Frontkämpfer eines neuen Milieus

Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk / Eugène Delacroix [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AEug%C3%A8ne_Delacroix_-_La_libert%C3%A9_guidant_le_peuple.jpg Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk / Eugène Delacroix [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AEug%C3%A8ne_Delacroix_-_La_libert%C3%A9_guidant_le_peuple.jpg
Die Attacken auf kritische Blogs und Webseiten sind eine neue Stufe des Angriffs auf die Freiheit. Doch sie zeitigen auch erste Erfolge des Widerstands!

Nachdem für Andersdenkende inzwischen Berufsverbote, Internetzensur und körperliche Attacken durch die Fußtruppen des neuen Milieus an der Tagesordnung und gesellschaftlich weitgehend legitimiert sind, war die Zeit reif für den nächsten Schritt der totalitären Umgestaltung unserer Gesellschaft. Nicht mehr nur direkt über Propaganda, Ausgrenzung und Kriminalisierung soll die Opposition mundtot gemacht werden, sondern nun auch auf der Ebene, auf der das System die größten Erfahrungen hat: mittels Marktwirtschaft oder eben dem, was davon global übriggeblieben ist.

Während es kurz vor Weihnachten den berüchtigten Boykottaufruf eines Werbemanagers gegen alternative Internetportale gab, richtet sich auch die jüngste öffentliche Denunziation seitens eines SPD-Politikers keineswegs nur gegen den betroffenen AfD-Sympathisanten. Doch die dunkelsten Stunden sind oft auch die Geburtsstunde eines neuen Lichts, und erstmals seit vielen Jahren der demokratischen Verrohung und des Aufkommens der dunklen Seite der Macht konnten wir sehen: Die Republik schlägt zurück.

Lauer geht’s nicht

Doch der Reihe nach. Der ehemalige Pirat und heutige SPD-Politiker Christopher Lauer war via Twitter von einem Sparkassen-Mitarbeiter – in der Tat dummerweise auf einem offiziellen Formular des Instituts – scharf, aber ohne Beleidigungen kritisiert worden. Das hätte zu einem konstruktiven persönlichen Streit führen können, doch Lauer machte die Sache zu Jahresanfang lieber öffentlich und damit zu einem kollektiven Phänomen. Damit nicht genug, richtete er sich danach auch an den obersten Arbeitgeber des Mannes – was dem Mann den Job kosten dürfte. Das war natürlich gemein, aber Gemeinheit ist eine bekannte Tugend für das neue Milieu, wenn sie sich gegen jene richtet, die nicht funktionieren, wie sie sollen.

Hinter solchem Verhalten steckt natürlich auch immer wieder der Versuch einer individuellen Profilierung. Lauer, der 2012 zum Troll des Jahres gewählte Abbrecher seines Physikstudiums[1], hatte bisher noch die größte Aufmerksamkeit gefunden, als er für die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus sitzend beim Axel-Springer-Konzern „Leiter Strategische Innovation“ wurde. Ein Widerspruch? Interessenkollision? Wählerverrat? Ach was. Nebenbei gefragt, wie blöd müssen die bei Springer eigentlich sein, den Bock zum Gärtner zu machen? Auf seiner eigenen Internetseite hat der selbsterklärte Netzpolitiker jenseits dieses Aufregers seinen letzten Beitrag zum Thema Netzpolitik im April 2013 veröffentlicht. Lauer geht es nicht.

Mehr populistische Popularität auf dem Kerbholz hat da schon Julia Schramm, ebenfalls ein Ex-Piratin, die in verantwortlicher Position in der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) für das Bundesjustizministerium das Internet nach verwerflichem, weil „hasserfülltem“, also politisch ungewolltem Gedankengut durchforstet. Immerhin hatte sie mit „Bomber Harris – do it again“[2], also dem Aufruf, zehntausende Menschen per Bombenabwurf zu töten, wenn es denn nur Deutsche seien, zumindest in ihrer Szene Beifall gefunden.

Dennoch fehlt auch ihr die rechte linke Medienpräsenz, denn das System lässt sie lieber im Stillen ihr (Zensur-)Werk verrichten, als ihren tagtäglichen Hass zu kommunizieren. Soweit sind wir dann eben doch noch nicht, solche Pöbeleien, die ein Rechtsstaat verfolgen würde, als demokratische Qualität zu verkaufen. Wenigstens hier soll aber dem Mangel an Information mit einem „Best of Schramm“ abgeholfen werden:

„Lasst es krachen, lasst es knallen, Deutschland in den Rücken fallen.
Henkel ist ein Fascho.
Grottenschlechter Artikel von Spiegel Online. Wichser.
Deutschland ist eine Idee, Deutschland darf getötet werden.
Stalingrad war wunderbar, Naziopa blieb gleich da.
Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei.
Bomber Harris, Flächenbrand – Deutschland wieder Ackerland.“

Und ihr Lieblingswort in öffentlichen Tweets lautet schlicht:

„Arschloch“.

Twitter /https///twitter.com/_juliaschramm/status/699669062423592965

Twitter /https///twitter.com/_juliaschramm/status/699669062423592965

Frontkämpfer des neuen Milieus

Bei Twitter präsentierte sich die 31-Jährige vor einem Bild[3] einer Hundertschaft vermummter Antifa-Terroristen mit dem Banner: „Heute sind wir Kanzleramt, morgen brennt das ganze Land.“ Und kommentierte:

„Ich sag mal: Genau mein Humor.“

Früher sägte man an dem Ast, auf dem man sitzt, im neuen Deutschland verbrennt man ihn gleich mit (und sei es bloß vorgeblich, um bei eigener Klientel Pluspunkte zu sammeln). Der Höhepunkt Schrammschen Schaffens ist aber ein kürzlich ins Netz gestelltes Video, in dem die erklärte Feministin im naiven Girlie-Stil plaudernd durch die deutsche Landschaft läuft und zu ihrem Bomber-Harris-Zitat Stellung nimmt (ohne dieses zu wiederholen): „Da mögen viele drüber gelacht haben, und ich habe auch selber drüber gelacht.“

Das ist natürlich zum Weinen, aber man beachte den Nachsatz, dass es „den Gag nicht wert war“ angesichts der vielen Anfeindungen, die das arme Opfer dafür erdulden musste. Anscheinend gibt es also Widerstand, und anscheinend hat es dieser Widerstand geschafft, sie, wenn schon nicht zum Nachdenken zu bringen, so doch in ihrem hasserfüllten Tun einzuschüchtern. Womit wir schon mit dem Stichwort „Konsequenzen“ direkt bei Gerald Hensel sind, einem Frontkämpfer des neuen Milieus, der den Mainstream mit Boykottaufrufen gegen missliebige Internetportale links überholen wollte und dadurch seinen gutdotierten Job bei der bis dahin renommierten Werbeagentur Scholz & Friends verlor.

Sozusagen auf dem Briefpapier seines Arbeitgebers und unter Nutzung dessen Adressenverteilers und der im Job generierten Kontakte hatte Hensel unter dem Motto „Kein Geld für rechts“ Unternehmen angeschrieben, die auf regierungskritischen Portalen Werbung geschaltet hatten, und sie aufgefordert, davon Abstand zu nehmen:

„Liebe Kollegen aus Media, Werbung und von Markenartiklern: Ein einfacher Weg, nicht unpolitisch zu sein, geht so: Lasst uns gemeinsam die Finanzierung von rechtsextremen Websites und Meinungsportalen wie Breitbart und vielen anderen stoppen.“

Dabei war er durchaus erfolgreich, und brachte beispielsweise die „Achse des Guten“ in existenzielle Bedrohung, die gegenwärtig mit einer Patenkampagne abgewendet werden soll. Hensel hatte bei seiner Aktion gründlich, wie das Kreativgewerbe nun einmal ist, eine Liste aller ihm missliebigen Alternativmedien beigelegt, dabei allerdings allen Portalen von konservativ bis liberal gleichermaßen das Etikett „rechtsextrem“ übergeholfen. Seine Liste hat im übrigen eine auffallende Ähnlichkeiten mit der Blacklist der AAS[4], bei der wie oben berichtet auch Julia Schramm ihr Unwesen treibt und die wie durch ein Wunder vor kurzen aus dem Netz verschwand.

All die Vorgänge werden demnächst vielleicht noch in einem kleinen Erklärstück auf GEOLITICO nachgereicht inklusive der henselschen Stalinismussymbolik, seiner Selbstgerechtigkeit, seiner Aggressivität, seiner politischen Naivität und vor allem seinem schwerbehinderten Verständnis von Demokratie, was natürlich einer Diskriminierung von Schwerbehinderten gleichkommt. Man hätte dazu gerne eigene Studien auf seiner Homepage[5] getrieben, doch ist auch die nur noch, wenn überhaupt, für Besitzer eines Passwortes erreichbar.

„Guter und böser Populismus“

Heute soll vorerst nur interessieren, dass wir von Hensel durchaus lernen können:

„Es gilt darum, an vielen kleinen Punkten digital übergriffiger und deutlich unsympathischer im Umgang mit den Leuten zu werden, die uns ihre Zukunft aufdrücken wollen .“

In der Tat, während dem Mainstream keine Lüge zu dreist und keine Methode zu schmutzig ist, verharrt der demokratische Widerstand in einer Kaninchenstellung. Die Opferrolle zu überwinden bedeutet keinesfalls, auf die schmutzigen Methoden des politischen Gegners zurückzugreifen, doch ohne ein offensives Konzept dürfte die Niederlage unabwendbar sein.

Womit wir wieder bei Herrn Hensel wären:

„Die liberale Mitte muss die Samthandschuhe ausziehen.“

Recht hat er, auch wenn er dabei paradoxerweise für sich selbst und seinesgleichen reklamiert, diese liberale Mitte darzustellen. Nicht folgen dürfen ihm die wirklich Libertären allerdings, wenn er vom Mainstream und von seinen Werbekunden fordert, „Populismus zu lernen“. Allen Ernstes nennt er dies dann „guten Populismus“, und automatisch fragt man sich, wann die Forderung nach einem neuen guten Führer aufkommt, der die Gesellschaft von all diesen bösen Rechten zu säubern vermag.

Hensel denkt zwar nicht viel blöder, als der Rest des Mainstreams, aber er hat den Fehler gemacht, seine Beschränktheit ohne eine entsprechende Machtposition öffentlich zu machen. Er ist nicht Mitglied der Bundesregierung oder sonstwie Teil des politischen Komplexes, er ist nicht Teil der etablierten Medien, sondern ist oder vielmehr war Teil der Wirtschaft, und die operiert eben (noch) nicht völlig losgelöst von den Bedingungen der Wirklichkeit – sie trachtet danach, Geld zu verdienen.

Die Konsequenzen musste Hensel hinnehmen, als nicht nur die Hauptgeschädigten „Achse des Guten“ und „Tichys-Einblick“ ihre Entrüstung artikulierten, sondern als sich auch die bisher tatenlos im Internet schwätzende Opposition aufraffte, Widerstand zu üben. Die Werbeauftritte von Scholz & Friends und deren Homepage wurden auf ausgesprochen kreative und zahlreiche Art mit dem Unmut konfrontiert, was Wirkung zeigte:

„Wir sammelten innerhalb weniger Tage über 2000 negative Bewertungen auf Facebook. Unsere Kunden erhielten massenhafte Mails mit Boykottdrohungen in Bezug auf ihre Produkte sowie der Aufforderung, das Vertragsverhältnis mit Scholz & Friends zu kündigen.“

So sprach S&F-Geschäftsführer Stefan Wegner zerknirscht, und obwohl das Unternehmen zuerst unverbrüchlichen Rückhalt für Hensel versprochen hatte, saß der Mann wenige Tage später auf der Straße.

Beispiele, die Schule machen können

Und dessen Pleite ist kein Einzelfall. In Amerika beantwortete das Netz den Boykott des unabhängigen Nachrichtenmediums Breitbart-News durch Kellogg’s (Cornflakes) mit einem Gegenboykott und einer Online-Petition, der sich in kürzester Zeit Zehntausende anschlossen. In Deutschland musste die nach dem armen Amadeu Antonio benannte (Brand-)Stiftung ihre Denunziationsseite[6] vom Netz nehmen, und „Bomber Harris“-Schramm zeigte sich wie beschrieben vom Gegendruck öffentlich beeindruckt. Beispiele, die Schule machen könnten. Beispiele, die den bisher scheinbar selbstverständlichen Mechanismus von Unterdrucksetzung und Ehrabschneidung in Deutschland brechen könnten.

Wir wissen nicht, ob Hensel nicht schon bald als Medienbeauftragter einer großen Partei oder eines Ministeriums wiedergeboren wird, doch zumindest kann uns diese mehr als klammheimliche Freude[7] seines gegenwärtigen Scheiterns nicht mehr genommen werden. Die Freude paart sich mit der Erkenntnis, dass friedlicher demokratischer Widerstand durchaus von Erfolg gekrönt sein kann. Ziviler Widerstand, der sich endlich auch im Internet, also über Dresdner Stadtgrenzen hinaus, formiert.

Der Sieg über die henselschen Machenschaften ist ein schmerzhafter, denn das Geld der Werbebranche wird der Gegenöffentlichkeit fehlen, dies wiederum wird sie kluge Autoren kosten oder im schlimmsten Falle manche Portale ganz zum Aufgeben zwingen. Dagegen steht die Erkenntnis des Widerstands, nicht chancenlos zu sein, und die Erkenntnis der Hetzer, dass ihr von Karrieredenken und Profilierungsneurose geprägtes Tun ein Schuss sein kann, der das eigene Knie trifft.

 

Anmerkungen

[1] http://www.zeit.de/digital/internet/2012-10/trollcon

[2] https://www.google.de/search?q=bomber+harris+do+it+again&biw=1068&bih=754&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwiZ0Yjl0bLRAhXMnBoKHW7pBS8QsAQIKQ ,

[3] https://twitter.com/_juliaschramm/status/699669062423592965

[4] https://sciencefiles.org/2016/12/12/1933-laesst-gruessen-amadeu-antonio-stiftung-und-zeit-publizieren-liste-falsch-deutscher-erzeugnisse-im-internet/

[5] http://www.davaidavai.com/de/2016/11/23/kein-geld-fuer-rechts/

[6] http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/ranking-rechtspopulistische-web-angebote-11406

[7] http://www.faz.net/aktuell/politik/buback-attentat-trittin-und-die-klammheimliche-freude-11267121.html

Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

29 Kommentare zu Frontkämpfer eines neuen Milieus

  1. waltomax // 15. Januar 2017 um 11:28 //

    Die staatliche lizensierte Hass- und Lügenpresse kippt täglich tonenweise Fäkalien über dem gewählten US – Präsidenten Trump aus.

    Im Falle der sog. öffentlich – rechtlichen Blasebälge, die munter den Gruppen – und Parteien – Hass befeuern, zahlen wir auch noch für unsere eigene Verarsche selber.

    Lügen – und Propaganda haben dem Monopol des Regimes zu unterliegen.

    Wer als Bürger durch Bildung oder Äußerung einer eigenen Meinung dagegen verstößt, kriegt Geldstrafe oder Knast.

    Und wer in den USA Präsident wird, bestimmt das ZDF und nicht das dortige Volk.

    • pedrobergerac // 15. Januar 2017 um 13:52 //

      Nun, wie schon einmal bei Geolitico angeführt, hat mit der Wahl Trumps der Blitz das Establishment beim S……. erwischt.
      Möge er die ersten hundert Tage überleben.
      Damit wurde natürlich eine richtige Wende eingeleitet. Ich weiß nicht ob es dafür einen Plan gibt, in der Politik geschieht ja nichts aus Zufall, oder nicht. Es ist aber auf keinen Fall der Plan des Establishments.
      Die linksgrün versiffte Presse mitsamt den Politikern befinden sich in heller Panik. Welch helle Freude.
      Was es sonst noch so mit dem Präsidentenwechsel auf sich hat, erläutert sehr gut der folgende Artikel.

      http://themillenniumreport.com/2017/01/deep-state-has-been-defeated-the-new-world-order-has-been-halted/

      Dazu ein kurzer Auszug vom Silberfan:
      „Das ist die wichtigste Nachricht, es gibt keine NWO des alten Systems, das wichtigste Element um das zu verhindern war das öffnen des Pizzagate! WE hat es schon geschrieben, die alten satanischen Funktionseliten sind totaler Panik deswegen. Ich meine, das genau dieses Pädogate nicht nur zur Erpressung der Funktionseliten war, sondern um auch zu verhindern, dass diese ihre satanische Agenda inkl. NWO verwirklichen können, was soviel bedeuten würde, dass die Welt nur noch von kriminellen Kinderfressern und Ausbeutern besteht und wer nicht mitmacht wird per Drohne oder auf andere Weise beseitigt, da man entweder nur Sklave sein darf oder gar nicht. Es wurde Zeit alles abzubrechen und den Menschen wieder mit der Natur ins Reine zu bringen und alles was unstillbar pervertiert ist zu entfernen. Das letzte was noch fehlt ist das Outing von Obama um das alte pervese System zu retten und sein Angriffsbefehl an die Terrorarmee die alles vernichten soll, damit das Perverse überlebt. Das es anders kommt ist das einzige was das Überleben des normalen, gesunden und vernünftigen sichern wird, aber es wird mit viel Blut bezahlt, Blut welches die heutigen demokrattisch perversen Funktionseliten für eine Ewigkeit haben fliessen lassen um zu verhindern das ihre perverse Agenda niemals aufhört und niemals aufgedeckt wird. Es wird Zeit für das Ende dieses abscheulichen Systems!“

      • @pedrobergerac

        Nun, wie schon einmal bei Geolitico angeführt, hat mit der Wahl Trumps der Blitz das Establishment beim S……. erwischt.
        Möge er die ersten hundert Tage überleben.
        Damit wurde natürlich eine richtige Wende eingeleitet.

        Leider sehe ich dies nicht so positiv wie Sie Pedro… denn in Wahrheit verschieben sich die Machtverhältnisse innerhalb des Establishments

        Vielleicht sehen Sie die national-konservative Fraktion des Establishments, aus persönlichen Gründen positiver..als die Globalistische.

        Nur was soll der Normalo davon haben.?

        Was wenn der Planet nun in Drei Blöcke gesprengt wird, die sich wie schon Orwell dargestellt hat, dauernd gegenseitig bekämpfen.?

        Nein für mich ist Ihre Freude nicht nach voll ziehbar…. denn für die grosse Mehrheit der Menschen hat sich nichts verändert.

      • pedrobergerac // 16. Januar 2017 um 10:07 //

        @dragao
        Göobalismus ist nur gut unter den Aspekten der Bock – Saga.
        Globalismus unter den Aspekten der Moses – Juden ist Scheisse.
        http://www.derdrachekommt.de/pdf/Der_Drache_kommt.pdf
        Seite 207 bis 210.

        Wir werden ja sehen Was kommt.

  2. Liberte // 15. Januar 2017 um 13:39 //

    Die indoktrinierten und geistig unterbelichteten Deutschenhasser der Sorte Julia Schramm sind in der Tat Front, Front im Kampf gegen die Freiheit und das eigene Volk, im Judas Sold der Globalisten, Netzwerke und superreichen Oligarchen als finale Autraggeber der internationalen Netzwerke. Das die gehirngewaschene Julia dies nicht erkennt kann ihr nicht zum Vorwurf gemacht werden, ist doch nur ein dummes Maedel das aufgrund ihrer geistigen Inkapazitaet leicht aufgehetzt und gehirngewaschen werden konnte. Trotzdem, Unwissenheit und geistige Traegheit wie sie bei Schramm zu verorten ist, schuetzt nicht vor Strafe, und sei es das sie die Konsequenzen ihrer Ruepeleien als Individuum selbst ausbaden soll. Wuerden Familien noch intakt sein und die Bevoelkerung seelisch integer und als Volk dem Gemeinwohl verplichtet, dann wuerde die Schramm mindestens eine gehoerige Tracht Pruegel von ihrem Vater verdienen, und danach Familienausschluss und Abwendung der Verwandten. Auch waeren in solchen Faellen die vorgehenweisen wie in islamischen Familienstrukturen gegen Stoerenfriede praktiziert, ungeheuer hilfreich. Als letzte Konsequenz wuenschte ich mir eine national agierende Regierung, die sich fuer die Interessen und Kultur der Deutschen einsetzt, denn in diesen Fall duerfte die lebenslange Verbannung ein probates und gerechtes Strafmass fuer die Schramm sein.

  3. Karl Bernhard- Möllmann // 15. Januar 2017 um 14:03 //

    . . .
    ZITAT @ Konrad Kustos:
    .
    „…Erkenntnis, dass friedlicher demokratischer Widerstand durchaus von Erfolg gekrönt sein kann“
    .
    JES – wir können auch!

  4. Wenn man die Verhältnisse der ehemaligen DDR-Propaganda mit den heutigen vergleicht, erkennt man weit mehr als nur Parallelen. Da müssen wohl „ehemalige Insider“ ihr Wissen mit in die heutigen Strukturen eingebracht haben. Somit bekommen wir 26 Jahre nach der feindlichen Übernahme der DDR, eine Umkehrung des Übernahmeprozesses, sozusagen durch die Hintertür. Viele „Ostler“ bekommen das real mit und unangenehme Erinnerungen kommen hoch – das lässt auch die ausgeprägte Protestsituation im Osten gegenüber den gedämpften Protestbewegung in den restlichen Tiefschlafregionen Deutschlands erklären.
    Mit einem Unterschied, „Der schwarze Kanal“ läuft nicht nur 1x wöchentlich Montag Abend. Daher – wehret den Anfängen, denn wir eigentlich schon zu tief drin.
    Der Fall Gerald Hensel macht Hoffnung! Je dümmer die Propagande und Bevormundung, umso mehr Traumtänzer erwachen und verstehen. Das ist nun einmal die Gesetzmäßigkeit – steigender Druck erzeugt im geschlossenen System steigenden Gegendruck, bis es das System zerreist.

  5. Bernhard // 15. Januar 2017 um 16:13 //

    Wer sich über die ÖR Lügenmedien aufregt, sollte die Gebührenzahlung dafür einstellen. Wer dafür nicht den Arsch in der Hose hat, soll sich gefälligst nicht darüber beschweren.Und wenn,dann reicht ein Sandsack auf dem Kopf,macht ein gerades Kreuz und trägt zum aufrechten Gang bei.
    Anmerkung:Meine Zahlungsverweigerung geht seit den 01.01.ins fünfte Jahr.Mein Gruß gilt allen Maulhelden,die immer noch zahlen,denn Energieentzug ist das einzige Gegenmittel.

  6. Conrath // 15. Januar 2017 um 20:56 //

    @Konrad Kustos

    Dieser kluge Beitrag ist wie ein Fels in medialer Hysteriebrandung.

    Danke für diesen, auch wieder gut formulierten, Artikel.

    Tja, und als vielfaches Vater-/ Großvatertier (innen drin) kommt mir bei dem verruckelten, windverpfiffenen und einer offensichtlich mit der Bewölkung kämpfenden Autoilluminierungs-App des Videos, der Bomber-Harris-Julia, der Eindruck hoch, herrje, Jule, warum hast Du nicht mehr gute Literatur kennenlernen können, zeitig dialektische Reflexion geübt, mit Deinen Klassenkamerad_innen? Warum hatte eure Generation so viel Unterrichtsausfall und das mit demotiviertem und eingeschüchtertem Leeerpersonal und mitten in der EU? EU??

    Ja, Jule denkt nicht bis drei, vergaß, dass Angreifen auch Angegriffenwerden impliziert, als Lektion des, noch weitgehend unbekannten, praktischen Lebens.

    Antoniostiftung und Virtualität können gleich doppelt verwirren, sind eine doppelte Realitätsverweigerung.

    Wünsche mir, Jule zieht einen Strich unter ihr bisheriges Handeln und beginnt nochmals mit einem persönlichen Reset. Soweit das Elterntier und ihre Angst ist zunächst der stärkste Ausdruck ihrer Menschlichkeit, da sollte doch noch mehr gehen.

    Ja, ein Europabekenntnis, klar doch. In den Schullehrplänen findet sich eine solche, harmlos gemachte EU, die es aber so nicht gibt, dumm gelaufen, das mit der ‚Bomber-Harris-EU‘ – Julia.

    Es tut mir echt weh, wenn das Jugendidealismus sein soll.

    • hubi stendahl // 17. Januar 2017 um 00:29 //

      Hallo @conrath

      „dumm gelaufen, das mit der ‚Bomber-Harris-EU‘ – Julia.“

      Jule hat doch gar kein Problem. Jule hat im November 1989 ihren „Führer“, vielleicht Lars Rensmann, vielleicht damals sogar noch Jürgen Elsässer, angeschaut und gefragt, was man denn so jetzt machen soll, wo doch die Mauer fällt und Stalin passé ist? Lars Rensmann, damals „leitender Antisemitenjäger“ hat dann in die englische Presse geschaut, die da vom „Vierten Reich“ von „Bomber Harris“ und Adolf Hitler schwadronierten und nach Rücksprache mit seinem Philosophen befohlen, dass die linksradikale…

      • Conrath // 17. Januar 2017 um 09:10 //

        Lieber Hubi,

        verstehe. Aber es ist Jules Problem (und das ihrer unterbeschulten Generation) keines zu haben, bzw. dort welche zu sehen, wo es keine gibt.

  7. @ Konrad Kustos

    was dem Mann den Job kosten dürfte. Das war natürlich gemein, aber Gemeinheit ist eine bekannte Tugend für das neue Milieu, wenn sie sich gegen jene richtet, die nicht funktionieren, wie sie sollen.

    Na ja Herr Kustos, dass war ja eigentlich schon immer so. Geld befiehlt die Welt oder wessen Wein ich saufe, dessen Lied ich singe. Also daran lässt sich gar nichts festmachen.

    Was nun die Propaganda betrifft, da sind die Neu-Rechten national-konservativen Kreise, ja auch nicht gerade zimperlich.. im Gegenteil.

    Bedenklich finde ich, dass man tatsächlich bei den europäischen Völkern von tief in 2 Fraktionen gespaltenen Gesellschaften sprechen muss, die vor lauter Engstirnigkeit und trotzigem Verhalten kaum mehr miteinander kommunizieren können.

    Solche Artikel wie der Ihre, helfen dabei mit, den Graben noch zu vertiefen. Schade.. denn, ein wenig massvoller, neutraler und ohne Agressivität, könnte man den Graben, den unsere Gesellschaften durchquert wieder zuschütten oder zumindest breite und starke Brücken bauen.

  8. Observer_1 // 16. Januar 2017 um 08:55 //

    Die totalitäre Umgestaltung des Staates und unserer Gesellschaft durch E-Media hat bereits ein alarmierendes, virales Ausmaß erreicht.

    Bedienten sie sich die Medien bisher in der Hauptsache relativ einfacher manipulativer Methoden der Meinungsforschung, so sind es heute hochkomplexe Methoden des Social Engineering und der s.g. Geospatial Intelligence: Menschen rund um den Globus geraten von Tag zu Tag tiefer in eine Kontrollmaxtrix, die von einer computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung gekennzeichnet ist, und in Zukunft noch viel stärker als heute durch Hilfsmittel der…

  9. Observer_1 // 16. Januar 2017 um 09:01 //

    Das Stichwort „Virtuelle Realität“ hat offenbar zu einem Abbruch der Übertragung geführt. Hier noch einmal:

    Die totalitäre Umgestaltung des Staates und unserer Gesellschaft durch E-Media hat bereits ein alarmierendes, virales Ausmaß erreicht.

    Bedienten sie sich die Medien bisher in der Hauptsache relativ einfacher manipulativer Methoden der Meinungsforschung, so sind es heute hochkomplexe Methoden des Social Engineering und der s.g. Geospatial Intelligence: Menschen rund um den Globus geraten von Tag zu Tag tiefer in eine Kontrollmaxtrix, die von einer computergestützten Erweiterung…

    • Nein, das Stichwort Virtuelle Realität hat zu garnichts geführt. Geolitico hat nicht nur hier, sondern generell eine Zeichenbegrenzung eingeführt ohne das mitzuteilen. Ersteres ist eigentlich eine gute Idee, letzteres sehr kontraproduktiv. Das führt nur zu vielen Versuchen, hier von dir und von kosh, einen Fehler zu überwinden, der nicht vorhanden ist.
      Ranma

  10. pedrobergerac // 16. Januar 2017 um 09:29 //

    Und irgendwann fällt der Strom aus.

    Davon abgesehen leben wir ja anscheinend in einer virtuellen Realität.
    https://www.youtube.com/watch?v=enlNBTVzaec
    Hier der Nachweis:

  11. MutigeAngstfrau // 16. Januar 2017 um 12:02 //

    Hier mal ein Ausschnitt aus der Rede eines russischen Exministers und späteren Vorstandsvorsitzenden der russischen Sberbank zur Sorge, das Volk könnte hinter den Vorhang der Manipulation schauen.
    So deutlich, vor einem größeren Gremium vorgetragen, habe ich solch klare Worte noch niemals gehört.

    Wir müssen manipuliert werden, weil wir sie sonst davonjagen würden…

    Und diese durch jahrhundertalte List verbildeten Kinder wie Romeos Liebste machen mich nur noch traurig, auch wenn sie tierisch nerven.

    Was für KAPITALverbrechen an uns Menschen!

    https://www.youtube…

    • @@M.A.F.

      Wir müssen manipuliert werden, weil wir sie sonst davonjagen würden…….
      ……………….
      Was für KAPITALverbrechen an uns Menschen!

      Na ja @M.A.F., wieso nicht einfach die Kirche im Dorf lassen. Die allermeisten Menschen wollen doch absolut nichts, von totaler Freiheit und Mitbestimmung wissen.

      Diese sind doch völlig zufrieden, wenn sie gelenkt werden.. von Vorteil wäre eine gutmütige Herrscherelite.

  12. MutigeAngstfrau // 16. Januar 2017 um 12:05 //

  13. Von linksgrünen bis rechten Herrenmenschen

    – … auch auf der Ebene, auf der das System die größten Erfahrungen hat: mittels Marktwirtschaft oder eben dem, was davon global übriggeblieben ist.

    Spielt das eine Rolle oder: MACHT eine Quentifizierung einen Unterschied? Marktkräfte – die MASSE – haben die Marktwirtschaft überhaupt erst in eine Richtung finanziert, in der sie entsprechend gerichtete Qualität quantitativ entfalten kann. Es geht also nicht darum, ob oder wieviel Marktwirtschaft wir haben – ein Markt ist immer vorhanden und gewirtschaftet wird auch ununterbrochen – sondern…

  14. Der ganze Beitrag, neuer Versuch:

    Von linksgrünen bis rechten Herrenmenschen

    – … auch auf der Ebene, auf der das System die größten Erfahrungen hat: mittels Marktwirtschaft oder eben dem, was davon global übriggeblieben ist.

    Spielt das eine Rolle oder: MACHT eine Quentifizierung einen Unterschied? Marktkräfte – die MASSE – haben die Marktwirtschaft überhaupt erst in eine Richtung finanziert, in der sie entsprechend gerichtete Qualität quantitativ entfalten kann. Es geht also nicht darum, ob oder wieviel Marktwirtschaft wir haben – ein Markt ist immer vorhanden und…

  15. So wird das nichts, bitte meine Einstellversuche löschen, melde mich evt. später nochmal

  16. Fortsetzungsversuch:

    … ein Markt ist immer vorhanden und gewirtschaftet wird auch ununterbrochen – sondern welche Qualitäten durch positive / negative Rückkopplungen gefördert oder unterdrückt werden. Die MASSE erschafft sich aktiv oder / und passiv ihr eigenes Biotop: Wenn Elefanten Bäume unwerfen, schaffen oder erhalten sie eine Savannenlandschaft, Tiere des Waldes ziehen sich zurück oder passen sich an.

    – … Boykottaufruf eines Werbemanagers gegen …

    … wen auch immer, ein Muster wiederholt sich: Boyokottaufruf gerichtet AN den Multiplikator, in diesem Fall via Unternehmen AN…

  17. Keine Ahnung, warum auf dem Weg zu geolitico Buchstaben gefressen werden, letzter Versuch:

    … ein Markt ist immer vorhanden und gewirtschaftet wird auch ununterbrochen – sondern welche Qualitäten durch positive / negative Rückkopplungen gefördert oder unterdrückt werden. Die MASSE erschafft sich aktiv oder / und passiv ihr eigenes Biotop: Wenn Elefanten Bäume unwerfen, schaffen oder erhalten sie eine Savannenlandschaft, Tiere des Waldes ziehen sich zurück oder passen sich an.

    – … Boykottaufruf eines Werbemanagers gegen …

    … wen auch immer, ein Muster wiederholt sich:…

  18. Heute sind wir Kanzleramt, morgen brennt das ganze Land.

    Da gab es doch mal das:
    Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.

    Jetzt bitte keine Bemerkungen über rein zufällige Übereinstimmungen.
    Es wäre mehr als ich an Zufälligkeiten verdauen kann.

    In einer Demokratie sollte jetzt alles und jeder unterwegs sein, um diese Knallfrösche hinter Gitter, vor den Kadi oder -wenn nicht anders möglich – unter die Erde zu bringen.

    Ja, das ist eine reichlich harsche Kommentierung. Sie ist so, weil ich glaube, dass langsam keine andere mehr möglich ist.

    • ”In einer Demokratie” kann aber auch jeder auf seinem Sofa sitzen bleiben und ”diese Knallfrösche” passiv bestätigen.
      DAaK.G.k.

  19. Observer_1 // 17. Januar 2017 um 15:35 //

    @kosh et al.: „Keine Ahnung, warum auf dem Weg zu geolitico Buchstaben gefressen werden …“

    entweder ist geolitico bereits der Speicherplatz, oder das Geld, oder beides ausgegangen …
    eventuell käme sogar eine dritte Möglichkeit in Betracht: passiver Widerstand durch die EDV-Mannschaft und/oder die GS bzw. Zensur auf gehobenem Niveau

    in allen Fällen hielte ich es angebracht, mit der Redaktion Kontakt aufzunehmen. Wer übernimmt den Job?

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