Luthers Kirche ist tot

Martin Luther / Workshop of Lucas Cranach the Elder [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMartinLuther-workshopCranachElder.jpg Martin Luther / Workshop of Lucas Cranach the Elder [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMartinLuther-workshopCranachElder.jpg
Die bröckelnde evangelische Kirche befindet sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“. Eine fortdauernde Reformation kann in ihr nicht stattfinden.

Als Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg anschlug, um die Auswüchse des Ablasshandels anzuprangern, ahnte er nicht, dass er damit eine Entwicklung in Gang setzte, die sich zu einem reißenden Strom auswachsen sollte: Die katholische Kirche wurde tief erschüttert, alte Bindungen und Maßstäbe zertrümmert, die mittelalterliche Gesellschaftsstruktur eingerissen und Europa in Nationen und getrennte Konfessionen aufgegliedert.

Ein solcher Thesenanschlag mit dem Angebot, sie gegen jeden zu verteidigen, war an sich nichts Besonderes, sondern eine alte Praxis der mittelalterlichen Universitäten. Und der zuständige Bischof hatte auch an den akademischen Thesen nichts zu beanstanden.

Doch auf die von Luther zusätzlich besorgte Verbreitung der Thesen im Volk strömte ihm wachsende Zustimmung aus allen Teilen des Landes zu; und die heftigen Erwiderungen und Angriffe der Ablassprediger und ihrer gelehrten Helfer ließen den kampfesmutigen Luther zu weiteren Angriffen übergehen, in denen er seine Kritik an der Kirche kräftig ausweitete. Sie gipfelte schließlich darin, die päpstliche Autorität über die Christenheit überhaupt zu bestreiten. Ja, er rief Kaiser, Könige und Fürsten auf, wenn die Raserei der Römlinge so weitergehe, diese Geißeln der Menschheit mit Waffen anzugreifen „und die Angelegenheit nicht erst mit Worten, sondern mit gezücktem Schwert zur Entscheidung zu bringen.“[1] Im Volk fanden seine deftigen Formulierungen helle Begeisterung.

„Einen hemmungsloseren und wirkungsvolleren Polemiker hat die Weltgeschichte nie gekannt. Beinahe alles, was er schrieb, war kriegerisch, mit Humor gesalzen und mit Schmähreden gepfeffert.“[2]

Ein Gesandter des Papstes fand halb Deutschland in offenem Aufruhr gegen Rom, so dass er es nicht wagte, sich als solcher zu erkennen zu geben.

Rebellion der freien Individualität

Die Empörung Luthers fand ein Echo in allen Ständen, in denen sich das Freiheitsgefühl einer neuen Zeit und der Drang nach einer grundlegenden Erneuerung von Kirche und Gesellschaft bereits ausgebreitet hatte. Nach Reformation sehnten sich nicht nur viele Theologen, sondern auch die aus kirchlicher Bevormundung sich lösenden Humanisten, viele Reichsritter und Adlige, die Freiheitsluft atmenden Bürger in den Städten und vor allem die Masse der unter feudalen Lasten leidenden Bauern.

Die neu erfundene Buchdruckerkunst machte es möglich, dass Luther bald im ganzen Land verehrt und bejubelt wurde. Der vom Papst nach Deutschland gesandte Kardinal Aleander schrieb in einem Bericht:

„Ganz Deutschland ist aufgebracht gegen Rom. … Martin wird abgebildet mit einem Heiligenschein und einer Taube über seinem Kopf. Das Volk küsst diese Bilder. … Ich kann nicht auf die Straße gehen, ohne dass die Deutschen ihre Hand ans Schwert legen und die Zähne gegen mich knirschen.“[3]

In Luther war wie in vielen anderen das Selbstbewusstsein des eigenen Ichs erwacht, das sich als in sich selbst gegründet erlebt und keine Bevormundung durch äußere Autoritäten und Dogmen mehr ertragen kann. Aber in Luther lebte es besonders kräftig auf, und er hatte nicht nur die Fähigkeit, ihm durch die Kraft seiner Sprache, sondern auch durch eindrucksvolle Taten wirkmächtigen Ausdruck zu geben.

Eigenhändig warf er am 10. Dezember 1520 vor den versammelten Studenten die Bannandrohungsbulle des Papstes ins Feuer, erschien trotz inzwischen erfolgter Exkommunizierung am 17. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms („Ich will hinein ziehen, wenn gleich so viele Teufel darinnen wären als Ziegel auf den Dächern“) und lehnte – alleine gegen die kirchlichen und weltlichen Autoritäten – es ab, seine Kritik zu widerrufen, mit der überlieferten Bekräftigung:

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir.“[4]

Luther war zu der Überzeugung gekommen, dass ein Mensch, der fest an Gott und sein Seelenheil durch den Opfertod Christi glaube, nicht nur die Freiheit des Willens besitze, sondern auch zur Freiheit von seiner eigenen fleischlichen Natur und von allen bösen Mächten gelangen könne. Ja, er werde auch frei von der Bindung, die priesterliche Regeln und Dogmen ihm auferlegen wollen. Denn jeder Christ werde durch die Taufe selbst ein Priester mit einem eigenen unmittelbaren Verhältnis zu Gott. Und da jeder Christ Priester sei, besitze er auch das Recht, die Heilige Schrift nach seiner eigenen Erleuchtung auszulegen. Das war offene Rebellion der freien Individualität gegen den mittelalterlichen Herrschaftsanspruch der katholischen Kirche über die gläubig-untertanen Seelen.

Die Bibelübersetzung

Das eigene Erkenntnis-Verhältnis zur Bibel setzte voraus, dass jeder auch eine Bibel in den Händen hatte. Sie war ja bisher nur im Besitz des Klerus und einiger Gebildeter, zudem in lateinischer Sprache, wie auch die Messe lateinisch gehalten wurde. Zwar gab es bereits achtzehn Übersetzungen ins Deutsche, von denen aber nur wenige Exemplare existierten und wegen vieler Irrtümer und einer schwerfälligen Sprache kaum anerkannt waren.(vergl. Anm. 2) Luther machte sich an eine Übersetzung, die jeder verstehen sollte. Die Theologen und Gelehrten dürften „nicht länger auf Stelzen gehen“, man müsse dem gemeinen Mann auf Markt und Gasse „aufs Maul sehen“, und so wie er spricht, müsse das Bibelwort formuliert werden.[5]

Luthers Übersetzung wurde ein epochales Ereignis. Noch zu seinen Lebzeiten wurden in Wittenberg hunderttausend Exemplare seines Neuen Testamentes gedruckt; und obwohl man die Verbreitung teilweise obrigkeitlich verbot, wurde es das meistverkaufte Buch Deutschlands. Es war sprachlich ein Wunderwerk aus einem Guss, wie aus der formenden Kraft des deutschen Sprachgeistes selbst geschrieben und hob die deutsche Sprache auf eine neue Stufe. Luthers Sprache prägte den ost-mitteldeutschen Dialekt zur neuhochdeutschen Schriftsprache, nahm also über das Religiöse hinaus mächtigen Einfluss auf die deutsche Sprachentwicklung und wurde zum Fundament der nachfolgenden deutschen Literatur.

Nun konnte jeder fortan aus der verdeutschten Bibel heraus selbst den Weg nachzugehen versuchen, den Luther erkämpft hatte. Er erreichte, dass sich das Gotteswort, das für ihn in der Bibel geoffenbart war, direkt an den Einzelnen wenden und zu ihm verständlich sprechen konnte. Und wenn sich jeder in seinem Herzen mit Gottes Wort verbinden konnte, bedurfte er keines priesterlichen Mittlers und keines kirchlichen Vormunds.

„Ja, auf dem Felsgrund der Bibel stehend, kann der Einzelmensch die ganze kirchliche Vergangenheit zur Rechenschaft fordern. … Dadurch wird der Mensch frei in sich von kirchlicher Vormundschaft. … Der Mensch ist reichsunmittelbar zu Gott.“[6]

Der Mysterien-Hintergrund der Bibel

Doch mit der Übersetzung der Bibel war ein Problem verbunden, das Luther nicht überschauen konnte. Luther lebte noch in der mittelalterlichen Überzeugung, dass die Bibel aus göttlichen Inspirationen hervorgegangen sei. Einmal befragt, worin er den Beweis dafür sehe, erwiderte er, dieser liege in ihren eigenen Lehren; nur mit göttlicher Inspiration hätten jene Männer einen solch innigen und tröstlichen Glauben schaffen können.[7] Aber er konnte nicht mehr angeben, aus welchen Zusammenhängen die Evangelisten kamen und was sie für diese inspirativen Erkenntnisse vorbereitet hatte, die dem neuzeitlichen Denken zunehmend Verständnisschwierigkeiten machten.

Vielfach besteht heute die Meinung, das gegenwärtige Bewusstsein des Menschen, die Art des Wahrnehmens der Welt und des intellektuellen Denkens, sei die einzig mögliche Form des Bewusstseins, und bei den Menschen der Vergangenheit habe es sich nur um primitive Vorstufen gehandelt. Die Alten seien noch nicht so klug und aufgeklärt, dafür mit abergläubischer Phantasie begabt gewesen, mit der sie sich allerlei Götter zur Erklärung der Welt und zum Trost für schwere Tage ausgemalt hätten.

Das ist ein Kurzschluss aus unhistorischen, überheblichen Vorstellungen. Er kennzeichnet nicht die früheren Bewusstseinszustände, sondern die Phantasie des heutigen. Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, umso selbstverständlicher findet man in allen Kulturen die Gewissheit einer übersinnlichen, göttlichen Welt, in welche die Menschen noch hellseherische Einblicke hatten, wie aus zahlreichen historischen Dokumenten auch klar hervorgeht.

Diese übersinnlichen Erkenntnisfähigkeiten gingen aber ganz allgemein sukzessive zurück und waren zur Zeit Christi kaum noch vorhanden. Darauf hatte der Mensch keinerlei Einfluss, wie überhaupt alle Bewusstseinsentwicklung mit dem Menschen einfach geschieht und er sich in einer bestimmten Bewusstseinsverfassung immer nur vorfindet. Es gab aber noch Mysterienstätten, in denen einzelne ausgewählte Menschen geschult und in die hellsichtigen Erkenntnisse der göttlichen Welten eingeweiht wurden, was mit einem Erleben außerhalb des Leibes verbunden war. Die griechischen Philosophen Platon (428-348 v. Chr.) Menippus (um 280 v. Chr.) und Plutarch (45-125 n. Chr.) z. B. berichteten einiges von ihren Erfahrungen als Mitglieder von Mysterien.[8]

Alle vier Evangelien enthalten Darstellungen, die zeigen, dass ihre Autoren durch eine besondere stufenweise Mysterien-Schulung gegangen sind. Lukas spricht sogar eingangs (nach dem griechischen Urtext) davon, dass die Kunde von den Ereignissen „auf uns gekommen (ist) durch die, die von Anbeginn an zu Selbstsehern (also zu hellsehenden Eingeweihten) und Dienern des Wortes (des Logos) geworden sind. Und so muss auch ich, nachdem ich sorgfältig und genau die Stufen des Pfades von Anfang an durchschritten habe, was sich mir gezeigt hat, in rechter Aufeinanderfolge niederschreiben.“ (vgl. Emil Bock Das neue Testament).

Lukas bezeichnet sich also selbst als jemand, der die Stufen zum Eingeweihten durchgemacht hat. Luther konnte diesen Mysterien-Hintergrund nicht mehr erfassen und übersetzte ganz äußerlich:

„Wie uns das gegeben haben, die es vom Anfang selbst gesehen und Diener des Wortes gewesen sind: Habe ich es auch für gut angesehen, nachdem ich alles von Anbeginn erkundet habe …“

Hier wird der Mysterien-Hintergrund verwischt. Aus den Urfassungen der Evangelien wird deutlich, dass das Wirken Jesu Christi auf Erden in seiner Tiefe nur mit Mysterien-Wissen und -Erkenntnis erfasst und beschrieben werden konnte. So werden von den Evangelisten häufig Ausdrücke gebraucht, die Termini technici, Fachbegriffe der Mysterien sind. Nach Joh. 1; 43 – 51 z. B. bringt Philippus den Nathanael zu Jesus, der ihn sieht und sagt: „Siehe ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist.“ Und als Nathanael verwundert fragt, woher er ihn kenne, antwortet Jesus: „Bevor dich Philippus rief, als du unter dem Feigenbaum saßest, sah ich dich.“ Da sprach Nathanael: „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!“

Rudolf Steiner machte darauf aufmerksam, dass jemand in den Mysterien nach dem Namen seines Volkes – Israelit oder Perser z. B. – benannt wurde, wenn er den fünften Einweihungsgrad erreicht hatte, in dem er das geistige Wesen des Volkes ganz in sich aufgenommen hatte und aus dem Volksgeist heraus objektiv dachte und handelte, ohne dass dies noch durch Persönliches verfälscht wurde. Jesus hatte ihn zuvor unter dem Feigenbaum sitzend als solchen erkannt, ein bildhafter Ausdruck, der im Buddhismus unter dem Bodhi-Baum heißt und einen bestimmten Zustand der Erleuchtung meint. Wer ihn so außerhalb des Leibes sehen und identifizieren konnte, war ein weitaus höherer Eingeweihter, ein König der Eingeweihten, ein Sohn Gottes.[9]

Die Schilderung äußerer Tatsachen ist vielfach zugleich die von spirituellen Vorgängen. In Joh. 6; 19 wird geschildert, dass die Jünger ohne Jesus mit dem Schiff fuhren und es schon finster geworden war. „Da … sahen sie Jesus auf dem Meer dahergehen und nahe zum Schiff kommen.“ Natürlich kann da nicht gemeint sein, dass Jesus in seinem physischen Leibe auf dem Meer „wandelt“, wie es vielfach heißt. Sie sahen ihn, obwohl es finster war, auf dem Meer dahergehen und nahe kommen, das heißt, sie sahen ihn übersinnlich in seiner geistigen Gestalt außerhalb des Leibes.

Bewusstseinsentwicklung

Die Evangelien sind also offensichtlich von Eingeweihten der Mysterien aus einem Wissen und anschauenden Erkennen einer übersinnlichen, göttlichen Welt geschrieben. Diese Fähigkeit hatten die Menschen im allgemeinen nicht mehr, aber sie fühlten sich noch einer göttlichen Welt nahe und fassten bis ins Mittelalter hinein die Evangelien auch als Botschaften aus der Welt der Engel, der Angeloi, auf. Und wenn Plato die Ideen als vom Menschen unabhängige lebendige Repräsentanten des Seins beschreibt, die einer realen göttlichen Ideenwelt entstammen, so war dies noch lange allgemeines Erleben der Menschen.

Dies änderte sich allmählich, und der Mensch erfasste die Begriffe und Ideen immer mehr als eigene seelische Erzeugnisse, die ihm nicht aus einer Ideenwelt zufließen, sondern durch innere Aktivität hervorgebracht werden. Und sie waren geistig leer und schattenhaft. In ihnen war nichts mehr vorhanden, was aus einer höheren Welt stammte. Er erfasste damit nur noch die äußere Sinneswelt, ohne den Hintergrund einer göttlichen Welt, an die jetzt nur noch geglaubt werden konnte.

Der Mensch war in seinem Innern mit sich allein – und er erfasste sich selbst als ein unabhängiges, in sich selbst gegründetes, freies Wesen. Und so strebt der Mensch seit dem 15. Jahrhundert mit aller Macht auch nach Freiheit von allen äußeren gesellschaftlichen Zwängen und Abhängigkeiten. In diesem Übergang lebte Luther und ereignete sich die Reformation.  

Die Autorität der Bibel

In seinem Freiheitsbewusstsein stellte Luther der Autorität des Papstes, der Bischöfe und der kirchlichen Dogmen die Bibel entgegen, die jeden Einzelnen unabhängig machen und ihm eine sichere Glaubensgrundlage geben sollte. Das konnte nicht anders sein. Aber die Bibel war doch auch noch ein äußerer Halt, gewissermaßen eine andere Form von Autorität, an die sich zu halten jeder verpflichtet war, wenn auch eine stumme, die man erst in sich zum Sprechen bringen musste. Conrad Ferdinand Meyer dichtete: „Er fühlt der Zeiten ungeheuren Bruch / Und fest umklammert er sein Bibelbuch.“ An die Stelle des Papstes trat gewissermaßen ein papierener Papst.

Und die neue deutsche Bibelübersetzung Luthers war ein Kind des neuen Bewusstseins, das bei ihm noch eine gewisse Seelenfülle hatte, aber an die spirituellen Mysterieninhalte nicht mehr herankam. Sie konnte noch paar Jahrhunderte als Seelennahrung dienen, welche sich aber unter dem ganz an die Sinneswahrnehmungen gebundenen Verstandesdenken immer mehr verlor. Im Zuge der „Entmythologisierung“ der Bibel innerhalb der evangelischen Kirche wurde aller mythische, übersinnliche Gehalt der Bibel schließlich entfernt. Vom Mensch gewordenen Gott blieb nur noch der vom irdischen Verstand leicht erfassbare „schlichte Mann aus Nazareth“ übrig. Ein Mensch wie alle, wenn auch besonders tugendhaft. Zudem begleitete ihn der ständige unterschwellige Zweifel, ob er überhaupt gelebt habe.

Das neuzeitliche Denken hatte die Bibel zum Bollwerk gegen die Übermacht der alten Autoritäten aufgerichtet. Aber eben dieses irdische Denken machte die Bibel zum erstarrenden Bollwerk gegen den eigentlichen, spirituellen Gehalt des Christentums selbst. Das ist die besondere Tragik in der Entwicklung der protestantischen Kirchen. „Heute ist die Bibel ein Trümmerfeld. … Die Bibel als Gottes Wort im Luthersinn ist gefallen. Es gibt in Luthers Nachfolge keine große, mächtige, klare Anschauung vom göttlichen Wort.“[10] Noch eine weitere Entwicklung wirkte sich ungewollt deformierend auf die neue Kirche aus.

Luthers Bund mit den weltlichen Mächten

Am Ausgangspunkt der christlichen Entwicklung steht die vollkommen selbstlose, göttlich-menschliche Gestalt Jesus von Nazareth, der keinerlei Amt bekleidete, der weder in die Politik einzugreifen, noch eine kirchliche Führerrolle zu spielen beabsichtigte. Er war das Bild der bewussten Machtlosigkeit gegenüber allen Machtverhältnissen dieser Welt.

„Er macht keinen der Ansprüche irgendeiner Priesterhierarchie mit und ist doch der „Gute Hirte“. Und in der Fußwaschung gibt er kund: nicht um zu herrschen, sondern um zu dienen bin ich da. Hat aber das Christentum in seiner historischen Entwicklung vermieden, sich mit dem Machtprinzip zu verbinden?“[11]

Doch nicht nur die römische Kirche verband sich früh mit der Staatsmacht und wurde schließlich eine eigene politische Instanz. Auch Luther holte gegen die übermächtige Macht der katholischen Kirche die Regional-Fürsten zu Hilfe, „um die junge, noch nicht allein lebensfähige Kirche in ein Stützkorsett politischer Gewalt zu stecken, und setzt so an die Stelle des Kirchenstaates die Staatskirche.“[12] Damit leitete er eine weitere verhängnisvolle Fehlentwicklung ein. Bereits 1526 kam es dazu, dass die Landesfürsten zu Notbischöfen erklärt wurden. Schon vorher wurde praktiziert und 1555, nach Luthers Tode, festgelegt, dass die Untertanen eines Fürsten dessen Religion anzunehmen hatten: Cujus regio, ejus religio – wem das Land gehört, dem gehört die Religion.

Nach diesem Prinzip fielen alle Kirchengüter eines Landes dem Landesfürsten zu, wenn er zur Reformation übertrat. Häufig war diese materielle Aussicht das ausschlaggebende Motiv. Umgekehrt wurden die Bewohner oft gezwungen, gegen ihre Überzeugung evangelisch oder katholisch zu sein, es sei denn, sie wanderten aus – etwas, was der Lutherschen „Freiheit eines Christenmenschen“ diametral zuwiderlief. Dieser Bund, den Luther mit den weltlichen Mächten schließen musste, war gleich im Entstehungsaugenblick der protestantischen Ära ein schwerer Sündenfall, der den reinen Reformationsimpuls schwer schädigte. Bis 1918 war z. B. der König von Preußen zugleich Bischof und oberster Führer der preußischen evangelischen Landeskirche. Nach der Revolution ging die Leitung auf ein Kollegium von drei protestantischen Ministern, also praktisch an den Verwaltungsrat der Juristen und Beamten über.

Diese Verbundenheit mit der staatlichen Macht hat den Geist der evangelischen Kirchen bis heute geprägt. Man hat die Trennung von Kirche und Staat innerlich nie ganz vollzogen. Wikipedia schreibt dazu:

„Die beiden großen Kirchen in Deutschland sowie die ´Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche` regeln die Rechte und Pflichten der Pfarrer durch Kirchengesetz (Pfarrerdienstrecht), das sich weitgehend am staatlichen Beamtenrecht und an den Laufbahnen von Studienräten orientiert.“

Bei Emil Bock heißt es:

„Man hat niemals die Trennung von Kirche und Staat ernstlich gewollt. Im Gegenteil hat man die Verquickung von Politik und Religion sogar für gut gehalten und hält bis heute daran fest. Das ist die steckengebliebene Reformation. … Mit dieser Tragödie hängt zusammen, dass der Protestantismus, mindestens in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, immer zu einer gewissen Vergötterung des Staates neigt. Das ´Gottesgnadentum` der Fürsten hält auch da, wo die monarchische Staatsform fallen gelassen wurde, in veränderter Form immer noch an durch den göttlichen Nimbus, den man dem Staat zugestehen möchte. Die Stimmung ´Thron und Altar` wirkt weiter. …
Da ist es denn kein Wunder, dass man es immer wieder mit politisierenden Pastoren zu tun hat. … Je mehr vonseiten der Geistlichkeit in die Politik hineingeredet wird …, umso weniger hat faktisch das Christentum als solches Einfluss auf den Gang der Menschheitsschicksale. Durch jede Verquickung von Politik und Religion wird das eigentliche Niveau des Christentums heruntergedrückt. Oft hat man den Eindruck: Wenn nur die Kirchenleute mehr Religion hätten, d.h. wenn sie sich zu der spirituellen Überschau eines apokalyptisch-christlichen Zeitbewusstseins aufschwingen könnten, so brauchten sie für den Inhalt ihrer Kundgebungen keine Anleihen bei der Politik zu machen; die christliche Verkündigung würde von einer höheren, umfassenderen Warte aus erfolgen und dadurch wahre menschlich-menschheitliche Zielsetzungen und Wegweisungen vermitteln.“[13]

Diese Worte eines ursprünglich evangelischen Theologen wurden 1951 geschrieben. Jeder erlebt heute täglich, dass die Verquickung der protestantischen Kirchen mit der Politik und den gesellschaftlichen Verhältnissen noch viel schlimmer geworden ist. Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz bringt sie auf den Punkt. Der heutige Glaube sei auf ein Glaubensminimum reduziert, auf die Funktionserfordernisse einer sogenannten Zivilreligion, einer „Schwundstufe des Christentums“, das nicht mehr wegen seines Wahrheitsanspruches, sondern nur noch wegen seiner ethisch und politisch stabilisierenden Funktion ernst genommen werde. Es gehe nicht mehr um den Glauben, sondern um die Genugtuung, ein guter Mensch zu sein.[14]

Die unvollendete Reformation

Luthers Rebellion gegen die Zustände der Kirche und ihren absoluten Autoritätsanspruch war zeitgemäß. Er handelte aus entwicklungsgeschichtlicher Notwendigkeit heraus, die er kraftvoll erfasste. Mehr als er erreicht hat, konnte man, gemessen an den Zeitverhältnissen und Umständen, denen er ausgesetzt war, kaum erwarten. Es war schon gigantisch. Aber wo lebt dieser Geist Luthers heute, der aus der Erkenntnis des Zeitgemäßen auf Veränderung drängt? In der evangelischen Kirche ist er nicht erkennbar.

Wie würde Luther heute handeln, wenn er sähe, dass die Absicht, dem einzelnen Christen durch den Verweis auf das Wort des Evangeliums eine eigene, freie und unmittelbare Verbindung zu Gott zu schaffen, letztlich nicht gelungen ist? Der Mensch ist an Worte gebunden, denen der ursprüngliche spirituelle Inhalt entschwunden ist. Die Evangelisten haben aus ihrem damaligen Bewusstsein Ideen und Bilder mit übersinnlichem Inhalt in die Worte gelegt, die der heutige Mensch mit seinen Verstandesbegriffen, die ganz auf die Sinneswelt bezogen sind, nicht mehr darin finden kann. Er füllt die Worthülsen selbstverständlich mit heutigen sinnlichen Inhalten.

Ein wahrer Nachfolger in lutherischem Geiste müsste sich sagen: Also müssen wir unser heutiges Denken, das mit seinen Inhalten von der göttlichen Welt isoliert ist, aber dadurch das Bewusstsein der Freiheit gebracht hat, wieder in die übersinnlich göttliche Welt hineinführen, damit wir überhaupt wieder an die Substanz des Christentums herankommen.

Aber die bedeutendsten Ansätze in dieser Richtung hat es nur außerhalb der Kirche und gegen sie in der deutschen Klassik und idealistischen Philosophie gegeben. Immerhin hatten so bedeutende Gestalten wie Fichte, Hegel, Schelling auch evangelische Theologie studiert, von deren Dogmatik sie sich aber nicht fesseln ließen. Sie waren die wahren Träger einer fortwährenden Reformation des Geistes. Ihre Ansätze zur Spiritualisierung des Denkens hat bisher nur Rudolf Steiner aufgegriffen und zu konkreten Erkenntnissen übersinnlicher Welten weitergebildet. Nur in Kirchen, die auf neuen spirituellen Erkenntnissen aufbauen, kann eine fortdauernde Reformation stattfinden. Die bröckelnde evangelische Kirche, die sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“ befindet, ist dazu nicht imstande.

 

Anmerkungen

[1] Zitiert nach Will Durant: Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 9, S. 363

[2] Will Durant: Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 9, S. 380

[3] zitiert nach Durant a.a.O. S. 371

[4] Der Satz wird nicht als absolut authentisch betrachtet. Im Reichstagsprotokoll steht er nicht, ist aber bereits im ersten Abdruck seiner Rede enthalten. Gleichviel, er drückt Luthers Haltung trefflich aus

[5] Vgl. Emil Bock in: Martin Luther, Stuttgart 1983, S. 147

[6] Friedrich Rittelmeyer in: Martin Luther, Stuttgart 1983, S. 44

[7] Vgl. Anm. 2, S. 383

[8] Schilderungen und Nachweise bei Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache, TB Dornach 2002, Kap. Mysterien und Mysterienweisheit, S. 18 f.

[9] Vgl. Rudolf Steiner: Das Johannes-Evangelium, Dornach 1962, S. 92 – 93

[10] Friedrich Rittelmeyer wie Anm. 6, S. 48

[11] Friedrich Rittelmeyer wie Anm. 6, S. 48

[12] Christoph Rau in: Martin Luther, Stuttgart 1983, S. 8

[13] Emil Bock wie Anm. 5, S. 103-105

[14] Radio Bayern2, 12.5.201

Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

179 Kommentare zu Luthers Kirche ist tot

  1. waltomax // 18. Januar 2017 um 17:22 //

    Ist die Kirche -egal welche- am Ende, weil der Materialismus siegt?

    Dazu folgender Text:

    Wenn Computer und Menschen gemeinsam arbeiten: Demis Hassabis verbindet Informatik und Neurowissenschaften

    Nein, es geht nicht nur darum, Computern Höchstleistungen beizubringen. Demis Hassabis sieht die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) auch als Fortschritt der Menschheit. „Schachspieler konnten nach der Erfindung von Schachcomputern bessere Taktiken entwickeln“, sagte er bei seinem Auftritt beim DLD. Er ist da ganz Wissenschaftler. Was man nicht bauen kann, könne man auch nicht begreifen. Deswegen werde KI den Menschen helfen, ihr eigenes Denken besser zu verstehen.

    Seine Firma DeepMind sei deswegen so etwas wie das Apollo-Programm für Künstliche Intelligenz, sagte er. Die besten Wissenschaftler im Silicon Valley arbeiteten daran, seien es Hirnforscher oder Informatiker. Ihre Mission sei es, den menschlichen Verstand zu entschlüsseln und dieses Wissen zu nutzen, um unzählige andere Probleme zu lösen. Hassabis weiß, wovon er spricht. Er ist beides.

    Deswegen ist er auch so optimistisch, was die Zukunft der KI betrifft: „Wenn Menschen und Maschinen zusammenarbeiten, wird die künstliche Intelligenz unser wahres Potenzial zu Tage fördern.“ Die Algorithmen der KI würden der Menschheit helfen, die reale Welt zu verbessern, sei es bei der Entwicklung von neuen Medikamenten oder Materialien oder auch bei der Roboterforschung.

    Demis Hassabis war der heimliche Superstar der diesjährigen DLD-Konferenz. Der 40-jährige Londoner ist ein Musterbeispiel des Überfliegers. Mit vier Jahren lernte er das Schachspielen, mit zwölf Jahren war er Meister, mit 13 hatte er die zweithöchste Elo-Zahl der Welt, nach der die Spielstärke von Schach-Genies gemessen wird. Schach war auch sein Schlüssel zum Beruf. Mit acht hatte er mit dem Spiel so viel Geld verdient, dass er sich seinen ersten Computer kaufen konnte, auf dem er sich das Programmieren beibrachte.

    Er studierte dann zunächst Informatik. 1994 lauschte er in den Räumen der Cambridge Universität einem Vortrag über künstliche Intelligenz, der die Weichen für seinen revolutionären Ansatz stellte. Er fand es viel zu begrenzt, dass Maschinen ausschließlich auf eng gefasste Probleme angesetzt werden, dass sie die schnellste Route ermitteln, das beste Suchergebnis anzeigen, Sprache oder Bilder analysieren können. Aber jedes dieser Systeme kann eben nur das. Und damit ist ihre Intelligenz beschränkt.

    Hassabis dachte größer. Er soll damals zu seinem Sitznachbarn gesagt haben: „Ich glaube, die wollen uns hier das Gehirn waschen.“ Der Dozent hörte seine Kritik und forderte ihn auf, den Raum zu verlassen, wenn er der Meinung sei, alles besser zu wissen. Hassabis ging. Seitdem haben nur wenige das Feld der KI so vorangebracht wie er.

    Zunächst entwickelte er Spiele wie „Theme Park“, mit dem man einen fiktiven Erlebnispark leiten muss. Als ihm selbst diese komplexen Welten zu einfach wurden, ging er zurück an die Uni und machte einen Abschluss in Neurowissenschaften. Die perfekte Voraussetzung, um künstliche Intelligenz zu entwickeln. 2010 gründete er DeepMind als Startup. Vier Jahre später kaufte Google sein Unternehmen.

    Er ist zu Computerspielen zurückgekehrt. Die von seiner Firma entwickelten Maschinen können sich selbst beibringen, Atari—Spiele zu bedienen. Ihnen muss lediglich einprogrammiert werden, dass Gewinnen etwas Gutes ist. Nach dieser Grundlogik übernimmt die Maschine den Rest selbst. Das ist die höhere Form der künstlichen Intelligenz, die Hassabis einst so langweilig und beschränkt fand.

    Für DeepMind basteln mehrere hundert Mitarbeiter an Programmen, die ohne jede fremde Hilfe die Welt entdecken und verstehen. Hassabis Vision ist eine KI, die sämtliche Information in Rohform verarbeiten kann. Statt für jede Aufgabe auf unterschiedliche Algorithmen angewiesen zu sein, würde dieser eine Algorithmus alles können: den schnellsten Weg ermitteln, Gesichter auf Fotos erkennen, Computerspiele spielen. Dieses Ziel liegt noch weit entfernt, aber die KI von DeepMind ist auf weniger menschliche Hilfe angewiesen als die meisten Konkurrenten.

    Im März 2016 demonstrierte DeepMind , wie mächtig die Algorithmen der Firma sind. Im wohl komplexesten Brettspiel, Go, trat der Rechner in fünf Partien gegen einen der weltbesten Spieler an, den Koreaner Lee Sedol. DeepMind gewann.

    Dass der Tag kommen würde, an dem Maschinen auch diese Komplexität meistern würden, war abzusehen. Allerdings dachten Experten, dass mindestens noch ein Jahrzehnt vergehen würde, bis es soweit ist. DeepMind setzte für diese spezielle AlphaGo genannte KI ein Verfahren ein, dass Hassabis als „Intuition“ bezeichnete. Statt zu versuchen, mit brachialer Rechengewalt zu ermitteln, was der beste nächste Zug ist, analysierte die Maschine 100 000 Spiele von Amateuren und spielte millionenfach gegen sich selbst.

    Für den Neurophysiologen Wolf Singer, der direkt vor Hassabis sprach, sind solche Systeme der Schlüssel zur Zukunft der KI. Würde man die entsprechende Hardware entwickeln, die effizient arbeiten kann, könnte KI schon bald unbeaufsichtigt lernen. An den Moment der Singularität, glauben nur wenige, also an jenen Punkt, an dem künstliche die menschliche Intelligenz überholen könnte. Doch Singer warnte vor einer Gefahr, die viel greifbarer ist.

    „Wir glauben an die Robustheit hierarchischer Strukturen“, sagte er. „Weil wir Affen sind.“ Doch so sicher dürfen man nicht sein, dass sich solche Systeme immer kontrollieren lassen. „In selbst organisierten Systemen funktionieren diese Hierarchien nicht mehr. „Sie werden immer etwas tun. Aber nicht unbedingt das, was wie von ihnen wollen.“ Mirjam Hauck, Hakan Tanriverdi

    (SZ vom 17.01.2017)

    • Karl Bernhard Möllmann // 18. Januar 2017 um 17:47 //

      . . .
      ZITAT @ waltomax:
      .
      „Ihnen (den Rechen-Maschinen) muss lediglich einprogrammiert werden, dass Gewinnen etwas Gutes ist.“
      .
      JES, Sir!
      .
      Und wenn Sie diesen – Ihren eigenen Gedanken – einfach mal zu Ende denken, dann sehen Sie genauso KLAR, daß ein x-beliebiger Krimineller die GLEICHE Rechen-Maschine auch mit einem ANDEREN Befehl programmieren kann, daß MORDEN etwas GUTES ist . . .
      .
      Solange also das GRUND-PROBLEM der Menschheit mit den vielen GUTEN Menschen – und den eher wenigen echten, aber GETARNTEN PSYCHOPATHEN, die UNERKANNT unter uns leben – NICHT gelöst ist – WERDEN WIR ALLE VON DER GLEICHEN ANGST REGIERT WIE BEI DER ATOM-KRAFT, daß nämlich diese supertolle Rechenmaschine in die FALSCHEN Hände fallen könnte . . .

      • waltomax // 18. Januar 2017 um 17:57 //

        @KBM: Ich zitiere hier vorwiegend und meine selber wenig.

        Die Suche nach der Weltformel ist Konvention. Dann müssen Sie den ganzen Wissenschaftsbetrieb als psychopathisch ansehen.

        Der Affe (WIR ALLE!), der von der Robustheit geschlossener Systeme überzeugt ist, will Allmacht!

        Dazu will er den Kosmos als offenes System als geschlossenes System auffassen und beherrschen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 11:40 //

        . . .
        Hallo waltomax,
        .
        Sie schreiben: „Ich zitiere hier vorwiegend und meine selber wenig.“
        .
        WARUM in aller Welt halten Sie sich dann nicht an die Spielregeln – und KENNZEICHNEN die Aussagen der von Ihnen zitierten Menschen mit DEREN Namen?
        .
        Zumindestens verstehe ich jetzt BESSER – warum es bei Ihnen gelegentlich scheinbar drunter & drüber geht . . . ?
        .
        Verstehe ich Sie richtig, daß Sie in Wahrheit aber oft nur die Identitäten der Kommentatoren wechseln – denen Sie Ihre Stimme verleihen – OHNE klar ersichtlich zu kommunizieren, WESSEN Stimme das ist?

      • waltomax // 19. Januar 2017 um 14:21 //

        @KBM: Obiges Zitat nennt die Quellen. Das Sammeln von zitierbaren Ansichten anderer ist eine Methode, die sich in jeder Dissertation angewandt findet. Da ermittelt man den aktuellen Stand der Diskussion. Auf diesem gilt es dann, mit eigenen Ergebnissen einzusteigen und alles zum Schluss vergleichend zu diskutieren.
        Eine auch von mir lange eingeübte Methode.

      • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 16:02 //

        . . .
        ZITAT @ waltomax:
        .
        „Obiges Zitat nennt die Quellen.“
        .
        Bin ich jetzt blöd?
        .
        Oder meinen Sie mit „Obiges Zitat“ einfach ALLES, was weiter oben steht . . .
        .
        Denn erst ganz oben entdecke ich einen langen Kommentar von Ihnen der mit „Mirjam Hauck, Hakan Tanriverdi“ unterschrieben ist und aus der (SZ vom 17.01.2017) stammen soll . . . ?
        .
        Diesen von mir als „NICHT-walto“ eingeschätzten Text hatte ich NICHT gelesen – nur extrem flüchtig überflogen – weil er für mich völlig uninteressant erschien . . .
        .
        Meinten Sie also diesen Kommentar:
        .
        waltomax // 18. Januar 2017 um 17:22 // Antworten
        .
        mit Ihrer Aussage:
        .
        „Obiges Zitat nennt die Quellen.“
        .
        Dann bitte SORRY!
        .
        Ich lese seit meiner Kindheit NUR das – was mich interessiert.
        .
        Ausnahmen: Schule, Bundeswehr, Uni, Führerschein, Pilotenschein & gelegentlich komplizierte Texte um ANDEREN zu helfen, diese Texte zu verstehen.
        .
        Ich lese nicht alle Artikel auf GEOLITICO & auch nicht alle Kommentare . . .
        .
        Je nach Lust & Laune – mal mehr, mal weniger . . .
        .
        Wenn Sie also mit „Obiger Kommentar“ meinen – ich hätte die ganze Serie von „oben bis unten“ gelesen – dann trifft DAS eher selten zu.
        .
        Gerne lese ich zum Beispiel „rückwärts“ – schaue mir also das Fazit eines Autors oder Kommentators als ERSTES an – „WAS IST DAS ERGEBNIS???“
        .
        Wenn mich ein Ergebnis fasziniert – erst DANN will ich wissen – WIE kommt der Schreiber zu gerade DIESEM Ergebnis?
        .
        Ist alles LOGISCH?
        .
        Sind seine ABSICHTEN ehrlich?
        .
        DAS ist meine Art, mit der überbordenden DESINFORMATION auf fast allen Kanälen fertig zu werden – ich muß NICHTS lesen – ich kann lesen, wenn ich will, und was ich will . . .
        .
        So in etwa definiere ich FREIHEIT . . .
        .
        IHRE persönlichen Gedanken inspirieren mich – und die lese ich sehr gern.
        .
        Ihre „Empfehlungen“ sind manchmal interessant, manchmal aber auch nicht so mein Ding . . .
        .
        Sie erscheinen mir als ein SUCHENDER – und DAS verstehe ich gut.
        .
        Ich hoffe, ich konnte zum besseren Verstehen meiner Sichtweise beitragen – denn in der Tat kann ich nach ausgibiger Prüfung – „…den ganzen Wissenschaftsbetrieb (im Westen, nur) als psychopathisch (gesteuert) ansehen“
        .
        ALLES was überdeutlich die Existenz eines übergeordneten GEISTIGEN Universum’s BEWEIST – ist nicht nur TOTAL TABU – sondern ALLE Forscher (nicht nur Scientologen, Kevin Trudeau, Dr. med. Ryke Geerd Hamer, Tamme Hanken , Homeopathie & Steiner-Fans) haben Schwierigkeiten Ernst genommen zu werden, auch die Heraus-FÄLSCHUNG der Lehre von der Reinkarnation aus der BIBEL im Jahre 325 NACH JESUS von NAZARETH auf dem päpstlichen Konzil von Nicäa, ist Teil DIESER GLOBALEN VERSCHWÖRUNG DER PSYCHOPATHEN ZUM GLOBALEN KRIEG GEGEN DAS WISSEN.

    • Conrath // 19. Januar 2017 um 09:27 //

      @WaltoMax

      „Statt für jede Aufgabe auf unterschiedliche Algorithmen angewiesen zu sein, würde dieser eine Algorithmus alles können […]“ Zitatende W.

      Hassabis Interesse und Absicht ’s c h r e i b t‘, mit Hilfe allen, ihm zugänglichen, Wissens und den Fähigkeiten seines Teams, einen komplexen Algorithmus. Dieser A. hat jedoch nicht die Möglichkeit sich selber zu ‚erkennen‘, sondern kann in Auswertung externer Datenströme dazu passende, vorformatierte Unterprogramme erstellen, die auf die Eigenarten der Datenfelder rückkoppelnd, durch die Automatisierung weitere Programmschrift auf untergeordneten Programmen zuordnet und abrufen kann, immer streng im Gesamtrahmen des Hauptalgorithmus.

      Das ist insgesamt eine großartige Erweiterung des Formatierungs-Instrumentariums, von der Buchstaben-/ Symbolschrift zu einer sich, nach menschlich vorgegebenen, definierten Außenreizen, fortschreibenden Schrift, also ein Buch, welches weitere Unterkapitel nach definierter Rückkopplung ‚fortschreibt‘, aber keine Intelligenz, sondern komplexe, instrumentierende Formatierung spielt, solange der Hauptschalter auf ein/ aus bestimmt ist (eben nicht sich selbst vorausnehmend bestimmt) und die Maschinenwartung und Energieversorgung, wie das Gesamtdesign, vom Menschen zielgerichtet (teleolog) geliefert/ erfunden wird.

      Von mehr zu verhandeln ist unseriös und durch die Tatsachen nicht gerechtfertigt. Der Algorithmen-Rechner-Verbund steht in der langen Tradition von beeindruckenden Theater-/ Kulissen-/ Tempelmaschinen, die allesamt menschliches Ingenium zur Faszination von simulierten Prozessen und Erscheinungen anregten. Faszination bewirkte beim Volk schon lange (2.600 Jahre) einen Autoritätsglauben gegenüber den Verfügern über diese ‚Spektakel‘.

      Spektakel und eine weitgehend vorformatierte, in Automatismen funktionierende Alltagswelt, simuliert immer weitergehend die Alltagsroutinen der auch gesellschaftlich Vorformatierten.

      Natürlich hatten die verhungernden schlesischen Weber Aggressionen gegen die neuen Webstühle, die ihre Arbeit ersetzten und sie verarmen ließen. So werden Millionen Routine-Verwaltungsarbeiten durch diese neuen Algorithmen ‚ersetzt‘ werden. Aber nicht die Maschine ersetzt den Menschen, sondern der Mensch schafft sich, Menschenarbeit ersetzende, Maschinen als universale Arbeitsinstrumente.

  2. Karl Bernhard Möllmann // 18. Januar 2017 um 17:27 //

    . . .
    ZITAT @ Herbert Ludwig:
    .
    „Vielfach besteht heute die Meinung, das gegenwärtige Bewusstsein des Menschen, die Art des Wahrnehmens der Welt und des intellektuellen Denkens, sei die einzig mögliche Form des Bewusstseins, und bei den Menschen der Vergangenheit habe es sich nur um primitive Vorstufen gehandelt.“
    .
    Dabei ist das exakte Gegenteil wahr!
    .
    WER sich dafür interessiert – wie professionelles HELLSEHEN funktioniert – wie es beispielsweise im SRI (Stanford Research Institute) der Stanford University ab dem Jahre 1972 im Auftrage der CIA an drei Top Scientologen (Prof. Harold Puthoff, Pat Price & Ingo Swann) im Rahmen der MK-ULTRA GEHEIM-Forschungen für das US-Militär untersucht wurde, dem wird schnell KLAR, daß diese nur scheinbar übersinnlichen Fähigkeiten FRÜHER weit verbreitet waren, und zwar auf allen Kontinenten.
    .
    Erst Medikamente, Drogen und Funkwellen aller Art bringen den menschlichen VERSTAND derart durcheinander – daß die völlig natürliche Fähigkeit des HELLSEHENS – immer mehr ausstirbt, wie die Fische in unseren verseuchten & überfischten Meeren, wie die Bienen in unseren chemisch verseuchten Feldern . . .
    .
    https://books.google.fr/books?id=6r8gzv9NagIC&pg=PA369&lpg=PA369&dq=Puthoff+Swann+Clairvoyance&source=bl&ots=QCBuitW_2A&sig=4hJopL4Pw-s7JapmBX5uNfBmgW8&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjmyMnkjczRAhWDfRoKHQYVDHMQ6AEIPzAF#v=onepage&q=Puthoff%20Swann%20Clairvoyance&f=false

  3. waltomax // 18. Januar 2017 um 17:32 //

    „Statt für jede Aufgabe auf unterschiedliche Algorithmen angewiesen zu sein, würde dieser eine Algorithmus alles können“

    Dieser „eine Algorithmus“ würde jeden menschlichen Anspruch auf Seele, Geist und Individualität hinwegfegen. Ein Leben nach dem Tode (egal in welcher Form) wäre nur noch etwas für Phantasten, die sich weigern anzuerkennen, dass mit der Vernichtung der hard-ware auch die soft-ware verloren sei.

    Aus ist es mit Erlösungsbotschaften, spirituellen Autoritäten und damit der magischen Dimension des Numinosen in all seinen Spielarten.

    Der Glaube an sich wäre schlagartig völlig obsolet, egal, wie immmer er formuliert und gelebt wird.

    Es bleiben nur noch der Materialismus und Nihilismus eines grenzenlosen Kapitalismus.

    Nicht nur Luther wäre auf ewig tot.

  4. waltomax // 18. Januar 2017 um 17:38 //

    „Wir glauben an die Robustheit hierarchischer Strukturen“, sagte er (Singer). „Weil wir Affen sind.“ Doch so sicher dürfen man nicht sein, dass sich solche Systeme immer kontrollieren lassen. „In selbst organisierten Systemen funktionieren diese Hierarchien nicht mehr. „Sie werden immer etwas tun. Aber nicht unbedingt das, was wie von ihnen wollen.“

    Der Affe hat die Heterarchie noch nicht entdeckt und glaubt weiter an die Weltformel.

  5. waltomax // 18. Januar 2017 um 17:42 //

    Die Wahrheit ist, das Luther und Hassabis als Vertreter hierarchischen Denkens beide einpacken können. Sind beide Affen.

    • Conrath // 25. Januar 2017 um 23:22 //

      @Johnny versuche gerade lesend/ schreibend den roten Faden zu finden, ab Koshs Einwurf.

      Aber vielleicht lässt es sich abkürzen und Sie schreiben parallel, welche Positionen jetzt die Ihrigen sind und welche Argumente dafür gelten sollen. Parallel arbeite ich mich hir durch gefühlte 30 m Lesetext, ja die Buchrolle ist zurück, nach Ende der Gutenbergepoche. Otto Scheel war mir noch nicht bekannt, was schreibt er im Enchiridion?

      Sie kritisieren jedenfalls sämtliche Ökomeneansätze, was aber ist dann Ihr Fundament, derzeit?

      Sind es germanisch-religiöse Synthesen aus den 30-iger jahren oder was, nennen Sie mir Ihre wichtigsten Inspiratoren/ Autoren. Sie zitieren aus der Bibel, das ist heute selten geworden, ich kann aber mithalten, habe mehrere Übersetzungen, präferiere von der Übersetzungstreue her, Hermann Menge und ja, habe mich intensiv mit Steiner, aber auch mit vielen anderen befasst, schon damals. José Ortega, Küng, Drewermann habe ich alles genauer zur Kenntnis genommen und den Kompilator de Chardin dazu, hatte im Nebenfach Ethnologie der Mayas und Atzteken, Hauptfach Studium Architektur-Hochbau (Diplom 78) und der Nebenfach Prof. für Geologie stand Mitte der 70-iger auf T. de Chardin und zugleich Wagnersche Plattentektonik, passt zur Noosphäre.
      Dazu viel Physik und Mathe, vorallem Philosophie der Mathematik und Randgebiete. Erst im reiferen Alter hatte ich mich intensiver mit der Spätaufklärung, zentriert um F.H. Jacobi, befasst, inkl. Kant, Fichte, Schelling, Hegel und Nachfolgende.

      Als Student war ich bei den Anthros und der Evangelischen Studenten Gemeinde gleichzeitig aktiv, das nur zur Abrundung, ich habe auch selber ’schiefe Häuser‘ gebaut, wie Sie es oben nennen, na ja, organische Architektur, aber funktionell begründet…

      • @ conrath
        Ihnen sag ich das nun so offen, weil Sie mir mit Ihrer fairen Haltung die Gelegenheit dazu gaben. Daß dies nun auf Geolitico erscheint, will mir sehr richtig erscheinen, weil dies ein Medium ist, das einige Ansprüche an sich stellt.
        Diese Warnung wäre nicht aber nicht vollständig, wenn ich nicht ebenso auf die Schriftworte verweisen würde, die jeden Menschen eindringlich warnen, sich ja nicht dem Programm und der Denke des WCC = World Council of Churches und der Papstherrschaft anzupassen, selbst dann nicht, wenn es das eigene Leben kostet. Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst. Mal sehen,ob das jetzt durchkommt.

  6. waltomax // 18. Januar 2017 um 17:48 //

    „Immerhin hatten so bedeutende Gestalten wie Fichte, Hegel, Schelling auch evangelische Theologie studiert, von deren Dogmatik sie sich aber nicht fesseln ließen. Sie waren die wahren Träger einer fortwährenden Reformation des Geistes. Ihre Ansätze zur Spiritualisierung des Denkens hat bisher nur Rudolf Steiner aufgegriffen und zu konkreten Erkenntnissen übersinnlicher Welten weitergebildet.“

    Richtig! Da geht es lang. Und zwar bis zur Spiritualisierung der Technologie, die nach dem Vorbild der Natur und des Kosmos nur noch Tendenzen weist, statt Ergebnisse hart zu determinieren.

    Eher Aktionskunst…

  7. waltomax // 18. Januar 2017 um 18:03 //

    Spiritualisierung der Technologie, Technik als Metapher des offenen kreativen Geistes?

  8. waltomax // 18. Januar 2017 um 18:08 //

    Spirituelle Tchnologie als Metapher oder „Mandala“ für den Kosmos und damit Grundlage einer neuen kosmischen Religiosität?

  9. stromerhannes // 18. Januar 2017 um 18:53 //

    Ernst Jünger formulierte einst: „Heute kann nur leben, wer an kein happy-end mehr glaubt, wer wissend darauf verzichtet hat.“ (Der Waldgang)

    Man darf die Realität nicht ausklammern. Unsere Realitat ist eine dekadente Gesellschaft mit blutarmen Feiglingen.

    Genau diese Tatsache nutzen die Rothschilds, Merkels, Junckers und Trumps, ungehemmt sehr virtuell DAS Klavier zu spielen…

    Beispiel: unbemerkt von der Öffentlichkeit verstarb der Journalist Udo Ulfkotte bereits am 13.01.2017 an „Herzversagen“.

    • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 14:15 //

      . . .
      ZITAT @ stromerhannes:
      .
      „Man darf die Realität nicht ausklammern.“
      .
      Und weiter:
      .
      „Beispiel: unbemerkt von der Öffentlichkeit verstarb der Journalist Udo Ulfkotte bereits am 13.01.2017 an „Herzversagen“.“
      .
      HIER die HINTERGRÜNDE – WARUM darüber NICHT berichtet werden darf!
      .
      http://yournewswire.com/german-newspaper-editor-exposed-cia-dead/

  10. Auch ich möchte dies Zitat aufnehmen:
    Vielfach besteht heute die Meinung, das gegenwärtige Bewusstsein des Menschen, die Art des Wahrnehmens der Welt und des intellektuellen Denkens, sei die einzig mögliche Form des Bewusstseins, und bei den Menschen der Vergangenheit habe es sich nur um primitive Vorstufen gehandelt. Die Alten seien noch nicht so klug und aufgeklärt, dafür mit abergläubischer Phantasie begabt gewesen, mit der sie sich allerlei Götter zur Erklärung der Welt und zum Trost für schwere Tage ausgemalt hätten.“
    Dies ist das Ergebnis fortschreitender Verwissenschaftlichung gewesen (Darwins Deszendenzmärchen imklusive) mit dem lächerlichen Endergebnis eines neuen, mehr impliziten, nie gezielt aufgedeckten, Fortschrittsglaubens.

    Besonders gefallen hat mir an dem Aufsatz der Nachweis der Entwicklung des Protestantismus zur Staatskirche. Daß dies aber nicht zwangsläufig so sein muß, beweist ja Pastor Olaf Tscharnke in Bremen. Damit ist er natürlich das Infant terrible unter dem evangelischen Establishment hier in Deutschland.
    Dies Bewußtsein, Beamter einer Staatskirche zu sein, hat uns ja die irrsinnigsten Äußerungen ihres doppelnamigen (was auch sonst?) Vorsitzenden Bedford-Strohm eingebracht, der mit seinem Sitz im Kuratorium des „Münchner Forums für Islam“ sowie seiner Haltung zum Muezzin-Ruf, der „berührend und bereichernd sei, weil man sich von dessen Stimme in den islamischen Gottesdienst hineinnehmen lassen könne.“ (Preußische Allgemeine Zeitung, 26.Februar 2016.
    Und damit leite ich bewußt über auf die ökumenische Zusammenführung nicht nur mit dem alten Erzfeind Vatikan, sondern mit dem Islam und allen übrigen Religionen und Kulten, wie es die letzten zwei Päpste mit ihren Meetings in Assisi schon ein paarmal vorgemacht haben. Offenbar erkennt darin noch kaum einer die ideologisch-religiöse Vorbereitung auf die päpstlichen NWO, an der EKD Vorsitzender Bedford-Strohm engagiert mitarbeitet.
    Schauen wir deshalb nicht so sehr auf das 500jährigen Jubiläum der Thesenanschlags, sondern vielmehr auf, das, was diese Kirche unter diesem Mann daraus zu machen gedenkt: Eine Feier in ökumenischem Geiste, also in einem Geiste, der nicht nur anti-Luther, sondern schon antichristlich ist.

  11. hubi stendahl // 18. Januar 2017 um 21:43 //

    @johnny

    „Schauen wir deshalb nicht so sehr auf das 500jährigen Jubiläum der Thesenanschlags, sondern vielmehr auf das, was diese Kirche unter diesem Mann (Bedford Strohm) daraus zu machen gedenkt: Eine Feier in ökumenischem Geiste, also in einem Geiste, der nicht nur anti-Luther, sondern schon antichristlich ist.“

    Angesichts von 1.5 Mrd. Indern, 1.2 Mrd. Chinesen und rund 800 Millionen sonstiger Gläubige ( ohne Islam) scheint mir ihre Angst, angesichts der aktuellen Vorkommnisse zumindest in überschaubarer Zeit eher unbegründet. Es mag große Veränderungen in Mitteleuropa geben. Diese sind derzeit seriös aber nicht absehbar.

    Interessanter wäre gewesen, den zeitgleich auftretenden Calvin dagegenzusetzen, weil er sehr großen Einfluss auf den anglo amerikanischen Raum hatte, ja die Ostküste und Teile der englischen Elite noch heute beeinflusst, die die Welt im Schwitzkasten hält. Zumal alles darauf hin deutet, dass die Strategie des Jesuiten Papstes sich derzeit auf Europa zu konzentrieren, eher als >>Zwischenschritt<< zur NWO auszumachen ist. Und da werden die Asse in seiner Hand täglich weniger.

  12. Nun, hubi, die großen Zahlen, die Sie anführen, mögen sich eindrucksvoll ausnehmen; aber es wird bei der skizzierten Entwicklung überhaupt nicht um die Zustimmung all dieser Individuen gehen. Deren Chefs werden’s machen, über die Köpfe der Mitglieder hinweg, und dafür liefert der Franzi gerade das Muster ab, denn ebenso wenig wie die Merkel sich um die Wünsche ihrer Partei kümmert, kümmert sich der Franzi um die Wünsche seiner Kirchenmitglieder, geschweige die katholische Theologie, so daß man dort von Priestern schon genauso abschätzige Äußerungen hört wie von den Mitgliedern der CDU über ihre Chefin.
    Die Asse, die Franzi noch hat oder auch nicht mehr hat, sind nicht so wchtig, denn er kann jederzeit durch einen Geschickteren ersetzt werden.
    Und überhaupt ist – wenn wir schon bei diesem Bild sind – das größte As noch gar nicht gespielt, auch wenn man neulich angesichts der Strafzahlung der DB schon erwartungsvoll gezittert hat. Aber nein, sie ist noch zu systemrelevant gewesen, der rechte Zeitpunkt war noch immer nicht da.
    Wenn der Kollaps kommt, lieber hubi, dann ändert sich mit einem Schlage alles. Und wie sagte B. Brecht: Vor der Moral – hier die Religion, das Bekenntnis – kommt was?
    Das ist es, was den Ausschlag geben wird. Und dann werden die Religionsführer überall dort, wo Sie die Zahlen hergeholt haben, im Sinne der Verantwortung für das Ganze die Überlebensoption wählen, um den Boykott zu vermeiden. Siehe Offb. Kap 13.
    Ob Calvin mit seiner falschen Präsdestinationslehre schlimmer ist als derjenige, dessen mörderischer Statthalterin Bloody Mary die englischen Protestanten durch ihre Auswanderung nach Amerika entkommen wollten, darüber mag man theologisch streiten. Es ist jedenfalls nichts ggü. der Bedrohung, die mit der vom Vatikan angestrebten Eine Welt-Religion im Verbund mit der Eine Welt-Regierung schon bald Wirklichkeit werden wird (siehe Agenda 2030).

    • waltomax // 19. Januar 2017 um 00:59 //

      Schlimmer noch! Es werden gerade Unsummen ausgegeben, um dem Materialismus zum Sieg zu verhelfen. Dann gibt es wieder nur das Kollektiv, in welchem der einzelne „nichts“ ist. Alles ist nur noch Maschine. Der Sieg des Maschinen – Menschen über den Geist ist das End – Ziel.

      Wahrhaft diabolisch. Denn dieser Endsieg kommt als Fortschritt daher.

      Und kaum einer merkt, was da abgeht, wenn der Geist für tot erklärt wird.

      • Ja, so kann man’s auch betrachten, wenn man auf die eigentlich christliche Perspektive verzichtet. Siehe
        https://dollarvigilante.com/blog/2017/01/14/ushering-in-a-totalitarian-police-state-in-cashless-smart-cities.html

      • – Ja, so kann man’s auch betrachten, wenn man auf die eigentlich christliche Perspektive verzichtet.

        Ja, wenn!

        Dass diese Perspektive manchem hier und anderswo so wichtig ist, wie anderen die islamische etc. etc. und deren Sekten- und Untersekten-Perspektive, spricht dafür, dass der kleinste gemeinsame Nenner eher sehr klein bleiben wird. Man definiert sich über wenige Unterschiede statt über viele Gemeinsamkeiten und pflegt ein besinnliches “wer nicht für uns ist, der ist gegen uns”.
        Die grosse Zahl derer, denen das nicht so wichtig wäre oder nur deshalb wichtig ist, weil’s die Nachbarn wichtig finden, MACHT nichts dagegen und sieht zu, wie sie geMACHT wird. Das wiederum ist Baustein für die nächste sozialevolutive Entwicklung. Wie man bei uns sagt: Rappe um Rappe, git au e Zipfelchappe.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • hubi stendahl // 19. Januar 2017 um 18:06 //

      „Nun, hubi, die großen Zahlen, die Sie anführen, mögen sich eindrucksvoll ausnehmen; aber es wird bei der skizzierten Entwicklung überhaupt nicht um die Zustimmung all dieser Individuen gehen. Deren Chefs werden’s machen, über die Köpfe der Mitglieder hinweg, und dafür liefert der Franzi gerade das Muster ab,……….“

      Daran glaube ich nicht. Ich würde eher @waltomax folgen, der hier die Thematik des Materialismus mit einbezieht. Den gab es zwar schon immer, jedoch hat Karl Marx 1848 den Turbo zugeschaltet, mit seiner „Dialektik des Materialismus“, aus der die moderne (Ersatz) – Religion „Frankfurter Schule“ entstand (unter Umkehrung der Hegelschen Dialektik). Diese Denk- und Erziehungsschule hat alle erforderlichen Indikatoren, die für eine Religion, die ja immer auf Glaubenssätzen beruht, erforderlich sind.

      Im Gegensatz zu den gewachsenen Philosophien und Religionen der Antike, baut die „Frankfurter Schule“ auf dem aktuellen Materialismus und ein Leben ohne Gott oder jenseitige Wirklichkeit auf. Während Quantenphysiker erste Schritte in Richtung von Dimensionen wagen, hebt diese Schule zur Erziehung zum Individualisten als Einheitsmenschen unter Ablehnung biotischer Herkunft, alle Dimensionen auf und schreibt sie der einen Realität zu.

      Wie man das mit einfachen Schlagworten in der westlichen Welt mittels Medien macht, zeigt die morgige „Krönung“ in Washington, wo rund eine Million Protestierer erwartet werden, die ihre Religion in Gefahr sehen. Das nenne ich Erfolg.

      Dabei kann ich sehr wohl erkennen, dass der Papst bzw. die Jesuiten ihre Felle wegschwimmen sehen und versuchen, die „eine“ Religion aus der Verschmelzung der 3 monotheistischen Religionen zu zaubern. Dies wird m.E. aber nicht funktionieren. In Asien schon gar nicht. Status Quo scheint mit zu sein, dass gerade der Eckstein der „Frankfurter Schule“ mit ihren Hypothesen, die als Wahrheiten verkauft werden, verschoben wird. Ob das Gerüst dann kracht wird die nahe Zukunft zeigen müssen.

      Meine Spekulation geht da hin, dass die katholische Kirche in den nächsten Jahren eine Metamorphose durchmachen wird. Gezwungen durch die Aufklärung, hin zur tatsächlichen Philosophie Jesus, ober nun lebte oder das Synonym für eine Bewegung war. Das könnte der Gnadenschuss für die Jesuiten werden.
      Wir werden sehen.

  13. @waltomax:

    „Ich zitiere hier vorwiegend und meine selber wenig.“

    Wieso zitierst du dann ausgerechnet so einen Schmarrn?

    „Schach war auch sein Schlüssel zum Beruf. Mit acht hatte er mit dem Spiel so viel Geld verdient, dass er sich seinen ersten Computer kaufen konnte, auf dem er sich das Programmieren beibrachte.“

    Mit Schach kann man Geld verdienen? Eine Erklärung wie das funktioniert wäre doch viel interessanter gewesen. Aber wahrscheinlich funktioniert das heute nicht mehr, weil die Schachcomputer das Schachspiel komplett unattraktiv gemacht haben. Zwar wurden sämtliche möglichen Züge des Schachspiels bereits vor Jahrhunderten komplett durchgerechnet, aber nur ein Computer kann sie alle abspeichern und immer den sicher zum Sieg führenden auswählen. Der Computer macht dabei jedoch nichts weiter als auf menschengemachte Berechnungen zurückzugreifen. Womit man wohl heute im gleichen Maß und mit gleichem Spaß Geld verdienen könnte?

    „Er fand es viel zu begrenzt, dass Maschinen ausschließlich auf eng gefasste Probleme angesetzt werden, dass sie die schnellste Route ermitteln, das beste Suchergebnis anzeigen, Sprache oder Bilder analysieren können. Aber jedes dieser Systeme kann eben nur das. Und damit ist ihre Intelligenz beschränkt.“

    Genau das kann ein Computerprogramm und nicht mehr.

    „Der Dozent hörte seine Kritik und forderte ihn auf, den Raum zu verlassen, wenn er der Meinung sei, alles besser zu wissen. Hassabis ging.“

    Wären Studenten heute noch so mutig, dann würden sie immer dann gehen, wenn der spricht.

    „Ihnen muss lediglich einprogrammiert werden, dass Gewinnen etwas Gutes ist.“

    An den erwähnten Spielen ist nichts komplex. Aber wieso muß man dem Computer einprogrammieren, daß es gut sei zu gewinnen? Das muß man dem menschlichen Spieler doch auch nicht mitteilen? Eine KI käme also ganz von selbst darauf! Entweder das oder es ist doch keine Intelligenz oder gewinnen ist nicht unbedingt gut. Einer Intelligenz müßte man das also auf keinen Fall einprogrammieren!

    „Statt für jede Aufgabe auf unterschiedliche Algorithmen angewiesen zu sein, würde dieser eine Algorithmus alles können: den schnellsten Weg ermitteln, Gesichter auf Fotos erkennen, Computerspiele spielen. Dieses Ziel liegt noch weit entfernt, aber die KI von DeepMind ist auf weniger menschliche Hilfe angewiesen als die meisten Konkurrenten.“

    Nicht nur weit entfernt, sondern im Unendlichen. Wenn etwas in dem langen Zitat offensichtlich wurde, dann nämlich daß Hassabis den Geist leugnet.

    „Im wohl komplexesten Brettspiel, Go, trat der Rechner in fünf Partien gegen einen der weltbesten Spieler an, den Koreaner Lee Sedol. DeepMind gewann.“

    Schonmal Go gespielt? Regelwerke beschreiben es in ganzen zwei Punkten.

    „Dass der Tag kommen würde, an dem Maschinen auch diese Komplexität meistern würden, war abzusehen.“

    Ja, nur ganz einfache Möglichkeiten, aber davon sehr viele, also genau das, wofür Computer gemacht sind. Schon seit es Computer gibt, nicht erst seit DeepMind.

    „Würde man die entsprechende Hardware entwickeln, die effizient arbeiten kann, könnte KI schon bald unbeaufsichtigt lernen.“

    Ja, würde man… Genau wie bei jedem anderem nichtvorhandenem Fortschritt.

    „Doch so sicher dürfen man nicht sein, dass sich solche Systeme immer kontrollieren lassen.“

    Daß Menschen sie nicht mehr kontrollieren könnten, das wäre sogar das allererste Anzeichen einer künstlichen Intelligenz!

    Aber auch folgendes ist unsinnig:

    „Dazu will er den Kosmos als offenes System als geschlossenes System auffassen und beherrschen.“

    Der Kosmos ist definiert als alles das, was es gibt, inklusive dem, was es darüber hinaus noch gibt. Also auf jeden Fall ein geschlossenes System. Jedes offene System kann immer nur ein Teil des Kosmos sein.

    @Johnny:

    „Deren Chefs werden’s machen, über die Köpfe der Mitglieder hinweg, und dafür liefert der Franzi gerade das Muster ab, denn ebenso wenig wie die Merkel sich um die Wünsche ihrer Partei kümmert, kümmert sich der Franzi um die Wünsche seiner Kirchenmitglieder, geschweige die katholische Theologie, so daß man dort von Priestern schon genauso abschätzige Äußerungen hört wie von den Mitgliedern der CDU über ihre Chefin.“

    Die Chefin der CDU hat immerhin die Aufgabe, sich um die Wünsche der Mitglieder ihrer Partei zu kümmern. Beim Franzi kann man darüber völlig anderer Auffassung sein. Ist es nicht vielmehr die Aufgabe des Papstes, seinen Anhängern die Inspiration des Heiligen Geistes nahezubringen? Die Materialisten unter den Kirchenmitgliedern verstehen das zwar nicht, aber sind die dort nicht eigentlich sowieso im falschen Verein?
    Ranma

    • waltomax // 19. Januar 2017 um 09:41 //

      @ramna:

      Richtig erkannt, dass hier der Geist negiert wird. Darum ging’s…
      Und um die Konsequenzen.

    • waltomax // 19. Januar 2017 um 14:25 //

      Ein Zitat aus der SZ zum Einstieg in ein Problemfeld. Nichts falsch daran. Das für einen Schmarren zu halten, steht Ihnen frei. Bleiben wir doch beim „Sie“.

  14. @Ranma
    „Die Chefin der CDU hat immerhin die Aufgabe, sich um die Wünsche der Mitglieder ihrer Partei zu kümmern. Beim Franzi kann man darüber völlig anderer Auffassung sein. Ist es nicht vielmehr die Aufgabe des Papstes, seinen Anhängern die Inspiration des Heiligen Geistes nahezubringen? Die Materialisten unter den Kirchenmitgliedern verstehen das zwar nicht, aber sind die dort nicht eigentlich sowieso im falschen Verein?“

    Nun ja, so wird man denken und argumentieren, solange man nicht weiß, daß es ZWEI GEISTER auf dieser Erde gibt. Der eine ist von unten, der teufel, der andere ist der Heilige Geist von oben. Wer sich richtig wähnt in Franzis Verein, hat die Bibel, speziell das Neue Testament, entweder nie oder zu flüchtig gelesen oder ist auch Opfer der religiösen Fixierung seiner Eltern, schreckt jedenfalls angesichts „materialistischer“ Konsequenzen für sich selbst vor dem Gedanken zurück, daß die Mehrheit oder schiere Größe (1,2 Mia Mitglieder) noch nie ein Wahrheitskriterium war.
    Ein Beobachter mit gewissem Abstand wie ich kann schließlich doch qualitative Unterschiede erkennen zwischen einem Popen mit dem Linksdrall befreiungstheologischer Ideologie und einem „konservativ“ gesonnenen Popen, der mit Hilfe Ronald Reagans nur mal eben das „Reich des Bösen“, sprich den Sowjet-Kommunismus mitsamt seiner Mauer, einreißen wollte.
    Gewiß, beide sind verkehrt, aber zu verkehrt gibt’s noch immer den Komparativ und sogar den Superlativ, dem wir seit September letzten Jahres mit der Agenda 2030 mittels des Geistes von unten ausgesetzt werden. Gucken Sie mal hier…
    https://dollarvigilante.com/blog/2017/01/14/ushering-in-a-totalitarian-police-state-in-cashless-smart-cities.html

    • hubi stendahl // 19. Januar 2017 um 18:19 //

      @Johnny

      Zitat:
      „und sogar den Superlativ, dem wir seit September letzten Jahres mit der Agenda 2030 mittels des Geistes von unten ausgesetzt werden. Gucken Sie mal hier……“

      Die Idee des Polizeistaats ist nicht auf die Agenda 2030 zurückzuführen, diese ist nur die Wirkung.

      Die Ursache liegt im Geldsystem, dass je näher am Verfalldatum, desto sicherer der Hang zum Totalitarismus. Wäre das erste Mal, dass es nicht so ist. Diejenigen die wissen wie der Hase läuft, bereiten sich deshalb bereits Jahrzehnte vorher vor.

      Im übrigen ist die Uno seit Bestehen eine US-Ostküsten Veranstaltung unter Teilnahme der Vasallen in Europa. Sie wird ja gerade abgerissen und mit den Asiaten und Eurasiern neu formiert. Oder glauben Sie, die lassen sich das weiter gefallen?

      Warten Sie mal in den nächsten Jahren auf das Zurückrudern bei der Klimasekte, wenn Trump (falls er überlebt) den Schwindel beginnt aufzudecken, weil der Erfolg seiner Programme dranhängt.

    • @Johnny:

      „Wer sich richtig wähnt in Franzis Verein, hat die Bibel, speziell das Neue Testament, entweder nie oder zu flüchtig gelesen oder ist auch Opfer der religiösen Fixierung seiner Eltern, schreckt jedenfalls angesichts „materialistischer“ Konsequenzen für sich selbst vor dem Gedanken zurück, daß die Mehrheit oder schiere Größe (1,2 Mia Mitglieder) noch nie ein Wahrheitskriterium war.“

      Zwar bin ich nicht bei der Kirche des Popen dabei, aber in dem Ausdruck „religiöse Fixierung“ liegt viel Wahrheit! Genau deswegen können die Leute nicht aus der Kirche raus. Die Frage stellt sich nichtmal, ob man im richtigen Verein ist. Das gilt nicht nur für den Katholizismus, sondern für alle Religionen. Darum ist es unsinnig, wenn Aufklärung darauf abzielt, ob jemand in einer bestimmten Religion, Konfession oder Kirche dabei ist oder nicht! Wer wirksam aufklären will, muß erstmal die Religionen, Konfessionen und Kirchen akzeptieren. Danach kann es erst losgehen. Macht man dann den Fehler der Diskriminierung aufgrund religiösen oder kulturellen Hintergrundes, ist es auch schon vorbei mit jeder möglichen Aufklärung.
      Ranma

  15. Berliner // 19. Januar 2017 um 10:33 //

    Luthers Kirche ist gerade dabei sich selbst abzuschaffen in dem Sie sich regelrecht dem Islam anbiedert.Die Zahl der Kirchenaustritte ist höher wie die der Eintritte oder Taufen. Eine echte Trennung von Staat und Kirche haben wir bis heute nicht. So sitzen Vertreter der beiden großen Kirchen in den Rundfunkraeten bei ARD und ZDF und können somit über die Verteilung der Gelder und die Programmgestaltung bestimmen.Die Finanzämter ziehen die Kirchensteuer ein und ob wir wollen oder nicht von unseren Steuergeldern werden auch die Militaerbischoefe bei der Bundeswehr bezahlt. Ganz zu schweigen von den staatlichen Zahlungen an die kirchlichen Wohlfahrtspflege Caritas und Diakonie.Zu den religiösen Gefühlen gab es mehrere wissenschaftliche Untersuchungen wo unter anderem die Gehirnaktivitaet gemessen und aufgezeichnet wurde. Die Untersuchungen kamen zu dem Schluss das Spiritualität bzw Religiosität in den Menschen verankert und unterschiedlich stark ausgeprägt ist.So ist die Bibel heute noch das meist gedruckte und verkaufte Buch der Welt.Auch heute mischen sich die beiden großen Kirchen nur zu gerne in die aktuelle Politik ein.

  16. Zitrone // 19. Januar 2017 um 11:39 //

    “Ein wahrer Nachfolger in lutherischem Geiste müsste sich sagen:
    Also müssen wir unser heutiges Denken, das mit seinen Inhalten
    von der göttlichen Welt isoliert ist, aber dadurch das Bewusstsein
    der Freiheit gebracht hat, wieder in die übersinnlich göttliche Welt
    hineinführen, damit wir überhaupt wieder an die Substanz des
    Christentums herankommen.”

    Ist es nicht genau diese “Substanz”, die heute so vielen Menschen fehlt?

    Wie wird die Leere, die beim vorübergehen in den Gesichtern der Menschen
    wahrnehmbar ist, gefüllt?

    Natürlich haben die Kräfte der Finsternis Millionen Angebote, um die
    Leere im Menschen zu kompensieren. Sekundenschnell wird eine Matrix
    durch eine andere ersetzt. Kaum ist ein “Abenteuer” beendet, startet
    man zur nächsten Ablenkung durch.

    Das mephistophelische Programm bietet Abwechslung für jeden Geschmack.
    Es ist inzwischen kein Problem, die Leichtgläubigkeit des einzelnen oder eines
    ganzen Volkes auszunützen, um durch Lug und Trug egoistische Ziele
    durchzusetzen.

    Der Kampf gegen das freie Ich ist heute auf seinem Höhepunkt angelangt.
    Die “Brüder” wissen sehr wohl, daß Freiheit und Wahrheit durch harte
    Arbeit errungen werden muß. Aus diesem Grunde wurde der Fächer der
    Massenverblödung breit angelegt.

    Du kannst von einer Brücke springen, um den nötigen Kick zu bekommen, eine
    Expedition in die Wüste machen, im Dschungel als Schlangen- oder Witwentröster
    unterwegs sein oder auf einer drittklassigen Bühne den Superstar geben.

    “Nachfolger” im Geiste des Christus sein, gilt da wohl eher als eine langweilige
    Option, jedenfalls für die meisten Menschen.

    Nichts desto trotz kann er, der Mensch, es werden, wenn er sich endlich
    seiner kosmischen Verantwortung bewußt würde.

    Jeder von uns ist dazu aufgerufen seinem Leben selbst einen Sinn zu geben.

    Dies würde bedeuten, eine Expedition zu sich SELBST- (Erkenntnis)
    vorzubereiten! Nichts fürchtet der Homo Sapiens jedoch mehr, als diese
    Reise anzutreten, denn “die zur Wahrheit wandern, wandern allein”…,
    also ohne Showeffekt…

    Nun liegt es im Menschen SELBST, für welchen Weg er sich entscheidet.

    “Gott sei so selbstlos, daß er einer sehr großen Anzahl von Menschen
    den gleichen Bewußtseinsinhalt gönne, wie er ihn selbst besitzt”…sagte
    uns Rudolf Steiner zu diesem Thema. Jeder kann diesen “Berg” bezwingen,
    nichts lohnt sich mehr, dessen bin ich mir sicher!

    • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 12:18 //

      . . .
      Hallo Zitrone,
      .
      ich kann Ihren Kommentar nur unterschreiben!
      .
      Ein einziger Satz ist für mich unverdaulich – weil ich es ANDERS erlebt habe – wenn Sie schreiben:
      .
      „Nachfolger” im Geiste des Christus sein, gilt da wohl eher als eine langweilige Option, jedenfalls für die meisten Menschen.“
      .
      So mag es allen jenen – NICHT in den GEHEIM-Krieg gegen die Scientologie Eingeweihten, und/oder Beteiligten ERSCHEINEN – DAS IST ABER NICHT SO!
      .
      Ich habe 1975 als Augen- und Ohren-Zeuge in München, Kopenhagen und in Florida – also auf Deutscher, Europäischer und internationaler Ebene GESEHEN & ERFORSCHT – wie gigantisch das weltweite Interesse an den GEISTIGEN FÄHIGKEITEN des Menschen, und an dessen Entfaltung ist . . . !
      .
      Die mit Abstand klügsten, gebildetsten, intelligentesten, couragiertesten & vor allem integersten – weil NICHT käuflichen Menschen – traf ich in dieser GEISTIGEN Welt, von der wir bis Heute nur die DESINFORMATION unserer kriminellen GEHEIM-Dienste kennen!
      .
      „SHOCK & AWE“ nennen die Ami’s ihre von den NAZI’s inspirierte Art des GEHEIMEN Blitz-Krieges – der damals die Scientologie weltweit verwüstete – so daß man sich ein GEISTIGES SCHLACHTFELD analog zur geschundenen syrischen Stadt „ALEPPO“ vorstellen sollte . . .
      .
      SCHOCK & GRENZENLOSE ANGST vor dem Kontakt mit dem geistigen Universum – DAS IST DAS ERGEBNIS DIESES VON CHRISTLICH/JÜDISCHEN KREISEN GEPLANTEN RELIGIONS-KRIEGES GEGEN DEN FREIEN GEIST – ALLES was DANACH zwecks TARNUNG & GEHIRN-Wäsche unter’s Volk gepusht wurde,
      war einseitig stupider Materialismus, den man mit „SEX, DRUGS & ROCK ‚N ROLL“ abschließend zusammen fassen kann!
      .
      Die damals in diesen GEISTIGEN Kreisen weit verbreitete EMOTION war keineswegs „Langeweile“ – sondern echte Be-GEIST-erung – wie wir Deutschen diese Emotion ansatzweise vom „Sommermärchen“ nach der gewonnenen Fußball-WM erleben durften . . .
      .
      GENAU DIESE BEGEISTERUNG hat ja den christlich/jüdischen Macht-Verwaltern vor über 40 Jahren derart schlaflose Nächte bereitet – DASS SIE DIESEN GEHEIM-KRIEG GEGEN DEN GEIST ANGEZETTELT HABEN – und der Planet seither nur schwer wieder aus den Puschen kommt . . .
      .
      Denn echte Motivation ist eine GEISTIGE Qualität – die ganz viel mit Wahrhaftigkeit zu tun hat – und dagegen haben all‘ die glitzernden LÜGEN der Materialisten der letzten 50 Jahre KEINE Chance!

      • @Karl Bernhard Möllmann:

        „Ich habe 1975 als Augen- und Ohren-Zeuge in München, Kopenhagen und in Florida – also auf Deutscher, Europäischer und internationaler Ebene GESEHEN & ERFORSCHT – wie gigantisch das weltweite Interesse an den GEISTIGEN FÄHIGKEITEN des Menschen, und an dessen Entfaltung ist . . . !“

        Muß man dafür so besondere Fähigkeiten haben wie den physischen Körper verlassen zu können oder kann ich auch mitforschen? Kann ich überhaupt noch mitforschen oder wurden schon alle Programme eingestampft?

        „ALLES was DANACH zwecks TARNUNG & GEHIRN-Wäsche unter’s Volk gepusht wurde,
        war einseitig stupider Materialismus, den man mit „SEX, DRUGS & ROCK ‚N ROLL“ abschließend zusammen fassen kann!“

        Weisen nicht gerade diese drei Dinge, insbesondere bestimmte Drogen, über den Materialismus hinaus?
        Ranma

      • Karl Bernhard Möllmann // 21. Januar 2017 um 13:01 //

        . . .
        Ranma fragt:
        .
        „Muß man dafür so besondere Fähigkeiten haben wie den physischen Körper verlassen zu können oder kann ich auch mitforschen? Kann ich überhaupt noch mitforschen oder wurden schon alle Programme eingestampft?“
        .
        Man „muß“ NICHTS – wenn man auf Hubbard’s Spuren FORSCHEN will – ganz im Gegenteil!
        .
        Eines der frühen GESETZE – die Hubbard im GEISTIGEN Universum entdeckte, war die Tatsache, daß Zwang, also „müssen“ – JEDEN geistigen Fortschritt unterbindet!
        .
        GENAU hier behaupten die CIA-Gegner von der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte mit ihrer GEHIRN-Wäsche seit Jahrzehnten DAS GENAUE GEGENTEIL mit immer perverseren LÜGEN – Scientologie benutze angeblich ZWANG . . . ?
        .
        DAS GEGENTEIL IST WAHR!
        .
        WENN also jemand Sie ZWANGS-bekehren will, zu „WAS AUCH IMMER“ – dann sind Sie allerhöchstwahrscheinlich bei der christlich/jüdischen GEHEIM-MAFIA gelandet – aber ganz sicher NICHT bei echten Scientologen!
        .
        Ranma fragt weiter:
        .
        „Weisen nicht gerade diese drei Dinge, („SEX, DRUGS & ROCK ‚N ROLL“) insbesondere bestimmte Drogen, über den Materialismus hinaus?“
        .
        Glasklares NEIN !
        .
        Hubbard beschreibt hier sehr transparent & offen, daß er VOR 1950 – also VOR dem Erscheinen der DIANETIK – sehr intensiv mit ALLEN möglichen Zugängen zum GEIST geforscht hat, wie Hypnose und auch allen möglichen Drogen.
        .
        WENN Sie möglichst schnell trainieren wollen – „den physischen Körper verlassen zu können“ – DANN sind ALLE Drogen TABU, weil sie total kontraproduktiv wirken.
        .
        Drogen sind MATERIE & können im besten aller Fälle den MATERIELLEN KÖRPER des Menschen beeinflussen – selbst WENN es eine Droge gäbe, mit der man unkompliziert aus seinem materiellen Körper „aussteigen“ könnte – dann wird der Wiedereinstieg umso schwieriger . . .
        .
        DAHER ist die angebliche „Bewusstseins-Erweiterung“ mittels Drogen – eine von der CIA zusammen mit Thimothy Leary & LSD in den 50’er Jahren vorsätzlich verbreitete LÜGE – ehemalige LSD-Opfer sind hier besonders arm dran . . .
        .
        https://www.henrymakow.com/000907.html
        .
        ALLE Studien der echten Scientologie sind meines Wissens Heute praktisch kostenlos möglich, weil sie die meisten Materialien nach meinen Informationen auf www.stss.nl kostenlos herunter laden dürfen, sofern Ihr Interesse ehrlich ist . . .
        .
        Von Hubbard kenne ich nur eine einzige Ausnahme bezüglich Drogen, die er im Dianetik-Buch von 1950 macht:
        .
        Leute, die in einer Psychose hängen, können durch ein wenig reines Marihuana zumindest wieder geregelt arbeiten – aber DAS hat NICHTS MIT SCIENTOLOGIE zu tun – DIESE ERKENNTNIS über die Heilwirkung von Marihuana bei bestimmten Krankheiten ist erstens in vielen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt, und war ein Neben-Produkt seiner anfänglichen Forschungen mit & über Drogen in Wechselwirkung mit dem Bewusstsein . . .
        .
        Inzwischen hat dieses uralte WISSEN über Marihuana ja auch die USA erobert, und in Europa arbeiten die ersten Krankenhäuser ebenfalls sehr erfolgreich mit kleinen Dosierungen von reinem Marihuana aus der Mutter Natur . . .
        .
        DAS aber bitte nicht mit Scientologie verwechseln.
        .
        Zum TRAINING des GEISTES sind Drogen NICHT geeignet – und Alkohol ist von allen so in etwa die GEFÄHRLICHSTE Droge – was leider VORSÄTZLICH vollkommen UNTER-schätzt wird!

    • MutigeAngstfrau // 19. Januar 2017 um 12:22 //

      Danke @ Zitrone, Ihr Kommentar hat mir sehr gut getan.

  17. Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 12:47 //

    . . .
    ZITAT @ Herbert Ludwig:
    .
    „Da … sahen sie Jesus auf dem Meer dahergehen und nahe zum Schiff kommen.“ Natürlich kann da nicht gemeint sein, dass Jesus in seinem physischen Leibe auf dem Meer „wandelt“, wie es vielfach heißt. Sie sahen ihn, obwohl es finster war, auf dem Meer dahergehen und nahe kommen, das heißt, sie sahen ihn übersinnlich in seiner geistigen Gestalt außerhalb des Leibes.“
    .
    Sooo einfach kann Wahrheit sein!
    .
    Aber die Wahrheit „passt“ der Globalisten-Sekte ganz & gar NICHT – denn „Aufgeklärte“, oder „Eingeweihte“ in das ewige WISSEN – die kann man weder verarschen, noch versklaven oder ausbeuten . . .

    • waltomax // 19. Januar 2017 um 14:10 //

      @KBM: Sie halten sich ja offensichtlich selber für einen in ewiges Wissen Eingeweihten. Leider ist Einweihung eine sehr individuelle Angelegenheit und kaum auf Massen übertragbar. Daher kommt sie als Rettungsring auch nicht in Betracht. Also ist der Mangel an eingeweihtem Wissen den Massen auch nicht vorzuwerfen. Und ein Gefühl der Überlegenheit sollte man schon gar nicht entwickeln.

      • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 15:10 //

        . . .
        ZITAT @ waltomax:
        .
        „Leider ist Einweihung eine sehr individuelle Angelegenheit und kaum auf Massen übertragbar. Daher kommt sie als Rettungsring auch nicht in Betracht.“
        .
        Erstens behaupten Sie damit – SELBST ein Eingeweihter zu sein – anders könnten Sie ja kaum uns Normal-Sterblichen erklären, WIE das mit der „Einweihung“ geht, und für WEN das in frage käme . . .
        .
        Und zweitens behaupten Sie zu WISSEN – daß Einweihung in ewiges WISSEN nicht für alle Menschen funktioniert – „Daher kommt sie als Rettungsring auch nicht in Betracht.“
        .
        Ich halte deshalb Ihre Aussage für einen WIDERSPRUCH IN SICH.
        .
        Entweder man besitzt das echte WISSEN, wie sowas geht – und wird damit dann erfolgreich selbst zum Eingeweihten – und weiß zugleich, daß JEDER Andere, der das will, genau DAS auch schaffen kann . . .
        .
        Oder man hat keine Peilung, und kein WISSEN, und darum auch keine Einweihung . . .
        .
        DANN sollte man aber – im Gegensatz zur angeblich „allwissenden“ Wissenschaft der bekennenden Materialisten – fairer Weise zugeben, daß das GEISTIGE Universum per politischem TABU, aus allen Erwägungen & Forschungen per VOR-Urteil ausgeklammert ist.
        .
        WISSEN ist Macht – NICHTS wissen – Macht auch nichts . . .
        .
        PS: Ich habe übrigens nie von eigener „Einweihung“ phantasiert – ich habe lediglich die Schilderung von Herbert Ludwig: „…sie sahen ihn (JESUS von NAZARETH) übersinnlich in seiner geistigen Gestalt außerhalb des Leibes.“ – als eine auch so von mir so erlebte „Wahrheit“ bestätigt . . .

  18. Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 13:41 //

    . . .
    Herbert Ludwig schreibt:
    .
    „Nur in Kirchen, die auf neuen spirituellen Erkenntnissen aufbauen, kann eine fortdauernde Reformation stattfinden.“
    .
    DAS sagt die LOGIK!
    .
    „Die bröckelnde evangelische Kirche, die sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“ befindet, ist dazu nicht imstande.“
    .
    DAS zeigt die ERFAHRUNG!
    .
    Nur Eingeweihte wissen, daß völlig unbemerkt von ARD & ZDF, auch völlig unbemerkt von ZEIT, SPIEGEL, WELT, SZ, FAZ oder FOCUS – „NEUE SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“ – seit ungefähr 65 Jahren alle GEHEIM-Dienste dieser Welt im GEHEIMEN in helle Aufruhr versetzt haben.
    .
    Nur Eingeweihte wissen, daß völlig unbemerkt von ARD & ZDF, auch völlig unbemerkt von ZEIT, SPIEGEL, WELT, SZ, FAZ oder FOCUS – WIR, also der angeblich christlich/jüdische Westen) seit mindestens 65 Jahren (Erscheinen des ewigen Weltbestsellers „DIANETIK, moderne Wissenschaft mentaler Gesundheit“) – einen äusserst brutalen, aber perfekt im GEHEIMEN ablaufenden Religions-Krieg gegen die hier angesprochenen „NEUEN SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“ haben, der JEDE „fortdauernde Reformation“ bereits im Ansatz UNTERDRÜCKT.
    .
    WER DIE ZEUGEN & BEWEISE ÜBER DIESEN GEHEIM ABLAUFENDEN RELIGIONS-KRIEG DER ANGEBLICH VON JESUS VON NAZARETH INSPIRIERTEN „CHRISTEN“ BEREITS IN DER DRITTEN GENERATION UNTERDRÜCKT – DER DARF SICH NICHT WUNDERN – WENN ALLE ANALYSEN ÜBER DIE „…bröckelnde evangelische Kirche, die sich auf einer „Schwundstufe des Christentums“ befindet…“ VOLLKOMMEN FALSCH SIND, UND GENAU DIESE „…bröckelnde evangelische Kirche … dazu nicht imstande …“ IST, (zur „fortdauernde(n) Reformation“) WEIL SIE NICHT AUF DEN „NEUEN SPIRITUELLEN ERKENNTNISSEN AUFBAUEN“ – DIE SIE JA ZUVOR ZUM „TEUFELS-WERK“ EINES ANGEBLICH DURCHGEKNALLTEN SCIENCE FICTION AUTORS ERKLÄRT HABEN, UM ALLE STUDENTEN DIESER „NEUEN SPIRITUELLEN ERKENNTNISSE“ ALS EBENSO DURCHGEKNALLTE ZOMBIES ZU DIFFAMIEREN!
    .
    „Die ich rief‘ die Geister – werd‘ ich nun nicht los…!“
    .
    „fack ju göhte“ – setzen angeblich „wahre Christen“ dagegen.
    .
    Geht es noch tiefer?

    • „Nur Eingeweihte wissen, daß völlig unbemerkt von ARD & ZDF, auch völlig unbemerkt von ZEIT, SPIEGEL, WELT, SZ, FAZ oder FOCUS – „NEUE SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“ – seit ungefähr 65 Jahren alle GEHEIM-Dienste dieser Welt im GEHEIMEN in helle Aufruhr versetzt haben.“

      Meinst du Remote Viewing oder was?
      Ranma

      • Karl Bernhard- Möllmann // 21. Januar 2017 um 14:12 //

        . . .
        Ranma fragt:
        .
        „Meinst du Remote Viewing oder was?“
        .
        Ich meine:
        .
        „NEUE SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“
        .
        Der Begriff „Remote Viewing“ stammt von den GEHIRN-Wäschern der CIA – die 1972 im Stanford Research Institute – GEHEIM überprüft haben, ob die scientologische Aussage stimmt, nach der der Mensch ein GEISTIGES Wesen ist, und tatsächlich seinen eigenen Körper verlassen kann, OHNE gleich zu sterben . . . ?
        .
        http://www.bibliotecapleyades.net/vision_remota/esp_visionremota_6.htm
        .
        http://www.remoteviewed.com/remote_viewing_history_military.htm
        .
        (In wie weit der 2. link auf Wahrheit und/oder Lügen beruht, kann ich nicht beurteilen, weil ich weder Zeit noch Lust habe ihn durchzuarbeiten – ABER er zeigt das AUSMASS der GEHEIMEN Beschäftigung des Militärs mit dem Thema – und auch HIER wird scheinbar der ursächliche Zusammenhang mit der Scientologie UNTERSCHLAGEN)
        .
        WEIL SIE HERAUSFANDEN, DASS SCIENTIOLOGISCHE TECHNIKEN FUNKTIONIEREN – UND HIER EINE HAUSHOCH ÜBERLEGENE TECHNOLOGIE, DIE WAHRE URSACHE FÜR DEN GLOBALEN ERFOLG DER SCIENTOLOGIE DARSTELLT – FIELEN DIE CHRISTLICH/JÜDISCHEN MÄCHTIGEN DER GLOBALISTEN-SEKTE DIE GEHEIME ENTSCHEIDUNG ZUM GEHEIM-KRIEG GEGEN DIE SCIENTOLOGIE.
        .
        Hier dieser GEHEIM-KRIEG aus der Sicht der ANGEGRIFFENEN Opfer:
        .
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection
        .
        Die offizielle „TARNUNG“ für diesen GEHEIM-KRIEG, den es „offiziell“ niemals gab, war angeblicher „Schutz der Bevölkerung“ und angebliche „Sicherheit“ vor krimineller Erpressung etc. – DAFÜR wurden GEHEIM-AGENTEN in die Kirchen eingeschleust – um die Scientologie von innen heraus zu zersetzen.
        .
        In Wahrheit nur ein weiterer RELIGIONS-KRIEG der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte – nicht unähnlich dem Heutigen RELIGIONS-Krieg gegen den „Islam“, der als „war on terror“ GETARNT wird – dessen TERROR-Gruppen man zuvor mit großer GEHEIMER Anstrengung SELBST bewaffnet, finanziert & aufgebaut hatte . . .
        .
        Zurück zu Ranma’s Frage:
        .
        „NEUE SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“ sind für jeden Menschen einzigartig und individuell unterschiedlich.
        .
        Da Zwang NICHT funktioniert – ist KOMPETENZ umso wichtiger – wenn man anderen Menschen auf dem Weg zur Erkenntnis helfen will.
        .
        Der erste Schritt sollte ein gutes Fundament sein – DAS erreicht man durch das Ausräumen der eigenen Zweifel.
        .
        Da wo man Zweifel hat, da stimmt was nicht – da muß man nachfragen und gegebenenfalls FALSCHE Daten, also LÜGEN – durch BEWEISE und bewiesene FAKTEN ersetzen.
        .
        Das echte VERSTEHEN von Zusammenhängen sollte das Ziel eines jeden Studiums sein – DAS führt zu echtem WISSEN!
        .
        DAS geht nur mit klarer Birne und Worten & Begriffen die ebenso glasklar VERSTANDEN werden.
        .
        UND ich brauche eine funktionierende Technologie.
        .
        Ist es klüger – die LÜGEN-Presse um Rat zu fragen – oder besser einen Profi, der ais Insider weiß, wovon er spricht . . . ?
        .
        „NEUE SPIRITUELLE ERKENNTNISSE“ kann man auf den Spuren der ALTEN & WEISEN auf tausenderlei Art & Weise erlangen – scientologische Techniken sind nur für Überflieger, Rennfahrer und andere PROFI’s zu empfehlen – die den MEGA-TURBO lieben, und gerne OHNE Umwege zum Ziel kommen wollen . . .
        .
        ENTSPRECHEND umkämpft ist diese „Tech“ – wie Scientologen ihr „know how“ liebevoll nennen . . .
        .
        Ein Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
        .
        WAS für Sie der richtige Weg ist – das kann ich leider nicht beurteilen – denn aus der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte, bin ich bereits mit 16 Jahren ausgetreten, weil die dortigen Antworten, mir persönlich KEINE Erkenntnisse brachten . . .

  19. Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 14:04 //

    . . .
    Ja, es geht noch tiefer!
    .
    HIER die Aufrufe GEHEIMER Dienste – HEUTE & MORGEN die Amts-Übergabe an den demokratisch gewählen US-Präsidenten Donald Trump – nach dem gelungenen Probelauf auf dem Maidan in der Ukraine, zu CHAOTISIEREN, um seine Amtseinführung in letzter Sekunde doch noch zu verhindern . . .
    .
    http://www.disruptj20.org/get-organized/events/
    .
    „disrupt“ = zerreißen, spalten
    .
    Ein klarer Aufruf zum ORGANISIERTEN, KRIMINELLEN STAATS-STREICH – und DAS geht uns Alle an – denn wir sind ja die erste US-Kolonie, die diese Auswirkungen dann zu spüren bekommen wird . . .

    • @KBM Bange machen gilt nicht. Meine feste Überzeugung: Da wird nichts draus. Warum?
      Z.B. darum
      10000 Men with Guns to Prevent Coup on Inauguration Day + Protect Trump
      https://www.youtube.com/watch?v=u17NwhsF1Dw
      Und nachdem da nichts draus geworden sein wird, werden die interessanten Entwicklungen überhaupt erst kommen… so sehe ich das.

      • Karl Bernhard Möllmann // 19. Januar 2017 um 15:18 //

        . . .
        IHR Wort in Gottes Ohr – Johnny !

      • @KBM Na ja, nicht gleich so hoch greifen. Für mich war klar, daß das moralisch unter jedem Aspekt verkommene linke Establishment keinen Bestand haben durfte, wenn Amerika noch eine wichtige Rolle im Welt-Endzeitgeschehen spielen soll.
        Nun erwarte ich durchaus, daß Trump als Unternehmer sehr bald schon Ergebnisse bringen wird, die den Absturz der USA auf der Rangliste internationaler Akzeptanz stoppen und wieder nach oben umkehren wird.

  20. waltomax // 19. Januar 2017 um 15:41 //

    @KBM: Der Empfang von Radio Moskau steht dem offen, der die richtige Frequenz einstellt. Wenn sich alle auf Radio Jesus einstellen, vielleicht auch. Bisher ist das aber nicht geschehen.
    Das ist eine Weisheit aus dem Hause Binsen und für jedermann ersichtlich. Bitte also keine Wortklaubereien…

    • Zitrone // 19. Januar 2017 um 15:51 //

      „Wenn wir nicht das tiefgründige Gefühl in uns entwickeln, dass es etwas
      Höheres gibt, als wir sind, werden wir auch nicht in uns die Kraft finden,
      uns zu einem Höheren hinauf zu entwickeln.“

      Aus: „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten“ von Rudolf Steiner.

      Schönen Nachmittag allerseits!

      • waltomax // 19. Januar 2017 um 16:06 //

        Soisses. Wir stehen JETZT vor dieser evolutionären Stufe. Oder weiterhin vor der Wand…

      • aus http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schwere-Vorwuerfe-an-RudolfSteinerSchule/story/25192472
        – Die Vorwürfe betreffen aber auch die Schule selbst, an der 260 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Sie zeige sektiererische Züge, beschäftige unqualifizierte Lehrer, und das schulische Niveau des Unterrichts sei tief. Dies stellten offenbar Eltern fest, die ihre Kinder aus der Schule nahmen. «Sie hatten derart grosse Defizite, dass sie ein bis zwei Jahre im Rückstand waren», erklärt eine Mutter. «Wir mussten sie in eine Privatschule geben, wo sie im Einzelunterricht den Schulstoff nachbüffeln mussten.»

        Eben das erzählte mir vor vielen Jahren der einzige Bekannte, von dem ich weiss, dass sein Vater ihn in eine Rudolf Steiner Schule steckte. Er hat ihm das nie verziehen. Am Ende seiner “Ausbildung” konnte er von Glück reden, dass er überhaupt ein Lehrstelle bekam, allerdings eine, die ihn auf ganzer Linie nicht gefordert hat, weil die Anforderungen minimal waren – sein mussten, um von der Firma angenommen zu werden. Als Autodidakt hat er sich später auf ein Niveau begeben, von dem ich nur träumen kann.

        Was ich damit sagen will? Abgesehen davon, dass viele Steiner-Zitate wie eine Art Religionsersatz daher kommen, ist es eine Sache, was der Gründer einer Lehre von sich gibt und eine andere, was die Belehrten daraus MACH(T)en, als Multiplikator haben sie nicht funktioniert. Das Gleiche gilt für die beliebten Jesus-Interpretationen. Ob er nun war was in ihm gesehen wird oder nicht, es besteht eine geradezu haarsträubende Diskrepanz zu dem was er gesagt haben soll und dem, was daraus geMACHT wurde. Dabei spielt keine Rolle, ob er tatsächlich oder nur im übertragenen Sinn übers Wasser ging.

        Wie auch immer man zu Geistern, Seelen, Höheren Wesen, Wiedergeburt und dergleichen steht, die eine Gefahr findet man in @KBMs Beschreibungen, die andere geht von der Instrumentalisierung des Glaubens aus, wie sie zu allen Zeiten und überall auf dem Planeten üblicherweise kurz- bis mittelfristig nach einer “Verkündung” erscheint und den Homo sapiens in ein geistiges Korsett sperrt. Und man erzähle mir bitte nicht, die seien samt und sonders mit den Psychopathen identisch, das geht rein zahlenmässig nicht auf. Nebst dieser Kohorte muss es noch andere geben, die auf ihre eigene Art zum Stillstand beitragen. Dabei muss noch nicht mal Absicht dahinter stecken, es reicht wenn sie genügend an der Zahl sind – eine ausreichende SubMASSE.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • hubi stendahl // 19. Januar 2017 um 19:04 //

        @kosh
        Zitat
        „Abgesehen davon, dass viele Steiner-Zitate wie eine Art Religionsersatz daher kommen, ist es eine Sache, was der Gründer einer Lehre von sich gibt und eine andere, was die Belehrten daraus MACH(T)en“

        Das sehe ich nicht so. “ Der liebe Gott “ hat uns nicht nur einen Geist mitgegeben, er hat uns auch die Möglichkeit gegeben unseren Verstand zu gebrauchen. Dabei ist Logik oft der beste Indikator für das Gelingen einer Argumentationskette.

        Wenn man den Besuch einer einzigen Schule, mit einem einzigen Kind als Maßstab für die Kritik an Inhalten festmachen will, dann sollte man erst einen Einführungskurs in Statistik belegen. Das ist nun wirklich Unfug.

        in den 80igern habe ich versucht meinen Ältesten in Düsseldorf in der Waldorf-Schule unterzubringen. Die Inhalte gefielen mir sehr gut. Die darauffolgende Diskrepanz zum Gesehenen, hat mich dann aber doch abgeschreckt. Es schien mir alles dogmatisch, sodass ich ihn dann bis zum Abitur zeitweise in einer Privatschule anmeldete. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass eine einzelne Schule als Repräsentanz einer Gesinnung anzusehen ist. Die Menschen dort haben einfach nicht gepasst und die Art wie mir Auflagen per Zettel überreicht wurden waren auch wenig erquicklich. Ende. Alle anderen waren mir zu weit entfernt.

        Der Philosophie von Rudolf Steiner muss man nicht in allen Sektionen seines Wirkens folgen; tue ich auch nicht. Aber seine Hinterlassenschaft ist für jeden unvoreingenommenen Leser auf jeden Fall eine große Bereicherung. Und wenn Sie sagen:

        “ Das Gleiche gilt für die beliebten Jesus-Interpretationen. Ob er nun war was in ihm gesehen wird oder nicht, es besteht eine geradezu haarsträubende Diskrepanz zu dem was er gesagt haben soll und dem, was daraus geMACHT wurde. Dabei spielt keine Rolle, ob er tatsächlich oder nur im übertragenen Sinn übers Wasser ging.“

        Umgekehrt ist es richtig.

        Es spielt eine große Rolle für Ihr Fortkommen zu erfahren was er gesagt hat. Was andere dann daraus aus MACHTgründen machen, lässt sich dann auch viel besser herausarbeiten und verstehen.

        Aber wie es @Zitrone schon weiter oben vollständig korrekt formulierte: Du KANNST auf einer drittklassigen Bühne den Superstar geben…..“ oder, Du kannst aber auch Jesus bzw. das Christus Konzept, jenseits jedes angelernten oder mystischen Dogmas wertfrei auf Schlüssigkeit prüfen und Du wirst feststellen, es war ein Paradigmenwechsel, der bis heute nicht abgeschlossen ist.

        O.K: 2 Stunden Abenteuerfilm mit Brad Pitt sind keine Arbeit. Sie bringen aber auch keine Erfüllung. Sich diesem Konzept zuzuwenden und dabei die Bereitschaft zu haben, die Tiefe, die Zeitlosigkeit, aber auch die innewohnende Vernunft dieser Gedanken auf sich wirken zu lassen, bedeutet viel Arbeit. Eine lohnende Arbeit für die Seele, die dumme Frage nach der Machbarkeit des übers Wasser Gehens durch einen Menschen, erst gar nicht mehr zur Disposition stellen. Oder können Sie über Wasser laufen? Kaufen Sie sich mal die unverfälschten 3 Nag Hammadi Bücher von Konrad Dietzfelbinger und holen Sie dann die Bibel erst wieder heraus. Dann lernen Sie, die gefälschten Bibelteile auszusortieren.

      • Zitrone // 19. Januar 2017 um 23:06 //

        @kosh

        So spät am Abend, gebe ich nur eine kurze Antwort.

        Steiner ging es niemals darum belehren zu wollen, sondern
        durch eigene Einsicht zur Erkenntnis zu gelangen.
        Selbstverständlich gab und gibt es viele Feinde innerhalb
        und außerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft.

        Welche Schule ist heute nicht unterwandert? In allen Zeiten, hatten
        und haben die „Brüder“ ihre Leute dort postiert, wo sie eine Gefahr für
        ihre Agenda aufkommen sahen.

        Die Anthroposophie ist keine Philosophie, keine Theorie oder
        eine theoretische Weltanschauung, sie will aufzeigen, was den
        Menschen nicht bloß mit Wissen vom Geist, sondern
        mit dem Geist selbst durchdringen kann.

        Ein geistiges Korsett kann es eigentlich nur dort geben, wo man
        Wissen verheimlicht oder Wissen für egoistische Zwecke benutzt.

        …“Denn die moderne Menschheitsbewegung geht darauf aus,
        alles Sektiererische aus dieser Menschheitsentwickelung
        auszutreiben, nicht sektiererisch zu sein, nicht abstrakt zu
        sein, sondern menschenfreundlich zu sein, weite
        Gesichtspunkte zu gewinnen, nicht enge, sektiererische
        Gesichtspunkte zu gewinnen. Insofern von einer gewissen
        Seite her diese unsere Bewegung aus der theosophischen
        herausgewachsen ist, stecken in ihr die Keime eben zu
        sektiererischem Treiben. Aber diese Keime müssen erstickt werden.
        Das Sektiererische muß ausgetrieben werden.“ – Rudolf Steiner
        GA 189, S. 71.

      • @Zitrone

        – Steiner ging es niemals darum belehren zu wollen, …

        Das ist auch nicht meine Aussage. Ich habe ein grundsätzliches Muster angesprochen, dass nämlich das System Homo sapiens von einem Verkünder nicht das übernimmt, was dieser gerne hätte und sich im Resultat seine Wünsche bis ins pure Gegenteil verkehren können – im Namen Jesu zu töten dürfte nicht unbedingt ein erstrebenswertes Ziel des christlichen Messias gewesen sein und ich will gar nicht hochrechnen, wieviele MASSaker und beiläufige Kollateralschäden zu ingesamt wievielen Dutzenden Millionen Toten in seinem Namen geführt wurden. Wofür er ironischerweise angeblich am Kreuz gestorben sein soll, damit das schlechte Gewissen nicht so nagt wie es nagen sollte.

        Allein das ist für mich Grund genug, dem Experiment Jesus ebenso fern zu bleiben wie dem Experiment Steiner, beide haben sie nämlich den Homo sapiens nicht auf der Rechnung, oder wie der Volksmund sagt: Ein Jesus MACHT noch keinen Sommer.

        – Welche Schule ist heute nicht unterwandert? In allen Zeiten, hatten und haben die „Brüder“ ihre Leute dort postiert, wo sie eine Gefahr für ihre Agenda aufkommen sahen.

        Eben deshalb habe ich auf weitere Kohorten aufmerksam geMACHT, weil es soviele Psychopathen eben nicht geben kann, um alles selbst zu bewerkstelligen. Den Nachweis zu erbringen, dass die Leute dort gezielt postiert wurden, dürfte eher schwierig werden und ich vermute, dass die Leute sich ohne Nachhilfe um die Stellen beworben haben, weil die Nachfrage nach landläufiger Esoterik ungebrochen ist. Aus diesem Grund meine ich, die Welt in “Brüder” und Nicht-Brüder einzuteilen ist etwas gar einfach.
        1. sind solche Grenzen fliessend, und 2. sieht man an simplen Merkmalen wie Frau / Mann, Homo- / Heterosexuell, Schwarz / Braun / Weiss, dass der Genpool des Homo sapiens weitaus komplexer sein muss. Welchen Grund gibt es, dass es bei weniger offenkundigen Merkmalen anders sein soll? Immerhin erlaubt selbst der Kreatismus genetische Variationen innerhalb einer Gattung.

        Im Detail:

        aus dem Link:
        – Mehrere Eltern sprechen von Mobbing, Ausgrenzung von Schülern, von Unterdrückung und körperlicher Gewalt.
        … Sohn hat sie von hinten derart hart an den Schultern gepackt, dass er blaue Flecken davontrug.
        … Praktikantin habe einen fluchenden Schüler in der Toilette eingesperrt und ihn aufgefordert, seinen frechen Mund mit Seife auszuwaschen.

        Ja sowas dürfte an vielen Schulen vorkommen, aber der Knaller vornehmlich in Sektenkreisen:

        – «Als meine Tochter gemobbt wurde, hiess es, dies sei wegen der karmischen Belastung aus einem früheren Leben»

        Sehr PRaktisch! Wie gehabt im Geschäft mit der Angst. Damit kann man alles erklären und das ist es auch, was aus einem Verkünder i.d.R. geMACHT wird. Ich würde sagen, auch Steiner ist auf GUTem Wege, ins Gegenteil verkehrt zu werden, Sie schreiben:

        – Steiner ging es … darum … durch eigene Einsicht zur Erkenntnis zu gelangen.

        Was ganz offenkundig mindestens einige Steiner-Lehrer nicht so eng sehen. Auch Folgendes stimmt mich alles andere als zuversichtlich:

        – “Das Sektiererische muß ausgetrieben werden.“ – Rudolf Steiner

        Dieses “MUSS AUSGETRIEBEN werden” MACHT kenntlich, wie weit Steiner davon entfernt ist, “niemals … belehren zu wollen”. Der Grundstein für “Teufelsaustreibungen” ist trotz aller Beteuerungen gelegt, je nach dem, welche Steinerstelle man liest, bekommt man einen anderen Steiner vorgesetzt, bei den Weltreligionen findet sich auch stets eine Stelle, die gerade das rechtfertigt was man MACHT. Hier wird für mich nachvollziehbar, wie Steiner-Lehrer überhaupt auf die Schnapsidee kommen, sich um das Schulcredo zu foutieren, vgl. Link: “«Unsere Schule nimmt eine ganz klare Haltung ein gegen alle Formen von Gewaltanwendung»”.

        Abschliessend eine Bemerkung: Ich habe den Kommentar deshalb verfasst, weil ich den Eindruck hatte, dass Steiner wiederholt unreflektiert zur Sprache kommt, insbesondere eine negative Kritik habe ich vermisst. Meinetwegen sollen die Leute ihre Kinder bei Steiner abliefern und sich darüber hinaus einbilden, dass die Muster, deretwegen eine Hitlerjugend gegründet wurde, in diesen Schulen nicht greifen.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Conrath // 20. Januar 2017 um 22:38 //

        Liebe/r Zitrone (diese sonnengereiften Früchte – es gibt viele Zitronenprodukte von Weleda und Co.),

        Wenn Sie Ihre Steiner-Apologie hier, mehr oder weniger virtuos, einbringen, angeregt durch Herrn Ludwig, dann bekomme ich dabei immer so ein heimelig schauriges Gefühl vergangener Tage.

        Ja, der Dr. hat gesagt … und immer alle GA Zitate schön ordentlich nummeriert anbringen (nicht die Zitation vergessend, wie Steiner es zum Leidwesen der Nachlasarbeiter_innen getan hatte), ob passend oder nicht. Jedenfalls ist es ein überaus treuer Dienst am Renommee des Übermeisters aus Deutschland, nein, strenggenommen des Ü-Meisters aus Kroatien. Das Geburtshaus in Donji Kraljevec liegt jenseits der damaligen Österreichischen Grenze. Egal. 1972 hatte ich es mit Inbrunst besucht, still meine Meditationen vor dem Buddha des Westens vollzogen, jedes Fitzlein eingeatmet, wie die Jünger des Dalai Lamas (dem CIA-Geneigten, wie mir später durch das befreundete Ehepaar Marianne und Herbert Röttgen – Trimondi – bewusst wurde).
        Die Jünger sammelten alles, genießen die Orte, an denen der Meister wandelte. Nein, ich kritisiere Sie nicht, habe es selber so gemacht, verstehe Sie nur sehr gut darin. –

        Missionieren oder Schimpfen, das sind die beiden Optionen des Wutbürgers/ Gutmenschentums und es ist mir nicht fremd, sage es mit leichter Scham.

        Steiner bewegt da Selbstverständlichkeiten in einem ihm eigenen, später erst angenommenem Ton, der seine alten Freunde aus der Cafehauszeit und dem Giordano-Bruno-Bund und der Karl-Liebknecht-Arbeiterbildungsschule das nüchterne Fürchten lernte, bis auf ganz wenige, die sich zu seinen ‚S c h ü l e r n‘ machten.

        Steiner ist, nach Abbruch seiner Arbeit im Goethearchiv, umgeschwenkt, konvertierte vom Nitzschefan zum goetheanistischen Theosophen und dies mit einer theatralischen Inbrunst, die sein alter Freund Eckstein, ein belesener Neugnostiker und Theosophie-Intellektueller nur parodierend ablehnen konnte. Ich zitiere gerne dazu weiteres von E., wenn erwünscht.

        „“Denn die moderne Menschheitsbewegung geht darauf aus, alles Sektiererische aus dieser Menschheitsentwickelung auszutreiben […]“!?? Zitatauszug des Menschheits-Führers Dr. R.S.

      • Conrath // 20. Januar 2017 um 22:42 //

        Korrektur 1976, nicht 72, war mein Ehren-Meisterbesuch am Haus des Menschheitslehrers.

  21. „Das Gleiche gilt für die beliebten Jesus-Interpretationen. Ob er nun war was in ihm gesehen wird oder nicht, es besteht eine geradezu haarsträubende Diskrepanz zu dem was er gesagt haben soll und dem, was daraus geMACHT wurde. Dabei spielt keine Rolle, ob er tatsächlich oder nur im übertragenen Sinn übers Wasser ging.“ (kosh)

    „Umgekehrt ist es richtig.

    Es spielt eine große Rolle für Ihr Fortkommen zu erfahren was er gesagt hat. Was andere dann daraus aus MACHTgründen machen, lässt sich dann auch viel besser herausarbeiten und verstehen.“ (hubi stendahl)

    Genau darum kann man auf die hier vielgeschmähte Wissenschaft nicht verzichten! Auch wenn, vielleicht sogar weil, die wissenschaftliche METHODIK gebietet UNBEKANNTES wie den Geist NICHT EINFACH SO vorauszusetzen.
    Ranma

  22. Zitrone // 21. Januar 2017 um 09:53 //

    @kosh

    ….”im Namen Jesu zu töten dürfte nicht unbedingt ein erstrebenswertes
    Ziel des christlichen Messias gewesen sein und ich will gar nicht
    hochrechnen, wieviele MASSaker und beiläufige Kollateralschäden
    zu ingesamt wievielen Dutzenden Millionen Toten in seinem Namen
    geführt wurden. Wofür er ironischerweise angeblich am Kreuz gestorben
    sein soll, damit das schlechte Gewissen nicht so nagt wie es nagen sollte.
    Allein das ist für mich Grund genug, dem Experiment Jesus ebenso fern zu
    bleiben wie dem Experiment Steiner, beide haben sie nämlich den Homo
    sapiens nicht auf der Rechnung, oder wie der Volksmund sagt:
    Ein Jesus MACHT noch keinen Sommer.”

    Wenn spezielle Kreise im Namen Jesus Millionen Menschen abschlachten, hat dies
    nichts mit der ursprünglichen Lehre zu tun, sondern mit den Menschen die diese
    Lehre für ihre egoistischen Zwecke mißbrauchen.

    Jedermann der diesen Missbrauch durchschaut, wird sicher nicht
    an einem derartigen “Experiment” teilnehmen wollen.

    Ebenso verhält es sich mit der Anthroposophie! Es existieren viele Menschen,
    die von ihr leben, dies wars dann schon. Missbrauch findet dort ebenso statt,
    hat aber immer nur mit jenen zu tun, die gerne Missbrauch treiben. Leider bringen
    derartige Menschen, alle andern dann ebenso in Misskredit.

    Übrigens machte sich ein mutiger Anthroposoph dazu auf, über diesen Missbrauch
    ein Buch zu schreiben:

    https://www.glomer.com/allgemeine-anthroposophie/graubuch-anthroposophische-gesellschaft/a-12892/

    “Dieses “MUSS AUSGETRIEBEN werden” MACHT kenntlich, wie weit Steiner
    davon entfernt ist, “niemals … belehren zu wollen”. Der Grundstein für
    “Teufelsaustreibungen” ist trotz aller Beteuerungen gelegt, je nach dem,
    welche Steinerstelle man liest, bekommt man einen anderen Steiner
    vorgesetzt, bei den Weltreligionen findet sich auch stets eine Stelle,
    die gerade das rechtfertigt was man MACHT. Hier wird für mich
    nachvollziehbar, wie Steiner-Lehrer überhaupt auf die Schnapsidee
    kommen, sich um das Schulcredo zu foutieren, vgl. Link: “«Unsere
    Schule nimmt eine ganz klare Haltung ein gegen alle Formen von
    Gewaltanwendung»”. Abschliessend eine Bemerkung: Ich habe den
    Kommentar deshalb verfasst, weil ich den Eindruck hatte, dass Steiner
    wiederholt unreflektiert zur Sprache kommt, insbesondere eine negative
    Kritik habe ich vermisst. Meinetwegen sollen die Leute ihre Kinder bei
    Steiner abliefern und sich darüber hinaus einbilden, dass die Muster,
    deretwegen eine Hitlerjugend gegründet wurde, in diesen Schulen nicht greifen.”

    Werter @kosh, Sie sind nicht der erste der sich am “MUSS” von Steiner so sehr
    stört. Allerdings sollte man nicht vergessen, daß Sie sich hier wegen des
    Sektierertums an angeblichen “Steiner” – Schulen, echauffierten.

    Nun wendete sich Steiner bereits vor hundert Jahren, vehement und mit einer uns
    heute weniger geläufigen Sprache, gegen dieses Sektierertum und es passt Ihnen
    wieder nicht.

    Würden Sie das Verlangen eines Kleinkindes, welches allzu gerne seine Hände auf
    die heisse Herdplatte legen möchte, goutieren? Oder würden Sie versuchen dieses
    Verlangen „auszutreiben“? Selbstverständlich auf eine liebevolle Art und Weise.

    Übrigens können “die Leute” ihre Kinder nicht bei Steiner abliefern, denn
    er ist bereits seit langem Tod. Was deren angebliche Nachfolger aus
    den Schulen machten, die im Grunde nichts anderes als Staatliche
    Einrichtungen sind, ist eine Sache, Steiner und seine Wissenschaft vom
    Geiste zu verurteilen, eine andere.

    Das nun @Conrath auf diesen Zug aufspringt, war natürlich klar.

    Schönen Tag allerseits!

    • Es ist wirklich erstaunlich, ironischerweise selbsterklärend, warum Diskussionen oft nicht fruchten können, aber Sie bieten schon ein speziellen Anschauungsunterricht.

      Ich habe ein 1. und 2. Mal geschrieben …

      – … eine Sache, was der Gründer einer Lehre von sich gibt und eine andere, was die Belehrten daraus MACH(T)en, …
      … Ob er nun war was in ihm gesehen wird oder nicht, es besteht eine geradezu haarsträubende Diskrepanz zu dem was er gesagt haben soll und dem, was daraus geMACHT wurde.

      … und ein 3. Mal:

      – Das ist auch nicht meine Aussage. Ich habe ein grundsätzliches Muster angesprochen, dass nämlich das System Homo sapiens von einem Verkünder nicht das übernimmt, was dieser gerne hätte und sich im Resultat seine Wünsche bis ins pure Gegenteil verkehren können …

      Worauf Sie erklären:

      – Wenn spezielle Kreise im Namen Jesus Millionen Menschen abschlachten, hat dies nichts mit der ursprünglichen Lehre zu tun, sondern mit den Menschen die diese Lehre für ihre egoistischen Zwecke mißbrauchen.

      Würde es nützen, wenn ich in einem 4. Anlauf mit drastischen Worten erkläre:

      Verdammt noch mal JA, kann sein, dass es ”nichts mit der ursprünglichen Lehre zu tun” hat, die normative Kraft des Faktischen schafft allerdings ein Muster, das sich um Lehren nicht kümmert.

      Wenn Sie schreiben …

      – Jedermann der diesen Missbrauch durchschaut, wird sicher nicht an einem derartigen “Experiment” teilnehmen wollen.

      … bleiben Sie auf halben Wege stehen. Der 2. Teil des Musters: Wenn dieser ”Jedermann” zwar nicht will, aber wegen Sozialdrucks, drohender Gefängnisstrafe oder Exekution, aber auch wegen alternativer Lehren – z.B. die Lehre vom Vaterland, das es zu verteidigen gilt – trotzdem ”an einem derartigen “Experiment” teilnehmen” tut, dann spielt es keine Rolle, was er will: Er tut was er kann und er kann was er tut.

      Zur Aufdeckung dieses Musters haben clevere Menschen ein passendes Sprüchlein entwickelt: Stell Dir vor es ist KRIEG und keiner geht hin. Aber jene, welche es lesen, sind halt nicht so clever und gehen trotzdem hin, das ist die normative Kraft des Faktischen – KRIEG im Namen der Verkünder ist die Norm.

      In der PRaxis dürfte nämlich bis auf wenige Ausnahmen jedem klar sein, dass ein Missbrauch der reinen Lehre vorliegt. Speziell mitgeführte FeldPRediger bestätigen das Dilemma der MASSE: Der Soldat höchst offiziell eben kein Mörder, sogar töten darf er für eine GUTe Sache – Treppenwitz der Sozialen Evolution, die eigene Sache ist immer die GUTe.
      Jegliche Heilslehren sind im Leben eines gewöhnlichen Homo sapiens halt nur ein Aspekt unter vielen, was ihn anfällig MACHT für Missbrauch.

      – Anthroposophie! … Missbrauch findet dort ebenso statt, hat aber immer nur mit jenen zu tun, die gerne Missbrauch treiben.

      Sie selbst haben mit ihrem Steiner-Zitat das Gegenteil bewiesen …

      – Aber diese Keime müssen erstickt werden. Das Sektiererische muß ausgetrieben werden.“ – Rudolf Steiner
      GA 189, S. 71.

      … und das kommt so: Sie können es ignorieren soviel sie wollen, Steiner zündet den Missbrauch mit seinen eigenen Worten. War ihm wirklich nicht klar, dass er mit diesen Forderungen selbst wie ein Sektierer auftritt? Dass er sich damit ad absurdum führt?

      – Allerdings sollte man nicht vergessen, daß Sie sich hier wegen des Sektierertums an angeblichen “Steiner” – Schulen, echauffierten.

      1. echauffiere ich mich nicht, sondern erkenne das uralte Muster auch bei Steiner wieder.
      2. tragen Sie ironischerweise selbst zu diesem Muster bei, z.B. indem sie verharmlosend von ”angeblichen “Steiner” – Schulen” schreiben.

      – Sie sind nicht der erste der sich am “MUSS” von Steiner so sehr stört.

      Aha, ein weiteres Muster: Es fällt nicht nur mir auf. Wörtlich genommen stört es mich nicht, sondern, während ich denke, stelle ich fest, dass auch Steiner ins Muster passt. Was ich vorher anhand von Indizien und Mustererkennung vermutet haben, haben Sie mit einem Steiner-Zitat für mich in Stein gemeisselt.

      – Nun wendete sich Steiner bereits vor hundert Jahren, vehement und mit einer uns heute weniger geläufigen Sprache, gegen dieses Sektierertum und es passt Ihnen wieder nicht.

      Ausrede oder Erklärung? Angenommen, “müssen” bedeutete vor hundert Jahren tatsächlich nicht müssen, dann haben Sie sich hiermit selbst ein Argument zurecht gelegt, das erklärt, warum es eben nicht ausschliesslich so ist wie Sie schreiben: ”Missbrauch findet dort ebenso statt, hat aber immer nur mit jenen zu tun, die gerne Missbrauch treiben.”
      Missbrauch entsteht mit zunehmender Entfernung vom Verkünder auch aus anderen Gründen als durch jene, die gerne Missbrauch treiben. Die Kombipackung der Missbraucher und Mitläufer entwickelt dann jeweils ihr volles Potential, wenn sie zu einer MASSEnbewegung wird. Schliesslich bringen sich Menschen gegenseitig um wegen Fragen der heiligen Dreifaltigkeit, oder wegen des Austreibens einer Sektiererei. Die Katholen als Stellvertreter Jesu waren ja ganz grosse Austreiber und wären es noch, wenn man ihnen nicht ausgetrieben hätte, auszutreiben.

      Für einen geMACHTen KRIEG spielt also nur eine Rolle, dass am Ende die MACHT KRIEGt, was sie will: Dazu braucht sie die MASSE, i.S. deren UR-MACHT und zu diesem Zweck wären ihr auch Steiners Mittel heilig.

      – Übrigens können “die Leute” ihre Kinder nicht bei Steiner abliefern, …

      Beruhigend zu wissen, dass ich meinen Humor noch nicht ganz abgelegt habe.

      Wenn ich mich nicht verzählt habe, als Teamleistung hier zum 6. Mal:

      – Was deren angebliche Nachfolger aus den Schulen machten, die im Grunde nichts anderes als Staatliche Einrichtungen sind, ist eine Sache, Steiner und seine Wissenschaft vom Geiste zu verurteilen, eine andere.

      Ich hebe hervor: ”Nachfolger … MACHTen”!
      Das einzige was zählt ist, was geMACHT wird. Und da hat eben Steiner mindestens einen Fehler geMACHT, der zum Muster von Sektierern passt.
      Vielleicht nicht in Ihrer idealen Welt, aber draussen in der realen wird dieser Fehler aufgegriffen und geMACHT. Wer dieses Muster nicht berücksichtigt, hat PRaktisch verloren und das ist auch meine PRognose: Steiner wird eine Rolle spielen, aber nicht die, die man ihm unter idealen Bedingungen in der Theorie zuschreibt – die Theorie taugt nicht für die PRaxis.

      Unter Psychologen kursiert dazu ein passender Witz: Schön, dass wir darüber geredet haben …
      m.a.W. geMACHT haben wir nichts.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @Kosh
        „…die normative Kraft des Faktischen schafft allerdings ein Muster, das sich um Lehren nicht kümmert.“

        „Jegliche Heilslehren sind im Leben eines gewöhnlichen Homo sapiens halt nur ein Aspekt unter vielen, was ihn anfällig MACHT für Mißbrauch.“

        Zwei sehr kluge Sätze, wie ich finde. Obwohl sie an verschiedenen Stellen stehen, gehören sie inhaltlich zusammen.

        Weil es so viele gibt und gab, die sich der lange konkurrenzlosen alleinigen abendländischen Heilslehre des christlichen Glaubens nur halb oder sogar noch weniger hingaben, hat es für sie auch noch andere, nämlich heillose Aspekte ihrer Begierde gegeben, die nicht nur sie selbst sondern Millionen und Abermillionen andere verdorben und umgebracht haben.
        So entstand die normative Kraft des Faktischen.

      • Zitrone // 23. Januar 2017 um 16:02 //

        @kosh

        …”Und da hat eben Steiner mindestens einen Fehler geMACHT,
        der zum Muster von Sektierern passt.”

        Vielleicht sollte man einmal aufdröseln, warum sie mit aller
        MACHT nachweisen MÜSSEN, daß Steiner einen Fehler machte
        und den ZWANG verspüren, ihn des Sektierertums “überführen” zu
        MÜSSEN.

        Ist dies ein persönlicher Rachefeldzug, oder eher einem Hass
        geschuldet, der sich gegen einen Universalgelehrten richtet, der
        ihnen geistig weit überlegen ist?

        Immerhin gaben Sie sich viel Mühe, um diese “Arbeit” hier anzuliefern.

      • @Zitrone

        Dann halt ganz PRofan was Sie in Steiners Namen juckt:

        – … warum sie mit aller MACHT nachweisen MÜSSEN, …

        Belasse ich’s mal bei Ihren Worten, frage ich zurück, warum Sie mit aller MACHT Steiner überhöhen MÜSSEN?

        – … daß Steiner einen Fehler machte und den ZWANG verspüren, ihn des Sektierertums “überführen” zu MÜSSEN.

        Sehen Sie, das ist so, Steiner hat sich selbst überführt!

        Wer sektiererisch fordert, Sektiererei auszutreiben, PRoduziert einen inneren Widerspruch. Konkret bezogen auf Sektiererei ist das sozusagen sein Coming Out. Damit ist er beileibe noch nicht mal die Ausnahme von der Regel.
        Wiederum in Ihren Worten frage ich deshalb, warum verspüren Sie den Zwang, Steiners Selbstdisqualifitkation zu verharmlosen? Gehört es nicht zum typischen Muster vieler Gläubiger Widersprüche auszublenden, die den eigenen Glauben in Frage stellen?
        Immerhin soll Steiner im Gegensatz zu Jesus ein Mensch gewesen sein. Ergo ist davon auszugehen, dass er jede Menge Fehler geMACHT hat, genau so wie jeder Homo sapiens.

        Nun zu einem uralten Muster in Ihrer Reaktion. Sie gehen dazu über, Argumente auszublenden und eine Diskussion auf die emotionale Ebene zu verlagern: Ich störe mich, ich verspüre Zwang, ich MUSS überführen, ich hasse, führe einen persönlichen Rachefeldzug. Klassische Personalprojektion.

        – … gegen einen Universalgelehrten …, der ihnen geistig weit überlegen ist?

        Und da ist sie auch schon, die zum Muster passende Kategorisierung geistiger Über- und Unterlegenheit. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich Ihr geistiges Potential nicht, aber eines beweisen Sie auf dieser Seite hinlänglich: Sie bauen ab!

        Der Zweck von geolitico.de ist öffentlich zugängliche Meinungen zu kritisieren, im positiven wie im negativen Sinn. Warum sollte Steiner eine Ausnahme darstellen? Da Sie und andere den positiven Part übernommen haben, warum (in Ihren Worten) verspüren Sie den Zwang, den negativen zu unterdrücken? Wieso können Sie negativer Kritik nichts Positives abgewinnen um daraus zu lernen – wir kochen alle nur mit Wasser, auch Steiner.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 24. Januar 2017 um 11:50 //

        @kosh

        Immerhin war Rudolf Steiner einer der größten
        Eingeweihten des Abendlandes, also kein
        “Jedermann”, wie Sie und ich.

        Um hier einen Einblick zu erhalten, braucht man nur
        seine Bücher und Vorträge zu lesen. Diese umfassen
        tiefste Betrachtungen der verborgensten Dinge, wie z.B
        das Wesen, die Macht, die Beschaffenheit und die
        Kenntnis der ganzen Natur.

        Die Geisteswissenschaft ist daher die vollkommenste und
        höchste, sie ist das erhabenste und edelste zu nennen, welches
        der ganzen Menschheit zur Verfügung gestellt wurde.

        Ihr Ziel ist der Aufstieg zum höchsten geistigen Wesen, die
        Erkenntnis Gottes.

        In Anbetracht dessen, erscheint dieser lächerliche Disput, den
        ich hiermit beende, geradezu grotesk.

      • – Immerhin war Rudolf Steiner einer der größten Eingeweihten des Abendlandes, also kein “Jedermann”, wie Sie und ich.

        Hitler war auch ”kein “Jedermann”, wie Sie und ich”. Einige meinen, seine Handstellung auf Portraitfotos bezeugt seine Einweihung und ein ganz grosser des Abendlandes war er auch, analog Napoleon, Mussolini, oder Stalin. Viele Menschen haben an deren Grösse und politische Heilslehren geglaubt. Trotzdem habe ich eine differenzierte Meinung, also weder eine grundsätzlich positive noch eine grundsätzlich negative.

        Ja ich weiss, denken ist unbequem, ich bin unbequem – Steiner war nur ein Homo sapiens!
        Oder wie man über schöne Frauen zu sagen pflegt, die stinken AUCH beim Schei….!

        Steiner Schulen holen wie von Staats wegen oder Hitler die Menschen dort ab, wo sie am anfälligsten für Indoktrination sind, als Kinder mit weitgehend leeren Festplatten, die sich mit erstaunlich beliebigen Glaubens-Apps beschreiben lassen, um ein System zu bilden, erhalten, weiter zu entwickeln oder zu zerstören. Deshalb gab es die Hitlerjugend, deshalb gibt es West Point, deshalb gibt es Koranschulen, deshalb gibt es Kindergärten und und und … Steiner-Schulen. Überall auf der Welt ist dieses Muster beobachtbar, wie Erziehungsaufgaben auf Institutionen übergehen, um partikulären Interessen zu dienen.

        – … dieser lächerliche Disput …

        Was Sie als lächerlich darstellen, indem Sie Steiner dogmatisch verklären, gehört zum grossen PRoblemkreis menschlicher Diskussionen: Sie sind in ihren wichtigsten Dingen nicht kritikfähig. Also MACH(T)en Sie, wie es häufig im www wie im richtigen Leben vorkommt, daraus einen Disput. Sie fingen an auf der emotionalen Ebene zu disputieren und nun, ohne ein Wort der Entschuldigung (worum ich nicht gebeten habe, aber es würde für Sie sprechen), versuchen Sie weiter den Eindruck zu erwecken, die Situation unter Kontrolle zu haben:

        – … den ich hiermit beende, …

        Basta!

        – Ihr Ziel ist der Aufstieg zum höchsten geistigen Wesen, die Erkenntnis Gottes.

        Ich will Ihnen Ihren Glauben nicht nehmen, aber dass Sie ein Gläubiger sind, lässt sich kaum abstreiten, oder?

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

        PS: Wäre konstruktiv von geolitico.de, kenntlich zu machen, wann man wo auf welche Weise an Beiträgen gehindert wird, damit man nicht von “Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung” oder Kommentarbeschneidung unangenehm überrascht wird. Ich habe nichts dagegen, wüsste es aber gerne vorher.

  23. Zitrone // 21. Januar 2017 um 09:54 //

    Mein Kommentar wartet auf Freischaltung! Was habe ich denn fürchterliches geschrieben?

    • @Zitrone:

      Wahrscheinlich nichts fürchterliches. Wahrscheinlich nur zu schnell. Passiert mir nämlich öfter.
      Ranma

  24. Zitrone // 21. Januar 2017 um 10:07 //

    Ergänzung zu meinem bisher nicht veröffentlichten Kommentar:

    „Tonangebend ist eine Gruppe von Menschen, welche die Erde beherrschen wollen mit
    dem Mittel der beweglichen kapitalistischen Wirtschaftsimpulse. Zu ihnen gehören alle
    diejenigen Menschenkreise, welche diese Gruppe imstande ist, durch Wirtschaftsmittel
    zu binden und zu organisieren. Das wesentliche ist, daß diese Gruppe weiß, in dem
    Bereich des russischen Territoriums liegt eine im Sinne der Zukunft unorganisierte
    Menschenansammlung, die den Keim einer sozialistischen Organisation in sich trägt.
    Diesen sozialistischen Keimimpuls unter den Machtbereich der antisozialen Gruppe
    zu bringen ist das wohlberechnete Ziel. Dieses Ziel kann nicht erreicht werden, wenn
    von Mitteleuropa mit Verständnis eine Vereinigung gesucht wird mit dem östlichen
    Keimimpuls. Nur weil jene Gruppe innerhalb der anglo-amerikanischen Welt zu finden
    ist, ist als untergeordnetes Moment die jetzige Mächte-Konstellation entstanden,
    welche alle wirklichen Gegensätze und Interessen verdeckt. Sie verdeckt vor allem
    die wahre Tatsache, daß um den russischen Kulturkeim zwischen den anglo-
    amerikanischen Pluto-Autokraten und dem mitteleuropäischen Volke gekämpft
    wird. In dem Augenblicke, in dem von Mittel-Europa diese Tatsache der Welt enthüllt
    wird, wird eine unwahre Konstellation durch eine wahre ersetzt. Der Krieg wird
    deshalb so lange in irgendeiner Form dauern, bis Deutschtum und Slawentum sich
    zu dem gemeinsamen Ziele der Menschen-Befreiung vom Joche des Westens
    zusammengefunden haben.

    Es gibt nur die Alternative: Entweder man entlarvt die Lüge, mit der der Westen
    arbeiten muß, wenn er reüssieren will, man sagt: die Macher der anglo-amerikanischen
    Sache sind die Träger einer Strömung, die ihre Wurzeln in den Impulsen hat, die vor
    der französischen Revolution liegen und in der Realisierung einer Welt-Herrschaft
    mit Kapitalistenmitteln besteht, die sich nur der Revolutions-Impulse als Phrase
    bedient, um sich dahinter zu verstecken; oder man tritt an eine okkulte Gruppe
    innerhalb der anglo-amerikanischen Welt die Welt-Herrschaft ab, bis aus dem
    geknechteten deutsch-slawischen Gebiet durch zukünftige Ströme von Blut das
    wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird.“ – Tagebuchnotiz von Rudolf Steiner.

    Wird Rudolf Steiner, wegen dieser und vielen anderen politischen Aussagen, von all
    den Geistfeinden in der Wel,t so sehr gehaßt? Hinzu kommt, daß er, Rudolf Steiner,
    ein „Anwalt für Deutschland“ war, wie man im gleichnamigen Buch von Prof.
    Haverbeck nachlesen kann.

    • @Zitrone
      Sie argumentieren überzeugend gegen die Vorbringungen von cosh – innerhalb des Rahmens, den RS halt gesetzt hat.
      Zitat >RS: „…oder man tritt an eine okkulte Gruppe innerhalb der anglo-amerikanischen Welt die Welt-Herrschaft ab, bis aus dem geknechteten deutsch-slawischen Gebiet durch zukünftige Ströme von Blut das wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird.“ – Tagebuchnotiz von Rudolf Steiner.“
      Nochmals konzentriert auf diesen Gedanken:
      „…das wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird.“
      Viele Autoren werden bestätigen, daß etwas oder jemand durch sie schreibt und daß sie eigentlich keine Autorenschaft für sich selbst beanspruchen können.
      Da ich die Anthroposophie nur durch Demeter, schiefe Häuser und schräge Farben kenne, weiß ich nicht, ob RS das irgendwo auch im Blick auf sich selbst eingeräumt hat. Wenn nicht, dann hat es ihm der Geist, der durch ihn schrieb, durch die schlaue Behauptung, es handele sich bei alledem selbstverständlich um Menschenweisheit („Anthroposophie“ eben)erfolgreich und dauerhaft verborgen.
      Was nun „das wahre geistige Ziel der Erde“ angeht, ist schon mal festzustellen, daß die Erde selbst überhaupt kein Ziel hat. Sie hat keinen Geist, kann folglich auch keine Absichten und Ziele haben.
      Da wir hier einen Aufsatz zu und über Martin Luther hatten und gerade kein Seminar über Steiner’sche Lehren, bringe ich nach all den das Thema verfehlenden Beiträgen gerne wieder ein, was Dr. Martin Luther im spektakulären Gegensatz zu Dr. Rudolf Steiner zum Ziel FÜR diese Erde gedacht und geglaubt hat:
      Off 21:1-8 (Luther 1912)
      Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.
      [Das hat er nicht nur übersetzt, sondern aus tiefstem Herzen auch geglaubt.]
      Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.
      Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
      und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
      Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
      Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.
      Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
      Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.

      Um nun dem Gedanken einer fairen Würdigung der Person und des Wirkens Luthers in etwa gerecht zu werden, beziehe ich mich auf die historisch-theologische Monografie in 2 Bänden von Prof. Dr. Otto Scheel, Tübingen 1921 & 1930 und bringe auch längere Zitate aus Bd 2, weil sie schon sprachlich extraordinär und geeignet sind, den interessierten Leser die Thematik mit seinem ganzen Wesen aufnehmen zu lassen.
      Einige Bemerkungen aus eigener Feder (vor etlichen Jahren formuliert) seien aber vorausgeschickt:

      Mein Eindruck nach etlichen Seiten der Lektüre und einer nachvollzogenen Auseinandersetzung Scheels mit seinen Fachkollegen ist dieser: Viele Versuche, sich des Phänomens Luther zu bemächtigen, könnten von einem staunenden, großen Unverständnis ggü. einem Menschen gekennzeichnet gewesen sein, der einen solchen Bruch in der abendländischen Geschichte verursacht hat. Wie konnte ein einzelner Mensch ein solches System wie das der RKK (röm.-kath. Kirche) fast zum Einsturz bringen?
      Vielleicht haben die verschiedenen Autoren in ihrem Erklärungsnotstand, weil sie nicht erkannten, dass es ein Werk Gottes war und nicht das eines Menschen, ganz unbewusst in historische Daten etwas hineingedeutet, das es ihnen plausibler machte, was sie letztlich nicht fassen konnten. Daher mag es denn so viele sonderbare Überinterpretationen von an sich gar nicht so ungewöhnlichen Zeugnissen aus dem Leben Martin Luthers gegeben haben wie z.B. diese:

      o Bittere Armut soll im Elternhaus Martins geherrscht haben, weshalb der Junge um die Weihnachts-zeit mit anderen ‚Kurrende‘ habe singen müssen (gegen Gaben und Geldspenden auf Straßen und an Haustüren geistliche Lieder singen), eine Deutung, die den mittelalterlichen Sitten kaum gerecht wird, weil aus verschiedenen Städten des Reiches belegt ist, dass zum Zweck des Erwerbs von Demut dabei auch Patrizierkinder mitgesungen haben, die nicht zu betteln brauchten.
      o Eine weitere ist, dass er nach seinem Umzug an eine Magdeburger Schule an einer Krankheit fast gestorben sei, nachdem man ihm das Trinken verboten und ihn eines Abends allein gelassen habe. Er hat sich trotzdem satt getrunken und wurde umgehend gesund.
      o Und schließlich sei er fürs Bibellesen im Kloster von den anderen Novizen diskriminiert worden und habe die niedrigsten Arbeiten verrichten müssen. Das ist nun nach aller Kenntnis mittelalterlicher Klosterregeln schon gar nicht glaubhaft, weil der sog. Novizenmeister alle Novizen zum Bibellesen anhalten sollte und weil es üblich war, dass man die Demut bei der Verrichtung niedriger Arbeiten erlernte, was für alle Novizen galt, nicht nur für Luther.

      Eine andere Deutung wäre natürlich auch, dass man sein Bild mit einem derartig „schlimmen“ Start umso heller leuchten lassen wollte, aber das lässt sich ohne genauere Kenntnis jener Autoren nicht behaupten.
      Aus alledem ergibt sich jedoch, dass Otto Scheel ein bedeutender Forscher ist, der historische Zeugnisse genauer untersucht und hinterfragt, um zu einem wahren Gesamtbild seines Forschungsobjektes zu kommen. Wer bisher nicht weiß, was deutsche Gründlichkeit ist, der kann sie bei ihm studieren bzw. bei ihm in die Schule gehen.

      Was nun mein besonderes Interesse hervorgerufen hat, das ist die genaue Kenntnis der mittelalterlichen katholischen Seele, oder besser gesagt die religiöse Psychologie (Scheel) der Menschen jener Zeit. Die ist wiederum ganz eng verknüpft mit der katholischen Irrlehre von den Heiligen und von der Genugtuung, die Christus angeblich vom Sünder fordere, und mit dem starken Aberglauben, umgeben zu sein von vielen Teufeln, Dämonen und Geistern, die man überall gegenwärtig sah. Was für eine schreckliche Zeit! Man stelle sich vor, es war gängige Lehre der Kirche, dass man für seine täglich neu begangenen Sünden Christus, der von den meisten als Richter erlebt und empfunden wurde – so auch von Martin Luther – eine Art Genugtuung gewähren musste, und da man gar nicht genug tun konnte, um die Sünden abzubüßen, brauchte man die Heiligen als Hilfskräfte, die man anrief, damit sie bei Gott baten, dass man sein Heil nicht verlor. Mit anderen Worten, niemand hatte damals Klarheit oder Offenbarung darüber, dass Er, Jesus Christus, unser Hoherpriester ist, der Mitgefühl hat mit unseren Schwachheiten; niemand verstand offenbar die Allgenugsamkeit des ein für allemal erbrachten vollkommenen Sühneopfers am Kreuz und das ES IST VOLLBRACHT! (Hebr. 10: 9-23)
      In vielen Kirchen gab es deshalb Altäre für zahlreiche Heilige, die man zu diesem Zweck anrief. In der Mansfelder Georgenkirche gab es 15 Altäre dieser Art für 15 „Nothelfer“. Obwohl Martin Luther 1516 in einer Predigt die plötzlich auftauchende und schnell sich verbreitende Vorliebe für einen besonderen Heiligen gleichsam als Modesache bezeichnet hat, hat er sich nichtsdestoweniger nach dem Anschlag der 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg am 31. Oktober 1517 wiederholt positiv über die Fürsprache der Heiligen geäußert. Gläubigen würde damit gerade in der Sterbestunde Trost erwachsen. (Bd. Eins, S. 20-27) [Achtung: Das war Stand der Offenbarung Martin Luthers im 16. Jhdt. Sein Auftrag bestand lediglich darin, die Werkgerechtigkeit des Katholizismus abzulehnen und die rechtfertigende Gnade aus dem Glauben allein (Römer 1:17) heraus- und neu auf den Leuchter zu stellen.]

      Damit wird deutlich, wie schwer es war und ist, sich von einer falschen Lehre zu befreien, die man über Jahr und Tag aufgesogen und ausgelebt hat. Das gilt auch für uns Heutige nicht weniger.
      Aufklärend schließlich die Bemerkung Luthers, er sei bis 1517 ein „rasender Papist“ gewesen, denn man stellt sich ihn immer nur als den standhaften Reformator von Worms vor.

      Zu der Rolle des Generalvikars Staupitz, der im jüngsten (britischen) Luther-Film fast wie jemand erscheint, der den reformatorischen Kern-Gedanken der Rechtfertigung aus dem Glauben quasi schon vorweggenommen hätte (so kam es mir jedenfalls vor) und ihn deshalb mit der Vorstellung eines gnädigen Gottes trösten kann. Gerade bei diesem Thema Staupitz erwehrt sich Scheel ganz nachdrücklich aller Versuche solcher Fachkollegen, die im Grunde keinen so großen Unterschied zw. der Frömmigkeit Staupitzens einerseits und dem reformatorischen Umbruch andererseits erblicken können (Bd. Zwei, S. 364-376).

      Im Folgenden möchte ich eine Zusammenstellung grundlegender Zitate Otto Scheels zum großen Wandel im Leben Luthers geben, in denen einmal das

      Ø Von Zweifel geplagte Mönchsleben, die Veränderung und ihre allgemein geschichtliche Bedeutung,
      zum anderen
      Ø Die große Entdeckung vom Römer 1, 17 beschrieben werden …
      „Ohne Heiligkeit aber durfte man nicht erwarten, vor der Gerechtigkeit Gottes zu bestehen. Der Sünder gehörte nicht zum Volke Gottes. …
      Nur dann hätte Luther wie seine Klostergenossen Zuversicht gefunden, wenn der schuldige Gehorsam gegen die erfahrenen Oberen und Doktoren der Stimme seines Gewissens Schweigen geboten hätte…. Der Zweifel …begleitete ihn auch fürderhin. Als das Gut, als das er später ihn begreifen durfte, noch nicht von ihm erkannt, wurde er immer noch zum Stachel seiner Tage. Er musste wissen, ob er gerecht und „angenehm“ sei, und erlebte die Ungewissheit. An dem für ihn entscheidenden Punkt blieb die Frage seines die Gerechtigkeit Gottes suchenden und über die Unvollkommenheit hinausstrebenden Gewissens ohne sichere Antwort. … Die Zuversicht, vor Gott zu bestehen, mit Tugenden und Verdiensten geschmückt, blieb das Ziel. …
      So blieb sein inneres Leben und damit sein Kampf um Gott und die Seligkeit unter der Herrschaft der Genugtuungsordnung. Die Spannung, die die Ursache schließlich aller Anfechtungen gewesen war, wurde nicht gelöst. … Luthers Seele reckte sich nach dem Unbedingten und kam nicht über das Bedingte hinaus. Sie verlangte nach der Vollkommenheit, die Bestand verleiht, und sah im eigenen Gewissensurteil die Bresthaftigkeit all ihres Tuns (= Mangelhaftigkeit, Gebrechlichkeit). Sie wusste, dass der Gerechte aus jenem Glauben lebt, der „angenehm“ macht vor Gott; aber wollte sie nicht lügen, so musste sie bekennen, dass sie nicht über die Würdigkeit verfüge, mit der sie vor Gott hintreten könnte. So waren, auch nachdem Staupitz eingegriffen hatte, Luthers Tage ein bebender Gang mit Gott.“ (Bd. II, S. 386-387)

      „’Die Gerechtigkeit Gottes’ (Römer 1, 17) steht im Mittelpunkt des vom Reformator als entscheidend beurteilten Erlebnisses. Dessen Leben zu einem Kampf um den gnädigen Gott geworden war, war eben dadurch zu einem Ringen um die „Gerechtigkeit Gottes“ geworden. Er ‚dürstete’ darnach, sie zu begreifen, sie wirklich als frohe Botschaft, als Evangelium zu verstehen. Oft genug hat sie ihn darum beschäftigt und schwer auf ihm gelastet, bis zu jener denkwürdigen Stunde, da er Gott ins Herz schaute, ihn sah, wie er war, und zu neuem Leben wiedergeboren wurde. Das kleine Wittenberg wurde der Schauplatz jenes inneren, unscheinbaren und in theologische Formeln gekleideten Erlebnisses, das sehr bald weltgeschichtliche Wirkungen gewinnen sollte und mit untilgbaren Lettern in die Religions- und Weltgeschichte eingegraben wurde. Doch noch bestimmter kann der Ort dieses stillen, aber bald von einer ganzen Welt vernommenen Geschehens angegeben werden. Der Reformator selbst hat ihn uns genannt. Es war der Turm des grauen Klosters in Wittenberg, genauer, das im Gartenturm befindliche Studierzimmer Luthers.
      Diese Ortsangabe, gegen die Zweifel nicht aufkommen können, hilft die andere Frage, wann denn das Evangelium entdeckt wurde, einigermaßen bestimmt entscheiden. … Seine (also Luthers) Mitteilung, ihm sei der Heilsweg des Evangeliums noch unbekannt gewesen, als er Doktor wurde, er also im Oktober 1512 noch nicht gewusst habe, was der Unterschied von Gesetz und Evangelium sei, gestattet keine sichere Verwertung. … Man müsste darum die Zeit vom Herbst 1511 bis zum Sommer 1513 offen lassen… Wann ungefähr Luther im sicheren Besitz der neuen Erkenntnis war, kann freilich bestimmt gesagt werden. In den Scholien (‚Scho·liә = erklärende Randbemerkung, Auslegung) zum 70. und 71. Psalm ist sie unbestritten enthalten. Das wäre ungefähr im Herbst 1514… Irgendwann in dem Jahre vom Herbst 1513 bis zum Herbst 1514… sah die Turmstube in Wittenberg jenes Erlebnis, das eine Welt in Trümmer legen und eine neue Welt aufbauen sollte.

      So folgenreich das Erlebnis in der Turmstube war, so unscheinbar war es selbst. Ihm fehlte alles Dramatische. Die Bekehrung zum Klosterleben hatte sich unter sinnfälligen Formen vollzogen und Luther das Ansehen eines zweiten Paulus verschafft, der gleichsam vor der himmlischen Erscheinung zu Boden geworfen war und dem Ruf von oben gehorcht hatte. Die Bekehrung zum Evangelium war das Ergebnis eines jahrelangen seelischen Ringens und ernsthafter Meditationen über Römer 1, 17. Die Stunde, die über Luther und die abendländische Geschichte entschied, hatte nichts Drängendes und Aufgeregtes. Fast wie im Gleichnis vom Senfkorn mutet der Anfang des Evangeliums an. Dem Mönch, der im Kampf um das geistliche und himmlische Leben gehorsam die Wege gegangen war, die Kirche und Kloster ihm gewiesen hatten, aber auch in jener Aufrichtigkeit, die die Vorstellung vom liberalen Gott als Gewissenslüge begreifen lernte, Zweifeln um des Gewissens willen die Tür öffnete und darum keiner Autorität die Flucht vor dem eigenen Gewissen zu rechtfertigen gestattete, fiel in einer Stunde bitteren Meditierens die befreiende und erlösende Erkenntnis zu. Nun durfte er die Frucht pflücken, die im unermüdlichen Ringen um das harte und furchtbare Wort herangereift war. In der wissenschaftlichen Vorbereitung auf seine akademischen Vorlesungen hatte er aufs Neue sich mit dem Wort beschäftigt, das immer ihm im Sinn lag, das ihn ‚alle mal’ erschreckte, wenn er es in Psalmen las und sang, das in seinem ‚Herzen ein Donnerschlag’ war, um deswillen er ‚dem Paulo von hertzen feindt’ war, alle Psalmen hasste, in denen es erwähnt wurde und das doch, wie er wusste und in stets neuem Ringen um den Sinn dieses Wortes bekannte, der Schlüssel zum Briefe Pauli an die Römer und zum Evangelium war. Aber er konnte mit diesem Schlüssel nichts anfangen. Denn ‚Gerechtigkeit Gottes’ war er gelehrt worden, ‚philosophisch’ als ‚AKTIVE’ Gerechtigkeit zu verstehen. Stieg das Wort vor seiner Seele auf, so sah er den Herrn, der nach dem Recht richtet, den Sünder bestraft, den Gerechten belohnt. … allem mönchischem Gehorsam zum Trotz stand er vor Gott und seinem eigenen Gewissen als Sünder da. …

      ‚Tag und Nacht meditierend’ und auf die Verbindung der Worte im Spruch Römer 1, 17 achtend, fing er an, die Gerechtigkeit Gottes als die zu begreifen, kraft welcher der Gerechte durch das Geschenk Gottes lebt, nämlich aus Glauben. Nun lernte er die Gerechtigkeit Gottes, die durch das Evangelium offenbart wurde, als ‚PASSIVE’ Gerechtigkeit verstehen, durch die der barmherzige Gott uns durch den Glauben rechtfertigt, wie geschrieben steht: der Gerechte lebt aus Glauben. Alsbald fühlte er sich wie neugeboren. Und so sehr er bisher das Wort Gerechtigkeit Gottes ‚gehasst’ hatte, so willkommen und lieb war es ihm hinfort. Der Spruch Pauli war ihm die Pforte zum Paradies geworden. … Berichtet er von der Wirkung auf sein Gemüt, so wird stets geschildert, welch schwere Bürde ihm abgenommen wurde. Er weiß, dass er damals seine ‚Wiedergeburt’ erlebte und fortan mit anderen Augen auf Gott und den Weg zu ihm blickte. Er ist ein neuer Mensch geworden, hat endlich den Willen Gottes erkannt und sieht sich und seine Aufgaben, Gott und die Schrift mit neuen Augen an.

      Doch auch das weiß er – wenigstens bekennt er es recht bald – , dass er in den Besitz einer seinen Zeitgenossen und der Scholastik fremden Erkenntnis gelangt ist. Schon in der ersten Vorlesung über den Galaterbrief preist er die ‚wunderbare und neue Definition der Gerechtigkeit’. Nicht nur ihm persönlich ist sie ungeheuer wertvoll – sonst hätte er ja nicht seine Entdeckung als seine Wiedergeburt beschreiben können – , er ist sich auch bewusst, seinen Zeitgenossen etwas voraus zu haben. … Was er vorzutragen sich berufen weiß, stellt er der Scholastik und der religiösen Praxis seiner Tage entgegen; nicht als Einfall oder Leistung seiner Vernunft, sondern als Verkündigung einer alten Wahrheit, als Erneuerung der Predigt Pauli, des ‚tiefsten Theologen’. … Das ist ihm von Anfang an deutlich gewesen. Nicht jedoch, dass sein neues Verständnis des Apostels den Katholizismus zerbrach.

      Noch jahrelang lebte er im Kloster und in der Kirche, ohne an ihren Grundlagen irre zu werden. … er habe über Papst, Konzilien und Universitäten so geurteilt, wie es üblich war. … Den Primat des Papstes und die kirchliche Schlüsselgewalt tastete der nicht an, dessen neues Verständnis Gottes und Christi für eine im religiösen Recht gegründete Schlüsselgewalt keinen Raum hatte. Das Messopfer zelebrierte ehrfürchtig immer noch der, dessen neue Anschauung vom Erlöser das Altaropfer sinnlos machte und in ihm eine Verleugnung der Offenbarung Gottes und der Erlösung, des neuen Verständnisses des Christentums als Religion musste verstehen lehren. Zum mönchischen Leben bekannte sich noch mit demütiger Inbrunst der, dessen paulinische Deutung des Evangeliums den Verheißungen des mönchischen Dienstes jeden Rechtstitel entzog. Als ob seine Entdeckung nur einem ganz engen Bezirk des seelischen Lebens gegolten hätte und im übrigen alles hätte bleiben können, wie es war.

      Im Wittenberger Erlebnis stieg der heimliche, aber schon lange wirksam gewesene Protestantismus seines innersten Wesens (seinem Gewissen zu folgen, GB) nach oben und trat als schöpferischer Gehorsam in die Erscheinung. Eingekleidet wurde das Erlebnis in Begriffe und Formeln der theologischen Sprache jener Tage. Aber durch die Wucht seiner inneren Größe redet es zu den Generationen, die da waren, sind und kommen werden. …Das verklungene Evangelium Pauli aller Überlieferung und allem Widerstande zum Trotz zu predigen, wusste er sich berufen. … In der eigenen Erlösung vernahm er den Auftrag an die Menschheit seiner Tage, die im Dunkel wanderte und im Irrtum der ‚Vernunft’ befangen war.

      Er weiß nicht bloß von Erlösung aus eigener Not, sondern auch von einer geschichtlichen Sendung, die den höchsten Gütern gilt. So erhebt sich sein Erlebnis in den Zenith des geschichtlichen Lebens. Denn dass alle Geschichte schließlich Heilsgeschichte sei, Christus und der Antichrist die Pole des geschichtlichen Lebens seien, war ihm wie seinen Zeitgenossen eine unbestrittene Wahrheit. …

      [Die herrschende Meinung damals] glaubte, Gottes Barmherzigkeit dann zu preisen, wenn sie feststellt, dass Gott mit den Sünden nachsichtig ist, sie nicht auf die Goldwaage legt oder gar sie ungestraft lässt (siehe der ‚liberale Gott’). Das heißt aber, die Barmherzigkeit Gottes herabzusetzen, statt sie zu preisen. [Um Gottes Barmherzigkeit zu rühmen und zu preisen,] muss man darum mit allem Eifer seine Sünden {heuchlerisch?} ‚mehren’ und ‚groß machen’. Denn je ernster man sich verurteilt und also den Zorn Gottes bejaht, desto besser ist man für die Barmherzigkeit und Gnade Gottes ‚geeignet’. … Statt vor dem ‚liberalen’ Gott stehen wir wieder vor dem ‚harten Mann’, wie das Gleichnis Jesu ihn schildert . … Aber nur in diesem Bekenntnis der Unwürdigkeit, Sünde und Schuld begegnet man der Barmherzigkeit Gottes. Gerade umgekehrt wie es die durch Augustinus herrschend gewordene Auslegung (gemäß dem katholischen Gottesgedanken) zeigte, rettet Gottes Barmherzigkeit den Sünder, nicht den Heiligen. … m.a.W. nur wer seine Schuld vorbehaltlos bekennt, nur wer mit Jesaja, David und Jona … aus Tod und Hölle ‚zu ihm schreit’, kann sich der Barmherzigkeit Gottes getrösten.

      … Die Anfechtungen sollen nicht [mehr] gesucht und die ‚Affekte’ sollen nicht mit allen Mitteln der Kunst und eines geistlichen Virtuosentums gesteigert werden. … Schwerer als jede gesteigerte, ‚erpreßte’ und darum ‚erdichtete’ Marter (die im Katholizismus als verdienstliches Werk der Demut gewürdigt wurde, vielleicht noch immer gewürdigt wird, GB) ist die Tatsache des auf ihm (dem Sünder) lastenden Zornes Gottes, dem er bejahend sich unterwerfen muss. … Aus dem Selbstgericht, vielmehr im Gewissensgericht, das keine Schonung kennt und keinen noch so schwachen und noch so vorsichtig begrenzten Anspruch gegen den Ewigen gelten lässt, ersteht der mit Gott lebende Mensch, wird der Sünder gerechtfertigt (vgl. Luk. 18, 10-14, GB). … Der Unwürdige – und nur er, weil nur er geeignet ist – wird der Barmherzigkeit teilhaftig; und der im Bekenntnis seiner Unwürdigkeit das von Gott gefällte Urteil oder Gericht anerkennt, wird, indem dies geschieht, in das Leben dessen aufgenommen, der die Wahrheit und Gerechtigkeit ist. So wird das schonungslose Bußgericht zu einem rettenden Gnadengericht, das richtende Urteil zum Evangelium und zur Gnade.

      Im Gericht des göttlichen Zorns, der die Sünde zermalmt, wird also der Gott entdeckt, der den Sünder sucht. Der richtende und verdammende Wille wird als rettender und gnädiger Wille offenbar. … Aus dem Zorn bricht die Barmherzigkeit hervor, die die Gemeinschaft mit dem Heiligen schafft. ‚Und so wird Gerechtigkeit’, gemäß der Offenbarung von Römer 1, 17.

      Dies neue Verständnis der Gerechtigkeit Gottes bedeutete eine Umkehrung des überkommenen religiösen und moralischen Urteils. … Auch das hatte er erfahren, dass die moralische Weltordnung die Genugtuung fordere. … Im ‚Gesetz der Vernunft’, das Genugtuung und Würdigkeit heische (fordere), hatte Luther dargestellt und [selbst] verpflichtend erlebt, was als Grundgesetz der moralischen Weltordnung und der höchsten überhaupt bestehenden Ordnung, der religiösen Lebensordnung, ihm entgegengetreten war. Darüber sich hinwegzusetzen, ja noch mehr, dies geheiligte Gesetz als Lästerung des ‚Willens Gottes’ zu erkennen und die höchste denkbare Ordnung, die des religiösen Lebens, von den Maßstäben der moralischen Weltordnung vollständig frei zu machen und nun erst die Verheißung von Leben und Seligkeit verbürgt zu wissen, war eine Revolution in der eigenen Seele wie auch im geistigen Leben des ganzen Abendlandes und der christlichen Welt seit den Tagen des römischen Klemens.

      … Nicht im Ringen um Verdienste, die den heiligen und gerechten Richter gnädig stimmen könnten, stellt sich ihm hinfort das religiöse Leben dar, sondern in der schonungslosen Feststellung der eigenen Unwürdigkeit und in dem rückhaltlosen Gehorsam gegen das aller moralischen Vernunft widerstrebende Urteil Gottes. … Die Umkehrung ist vollständig.
      Ob seit den Tagen Jesu und Pauli innerhalb der Menschheit, deren Geschichte Weltgeschichte war, eine radikalere Umwertung der höchsten Werte stattgefunden hat?

      Sie ist bis auf den heutigen Tag die große ‚Häresie’ (falsche Lehre aus der Sicht Roms) des Abendlandes geblieben. Über die in ihr enthaltene Antinomie (Gegensätzlichkeit) haben Empörung und Spott zugleich zu Gericht gesessen. Wer vom mittelalterlichen und katholischen Verständnis der Gerechtigkeit Gottes herkommt, muss in der Tat als logischen Widersinn empfinden, was Luther hier sich und den in seinen Spuren Wandelnden zumutet. Denn er fordert nichts Geringeres als die Anerkennung dessen, dass man Sünder und gerecht zugleich sei. … Aber dieser Widersinn, paulinisch gesprochen diese Torheit des Evangeliums ist die Leben schaffende Wahrheit, zugleich die Begründung des sittlichen Lebens, das allein als solches gelten darf. Was die moralische Vernunft als sittlich anerkennt, muss darum als sündig verworfen werden.

      Jeder ist, wie es in der Scholie (Auslegung) zu Psalm 31, 1 heißt Kind des Zorns und bedarf darum der Vergebung. Das aber geschehe nur durch Christus. Also werde niemand aus sich, sondern allein durch Christus gerettet. Das sei auch der Inhalt des ganzen Briefes Pauli an die Römer. … Denn er sage, dass der Zorn Gottes vom Himmel her offenbart werde, und ebenfalls Gottes Gerechtigkeit im Evangelium. Der Sinn sei, dass kein Mensch gewusst habe, dass Gottes Zorn auf allen liege und dass vor ihm alle in der Sünde seien. Erst durch sein Evangelium habe er (Gott) vom Himmel her die Offenbarung gebracht, wie wir vom Zorn gerettet würden und durch welche Gerechtigkeit wir befreit würden, nämlich durch Christus. Römer 1, 17 hat demnach Luther die Augen für die Sendung Christi geöffnet.
      Darum steht er auf festem Grund und kann nun allen Einwänden und Anfechtungen standhalten. Im Kreuz Christi ist uns das Gericht gezeigt worden. Von Gott verlassen, hat er (Jesus) ganz den Fluch der Sünde getragen und alle Schrecken des göttlichen Zorns erlitten. Selbst vor dem eingeborenen Sohn hat Gottes Zorn nicht Halt gemacht. Ernster und furchtbarer konnte er seine Heiligkeit nicht offenbaren als in der Gottverlassenheit des Gottessohnes, der ‚in der Passion ohne Vater war’. …

      Die Gerechtigkeit Gottes durch Christus ist darum Glaubensgerechtigkeit. Der Glaube ist die Antwort auf die Verheißung des Kreuzes, das ‚Auge’, das hinter dem strafenden Zorn die erbarmende Güte schaut und dem Wort der Verheißung sich unterwirft. Gerechtigkeit heißt darum Gott glauben, wie der Apostel Römer 4, 1 es kündet. Denn der Gerechte lebt aus Glauben. Er ist erlöst von der hoffnungslosen Arbeit eines Sisyphus und der Danaiden. Mit der Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit durch Christus ist die alte Welt untergegangen. Eine neue Welt ist erstanden.

      Zum ersten Mal seit den Tagen des Urchristentums klang wieder laut und rein das Zeugnis vom Gott Jesu und Pauli. … Mit dem Gottesgedanken Pauli trat er (Luther) gegen den Judaismus des Katholizismus auf den Plan und beschwor er das Verhängnis, das seit den Tagen des Frühkatholizismus auf der Christenheit gelastet hatte. Mit Paulus wurde wieder gepredigt, dass in das Leben mit Gott sich kein Recht einschleichen dürfe. In der höchsten Sphäre des Lebens, in der geistlichen, haben Recht und Vergeltungsordnung keine Heimstätte. Der katholische Christ ward
      irre an Gott, wenn er die Ordnung der Genugtuung und des Verdienstes nicht als Kundgebung des Wesens Gottes betrachten und dem gemäß den Verkehr mit ihm regeln durfte.

      Luther erkannte in dieser Gottesanschauung eine Schöpfung der natürlichen Vernunft und wagte es, aller Überlieferung zum Trotz, aber gestützt auf Paulus, jede Würdigkeit und damit jede Form des Rechts aus dem Verkehr mit Gott auszuschalten. (In katholischer Auffassung, GB) …ist das religiöse Leben darum nie etwas anderes als eine besondere Form des Rechtslebens, als Recht in der Sphäre des Gewissens. …

      Das Erlebnis in der Turmstube zu Wittenberg kehrte diese Ordnung in ihr Gegenteil um. …
      Nichts bleibt im Gottesgedanken zurück, was ‚rational’ wäre. Die Barmherzigkeit kennt keine Logik des Notwendigen und der Schuldigkeit. Ihr Kern ist die souveräne Wirkung und Mitteilung, auf die Ansprüche nicht gemacht werden und die als selbstverständlich nicht begriffen werden können. Der sich in der ‚Rechtfertigung’ offenbarende Gott ist der Gott des unbegreiflichen, aber durch und mit Christus für den Glauben Wirklichkeit gewordenen Erbarmens; derselbe Gott, dessen unerforschlicher Wille die Welt geschaffen hat. Es ist nicht selbstverständlich und begreiflich, dass der Menschheit der Erlösungswille Gottes offenbart wird; und es ist nicht selbstverständlich, dass der einzelne, von Gottes Erbarmen überwältigt aus der Welt der Finsternis und der Sünde herausgehoben, in das Reich seines lieben Sohnes versetzt und mit der Kindschaft begabt wird. …

      Das ‚Mittelalter’ wurde entrechtet und entwurzelt, als der ursprüngliche Sinn von Römer 1, 17 entdeckt wurde.
      Aber der es entwurzelte, wusste noch nicht, was alles geschehen war. Er beanspruchte nur das Recht auf Gehorsam gegen den Gott, der seiner Seele sich offenbart hatte und dessen Offenbarung Weisung und Gebot war. … In eine fast unscheinbare Formel hatte er seine Entdeckung gefasst. Aber sie umspannte eine neue religiöse Welt. Indem er in schöpferischem Gehorsam ihr treu blieb, wuchs aus dem unsichtbaren Leben der Seele mit Gott eine neue Ordnung für die Welt der Erscheinungen heraus.

      Zur religiösen Leitidee des Urchristentums zurücklenkend und ihr mit der ganzen Entschlossenheit eines Gott verpflichteten Gewissens sich anschließend, sollte er langsam, aber sicher die mittelalterliche Verbindung des Geistlichen mit dem Weltlichen auflösen und dadurch auch die sichtbare Welt neu gestalten. …

      Der Mönch, der noch wenige Monate vor der Entdeckung die, wie er meinte, nur noch kurze Spanne seines Lebens in der stillen Zelle zubringen wollte und dort im geistigen Gebet sich zu verzehren Gefahr lief, wurde unter dem Zwange seiner Professur und im Gehorsam gegen das ihm offenbarte Evangelium zum Schöpfer eines das Abendland neu gestaltenden und damit die Weltgeschichte bewegenden Lebens.“

      [Ab S. 3 unten wurde die Zusammenstellung entnommen aus Bd. II, Seiten 568-598.]

      Abschließend:
      Søren Kierkegaard: Man kann sich auf zwei Arten irren:

      1. Indem man glaubt, was nicht wahr ist

      2. Indem man sich weigert zu glauben, was wahr ist

      Und ich möchte hinzufügen:

      3. Indem man sowohl das erste wie das zweite tut. Das ist der doppelte Irrtum.

      Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 21. Januar 2017 um 14:32 //

        . . .
        johnny zitiert Søren Kierkegaard:
        .
        „Man kann sich auf zwei Arten irren:

        1. Indem man glaubt, was nicht wahr ist

        2. Indem man sich weigert zu glauben, was wahr ist“ (Ende Zitat)

        Und ich (johnny) möchte hinzufügen:

        3. Indem man sowohl das erste wie das zweite tut. Das ist der doppelte Irrtum.
        .
        Den größten Irrtum begehen BEIDE gemeinschaftlich:
        .
        Anstelle von „glauben“ – sich doch besser mit eigenen Augen & Ohren echt „schlau zu machen“ & zu PRÜFEN was Sache ist!
        .
        Echtes WISSEN aus eigenem ERLEBEN – schlägt JEDEN Glauben!
        .
        DARUM sprechen wir ja auch immer von den „GLAUBENS-KRIEGEN“ – aber niemals von WISSENS-KRIEGEN.
        .
        Jemand der WEISS, daß er ein GEISTIGES WESEN ist – weil er seinen Körper nur ein einziges Mal wissend, sehend & hörend verlassen hat – der hat niemals wieder an irgend einem „Glauben“ Interesse – denn echtes WISSEN schlägt JEDEN „Glauben“!
        .
        Immer!
        .
        Echtes WISSEN ist also das höhere Ziel.

      • Zitrone // 21. Januar 2017 um 14:43 //

        Zitat @Jonny

        …“Sie hat keinen Geist, kann folglich auch keine Absichten und Ziele haben.“

        Vielleicht mögen Sie eines Tages begreifen, daß die Erde, wie jeder andere
        Himmelskörper auch, nicht nur ein physischer Körper ist, den Sie mit den Sinnen
        wahrnehmen, sondern ein lebendiges, beseeltes und GEISTIGES Wesen.

        Allerdings wundert mich Ihre Aussage kaum! Hatten Sie nicht vor einigen
        Jahren den Tieren, die Seele abgesprochen?

        Das Beste wird wohl sein, dieses Irrenhaus, welches sich Kommentarbereich
        nennt, schnellst möglich zu verlassen.

      • @KBM Sie haben ja kürzlich erst bekannt, daß Sie alles erst mal von hinten her lesen, um zu beurteilen, ob es sich lohnt, alles Vorangegangene auch zu lsen. Dabei entging Ihnen heute aber, daß das abschließende Statement, das Sie sich nur herausgerissen haben, kein Chance hat verstanden zu werden, ohne daß Sie sich der Mühe unterziehen, das Vorangegangene sich bemühend, also mit geistiger Anstrengung = verstehend zu lesen.
        Mir ist völlig klar, lieber KBM, daß Sie dieser Korrektur widersprechen werden; aber das wird nichts daran ändern, daß es eben nur so sinnvoll ist.
        Übrigens: Meistens lese ich Ihre Beiträge vollständig und kann sie durchaus verstehen; allerdings sind die Prämissen nicht die meinen, und ich halte sie für verkehrt.
        Denn entscheidend ist überhaupt nicht, ob meine Seele oder ICH meinen Leib verlassen kann (und wie am einfachsten), sondern entscheidend ist allein, wohin die Seele geht, wenn ihre Stunde gekommen ist. Und da gibt es nur Himmel oder Hölle. Das hat Martin Luther geglaubt, und dessen sollten wir uns hier erinnern.

      • Conrath // 21. Januar 2017 um 15:29 //

        @Johnny

        Entschuldigen Sie meinen Einwurf/ Beitrag zum Thema Luther – Steiner, immerhin zwei deutschsprachige Koryphäen.

        „So folgenreich das Erlebnis in der Turmstube war, so unscheinbar war es selbst. Ihm fehlte alles Dramatische. Die Bekehrung zum Klosterleben hatte sich unter sinnfälligen Formen vollzogen und Luther das Ansehen eines zweiten Paulus verschafft, der gleichsam vor der himmlischen Erscheinung zu Boden geworfen war und […]“ Zitatende J. (nach wem zitiert?) Das alles liest sich anderswo erheblich realistischer, siehe unten Appel.

        Jedenfalls ist der fremde oder eigene Text eine der 80 % Hagiographien oder Verrisse zum Thema Luther ja oder nein, der Rest beansprucht das Thema zeitgeschichtlich und einfühlsam, religionsphänomenologisch zu erfassen.

        Sehr zu empfehlen ist das Buch der Quereinsteigerin Sabine Appel zu Luther im Kontext zu seinem Gegen- / und teilwiese auch Mitspieler, Heinrich VIII, zu dem Vermittler Erasmus und den vielen anderen, insbesondere den machtpolitisch agierenden Landesfürsten: ‚König Heinz und Junker Jörg:
        Heinrich VIII. gegen „ „
        Luther gegen Rom (gegen Heinrich)

        Es ist eben grundfalsch, bzw. führt in die Irre von Apologie und Hagiographie, ob bei Steiner, Luther, Marx oder wem auch immer, wenn man diesen Menschen unmittelbar die große Wirkung zuschreibt, die sie dann, rein zeitfolgend, perspektivisch einnehmen.

        So wie es jetzt etwa bei dem Immobilienkönig ist, der gerade ein Paradigma sprengt oder bald umgebracht wird, eines aber nicht kann, die Geschichte aus sich heraus zu formen. Das ist ein regelmäßig sich einstellender Beurteilungs-/ Schlußfolgefehler, so wie wir einen geraden Besenstil im Wasser eingetaucht als geknickt beurteilen. Der Besenstil veranlasst diese Phänomen, aber bewirkt ist es vom Brechungsindex der lichtdurchlässigen Substanz und ihrer Wechselwirkung im Gesamtkontext.

        Was ist nun die lichtdurchlässige, katalytische Funktion bei großen Erfindern, Lehrern, Religionsstiftern und Propheten. es ist der Umstand, zu einem besonderen Moment an einem besonderen Prozess teilzunehmen, wobei der Prozess regelmäßig viel größer ist, als er im Einzelereignis zu sein scheint. Das ist es, was uns immer wieder verwirrt, ich schließe mich da voll ein. Und der Materialist reduziert den Zusammenhang auf Gesellschaftlichkeit des Menschen, der kritische Spiritualismus erweitert den Zusammenhang zur höheren ‚Gesellschaftlichkeit der Intelligibilität der Schöpfung‘ überhaupt, (etwa bei Kant und Swedenborg und sehr vielen anderen).

        Jede der scheinbar erst (nur) Luther unterstellte Tat, gab es schon vorher/ woanders, Vulgata-Übersetzungen in verschiedene Volkssprachen, Kritik an der Fürstbischöflichen Machtausübung der Kirche, Spekulationen zur Stellung des Menschen zu einer Schöpfungskompetenz, in personaler oder allgemeiner Form vorgestellt. Alle diese Kombinationen waren bekannt und Flossen bei Luther auch in hoher Widersprüchlichkeit zusammen. So steht er nicht, wie Zwingli, Calvin, oder die Hutterer oder Erzkritiker Hus, einfach gegen das Kirchenregime und seine Dogmatik, sondern nur gegen seine Ablashandelspraxis. Dogmatisch hat Luther viele Kirchendenker rechts, hier konservativ-augustinisch überholt, was die Geringschätzung des menschlichen Anteils an der Erlösung betrifft. Und auch Gleichungen wie:
        Sozialismus + Schwerindustrie + Elektrifizierung = Sowjetdoktrin
        oder
        Individualismus + Aufklärung + Handelskonkurrenz der Fürstentümer = Protestantismus
        sind zu simpel, eben unterspezifisch oder unterkomplex, gegen ihre Faktoren/ die beteiligte Wesensganzheit. Appel zeigt dies mustergültig anschaulich auf.

        Jeder der Einzelbeteiligten hatte keine Ahnung und Absicht ein größeres geschichtliches Beben loszutreten. Heinrich, der aus persönlichen Rosenkriegen schließlich in europäischen Machtkonstellationen der Religion denkend und handelnd, daraus die anglikanische Kirche schuf und damit seiner Tochter, er mühte sich ja mit seinen 6 Ehefrauen um einen rechtsfähigen Thronfolger, nicht eine Thronfolgerin, erreichte etwas, was er nie anstrebte, ebenso Luther oder auch der abgabenkritische, philosophierende Wanderprediger Joshua.

        Hmmm,,,
        hatte Augustinus dann doch wieder recht, mit seinem Fatalismus der Vorherbestimmtheit bereits in Gott, vor der Geburt und Schöpfung?

        Nein, entschieden nein, weil es bei Augustinus ab 397 überhaupt keinen agierenden Menschen gibt, dieser sich bei ihm in seinem Werk auflöst und Luther daraus das Notkonstrukt von der sich selbst geschriebenen Schrift und ihrer Autorität bastelte. Alle anderen Argumente hatte sich der Augustinermönch vorher selbst abgeschnitten.

        Das alle heiligen Schriften mühselig kompiliert, verworfen, neu kompiliert und kanonisiert, wieder getrennt usf. wurden, vernachlässigte Luther. Das es Schrift nicht ohne Intention und rezipierende Interpretation gibt/ geben kann, passte ihm nicht in den Kram, war erst in Umrissen, etwa bei Thomas von Aquin, in seiner ausgebauten Seelenlehre mit Teilfreiheiten, zu finden.

        Luther verhalf dem mittelalterlichen Dogmatismus, gegen seine Absicht, zu neuem Ansehen.

        Steiners östliche Reinterpretation von neuen, geschichtswirksamen übersinnlichen Körpern, Leibern, Seelengliedern und Mentalfunktionen und deren Rückprojizierung in die Geschichte, als ‚Zeitalter der Bewusstseinsseele, Verstandesseele usw…‘ war ein synkretistischer Versuch, nicht mehr.

        Heute kann die Gesamtlage durch ideengeschichtliche Systematisierung viel besser erfasst werden, wenn sie mit der Bescheidenheit und Anerkennung der paganen und schamanistischen Kulturtechniken einhergeht, die den staatsbildenden Hochreligionen vorangingen und in ihnen fortbestehen.

        C.G. Jung ist dann nicht ein sozusagen Sorrosgetriebener (Hubi) Mechaniker, oder verrückter NWO-Tüftler, sonder er wiederentdeckt die innere Konsistenz der alchymischen Bilder und Konzeptionen und beschreibt die Archetypenbildung im Menschen aus echten Feldstudien und Beobachtungen, einschließlich Selbstbeobachtungen!

        Also kurz gefasst:
        Mit Lutherhagiographie Steinerapologetik zu argumentieren oder abzustreiten, oder umgekehrt, macht einfach methodisch keinen Sinn, verhilft zu keiner neuen Arbeitsweise und bleibt ergebnislos, mMn.

      • @Zitrone
        „Vielleicht mögen Sie eines Tages begreifen, daß die Erde, wie jeder andere Himmelskörper auch, nicht nur ein physischer Körper ist, den Sie mit den Sinnen wahrnehmen, sondern ein lebendiges, beseeltes und GEISTIGES Wesen.“
        Schon beim Niederschreiben war mir klar, wer da widersprechen würde. Nämlich diejenige, die eine solche Häresie glaubt.
        Sie erinnern sich durchaus richtig, daß ich dem Tier die Seele absprach, was Sie ja schon damals nicht akzeptieren wollten.
        Das Tier hat einen Geist, aber keine Seele. Das ist zu unterscheiden.
        Nur der Mensch hat einen Seele UND einen Geist.
        Mit dem letzteren ist er auch ein Sünder und widersteht dem Worte Gottes, der Heiligen Schrift, und liebt alles, was dem widerspricht. Nun sollte klar geworden sein, woher dieser Geist kommt.
        Das Tier kann NICHT sündigen und keinerlei Verbrechen begehen.

      • @conrath Vielen Dank für Ihr Bemühen, auf die nur von Ihnen so empfundene „Hagiografie“ zu reagieren. Eine solche Kategorisierung läßt ja immer auch den Rückschluß auf den Nutzer und den Grad seiner Erkenntnis zu, oder? Mit so einer Einteilung kann man letztlich jede Wahrheit leugnen. Mal ehrlich: Ist das nicht bloß ein ebenso beliebter wie simpler Trick?

        „Es ist eben grundfalsch, bzw. führt in die Irre von Apologie und Hagiographie, ob bei Steiner, Luther, Marx oder wem auch immer, wenn man diesen Menschen unmittelbar die große Wirkung zuschreibt, die sie dann, rein zeitfolgend, perspektivisch einnehmen.“
        Bleiben wir mal ganz geerdet, conrath: Man nennt sowas Wirkungsgeschichte, egal, wie sie zustandekam.
        Scheel hat sowas auch nie behauptet, im Gegenteil. Den Text bitte genau und aufmerksam lesen. Sie werden dort was finden? Daß es ein „Werk Gottes“ war!
        Dies entkräftet Ihren Einwand vollständig.

        „So wie es jetzt etwa bei dem Immobilienkönig ist, der gerade ein Paradigma sprengt oder bald umgebracht wird, eines aber nicht kann, die Geschichte aus sich heraus zu formen.“

        Ich biete ihnen eine andere Sicht an: Ganz gleich, ob er das kann oder nicht (ich selbst glaube auch nicht, das „er“ das kann), er muß selbstverständlich so reden. Denn das ist sein EGO, sein Selbstbewußtsein, sein epochaler Mut. Mehr noch, die Menschen müssen diese Projektionsfigur haben. Das alles wird gebraucht, damit eine bestimmte Wirkung erreicht wird.
        Das Paradigma wird meiner Überzeugung nach tatsächlich gesprengt. Die Gegner liefern nur noch Rückzugsgefechte.
        Doch Vorsicht: Was wunderschön aussschaut und sich begeisternd anhört, zumal damit mindestens 8 Jahre unverfrorene Lügen fortgewischt werden, kann auch einem unerkannten, noch schrecklicheren Zweck dienen. Ich weiß, das klingt paradox.

      • Conrath // 21. Januar 2017 um 17:02 //

        @Johnny

        Warum sollte ich nicht zwischen Wirkungsgeschichte und Hagiographie unterscheiden, das eine kann sehr wohl ohne das andere auskommen, aber nicht umgekehrt. Hagiographien sind Gegenstand der Wirkungsgeschichte, was denn sonst?

        Und das sich um Luther (und auch um Steiner) eine mächtige, vielleicht die bisher folgenreichste Hagiographie und ihre Resonanz und Ausdeutungsvielfalt gelegt hat, ist doch unbestritten, verschieden Apologetik einbezogen.

        Das von mir eingeführte Merkmal, (staats-)kirchlich vermittelte oder (pagan-schamanistisch) unvermittelte Spiritualität, ist doch diskursfähig, nehmen Sie den Bezug doch auf, dann ist er auch wirksam.

        Die Legendenbildungen um Luther sind sehr dicht und die von mir angeführte S. Appel lichtet diese altbekannten Legenden, wie viele andere Autoren auch, zeigt ihren menschlich nachvollziehbaren Kern.

        Luther an der Seite seiner starken Katharina, seine unglaublich gewagte Schrift an König Heinrich, das alles deutet auf eine Persönlichkeit hin, die Eigenständigkeit lebt, so wie Luthers Mitstreiter, Mitgegener und Streitfreunde.

        Nehmen Sie nur den einen Moment, Luthers Ersatzautorität, die Lutherische Schriftgläubigkeit. Sie war schon vorgeprägt im kulturellen Raum, an Luther hat sie sich aber musterhaft und beispielgebend ausagiert, da haben Sie den Übergang vom allgemeinen Kulturprozess zum Einzelnen.

        Und Ihre Skepsis zu Trump.

        Natürlich teile ich die mit Ihnen, niemand gibt uns eine Garantie, das nicht alles noch schlimmer kommen kann. Aber selbst Garantien sind keine absoluten, absicherbaren Gewissheiten.

        Luther ist darin Vorbild, eigentlich mitten im Paradox auszuharren und ein Hoffen auf göttlichen Zuspruch nicht auszuschließen. Alles weitere darüber hinaus ist unzulässiger Anbau, Ausbau, Tand, auch in seinem eigenen Grundverständnis. Wichtig allein ist, dass ihm implizit klar wurde, dass seine Entscheidung maßgebend ist, nicht vom Ergebnis her, sondern von der Zuständigkeit her, also von ihm selber her. Insofern überbietet er seinen Lehrmeister Augustinus. Gott, so glaubt Luther, überschirmt sogar seinen unsicheren paradoxen Glauben. Dies findet sich in der reinen Anekdote der Wörtlichkeit von ‚Hier stehe ich und kann nicht Anders’, wie es in Worms so gar nicht gesagt wurde, die Verhandlung war viel kürzer und die Interessenverknüpfungen streiften die Glaubensdinge nur peripher, es ging um Machtabgrenzungen zwischen Fürsten, Bischöfen, dem Kaiserreich, zwischen Königen und Papsttum.

      • @conrath
        Diese endlose Scrollerei verdirbt das Vergnügen! Was füf ein dysfunktionales System.
        ————–
        „Und dass sich um Luther (und auch um Steiner) eine mächtige, vielleicht die bisher folgenreichste Hagiographie und ihre Resonanz und Ausdeutungsvielfalt gelegt hat, ist doch unbestritten, verschieden Apologetik einbezogen.“

        Das ist Geschichte, heute ist das alles vergessen. Luther ist für die EKD eine große Peinlichkeit – wußten Sie das etwa nicht? Der feministisch doppelnamige Zeitgeist-Theologe und Vorsitzende Bedford-Strohm kann mit dem 500jährigen Jubiläum nur dadurch umgehen, daß er es im „ökumenischen Geiste“ zusammen mit dem Antichristen in Rom begehen will, und freut sich, daß der Jesuiten-Franzi dem nicht widerspricht. Noch Fragen?

        Das ist der Grund für die Auszüge aus dem großen Werk von Otto Scheel, die Sie offensichtlich nicht gelesen haben, obwohl sie Ihnen hier so mundgerecht serviert wurden. Sonst hätten Sie erkannt, daß man nach diesem Werk keine XY mehr braucht.
        Schaun Sie, conrath, Sie sind ein Steinerkenner, dessen Behauptungen hier unter einem Artikel über Luther eigentlich gar nichts verloren haben. Man meint, man ist im falschen Film.

        Und lassen Sie mich dazu noch ein zugespitztes Wort schreiben:
        Wer sich so lange und angelegentlich mit der Anthroposophie beschäftigt hat, kann die Reformation und die Gerechtigkeit aus dem Glauben gar nicht verstehen. Das eine macht das andere unmöglich. Rudolf Steiner ist einer der schlimmsten europäischen Häretiker ggü. dem Evangelium und hat mit Jesus Christus ebenso wenig zu tun wie der Papst von Rom.

        Dies Statement hindert mich nicht, Ihnen dennoch ein erholsames und angenehmes WE inmitten Ihrer Lieben zu wünschen.

      • @Johnny:

        So ein Beitrag führt zu ‚extreme scrolling‘ und das nervt tatsächlich!
        Ranma

  25. Conrath // 21. Januar 2017 um 11:08 //

    @Zitrone

    „Der Krieg wird deshalb so lange in irgendeiner Form dauern, bis Deutschtum und Slawentum sich zu dem gemeinsamen Ziele der Menschen-Befreiung vom Joche des Westens zusammengefunden haben.“

    Steiners Analyse der Weltlage ist mMn zutreffen, aber nicht alle seiner Prämissen stimmen dazu. Einige sind widersprüchlich. Hätte Steiner rein goetheanistisch, also vom Phänomen her bestimmt, mit seiner Analyse gegen den, auch damals schon tiefen Handelsstaat England und seinen Anhang, die USA, argumentiert, dann wäre ihm auch heute noch vollständig zuzustimmen und Steiner stände mit klugen Kritikern der Gegenwart in einer Reihe, wie Lafontaine, Wagenknecht, D. Ganser, W. Rügemer, M. Broecker, R. Rupp. Aber er glaubte, dass es Sonderpositionen in der Welt gäbe, spirituelle Formate und Aufgaben, die ihn gegenüber den anderen in eine Bevorzugungslage bringen, bewirkt durch die geistige Welt, durch ihr wesenhaftes Personal ausgeführt. Er formulierte das dann immer wieder so, dies und das ist angenommen/ abgelehnt von der geistigen Welt. Aber das gilt allgemein für all unser Tun und Lassen, das hat sich bei Steiner verwirrt, verwirrt auf einer hohen Stufe komplexer Kulturvorstellungen.

    Das einmal zu meiner Position, ich hatte die entsprechenden gelben Leinenbände der GA bereits in Gruppenarbeit seit den 90-igern studiert und Ihr Zitat ist nur für die, Steiner nicht kennenden, Foristen neu oder überraschend aktuell. Aber es gibt einen Unterschied, den Steiner selber zu verantworten hat. Er ist nicht bei Fichte und Hegel geblieben, hat sich auf die Seite der praktizierenden Geist-Sonder-Bündler begeben, erst als Sekretär der deutschen Theosophen (brauchte damals dringend regelmäßige Einkünfte), dann nach seiner Abspaltung mit der ersten Kölner, später zweiten Dornacher Gruppierung.

    Was ist das gemeinsame Credo der Theosophen, Freimaurer, Weltverbesserer und sagen wir der radikalen Jesuiten, der NWO-verrückten (Sorrosformat)?

    Es ist die etwas sehr unbescheidene Grundansicht, dass wir als Menschen die Schöpfung mit unseren Ritualen, unseren Ansichten, unseren Programmen, ob NWO, Scientologen, oder sonst was, korrigieren müssten, umstimmen könnten. Nein, das müssen wir so nicht und wir haben daher Unrecht, wenn wir das Verhältnis jedes Einzelmenschen zum Schöpfungsgrund irgendwie kanalisieren und formbestimmt in unsere Verfügung nehmen wollen. Das ist der Abrisspunkt zu diesen alten, sagen wir Manipulationsspiritualisten. So gut das alles auch gemeint sein mag, und es hat sich ja historisch langfristig durch Opferriten entwicklet, immer enden diese Bestrebungen, heute zunehmend, letztlich in Abgrenzungswidersprüchen, Streit und schließlich Krieg, offener Krieg und auch kryptisch vorbereiteter.

    Insofern handelte und agierte Steiner widersprüchlich. Seine Analyse zu kryptischer Politik trifft zu, aber er hat sich selber nicht daran gehalten, hat es aber immerhin versucht. Ich prügele deswegen nicht auf Steiner oder alle Spirituellen ein, bin immer wieder überrascht, wie weitsichtig seine Einschätzungen waren, soweit er nicht einem Omnipotenzirrtum unterlag. Diese Kritik an Steiner ist aber zugleich eine Kritik gegen jede Form von exkludierender theologisch-politischer Pragmatik. –

    Der angemessene Standpunkt, wie ich ihn vertrete, ist der, dass eben jeder Mensch sich selber aufklärend mit den wirklich exis- und insistierenden Helfern seiner Biografie und seiner Mitwelt, einigt und so heterarche Spiritualität lebt.

    Ein gutes Beispiel dafür ist Broeckers oder Autoren wie Christian Rätsch oder auch die beiden I-Ging Reformerinnen Moog und Anthony. Wer so mit (s)einer gewachsenen Religion umgeht, immer im Wissen darum, dass die Exklusionsvorstellung eine vorsätzliche menschliche Täuschung ist und erst überwunden werden muß, so wie ein Kind bestimmte Urteile erst benötigt um sich zu entwickeln, die es dann später im guten Sinne überwindet, so hätte Steiner seinen Ausflug in die spirituelle Pragmatikergilde besser nicht gemacht, aber so hat er wichtige Erfahrungen gesammelt, das ist dann auf’s Ganze gesehen auch wieder wertvoll, nur sollten wir heute nicht seinen Fehlern nachlaufen, sondern seinen Stärken, wie bei jedem anderen Menschen auch.

    • Karl Bernhard Möllmann // 21. Januar 2017 um 12:10 //

      . . .
      ZITAT @ Con:
      .
      „Was ist das gemeinsame Credo der Theosophen, Freimaurer, Weltverbesserer und sagen wir der radikalen Jesuiten, der NWO-verrückten (Sorrosformat)?

      Es ist die etwas sehr unbescheidene Grundansicht, dass wir als Menschen die Schöpfung mit unseren Ritualen, unseren Ansichten, unseren Programmen, ob NWO, Scientologen, oder sonst was, korrigieren müssten…“ (Ende Zitat)
      .
      Wieder so ein unqualifizierter Rundumschlag GEGEN das GEISTIGE Universum – perfekt GETARNT hinter Con’s EINHEITS-GEBRÄU – mit unendlichen Aufzählungen von Namen, Etiketten & Eitelkeiten, die ALLES behaupten & NICHTS beweisen.
      .
      WER den Begriff der göttlichen „Schöpfung“ mit „Ritualen“, „Ansichten“ & „Programmen“ vermanscht, und Begriffe wie die Neue Welt Ordnung „NWO“ und die „Scientologen“ dann quasi als „Gewürz“ über seine ungenießbare Pampe streut – DER darf sich nicht wundern – wenn seine unausgegorenen Ansichten als „verrückt“ in die Ecke der Chaos-Theoretiker, Auftragsschreiber & prostituierten Psychopathen verortet werden . . .

      • Conrath // 21. Januar 2017 um 15:43 //

        @KBM

        Betrachten Sie es einfach mal ideengeschichtlich, dann gehen Sie mit der richtigen Komplexität um.

        Allen genannten Ansichten ist die Hybris gegen die unmittelbar erfahrbare Schöpfung gemeinsam, darum geht es, auch wenn Sie es hier simpel zerreißen wollen.

        Die positiven Gegenbeispiele übersehen Sie dann, denn das würde Ihr Zerreißen beenden oder aufzeigen und Sie zu Fragen kommen lassen.

        Wir sind immer schon Teil der Natur und des Geistes, aber wir fühlen uns gerne allmächtig. Bescheiden wir uns jedoch darauf, dass wir immer schon unser Leben vorfinden und unser Bewusstsein an dem unserer Eltern und Mitwelt entfaltet wird, dann ist eine Basis gelegt, gegen Beliebigkeit, Relativismus, Materialismus und Nihilismus.

        Steiner hat dogmatisiert, dass es erforderlich ist, der Schöpfung aufzuhelfen, durch Grundsteinsprüche, Symbolnaturalismus usw… Hätte er sich begrenzt darauf, dass dies legitime Formen einer Allgemeinen Potenz im Menschen sind, und nicht das Spezifikum, das geistige Eigentum nur der Anthroposophengruppe, dann wäre meine Kritik nicht erforderlich. Aber alle Religionen haben bisher Ausschließlichkeitsforderungen und Ansprüche geltend gemacht, darum geht es mir, Herr Möllmann, beachten Sie doch bitte auch das gestellte und behandelte Thema.

      • Zitrone // 21. Januar 2017 um 16:17 //

        @Conrath

        …“und nicht das Spezifikum, das geistige Eigentum nur der
        Anthroposophengruppe, dann wäre meine Kritik nicht erforderlich.“

        Das Gegenteil ist wahr:

        http://www.steiner-klartext.net

    • Zitrone // 21. Januar 2017 um 14:58 //

      Kleiner Auszug aus dem ersten Memorandum, welches Rudolf Steiner auf Bitten Otto
      Graf Lerchenfelds, des Bruders des bayrischen Gesandten in Berlin, im Juni 1917
      verfasste.

      „Der Krieg wird aus den hinlänglich bekannten Ursachen von seiten Frankreichs
      und Rußlands geführt. Und er wird von der Seite Englands lediglich als
      Wirtschaftskrieg geführt; aber als Wirtschaftskrieg, der ein Ergebnis ist von
      alledem, was in England sich seit langem vorbereitet hat. Gegenüber den
      Realitäten der englischen Politik von der Einkreisung durch König Eduard
      und ähnlichen Kleinigkeiten zu sprechen ist so, wie wenn man einen Knaben
      von einem Pflocke weglaufen sieht, der nachher umfällt, und dann sagt, der
      Knabe habe den Pflock zu Fall gebracht, weil er an ihm etwas gerüttelt habe,
      während in der Tat der Pflock längst so beschädigt war, dass es von seiten des
      Knaben nur eines geringen Anstoßes bedurfte, um den Fall schließlich herbeizuführen.

      Die Wahrheit ist, dass England seit vielen Jahren es verstanden hat, eine aus
      den realen Verhältnissen Europas heraus orientierte Politik zu treiben in einem
      Sinn, der ihm günstig schien, der wie eine im naturwissenschaftlichen Charakter
      gehaltene Ausnützung der vorhandenen Völker- und Staatenkräfte war. Nirgends
      außer in England trug die Politik einen ganz sachgemäßen, in sich
      zusammenhängenden Charakter. Man nehme die auf dem Balkan treibenden
      Volkskräfte, man nehme hinzu, was in Österreich spielte, und man schaue von
      dem aus auf das, was in eingeweihten Kreisen vorhandene politische Formeln in
      England waren.

      Erbauliches Wochenende allerseits!

      • Conrath // 21. Januar 2017 um 17:25 //

        @Zitrone

        Nun, das hatte ich auch einmal, sogar recht lange angenommen, das die Anthroposophen ein bestimmtes geistiges Eigentum verwalten, aber es ist ein Irrtum gewesen, ein Beispiel für ‚spirituellen Kapitalismus‘ oder auch für ‚spirituellen Materialismus‘ (diese Kritik/ Begriffe habe ich nicht erfunden). Das Gegenteil ist der Fall.

        Schenkende Tugend ist die Leiteigenschaft der, den Menschen begleitenden, intelligiblen Wesenswelt. Die schenkt, aber nach inneren Prinzipien, denen wir uns nur annähern können, genauso wie die anderen sich diesen Prinzipien annähern. Aber wir verdanken unsere Entwicklung der Teilhabe an der Engel oder Prinzipienwelt (aber vorsichtig, lebendige, überzeitliche, monadische Henaden (Henologie).

        Steiner darin falsche Eigentumsanspruchnahme vorzuhalten bedeutet nicht, dass der Inhalt des von ihm, als Eigentum praktisch Verhandelten, damit vollständig aufgelöst oder obsolet sei. nein, aber er ist von Steiner ausgeliehen, adaptiert, lesen Sie Proklos und schauen Sie, wie der Hellenismus und die orientalischen Staatskulte verschmolzen wurden im 4. Jahrhundert, davor im Mithraskult usw…

        Die 9 Hierarchien von Wesenheiten finden sich bei Proklos systematisiert, 800 Jahre nach Platons Akademiegründung und beim Pseudo Dionysius ist es eben literarisch weiterverarbeitet, ebenso viel später bei Dante und den späteren Neugnostikern. Die römisch-katholische Kirche hat auf diese Kulturfundamente aufgebaut, hat sie nicht geschaffen.

        Aber auch ältere, pagane Systeme kannten schon die neunstufige Wesenswelt auch in Nordeuropa und Nordasien, also Steiner hat das alles aufgegriffen, ziemlich spät. Er wollte es vor dem Materialismus retten, dem er Jahre zuvor selber begegnet war, konkret in der Verehrung Nietzsches, Ernst Haeckels, und den existenzialistischen Dichtern im Cafe Griensteidl, ich gehe da gerne hin, es ist leider komplett restauriert, aber immerhin kann man dort gut ausspannen, leider gibt es dort keine Künstlertreffen mehr.

    • @ conrath
      Ihnen sag ich das nun so offen, weil Sie mir mit Ihrer fairen Haltung die Gelegenheit dazu gaben. Daß dies nun auf Geolitico erscheint, will mir sehr richtig erscheinen, weil dies ein Medium ist, das einige Ansprüche an sich stellt.
      Diese Warnung wäre nicht aber nicht vollständig, wenn ich nicht ebenso auf die Schriftworte verweisen würde, die jeden Menschen eindringlich warnen, sich ja nicht dem Programm und der Denke des WCC = World Council of Churches und der Papstherrschaft anzupassen, selbst dann nicht, wenn es das eigene Leben kostet. Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst.

  26. Karl Bernhard Möllmann // 21. Januar 2017 um 11:46 //

    . . .
    MORDEN im angeblichen Namen von Jesus von Nazareth – ist seit Jahrhunderten die perfekt funktionierende TARNUNG – der christlich/jüdischen Psychopathen von der Globalisten-Sekte.
    .
    Erst wenn wir das WESEN der PSYCHOPATHIE begreifen, („PANISCHE GEHEIME ÄNGSTE“) – werden wir begreifen, daß ALLE angeblichen Gründe wie „Achse des Bösen“, „war on terror“ und angebliche Gefahren durch das BÖSE, durch den TEUFEL, durch die PALESTINENSER, durch den IRAN, durch SADDAM HUSSEIN, durch MUAMMAR AL GADDAFI, durch BASHAR AL-ASSAD, durch VLADIMIR PUTIN allesamt nur RECHTFERTIGUNGEN für die eigenen GEHEIM-VERBRECHEN der Psychopathen sind!
    .
    Denn die BEWEISE sind erdrückend, daß ausgerechnet diese Psychopathen selbst – ein um’s andere Mal – die GEHEIMEN Brandstifter mit ihrem FALSE-FLAG-TERROR und ihrer LÜGEN-Presse sind!

  27. @Karl Bernhard Möllmann:

    Puh, echt eine Menge Stoff!

    Zweifel halte ich allerdings für nützlich. Ohne Zweifel kann man sich nicht vor Täuschungen und Lügen schützen!

    Wissen ist immer da besser als Glaube, wo der Glaube als Ersatz für Wissen herhält. Dafür war der Glaube wohl nie gedacht. Das glaube ich jedenfalls. Aber ich bin mir fast sicher.

    Kann man sich beim Entwirren eines professionellen Lügengeflechtes der CIA jemals wirklich sicher sein? Da ist es wahrscheinlich besser, wenn man einem anderem Weg folgt. Natürlich wirft das die Frage auf, warum traditionelles Wissen nicht auch von der CIA ins Visier genommen wird?!

    Manche Dinge bleiben mir in dieser Inkarnation sowieso versagt, wohl wegen meines Karmas. Ich kenne mich gut genug mit Astrologie aus, um das zu wissen. Astrologie ist sehr mächtiges Herrschaftswissen. Hubbards mag noch mächtiger (gewesen) sein, aber im Wettlauf gegen die CIA hat er wohl nicht mehr geschafft als die etwas hinzuhalten. Nur schade, daß sowohl Russland als auch China in diesen Dingen so schweigsam sind.
    Ranma

    • Karl Bernhard- Möllmann // 22. Januar 2017 um 10:18 //

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Puh, echt eine Menge Stoff!“
      .
      DAS ist die Wahrheit.
      .
      Selbst die erbitterten Feinde von Hubbard müssen zugeben – daß niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit – ein einzelner Mann so fleißig war, und derart VIEL geschrieben & veröffentlicht hat!
      .
      Er ist also der unbestrittene Weltmeister der MASSE !
      .
      DARUM spezialisieren sich die erklärten Feinde auch immer nur auf die KLASSE !
      .
      DAS wiederum läßt sich für JEDEN von uns aber relativ leicht überprüfen:
      .
      Sie suchen sich irgendeinen winzig kleinen Teil seiner GEISTIGEN Technologie heraus – der Sie persönlich interessiert & anspricht – und PRÜFEN nur diese eine kleine Sache auf Herz & Nieren!
      .
      So jedenfalls habe ich das damals in den 70’ern gemacht, als alle Mediziner aus meiner Familie meinten ich „spinne“ – weil ich die STUDIER-TECHNOLOGIE von Hubbard inspirierend fand, und mit meiner eigenen Methode erst sorgfältig studierte, und dann im richtigen Leben knallhart überprüfte!
      .
      Ich war ja selbst als hochbegabtes Kind jahrzehntelang von unseren medizinischen Pseudo-Experten mißhandelt worden – HIER auf DIESEM Gebiet hatte ich also echtes Interesse – und WOLLTE ES EINMAL OHNE VORURTEIL GANZ GENAU WISSEN!
      .
      DENN unsere Mediziner daddeln ja auch mit hochbegabten Kindern rum, verschreiben denen „Ritalin“ & andere Teufels-Drogen – diagnostizieren ADHS, Autismus & Legasthenie und andere ständig neu erfundene angebliche Krankheiten im lukrativen Auftrag von BIG PHARMA und so weiter – und wie wir Heute wissen, sind angeblich „sichere“ Impfungen wie MMR, einer der wesentlichen Ursachen für Autismus in den USA . . .
      .
      https://www.swissmom.ch/baby/medizinisches/kinderkrankheiten-und-impfungen/medbabyimpfungen/medbabyimpfungmmr/
      .
      ECHTE Untersuchungen & Hintergründe finden Sie hier:
      .
      http://www.nomorefakenews.com/archive.html
      .
      Die Original KIGGS-Studie vom Robert-Koch-Institut Berlin fand 2003 ganz ähnliche Zusammenhänge von Impfungen & Impf-Schäden – DESHALB wurde diese größte Deutsche Studie aller Zeiten an Kindern, sofort unter den Teppich gekehrt und durch nachfolgende FAKE-Studien im Sinne der PHARMA-Industrie „korrigiert“, also kriminell manipuliert . . .
      .
      Die Studier-Technologie von Hubbard interessiert normalerweise nicht einmal die Feinde des WISSENS – weil sie derart unscheinbar & nebensächlich daherkommt . . .
      .
      Mein damaliges Urteil:
      .
      Welt-Spitzen-Klasse – und wird deshalb in etwa 200 Jahren, also im Jahre 2175, weltweit an allen Schulen & Universitäten als STANDARD eingeführt werden . . .
      .
      Die grenzenlose DUMMHEIT – rund um dieses Thema – ernährt ganze Branchen von Scharlatanen auf die vorzüglichste Art & Weise . . .
      .
      Mit Hubbard’s WISSEN über die Zusammenhänge von MISSVERSTÄNDNISSEN, ÜBER- oder UNTER-FORDERUNG, und FALSCHEN ZIELEN des Studenten, wenn der zum Beispiel etwas studieren muß, was ihn nicht im geringsten interessiert – lassen sich ALLE bisher bekannten, angeblichen „Krankheiten“ rund um das Studieren sehr einfach „heilen“ – weil es in Wahrheit keine Krankheiten sind, sondern es sich nur um NICHT-WISSEN miserabel schlecht ausgebildeter Eltern & Lehrer handelt, die schlimme FEHLER machen, und vielen Schülern damit das Leben völlig unnötig komplett versauen.
      .
      Ranma schreibt weiter:
      .
      „Manche Dinge bleiben mir in dieser Inkarnation sowieso versagt, wohl wegen meines Karmas.“
      .
      DAS ist die GEILSTE Ausrede, die ich jemals gehört habe!
      .
      GEGEN so eine Ausrede kommt niemand an – nicht einmal Sie selbst!
      .
      DANN sind Sie wohl zur lila Pause verdonnert – jedenfalls in diesem Leben . . . ?
      .
      Noch Fragen?

  28. „Er ist also der unbestrittene Weltmeister der MASSE !“

    Ich dachte, Steiner wäre der Weltmeister der Masse. Aber ist der Titel wichtig? Eine Erkenntnis, deren Zeit gekommen ist, läßt sich nicht mehr unterdrücken. Das ist wichtig! Wenn Hubbard gewisse Techniken ausarbeiten konnte, dann können das andere auch. Manche Techniken, insbesondere traditionelle, mögen nicht übermäßig schnell zum Erfolg führen, aber dafür wurden sie SICHER nicht vom CIA verfälscht.

    „Welt-Spitzen-Klasse – und wird deshalb in etwa 200 Jahren, also im Jahre 2175, weltweit an allen Schulen & Universitäten als STANDARD eingeführt werden . . .“

    Na klar. Im Jahre 2175 gibt es noch Schulen. Alleine das würde schon beweisen, daß es auf dem Bildungssektor keine Weiterentwicklung gibt.

    „Die grenzenlose DUMMHEIT – rund um dieses Thema – ernährt ganze Branchen von Scharlatanen auf die vorzüglichste Art & Weise . . .“

    Das ist eine gute Beschreibung unserer gesamten Volkswirtschaft. Wenn es die vielen Scharlatane nicht gäbe, wer finanzierte den Staat dann noch?

    „DAS ist die GEILSTE Ausrede, die ich jemals gehört habe!“

    Vielen Dank!

    „GEGEN so eine Ausrede kommt niemand an – nicht einmal Sie selbst!“

    Jedem Menschen sind pro Inkarnation einige Dinge versagt, während er zu anderen verpflichtet ist. Die Verpflichtungen bestehen zum Teil aus Lernen und zum Teil aus Lehren. Das läßt sich alles eindeutig aus dem Geburtshoroskop ablesen. Das ist zuviel Stoff, um es mal eben so zu erklären. Möglicherweise bleiben mir mehr Dinge versagt als anderen, damit ich meinen Verpflichtungen nachkommen kann.

    „DANN sind Sie wohl zur lila Pause verdonnert – jedenfalls in diesem Leben . . . ?“

    Ich würde eher sagen, daß ich mich für diese Inkarnation zu besonders schwierigen Aufgaben verpflichtet habe und mir deshalb allzugroße Ablenkungen untersagt sind und versagt bleiben. Leider erkennt man erst nur, was einem fehlt. Also wo man andere beneiden kann. Erst wenn man festgestellt hat, daß das nun wirklich nichts bringt, dann kann man sich daran machen herauszufinden, was die eigentliche Aufgabe ist. Blöderweise werden wir ohne Wissen um unsere eigentliche Aufgabe geboren. Sogar mit dem Geburtshoroskop dauert die Wiederentdeckung eine ganze Weile, weil man erst nur scheinbar widersprüchliche Hinweise findet, die man noch korrekt zusammensetzen muß. So kann es passieren, daß man seine Aufgabe schon erfüllt hat, noch bevor man sie verstanden hat, oder daß man sein Leben aushaucht, bevor man auch nur zu einem von beidem gekommen ist.

    „Noch Fragen?“

    Jede Menge. Das würde aber unerträglich, zumindest für die Mitleser, wenn ich die nun alle auf einmal stellte.

    Also erstmal nur die eine: Wenn Drogen so kontraproduktiv für den geistigen Fortschritt sind, was ich nichtmal bezweifle, wie kommt es dann, daß Kulturen überall auf dem Planeten genau dafür Drogen entdeckt haben? Ayahuasca bei den südamerikanischen Schamanen, ‚magic mushrooms‘ bei den mittelamerikanischen Schamanen, Peyotl bei den nordamerikanischen Schamanen, Bilsenkraut bei den europäischen Hexen und Fliegenpilze bei den sibirischen Schamanen (die eigentlich als einzige mit dem Ausdruck Schamanen korrekt bezeichnet werden)?
    Ranma

    • Karl Bernhard- Möllmann // 23. Januar 2017 um 12:23 //

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      Erstmal DANKE dafür, daß Sie so weit auf machen!
      .
      Sie stellen völlig zu Recht die Frage:
      .
      „Wenn Drogen so kontraproduktiv für den geistigen Fortschritt sind, was ich nichtmal bezweifle, wie kommt es dann, daß Kulturen überall auf dem Planeten genau dafür Drogen entdeckt haben?“
      .
      Auch wenn ich KEIN Fachmann für diese Forschungen bin – sagt allein der gesunde Menschen-Verstand folgendes:
      .
      Das Gute ist der Feind des Besseren . . . !
      .
      Wir Menschen benutzen Methoden & Werkzeuge genau so lange – BIS jemand etwas BESSERES erfindet – was uns schneller, sicherer & billiger an unser Ziel bringt.
      .
      Erst NACH der Erfindung des Rades – wurden weniger effektive Transport-Methoden – durch Transport-Mittel MIT Rädern ersetzt.
      .
      Sooooo ist das auf ALLEN Gebieten des Lebens.
      .
      DAS einzige echte Problem dabei sind echte Psychopathen – wie die Organisierte Kriminalität zum Beispiel der CIA-gesteuerten LÜGEN-Presse – die die Bürger vorsätzlich & aus niederen Beweggründen in die Irre führt.
      .
      WENN Sie also diese Organisierte Kriminalität mal ausklammern – denn die kann ja im besten Fall den Fortschritt nur VERLANGSAMEN (durch LÜGEN, KRIEG & CHAOS) – aber die Organisierte Kriminalität kann auf Dauer den Fortschritt NICHT verhindern . . .
      .
      Manche Drogen erscheinen im ersten Moment hilfreich (sonst könnte ja BIG PHARMA auch nix verkaufen) – aber JEDE Medaille hat ZWEI Seiten – und ALLE Drogen haben NEBEN-WIRKUNGEN (aktuelles Beispiel: Impfen & Autismus) und in der GESAMT-Schau aller Vorteile und Nachteile sind Drogen nach heutigem WISSEN im besten Fall nur noch die ZWEIT-beste Lösung . . .
      .
      WER also schneller, besser, höher, weiter zu seinem ZIEL kommen will – und DAS mit weniger oder KEINEN Neben-Wirkungen – der sollte sich auch über die derzeit MODERNSTE AUTOBAHN hin zu seinem klaren Verstand mal schlau machen, und sie wenigstens mal anschauen, vielleicht sogar ’ne Probefahrt auf ihr machen – denn wie immer im Leben führen am Ende alle Wege nach Rom . . .
      .
      Je nachdem – entweder im FERRARI oder im OCHSEN-KARREN . . .
      .
      Selbst wenn man FALSCH herum um den Planeten läuft – kommt man am Ende wieder zu seinem Ausgangs-Punkt . . .
      .
      Erkannte schon Sepp Herberger:
      .
      Der Ball ist rund!

  29. @ Ranma
    „Na klar. Im Jahre 2175 gibt es noch Schulen. Alleine das würde schon beweisen, daß es auf dem Bildungssektor keine Weiterentwicklung gibt.“

    2.Tim 3:7 (Elb 1905)
    …die immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.

    Sie haben mein Mitgefühl angesichts der Beschreibungen zu Ihrer Biografie. Sie ringen ums Verständnis des Sinnes Ihrer Existenz.

    Es ist so schade, daß Sie – wie so viele andere hier – einem grundlegenden Irrtum erlegen sind: der wiederholten Inkarnation.
    Diese Lehre entstammt der heidnischen Religiosität, und sie ist verkehrt. Darum ist alles, was darauf aufbaut, ebenso verkehrt.
    Heb 9:27-28 (Elb 1905)
    Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht:
    also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit.

    Es ist ein Fluch, wenn Menschen das christliche Erbe des Abendlandes vermischen mit all dem Zeug, das aus dem asiatischen Raum nach Europa schwappte.

    Es gibt kein Rad der Wiedergeburt. Und keine mehrfachen Existenzen für einen Menschen. Es gibt auch keine Seelenwanderung.

    All diese Konstrukte wollen der einen Wahrheit ausweichen, daß jeder Mensch ein Sünder ist und der Erlösung bedarf.

    Der hier oftmals ins Spiel gebrachte Begriff der „Psychopathen“ hat nur eine Ersatzfunktion für besonders schlimme SÜNDER und verdunkelt bloß, worum es wirklich geht. Sünder sind sie und was anderes sind sie nicht. Das Konstrukt ist hinterhältig, weil es vorgibt, nun die Sündenböcke für alles Elend auf der Welt gefunden zu haben.

    Nein, falsch. Der Verursacher all dieses Elends ist der Konstrukteur dieser falschen Lehre: der Teufel.

    Er verbirgt sich damit nur einmal mehr vor den Blicken der staunenden Gruppe, die bloß einem neuen Trick aus seiner Trickkiste aufgesessen ist.

    Nein, überdurchschnittliche Intelligenz benötigt man eben nicht, um die Wahrheit zu erkennen, sondern einfach nur Glauben. Glauben an das der Menschheit in der Bibel geoffenbarte Wort Gottes.

    Schönen Wochenanfang.

    • Karl Bernhard- Möllmann // 23. Januar 2017 um 12:40 //

      . . .
      ZITAT @ johnny:
      .
      „Nein, überdurchschnittliche Intelligenz benötigt man eben nicht, um die Wahrheit zu erkennen, sondern einfach nur Glauben.“
      .
      DESWEGEN arbeitet die kriminalistische Forensik bei der SPUREN-Suche weder mit Finger-Abdrücken, noch mit DNA, oder dem Elektronen-Mikroskop – sondern einzig und allein mit dem christlich/jüdischen Glauben – um so die „UNGLÄUBIGEN“ Ketzer, Hexen und Satans-Anbeter völlig Intelligenz-befreit und BEWEIS-befreit auf das Schafott zu bringen.
      .
      Wie praktisch – daß die „KUFFAR“ (UN-Gläubige im ISLAM) & die „GODJIM“ (UN-Gläubige) nach dem ALTEN Testament – BEIDE auf der ewig langen TERRORISTEN-Liste stehen, die unsere christlich/jüdischen Fundamentalisten GEMMEINSAM mit islamischen Fundamentaölisten GEGEN DEN REAST DER WELT IM SCHILDE FÜHREN.
      .
      Sorry lieber johnny,
      .
      ich GLAUBE – Sie sollten vielleicht doch noch mal drüber nachdenken – WAS SIE DA AN URALTEN, ALTTESTAMENTARISCHEN CHAOS-IDEEN VERBREITEN, die bereits zu unendlich vielen Kriegen geführt haben, und nur die Herzen aller echten Psychopathen höher schlagen lassen!

      • Karl Bernhard- Möllmann // 23. Januar 2017 um 13:14 //

        . . .
        ZITAT @ johnny:
        .
        „Der Verursacher all dieses Elends ist der Konstrukteur dieser falschen Lehre: der Teufel.“
        .
        DAS kann ja sein . . .
        .
        ABER der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail . . .
        .
        Vielleicht ist Ihr „TEUFEL“ ja auch nur ein „stinknormaler“ KRIMINELLER . . . ?
        .
        Den man mit normaler Forensik und Intelligenz ein um’s andere Mal seiner VERBRECHEN überführen kann – weil man einfach nur mit kriminalistischem Spürsinn & modenster ANALYSE-Technik – erstklassige BEWEISE für die Verbrechen des „TEUFELS“ sammeln & vor einem FAIREN Gericht, der gesamten, staunenden Welt gegenüber glasklar BEWEISEN kann.
        .
        Ist vielleicht ein klein wenig besser, als fest im GLAUBEN stehend, einfach rotzfrech zu behaupten: „Die und die hochintelligente Dame dort ist „vom Teufel besessen“ & deshalb als „Hexe“ auf dem öffentlichen Scheiterhaufen zu verbrennen!“
        .
        Etwas intelligentere Menschen nennen Ihre angeblich christlich/jüdische Methode, schlicht „Moderne Hexenjagd“ & „Inquisition“ & „Diffamierung“ durch fundamentalistische Glaubens-KRIEGER!
        .
        JESUS von NAZARETH hat übrigends Ihre seltsame Glaubens-Theorie NIEMALS gepredigt – denn dieser uralte Sekten-Schwachsinn stammt ja aus dem ALTEN Testament und zwar von der kriminellen Sekte der Leviten (fast 700 Jahre VOR Jesus) – deren kriminelle TEUFELS-Lehren Sie allerdings Heutzutage übergangslos in der angeblich christlich/jüdischen Globalisten-Sekte wiederfinden, wo man statt Scheiterhaufen inzwischen zu modernen DROHNEN-MORDEN übergegangen ist, wenn man den angeblichen Teufel jagt . . .
        .
        Gérard Ménuhin hat ein glänzend recherchiertes Buch darüber geschrieben – WO der echte Teufel sich versteckt – und wie er sich im angeblich christlich/jüdischen Glauben perfekt TARNT:
        .
        http://trutzgauer-bote.info/wp-content/uploads/2016/06/Menuhin-Gerard-Wahrheit-sagen-Teufel-jagen.pdf
        .
        Falls trotz „Glauben“ die eine oder andere beweisbare REALITÄT für Sie relevant ist – HIER die bisher am besten recherchierte Arbeit über dieses dunkelste Kapitel des vorsätzlich von Kriminellen pervertierten, angeblich „christlich/jüdischen“ Glaubens, und seine Entstehung durch den „Teufel“, den wir dennoch der Einfachheit halber, lieber als „Kriminellen“ oder als „Psychopathen“ bezeichnen . . . :
        .
        https://www.controversyofzion.info/Controversy_Book_German/Controversybook_de/Controversybook_de_index.htm

      • Sie sind sehr geduldig mit mir, bester KBM.
        Wie Sie vollkommen richtig bemerkten: denn wie immer im Leben führen am Ende alle Wege nach Rom…
        und da will ich nicht hin.
        Physisch war ich da schon, geistlich hab ich damit nichts am Hut.
        Für Sie,KBM, ist das eine Metapher, für mich ist das wörtlch zu nehmen, meint aber nicht die Steinhaufen dort.
        Was Sie mir geantwortet haben, verstehe ich vollkommen, und aus Ihrer Perspoektive haben Sie vollkommen Recht. Aber man darf nie das Original mit der Fälschunhg verwechseln.
        An diesem an sich kleinen Problem krankt (nicht nur) heute sowohl die gesamte abendländische Welt als auch noch einige andere Regionen.
        Anders gesagt: Das Echte gibt es wirklich. Und darum schrieb ich hier.

      • @KBM zu Ihrem kraftvollen Nachschlag:
        „…die hochintelligente Dame dort ist „vom Teufel besessen“ & deshalb als „Hexe“ auf dem öffentlichen Scheiterhaufen zu verbrennen!“
        Wow! Haben Sie dabei etwa an Zitrone gedacht? Denn die Frau, die dank ihrer kastrierten Hündchen noch immer das Kanzleramt besetzt hält, werden Sie wohl nicht gemeint haben.
        Ic h darf Sie da ein für allemal beruhigen: Ich schätze die klugen Kommentare dieser Dame und lesen sie auch meistens, ohne den geringsten Gedanken an Hexen oder Verbrennungen zu haben. Ihre Einschätzung hat damit zu tun, daß sie das Falsche für das Richtige halten… klipp & klar: In Rom sitzt auf dem unheiligen Stuhl der inkarnierte teufel. Nicht etwa erst seit heute.
        Das ist nun erst mal zu verdauen. Und dann muß die gesamte Rezeption verändert bzw. upgedated werden.
        Sie meinen…
        .
        Sie sind im Irrtum, Er hat. Lesen Sie mal die 4 Evangelien in einer älteren Übersetzung, spätestens 1984, besser früher. Ich gebe Ihnen nur ein Bsp:
        Lk 16:19-31 (Luther 1912) Und so fängt es an…
        Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. … von da an bitte selbst weiterlesen, es ist sehr wichtig, denn es beschreibt die ausweglose Lage dessen, der nicht errettet wurde.

        Wenn Sie aber die Unterjochung der Welt meinen, hätten Sie natürlich Recht, das hat Er nicht gepredigt.

        Ich kann Ihnen hier nur den Anstoß zu einem intensiven review Ihrer Auffassung geben, mehr geht ja nicht.
        Sie ahnen nicht einmal, wie vieles da einfach durcheinandergemixt worden ist, bis (fast) niemand mehr durchblickte.
        Und darum möchte ich noch ein Bsp. einfügen:
        Joh 8:39-45 (Luther 1912)
        Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke.
        Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.
        Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott.
        Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt.
        Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.
        Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.
        Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht. (Ende des Zitats)

        Das galt aber NICHT für alle, wie man in den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte nachlesen kann.

    • Zitrone // 23. Januar 2017 um 12:44 //

      Ist Ihnen, werter Jonny, das unwandelbares Gesetz von Ursache und
      Wirkung bekannt, welches seinen Aspekt im Akasha-Prinzip hat?

      Wenn ja, werden Sie evtl. einsehen, daß jede Ursache eine entsprechende
      Wirkung auslöst.

      Dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterliegt auch das Gesetz der
      Evolution oder Entwicklung. Entwicklung kann also nur möglich sein,
      wenn man das Karma-Gesetz berücksichtigt.

      Ob nun bewußt oder unbewußt, jedenfalls unterstellen Sie Gott, durch
      die Leugnung des Karma-Gesetzes, ER behindere alle weitere Entwicklung.
      Sie unterstellen dadurch weiter, Gott kenne keine Gnade.

      Es ist nämlich eine Gnade für uns Menschen, wenn wir die Chance bekommen,
      unser Karma in einem kommenden oder mehreren Leben wieder auszugleichen.

      Schönen Tag allerseits!

      • @ Zitrone
        Ja, kenne ich. Christen sehen es z.B. auch hier:
        Jer 17:10 (Luther 1912)
        Ich, der HErr, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und GEBE EINEM JEGLICHEN NACH SEINEM TUN, NACH DEN FRÜCHTEN SEINER WERKE.
        Oder auch hier:
        Pred 7:17 (Elb1871)
        Sei nicht allzu gesetzlos, und sei nicht töricht: warum willst du sterben, EHE DEINE ZEIT DA IST?
        Wenn ich auf manchen Grabsteinen ungewöhnlich kurze Lebensdaten lese, denke ich immer an diese Erklärungen.
        Oder auch hier im NT:
        Gal 6:7 (Luther 1912)
        Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
        Sie sehen, diese Dinge sind einem Christen durchaus nicht fremd.
        ————–
        Dann schreiben Sie irrtümlich:
        „Sie unterstellen dadurch weiter, Gott kenne keine Gnade.“
        Das sei ferne! Ganz im Gegenteil.
        Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen wollen, dann finden Sie in meinem (trotz zahlreicher Kürzungen noch immer) sehr langen Beitrag über Luthers Reformation(s-Erlebnis) eine phantastische Aufklärung zu dieser Frage. Weil die heutigen Protestanten diese Erfahrung Luthers niemals selbst gemacht haben, sondern äußerst oberflächlich an einen „liberalen Gott“ glauben, der es schon nicht so ernst nehmen wird, was sie so treiben, treffen sie sich letztlich wieder mit der Werkgerechtigkeit des Katholizismus und verraten die gesamte Reformation.
        Hier liegt übrigens der Dreh- und Angelpunkt für alle falsche Religion.
        „Es ist EINER gekommen zu sterben für mich…“
        Es gab keine andere Möglichkeit zur Rettung, deshalb mußte der Sohn Gottes Selber sterben, was Er freiwillig tat, nicht gezwungen.
        ————–
        Und nun werden Sie mir hoffentlich nicht gram sein, wenn ich zu Ihrer Erklärung eine derbe Feststellung treffe:
        „Es ist nämlich eine Gnade für uns Menschen, wenn wir die Chance bekommen,
        unser Karma in einem kommenden oder mehreren Leben wieder auszugleichen.“

        Nun, das ist dann die verlängerte Werkbank unserer Selbstgerechtigkeit.

        Und es bedeutet nicht weniger als: Demnach wäre Jesus Christus umsonst gestorben.
        Und die Bibel auf einem fatalen Irrtum aufgebaut, und der Papst hätte eben soch Recht?

        Wissen Sie, werte Zitrone, diese quälende Frage hat Er damals auch schon beantwortet:
        Joh 14:11 (Luther 1912)
        Glaubet mir, dass ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen.
        Unbestechlich, diese Logik.
        Und dann geht das sogar noch weiter:
        Joh 14:12 (Luther 1912)
        Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.
        Was für eine Herausforderung!
        Vergl. Mk 16:16-18.
        Und wenn Sie oder sonst jemand nun einem „Theologen“ begegnet, der behauptet, das stünde so nicht im Urtext usw., dann wissen Sie: Da redet der teufel! Denn das Lügen ist schon immer sein Ding.
        —————
        Ich vermute, daß Sie wohl noch eine andere Frage haben werden: Wie soll denn das angerichtete Übel wieder aufgehoben werden?
        Womit besonders die oft bemühten „Psychopathen“ ins Spiel kämen.
        Allein, diese Fragestellung geht von der Prämisse aus, daß die bösen Dinge selbst sinnlos gewesen oder eben schädlich gewesen seien für die Entwicklung der Menschheit… Ich frage aber: Woher nehmen Sie denn diese Prämisse?
        Die Philosophen nennen sowas ein Axiom, eine nicht begründbare „Setzung“.
        Man kann auch von einem selbst fabrizierten Dogma sprechen.
        Das Wort Gottes, die Bibel, sagt das eben nicht!
        Sie stellt fest, der Mensch ist unwiderruflich als Sünder geboren!
        Unter dem Neuen Testament – das AT dürfen wir jetzt außen vor lassen – hat er nur die eine Chance, durch die Annahme des stellvertretenden Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz von Golgatha GERETTET zu werden (NICHT sich zu entwickeln).
        Nimmt er dies Angebot Gottes zu seiner Rettung nicht an, ist es aus mit ihm und er geht unwiderruflich zur Hölle. Am Jüngsten Tage wird er auferstehen und vor dem Weißen Throngericht sein Urteil empfangen. Jeder kann es in Offb. 20:11-15 selbst nachlesen, was ihn dann erwartet.
        Dies ist der unverfälschte Glaube des christlichen Abendlandes, den Dr. Martin Luther in vielen Grundzügen, aber längst nicht vollständig, wieder lebendig gemacht hat. Reformation ist notwendig gewesen, aber sie war nicht alles. Luther war selbst noch in etlichen katholischen Irrtümern befangen, doch daß es allein der Glaube ist, der den Menschen gerecht macht, das wurde zur Grundlage des Denkens und Handelns im protestantischen Teil Europas (siehe oben den schon erwähnten langen Beitrag).

      • @Johnny:

        „Joh 14:12 (Luther 1912)
        Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.
        Was für eine Herausforderung!“

        Dieses Bibelzitat gefällt mir ganz besonders. Hast du schonmal jemanden getroffen, der ein größeres Werk getan hat als Jesus Christus?
        Ranma

      • @conrath – Es ist wirklich irre! Ich klicke hier bei Zitrone auf Antworten, damit ich 10 Etagen weiter unten hoffentlich beim conrath rauskomme. Der Designer dieser Maschine hatte mindestens 0,8 pro mille intus.
        Danke für diese kleine Verteidigung conrath, obwohl sie nicht nötig gewesen wäre. Etwa 20 Etagen weiter unten hab ich selbst noch mal an KBM geschrieben.
        Wa sich noch nachtragen wollte: Die Kinder, mit denen der Stauffenkaiser experimentierte, durften normal be“handelt“ werden, nur eben ohne alle SPRACHE.
        Das war die Frage, die er klären wollte: was geschieht, wenn die Ammen sie alle wie üblich, aber ohne Sprechen heranziehen?
        Mein Prof damals (ist sehr lange her) hat es anders dargestellt: Sie seien alle gestorben.
        Das war der Prolog zu einem genialen Vortrag über die Bedeutung der Sprache in der Heilpädagogik und hat mich sehr beeindruckt.

    • https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/10/07/zunehmende-erinnerungen-von-kindern-an-ein-vorheriges-leben/

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/12/23/der-bericht-des-george-ritchie-von-der-rueckseite-des-lebens/

      Wobei das beim Ringen um das Verständnis des Sinnes der Existenz eigentlich irrelevant ist. Dieser Sinn kann schließlich nicht von der Anzahl der Inkarnatioinen abhängen?
      Ranma

      • @Ranma
        Sie ringen, wollen das aber nicht wahrhaben?? Merkwürdig.

        “ m Alter von zweieinhalb Jahren beginnt er über eine andere Familie zu erzählen. Er behauptet energisch, Suresh Verma zu sein und seine Frau heiße Uma. Sie hätten zwei Kinder mit Namen Ronu und Sonu. Er habe mit seiner Familie in Agra gelebt, wo er ein eigenes Radio-Geschäft habe. Auch habe er dort ein Haus. Jemand habe ihn erschossen, und sein Körper sei zu Asche verbrannt und in den Fluss verstreut worden.“

        Man muß das mindestens zweimal lesen: mit zweieinhalb Jahren… !!!
        Vielleicht kennen Sie sich ja nicht aus mit Kindern. Sowas gibt es nicht. Ich sag’s noch einmal: Sowas gibt es nicht.
        Es sei denn, daß…
        Ja, was eigentlich?
        Es sei denn, man findet eine „Erklärung“ darin, daß so ein Kindchen schon einmal gelebt hätte.
        Okay. Ranma, wer spricht denn da? Das Kind?
        „Natürlich“ nicht!
        Sie wollen eine Erklärung?
        Sind Sie gewappnet? Sitzen Sie?
        Hier kommt sie: Da redet ein DÄMON! (Ich bestreite gar nicht mal die Faktizität des behaupteten Ereignisses, denn darauf kommt es nicht an.) Dämonen sterben nicht. Sie kennen sich auch mit mittelalterlichen G’schichten aus… da ist nichts Besonderes dran.
        Es ist kein neues und kein anderes Phänomen als das, was man bei sog. Rückführungen durch Hypnose erlebt und berichtet.
        Wer die abendländisch-christliche Religion verläßt, dem werden vom Reich des teufels solche Phänomene mit konvenierenden „Erklärungen“ geliefert – noch dazu aus Indien!
        Und das wird dann aufgeblasen in solchen „grenzüberschreitenden“ Gazetten wie dem Fassadenkratzer, der sich hier als ein Sinnstifter geriert, in Wahrheit aber ein Medium zur kompletten Verwirrung herausgibt… und von wem wohl dazu angestiftet?

        Ranma, Sie wissen nichts vom BÖSEN, Sie verstehen nicht, womit Sie da umgehen.
        Schon allein Ihr Name ist verdächtig. Sie ziehen damit jenes Reich mit seinen Kräften an. Sie hören damit besser auf und kehren zurück zu einem christlichen Namen. (Wie reagieren Sie auf diese „Zumutung“?)
        ————————-
        „Hast du schonmal jemanden getroffen, der ein größeres Werk getan hat als Jesus Christus?“
        Laß es mich umformulieren: Kennst du jemanden, der…
        Eindeutige und klare Antwort: JA!!
        Wieso sollte ich sonst auf die Idee kommen, ausgerechnet dies Zitat, das natürlich gern übersehen wird mitsamt der zugehörigen Argumentation (warum wohl?), ausgerechnet dies Zitat zu bringen, mit dem man sich wie mit nichts anderem angreifbar macht, falls es denn jemand überhaupt aufgreifen würde?
        Drum wiederhole ich es noch einmal: Ja, ich kenne jemanden, der dies bereits erfüllt hat. Als ein Christ, denn anders ist das gar nicht möglich. Da gibt es keine Imitation von unten mehr. Da hat der „Affe Gottes“ (wie Luther den teufel nannte) bloß noch Pause.

      • Du bist ein armer Kerl… und deine Antwort kommt in die Rubrik: Phänomenologie des verworrenen Geistes. Es führt zu keinem Ergebnis, einem solchen seine unaufrichtigen Fragen beantworten zu wollen.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 25. Januar 2017 um 12:33 //

        . . .
        Johnny diffamiert:
        .
        „Ranma, Sie wissen nichts vom BÖSEN, Sie verstehen nicht, womit Sie da umgehen.
        Schon allein Ihr Name ist verdächtig.“
        .
        Und weiter O-Ton johnny:
        .
        „Du bist ein armer Kerl… und deine Antwort kommt in die Rubrik: Phänomenologie des verworrenen Geistes. Es führt zu keinem Ergebnis, einem solchen seine unaufrichtigen Fragen beantworten zu wollen.“
        .
        Lieber johnny,
        .
        WIE so typisch bei ALLEN Psychopathen, wird der angebliche TEUFEL (das BÖSE, der ANDERSDENKENDE) – mit GENAU DENJENIGEN ANGEBLICHEN FEHLERN BESCHULDIGT – DIE DER PSYCHOPATH SELBST IN SEINEM WAHN „DRAMATISIERT!“
        .
        DAS „passiert“ immer so – ist dem PSYCHOPATHEN selbst auch nicht bewußt, weil es quasi voll automatisch aus der eigenen PSYCHOSE des echten Psychopathen entspringt – für jeden AUFKLÄRER aber ein untrügliches Indiz, um den echten Psychopathen von seinen vorsätzlich in die blanke Wut getriebenen Opfern zu UNTERSCHEIDEN !
        .
        Kurz-Form:
        .
        Der echte Psychopath beschuldigt IMMER seine Opfer – GENAU DER VERBRECHEN – die der echte Psychopath selber tagtäglich begeht!
        .
        DAS ist also für Forensiker, Kriminalisten & Aufklärer ein ganz wesentliches Stück WISSEN – wenn man in einem KRIEG – die Opfer von den Tätern sauber unterscheiden will.
        .
        Im Übrigen ist die Existenz von früheren Leben nicht erst seit dem Erscheinen der DIANETIK im Jahre 1950 weltweit in mehreren Millionen Fällen glasklar BEWIESEN & DOKUMENTIERT.
        .
        Auch Buddha lehrte dieses WISSEN bereits vor 2.500 Jahren – und Buddhisten haben bis Heute keinerlei Zweifel an dieser immer und immer wieder blitzsauber BEWIESENEN REALITÄT.
        .
        DENNOCH haben Sie lieber johnny das Recht – dieses alles NICHT zu WISSEN!
        .
        Ihr NICHT-WISSEN gibt Ihnen jedoch nicht das Recht – diejenigen die mehr WISSEN zu diffamieren – denn echte BEWEISE GEGEN ein (geistiges) Weiterleben nach dem Tode, haben nicht mal die größten Hetzer & Ketzer der alttestamentarischen, christlich/jüdischen Fundamentalisten finden können . . .
        .
        Ganz im Gegenteil entdeckt sogar die von BIG PHARMA GESTEUERTE MEDIZIN-MAFIA inzwischen über die nicht mehr zu leugnende Flut von NAH-TOD-ERLEBNISSEN, die medizinisch eindeutig DOKUMENTIERT sind – DASS ES NACH DEM TOD DES KÖRPERS MIT VOLLER WAHRNEHMUNG WEITER GEHT – und NACH dem Tod ist VOR der Geburt . . .
        .
        Aber wie gesagt, johnny – es ist Ihr gutes RECHT – DAS alles NICHT zu WISSEN!
        .
        Hier ein einfacher Einstieg für Neulinge:
        .
        https://www.amazon.de/Like-Angel-einmal-Himmel-zur%C3%BCck/dp/386548347X
        .
        Oder hier ein zweiter, vorsichtiger Schritt für Einsteiger in das Thema:
        .
        https://www.amazon.de/Beweise-Leben-nach-Dokumentation-Nahtoderfahrungen/dp/3442219159/ref=pd_cp_14_3?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=EMKCKBNSMWJDJZ1RX5QG
        .
        Oder hier der uralte „Klassiker“ für Fortgeschrittene von Raymond A. Moody, „Leben nach dem Tod“:
        .
        https://www.amazon.de/Leben-nach-dem-Tod-unerkl%C3%A4rlichen/dp/3499613492

      • Conrath // 25. Januar 2017 um 13:14 //

        @Möllmann

        Sie übertreiben da etwas.
        ‚Etwas‘ im anderen anzunehmen, was auch in einem selber ist/ lebt / wirkt, gibt es nicht erst ab der klinisch-forensischen Stufe ‚Psychopath – 18 Punkte nach…‘, da vergröbern Sie mächtig und ohne Grund. –

        Allen unseren Handlungen liegen innere Modellvorstellungen und Handlungserfahrungen mit einem Gegenüber zugrunde die das Gegenüber und das Selbstkonzept miteinander unterbewusst diffundieren lassen, so entsteht unsere Fertigkeit in der Entfaltung unserer Potentiale, semantisch wie neuronal-plastisch, so ist das und kann im Alltag gut erfasst werden.

        Warum immer dieser Hang zu Klinik und Psycholabor, Hubbards-Diameter lässt noch immer grüßen?

        Alle Genese geschieht als Mensch unter Menschen, denken Sie an das Experiment, welches dem Staufenkaiser Friedrich II nachgesagt wird, Ammen die die Säuglinge nicht liebkosen, nicht mit ihnen kommunizieren durften. Im Mittelalter suchte man auf diese Weise nach der Ursprache aller Menschen und die kleinen Probanden wurden angeblich nicht alt dabei, verkümmerten von innen her!, oder wurden hoffentlich rechtzeitig geklaut und liebkosend, normal, in familiärer Wärme aufgezogen.

        Und über das Böse sollte man nur ‚gut‘ verhandeln (reine Vorsichtmaßnahme oder Psychohygiene), nicht selber böse dabei werden.

        Das Gute ist hingegen, als es selber steigerbar (Platon > Proklos > Franchisenehmer katholische Kirche), eine scholastische Unterscheidung/ Praxis, die besser ist, als das Forengemaule und Unterstellungsschreibkino. Leider hat der Franchisenehmer k.K. das Prinzip dann umgekehrt mit seiner Ausschließungsdogmatik und Hexen- und Ketzermacherei, aber wir sollten uns von dieser UN-Kulturmitgift beizeiten lösen, mMn.

  30. Zitrone // 23. Januar 2017 um 16:38 //

    Sehen Sie, werter Jonny, wir leben seit vielen, vielen Jahrzehnten in einer Zeit, die den
    Menschen rein materialistisch betrachtet und schult.

    Deshalb kann man davon ausgehen, daß der Mensch bereits nach wenigen Generationen,
    sich immer unfähiger zeigt, die einfachsten geistigen Gesetze zu begreifen.

    Leider wird man mit dieser fortschreitenden Degeneration zu rechnen haben!!!

    Vor allem werden die “Brüder”, diese rein materialistisch geschulten Menschen,
    die weder an Gott, noch an den Geist hinter der sichtbaren Materie glauben, am
    besten dafür einsetzen können, sich am Massenmord von Millionen zu beteiligen.

    Das Prinzip von Ursache und Wirkung, ergo die eigene Verantwortlichkeit im
    Nachtodlichen, ist bereits heute für viele obsolet. Deshalb glaubt man an das
    Prinzip, welches Aleyster Crowley, übrigens ein enger Freund Churchills, in die Welt
    setzte: “Tu was Du willst”.

    Übersetzt bedeutet dies ganz im Sinne des derzeitigen Systems:

    “Alles ist erlaubt!“

    Besässe der Mensch das Wissen um die Karmgesetze und dessen Folgen, die er
    ganz allein zu tragen hat, hätten Logenkreise und der Vatikan weit weniger Macht.

    “Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht
    sehen und hörend nicht hören, noch verstehen.” -Mt 13,10–17.

    • Zitrone

      Das ist eine wirklich interessante Verbindung, die mir nicht bekannt war. Wenn Sie dafür auch noch einen Beleg hätten, das wäre klasse!

      • Ich meinte die zw. Crowley und Churchill – würde ja den versuchten Genozid an D erklären.

      • Zitrone // 23. Januar 2017 um 20:35 //

        @Jonny

        http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/mehr_kultur/729836_V-fuer-Apophis.html

        Schönen Abend!

      • Danke. Hab den Artikel ganz gelesen; aber eine Freundschaft zw. beiden kann man daras nicht ableiten. Gut, daß ich nochmals nachgefragt habe. Alles Gute.

      • Conrath // 25. Januar 2017 um 19:01 //

        @Johnny

        Ja, das stimmt wohl. Kaiser Friedrich II wurde, weil er sich später gegen Rom wandte, Papst Leo IX schützte ihn vorher besonders, später mit den üblichen Verleumdungen überzogen, die sich Ketzer einfangen, die mit diesem Betrieb in Konflikt gerieten und Geschichten wurden gerne ausgeschmückt, jeweils um ein wahres Körnchen herum, nicht erst heute von den MM.

        Ähnlich erging es Herodes dem Großen, der viel für die hellenistische Baukunst in der Levante getan hatte, mehrere Städte gründete und dann viel später zum Ultrabösewicht wurde. Ihr Heilpädagogisches Seminar wird vermutlich schon das korrigierte Bild vermittelt haben.

        Ansonsten wäre es schade, wenn der Diskurs abbricht. Wer stellt die interessanteste Frage oder hat überhaupt welche/ eine?

        Ich hatte mich schon als Kind, Schüler in der 4./5. Klasse gefragt, wie wohl die vielen anderen Religionsangehörigen unsere Anschauungen und Konzepte sehen und was sie dazu denken. Dem bin ich später immer wieder nachgegangen und ich kann nur große Angleichungsbewegungen, in allen Vorstellungen sehen, habe mich dann ab 15/ 16 mehr an die Philosophie gehalten, später auch die außereuropäische und ändere immer wieder die inneren Plausibilitätsannahmen, oft in Details, selten ab auch in wesentlichen Grundfragen. Ein Primat des Christuismus kann ich dabei nicht mehr aufrecht erhalten, das ist mir aber erst vor wenigen Jahren deutlich geworden, verlangte nach einer Entscheidung.

        Was für ein Esel müsste ich daher sein, deswegen andere, die anderes für möglich halten, herabzusetzen? Es ist auch kein Wischi-Waschi, wie etwa evangelische Pastoren gerne verbreiten oder NWO-Gegner-Gläubige, da es ja um Argumente geht/ gehen sollte.

        In vielen Ahnenkulten setzte sich das Wissen vielfacher Erdenleben einer übersterblichen Seele durch (Urgroßmutter lebt im Neugeborenen weiter, eine vertraute Vorstellung in Asien und anderswo, war sogar Mehrheitsglaube, weltweit, bis kurz vor Beginn der Weltkriege, Anfang des 20. Jhdts. (die brachten eine neue Welle des materialismus/ Egoismus mit sich und eine Epidemie raffte nur ein Jahr nach Ende des WK I fast genauso viele Menschen dahin, wie im Krieg zusätzlich starben (sog. spanische Grippe),

        Wenn nur etwas von den festgezurrten, zeitbedingten Vorstellungen freigelegt und ineinander übersetzt wird (vergleichende Religionswissenschaft und vergleichende Mythologie) bestätigt die Weltkultur sich selbst, noch lange vor Soros und Coudenhove-Kalergi.

        Zu C.G. Jung kann heute ergänzt werden, dass die Archetypen, und Leitmetaphern kulturelle Tendenzen haben, aber ebenfalls aus Kernüberzeugungen und Erfahrungen bestehen und nicht nur als klug verwaltete Einbildungen der verschiedenen Epochen bzw. als bloße Epiphänomene genommen werden müssen., was die Reduktionisten vehement bestreiten und die Agnostizisten nicht ablehnen, sondern nur für unentscheidbar halten.

  31. Zitrone // 24. Januar 2017 um 14:51 //

    @kosh

    Wenn es Ihnen gefällt, Rudolf Steiner auf eine Stufe mit Hitler, Stalin oder Mussolini
    zu stellen, ist das Ihre Sache, sagt allerdings viel über Ihre Unkenntnis der
    Anthroposophie aus.

    Hier dürfen Sie, falls Sie mögen, einen Kenner (Dr. Johannes Zwieauer) derselben erleben.

    Ich wünsche Ihnen, einen erbaulichen Tag!

    • Conrath // 25. Januar 2017 um 09:24 //

      Lieber Zitrone und alle Religionsbewegten,
      samt Religionshassern hier im Blog, Ranma, Johnny,…

      Ja es stimmt. Die Menschen lassen sich durch gezielten Religionskrieg am wirkungsvollsten gegeneinander aufbringen. –

      Und das von Ihnen hier eingestellte Video zeigt es so überdeutlich.

      Was dem Einen Beleg seiner bedeutendsten Herzenswahrheit ist (ein gesellschaftlich akzeptierter Steiner), kann vom anderen nur als Epigonentum betrachtet werden und schon personalisiert sich eine endlose Kette von Zuschreibungen und Streit.

      Ja,
      Steiner hat in Bologna einen Beitrag auf einem Philosophenkongress gehalten und er hätte sehr gerne eine komplette Universitätslaufbahn absolviert (Habilitation,…), was ihm aus mehreren Gründen versagt blieb. Seinen Doktorvater musste er daher, weit entfernt von seiner Alma Mater in Wien, im fernen Rostock ausgiebig suchen, das erinnert an einen anderen Suchenden, den hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=mIuOm7EFzlM

      Nur, bevor jetzt mit schmerzverzehrtem Gesicht in die Tasten gehauen wird, um was geht es in beiden Demonstrationen?

      Anerkennung durch Institutionen zu suchen und zwar als Ersatz für ein hinreichend eigenständiges Suchen.

      Es ist der falsche Glaube, dem wir zu oft immer noch anhängen, dass diesen Institutionen eine Allmacht verliehen sei. Es ist blöde das unkritisch zu erwarten und es ist blöde zu meinen, dass nicht auch viele wertvolle Entdeckungen von diesen Institutionen kommen, beides ist richtig, passt aber nicht in die vereinfachten Simpelweltanschaungen, die wir uns gerne zurecht legen.

      Einzige Möglichkeit wahre von falschen Gelingensbedingungen zu unterscheiden, ist der fortgesetzte Versuch des Menschen, seine eigene ‚Vernunft zu erproben‘, das heißt zu wissen, dass man Vernunft nicht wie einen Autoschlüssel in der Tasche mit sich tragen kann. –

      Der Trost der Philosophie liegt in ihrem ersten Prinzip, der Reichweitenbestimmung. Sie ist weiter, als das einfach Gegebene, sich von selbst Einstellende (Vorstellung) und sie ist immer kleiner, unvollkommener als die (eine) Idee des Wahren, Schönen und Guten, der Platon als Ziel, nie als Taschenformat/ Auto-Schlüssel, begegnete.

      Er hielt nichts davon, diese Erfahrungen zu Verschriftlichen, das sagt er nur einmal (im 7. Brief), verhandelte die Glaubensdinge ansonsten nur mündlich, gegenüber den dazu Vorbereiteten und konnte dann an ihrer Reaktion einschätzen, ob das Gesagte fruchtete oder er darauf lebendig weiter eingehen sollte (Platons unsagbare Philosophie).

      Also, immer ein leicht schlechtes Gewissen haben, wenn schriftlich über die Glaubensangelegenheiten verhandelt wird, ist meine Maxime, ansonsten sollten sich Foristen wirklich in Abständen irgendwo treffen und die Themen ausdiskutieren/ bewegen/ vertiefen…

      • @Conrath:

        „Lieber Zitrone und alle Religionsbewegten,
        samt Religionshassern hier im Blog, Ranma, Johnny,…“

        Sind Johnny und ich eine extra Gruppe neben den Religionsbewegten und den Religionshassern? Oder sollen wir explizit benannte Religionshasser sein? In dem Fall wüßte ich nämlich weder bei Johnny noch bei mir, wie wir uns dafür qualifiziert hätten. Gut, wenn Johnny wirklich ein Werk kennte, das größer wäre als die Werke Jesu Christi, dann hätte er das fragliche Werk einfach beschrieben. Weil er das offensichtlich nicht kann, war sein großgeschriebenes Ja mit mehr als einem Ausrufezeichen eine überaus unredliche und unehrliche Antwort. Leider muß man gerade bei sehr religiösen Leuten immer mit so etwas rechnen. So ist meine Hoffnung erneut zerschlagen, mal auf jemanden mit dem rechten Glauben zu treffen. Aber als Religionshasser qualifiziert das sicherlich keinen von uns beiden.

        An zwei seiner neuesten Antworten ist festzustellen, daß Johnny schon mit der Mix-Ansicht des Kommentarbereiches nicht zurechtkommt. Meistens bemühe ich mich um Präzision auf akademischen Niveau im sprachlichen Ausdruck, aber vielleicht hätte ich für Johnny alles auf eine viel kindlichere Weise ausdrücken müssen?

        Mit komplexeren Aussagen und oft schon mit komplizierteren Sätzen sind sehr religiöse Leute oft überfordert und das spricht nicht gerade für die Religion. Deswegen hasse ich sie aber nicht. Vielmehr trauere ich um unser Bildungssystem.

        Desweiteren muß ich sagen, daß eine Mix-Ansicht mit drei Ebenen eine suboptimale Lösung ist. In Foren arten Diskussionen ab ungefähr der zwanzigsten Antwortebene zwar regelmäßig in ‚flame wars‘ aus, aber nur drei Ebenen würgen wirklich jede Diskussion ab.

        „Ja es stimmt. Die Menschen lassen sich durch gezielten Religionskrieg am wirkungsvollsten gegeneinander aufbringen. –“

        Das ist allerdings etwas, das mir auch bewußt ist und mir an den Religionen wirklich sehr mißfällt.

        Desweiteren bin ich mir aber auch bewußt, daß eigentlich keiner Religion das Motiv zugrundeliegt, Religionskriege auszulösen. Weder Buddha noch Jesus von Nazareth hatten jemals die Absicht, eine Religion zu gründen.

        „Was dem Einen Beleg seiner bedeutendsten Herzenswahrheit ist (ein gesellschaftlich akzeptierter Steiner), kann vom anderen nur als Epigonentum betrachtet werden und schon personalisiert sich eine endlose Kette von Zuschreibungen und Streit.“

        Steiner kenne ich nicht sonderlich gut, was sicherlich anders wäre, wenn er gesellschaftlich akzeptiert wäre. Aber so sind Informationen nur spärlich erhältlich. Deswegen liegt es mir fern, mich wegen Steiner zu streiten.
        Ranma

      • Sog. ranma (?)
        „…aber vielleicht hätte ich für Johnny alles auf eine viel kindlichere Weise ausdrücken müssen?“
        Ich bitte darum, gib dir mal Mühe. Nicht der Sender entscheidet, ob etwas verständlich war, sondern der Empfänger. Es sei denn, du wolltest gar nicht verstanden werden. Dann könntest du dir aber auch die Antwort sparen.

        Mit komplexeren Aussagen und oft schon mit komplizierteren Sätzen sind sehr religiöse Leute oft überfordert und das spricht nicht gerade für die Religion. Deswegen hasse ich sie aber nicht. Vielmehr trauere ich um unser Bildungssystem.
        —————-
        Gratuliere, deine Arroganz ist preisverdächtig. Damit baust du vermeidbare Verständnis- und Kontakthürden auf. Du kannst es aber dennoch ein zweites Mal versuchen, den inkriminierten Satz „kindgerecht“ umzuformulieren, damit schlichtere Geister den beabsichtigten Inhalt verstehen können. Wenn dir das gelingt, könnte man vielleicht davon sprechen, ob deine Annahme …
        „So ist meine Hoffnung erneut zerschlagen, mal auf jemanden mit dem rechten Glauben zu treffen…“ überhaupt gerechtfertigt war.
        Solltest du das aber nicht versuchen, wer hätte dann seine Unredlichkeit unter Beweis gestellt?

    • – Wenn es Ihnen gefällt, Rudolf Steiner auf eine Stufe mit Hitler, Stalin oder Mussolini zu stellen, ist das Ihre Sache, …

      Eben nicht, weil Sie mit Ihrem Unwillen zur Mustererkennung fortfahren, mir Dinge zu unterstellen, die Sie sich ausgedacht haben.

      Nein, mir gefällt es nicht, ebenso wenig wie es mir gefällt, wenn Sie versuchen mich per Unterstellung zu PRovozieren. In Ihrem Sinne eine Metapher: Hätten Sie 1930 nach der Lektüre von Hitlers Mein Kampf diesen ebenso verteidigt, während ich ein Muster erkenne, wären Sie noch nicht auf dem Wissensstand von 1945 und würden überzeugt HitlerPRedigten empfehlen. Das ist in etwa was Sie hier tun.

      Unsere Altvorderen haben für Steiner wie Hitler die gleiche Weisheit parat: Wehret den Anfängen. Ob Hitlers oder Steiners Anfänge, die Weisheit überliefert eine Mustererkennung, die den Altvorderen aus leidvoller Erfahrung wichtig war, wichtig genug um mit 3 Worten den Nachgeborenen eine Botschaft zu überliefern: Wartet nicht, bis es zu spät ist, schaut rechtzeitig hin und ihr könnt erkennen was wir zu spät erkannt haben.

      Das ist das Muster, dem Sie hier wiederholt ausweichen. Ohne behauptet zu haben haben, dass Ihnen Mein Kampf am Herzen liegt, will ich mit dieser Metapher auf die grundsätzliche Gefahr aufmerksam MACH(T)en, wie es kommt, dass Gläubige einer Heilslehre in die Irre gleiten: Weil sie Gläubige sind und nicht zu wissen brauchen, aber den Glauben wie Wissen verkaufen.

      Ironischerweise bestehen Sie selbst auf Steiners Originaltexten, ergo haben SIE Johannes Zwieauer längst aus dem Spiel genommen.

      Ausserdem, Zitat @Zitrone:

      – … dieser lächerliche Disput, den ich hiermit beende …

      Seid wahrhaftig!
      Sie sind es nicht, denn sonst hätten Sie keine leeren Versprechen geMACHT.
      Ich will Ihnen wirklich nicht an den Karren fahren, aber in einem öffentlichen Blog / Forum geht es nicht nur um @Zitrone, Steiner oder @kosh, sondern auch um die Leser, denen ich Steiner nicht ausreden will, sondern eine Chance eröffnen zu spüren, worum es bei Steiner eben auch geht und wie einfach es wäre, solche Muster selbst zu erkennen.

      Die Amis auf Kurs
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 25. Januar 2017 um 20:59 //

        …“Wie ist das klein, womit wir ringen,
        was mit uns ringt, wie ist das groß;
        ließen wir, ähnlicher den Dingen,
        uns so vom großen Sturm bezwingen, –
        wir würden weit und namenlos.

        Was wir besiegen, ist das Kleine,
        und der Erfolg selbst macht uns klein.
        Das Ewige und Ungemeine
        will nicht von uns gebogen sein.
        Das ist der Engel, der den Ringern
        des Alten Testaments erschien:
        wenn seiner Widersacher Sehnen
        im Kampfe sich metallen dehnen,
        fühlt er sie unter seinen Fingern
        wie Saiten tiefer Melodien.

        Wen dieser Engel überwand,
        welcher so oft auf Kampf verzichtet,
        der geht gerecht und aufgerichtet
        und groß aus jener harten Hand,
        die sich, wie formend, an ihn schmiegte.
        Die Siege laden ihn nicht ein.
        Sein Wachstum ist: der Tiefbesiegte
        von immer Größerem zu sein.“ – Rainer Maria Rilke

      • – “… dieser lächerliche Disput, den ich hiermit beende …”

        Seid wahrhaftig!
        Sie sind es nicht, …

        … und es scheint Sie – ganz im Sinn des Originals? – auch nicht zu kümmern: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 13:59 //

        „Der wahrhaft Tapfere fürchtet kein Urteil, es sei denn das des eigenen Gewissens.“

        -Erich Mühsam

      • Das Muster bleibt sich treu:

        Der wahrhaft Tapfere ist der Selbstgerechte – was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 14:35 //

        “Das Muster (Echolalie) bleibt sich treu:

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.”

      • Nun also wieder der Hobby-Pathologe in Ihnen.

        aus https://de.wikipedia.org/wiki/Echolalie
        – Echolalie …
        1. Beschränkung der Sprache auf das Nachsprechen vorgesagter Wörter, bei transkortikaler Aphasie.
        2. Wiederholen von Sätzen und Wörtern von Gesprächspartnern; tritt u. a. auf beim Tourette-Syndrom, bei Schizophrenie, Morbus Alzheimer und Autismus.

        Eine Frage: Wenn Steiner erleben könnte, wie Sie hier in seinem Namen Rufmord versuchen, wäre er damit einverstanden?

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 15:54 //

        Echolalie [ˌʔɛçolaˈliː] (von griech. ἠχώ (echó) „Nachhall“
        und λαλώ (laló) „ich rede“), bezieht sich auf das in Ihrer Rede
        sich ständig wiederholende Muster :

        „Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.“

        Man kann natürlich auch einen „Rufmord“ daraus konstruieren,
        was nicht im meiner Absicht lag, aber wie es scheint, besser
        in Ihr Konzept passt.

      • – Echolalie [ˌʔɛçolaˈliː] (von griech. ἠχώ (echó) „Nachhall“ und λαλώ (laló) „ich rede“)

        1:1 aus meinem Wikilink. Bei sauberem Quellenstudium müsste Ihnen aufgefallen sein, dass Sie mich mit …

        – … transkortikaler Aphasie … Tourette-Syndrom … Schizophrenie, Morbus Alzheimer und Autismus …

        … in Verbindung bringen.

        Beispiele wie die Ihren haben mich in meinem Leben gelehrt: Fürchtet euch nicht vor den Verkündern, fürchtet euch vor den Zitronen, spätestens wenn sie im MASSEn auftreten – denn Sie wissen nicht was sie tun!

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 17:12 //

        Auch wenn es Ihnen gefiele, mich des “Rufmords” zu bezichtigen,
        muß ich Sie leider enttäuschen. Ich bezog mich allein auf die griechische
        Übersetzung, in der von “Nachhall” und “Rede” gesprochen wird.

        Die Verbindung, die Sie gerne herstellen würden, kommt in keinem
        meiner Kommentare zum Ausdruck.

        Ich denke, den “Nachhall” in jedem Ihrer Texte:

        “Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.”

        …pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern und das Echo
        wirft jede weit entfernte Bergwand zurück.

        Ich hoffe, Sie wissen was Sie hiermit tun, denn Ihr Dauer-Mantra:

        “Die Amis auf Kurs”…

        wirkt wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

        Man tut eben was man kann und man kann was man tut…

      • Karl Bernhard- Möllmann // 26. Januar 2017 um 17:29 //

        . . .
        Mann-O-Mann kosh,

        DA haben Sie sich aber selbst rein geritten, mit Ihrem Posting:

        ORIGINAL ZITAT: kosh // 26. Januar 2017 um 15:27 //

        Nun also wieder der Hobby-Pathologe in Ihnen.

        aus https://de.wikipedia.org/wiki/Echolalie
        – Echolalie …
        1. Beschränkung der Sprache auf das Nachsprechen vorgesagter Wörter, bei transkortikaler Aphasie.
        2. Wiederholen von Sätzen und Wörtern von Gesprächspartnern; tritt u. a. auf beim Tourette-Syndrom, bei Schizophrenie, Morbus Alzheimer und Autismus. (Ende Zitat @ kosh)
        .
        GENAU DAS TUN SIE JA NUN STÄNDIG HIER . . . !
        .
        IRRE ist nur – daß Sie’s nicht sehen!

      • @KBM

        – IRRE ist nur – daß Sie’s nicht sehen!

        Wenn Sie genau gelesen hätten, hätten Sie bestimmt erkannt, dass ich tatsächlich irre sein müsste, um zu sehen, was nicht zutrifft. Der Wikilink hält ausdrücklich fest:

        – … Nachsprechen VORGESAGTER Wörter …
        … Wiederholen von Sätzen und Wörtern VON GESPRÄCHSPARTNERN

        Ansonsten will ich für’s Protokoll festzuhalten, dass Sie in alte Muster verfallen und mich ebenfalls mit …

        -… transkortikaler Aphasie … Tourette-Syndrom … Schizophrenie, Morbus Alzheimer und Autismus …

        … in Verbindung bringen.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @Zitrone

        – Ich bezog mich allein auf die griechische Übersetzung, in der von “Nachhall” und “Rede” gesprochen wird.

        Ja dann hätten Sie das eben vorher klar MACH(T)en sollen, bevor Sie leichtsinnig mit schwerer Pathologie-Artillerie um sich schiessen, was eines Menschen Leben runinieren könnte.

        Eine Metapher: Wenn ich sage, Sie sind “pervers” und mich hinterher rechtfertige, ich habe damit bloss “verkehrt” gemeint, ist der Schaden schon angerichtet und ich habe Ihr Leben u.U. schwer beeinträchtigt.

        – Die Verbindung, die Sie gerne herstellen würden, kommt in keinem meiner Kommentare zum Ausdruck.

        Das entscheiden weder Sie noch ich, sondern die Leser.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 19:57 //

        Zum besseren Verständnis:

        ETYMOLOGIE DES WORTES ECHOLALIE

        zu griechisch laleĩn = viel reden, schwatzen –

        Als Etymologie wird die Wissenschaft von der Herkunft von
        Wörtern und deren Struktur- und Bedeutungsänderungen bezeichnet.

      • Zitrone // 26. Januar 2017 um 22:21 //

        @kosh

        Die Verbindung, die Sie gerne herstellen würden, kommt in keinem
        meiner Kommentare zum Ausdruck.

        „Das entscheiden weder Sie noch ich, sondern die Leser.“

        Falsch! Diese Verbindung stellten Sie ganz alleine her und zwar am
        26. Januar 2017 um 15:27 Uhr und 16:27 Uhr:

        „Bei sauberem Quellenstudium müsste Ihnen aufgefallen sein,
        dass Sie mich mit …

        – … transkortikaler Aphasie … Tourette-Syndrom … Schizophrenie,
        Morbus Alzheimer und Autismus …

        … in Verbindung bringen.“

        Was ich aber niemals tat!

        Zudem werfen Sie mir vor: „Nun also wieder der Hobby-Pathologe
        in Ihnen“…

        und: …“Sie leichtsinnig mit schwerer Pathologie-Artillerie um sich
        schiessen“…

        Wie war das nochmal? „Seid wahrhaftig!“

        Ich hoffe, daß die Leser nun nicht nur „spüren, worum es bei Steiner
        eben auch geht und wie einfach es wäre, solche Muster selbst zu
        erkennen“…

        …sondern, worum es bei @Kosh eben auch geht und wie einfach es ist,
        solche Muster zu erkennen.

  32. @Johnny:

    „Sie ringen, wollen das aber nicht wahrhaben?? Merkwürdig.“

    Ja, das wäre in der Tat merkwürdig. Eigentlich will ich nur nicht, daß man mir das anmerkt. Denn sonst würde ich sicherlich sofort mit allen Arten falscher Heilslehren bombardiert.

    „Man muß das mindestens zweimal lesen: mit zweieinhalb Jahren… !!!
    Vielleicht kennen Sie sich ja nicht aus mit Kindern. Sowas gibt es nicht.“

    Können Kinder mit zweieinhalb Jahren noch nicht sprechen?

    „Es ist kein neues und kein anderes Phänomen als das, was man bei sog. Rückführungen durch Hypnose erlebt und berichtet.“

    Ja, ein weiteres Indiz.

    „Ranma, Sie wissen nichts vom BÖSEN, Sie verstehen nicht, womit Sie da umgehen.“

    Ich habe schon ziemlich üble Erfahrungen gemacht. Falls mir ein Dämon also einen Schwank aus dem Mittelalter erzählt, dann will er wohl erreichen, daß ich mich totlache angesichts der Lächerlichkeit einer solchen ‚Bedrohung‘?

    „Schon allein Ihr Name ist verdächtig. Sie ziehen damit jenes Reich mit seinen Kräften an.“

    Ich habe mich nach einer ziemlich amüsanten Anime-Figur benannt. Damit ziehe ich dann wohl die Kräfte des Humors an? Johnny klingt übrigens nach einem Namen aus dem Wilden Westen.

    „Sie hören damit besser auf und kehren zurück zu einem christlichen Namen. (Wie reagieren Sie auf diese „Zumutung“?)“

    Am besten mit einem ‚?‘: ?
    Was ist daran eine Zumutung? In Asien findet man längst viel mehr Christen als im Westen. Außerdem kam das Christentum aus dem Nahen Osten zu uns. Aus dem Orient! Was ist daran bitteschön abendländisch?

    „Eindeutige und klare Antwort: JA!!
    Wieso sollte ich sonst auf die Idee kommen, ausgerechnet dies Zitat, das natürlich gern übersehen wird mitsamt der zugehörigen Argumentation (warum wohl?), ausgerechnet dies Zitat zu bringen, mit dem man sich wie mit nichts anderem angreifbar macht, falls es denn jemand überhaupt aufgreifen würde?“

    Es ist ja genau darum mein liebstes Bibelzitat, weil es mir erklärt, woran ich jene mit dem rechten Glauben erkenne und trotzdem kaum jemand meine Frage bejahen würde. Du gibst allerdings eine merkwürdige Antwort. Du kennst so jemanden. Für gewöhnlich kennt man seine Todfeinde auch. Vielleicht handelt es sich also um jemanden, mit dem du einen Disput über den rechten Glauben hast? Desweiteren muß ich natürlich die Frage anschließen, die du von mir sicherlich schon erwartet hast: Welches Werk hältst du für größer als die Werke Christi?
    Ranma

  33. @KBM 25. Jan 12:33 Vllt ist Ihre Empörung nicht nur der Tatsache geschuldet, daß jemand Ihrem Schüler mitten in der Nacht, wo alle anderen User noch tief schlafen, die Meinung sagt, sondern ebenso der technischen Unzulänglichkeit dieses Blogs, auf dem man nicht nur endlos scrollen muß, sondern seine Antwort unter solchen Umständen auch falsch plazieren kann. Denn wenn Sie weiter nach unten scrollen, werden Sie unter dem heutigen Datum auch die Antwort von ranma an mich und eben nicht meine Entgegnung finden, die statt dessen bei Ihnen oben gelandet ist.
    Wahrscheinlich haben Sie das noch gar nicht bemerkt.
    ranma hat mir auf die Beantwortung seiner aufrichtig erscheinenden Frage nämlich so geantwortet:
    „Es ist ja genau darum mein liebstes Bibelzitat, weil es mir erklärt, woran ich jene mit dem rechten Glauben erkenne und trotzdem kaum jemand meine Frage bejahen würde. Du gibst allerdings eine merkwürdige Antwort. Du kennst so jemanden. Für gewöhnlich kennt man seine Todfeinde auch. Vielleicht handelt es sich also um jemanden, mit dem du einen Disput über den rechten Glauben hast? Desweiteren muß ich natürlich die Frage anschließen, die du von mir sicherlich schon erwartet hast: Welches Werk hältst du für größer als die Werke Christi?“
    Was sollte denn das? Das ist nun mal verworren, und es verdient auch so bezeichnet zu werden. Wieso meine Antwort merkwürdig gewesen sei, erklärt er nicht. Und was hat das mit Todfeinden zu tun?
    ———————
    Und nachdem das geklärt ist, KBM, sollten Sie sich statt für ranma in die Bresche zu werfen, doch besser mit meinen 2 Antworten an Sie vom 23. Jan 13:45 & 14:19 beschäftigen, denn das ging schließlich an Ihre Adresse. Und wenn Sie noch mal hineinschauen in Ihren Beitrag vom 23. Jan 13:14, werden Sie etwas Erstaunliches finden, nämlich eine haarsträubende Diffamierung meiner Person. Ich helfe Ihnen gern dabei: „Ist vielleicht ein klein wenig besser, als fest im GLAUBEN stehend, einfach rotzfrech zu behaupten: „Die und die hochintelligente Dame dort ist „vom Teufel besessen“ & deshalb als „Hexe“ auf dem öffentlichen Scheiterhaufen zu verbrennen!“
    Unglaublich! Wo nehmen Sie das eigentlich her?
    Da ich nicht so schnell aus der Kiepe springe… KBM, wie andere Leute, und Ihnen das gar nicht verüble, weil ich ja inzwischen weiß, unter welchen Menschen mit welcher Ideologie Sie einen wesentlichen Teil Ihrer Erwachsenen-Enkulturation erworben haben, gab ich Ihnen sogar Recht – aus Ihrer Perspektive. Kein Problem damit.
    Aber Sie hatten eines, weil Sie nicht bereit waren, meine Erklärung aufzunehmen, daß ich nichts zu tun habe mit den Amtskirchen oder deren Geschichte. Ich gehe davon aus, daß meine Beiträge Sie unheimlich aufgeregt und geärgert haben. Ich könnte mich da jetzt auch als Hobby-Psychologe betätigen, will der Versuchung aber nicht nachgeben.
    Zum Abschluß möchte ich Ihnen nur noch versichern, daß ich all die Hinmweise, die Sie mir gaben, gar nicht benötige, weil ich das alles längst schon selbst recherchiert und ausgewertet habe. Darum ist Ihre Unterstellung, ich wisse das alles nicht, doch irgend wie voreilig und unfreundlich. Normalerweise fragt man den anderen, ob, oder? Hab ich aber auch kein Problem mit. Ich kann mich in Ihr Temperament einfühlen.
    Also, bester KBM, wir kommen nicht auf einen Nenner, das wird auch so bleiben.
    Ja, noch eines: Lassen Sie die Leute sich doch künftig selbst verteidigen, die können das, brauchen keinen Weißen Ritter, sind schon erwachsen. Okay?

    • Test, ob dies auch erst auf Freischaltung warten muß…

      • @conrath Danke für die nette Antwort und den Einblick in Ihren geistigen Werdegang. Ich fand einige Parallelen. Etwa im gleichen jugendlichen Alter hab ich Hans Joachim Schoeps‘ Religionsgeschichte gelesen und – was ich heute kaum selbst glauben kann – den katholisch-jesuitischen Religionsphilosophen Teilhard de Chardin. Doch am meisten hat mich damals (ist mehr als 50 Jahre her) doch Ortega y Gassets „Aufstand der Massen“ beeindruckt, worauf ich später gelegentlich zurückkam, denn das war eine quasi prophetische Schrift.
        Nun, das ist alles sehr lange her, und ich bin bei dieser Ausrichtung nicht geblieben.
        Die Auffassung, die Sie von den versch. Religionen darlegen, kann ich gut nachvollziehen, so hat sich ja auch Hans Küng positioniert, indem er die Goldene Regel „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ zum Verbindungsglied aller erklärt.
        Ja, ist alles in Ordnung, kann man so sehen, ist auch menschheitsgeschichtlich nur logisch… doch bei alldem ist der christliche Glaube von ganz anderer Art. Und eben dies kommt heraus in meinem langen Beitrag über Luthers Erfahrungen, sofern man ihn denn wirklich liest. Er ist zugleich eine angemessene Reminiszenz im Lutherjahr UND eine religiöse Herausforderung in unserer Zeit der ökumenischen Verwischung und Vorbereitung einer Eine Welt-Religion durch den Papismus, vor dem ich hauptsächlich warnen wollte. Da bereitet sich heimlich, still und leise eine päpstliche NWO vor, die alles platt machen und töten wird, was sich ihr nicht beugt (vgl. Offb. Kap 13). Sie wird aus dem gegenwärtig zu beobachtenden Chaos der „Zeitenwende“ (zu der sicher auch der Crash gehören wird) hervorgehen. Das ist keine philosophische Weisheit, sondern biblische Prophetie im AT und NT.
        Ihnen sag ich das nun so offen, weil Sie mir mit Ihrer fairen Haltung die Gelegenheit dazu gaben. Daß dies nun auf Geolitico erscheint, will mir sehr richtig erscheinen, weil dies ein Medium ist, das einige Ansprüche an sich stellt.
        Diese Warnung wäre nicht aber nicht vollständig, wenn ich nicht ebenso auf die Schriftworte verweisen würde, die jeden Menschen eindringlich warnen, sich ja nicht dem Programm und der Denke des WCC = World Council of Churches und der Papstherrschaft anzupassen, selbst dann nicht, wenn es das eigene Leben kostet. Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst.
        Dies ist selbstverständlich eine Glaubensposition, und darüber kann man nicht debattieren; aber man kann es sich merken, man kann beobachten, ob es sich und wie es sich erfüllt, um dann seine persönliche Entscheidung zu treffen.
        In dem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute.

      • @conrath Danke für die nette Antwort und den Einblick in Ihren geistigen Werdegang. Ich fand einige Parallelen. Etwa im gleichen jugendlichen Alter hab ich Hans Joachim Schoeps‘ Religionsgeschichte gelesen und – was ich heute kaum selbst glauben kann – den katholisch-jesuitischen Religionsphilosophen Teilhard de Chardin. Doch am meisten hat mich damals (ist mehr als 50 Jahre her) doch Ortega y Gassets „Aufstand der Massen“ beeindruckt, worauf ich später gelegentlich zurückkam, denn das war eine quasi prophetische Schrift.
        Nun, das ist alles sehr lange her, und ich bin bei dieser Ausrichtung nicht geblieben.
        Die Auffassung, die Sie von den versch. Religionen darlegen, kann ich gut nachvollziehen, so hat sich ja auch Hans Küng positioniert, indem er die Goldene Regel „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ zum Verbindungsglied aller erklärt.

      • @ conrath
        Ihnen sag ich das nun so offen, weil Sie mir mit Ihrer fairen Haltung die Gelegenheit dazu gaben. Daß dies nun auf Geolitico erscheint, will mir sehr richtig erscheinen, weil dies ein Medium ist, das einige Ansprüche an sich stellt.
        Diese Warnung wäre nicht aber nicht vollständig, wenn ich nicht ebenso auf die Schriftworte verweisen würde, die jeden Menschen eindringlich warnen, sich ja nicht dem Programm und der Denke des WCC = World Council of Churches und der Papstherrschaft anzupassen, selbst dann nicht, wenn es das eigene Leben kostet. Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 26. Januar 2017 um 13:43 //

        . . .
        ZITAT @ johnny:
        .
        „Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst.“
        .
        FURCHT ist ein anderes Wort für PSYCHOSE.
        .
        WAS bitte gibt es DARAN zu verherrlichen?
        .
        FURCHT ruft auf zur Vernichtung.
        .
        ABER das gibt es nicht.
        .
        DAS ist die LÜGE.
        .
        DARUM laufen die Menschen den angeblich christlich/jüdischen Kirchen davon – WEIL sie die LÜGE predigen – und sich jeglicher echter & ehrlicher AUFKLÄRUNG mit kriegerischer GEWALT entgegen stellen.
        .
        JESUS von NAZARETH hat damit NICHTS zu tun – auch sein Name wird nur mißbraucht – um LÜGEN, CHAOS & KRIEG über die Welt zu bringen.
        .
        Ihren Scheiß-Haus-Spruch lebt die GLOBALISTEN-SEKTE mit ihrem tagtäglichen Terror im angeblichen Namen des Herrn – aber die Menschen laufen Ihnen in Scharen davon – und DAS ist gut so, denn es ist das Recht eines JEDEN, seinen eigenen Gott zu suchen & zu finden . . .

      • KBM
        FURCHT ist ein anderes Wort für PSYCHOSE. = Ihre einsame Definition.
        .
        WAS bitte gibt es DARAN zu verherrlichen? = Das ist der Hausverstand, aber es gibt sehr viel mehr.
        .
        Jeder hat das Recht, … Sicher doch, aber mit allen Konsequenzen.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 27. Januar 2017 um 09:36 //

        . . .
        ZITAT @ KBM:
        .
        „FURCHT ist ein anderes Wort für PSYCHOSE.“
        .
        ZITAT @ johnny:
        .
        “ = Ihre einsame Definition.“
        .
        Die NATO kreist Russland mit schweren Waffen ein, und bricht dabei Ronald Reagans Verträge mit Gorbatchow – die einst den Kalten Krieg beendeten, und so die Deutsche Wiedervereinigung ermöglichten
        .
        DIESE echten Verbrechen des Westens werden hoch „offiziell“ mit der FURCHT vor Putin begründet.
        .
        DAS ist das typische Verhalten in JEDER Psychose – gehen Sie einfach in eine beliebige Klappsmühle – da finden Sie vor allem die OPFER derartiger Psychosen, die man auf Deutsch auch „ANGST-STÖRUNG“ nennt.
        .
        Man greift einen (eingebildeten) Gegner an – und rechtfertigt das eigene Verbrechen – mit frei erfundenen BESCHULDIGUNGEN des Gegners.
        .
        Und die Trieb-Feder ist die ANGST vor dem Anderen – die man gerne auch PSYCHOSE oder FURCHT nennen kann.
        .
        Wer KEINE Furcht, KEINE Psychose, KEINE Angst vor dem Anderen hat – der besucht ihn, der kommuniziert mit ihm, und der regelt seine Probleme GEMEINSAM mit ihm – und HÄLT SICH DANACH AN DIE GEMEINSAM GETROFFENEN VEREINBARUNGEN, DIE MAN AUCH NUR WIEDER GEMEINSAM AUFLÖSEN ODER VERÄNDERN KANN.
        .
        DAS ist GUTES Management.
        .
        Und was unsere globalistisch infizierten Führer machen, ist KRIEG aus ANGST, KRIEG aus FURCHT, KRIEG aus PSYCHOSE.
        .
        Sie müssen DAS nicht verstehen – aber es ist derart logisch – daß immer mehr Menschen diese Zusammenhänge erkennen, und so auch die echte Chance für echten Frieden in Freiheit am Ende des Tunnels sehen, wenn wir diese Zusammenhänge endlich alle miteinander begreifen . . .

      • @KBM
        Sie sehen alles politisch und im großen geopolitischen Zusammenhang. Womöglich haben Sie Recht mit Ihrer Diagnose, wenn Sie Angst vor dem Gegener idenhtifizieren; vielleicht aber4 auch nicht, denn es kann ja auch ein Großmannsgehabe sein, der unbeherrschbare Zwang, die ganze Welt beherrschen zu wollen. Ich tippe eher auf letzteres, weshalb Putin ständig davon sprach und dsafür wirbt, daß es eine multipolare Welt geben müsse.
        Jetzt machen Sie dahinter eine Psychose aus. Ich sage vielmehr, diese Leute, Neocons genannt, sind dämonisiert, und sie geben sich ihrem Wahngebäude gerne hin, ganz gleich, ob es durch Angst oder Größenwahn gekennzeichnet ist.
        Die Furcht Gottes ist etwas ganz anderes. Sie hat mit Ehrfurcht, Respekt und Demut zu tun, aber auch mit Furcht, ja. Und eben diese Furcht kann es sein, und ist es bei vielen (nicht bei allen) auch, die sie überhaupt erst in die Spur bringt. Und dann ist das nichts Schlimmes, wenn sie eben dadurch letztlich der Hölle und dem Feuersee entgehen und dafür ewiges Leben haben. (Nebenbei: Bei mir persönlich war es nicht die Furcht oder die Angst, die mich zu Gott gleich Jesus Christus brachte, sondern ein Überführtwerden meiner moralischen Verkehrtheit unter jedem Aspekt. Ich mußte einfach erkennen, daß ich gemäß dem Wort Gottes überall daneben bin, und anerkennen, daß Sein Wort wahr und unbestreitbar richtig ist.)
        Ich wünschte wirklich, Sie und am besten alle hier, zu derselben Einsicht zu motivieren, weil es das ist, was jeden von Angst und Furcht und jeder Neurose und Psychose völlig frei macht: nämlich durch Rettung und Erlösung.
        Das ist es doch, was die Kirchen nicht mehr predigen, weil ihre Repräsentanten selbst schon keine Gläubigen mehr sind. Wie sollen sie predigen, was sie selber nicht glauben? Und wenn es es einmal jemanden unter ihnen gibt, der die Wahrheit predigt, fallen sie alle über ihn her, Bsp. Olaf Tscharnke, Bremen. Ein jammervoller Zustand.
        Doch schaun Sie, KBM, es geht nicht um die geopolitischen Probleme, die eh‘ keiner von uns lösen kann; sondern es geht um dich und mich, um jeden EINZELNEN hier. Gott rettet EINZELNE, was uns, die Nationen oder Heiden betrifft. Das können sehr, sehr viele sein oder auch wenige. Es kommt nur auf das Verlangen an, das jemand hat. Denn das sieht Gott an. Es ist Ihm vollkommen bekannt, auch wenn es kein anderer Mensch jemals weiß. Er möchte Sie und jeden anderen hier retten – das sagt Sein Wort, und das ist immer wahr. Die Frage ist allein, ob man diese Rettung überhaupt will!
        Deshalb hab ich heute morgen einmal drei Regeln aus dem Wort Gottes herausgenommen, die es ganz deutlich machen:

        Grundsätzlich: Es ist sowas von egal, ob die Kirche Luthers tot ist oder nicht… es geht um dich allein! Deshalb höre:

        Heb 11:6 (Elberfelder 1905)
        Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.

        Joh 14:21 (Luther 1912)
        Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

        Du kannst Gott nicht kennen, bevor Er sich dir offenbart. Der Weg dahin ist oben für jeden Menschen, ob intelligent und hochbegabt oder gering begabt und schlicht, verbindlich beschrieben.
        Die hochbegabten Zeitgenossen haben in der Regel das Problem, daß ihre Bildung und ihr Verstand dazwischen und davorsteht. Sie können sich aber auch demütigen vor Dem, Der all das geschaffen hat, was sie nicht mal zu 10% verstehen (auch nicht die schrecklichen Zustände heute auf der Erde).

        Jak 4:6 (Luther 1912)
        „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“.

        So einfach ist es. Das hat auch Luther geglaubt, keine Frage. Und es ist ganz und gar gleichgültig, ob die „Kirche Luthers“ das auch (noch) glaubt oder nicht. Es geht um dich und mich allein!

      • Karl Bernhard- Möllmann // 27. Januar 2017 um 18:00 //

        . . .
        ZITAT @ johnny:
        .
        „Sie sehen alles politisch und im großen geopolitischen Zusammenhang. Womöglich haben Sie Recht mit Ihrer Diagnose, wenn Sie Angst vor dem Gegener identifizieren; vielleicht aber auch nicht, denn es kann ja auch ein Großmannsgehabe sein, der unbeherrschbare Zwang, die ganze Welt beherrschen zu wollen.“
        .
        Ja Johnny, KANN ALLES SEIN . . .
        .
        DANKE, für die Mühe – die Sie sich machen – mich zu retten!
        .
        JESUS von NAZARETH finde ich – ist eine durch & durch bemerkenswerte GESTALT.
        .
        Kirchen-Bürokratie finde ich dagegen ätzend.
        .
        Die 10 Gebote machen SINN – nicht weil ich GLAUBE – sondern wegen der bezwingenden LOGIK.
        .
        Mein zentrales Gebiet sind die LÜGEN der modernen MEDIZIN – denen ich eher zufällig auf die Spur kam – HIER finden derzeit die größten ORGANISIERTEN VERBRECHEN gegen die Menschheit statt.
        .
        Nochmals DANKE für Ihre Mühe!
        .

      • Karl Bernhard- Möllmann // 27. Januar 2017 um 18:09 //

        . . .
        Noch ein Satz zu Ihren Befürchtungen gegenüber Donals Trump:
        .
        Meine Mutter sagte immer:
        .
        Hunde die bellen – die beißen nicht!
        .
        DIE WIRKLICH GEFÄHRICHEN MAFIOSI, VERBRECHER & PSYCHOPATHEN KOMMEN NIEMALS AUS DER TARNUNG IHRER VERSTECKE – SIE LÄCHELN FREUNDLICH – WÄHREND DIE FEIGEN DROHNEN VON RAMSTEIN AUS GESTEUERT IN AFRIKA FRAUEN & KINDER ZERFETZEN . . .
        .
        Barack Obama wurde sogar mit dem Friedens-Nobel-Preis dekoriert – obwohl er ein eiskalter MÖRDER ist – wie George W. Busch, wie Killary Clinton . . .
        .
        VOR DERART PERFEKT GETARNTEN & PERFEKT ORGANISIERTEN MASSEN-MÖRDERN SOLLTEN SIE SICH FÜRCHTEN – ABER NICHT VOR DEN LOCKEREN SPRÜCHEN EINES DONALD TRUMP – DER BISHER NIEMALS ALS MÖRDER, SERIEN-MÖRDER ODER ALS MASSEN-MÖRDER ÜBERFÜHRT WERDEN KONNTE, WIE ALLE SEINE KRIMINELLEN VORGÄNGER!

      • KBM
        DIE WIRKLICH GEFÄHRICHEN MAFIOSI, VERBRECHER & PSYCHOPATHEN KOMMEN NIEMALS AUS DER TARNUNG IHRER VERSTECKE – SIE LÄCHELN FREUNDLICH –

        Völlig einverstanden, so war’s bisher und es ist auch noch nicht zu Ende.
        Welche Type lächelt denn am nettesten und am harmlosesten in seinen weißen Weiberkleidern? Wer gibt sich denn den Anschein von allergrößter, alles & alle überragender Demut? Na, Sie wissen schon. Der auf dem unheiligen Stuhl.
        Und was Trump angeht, der Mann hat eine eiserne Entschlossenheit. Schaun Sie sich mal das Interview mit dem ABC Reporter an. Und achten Sie als Menschenkenner mal genau auf die Passage, wo er über das heillose Durcheinader (mess) der Welt spricht. Achten Sie auf seine Körpersprache… ein Mann von 70 sitzt fast schon auf der Stuhlkante.
        Beachten Sie die ruhige Ausgeglichenheit und das kräfteschonende Temperament. All das zusammen (ich rede jetzt nur von den Persönlichkeitsmerkmalen des Mannes) zeigt mir, der Mann hat noch eine Menge „Entwicklungspotential“. Er sagt ja doch nicht alles, obnwohl man schon einiges zw. den Zeilen lesen kann.
        Und wenn er dann noch einen „kongenialen Partner“ (einen der außerdem Englisch nicht schauderhaft unqualifiziert abliest, sondern als Muttersprache spricht) dort in dieser eben nicht ewigen Stadt findet bzw. selbst daran mitwerkelt, daß es da zum nötigen Austausch kommt, dann hätte man ein Duo, dem man alles zutrauen kann (bloß letztlich nichts Gutes).

  34. Ist die Freischaltung neuerdings von der Länge des eingestellten Textes abhängig, oder wie erklärt sich diese Unregelmäßigkeit?

    • @ conrath zum Dritten
      hnen sag ich das nun so offen, weil Sie mir mit Ihrer fairen Haltung die Gelegenheit dazu gaben. Daß dies nun auf Geolitico erscheint, will mir sehr richtig erscheinen, weil dies ein Medium ist, das einige Ansprüche an sich stellt.
      Diese Warnung wäre nicht aber nicht vollständig, wenn ich nicht ebenso auf die Schriftworte verweisen würde, die jeden Menschen eindringlich warnen, sich ja nicht dem Programm und der Denke des WCC = World Council of Churches und der Papstherrschaft anzupassen, selbst dann nicht, wenn es das eigene Leben kostet. Denn man soll Den fürchten, der nicht nur den Leib, sondern die Seele NACH dem Tod vernichten kann. Und das ist Gott selbst.
      Dies ist selbstverständlich eine Glaubensposition, und darüber kann man nicht debattieren; aber man kann es sich merken, man kann beobachten, ob es sich und wie es sich erfüllt, um dann seine persönliche Entscheidung zu treffen.
      Enchiridion? Was ist das? Die Bände 1 und 2 zu Martin Luther von Otto Scheel sind ein Glücksfund auf dem Flohmarkt gewesen…
      Meine Hauptinspirationen? Gute Frage. Ich fürchte, dafür ist es zu früh. Ich haben vor vielen, vielen Jahren einen gewaltigen Spurwechsel vollzogen von der offiziellen protestantischen Theologie von Anders Nygrens „Römerbrief“ und dem Dietrich Bonhoeffer hin zu einem wahren Mann Gottes, der Joh 14:12 in seinem Dienst hatte. — So, vllt geht das jetzt anstandslos durch…

      • Conrath // 27. Januar 2017 um 11:14 //

        Hallo Johnny,

        etwas haben Sie mich mit dieser Beichte doch überrascht. Aber nun gut, Meinungen können gebildet und Positionen auch wieder verändert werden. –

        Eigentlich hatte ich mich mehr auf eine inhaltliche Auseinandersetzung, etwa der Jenaer Revolutionäre der neuen Denkart, vor und nach der Französischen Revolution, eingestellt und schon weiter geschrieben, aber das ist jetzt überholt und ungefragt gebe ich es nicht heraus.

        Ich kann Ihnen daher nur viel Glück wünschen, mit Ihrer Überzeugung vielleicht noch weiter zu kommen. Feindbilder bedingen einander, das ist so und das zeigen Sie anschaulich. Sie zitieren die Offenbarung 13, ich lese in der Übers. v. Hermann Menge, kenne die Vielzahl der Ausdeutungen die sich um diese Zeilen Ranken.

        Wenn Sie überzeugt sind, dass ein/ der TEXT, alle Sicherheit der Welt garantiert, wie es das Credo des Augustinermönchs Luther war, dann ist mit Argumenten nichts zu erreichen, aber das wertet Sie in meiner Sicht nicht ab. Ihren Kampf gegen die Pappgegner/ Windmühlenflügel müssen Sie allerdings alleine führen, weil ohne Wind sich nichts bewegt (Pneuma) und die vom Winde verlassenen oder verwehten, werden immer irgendwo Gelegenheit suchen, sich einzubringen, da stehe ich dann eher auf Koshs und Ranmas Seite, nicht in allen ihren Argumenten, aber in denen, die sich gegen Ideologie und Fundamentalismus wenden.

        Grüßen Sie mir meine alte Schulheimatstadt Krefeld (kennen Sie udU?).

      • Hallo, conrath, schön, Sie leben doch noch… Okay, KR kann ich bei Gelegenheit grüßen, wenn ich in die Stadt komme; ist aber nur einer von zahlreichen Orten, in denen ich lebte.
        Eine „Beichte“ hab ich nun aber nirgendwo abgelegt, da haben Sie etwas nicht richtig eingeordnet. Bin ich etwa Katholik? Nein, auch wenn ich hier zahlreich von vielen netten Katholiken umgeben bin.
        Ich habe Sie und alle anderen „nur“ gewarnt und aufgefordert zu beobachten, was geschieht, und sich dann, wenn es eintrifft was ich schrieb, zu entscheiden.
        Lieber conrath, Sie sind ein Intellektueller, wie er im Buche steht. Sie haben es auch mit der Ideengeschichte, das ist alles unheimlich spannend für Sie. Aber lassen Sie mich fragen: Sind Sie gerettet, kennen Sie Gott?
        Das ist doch das Einzige, was beim letzten Atemzug zählt. Glauben Sie an Jesus Christus als den Erlöser der Welt? haben Sie eine persönliche Beziehung zu Ihm?
        Und Dr. Martin Luther hätte Sie dasselbe seinerzeit gefragt. darum sind Fragen dieser Art auch völlig legitim und angebracht auf dieser Seite, denn wann wird es wieder so eine Gelegenheit im Netz geben? Ein 500 Jahre Jubiläum erlebt man eben nur einmal.

    • Conrath // 27. Januar 2017 um 20:20 //

      @KBM – Johnny

      hmmm,

      so entsteht live der Messias-Antimessias Diskurs. Irgendwie spannend und gruselig zugleich, aber authentisch. Die Psychos kommen nicht aus der Tarnung heraus, fast wie beim Unterbewusstsein, das schiebt auch immer alles andere vor, bleibt dabei im Dunklen, ähnlich bei Partnerschaftsstreitgesprächen, der eine bleibt in der Deckung, der andere kommt mit immer weiteren Einzelheiten, ist Euch das bekannt, schon mal aufgefallen?

      Nur ist es dann mit der Zuordnung der Seiten gut-böse oft nicht so schön eindeutig wie hier. Ist Trump > Triumpf der Welt vermutlich, dann der Gute und der weißberockte sein dunkler Dämon?

      Liebe Foristen, nur wenige Tausend Flugmeilen (mit oder ohne Drift) oder hunderte von Jahre von hier/ jetzt, entfernt, schlagen sich Menschen wie wir, für solche Rätselabgrenzungsfragen die Köpfe blutig oder gar ab. –

      • Um diese Gedanken noch ein wenig zu komplettieren… Messias-Antimessias bezogen etwa auf Trump und Franzi? Nein, das wäre ganz und gar daneben. Da wurde die Zielscheibe nicht mal gestreift.
        Ich meinte und schrieb: ein DUO.
        Der Treiber ist vordergründig und zunächst für sehr viele eine Art Befreier und Wohltäter (und wird nicht mal mehr von Jakob Augstein angegriffen). Das ist ja auch nicht schwer, nachdem sie irren Linken alles an die Wand gefahren haben. (Hat der Jakob auch schon begriffen.)
        Der Treiber ist nicht „böse“, so wie der Papismus immer schon böse war.
        Daß jemand, der im Baugewerbe Millionen oder Miliarden gemacht hat, Kontakte zur Mafia gehabt haben muß, ist in US Erfolgsbedingung Nr. 1. (Man sagt ja auch JFK Mafiakontakte nach.) Das kann man im Vergleich zu den Verbrechen des Vatikan als (katholisch zu verstehen) „läßliche Sünde“ abheften.
        Also, diese Type in weißen Weiberklamotten, egal, wie sie gerade heißt, ist das eigentlich Böse. Wer das nicht begreift, weiß eigentlich noch gar nichts von der Weltgeschichte der letzten 1700 Jahre. Diese Type versteckt sich hinter T. Und T. will m.E. mehr als nur Chicago in Ordnung bringen oder die Syrien- und Irakfrage lösen, sogar noch sehr viel mehr, wie ich meine. Das Komplott ist nicht leicht zu durchschauen. Und im Moment (so meine ich) besteht es auch noch gar nicht. T ist mit anderen Fragen befaßt, das haben Sie, conrath, doch schon hervorragend beschrieben. Und meiner Überzeugung nach (vllt irre ich mich ja) muß diese Type unbedingt ausgetauscht werden, sonst würde das Komplott nicht funktionieren.
        Ach so, ja, was die Dämonen betrifft, hat die Type wahrscheinlich die immer gleichen, die mit dem unheilighen Stuhl vorgegeben sind bis auf die bemerkenswerte Demuts-Heuchelei und den besonderen Jesuiten-Dämon, die noch dazukamen. Bitte, Leute, der Bibelkenner weiß, daß ein Mensch im Evangelium 6000 Dämonen in sich barg. Und der Treiber hat genau die, die jemand braucht, der großes vorhat.

  35. @conrath Sie konnten biosher nur 1/4 meiner Antwort lesen, weil meine Antwort seit ca. 2 Std. nicht freigeschaltet wird. Vllt sieht das morgen anders aus. Habe Ihre Reaktion als Mail gelesen.

    • Conrath // 27. Januar 2017 um 21:20 //

      Lieber Johnny,

      mir fehlt aber die weibliche Seite in Ihren Ausführungen, nicht die bekannte Apfelhinhalterin, sondern ich denke da eher an so etwas wie Satana persönlich, die große Merkel von Babylon, wenn Sie ahnen, was ich da nur andeute.

      Und nur Frauenkleider? Ein Transen-Antechristum, hmmm, ich weiß nicht, vieleicht in Verbindung mit einem Partner, der eine Partnerin wird, der/ die Whistelblower(in) Manning und der andere Partner, erst Frau dann Mann, spiegelbildlich im Zeichen von 69, mir fällt dazu nur Michelle Obama ein, auf die Schnelle.

      Ihr Gatte, na ja, so etwas ähnliches halt, begnadigt ihn, nein sie und er, nein sie, schmieden dann ein finales Komplott gegen den Friedensnobelkriegstreiber, das hat das Evangelium noch nicht gekannt, diesen Abgrund aus Verstellungen und doppelten Scheinübergängen, was meinen Sie dazu?

      • Lieber conrath, lassen Sie uns auf dem festen Grund und bei den gesunden
        Worten (sowie ihrer Lehre) der Heiligen Schrift bleiben, denn unsre Zeit ist übervoll von Dämonen und ihren höllischen Irrlehren. Es gibt nur eine einzige Sicherheit, und die ist das Wort Gottes und der Glaube daran.
        Das allem zugrunde liegende Geheimnis ist etwas ganz Schlichtes, das man beim Bibellesen jahrelang übersehen kann, und das findet sich in 2.Thes 2:8-12 (Luther 1914)
        und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der Herr umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen,
        ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern
        und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrhaftigkeit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden.
        ​Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge,
        auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.
        In der Luther 1912 und in allen anderen Übersetzungen inkl. Menge (auch in der KJV,Darby oder der NASB oder der WEB=World English Bible)findet sich immer nur „Liebe zur Wahrheit“ oder bestenfalls „Liebe der Wahrheit“, was auch nicht falsch ist, aber die Liebe zur Wahrhaftigkeit sagt uns noch was anderes. Denn der Begriff bezieht sich auf das Individuum selbst, das sich mit der Wahrheit der Schrift befaßt. Genau an der Stelle sind jam die Schriftgelehrten und Pharisäer gescheitert, weshalb Jesus Christus sie Heuchler genannt hat. Sie predigten u/o bekannten die Wahrheit der Schrift, aber sie taten selbst das Gegenteil, hatten also keine Liebe zur Wahrhaftigkeit, die sie hätten haben sollen, um keine Heuchler zu sein.
        Dies gilt ebenso für die modernen Schriftgelehrten, die sich halt nur anders nennen. Und es gilt für jeden von uns, wenn wir überhaupt Christen sein und Jesus nachfolgen wollen. Denn was nutzt mir die Wahrheit der Schrift, die ich in den Händen halte, wenn ich nicht wahrhaftig mit ihr umgehe? Das würde mich am Jüngsten Tag verurteilen.
        Und warum beschreibe ich das so genau? Weil die Konsequenz so schlimm ist, wenn ich es nicht tue, denn es wird mir was gesagt?
        2.Thes 2:11-12 (Luther 1912)
        ​Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge,
        auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.
        Und ich kenne derartige Beispiele und Personen, wo es exakt so eingetroffen ist.
        Deshalb zu Ihrer Frage folgendes: Die Frau in der Schrift steht immer für eine Gemeinde, sowohl für die wahre wie für die falsche. Die wahre ist die Braut Christi, die falsche ist die in Offb. Kap 17, die in Kap 18 gerichtet wird. Rom und die USA kommen in Offb. Kap 13 beide vor. Sie können sie dort vllt selbst auch beide identifizieren. Das ist der Hintergrund für das, was ich mal so simpel Duo nannte. Wichtig ist auch dies: Einzelpersonen spielen dabei gar keine Rolle, sie sind austauschbar und dienen dem gleichen Zweck, siehe die angebliche „apostolische Sukzession“, weil es nur um den Geist geht, der sie beherrscht und dem sie dienen. Es gibt dort auch ein Zusammenspiel beider Mächte und noch eine dritte Macht, die von einer der beiden autorisiert wird, bestimmte Dinge zu tun.
        Ob die Merkel von Babylon = Rom direkt beeinflußt oder direkt beauftragt wurde, weiß ich nicht, kann es aber nicht ausschließen, denn sie war erstaunlich oft dort. Jedenfalls wissen wir aus den rassenvermischenden Vorstellungen und Aufforderungen des falschen Franzi, daß sie das in die Wege geleitet hat, was er den Deutschen und Europäern empfahl, weil sie doch zu wenig Kinder kriegen. Ob sie und was sie von den Anweisungen des Kenianers ausgeführt hat, wissen wir nicht so genau. Manche waren auch der Ansicht, daß ihr Mann Prof. Sauer, der ja in den Staaten lehrt, zugleich ihr Führungsoffizier war.

      • Conrath // 28. Januar 2017 um 00:44 //

        @Johnny

        Sie machen es nicht leicht.

        „[…] die Liebe zur Wahrhaftigkeit sagt uns noch was anderes. Denn der Begriff bezieht sich auf das Individuum selbst, das sich mit der Wahrheit der Schrift befaßt.“ Zitatende J.

        Diese Passage kann ich voll und ganz mit Ihnen teilen. Ohne diese tiefe Liebe zur Wahrheit, die auch erprobt sein will, wie jede Liebe, durch Prüfungen geht, sie ist die entscheidende Kraft, kann sich Wahrheit nicht in uns/ jedem einzelnen ‚auswirken‘. Es ist die Kraft des Glaubens.

        Jacobi, der den sogenannten Atheismusstreit losgetreten hatte, Fichte verlor seine Anstellung, formulierte es dann so, dass nicht der Mensch sich anmaßen kann den Glauben ‚zu haben‘, ‚zu betätigen‘, wie einen Staubsauger oder Laserpointer, sondern das er im Glauben und in der Wahrheit handeln kann, umschlossen von diesen beiden, das ist etwas anderes, als die Wahrheit über die wir meinen leichtfertig so unverbindlich befinden zu können.

        Wir ‚sind‘ in der Wahrheit, in der Liebe und in der Schöpfung (Einheit) und bemühen uns das dann irgendwie in unserer Sprache, in Werken oder Texten, auszudrücken. Und unser Handeln ist ein in Gott handeln, unser Glauben ist ein im Glauben sein, so F.H.Jacobi, 1743 – 1819.

        „[…] was nutzt mir die Wahrheit der Schrift, die ich in den Händen halte, wenn ich nicht wahrhaftig mit ihr umgehe?“ Zitatende J.

        Genau so ist es, was nutzt mir ein Wissen, ein Text, eine Vorbildhandlung, wenn ich selbst außerhalb von diesem bleibe, nicht in der Wahrheit Platz nehmen will, von ihr dabei geführt? Es schließt manchen Fußtritt ein, wenn die Wahrheit (der Wirklichkeit) von mir abgewiesen, nicht ernsthaft aufgenommen wurde und dann nur Vermeintlichkeit wirkt, nicht Liebe oder Wahrheit.

        – Denn die Liebe ist die größte Wirkmacht unter allen. Das ist Jesuanische, aber vermutlich auch vorher schon, die mündliche Philosophie der Platonakademie und das besagt nur, das Wahrheit und Liebe sich schon vielfach fortgezeugt hat, viele Zeugen hatte und hat.

        Nicht jedes Samenkorn geht auf, nicht jeder Impuls, der uns Menschen trifft/ meint/ einschließt, kann in uns weiterwachsen, auch das ist klar. Und Texte oder Gebärden verstehen, erfordert in der Wahrheit zu sein, Teilhabe mit ihr zu üben, oder anzustreben. Glaube gibt es nicht in Tüten oder Büchern, wir lesen sie heraus, wenn sie uns bereits ergriffen haben. Ja, das ist paradox, übrigens sind die Mehrzahl der Texte Platons Geschichten ohne Happy End und Auflösungen, sie muten dem Lesenden zu Aporien, Unauflöslichkeiten zu begegnen. Und erst in der Begegnung erfährt der so Suchende – sein eigenes Suchen, aber verstärkt durch das Wahrheitstragende, seine Lage. Dies ist bereits die Vorform von Gelingen, sie ist sogar stärker, als die gelungenen Auflösungen, etwa beim Höhlen-, Linien- oder Sonnengleichnis.

        Ich vermute, wir brauchen es, manche Fehler und Wände selber anzurennen, fremdschämen und fremdfehlen sind zwar auch lehrreich, aber es geht nichts über die eigene, erkenntnissuchend erworbene, Beule.

        Gute Nacht für heute.

      • Lieber conrath, Sie schreiben:
        „Sie machen es (mir) nicht leicht.“ Das war auch nie meine Absicht… ic möchte Sie zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit bringen, aber Sie antworten mir mit toten Religionsphilosophen, die wie Fichte ihre Stellung verloren haben.
        Lieber conrath, die WAHRHEIT ist eine Person und sie heißt Jesus Christus.

        Ich muß das leider sagen: Sie antworten nicht auf meine Briefe an Sie. Statt dessen wollen Sie mich in Ihre Gedankenwelt hineinziehen. Da geh ich nicht mit. Sie irren, wenn Sie den Jacobi zitieren, der Mann ist nicht nur tot, sondern auch verkehrt.
        Wir müssen eins werden mit dem Wort Gottes, von neuem geboren werden, conrath, sonst ist Ihre Religion und deren Ausübung vollkommen wertlos.
        Während Sie deutsche Philosophen zitieren, zitiere ich das Wort Gottes. Die Schrift sagt uns genau dies:
        Joh 1:10-14 (Luther 1912)
        Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht.
        Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
        Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;
        welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.
        Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
        Diese Herrlichkeit müssen Sie sehen, diese Gnade und Wahrheit müssen Sie selbst erfahren.
        Das ist nur möglich, wenn Sie dem Wort Gottes folgen, was Sie aber gar nicht tun. Statt dessen gleichen Sie’s ab mit Menschengedanken.
        Offenbar haben Sie auch Otto Scheels Darlegung von Luthers Erfahrung weder genau gelesen noch verstanden. Sie persönlich müssen dieselbe Erfahrung gemacht haben wie Luther. Das ist der Grund, warum ich diesen langen Beitrag eingestellt habe, den wirklich niemand durchgearbeitet und für sich persönlich angenommen hat.
        Otto Scheel war ein Christ, OBWOHL er Professor war und einen Lehrstuhl für Theologie in Kiel gehabt hat. Heute kann man auf so einen Stuhl nur dann kommen, wenn man NICHT glaubt und Christus NICHT kennt.
        Lassen Sie uns bitte einmal Nägel mit Köpfen machen:
        „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.“

        Halten Sie Seine Gebote, die Ihnen und allen Seinen Nachfolgern von Seinen Gesandten = den Aposteln in den Lehrbriefen erklärt wurden?
        Haben Sie eine Gemeinde, in die Sie gehen und in der Ihnen das Wort Gottes von einem MANN, nicht von einer Frau, gepredigt wird? (1. Tim 2:11-12 & 1. Kor 14:34)
        Ist dieser Mann/Prediger Hetero oder Homo?
        Ist er geschieden und wieder verheiratet oder Mann nur einer Frau?
        Haben Sie dort Abendmahl und Fußwaschung?
        Zahlen Sie dort Ihren Zehnten?
        Tragen die Frauen in Ihrre Gemeinde Männerkleidung (Hosen, Anzüge) oder kleiden sie sich als Frauen, wie man das noch bis Anfang der 1960er Jahre auc unter Gottlosen und Heiden für selbstveständlich hielt, was jeder in den Zeitungen jener Zeit und in den alten Filmen selbst feststellen kann. (5. Mose 22:5)
        Das alles sind selbstverständliche Do’s in einer wahren christlichen Gemeinde.
        Folgen Sie einem Prediger, der dies alles ablehnt und als sektiererisch bezeichnet oder bezeichnen würde? Dann folgen Sie einem antichristlichen Prediger, der Sie zur zuverlässig Hölle führt.
        ————–
        Ehrlich gesagt, ich vermute sehr stark, daß Sie gar kein Gemeindemitglied sind, sondern Ihren privaten Glauben schon lange allein pflegen. Das ist dann nicht weniger antichristlich, weil Sie damit das Wort Gottes durch die Apostel verleugnen… Lk 10:16 (Schlachterbibel 1951)
        Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat.
        —————
        Lieber conrath, ich selbst zähle hier überhaupt nicht. Es ist wichtig, das zu verstehen. Es geht allein um das ursprüngöiche Wort Gottes, für das Christen kämpfen sollen, wie Judas in seinem kurzen Brief geschrieben hat.
        Warum dafür kämpfen? Nicht etwa morden? Weil Errettung allein durch dies Wort geschehen kann. Alles, was nur ähnlich klingt und verwechselbar ist, ist vom teufel und Häresie. Damit verführt er, der teufel, Hunderte von Millionen, die glauben Christen und auf dem richtigen Weg zu sein. Aber tatsächlich sind sie auf dem breiten Weg, der zur Verdammnis führt.
        —————-
        Unser Gespräch auf diesem Blog muß nun enden. Wenn Sie mehr möchten, dann haben Sie den Kanal, den Sie bereits besucht haben.
        Es liegt bei Ihnen, vielleicht sieht man sich. Denken Sie bitte an die junge Pastorin in Kiel, von der ich Ihnen geschrieben habe.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 29. Januar 2017 um 08:59 //

        . . .
        ZITAT @ johnny:
        .
        „…WAHRHEIT ist eine Person und sie heißt Jesus Christus“
        .
        „WAHRHEIT“ definiert mein WAHRIG, Deutsches Wörterbuch aber ganz anders – da lautet die richtige Definition von WAHRHEIT = das Wahre, wahrer, richtiger Sachverhalt, Übereinstimmung mit den Tatsachen; Tatsache;
        .
        Und auch Ihre Definition von Jesus Christus ist NICHT die Definition, die in Deutschland als „richtiger Sachverhalt“ gilt.
        .
        Jesus gibt es nur als JesusKind, was als „Christkind“ erklärt wird, und sonst nur noch JESUIT, was als „Mitglied des JesuitenOrdens“ definiert wird [nach dem Namen der Societas Jesu „Gesellschaft Jesu“]
        .
        Unter CHRISTUS steht: der Messias, Ehrenname Jesu, von griechisch: Christos „der Gesalbte“
        .
        Wenn Sie also den Begriff „WAHRHEIT“ derart unscharf & FALSCH zur Bezeichnung Ihres persönlichen Idols und Vorbildes JESUS von NAZARETH verwenden – dann dürfen Sie sich nicht wundern – wenn Keiner Sie RICHTIG verstehen kann!
        .
        Und das MINDESTE an Wahrhaftigkeit, was ich von Ihnen erwarten würde – DAS wäre Ihre private Sekten-Definition des Deutschen Wortes „WAHRHEIT“ – VOR der Definition über dieses Thema bekannt zu geben.
        .
        So aber disqualifizieren Sie sich nur als fake-Aufklärer, und outen sich vermutlich ungewollt – als ein weiteres Mitglied der ewig heuchelnden Globalisten-Sekte – die mit ihren LÜGEN & einem derart perfide GETARNTEN „FALSCHEM Zeugnis“ die Menschen auch weiterhin Scharenweise, wie seit Jahrzehnten, aus den Kirchen des JESUS von NAZARETH treiben . . .
        .
        Soweit ich weiß, benutzte JESUS weder eine den Menschen unbekannte GEHEIM-Sprache, noch versteckte er sich hinter FALSCHEN Definitionen – sondern sprach sehr einfach & klar – mit der erklärten ABSICHT, von den Menschen verstanden zu werden!
        .
        DAS funktionierte im Übrigen auch über die Jahrhunderte sehr gut – bis die Globaliste-Sekte auch die Christen „eingefangen“ hatte – so daß HEUTE im angeblichen Namen von JESUS von NAZARETH sogar KRIEGE & TERROR von unserer angeblich christlich/jüdischen Globalisten-Sekte über die Welt verbreitet werden . . .

      • Conrath // 29. Januar 2017 um 10:06 //

        Lieber Johnny und Herr Möllmann,

        ich akzeptiere Ihren Entschluss, Johnny, das Thema hier nicht weiterführen zu wollen.

        Nicht zur Rechtfertigung meiner Argumente, sondern um ein solches Gespräch, wo – und von wem – auch immer fortzusetzen und schreibe Ihnen noch diese Zeilen zum Thema ‚Buch Gottes‘.

        Gottes Schöpfung und die Güte des Schöpfers, personal-überpersonal von uns Menschen gedacht und gefühlt, auch oft vergessen, jedenfalls diese Schöpfung ist älter und zwar um ein Vielfaches älter, als unsere Fähigkeit in Texten zu schreiben und in Zahlen zu rechnen (3.000 und 5.000 Jahr) und die göttliche Schöpfung (Natur) bildet mit dem menschlichen Vermögen schlechthin (Vernunft) zusammengenommen eine unlösbare Einheit auch genannt DYADE. Stellen Sie sich diese Dyade Gottes als großen Regenbogen vor, siehe unten.

        Und wenn Gott uns ein Buch gegeben hat, dann ist dieses Buch ein ganz merkwürdiges, ebenfalls doppeltes. Einerseits von der Natur als Natur geschrieben (Goethe regte dazu an, wie viele vor ihm, darin zu lesen, in der Johannesapokalypse wird ein Buch verspeist, das ist die Spannweite dieser Real-Metapher).

        Andererseits haben die Menschen, also wir alle, zusammen immer an einem großen, gemeinsamen Buch geschrieben, in vielen, vielen Unter-unter-kapiteln. Die Bibelchristen empfinden dies auch und nehmen dafür (manchmal unbewusst) stellvertretend für diesen Buchschreibeprozess die Kanonischen Schriften, Luther hat es dann nochmals wiederholt. Aber er war nicht der einzige Forenschreiber, im großen Schrift-Kultur-Netz der Menschheit, es gab vorher schon mehrere Vulgataübersetzer. Andere Bücher wurden geschrieben, die islamischen Forscher retteten Teile der verschollenen Texte der Griechen und der Alexandrinischen Kultur, über Spanien in unser scholastisches Mittelalter, sie hatten damit eine wichtige Datei wiederhergestellt usw… Die Qumramfunde, Hubi erwähnte sie hier schon, sind ebenfalls ein kulturelles Reset. –

        Wenn Gott ein Buch schreibt, dann ist es ein Buch in dem jedes Wort ein weiteres Buch ist, us.w., die schreibende Menschheit ist sein Herausgeber geworden, Herausgeber die allerdings manches missverstehen und dann eben neu schreiben, sich verbessern, abschreiben, kompilieren.

        Das Buch der Menschen schreibt sich und wäre ohne das andere Buch Gottes, die NATUR, in der Gefahr, wie ein WWW ohne funktionierende IP-Adressierung, unterzugehen. Aber Gott rebootet, rekonstruiert, rettet und lässt auch ziemlich vielen Blödsinn zu, denken Sie nur an das Gleichnis vom Sämann, nicht jedes Samenkorn trägt Früchte, ganz wie im Netz und der analogen Welt. Gott ist analog-digital und noch unvorstellbar viel mehr.

        Wir singen ihm deswegen Lieder, Texte, in verschiedensten Farben und Sprachen, aber alle diese Lieder, Bücher, Texte kreisen und konvergieren schließlich wieder in dem UNAUSSPRECHLICHEN, dem nur in den Büchern Umschreibbaren.

        Nehmen Sie unseren Mitforisten Möllmann, er zitiert aus einem anderen Buch, einem Lexikon. Das Lexikon ist ein vertexteter Versuch mehr Allgemeingültigkeit zu bekommen, für den Preis, dass alles darin fixierte, dann weniger unmittelbar erfahrbar wird, also abstrakter werden muss, das hat mit Glauben und Wissen und Kontext zu tun. –

        Konkretheit und Abstraktheit sind aber auch nur zwei Seiten einer Medaille oder Gott in seiner (pantheistischen) Aufsplitterung in ‚Alles und Jenes‘. Wer da die Übersicht verliert, wird dann (zeitweilig) zum Nihilisten, zum ‚Nicht-den-Sinn-Versteher‘/ ‚Sinn-Missversteher‘.

        Aber Sie wissen ja aus Ihrem bevorzugten Buch auch, dass Gott die Fehlgehenden liebt, etwa im Gleichnis des verlorenen Sohnes, der dann aus eigenem Entschluss/ eigener Entscheidung umkehrt.

        Ich bevorzuge die Vorstellung, dass Gott uns in vielen Büchern begegnet aber noch unmittelbarer in den Menschen und den Ereignissen, die wir mit ihnen durchleben, da weht der heilende Geist, das HEIL-Pneuma. Es lässt sich aber nicht fixieren und alle Versuche dazu, die mit Ausgrenzung verbunden sind/ wahren, endeten als gewöhnliche Paradoxien, als Dilemma oder Aporien, egal sie führen nicht zu Gott, sind daher nur Sackgassen, mit Krieg und Zerstörung verbunden.

        Da bin ich wieder Ihrer Meinung, Johnny

  36. @ conrath
    Ja, ist alles in Ordnung, kann man so sehen, ist auch menschheitsgeschichtlich nur logisch… doch bei alldem ist der christliche Glaube von ganz anderer Art. Und eben dies kommt heraus in meinem langen Beitrag über Luthers Erfahrungen, sofern man ihn denn wirklich liest. Er ist zugleich eine angemessene Reminiszenz im Lutherjahr UND eine religiöse Herausforderung in unserer Zeit der ökumenischen Verwischung und Vorbereitung einer Eine Welt-Religion durch den Papismus, vor dem ich hauptsächlich warnen wollte. Da bereitet sich heimlich, still und leise eine päpstliche NWO vor, die alles platt machen und töten wird, was sich ihr nicht beugt (vgl. Offb. Kap 13). Sie wird aus dem gegenwärtig zu beobachtenden Chaos der „Zeitenwende“ (zu der sicher auch der Crash gehören wird) hervorgehen. Das ist keine philosophische Weisheit, sondern biblische Prophetie im AT und NT.

  37. Conrath // 26. Januar 2017 um 00:30 //

    @Johnny, WaltoMax und Kosh Teil 1

    puh, Johnny, Sie haben recht, ich hatte bis oben durchgerollt und beginne jetzt unterhalb des Nebenschlenker/ Themenausflugs zur KI.

    Hatte tatsächlich nicht alle Ihre Einwände (Johnny) gelesen, nur überflogen und das ist oft weniger als nichts, ergibt schnell ein Negativum/ Vorurteil. Hole das jetzt nach und lasse hier Hubi weg, den ich ja in anderen Schwerpunkten sehr schätze. Dann lasse ich KBM und seinen Hubbard hier aus, um durchzukommen.

    Eigentlicher Beginn des roten Fadens, den ich nochmal aufnehmen möchte, ist Koshs Anfang. Er steht zugleich für die nachfragende große Allgemeinheit und ich möchte und brauche niemanden hier herabzusetzen, es ist eine spannende Frageverknäulung:

    Johnny >Jy: „Eine Feier in ökumenischem Geiste, also in einem Geiste, der nicht nur anti-Luther, sondern schon antichristlich ist.[…]“ dann an Hubi: „Offb. Kap 13. […] Ob Calvin mit seiner falschen Prädestinationslehre schlimmer ist als derjenige, dessen mörderischer Statthalterin Bloody Mary die englischen Protestanten durch ihre Auswanderung nach Amerika entkommen wollten […] Es ist jedenfalls nichts ggü. der Bedrohung, die mit der vom Vatikan angestrebten Eine Welt-Religion im Verbund mit der Eine Welt-Regierung schon bald Wirklichkeit werden wird (siehe Agenda 2030).“

    Nach Ihrem Hinweis auf die Bargeldabschaffung meldet sich Kosh und wendet gegen das obige Bekenntnis ein – auf die eigentlich christliche Perspektive – JY ein: „Ja, wenn!
    Dass diese Perspektive manchem hier und anderswo so wichtig ist, wie anderen die islamische etc. etc. und deren Sekten- und Untersekten-Perspektive, spricht dafür, dass der kleinste gemeinsame Nenner eher sehr klein bleiben wird. Man definiert sich über wenige Unterschiede statt über viele Gemeinsamkeiten und pflegt ein besinnliches “wer nicht für uns ist, der ist gegen uns”.“
    Kosh bring also die Perspektive der allgemeinen Sicht auf Religionen überhaupt und zwar philosophisch-skeptisch (Schnittmengenargument) und ergänzt die machtbezogene Konstruktion von Bekenntnissen/ Anschauungen und lässt dann breit, süffig alemannisch ausklingen: „Rappe um Rappe, git au e Zipfelchappe.“
    Ja, genau, langsam aber sicher bilden/ konstruieren sich Gewissheiten und ihre Fragen im gesellschaftlichen Raum [und in einem Innenraum ergänze ich hier, komme später darauf zurück].
    Dann, 3 m tiefer, kritisiert Kosh den Steinerismus mit einer sektiererisch geführten Schule, was ihm als nicht verallgemeinerungsfähiges Merkmal vorgehalten wird. Es ist ein indirekter Beweisgang, es gibt auch schlechte Handelsschulen, Gymnasien, Fahrschulen, einige sogar mit Sektenmerkmalen, die wurden leider von Kosh noch nicht näher benannt. Kosh: „[…] viele Steiner-Zitate wie eine Art Religionsersatz [und jeder macht daraus was er kann/ will – freie Wiedergabe Conrath]. Nun Koshs Kritik an der Jesusreligion: „Das Gleiche gilt für die beliebten Jesus-Interpretationen. Ob er nun war was in ihm gesehen wird oder nicht, es besteht eine geradezu haarsträubende Diskrepanz zu dem was er gesagt haben soll und dem, was daraus geMACHT wurde. Dabei spielt keine Rolle, ob er tatsächlich oder nur im übertragenen Sinn übers Wasser ging.[…]“
    Ja, das sehe ich ähnlich, erst durch Interpretation sehen wir, was wir schon kennen, wissen, zum Wahrnehmungsurteil kommt das Begriffsurteil (Urteilsschluss) hinzu, bei Jesus nicht anders, als bei jedem anderen, Steiner vertritt dies in seinen philosophischen Frühschriften. Wie ein Interpret den interpretierenden Jesus ‚versteht‘ ist dann Glaubensangelegenheit.
    Zwischenbetrachtung:
    Jy postuliert den Glauben an eine NWO und den Unglauben eines um Ökumene bemühten Kirchenoberen (EKD-Präside mit Doppelname, na ja hat Joshua auch bekommen, aber erst nachträglich, es dauerte über 300 Jahre, Jesus Christus).
    Worin/ womit/ wie lässt sich guter von schlechtem Glauben unterscheiden?
    Jy erweckt den Eindruck dies nur im negativen Sinne zu wissen, mit Bezug zu anderen NWO-Gläubigen, bzw. NWO-Ungläubigen. Ich aber sage Euch,…. Nein keine Angst/ Sorge ich channele jetzt nichts von Sibiru oder Alpha Centauri.
    Wo steckt das Problem? Jede Annahme ist eine Form von Glauben, der sich erst erweisen muss und entscheidungsoffen durch subsumierte Erfahrung zu Überzeugung heranreift. Religiöser oder politischer Glaube unterscheidet sich da nicht, der Form und Bildung nach. Wo es keine Vermittlung durch Argumente gibt, äußert sich dieser Glaube als Ideologie, Geschmack, Vorzug, Anschauung oder individuelle Vorstellung eines Allgemeinen.
    Ich kürze hier mal ab, schreibe gerne weiter, wenn jemandem an der Verfolgung des roten Fadens interessiert ist.
    Kurz gefasst:
    Ideologie kann argumentiert oder durch nichtargumentative Mittel wie Macht, Zwang, Ansehen/ Reputation/ Nutzen stabilisiert oder erzeugt/ erhalten werden. –
    Oder, offensichtlich kann mensch weder vorschlafen, als Kind hatten wir darum gebettelt, um länger aufbleiben zu dürfen, das geht aber leider nicht, noch kann mensch ‚vorentscheiden‘, auf Halde oder Vorrat Erkennen.
    Der Mensch ist in der Zeit offen angelegt, muss (kann/ darf) daher immer wieder neu entscheiden, ähnlich dem Atemholen. Ob es ein Fluch oder eine Gnade ist, wird jeweils unterschiedlich erkannt und realisiert. Damit ist keine Überaussage gerechtfertigt wie, alle Entscheidungen von Menschen betreffen die gleiche Wahrheit oder betreffen keinerlei Wahrheit. Die einzige zulässige zweite Aussage, bei Leibniz ist es eine biische/ dyadische, doppelt bestimmte Aussage, ist die zusätzliche, das der Entscheidungsprozess jedes Einzelnen/ aller Menschen Teil der einen, potentiell einheitlich-bestimmbaren Wirklichkeit, ist, egal ob in ein- oder ausschließendem Modus (Fall).

    • @conrath
      „Worin/ womit/ wie lässt sich guter von schlechtem Glauben unterscheiden?
      Jy erweckt den Eindruck dies nur im negativen Sinne zu wissen, mit Bezug zu anderen NWO-Gläubigen, bzw. NWO-Ungläubigen.“
      Seltsamer Schluß. Das Falsche kann nur im Vergleich und in Kenntnis des Richtigen erkannt werden, oder? Dies ist die Grundlage bei der Unterscheidung von echten und falschen 50,- Euroscheinen.
      „Wo steckt das Problem? Jede Annahme ist eine Form von Glauben, der sich erst erweisen muss und entscheidungsoffen durch subsumierte Erfahrung zu (einer) Überzeugung heranreift. Religiöser oder politischer Glaube unterscheidet sich da nicht, der Form und Bildung nach.
      ———
      Überzeugt auf den ersten Blick, stimmt letztlich aber doch nicht. Denn der Weg der Jünger zum Glauben muß anhand der Schrift selbst nachvollzogen werden. Bist du / sind Sie offen dafür?

    • Zitrone // 26. Januar 2017 um 12:17 //

      @Conrath

      “Worin/ womit/ wie lässt sich guter von schlechtem Glauben unterscheiden?”

      In dem ich mir persönlich die Frage stelle, ob das, was ich täglich im Sinne
      meines Glaubens tue, schlimme oder gute Folgen für die Welt hat.

      Beim “Glauben” geht es eben nicht allein um die Liebe zu einer
      unsichtbaren Größe, die wir im allgemeinen Sprachgebrauch Gott
      nennen, sondern darum, das erkennende Element in sich selbst
      anzutreiben.

      Glaube kann im Grunde nur mit Selbsterkenntnis einhergehen.
      Ohne Selbsterkenntnis ist aller Glaube nichts.

      Der Mensch fängt an sich denkend zu erkennen, auf diese Weise
      hat er die Chance im besten Sinne Mensch zu werden, dadurch
      verwirklicht er, das wahre zukünftige Christentum.

      Stütze und Hilfe auf diesem Weg, findet jeder der will, in der Anthroposophie.
      Selbstredend in freier Entscheidung und ohne Zwang!

      • Karl Bernhard- Möllmann // 27. Januar 2017 um 09:12 //

        . . .
        Con fragt:
        .
        “Worin/ womit/ wie lässt sich guter von schlechtem Glauben unterscheiden?”
        .
        Ganz offensichtlich war es schon immer völlig unmöglich – angeblich „guten“, von angeblich „schlechtem“ GLAUBEN zu unterscheiden – DAHER BLEIBT AM ENDE AUCH IMMER WIEDER NUR DAS SCHWERT, DIE KALASCHNIKOW ODER DIE DROHNE . . .
        .
        Die sogenannten „GLAUBENS-KRIEGE“ oder „RELIGIONS-KRIEGE“ sind die LOGISCHE Konsequenz aus dieser seltsamen Frage, die eine tötliche „NEBENWIRKUNG“ der kindischen Streiterei um den richtigen Weg zu „Glauben“ ist – wenn die Globalisten-Sekte ZUVOR das echte WISSEN zum angeblich „gefährlichen“ TABU erklärt hat, echtes WISSEN bis auf’s Blut bekämpft & und den verbleibenden Hokus Pokus GLAUBEN dann per „TEILE & HERRSCHE“ in etwa gleich starke Horden teilt, die leicht gegeneinander FANATISIERT werden können . . .
        .
        Soooo haben die Psychopathen der Globalisten-Sekte seit mindestens 2.500 Jahren ALLE „Glaubenden“ perfekt unter Kontrolle – und können virtuos den einen „Glauben“ gegen den anderen „Glauben“ ausspielen – so wie das zur Zeit mitten im angeblich „aufgeklärten“ Europa mit angeblichen Christen GEGEN angebliche Islamisten wieder einmal von „oben“ verordnet & gespielt wird . . .
        .
        DA WIRD DANN DER VERSTAND AUSGESCHALTET – UND „AUGE UM AUGE“ GESPIELT – ZUR GROSSEN SCHADEN-FREUDE DER GLOBALISTEN-SEKTE!
        .
        Mit Liebesgrüßen aus dem tiefsten Mittelalter!

      • Conrath // 27. Januar 2017 um 11:20 //

        Ja, so sehe ich das auch. Und Wissen ohne Glaubensbewegung ist immer nur neutrale Vorbedingung von echter Entscheidung, Entscheidung im Leben, kann diese vorbereiten aber eben nicht ersetzen.

      • Conrath // 27. Januar 2017 um 11:21 //

        @ Zitrone

        Ja, so sehe ich das auch. Und Wissen ohne Glaubensbewegung ist immer nur neutrale Vorbedingung von echter Entscheidung, Entscheidung im Leben, kann diese vorbereiten aber eben nicht ersetzen.

  38. @Johnny:

    „Gratuliere, deine Arroganz ist preisverdächtig.“

    Danke sehr! Daran erkennt man jene, die noch ein echtes akademisches Studium absolvieren durften, bevor unser Bildungssystem dann endgültig den Bach runterging.

    „Solltest du das aber nicht versuchen, wer hätte dann seine Unredlichkeit unter Beweis gestellt?“

    Sehr schön, lassen wir die Samthandschuhe weg. Wenn dieses Thema zu weit nach unten rutscht, dann such mich bei den aktuellen Themen. Die sind nämlich schon zeitraubend genug.

    Wie ich aus einem anderem Kommentar entnommen habe, gehörst du einer Generation an, die ihre Freunde noch persönlich kannte. Heutzutage kann man nichtmal mehr das voraussetzen. Wenn du mir also sagst, daß du jemanden kennst, dann sagt mir das exakt GARNICHTS darüber, in welcher Beziehung zu dem stehst, den du kennst. Bei mir zum Beispiel ist das so: ich habe nicht viele Freunde, dafür aber viele Feinde. Die meisten davon kenne ich und davon wiederum kenne ich die meisten persönlich. Zum Teil überschneidet sich diese Gruppe mit meiner Familie. Die kenne ich auch. Jedenfalls die nähere Verwandtschaft. Ich habe aber auch fernere Verwandte, die ich nichtmal kennen würde, wenn sie direkt vor mir stünden. Wenn ich also über eine Person aussage, daß ich sie kenne, dann ist das mit größter Wahrscheinlichkeit einer meiner Feinde oder eher noch einer meiner ehemaligen Feinde. Ich pflege nämlich meine Feinde zu überwinden. Wenn du über eine Person aussagst, daß du sie kennst, dann kann ich nur spekulieren, was du damit meinst. Ist es ein Freund? Ist es ein Feind? Gar ein Todfeind? Könnte stattdessen aber auch deine Schwester sein? Wenn du nicht bereit bist, mehr Informationen mitzuliefern, dann bleiben mir halt nur Spekulationen übrig. Ich weiß, daß Freunde finden schwer ist. Ich weiß, daß Feinde machen leicht ist. Was sollte ich also annehmen, wenn du mir lediglich sagst, daß du jemanden kennst?

    Unabhängig von dieser einen Frage, hätte sich meine andere Frage beantworten lassen. Welche Werke sind deiner Meinung nach größere Werke als die Werke Christi? Das läßt sich kaum noch einfacher formulieren. Nachdem ich erst nach dem OB fragte und du das beJAtest, wurde meine Folgefrage sicherlich von jedem Leser erwartet. Die Folgefrage nämlich, WORUM es sich BEI DEM handelt, das du zuvor beJAtest. So einfach. Schließlich kannst du nicht erwarten, jedermensch deine Behauptung du kenntest größere Werke als die Werke Christi einfach so hinnimmt anstatt nachzufragen. Welches Werk ist größer als, nehmen wir es als erstes Beispiel, die Wiedererweckung des Lazarus?
    Ranma

    • Conrath // 27. Januar 2017 um 11:26 //

      @Ranma

      Warum sehen Sie das als Aroganz an? Ich könnte Gründe nennen, oder habe sie schon benannt, dies als Dilemma zu verstehen.

      Glaube ist nur im Binnenverhältnis sozial und gesellschaftlich positiv vermittelbar und zwar nur die Kombination von Glaube und nachvollziehbarem Wissen und wissbarer Vielfalt der Glaubensdinge.

      Also als Quadrik unseres Weltanschauungsbildeprozesses, nicht aber in der Form fester Glaubenspartikel. –

    • Moin, moin, ranma.
      Ich erkenne – und freue mich darüber – , daß du eben doch dein ehrliches Verlangen hast. Sollte ich mich irren, hätte ich damit keiem anderen Schaden zugefügt. Sollte dich eine meiner letzten Antworten gekränkt haben, entschuldige ich mich gern dafür… armer Kerl, verworrener Geist und was da sonst noch gewesen sein mag. Du hast dich selbst nicht beklagt, aber KBM fand das ganz schlimm. Darauf hatte ich ihm aber schon geantwortet.

      Schau, mein Freund, ich habe keine solche Unterteilung nach Freund und Feind. Das ist mir völlig fremd, obwohl ich weiß, daß der Papst bspw. mein Feind ist, aber das ist heilsgeschichtlich zu verstehen, es macht mir persönlich ja nichts aus.
      Im Grunde verstehe ich deine Darlegung deshalb noch immer nicht. Aber darauf kommt es letzten Endes auch nicht an. Es geht ja nur um die Beantwortung deiner offenbar doch ernst gemeinten Frage.

      Ja, den verstorbenen Lazarus, der am 4. Tag bereits stank, weil der Verwesungsprozeß eingesetzt hatte, aus dem Grab zu rufen, war ein ganz großes Wunder, das Jesus durch den Vater, der in Ihm wohnte, tat.
      Die Vermehrung von Brot und Fischen zur Speisung der 5000 (das ist die Zahl ohne Frauen und Kinder) war auch ein großes Wunder (das übers Wasser laufen m.E. nur ein kleines). Da fragst du ganz zu Recht, was soll denn da gemäß Joh 14:12 noch größer sein? Den blind geborenen Mann wieder sehend zu machen (Joh Kap 9), der dann die Pharisäer so richtig eingeseift hat, was mir immer besonders gefiel, war ebenfalls außerordentlich.
      Was soll denn nun noch größer sein? Schau, das muss (!!) es geben, sonst hätte Jesus nicht die Wahrheit gesagt.
      Und das hat es bereits gegeben im evangelistischen Dienst des Mannes des Mannes, auf den ich mich bezog und den ich nicht persönlich kenne, denn er ist bereits 1965 heimgegangen. Doch gibt es inzwischen ganze Regale voller Zeugnisse seiner Zeitgenossen und vor allem Predigten und Prophezeiungen, die unsere Zeit betreffen.
      Die sog. Pfingstler haben anerkannt, daß er die Speerspitze der großen Erweckung in den 1950 Jahren gewesen ist und daß viele Evangelisten aus seinem Dienst hervorgingen. Er selbst war kein Pfingstler – das ist wichtig – und gehörte keiner Denomination an.
      Er ist der vielleicht am meisten verleumdete und von den Kirchen gehaßte Mann.
      Und das Netz ist natürlich voll auch gerade von diesen Verleumdungen. Aber schau, wie war’s denn mit Jesus selber? Wie hat man Ihn verleumdet und gehaßt? Bis heute… Wehe euch, wenn alle Menschen gut von euch reden…
      Ich weiß, deine Frage ist noch immer nicht beantwortet, wer es sei, aber den Grund dafür hab ich gerade genannt, denn was meinst du, was die Leser sofort täten, sobald ich den Namen genannt hätte? Sie würden sich ins www stürzen und begierig all die Verleumdungen aufsaugen, die sie dort finden, weil sie gar nicht wollen, daß es wahr ist, was ich schrieb. Davor möchte ich sie bewahren, denn das täte ihnen nicht gut. Du kannst den Namen von mir privat auf meinem Kanal erfahren, wenn du es möchtest, woran ich erkennen würde, wie ernst es dir mit deiner Suche tatsächlich ist. Doch das größere Wunder nenne ich dir jetzt:
      Er hat Tiere aus dem Nichts erschaffen, indem er (nach Aufforderung Gottes) es einfach aussprach.
      Jesus nahm Brot und Fisch, also etwas, das bereits da war, um beides zu vermehren, dieser Mann hatte die Gnade, etwas zu erschaffen, was vorher noch gar nicht existierte.
      Kannst du das glauben?

      • Conrath // 27. Januar 2017 um 12:06 //

        @Johnny

        „ich habe keine solche Unterteilung nach Freund und Feind“ Zitatend J.

        hmmm
        die SCHRIFT sagt aber doch: „Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen…‘

      • conrath, wo ist denn bitte das falsche Zeugnis? Und wieso nennst du es nicht? Oder beschuldigts du mich etwas zu tun, was ich gar nicht tat? Das wäre dann ein falsches Zeugnis, das du selbst ablegst, oder?

      • @ranma, wo bleibt Ihre Antwort?

    • Conrath // 27. Januar 2017 um 22:47 //

      @Ranma

      nach der Relektüre Ihres Textes, er erinnert mich an Schopenhauer und Kafka:

      „Wenn ich also über eine Person aussage, daß ich sie kenne, dann ist das mit größter Wahrscheinlichkeit einer meiner Feinde oder eher noch einer meiner ehemaligen Feinde. Ich pflege nämlich meine Feinde zu überwinden.“

      Und dann die späte Wende zu:

      „Ich weiß, daß Freunde finden schwer ist. Ich weiß, daß Feinde machen leicht ist. Was sollte ich also annehmen, wenn du mir lediglich sagst, daß du jemanden kennst?“ Zitatende R.

      Was sollte ich annehmen?
      Was kann ich annehmen?
      Kann ich mich annehmen?
      Was/ wer bin ich, das ich annehmen kann?
      Wer bist Du, das ich Dich annehmen kann?

      Wie fühlt es sich an ‚Du‘ zu sein?

      • Nun, lieber conrath, sind zwei Briefe zu beantworten. Vorher kann man nicht weitermachen. Ist das okay?

      • Conrath // 29. Januar 2017 um 10:38 //

        @Ranma

        Nachlese

        Kennen Sie die Arbeiten von Fernando Pessoa? In ‚das Buch der Unruhe‘ wird in klarster Ausführung verhandelt, was Sie oben andeuten.

        „Zwei, dret Tage, ähnliche dem Beginn einer Liebe…

        Für den Ästheten einzig wegen der Empfindungen, die solches bei ihm auslöst, von Interesse. Weiterzugehen hieße den Bereich von Eifersucht, Leid und Erregung betreten. In diesem Vorzimmer der Gefühle findet man die ganze Süße der Liebe ohne ihre Tiefe – […]“ Zitat S.123 (3250250007)

        Pessoa macht seinem Namen Ehre, ist, wie viele Existenzialisten isoliert in seinem Nihilismus, und das auf höchstem Sprachniveau.

        Ist es ein Beleg um das Ringen nach dem Wichtigsten im Leben überhaupt und dem Missverständlichsten zugleich? Ist Sie die Unnennbare und dann Vergehende, oft gerade dann, wenn sie als die Weitertragende erkannt ist und das eigene Gehen nur noch als ein einziges, langes Scheitern rumorend zündelt, blendend langsam verstummt?

        SEI sie es?

    • Nun, ranma, wie es aussieht, fehlt deiner Frage doch die nötige Ernsthaftigkeit. Es fehlt die Entschiedenheit, „der Biß“ dahinter. Du ahnst nicht mal, wie groß deine Chance gewesen ist, endlich die Wahrheit zu erfahren! Und es fehlt auch der nötige Respekt vor der Mühe um dich – es sei denn du bist verunfallt oder mit einer Herzattacke ins Krankenhaus eingeliefert worden, was ich ehrlich gesagt eher nicht glaube.

  39. Conrath // 27. Januar 2017 um 12:47 //

    @Johnny

    Nun, in Ihrer begrifflichen Zuordnung, hier Papst, hier Martin Luther, hier NWO, ist schon eine Gliederung in Freund und Feind enthalten, so haben Sie es geschrieben, vielleicht dabei vergessend, dass selbst der Feind – der anders Handelnde, anders Argumentierende oder Gefährder, sich zu seinem Handeln vorher entscheiden musste.

    Eine Trennung in Fehlentscheidung – aufgrund der dazugehörigen Argumente XY und Wohlentscheidung – aufgrund der dazugehörigen Argumente PQR, käme der Wirklichkeit näher. Sie bliebe dann argumentierbar. Und wäre es nicht ein schöner Sieg des Pneumas in uns, wenn wir ein schlechtes Konzept durch ein besseres austauschen könnten, hat uns die Schöpfung diese Möglichkeit nicht mitgegeben, jedem Einzelnen? Lebenwir nicht oft unter unseren geschöpflichen Möglichkeiten, versündigen wir uns damit nicht gegen Gott, einen persönlich und überpersönlich erfahrbaren?

    Wenn Sie hier Rettung durch den (kirchlichen) Herrn anempfehlen, dann nehme ich Ihnen das persönlich nicht krumm, Sie sind deswegen nicht mein Feind, das ist die Kantianisch umgewandelte Maxime der Jesusreligion, bzw. des Christianismus (ab dem 4.Jhdt. in einem Hinterzimmer eines Staatsnotariats entwickelt). Aber ich frage Sie, ist Gott auf Kirchen und Institutionen so angewiesen, wie wir es gerne hätten, zu unserem Vorteil? Es muß Ordnungen geben, aber Gott steckt dann in der Tendenz diese Ordnung gemeinsam zu erreichen, immer wieder und nicht in einer einzigen dieser menschlichen Ordnung. Lesen Sie dazu Kurt Flaschs Bücher.

    Kürzer gesagt:
    Liebe Deine Feinde und Deine Nächsten, wie Dich selbst (wie liebe ich mich eigentlich, indem ich mir alle meine Vorstellung abnehme oder doch besser um skeptischen Beistand bitte?), eine Maxime die es schon in der hellenistischen Philosophie gab.

    Ihre Argumente brauche ich hingegen nicht zu lieben, es reicht sie zu prüfen und darüber im Gespräch zu bleiben.

    Und die Lutherischen haben auch eine Ohrenbeichte, allerdings eine freie, sie achten auch das Beichtgeheimnis.

    Und Philipp Melanchthon, der Spinndoktor des lebensfrohen Pollterers Luther, war ja mit allen griechischen Philosophietexten besten bekannt und leitete die Konferenzen der lutheranischen, abtrünnigen Fürstendauerkonferenzen, einer Vorform unserer EU-Schwatzbude.

    • @conrath Na, inzwischen sind wir hier wohl ziemlich allein, brauchen nicht mehr so lange zu scrollen.
      Danke für deine / Ihre Antwort (zu nahe treten willst du mir ja nicht). Is schon okay.
      Zunächst mal: Haben Sie das gelesen?
      Johnny // 27. Januar 2017 um 11:03 // Ware meine längere Anhtwort an KBM, etwas weiter oben. Ich kann nicht alles immer wiederholen, versteht man doch, oder? Ich werde jetzt Ihre obige Antwort hier hereinnehmen und dazwischenschreiben, in Ordnung?
      —————
      Nun, in Ihrer begrifflichen Zuordnung, hier Papst, hier Martin Luther, hier NWO, ist schon eine Gliederung in Freund und Feind enthalten, so haben Sie es geschrieben, vielleicht dabei vergessend, dass selbst der Feind – der anders Handelnde, anders Argumentierende oder Gefährder, sich zu seinem Handeln vorher entscheiden musste.

      Sicher doch, er wird sich irgendwann entschieden haben. Das hatten die Pharisäer (und Pilatus) schließlich auch, bevor sie Jesus ans Kreuz schlugen. Für die einen war der Neid und die Eifersucht das Motiv, für den anderen die Angst, bei seinem Chef, dem Kaiser in Rom, angeschwärzt zu werden und seine Stellung zu verlieren. Versteht man doch, nicht wahr? Ist aber dennoch verkehrt.
      Wer der Wahrheit begegnet, muß für oder gegen sie Farbe bekennen, auch wenn es etwas kostet. So wurde er mitschuldig, obwohl seine Frau ihn doch so sehr gewarnt hatte.

      Eine Trennung in Fehlentscheidung – aufgrund der dazugehörigen Argumente XY und Wohlentscheidung – aufgrund der dazugehörigen Argumente PQR, käme der Wirklichkeit näher.

      Es geht nur vordergründig um Argumente. Die Erkenntnis der Wahrheit vollzieht sich nicht im Kopf, sondern im Herzen (das ist äußerst wichtig). Der Verstand ist eine Hure, wie Luther so treffend gesagt hat. Die Lügenpresse heute ist der schlagende Beweis.
      Ein Bsp. aus dem Leben: In Kiel bin ich einst einer jungen Pastorin begegnet, die gerade „bestallt“ worden war. Wir saßen in ihrer neuen Pastorenwohnung, und ich sprach mit ihr vllt 30 Min über das Evangelium Jesu Christi (das nicht das ihrer ev. Kirche & Arbeitgebers war und ist)… sie hatte gar kein Gegenargument, nicht eines, versuchte auch gar nicht argumentativ zu opponieren, denn sie kannte ja ihre Bibel, sondern entschied (!) sich urplötzlich und sagte fast schon aggressiv: Ich bin am … von der evangelischen Landeskirche zur Pastorin in dieser … Gemeinde ordiniert worden, und den Grundsätzen dieser Ordination werde ich auch treu sein (sinngemäß). Ich erschrak ein wenig über diese hervorbrechende Entschlossenheit, denn sie gab ja zu, wer sie ordniert hatte: Die Kirche, nicht Gott. (1. Tim 2:11-12)
      Es hätte sie zu viel gekostet, sich dem Wort Gottes unterzuordnen. Sie hatte sich für das Irdische und seine temporären Vorteile und gegen die Ewigkeit entschieden.

      Sie bliebe dann argumentierbar. Und wäre es nicht ein schöner Sieg des Pneumas in uns, wenn wir ein schlechtes Konzept durch ein besseres austauschen könnten, hat uns die Schöpfung diese Möglichkeit nicht mitgegeben, jedem Einzelnen? Leben wir nicht oft unter unseren geschöpflichen Möglichkeiten, versündigen wir uns damit nicht gegen Gott, einen persönlich und überpersönlich erfahrbaren?

      Nein, da fahren Sie in antichristlichen Gewässern. Es ghet nie um Argumentierbarkeit, sondern um die Entscheidung für die Wahrheit des Wortes Gottes. Selbst König Agrippa war so angetan und überzeugt von dem, was Paulus ihm predigte, daß er er bekannte, fast zu einem Christen geworden zu sein. Und weil es ihm zu heiß geworden war und er den Verlust bedachte, den es ihn kosten würde, stand er schnell auf und beendete die Unterredung. (Apg 26:28f) Auch er hat sich in dem Moment entschieden, der Wahrheit zu widerstehen, die er doch erkannt hatte.

      Wenn Sie hier Rettung durch den (kirchlichen) Herrn anempfehlen, dann nehme ich Ihnen das persönlich nicht krumm, Sie sind deswegen nicht mein Feind, das ist die Kantianisch umgewandelte Maxime der Jesusreligion, bzw. des Christianismus (ab dem 4.Jhdt. in einem Hinterzimmer eines Staatsnotariats entwickelt).

      Ich weiß nicht woher Sie das haben. Wie auch immer, Sie mißverstehen mich. Es geht doch nicht um einen „kirchlichen Herrn“, der retten könnte, sondern um den Gott der das Wort ist, das am Anfang bei Gott war, und Gott war das Wort, und das Wort wurde Fleisch unter uns… voller Gnade und Wahrheit (Joh 1:1-3/14).
      Das worauf Sie sich da beziehen, hat vermutlich mit der nachnizäanischen Zeit zu tun, als Konstantin das Christentum zur römischen Staatsreligion gemacht hatte.

      Aber ich frage Sie, ist Gott auf Kirchen und Institutionen so angewiesen, wie wir es gerne hätten, zu unserem Vorteil?

      Ach du liebe Zeit, nein, natürlich nicht! Ganz im Gegenteil. Gott rettet nicht durch Kirchen, noch nie. Er rettet durch den Glauben an Sein Wort. Und immer nur den Einzelnen. Keine Kirche oder freikirchliche Gemeinschaft kann einen Menschen retten.

      Es muß Ordnungen geben, aber Gott steckt dann in der Tendenz diese Ordnung gemeinsam zu erreichen, immer wieder und nicht in einer einzigen dieser menschlichen Ordnung. Lesen Sie dazu Kurt Flaschs Bücher.

      So ist es nicht, lieber conrath, denn die Ordnung, von der sie sprechen, ist nur tauglich, wenn es die Ordnung Gottes selbst ist, und die findet sich in den Pastoralbriefen des Paulus an Timotheus und Titus. In denen sorgt er dafür, daß diese göttliche Ordnung auch nach seinem Heimgang beibehalten wird. das hat im Wesentlichen bis AD 325 auch gehalten (Konzil von Nizäa). Und von da an ging es bergab hinein in die Dark Ages, die nächsten 1000 Jahre römisch-katholische Finsternis, bis das kleine Licht der Reformation aufschien… aber damit war die Christenheit noch lange nicht am Ziel der Wiederherstellung des ursprünglichen Glaubens, für sie gem. Judas kämpfen sollten.

      Kürzer gesagt:
      Liebe Deine Feinde und Deine Nächsten, wie Dich selbst (wie liebe ich mich eigentlich, indem ich mir alle meine Vorstellung abnehme oder doch besser um skeptischen Beistand bitte?), eine Maxime die es schon in der hellenistischen Philosophie gab.

      Das erste und zweite Gebot gab es nicht in der hell. Philosophie. Es wurde ja sogar noch unter den Schriftgelehrten diskutiert, und Jesus hat dazu das für immer gültige Beispiel vom barmherzigen Samariter gegeben, der durch keine gleichnamige Organisation zu ersetzen ist.
      Zu Ihrer Frage: Nehmen Sie sich lieber nicht alle IHRE Vorstellung ab (ich hüte mich davor) und bitten Sie auch nicht um skeptischen Beistand, sondern darum dass ER Ihnen den biblischen Glauben schenken möge.

      Ihre Argumente brauche ich hingegen nicht zu lieben, es reicht sie zu prüfen und darüber im Gespräch zu bleiben.

      Das klingt sehr freundlich und gesprächsbereit. Sie sind keiner von diesen arroganten Know it all in Athen, die Paulus als Lotterbuben verspotteten.

      Und die Lutherischen haben auch eine Ohrenbeichte, allerdings eine freie, sie achten auch das Beichtgeheimnis.

      Ja, stimmt, hatte ich vergessen. Das ist eines der vielen Residuen, die Luther mit herübernahm. Man darf ihm das nicht verübeln, denn er hatte gerade den entscheidenden Anfang mit Röm 1:17 gemacht, und darauf kam es an. Das hat Otto Scheel phantastisch herausgearbeitet.
      Von all diesem katholischen Zeug haben sich später die Methodisten, Baptisten und Pfingstler freigemacht. Aber es gibt noch mehr. Da können wir nicht stehen bleiben.

      Und Philipp Melanchthon, der Spinndoktor des lebensfrohen Pollterers Luther, war ja mit allen griechischen Philosophietexten besten bekannt und leitete die Konferenzen der lutheranischen, abtrünnigen Fürstendauerkonferenzen, einer Vorform unserer EU-Schwatzbude.

      Köstlich, wie Sie das formuliert haben. Stimmt, das war zweifellos ein ganz wichtiger Mitstreiter; aber man darf daraus nicht zu viel für uns Heutige ableiten, so als könnten wir durch gelehrte Disputationen, wie es damals üblich war, die göttliche Wahrheit für unser Zeitalter ermitteln. Denn für uns Christen heute hatte Gott etwas anderes vorgesehen.

    • Karl Bernhard- Möllmann // 29. Januar 2017 um 09:44 //

      . . .
      ZITAT @ johnny:
      .
      „…inzwischen sind wir hier wohl ziemlich allein…“
      .
      DAS scheint ja auch Ihr verdecktes, also GEHEIMES Ziel zu sein – wenn Sie derartige abstruse Sachen schreiben – wie das folgende ZITAT von Ihnen beweist:
      .
      „Die Erkenntnis der Wahrheit vollzieht sich nicht im Kopf, sondern im Herzen (das ist äußerst wichtig). Der Verstand ist eine Hure, wie Luther so treffend gesagt hat. Die Lügenpresse heute ist der schlagende Beweis.“
      .
      DAS IST DIE PERFEKTE RECHTFERTIGUNG FÜR ALLE KRIMINELLEN GLAUBENS-KRIEGE & FÜR ALLE RELIGIONS-KRIEGE DER GLOBALISTEN-SEKTE.
      .
      Aber Pech gehabt:
      .
      WER im FALSCHEN Namen Jesu den VERSTAND als „Hure“ bezeichnet – & ihn so gerne auf angeblich „göttlichen Befehl“ hin aus schalten zu müssen predigt, UND als angeblichen „BEWEIS“ die LÜGEN der LÜGEN-Presse heranzieht – DER outet sich als GEHEIMER christlich/jüdischer Sekten-Prediger der Globalisten-Sekte, die diesen PLANETEN bereits seit der Zeit der Sekte der Leviten (lange VOR JESUS von NAZARETH) mit LÜGEN, KRIEG & CHAOS überziehen, und am liebsten wieder in die Steinzeit bomben wollen . . . !
      .
      Es ist einzig & allein der von ALLEN Kriminellen so ungeliebte VERSTAND – der forensische KRIMINALISTIK erst möglich macht – mit der man Heute die echten Kriminellen blitzsauber, weil anhand ihrer am Tatort hinterlassener DNA, von den UNSCHULDIGEN (im angeblich „guten“ Glauben denunzierten Opfern) unterscheiden kann.
      .
      GLAUBENS-KRIEGE sind DAMIT langfristig unmöglich geworden – denn die echten Psychopathen werden immer schneller von ECHTEN AUFKLÄRERN mit messerscharfem VERSTAND ihrer LÜGEN überführt – weil der „Glauben“ zu lange und zu oft von GEHEIMEN Kriegern & professionellen GEHEIMEN Diensten mißbraucht worden ist, um die meist eingebildeten „Feinde“, wie auch JESUS von NAZARETH bereits als eingebildeter „Feind“ der Globalisten-Sekte hingerichtet worden war, also im angeblich „guten“ Glauben ERMORDET wurde, so wie 2017 Jahre später, unser ach so guter Friedensnobelpreisräger Barack Obama im „guten“ Glauben seine MÖRDERISCHEN DROHNEN in Afrika auf Frauen & Kinder regnen läßt, und auch heute immer noch der VERSTAND im angeblich „göttlichen“ Auftrag ausgeschaltet ist . . .
      .
      Denn ein eingeschalteter VERSTAND – der wüsste ja, daß willkürliche HINRICHTUNGEN & MASSEN-MORDE in fremden, souveränen Staaten – NICHTS mit Rechtsstaat, Demokratie, Liebe, Wahrheit – oder irgendwelchen anderen kulturellen WERTEN des christlich/jüdischen Abendlandes zu tun haben . . .
      .
      DARUM mißbrauchen die Psychopathen der kriminellen Globalisten-Sekte den GLAUBEN als TARNUNG ihrer Verbrechen gegen die Allgemeinen Völker-Rechte & gegen die Menschlichkeit.
      .
      JESUS von NAZARETH hätte das sicher noch schöner & knapper formuliert – aber ich bin halt nicht JESUS von NAZARETH – sondern ein schnöder Aufklärer, der täglich seinen VERSTAND trainiert & benutzt!

      • Conrath // 29. Januar 2017 um 10:17 //

        Vieles Bedenkenswertes, Herr Möllmann,

        aber besser wäre es, mMn, solche Themen dann in einem Gesprächskreis zu vertiefen.

        Das ich Ihnen weitgehend zustimme, Johnnys Glaubensentschluß dennoch respektiere, dürfte Ihnen aufgefallen sein.

        Glaubensdinge können methodisch und menschlich eben nicht wie Wissbarkeiten behandelt werden, da steckt also ein Methoden-Umgangs- Verhaltens-Problem drinn, was ich allerdings für lösbar halte, siehe Vorschlag oben oder Umzug auf eine andere Plattform, nur ein Vorschlag meinerseits und

        Grüße an die Sonntagsgemeinde vom Laien-Pfarrer Cony

      • @KBM
        Sind Sie sicher, en Angehöriger abendländischer Bildung zu sein?
        Überprüfen Sie das doch einmal anhand folgenmder Tatsache:
        Joh 14:6 (Luther 1912)
        Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
        Ich hab zwar auch einen Wahrig wie Sie, aber diesen Sachverhalt würde ich dort nicht suchen!
        Wir sprachen hier auch nicht über ethymologische Fragen, wie am gesamten Inhalt und speziell am Titel dieser Seite zu erkennen war. Das hatten Sie auch schon in früheren Ihrer Beiträge hier zumindest ansatzweise zu erkennen gegeben.
        Meine Empfehlung: Weiten Sie Ihren Gesichtskreis und vergessen Sie einmal für 6 volle Monate alles, was mit Scientology, Psychopathen und Globalistensekten zu tun hat und lesen Sie schlicht und einfach die Bibel. Sie werden erstaunt sein, was darin alles auf Sie persönlich zutrifft. Das trägt enorm zur Selbsterkenntnis bei.
        Schönen Sonntag.

      • KBM
        Ich dachte mir, Ihnen einmal ein Beispiel zu geben von dem reichen Schatz an Weisheiten, die die Bibel in sich birgt (um von den vielen Geheimnissen gar nicht zu reden):
        Mt 15:17-20 (Luther 1912)
        Merket ihr noch nicht, dass alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen?
        Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.
        Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung.
        Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.
        ——————-
        Nun, übertragen Sie das einmal auf unsere Kirchenfürsten heute, damit meine ich jetzt mal die Amtskirchen. Lassen Sie Revue passieren, was Sie in den letzten Jahren so alles gehört und gelesen haben…
        Aber es betrifft ja nicht nur diese. Denn diese äußerliche „Wohlanständigkeit“ (die vor dem Essen gewaschenen Hände, wozu auch ich einst im Internat abgerichtet wurde) finden wir ja überall in den bürgerlichen Kreisen.
        ——————–
        Wissen Sie, ich mag die Gegner oder sogar Feinde (also diejenigen, die mir feind sind, ohne daß ich diese Emotion erwidern müßte), die mir direkt und von vorn entgegentreten, die auch kein nettes Gesicht oder ein falsches Lächeln aufsetzen, um ihre Absichten zu tarnen, sondern meinetwegen auch mit Gebrüll auf mich zustürmen. Denn da weiß man doch, woran man ist.
        Es gibt andere, die nähern sich ganz liebenswürdig von schräg hinten, lächeln, reden sanft und friedfertig, aber man weiß nicht, was in ihrem Herzen ist. Man hat nur so ein komisches Gefühl.
        ——————
        So respektiere ich Ihre echte Empörung über die Zustände in dieser Welt, und nicht nur das, denn ich muß mich selbst oft ermahnen, um nicht in zornige Emotionen zu geraten, weil mein Naturell dem Ihren nicht unähnlich ist.
        Sie lassen dem Ihren stets freien Lauf, weil Sie glauben, das könnte etwas ändern. Ich glaube gar nicht, daß es etwas ändern kann.
        Denn es gibt einen Satz im NT, der mir einst ein Licht aufsteckte, weil er sämtliche Ideologien ad absurdum führt, aber man überliest ihn sehr leicht:
        „Arme habt ihr immer bei euch, aber Mich habt ihr nicht immer.“
        Mt 26:11 (Darby)
        For ye have the poor always with you, but me ye have not always.
        —————
        Damit ist doch eigentlich alles gesagt, oder?
        Ich will es mal eben leicht paraphrasieren: Ihr könnt anstellen, was ihr wollt – ganz gleich, welcher politischen Ideologie ihr auch folgt – dies Problem der Armut werdet ihr niemals ausrotten können!

        Das ist ein Tiefschlag für den, der was anderes geglaubt und sich darum bemüht hat es zu ändern – falls er Dem glaubt, der das so knapp festgestellt hat.

        Doch nun kommt der Oberheuchler aus Rom, verbindet sich mit dem anderen Heuchler, der bis vor wenigen Tagen Präsident war, und beide stellen sich vor die Vereinten Nationen (193 waren dort versammelt) und verkünden ihnen: Wir haben gerade das Rad erfunden und wissen, wie man die Armut auf der Welt endlich beseitigt, nämlich durch unsere AGENDA 2030, der wir das Etikett der „nachhaltigen Entwicklung“ aufkleben.
        Diese beiden Typen wissen eben alles besser, aber sie führen dabei etwas im Schilde. Davon kann man, davon muß man ausgehen.

        Und sie haben dort eine Stimmung erzeugt, die alle 193 Repräsentanten in Begeisterung versetzt hat. Alle haben sie die Resolution unterschrieben, und wenn Sie sich die Videos davon anschauen, werden Sie sehen, daß dieselben Leute, von denen man doch Intelligenz, Verstand, Urteilsfähigkeit erwarten würde, diesen Kerl aus Rom fast wie einen Gott anhimmeln.
        —————–
        Vielleicht bemerken Sie ja nun doch, daß Sie aufhören sollten, ständig das Kind mit dem Bade auszuschütten… Differenzieren können ist auch eine Leistung des Verstandes.

      • Karl Bernhard- Möllmann // 29. Januar 2017 um 16:27 //

        . . .
        ZITAT @ johnny:
        .
        „Sind Sie sicher, ein Angehöriger abendländischer Bildung zu sein?“
        .
        WARUM zweifeln Sie?
        .
        Ich war auf dem LSH – gilt neben Schloß Salem als DIE deutsche Elite-Schule.
        .
        Meinen Kindern hab‘ ich erzählt: „Zeitverschwendung!“
        .
        DAS, was ich bis zum Abi gelernt habe – DAS hätte aus meiner Sicht in 2 oder 3 Jahre „gepasst“ – das meiste war uninteressant oder überflüssig.
        .
        Von Hochbegabung wissen die bis Heute NICHTS – nur die umfangreichen HANDWERKLICHEN Möglichkeiten waren Klasse.
        .
        Andere Schulen (siehe: Odenwald & CO sind aber schlimmer)
        .
        UND stupides auswendig lernen von DATEN, wie zum Beispiel gefälschter Geschichte oder gefälschter Überlieferungen, oder von fehlerhaften Philosophien oder falschen Theorien war nie mein Ding – DAS KANN EIN LEXIKON ODER EIN SPEICHER-CHIP VON ALDI DOCH VIEL BESSER!
        .
        LOGISCH DENKEN LERNEN, DATEN VORWÄRTS SEITWÄRTS & RÜCKWÄRTS AUF „RICHTIG“ ODER „FALSCH“ ZU HINTERFRAGEN – BETRÜGER ZU IDENTIFIZIEREN UND VORSÄTZLICH FALSCHE DATEN ZU IDENTIFIZIEREN – DAS WAR IMMER SPANNENDER FÜR MICH, ALS UNGEPRÜFT NACHZUPLAPPERN, WAS ANGEBLICH KLUGE MÄNNER MIR VORPLAPPERTEN . . .
        .
        Zwei Jahre Bundeswehr sind wohl auch abendländisch – oder WIE werten Sie die Ausbildung zum TARNEN & zum TÖTEN – DAS war für mich der Tiefpunkt der wahnsinnigen „abendländischen“ Bildung!
        .
        Die Bibel lese ich erst dann wieder – wenn sie 100 Prozent O-Ton JESUS von NAZARETH enthält – und die vielen FÄLSCHUNGEN, wie zum Beispiel die kriminelle Unterdrückung der Lehre von der Reinkarnation ein für alle Mal endlich auch in der Bibel korrigiert ist.
        .
        Im Übrigen bin ich ein wenig stolz auf die vielen Dinge die ich mir selbst als AUTODIDAKT beigebracht habe – dann kann ich nämlich selbst entscheiden WAS ich VERSTEHEN will – und WAS ich aufgrund der vielen LÜGEN nicht mir zur eigenen Bildung machen will.
        .
        Schul-Pflicht ist wohl „abendländisch“ zu nennen – aber ein großer Quatsch.
        .
        Ich war extrem wißbegierig ab meiner Geburt – DAS hat mir die Schule gründlich ausgetrieben – und ich mußte diesen Spaß am Lernen, am Begreifen erst später mühsam wieder rehabilitieren.
        .
        Ihre Bemühungen, johnny in allen Ehren.
        .
        (ZITAT: „Ich dachte mir, Ihnen einmal ein Beispiel zu geben von dem reichen Schatz an Weisheiten, die die Bibel in sich birgt“)
        .
        Aber bei mir ist das vergebene Liebesmüh‘.
        .
        Ich habe jahrelang versucht mit der Führung der Deutschen Amts-Kirchen in Kontakt zu kommen – weil Menschen GUTE KIRCHE durchaus haben wollen – und ich hätte mir zugetraut, den Wahnsinns-Schwund an Mitgliedern mit meinem WISSEN & meinem know-how wieder umdrehen zu können . . .
        .
        Die Herrschaften sind aber verschanzt – wie einst Adolf Hitler in der Wolfsschanze – und das hat damit zu tun, daß sie tief drinnen genau WISSEN, daß sie im Krieg gegen die Menschen sind.
        .
        Es gibt also sicher Anknüpfungs-Punkte mit Ihnen johnny, und ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft – aber ich bin happy und zufrieden mit meiner Rolle als gelegentlicher Aufklärer der LÜGEN der angeblich heiligen Herren, die behaupten im Sinne von JESUS von NAZARETH zu sprechen, was ich als unglaubliche Respektlosigkeit & Frechheit gegenüber dem echten JESUS von NAZARETH empfinde!
        .
        Ihrem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu:
        .
        „Differenzieren können ist auch eine Leistung des Verstandes.“
        .
        DAS ist sogar die WICHTIGSTE Leistung des Verstandes.
        .
        Über den Verlust meines Glaubens an die Kirche, habe ich mich damals mit meinem Glauben an Elvis Presley hinweg getröstet.
        .
        Und ansonsten glaube ich fest, daß wir das miteinander zusammen hinkriegen – ein echtes Paradies aus dieser Welt zu machen – zu oft bereits habe ich es in vielen guten Ansätzen mit eigenen Augen gesehen, WIE es funktioniert . . .
        .
        NICHTS für ungut, johnny!

  40. Alles richtig, vielen Dank. EINE Ausnahme gibt es in der gegenwärtigen deutschsprachigen protestantischen Theologie: Die praktische Theologin Sabine Bobert, Professorin an der Theologischen Fakultät an der CAU Kiel. Sie ist dabei, die Theologie adäquat, professionell und auf der Höhe der Zeit zu respiritualisieren. Unter Anleihen bei der Orthodoxie wie auch der Psychologie zwar, aber die Kombination ist dann doch wieder sehr lutherisch im Sinne einer Priesterschaft aller Gläubigen zusammengeschaltet. S. Wikipedia-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Bobert

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