Spielhallen deutschlandweit bedroht

Viele Spielhallen sind durch eine Gesetzesaenderung in ihrer Existenz bedroht Viele Spielhallen sind durch eine Gesetzesaenderung in ihrer Existenz bedroht
Spielhallen und Casinos deutschlandweit sind von einer neuen Regelung betroffen, die 2011 beschlossen wurde und Mitte diesen Jahres in Kraft tritt.

Online Casinos könnten bald noch mehr Zulauf bekommen, und das nicht nur wegen des Jackpot, der Boni und der vielen Extras, die die Spieler locken, wenn sie spielen. Ein Online Casino kann vor allen Dingen noch erfolgreicher werden unter deutschen Spielern, weil die normalen Spielhallen und Casinos ordentlichen Gegenwind aus Berlin bekommen.

Ab 01. Juli 2017 treten neue Gesetze in Kraft, die den Glücksspielstaatsvertrag verändern werden. Das wird nicht nur die Anzahl der Spielhallen beschränken, sondern damit auch die vorhandenen Arbeitsplätze gefährden. Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) sagt einen Verlust zahlreicher Arbeitsplätze voraus, gleichzeitig würden Steuereinnahmen in Millionenhöhe wegbrechen.

„Desaster in vielen Regionen“

Die Gauselmann-Gruppe ist eine familiengeführte Unternehmensgruppe der Automatenwirtschaft und sieht sich stark von diesem neuen Gesetz betroffen. Mario Hoffmeister, der Sprecher der Gauselmann Gruppe, hofft auf individuelle Regelungen, die es noch auszuhandeln gilt, wie es heißt. Doch worum geht es genau in diesem Gesetz?

Ab 01.07.2017 dürfen Spielhallenbetreiber bzw. Beitreiber von Casinos nur noch über eine Konzession für je zwölf Geräte verfügen. Ganz anders jetzt, da es ein leichtes ist, Mehrfachkomplexe zu betreiben. Das bedeutet nicht nur Einbußen für die jeweiligen Firmen, sondern wird auch ein großes Loch in die Steuerkasse reißen. Der Verband der Deutschen Automatenwirtschaft warnt allein in Berlin vor Verlusten in Höhe von 40 Millionen Euro ab dem kommenden Jahr.

Die Einbußen betreffen die Vergnügungssteuer, die für Spielhallen und Glücksspiel im Allgemeinen angewendet wird. Mario Hoffmeister rechnet ebenso mit hoher Arbeitslosigkeit aufgrund der neuen Regelung. Die Branche beschäftigt ca. 70.000 Mitarbeiter inklusive Servicekräfte in den Spielhallen und Spielotheken. Hoffmeister spricht von einem „Desaster in vielen Regionen, deutschlandweit“.

Mehrere wichtige Änderungen

Es gibt mehrere Regelungen, die es einzuhalten gilt. Zum Beispiel dürfen sich die Spielhallen nicht mehr „Casinos“ nennen und müssen mindestens 350 Meter von Schulen oder Kindergärten entfernt sein. Außerdem ist ein Abstand zwischen zwei Spielhallen vorgeschrieben.

Zwar können die Betreiber darauf hoffen, Sonderanträge stellen zu dürfen, so dass sie zum Beispiel am bisherigen Standort bleiben können, oder aber dass sie mehr als zwölf Geräte aufstellen dürfen. Ein Fall für eine Sonderregelung wäre beispielsweise, dass die Spielhalle erst kürzlich größere Investitionen getätigt hat oder die Spielhalle aufwendig umgebaut hat. Nichtsdestotrotz wird das die Branche schwer erschüttern, und es wird versucht, die neue Regelung zu umgehen. Zumindest wollen die Betreiber nicht wehrlos das Handtuch werfen, denn, wie Mario Hoffmeister andeutet, wird auf allen Ebenen geklagt.

Bundesweit 14950 Spielhallenkonzessionen und 9206 Standorte

Sollten alle neuen Regelungen tatsächlich anstandslos in Kraft treten, so werden sich die Spieler mehr auf das Internet konzentrieren, in denen Online Casinos wie „All slots online casino“ ein lückenloses „24/7-Erlebnis“ bieten, auf das der Spieler jederzeit zugreifen kann. Einen großen Unterschied wird es nicht geben, die Online Casinos wie etwa „All slots sonline casino“ ind legal und verfügen über die notwendigen Konzessionen. Für den Spieler ist es um ein vielfaches bequemer, einen der abertausenden Spielautomaten online zu spielen und das vom heimischen Computer aus. Das Angebot in den Online Casinos wird stetig ausgebaut und orientiert sich an internationalen Trends.

4 Kommentare zu Spielhallen deutschlandweit bedroht

  1. Ist dem Verfasser noch nicht aufgefallen, was für ein zwielichtiges „überfremdetes“ Geschmeiß sich in den Spielhallen(=höllen) herumtreibt?
    Und diese Brutstätten, mit Rotlichtmilieu besonders in Bahnhofsgegenden kombiniert, sollen beibehalten werden? – Dicht machen!

  2. @Nathan

    Verstehe Sie, aber das wäre nur oberflächliche Symptombekämpfung, die würden dann in die Illegalität umziehen, sonst passiert nix durch Verbot, denken Sie an die USA und das Alkoholverbot (Prohibition).
    Die Kriminalität wird nicht durch Verbotserlasse bekämpft, ein Irrtum des Stammtischs.
    Das Wasser entziehen, diesem ganzen Unterhaltungsirrsinn, kann nur durch den Aufbau von Besserem gelingen, damit sich immer weniger Interesse für diese Ablenkungen bildet, die Nachfrage abstirbt, sonst agieren Sie/ wir nur wieder Ihre/ unsere Wut ab an dem sichtbaren und alltäglich nahen, erreichbaren Missständen und es sind nicht die Verursacher der Misere, denen sollte die Wut gellten, nicht den Abgehängten, Verblödeten und Vereinsamten, oder?

    Trauen Sie sich Ihre Wut gegen die, für Sie/ uns viel schlechter erreichbaren zu fokussieren, sonst werden Sie/ wir doch nur zum Teil des Problems, nicht der Lösung, lieber Nathan

    Bin auch in den letzten Tagen auch wieder an so einer Megahalle vorbeigekommen, die Audis preschen dann mit 70 durch enge Stadtstraßen,…

    • @Conrath
      Sie leben da in einem Irrglauben und Abkehr von den Hintergründen: Es geht hier um das arbeitsscheue schnelle Geld, und das hat nichts mit von Ihnen belächelten „Stammtischen“ zu tun.
      Ihre Altherren-„Kamingespräche“ schwelgen nur in Theorien, der die Bodenhaftigkeit fehlt.
      Die Brutstätten haben Sie doch selbst wahrgenommen! Na also! Und Sie theoretisieren weiter, Alternativen für diese „armen“ arbeitsscheuen Parallewelt-„Fremd(-en)“gänger zu finden? So ganz nach grün-roter Manier, welche hier klar erkennbar auch Ihre WAHRE Gesinnung ist, die manchmal doch hervorblitzt?

      • Conrath // 11. März 2017 um 16:07 //

        @Nathan

        Können Sie Ihre Behauptungen denn auch irgendwie begründen? Und was unterstellen Sie mir? Verbote sind doch bei den Jung- und Altherrenstammtischen beliebte Vorschläge, oder etwa nicht?

        Wo leben Sie, wenn Sie das nicht mitbekommen? Untersagen Sie Glücksspiel, es wird weiterbetrieben werden anonym, doch nicht weil ich das will? Was halten Sie eigentlich von klarem Argumentieren? Und Fehlschlüsse sind doch keine Bodenhaftung (wenn richtige Schlüsse bei Ihnen Schweben bedeutet!), was für ein Quatsch. Fangen Sie etwa an zu schweben, wenn Sie Ihren Bierdeckel addieren und dann die Summe zutreffend, plus Trinkgeld bezahlen, ich nicht?

        Hallo?

        Sie verwechseln Ihren Unmut und Ihre Zuschreibungen mit der Wirklichkeit, Herr Nathan oder suchen nur etwas Abreaktion.

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