Coupe´, oder 4-maligen Kurzurlaub in der fernen Flugwelt postulieren als Minimal-Notwendigkeit.
      Kontra geben im Übrigen ist nicht wütend sein und nicht aufgekrazt zu sein, sondern eben NUR eine andere Auffassung. Die Titulierung solcher Neubegrifflichkeiten von anderen Auffassung als Wut oder Kratze oder sogar Hetze oder Hass ist zwar modern, doch instrumentell von der „Loge“ organisiert und von klassischen Liberalisten mitgebraucht. Deswegen verwehre ich mich solcher Insinuierungen gelegentlich. Auch wenn ich bald zu müde bin, diese fort-geschrittene Klitterung des Sozialen, des Lebens, der Politik, der Geschichte weiter zu kommentieren- ich darf das mit meinen Jungspundjahren *VOR dem Ende des 2 WW! Ich grüsse zurück

      • Conrath // 26. April 2017 um 15:15 //

        @Henry

        Ihr mittlerweile stiller Blog passte nicht ganz zu dem juvenilen Hobbykoch auf Fratzenbuch, ist es Ihr Sohn? Das ist sogar mir schon aufgefallen, wo ich doch Leute schnell durcheinanderbringe, Namen von Lehrern vergesse, mit denen ich keinen intensiveren Disput hatte usw.., mehr auf das achtend, was die lieben Mitmenschen so ganz freiwillig preisgeben. Egal, auch die Reife kennt die harte Ansage, sogar mit mehr % an inneren Werten (nein nicht Würmern, wie man hier im Ruhrpott dazu abfällig bemerkt).

        Wertphilosophische Schule? (Letztbegründungsdiskurs oder eher Erlanger Pragmatismus?). Warum denn nicht und hier geht es eh um die Schaffung eines politischen Mindestkonsenses, der die Globalisten aus ihren Funktionen herauspresst, pressen kann. Und die Konsumkritik oder Fragen der besseren Ressourcenallokation, können wir ebenfalls getrost zurückstellen, oder?

        Und die Alten haben, so sie noch nicht in die Demenz eintauchen, meistens weniger Angst vor dem politischen Gegner. Der eigentliche Dissensgrund zu Lampe muss aber wohl doch woanders liegen, ergibt sich nicht aus den wenigen Kritikansätzen Ihres Kommentars, mMn!?

  15. @treu
    ..ich beschreibe lediglich die selbst erlebte ganz reale Situation mit einem Hauch von Ironie.“

    Dies ändert nichts an der Tatsache der Diskriminierung. Diese „Alten“ versuchen wenigstens im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas zu ändern. Sich relativ wehrlos auf der Straße bemerkbar zu machen, dürfte an der Aufsicht der Antifa scheitern.
    Das sollte die Aufgabe der kräftigeren „Jungen“ sein. Aber von denen ist ja weit und breit nix zu sehen. Außer es geht gegen Deutschland und die verhassten Deutschen!

    @Zitrone
    Da haben wir ja was gemeinsam:))

    • @Hausfrau, ob Sie das nun einsehen können oder wollen oder eben nicht, aber die Beschreibung der Realität ist nun mal keine Diskriminierung. Gilt im übrigen und bekanntermaßen nicht nur für die Seniorenriege der AfD…! 😉

      • Hausfrau // 25. April 2017 um 12:14 //

        @treu

        Vielleicht einigen wir uns auf Verallgemeinerung?
        Bin heute stur, habe schon zuviel Rumaroma intus!

      • Conrath // 25. April 2017 um 13:56 //

        Liebe Frau Haus*, geht das noch?

        Habe Ihnen hier ein Video von meinem vorletzten Urlaub, mit Zweit- und Drittfrau, auf den Liegen zu sehen, eingestellt. Auch im Reich der höheren, säugenden Tiere ist Alkohol, mäßig genossen, upps,…
        https://www.youtube.com/watch?v=U9Nn3ULcJfE

        Süchte beginnen in allerkleinsten Schrittchen, das ist das Gemeine daran, etwa wie bei diesem verflixten Denkschreiben. Käme das einfach so daher und machte einem die rohe Anweisung: ‚So Freundchen, setz Dich hin und schreib fürderhin, unter epistemischen Schmerzen und im Schweiße Deines kategorialen Ehrgeizes …‘, ja dann hätte es diese Sucht sehr schwer jemanden in ihre druckergeschwärzten, verpixelten Klauen zu bekommen, müsste sich gar arg verstellen, als Interesse oder Politikverständnis getarnt und so weiter, aber der Mensch ist ganz innen drin Kommunikator, egal ob als Analphabet oder Dudenauswendiglerner_in.

        Verzeihen Sie es einem hausverstehenden Hausmann,
        (Dipl. Ing. arch. AKNW)

    • @Hausfrau an

      @Zitrone

      „Da haben wir ja was gemeinsam“:))

      Ja, wir sind aus Erkenntnis Handelnde, tun dies allein aus inneren Antrieb,
      ohne irgend einen äußeren Einfluss von Zwang.

      Atheisten können übrigens auch nur auf diese Weise zu Erkenntnis gelangen,
      indem sie sich aus eigenem Antrieb auf die Suche nach Antworten begeben.

      Wirkliche Freiheit kann m.E. nur dann entstehen, indem der Einzelne aus eigener
      sittlicher Einsicht handelt und eben nicht durch die übergeordnete, fremdbestimmte,
      autoritative Moral/Macht. Dafür das der Mensch nicht zu eigener sittlicher Einsicht
      kommen kann, sorgen die „Brüder des Schattens“. Deshalb schlafen viele Menschen
      nach wie vor.

      Dieser Erkenntnisweg kann allerdings nur mit harter Arbeit an sich selbst einhergehen.
      Der erste Schritt auf diesem Weg, ist der erste Schritt in die Freiheit. Kein leichter
      Weg für alle von uns. Wir werden straucheln und fallen, niemand kann uns allerdings
      daran hindern immer wieder aufzustehen.

      Schönen Tag allerseits!

      • Conrath // 25. April 2017 um 14:00 //

        Liebe Frau Zitrone

        „aus Erkenntnis Handelnde, tun dies allein aus inneren Antrieb,
        ohne irgend einen äußeren Einfluss von Zwang.“ Zitatende Z.

        Und wie steht es dann mit den inneren Zwängen, gegen die sind die äußeren doch ein leiser Pubs bei Windstärke 8+?

      • Conrath // 25. April 2017 um 14:26 //

        Frau Zitrone:

        „[…] nur mit harter Arbeit an sich selbst einhergehen. Der erste Schritt auf diesem Weg, ist der erste Schritt in die Freiheit.“

        Harte Arbeit an sich selbst? Wenn es dunkel wird draußen, die Einsamkeit langsam unter die (Zimmer-)Decke kriecht… …

        Ja, den Verboten im Kopf (Selbstzensur) gilt die erste, freie Aufmerksamkeit, das zieht dann alles andere nach sich, befreit von, aber nur wenn wir das zugleich als ein ‚frei für‘, wie es Henry auch formuliert hat, beherzigen.

  16. @Hausfrau, dann sage ich Prost und wohl bekomm´s! 😉 Da gibt es ja Schlimmeres und leider kann man in der Tat die täglichen News manchmal nur noch mit beschwipsten Kopf ertragen! 😉

    • Treu, genau und so kommen selbst Politik und Alkohol schließlich noch zusammen, wir saufen uns die Lage schön, eine üble Verführung, direkt aus Satanas tiefen, dunklen Kammern, da stimme ich dann Frau Zitrone wieder ganz und gar zu, ohne weitere ungefragte/ unhinterfragte, Abfälligkeiten zu Kulturschaffenden von mir zu geben.

      • Hausfrau // 25. April 2017 um 14:37 //

        @Conrath

        Danke für dieses sehr, sehr lustige Video!!!
        Lachen hilft und backen mit Rumaroma auch:))))

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