Hintergrundkräfte wollen die D-Mark

Die D-Mark. Quelle: Wikipedia / Fotografiert von lordnikon Die D-Mark. Quelle: Wikipedia / Fotografiert von lordnikon
Die politische EU zerbricht, und parallel zum Euro werden nationale Währungen eingeführt. AfD und Front National marschieren im Takt der Hintergrundkräfte. Ein Gastbeitrag von „dixie cup“.

Basierend auf einer grundsätzlich positiven Sicht, „positiv“ im Sinne, dass es in den wirtschaftlichen Kernzonen weder einen Krieg noch einen Systemkollaps gibt, der unsere Lebensträume und Errungenschaften vernichtet, halte ich es für zunehmend wahrscheinlicher, dass in den EU-Mitgliedsländern die Nationalwährungen wieder eingeführt werden. Parallel zum Euro und nicht als dessen Ersatz.

Der jüngste Kommentar von Vizekanzler Sigmar Gabriel bestätigt dies:

„Der Zusammenbruch der Eurozone ist nicht länger undenkbar“.

Exakter formuliert hätte es heißen sollen: „… die politische Union zerbricht, die Währung Euro bleibt bestehen.“ Auch Marine Le Pen äußerte vor einigen Tagen, dass Frankreich den Weg zurück zu einer nationalen Währung gehen muss.

Macht das Sinn?

Um etwas Licht ins Dunkel zu werfen, bietet es sich an, die Währungswelt aus drei Sichtweisen zu betrachten: aus der Mikroebene, der Makroebene sowie der supranationalen Ebene. Die Mikroebene umfasst den Zahlungsverkehr innerhalb eines Landes sowie dessen Privatpersonen und Unternehmen. Auf der Makroebene betrachtet man die Zahlungsströme zwischen den Ländern bzw. innerhalb einer Wirtschaftsregion (EU, NAFTA, Mercosur, APEC, AEC). Deren Player sind die jeweiligen Regierungen sowie Großbanken oder Hedgefonds. Die supranationale Sichtweise beinhaltet Handels- und Zahlungsströme zwischen den Wirtschaftsregionen/Kontinenten sowie die Staatsfinanzierung und wird von global agierenden Instituten wie IWF, Weltbank oder der Bank für internationalen Zahlungsverkehr dominiert.

Wie sähe eine Rückkehr zu nationalen Währungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euros in der Praxis aus? In Deutschland würden wir dann innerhalb unserer Landesgrenzen in D-Mark bezahlen, der Handel mit dem Rest der Welt aber weiterhin in Euro abwickeln. Die Staatsfinanzierung, die Herausgabe von Anleihen und Bonds geschähe hingegen zunehmend in Sonderziehungsrechten (SZR). Wir hätten drei Währungen: die DM als Bar- und Buchgeld, den Euro als reines Buchgeld, die SZR als Buchgeld bzw. Verrechnungseinheit.

Was auf dem ersten Blick paradox erscheint, macht bei näherer Betrachtung viel Sinn. Es werden mehr Probleme gelöst als geschaffen. Und jene Probleme, die entstehen, entstehen bei den starken Ländern, bei denen man meint, die können das schultern.

Die Südländer der EU bekommen ihre ausufernden Staatsschulden in den Griff. Italien, Portugal, Frankreich & Co können mithilfe ihrer Landeswährung gegen den Euro abwerten. Die Nordländer oder wirtschaftlichen Kernländern (u.a. Deutschland, Österreich, Niederlande) erfahren eine Aufwertung ihrer Nationalwährung. Mit der Konsequenz, dass Gläubiger Teile ihrer Forderungen abschreiben müssen (Target-Salden). Auch wird sich der Export für eine bestimmte Zeit abschwächen.

China arbeitet mit drei Währungen

Um einen extremen wirtschaftlichen Schock in den Kernländern zu vermeiden, wird der Wechselkurs nicht sofort freigegeben, sondern eine Weile „gemanaged“. Beispielsweise kann man die DM für zwölf Monate in einem Wechselkursband von 1,95583 +/- 5% schwanken lassen. Anschließend wird das Band auf 10% erweitert usw. bis er nach einer Übergangsfrist von 3-5 Jahren vollständig freigegeben wird.

Makroökonomisch würden feste Wechselkursspannen auch den Südländern etwas Einhalt gebieten und so den ökonomischen Reformdruck zumindest aufrechterhalten, da sie diesen Ländern verbieten, ihre Staatshaushalte auf einen Schlag quasi „über Nacht“ zu sanieren (wie es bei sofortigen freien Wechselkursen der Fall wäre). Vordefinierte Wechselkursspannen sind ein probates Mittel, sie werden seit Jahren erfolgreich zwischen dem chinesischen Renminbi (RMB) und dem US-Dollar verwendet und ebneten dem RMB den Weg in die SZR. Auch wird in China seit langem mit einer Inlands- und Auslandswährung gearbeitet. Der Yuan ist die Währung für Inlandsgeschäfte, der RMB (offshore RMB) für den Rest der Welt. Und seit Oktober 2016 ist der RMB im Währungskorb der SZR. Damit arbeitet China mit 3 Währungen.

Oben genannte Gedankenspiele sind daher nicht nur ein theoretisches Konstrukt sondern in der Realität präsent. Es gibt keinen Grund, diese neuen Rahmenbedingungen, die China in den Club der SZR führten, nicht auf Europa anzuwenden.

In diesem Zuge könnte man auch relativ problemlos und geräuschreduziert den Kampf gegen das Bargeld intensivieren und die Bargeldmenge massiv einschränken. Sämtliches Euro-Bargeld wird ohnehin eingezogen. Die höchste DM-Note ist der DM-50-Schein. 100er, 200er und 500er Banknoten werden erst gar nicht herausgegeben. Die erste Euphoriewelle würde den Ärger darüber übertönen und Widerstand minimieren.

Die psychologische Auswirkung der Wiedereinführung der Nationalwährungen wäre immens, und deren nationalistischer Charakter würde letztlich den Finanzeliten in die Hände spielen.

Im Takt der Hintergrundkräfte

Den nationalen Strömungen wie Front National, AfD, Wilder`s Partei für die Freiheit, Grillo`s 5 Sterne Bewegung u.a. wird es gestattet, die Wiedereinführung der Nationalwährungen als ihren großen Sieg zu verkaufen. Sie haben ihren Erfolg und werden gleichzeitig neutralisiert. Sie fühlen sich als Gewinner, und die entsprechenden Parteien dürfen eine Weile mitregieren.

Und, machen wir uns nichts vor: Wer sich einmal in Landes- oder Bundesparlamenten – anfangs gerne auch als Rebell – eingerichtet und an die finanzielle Versorgung gewöhnt hat, wird sich im Laufe der Zeit artig in das jahrhundertealte Polittheater einordnen und nach dem Takt der Hintergrundkräfte tanzen. Wir kennen das von den Grünen.

Die neuen nationalen Player und Strömungen spielen allesamt den Hintergrundkräften in die Hände. Eine Wiedereinführung der Nationalwährungen in EU-Europa wäre ein hervorragendes Mittel, mit dem sich die dunklen Eliten vom steigenden sozio-ökonomischen Handlungsdruck, aufgebaut durch die indigenen europäischen Völker (und verursacht durch EU-Politikfrust & Flüchtlingskrise), befreien und ihnen weitere Jahre Handlungsfreiheit gewähren, um Einheitswährung, Einheitsregierung und Einheitsreligion umzusetzen.

 

Quellen

  • www.reuters.com/article/us-germany-europe-idUSKBN14R0G8
  • http://www.zerohedge.com/news/2017-01-04/marine-le-pen-wants-france-out-euro-will-redenominate-french-debt-new-currency
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11 Kommentare zu Hintergrundkräfte wollen die D-Mark

  1. waltomax // 13. Januar 2017 um 11:32 //

  2. waltomax // 13. Januar 2017 um 11:34 //

    Was es Deutschland kosten wird, die Erträge aus den Außenhandelsüberschüssen abschreiben zu müssen, ist wirklich horrend.

    Das wird dann eine teure Wiedereinführung der D – Mark.

  3. „.. weder einen Krieg noch einen Systemkollaps gibt…“
    Ach wirklich? Was machen dann die ganzen US- und NATO-Armeen im Kriegsmodus an den Westgrenzen Russlands, überall in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten, weiten Teilen (Nord-)Afrikas und vielen anderen Teilen der Welt? Friedenssicherung? M. E. widerspricht die Realität Ihrer Sichtweise in fast allen Bereichen. Dazu passt, dass Deagel, US-Militär-Dienstleister, für Deutschland im Jahre 2025 nur noch 40 Millionen Bewohner (USA nur noch sage und schreibe 61 Millionen) prognostiziert. Da Deagel die Daten für diese Prognose nicht aus der dünnen Luft zaubern – erfinden – dürfte wie die Zentralbankverbrecher das Geld, das sie dann an Gott und die Welt gegen Zinsen verleihen, könnte dies ein Zeichen sein, dass es sowohl einen geplanten Krieg als auch einen geplanten Systemkollaps geben wird. https://sapere-audete.blogspot.com/p/einstieg.html

  4. Marcus Junge // 13. Januar 2017 um 14:41 //

    Zufällig sah ich bei der GEZ (ZDF „Guido Knopp Gedächtnis Sender“ Info war es wohl) einen Teil einer „Dokumentation“, ich hab nach 2 Minuten gewechelt. Es ging gerade um die Einführung des Euro 2002 und wie die blöden BRDler doch immer noch gegen den Teuro protestierten, der gar kein Teuro sei und soooo SUPER sein werden … . GEZ, noch nie was im leeren, linken Hirn gehabt und zum Euro auch seit 2010 absolut gar nichts hinzugefügt / gelernt / gemerkelt.

    • Zitrone // 13. Januar 2017 um 15:36 //

      Die Einführung des beschi..enen Euro, war eine kalte Enteignung!
      Löhne und Renten wurden halbiert, Mieten dagegen steigen ins
      unermessliche!

      Man sehe sich einmal die derzeitigen Mietpreise von Hamburg bis
      München an. Vermieter in ganz Deutschland haben „Blut“ geleckt
      und können gar nicht genug Kohle machen. Dabei ist es völlig egal,
      wie die Bude aussieht.

      Einer der wenigen vernünftigen Makler, erzählte mir, es sei den
      Vermietern unmöglich zu vermitteln, daß 900,- Euronen=1800,-DM
      seien, davon wolle keiner etwas wissen. Hier gelte das Prinzip der
      drei Affen.

      Jeder Vermieter orientiert sich an den Mietpreisen in den einschlägigen
      Portalen und denkt sich: oh wie schön, ich erlaube mir die Miete
      um mind. 150% zu erhöhen. Solidarität unter den Landsleuten: Null!
      So schauts aus!

      Der Teufel schei..t eben immer auf den größten Haufen!

    • dixie cup // 13. Januar 2017 um 18:41 //

      @k2r

      Sie sind ja ein ganz Pfiffiger. Picken sich einige wenige Worte aus dem Satz, drehen so die Aussage auf den Kopf und legen dann mal richtig los. Man wähnt sich ja fast bei den MSM 🙂

      Das von Ihnen zitierte „.. weder einen Krieg noch einen Systemkollaps gibt…“ unterstellt, aus dem Zusammenhang gerissen, dass ich weltweit weder Krieg noch Systemkollaps für möglich halte.

      Tatsächlich heißt der Satz jedoch

      „dass es in den WIRTSCHAFTLICHEN KERNZONEN weder einen Krieg noch einen Systemkollaps gibt“

      Diese WIRTSCHAFTLICHEN KERNZONEN sind die USA, Europa, China und Japan.

      Und „zufälligerweise“ sind deren wichtigste Währungen im Währungskorb der SZR vertreten. DORT gibt es weder Krieg noch einen Kollaps.

      Das heißt allerdings auch nicht, dass in bestimmten Metropolregionen (Ruhrgebiet, Großraum Berlin) die Ereignisse sich zu einem „gewissen Grad erhitzen“ können. Allerdings werden diese geographische begrenzten Ereignisse eher in die Kategorie „Unruhen“ einzuordnen sein, was meilenweit vom „Krieg“ ist. Auch nicht schön, aber bei weitem kein Krieg.

      Bedenken wir immer, dass noch zigtausende US-Soldaten auf dt. Territorium stehen. Die können die dt. Zivilbevölkerung viel effizienter beschützen als die gegenwärtige Bundeswehr. Zumindest halte ich diese Variante unter einem Präsidenten TRUMP für möglich.

      In den wirtschaftlichen Randzonen, Türkei, Ukraine, Südafrika, Brasilien, Mexiko gibt es Verwerfungen, im Nahen Osten einen handfesten Krieg und im restlichen im Nahen Osten wird sicher auch bald aus deren Börsen die Luft rausgelassen.

      Die Hintergrundkräfte transferiern die Verluste aus dem Finanzsystem in diese Randzonen, um die Hauptgebiete weitmöglich sauber zu halten, da sich in den Kernzonen auch deren eigene Vermögen befinden.

      • Conrath // 13. Januar 2017 um 19:53 //

        @dixie cup

        Vielen Dank für Ihren Beitrag und die darin auffindbare Realistik.

        So wie die früheren angloamerikanischen Weltbeherrschungsversuche die Schweiz immer, als Rückzugs- und Vermittlungs-Refugium, selbst von allen unmittelbaren Krisen und Kriegshandlungen ausgenommen und ausgespart, wurde, so könnte durchaus bald mit den, von Ihnen erwähnten SZR-Vorzugsregionen, vorgegangen werden, so vielleicht der Plan. Aber selbst die Deutsche Bank ist ja mittlerweile immunisiert, aufgrund des hohen ausländischen Eigentümeranteils.

        Und der heutige Rubikonübertritt, auch noch am Freitag den 13., die Verlegung der US-Waffen via Forst, über Polen und dann weiter durch den Suwalki Gap, ist für die Osteuropäer alles andere, als eine Sicherheit verheißende Demonstration von Stärke (eher schon von Ignoranz), könnte aber den handfesten Hintersinn betreffen, mit diesen Waffen und Mannschaften, die bald aufwachende Bevölkerung in Schach zu halten.

        Was die absolute Gefährdung von DE betrifft, sehe ich es so, wie Sie es hier ausführen. Es werden Kollateralschadensgebiete bewusst eingeplant, aber nicht ohne diese dann, nach Wirkung der Krisenaufstände und Scharmützel, zu Silvester erfolgte mMn die Generalprobe, Köln war 2015 weitgehend ein Einstiegsfake, (siehe Naomi Klein zur Idee von Krisenpolitik, habe selbst unmittelbare Augenzeugenberichte dazu in Köln bekommen), wird die Stimmung ganz nach Erfordernis erzeugt, rund um die gestellten Fake-Wahlen, denn das bedeutet doch wohl offene postfaktische Zeit(en). Bisher wurde so etwas eher verdeckt und verschämt praktiziert, aber nun, wo es offensichtlich ist, braucht keine Rücksicht mehr genommen zu werden, gemacht wird nur noch politisch, was effizient wirkt, ohne viel Aufhübschung.

        Und zu Ihrer Betrachtung von dann 3 parallelen Währungen in DE, das ist in der Theorie kein Problem mehr. Längst werden ja die verschiedenen Assets nach Liquidität zueinander, wie Einzelwährungen behandelt (Aktieninflation) und seit Hayeks ‚Choice in Currency, auch in der Lesart von Wolfram Engels letztem Werk, seiner fulminanten Realkritik und Abrechnung mit der Wirtschaftsdiktatur, ‚Der Kapitalismus und seine Krisen‘, ist es hochwahrscheinlich, dass genau so weiter gewurschtelt wird. Nun zwar nicht ewig, aber bis die SOZ an Fahrt aufgenommen hat und nennenswerte Beitritte und stille Vorbereitungen, für sich verzeichnen kann.

        Erst dann wird, mMn die große (nach Polanyi zweite) Transformation anstehen, die dann aber etwas fundamentaler ausfällt, etwa im Sinne von Informationsgeld, wie von Hörmann mit dem OSBEEE systematisiert und es werden dann nicht nur einzelne Attacken und der OTC-Handel neureguliert, sondern der ganze Laden im Prinzip übergeben, so wie es mit der DDR geschah, deren ‚Echokammer‘ dann die von Ihnen aufgeführten, einstweilen ‚investitionssicheren‘ Zonen sind, in der 30-ig fachen Vergrößerung und als weiterer Treppenwitz der Geschichte.

        Und wir hier, wenn wir nicht hinterm Bahnhof wohnen, werden eher durch krankenhauskeime oder Verkehrsunfälle oder Bewegungsmangel dahingerafft, als durch die Propagandaherre. Deren Kerne werden tatsächlich gehütet und aufgepäppelt durch den sog. Staatsschutz (Fake), aber sie werden auch wieder, in gleichem Tempo, demobilisiert werden und einige Gebiete, da wo immer noch zuviele Leute SPD/ Links wählen, bekommen es dann etwas stärker ab, denken wir an die Vorgänge zur Zeit des Kapp-Putsches und der Rot-gegen-Rot Straßenkämpfe, es sind wieder hochwahrscheinlich genau diese Gebiete!

  5. Ja ich vermute, dass Sie @„dixie cup“ mit Ihrer Zukunftsshow recht behalten werden. Alles deutet in diese Richtung.

    Und wer Geolitico in den letzten Wochen genau beobachtet, sieht auch hier die Handlanger der „Hintergrundkräfte“ am Werk.

  6. helmutn // 13. Januar 2017 um 15:13 //

    Sie-die Einführer des EURO-sollten nicht so davonkommen.Es hat viele hochrangige kompetente Stimmen gegeben (Schachtschneider,Bandulet u.a.) die sogar geklagt haben und im System aufgelaufen sind.Hier MÜSSEN Köpfe rollen und Vermögen eingezogen werden-schon zur Abschreckung.Eine bestimmte Schicht darf nicht immer wieder ohne Konsequenzen bleiben für ihre Taten während die einfachen Leute mit TÜV,Steuererklärungen und Parkzettel und Blitzern gestrietzt wird.

  7. Peter G. // 13. Januar 2017 um 19:05 //

    Wenn man an „Dunkle Eliten“ glaubt (für mich steht fest, wer sie sind), dann ist diesen zweifellos die explosiv gestartete Massenzuwanderung zuzurechnen. Deren Zweck besteht ausschließlich in der Destabilisierung der europäischen Gesellschaften, besonders der Deutschlands und der anschließenden widerstandslosen Überführung der Länder in den EU-Zentralstaat, also gerade nicht der Abschaffung dessen politischer Ausprägung. Davon abgesehen wären die „re-nationalisierten“ Länder für längere Zeit damit beschäftigt, die Folgen der desaströsen Massenmigration soweit als möglich zu beseitigen und sich gegenüber neuen Menschenmassen abzuschotten. Inwieweit darin Interessen „Dunkler Eliten“ liegen könnten,sehe ich nicht.

    • hubi stendahl // 13. Januar 2017 um 23:16 //

      @Peter G.

      Zitat:

      „……besonders der Deutschlands und der anschließenden widerstandslosen Überführung der Länder in den EU-Zentralstaat, also gerade nicht der Abschaffung dessen politischer Ausprägung.“

      Ja, hier folge ich Ihnen. Es sind sogar mehrere Aktionen, die eher auf das sture Beharren auf direkte Zentralisierung zur EU hinweisen, als auf das Szenario von „dixy cup“ einer schleichenden Abgabe der Geldhoheit an den IWF. Dabei gäbe es auch mannigfache Probleme und Vorbereitungsnotwendigkeiten, die sicher teilweise bereits durchgesickert wären. Hinzu kommt, dass erheblich mehr Manpower beim IWF nötig wäre, von Einstellungen ist aber auch nichts zu sehen. Obgleich man konstatieren muss, dass es technisch durchführbar wäre.

      Wäre da nicht die BRD, die ja nicht nur über (elektronische 780 Mrd.€ Target nachdenken müsste, sondern aus verschiedenen Bereichen die gleiche Summe nochmals abwerten müsste müsste. Ich bin sicher, dass es in der Bundesbank keine Vorbereitungen gibt. Während der Target Saldo bis zum St. Nimmerleins Tag geschoben werden könnte, wie die griechischen Schulden, sieht das mit den sonstigen Verpflichtungen und der dann verlorenen Konkurrenzfähigkeit der BRD anders aus, denn die im Artikel überlegten schleichenden 5 % würden zu einem enormen auch schleichenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung führen und die Kapitalströme würden verrückt spielen. Den Weg sehe ich derzeit eher nicht.

      Will man eine Zentralisierung, wäre angesichts des Erstarken des eurasischen Raums, eine solche schleichende Vorgehensweise ein großes Risiko, dass den Fortgang zur erklärten Weltwährung, unter Hegemonie der derzeitigen Kapitaleigner, unkontrollierbar machen könnte. Möglich ist alles, aber zumindest derzeit unwahrscheinlich, wenn man die sichtbaren Aktionen nach „Ockhams Razor“ miteinander verknüpft. Danach wird die Trump Administration versuchen den Euro mit dem Dollar zu verdrängen und seine Chancen stehen derzeit gar nicht schlecht.

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