Ordnung für eine neue Welt

Michelangelo: Gott erschafft Adam / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGod2-Sistine_Chapel.png Michelangelo: Gott erschafft Adam / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGod2-Sistine_Chapel.png
Wollen wir eine Herde von Schafen unter einer künstlich geschaffenen Weltwährung werden, die wenigen dienen? Oder wollen wir uns von diesem Sklaventum befreien?

Nachdem wir im Teil 1 die Manipulationen durch die Macht kennen gelernt und uns in den folgenden Teilen 2, 3 und 4 mit der Historie und den Verquickungen von Religion, Philosophie und Geldwesen in der Arbeitsteilung beschäftigt haben, wollen wir abschließend, unter der Berücksichtigung menschlicher Eigenschaften, untersuchen, inwieweit ein Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel installierbar ist, dass die menschlichen Attribute als Grundlage an- und hinnimmt und keiner Umerziehung im Sinne von Manipulation bedarf.

Die Figur Jesus von Nazareth, die historisch weder als Person, noch als Gruppe zweifelsfrei bewiesen werden kann, spielt als Universalphilosoph, aufgrund seiner überragenden Bedeutung im Westen, eine zentrale Rolle. Die Schriften, die uns unverfälscht als Nag Hammadi Kodices bekannt sind und 1945 gefunden wurden, geben ein Spiegelbild seinerzeitiger Denkweise hinsichtlich der Beschreibung von Natur und Kultur wieder und halfen anhand des logischen Aufbaus der Schriften, auch die Teile der von den seinerzeitigen Protagonisten zusammengestellten Bibel von jenen Teilen zu unterscheiden, die nachweislich redaktionell bearbeitet oder ganz banal hinzugefügt wurden.

Die Debatte um das Leben eines Wanderkynikers, zu dem die katholische Kirche ihn gemacht hat, ist allerdings völlig sinnlos. „An den Früchten (Taten) sollt ihr sie erkennen“. So spielen für unsere Zwecke solche akademischen Debatten keine Rolle. Für uns kommt es allein darauf an zu erkennen, dass bereits vor 2000 Jahren erkannt wurde (Erleuchtung), dass das „Paradies auf Erden“ nur deshalb nicht erreicht wird, weil wir uns selbst nicht erkennen und in Folge auch falsches (manipuliertes) Verhalten in der arbeitsteiligen (Zins-) – Schuldenwirtschaft an den Tag legen.

Die Eigenschaften des Menschen

Der Mensch besitzt Eigenschaften, die ihn von allen anderen Wesen unterscheiden. Altruismus und Liebe, stehen Eigenschaften wie Selbstsucht, Hass oder Gier gegenüber. Würde man heute einer Abiturklasse die Aufgabe erteilen, die menschlichen Eigenschaften aufzuzählen, so kämen wahrscheinlich Attribute zustande, in denen auf der einen Seite Gleichberechtigung, Hilfsbereitschaft, Fairness oder Bescheidenheit und auf der anderen Fremdenfeindlichkeit oder Genderverweigerung angegeben würde. Sie verstehen nicht mehr, dass es sich um eine aufgesetzte indoktrinierte Moral handelt, die zu allen Zeiten den Mächtigen diente, um die Massen zu kontrollieren. Denn eine Moral gibt es prinzipiell in der Natur nicht.

Moral ist, im Gegensatz zu den natürlichen Eigenschaften eines Menschen, aus der sich eine universelle Ethik ableiten lässt, stets ein gesellschaftlicher Verhaltenskodex, der sich für alle als nützlich erweisen soll (bisher immer für eine führende Klasse). Von wenigen Menschen für die Masse gemacht. Im antiken Griechenland, zu Platons Zeiten, standen die Bedürfnisse des Militärs im Vordergrund. Männliche Babys wurden kurz nach der Geburt untersucht, ob sie nach Erreichen eines gewissen Alters wehrfähig werden können. Erfüllte ein Baby die Voraussetzungen z.B. durch körperliche Versehrtheit nicht, so wurde es nicht selten hinter einen Felsen gelegt und seinem Schicksal überlassen. Auch dies war Moral, eine gesellschaftliche Vereinbarung, die nicht unbedingt etwas mit einer zeitlichen Entwicklung zu tun hat, wie wir heute beispielhaft am Umgang mit Mädchen (Ware) im islamischen Kulturkreis sehen können.

Wir können also zusammenfassend feststellen, dass eine Moral nichts mit den tatsächlichen Eigenschaften eines Menschen zu tun haben muss. Im Gegenteil. Sie diente und dient der jeweiligen Machtelite zur Kontrolle der natürlichen Eigenschaften des Menschen. Sie ist gewissermaßen das Fundament jeder medialen Manipulation. Im Zusammenhang mit der Verwendung von Zins-Geld in der arbeitsteiligen Wirtschaft handelt es sich in erster Linie um das Attribut „Eigennutz“, das schon in der Antike für das Volk zur Selbstsucht uminterpretiert wurde. Auf diesen Trick fallen die Massen auch heute noch herein.

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ „Der entsetzliche Unsinn des Mythos von einem Gotte, der sich für den Ungehorsam eines seiner Geschöpfe durch furchtbare Martern an seinem Sohne rächt, ist viele Jahrhunderte nicht bemerkt worden. Die größten Geister wie Galilei, Newton, Leibniz haben auch nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, dass die Wahrheit solcher Legenden bezweifelt werden könnte.“
Gustav Le Bon (1841 – 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie.

Anders verhält es sich mit der Ethik. Im Unterschied zur Moral, hat die Ethik universellen Charakter. Sie orientiert sich am Ganzen und ist nicht teilbar wie die Moral. Heute wird die Ethik hingegen meist als Reflexionswissenschaft der Moral verstanden, also eine Art Moralphilosophie. Moral und Ethik verhalten sich nach dieser Auffassung zueinander wie Recht und Rechtsphilosophie. Ethik leitet sich aus dem griechischen „Ethos“ ab. Es bezeichnet das Eigentümliche einer Person und ihrer Handlungsweisen im Sinn ihrer inneren Grundhaltung, ihrer subjektiven Gesinnung, also ihres Charakters.

Wir erkennen hier sofort den Widerspruch, die die heutige Interpretation in sich trägt, denn die Vermischung programmatisch geforderter Verhaltensweisen (Moral), nützlich oder nicht, mit ererbten Eigenschaften wie beispielhaft der Charakter, kann man nicht ernsthaft nebeneinander stellen. Könnte man es, so könnte man einem Elefant auch glauben machen, er sei eine Maus. Genau dies geschieht heute. Es ist sicher der Tatsache des Fortschritts der Arbeitsteilung geschuldet, die der Ethik früherer Zeiten die Grundlage genommen hat, sodass heute ethische Grundsätze nicht mehr aus der Natur der Dinge, sondern aus den einzelnen Disziplinen wie VWL, Philosophie, Psychologie oder Soziologie abgeleitet wird. Mit dem Ergebnis, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und das Erkennen einer universellen, schon immer vorhandenen Ethik, dem Bewusstsein der Völker entzogen hat. Dabei müsste man nur aus dem Fenster schauen, um dem Chaos, das im Dualismus stets zum Ausgleich tendiert, seine Geheimnisse zu entlocken. Scheinbare Gegensatzpaare, wie männlich oder weiblich, Mikro- oder Makrokosmos nehmen wir als Chaos war, statt den Fokus auf den Ausgleich zu konzentrieren. So verhält es sich auch mit der Betrachtung von Eigennutz vs. Gemeinnutz.

Eigennutz vs. Gemeinnutz

Bereits mit diesem Begriff beginnt das Missverständnis. Eigennutz wird seit Beginn der Arbeitsteilung von jenen, die die physische Macht ergriffen haben, als Egoismus oder gesteigert als Selbstsucht kommuniziert. Dabei muss jeder gesunde Mensch sofort erkennen, dass diese Moral nur falsch sein kann, denn der Macht ergreifende verstößt selbst gegen diese Moral. Seit der Stelen von Hammurapi aus Mesopotamien (ca. 2100 v.Chr.), aus denen dezidierte Wirtschafts-Gesetze hervorgehen, wissen wir, dass zunächst Urzeit-Götter, später monotheistische Götter dazu missbraucht wurden, Macht durchzusetzen. Allen Menschen ist als Überlebenstrieb und Prinzip das Attribut „Eigennutz“ genetisch inhärent. Uminterpretiert als Steigerung zur Selbstsucht, ist es das ideale Werkzeug das Zins-Schuldgeldsystem heutiger Prägung beizubehalten.

So wurde mit dem natürlichen Eigennutz eine Dreifachmoral freigesetzt, die wir seit Luthers Zeiten, durch Calvins Trennung zwischen Zins und Wucher, in gesteigerter Form erleben. In einem Umfeld des Privatkapitalismus (nicht zu verwechseln mit Marktwirtschaft, auf die wir später zu sprechen kommen) und dem zum Gegensatzpaar (teile und herrsche) eingeführten Sozialismus, musste zwangsläufig eine Moral entstehen, die den Naturgesetzen der universellen Ethik zuwider läuft. Es ist gerade so, als würde die Menschheit zwischen den Kriegen stets auf eine Weggabelung zulaufen, die links den Kommunismus und rechts den Kapitalismus zur Wahl lässt. Den kürzesten Weg durch die Mitte in eine natürliche Wirtschaftsordnung sehen sie nicht, denn er wurde von den Mächtigen mit Manipulation verdeckt.

„Jesus sprach: Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel zur Erkenntnis empfangen und haben sie versteckt. Sie sind selbst nicht eingetreten, und die, die eintreten wollten, ließen sie nicht. Ihr aber seid klug wie die Schlangen und unschuldig wie die Tauben!“

Dass es zu einem solchen Gegensatzpaar kommen konnte ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es der Geldadel verstand, mit Karl Marx einem Theoretiker Gehör zu verschaffen, der mit seiner Forderung nach Vergesellschaftung aller Produktionsmittel mehr Schaden anrichtete, als alle vorangegangen Systeme zusammen. Es ist kaum dem Zufall geschuldet, dass der in Adelskreisen beliebte Marx exakt zu einem Zeitpunkt vorgestellt wurde, als die Verelendung der Massen einen Hoffnungsanker benötigten. Karl Marx, Agent der preußischen Geldelite, verheiratet mit Jenny von Westphalen, ihrerseits Schwester des preußischen Innenministers, stellte ein Werk vor, das ohne jeden Zugewinn an Erkenntnis, einer Art Zinsentschuldungs- theorie innerhalb des vorhandenen Wirtschafts-Universums darstellt. Die Schlüssel blieben geplant bei den Pharisäern und Schriftgelehrten. Die Gründung der I. Internationalen ging auf Napoleon III. zurück, der sich hierdurch erhoffte, die anarchistischen Anschläge und die Gewalt unterstützenden Widerstände gegen den Kapitalismus zu kanalisieren. Seine vielfältigen Kontakte in der Adelsszene und seine Unterwanderung der I. internationalen Arbeiterassoziation mit Sitz in London, führte zur Marginalisierung der Bewegung, durch eine von ihm initiierte Sitzverlegung nach New York. (2)(3)

Traue keinem Marxisten. Schon gar keinem Neo – Marxisten. Wer sich innerhalb eines fehlerhaften Universums aufhält und es nicht als Ganzes in Frage stellt, kann Leistungsstörungen in einem Gegensatzpaar (Kapitalismus – Sozialismus) innerhalb des Systems nicht dadurch beseitigen, in dem er die Konstruktionsfehler, die überhaupt erst zu diesem Gegensatzpaar geführt haben, ausklammert. Eine primitive teilweise Rückverteilung des Mehrwerts und die Verstaatlichung von Produktionsmitteln ist in diesem Sinne die Kapitulation vor banalen Systemfehlern und macht in einem Sozialismus a la Marx, die systemisch benachteiligten Wirtschaftsteilnehmer zu Almosenempfängern und die Leistungsträger zu lustlosen und korrupten Abwicklern einer kleinen Elite. Die historischen Versuche endeten allesamt in Armut der Massen (siehe auch aktuell Kuba).

Wir kennen die religiös-moralisierenden Fehlinterpretationen von „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, in dem der Eigennutz, umetikettiert zur Selbstsucht, zum Gegensatz gemacht wurde. Niemand kommt auf die Idee, dass Eigennutz (nicht Egoismus oder Selbstsucht) von nützlich kommt und in einem noch nicht verwirklichten natürlichen Umfeld menschlicher Beziehungen, unter Minimierung des Gegeneinanders heutiger Tage, zu einem befriedenden Ausgleich führt. Die Natur kennt ein solches Gegeneinander überhaupt nicht. Sie kennt nur ein nützliches Miteinander, in dem jeder Einzelne eigennützig sein Bestes gibt, um das (Über) -Leben der Art sicherzustellen.

Der Mensch besitzt, im Gegensatz zum Tier, die kognitiven Fähigkeiten diesen Zusammenhang zu verstehen und mit diesen erweiterten Möglichkeiten der Natur auf die Finger zu schauen, um im Rahmen seines eigennützigen Verhaltens zum Gemeinnutz beizutragen. Das Tier hat bereits in seinem natürlichen Bauplan diese Überlebenstaktik eingebaut. Der Mensch hat die Aufgabe die natürlichen Ressourcen so einzusetzen, dass mehr als nur ein (Über) – Leben der Gattung Mensch in Harmonie mit der Natur, dessen Teil wir sind, möglich ist. Dazu gehört auch die Akzeptanz der Tatsache, dass in der Natur der am besten Angepasste gewinnt, während Schwächere im Entwicklungsprozess zurück bleiben oder gar im Organismus, den wir Erde nennen, verschwinden.

Es bereitet uns keine Probleme den besonders erfolgreichen Sportler oder die besonders beliebte Sängerin zu bewundern und ihnen ein prosperierendes Leben zuzugestehen. Den besonders erfolgreichen Geschäftsmann aber begegnen wir mit Argwohn und Neid. Im Unbewussten unterstellen wir beim Sport oder in der Kunst den fairen Wettbewerb, während wir beim Leistungsaustausch in der Wirtschaft spüren, dass etwas nicht stimmt. Dr. Ernst Winkler (Theorie der natürlichen Wirtschaftsordnung, 1952):

„Betrachten wir uns die gegenwärtige Moral etwas genauer, so erkennen wir, dass es sich um eine doppelte oder sogar eine dreifache Moral handelt. Die in den Staatsgesetzen und in der öffentlichen Meinung verankerte Moral soll verhindern, dass der Einzelmensch in eigennütziger Weise gegen den Nutzen seiner Mitmenschen und damit gegen den Gemeinnutzen verstößt, z. B. durch Diebstahl und Betrug. Aber sie erreicht diesen Zweck nur in einem verhältnismäßig kleinen Teilbereich der menschlichen Gesellschaft, nämlich nur für die Menschengruppe der wirtschaftlich Schwachen, also der Arbeitenden. Der wirtschaftlich Starke, also der Kapitalist, hat ja die moralisch verwerflichen, d. h. durch die Gesetze verbotenen und durch die öffentliche Meinung verfemten Mittel nicht nötig zur Verwirklichung des Eigennutzes mit Schädigung der Mitmenschen und des Gemeinwohles und zwar im allergrößten und praktisch uneingeschränkten Ausmaß.
Neben dieser offenkundig doppelten Moral gibt es aber noch eine dritte, von den wenigsten Menschen durchschaute Seite, bedingt durch das heimlich schlechte Gewissen der Vertreter und Nutznießer dieser verlogenen Moral. Hier handelt es sich freilich nicht um die Großkapitalisten, die ja ihr Gewissen, wenn sie je eines besaßen, längst abgetötet haben, sondern um die breite Schicht der bürgerlichen Bevölkerung, die Arbeiter und Rentner zugleich sind, z. B. Rentner des in eine kostspielige Berufsausbildung investierten Kapitals. Sie vertreten die kapitalistisch verzerrte Moral, die ihre wirtschaftlichen Vorteile gegenüber den völlig mittellosen, ausgebeuteten, arbeitenden oder arbeitslosen Bevölkerungsschichten sichert. Aber sie haben dabei das dunkle Gefühl, auch wenn sie es sich nicht offen eingestehen wollen und können, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Daher versuchen sie ihr krankes Gewissen durch ein anständiges bürgerliches Leben zu beschwichtigen oder, falls das noch nicht ausreicht, durch kirchliche Frömmigkeit, persönliche Mildtätigkeit, Unterstützung sozialer Hilfsmaßnahmen oder Eintreten für soziale Reformen, sofern diese nur nicht soweit gehen, ihre eigenen, wohlerworbenen und moralisch sanktionierten wirtschaftlichen Vorrechte zu gefährden. Den Gegensatz zwischen Gemeinnutz und Eigennutz halten sie für eine zwar betrübliche, aber selbstverständliche und unabänderliche Tatsache. Freilich können sie sich der in ethischer oder religiöser Einkleidung an sie herantretenden Einsicht nicht verschließen, dass sie der moralischen Forderung „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ ständig zuwiderhandeln und dass ihr wirtschaftliches Verhalten nur deshalb möglich und für sie vorteilhaft ist, weil sie das verbriefte Vorrecht der sozial gehobenen Schichten auf Kosten der unteren Gesellschaftsschichten ist.“(1)

 Die heutige Geld-Konstruktion, die ein solches Gegeneinander befeuert, entwickelte sich entlang der Zeitreihe des menschlichen Fortschritts seit der Arbeitsteilung vor ca. 7.000 Jahren aus den Opferkulten. War vorher der Eigennutz wie selbstverständlich Gemeinnutz, änderte sich abrupt mit Einführung der Arbeitsteilung (noch ohne liquides Geld) das Miteinander zu einem Gegeneinander, das aufgrund des gegenseitigen Handelns zwangsläufig war. In den vorangegangen Teilen stellten wir fest, wie im alten Ägypten und Mesopotamien ohne liquides Geld bereits das Gegeneinander, durch die neue Art des Handelns, Überhand nahm.

Geld, Geldmengen, Zins und andere Illusionen

Geld entsteht durch einen Kontrakt, den ein Kreditnehmer mit einem Kreditgeber (meist autorisierte Bank) abschließt. Die Zentralbanken schöpfen dieses Geld aus dem Nichts und überlassen es gegen Sicherheiten den angeschlossenen Banken, die es ihrerseits gegen Sicherheiten dem Kreditnehmer überlassen. Die hierbei entstehenden Buchungen ersparen wir uns. Die Geschäftsbank erhält für ihre Arbeit einen Zinsaufschlag vom Kreditnehmer, der diesen erst zukünftig erarbeiten muss, da nur der Nominalkredit, nicht aber Zinsen Agios oder Gebühren geschöpft werden. Die Kontrakte sind mit unterschiedlichen Fristigkeiten unterlegt, sodass in einer entwickelten Volkswirtschaft viele Millionen Kontrakte in Umlauf sind, die die Geldmenge und die Umlaufgeschwindigkeit im Kreislauf beeinflussen.

Wenn wir in den Medien mit Leerformeln wie „das Wachstumsziel ist erreicht“ oder noch schlimmer, „die non performing loans Italiens wachsen weiter „, gequält werden, schalten die meisten Zuschauer ab, weil sie die mit Anglizismen und Fachausdrücken voll gestopften Wirtschaftsnachrichten nicht verstehen können. Wir wollen dies vermeiden, aber nicht ohne zu hinterfragen, ob hier Vorsatz vorliegt.

Was ist eigentlich Geld? Lassen wir uns die Frage vom „Guru“ der selbsternannten Eliten Alan Greenspan, ehemaliger Präsident der US-Notenbank, beantworten. Eine Definition, die er 2006 vor dem US Finanzausschuss dem staunenden Publikum vortrug:

„….laut Definition sind alle Preise das Verhältnis eines Austauschs einer Ware gegen Geld und wir versuchen herauszufinden, was das ist………Es bedeutet, dass unsere Maßstäbe für Geld unzureichend waren. Als Folge davon haben wir, wie ich vorhin dargelegt habe, die Verwendung monetärer Aggregate für geldpolitische Zwecke herabgestuft, bis wir in der Lage sind, einen stabileren Stellvertreter für das zu finden, was unserer Ansicht nach das der Wirtschaft zugrunde liegende Geld ist. Es ist also schwer, etwas zu managen, was man nicht definieren kann.“

 Vor einem US-Ausschuss muss man wohl so formulieren, um nicht in den Verdacht zu geraten, dass man die Märkte mit Zinsen und Geldmengen nicht nur im Sinne der Völker steuern, sondern auch manipulieren kann. Im inneren Kreis hätte er es mit einem Satz beschreiben können: Wir sind im Blindflug, aber wir haben alles im Griff. Diese Feststellung hat einen ernstzunehmenden Hintergrund, denn die Zentralbanken können Interessen geleitet durchaus Krisen hervorrufen oder beenden, obwohl sie Geld und Zins bis heute selbst nicht richtig verstanden haben (wollen?).

Wir wollen uns auf die klassische Sichtweise beschränken und Geld (ohne Trennung von Bargeld und Giralgeld) zunächst als Tausch- und Wert- und Aufbewahrungsmittel verstehen, aus dem die Notenbanken vier Aggregate zur Steuerung ableiten. Die Geldmenge der Nichtbanken wird in M1, M2 und M3 ausgedrückt. In einem weiteren Aggregat M0 werden der Bargeldumlauf und die Zentralbankreserven zusammengefasst. Hinter den drei Aggregaten verbergen sich:

In M1 Barmittel und Sichtguthaben.
In M2 M1 Sichtguthaben bis 3 Monate und Einlagen bis 2 Jahre.
In M3 werden M1 und M2, sowie Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktfonds und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren ausgedrückt.

Je kleiner die Zahl hinter dem Kürzel M, desto liquider das Geldmittel. Die Auswertung dieser Steuerungselemente sollen den Zentralbanken helfen auf Zyklen zu reagieren und die Kaufkraft-Stabilität zu garantieren.

Geld / Quelle: Hubi Stendahl

Geld / Quelle: Hubi Stendahl

 

In der schematischen Abbildung findet man die vier grundsätzlichen Prozesse die im Geldkreislauf stattfinden. Ein Wirtschaftsteilnehmer, mit einer monatlichen oder einmaligen Einnahme kann sein Geld immer nur einmal verwenden. Der nächste Empfänger des Geldes verwendet dieses Geld jedoch (oft über Banken) weiter, sodass sich hieraus ein Kreislauf bildet, der sich aus den in der Abbildungen aufgezeigten Aktionen zusammensetzt und dabei stetig wächst, denn die Banken verwenden die Ersparnisse im Kreditgeschäft weiter. Der leider verstorbene Helmut Creutz hat das Bargeld einmal mit einer Fahrzeugflotte verglichen, die zwar nahezu gleich bleibt, deren Kilometerstände sich aber mit jedem Transportvorgang stetig erhöhen.

Geldmengen /Quelle: Hubi Stendahl

Geldmengen /Quelle: Hubi Stendahl

Ein produzierender Unternehmer gibt gezahlte Zinsen, die bei der leihenden Bank aus der Bankmarge und dem Guthabenzins der Sparer besteht, über den kalkulatorischen Kaufpreis seiner Produkte an den Endverbraucher weiter. Die Bankmarge minus Risikoprämie aus der Leihe (Kreditausfall-Versicherung) minus Personal- und Sachkosten ist der Gewinn der Geschäftsbanken vor Steuern, während der Guthabenzins der Sparer, sich aus der sogenannten Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) plus Knappheitsaufschlag plus Inflationsaufschlag, zusammensetzt. Der Realzins ist der Zins abzgl. Inflation. Die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) ist zeitabhängig. Je länger die Laufzeit der Geldanlage, desto höher der Urzins. Im allgemeinen ist die von Keynes mit 4-5 % p.a. angenommene Liquiditätsverzichtsprämie bei rund 10 Jahren erreicht.

Der Knappheitsaufschlag wird durch das Verhältnis von Kreditangebot und Kreditnachfrage in unserer Volkswirtschaft definiert. Steht eine Volkswirtschaft am Beginn des 1. Zyklus, z.B. durch Währungsreform oder Kriegsende (Sachkapitalzerstörung und Neuaufbau), übersteigt die Kreditnachfrage das Kreditangebot, sodass die Realzinsen, gewissermaßen als Belohnung für den Kapital- bzw. Konsumverzicht, sehr hoch sind. Sie übersteigen zu Beginn auch die von Keynes angenommenen 4-5 % Mindestverzinsung. Im Verlauf der Zyklen ergeben sich Konjunkturtäler in immer kürzeren Abständen, sodass die Zentralbanken ihre Steuerungsaggregate einsetzen und Staaten die Konjunktur über Verschuldung glätten sollen. Das System schuldet aber nicht nur zwangsweise weiter auf, spiegelbildlich erhöhen sich auch die Vermögen durch die fortlaufende Verzinsung (siehe Chart). Ist der Punkt erreicht, an dem das Kreditangebot die Kreditnachfrage übersteigt ( siehe gestiegene Geldmenge), fallen die Realzinsen. Fällt er unter den o.e. von Keynes genannten Urzins von 4-5 %, wird die Liquiditätsprämie (Urzins) zu einer „Kapitalverzichtsbestrafung“ statt Prämie.

An dieser Stelle hat man vor tausenden Jahren aus Unverständnis die Moralgesetze aus dem „Zauberkasten der Götter“ gezogen und – oder andere Länder überfallen. Heute beginnen die Geldbesitzer die Laufzeiten zu reduzieren, um im weiteren Verlauf von der Investition in die Spekulation zu wechseln, mit allen sichtbaren Folgen. Parallel haben die Geschäftsbanken durch die Reaktionen der Marktteilnehmer, vermehrt mit Kreditausfall- und Fristentransformationsrisiken zu kämpfen. Auch sie verlagern ihre Geschäftstätigkeit in die Spekulation. Der Kreis schließt sich. Der wesentliche Teil der Geldbesitzer will nur noch an Preisdifferenzen, seien sie noch so klein, partizipieren (Investment Banking). Mit großen Geldmengen, lassen sich so erträgliche Gewinne realisieren, die wieder nur durch neue Kreditaufnahme in den Geld-Kreislauf zu bringen sind. Am Ende gerät die Volkswirtschaft (Realwirtschaft) in die Liquiditätsfalle, wie sie von Keynes einst beschrieben wurde:

„Die Liquiditätsfalle ist eine Situation, in der eine Erhöhung des Geldangebots keine senkende Wirkung auf den Zinssatz hat. Dies ist dann der Fall, wenn die Individuen entsprechend der Liquiditätspräferenztheorie Geld in der Kasse halten, da eine Anlage des Geldes aufgrund des niedrigen Zinssatzes nicht lohnenswert erscheint.“ (9)

Heute ist der Zinsanteil in allen Produkten etwa 40 % und im Mietzins auf rund 50% angewachsen.

Hat es ein privater leistungslos Privilegierter, wie György Schwartz alias George Soros, geschafft, in den elitären Kreis der Turbo-Zinsgewinner zu gelangen, gibt er Teile des Zinsgewinns über Konsum in den Geld-Kreislauf oder er verkleidet sich als Philanthrop und steuert mit seinen Milliarden die Märkte selbst, um mit aufgesetzter Moral (hier offene Gesellschaft) seine Verzinsung sicherzustellen. (5)

Zur Ehrenrettung von Keynes sei erwähnt, dass er glaubte, dass die zur Konjunkturglättung verschuldeten Staaten die Schuld jeweils nach Wiedereintreten einer Konjunkturbelebung zurückzahlen würden. Naiv, in einer Demokratie, in der man nur gewählt wird, wenn man als Politiker seinen Wählern das blaue vom Himmel verspricht und gleichzeitig von den Finanzkonzernen abhängig ist. Die heutige sogenannte Neoklassik hat mit Keynes – seit Thatcher und Reagan – übrigens nicht mehr viel zu tun, sieht man vom Urfehler aller Theorien einmal ab. Sie nutzt ihn nur als inthronisierten „Jahrhundertökonom“, um eigene Ziele durchzusetzen.

Der Staat als Konjunkturglätter

Die Staatsquote der BRD betrug 1960 rund 32 %, heute beträgt sie ca. 52 %.(4) Für die staatliche Beteiligung am Geldkreislauf zugunsten Weniger zahlt die Bevölkerung einen hohen Preis an die immer kleiner werdende Klasse der Superreichen und Mächtigen. Die Neuschuldenaufnahme entspricht mittlerweile der Zins-Summe, die zur Bedienung der Staatsanleihen erforderlich ist. Für die Reparatur von Autobahnen bleibt da nichts mehr. Deshalb sollen sie auch privatisiert werden.

Einige Staaten (Griechenland ist nur ein Beispiel) haben zwischenzeitlich (geplant) ihre Bonität verloren, und „Heuschrecken“ und der IWF beteiligen sich an der Verwertung des Volkseigentums. Waren es früher nur einzelne Staaten die bankrott gingen, sind es heute aufgrund der ungezügelten Globalisierung ganze Kontinente, ausgelöst durch Heuschrecken wie Soros, Banken und Großkonzerne. Die Zentralbank, als „lender of last resort“ (Kreditgeber der letzten Zuflucht) springt vor dem Ende ein und erfindet neues Geld gegen Hereinnahme von Schrottpapieren (Anleihen von insolventen Staaten, Banken und Konzernen). Nun ist der Punkt erreicht, wo es nur noch ein Zurück gäbe, würden sich die Protagonisten zusammensetzen und eine kurzfristige ehrliche Lösung erarbeiten. Warum ist das nicht möglich?

Eigennutz, Egoismus und Selbstsucht

In einem solchen System des Gegeneinanders, stehen nur jene in Führungspositionen, deren Eigenschaften für diese Art des Wirtschaftens geeignet sind. Maximale Skrupellosigkeit, Hinterhältigkeit und Selbstsucht, bis hin zu gefährlichen Krankheiten wie Narzissmus prägen den heutigen Fonds- und Konzernmanager, Politiker, ja auch Vertreter der Religionen und Medien. Sie bilden ein verdecktes Netzwerk der Interessengleichheit. Das war und ist der Grund, warum mit den zwangsläufig zunehmenden Verwerfungen, die Freiheit des Einzelnen beschnitten wurde und weiter wird. George Soros, der als Kind zwei aufgehängte Glaubensbrüder an einem Laternenpfahl hängen sah und ein Schüler der menschenverachtenden Lehre Karl Poppers wurde, ist kaum als Einzelfall zu sehen.

In einer Sendung von 60-Minutes antwortete er auf die Frage, ob er Schuldgefühle angesichts seiner Tätigkeit für die Nazis gehabt habe: „Nein.“ Und erläutert, weshalb:

„Es macht keinen Sinn zu sagen, dass ich dort nicht sein sollte, denn das war …, nun auf komische Weise verhält sich das tatsächlich wie an den Märkten, nämlich dass, wenn ich nicht da wäre – dann würde ich es natürlich nicht tun, sondern jemand anderer würde dann … würde … würde es in irgendeiner Weise wegnehmen. Und so lief es darauf hinaus, dass – ob ich nun dort war oder nicht – ich nur ein Zuschauer war. Der Besitz wurde so oder so konfisziert. Also hatte ich auch keine Schuldgefühle.“
(original übernommen)

In einem Satz: Hätte ich es nicht gemacht, hätte es ein anderer getan.

Moral einer selbsternannten Elite von Primaten. Dass sie in dieser kompakten Einheit einen Krieg gegen die Menschheit führen kann, ist der Tatsache geschuldet, dass sie sich aus dem geistigen Mittelalter kommend, in Geheimgesellschaften zusammenrotten konnten und sich mit den in den Teilen 1,2,3,4 beschriebenen Werkzeugen, des natürlichen Bewusstseins der Menschen bemächtigen konnten. Mittlerweile ist die Masse durch mediale Beeinflussung derart bewusstlos, dass sie jeden Ladendieb verfolgt, aber Massenmörder, Milliarden-Betrüger und okkulte „Künstler“ bejubelt. Der Kompass der Natur, deren Teil wir sind, ist verloren gegangen.

Die Umverteilung geht weit über den Zwist arm vs. reich hinaus. Das gesamte gesellschaftliche Gefüge gerät nun geplant aus den Fugen, weil sich die Macht über das Geld auf immer weniger Marktteilnehmer (Banken und Konzerne) konzentriert und die Politik nur noch als Steigbügelhalter fungiert, um in der Hierarchie unterhalb der Konzerne ihre Position zu verteidigen. Die sich selbst als Philanthropen bezeichnenden Mächtigen aber wollen die ganze Welt beherrschen.

Für einen Berufsfremden reicht dieses Wissen, um es als verbrecherisches, „ewig“ wachsendes Umverteilungskonstrukt zu entlarven, das nur wenigen dient, weil tiefer gehende Details bewusst zur Verwirrung veröffentlicht werden, um das Basiskonstrukt zu vernebeln. Heute erhalten vorwiegend US-amerikanische Voodoo – Wissenschaftler Nobelpreise, weil sie genau jene Vernebelung perfekt beherrschen.

Wie der Mitbegründer der sogenannten Neoklassik (das ist die Steigerung von hinterlistig (Keynes) zu menschenverachtend, auch Turbokapitalismus genannt) Thomas Sargent, der den Preis 2011, für seine „herausragenden Erkenntnisse“ zur Politikineffektivität erhielt. Dass er Mitglied im Hoover Institution of War, Revolution and Peace ist, das von Spenden J.P.Morgan, GM, Exxon und Procter & Gamble lebt, dürfte kaum überraschen. Fast alle Gurus der VWL-Szene bestehen mittlerweile aus fest vernetzten Profiteuren mit Professorentitel, die in den ebenfalls gleichartig vernetzten Medien als Gurus gehandelt werden. Wenn es solche Netze, gibt stellt sich die Frage, wo die Spinnen sitzen.

Der Kopf des Netzwerks und die Zukunft  

Die entlarvenden Details des ewig umverteilenden zwangswachsenden Wirtschafts-Organismus sind besprochen. Über diesen kranken Organismus wacht eine kleine Sekte, die offiziell mit dem Kürzel IWF oder IMF firmiert. Dieser internationale Währungsfond (International monetary Fund) hat 187 Staaten als Mitglieder und ist damit in weltbeherrschender Stellung, weil sich die Staaten per Vertrag diesem IWF unterwerfen. Gegründet wurde er mit dem Bretton Woods Abkommen von 1944 offiziell um zukünftige Währungsturbulenzen abwehren zu können. Der wahre Grund war nach Kriegsende die Idee der USA, eine einzige Weltwährung, unter Hegemonie der USA zu schaffen. Bezeichnend ist, dass Beschlüsse nur mit einer 85%igen Mehrheit gefasst werden können, also ohne Zustimmung der USA (Anteil 16,75%) nichts geht. Im IWF sitzt ein Gouverneursrat als oberstes Gremium. Eine Vergleichbarkeit zum europäischen ESM, ist sicher nicht zufällig.

Mit dem Wissen, dass der Goldstandard aus dem Bretton Woods Abkommen nicht mehr zu halten sein würde, legte man eine eigene Währung die SDR/SZR auf ( Special drawing rights – Sonderziehungsrechte). Die Gründe waren die explodierenden Kriegs-Schulden der USA (Korea/Vietnam) und die schneller als die Goldproduktion wachsenden Wirtschaften in den Wiederaufbaujahren. Der verheimlichte Grund aber war die Idee, die SDRs mittelfristig zur Weltwährung (spätestens zum nun bevorstehenden Crash) auszubauen. Auch die SDRs werden aus dem NICHTS erschaffen und orientieren sich an den liquidesten weltweiten Währungen Dollar, Euro, Pfund, Yen und neuerdings Yuan. „Druckt“ der IWF SDRs, druckt er automatisch Geld der vorgenannten Währungen in einem festgelegten Verhältnis, über die nach einem Beschluss des Gouverneursrats die Mitgliedsländer verfügen können. Wieder Liquidität aus dem NICHTS.

Dass es sich nicht nur nach meiner Einschätzung um ein langfristiges Projekt zur Erlangung einer Weltwährung handelt, wird mit der Ausdehnung der Verteilung dieser Drogen ab 2009 klar. Vor 2009 betrug der Anteil an den Welt-Währungsreserven nur rund 5%. Vorwiegend handelte es sich um Dosen, die in Rohstoff reichen Ländern Afrikas verabreicht wurden, um die Staaten dort mithilfe korrupter Staatsführer auszuplündern. Hier wird nicht lange diskutiert, gegen Rechtssysteme abgeglichen oder lästige Parlamente bemüht. Hier wird entschieden, so wie bei der Schwester ESM. In der Finanzkrise ab 2009 wurde so die Macht mit Krediten über weitere rund 300 Mrd. US$ erweitert. Die Ukraine erhielt z.B. 2010 nie rückzahlfähige 15 Mrd. $ und unterliegt damit dem Joch des Kreditgebers. Jürgen Stark, damaliges Direktionsmitglied (heute zurückgetreten) meinte:

„Das ist reine Geldschöpfung, das ist Helikoptergeld für den Globus“

 Was kommen soll, ist im Vertrag schwarz auf weiß beschrieben, im Artikel XXII heißt es:

„……………..verpflichtet sich jeder Teilnehmer das Sonderziehungsrecht zum Hauptreservemedium des internationalen Währungssystems zu machen“(6)

 Am 7. Januar 2011 präsentiert der IWF einen Plan, wie er die Übernahme der finanziellen Weltherrschaft zu realisieren gedenkt: „Enhancing International Monetary Stability – a Role for the SDR?“ übersetzt: Föderung der internationalen Währungsstabilität – eine Rolle für die SZR?

Gerade das Fragezeichen hinter der Headline macht den Titel so unglaublich gefährlich, soll es doch suggerieren, der Inhalt sei nicht längst abgesprochene Sache. Das Papier enthält eine klare Anleitung, wie die finanzielle Herrschaft über die Welt erlangt werden soll. Schaffung eines weltweiten Anleihemarktes, Aufnahme des Yuan in den Währungskorb (bereits erledigt), jährliche Geldausweitung um 200 Mrd.$. SDR Anteile an den Reserven, bis 2020 mindestens 13 %. Der Stoff aus dem die Träume jener sind, deren Charaktermerkmale weiter oben beschrieben sind.

Keynes hatte bereits diesen Traum und nannte in „Bancor“ (banc = Banken, or = Gold). Wer nun glaubt, dass sich Russen und Chinesen sperren könnten, sollte wissen, dass der damalige Präsident Medwedew bereits 2009 während eines G8 Treffens in Italien auf einer Pressekonferenz lauthals verkündete:

„Wir sprechen gerade über die Verwendung von nationalen Währungen, darunter dem Rubel als Reservewährung, sowie über eine supranationale Währung…“(7)

Und Timothy Geithner, damaliger Finanzminister der USA versicherte nach Rücksprache mit dem CFR, dass die USA „der Vorstellung eines neuen weltweiten Reservesystems als Ersatz für den Dollar offen gegenüberstehen“. Warum haben sich die Chinesen wohl in den IWF eingekauft? Die Antwort auf diese Frage liegt mit dem Billionen-Bestand wertloser US-Anleihen in den Tresoren der Chinesen. Mit dem Dollar 2.0 oder einer anderen an die SDRs gekoppelten Währung, dürfte China auf den neuen Dollar setzen, um die Bestände nicht wertberichtigen zu müssen. Dies erklärt auch die restriktive Ablehnung der USA und Europas hinsichtlich geplanter Käufe der Chinesen in den westlichen Industriestaaten. Bis hin zu offenen Befehlen aus den USA, dass Aixtron nicht an die Chinesen gehen darf. Der Wechsel von wertlosen Staatsanleihen in wertige Sachbestände, soll verhindert werden. Politiker in Herrschaftssystemen vertreten nie Völker, sondern nur Interessen.

Der Start in ein solches Welt-Leit-System, dass von allen wichtigen Staaten offenbar abgesegnet ist, soll sie nach Neustart wieder in die Logenplätze bringen. Die Amerikaner haben seit 2001 nichts unversucht gelassen, die Herrschaft über die Energieressourcen physisch zu erlangen, damit sie nach Untergang des Dollars ganz vorne dabei sind. Russen und Chinesen machen nichts anderes. Auch sie kämpfen um Logenplätze unter dem Dach einer neuen Weltwährung, die mit Ressourcen und Gold gedeckt werden dürfte. So lässt sich die aktuelle Zwietracht zwischen den Großmächten erklären, bei der es lediglich um eine gesellschaftliche (Hack-) Ordnung (politisch multipolar, finanztechnisch unipolar) und deckungsfähige Ressourcen, nicht aber um Eroberung geht.

Die für viele überraschende Wahl in den USA unterstreicht dies. In weniger als 2 Generationen hätte man eine dumpfe Masse von Werktätigen, die gar keine Zusammenhänge mehr begreift. Sie wird mit den neuen Nationalwährungen zufrieden sein, die nichts anderes als andersfarbig bedruckte Zettel eines elektronischen Mutterpapiers sind, dem SDR. Diesmal mit 187 Ablegern, deren Politiker entweder dumm oder korrupt sind. Einen Schuldigen für die kommende Vermögensvernichtung hat man auch bereits aufgebaut. Es wird der Islam werden, der als Ersatz für ein fehlerhaftes Geldkonstrukt den Kopf hinhalten muss. Sie wissen es nur noch nicht. Ob Frau Merkel mit Ihrer Willkommensorgie weiß was sie getan hat?

Nichts geschieht zufällig und nichts ist dümmer, als die über lange Zeiträume planenden Protagonisten, die das Abbild der üblen Eigenschaften der Menschen darstellen, zu unterschätzen. An einer kommenden Weltherrschaft durch ein privates Betrugssystem mit Mafia ähnlichen Strukturen, mit der Unterwerfung bis dahin kulturlos glatt gebügelter Völker, ändert sich also nur dann etwas, wenn eine kritische Masse dieses Spiel versteht und daraus eine geistige Gegenbewegung entwickelt. Ein Prozent der Menschen kann 99 % der Völker nicht dauerhaft unter ein Joch zwingen, wenn die Neunundneunzig Prozent das Spiel durchschauen.

Der Himmel ist machbar

Anhand des obigen Charts ist zweifelsohne erkennbar, dass mit der Kreditgeldschöpfung aus dem NICHTS die religiöse (Dauer) –Schuld in die Welt kam, wie sie der Wirtschaftshistoriker Prof. Bernhard Laum mit seiner Veröffentlichung „Heiliges Geld“ stringent beschreibt. Aus den alten blutigen Opferkulten früherer Zeiten, nah des Beginns der Arbeitsteilung, entwickelte sich allmählich das noch nicht liquide Geld im Kult. Es ist ein Geschöpf der Rechtsordnung, wie es Laum beschreibt und damit Machtmittel. Nicht die Tauschfunktion stand zunächst im Vordergrund, sondern der sakrale Akt. Der Staat ist schließlich Schöpfer des Geldes geworden, weil er Träger des Kultus war (S.189ff.). (10) Bis in das 21. Jahrhundert haben sich Bräuche, z.B. der Opferstock der Katholiken, halten können, weil Staat und Religion zum eigenen Machterhalt diese beweisbaren Tatsachen verheimlichen.

Der Urzins aus liquidem Geld heutiger Prägung entstand hingegen mit dem „Auszugs der Israeliten aus Ägypten“, der als metaphorische Beschreibung unverstanden, Eingang in die Bibel fand. Es ist die Beschreibung des Gangs vom Urkommunismus in den Privatkapitalismus, wie in Teil 4 beschrieben. Dabei werden bis heute, durch Missverständnisse und Ablehnung der Profiteure, die mittlerweile bekannten Fehler, die soviel Unheil anrichteten, zerredet, negiert oder verlacht.

Wir bleiben dabei und verlegen uns nicht auf fachsimpeln, sondern erkennen die Kreditgeldschöpfung aus dem Nichts und den darauf zu entrichtenden Zins (Census= auch Steuern) in vorliegender Form nicht mehr an. Kreditgeld kann nur auf der Basis echter wirtschaftlicher Tätigkeit entstehen. Sonst ist es ein Vorgriff auf die Rechte zukünftiger Generationen und es stünde im Widerspruch zu natürlichen Gesetzen.

Der (Ur)-Zins sorgt im gegenwärtigen System für ein stetes Wachstum der Geldmenge und überdies für ein Ansammeln des Kapitals bei immer weniger Marktteilnehmern, was zu Wettbewerbsverzerrungen und am Ende zu Machtverschiebungen hin zu den hinterhältigsten und empathielosesten Kreaturen führt, was wir heute erleben. Prof. Jürgen Kremer von der Uni Koblenz hat den Zusammenhang technisch sauber erarbeitet. Es gibt auch noch ehrliche Akademiker, die den prinzipiell einfachen Zusammenhang mathematisch aufbereiten, den auch Oberprimaner verstehen. (11)

Wollen wir in Zukunft eine Masse von Schafen unter einer künstlich geschaffenen Weltwährung werden, die Wenigen dienen oder wollen wir aus diesem Sklaventum heraustreten und vom Teilmenschen zum Vollmenschen aufsteigen? Keine geringere Frage ist hier zu beantworten. Ohne Ablehnung des Alten, wird es das Neue nicht geben können. Wollen wir ein Miteinander, statt mit den künstlich erzeugten Migrantenströmen ein Gegeneinander zu erzeugen, das von interessierter Seite als Ineinander verkauft wird, dann müssen wir uns dafür einsetzen.

Ein zinsloses System mit Umlaufsicherung, Boden- und Patentreform, ist Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Basis der Grundideen von Pierre-Joseph Proudhon widerspruchsfrei von Silvio Gesell entwickelt worden. Das komplette Buch hier(12). Die wenigen notwendigen Anpassungen der aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts stammenden Arbeit, aufgrund der Digitalisierung und einer rückzuführenden zerstörerischen Globalisierung, sind heutzutage problemlos realisierbar. Selbst John Maynard Keynes, Trojaner der Weltelite, hat Gesell mit der prophetischen Voraussage, die „Zukunft werde mehr vom Geiste Gesells beseelt sein“, Tribut gezollt. Prof. Starbatty meinte in „Eine kritische Würdigung“: „Die Wirtschaftswissenschaft hat Silvio Gesell tiefe Einblicke in das Wesen des Geldes zu verdanken….aber er war ja auch kein Professor – und das ist schon verdächtig“.

Es wird alles unternommen, zu unterlaufen und lächerlich zu machen, weil unter einem solchen System eine Dezentralisierung der Macht in greifbarer Nähe wäre. Dabei ist es eine exzellente Basis, eine neue Wirtschaftsordnung zu etablieren, in der das moderne Sklaventum beseitigt und unsere dringenden globalen Probleme angegangen werden könnten. Statt mit Großfrachtern um die Welt zu schiffen, die zusammen genommen doppelt soviel Ressourcen verbrauchen wie alle 780 Millionen PKWS dieser Welt zusammen, um Papayas oder Jeans um die halbe Welt zu schiffen.

Innovationsarme Zeiten müssten nicht überbrückt werden mit CO2-Lügen.(14) Gesundheitsschädliche Strahlenbüchsen, die man E-Autos taufte, könnten unter Optimierung der Verbrennungsmotoren, bis zur Entwicklung von wirklich umweltgerechten Fahrzeugen, in die Ablage „Fehlinvestition“ verbannt werden, denn Wachstum und Vollbeschäftigung stehen zwar hinter dem Konzept Gesells, es ist aber steuerbar, im Gegensatz zum aktuellen Endlos-Wachstums-Umverteilungsmodell. Auf der Basis eines zinsfreien Modells könnten die Staaten auf ihre eigentlichen Aufgaben zurückgeführt werden. Der Staat hat weder in der Kindererziehung, noch in der Wirtschaft etwas zu suchen. Er hat in einer wahren Demokratie dem Menschen zu dienen und nicht als Umverteilungsorgan für Eliten zu agieren.

Bringen wir am Ende nochmals in Erinnerung, dass der Mensch eine bewiesene soziale Reichweite von rund 180 Personen besitzt, wie Prof. Robin Dunbar kürzlich auch anhand von sozialen Netzwerken wie Twitter feststellte (13). In seiner Veröffentlichung „Klatsch und Tratsch“ zeigt er deutlich auf, wie das Interesse an sozialer Identifikation in Gruppen signifikant abnimmt (übrigens ganz ohne angeblichen Rassismus). Wollen wir also frei leben, im Sinne von Freiwilligkeit, wird es ohne ein dezentralisiertes Modell nicht gehen können. Zumal die weitere Technisierung zu einer immensen Überkapazität des Faktors Arbeit führen wird, worauf die Neoklassik bis heute keine Antwort hat.

Dies bedeutet nicht, dass man sich in einer dezentralisierten Welt des allgegenwärtigen Netzwerks nicht bewusst wäre. Patriotismus oder Multikulturalismus sind aber keine Antworten auf die drängenden Fragen der Zukunft. Es sind nur aus der Historie entwickelte Gegensatzpaare, um das Wesen des wahren Menschen zu verschleiern.

Das Zauberwort heißt Identität. Sie nimmt mit Vergrößerung von Gruppen stetig ab, sodass eine Dezentralisierung statt Globalisierung unter Akzeptanz der weltweiten Vernetzung erste Aufgabe wäre. Der Patriotismus, die Identifizierung mit einem Staat, hat ebenso wenig mit Identität einer kulturellen Gruppe zu tun, wie die Multikulturalität, die eine künstlich erzeugte Identität ist, die nicht einmal eine historische Basis besitzt, und zur Zerstörung der von der Natur vorgesehenen Vielfalt führt. Die Vielfalt führt durch gegenseitigen Respekt zum Ausgleich. Seien wir mutig und denken das Unmögliche:

„Wer könnte denn leugnen, dass der Mensch nicht auch den Himmel machen könnte, wenn er nur die Instrumente und das Material dazu hätte?“
Marsilio Ficino, Theologica Platonica, Anno 1474.

 

(1) http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/natuerliche-wirtschaftsordnung-moralische-auswirkungen

(2) http://www.wolfgang-waldner.com/der-marx-engels-schwindel/

(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Arbeiterassoziation

(4) http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2012/08/Inhalte/Kapitel-5-Statistiken/5-1-10-entwicklung-der-staatsquote.html

(5) https://www.zeitenschrift.com/artikel/george-soros-sprengmeister-mit-globaler-wirkung

(6) https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19440069/201601260000/0.979.1.pdf

(7) http://www.futureworldcurrency.com/documents.asp

(8) https://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Hammurapi

(9) http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/liquidit%C3%A4tsfalle/liquidit%C3%A4tsfalle.htm

(10) http://www.zfwu.de/fileadmin/pdf/3_2006/7_3_16_Rezension_Paul_imp.pdf

(11) http://m.cashkurs.com/fileadmin/user_upload/PDF/masterunsichtbarehand.pdf

(12) https://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/nwo.pdf

(13) http://dradiowissen.de/beitrag/freundschaft-dunbar-zahl-auf-180-gestiegen

(14) http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid

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18 Kommentare zu Ordnung für eine neue Welt

  1. Karl Bernhard Möllmann // 9. Dezember 2016 um 09:42 //

    . . .
    Hallo Hubi,
    .
    ich bin für befreien!

    • hubi stendahl // 9. Dezember 2016 um 20:04 //

      @KBM

      ich bin für befreien!

      Damit sind wir auf einer Linie.

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. Dezember 2016 um 12:28 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Damit sind wir auf einer Linie.“
        .
        DANN packen wir es an!

  2. Lieber Hubi Stendahl

    Viele verzweigte, strukturelle und historisch entfaltete Problemlagen finden hier eine gemeinsame Klärung.

    Dafür vorab meinen herzlichsten Dank und Anerkennung für Ihre Arbeit.

    Eine genauere Befassung ist mir erst in der nächsten Woche wieder möglich und ein, zwei Highlights herausbrechen, mag ich nicht, bei diesem Gesamtkunstwerk.

    Meine Fragen werden eher Varianten zu einigen Prämissen und deren speziellen Einbettungen (und Voraussetzungen), betreffen, als ganz normales Abgrenzungs-/ Zustimmungsverfahren.

    Eine Anmerkung dennoch vorweg.

    Auch wenn sich die tatsächliche, anthropogene Bewusstseinsentfaltung seit dem Ende des Neolithikums (hier der jüngeren Bronzezeit) sehr in Grenzen hält (Schrift, Zählrechnen, Verwalten, Vergegenwärtigung des erst rituellen, dann verschriftlichten Entscheidungshandelns – Denkhandelns), es gibt sie!

    Und mich würde daher sehr interessieren, wie der Autor etwa zum Panpsychismus oder Hylemorphismus steht, was er dazu denkt – auch in differenzierter Anerkennung/ Ablehnung und ob er dies an Autoren wie bsp. dem 2014 verstorbenen Dr. habil. Alexander Goszontyi (später Metempsychoseexperte), oder ähnlich unabhängigen Suchern, noch öffentlich darlegen mag?

    Das Geld-/ Gültigkeit-/ Glauben;
    Zeit-/ Gewissen-/ Erinnerung;
    Moral/ Korporation-/ Staat;
    Kirchen-/ Ritualstaatsgott/ Systemwissen

    ’nur‘ die vier Seiten einer Hypermedaille sind (> AGIL), der wir in beständiger Entscheidung gegenüberstehen, sozusagen als eigentliches, fünftes, erst selbstwirkendes Element/ Wesenheit, im Bösen wie im Guten, die lebendige Quintessenz auf 2 Beinen und mit 2 Armen begabt, ist mMn zugleich Hinweis auf eine persönliche ‚und‘ eine kollektive Entwicklung (als untrennbarer Antagonismus) der letzten 6 – 10.000 Jahre.

    Vereinfacht, wie hat uns das Geld und wie haben wir, einzeln-kollektiv, das Geld, verändert?

  3. Korrektur:

    Alexander Gosztonyi, 2011 verstorben

  4. Gesell wollte alle Grundstücke auf der gesamten Welt verstaatlichen lassen… sehr dezentralisiert. Sein umlaufgesichertes Geld wird natürlich von einem staatlichen Annahmezwang unterstützt, da den Müll sonst niemand haben wollen würde, wenn man stattdessen Gold benutzen kann.

    • hubi stendahl // 10. Dezember 2016 um 10:24 //

      @rote_pille

      Zitat:
      „Gesell wollte alle Grundstücke auf der gesamten Welt verstaatlichen lassen… sehr dezentralisiert.“

      Was hat denn die Idee Grund und Boden zum Allgemeingut zu erklären, mit der Dezentralisierung einer politischen Konstruktion zu tun? Richtig. Gar nichts. Dann müssten Sie auch kritisieren, dass Atemluft nach Ihrer Definition als verstaatlicht zu betrachten ist. Hier geht es darum, zu verhindern, dass Monopole leistungslose Einkommen zulasten Dritter aufbauen können und nicht darum, der Privatperson sein Einfamilienhäuschen zu stehlen, was Sie offenbar suggerieren wollen. Warum sollten NICHT beliebig vermehrbare Grundbedürfnisse (Luft, Wasser, Boden) der Spekulation und Anhäufung von leistungslosem Einkommen dienen? Schauen Sie sich die Betrügereien zulasten der Ärmsten hinsichtlich der Wasser-Monopolisierung mal genauer an. Genau das geschieht auch im Bereich Grund und Boden auf dem gesamten, endlichen Planeten.

      Haben Sie sein Buch die natürliche Wirtschaftsordnung, die Werkauswahl und die Veröffentlichungen einiger verantwortungsvoller Denker, wie Bernd Senf, Prof. Dr. Wolfgang Berger, Dr. Ernst Winkler u.v.m. eigentlich gelesen? Anhand der Fragestellung vermute ich, nicht.

      Zitat:
      „Sein umlaufgesichertes Geld wird natürlich von einem staatlichen Annahmezwang unterstützt, da den Müll sonst niemand haben wollen würde, wenn man stattdessen Gold benutzen kann.“

      So wie heute, wo jeder mit einem Krügerrand in den Laden geht, weil der Euro kurz vor dem Untergang steht und die Kassiererin penetrant ablehnt? Schon mal was von gesetzlichem Zahlungsmittel gehört? Seltsam auch, dass die damals in Wörgl nicht alle sofort in Gold, Silber, Rembrandt oder stinkendem Fisch getauscht haben, sondern im Gegenteil die Wirtschaft wuchs, sodass sich die ZB genötigt sah, das Wörgl-Geld zu verbieten.

      Ne, rote_pille. Bitte etwas substanzieller und immer ergebnisoffen bleiben. Am Anfang steht nicht das Nachplappern, sondern stets die Mühe zu lesen und selbst zu denken.

      Probleme gibt es natürlich dennoch. Neben der Patentproblematik, ist das System auf Wachstum programmiert. Hört sich gut an, ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn wir brauchen Ausgleich und kein weiteres Wachstum. Wir haben ein Verteilungsproblem, deren Lösung in Gesells Schriften und den folgenden o.e. Propagandisten nicht zu finden ist. Das lässt sich lösen. Aber nicht mit Nachplappern, sondern mit Denken.

  5. waltomax // 9. Dezember 2016 um 16:57 //

    Beachtliche Arbeit lieber @hubi, aber viel zu lang.

    Herbert Achternbusch meinte: „Der Mensch is a Sau“. Was für die Sau eine Beleidigung ist. „Der Mensch ist ein Monster“ trifft es schon eher. Carl Amery rückte in einem Buch, in welchem er sich mit den dstruktiven Folgen des Christentumes auseinandersetzte, unseren gescheiterten Versuch in den Mittelpunkt, „sich die Erde Untertan zu
    machen“.

    Egal, in welchem Tempel man hockt und betet! Immer geht es darum, mittels einer Projektion von Moral, Ethik und Liebe zu überblenden, was der Mensch doch in Wahrheit für ein Blutsäufer ist.

    Da haben wir immer noch keinen Ausgleich zwischen Kapital und Arbeit gefunden. Arbeit ist immer noch das Angebot eines Sklaven, sich als Ware zu verkaufen. Heute i. d. R. nicht mehr rund um die Uhr, sondern „nur noch 8 – 12 Stunden“ täglich. Und da wollen Sie den Mehrwertbegriff, den K. Marx sehr richtig geprägt hat, am liebsten mit diesem beerdigen. Netter Versuch..! Leider kann ich das nicht kaufen.

    • hubi stendahl // 9. Dezember 2016 um 19:32 //

      @waltomax

      „Beachtliche Arbeit lieber @hubi, aber viel zu lang.“

      Vielen Dank. Aber es gibt nur zwei Möglichkeiten sich angesichts eines derart umfangreichen Themas in Worten zu artikulieren. Entweder man transportiert inhaltlich den Zusammenhang menschlichen Handelns, Makroökonomie und historischer Entwicklung in der Art, dass der INTERESSIERTE Leser damit etwas anfangen kann und bereit ist, sich der Mühe des Lesens zu unterziehen, oder man belässt es bei Wortblasen, weil das Thema einfach zu umfangreich ist.

      Ich denke, dass ein paar Leser weniger besser sind, als viele Leser, die nichts verstanden haben.

      „Und da wollen Sie den Mehrwertbegriff, den K. Marx sehr richtig geprägt hat, am liebsten mit diesem beerdigen. Netter Versuch..! Leider kann ich das nicht kaufen.“

      Die Mehrwerttheorie von Marx ist definitiv fehlerhaft. Er hat weitere Fehler in seinen Arbeiten, die trotzdem, als abschreckendes Beispiel einer totalitären Gesellschaftsform, lesenswert sind. Marx nicht zum Beispiel an, dass es so etwas wie eine „kommunistische Massenseele“ gibt, was die bekannten Experimente ebenso widerlegen, wie die von mir zusammengetragen Eigenschaften, die einen Menschen auszeichnen (nützlich wie nicht nützlich). Mit diesem Irrtum glaubte Marx in die klassenlose Gesellschaft zu kommen, geriet aber auf den Irrweg des Kommunismus, was zu seinem Vorschlag führte, die Produktionsmittel zu verstaatlichen. Von Privathand in Staatshand. Statt einer Klassenlosigkeit schaffte er eine neue Klasse von Eigentümern, die in Änderung der Gehirnwäsche, nun die Umerziehung zum Staatssoldaten zum Ziel hatte, denn längst hatten Engels und Co. begriffen, dass die Kommunismus-Seele vielleicht bei einem Hochwasser oder einem kurzzeitigen Ereignis funktioniert, nicht aber in einer langfristig angelegten Ökonomie mit verstaatlichten Produktionsmitteln. Der Sklave im Kapitalismus mutiert zur flügel- und lustlosen Arbeitsbiene ohne Stimmbänder im Kommunismus. Marx glaubte also, er könne den Kapitalismus durch Verstaatlichungen beseitigen.

      Auch hinsichtlich des Zinses unterliegt Marx einem Irrtum, möglicherweise weil er selbst nie Unternehmer war. Marx glaubte, dass der Ausbeuter (Unternehmer) den Zins (Mehrwert) dadurch erzielt, dass er den Arbeiter unmittelbar ausbeutet. Er ging davon aus, dass der Unternehmer den Lohn des Arbeiters direkt um den Zins kürzt:

      Marx: „„Der Arbeiter verkauft dem Kapitalisten seine Arbeitskraft für eine gewisse tägliche Summe. Nach der Arbeit weniger Stunden hat er den Wert jener Summe reproduziert. Aber sein Arbeitsvertrag lautet dahin, dass er nun noch eine weitere Reihe von Stunden fortschanzen muss, um seinen Arbeitstag voll zu machen. Der Wert nun, den er in diesen zusätzlichen Stunden produziert, ist der Mehrwert, der den Kapitalisten nichts kostet, trotzdem aber in seine Tasche fließt.“

      Das ist falsch: Die Erhebung des Zins vollzieht sich nicht auf der Unternehmerseite, in dem der Unternehmer sich unbezahlte Arbeit aneignet, sondern dadurch, dass die Monopolseite in der Lage ist, den Preis seine Waren über der Ebene der Arbeitskosten zu halten und damit den Zins in seine Erzeugnisse einfließen zu lassen.

      Die Erhebung des Zinses vollzieht sich also nicht aus der Beziehung Unternehmer/Monopolinhaber — Arbeiter, sondern auf der Ebene Monopolinhaber und Geldverleiher bzw. Käufer. Ein Unternehmer, der mit geliehenem Kapital auf gepachtetem Grund produziert, vermag wohl den Zins zu erheben, muss ihn aber an die Eigentümer von (Geld-)Kapital und Boden abführen. Ist er selbst Eigentümer von Grund und Boden, so besteht sein Einkommen aus einer Mischung von Unternehmerlohn und Zins.

      Man könnte einer Kommentarfunktion nicht gerecht werden, weitere grundsätzliche Fehler von Marx auflisten, die über sein falsches Menschenbild und der Fehlinterpretationen des Mehrwerts bzw. Zinses hinaus geht aufzählen. Das scheint mir angesichts der vielen Denkfehler aber überflüssig. Er bewegte sich im gleichen Kosmos wie der Kapitalismus und seine Theorien haben keinen nennenswerten Mehrwert, denn der Weg vom Privatkapitalismus, der wenigstens an wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten gebunden ist, in den Staatskapitalismus, der diese Bindung nicht mehr kennt, führt in den Totalitarismus und nicht etwa in eine klassenlose Gesellschaft, wie dieser naive Sven Giegold von den GRÜNEN einmal meinte:

      „Den Traum von einer Welt, in der die Wirtschaft nicht auf Konkurrenz basiert, den habe ich nicht verloren…………..Gleichzeitig weiß ich nicht, wie man in einer großen und komplexen Ökonomie die menschlichen Bedürfnisse ohne Markt und Privateigentum organisieren kann.“

      Vielleicht einen Strickpulli anziehen und weiter naiven Blödsinn verbreiten.

      Es kann nicht darum gehen, ein Menschenbild aufzuzeigen das man gerne hätte, es geht darum den Menschen zu sehen wie er ist und auf dieser Basis eine Ökonomie aufzubauen, die auch den globalen Herausforderungen gerecht werden kann. Selbst der Kommunismus im ursprünglichen Sinne kann nur in kleinen Gruppen funktionieren (siehe Robin Dunbar), weil hier die entscheidenden ökonomischen Gesetze zum Teil nicht gelten.

      http://www.sven-giegold.de/2010/interview-mit-sueddeutsche-de-der-kapitalismus-ist-das-zentrale-problem/

      • waltomax // 9. Dezember 2016 um 22:08 //

        Die Monopolbildung hat Marx richtig kritisiert und damit den Mythos vom selbstregulierenden Markt widerlegt. In der Tat kassiert der Unternehmer den Mehrwert, wobei ein Monopol nur ein spezielles Unternehmen darstellt, nämlich das am Ende der Nahrungskette.

        Arbeitnehmer („Humankapital“) und Arbeit werden sehr wohl, in der Traditon des Römischen Sachrechtes, als Waren behandelt.

        Das ist meine Meinung und ich glaube mich hier nicht anderweitig zutexten lassen zu müssen.

        Danke für Ihre Einlassungen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. Dezember 2016 um 13:07 //

        . . .
        ZITAT @ waltomax:
        „…hat Marx richtig kritisiert und damit den Mythos vom selbstregulierenden Markt widerlegt.“
        .
        Marx hat nur seinen eigenen Murks widerlegt!
        .
        ALLES in der Natur reguliert sich selbst – DAS hat die Schöpfung bereits so angelegt – egal ob Sie das nun Gott nennen, von Allah oder vom Höchsten wesen sprechen, oder ob Sie DAS die Natur des Lebens nennen . . .
        .
        Es gibt allerdings eine winzige Minderheit von Schwachmaten – die wir PSYCHOPATHEN nennen – DIE GRUNDSÄTZLICH ALLES, WAS SIE IN DIE FINGER KRIEGEN KAPUTT MACHEN !
        .
        JEDE angebliche „Lösung“, „Rettung“ oder „Heilung“ der Welt – die sich um die PSYCHOPATHEN-Problematik herum drückt – ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
        .
        ERST das Feuer löschen !
        .
        DANN das neue Haus auf den Ruinen des alten bauen !
        .
        WER’s immer noch nicht kapiert – es läuft identisch bei den Selbst-Heilungs-Kräften des menschlichen Körpers, wie bei der Selbst-Regulierung der Märkte:
        .
        SOLANGE der Mörder (PSYCHOPATH) mit dem Messer weiter zusticht – kann die Selbst-Heilung des Opfers NICHT beginnen !
        .
        Analog:
        .
        Solange Polit-Bankster (PSYCHOPATHEN) die Märkte durch FINANZ-BETRÜGEREIEN manipulieren – kann die Selbst-Regulierung der Märkte NICHT beginnen !
        .
        ERST den Mörder (PSYCHOPATHEN)aus dem Verkehr ziehen & verhaften !
        .
        ERST den Polit-Bankster (PSYCHOPATHEN) aus dem Verkehr ziehen & verhaften !
        .
        DANN chirurgisch reparieren was geht – und DANN den Selbst-Heilungs-Kräften vertrauen – daß die Wunden heilen & vernarben !
        .
        Analog beim Markt !
        .
        DANN den angerichteten finanziellen Schaden bestmöglich ersetzen – DANN den Markt-Kräften und der Selbst-Regulierung vertrauen – daß endlich Angebot & Nachfrage mit nur noch ehrlichen Teilnehmern, beide Seiten zu Gewinnern dieses fairen Handelns MITEINANDER macht.
        .
        WAS bitte soll daran kompliziert sein ?
        .
        Kompliziert ist SCHEINBAR nur der PSYCHOPATH – aber gena DAS ist ja gerade seine TARNUNG.
        .
        Tag & Nacht, Sommer & Winter & andere göttliche Weisheiten sind extrem einfach – wie ALLE Wahrheiten – also laßt uns endlich die durch und durch KRIMINELLEN Psychopathen durchschauen & entlarven !
        .
        Der Rest ist DANACH ein Kinderspiel !

  6. Karl Bernhard Möllmann // 9. Dezember 2016 um 19:52 //

    . . .
    Wenn sich ALLE an die Spiel-Regeln halten – dann würden wir ALLE MITEINANDER, selbst mit mittelmäßigen Spielregeln – längst im Goldenen Zeitalter leben.
    .
    Ein paar Prozent von uns sind aber ECHTE PSYCHOPATHEN IN PERFEKTER TARNUNG – und genau diese kriminellen Psycho-Sekten-Prediger kapern eine Regierung nach der anderen – und UNTERDRÜCKEN SO DIE MENSCHHEIT.
    .
    Und der Trick ist simpel:
    .
    Die Spiel-Regeln gelten nur solange – bis diese Psychopathen an der Macht sind – DANACH regieren sie wie Angela Merkel, wie Barack Obama, Francois Hollande oder wie irgend ein anderer krimineller Regierungs-Chef, dem die geltenden Gesetze (Spiel-Regeln) am Arsch vorbei gehen.
    .
    Wir brauchen weder neue Gesetze, noch neue Strukturen oder neue Methoden – wir müssen endlich KRIMINELLE (speziell die MASSEN-MÖRDER) aus dem Verkehr ziehen – auch und GERADE DANN, wenn sie die Macht der Regierung zwecks GESETZES-BRUCH mißbrauchen!
    .
    KRIEG ist MASSEN-MORD – und MORD ist in JEDER gesunden Gesellschaft als KRIMINELL gebranntmarkt – DENNOCH ERLAUBEN WIR UNSEREN REGIERUNGEN WEITER ZU MORDEN . . .
    .
    DAGEGEN hilft KEINE „Ordnung für eine neue Welt“ – sondern nur „KNAST für PSYCHOPATHEN“ – statt diese kriminellen Klugscheißer ständig in die Regierung zu wählen!

    • – Wenn sich ALLE an die Spiel-Regeln halten …

      Wenn das Wörtchen WENN nicht wär’ …

      – Die Spiel-Regeln gelten nur solange – bis diese Psychopathen an der Macht sind …

      Wie wär’s damit: Das ist Teil der Spielregeln, dass die Spielregeln nur so lange gelten – bis …

      Nicht dass die MASSE sie nicht ändern könnte, WENN …

      – DENNOCH ERLAUBEN WIR UNSEREN REGIERUNGEN WEITER ZU MORDEN

      Wir erlauben es nicht nur, wir unterstützen sie dabei nach Kräften – man tut was man kann und man kann was man tut. Wenn das mal nicht Realsatire pur ist – live aus dem System Homo sapiens, tagtäglich!

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • hubi stendahl // 9. Dezember 2016 um 21:34 //

        @kosh, @KBM

        Zitat:
        – DENNOCH ERLAUBEN WIR UNSEREN REGIERUNGEN WEITER ZU MORDEN
        Wir erlauben es nicht nur, wir unterstützen sie dabei nach Kräften –

        Nur sind diese Feststellungen nichts anderes als Wirkungen aufgrund einer Ursache.

        Die Ursache habe ich in den vorangegangen Teilen beschrieben. Falsche aufgesetzte Moral und mediale Heuchelei unter religiöser Indoktrination aus vorantiken Zeiten. Natürlich müsste im Rahmen einer natürlichen Wirtschaftsordnung der Teil der Führungskräfte von der Macht vertrieben werden, der für die Verwerfungen (Kriege, Gleichschaltung, Pädophilie, Zerstörung der Familien usw.) verantwortlich zeichnet.

        Eine Rahmenbedingung, die den natürlichen Eigenschaften der Menschen einerseits Rechnung trägt (Liberalismus und Dezentralisierung, was es noch nie gab) und andererseits das Verlagern von Macht auf wenige Teilnehmer verhindert, würde die nächste Generation von Psychopathen automatisch ausschließen. Beispiel Narzisst:

        – Narzissten sind beziehungsresistent
        – Narzissten sind kritikresistent
        – Narzissten halten sich für überragend
        – Narzissten reden viel über sich und selten über andere
        – Narzissten sind überdurchschnittlich oft Prominente und Politiker
        – Narzissten sind perfekte Tarner ihrer wahren Persönlichkeit

        Erich Fromm. „Er ist alles, die Welt ist nichts – oder vielmehr: Er ist die Welt.“

        Dass er in die Führungsspitzen vordringen kann, funktioniert aufgrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in der aufgrund der Indoktrination diese Charakter je nach Position angebetet und als Idol verehrt werden. Den teils genetisch aber auch sozialisiert verkorksten Charakter sieht man nicht mehr.

        Das ohne Zweifel notwendige Entfernen der derzeitigen Klasse von Psychopathen, würde bei Beibehaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse direkt die nächste Generation an den Start bringen. Das ist das Problem. Und deshalb geht es nur mit einem völligen Paradigmenwechsel.

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. Dezember 2016 um 09:18 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Eine Rahmenbedingung, die den natürlichen Eigenschaften der Menschen einerseits Rechnung trägt (Liberalismus und Dezentralisierung, was es noch nie gab) und andererseits das Verlagern von Macht auf wenige Teilnehmer verhindert, würde die nächste Generation von Psychopathen automatisch ausschließen.“
        .
        Teil 1 unterschreibe ich:
        „Eine Rahmenbedingung, die den natürlichen Eigenschaften der Menschen einerseits Rechnung trägt (Liberalismus und Dezentralisierung, was es noch nie gab)…“
        .
        Teil 2 widerspreche ich:
        „…und andererseits das Verlagern von Macht auf wenige Teilnehmer verhindert, würde die nächste Generation von Psychopathen automatisch ausschließen.“
        .
        Lieber Hubi,
        Sie haben weder das Konzept der „politischen Ponerologie“ von Dr. Andrzej M. Lobaczewski verstanden und/oder berücksichtigt, so wie @ Daryl es uns immer wieder versucht nahezubringen – noch haben Sie die parallelen Erkenntnisse aus dem Auditing von unzähligen Fällen seit den 40’er Jahren des letzten Jahrhunderts, durch scientologisch hoch trainierte Auditoren berücksichtigt, die ebenfalls auf diese „PSYCHOSE“ bei einem sehr kleinen Teil der Menschheit gestoßen sind, und DESHALB ausdrücklich von ZWEI Arten von Menschen sprechen, die quer durch ALLE Rassen, Ethnien, Religionen, Hautfarben, Geschlechter, Alter, Bildung, Intelligenz, etc. bei etwa 2 bis 3 Prozent der Menschheit vom echten „PSYCHOPATHEN“ spricht.
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        Ihre Versuche mit dem „Narzissten“ können diese UNTERLASSUNG nicht ausgleichen – zumal Ihre Definition von „Narzisst“ ja auf den ersten Blick nur ein zweiter Aufguss vom „PSYCHOPATHEN“ zu sein scheint . . . ?
        .
        DAS ist aber aus meiner bescheidenen Sicht nur das typische GOCKEL-Verhalten unserer Pseudo-Logen . . . ?!
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        Sie können selbstverständlich mein „AUTO“ auch als „KFZ“ bezeichnen, oder als „Wagen“, oder als „Karre“, oder als „Automobil“, oder als „Hassobjekt“, oder als „Luftverschmutzer“, oder als „Überholte Fortbewegung“, oder als „individuelle Dreckschleuder“ . . .
        .
        Ihrer Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.
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        Wenn wir aber gemeinsam darum ringen, wie wir die ewigen KRIEGE, mit ewiger ZERSTÖRUNG, mit ewigem CHAOS, und ewiger ANGST endlich GEMEINSAM überwinden können – dann sollten ALLE Vorurteile überwunden werden (auch die der angeblich christlich/jüdischen Überlegenheit) – und wir sollten gemeinsam ALLE Indizien & BEWEISE prüfen, um der echten URSACHE des ewigen WAHN-SINNS unserer Führer endlich auf den Grund zu kommen!
        .
        Und da sind aufgrund meiner Recherchen seit immerhin 1963 – ganz besonders die beiden Herren Lobaczewski & Hubbard der echten URSACHE des auf dem Planeten ERDE grassierenden WAHN-SINN unserer Führer sehr viel näher gekommen – als ALLE ANDEREN FORSCHER VOR IHNEN!
        .
        Daher ist es KEIN Wunder, daß es ein paar Hundert Jahre dauert – bis alle Verteidiger & Profiteure ihrer uralten LÜGEN ausgestorben sind – und das NEUE WISSEN sich verbreiten darf.
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        Am Ende aber zählen nur echte BEWEISE.
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        Und der wichtigste BEWEIS für die geistige Gesundheit einer Regierung ist Wohlstand des Volkes im FRIEDEN & in FREIHEIT.
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        DAVON sind wir Heute weiter entfernt denn je!
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        Folglich funktionieren die christlich/jüdischen Theorien NICHT.
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        DARUM sucht die Menschheit weiter nach der Lösung.
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        Daryl hat diese Lösung in den Werken von Lobaczewski gefunden, ich fand fast identische ERKENNTNISSE bei Hubbard.
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        Die christlich/jüdisch organisierte Kriminalität bekämpft dieses neue WISSEN bis auf’s Blut und mit durchweg kriminellen Mitteln.
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        Doch unsere Jugend KAPIERT den christlich/jüdischen Schwindel.
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        DENN WISSEN-schaft geht ANDERS.
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        DARUM ist mir dieses Thema so wichtig.
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        Denn hier liegt der Schlüssel zum FRIEDEN im Wohlstand & in FREIHEIT für ALLE Menschen!
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        DAS steht so aber NICHT auf den neuen 10 Geboten der christlich/jüdisch geführten GLOBALISTEN-SEKTE!
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        http://www.deonvsearth.com/the-georgia-guidestones-illuminati-conspiracy-exposed-10-commandments-of-the-new-world-order/

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. Dezember 2016 um 18:16 //

        . . .
        HIER die mir bereits seit 1981 durch Dr. med. Ryke Geerd Hamer persönlich bekannt gewordene, GEHEIME Methode des globalen GENOZIDES – durch UNTERDRÜCKUNG der ERKENNTNISSE der Germanischen Heilkunde – um mit der vorsätzlichen Verdummung von NICHT-jüdischen Krebs-Patienten („GOJIM“ = VIEH) die von der Globalisten-Sekte geplante Bevölkerungs-REDUKTION voran zu treiben, und gleichzeitig mit der kriminellen Vermarktung von „CHEMO“ Milliarden von Blut-Dollar durch das vorsätzlich & massenhaft verursachte Leid der Opfer zu verdienen!
        .
        Hier ist der letzte ORIGINAL-Bericht von Doc Hamer, vom 3. Dezember 2016 zu diesem unglaublichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit:
        .
        http://germanischeheilkunde-drhamer.com/index.php/korrespondenz-archiv/korrespondenz-2016/129-dr-hamer-an-dr-grasshof-03-12-2016

  7. Danke für den Artikel! Voll mein Thema 😉

  8. Lieber Hubi

    „Für uns kommt es allein darauf an zu erkennen […], , dass das „Paradies auf Erden“ nur deshalb nicht erreicht wird, weil wir uns selbst nicht erkennen und in Folge auch falsches (manipuliertes) Verhalten in der arbeitsteiligen (Zins-) – Schuldenwirtschaft an den Tag legen.“ Zitatende H.

    Ja,

    die Basis-/ Räte und/ oder Schöffendemokratische Regierungsversammlung als lauter autonomen Gebietskörperschaften (ähnlichen den staatunmittelbaren Schweizer Kantonen), zusammengeschlossen in passiven Verteidigungs- und Leistungsbündnissen mit einem erkennend zuordnenden Finanzzuspruchssystem (oder deutlichen Schritten in diese Richtung), würde uns den alten Paradies- / Schöpfungsgartenzuständen näherbringen.

    Die Menschheit hätte dann ihr hybrides System aus Sesshaftigkeit und Jagd-Kriegs-Geldsystem überwunden, hätte ihre eigentümliche, gartenfriedliche Eigentums- und Teilhabeordnung und beendete damit zugleich die Entfremdung der Produzenten von ihrem Produktionspotenzial. Sklaven-Binnen- und Handels-Aussenkriege wären nicht mehr das Mittel der Wahl zum Raubeigentumssystem einiger weniger.

    „Wir können also zusammenfassend feststellen, dass eine Moral nichts mit den tatsächlichen Eigenschaften eines Menschen zu tun haben muss. Im Gegenteil. Sie diente und dient der jeweiligen Machtelite zur Kontrolle der natürlichen Eigenschaften des Menschen. Sie ist gewissermaßen das Fundament jeder medialen Manipulation.“ Zitatende H.

    Genau, sie ist das ‘Gesetz gegen den Menschen‘, der Wanderrevoluzzer kehrt die Forderung an die Gesetzbildner und Gesetzakzeptierenden (Jesus in Rousseau auferstanden?) um, es hat den Menschen zu dienen. Das ist die einzige Moral und mit ihrer Einzigkeit existiert sie nur in jedem Einzelnen, nicht wie Paulus dekonstruiert, in der Gemeinde, dem Gemeinschaftskorpus des Christusgottes. Korporative Moral, in noch so schönen Farben dargestellt bleibt doch nur schnöde Anpassungs- und Herrschaftsmoral. Ethik ist ungleich Moral, Ethik wird immer wieder situativ-geistesgegenwärtig erneuert, lässt sich nicht aufsparen und festnageln, Moral hingegen schon. –

    „Allen Menschen ist als Überlebenstrieb und Prinzip das Attribut „Eigennutz“ genetisch inhärent. Uminterpretiert als Steigerung zur Selbstsucht, ist es das ideale Werkzeug das Zins-Schuldgeldsystem heutiger Prägung beizubehalten.“ Zitatende H.

    Volle Zustimmung.

    So wie Kreditgeld in seiner negativen Mangelform wirkt (knappheitsdynamisch), wirkt gesellschaftliche Moralzuschreibung als ‘negative Ethik‘. Kann doch, wie das Erkennen auch, nur aus der ‚Ersten Person-Perspektive‘ entschieden werden, was gut und was weniger gut ist, im Moment des Entscheidungsereignisses (u.a. i.S. v. Heinrich Barth, der die allgemeine Logospotenz des Einzelnen allerdings noch ‘neureligiös-naturalistisch‘ gefasst hatte, aber durchgängig begründend argumentiert, bis auf die/ seine verbliebene Logostranszendenz).
    „Wir wollen uns auf die klassische Sichtweise beschränken und Geld (ohne Trennung von Bargeld und Giralgeld) zunächst als Tausch- und Wert- und Aufbewahrungsmittel verstehen, aus dem die Notenbanken vier Aggregate zur Steuerung ableiten. […Bankengeld] M1, M2 und M3 [und M0] Die Geldmenge der Nichtbanken […]. Je kleiner die Zahl hinter dem Kürzel M, desto liquider das Geldmittel. Die Auswertung dieser Steuerungselemente sollen den Zentralbanken helfen auf Zyklen zu reagieren und die Kaufkraft-Stabilität zu garantieren.

    Abbildung zum Doppelkreuzschema siehe oben
    Geld / Quelle: Hubi Stendahl

    In der schematischen Abbildung findet man die vier [entsprechend den 4 Quadranten basaler Gesellschaftsteilhabe? Anm.: Conrath] grundsätzlichen Prozesse die im Geldkreislauf stattfinden.“ Zitatende H.

    Es wäre sehr zu wünschen, diesen weiteren ‘quaternären Ansatz‘ einmal mit den vier historisch gewachsenen Geldformen Hörmanns und dem Konzept der erweiterten AGIL-Quadranten [Team Conrath, ab 1997] kombiniert zu behandeln. Vielleicht können dazu ja die Emailadressen ausgetauscht werden?

    Herzlichen Dank für die gesamte Artikelserie

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