Sie fürchten das bloße Wort!

Am Anfang war das Wort © GEOLITICO Am Anfang war das Wort © GEOLITICO
Zum Anschlag auf den GEOLITICO-Autor Konrad Kustos, der dem Druck der gegen ihn gerichteten Antifa-Gewalt weicht, schreibt Diogenes Lampe einen offenen Brief.

Lieber Herr Kustos,

Feigheit ist immer ein Zeichen von Schwäche. Feige sind jedoch nicht Sie, sondern ist die kriminelle Bande, die den Angriff auf Sie mit dem „Recht des Stärkeren“ begangen hat, sich dabei hinter der Macht und Anonymität der Geheimdienste versteckte und schließlich selbst Fahnenflucht beging. Denn ein Bekenntnis zur eigenen Fahne sieht anders aus. Eher war das eine erneute Aktion, die mit solchen Antifatrüppchen und deren Zahnstocherkriegen das längerfristige Ziel verfolgt, alles echt linke, echt sozialistische Gedankengut zu diskreditieren. So, wie die Jesuiten schon 1793 mit der Schreckensherrschaft der scheinlinken Jakobiner vor allem im Sinn hatte, die Aufklärung – ihren gefährlichsten Feind! – zu diskreditieren, als deren Konsequenz sie dargestellt wurde.

Ziel war damals wie heute: Die Heilige Allianz, das neue europäische Reich Karls des Großen! Beherrscht vom Papst, seinen Großbankiers und Großindustriellen. Dem stehen Leute von unserem Schlag, die mit ihren Internet-Texten natürlich auch Synergieeffekte erzielen, im Weg. Da wir uns aber stets am geltenden Recht orientieren und so unsere Strafverfolgung unmöglich machen, wird zu solchen Mitteln gegriffen.

Die Angst vor dem bloßen Wort

Der Angriff auf Sie erfolgte nur, weil man sich offensichtlich vor Ihrem bloßen Wort gefürchtet hat. Begreifen Sie Ihre Stärke! Wenn Sie nun schweigen, dann heißt das aber dennoch nicht, dass Sie Ihrem Wort von der Fahne gehen. Also sind Sie auch nicht fahnenflüchtig. Genau so wenig wie Galileo Galilei, dem das Inquisitionstribunal durch Todesandrohungen Schweigen gebot und dessen Antwort darauf nur sein konnte: Ja, ich will in Anbetracht der Übermacht schweigen. Aber wie sehr Ihr mich auch einschüchtert: „Sie bewegt sich doch!“

Der etwaige Nachbar wie die Ausführenden des Anschlags haben es nicht gewagt, sich persönlich zu dieser Schandtat zu bekennen, die im Übrigen auch deshalb so menschlich widerwärtig ist, weil sie es ja (bisher wenigstens) hauptsächlich auf Denunziation abgesehen hat. Wie alle, die heute mit der Vokabel „Nazi“ hausieren gehen und deren autoritärer Charakter sie genauso anstiften würde, zu anderen Zeiten mit dem Wort „Jude“ hausieren zu gehen. „Hier wohnt ein Nazi“ heißt nichts anderes als „Kauft nicht bei Juden!“ und ist dieselbe Denunziationsmethode; denn man will ja erreichen, dass Ihnen niemand mehr irgendwas abkauft, erst recht nicht das, was Sie zu sagen haben.

In Köln würden Sie jetzt nicht mal mehr ein Kölsch kriegen, denn da gilt ja „Kein Kölsch für Nazis!“, und viele Gaststätten machen den blanken Bekenner-Irrsinn mit, weil sie pure Angst vor den Antifa-Schlägerbanden haben. Früher – im Rechtsstaat – nannte man das noch Schutzgelderpressung.

Aber sind die Kneipenwirte Kölns und anderswo nun alles Fahnenflüchtige und Feiglinge, weil sie vor so einer übermächtigen Mafia die Segel streichen? Gewiss nicht! Sie sind nur klug genug, der Keule auszuweichen, bis die Staatsmacht wieder in der Lage ist, das Gewaltmonopol durchzusetzen. Das aber wird erst wieder sein, wenn das Imperium untergegangen ist. Bis dahin wird es ungemütlich auf der Titanic. Denn: „Die Erde bewegt sich doch!“ und wird diesen Satanisten bzw. Möchtegernteufeln nicht länger ein Paradies sein.

Linke Bücherverbrennung

In der SPD – d.h. bei den Fabianisten – brennt die Hütte! Selbst „linke“ Buchhändler vom Schlage eines Martin Schulz schwärmen deshalb schon wieder offen von Bücherverbrennungen! Erinnern Sie sich? – nach dem die Lügenmedien des Imperiums die Rede des „kleinen Akif“ bei Pegida in ihr pures Gegenteil umgedichtet hatten! Dieser linke Buchverkäufer wusste: Linke Scheiterhaufen sind gut! Rechte sind böse! Mehr gaben weder seine geistigen Kapazitäten noch sein Bildungsstand her.

In einem Land, in dem intellektuell eher Zukurzgekommene wie dieser neue SPD-Messias bevorzugt Buchhändler und Kanzlerkandidaten werden können, ist das nicht verwunderlich. Auf deren Scheiterhaufen sollen nun also auch Ihre Werke brennen, lieber Herr Kustos! Der „Hausbesuch“ der Antifa war somit im Grunde eine Warnung der neuen Staats-Inquisition des evangelikalen Merkel-Schulz-Regimes! Und wir, Ihre Leser, sollen nun quasi zur eigenen Warnung diesem Autodafé beiwohnen. Aber die Geschichte wiederholt sich auch hier nur als Farce.

Doch nach wie vor gilt bei allen echten Rechten wie bei allen echten Linken (also denen, die nicht am Gängelband von Geheimdiensten geführt werden, sondern ihre echte Staatswohl-Überzeugung selbst erarbeitet haben) wie überhaupt jedem halbwegs anständigen Menschen: „Das größte Sch…. in diesem Land, das ist und bleibt der Denunziant!“ – oder eben Antifant. Das kommt aufs selbe raus. Wenn dann auch noch Vandalismus und Terrorismus hinzukommen, dann wird damit der hilflosen Feigheit dieses Denunziantentums nur noch die Krone aufgesetzt.

Das beweist aber auch, dass diese Bande im Grunde nichts mit Ideologien zu tun hat, sondern mit der Geheimdienstmafia der NATO, den Maltesern um die noch immer aktiven Netzwerke der P2-Loge, also dem militärischen Arm des von den Jesuiten, also Satanisten, beherrschten Vatikans, der auch die Zionisten und ihren Mossad am Gängelband führt. Nicht nur in Deutschland werden solche „Hausbesuche“ also quasi von „Gladio“ veranstaltet.

Blanker Psychoterror

Solche Anschläge sind ja in der BRDDR nichts Neues! Seit Jahren tourt der denunzierende Linksterror des autoritären Charakters mit dieser bewährten Masche der Einschüchterung durch die Lande; in der irren Hoffnung, damit seine Opfer in deren persönlichen Umfeld, ihrer persönlichen Nachbarschaft zu diskreditieren und zu isolieren, ihre Familien zu bedrohen.

Zu Anfang mag das ja wenigstens noch beim linksaffinen Gutmenschen-Publikum der Kirchen und Parteien funktioniert haben, die immer gerne und schnell mit dem Finger auf andere zeigen. Aber inzwischen ahnt selbst der grün wählende Halbgebildete, dass hier nicht die eine Weltanschauung auf die andere sauer ist, sondern das Imperium und seine Geheimdienste hinter dieser „Antifa“ wie hinter dem Nazi-Popanz stecken, um jede Stimme der Vernunft zu ersticken, die dem offenen Staatsterror der Fabianisten gefährlich werden könnte. Und was sie nicht ersticken können, das denunzieren sie. Am Ende alles, was noch vor kurzem als linke Grundethik galt.

Ob nun in Form einer Kahane-Stiftung im Netz oder eben durch blanken Psychoterror vor der Haustür, bleibt sich gleich. Und sollte das auch nicht funktionieren, dann hat das erwählte Opfer, sofern es wichtig und somit gefährlich genug ist, eben einen Herzinfarkt, einen Autounfall oder wird geselbstmordet.

Angesichts des an Fahrt aufnehmenden Untergangs des Römischen Imperiums ist jedes Mittel heilig, das dem Zweck seiner Erhaltung dient. Gerade die Einschüchterung der schreibenden Intellektuellen im Land – völlig egal, ob sie links oder rechts oder nichts von beidem sind – scheint einerseits durch die Maasschen Zensurkampagnen mit einer sich offen bekennenden Stasi-Agentin und andererseits durch solche „Hausbesuche“ gerade ganz akut oberste Priorität zu haben. Kein Wunder! Wir leben in Wahlkrampfzeiten. Alles steht auf der Kippe: Der Vasallenstaat BRD, die EU, das Imperium.

Aushilfsjakobiner für echte Linke

Was auf Sie und viele andere Mitstreiter von Seiten der nationalen wie internationalen Geheimdienste, die seit Jahr und Tag die Strippen dieser „Linken“ ziehen, ausgeübt wurde, ist nichts anderes als blanker Staatsterror, zu dem die Sozialdemokratie in Deutschland – seit 45 geführt von den britisch–oligarchischen Fabianisten – angesichts ihres bevorstehenden Untergangs als Siegermachtspartei längst übergegangen ist. Spätestens mit der Einführung der Agenda 2010 und dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Jugoslawien hat sie als Partei der imperialen Faschisten ihre Terrormaske fallen lassen.

Die SPD ist eben keine bloße „Partei“, sondern wie die sogenannte Protestantische Kirche in Deutschland ein mafiös strukturierter Sozialkonzern zur Unterdrückung und Ruhigstellung der an den untersten Rand gedrängten Bevölkerungsmassen, die sie heute nicht mehr Proletariat sondern Prekariat nennen. Dieser klerikalfaschistische Neoliberalismus hat längst sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien im Würgegriff, weshalb sie uns auch wie eine Einheitspartei erscheinen.

Da dieser Partei-Konzern wie alle Konzerne natürlich Staatsgelder, Steuergelder generieren muss, um zu überleben, muss er seinen Einfluss auf jene Massen behalten, die aus gutgläubiger wie ehrfürchtiger und sich verrechnender Dummheit ihre Schlächter selber wählen. Die Dummheit ist daher auch das eigentliche Lebenselixier der SPD und ihrer Fabianisten an der Spitze.

Folglich hat die staatstragende Terrorputztruppe „Antifa“ natürlich auch den Auftrag, gerade die Stimmen zum Schweigen zu bringen, die diese Aushilfsjakobiner für echte Linke, also in ihren Augen für Apostaten und Renegaten halten, die natürlich für sie viel schlimmer sind, als „Nazis“. Also jene, die, wie Sie, Konrad Kustos, gerade auch alte linke und liberale Werte jenseits aller Ideologie hochhalten und dabei analytisch wie empirisch vorgehen, um die faschistoiden Ideologien bloßzustellen, die sich gegenwärtig als „links“ ausgeben, nur, um schon morgen „ultrarechts“ marschieren zu können.

Dieser – ich nenne ihn dann auch gleich ohne Umweg SPD-Terror (Grüne, Linke, Gewerkschaften sind letztlich nur die Tochterunternehmen dieses Konzerns) -ist also kein blinder! Wenn schon Kritiker wie Sie so massiv als „Nazis“ angegriffen werden, dann ist das Bedrohungsgefühl dieser Staatsterroristen inzwischen beeindruckend gewachsen. Dann kommt mir auch gleich die gegenwärtige konzertierte Aktion vom SPD-Justizministerium in den Sinn, flankiert von der Internationale des geheimdienstlichen Links -wie Rechts -wie Islamterrorismus.

Hatte der Justizminister nicht erst kürzlich gewaltaufrufenden Antifanten ganz öffentlich sogar Preise verliehen und damit öffentlich bekundet, an wessen Seite er steht? Fördert er nicht auch die Stasi-Stiftung der Anette Kahane als nur zum Schein ausgegliederte Denunziantenbehörde des von ihm geführten und missbrauchten Ministeriums? Ist nicht inzwischen vielfach ans Licht gekommen, dass die Antifaschlägerbanden, die regelmäßig zu Bürgerkundgebungen gefahren werden, die dem Establishment nicht passen, dafür vom Staat regelrecht „Demogelder“ kassieren? Also auch dafür, die eigene Polizei mit Molotov-Cocktails und Eisenstangen zu traktieren.

Wie lange noch?

Wie lange kann und wird sich so ein Regime halten, dass inzwischen nicht einmal mehr davon ausgehen kann, dass der eigene zugrunde gerichtete polizeiliche Sicherheitsapparat noch loyal zu ihm steht?

Keiner von den durch Wahlmanipulation den Bundestag usurpiert habenden Partei-Konzerne wird auch nur ein Sterbenswörtchen des Bedauerns über den Angriff auf Sie äußern, lieber Herr Kustos; geschweige diese Terroraktion verurteilen. Das sagt schon alles in diesem Merkel-Regime, dass sich vor den Wahlen nun noch zum Merkel-Schulz-Regime steigern wird und muss, damit das Imperium nicht seinen Einfluss auf die Mitte und somit den Kern der faschistischen und rassistischen Kallergi-EU des römischen Papsttums verliert.

Doch allein dieser Angriff auf Sie zeigt beeindruckend, dass ein solches Regime, das zu solchen Mitteln greifen muss, um die tragende Säule der eigenen Legitimität nicht umstürzen zu sehen, nicht mehr lange existieren kann. Das der klägliche Rest seiner Existenz noch mal ordentlich um sich schlägt wie ein Ertrinkender, liegt in der Natur der Sache, ändert aber nichts mehr. Das Imperium verliert nicht nur seinen außenpolitischen Einfluss gerade massiv, sondern auch den innerhalb seiner Grenzen. Seine Medien sind beinahe vollständig diskreditiert. So muss nun folgerichtig das Internet auf Linie gebracht werden, aber das ist ein törichter Versuch, das Ruder nochmal herumreißen zu wollen.

Wenn Sie sich nun zum Schweigen entschlossen haben, so bin ich der Letzte, der das nicht versteht, bin aber dennoch sicher, dass es kein Schweigen für sehr lange sein wird. Bis dahin trösten Sie sich damit, dass Ihre Texte, die ja schon in der Welt sind, längst ihre Leser gefunden haben und ihre Synergien auch über Ihr Schweigen hinweg entfalten. In diesem Sinne bleiben sie auch während Ihres Schweigens ganz aktuell und man könnte abschließend sagen: „Und sie bewegen uns doch!“

28 Kommentare zu Sie fürchten das bloße Wort!

  1. Danke für die KLARSTELLUNGEN !!!
    Auch Herrn Kustos sei Dank!!!
    Die LINKS- Faschisten wollen im Auftrag der Regierung und den oben erwähnten Denunzianten-Mobs ihre stalinistische Diktatur retten, um D zu vernichten, mit Stumpf, Stil und Mensch.
    Doch es wird ihnen nicht gelingen, denn sie sind nur der Abschaum der Polit-Bande, die hier ihr Unwesen treibt als „Rechtststaat“. Wer sich immer noch am Begriff des Faschismus irritiert zeigt, sollte sich vergegenwärtigen, dass Faschismus der Zusammenschluss und Gleichklang der Kirchen, der Regierung, der Parteien, der Medien, der Gewerkschaften, der Apologeten ist, um gemeinsam im Gleichschritt Marsch unter dem Klingenspiel der Aufmärschler im uniformierten Neusprech und Gesang alles niederzuwalzen, was an Kultur, Gedanken, Logik, Vernunft und Ehrbarkeit noch übriggeblieben ist nach der Re-Education unserer Freunde. NICHT MIT UNS. We will resist! We will confess, louder and louder until they beg for mercy.

  2. Die Kritik an der Antifa ist natürlich berechtigt, aber mit dem Ausbau von Animositäten und Hass gegenüber diesen meist jungen Leutchen ist kein einziges Problem gelöst. Das System bleibt und verschärft sich. Leider fließen wechselseitge Tiraden leichter aus der Feder, als machbare Reformvorschläge für ein marodes System. Und selbst bestens formuliert und konzipiert, wollen solche erst einmal an den Mann gebracht und umgesetzt sein.

    Und das wird, so fürchte ich, nichts mehr werden, da das Zeitfenster so gut wie geschlossen ist. Nun nehme die Dinge ihren unweigerlichen Lauf.

    • Und das wird, so fürchte ich, nichts mehr werden, da das Zeitfenster so gut wie geschlossen ist. Nun nehme die Dinge ihren unweigerlichen Lauf.

      Genauso sehe ich das auch, 2017 wird m.E. der finale finanzielle Untergang für die Masse der Menschen darstellen und der Übergang zu der Eine-Welt-Währung via SZR eingeleutet. Hierzu hat @dixie cup am 18.März auf Konjunktion.info die m.E. zutreffende Version geliefert (wobei er sich hierbei auf James Rickards (Der Weg ins Verderben) bezieht:

      Man kann drei aufeinderfolgende, moderate Zinserhöhungen um je 0,25% auch einen behutsamen Versuch der Normalisierung des Systems nennen. Es besteht – bei allen Differenzen – sicher Einigkeit darüber, dass eine Wirtschaft mit 0% Zins auf Dauer nicht funktioniert.

      Solange wir in Keynes` FIAT Zentralbankensozialismus leben, ist der Zins ein wichtiges Steuerungsinstrument. Darüber sind sich auch die Gegner von Keynes, die Monetaristen, Österreicher usw. einig.

      Ich habe gerade James Rickards „Ice Nine“ beendet. Rickards ist/war Teil der Globalen Machteliten.

      Seiner Meinung nach ist der Plan A Richtung NWO folgender (S.279)

      – Erlange Kontrolle über das Bankensystem, 2009-10
      – Umverteilung von Gold nach China/Asien, 2009-16
      – Schaffung und Verbreitung von SZR, 2017-18
      – Zerstöre die Schulden über Inflation, 2018-25

      ALLES OHNE CRASH

      Lt. Rickards gibt es jedoch einen Plan B: Ice Nine.

      Entscheidend: Plan B tritt nicht in Kraft weil es die globalen ELiten so wollen, also keine wissentliche Manipulation. Er tritt in Kraft, weil das Finanzsystem zu komplex geworden ist und „komplexe Systeme“ ein Eigenleben entwickeln. Er beruft sich dabei auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu komplexen Systemen und benennt Bsp. aus der Finanzwelt. Klingt alles sehr plausibel.

      Wenn die globalen Eliten nur den Verdacht eines sich anbahnenden Crash sehen, rufen Sie „Ice Nine“ aus:

      -> Sämtliche Konten, Börsen, elektronischen Handelsplätze – das gesamte digital „Vermögen“ – werden binnen 48 Stunden eingefroren, gestoppt. Aus. Ende. Sie werden erst wieder „eröffnet“, wenn die SZR weltweit als Währung eingeführt sind.

      Lt. Rickards gab es bisher viele Vorstufen, mit denen ein globaler „Ice Nine“ getestet wurde: Zypern, Griechenland, temp. Schliessung von US-Börsen seit 2008 usw.

      Das Ergebnis des „Herunterfahrens des Finanzsystems in 48 Stunden“ sind Money Riots, „Geldaufstände“ seitens der Bevölkerung, weil dann nichts mehr funktioniert.

      So abstoßend Angriffe wie die auf „Kustos“ und andere ist, sehe ich dies als Vorstufe zu viel Schlimmeren 2017/2018 und alle die hier lesen und schreiben besitzen zumindest den kleinen „Vorteil“, die kommende Verwerfungen erahnen zu können und nicht vollkommen unvorbereitet zu sein.

      • hubi stendahl // 3. April 2017 um 15:47 //

        Hallo @Greenhoop,

        Zitat:
        „Seiner Meinung nach ist der Plan A Richtung NWO folgender …“

        Als Cowboy würde ich jetzt sagen, dass ich meinen Arxxx darauf verwette, dass es so in 2017/2018 nicht kommt.

        Der Trend zur Weltwährung unter Zugrundelegung der SZR ist natürlich klar erkennbar. Dazu muss man nur die stete Steigerung der verfügbaren Liquidität des IWF sehen und deren Ausarbeitungen, die ich als pdf ja bereits mehrmals auch in einem Artikel eingestellt habe.

        Das Ganze hat aber einen Haken und der liegt in der DERZEIT verfügbaren Liquidität bzw. möglichen Durchdringung des IWF, der sich aus der Bonität der Mitgliedsstaaten speist. Der IWF ist derzeit noch viel zu klein, als dass man daraus eine Weltwährung zaubern könnte. In Wahrheit ist sie als „kleine (West)-Weltwährung“ in einer Vorbereitungsstufe ja bereits da, aber aufgrund der geopolitischen Vorkommnisse der letzten 8 Jahre derzeit auf Eis gelegt. Sie erinnern sich vielleicht an die Idee des „Bancor“, den Medwedew stolz präsentierte, und der seinerzeitige Finanzminister der USA, Timothy Geithner „unterschrieb“. Das ist Geschichte. Der Plan und die Ausweitung des IWF ging schief, weil Putin die Lunte (Naher Osten) gerochen hat, sich querstellte und der Westen mit der Politik der brennenden Erde im Nahen Osten dann die Tür zuschlug, da man glaubte, die Russen mit Sanktionen und Finanzwaffen in die Knie zwingen zu können.

        Wahrscheinlicher ist deshalb eine Variante, die Rickards nicht thematisierte:

        Zwei Weltwährungen.

        Die russische Zentralbank hat ihre erste Filiale nahezu unbeobachtet gerade in China eröffnet und damit den Angriff auf den Dollar intensiviert. Gleichzeitig verkaufen beide nach wie vor US-Staatsanleihen. Andererseits bemüht sich Trump seinen Laden auf Vordermann zu bringen, um die Westwährungen unter das Dach des Westens, den IWF zu zwingen. Dazu gehört auch die Verlagerung der bisherigen Kosten auf die Waffenbrüder in Europa für den Neustart. Es ist leicht erkennbar, dass die US Admi auf die Zerstörung des Euros aus ist und der Brexit deshalb von langer Hand geplant war. Einmal Angelsachse, immer Angelsachse. Die kommenden Nationalwährungen Europas sollen dann unter das Dach des IWF, in dem die Pferde wieder an der neu eingerichteten Tränke in der ersten Reihe Platz nehmen.

        Damit Europa nicht abspringen kann, wird es gerade massiv geschwächt:

        – Aufkauf der wichtigen zentralen Industrie mit wertlosen Dollars über die Aktienmärkte und Merger (z.B. Bayer/MonsanTOD).
        – Verhinderung des Einkaufs asiatischer Investoren in Europas Industrie
        – Schwächung über geplante ethnische Konflikte in Form von nicht verkraftbarer Zuwanderung und – Zerstörung der Sozialsysteme Europas.

        Die 48 Stunden Variante von Rickards teile ich. Ich gehe sogar weiter und halte einen Zusammenbruch der Handelsketten für nahezu unausweichlich. In dieser perfiden Globalisierung tödlich. Zumindest für eine kurze Zeit. Für die „Rasur“ sind die gesetzlichen Vorbereitungen in Europa ja ebenfalls abgeschlossen.

        Fazit: Eine Gesamt – Weltwährung unter dem Dach des IWF wird es im angegebenen Zeitraum nicht geben können; schon aus geopolitischen Erwägungen heraus. Der Zusammenbruch aber wird kommen und er wird die meisten Staaten aufgrund der Globalisierung auf dem falschen Fuß erwischen. Die abgeschlossenen Vorbereitungen die Rickards beschreibt, sind die monetäre Seite. Unter falscher Flagge haben die Staaten aber bereits ALLE, Sondervorräte zur Ernährung der Bevölkerung angelegt, die weit über den üblichen Rahmen hinausgehen aber dennoch viel zu gering sind. Deshalb hat die Bundesregierung z.B. ein Gesetz verabschiedet, wonach sie Bauernhöfe bzw. landwirtschaftliche Betriebe beschlagnahmen kann. Arme, Schwache und Alte werden schwere, sehr schwere Zeiten erleben. Meine Zeitprognose nach wie vor: Nach den 2017er Wahlen gehts in 2018 richtig los, mit einem Umkehrpunkt zur Normalität ab 2020 (nach Bürgerkriegen in Europa). Leider.

      • Greenhoop // 3. April 2017 um 16:04 //

        Hallo @hubi stendahl,

        Die russische Zentralbank hat ihre erste Filiale nahezu unbeobachtet gerade in China eröffnet und damit den Angriff auf den Dollar intensiviert. Gleichzeitig verkaufen beide nach wie vor US-Staatsanleihen.

        …auch hierzu habe ich ein wenig Informationen „ausgeliehen“ und die Sichtweise von @dc beigefügt. Letztendlich unterscheidet sich Ihre Einschätzung von der des Erstgenannten nur im Zeitverlauf…

        Die gleiche Webseite – shtfplan.com – lieferte bereits vor zwei Jahren eine sehr ähnlichen Schlagzeile „Dollar Dump begins“ und suggerierte den Crash. Wir kennen das Ergebnis.

        http://www.shtfplan.com/headline-news/dollar-dump-begins-russia-unloads-20-of-its-total-u-s-holdings-in-one-month_02202015

        Die eigentliche wichtige Info ist mE, das Belgien (wieder) dabei ist.

        Es wird sich niemand mehr erinnern: Belgien kaufte zw. Nov 2013 und Jan 2014 $141 Mrd US-Staatsanleihen. Ein Land mit $480 Mrd BIP. Ein Witz. Woher nahm Belgien einen Überschuß iHv von $ 141 Mrd um in US-Staatsanleihen zu investieren? Woher kam das Geld? Belgien hat einen HandelsDEFIZIT und nichts übrig, um es zu investieren.

        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/16/belgien-kauft-rekord-summe-us-staatsanleihen/
        http://www.zerohedge.com/news/2014-04-15/shocking-buying-spree-americas-mysterious-third-largest-treasury-holder-ramps-higher

        Das Geld kam von der FED selbst. Die FED kaufte in dieser Zeit – über den Umweg Belgien – in höchster Not ihre Staatsanleihen von einem „mysteriösen Verkäufer“ auf. Der Deal wurde auch nicht über das FED-eigene NBES System (wie üblich) sondern über EUROCLEAR abgewickelt.

        Die Frage war: wieso der Umweg und die Verschleierung über Belgien?

        Antwort: Der Verkauf eines $100+Mrd Pakets von US Staatsanleihen ist signifikant. Die FED wollte den Verkäufer geheim halten, da sonst möglicherweise bekannt geworden wäre, dass ein „großer Eigentümer von US Staatsanleihen“ beginnt, diese abzustoßen. Die Konsequenz wäre ein Panikverkauf, steigende Zinsen und ein Kollaps des US-Finanzmarkts. Um den Zinsanstieg unbedingt zu verhindern, musste die FED das Risiko eingehen, die Anleihen selbst aufzukaufen (= QE heimlich auf bekannter Höhe weiter zu betreiben). Offiziell wurde QE zu dieser Zeit zurück gefahren (tapering).

        Fazit:

        -) Der aktuelle Verkauf von Staatsanleihen „von“ Belgien ist nichts anderes, als das die FED selbst ihre gedruckten USD-Menge wieder einzieht. Vor diesem Hintergrund ist auch der Verkauf der restlichen Staatsanleihen zu sehen. Obwohl die Summen signifikant sind, wird NICHT ALLES AUF EINMAL AUF DEM MARKT GEWORFEN (denn NUR DAS würde den Kollaps bringen) sondern in Häppchen und Happen nach und nach abverkauft.

        -) Es zeigt, dass die FED sehr wohl in der Lage ist, Marktteilnehmer daran zu hindern, große Staatsanleihenpakete blanko auf den Markt zu werfen. Notfalls wird ein Deal über Belgien orchestriert. Wie vor einigen Jahren.

        -) Der USD-Abverkauf ist nicht der Sturz des US-Dollars. Es ist ein weiterer Teil des Übergangs zum multilateralen System. Der USD verliert an Bedeutung (kollabiert aber nicht), die SZR übernehmen zunehmend die Aufgabe. Im Übrigen wiederholte Trump mehrfach, dass der USD neu bewertet (=abgewertet) werden muss. „Schuldenobergrenze“ und „kurz vorm Bankrott“ ist der übliche Zirkus. Vernachlässigbare Nebengeräusche. Das dieses Thema gerade ansteht, ist lediglich ein weiterer willkommener Anlaß, den USD etwas zu schwächen, um im Plan zu bleiben (Schachspiel-Strategie).

        -) Wir werden demnächst das Wort „Sonderziehungsrechte“ auf Trumps Twitter-Account lesen. Und „Trump bittet die FED um Abwertung des Dollars“.

        -) US-Dollar und SZR werden uns einige Zeit gemeinsam als Weltreservewährungen begleiten.

        -) Wenn die SZR alleinige Weltreservewährung sind, gibt es den USD weiterhin: Als regional verwendete Währung in USA. Neben EUR in Europa, RMB in China, YEN in Japan und GBP in UK.

        Trotzdem vielen Dank für Ihre Einschätzung, es kommen weiterhin beunruhigende Zeiten auf uns zu, soviel habe ich zumindest verstanden.

      • hubi stendahl // 3. April 2017 um 21:28 //

        @Greenhoop

        Zitat:
        „US-Dollar und SZR werden uns einige Zeit gemeinsam als Weltreservewährungen begleiten.“

        Bis die SZR den notwendigen Umfang haben. Das denke ich auch.

        Eine Variante, die ich mir vorstellen könnte. Trotzdem glaube ich, dass der Euro, da fehlkonstruiert, abgeschafft wird. Ob anstelle des Euro wieder ein floatende ECU Variante kommt, hängt von den kommenden politischen Verhältnissen ab.

        Jetzt gehts erst mal durch´s Fegefeuer.

    • Im Schuldgeldsystem bedeutet eine Vernichtung der Schulden automatisch eine Löschung der Guthaben. Auch das ist ein Crash.

    • Diogenes Lampe // 3. April 2017 um 22:03 // Antworten

      „waltomax // 3. April 2017 um 09:19 // Antworten

      Die Kritik an der Antifa ist natürlich berechtigt, aber mit dem Ausbau von Animositäten und Hass gegenüber diesen meist jungen Leutchen ist kein einziges Problem gelöst.“

      Da haben Sie recht! Ich gehe sogar noch ein Stück weiter: Hass auf Menschen ist prinzipiell immer Dummheit die zu noch mehr Dummheiten führt; selbst wenn der Hass berechtigt wäre. Aber er macht blind; – eben auch in Bezug auf Ihren wichtigen Hinweis, dass die meist sehr jungen Opfer der Geheimdienste, die diese mit ihrer „Antifa“ zu ihren Tätern machen, als Gehirngewaschene weniger unseren Hass als unser Mitgefühl verdienen. Zum Mitgefühl gehört hier aber auch, dass man gerade denen auch deutlich macht, was sie da in wessen Auftrag warum gegen ihre Mitmenschen anrichten und dass sie, sollten sie überhaupt solche haben, ihre eigenen linken Ideale mit Füßen treten und mit ihren psychoterroristischen Denunziationsaktionen selbst nach ihren eigenen Maßstäben zu bloßen Charakterlumpen herab gesunken sind.

      Man kann durchaus hassen, was Menschen Menschen antun. Aber auch da sollte es nicht beim Hass bleiben. Denn der zerfrisst einen nur selbst. Das beste Mittel gegen den Hass ist immer das Verstehen des Hasses: – des der anderen und des eigenen – Aufklärung also!

      • hubi stendahl // 3. April 2017 um 23:36 //

        @Diogenes Lampe

        Zitat:
        „Das beste Mittel gegen den Hass ist immer das Verstehen des Hasses: – des der anderen und des eigenen – Aufklärung also!“

        Das ist eine wichtige Erkenntnis, die aber der Erklärung bedarf, soll sich der Leser nicht nach dem Kommentar als „krank“ empfinden.

        Denn Hass ist ein evolutorisches Mitbringsel und hatte (vielleicht hat) als Teil der Überlebensstrategie Sinn. Die Psychologie spricht vom „abwärtsgerichteten sozialen Vergleich“. Es ist ein Belohnungssystem, wie wir es z.B. vom Zucker, Alkohol oder Tabak kennen.

        Selbstverständlich läuft es weitesgehend unbewusst ab, sodass es naturgemäß in unserem darauf aufgebauten Wirtschaftssystem, in dem des einen Erfolg, des anderen Niederlage ist, häufig in den gesellschaftlich prekären Bereichen ab. Es macht zwar nicht vor Begüterten halt, es findet aber aufgrund des damit verbundenen Belohnungssystems häufiger in den wirtschaftlich schlechter gestellten Gesellschaftsschichten Anwendung.

        Deshalb finden wir beim seit 3 Jahren arbeitslosen LKW Fahrer auch eher ein größeres Hasspotential gegen Moslems, als bei einem sicher angestellten Mitarbeiter des öfftl. Dienst. Dieser abwärtsgerichtete soziale Vergleich in einer Gesellschaft des Gegeneinanders ist die eigentliche Hauptursache von Hass, statt Vernunft. Also Aufklärung, wie Sie es am Ende dankenswerterweise resümieren. Aber niemand von uns ist davon befreit. Schon gar nicht die Antifa-Aktivisten, die eben nicht nur aus Unwissenheit, sondern auch vom Unbewussten gesteuert werden, um sich ihre Belohnung zu sichern. Im vorliegenden Fall eine utopische Gesellschaft, die es gar nicht geben kann bzw. den ersten Schritt, Herrn Kustos die Wohnungstür zu beschmieren.

  3. Karl Bernhard Möllmann // 3. April 2017 um 10:06 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Diogenes Lampe:
    .
    „Da wir uns aber stets am geltenden Recht orientieren und so unsere Strafverfolgung unmöglich machen, wird zu solchen Mitteln gegriffen.“
    .
    Ein GENIALER Satz – der die Existenz von GEHEIM-Diensten an den Pranger stellt – denn EHRLICHE Volks-Vertretet brauchen weder Geheimnisse vor ihrem Volk, noch brauchen sie GEHEIME „Dienste“.
    .
    Nur die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT braucht GEHEIME Dienste – als Grundlage ihrer kriminellen Aktivitäten.
    .
    Wenn diese ORGANISIERTE KRIMINALITÄT aber eine Regierung gekapert hat – wie bei uns – DANN IST AM ENDE NIEMAND MEHR SICHER!

  4. MutigeAngstfrau // 3. April 2017 um 10:08 // Antworten

    Diogenes Lampe:“Die SPD ist eben keine bloße „Partei“, sondern wie die sogenannte Protestantische Kirche in Deutschland ein mafiös strukturierter Sozialkonzern zur Unterdrückung und Ruhigstellung der an den untersten Rand gedrängten Bevölkerungsmassen, die sie heute nicht mehr Proletariat sondern Prekariat nennen.“

    Genau das hat dieser unsägliche Pfaffe aus dem vorherigen Unrechtsstaat, den man ins Präsidentenamt gehievt hatte, ja so unverschämt dumm und überheblich zum Ausdruck gebracht. Nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen! Der große Lümmel mal wieder, wie der große Heinrich Heine das Volk nannte.

    Unterdrücker, die sich aus der einen gewalttätigen Volksverblendung wendehälsisch in die nächste schleimen und sich wie Mastschwxxxx an den Trögen wälzen und das Volk verachten.
    Ich gerate ins Schwärmen…

    Ich bin so froh über das Echo auf den Terror gegen Konrad Kustos auf Geolitico.
    So froh, wie ich gestern erschrocken war, dass der Kommentar von Diogenes Lampe plötzlich gelöscht schien.

    Ich erlebe persönlich diesen Unterdrückungsterror zum zweiten Mal, aus Erzählungen meiner Eltern und Großeltern zum dritten und vierten Mal.

    Konrad Kustos und anderen Bloggern und Aufbegehrenden meine Gedanken und Wünsche!

  5. Ihr Brief hat mich beeindruckt und zugleich sehr nachdenklich gemacht. Ich frage mich, wann sich die Menschen endlich aus ihrem bequemen Feierabendsessel erheben und sich dagegenstemmen?

  6. @ Konrad Kustos:

    Mit den Worten von Diogenes Lampe: „Und sie bewegen uns doch!“

    möchte ich mich persönlich bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen und Ihren Lieben alles Gute und Kraft in der Zukunft.

  7. /sign
    Ein Text, der mich optimistisch gestimmt hat in einer Zeit, in der alles zusammenzubrechen scheint.

  8. Zweckoptimismus sollte einer nüchternen Betrachtung weichen. Zweckoptimismus ist nur hohles Wahlkampfgetöse als kurzfristige Animation.
    Dabei sollte doch vielmehr ein Fundamentalismus die Fronten klären, damit das Volk,der Wähler, weiß, wofür er steht!
    Historisch angewandte Begriffe wie Jakobiner, Fabianisten, Jesuiten sind doch nur bloße intellektuell-heischende Schimpfworte, der Bedeutung seiner Zeit entrissen und heute, da sie nur noch oberflächlich dienen können, unangebracht und eher unverständlich. Klare zeitgemäße, da präzisere, Worte wären besser.
    Zum Fundamentalismus und verständlichen Frontenziehung stellen sich doch immer klarer die beiden Gegner dar:

    Die Internationalisten auf der einen Seite, denen ALLE Systemeinheitsparteien angehören.

    Und auf der anderen Seite die national (Selbst)Bewußten, die Identitären.

    BEIDE Seiten haben ihre berechtigten Spannungsfelder von sozial bis Kapital (links-rechts) zur Harmonie zu bringen.
    Daher kommt es ja auch zu mancher NICHT überraschenden Übereinstimmung von „Linken“ und „Nationalen“!

    Die Internationalisten, die das Regiment mit allen ihren medialen, gesellschaftlichen Verzahnungen mafiös dominieren, kennen also nur EINEN wirklichen Gegner: (unsre) obige Gruppe der Nationalbewußten.

    Diese sollen nun finanziell, existenziell, gesellschaftlich über Einschüchterung und Diskriminierung beseitigt werden.
    Das ist uns ja wohl klar.
    Nun gilt es für uns, UNSEREN Fundamentalismus mit Leben zu erfüllen und zu propagieren, wo es nur geht! Ist auch klar.
    Aus dem Grund müssen zum einen die Steine beseitigt werden, die uns das internationalistische SYSTEM als Fußfesseln in den Weg legt und genau DIES in die Welt streuen:
    Basis: Freie Geschichtsbetrachtung, um die Ausgrenzung zu durchlöchern.
    Zum anderen muß BEWUSST die Wichtigkeit der nationalen Identität für alle sichtbar werden durch DEUTLICHE Anprangerung der Parallelgesellschaft, als Pfahl im deutschen Fleisch. Denn es ist genau DER Bereich, der uns immer stärker verdrängen wird als Basis der Globalisten und der AUSGENUTZTEN Gutmenschen. Letzteren gilt es, als auch den Undifferenzierten, die Augen zu öffnen und ein nationales und souveränes Deutschland zu behalten.
    Denn das SYSTEM ist KEINESWEGS blind, sondernd sieht die Entwicklung sehr wohl mit OFFENEN Augen und LENKT sie mit allen ihr im Übermaß zur Verfügung stehenden, auch illegalen Mitteln, dorthin. Um uns zu ersticken!

    Der Kampf ist nach Lage der Dinge verloren, wie @Waltomax und @Greenhoop sagen. Deshalb ist nicht realitätsferner (verzweifelter) Zweckoptimismus angebracht, sondern bodenständiger fundamentaler Verteidigungskampf.
    Als POSITIV zu setzendes Ziel, für alle, auch die Gegner, ist das Ziel der FREIHEIT (was nicht liberal bedeutet), wie ein Licht am Ende des Tunnels, das man WOHLIG fühlen kann, um bei dem verknöcherten Kleinkrieg immer ein POSITIVES Ziel vor Augen zu haben, was kein verbissener Zweckoptimismus ist, sondern ein sehr idealistisches schönes Ziel!

    Wenn man die dumpf-grölenden Massen in den Fußballstadien sieht, dann wünscht man sich, wo bleiben DIESE Massen auf der Straße für einen Ruf nach Freiheit? Der Staat nutzt dieses „ludem et circenses“ BEWUSST zur Verblödung der Massen ein. Das nahm vor Jahrzehnten in den südeuropäischen Ländern seinen Anfang zur „verblödeten“ Sozialisierung, um von den eigentlichen Themen abzulenken und seinen Plan unbeeinflußt durchführen zu können.

    • Diogenes Lampe // 3. April 2017 um 13:43 // Antworten

      @ nathan // 3. April 2017 um 11:29 // Antworten

      „Historisch angewandte Begriffe wie Jakobiner, Fabianisten, Jesuiten sind doch nur bloße intellektuell-heischende Schimpfworte, der Bedeutung seiner Zeit entrissen und heute, da sie nur noch oberflächlich dienen können, unangebracht und eher unverständlich. Klare zeitgemäße, da präzisere, Worte wären besser.“

      Böse Zungen würden jetzt wohl sagen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“

      Da ich aber keine habe, folgendes:

      Wenn Sie das so verstehen, dann haben Sie mit Verlaub nur wenig bis nichts verstanden. Ich fürchte, Ihre historischen Kenntnisse sind zu gering, als dass Ihnen klar sein könnte, dass gerade mit Jesuiten und Fabianisten die richtigen und präzisen Worte gewählt wurden, weil diese höchst einflußreichen Machtmenschen mit ihren außerordentlich effektiven Ideologien und Netzwerken nicht nur führend dazu beigetragen haben, dass wir Deutschen samt EU dort stehen, wo wir sind, sondern noch sehr aktiv dabei sind, Deutschland zu zerstören.

      Es wundert mich, dass ein Kommentator, dem es auch in diesem Kommentar so sehr ums Präzise geht, so oberflächlich urteilt und offenbar so wenig für seine Bildung tut. Dass Ihnen so die Zusammenhänge nicht einleuchten, ist verständlich. Aber es ist eben sehr gefährlich, wenn der Fundamentalismus, den man predigt, nur auf Eigendünkel von Halbgebildeten aufbaut. Da besteht zwischen Identitären und Gutmenschen kein Unterschied!

      Sie reden von Internationalisten, wissen aber offenbar nicht einmal, woher sie kommen und woraus sich deren Ideologie speist; – eben aus dem Jesuitismus, mit dem Sie sich einfach noch nicht so gründlich beschäftigt haben, wie es erforderlich wäre, um ernst zu nehmende Urteile darüber zu fällen.

      „Die Internationalisten, die das Regiment mit allen ihren medialen, gesellschaftlichen Verzahnungen mafiös dominieren, kennen also nur EINEN wirklichen Gegner: (unsre) obige Gruppe der Nationalbewußten.“

      Ein beeindruckendes Beispiel, wie sich der Eigendünkel einer kleinen ideologischen Gruppe von Fundamentalisten mit solchen Aussagen selbst aufwertet und der eigenen Hybris verfällt. Eher tragisch rührend und mindestens so aufschlussreich.

      „Basis: Freie Geschichtsbetrachtung, um die Ausgrenzung zu durchlöchern.“

      Niemand hindert sie daran oder grenzt Sie aus, wenn Sie die Geschichte frei betrachten wollen. Oder tun Sie das nur vor Publikum?

      Nur fürchte ich, haben Sie sich noch immer nicht zu dieser Freiheit durchringen können und ich könnte mir vorstellen, dass genau Ihr mir ziemlich borniert scheinender Fundamentalismus Sie daran hindert. Die Frage scheint mir bei Ihnen nur zu sein, ob diese „freie Geschichtsbetrachtung“ frei von historischen Fakten sein soll, um besser in Ihre Nationalideologie zu passen?

      „Zum anderen muß BEWUSST die Wichtigkeit der nationalen Identität für alle sichtbar werden durch DEUTLICHE Anprangerung der Parallelgesellschaft, als Pfahl im deutschen Fleisch.

      Ich denke, Ihre recht einfach gestrickten ideologischen Polarisierungen sind weitaus mehr „Pfahl im deutschen Fleisch“ als es eine Parallelgesellschaft je sein könnte. Welche „Parallelgesellschaft“ meinen Sie übrigens? Die der „Identitären“?

      Sie sind, wie Sie hier eindrucksvoll mitteilen, politisch anscheinend stock blind und wollen dennoch den anderen die Augen öffnen? Ja so sind sie, die deutschen Geister am Abgrund, wenn sie erst mal ihren Fundamentalismus gefunden und es sich in ihm gemütlich gemacht haben.

      „Denn es ist genau DER Bereich, der uns immer stärker verdrängen wird als Basis der Globalisten und der AUSGENUTZTEN Gutmenschen. Letzteren gilt es, als auch den Undifferenzierten, die Augen zu öffnen und ein nationales und souveränes Deutschland zu behalten.“

      Merken Sie nicht, dass Sie hier nur predigen? Noch dazu dummes Zeug? Heißt das nicht, über das Stöckchen zu springen, dass die Globalisten uns hinhalten, wenn wir uns nun auf die „Parallelgesellschaften“ stürzen, die eben jene Globalisten geschaffen haben, damit wir uns darauf stürzen? O heilige Einfalt!

      „Der Kampf ist nach Lage der Dinge verloren, wie @Waltomax und @Greenhoop sagen. Deshalb ist nicht realitätsferner (verzweifelter) Zweckoptimismus angebracht, sondern bodenständiger fundamentaler Verteidigungskampf.“

      Na wenn sich der Zweckoptimismus die „Identitären“ zu seinem Lobe gewählt hätte, hätte er mit bodenständigen fundamentalen Verteidigungskämpfern wie „Nathan“ kaum eine bessere Wahl treffen können. Oder?

      „Als POSITIV zu setzendes Ziel, für alle, auch die Gegner, ist das Ziel der FREIHEIT (was nicht liberal bedeutet), wie ein Licht am Ende des Tunnels, das man WOHLIG fühlen kann, um bei dem verknöcherten Kleinkrieg immer ein POSITIVES Ziel vor Augen zu haben, was kein verbissener Zweckoptimismus ist, sondern ein sehr idealistisches schönes Ziel!“

      Da ist sie wieder! Die „FREIHEIT“ der Zweckoptimisten! Freilich bleiben die uns regelmäßig die Definition ihrer Vorstellung von Freiheit schuldig. Es soll halt nur so ein „wohliges Gefühl“, gleichzeitig aber ein idealistisch schönes Ziel sein. Also sowas wie Urlaub, auf den man sich freut?

      „Wenn man die dumpf-grölenden Massen in den Fußballstadien sieht, dann wünscht man sich, wo bleiben DIESE Massen auf der Straße für einen Ruf nach Freiheit?“

      Das ist zweifellos die interessanteste Frage Ihres Kommentars. Zeigt sie doch auch Ihnen selbst auf, dass es offensichtlich noch andere Parallelgesellschaften gibt. Beim Fußball treffen sich bekanntlich immer mindestens zwei davon. Auch sie haben immer ein Ziel vor Augen! Ihre Mannschaft soll gewinnen! Verliert sie, stürzt sie kollektiv in eine Identitätskrise. Genauso wie die Identitären!

      Ihre ganze Denke scheint mir insofern auf Mannschaftssport, Gewinner und Verlierer auszugehen und ich verstehe, dass Sie mit Ihrer Mannschaft lieber zu den Gewinnern zählen wollen und somit für Sie alles vom fundamentalen Polarisieren abhängt. Der Gegenmannschaft gehts genauso! Nur ist eben die Politik kein Fußballspiel, nicht einmal ein Mannschaftssport, auch wenn sie mit ihren Kriegen oft den Eindruck macht.

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. April 2017 um 15:26 //

        . . .
        Diogenes schimpft wie ein Rohrspatz:
        .
        „Böse Zungen würden jetzt wohl sagen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!““
        .
        WENN wir Ahnnung hätten – dann lebten wir längst im Paradies auf Erden!
        .
        Die Tatsache, daß an allen Ecken & Enden Kriege toben, 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, 20 Millionen Kinder vom Hunger bedroht sind usw. usw. usw. – DAS zeigt doch eindrücklich – DASS WIR MENSCHEN BISHER KEINE AHNUNG HABEN!
        .
        DARUM ist unser derzeitiger ZUSTAND auf dieser Welt, ein Zustand von VERWIRRUNG – DAS zeigt sich für mich deutlich daran, daß wir miteinander streiten, Informationen austauschen & über die beste Methode DISKUTIEREN – wie wir als MENSCHHEIT aus dem derzeitigen CHAOS am besten wieder heraus kommen . . .
        .
        Das EINZIGE was SICHER ist – DAS ist für mich die immer wieder BEWIESENE Tatsache – daß KRIEG KEINE LÖSUNG IST!
        .
        ALSO sollten wir alle leben & leben lassen – damit wir am Ende einen überzeugenden Weg aus dem CHAOS heraus finden . . .
        .
        Jedenfalls gehe ich in EINEM Punkt konform mit nathan – daß nämlich „Etiketten“ aus meiner Sicht langfristig unzureichend sein können – wenn man „Reinkarnation“ als BEWIESENE Realität zu Grunde legt.
        .
        Gute wie Böse können ja im nächsten Leben ganz wo anders wieder auftauchen . . .
        .
        Ob DAS allerdings Ihre derzeitige Realität ist – DAS wiederum weiß ich nicht – wüßte es aber gern . . . ?

      • nathan // 4. April 2017 um 01:22 //

        @Diogenes Lampe

        Ich stehe aber weiterhin zu meinem Kommentar, den Sie leider teilweise entstellt haben, aber ihm den flüssigen und schlüssigen Aufbau nicht nehmen können.
        Bei den „elitären“ Gesprächen bestärkt man sich in Klagen und Suche nach „historischen“ Gründen, bleibt aber nicht konkret am Puls der Zeit und schafft schon gar keine Visionen.
        Ich versuche das aber immer wieder unermüdlich, notgedrungen auch immer wiederholend, denn nur Aufklärung, geistige als auch emotional treffende, sind eben die einzigen praktischen HILFEN, die man vermitteln muß! Tun Sie das?
        Nur nach etiquettierenden antiquierten Gründen zu suchen, mag den abgehobenen Theoretiker erfreuen, aber Politik und Programme, ständig im Wandel begriffen und angepaßt, verbieten eben historisch antiquierte Bezeichnungen um nicht abgehoben zu verbleiben.
        Jakobiner und Fabianisten waren eben linke Gedankenschmieden in IHRER Zeit geboren, heute haben wir die NWO, unter anderem von Zionisten durchsetzt (die Sie natürlich nicht erwähnen!), aber schieben Sozialisten antiquierte Etiquetten zu statt sie als (wo faßbare?) Machtzentralen innerhalb der NWO zeitgemäß zuzuordnen. Eine Gemengelage mit vielen verborgenen verschiedenen planenden Teilnehmern, Bilderbergern, da greift mir „Fabianisten“ und „Jakobiner“ einfach zu kurz. Aber mehr wissen wir, auch Sie, nicht und können nur ahnen in Verschwörungstheorien.
        Daß Deutschland als starkes europäisches Zentralland und Macht für die Welt beherrscht werden oder zerstört werden muß, das wußten schon seinerzeit die Kommunisten UND die Engländer (und Franzosen) durch ihre IMPERIALpolitik, heute die NWO-Planer, die ALLE auf eine sozialistische Welt zusteuern und Deutschland einen Eigenweg versperren wollen. SIE, Herr Lampe, legen Ihr Augenmerk auf die NWO-Planer, ICH aber auf den deutschen souveränen Eigenweg, um dem zu entrinnen. Was zeigt, wie unterschiedlich unsere Betrachtungsweisen sind und wir nicht zusammenkommen können.
        Und machtbesessenen Jesuiten kann ich nichts abgewinnen, da ich Atheist bin und ALLE Religionen nun mal als volksverdummende bzw. gnadenlose global wirkende machtbesessene Feinde ansehe, mitsamt ihrem unteren und oberen Zubehör, und das ist eben nicht nur auf Jesuiten beschränkt! Die gesamten „christlichen“ Fraktionen, vor allem Katholiken, werden wegen ihrer Übermacht in der westlichen Welt sicher die religiös treibende GOTTLOSE Rolle spielen, in der die Dummgläubigen den Massenfaktor spielen. Klären Sie die (abhängigen) Dummgläubigen darüber auf? Nein, Sie sprechen nur von den Jesuiten.

        Einen Roman wollte ich ja nicht schreiben, nur bei der vonstattengehenden Repression und Depression ins Dunkel etwas Licht bringen und mit Visionen wie „Freiheit“ animieren, was Ihnen wohl SEHR fremd ist.

        Daß Sie nicht mal das Wort Parallelgesellschaft als Störfaktor verstehen, als der sie sich darstellt, ist schon erstaunlich! Nein, Sie begnügen sich damit, diese nur als Machwerk der Globalisten zu titulieren. Hilft das Ihnen weiter, das zu wissen und zu sagen, was von uns doch jeder weiß? Kein Wort vom GEFÜHLTEN STÖRfaktor. Ist Ihnen wohl auch egal und akzeptiert als „status quo“? Das System wird Sie loben!
        Wie würden Sie überhaupt Wähler gewinnen wollen, was unter- und oberschwellig doch das Thema in diesem Jahr ist? Auch egal? Man merkt’s!
        Daß Sie die Identitären verächtlich machen, zeugt bei Ihnen auch nicht von der minimalsten Nähe zum Nationalbewußtsein. Auch hier ein Lob vom System!
        Böse Zungen würden jetzt wohl sagen: „Wenn man keine Visionen hat, einfach mal die Fresse halten!“

  9. hubi stendahl // 3. April 2017 um 11:47 // Antworten

    @Diogenes Lampe

    Zitat:
    „Folglich hat die staatstragende Terrorputztruppe „Antifa“ natürlich auch den Auftrag, gerade die Stimmen zum Schweigen zu bringen, die diese Aushilfsjakobiner für echte Linke,……….“

    Geben wir diesen hässlichen menschenverachtenden Fratzen die Namen:

    Nach der Wende verschwanden die Protest – Schilder gegen AKWs und sterbenden Bäume und es tauchten plötzlich Schilder auf, die man vorher nie sah: „Bomber Harris, do it again“, (in Anlehnung an den Kommandanten Harris, der die sinnlose Bombardierung vieler deutscher Städte, mit unzähligen Toten anordnete). „Nie wieder Deutschland“ oder „kein Viertes Reich“ skandierten die Gruppen, in denen auch heutige Protagonisten wie Claudia Roth oder Jutta Ditfurth dabei waren. Man hatte als Außenstehender zunächst das Problem zu verifizieren, warum Deutsche nun Deutsche abschaffen wollten, ging es doch bisher nur um die Umerziehung zum „besseren Menschen“ a la Frankfurter Schule.

    Mit dem Mauerfall, machten sich die britischen und französischen Medien auf die bevorstehende Wiedervereinigung zu torpedieren. Zeitgleich ergab sich eine Metamorphose extrem linker Aktivisten, die sich schon bald als (pro-israelische) „Antideutsche“ bezeichneten. Die bereits beschriebenen Transparente gingen Hand in Hand mit den Veröffentlichungen in den Printmedien Englands. Connor Cruise O´Brien, Gegner des „Republikanismus“, Mitglied der von der Fabian Society gegründeten Labour Party in England, veröffentlichte am 31.10.1989 einen Artikel, in dem er hysterisch das „Vierte Reich“ kommen sah. Am 12.11.1989 veröffentlicht die Sunday Times einen Leitartikel, in dem das „Vierte Reich“ als boomende Supermacht beschrieben wird, dass das britische Reich überrollen wird. Aufgrund dieses Drucks nahm Margret Thatcher, die es ohnehin nicht mit Kohl konnte, sich des Themas an und ließ ihren Handelsminister Nicholas Ridley, der später zurücktreten musste, ein provozierendes Interview im Spectator geben, auf deren Seite eine Abbildung von Helmut Kohl mit Hitlerbart zu sehen war. Als man Ridley fragte, wie er zu der Idee einer gemeinsamen Geldpolitik Tietmeyers stehe, antwortete er, man könne dann gleich die Souveränität an Adolf Hitler abtreten. Margret Thatcher setzte kurz vor ihrer Abwahl noch mal alles ein. Wissen.de beschreibt dies so:

    “ Sie kämpfte mehr oder weniger offen gegen die Wiedervereinigung
    Deutschlands, aus Furcht vor einem „Vierten Reich“ – vergeblich. Die
    Abneigung zwischen dem deutschen Kanzler Helmut Kohl und Margaret
    Thatcher war zu dieser Zeit bei Treffen fast körperlich zu spüren.“

    Der Deutsche Bank Chef Alfred Herrhausen empfahl Helmut Kohl schon 1989, wie im Falle des Mauerfalls eine Kooperation beim Wiederaufbau der Oststaaten aussehen könnte. Im Dezember 1989 erlag er einem Anschlag der RAF (III.Generation) die, wie wir heute wissen, gar nicht existierte.

    Ist es Zufall, dass die Gruppen der „Antideutschen“, die gleichen
    Wortkonstruktionen auf ihre Transparente schmierten, wie sie kurz zuvor die Printmedien vornehmlich in England verwendeten?

    2005 finden wir einen offenen Brief der „Antideutschen“, in dem den Gewerkschaften Antisemitismus vorgeworfen wird und in Folge aufgrund der Feststellung Münteferings zu den bekannten „Heuschrecken“ die Frage aufgeworfen wird ob

    „die Ausbeutung also neuerdings eine Spezialität des US-amerikanischen
    oder auch des transnationalen Kapitals sei? Dann kann man ja mit dem
    deutschen Kapital seinen Frieden machen, oder? Und, wenn man sich es
    genau anschaut, mit der deutschen Geschichte gleich mit.“

    Eine seltsame Verwandtschaft zwischen angeblicher Linksideologie der Frankfurter Schule und transatlantischer Interessen, wenn es bei diesem Aufruf gegen den Protest der Gewerkschaften Unterzeichner gibt, wie Andrei S. Markovits, Politologe und ein amerikanischer Globalist und selbsterklärter Deutschenhasser oder Karl. W. Deutsch, Prof. an der Yale Universität gleicher Gesinnung.

    So wurde die „Deutschland AG“ zerrieben und der Weg für die Hedgefonds freigemacht. Waren das „Linke“?

    Am 22.02.2014 trafen sie sich unter dem Motto: „Zwei Staaten, Israel-Deutschland, keine Lösung“ Ein „Guru“ der Szene, Justus Wertmüller (ehemals Grüne). Er identifiziert sich nach eigenen Angaben in der linksradikalen Zeitschrift „Bahamas“ als Kritiker im „Geist der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule“. Dies dokumentiert die Zerrissenheit der einzelnen Gruppen, die nur noch an ihren Fahnen auseinander zu halten sind. Veranstalter des Treffens ist die Monatszeitschrift „Konkret“. Hermann L. Gremliza, zu Zeiten Elsässers Käufer des Blatts, hieß die Gäste willkommen, die am Ziel der Abschaffung der BRD arbeiten. Antideutsche wie Stephan Grigat, Thomas Ebermann, ehemals kommunistischer Bund (Ulla Schmidt, Wilfried Kretzschmann u.v.a. lassen grüßen) und Sprecher der Grünen von 87 bis 90, sowie Micha Brumlik und weitere diskutierten über die Zweistaatenlösung. Israel / Palästina. Brumlik schlug vor, eine solche Lösung mithilfe der USA einzuleiten. Während die Extremisten unter Ihnen, allen voran Stephan Grigat einwendet:

    „Es gibt unter den gegebenen Umständen keine Lösung des Nahostkonflikts, denn diese würde implizieren, den Antisemitismus aus der Welt zu schaffen“

    Selbst die Jüdische Allgemeine stellt die Frage, ob es vielleicht nicht ein paar Nummern kleiner geht, wenn man sich zionistischer als der Zionismus gibt.

    Der Deutschenhass, mit dem völlig überzogenen Schuldkult um den
    angeblichen Antisemitismus, hat mittlerweile so viele Profiteure, dass
    es zu einem mit Geld vollgestopften Geschäftsmodell verkommen ist, an dem sich Politiker, Medien, Wissenschaftler und verkleidete extreme LINKE verkauft haben.

    Es gab sie, die Kustos der ersten Generation:

    Unvergessen ist eine der Ikonen des Widerstands. Rudi Dutschke:

    „Jesus Christus zeigt allen Menschen einen Weg zum Selbst –
    diese Gewinnung der inneren Freiheit ist für mich allerdings
    nicht zu trennen von der Gewinnung eines Höchstmaßes an
    äußerer Freiheit, die gleichermaßen und vielleicht noch mehr
    erkämpft sein will.“(Dutschke 1964)

    „Ich bin ein Sozialist, der in der christlichen Tradition steht. Ich bin
    stolz auf diese Tradition. Ich sehe Christentum als spezifischen
    Ausdruck der Hoffnungen und Träume der Menschheit.“
    (Dutschke 1978, 1 Jahr vor seinem Tod)

    Und dafür gab es 3 Schüsse, die ihn töten sollten. Es gibt keine Linken mehr, die etwas zu sagen haben. Es gibt nur noch Marionetten des transatlantischen Gehirnwäscheinstituts „Frankfurter Schule“, Pseudolinke, die sich darin eingekauft haben und Profiteure, die sich historisch aus der Fabian Society, den Jesuiten und einer klerikalen Ostküstenmafia mit ihren Geheimorganisationen zusammensetzen, wie es @Diogenes Lampe brilliant formuliert.

  10. Marcus Junge // 3. April 2017 um 13:16 // Antworten

    „Linke Bücherverbrennung“ – sind Kinderkram im Vergleich mit den staatlichen Bücherverbrennungen durch BRD-Organe. „Leugner“ hier und „Hetzer“ da, ab in den Ofen mit den gedruckten oder gespeicherten Werken. Mal ganz von der größten Bücherverbrennung aller Zeiten abgesehen, nach der Kapitulation am 08.05.45, durch unsere „geliebten Befreier“ und ihre willigen Handlanger. Die BRD hat halt von den Besten der Besten gelernt.

  11. Diogenes Lampe // 4. April 2017 um 00:56 // Antworten

    „hubi stendahl // 3. April 2017 um 23:36 //

    Denn Hass ist ein evolutorisches Mitbringsel und hatte (vielleicht hat) als Teil der Überlebensstrategie Sinn. Die Psychologie spricht vom „abwärtsgerichteten sozialen Vergleich“. Es ist ein Belohnungssystem, wie wir es z.B. vom Zucker, Alkohol oder Tabak kennen.“

    Danke für Ihren wichtigen Einwand! Ich stimme Ihnen nicht ganz zu. Es gibt keinen evolutionären Hass in Sinne von Naturtrieb – auch nicht als sogenannten Überlebenstrieb; sondern wenn, dann ist die Angst, die ihm zugrunde liegt, bezüglich dem Grad der Instinktabwehr evolutionären Erfahrungsprozessen im Sinne von Weiterentwicklung der Differenzierungsleistungsfähigkeiten unterworfen. Deshalb schlägt immer der Dumme zuerst zu und nicht der Kluge. Der versteht, auszuweichen.

    Diese Fähigkeiten erwerben wir uns, damit wir die Lebensbedrohungen effizienter handhaben können. Im Angstsubjekt, also dem eigenen Ich, werden sie zu unterschiedlichen Zeiten je nach (auch gesellschaftlichen) Umständen und geistigen Hochständen unterschiedlich bedrohlich interpretiert und gelöst werden – im Individuum wie in der Gesellschaft.

    Hass ist also bereits mehr als ein bloßer Trieb. Er ist bereits ein Akt der geistigen Reflexion, also der Fähigkeit, zu denken und somit nun auch aufgrund des Denkens zu handeln und nicht mehr nur aufgrund der eigenen unbewußten Triebsteuerung. Denken ist ein Akt des Differenzierens. Und je nach eigener Reflektionsfähigkeit, die man sich damit erwirbt – als einzelnes Individuum oder jeweilige Gesellschaft – gelingt die Zähmung und Überleitung des bloßen Abwehr -bzw. ÜberlebensTRIEBES in eine ÜberlebensSTRATEGIE, die die Überlebensangst optimaler mildert (d.h. natürlich, niemals ganz überwinden kann) und somit auch die eigene Motivlage gegenüber dem Hass- sprich Angstobjekt bewußt zu ändern vermag. Je nach dem könnte man dann den Entwicklungsprozess der Zivilisierung einer Gesellschaft hin zur Hochzivilisierung als solchen Entwicklungsprozess der Angstüberwindung beschreiben.

    Das, wovon die Psychologie in Ihrem Beispiel spricht, hat mit der Habgier zu tun, deren Ursache ebenso die Angst ist; – die vor dem Zukurzkommen – weniger mit sozial abwärts gerichteten Schichten. Im nächsten Artikel, den ich hier veröffentliche, habe ich zur „2. Todsünde“ Näheres ausgeführt.

  12. Dieter Schmitz // 4. April 2017 um 07:25 // Antworten

    In der Mehrzahl sind diejenigen, die vorgeben gegen den Faschismus zu kämpfen, ihrem Handeln nach in Wahrheit selbst lupenreine Faschisten. Sie bedienden sich exakt der Methoden (z.B. Druck, Zwang, bis hin zur Gewalt) die zunächst die SA und später die SS angwendet haben (und die gerade genanten sind nur die berühmte Spitze des Eisberges).

    Die heutigen „Antifaschisten“ sind in der Mehrzahl feige und verschlagen. Handeln aus dem Dunkeln und dem Hinterhalt. Den offenen Diskurs scheuen Sie hingegen. Traurigerweise sind viele von denen Irregeleitete (was ihr Handeln keineswegs verharmlosen oder gar entschuldigen soll).

    Die wenigen aber, die die vielen in die Irre leiten, sind die wahrhaft Schlimmen. Sie sind die Verführer und tragen die Hauptverantwortung.

  13. Diogenes Lampe // 4. April 2017 um 14:26 // Antworten

    „nathan // 4. April 2017 um 01:22 //

    Bei den „elitären“ Gesprächen bestärkt man sich in Klagen und Suche nach „historischen“ Gründen, bleibt aber nicht konkret am Puls der Zeit und schafft schon gar keine Visionen.“

    Wer klagt denn hier gerade?

    Sie machen sich, wie Ihr neuer Kommentar zeigt, wie die meisten radikalen Ideologen – egal ob links oder rechts – das Denken durch die Denkschemata leichter, die man Ihnen in ihren ideologischen „Schulungen“ beigebracht hat, die nicht Wissen vermitteln sollten, sondern Selbstmitleid wecken und Sentimentalitäten pflegen. Man geht also direkt an Ihre Gefühle dabei ran, ohne Umweg über den Geist. Denn Gefühle differenzieren nicht und wenn man Sie dann erst mal bei Ihren „Gefühlchen“ hat, kann man Ihnen leicht jeden Feind einreden. Das macht Sie natürlich grundsätzlich untauglich, sich anderen Argumentationslinien zu öffnen, da Sie an diese immer nur Ihre Denkschablonen anbringen – sie jedoch nicht mehr durchdenken können.

    So findet man dann auch in Ihrem Kommentar wie in manchen SA -und SS-Tornisterschriften und NPD-Nazipopanz-Publikationen den „Scheißintellektuellen“ wieder. Sie sind da höflicher und reden von „elitären Gesprächen“, aber Ihre Kritik an mich kommt aufs selbe hinaus: Der „Scheißintellektuelle“ will dem „Visionär“ halt immer die Visionen vermiesen. Dabei ist er als konkret Handelnder völlig impotent und obendrein wehrkraftzersetzend und somit ein Volksschädling. Mit dieser Begründung haben auch rote Faschisten wie Pol Pot oder die Kulturrevolutionäre Maos Millionen eigener Landsleute umgebracht. Auch Sie ersetzten Ahnung durch Visionen und ihr Imperativ lautete also tatsächlich wie Ihrer: „Wenn man keine Visionen hat, einfach mal die Fresse halten!“ Ansonsten Kopfschuss!

    Mit diesem Schema kann man jedem Schwachkopf einreden, er sei der einzig wahre Tatmensch, weil er in seinem Tun eben nicht von des Gedanken Blässe angekränkelt ist. Was bei solchen „Tatmenschen“ dann herauskommt, ist bekannt. Er folgt seinen Visionen, die man ihm eingeredet hat, unfähig, Strategien und Taktiken zu entwickeln und so läuft er, weil träumen oder fühlen nunmal leichter zu handhaben sind als denken, so leidenschaftlich wie blind in jede Falle, die man ihm stellt, um ihn zum willigen Werkzeug der jeweiligen Ideologie zu machen.

    „Ich versuche das aber immer wieder unermüdlich, notgedrungen auch immer wiederholend, denn nur Aufklärung, geistige als auch emotional treffende, sind eben die einzigen praktischen HILFEN, die man vermitteln muß!“

    Also erstmal: Was soll denn emotional treffende Aufklärung sein? Das würde ich eher scheißintellektuell contradictio in adjecto nennen, zu deutsch, ein Widerspruch im Beiwort. Emotionale Aufklärung ist keine! Ich habe gerade eine Vision von einem militärischen Aufklärer, der es bei seiner Aufklärung auf Emotionen abgesehen hat und seinem Offizier nun Meldung erstattet. Ein wirklich toller Stoff für eine Komödie. Monti Python hat dazu übrigens mal einen schönen Sketch gemacht: „Der tödliche Witz“.

    „Nur nach etiquettierenden antiquierten Gründen zu suchen, mag den abgehobenen Theoretiker erfreuen, aber Politik und Programme, ständig im Wandel begriffen und angepaßt, verbieten eben historisch antiquierte Bezeichnungen um nicht abgehoben zu verbleiben.“

    Wenn Gründe für Sie nur antiquierte Etiquette sind, dann weiß ich nicht, wie man noch abgehobener sein kann? Wenn man vom Jesuitismus und seine gerade gegenwärtige politische Gefährlichkeit keine Ahnung hat (und das, obwohl er ja weiß, dass gerade ein Jesuit Papst ist), ihn dann aber als antiquiertes Etiquett bezeichnet; -wie kann man noch abgehobener sein? Wenn man über keinerlei Basiswissen über den Feind, den man angeblich bekämpfen will, verfügt, dann aber Bezeichnungen verbieten will, die einem historisch antiquiert scheinen; -wie kann man noch abgehobener sein?

    Gerade weil manche Politik und manche Programme einem schnellen Wandel unterworfen sind (z.B. gerade in der AfD), ist ihnen mit Denkschemata und Emotionen wohl noch weniger beizukommen. Das zeigt z.B. auch die von Denkschemata und Emotionen geprägte Petry-Höcke-Auseinandersetzung ja wirklich eindrucksvoll, die wahrlich nicht von des politischen Gedanken Blässe angekränkelt ist. Da kann man dann in der Tat noch so intellektuell daher kommen; man wird jede konkrete politische Arbeit, die gerade am nötigsten ist, auf diese Weise ad absurdum führen.

    „Jakobiner und Fabianisten waren eben linke Gedankenschmieden in IHRER Zeit geboren, heute haben wir die NWO, unter anderem von Zionisten durchsetzt (die Sie natürlich nicht erwähnen!), aber schieben Sozialisten antiquierte Etiquetten zu statt sie als (wo faßbare?) Machtzentralen innerhalb der NWO zeitgemäß zuzuordnen.“

    Sie haben wirklich nicht die leiseste Ahnung, wovon sie reden! Tut mir leid! Solange Sie Ihren Bildungsstand zugunsten Ihrer Emotionen und Visionen dermaßen vernachlässigen, ist eine sachliche Auseinandersetzung über diese Themen mit Ihnen kaum möglich.

    „SIE, Herr Lampe, legen Ihr Augenmerk auf die NWO-Planer, ICH aber auf den deutschen souveränen Eigenweg, um dem zu entrinnen. Was zeigt, wie unterschiedlich unsere Betrachtungsweisen sind und wir nicht zusammenkommen können.“

    Da kann ich Ihnen schwerlich widersprechen. Denn wenn jemand wie Sie einen deutschen souveränen Eigenweg sucht, um der NWO-Planung zu entrinnen, dabei aber keinen Plan von dieser NWO-Planung hat noch eine Vorstellung über die handelnden Protagonisten, die so mächtig sind, dass sie den deutschen souveränen Eigenweg bisher erfolgreich verhindern konnten, wird er schwerlich deren Stärken und Schwächen analysieren können, was notwenig ist, will man den Feind wirksam bekämpfen. Wer so die außerordentliche Klugheit und Verschlagenheit des Feindes nicht einzuschätzen vermag, ihm statt dessen mit Emotionen und Visionen oder Denkschablonen wie „Zionisten“ beikommen will, der wird wohl auf der Verliererseite seiner eigenen Visionen stehen müssen. So, wie diejenigen, die heute überall „Nazis“ schreien. Die machen das nämlich genauso wie Sie! Die SIND imgrunde genauso wie Sie gestrickt: Emotionen und Visionen! -das ist Euer Weisheit letzter Schluss!

    „Und machtbesessenen Jesuiten kann ich nichts abgewinnen, da ich Atheist bin und ALLE Religionen nun mal als volksverdummende bzw. gnadenlose global wirkende machtbesessene Feinde ansehe, mitsamt ihrem unteren und oberen Zubehör, und das ist eben nicht nur auf Jesuiten beschränkt!

    Na fein! Da haben Sie über die Jesuiten hinaus noch ne Menge andere stets nachwachsende Köpfe des Drachens abzuschlagen als Aushilfs-Siegfried. Viel Spaß! Auf Ihr Dracheblutbad, dass Sie unverwundbar macht, werden Sie da allerdings verzichten müssen. Eher badet der Drache in ihrem Blut.

    „Die gesamten „christlichen“ Fraktionen, vor allem Katholiken, werden wegen ihrer Übermacht in der westlichen Welt sicher die religiös treibende GOTTLOSE Rolle spielen, in der die Dummgläubigen den Massenfaktor spielen. Klären Sie die (abhängigen) Dummgläubigen darüber auf? Nein, Sie sprechen nur von den Jesuiten.“

    Naja, bei Ihnen versuche ich es gerade tatsächlich mit wenig Erfolg. Das muss ich einräumen.

    „Einen Roman wollte ich ja nicht schreiben, nur bei der vonstattengehenden Repression und Depression ins Dunkel etwas Licht bringen und mit Visionen wie „Freiheit“ animieren, was Ihnen wohl SEHR fremd ist.“

    In der Tat! Denn wer Freiheit für andere erreichen will, muss mit der eigenen Freiheit beginnen. Das ist keine Moral sondern eine Tatsache! Der emotionale Mensch aber kann nunmal nicht frei sein, denn er ist an seine Emotionen und deren Auslöser ständig gebunden. Das widerum hindert an an der Erkenntnis seiner Unfreiheit und deren Ursachen, da er sich ja frei „fühlt“, sich also seinen emotionalen Täuschungen hin gibt, die er „Visionen“ nennt.

    „Daß Sie nicht mal das Wort Parallelgesellschaft als Störfaktor verstehen, als der sie sich darstellt, ist schon erstaunlich!“

    Nun ja: Parallelen haben die Eigenschaft, einander nicht zu stören, da sie sich ja nicht berühren. Wenn sie sich berühren, sind es keine Parallelen mehr. So, wie die zwei Mannschaften auf dem Fußballfeld nach dem Anpfiff des Spiels. Sie integrieren sich statt dessen in das Fußballspiel, bis dieses den Sieger ermittelt. Dann gehen sie wieder vom Kampffeld; der eine als Gewinner, der andere als Verlierer oder es gab ein Unentschieden. In jedem Fall aber kehren die Spieler nach der Fußballschlacht in ihren Mannschaftsclub, sprich, ihre Parallelgesellschaft zurück, um ggf. ihre Identitätskrisen zu bewältigen.

    Die Parallelgesellschaft wird also durch den Kampf nur temporär aufgehoben, wenn man so will.

    Wollen Sie also die Parallelgesellschaft aufheben, müssen Sie sich mit ihr konfrontieren, sie bekämpfen; sich mit ihr eine Schlacht liefern. Die ist dann allerdings kein Fußballspiel mehr sondern eine Sache auf Leben und Tod auf beiden Seiten! Man nennt es Krieg oder eben Bürgerkrieg!

    Wer den verhindern will, stört sich eben nicht an der Parallelgesellschaft, die, solange sie eine ist, mich gar nicht berührt. Leben und leben lassen ist hier meine pragmatische Devise.

    Dass Parallelgesellschaften ein einheitliches Staatswesen zugrunde richten, ist ja keine Frage. Die Frage lautet also: Wie kann ich eine Parallelgesellschaft im Staat beseitigen? Da gibt es mindestens zwei Möglichkeiten: 1. Der Bürgerkrieg. 2. Der Kompromiss, der zur freiwilligen Ausreise führt. Wobei wir dann bei der Politik als der Kunst des Möglichen wären.

    Wer also keinen Bürgerkrieg will, der muss nach einem tragfähigen Kompromiss suchen. Den wird er mit Emotionen und Visionen kaum finden. Der kann sich nur an den jeweiligen Interessenlagen – also keineswegs vordergründig an Recht oder Unrecht – orientieren. Die Interessenlagen gilt es also zunächst gründlich zu sondieren und zu analysieren.

    Gründlich ist aber nicht, wenn ich z.B. die Interessen der muslimischen Parallelgesellschaft auf deren Glaubensdoktrinen verkürze, also deren koranischen Eroberungswillen, dem ich dann einen christlichen oder „germanischen“ entgegensetze, der auf seine angestammten territorialen Rechte verweist. Dann führt das zwangsläufig zum Krieg und nicht zum Kompromiss.

    Mein Ansatzpunkt zur Überwindung solcher Parallelgesellschaften wäre also die Frage: Welche ganz konkreten ureigenen Interessen könnten die uns aufgezwungenen Einwanderer aus muslimischen Ländern überreden, unser Land wieder friedlich zu verlassen? Welche Vorteile könnten sich also für Araber, Türken, Perser oder Inder auftun, wenn sie in ihre Heimat freiwillig wieder zurück kehren würden? Welche günstigen Rückkehrbedingungen müssten in deren Heimatstaaten geschaffen werden?

    Und da sind wir dann in der Außenpolitik und es stellt sich uns Deutschen hier die Frage unserer Bündnispolitik. Können solche Bedingungen mit den globalistischen Transatlantikern, den Oligarchenregimen des Westens, besser geschaffen werden oder mit den russisch-chinesischen multinationalen Wirtschaftssystemen, wie dem des Seidenstraßenprojekts.

    Die Antwort können sogar Sie ganz ohne die „Scheißintellektuellen“ finden.

    Ich muß mir also, so wie Sie anscheinend, keine emotionalen Visionen von Deutschland als neuer Colonia Dignidad machen, die mich in Anbetracht all der nicht Blonden und Blauäugigen und Weißhäutigen als deutschen Rassemenschen will. Ich muss mir auch nicht all die Türken, Araber, Perser und Inder auf der Welt zum Feind machen, indem ich aus meiner Heimat, wo sich ein Teil von ihnen gerade illegal aufhält, und aus mir selbst eine Mördergrube mache; so, wie es die tranatlantischen Geheimdienste mit ihren False-Flag-Terrorismen versuchen, uns zu empfehlen.

    Zielführender scheint mir zu sein, mit all den Einwanderen möglichst gut auszukommen und deren Anwesenheit, solange sie währt, zu nutzen, um mich mit deren Kultur vertrauter zu machen. Denn Weltoffenheit muss ja nicht das Privileg von Gutmenschen sein.

    Und weil Sie so gerne Visionen haben, stellen Sie sich mal vor, Goethe hätte recht und die illegalen Masseneinwanderungen wären am Ende ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft!

    Stellen Sie sich vor, am Ende würden in der multipolaren Welt, die gerade vor aller Augen im Entstehen ist, die Türken, Araber, Perser und Inder von uns Deutschen sagen: „Sie haben uns trotz eigener großer Not nicht nur wie Menschen, sondern wie Freunde behandelt.“

    Es liegt letztlich nur bei Ihnen, sich vorzustellen, welche ungeheuren Vorteile sich auf diese Weise in einer Welt für Deutschland ergeben könnten, die den souveränen Nationalstaat und die Völkerfreundschaft als neues globales Ordnungsprinzip verwirklicht hat.

    Jetzt haben Sie mich doch glatt doch noch zu einer Vision verführt! 🙂

    „Wie würden Sie überhaupt Wähler gewinnen wollen, was unter- und oberschwellig doch das Thema in diesem Jahr ist?“

    Genau mit so einer Politik des Friedens im Innern wie im Äußeren als Toleranz zum gegenseitigen Vorteil. Die erfordert allerdings zunächst harte Arbeit an sich selbst, um sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien.

    • @Ludwig

      Danke für Ihre konzise und gelungene Bemühung, doch noch zum Denken zurück zu führen, unablässig. Und Ihre Vision ist gut.

      Wir alle sind meistens viel zu schnell dabei, den Inhalt von ‚geistige Welt‘ zu klein, zu phantasielos und zu alltagsbehaftet, zu denken. Da schließe ich mich explizit ein. Und tatsächlich, fast alles, was um uns geschieht, ist schließlich größer, als unser zunächst vorhandenes Verständnis, man schaue sich daraufhin nur die Ausweitung aller wissenschaftlichen Ergebnisse an. Kein Gebiet wurde nicht, in sich, um Größenordnungen komplexer (Chemie, Physik, Soziologie, Wirtschaft & Recht,…).

      Sie lernen eben immer noch zu Staunen, auch über das eigene ‚Schreibdenken‘ und damit bereiten Sie Wege, Wege die Sie selber auch suchen und zwar nicht erst seit kurzem.

      Und ich denke auch, dass Sie fairer Kritik nicht ausweichen, wenn dazu der angemessene Rahmen gegeben ist und empfindliche Themen dabei nicht missverständlich abgekürzt werden.

      • Conrath // 4. April 2017 um 15:01 //

        Nachtrag

        Jesuanismus und Jesuitismus klingen zwar gleich, bezeichnen aber zwei völlig verschiedene Sachverhalte. Dass Jesuitismus extrem politisch aktiv war/ ist(?!), in historischen Dimensionen, kann nur von interessegeleiteten Personen noch bestritten werden. Die Forschung und ihre Quellen, bietet dazu überreichlich Material an, was naturgemäß nur für die Selberdenker relevant ist.

        Und Jesuanismus verstehe ich so, dass es eine Form von metaphorischer Verarbeitung des entsprechenden, kulturreligiösen Impulses ist, im Prinzip so, wie es etwa Eugen Drewermann einsetzt, eben nicht als naturalistische Parallelwirklichkeit und ‚zweite Schöpfung‘ oder Natural-Transzendenz. Transzendent und transzendental klingen auch ähnlich, weisen aber ebenfalls, auf völlig verschiedene Sachzusammenhänge hin, nur zur groben Orientierung, für die, die es weiter verfolgen wollen.

      • Diogenes Lampe // 4. April 2017 um 15:14 //

        Danke für Ihre kollegiale Ermunterung, aber ich bin immer noch nicht Herr Ludwig, lieber Conrath, sondern bleibe Diogenes Lampe! 🙂

      • Conrath // 4. April 2017 um 15:22 //

        @Diogenes

        Stimmt, sorry und den Fehler habe ich nicht zum ersten Mal gemacht, aber niemand ist fehlerlos, ich mag Klarnamen halt lieber.

        Sie grüßend

  14. Papst Franciscus, Jesuit, steht nicht für nichts sehr deutlich über/hinter allen Personen auf dem Titelblatt von „Economist World in 2016“ !

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