Die Geißel religiöser Manipulation
Die Geißel religiöser Manipulation

Die Geißel religiöser Manipulation

Micheangelo Suendenfall und Vertreibung aus dem Paradies in der Sixtinischen Kapelle / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMichelangelo_S%C3%BCndenfall.jpg Michelangelo: Suendenfall und Vertreibung aus dem Paradies in der Sixtinischen Kapelle / Michelangelo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMichelangelo_S%C3%BCndenfall.jpg
Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel und überstehen ihn nur unbeschadet, wenn wir die kosmischen Gesetze freilegen und das von Gier zerfressende System ablösen.

Mit dem Wissen um die Manipulationsmöglichkeiten in einer modernen Kommunikationsgesellschaft (Teil 1), dem Leben der Menschen in frühsteinzeitlichen Kleingesellschaften ohne Arbeitsteilung (Teil 2) und der späteren sogenannten „neolithischen Revolution“ mit Arbeitsteilung, haben wir den „Auszug der Israeliten aus Ägypten“, der in Wahrheit der Übergang vom Feudalismus zum Privatkapitalismus war, die Vorkenntnisse erarbeitet, um eine Erklärung zu finden, warum mit dem Übergang zur arbeitsteiligen Wirtschaft das Gegeneinander statt Miteinander Überhand gewann. Dazu haben wir uns in Teil 3 mit dem Übergang vom Judentum zum Christentum beschäftigt, in dem der Hauptakteur, ein Sozialphilosoph namens Jesus von Nazareth, völlig neue Ideen unter weitest gehender Ablehnung der alten jüdischen Gesetze und ihres Gottes propagierte. Wir erinnern uns an den Baum der Erkenntnis aus der Adam und Eva Geschichte, einem Baum, der Früchte hat, die Früchte machen, was es in der Natur nicht gibt. Und wir erinnern uns an seine Aussagen, festgehalten im 1945 in Ägypten gefundenen Nag Hammadi Kodex, derer die Kleriker zur redaktionellen Bearbeitung nicht habhaft werden konnten, um sie ihren Interessen anzupassen. In diesem Kodex findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden. Ein geistiger Vorgang, der einer Erlangung von Wissen gleichkam; der Erleuchtung. Auf dieser Basis entstand ein unverfälschtes Vermächtnis, weil sich diese Urchristen der „Arkanpflicht“ unterzogen, die besagt, dass alle Worte verschlüsselt zu hinterlegen sind und nur jene in die (geistige) Gruppe aufgenommen werden dürfen, die sich als geeignet erweisen, die Worte durch den Logos (siehe Teil 3) zu verstehen. So heißt es im Thomas Evangelium:

„Jesus sprach: Wer die Bedeutung dieser Worte versteht, wird den Tod nicht schmecken.“ Leser des Teil 3 wissen, dass es sich um den „geistigen Tod“, einem Zustand des nicht Verstehens handelt. Entlehnt aus der Tradition der griechisch platonischen Philosophie (LOGOS)1.

Roger Bacon, Philosoph und Mystiker des 13th Jahrhunderts meinte:

„Derjenige ist wahnsinnig, der ein Geheimnis in jedweder anderen Art
niederschreibt als in einer, die es vor den Gewöhnlichen verbirgt und
selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten nur mit Mühe sinnhaftig
werden lässt.“

Das ist sicher nachvollziehbar, denn aus Unverstandenem wird am Ende Unsinn, wie uns die heutige Interpretation des Christentums durch den Vatikan zeigt. Oder wie es Jesus sagt:

  • Logien 90: „Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube“
  • Logien 62: „Ich sage meine Geheimnisse allen, die meiner Geheimnisse würdig sind…“

Die Wahrheit wurde längst vergessen oder wird aus egoistischen Gründen verheimlicht.

Die Auferstehung, ein Erkenntnisprozess

Die Nag Hammadi Schriften können grob in drei Teilen gesehen werden.

  1. Die Apokryphen, verborgene gute Nachrichten (kirchlich = Evangelien)
  2. Die Schöpfungsberichte
  3. Die Erleuchtung/Auferstehung

Alle drei Bücher sind von eminenter Wichtigkeit, um zu verstehen, dass Jesus von Nazareth sowohl ein schlüssiges Bild der möglichen menschlichen Kultur einschließlich Geldsystem zeichnete als auch in Anlehnung an fernöstliche, griechische, persische und ägyptische Mystik und Philosophie mit dem dummen Götterglauben aufräumte. Dabei analysierte er den Menschen, wie er ist und erkannte, dass es die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind, die nützliche, weniger nützliche oder kontraproduktive Eigenschaften hervorbringen. So musste er in einem feudalistischen Umfeld einen Weg finden, einerseits seine Erkenntnisse einem einfachen Bauernpublikum näher zu bringen und andererseits mit der Arkanpflicht einer Verwässerung entgegen zu wirken, damit eine zukünftige Generation seine Erkenntnisse noch entschlüsseln kann. Dass er mit dieser Methode richtig lag, beweist der Zank und die redaktionellen Bearbeitungen und Neuinterpretationen, die sich im ersten und zweiten Jahrhundert abspielten, um die Deutungshoheit zu erlangen. Stellvertretend sei hier der Streit zwischen der Sekte der Marcionisten und Manichäer, die zeitweise große Verbreitung fanden genannt, mit den Vorläufern der Katholiken, die ihre unterschiedlichen Interpretationen zur Not auch mit Fälschungen und Neukreationen durchsetzen wollten. Die Paulus Briefe, die von vielen Historikern mittlerweile als redaktionelle Erfindungen der Marcionisten gesehen werden, sind nur die Spitze eines Eisbergs, der sich später in seiner „ganzen Pracht“ in der ersten Bibel wiederfindet. Auch die im NT enthaltenen Evangelien sind weder auf historisch bekannte Personen zurückzuführen (Mt, Mk usw. sind Erfindungen), noch sind sie Zeitzeugenberichte. Sie haben nach der Idee der Historiker ihren Ursprung in einer Quelle „Q“, die als Hilfskonstrukt von den Historikern eingerichtet wurde, weil sich die Evangelien des NT, neben vergleichbaren Darstellungen, erheblich widersprechen. Dies gilt auch für die Bergpredigt, die bei Lukas als „Feldpredigt“ bezeichnet wird. Wenngleich sich hier noch mit Mühe ein Konzept ableiten lässt. Nach den unverfälschten Nag Hammadi Büchern hat sich Jesus von Nazareth nicht nur mit der Natur, sondern auch mit der Kultur und dem darin agierenden Menschen beschäftigt.

Wagen wir uns also an seine Vorschläge. Vorschläge deshalb, weil er erstmals zu jener Zeit ohne Zwang empfahl, sich seinem Konzept anzuschließen.

Thomas Evangelium – Logien 90:

Kommet zu mir, denn leicht ist mein Joch und meine Herrschaft (Lehrtätigkeit) ist mild und ihr werdet Ruhe finden“.

Der Aspekt des Logos

Die Urchristen fassten ihren Glauben u.a. in der „Sophia Jesu“, im „Zeugnis der Wahrheit“ und in der „Auslegung der Erkenntnis“  zusammen. Evangelien, wie das Philippus und Hebräer-Evangelium, schafften es nicht in den biblischen Kanon, weil sie den paulinischen Festlegungen nicht entsprachen. Die Idee des (geschlechtslosen) „Vaters des Alls“ (Ur-Licht) kommt aber nicht aus dem Nichts, sondern hat ihren Ursprung in den Philosophien Heraklits, der Stoiker Griechenlands und in den Gedanken Platons zum „Logos“. Platons Logos entspringt dem Bedürfnis, einen Gesamtsinn der Wirklichkeit auszudrücken, ohne dabei die bildlichen Ausdrucksmöglichkeiten aus der MythoLOGIE gänzlich auszuklammern. Gewissermaßen handelt es sich um eine erweiterte Rationalität. Die Urchristen übernahmen diese Technik. In den Nag Hammadi Schriften finden wir also die klassischen griechischen Philosophien ab dem 6. Jahrhundert v.Chr. wieder und damit den Übergang vom rein mystischen Erklärungsansatz zum Logos, einer systematischen Begründung der Dinge auch unter Berücksichtigung mystischer und mythologischer Glaubenssätze. Wenn man also das Johannes Evangelium in der Übersetzung beginnen lässt mit “ Im Anfang war das Wort“, dann handelt es sich um eine grobe Fälschung, denn im Original wird das Wort „Logos“ und nicht „Wort“ verwendet. Logos aber hat eine viel weitreichendere Bedeutung, wie wir gerade festgestellt haben. Damit wird klar, dass das bereits besprochene problembehaftete Zusammenleben der Menschen seit der Arbeitsteilung bis zu diesem Zeitpunkt keine Chance haben konnte, analytisch aufgearbeitet zu werden, einfach weil das geistige Werkzeug fehlte.

Aus Nag Hammadi, „Vom Ursprung der Welt“:

„Der Logos aber, der höher ist als alles andere, wurde zu diesem Werkgesandt, damit er verkündige, was noch unbekannt ist. Er (Jesus der Logos) sprach: Nichts ist verborgen, das nicht offenbar würde, und was unbekannt ist,wird bekannt werden.“ 

Die drei Phasen zur Erkenntnis:

  1. Die Bedeutung der Erbsünde
  2. Das Erkennen der falschen Götter (Archetypen)
  3. Die Ursache der Erbsünde und deren Auflösung

Die Geschichte um Adam und Eva erzählt von der „Wurzel der Schlechtigkeit“, von der Frucht, die Früchte macht (Urzins und Zinseszins). Dieser Vorgang ist gleichbedeutend mit der ererbten Sünde, die von den Priestern (Unverständnis oder Egoismus) umetikettiert wurde. Die notwendige Installation von Archetypen als Götter (geistige Beschneidung), damit die Arbeitsbienen im alten Mesopotamien und Ägypten überhaupt einen Sinn für ihr Dasein erkennen konnten, haben wir in Teil 2 + 3 behandelt. Hier sollte noch Erwähnung finden, dass der Erfinder der Erbsünde Paulus war (Röm.5 LUT), der auch die spätere katholische Kirche entscheidend beeinflusste, sodass Kritiker auch von der paulinischen Kirche sprechen. Der Islam kennt zwar die Erbsünde, sie ist dort aber keine Erlösungstheologie. Im Islam entscheidet Allah über die Vergebung von Sünden („wem er will“ Sure 2:285), soweit man sich unterwürfig und gläubig zeigt, nicht homosexuell und ehebrecherisch ist.

Die geistige Beschneidung ist aber im Ergebnis vergleichbar.

Thomas Evangelium Logien 53:

Seine Jünger sagten zu ihm: Ist die Beschneidung nützlich oder nicht? Er antwortete: Wenn sie nützlich wäre, würde der Vater die Kinder schon beschnitten aus den Müttern zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geist ist ungemein nützlich.“

Die wirkliche Erbsünde ist die Verführung des wirtschaftenden Akteurs Adam, der von den Früchten vom Baum der Erkenntnis (Urzins) kostet, und die damit verbundene systemische Ungerechtigkeit auslöst (siehe Teil 3). Wir wollen den Zins im Sinne seiner gesellschaftlichen Wirkung aus dem Ursprung der Wortherkunft, lat. „census“ ableiten, was in altdeutsch soviel wie „Wucher“ bedeutete. Die althochdeutsche Wurzel von Wucher ist mit dem Begriff „wachsen“ verwandt, sodass auch Luther noch seinerzeit bei den Übersetzungen stets die Begriffe Ertrag /Frucht/ oder Gewinn verwendete. Erst seit dem späten Mittelalter wird der Begriff getrennt dargestellt; Zins war von nun an moralisch vertretbar, Wucher verwerflich. Die Moral wurde damit nicht zum ersten Mal einem fehlerhaften gesellschaftlichen System angepasst.

Giovanni di Paolo (1445) / Giovanni di Paolo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACreation-and-the-expulsion-from-the-paradise-11291.jpg

Vertreibung aus dem Paradies,
Giovanni di Paolo (1445) / Giovanni di Paolo [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ACreation-and-the-expulsion-from-the-paradise-11291.jpg

In der hebräischen Bibel gibt es keine Definition von „Zins“. In den Gesetzen von Moses und seinen Folgeakteuren gab es zwei verschiedene Begriffe, die offenbar unterschiedliche Situationen beschreiben sollten:

„näsäk“ und „marbit“. Nach den Texten zu urteilen, scheint es sich einerseits um eine Aufzinsung und im anderen Fall um eine Abzinsung zu handeln. Prinzipiell gab es also unterschiedliche Kreditkontrakte, an dessen Ende eine vorher festgelegte Liquiditätsverzichtsprämie als Einmalbetrag vereinbart wurde oder pro rata temporis als klassischer Zinskontrakt gehandelt wurde. Dieser Zusammenhang findet sich, beginnend mit den 5 Büchern Moses, im gesamten jüdischen Bibelwerk bis in jüngste Zeit in vielen Steigerungsformen wieder. Es begann im ältesten Bundesbuch mit Ex 22,24:

“ Wenn du Geld leihst meinem Volk, dem Elenden bei dir, sollst du ihm nicht wie ein Gläubiger sein. Ihr sollt ihm keinen Zins auflegen“.

Die Problematik des Zinses war also bereits 1.000 Jahre vor dem Erscheinen Jesus von Nazareth bekannt. Im vorliegenden Fall hat man dem „auserwählten“ Volk aufgetragen, dem in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geratenen „Elenden“ für seine Schuld nicht auch noch „Zinsen aufzuerlegen“. Diese Bestimmung galt ausdrücklich nur für den Binnenbereich und hatte mit dem grenzüberschreitenden Handel nichts zu tun.

Im folgenden Heiligkeitsgesetz (Lev 25,35-38) gehört das Verbot des Zinsnehmens für die „Brüder“ in gesteigerter Form dazu:

Wenn dein Bruder verarmt…..sollst du ihn unterstützen, den Fremden und Beisassen, so dass er leben kann bei dir. Du sollst von ihm keinen Zins und keinen Zuschlag nehmen..“.

Im späteren Deuteronomium ist endgültig klargestellt, dass es sich beim Schuldner stets um einen Volksangehörigen (Bruder) und nicht etwa um Verwandte handelt. Damals wie heute begann man mangels Lösungsansatz, die Bücher redaktionell zu bearbeiten und zu erweitern. Die weiteren Gesetze zeugen beinahe von Verzweiflung angesichts der dauernden wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Umverteilungsfunktion des Zinses:

Ez 18,8 13.17; Ez 22,12 und Ps 15,5 verlangen Verhaltensweisen, um den Verzicht auf Zinsen zu rechtfertigen.

Gerecht und zum Kult zugelassen ist folglich nur der, der das Zinsverbot immer respektiert. In Ez 18.7ff heißt es demnach:

„…wer gegen einen anderen nicht gewalttätig ist, sein Pfand – Schuld zurückgibt, keinen Raub an sich reißt, sein Brot den Hungernden gibt und den Nackten mit seinem Gewand bedeckt, um Zins nicht gibt und Zuschlag nicht nimmt, von Unredlichkeit seine Hand zurückhält, wahres Gericht hält von Mann zu Mann……“.

Dabei wird Jerusalem, das damalige Handelszentrum, als „Blutstadt“ in Ez 22,2 bezeichnet, „weil man in ihr Zins und Zuschlag nimmt“ (Ps15). Im Geschichtsverlauf wird dann die Ächtung des Zinsnehmens in Hab 2.6b mit der Habgier begründet; Spr. 28,8 fordert: „Wer sein Gut mehrt mit Zinsen und Aufschlag, der sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt“.

Auch in den jüdischen Büchern lässt sich über den Zeitverlauf erkennen, dass die griechische Philosophie des LOGOS hier zunehmend Einfluss fand. Der heutige Schöpfungsbericht Genesis 1 wurde von der Priesterschaft erst um 550 v.Chr. während des babylonischen Exils erfunden und dem Adam und Eva Bericht vorangestellt2.  „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort “ (Logos). Vorher war JHWE einer von vielen. Dieser strenge Monotheismus hatte für den Erhalt der Kultur der Juden existentiellen Charakter. Nicht noch einmal sollte, wie um 722 v.Chr., das Volk in alle Winde verweht werden. Dennoch ist es den Juden, respektive dem Führer Moses, mit dem (geistigen) Auszug der Israeliten (bitte nicht mehr nach archäologischen Überresten suchen), zu verdanken, dass sich die Menschheit vom UR-Kommunismus ägyptischer Prägung (maximale Ausbeutung) verabschiedete und mit dem Privatkapitalismus (moderate Ausbeutung) die bekannte Entwicklung bis heute ermöglichte. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen konnte aber auch dieses monotheistische Konstrukt nicht verhindern. Erst 500 Jahre später, unter großem Einfluss griechischer Philosophie, wollte ein Konzept die Menschen ins Paradies führen. Ein Paradies, das die seinerzeitigen Eliten aus Priesterschaft, Adel und Politik ablehnten, denn sie hatten ihres bereits gefunden.

Thomas Evanmgelium Logien 39:

„Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel der Erkenntnis empfangen und haben sie versteckt. Selbst sind sie nicht hinein gegangen, aber sie ließen auch nicht hineingehen, die hinein gehen wollten…..“

Das Aufklärungskonzept des Jesus von Nazareth

  1. Ein Lösungsmodell für die Existenz des Menschen in der Kultur
  2. Ein Erklärungsmodell für die Existenz des Menschen in der Natur

Ein Lösungsmodell für die Existenz in der Kultur

Die Schlüssel der Erkenntnis sind da, aber die Elite versteckt sie. So ist es auch heute noch. Die einzige URSACHE, warum es Staaten statt Völker mit dezentraler Organisation überhaupt gibt, ist die Überwachung der Massen im Auftrag der Eliten, um die systeminhärente Umverteilung von arm nach reich über den Urzins zu kontrollieren. Eine Kapitulation vor einem bereits bekannten systemischen Fehler, deren Lösung man anfangs wegen Unwissenheit und später aus Gier nicht anging. Deshalb war eine Umerziehung mittels erfundener „göttlicher Gesetze“ notwendig, statt dem natürlichen Ausgleich, den wir in einer Welt des Dualismus überall in der Natur beobachten können, eine Chance zu geben. Die heutige Politik ist damit nichts anderes als eine Konstruktion der Zinsgewinner, um mittels unnatürlich aufgesetzter Moral und Zwang, zum Erhalt des fehlkonstruierten Geldsystems, den Zinsverlierern ein Überleben an der Existenzgrenze zu ermöglichen (moderate Ausbeutung). Verdecktes Sklaventum.

Erst Jesus von Nazareth verstand es, das Problem zu lösen. Er erkannte, dass kein Mensch naturgegebene Eigenschaften vollständig ablegen kann und analysierte die Eigenschaften des Menschen, lösgelöst von den herrschenden Rahmenbedingungen und den künstlich geschaffenen Moralvorstellungen, an die der Mensch angepasst wurde. Er verstand die Wechselwirkungen zwischen dem Verhalten umerzogener Menschen (Doppel-Moral) in einem fehlerhaft konstruierten Wirtschaftssystem und seinen unterdrückten natürlichen Eigenschaften. Der Mensch mit seinen natürlichen Trieben handelt eigennützig (nicht selbstsüchtig und egoistisch). In den zurückliegenden archaischen Kleingesellschaften war dieses Handeln nützlich, ja überlebensnotwendig, denn der Eigennutz entwickelte sich im Rahmen der Übersichtlichkeit der Gruppen stets zu Gemeinnutz. Er ist Teil des Selbsterhaltungstriebs. Erst mit der Arbeitsteilung haben die vermeintlich Stärkeren mit Macht und Manipulation versucht, dem Menschen entgegen seiner innersten Natur, den Eigennutz u.a. mittels Religion abzuerziehen. In den alten Schriften finden wir die Erzählungen darüber, wie die Unterdrückung des Eigennutzes zu Hass, Neid, Gier und Mord führt. Diese Form der Umerziehung funktioniert nicht, bis heute. Die wichtigste Beziehung, noch vor der Sexualität, den Leistungsaustausch, kann man nicht reglementieren, will man gleichzeitig für Frieden und Harmonie sorgen. Unterdrückte natürliche Triebe suchen stets den Ausgleich.

Dr. Ernst Winkler sieht diesen Zusammenhang in seiner Veröffentlichung “ Die Theorie der natürlichen Wirtschaftsordnung“(1952) so:

„Der geschilderten, innerlich so verlogenen Moral mit all ihren, hier nur kurz angedeuteten schädlichen Auswirkungen stellen wir nun die natürliche und sinnvolle Ordnung entgegen, welche die Natürliche Wirtschaftsordnung nicht nur für die wirtschaftlichen Beziehungen der Menschen untereinander darstellt, sondern auch für den Aufbau der Gesellschaft und darüber hinaus jeder menschlichen Gemeinschaft nahe legt. Die Grundlage jeder menschlichen Beziehung, also auch jeder menschlichen Gemeinschaft, ist der Leistungsaustausch im weitesten Sinn des Wortes. Jeder Mensch ist mit seinen wirtschaftlichen und kulturellen, mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen auf die Hilfe und Ergänzung durch die Mitmenschen angewiesen und erhält sie auch als Gegenleistung für die Hilfe und Ergänzung, die er selbst den anderen gewährt. Der Leistungsaustausch geschieht ganz allgemein ebenso wie im Sonderfall des wirtschaftlichen Warentausches auf der Grundlage des freien Wettbewerbes nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage und ist stets für beide Teilnehmer vorteilhaft……“10

Dr. Ernst Winkler hat es vor 60 Jahren verstanden, Silvio Gesell vor 100 Jahren, indem er feststellt:

„Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.“
Silvio Gesell, „Die natürliche Wirtschaftsordnung“.

Und Jesus von Nazareth hat es vor 2000 Jahren im Thomas Evangelium in Metaphern erklärt, um es einer verständigen Folgegeneration zu hinterlassen.

Thomas Evagelium Logien 22:

„Jesus sah, wie kleine Kinder gesäugt wurden. Er sagte zu seinen Jüngern: Diese kleinen Kinder, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Reich eingehen.
Sie sagten zu ihm: Werden wir, in dem wir klein sind, ins Reich eingehen?
Jesus sprach zu Ihnen: Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem Einzigen macht, sodass das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist – wenn ihr das Auge durch ein anderes Auge ersetzt und eine Hand durch eine andere Hand und einen Fuß durch einen anderen Fuß, ein Bild durch ein anderes Bild – dann werdet ihr ins Reich eingehen.“

nag_hammadi_codex_ii

Der Beginn des Thomasevangeliums in der koptischen Handschrift (ab Zeile 10). Darüber das Subskript der vorausgehenden Schrift, des Apokryphons des Johannes /See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANag_Hammadi_Codex_II.jpg; http://www.biblical-data.org/coptic/coptic_MSS.html

Das Prinzip der Polarität und Geschlechtlichkeit, das Prinzip von Harmonie und Ausgleich, das Prinzip der Analogien:

Das Kind, das gesäugt wird (als Allegorie), hat seine natürlichen Eigenschaften und ist noch nicht in ein fehlerhaftes Gesellschaftssystem hinein erzogen worden, in dem die Polarität, das Streben nach Ausgleich, aus den Fugen geraten und unverstanden ist.

Alles besitzt Pole; Paare von Gegensätzen. Innerhalb der Dualität existieren immer Zweiheiten. Beide bedingen sich gegenseitig, denn nur dann können diese existierenden Gegensätze überhaupt erfahren werden. Die Geschlechtlichkeit zeigt uns die Dualität und in ihrer Verschmelzung die Möglichkeit der Einheit durch Liebe, die in anderen Zusammenhängen auch als Harmonie verstanden werden muss. Jede Maßnahme, die dem Prinzip des Ausgleichs und der Harmonie zuwiderläuft, kann nur störend wirken. Beim Leistungsaustausch zwischen Käufer und Verkäufer verhält es sich nicht anders. Kann jemand leistungslos Einkommen beziehen (Zins), ist das Prinzip von Harmonie und Ausgleich verletzt. Diese Einsicht hatte bereits Heraklit, der Begründer des „Panta rhei“ (alles fließt). Im Gleichnis wird dazu aufgefordert, dies zu verstehen und sich seines natürlichen Verhaltens zu erinnern, den Drang von beiden Polen zu Ausgleich und Harmonie zuzulassen.

Wie oben – so unten, wie das Äußere – so das Innere, wie im Großen – so im Kleinen. Das Prinzip der Analogien. Wir wissen heute, dass Mikrokosmos und Makrokosmos nach gleichartigen Gesetzen aufgebaut sind. Betrachtet man einen Atomkern, ist die Analogie zum Sonnensystem ebenso wenig zu übersehen, wie die fraktale Struktur der Natur. Fraktale Mathematik3 ist ein neuartiges Feld, in dem Strukturen erzeugt werden, die der Natur der Dinge überraschend ähnlich sehen. So erkennt man Analogien zwischen den menschlichen Blutgefäßen und der Struktur von Flüssen auf unserem Planeten4. Aber auch viele Pflanzen finden sich in geometrisch vergleichbarem Aufbau wieder. Das wussten bereits die antiken Griechen, die sich diese Erkenntnisse auf philosophischem Weg aneigneten.

Jesus hat den Schülern also unter Zuhilfenahme des griechischen LOGOS in Aussicht gestellt, dass sie sich mit dem Verstand dieser Prinzipien bewusst werden sollen, um sich jenseits einer trügerischen Realität das wahre „Reich“, das Paradies auf Erden, zu erschließen.

Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass eine polarisierende Situation, wie die des Leistungsaustauschs zwischen Menschen (z.B. Käufer/Verkäufer), nach dem Prinzip von Harmonie und Ausgleich, durch eine Zinsnahme erhebliche Störungen erleiden muss.

Thomas Evangelium Logien 95 + 42

„Jesus sprach: Wenn ihr Geld habt, leiht nicht auf Zinsen, sondern gebt dem, von dem ihr sie (die Zinsen) nicht zurückbekommt.“
„Jesus sprach: Werdet Vorübergehende“.
„Jesus sprach: Warum wascht ihr das Äußere des Bechers? Versteht ihr nicht, dass der, der das Innere gemacht hat, auch der ist, der das Äußere gemacht hat?“

 Der Unterschied zu den unter Repressalien verfügten Zinsverboten der Frühzeit, in denen der Mensch dem Zwang unterlag, das Äußere in Heuchelei vom Inneren zu trennen und der hier vorliegenden Empfehlung, Geld nicht gegen Zinsen zu verleihen, ist das dahinter stehende zwangfreie Konzept: Zu verstehen, dass ein Leistungsaustausch nur dann in Harmonie und ausgleichend für beide Pole stattfinden kann, wenn beide ein Geschäft gemacht haben, das auf innerer und äußerer Gegenseitigkeit beruht. So macht man die Zwei zu Eins. Der Mensch kann somit nie an ein widernatürliches System unter Zwang angepasst werden, ohne dass die Harmonie des Ausgleichs leidet. Das gilt selbstverständlich auch für den verpachteten Acker, sodass er seine Schüler auffordert, „Vorübergehende“ zu werden und sich eine Situation vorzustellen, in dem man nicht mehr das Äußere heuchlerisch zur Schau stellen muss, das Innere aber sorgsam verborgen hält. Auch wenn es in unserer materiellen Welt unvorstellbar sein mag.

Thomas Evangelium Logien 65

„Jesus sprach: Ein rechtschaffender Mann hatte einen Weingarten. Er gab ihn einigen Winzern, damit sie ihn bearbeiten und er seine Ernte von Ihnen erhielte. Als er seinen Diener schickte, damit die Winzer ihm die Ernte des Weingartens übergäben, packten sie ihn und schlugen ihn und hätten ihn fast umgebracht. Der Diener ging und sagte es seinem Herrn. Der Herr sprach: Vielleicht haben sie ihn nicht erkannt und schickte einen anderen Diener. Die Winzer schlugen auch diesen. Da schickte der Herr seinen Sohn und sprach: Vielleicht haben sie Achtung vor meinem Sohn. Aber die Winzer, da sie wussten, dass er der Erbe des Weingartens war, packten und töteten ihn. „Wer Ohren hat, der höre.“

Und wer Verstand hat, der verstehe. Der Verpächter des Weinbergs will ein leistungsloses Einkommen generieren, das im Widerspruch zum Gesetz von Ausgleich und Harmonie steht. Nicht nur Silvio Gesell hat ein Konzept erarbeitet, in dem das römische Besitz- und Eigentumsrecht, das rund 200 Jahre vor Erscheinen Jesus Gestalt annahm, von Grund und Boden neu definiert wird.

Die beschriebene Kultur (Reich) des Jesus von Nazareth ist identisch mit den Kulturbeschreibungen der Universalgenies Walter Russel und Silvio Gesell. Sie ist vergleichbar mit den Ideen vieler ihm folgenden Generationen von Dichtern, Denkern und Naturphilosophen, die jedoch diese konzeptionelle Ordnung und Tiefe nicht erreichen konnten. Es ist die universelle Ethik, die auch in der menschlichen Kultur jenseits jeder Moral vorhanden ist, aber derzeit nicht erkannt wird:

Thomas Evangelium  Logien 63:

„Jesus sprach: Es war ein reicher Mann, der viel Vermögen hatte. Er sagte: Ich werde mein Vermögen einsetzen, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, und meine Vorratskammer mit Frucht zu füllen, damit ich an nichts Mangel leide. So dachte er in seinem Herzen. Und in der gleichen Nacht starb er. Wer Ohren hat, der höre.“

Thomas Evangelium, Logien 41:

„Wer etwas in seiner Hand hat, dem wird gegeben werden. Wer aber nichts hat, dem wird auch das wenige, das er hat, genommen werden“

In den Logien 63 + 41 wird noch einmal deutlich, welche Fehler im System beseitigt werden müssen. Aber wie könnte die Umverteilung beendet werden und diejenigen reich werden, die es auch mit Leistung verdienen?

Thomas Evangelium Logien 96 + 97 + 98

„Jesus sagt: Das Reich des Vaters gleicht einer Frau. Sie nimmt etwas Sauerteig, verbirgt ihn im Teig und macht daraus große Brote. Wer Ohren hat, der höre.“

Jesus sprach: Das Reich des Vaters gleicht einer Frau, die einen Krug voll Mehl trug. Während sie einen weiten Weg machte, brach der Henkel des Kruges ab (sodass eine kleine Öffnung entstand). Das Mehl lief aus hinter ihr auf den Weg. Sie merkte es nicht, sie wusste nicht, wie man sich bei der Arbeit verhält. Aber als sie in ihr Haus kam, stellte sie den Krug nieder und fand ihn leer.

Jesus sprach: Das Reich des Vaters gleicht einem Menschen, der einen mächtigen Mann töten wollte. Er zog das Schwert in seinem Haus und stieß es in die Wand, um zu erkennen, ob seine Hand stark genug wäre. Dann tötete er den Mächtigen.

Das Reich des Vaters (Frau) ist die ideale Wirtschaft (Kultur). In ihr ergibt sich ein gerechter Leistungsaustausch und führt zu Prosperität (Brot, das durch Zugabe von Sauerteig wächst). Geld wurde seinerzeit wie heute als Mediator zum Leistungsaustausch verwendet (Währung Talent). Ein verwendetes Geld muss bereits aus dem Grundkonstrukt heraus für Gerechtigkeit sorgen, in dem es keinen Eigenwert besitzt, gleich den Waren, mit denen gehandelt wird. Denn Waren verlieren bei Lagerung an Wert, während Geld sich über Zins durch Vermehrung einen Vorteil verschafft. Dies kann nur durch eine konstruktive Umlaufsicherung erreicht werden, wie uns die Essener (Esäer) bewiesen, die unter falscher Nächstenliebe litten, weil sie sich Geld zinsfrei verliehen, ohne den Neid zu berücksichtigen. Denn der Neid ist immer stärker als die Nächstenliebe. Wer Geld ohne Gegenleistung verleiht, ist nicht zufrieden. Das Gesetz von Harmonie und Ausgleich, Leistung und Gegenleistung, ist verletzt. Nach anfänglichem Erfolg bricht der Geldkreislauf zusammen, weil niemand bereit ist, sein Erspartes unter Risiko ohne Gegenleistung herzugeben (Eigennutz). Eine Umlaufsicherung hätte die Urchristen nicht in diese Falle gelockt, hätten sie bereits das Logien 97 verstanden. Geld (Mehl), das nicht verliehen wird, muss als Äquivalent zu Geld, das verliehen wird, kontinuierlich fallen, genauso wie das Mehl auf dem „weiten Weg“. Wenn die Frau im obigen Gleichnis (Wirtschaft/Kultur) nicht aufpasst, dann ist kein Geld mehr vorhanden und der Geldkreislauf bricht zusammen. Sie muss reinvestieren, damit ihr Geld erhalten bleibt und der Geldkreislauf gesichert ist. Nach Keynes liegt die Liquiditätsprämie in der Langzeitbetrachtung bei etwa 4-5 % p.a. Um den Geldkreislauf stabil zu halten, wäre also eine staatliche Abgeltungsgebühr in vergleichbarer Höhe notwendig, die dem dann auf seine Zentralaufgaben zurückgeführten Staat zugute käme.

Der im Logien 98 getötete Mächtige (die Zinsgeldökonomie) ist der Konkurrent des (wahren) Menschen, der dem Reich des Vaters gleicht (zinsfreie Ökonomie). Der Mensch führt dieses „Freigeld“ in der Ökonomie (Haus) ein, um (mit dem Schwert) zu prüfen, inwieweit es der Konkurrenz standhält. „Freigeld“ hat immer einen Vorteil gegenüber Zinsgeld. Es würde bei Einführung in einem bedeutenden Staat sofort das Zinsgeld vertreiben (den Mächtigen töten). Bringen wir uns in Erinnerung:

Thomas Evangelium, Logien 41

„Wer etwas in der Hand hat, dem wird gegeben werden. Wer aber nichts hat, dem wird auch das wenige, das er hat, genommen werden.“

 Es handelt sich um ein Gleichnis, das wir unter den „Märchenerzählern“ Matthäus und Lukas in religiös verstümmelter Form in der Bibel wiederfinden. Es ist die Rede vom Gleichnis der „anvertrauten Talente“.

Ein Herr (nach Lukas ein König) vertraut mehreren Dienern Geld an mit dem Auftrag, daraus einen hohen Gewinn während seiner Abwesenheit zu erwirtschaften. Einer der Diener vergrub das Geld und erhielt folglich keinen Ertrag. Der Herr, war wütend und antwortete:

„Aufgrund deiner Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin. Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Zu den anderen sagte er: Nehmt ihm das Geld ab und gebt es dem, der die zehn Minen hat (Anm.: 60 Minen=1 Talent). Die anderen sagten zu ihm: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen was er hat. Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder.“

Die Historiker, Schriftgelehrten, Politiker und verblendeten Priester interpretieren hier heute noch irgendwelche naiven Auferstehungsphantasien, moralische Treue und ähnlichen Humbug hinein. Dabei ist offensichtlich, dass Jesus hier eindeutig auf eine systemische Ungerechtigkeit hinweist. Nämlich die Tatsache, dass man sein Geld zur Vermehrung einfach auf die Bank bringen kann oder einem Dritten zur Vermehrung überlässt, ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen. Diese leistungslosen Einkommen müssen nicht beteiligte Dritte zusätzlich erwirtschaften. Auf Wikipedia wird argumentiert, dass der Spruch “ Wer hat, dem wird gegeben“ übersetzt werden könnte mit „Eigentum verpflichtet“5. Man sollte diese Ignoranten fragen, wie sie die darauf folgende Feststellung des Herrn verstehen: „…..Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe und ernte, was ich nicht gesät habe“. Eindeutiger kann man den Bruch des Gesetzes von Harmonie und Ausgleich nicht darstellen, wenn leistungsloser Mehrwert (Zins) auf Kosten Dritter, nicht am Kontrakt Beteiligter, erwirtschaftet wird. Welchen maximalen Unfug man über sich ergehen lassen muss, zeigt auch die Bergpredigt, die nur dann einen vernünftigen Sinn bekommt, wenn man die vorgenannten kulturellen Zusammenhänge unter dem Aspekt einer natürlichen makroökonomischen Ordnung verstanden hat.

Das Konzept der Bergpredigt

Matthäus: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dann biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dann lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt eine Meile mitzugehen, so gehe mit ihm zwei.“

Lukas: „Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt. Weh euch, die ihr jetzt satt seid! Denn ihr werdet hungern………Weh euch, wenn euch jemand wohlredet (Anm: Heuchler)! Denn das gleiche haben ihre Väter den falschen Propheten getan.“

Die gesamte Bergpredigt (bei Lukas „Feldpredigt“) ist ein politisches Konzept, das sich an der tatsächlich vorhandenen Natur des Menschen und an der Natur der Dinge im allgemeinen orientiert. Die Differenzen zwischen den Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas, die keine Zeitzeugen waren, sondern unter Einbeziehung eigener Gefühle und Wertvorstellungen alles aufschrieben, was ihnen unter die Finger kam, sind nicht zuletzt aufgrund redaktioneller Bearbeitung derart widersprüchlich, dass nur mit den fälschungsfreien Nag Hammadi Kodices eine Beurteilung möglich wird. Mit dem Aufruf „Ihr seid das Salz der Erde“ (Math. 5 11-16) bestätigt er den Zuhörern, dass die Masse sich der Tatsache bewusst werden soll, dass sie keine Untertanen sein müssen. Er spricht nie den Einzelnen, sondern stets die gesamte Kultur an. Galt zum Zeitpunkt der Entstehung der Tora noch das Talionsprinzip (Auge um Auge, Zahn um Zahn), wirbt Jesus für das bereits damals bekannte Tauschprinzip (lat. do ut des, ich gebe, damit du gibst)6. Damit ist keinesfalls gemeint, sich auf Bahnhöfen zu positionieren, um im Auftrag der Reichen Teddybärchen auf Menschen zu werfen, die aus politischen Gründen gelockt wurden, sich ein leistungsloses Einkommen zu holen (Ausnahme 10 % echte Flüchtlinge). Nach der Definition von Jesus ist dies nichts anderes als Heuchelei.

Thomas Evangelium, Logien 14

„Wenn Ihr fastet, schafft ihr euch nur Sünde. Und wenn ihr betet, richtet ihr euch nur selbst. Und wenn ihr Almosen gebt, fügt ihr eurem Geist nur Schaden zu……“

In einer Gesellschaft, in der das Prinzip von Harmonie und Ausgleich greift, sind Almosen grundsätzlich nicht erforderlich. Man muss sich weder geißeln, kasteien, noch Leistungen erbringen, die ohne Gegenleistung bleiben.  Der amerikanische Philosoph Walter Russel erklärt es moderner:

„…auf ihre Individualität beschränkte Menschen glauben, sie könnten durch Nehmen etwas erlangen. Universalisten wissen, dass sie nur durch Geben etwas erlangen können. Erst wenn die Menschen erkennen, dass sie EINS sind in ihrem Geben an das GANZE, statt an das SELBST, dann wird dieser Tag der Einheit kommen, werden wir eine Zivilisation haben, die von Dauer sein wird, vorher nicht.“7

Wer kennt sie nicht, die Jesus Aussagen, „Geben ist seliger denn nehmen“ und „gebt und es wird euch gegeben werden.“ Papst Johannes XXIII bastelt daraus eine ökonomische Interpretation: „Wer großherzig ist, wird immer Segen empfangen.“ Es geht hier aber um nichts anderes, als um die Abfolge eines ausgleichenden Leistungsprozesses in Freiwilligkeit. Jesus weist daraufhin, dass es erst durch eine Umkehrung des Leistungsprozesses zu einem fairen Austausch kommen kann, denn „gebt und es wird euch gegeben werden“ steht für die Erkenntnis, dass es erst Frieden geben kann, wenn wir analog unserer wahren Natur handeln und uns ihrer erinnern. „Wenn ihr die zwei zu eins macht (z.B. Käufer und Verkäufer), dann geht ihr ins Königreich (Paradies) ein“. Auch im psychosozialen Sinne ist „Geben und Nehmen“ stets ein Leistungsaustausch. Wer ein Ehrenamt bekleidet oder einfach nur zuhört, erhält immer eine Gegenleistung, die auch immateriell sein kann oder er stellt seine Leistung ein. Verläuft dieser Akt umgekehrt, so wird der Gebende keinen fairen Leistungsaustausch mehr darin erkennen können. Es kommt zur Störung, die man versucht, mit Gewalt (Gesetze), Manipulation und Religion zu unterdrücken. Es geht auch nicht um Moral im heutigen pervertierten Sinne, sondern um die Erkenntnis, dass eine „Ellbogengesellschaft“ nur in psychosozialer Not und letzten Endes in seelischer Armut endet. „Gib und dir wird gegeben“ geht also als Aphorismus weit über die ökonomische Sichtweise hinaus.

Thomas Evangelium: P. Oxyrhynchus 654. Dieses griechische Fragment enthält Teile der Logien 3–7 / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AP._Oxy._654.jpg;

Jesus hat bereits erkannt, dass dieses Naturgesetz der Existenz nicht nur im kleinen Kreis der Familie oder des Stammes Gültigkeit haben kann, sondern auch im kollektiv vernetzten Miteinander, im Geschäftsleben wie im universalen Umgang. Dabei ruft er mit seinen Thesen lediglich vergessene Eigenschaften der Menschen in Erinnerung, um sich ihrer (wieder) bewusst zu werden, um damit einen Ausgleich zwischen negativen und positiven Eigenschaften zu schaffen. Im Sinne des wirtschaftlichen Leistungsaustauschs bedeutet dies, auf den Zins zu verzichten. Mit der Doppelmoral des Papst Franziskus heutiger Tage hat das nichts zu tun. Natürliche Nächstenliebe macht sich fest an den Vorgängen in Analogie zu den Naturgesetzen, deren Teil wir sind. Nicht am Glauben, dass der Mensch vom Grunde her schlecht sei und deshalb von einer Gotteskonstruktion mit auferlegter falscher Moral gebessert und angepasst werden müsse, wie es die monotheistischen Religionen, aber auch in letzter Konsequenz der Hinduismus und der Buddhismus ebenfalls verlangen. Solche moralisierenden Vorgaben sind im Gegenteil erst die Ursache dafür, dass es nur Psychopathen, wie Narzissten, in die Führungsebenen schaffen. Auch im individuellen Geschehen kann nicht die Rede davon sein, dass sich der Einzelne als „Nächstenliebender“ derart verstellen soll, dass er unter Unterdrückung seiner Natur eine Leistung erbringt, für die es keine Gegenleistung gibt. Es ist erschreckend, dass unter allen Denkern der Geschichte nur Immanuel Kant den Sachverhalt der Bergpredigt verstand, wenn Wikipedia ihn zitiert: “ Kant verstand Feindesliebe demnach als Achtung der erwünschten Menschenwürde von amoralischen Personen, bezog diese Achtung also nur auf ihre Zugehörigkeit zur Gattung Mensch, nicht auf ihre Einzelpersönlichkeit.8.

Auch der Sozialphilosoph Silvio Gesell hat diesen Gedanken aufgenommen und in seinem Werk „Die natürliche Wirtschaftsordnung“ veröffentlicht (ohne Bezug auf das Jesus-Konzept):

“ Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik, noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“9

Um es mit Walter Russel zu formulieren:

„Das dem gesamten Universum zugrundeliegende Prinzip ist ausgewogener gegenseitiger Dienst. Wenn die ganze Welt ZUERST ihren Dienst gibt, anstatt zuerst zu nehmen, wird es keine Kriege zwischen Völkern oder jedweden anderen Gegensatzpaaren wie Kapital und Arbeit, Käufer und Verkäufer, Mann und Frau, Regierung und Volk mehr geben. Wenn z.B. ein Produzent Wohlstand anstrebt, muss er zunächst Wohlstand geben, in dem er in seine Fabriken geht und darauf achtet, dass jene die für seinen Reichtum arbeiten, selbst wohlhabend gemacht werden. So arbeitet das Gesetz des gleichwertigen Austausches“.

Das ist Vernunft, das ist LOGOS.

Es mutet utopisch an und doch ist es banal. Würde eine kritische Masse von (geistig) Auferstandenen diese Zusammenhänge erkennen und die Manipulation durch Medien, Religion und Politik hinter sich lassen, könnte das Paradies auf Erden entstehen. Rufen wir uns den Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ernst Winkler nochmals in Erinnerung:

Die Grundlage jeder menschlichen Beziehung, also auch jeder menschlichen Gemeinschaft, ist der Leistungsaustausch im weitesten Sinn des Wortes. Jeder Mensch ist mit seinen wirtschaftlichen und kulturellen, mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen auf die Hilfe und Ergänzung durch die Mitmenschen angewiesen und erhält sie auch als Gegenleistung für die Hilfe und Ergänzung, die er selbst den anderen gewährt.“

Die Nag Hammadi Schriften können als Gesamtkonzept nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie sind richtig verstanden der Leitfaden, um den aus Narzissten und Egozentrikern bestehenden Führern der Völker den Spiegel vorzuhalten. Der geübte Leser erhält einen Einblick zur Unterscheidung zwischen Wissenden (Urchristen) und Glaubenden (Unwissende). Die Wissenden gerieten in Vergessenheit, weil sie gnadenlos verfolgt und in der Folge ermordet wurden und deren Schriften fielen zum größten Teil der Heräsie zum Opfer. Die Glaubenden hingegen bauten ihre Macht aus, versanken selbst in Unwissenheit, in den „geistigen Tod“. Jesus von Nazareth, den man gegen seinen Willen den Christus getauft hat, lehrte auch ein neues Gottesbild orientiert an der Natur der Dinge. Dieses Bild haben auch die fernöstlichen Lehrer nur teilweise verstanden. Wenn der Dalai Lama konstatiert, dass der Sinn des Lebens darin bestünde, durch Enthaltsamkeit und Askese nach Seelenfrieden zu streben, dann kann man ihm nur entgegen, dass der Seelenfrieden eine Selbstverständlichkeit ist, wenn die äußeren Rahmenbedingungen es mit der Rückkehr zu den universalen Gesetzen zulassen. Alles andere ist Sklaventum. Nicht von ungefähr vermutete der kürzlich verstorbene Publizist und Journalist Peter Scholl-Latour, dass der aktuelle Dalai Lama alles andere als ein gläubiger Ur-Buddhist sei: „Wer den Buddhismus als Märchen unserer Tage, als verwirklichten Traum von Shangri-La erleben will, der begebe sich nicht nach Dharamsala, dem Amtssitz des Dalai Lama auf indischem Boden, wo sich im Umkreis eines recht harmlosen Gott-Königs alle nur denkbaren Geheimdienste tummeln.“ (aus „Die Angst des weißen Mannes, 2009).

Es ging in diesem Teil nicht um die Darstellung der Schöpfungsvorstellungen von Jesus von Nazareth. Es sollte deutlich gemacht werden, dass die Religionen heutiger Prägung allesamt zunächst „gelöscht“ werden müssen, um den Kern der Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen freizulegen. Hierzu war es erforderlich, anhand des Ur-Christentums aufzuzeigen, dass die darauf aufgebaute Religion des paulinischen Christentums und deren späteren Abspaltungen nichts mit dem historischen genialen Sozialphilosophen Jesus von Nazareth gemein haben. Seine Thesen sind stringent und zeitlos, während die Religion der heutigen Christen ebenso menschenverachtend ist, wie die beiden anderen monotheistischen Unterdrückungsapparate und deren abgespaltenen Sekten.

Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel. Unbeschadet wird er nur überstanden werden, wenn die kosmischen Naturgesetze, die uns durch Manipulation aus dem Bewusstsein genommen wurden, wieder freigelegt werden können und damit das korrupte und von Gier zerfressene System abgelöst ist. Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom „Einzelnen“ zu einem globalen Netzwerk zu gelangen, das für den Einzelnen eine dezentrale Lebensform, orientiert an seinen natürlichen Eigenschaften, bereit hält. Wie Jesus im Logien 23 deutlich macht:

„Ich werde euch auswählen, einen aus tausend und zwei aus zehntausend. Und sie werden als ein Einziger dastehen“.

Eine neue glanzvolle Epoche menschlicher Entwicklung kann deshalb nur durch eine radikale Neudefinition unserer wichtigsten zwischenmenschlichen Beziehung, der arbeitsteiligen Wirtschaft, beginnen, um damit den Weg frei zu machen für die „Auferstehung von den geistig Toten“. Ein hierzu gehörendes, weitgehend widerspruchsfreies Konzept einer zinslosen Wirtschaft, soll im folgenden Teil 5 besprochen werden.

Anmerkungen

1          http://www.glauben-und-wissen.de/M18.htm

2          https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pfungsgeschichte_(Priesterschrift

1          0          http://geeepoint.de/natuerliche-wirtschaftsordnung-wirtschaftliche-und-soziale-auswirkungen/#.WBi3nvRuZjM

3          http://ben.design/blog/fraktale-in-der-natur

4          http://paulbourke.net/fractals/googleearth/#egypt

5          https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_von_den_anvertrauten_Talenten

6          https://de.wikipedia.org/wiki/Do_ut_des

7          http://www.walter-russell.de/de/WalterRussell.php

8          https://de.wikipedia.org/wiki/Feindesliebe#Altertum_und_Antike

9          http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/1_e.htm

62 Kommentare zu Die Geißel religiöser Manipulation

  1. An den Autoren Hubi Stendahl:

    Bitte aus den Teilen 1, 2, 3 und diesem hier (und noch eventuell weiteren folgenden?) ein Buch verfassen – das wäre großartig!

  2. „Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel und überstehen ihn nur unbeschadet, wenn wir die kosmischen Gesetze freilegen und das von Gier zerfressende System ablösen.“

    Die kosmischen Gesetze sind laut Tabula smaragdina:

    Das „All“ ist geistiger Natur. Dessen Struktur wird nun in sieben „Prinzipien“ näher erläutert:

    Das Prinzip der Geistigkeit: „Das All ist Geist; das Universum ist geistig.“

    Das Prinzip der Analogie (Entsprechung): „Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper“. Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprächen demnach denen im Individuum (Mikrokosmos) – die äußeren Verhältnisse spiegelten sich im Menschen und umgekehrt. Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirkten sich folglich auch auf die Gesamtheit aus.

    as Prinzip der Schwingung: „Nichts ruht; alles ist in Bewegung; alles schwingt.

    Das Prinzip der Polarität: „Alles ist zweifach, alles ist polar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur in ihrer Ausprägung verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden.“

    Das Prinzip des Rhythmus: „Alles fließt – aus und ein (siehe 3.); alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.“

    Das Prinzip der Kausalität (Ursache und Wirkung): „Jede Ursache hat ihre Wirkung; jedes Phänomen hat seine Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz; es gibt viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.“

    Das Prinzip des Geschlechts: „Geschlecht ist in allem; alles trägt sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.“ (Quelle: Wiki)

    • Hallo @waltomax

      …………unterschreibe ich komplett. Auf dieser Basis haben sich in der Historie wegen Unverstand leider? Fehlentwicklungen ergeben, deren Korrektur anstehen. Vielleicht eine Entwicklung, die so wie sie geschah, notwendig war?

      • @Hubi: Die Fehlentwicklung liegt darin, anderen gegnüber einen Wissenvorsprung erreichen und bewahren zu wollen. Aber im Zeitalter des Internet wird der Abgleich von Wissen leichter und schneller. Warum ist das so wichtig?

        Entscheidend ist das Freilegen der kosmischen Gesetze und deren Einsicht für jedermann. Denn „die Wahrheit“ ist es, die den Ausgleich darstellt und ermöglicht.

        Ihre Feststellung, dass es dieser Freilegung bedarf und sich darauf stützend ein Paradigmenwechsel ergeben muss, wenn wir überleben wollen, ist ein geistiger Blattschuss.

        Leider wird dies sehr eifrig überlesen und von einigen Kommentatoren wortreich überdeckt.

  3. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben..
    …wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
    (Teil 1)
    (J.C.F. von Schiller (1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker)

    Veröffentlicht am 19. November 2016 von Hubi Stendahl in Im Blickpunkt
    Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel. Unbeschadet wird er nur überstanden werden, wenn die kosmischen Naturgesetze, die uns durch Manipulation aus dem Bewusstsein genommen wurden, wieder freigelegt werden können und damit das korrupte und von Gier zerfressene System abgelöst ist. Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom „Einzelnen“ zu einem globalen Netzwerk zu gelangen, das für den Einzelnen eine dezentrale Lebensform, orientiert an seinen natürlichen Eigenschaften, bereit hält. Wie Jesus im Logien 23 deutlich macht:
    ——————
    „Ich werde euch auswählen, einen aus tausend und zwei aus zehntausend. Und sie werden als ein Einziger dastehen“.——————

    @Hubi, ich möchte Ihnen meinen Respekt für Ihre Arbeit aussprechen. Ihr aufklärerisches Engagement und ihre ethische Interpretationen komplexer Zusammenhänge in der Gesellschaft, wirken sehr inspirierend und motivieren die Leser zugleich, sich selbst auf die eigene Suche nach essentiell wichtigen Antworten unserer Epoche zu begeben.

    Nichtdestotrotz verfolge ich auf der Suche nach den primären Ursachen des Destruktiven in der menschlichen Zivilisation, einen völlig anderen Ansatz – und versuche dabei „das Phänomen des Bösen“ aus einer ganz anderen Perspektive zu analysieren.
    Der historische, religiös-spirituelle Ansatz, hat in dem Kontext sicher auch seine volle Berechtigung. Diese Betrachtung hilft vermutlich, die Ursachenforschung nach dem „Bösen“ in der Welt aus einer idealistischen Perspektive zu betrachten.
    Problem dabei ist nur, wie das alte Sprichwort sagt: „Der Mensch ist gut – aber die Menschen sind schlecht“. Zumindest einige unter ihnen. Was dann? Wie sagte Schiller o. treffend:
    „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“
    Und Demetrius Degen ergänzt:
    „Was nützt ein Friedensappell der Kirchen, wenn gleichzeitig die Gier in der Gesellschaft gefördert wird? Ist denn nicht Gier die Ursache von Krieg?
    (© Demetrius Degen (*1948), Schriftsteller)

    Eben. Es ist wie mit der Liebe und der Ehe: Liebe ist etwas Ideelles – und die Ehe etwas Reelles. Und NIE verwechselt man ungestraft das Ideale mit dem Realen!
    Man kann die Wirkungen dieser Universalgesetze praktisch jeden Tag live beobachten.

    Veröffentlicht am 19. November 2016 von Hubi Stendahl in Im Blickpunkt
    Wir stehen vor einem epochalen Paradigmenwechsel und überstehen ihn nur unbeschadet, wenn wir die kosmischen Gesetze freilegen und das von Gier zerfressende System ablösen..

    Und exakt an diesem Punkt kommen wir zum Kern des Problems!
    Es hieß nämlich noch vor weit über 2.000 Jahren:
    Epikur (sinngemäß):
    „Wem genug immer noch zu wenig ist, der ist verflucht, dem ist nichts genug..“
    Epikur griechischer Philosoph (341 – 270 v.Chr.)

    Sucht man wirklich nach den „letzten Antworten“ auf die Fragen nach den Ursachen des Zerstörerischen in der Welt, so fällt EINE krude Charaktereigenschaft bestimmter Menschen (Gruppen) immer und immer wieder extrem auf: die maßlose, krankhafte GIER!
    „Gier ist die Sucht der Unglücklichen.“
    (©Almut Adler)
    (*1951) deutsche Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin

    In der Tat: die von der GIER zerfressene Menschen, sind die unglücklichsten (aber zugleich auch die gefährlichsten) Individuen auf diesem Planeten!
    NUR die Hardcore-Psychopathen sind, bedingt durch eine ganz spezifische Gehirnanomalie, in der Regel von der Geburt an dazu verdammt, permanent und krankhaft GIERIG zu sein – und zwar ihr Leben lang! Das ist (wie) ein Fluch – und in ihrem Wahn durch maßlose GIER angetrieben, zerstören Psychopathen instinktiv ALLES Menschliche, was ihnen in den Weg kommt! Wie „Raubtiere in menschlicher Gestalt“, wie Prof.Dr. Robert D. Hare diese seltsame „Spezies“ mitten unter uns, in seinem Werk „Gewissenlos –Psychopathen unter uns“ – bezeichnete.
    http://www.translibri.com/pdf/Gewissenlos_Leseprobe.pdf

    In diesem Video unten wird das zerstörerische Wirken, die vielen Massenmorde, Massen- Manipulationen, Lügen und maßlose Bereicherung der Psychopathen in unserer Gesellschaft – alles auf Kosten der großen Mehrheit friedlicher, psychisch gesunder Menschen– sehr eindringlich präsentiert:

    Psychopathen zerstören unsere Welt. Politische Ponerologie
    Veröffentlicht am 27.07.2016
    Die Schäden und die Zerstörung, die durch Psychopathen in Machtpositionen verursacht werden, sind mittlerweile überall spürbar. Dieses weltweite Problem verschlimmert sich mit jedem Tag, während die totalitären Launen der arteigenen Räuber in der Menschheit das Leben für normale menschliche Wesen immer unerträglicher macht.

    —————
    Hier meine Analyse (vom 1. November 2015 ) zum Thema :
    „Krankhafte GIER“
    – und welche präventiven Gegenmaßnahmen helfen können, dieser ältesten Geißel der Menschheit ihre zerstörerische Wirkung in der Gesellschaft zu nehmen.
    • Die exzessive GIER der Psychopathen bedroht unsere Welt!
    • Wem genug immer noch zu wenig ist…!?
    Die pathologisch-bedingte, exzessive GIER der Hardcore-Psychopathen nach immer mehr MACHT, GELD und totaler KONTROLLE über die übrige Weltbevölkerung…..ist die aktuell GRÖSSTE Gefahr für den Weltfrieden und den Fortbestand der Menschheit – insgesamt!
    Die Hardcore-Psychopathen sind aufgrund ihrer angeborenen Gehirnanomalie, die sich im realen Leben als „Dissoziale Persönlichkeitsstörung“ (Psychopathie) manifestiert, in der Tat quasi „verflucht“ – und handeln zwanghaft gierig, gewissenlos, völlig skrupellos – und ohne jede Verantwortung für ihre soziale Umgebung! Andere (empathiefähige, psychisch gesunde) Menschen, sind aus der Perspektive der Psychopathen „nur Beute/Opfer“, die es auszubeuten und zu manipulieren gilt – ähnlich wie ein Raubtier sich in der freien Natur verhält. Problem ist nur, dass diese „Raubtiere in menschlicher Gestalt*) (*Anm. nach Prof.Dr. Robert D. Hare) praktisch zwanghaft nach jeder Art Macht streben – und in der Regel (da völlig skrupellos und ohne Gewissen) – die angestrebten Machtpositionen auch viel schnell erreichen (erschleichen, ergaunern – z.B. durch Mobbing, Lügen..sogar Ermordung ihrer empathiefähigen „Kollegen“ etc..), als z.B. ihre psychisch gesunden „Konkurrenten“ – die empathifähigen Menschen.

    Einmal „ganz oben“ angekommen, beginnen Psychopathen umgehend mit skrupellosem Machtmissbrauch – ausschließlich zum eigenen Nutzen – und eventuell im Sinne des eigenen Psychopathen -Machtnetzwerks.
    Auch die aktuelle NASA-Studie (s.u.) zum hiesigen Thema bestätigt die obige, „alte Weisheit“ von Epikur über die grenzenlose (in der Regel psychopathische) GIER einer kleinen, pervertierten Macht-„Elite“ nach permanenter und skrupelloser Ausbeutung aller (noch) vorhandenen Natur- Ressourcen ( z.B. die Ausbeutung unterdrückter/kontrollierter Menschen bzw. ihrer Arbeitsleistung) – und insbesondere die unersättliche GIER nach weiteren, materiellen Reichtümern. Natürlich alles das auf Kosten – und zum Nachteil der großen Mehrheit der übrigen Weltbevölkerung.

    Und so schließt sich der Kreis immer wieder in der bisherigen, katastrophalen Menschheitsgeschichte:
    Hier:

    „Studie der NASA: Die Menschheit ist am Ende
    Alle Modelle, die die NASA-Forscher durchspielten, prophezeien den Untergang der Zivilisation. Berücksichtigt wurden Faktoren wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Bevölkerungswachstum…
    Fünf Faktoren wirken fatal zusammen
    Fünf Risiko-Faktoren für den Kollaps der menschlichen Zivilisation haben der Mathematiker Safa Motesharrei und sein Team ausgemacht. Die Analyse der Entwicklung von Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch gibt Rückschlüsse auf die Stabilität unseres Wohlstandes.

    Wenn diese fünf Faktoren so zusammenwirken, dass zwei bestimmte Entwicklungen einsetzen, ist der Kollaps unausweichlich. Diese beiden Entwicklungen sehen die Forscher als bereits eingetreten an: die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und den armen Rest. Beim Untergang aller großen Hochkulturen in den letzten fünftausend Jahren haben diese beiden Dynamiken eine zentrale Rolle gespielt…..

    Letztes Jahr nutzte der Mensch mehr Ressourcen als auf der Erde nachwachsen. Auch die Ungleichverteilung der vorhandenen natürlichen Güter nimmt weltweit zu. „Der angehäufte Überfluss ist in der Gesellschaft nicht gleich verteilt und wird stattdessen von einer Elite kontrolliert. Der Großteil der Menschen, der den Wohlstand produziert, bekommt nur den Bruchteil von dem, was die Elite bekommt“, heißt es in der Studie, wobei mit Elite die westlichen Industriestaaten gemeint sind.
    http://www.n24.de/…/d/44558…/die-menschheit-ist-am-ende.html
    Zitat Ende

    Fortsetzung s. Teil 2..

    Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/

    Daryl

    • Hallo @daryl

      Soweit liegen wir gar nicht auseinander. Warum sollte ein Entfernen der Selbstsüchtigen nicht verbunden werden können, mit der Herstellung einer natürlichen Ordnung, die sich an den natürlichen Vorgängen orientiert? Die dann eine führende Position solcher Subjekte aufgrund des Erwachens gar nicht mehr zuließe?

      • @hubi stendahl & @daryl

        Zunächst meinen herzlichen Dank an Hubi Stendahl für seinen gelungenen Versuch einer lesbaren Problemkompilation zum Hauptstrang ‚Kulturreligion/ Religionssoziologie‘.

        Um dies zu schreiben sind vorher meterweise Literatur zu sichten und zu bewerten, das ist normal und lobenswert, ist auch Ausdruck des Respekts vor der Arbeit anderer Menschen und wird durch erweitertes Verstehenkönnen reichlich belohnt, wenn keine Institutionen dazwischen grätschen.

        Dieses Verstehen/ Deuten und Bewerten kann sehr fruchtbar und anregend sein, wenn es zum Dialog dann auch noch offen bleibt und Probleme nicht personalisiert ausgetragen werden können (ein hoher aber sehr wichtiger Anspruch).

        Schon die erste Anmerkung von Forist WaltoMax mit dem Hinweis auf einen alten, sehr beliebten Topoi ‚Wie oben so unten,…‘ verbindet sich ja mit einer Haupt-/ oder Kardinalfrage (hat nichts direkt mit Kirche/ Staatshierarchie zu tun, sondern ist eine Frage mit sehr vielen weiteren Fragen im Schlepptau):

        Ist die Welt eigentlich nur für mich/ uns (scheinbar/ erscheinungsweise) gespalten (Materie-Geist, Gut-Böse, Licht-Finsternis, Dumpf-Weise) oder ist sie ontologisch-diastasisch, also als doppelte oder mehrfache ‚Weltmanigfaltigkeit‘ schon vor unserer Erkenntnisbemühung entweder total, oder aber zeitweise, als solche ‚gegeben‘, bzw. aus einem größeren, den Menschen mit umfassenden Geschehen heraus zu betrachten/ mutmaßen?

        Zu jedem Wort lässt sich leicht ein halber Buchregalmeter zuordnen, aber darum geht es ja nicht, sondern um die möglichen Antworten und um ein Verfahren, zu diesen Antworten zu kommen und sich dabei auszutauschen.

        So gab es etwa die persische Staatsreligion (Staatskultus), die sich zeitgleich mit der Entstehung einer abstraktiven Schrift entwickelt hatte und die zur Aufgabe hatte, ein großes Staatsgebiet relativ einheitlich zu verwalten. Gegenüber rein mündlich-rituellen Kulturen eröffnete die Schrift weitere Abstraktions- und Zuordnungsebenen. Die Folgegeneration konnte dann doppelt, epigenetisch und kulturell auf die Ahnenkultur aufbauen und diese weiter ausformen.

        Jan Assmanns Arbeiten haben dieses Gebiet der, miteinander eng verflochtenen, Entstehungsbedingungen von Ritus und Machtausübung, in den letzten Jahren im Deutschen Sprachraum sehr popularisiert und aus dem Spezialdiskurs herausgeholt.

        Aber wenn dies nicht nur wiedererzählt, sondern weiter durchdacht wird, wie Sie es ja hier tun, dann zeigt sich, dass etwa die manichäisch-gnostische Aufspaltung in eine lichte und eine gefallene Welt eben auch verschiedenst interpretiert werden kann, auch heute noch weiter erschlossen werden kann und werden sollte. –

        Geht man etwa vom späten Kant aus, der mit seinem Mitgegner Swedenborg (Geisterseher) schließlich Frieden geschlossen hatte, dann ist die ‚Übersterblichkeit des Menschen‘ auch auf das Problem des Bösen neu anzuwenden. Ich kürze radikal ab und frage dann weiter nach der ‚Natur des Bösen‘.

        Kann Böses/ das/ die Bösen (Geister/ Wesen) alleine existieren als ein echtes, ontologisch wesenhaftes, vom Ganzen der Schöpfung abgetrenntes ‚Etwas‘ oder ist es ’nur‘ eine zeitweilige Eigenschaft, ein Durchgangsatribut, vergleichbar mit der pubertären Renitenz, die kulturell und individuell sehr verscheiden, bis garnicht und bis lebenslang beschreibbar/ vorfindbar ist?

        Bei der Zuordnung ist es immer die Gretchenfrage, ja wo ist die Dummheit, Boshaftigkeit, wo ist der Neid oder Ehrgeiz, in den anderen, nur dort?

        Ist es in den anderen und dann noch als bloßer Gehirndysfunktionalismus zu verstehen?

        Da ist dann regelmäßig zu bedenken, dass selbst die einfachsten Vorgänge für die Neurologie noch völlig unverstandene Prozesse sind, etwa die reelle Funktion (nicht deren Konstatierung) der willkürlich-persönlichen Erinnerung, telepathische Fähigkeiten, die embryonale Entfaltung der Zellneuronen zu Gehirnen, nicht nur deren teilbestimmbare physiologischen Funktionen (Zuordnung zu Bearbeitungsbereichen). Die Nobelpreisträger weisen nicht umsonst darauf hin, dass es noch kein echtes Konzept für den Gesamtvorgang der sog. ‚ästhetisch-transzendentalen Apperzeption‘ gibt.

        Es gibt viele konkurrierende Thesen, die allesamt in Spekulationen enden und es gibt die eigenen, transsubjektiven Erfahrungen von ‚Wissen und Glauben‘, wiederum diastasisch als Doppelung gegeben, also für jeden Menschen auffindbar, wenn er darauf aufmerksam wird/ gemacht wird.

        Nochmal zurück zum Bösen. Der andere Gehirnerkrankte oder ich, der Gehirnerkrankte? Zugegeben, die zweite Fassung ist unangenehm, die erste wird sofort angenommen, klar.

        Was wäre denn, wenn böses Verhalten eine Art Durchgangsstadium von Jedermensch wäre, vielfach wiederholt und in soziale Erfahrungsräume eingebettet?

        Die natürliche Ordnung ist jedenfalls von der menschlichen, nichtnatürlichen Kulturordnung sorgsam zu unterscheiden (Scheler et al.), etwa wie es der kritische Kant tat, um die beiden Diastasen ‚Vernunft und Natur‘ dann wieder zusammenzubringen.

        Mit dieser Grundlage lässt sich auch nach einer ‚natürlichen Ordnung‘ (Synthese von Natur und Vernunft) fahnden, so wie es alle Generationen vor uns, seit der Jungsteinzeit, getan haben. Einzelne mit der Zuschreibung, also dem gesellschaftlichen, Etikett ’schwarzes Schaf‘ zu bezeichnen, ist oft unumgänglich, aber manchmal noch Teil des Problems, nicht der Lösung. –

        Renitenz kann sich durch Entwicklung im Sozialen auch wieder auflösen, oft sehr langsam usw… Und Zuschreibungen sind auch nicht sinnlos, wenn sie maßvoll und immer wieder revidierend angenommen werden um andere Teilnehmer erstmals zu schützen.

        Das in aller Kürze zu dem hier geführten spannenden Thema.

        Wäre es möglich die Teile 1-3 auch im Detail kommentieren zu können?

  4. Wie aus dem Thomas-Evangelium ersichtlich, hat auch Jesus aus der Quelle der Tabula smaragdina geschöpft.

    Der europäische Adel ebenfalls, während man das katholische Christentum als Volksreligion etablierte. Später durch Luther noch weiter abgewandet.

    Die technische Anwendung der kosmischen Gesetze nach der Tab. smaragdina gelang Viktor Schauberger.

    Diese wird, wenn die Zeit reif ist, die Gesetze in das breite Bewusstsein rücken und in ihrer Universalität beweisen.

    • @waltomax

      Ja, Jesus dürfte aus den damals bereits bekannten Naturgesetzen geschöpft haben. Sein großer Verdienst ist die Tatsache, dass er daraus ein Lebenskonzept entwickeln konnte, dass Natur und Kultur widerspruchsfrei erklärt. Aufgrund der Artikellänge habe ich mich mit der Kultur beschäftigt und daraus ein Finanzkonzept abgeleitet. Ebenso spannend ist seine Vorstellung von Natur, die die Quantenphysik gerade beginnt zu bestätigen. Aber dafür gab es auch parallele Denker, die bis in die indischen Veden zurückgehen, aus dem Buddha gespeist wurde.

      Über die Jahre habe ich stets Zweifel gehabt, ob es eine solch geniale Persönlichkeit wie Jesus überhaupt gegeben haben könnte, die mit 30 bereits das Zeitliche segnete. Kann man mit angenommen höchster Genialität oder sagen wir mit dem Götterfunken ausgestattet, solch eine Konstruktion in 3 jähriger Wirkung zusammenstellen? Immerhin gibt es bis heute keine direkten Beweise seiner Existenz. Aber eigentlich ist es wurscht; es steht geschrieben, also ist es. Eine Gruppe die als Tarnnamen „Josua“ nutzte, oder eine Einzelperson, es spielt keine Rolle.

      Von Viktor Schauberger benutze ich übrigens einen Wasserwirbler, für Kaffee und Dusche.

      • @Hubi: Wir sind auf der Basis der Gesetze des Kosmos entstanden und verkörpern diese gerdezu. Warum soll das kosmische Sein sich nicht im Bewusstsein eines besonderen Menschen wie Jesus widerspiegeln, als Ausdruck der Identität allen Seins mit sich selber? Zugegeben, eine recht holographische Sicht.

        Solch eine „kosmische Seinsidentität“ kann ja auch im Buddha aufgetreten sein.

        Es hat sie wohl immer schon gegeben.

      • hubi stendahl // 20. November 2016 um 10:53 //

        @waltomax

        „Zitat:
        „Warum soll das kosmische Sein sich nicht im Bewusstsein eines besonderen Menschen wie Jesus widerspiegeln,…..“

        Genau an dieser Schnittstelle verlassen wir den Pfad der Nutzung ALLER uns zur Verfügung stehenden Mittel und verlassen uns auf Mystik und MythoLOGIE. Natürlich wird es manchmal nicht anders gehen.

        Aber es ist halt interessant darüber nachzudenken, warum gerade die über Jahrtausende bekannt gebliebenen Protagonisten, Moses, Hermes, Jesus und Buddha keinerlei eigene schriftliche Zeugnisse hinterlassen haben. Wobei die bekannten ersten Hermes -Fassungen in arabischer Schrift Abschriften von nicht datierbaren Originalen sind. (Ursprung vielleicht um 300 – 500 v.Chr.?). Man braucht wieder seinen Verstand um wenigstens eine wahrscheinliche Jahreszahl zu ermitteln.

        Orientiert an der Entwicklung in Griechenland könnte die obige Zahl zumindest eine spekulative Grundlage haben. Annahmen, dass diese Schriften noch früher entstanden und heute als Original in der Gizeh Pyramide mitsamt Leichnam lagern, sind Mythen. Es gibt schlussendlich überraschende Parallelen zu den Veden, aus denen sich ja auch Buddha, gewissermaßen als Abspaltung gespeist hat.

        Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, es hätte ein Zeitalter gegeben, in dem der Mensch einen höheren Status erreicht hatte als heute. Geht die Entwicklung möglicherweise in AUF- und AB -Zyklen?

      • @waltomax – 19. November 2016 um 23:26

        „Solch eine „kosmische Seinsidentität“ kann ja auch im Buddha
        aufgetreten sein.“

        In den östlichen Traditionen weiß man um die Lehre des Trikaya=Drei Körper.
        Diese bildet ein Bodhisattva im Zuge seiner Entwicklung zum Buddha aus.

        Diese „Drei-Körper-Lehre“ kennt die „Geheimnisse“ um Ätherleiber und
        Astralleiber. Ich denke, Ihnen, werter @waltomax ist diese Lehre auch bekannt.

        Diese (Äther- und Astralleib), bleiben bei hohen Eingeweihten nach dem
        Tode erhalten und können auch vervielfältigt werden, um sie anderen
        Menschen einzuweben, die in zukünftigen Zeiten besondere Aufgaben zu
        erfüllen haben.

        “Nach diesem Prinzip wurden von Manu, dem Führer des atlantischen Sonnenorakel,
        die Ätherleiber die sieben größten Weisen der atlantischen Orakel aufbewahrt und
        später auf die sieben heiligen Rishis übertragen, die die urindische Kultur begründen
        sollten. „Nur der Ätherleib des großen Eingeweihten des Christus-Orakels wurde in
        gewisser Beziehung verschieden behandelt von diesen andern.“

        – Rudolf Steiner GA 109, S. 13

      • @Hubi und Zitrone:

        Die sog. geometrische Inversion könnte eine mathematische Metapher für die Spiegelung der inneren Unendlichkeit als äußere Unendlichkeit und umgekehrt darstellen. Was man braucht, das ist eine Phasengrenze in der Gestalt eines Kreises oder einer Kugel, die einen Innenraum vom Außenraum abgrenzt. Der kosmische Außenraum wird als Makrokosmos im den Innenraum des Mikrokosmos gespiegelt und umgekehrt. Da könnte sich der Kosmos in einem Menschen erkennen und umgekehrt.

        Ich mache mir gerade den Spaß, Elektronen-Orbitale als Inversion des Atomkernes aufzufassen und umgekehrt. Und das auf dem Rechner darzustellen.

      • Ergänzung:

        Die geometrische Inversion wendet an:

        Wie oben, so unten, wie innen, so außen

  5. Fortsetzung….
    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben..
    …wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. (Teil 2)
    (K.F.Schiller)

    Der bekannte, französische Moralist und Essayist Joseph Joubert (1754 – 1824), soll zum Thema Gier folgendes gesagt haben:

    „Der Wunsch, das Lebensnotwendige zu besitzen, hat noch keinen Menschen zu Fall gebracht, wohl aber der Wunsch nach Dingen, die er nicht wirklich braucht. Keinem Volk wurde das Verlangen nach Getreide, Obst, reiner Luft, klarem Wasser, vollkommener Kunst oder schöner Frauen/Männer zum Verderben, sondern die Gier nach Gold, Schätzen, Sklaven, Macht unverdientem Ruhm und der Hang zu grundloser Überheblichkeit“..

    ———————————–
    Alles das ist gut und schön! Aber diese Erkenntnisse alleine (und insbesondere die o.g., in der Tat sehr besorgniserregende NASA-Studie) bringen keinen, wirklich praktischen Nutzen für die Welt, weil darin doch „nur“ weiterhin die Folgen (Wirkungen, wie z.B. in diesem Fall die Gier) beschrieben werden – und eben NICHT die primäre Ursache dieser zahlreichen Missstände!
    In diesem Kontext werden sogar in der Regel die Ursache und die Wirkungen sogar verwechselt – (mutwillig oder nicht) – und dieser Umstand erst bringt die eigentlich Katastrophe mit sich, weil damit eben immer wieder nur an den Symptomen herumgedoktert wird.

    Nichts ändert sich wirklich zum Besseren – die Menschheitsgeschichte ist voll mit Zeugnissen der Katastrophen, die exakt durch diese Naivität/Nachlässigkeit, erst möglich wurden! Ein Armutszeugnis zugleich auch für unsere heutige, sog. „intellektuelle Schicht“, die offenbar (bis auf wenige, ehrenwerte Ausnahmen) offensichtlich immer noch NICHT in der Lage zu sein scheint, zwischen Ursache und Wirkung im sozialen Gefüge – korrekt zu differenzieren!

    Mit ihren meist hochtrabenden, pseudointellektuellen „Werken“ und „Abhandlungen“, huldigen sie mit ihren verbalen Spiegelfechtereien doch nur dem „Mond im See“ – und vermeiden tunlichst, nach den primären Ursachen des Makrosozialen-Bösen in der Gesellschaft etwas tiefer nachzudenken. Und genau DAS aber wär(Ist) die Aufgabe der sog. „Sozialwissenschaftler“, der Mainstream-Journalisten, diversen „Philosophen“, Künstler etc.. Bis auf wenige Ausnahmen, wie gesagt, kann man diese Nichtsnutze fast ALLE vergessen, weil sie alle offensichtlich „zu opportunistisch“ sind! (Jämmerliche Mitläufer im pathokratischen System der jeweiligen Macht-Eliten – namentlich der Hardcore-Psychopathen!!)
    Wie heißt es schon so treffend:
    „Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm..“
    Denn: die überwältigende Mehrheit der Weltbevölkerung IST empathiefähig, psychisch gesund, friedliebend – und eben NICHT ungesund (übermäßig) gierig!
    Ganz im Gegenteil: die meisten Menschen teilen gerne (sind soziale Wesen) – und empfinden echte Freude dabei, ihren Mitmenschen in Not zu helfen – und insbesondere in friedlicher Koexistenz mit anderen Menschen und ihrer Umwelt, zu leben!
    Die, durch ihre angeborene Gehirnanomalie schwergestörten Psychopathen dagegen, diese gestörten Individuen verachten buchstäblich ALLES Humane (Menschliche) – insbesondere Mitleid und Frieden unter den Menschen. Diese getarnten Raubtiere in menschlicher Gestalt sind die personifizierte GIER – und sie handeln zwanghaft zerstörerisch. Exzessive GIER nach immer mehr MACHT und Kontrolle über andere Menschen, Krieg, Massenmord, Intrigen, Mobbing, Massenmanipulation etc., das sind quasi DIE „Rahmenbedingungen“, die von Psychopathen quasi „kreiert“ wuden – um explizit FÜR Psychopathen eine „lebenswerte“ Realität zu konstruieren.

    Genauso versuchen diese pathologische Irren, indem sie z.B. aktuell instrumentalisierte Flüchtlingsströme Richtung Europa lenken, blutiges Chaos und soziale Unruhen in Europa zu provozieren; durch Finanzkrisen versuchen sie Menschen abhängig(er) zu machen; Kriegs –und Existenzängste zu schüren um die Massen leichter zu kontrollieren..etc., und somit die psychisch gesunde Mehrheit friedlicher Menschen, bzw. die Menschheit insgesamt, in die nächste (globale) Katastrophe zu zwingen!
    Daher:
    • med. Psychopathen-Tests für ALLE Personen in wichtigen Machtpositionen in der Welt (mit z.B. PET und fMRT-Hirn-Computertomographie)
    • Die so enttarnten Psychopathen sofort entmachten –und in die med. Fachtherapie schicken!
    • Die nun freien Machtpositionen umgehend mit empathiefähigen, psychisch gesunden Menschen neu besetzen!
    • Und ERST DANN die vorhandenen Machstrukturen neu ordnen (optimieren) – und NICHT umgekehrt!

    Ich muss mich fast schon „fremdschämen“, dass all` die hochdekorierten und hochbezahlten „Intellektuellen“ diese, eigentlich simple Zusammenhänge bisher offenbar NICHT erkannt haben – und stattdessen permanent nur an der Symptomatik des Destruktiven in der Gesellschaft herumdoktern – offenbar fortgesetzt und ohne Sinn und Verstand!
    Denn die „Psychopathen-Theorie“ ist eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt (und bisher in KEINEM Punkt widerlegt!) – und ich bin nicht der einzige, der die brisante Problematik mit getarnten Psychopathen in den Machtstrukturen in der Gesellschaft – immer wieder ohne Tabus in der Öffentlichkeit publiziert.
    Es ist Zeit für einen Neubeginn! Ich weiß, dass wir das FRIEDLICH schaffen können!
    „Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere.. „(Erich Fromm)
    Daryl
    https://web.facebook.com/329397370520953/photos/pb.329397370520953.-2207520000.1479550736./796057917188227/?type=3&theater&_rdr
    —————————-
    Siehe dazu auch „Sott.net“:

    Der Psychopath – Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen
    Quantum Future Group
    Sott.net Mo, 22 Dez 2008 09:07 UTC
    Kommentar: Dies ist eine Artikelserie über ein spezielles Forschungsgebiet der Quantum Future Group: Psychopathie. Am Ende des Artikels wird die Linksammlung zu den anderen Artikeln der Serie gegeben.
    Aus dem Artikel Are You Married to a Psychopath?:
    Sie begehren nicht nur Besitz und Macht, sondern haben eine besondere Freude daran, den Besitz von Anderen in Beschlag zu nehmen. Was sie stehlen, erschwindeln und erzwingen können, sind Früchte, die viel süßer sind als diejenigen, die sie durch ehrliche Arbeit erlangen.
    Und nachdem sie einmal eine Quelle bestmöglich ausgepresst haben, wenden sie sich jemand anderem zu, den sie ausnutzen, ausbluten und danach wegwerfen können; ihr Vergnügen am Unglück Anderer ist unstillbar. Leute werden als Mittel zum Zweck verwendet; diese haben sich unterzuordnen und müssen erniedrigt werden, damit der Antisoziale sich bestätigen kann…

    Die Ursachen dieser soziopathischen Störung konnten durch Nachforschungen auf wenige Faktoren eingegrenzt werden. Einer der Hauptgründe des soziopathischen Verhaltens glaubt man in neurologischen Abnormitäten, hauptsächlich im frontalen Hirnlappen, erkannt zu haben. Diesem Bereich wird auch konditionierte Angst zugeschrieben. Die abnormale Anatomie bzw. chemische Aktivität in diesem Bereich kann durch abnormales Wachstum (möglicherweise genetisch bedingt), Hirnschäden oder Verletzungen entstehen. Diese Theorie wird durch viele Untersuchungen mittels PET (Positron Emission Tomography) bestätigt, die die metabolischen Aktivitäten der Neuronen im Gehirn visuell aufzeigt. [siehe Sabbatini 1998]
    Von der Amygdala – zwei kleine mandelförmige Regionen im Gehirn – ist seit langem bekannt, dass sie Aggressionen, Sexualität und Skrupellosigkeit beeinflusst. Seit Kurzem weiß man auch, dass sie auch beeinflusst, wie Menschen die Empfindungen Anderer interpretieren. Subtile Verletzungen der Amygdala könnten viele der Charakteristiken der Psychopathen erklären, auch die Schwierigkeit, emotional an sie heranzukommen. Es ist möglich, dass sie ganz einfach die Emotionen Anderer nicht erkennen können.
    Wendy Koenigsmann schreibt:
    Der Psychopath ist ein Manipulator, welcher genau weiß, wie wir ticken, wie man manipuliert und wie man unsere Gefühle beeinflusst. …
    https://de.sott.net/article/1021-Der-Psychopath-Teil-4-Wie-Psychopathen-die-Welt-sehen

    ——————–
    „So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier“.
    Buddha
    (560 – 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

    „Wer Gier mit Liebe verwechselt, bekommt stets schlechte Ware für viel Lehrgeld“.
    © Clemens Scharf (*1961), Philosoph und Schriftsteller

    Weitere Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/

    Daryl

    • @Zitrone & @WaltoMax

      Rudolf Joseph Lorenz Steiner hat viel kompiliert (lesen Sie C.G. Harrison und vergleichen dann die 30 Jahre später erschienene Geheimwissenschaft im Umriss) und sich an eigenen Synthesen versucht, die allerdings dann in der sozialen Form eines Jahrhundertwende Lebensreformers/ Propheten eine geschlossene Glaubensgemeinschaft ab 1902 zur Folge hatte. Es würde den Rahmen sprengen auf H.P. Blavatski und ihre Theosophische Gesellschaft einzugehen. Dennoch sehe ich Steiners künstlerisch-intuitive Versuche nicht als wertlos an, sie dürfen nur nicht durch Kritiklosigkeit dazu gemacht werden. Seine leider nicht systematisierten Fragen zu einer doppelsinnig laufenden Zeit etwa, dazu (siehe 9783772519086) lassen sich mit ähnlichen Ansätzen von Hedwig Conrad-Martius ( https://www.amazon.de/Die-Zeit-Hedwig-Conrad-Martius/dp/B0000BH7FX )und neusten Arbeiten von Münsteraner Professoren und Doktoranden durchaus mit der Entwicklung der Grundlagenforschung und der Philosophie verbinden.

      Anstelle von Schauberger, er war nach eigenem Bekunden kein systematischer Forscher, sondern genialer Tüftler, würde ich Alexander Unzicker (9783446432147) empfehlen, der Einsteins Konzept einer damals noch flexibel gedachten Lichtgeschwindigkeit, 1911, ausgegraben hat und mit weiteren Forschungen vergleicht (Robert Henry Dicke,…).

      Viele lebensreformerische Ansätze Steiners stellen wertvolle Ergänzungen da und werden oft erst verspätet wissenschaftlich weiterbearbeitet (9783723505151) und dann durch andere Forschungen ‚teilbestätigt‘ was allerdings ideologiekritisch differenziert werden sollte.

      Steiners Zeitalterlehre ist hingegen mMn Kompilat seiner umfangreichen Lektüre.

      • “Dennoch sehe ich Steiners künstlerisch-intuitive Versuche nicht als wertlos an,
        sie dürfen nur nicht durch Kritiklosigkeit dazu gemacht werden.”

        Diese und andere Ihrer schwerverdaulichen Aussagen, könnten direkt aus
        einer der kritischen Ausgaben von Prof. C. stammen, der sich dazu
        aufmachte, mit seiner Schöpfung aus dem Nichts, gegen Rudolf Steiner
        eine Feldschlacht zu beginnen, um dem allgemeinen Umerziehungsprogramm
        der Amerikaner, ein Sonderprogramm für Anthroposophen anzuhängen,
        denn diesen soll Rudolf Steiner abgewöhnt/ausgetrieben werden.

        Herr Prof. C., agitiert sonderbarer Weise, aus einer Universität der Mormonen,
        mit Sitz in USA. Dummerweise steckt der Kopf vieler “Anthroposophen” in
        dicken Chemtrailwolken fest. Sie fallen reihenweise vor den dümmlich,
        diskreditierenden Aussagen dieses Herren, in Ohnmacht.

        Es scheint geradezu ein Bedürfnis im Prof. zu stecken, welches ihn dazu
        zwingt, ebenso wie Sie, werter Herr @Conrath, sich dahingehend zu äußern,
        Rudolf Steiner hätte bei anderen abgeschrieben.

        Die Götter mögen Ihnen, ob Ihrer „künstlerisch-intuitiven“ Versuche,
        gnädig sein…

      • Ergänzend:

        http://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2013/11/Zur-Kritischen-Ausgabe-von-Rudolf-Steiners-Werk-JG18_2013_01_Europaer.pdf

      • @Zitrone

        Meinen Zugang und meine kritische Sicht, die übrigens von vielen internen Kennern der Anthroposophie in Einzelgebieten geteilt wird, ich nenne nur einmal stellvertretend für viele Günter Röschert (wissenssoziologische Kritik als Insider), der diese Binnensicht und fehlende Kritik in der Gruppe beschreibt, habe ich mir schon redlich und über lange Zeiträume, selber erschlossen, davon dürfen Sie ausgehen, einschließlich der Lektüre von etwa 200, der über 300 GA-Bände, allerdings verteilt auf 24 Jahre.

        Und die historisch-kritische Ausgabe SKA, die Sie erwähnen https://www.frommann-holzboog.de/editionen/127 herausgegeben von Christian Clement, ist doch erst neueren Datums und wird von den Kennern der Materie geschätzt, auch von mir.

        Ich selber bin in/ seit den 70-iger Jahren Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft geworden, 1998 wieder ausgetreten, kann mir daher ein eigenes Urteil durchaus erlauben, auch durch eigene Praxis und sehr intensive, wertvolle Begegnungen.

        Vielleicht sind Sie ja noch jünger, aber prominente bis halbprominente, interne Kritiker gab es viele, von Andrej Belji, über Saul Bellow (Literaturnobelpreisträger) bis hin zu Josef Huber (Astral Marx) oder dem russischen Okkultisten Valentin Tomberg (1900 – 1973), den Steiner wegen seiner eigenen Hellsichtigkeit, Tomberg war noch ganz jung und selber ebenfalls telepathisch-außersinnlich begabt, ziemlich schroff ablehnte.

        Und reputierte Kritiker, wie etwa Ilas Körner-Wellershaus oder Helmut Traub, sind durch ihre weiteren Arbeiten, wie übrigens alle zitierten, als Experten in ihren Gebieten ausgewiesen, anders wie die Pauschalablehner Dithfurt u.ä. Autoren.

        Wie Sie mich mit C. Clement in Verbindung bringen, ist mir nicht nachvollziehbar. Einiges an intuitiven Annahmen Steiners ist mittlerweile, in einem erweiterten Wissenschaftshorizont, mMn besser verständlich und bestätigt, aber eben nicht alles! Genau das aber hatte ich angesprochen.

        Und den Eindruck, dass es nur ganz oder gar nicht geben kann, in der Steinerrezeption, geben Sie hier mit Ihrem Kommentar, was nicht förderlich und auch nicht wissenschaftlich ist.

        Egal, lassen Sie uns lieber um sachlich Konkretes bemüht sein, wenn möglich, gemeinsam.

        Lesen Sie die Monografie von Andreas Neider ‚Der Mensch und das Geheimnis der Zeit‘ und wir können dann gerne, auch per Emailaustausch, ins Konkrete kommen, ohne persönliche Zuschreibungen, oder schlagen Sie andere, aber konkrete, Themen vor, so wie es der Autor Hubi Stendahl doch positiv praktiziert, nicht ‚über‘ Sachen hinwegschreiben, sondern zu Sachen/ Themen/ Personen austauschen und argumentieren.

        Bin gespannt auf Weiteres von Ihnen und Grüße Sie und das Forum.

      • zu Thomas Mayers Kritik an der SKA gab es wiederum viele Gegenstimmen, was konkret würden Sie denn jetzt aus Mayers Sicht konkret betonen oder zusätzlich argumentieren wollen?

        Rudolf Steiner hat bereits vor seiner Zeit als Anthroposoph gelegentlich harte Kritik einstecken müssen, etwa von seinem Jugendfreund Eckstein einem Wiener Theosophieexperten (er hielt Steiner spekulatives Arbeiten vor und unzureichendes Zitieren, dann der Leiter der Sophienausgabe in Weimar (wenig diszipliniertes Arbeiten Steiners bei der Edition – er veröffentlichte lieber viele eigene Ideen und Vorstellungen), dann aus dem Kreis des Brentanovereins oder der Karl-Liebknecht Arbeiterbildungsschule oder vom großen Philosophen des Unbewussten, Eduard Hartmann (er inspirierte Freud, Nietzsche und später auch C.G. Jung) oder die Frauenrechtlerin Rosa Meyreder.

      • @Conrath

        Es gab schon zu Lebzeiten von Rudolf Steiner eine “innere Opposition”,
        dies ist mir wohl bekannt. Wie Sie sicher wissen, findet immer
        ein Kampf gegen die Kultur und die Entwicklung der Menschheit
        statt. Ebenso werden Sie wissen, welche Kräfte hinter diesem
        Kampf gegen die Kultur stehen.

        M.E. sollte man nicht Rudolf Steiner kritisch betrachten, sondern
        die Funktionäre der AAG. Beispielsweise Fragen stellen wie:
        Wem verdanken diese Leute ihre Karriere? Wer (Jesuiten?)
        steuert die AAG tatsächlich?

        Soweit mir bekannt ist, gilt es als völlig unbedenklich wenn
        sogenannte Repräsentanten der Anthroposophie gleichzeitig
        Mitglieder in Freimaurerlogen sind oder wie der von Ihnen
        benannte Günter Röschert überzeugter Katholik ist.

        Weiter möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen,
        wer mehr über die Zustände in der Anthroposophischen Gesellschaft
        wissen möchte, dem sei das Buch “Graubuch Anthroposophische
        Gesellschaft – Wie stehen die Anthroposophische Gesellschaft
        zu Rudolf Steiner und seiner Anthroposophie?” Lochmann Verlag
        Basel.

        P.S. Andrej Belji haderte nach meinem dafür halten, wohl eher am meisten
        mit sich selbst, weniger mit Rudolf Steiner.

        Schönen Abend!

      • Ergänzend:

        http://www.pelagius.de/index.php?id=100

  6. „Das Verstehen dieser Zusammenhänge (aus den Teilen 1-4) sei der erste Schritt zur Erleuchtung jedes Einzelnen, um vom „Einzelnen“ zu einem globalen Netzwerk zu gelangen, das für den Einzelnen eine dezentrale Lebensform, orientiert an seinen natürlichen Eigenschaften, bereit hält.“

    Na, wovon reden wir hier denn die ganze Zeit (Subsidiarität, Dezentralität, Heterarchie, etc.)?

    • Korrekt. Aber dies ist kein geschlossenes Forum. Es werden hoffentlich viele Leser die innere Ruhe haben, einen sehr langen Artikel, der das Diskutierte in der Tat zusammenfasst, zu lesen. Immerhin handelt es sich beim Hauptdarsteller um keinen Geringeren, als den berühmtesten Menschen aller Zeiten.

      Für Ihre Beiträge zur Heterarchie bin ich Ihnen dankbar. Feststellen müssen Sie aber mit mir, das diesen Begriff kaum jemand kennt und im Zusammenhang mit der hier vorliegenden Problematik kaum jemand greifen kann.

      Nehmen Sie einen kürzlich erst verstorbenen ultra genialen Universalphilosophen wie Walter Russel. Hierzulande kennt ihn fast niemand. Er hat anhand seines Weltbilds, das fast exakt zu den Erkenntnissen von Jesus v. Nazareth passt, chemische Elemente in den Zwanzigern bereits vorausgesagt, die erst ein Jahrzehnt später entdeckt wurden und um Streitgkeiten zu vermeiden einfach umbenannt wurden. Er war ohne höhere Schulausbildung. Genialer Bildhauer, Musiker, Mystiker u.s.w.. Fällt 17 Tage ins Koma, wacht auf und erzählt etwas von Eingebungen. Danach baut er ein Weltbild auf und publiziert es, dass seinesgleichen sucht. Ein weiteres, noch nicht gefundenes Element hat er vorausgesagt. Ein Rätsel aber vergessen. Im folgenden Link sind Kurzbiografien auch von Schauberger, Tesla und W. Reich der sich einmal wunderte, wie eine solch komplexe Sprache und Schrift wie das Sanskrit in einer derart primitiven Kommunikation wie dem Englischen enden konnte. Er schloss daraus, dass sich die Menschheit in einer Art Wellenbewegung etwas mehr vor und etwas weniger rück entwickelt. Momentan sind wir in der Rückentwicklungsphase:

      https://desert-greening.com/umweltheilung/forscher/

    • @Zitrone & WaltoMax

      Zunächst einmal vielen Dank für die Argumente/ Hinweise auch wenn sie mir nicht unbekannt waren und nur kurz behandelt werden sollen, dem Thema geschuldet und interne Gesellschaftsfragen/ übliche Querelen hier nicht hingehören, bis auf allgemeinster Erfahrungen daraus.

      Für alle Foristen kann lehrreich sein, dass es überall Spannung zwischen den Beteiligten, als Rezipienten, Gläubigen, Ketzern und weiteren, unmittelbar Betroffenen (auch neutralen) gibt in allen Angelegenheiten der Weltanschauung und Religion (Religion ‚auch‘ als Form existenzieller Unmittelbarkeit verstanden jenseits von Institutionen).

      Ich kann Ihnen bestätigen, dass ich alle Variationen der internen ‚lila Lagerbildungen‘ bestens kenne und mich dennoch meistens zwischen mehreren Stühlen sitzend fand, kenne Thomas Meyer (sorry nicht Mayer), Gennadij Bondarew bis Judith von Halle und kürze hier rigoros.

      Nur ein (höchst bedenkliches, systemangepasstes u. unkritisches) Spotlight! auf die Lage der Steinergemeinde:
      https://egoistenblog.blogspot.de/2016/11/lame-ducks-oder-warum-die-populisten.html.

      Politisch sind die Argumente von T. Meyer/ Lochmannverlag/ meilenweit von den Info3 Reformbewegten, inklusive Michael Eggert (ein Genie das sich leider in den letzten 10 Jahren ohne Not selber entpolitisiert hat) entfernt, wie es auch in jeder Partei(-ung) zu finden ist zwischen ihren Flügeln.

      Aber es ging hier um Steiner als Religionsinterpret (und Philosoph) und nicht um seine Bewegung und Gesellschaft, die genauso differieren wie die ‚paulinische‘ Idee (es gab den frühen Paulus von Tarsus Paûlos oder Scha’ul und spätere bloße Textzuordnungen unter seinem Namen kanonisiert), der die sehr folgenreiche Idee der ‚Gemeinde als Korpus des Christengottes‘, eine radikalisierte Form der möglichen jesuanischen Freiheitsphilosophie inaugurierte. Diese Paulinische Form(-el) hat sich seit dem historisch mehrfach verselbstständigt, weil sie in beiden Richtungen funktioniert:
      a) als (Staats-)Gemeinschaft > das, was über die Metapher > Menschensohn = Gottessohn zu vereinigen ist und invers dazu
      b) (polar umgekehrt) die Gruppenidentität, als die göttlich machtsanktionierte Tätigkeitseinheit mit ihren scharfgezogenen Rändern (bis Carl Schmitt, bei ihm als Staatssubjekt = Staatidee versus Staatsfeindschaft) wunderlich effektiv und hoch politisch funktioniert. –

      Anders gesagt, im 4. Jahrhundert formierte der neue römische Bischoffs-Fürstenhof mit Unterstützung des kaiserlichen Notariats, die moderne Form des Staatskorpusgedankens, der sogar die Ordnung des zerfallenden Hegemons transformierte. Die weitere Entwicklung ist bekannt.

      Seit der Spätaufklärung fehlt es dem Staatsgedanken an einer entsprechenden inneren Verankerung und je nach Bewertung ist erst seit dem die Schadbesetzung mit einem letztlich staatsauflösenden parasitären, in der Form höchst wandlungsreichen, Liberalismus zu beobachten. Ob sich die letzten Ausläufer dieses Liberalismus gerade selber, in innerem Widerspruch, abschaffen, oder durch die neue Formation des BRICS-Prozesses transformiert werden, bleibt abzuwarten und kann verschiedene Interpretationen erhalten. –

      Zu Steiners Widersprüchen noch einen ganz besonderen, der im Zentrum seines Anliegens liegt. Die Kenner verbinden mit dem sog. (Christoph) ‚Lindenbergstreit‘ die Kontroverse um die zwei, nicht miteinander zu vereinbarenden, Sichtweisen auf die Christusideologie. Steiner hat zugleich Argumente für eine naturalistisch, neognostische und eine metaphorische Lesart geliefert und unverbunden nebeneinander stehen lassen (Das Christentum als mystische Tatsache). Ja, was denn nun, metaphorische Ausdeutung a la Eggert, er formuliert wenigstens stringent oder mystische Realfolge, samt Essenslosigkeit und blutigen Stigmata in den Handflächen a la von Halle, einer Architektenkollegin aus Berlin, die sich mMn, sehr weit vorgewagt hat, damit ein Beispiel für ‚spirituellen Materialismus‘ und ‚Leben-Jesu Nachfolge‘ damit abliefert. –

      Was den unspezifischen Verweis auf alle möglichen Logen und die Jesuiten betrifft, nun ja, wäre nur ein Bruchteil der Erwartungen an diese Kreise (die internen wie die externen ‚und‘ die real erfahrenen wie die nur spekulierten) wirklich zutreffend, wahr und nicht nur imaginiert (bestenfalls Neumystisch), dann gäbe es mehr Entwicklung. Ich persönlich halte alle diese Kreise für extrem verstritten und durch innere Konkurrenz lahmgelegt, von ‚Skulls and Bones‘ angefangen bis zum letzten Jesuitenseminaristen.

      Tatsächlich finden sich überall sehr beachtliche, positive wie negative, Beispiele und Beiträge was hier nur angedeutet werden kann. Jede Einzelidee spricht für sich, kann sich auf keine Qualität außerhalb ihrer eigenen, inhärenten Ereignisganzheit, berufen usw…

      • Karl Bernhard Möllmann // 24. November 2016 um 12:14 //

        . . .
        „Conrath“, sprach die Frau Mama – „ich geh‘ weg – und Du bleibst da!“
        .
        Sie können jetzt wieder raus kommen – Mama ist wirklich weg . . .

  7. Ja nun Herr Stendahl… sicher eine zeitaufwendige Studie, um aus einer gnostischen Geheimlehre (nur für Erleuchtete.?!) ein Erfolgsrezept für die heutige Zeit zu basteln.

    Geheim..Geheimlehre..Geheimdienst..geheime Verhandlungen etz.! Wieso komm ich bloss auf die Idee, dass hier wiederum versucht wird, mich geheim über den Tisch zu ziehen.?

    Und wieso eigentlich ist die römisch katholische Kirche, nie gegen dieses, nach Ihrer Auffassung nach revolutionären Geheimwissens, nie Sturm gelaufen.?.. im Gegenteil.

    Denn wenn etwas für den Vatikan hätten gefährlich werden können, dann wären es die Nag-Hammadi-Schriften gewesen, denn immerhin enthielten sie apokryphe Evangelien und Jesus-Worte. Doch die Herausgabe dieser Schriften wurde nicht verhindert, ebensowenig wie die der Qumran-Rollen. Auch wurden durch sie die bereits bekannten Evangelientexte nicht widerlegt oder als Fälschung entlarvt, sondern bestätigt und ergänzt. Dies wird von Anhängern der Gnostik unterschlagen.

    Ihr Artikel Herr Stendahl zeigt eigentlich nur, dass Sie sich sehr wenig von Anhängern des politischen Islam unterscheiden. Wie diese betreiben Sie eine politische Religion… und wer da nicht mitzieht ist blöd oder eben nicht erleuchtet.

    Um es mit Eric Voegelin zu sagen:

    1.
    Der Gnostiker zeigt eine Unzufriedenheit mit seiner Lage in der Welt.

    2.
    Der Gnostiker glaubt, die Welt sei schlecht beschaffen, aber er glaubt nicht an die Unzulänglichkeit des Menschen.

    3.
    Der Gnostiker glaubt, vom Übel der Welt erlöst werden zu können.

    4.
    Der Gnostiker glaubt, die Seinsordnung könne in einem historischen Prozess verändert werden.

    5.
    Der Gnostiker glaubt, die erlösende Änderung könne durch eigene Tat des Menschen erfolgen.

    6.
    Der Gnostiker glaubt sich im Besitz des Wissens um die Methode dieser Änderung, erstellt von diesem Standpunkt aus Rezepte zur Selbst- und Welterlösung und verkündet prophetisch der Menschheit sein Erlösungswissen.

    • @dragao

      Zitat:
      „Ihr Artikel Herr Stendahl zeigt eigentlich nur, dass Sie sich sehr wenig von Anhängern des politischen Islam unterscheiden. Wie diese betreiben Sie eine politische Religion… und wer da nicht mitzieht ist blöd oder eben nicht erleuchtet.“

      Für diejenigen die ihn verstanden haben, zeigt der Artikel anhand von Fakten auf, dass die Religionen, besonders die monotheistischen, wie sie uns heute zum Machterhalt verkauft werden, uns im Atomzeitalter hinsichtlich einer idealen zwischenmenschlichen Beziehung davon abhalten, sich wieder auf die universellen Gesetze zu besinnen. Nichts weiter. Religion hat den Zweck, innerhalb des Gegeneinanders einen Ausgleich zu simulieren. Die gnostischen Texte hatten eindeutig den Zweck, dass Gegeneinander aufzulösen und haben nichts mit einer Religion zu tun. Im Artikel ist genau darauf hingewiesen:

      „…..während die Religion der heutigen Christen ebenso menschenverachtend ist, wie die beiden anderen monotheistischen Unterdrückungsapparate und deren abgespaltenen Sekten.“

      Ich habe schon weitestgehend auf Anglizismen oder andere Fremdwörter verzichtet. Schlagen Sie mir bitte einen besseren Text vor, den auch Sie verstehen.

      Zitat:
      „und wer da nicht mitzieht ist blöd oder eben nicht erleuchtet.“

      Wo steht das? Oder hatten Sie mit dieser Äußerung böse Absichten?

      Zitat:
      „um aus einer gnostischen Geheimlehre (nur für Erleuchtete.?!) ein Erfolgsrezept für die heutige Zeit zu basteln.“

      Schon in vorantiker Zeit bedienten sich Wissende und Schriftkundige unter 99% Analphabeten einer eigenen Technik. Wir nennen dies Arkanpflicht. Bei „bösen“ Mächten ist diese Idee, vor der Öffentlichkeit Gedanken und Vorhaben zu verbergen, natürlich negativ zu beurteilen. In vorliegenden Fall ist die Idee, wie ein aufmerksamer Leser dem Artikel entnehmen kann, der Tatsache geschuldet, dass die Lehrinhalte den 12 Stämmen Israels galten und die Inhalte als Verschlüsselung, wie heute auch noch üblich, vor Verwässerung zu schützen sind. Gott sei dank. Hier wurde auch nichts „gebastelt“. Sondern das Schriftwerk nach Analogien und Zusammenhängen untersucht, um herauszufinden, was dort jenseits jeder religiösen Verblendung, tatsächlich hinterlassen wurde. Da die Texte damals in einer uns befremdlich wirkenden Bildersprache, voll mit Allegorien übermittelt wurden, ist es eine immense geistige Anstrengung, sich hinein zu versetzen. Danach wurden in den Schriften Kultur und Natur in genialer metaphorischer Weise verknüpft und es ist sensationell, dass man seinerzeit die heute zum großen Teil über die Quantenphysik erschlossenen Naturgesetze, über andere Wege zugänglich machte (Natur, hier nicht in der Tiefe thematisiert). Um es zu verstehen, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit sich damit zu beschäftigen und fern ihrer antrainierten sozialistischen Doktrin an den Startblock zu gehen.

      „Geheim..Geheimlehre..Geheimdienst..geheime Verhandlungen etz.! Wieso komm ich bloss auf die Idee, dass hier wiederum versucht wird, mich geheim über den Tisch zu ziehen.?“

      Vielleicht weil Sie an Verfolgungswahn leiden? Vorher bezichtigen Sie mich des politischen Islam und nun weisen Sie mit dem Kürzel „etz“ auf Israel hin. Sind die Juden jetzt zum Islam gewechselt?

      Zitat:
      „Denn wenn etwas für den Vatikan hätten gefährlich werden können, dann wären es die Nag-Hammadi-Schriften gewesen, denn immerhin enthielten sie apokryphe Evangelien und Jesus-Worte. Doch die Herausgabe dieser Schriften wurde nicht verhindert, ebensowenig wie die der Qumran-Rollen.“

      Beides falsch. Bitte vorher informieren. Die Nag Hammadi Schriften wurden von Bauern entdeckt und verschiedenen Wissenschaftlern übergeben. Kopien wurden angefertigt. Die Büchse der Pandora war geöffnet. Da gab es nur noch Schadensbegrenzung und Dementis und die Katholiken lassen sich heute noch den Bären aufbinden, dieses Konzept sei erst nach der Bibel entstanden. Obowhl mittlerweile der letzte unabhängige Forscher sie um 50 -120 n.Chr. datiert. Dabei kann man sich mit mittlerer Intelligenz, Logik und ein wenig Fleiß dieser Lüge selbst entledigen.

      Bei den Qumran Rollen, deren Hauptteil deutlich vor Jesus datiert wird und in dem Jesus nicht vorkommt, wurden bisher nur jene Teile veröffentlicht und übersetzt, die sich mit einer Reformation des Judentums beschäftigen. Ob weitere Teile existieren ist strittig und ob es bereits hier Anzeichen eines gnostischen Christentum gab, ist ebenfalls umstritten. Auf jeden Fall ist in den bekannten Schriften hauptsächlich eine Auseinandersetzung mit dem Judentum und deren religiösen Fragen enthalten. Fragen Sie Franziskus, warum er die Reste, neben weiteren bekannten wichtigen Schriften lieber in den Gewölben lässt.

      Manchmal muss man eine Brille aufsetzen, um klar zu sehen. Manchmal muss man sie absetzen, um zu verstehen.

  8. Also ich hüte mich vor der Gnosis & das hier zitierte “Thomas- Evangelium‘ fällt in diese Kategorie. Die scheinbare Weisheit der Gnosis hat schon manchen gefangen genommen. Sie führt aber im Ergebnis weg von Jesus. Siehe 1. Timotheus Kap. 6, Vers 20 – 21.

    • @Johannes

      Keinesfalls lag es in meiner Absicht, Menschen mit in Stein gemeißeltem Glauben, in einen seelischen Abgrund zu stürzen. Vielmehr war mir wichtig deutlich zu machen, dass der Jesus den Sie anbeten, nicht der ist, für den Sie ihn halten. Denn nur die Nag Hammadi Schriften lassen nach den massiven Verfremdungen und bewiesenen Fälschungen, die ihren Weg in die Bibel fanden, eine neutrale Forschung zum historischen Jesus zu. Es ist kaum abzustreiten, dass die Forderung, man solle sie an ihren Früchten erkennen, gerade auf Paulus zutrifft, dem erst später von der klerikalen Schicht, sehr weltlich, zugestanden wurde, dass er vom Saulus zum Paulus mutierte. Die zeigt auch der von Ihnen verlinkte Timotheus Brief überdeutlich, der den Kampf bis aufs Messer gegen jeden Andersdenkenden dokumentiert. Andersdenkend im Sinne seiner Thesen:
      Timotheus Kap- 6, Vers. 20
      O Timotheus! bewahre, was dir vertraut ist, und meide die ungeistlichen, losen Geschwätze und das Gezänke der falsch berühmten Kunst,
      21
      „welche etliche vorgeben und gehen vom Glauben irre. Die Gnade sei mit dir! Amen.“

      Das war Politik der Antike, um das Christentum in Grenzen zu halten. Wer Paulus war, können Sie auch ausnahmsweise bei Wikipedia nachlesen:

      „Als griechisch gebildeter Jude und gesetzestreuer Pharisäer mit römischem Bürgerrecht verfolgte Paulus zunächst die Anhänger Jesu von Nazareth, dem er zur Zeit seines Wirkens NIE BEGEGNET WAR.

      ….und weiter:

      „Seit der Aufklärung sehen viele Denker in Paulus den eigentlichen Gründer des Christentums……….Seine neue Lehre enthält…….. „sündiges Fleisch“, Ursünde), die er mit Eigeninterpretationen des Tanach zur so sprichwörtlich gewordenen paulinischen Theologie vermischt. Besonders wichtig für die Entwicklung des Christentums ist die paulinische Lehre von der Rechtfertigung des Menschen und seiner Versöhnung mit Gott (Röm 5,1 EU) sowie seine Sündentheologie, welche als Grundlage der späteren kirchlichen Erbsündenlehre gilt.“ Weiter bei wiki oder wo es gefällt, es ist ja mittlerweile wissenschaftliches Grundwissen.

      Da müssen Sie halt mit Ihrer von Paulus erfundenen Erbsünde weiterleben.

      • Ich vertraue schlicht den Schriften des NT mehr als den apokryphen Schriften des NT.

        Kennen Sie Jesus Christus aus einer persönlichen Begegnung heraus?

      • „…in diesem Kodex findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden.“
        Ganz gleich, was sich in diesem Kodex finden mag oder nicht, es gab 500 Zeugen, die den auferstanden Jesus Christus mit eigenen Augen gesehen haben, es gab die 11 Jünger, die Ihn gesehen, angefaßt und mit Ihm gegessen haben.
        Paulus belehrt die Korinther, daß, wenn die Toten nicht auferstehen, sie (besser) essen und trinken sollen, denn morgen seien sie tot. Das bedeutet, daß man niemanden zum Glauben zwingen kann oder sowas auch nur versuchen sollte… Es ist eben nicht für alle.
        Die gesamte Gnostik ist eine ausgefeilte Irrlehre, der man nur widerstehen kann – da hat Johannes vollkommen Recht – wenn man fest im christlichen Glauben steht, und zwar in dem, der den Heiligen ein für allemal übergeben wurde – von wem? Von Jesus Christus.
        Wer nicht von neuem geboren ist, kann jederzeit von dieser Irrlehre, der katholischen, derjenigen der Zeugen Jehovas, der Scientologen oder irgendeiner anderen Häresie überwunden werden.

      • Nag Hammadi ist einer der hinterhältigsten Verführer gegen Bibel, NT und Christentum. Er stellte buchstäblich sämtliche Grundlagen auf den Kopf, und das ist derart absurd, daß man es gar nicht aufschreiben mag. Wenn doch die allerkleinste Abweichung von der Lehre des Heidenapostels Paulus den Verlust des Heils nach sich zieht [und da ist die Mutter der Dirnen, die RKK… Off Kap 17, in Kap 18 ihre Vernichtung … selbstverständlich eingeschlossen, die mit ihrem Antichristen an der Spitze, der sich stets mit weißem Weiber-Outfit drapiert, um die Welt mit seiner angemaßten Unschuld zu narren], dann schoß Hammadi mit seiner satanischen Inspiration tatsächlich den Vogel ab, und wie man sieht, hat er erstaunlichen Erfolg gerade bei sehr begabten Intellektuellen, für die er wohl eine Fundgrube darstellt. Nun, auch dazu hat der große Heidenapostel längst die Erklärung geliefert:
        1.Kor 1:22-28 (Elb1871)
        sintemal ja sowohl Juden Zeichen fordern, als auch Griechen Weisheit suchen;
        wir aber predigen Christum als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis, und den Nationen eine Torheit; den Berufenen selbst aber, sowohl Juden als Griechen, Christum, Gottes Kraft und Gottes Weisheit; denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.
        Denn sehet eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache;
        und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, und das, was nicht ist, auf daß er das, was ist, zunichte mache…
        Und genauso geschieht es bis auf diesen Tag.
        Deshalb läßt sich die direkte Frage von Kommentator Johannes: „Kennen Sie Jesus Christus aus einer persönlichen Begegnung heraus?“ von jedem Christen (ungleich Kirchenmitglied) definitiv beantworten: Nein, selbstverständlich nicht! Wäre es anders, hätte es diesen ganzen Aufsatz nie gegeben, der andere nur intellektuell beschäftigt bzw. fesselt, um sie vom Suchen und Finden der einzigen Wahrheit ~ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ~ möglichst dauerhaft abzuhalten. Denn das ist der Zweck jeder einzelnen Häresie.
        Es ist der Fluch der Bildung, daß sie dem Menschen den Zugang zur schlichten Wahrheit des Evangeliums verstellt.
        Geschätzter Hubi, es gibt kein anderes Evangelium als das des Heidenapostels Paulus. Die anderen Apostel haben ihn in seiner Lehre vollständig bestätigt, und im Falle des Petrus war es sogar so, daß er die Standhaftigkeit und Gerechtigkeit des Paulus gegen jede Heuchelei des Judaismus und dessen nicht leicht zu verstehende Lehre anerkennen mußte.
        Übrigens brauchte Paulus Jesus Christus = Jesus von Nazareth nicht bei Seinem Wirken zu erleben. Das galt für alle, die nach Seinem Tod und Seiner Auferstehung jemals Christen wurden, denn 2.Kor 5:16-17 (Schlachterbibel 1951) sagt uns folgendes:
        So kennen wir denn von nun an niemand mehr nach dem Fleisch; und wenn wir auch Christus nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch nicht mehr so.
        Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
        Und wenn Sie das NT wirklich einigermaßen kennen, dann wird Ihnen auch Apg 9:1-9 (Schlachterbibel 1951) bekannt sein:
        Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester
        und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges fände, Männer und Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führte.
        Auf der Reise aber begab es sich, als er sich der Stadt Damaskus näherte, daß ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
        Und als er zur Erde fiel, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
        Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der aber sprach: ICH BIN JESUS, DEN DU VERFOLGST. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel auszuschlagen!
        Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, daß ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und gehe in die Stadt hinein, so wird man dir sagen, was du tun sollst!
        Die Männer aber, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, indem sie zwar die Stimme hörten, aber niemand sahen.
        Da stand Saulus von der Erde auf; aber obgleich seine Augen geöffnet waren, sah er nichts. Sie leiteten ihn aber an der Hand und führten ihn nach Damaskus.
        Und er konnte drei Tage lang nicht sehen und aß nicht und trank nicht.

        DAS WAR SEINE PERSÖNLICHE BEGEGNUNG MIT JESUS, ob der Leser dies nun verstehen kann oder nicht.
        Und wir haben die Bezeugung der Wahrheit und Gültigkeit des Evangeliums des Paulus gleich darauf auch an dieser Stelle:
        Apg 9:15-16 (Schlachterbibel 1951)
        Aber der Herr sprach zu ihm: Gehe hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israel zu tragen!
        Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muß.
        Noch einmal: „… ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israel zu tragen.“
        Das hat Paulus dann auch tatsächlich so getan, wie die gesamte Apostelgeschichte belegt.
        Was einen Menschen davon abhalten kann, all diese Zeugnisse der Heiligen Schrift (hier das NT) abzulehnen, findet seine einfachste und überzeugendste Erklärung in einem einzigen Wort: UNGLAUBE. Damit ist schon alles gesagt.

      • Marcionit // 22. November 2016 um 11:58 //

        @Johnny 22.11.16 – 07:41
        „Nag Hammadi ist einer der hinterhältigsten Verführer ….. Er stellte….“

        Nag Hammadi ist ein ORT in Ägypten, also kein „er“ oder Mensch. Damit disqualifizieren Sie sich und Ihre wirren Aussagen selbst.

        Mein Tip: So früh morgens kein so schlechtes Kraut rauchen!

      • hubi stendahl // 22. November 2016 um 12:04 //

        @Johnny

        Zitat:
        „Was einen Menschen davon abhalten kann, all diese Zeugnisse der Heiligen Schrift (hier das NT) abzulehnen, findet seine einfachste und überzeugendste Erklärung in einem einzigen Wort: UNGLAUBE. Damit ist schon alles gesagt.“

        Nein. Damit ist nicht alles gesagt, sondern damit fangen die Fragen erst an. Was Sie mit Ihrer selektiven Sicht machen, ist das, was die katholische Kirche seit 2000 Jahren macht:

        Dogmen aufstellen und sie als die einzige Wahrheit zu zu lassen, obwohl sie genau wissen (weil bewiesen), dass Folgegenerationen bis zum Augustinischen Konzil in Nicäa 325 n.Chr. die Schriften massiv redaktionell bearbeiteten und die Welt damit von einem Konflikt in den nächsten getrieben haben.

        Hat Jesus nicht gesagt, an den Früchten sollt ihr sie erkennen?

        War Paulus als Saulus ein von den Pharisäern gesandter Trojaner oder war er es nicht? Selbst in ihrer katholischen Kirche gibt es mittlerweile wieder viele Zweifler, die den Zusammenhang der späteren Umdeutung von Saulus zu Paulus angesichts der erdrückenden Beweislast kritisch betrachten.

        Fest steht, dass er die Erbsünde mit all ihren Lasten erfunden hat und damit den Menschen die schlimmsten Auseinandersetzungen in ihrer Geschichte beschert hat. Was ist das für ein Gott, von dem solche Massaker ausgehen?

        Zitat:
        Ganz gleich, was sich in diesem Kodex finden mag oder nicht, es gab 500 Zeugen, die den auferstanden Jesus Christus mit eigenen Augen gesehen haben, es gab die 11 Jünger, die Ihn gesehen, angefasst und mit Ihm gegessen haben.“

        Offensichtlich haben Sie sich mit diesem unverfälschten Fund gar nicht beschäftigt. Wenn es für Sie ganz gleich ist, welcher Inhalt hier transportiert wird, dann wird es Ihnen auch zukünftig gleich sein, was in späteren Funden offenbart wird. Selbst bei einem Nachweis, dass es einen Paulus nie gab, würden Sie sicher an ihrem Weltbild festhalten, weil die Angst über den Weltenrand zu kippen stets stärker ist, als der Mut, andere Sichtweisen zuzulassen : Aus wikipedia
        „Für sieben davon – Röm, 1 Kor, 2 Kor, Gal, Phil, 1 Thess, Phlm – erkennt die heutige historisch-kritische Forschung seine Autorenschaft an. Sie wurden in den Jahren zwischen 50 und 60 verfasst und sind die Hauptquelle für Biografie, Theologie und Missionstätigkeit des Paulus. “

        „Eph, Kol, 2 Thess sowie die Pastoralbriefe (1 Tim, 2 Tim und Tit) geben vor, von Paulus verfasst zu sein, sind aber nach Mehrheitsmeinung der Forschung später entstandene Pseudepigraphien. Der Hebräerbrief gehört nicht zu den Paulusbriefen. Er nennt im Text keinen Verfasser und es gibt kein gesichertes Wissen über seine Autorenschaft. Außerchristliche Quellen zu Leben und Werk des Paulus sind nicht bekannt.“

        Kommen wir auf Ihr Eingangs erwähntes Zitat zurück:

        „Was einen Menschen davon abhalten kann, all diese Zeugnisse der Heiligen Schrift (hier das NT) abzulehnen, findet seine einfachste und überzeugendste Erklärung in einem einzigen Wort: UNGLAUBE. Damit ist schon alles gesagt.“

        Ist dies nicht ein wenig dünn, um Milliarden Menschen anderen Glaubens damit zu disqualifizieren, sie der Häresie oder wie sie es vornehem ausdrücken, des Unglaubens, zu bezichtigen? Zeugnisse anzuführen, die gar keine sind?

        Erst die Deutungshoheit, der Zwang Zeugnisse zu unterschreiben, die bei näherem Hinsehen keine sind, macht die Welt zu der Zweiheit, in der wir uns heute befinden.

        Vielleicht hilft Ihnen dieser Hinweis, auch andere Menschen zu verstehen. Ihr Kommentar jedenfalls hilft wir zu verstehen, warum Menschen mit gefestigtem Glauben, anderen Glaubensrichtungen so wenig Diskursfähigkeit entgegenbringen.

        Mich wundert nicht, dass daraus am Ende 2.000 Jahre Mord und Totschlag wurden.

        Das ist leider kein Unglaube, sondern wird täglich bewiesen. Möge Ihr Glaube ihnen durch die kommende Zeit der Aufklärung helfen.

      • @Johannes

        Den Ausführungen des Autors ist wirklich zuzustimmen. Ich selber habe mehrere Jahrzehnte! damit zugebracht meine Glaubenseinstellung in diesen Fragen zu überprüfen und auch zu korrigieren. Oftmals ergeben sich dann erstaunliche Antworten sozusagen von dritter Seite die vorher übersehen wurden und keinesfalls wird man durch die heutige, historisch-kritische, Lesart automatisch und per Zwang, zur Scheinalternative des Atheismus getrieben.

        Jeder damit konfrontierte kennt den Unterschied zwischen Agnostizismus (= ich kann Gott nicht erkennen, auch nicht ablehnen!) und etwa reduktivem Materialismus (viele positivistische Spielarten ohne echte Erklärungsleistungen).

        Keine Entscheidung sollte dabei persönlich genommen werden, aber es gibt sehr gute Gründe an Stelle des historisch geprägten Kirchen- und Kulturglaubensgott einen anderen Begriff, ein anderes (integrales) Verständnis zu bilden von einer – auch personalen höheren Intelligenz(-gemeinschaft) und wir kommen dabei zurück zu den Griechen, insbesondere zum Neuplatonismus, im Besonderen zu Proklus, der eine späte Synthese gab, unter dem Stichwort ‚Henologie‘ zu vertiefen, was eine Umschreibung der, in göttlicher Einheit und Wahrheit agierenden, Schöpferpotenzen betrifft. Die katholische Kirche hat über den Pseudo Areopagiten Dionysisus ihre Engelhierarchievorstellung aus eben diesen Konzepten gebildet und es gibt, jenseits von moderner Sektengnosis und Neohylismus und Neovitalismus (allesamt auf der ‚Streckbank‘ des Pantheismus und Naturalismus verfremdet) echte Denkalternativen zu einer nur philologischen Textkritik, wie bei Voegelin u.a. zu finden oder einer nur anthropologisch gewendeten Neo-Feuerbachschen Kritik. Gott wird dann im Schnellschluß zum Goldenen Kalb (Max Frisch: „Am Ende der Aufklärung aber steht das goldene Kalb“ – was zeitkritisch für die damals schon kränkelnde Schweiz gedacht war). Auch Materialisten glauben an ihre Götter (transzendente Fiktionen wie Zeit, Energieerhalt, Matrix, angeblich selbststeuernde Systeme, Neodarwinismen als Antiteleologien, usw…).

        Tatsächlich gibt es Regalmeter an Fachliteratur, die aufzeigen, dass und wie, die Vorläuferwissenschaften zwar weitgehend arkanisch betrieben wurden, das trifft vollständig so zu, wie es der Autor ausführt, aber die Übergänge, etwa zwischen Alchemie und Chemie, waren fließende, keine abrupten und die lange Verteufelung von Gnosis ist ein ‚später Schatten‘ der kirchlichen Dominanz, auch in der Mittelalterforschung hierzu.

        Das alles führt Kurt Flasch verlässlich aus, auf der Ebene der Wissenschaftsgeschichte. Flaschs Respekt vor alten Texten und komplexen Weltprogrammen ist hingegen nicht gespielt und sollte alle Wissbegierigen vor Kurzschlüssen voreingenommener Gnosis- und Esoterikschelte hinreichend bewahren um nicht bei den heißgläubigen Psiramsektierern zu enden.

  9. Manches Mal ist das Wesentliche nicht das was gesagt oder geschrieben wird, sondern
    das, was durch das Gesagte verdeckt wird.

    Mit einer rein irdischen Auffassung der Evangelien, liegt man ganz auf Linie mit den
    Hintergrundmächten einer neuen Weltordnung.

    Es existieren unterschiedlichste Spielarten, um Finsternis über alles Spirituelle
    zu verbreiten. Der Mangel an dem die heutige Menschheit leidet, „läßt sich
    ersetzen“…

    „Wir lernen das Überirdische schätzen,
    Wir sehnen uns nach Offenbarung,
    Die nirgends würd’ger und schöner brennt,
    Als in dem Neuen Testament…“ – Auszug aus Goethes „Faust-Osterspaziergang“.

    • „Der erste Logos ist das Ewige in dem All, das unveränderliche Gesetz, nach dem sich die
      Gestirne in ihren Bahnen bewegen, das allen Dingen zugrundeliegt. Die einzelnen Formen
      sind der Vernichtung und Veränderung unterworfen. Wir nehmen mit unserem sinnlichen
      Sehvermögen Farben wahr, die einem anderen Sehvermögen anders erscheinen können.
      Der äußerliche, feste Gegenstand, der durch seine Teile in der bestimmten Form
      zusammengehalten wird, kann bei einer gewissen Wärmetemperatur verschwinden,
      seine Teile können sich auflösen, aber das Gesetz, nach dem er geworden, bleibt und
      ist ewig.“

      “ So bewegt sich das ganze Weltall nach ewigen Gesetzen, der erste Logos strömt
      ausgebreitet in ihm. Zu ihm muß der Mensch sich mit seinem Willen erheben. Er muß
      die selbstlose niedere Seelenerkenntnis (Antahkarana) in sich entwickeln. Er muß durch
      reine Betrachtung dieses ewige unwandelbare Gesetz in dem Vergänglichen wahrnehmen,
      er muß unterscheiden lernen, was nur vorübergehende Erscheinung in einer bestimmten
      Form und was sein Wesenskern ist, er muß das Geschaute als Gedanke in sich aufnehmen
      und bewahren. So lernt er allmählich das Unreale der Erscheinungswelt kennen, der
      Gedanke wird ihm das Reale, er steigt allmählich empor zu der Arupastufe, er lebt in
      der reinen Gedankenwelt.“

      “ Das Viele löst sich ihm auf und geht ihm unter in der Einheit, er fühlt sich Eins mit dem
      All. So hat er sich denn so hoch erhoben, daß er die Einströmung vom ersten Logos
      unmittelbar als Intuition empfangen kann. Aber nicht jedem einzelnen strömt so eine
      Einzelseele ein, nein, es ist die All-Seele, es ist die Seele Platos und anderer, an der
      er teilhat, mit denen er eins in Gedanken wird. Stufenweise entwickelt sich aus dem
      karmischen der höhere Mensch.“ – Rudolf Steiner Abzug aus GA 88.

  10. Karl Bernhard Möllmann // 19. November 2016 um 18:12 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Hubi Stendahl:
    „In diesem Kodex (Nag Hammadi) findet sich der Beweis, dass die frühen Christen die sogenannte Auferstehung nicht als physischen, sondern als geistigen Vorgang verstanden. Ein geistiger Vorgang, der einer Erlangung von Wissen gleichkam; der Erleuchtung.“
    .
    BUDDHA erlangte diesen Zustand der Erleuchtung bereits 500 Jahre VOR Jesus von Nazareth!
    .
    Seit der sensationellen Entdeckung der Dianetik im Jahre 1950 – kann inzwischen jeder normale Mensch diesen sicheren, weil vollkommen erforschten und bekannten WEG zur eigenen Erleuchtung beschreiten.

    In Begleitung erstklassiger Fluglehrer (genannt Auditoren) erreicht jeder der es ehrlich meint, sehr schnell die Trennung des eigenen Geistes vom eigenen Körper.
    .
    DAS ist so unvergesslich wie jedes durch Unfall-Tod & blitzartige Notarzt-Rettung ausgelöste „Nahtoderlebnis“ (83200 Suchergebnisse bei Google auf den Begriff „Nahtoderlebnis“)
    .
    Wenn Sie zum ersten Mal mit vollem Bewußtsein aus Ihrem eigenen Körper austreten – und die Welt in 3D, in Farbe mit allen Gefühlen etc. von einem ANDEREN Blickpunkt als Ihrem Körper aus wahrnehmen – DANN WISSEN SIE WAS EINE ECHTE ERLEUCHTUNG IST.
    .
    Und für immer ist die Angst weg.
    .
    Denn Sie sind als Seele unsterblich – und in diesem Moment erinnern Sie sich wieder daran – denn ursprünglich wußten wir es alle einmal . . .
    .
    DIESES WISSEN wollen die Psychopathen um jeden Preis verhindern – denn ERLEUCHTETE sind weder manipulierbar, kontrollierbar noch erpressbar – der Albtraum für Polit-Bankster und andere Psychopathen.
    .
    Folgerichtig hat die Globalisten-MAFIA die scientologischen Techniken zur Erleuchtung für JEDERMANN gerufmordet – und mit gigantischem Aufwand die Scientologie-Kirche unterwandert und mit Hilfe gekaufter Provokateure von innen heraus zerstört.
    .
    Und die blöde, weil professionell GEHIRN-gewaschene MASSE „glaubt“ – daß es keine Hoffnung gibt . . .
    .
    Aber es gibt MEGA-HOFFNUNG !
    .
    Denn Jesus von Nazareth war weder der ERSTE – noch der EINZIGE Mensch auf Erden – der die ERLEUCHTUNG erlebte . . .
    .
    WISSEN ist MACHT – NICHTS wissen, macht auch NICHTS . . .

    • Erleuchtung ist eine von vielen Stufen der geistigen Erkenntnis, die man (jeder Mensch),
      nur durch Charakterschulung und Meditation erlangen kann.

      Nach und nach, kann sich ein imaginatives Bewußtsein einstellen, welches den
      Menschen mit ausgebildeten seelischen Organen, in eine Welt blicken läßt, für die
      er im normalen Leben BLIND ist.

      Dies ist eines von vielen „Geheimnissen“, welches die Brüder des Schattens vor
      den Massen immer noch verbergen wollen. Aus diesem Grund, halten die „Brüder“
      die unbedarfte Masse im Käfig des MATERIALISMUS gefangen.

      Brot und Spiele rund um die Uhr, auf diese Weise versperrt man den Menschen den Weg
      zu jeder höheren. geistigen Entwicklung.

    • @KBM

      Zitat:
      „BUDDHA erlangte diesen Zustand der Erleuchtung bereits 500 Jahre VOR Jesus von Nazareth!“

      Das ist richtig. Wenn wir den Ur-Buddhismus zugrunde legen, fehlte ihm die Fortentwicklung zu einem lebensfähigen Konzept im dreidimensionalen Raum. Er wandte sich an den einzelnen Menschen, Jesus wandte sich stets an das Kollektiv. Diese 500 Jahre Differenz sind m.E. als Entwicklung zu betrachten, in der die griechischen Philosophen den LOGOS entwickelten, auf den Jesus zurückgreifen konnte. Buddha noch nicht. Deshalb war er in der Askese gefangen. Geht man in ähnlichen Schritten die Historie weiter, treten immer wieder geniale Menschen auf, die entweder verfolgt, verbrannt oder für verrückt erklärt wurden.
      Übrigens:
      Jan Assmann, Ägypten-Historiker und dafür Bundesverdienstskreuzträger, hat deshalb die monotheistischen Religionen allesamt Konfikt fördernd und die fernöstlichen Philosophien als Konflikt mindernd beschrieben. Daraufhin wurde er von der Israellobby derart zusammengefaltet, dass er sich genötigt sah, eine Rechtfertigung im Rückwärtsgang zu veröffentlichen. Der Mann weiß was er schreibt, er hat 4000 Jahre Ägypten untersucht bis hin zum Übergang zu Moses, so um 1.000 v.Chr. (JHWE, Kapitalismus) und Priesterzeit ab 522 v.Chr. (Elohim, Privatkapitalismus, Erneuerung des Bundes). Alles Lug und Trug, was man den armen Verblendeten auftischt.

      • Karl Bernhard Möllmann // 20. November 2016 um 09:14 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „… Ur-Buddhismus … wandte sich an den einzelnen Menschen, Jesus wandte sich stets an das Kollektiv. Diese 500 Jahre Differenz sind m.E. als Entwicklung zu betrachten, in der die griechischen Philosophen den LOGOS entwickelten, auf den Jesus zurückgreifen konnte. Buddha noch nicht.“
        .
        DARUM kam Buddha (wie vorrausgesagt) – 2.500 Jahre später zurück – und vollendete sein Werk!
        .
        Die Trennung von Körper & Geist funktioniert nur beim „einzelnen Menschen“ – Erleuchtung ist höchst individuell – und jeder einzelne Mensch braucht eine auf ihn zugeschnittene „Reiseleitung“ um an diesen Punkt seiner persönlichen geistigen Entwicklung zu gelangen.
        .
        Das „Kollektiv“, wie Sie es nennen – kommt erst danach in’s Spiel – wenn man aus erleuchteten Einzel-Wesen einen erleuchteten Planeten und eine erleuchtete Kultur bauen will.
        .
        HIER liegen grauenhafte Irrtümer aus der Vergangenheit als „LERN-BREMSEN“ im Weg – die selbst viele intelligente & gutwillige Mitmenschen immer noch NICHT begriffen haben.
        .
        Nehmen wir als Beispiel die sogenannte „GANZHEITS-METHODE“ der Pädagogen der Globalisten-Sekte – angeblich ein hochmodernes „Werkzeug“ um den Bildungs-Turbo einzuschalten – in Wahrheit eine perfekt GETARNTE LERN-BREMSE.
        .
        Die sogenannte „GANZHEITS-METHODE, bei der Kinder nicht mehr als erstes das kleine „abc“, und das große „ABC“ lernen – sondern mit ganzen Sätzen, ja ganzen Texten überschüttet & zugemüllt werden – produziert Schwachsinn im Quadrat, wie „Legasthenie“, „Dyslexie“, „ADHD“, „Autismus“ und im Extremfall „AMOK-LÄUFE“ als bekannte Nebenwirkung der im Kampf gegen den künstlich produzierten Schwachsinn eingesetzten PSYCHO-MEDIKAMENTE wie „Ritalin“, was sogar der FOCUS als „Koks für Kinder“ entlarvte.
        .
        http://www.focus.de/gesundheit/news/medizin-koks-fuer-kinder_aid_203768.html
        .
        Die deutsche Ausbildung war mal WELT-KLASSE – weil unsere alten Meister wußten, daß man sein Material und sein Werkzeug perfekt kennen, verstehen & beherrschen muß – bevor man zum Beispiel Raketen bauen kann, die bis zum Mond und zurück fliegen können . . .
        .
        Und genauso geht die persönliche Erleuchtung des einzelnen Menschen nur ganz individuell – also maßgeschneidert.
        .
        Selbst mittelmäßige Verkäufer WISSEN inzwischen, daß man seinen Kunden „abholen“ muß – und zwar ganz genau dort – wo er gerade steht.
        .
        Sie können zwar ein behindertes Kind und einen Hochbegabten gleichzeitig mit dem gleichen Stoff beschulen – aber Sie machen dadurch am Ende BEIDE KAPUTT – was wiederum nur als Ziel der Globalisten-Sekte denkbar ist, denn die brauchen Volltrottel & andere Zombies für ihre kriminelle Verarsche der Menschheit!
        .
        Im Übrigen sehe ich das ähnlich wie ein anderer Kommentator – sie lieber HUBI, sollten aus diesem Stoff ein Buch machen – denn Ihr Wissen ist ja einzigartig!
        .
        Und wenn wir den griechischen LOGOS dann noch um das moderne Wort SCIENCE (Wissenschaft) aus dem lateinischen SCIO erweitern – dann landen wir endlich bei der von den kriminellen Globalisten verteufelten Scientologie, deren ECHTE & RICHTIGE Definition ich für alle GEHIRN-gewaschenen NICHT-Wissenden, gern noch einmal wiederhole:
        .
        „Der Begriff Scientology setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort scio, was „wissen in der vollsten Bedeutung des Wortes“ heißt, und dem griechischen Wort logos, „die Lehre von“. Scientology bedeutet also wortwörtlich „wissen, wie man weiß“.“
        .
        WAS BITTE IST DARAN SO „GEFÄHRLICH“?

      • hubi stendahl // 20. November 2016 um 11:00 //

        Guten Morgen @KBM

        „WAS BITTE IST DARAN SO „GEFÄHRLICH“?“

        Habe nie behauptet das dies gefährlich ist. Habe das Buch Dianetik aus Anfang der 70iger hier und zweimal durchgearbeitet. Dabei habe ich ein durchaus interessantes LOGISCHES UND VERNÜNFTIGES Weltbild ausgemacht.

        Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.

      • Karl Bernhard Möllmann // 20. November 2016 um 15:37 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.“
        .
        So wie die DEUTSCHE Schul-Pflicht . . . ?
        .
        Oder die DEUTSCHE Kirchen-Steuer . . . ?
        .
        Es gibt ein paar technische Gründe, wie zum Beispiel DROGEN – die jeden echten (geistigen) Erfolg mit Dianetik und Scientologie wieder zunichte machen oder ganz verhindern – ein weiterer dieser AUSSCHLUSS-Gründe ist ZWANG.
        .
        Jeder echte Anfänger Scientologe weiß das!
        .
        Also haben die GEHEIM-Dienste & ihre GEHEIM-Agenten & ihre GEHEIM-Provokateure der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte genau HIER angesetzt, bei der bis Heute GEHEIMEN ZWANGS-Unterwanderung der Scientologie-Kirche – und in Ihrer vom Bürger durch ZWANGS-Steuern ZWANGS-finanzierten ZWANGS-GEHIRN-Wäsche – UND GENAU DIESE EINFACHE WAHRHEIT ÜBER DIE ECHTE SCIENTOLOGIE MIT MILLIARDEN-AUFWAND AUF DEN KOPF GESTELLT!
        .
        Sowohl angebliche „Christen“ als auch Juden kennen nur ZWANG & GEWALT bei der Verbreitung & Missionierung ihrer höchst umstrittenen Religion – angefangen mit der Kreuzigung des Jesus von Nazareth, den wir auch Christus nennen – und DAS seit 2016 Jahren, und fast IMMER unter ZWANG!
        .
        Echte Erleuchtung wie BUDDHA sie bereits vor 2.500 Jahren lehrte – und wie L. Ron Hubbard sie erstmals für JEDEN Bürger, ungeachtet seiner Religion, seiner Rasse, seiner Hautfarbe und seines Geschlechts oder seiner Nationalität zugänglich machte – schließt dagegen jeglichen ZWANG vollkommen aus!
        .
        Diese (technische) REALITÄT in sein exaktes Gegenteil verkehrt zu haben – zeigt nur die perfide Perversion christlich/jüdischer ZWANGS-Missionierung der Globalisten-Sekte und ihrer kriminellen GEHEIM-Dienste – die weder Gesetze noch Menschenrechte anerkennen, noch einer haushoch überlegenen Konkurrenz ehrliche & faire Chancen im Wettstreit der Ideen einräumen, sondern mit GEHEIMEM ZWANG die bessere Konkurrenz durch kriminelle Gewalt vergeblich zu vernichten versuchen.
        .
        Wahre Buddhisten & wahre Scientologen sind echte Überbringer von echtem Frieden & echter Freiheit – weil sie aufgrund ihrer Ausbildung WISSEN, daß ZWANG & GEWALT gegen Körper, JEDE geistige Entwicklung völlig ausschließen – und von daher eine Erleuchtung durch ZWANG so unmöglich ist, wie das Zufrieren des Bodensee’s im Hochsommer bei 30° im Schatten . . .
        .
        Kurz gesagt:
        .
        Es brauchte eines der perversesten, und bis Heute strengstens gehüteten, IM GEHEIMEN ORGANISIERTEN VERBRECHEN der Menschheits-Geschichte – damit vorsätzlich hinter’s Licht geführte Bürger GLAUBEN – moderne Juden und moderne Christen seien trotz brutalster GEWALT gegen Anders-Gläubige eigentlich dennoch wahre Menschenfreunde, und Scientologen eher das Gegenteil . . .
        .
        Weiter kann christlich/psychiatrische GEHIRN-Wäsche Sie nicht mehr verblöden – denn DAS ist bereits der Gipfel der Perversion!
        .
        Wen die Fakten interessieren – der findet hier einen Ablauf des angeblich „christlichen“ GEHEIM-KRIEGES gegen die in den 50’er, 60’er und 70’er Jahren des letzten Jahrhunderts am schnellsten wachsenden Weltreligion – leider bisher nur in Englisch:
        .
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection

      • hubi Stendahl // 20. November 2016 um 20:07 //

        Hallo @KBM

        Zitat:
        „Gefährlich wird etwas, wenn es unter Zwang verlangt wird.“
        So wie die DEUTSCHE Schul-Pflicht . . . ? Oder die DEUTSCHE Kirchen-Steuer . . . ?“

        Ja!!! Aber das sind unmittelbare Zwänge. Ich meine auch die mittelbaren Zwänge, wie der Werbeterror unserer Tage, die die Masse als Freiheit einordnet, aber mit FreiWILLIGkeit nichts zu tun hat.
        Freiheit ist heute, Freiheit die jemand anderer definiert.

        Wahre Freiheit bedeutet frei zu fühlen, frei zu denken und frei zu handeln. Genau in dieser Reihenfolge macht man sich m.E. auch frei. Mit äußerer Hilfe oder auch ganz im stillen Kämmerlein, denn wenn alles mit allem zusammenhängt, dann weiß es auch jeder. Er/Sie muss es nur zulassen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 21. November 2016 um 09:38 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Wahre Freiheit bedeutet frei zu fühlen, frei zu denken und frei zu handeln.“
        .
        Auf DIESE Freiheit können wir bei Gelegenheit mal anstoßen!
        .
        DAS ist ein schönes Schlußwort von Ihnen.

  11. „Die Geißel religiöser Manipulation“.
    Es wird also mit bewundernswerter Akribie die Lehre eines Jesus aus den diese verfremdenden Klauen der Kirche entrissen. Daß die Evangelien fast nur mit Vergleichen arbeiten, um „ihre“ Lehren einprägsam zu machen (und dadurch für uns sehr interpretationsbedürftig sind), so wie allgemein die Orientalen eine sehr einprägsame „blumenreiche“ Sprache haben, weil diese, statt trockene Sachlichkeit, sich in das Unterbewußtsein und das Gedächtnis der damaligen wie heutigen Menschen einprägt, wie auch die dazu geschaffenen Rituale. Heute heißt das, der Manipulation bewußt, die Macht der Bilder und der Gewohnheit. Damals die Macht der bildhaft vergleichenden „Geschichten“, vor allem im Alten Testament.

    Wann kommt aber der eigentliche Schritt, endlich alle Religionen in Ihrer Volksverdummung in Frage zu stellen?
    Das tut natürlich weh, aber diese als „Märchen und Sagen“ zu bezeichnen, wie alle Mythologien, an denen man sich erfreuen kann, würde den Bogen schaffen, aber damit bewußt ÜBER den Märchen stehend. Und das macht den Unterschied. Besonders aber die dritte und südeuropäische Welt ist noch dermaßen in eingetrichteter „Inbrunst“ gefangen, daß es noch Generationen braucht. Auch aufgeklärte Politiker trauen sich, als Beweis ihrer Verlogenheit, nicht zu diesem notwendigen abgrenzenden Schritt, weil sie die verdummten Wähler und die Kirchenfürsten mit ihrer Macht nicht verprellen wollen. Religion wird gefeiert statt sie bloßzustellen.

    Das Ziel der 4 Leitartikelfolgen ist klar, eine „geniale Lehre“ wiederzubeleben und für die Neuzeit gültig zu machen, aber die „Religion“ zu Recht als Erfindung, wie alle Religionen davor und danach, abzulehnen. Und dieser Weg muß gegangen werden, um frei werden zu können.
    Ein „Jesus“ ist, da nur eine Lehre, ersetzbar. Vor allem muß man sie von der Zeitbeogenheit als unnützen Balast freimachen, denn ein „Jesus“ als Bezug verhindert für die meisten ein Umdenken, dann sollte man gleich mit voller Breitseite gegen die Religionen, dem heutigen Unheil in der Welt, vorgehen. Mit dieser gerade Unheil ABWENDENDEN Erkenntnis läßt sich eine Mehrheit gegen die unsinnige Religionsdominanz finden. Und es werden immer mehr, aber eben nur in der AUFGEKLÄRTEN Gesellschaft. Das Recht auf „Religionsfreiheit“ wird zu einem Hemmschuh einer wirklich FREIEN Gesellschaft. Das sieht man an der Unvereinbarkeit des Islam mit JEDER modernen Gesellschaft. Das „christliche“ Abendland ist Historie (was man erst mal verkraften muß), der Islam aber wird uns als eine furchtbare Gegenwart aufgedrückt. Nur die Beseitigung des Grundrechts auf Religionsfreiheit, verbunden mit der Sinnfrage, kann dem Islam Einhalt gebieten!

    Daß man gegen das Zinssystem ist, muß man nicht mit „Jesus“ begründen, denn sonst fallen beim Namen „Jesu“ „anfällige“ Personen, seelich vielleicht noch verhaftet, ja sofort in ihre Glaubenstümelei zurück, von der wir uns ja gerade entfernen wollen. Es hilft nur Radikalität und kein sowohl-als-auch, also auch ein Loslösen von „Jesu“ als dominante Figur!
    Und was die „soziale“ Ausprägung der Lehre betrifft, ist diese rein global-sozialistisch, worauf sich die Welt und NWO zubewegen, die Kirchen da, wo sie stark sind, treibende Kraft und im Sinne der NWO bewußt antinational sind. Alle Nationalisten sollten dies erkennen.
    Man sollte sich mal vorstellen, wenn sich der Kommunismus weltweit durchgesetzt hätte, und das OHNE offizielle, weil verbotene Glaubensreligionen! Ohne den kapitalistischen Gegenpart hätte er sich, ohne kapitalistischen Erfolgsdruck, entfalten können. Das Problem wäre wahrscheinlich das „kapitalistische“ NWO-Zentralkomitee gewesen, aber die Menschen, wären sie dann nach „Jesuslehre“ dort zufrieden gewesen? Endlich im Paradies? Nach der „Jesuslehre“ sollte es doch so sein, ohne Neid und Ehrgeiz sich freiwillig arrangieren sollen – oder müssen?
    Wo setzt „Jesus“ dem Individuum Grenzen, des Miteinanders wegen? Ist das nicht weltfremd – und langweilig? Nun ja, in biblischer Zeit gab es nur Fischer, Bauern, Zimmermänner und – Bankiers!

  12. Trotz der sogenannten “Aufklärung”, fehlt immer mehr Menschen, und dies ist genauso
    gewollt, das geistige Band, welches eine Verbindung, ergo eine Rückanbindung des
    Menschen mit dem Göttlich Geistigen darstellt. Diese Art Rückanbindung des Menschen
    an seinen Urquell, war einst Sinn und Zweck aller wahren religiösen Urkunden.

    Ein echtes, reines Verhältnis zwischen Mensch und Gott kann sich also nur derart
    darstellen, indem sich der Einzelne auf ethisch-moralische Grundlagen bezieht,
    sozusagen eine Katharsis durchläuft.

    Der rein intellektuelle Mensch, wird weiterhin durch Umerziehung und Verfälschung des Religionsbegriffes, jegliche innige Verwandtschaft, zwischen dem Geist des Menschen
    und dem Geist Gottes, leugnen wollen.

    Ebenso verhält es sich mit den Naturwissenschaften, die sich ausschließlich an die Materie
    klammert. Moral und Ethik ist für diese ein Fremdwort, ein Begriff den sie bisher nicht in ihre Gedankenwelt einbeziehen will.

    Indische Yogis wußten hingegen bereits vor fünftausend Jahren, wie man zur Erforschung von
    Geist und Seele kommen kann. Ihnen war im Gegensatz zur heutigen Naturwissenschaft
    wohl bewußt, wie der Mensch in seinem innersten, nur durch geistige Mittel eine
    “Brücke bauen” kann, die ihn zu Gott führt.

    Es ist diese “innere Brücke”, die der Mensch alleine und völlig unabhängig von Kirche
    und Staat beschreiten sollte. Die ihm, dem Menschen, den Weg zu Erkenntnis und zu
    Erleuchtung aufzeigen wird.

    • „Dr. Klaus Volkamer: Die feinstoffliche, Neue Physik und eine erweiterte Medizin“ –

      • @Hallo Zitrone, ich habe Ihnen und @Hubi weiter oben geantwortet. Hinweis: Volkamers Bezug auf „Phasengrenzen“. Siehe meine Antwort oben.

      • hubi Stendahl // 20. November 2016 um 20:13 //

        @Zitrone

        Danke für den Beitrag. Man lernt nie aus. Ich war immer überzeugt, dass nach Überwindung der Matrix, einige Überraschungen vorwiegend auf dem Gebiet der Medizin und Energie auf uns wartet. Dank auch an @waltomax für seinen Hinweis auf Phasengrenzen. Kannte ich so noch nicht.

      • @waltomax & @Hubi

        Die Aussage von Dr. Volkamer, zu den Geschehnissen im Nachtodlichen,
        ist sehr wichtig und sollte weiter ausgeführt werden. Er spricht ja darüber, wie
        es Menschen nachtodlich ergeht, die sich nur für die sichtbare, ergo
        rein materielle Welt interessierten.

        Leider spricht er nicht, vermutlich wegen der Kürze der Zeit, über
        die weiteren Folgen.

        Rudolf Steiner hingegen, drückt sich zu diesem Thema, in seinem Vortrag
        “Der elektronische Doppelgänger,” sehr deutlich aus.

        Jene Verstorbenen, die sich nicht von der Erde lösen können, da sie
        nie spirituelle Begriffe aufnahmen, werden oftmals durch die Logenbrüder
        aufs übelste manipuliert, sodaß deren Wirkungsmechanismen zerstörerische
        Formen für diesen Planeten hat.

        Jeder umerzogene Materialist, sah mit Sicherheit mindestens eine amerikanische
        Schnulze, in der es um Untote auf der Erde geht, denkt sich aber nichts weiter dabei,
        da er/sie es als Fiktion oder Mythos abtut. Selbstredend soll dies keine Werbung
        für Hollywood und dessen Machenschaften sein.

        Jeder der mehr wissen will, sollte sich nicht auf derartige Filme stützen, sondern sich
        mit den entsprechenden, seriösen, der Menschheit wohlgesonnenen “Eingeweihten”,
        die ein Gegengewicht zu den “Brüdern des Schattens” darstellen, beschäftigen.

      • Ergänzend:

        https://www.anthrosana.ch/shop/rudolf-steiner/der-elektronische-doppelgaenger.html

  13. MutigeAngstfrau // 20. November 2016 um 11:30 // Antworten

    Für diesen Text benötigte ich erst einmal ein Weilchen, weniger für’s Lesen als für die Hin-und Herwendung im Kopf während eines Tagesablaufes.
    Vielen Dank @ hubi Stendahl für dieses unglaubliche Angebot, mit dem Sie uns aus Ihrem bewundernswerten Wissen heraus an Ihren Überlegungen zum Zeitengeschehen teilhaben lassen.
    Ich bin auch sehr dankbar, dass anzunehmen ist, Geolitico hat wieder zur alten Kraft zurückgefunden.

    Die Geschichte der manipulativen Beeinflussung von Menschen, meist bis zur Indoktrination ausgefeilt, ist uralt und die daraus resultierende Vormachtstellung Einzelner über die Masse ebenso. Lohnschreiber aller Zeiten gossen die jeweils herrschende Maxime in Goldbuchstaben, und die zu Beherrschenden tanzten dann eifrig nickend in der Polonaise auf den systemimmanenten Abgrund zu, in welchem sie dann mehr oder wenig zahlreich zu verschwinden hatten.
    Was für ein gigantischer Vorgang über Jahrhunderte hinweg!

    Inzwischen haben die zu unterwerfenden Menschenmassen jedoch ein solches Ausmaß angenommen, dass man schon längst mit Sorge schaut, welcher Klärung sie nun zugeführt werden sollen. Es scheint unabwendbar zu sein.
    Dennoch hoffe ich auf so etwas wie eine Implosion dieses Weltberherrschungsmonsters und die sich anschließende heterarchische Ausrichtung der sich neu sortierenden Menschheit.

    Ich halte es mit @ Zitrone : „Es ist diese “innere Brücke”, die der Mensch alleine und völlig unabhängig von Kirche und Staat beschreiten sollte. Die ihm, dem Menschen, den Weg zu Erkenntnis und zu Erleuchtung aufzeigen wird.“

    • „…dass man schon längst mit Sorge schaut, welcher Klärung sie nun zugeführt werden sollen.“
      Eine treffende Intuition: Sie werden der päpstlichen NWO zugeführt. Die ist allerdings keine „Klärung“, sondern die weltweite VERFÜHRUNG duch den Antichristen im Vatikan (egal, wie er dann heißen mag), also die päpstliche NWO dank der Ordnungs- und Befehlsmacht USA, mit der sich dann auch der Weltkirchenrat (WCC = der vereinigte „Protestantismus“) formiert, der alles töten wird, was nicht auf seiner Linie liegt, d.h. sich dieser neuen EINE WELT REGIERUNG & EINE WELT RELIGION verweigert. Das ist der Hintergrund von Offb. 13:15-17. Die Menschen werden das weit überwiegend großartig finden, weil ihnen natürlich etwas versprochen wird, nämlich ein modernes Utopia. Und das umso mehr, als sie nach dem Kollaps des Weltfinanzsystems und der Weltwirtschaft gar keine andere Lösung sehen. (Man darf keine – selbsterzeugte – Krise ungenutzt verstreichen lassen, richtig?)
      Doch dieser die gesamte Welt erfassende Vorgang hat eine geistliche Dimension. Wer dabei mitmacht (sowohl die Staaten wie die Individuen), wird von Gott unwiderruflich verdammt werden. Die Gründe und Motive mögen unterschiedlich sein bei denen, die sich verweigern, Hauptsache, sie verweigern sich, auch wenn es Verhungern und Tod bedeutet. Denn…
      Lk 12:4-5 (Schlachterbibel 1951)
      Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nachher nichts weiteres tun können. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch, den fürchtet! (Also Gott)

  14. Interessante Ausführungen, über die ich nach dem ersten Lesen noch lange und intensiv nachdenken werde. Ihnen dafür herzlichen Dank.

    Als kritische Anregung sei dies hier angemerkt, was mir insgesamt noch viel wichtiger erscheint, als die von Ihnen behandelten Thesen:

    Marcion als erster Kirchenlehrer und fast noch Zeitzeuge des JvN gibt seine Interpretation im Kern in der Aussage:
    ***Jahwe ist Satan***
    (die allerdings meist etwass verklausuliert dargestellt wird).

    Das zu erkennen, scheint mir extrem wichtig und zwar gerade heute und noch mehr für uns Deutsche, gegen die von „Jahwe-Leuten“ seit rund 200 Jahren ein totaler Vernichtungskrieg geführt wird.

    Man folge der Spur des Geldes: Wer hat Lenin, Stalin und die 12-Jahres Variante des Sozialismus genauso finanziert wie heute die Umvolkung?! Wer hat Dresden etc ebenso zu verantworten wie Hiroshima, den Massenmord der Rheinwiesenlager wie den Gulag?!

    Immer, immer, immer führt die Spur zu Jahwe-Leuten, von denen viele behaupten Christen zu sein, die aber die Regeln des JvN komplett mißachten und allein denen des blutrünstigen, streitsüchtigen und extrem-rassistischen Wüsten-Dämons „Jahwe“ folgen.

    Man muß komplett irre sein, wenn man annimmt, dieser Jahwe sei identisch mit dem, den JvN Seinen Vater nannte – abgesehen davon, daß das Jahwe (oder El oder Shaddai) im NT niemals vorkommt, oder wenn man glaubt, das der für uns komplett unerkennbare Schöpfer, also das wahrscheinlich einzige Absolute, ändere seine Meinung.

    Sodann besagt MT 11:27 sinngemäß, daß niemand den Vater kannte, dem der Sohn nicht offenbart hat, daß als der Vater VOR JvN nicht bekannt war, ergo niemals identisch sein kann mit Jahwe.

    Ferner zu Marcion: Das war KEINE Sekte, sondern vom ersten bis in das fünfte Jahrhundert hinein waren über lange Zeit fast 50% der Christenheit Anhänger Marcions, später noch immer 25-30% bis die jahweisierte Kirche leider die Oberhand bekam.

    Ich meine, diese Erkenntnis ist gerade heute für jeden Christen essentiell – und zeigt, wie wir von den „Amtskirchen“ belogen werden.

    • Sodann besagt MT 11:27 sinngemäß, daß niemand den Vater kannte, dem der Sohn nicht offenbart hat, daß als der Vater VOR JvN nicht bekannt war, ergo niemals identisch sein kann mit Jahwe.
      Zitieren wir das jetzt einmal richtig:
      Mt 11:27 (Schlachterbibel 1951)
      Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.
      Kann Ihre Schlußfolgerung dann noch bestehen? Denn: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden.“ Wenn da keine „Identität“ wie Sie es sagen & meinen, besteht, wie kann denn so eine Übergabe von allem möglich sein?
      Die abscheuliche Umkehrung, die Sie in Ihrem Kommentar benannt haben, kann jedenfalls nicht die angedeutete Offenbarung sein.
      Doch um mit dem Wort Gottes aus dem Johannesevangelium dies noch deutlicher zu machen:
      Joh 12:44-45 (Schlachterbibel 1951)
      Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.
      Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“
      Und:
      Joh 10:30
      Ich und der Vater sind eins.“
      Und:
      Joh 14:6-11 (Schlachterbibel 1951)
      Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
      Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
      Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!
      Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?
      Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.
      Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!
      ————-
      Lassen Sie mich in aller gebotenen Zurückhaltung und Freundlichkeit folgendes sagen:
      Das Wort Gottes ist vollkommen. Es gibt keinen Widerspruch darin, denn Gott kann sich nicht widersprechen, weil ER vollkommen ist. Diese Vollkommenheit war auch gegeben, als die Schreiber das NT niederschrieben, was sie niederschreiben sollten. Das gilt sowohl für die 4 Evangelien, als auch für die Briefe der Apostel, die Apostelgeschichte und die sog. Offenbarung des Johannes. Die Frage, ob denn der bestehende Kanon überhaupt als richtig angenommen werden kann, verdankt ihre Motivation dem Unglauben, der irgendwo etwas „Falsches“ finden will und muß, um sich selbst zu rechtfertigen.
      Sie sehen allein an den obigen Zitaten aus dem NT, daß der Marcion sehr wohl ein Sektierer war, denn eine Sekte ist dem Wortsinne nach eine Gruppe, die sich einen Teil von Ganzen herausgeschnitten und den Rest ignoriert und verleugnet hat.
      (Das gilt für die Aussage des Paulus bei seiner Verteidigung vor Felix allerdings nicht >> Apg 24:14, denn er zitiert nur diesen Begriff, mit dem man die Christen damals bezeichnete.)
      Eine zufällige & mit anderen themenbezogenen Zitaten nicht abgestützte Auswahl kann nicht den Anspruch einer seriösen Argumentation beanspruchen. Ich darf vielleicht noch folgendes anmerken: Die Lehre über die Gottheit ist ein schwieriges Terrain, und sie kann nur durch Offenbarung erkannt werden, wie es obige Zitate bezeugen. Ein intellektuelles Herangehen wird in jedem Falle scheitern, so wie es dem Marcion eben auch ergangen ist.
      Die Menschen aber, die das AT auf eine bestimmte Weise entstellt haben, waren ja tatsächlich die ärgsten Feinde Jesu Christi = Jesus von Nazareth. Ihnen ist Er in unmißverständlicher Weise entgegengetreten:
      Joh 8:43-45 (Schlachterbibel 1951)
      Warum versteht ihr meine Rede nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören!
      Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun; der war ein Menschenmörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
      Weil aber ich die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht.“
      Darüber lohnt es sich nachzudenken. Vielleicht gibt es Ihrer Interpretation eine ganz andere Richtung.

      • Marcionit // 22. November 2016 um 12:27 //

        @Johnny
        Ja, Johnny, die übliche Situtation, mir bestens bekannt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf, und was sein darf, wird allein durch die Lehrer bestimmt, die aber meistens mehr Leerer sind als Lehrer, denn sie geben nur die herrschende Meinung wieder, sonst wären sie ja nicht in ihrer Position, und das ist nun mal – heute wie damals – allein die Meinung der Herrschenden.

        Unsere „Wissen-schaft“ schafft kaum Wissen, sondern verhindert primär Wissen.

        Fakten spielen da keine Rolle.

        Auch Sie maßen sich die Deutungs-Hoheit an: „Ein intellektuelles Herangehen wird in jedem Falle scheitern, so wie es dem Marcion eben auch ergangen ist.“ Und auch Sie ignorieren völlig die Fakten, die ich gleich erneut ausführe.

        Schön, daß Sie Joh 8:44-47 erwähnt haben, denn da sagt JvN ja ganz klar und repräsentativ zu den geistigen und politischen Führer der Jahwe-Juden (meist ablenkend umschrieben als „Pharisäer“) , wessen Kinder die Jahwe-Juden sind.

        Deutlicher geht es wirklich nicht.

        „Darüber lohnt es sich nachzudenken. Vielleicht gibt es Ihrer Interpretation eine ganz andere Richtung.“
        Genau darüber habe ich jahrelang nachgedacht – und erst vor kurzem durch Marcion meinen alten Verdacht bestätigt gefunden (siehe unten). Allerdings ist mir unverständlich, wie ein logisch denkender Mensch zu einer anderen Interpretation kommen kann, vor allem wenn man berücksichtigt, daß JvN, weil aus Galliäa stammend, von den Jahwe-Juden nicht als Jude anerkannt wurde.

        Aber an Selbst-Überschätzung mangelt es Ihnen ebenso wenig wie an Selbst-Zweifeln: „wird in jedem Falle scheitern….. so wie es dem Marcion eben auch ergangen ist.“ Was für eine Überheblichkeit und natürlich ohne Fakten dazu, Ihre Meinung als Wahrheit verkauft. Siehe mein erster Absatz.

        Ebenso sagt Ihre verbal leicht andere, inhaltlich aber identische Übersetzung von MT 11:27 jedem, der lesen kann und verstehen WILL, ganz eindeutig, daß NUR der Sohn den Vater offenbaren kann, ergo VOR der Inkarnation des JvN niemand den Vater gekannt haben kann, ergo der Vater niemals identisch sein kann mit Jahwe.

        Sie schreiben oft von „Gott“. Für mich ist das allein „der Vater“ des JvN und mit diesem und dem Geist eine für uns dumme Menschen unbegreifbare Einheit in der Trinität.

        Als solcher wird von den Amtskirchen aber ganz eindeutig fälschlich „Jahwe“ bezeichnet (sonst gäbe es kein AT mehr für Christen), der niemals „der Vater“ sein kann, wie gerade bewiesen. Auch hat JvN niemals das Wort „Jahwe“ benutzt, geschweige denn El oder „El Shaddai“, also schon rein phonetisch „Shaitan“ oder „Satan“ und als solcher stellt sich Jahwe in der Juden-Bibel selbst vor: „Ani hay el Shaddai“. Andererseits nannten die Jahwe-Juden ihren Wüsten-„Gott“ niemals Vater.

        Erdrückende Beweise – nicht zu widerlegen – und allein aus den Schriften selbst!

        Marcion, einen fast Zeitzeugen, der sicher Zugang zu damals noch völlig unzensurierten Quellen hatte und hinter dem alsbald fast die Hälfte der (damals überwiegend jüdischen) Christenheit stand, als „Sektierer“ zu bezeichnen, das ist üble Verleumdung und Propaganda im Sinne Jahwes. Wenn Argumente fehlen, dann „ad hominem“. Billigste Politiker-Rhetorik.

        Und was für eine Überheblichkeit der Heutigen, sich weiser zu dünken als die Altvorderen!

        Sodann gilt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Ich habe schon als Teenager die totale Inkompatibilität der Lehre des JvN zum launischen, wankelmütigen und vor allem extrem rassistischen Jahwe gespürt und darum diverse Priester und Religionslehrer coram publico gefragt, was denn JvN („gehet hin… zu allen Völkern) mit diesem üblen Extrem-Rassisten Jahwe zu tun haben soll.

        Als Antwort kamen Rügen ob meiner Ketzerei und – wenn überhaupt etwas – kurz gefaßt: „Gott [gemeint: Jahwe] hat seine Meinung geändert“ (und ist jetzt vergebend, während früher rassistisch-vernichtend). Meine Gegenfrage beendete die Diskussion fruchtlos und lautete: „Was war der Grund, daß dieser Jahwe-„Gott“ sene Meinung geändert hat: ein guter Wein, eine schöne Frau oder was sonst?!“

        Fast alle Theologen von heute sind doch so dreist und bescheuert, dem wahrscheinlich einzig Absoluten, also der Trinität, nicht nur eine Meinungs-Änderung (also Wankelmütigkeit), sondern auch solche Exzesse inkl. Tieropfern und Kindermorden zubilligen zu wollen, wie sie von dem Jahwe-Dämon initiiert wurden.

        Wie krank ist das denn?! Dann damit unterstellen sie all diese Greuel dem JvN (der Vater und ich sind eins etc).

        „Die Menschen aber, die das AT auf eine bestimmte Weise entstellt haben“ und SIE wissen, was „entstellt“ wurde und sicher auch von wem! Von einem dicken Buch, fast 3.000 Jahre alt, sich in tausenden von Aspekten widersprechend und – nach rein sachlichen und nicht religiösen Analysen – aus mindestens zwei separaten Geschichtsbüchern jüdischer Königreiche zusammen gefrickelt.

        Das für Christen heute als gültig zu erklären, das ist „Irrsinn mit Methode“ und die größe Lüge der Menschheit (in deren Schatten noch viele andere Lügen aufgebaut wurden), denn das sind eben die Kinder des Teufels, des Vaters der Lüge (Joh 8:44) – und blind ist, wer diesen nicht an seinen Früchten erkennt.

        Fakt ist: Genauso, wie heute der Vatikan von Satanisten (vulgo „Freimaurern“) durchseucht ist (Zeuge u.a. Malachi Martin), wurden die christlichen KIrchen alsbald vom Geist Satans (vulgo: Jahwe) durchseucht und sind es bis heute, denn das war dessen einziger Weg, die Menschen von JvN weg zu bringen. Was Jahwe ja auch sehr gut gelungen ist.

        Also ich will und werde hier über dieses Thema nicht weiter diskutieren, denn meine Zeit muß ich anders einsetzen, um die Wahrheit zu verbreiten – und noch weiter zu erkennen.

        Meine Motivation ist das große Wort meines Herrn: „die Wahrheit wird Euch befreien“. In Verbindung mit „den Früchten, an denen wir sie erkennen“ sehe ich, der Spur des Geldes und Übels folgend, am Ende immer nur Jahwe-Leute und dazwischen gekaufte, willige Vollstrecker.

        Ich wollte den Lesern hier ein paar Denkanstöße basierend auf offensichtlichen Fakten geben, damit diese die Meinung der Herrschenden – und das sind wohl ausnahmslos „Jahwe-Leute“ – hinterfragen und die geistigen Ursachen dessen verstehen können, was heute geschieht – inkl. der ablaufenden Vernichtung der weißen Völker durch Umvolkung.

        Ein paar ketzerische Fragen dazu, den Lesern als Anregung und zu den Früchten, an denen man die Jahwe-Leute erkennen kann:
        – Warum findet seit bald 200 Jahren keine Mission der Jahwe-Juden mehr statt?
        – Warum meint ein Vatikan, daß angeblich „der Vater“ einen Massenmörder und Kinderschänder und Analphabeten dazu bestimmt hätte, eine weitere „Religion“ mit einer brutalen, dem Geist des JvN diametral widersprechenden, rein satanischen „Scharia“ zu begründen (Aktion der „Weltkirche“ gleich Selbst-Abschaffung des organisierten Christentums).
        – Wie kann es sein, daß ein Papst (Wojtyla) dieses Teufels-Buch mit Mordaufrufen an Christen etc öffentlich küßt?!
        – Wissen Sie, was „Bruder Martin“ über die Jahwe-Leute geschrieben hat, NACHDEM er den Talmut kennen gelernt hatte?!

      • hubi stendahl // 22. November 2016 um 12:32 //

        @Johnny

        Zitat:
        „Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.
        Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!“

        Mir scheint das Problem zu sein, dass Sie in Zeiten der Quantenphysik diese und weitere Gleichnisse (sorry) naiv, materialistisch interpretieren.

        Er sagt nichts anderes, als dass Gott, die Schöpfung, das Licht, das Geschlechtslose Eins, in jedem ist und dass das was er sagt, ausgelöst ist durch jenen, der auch Sie treibt etwas zu schreiben.

        Jesus sprach: Wer von meinem Mund trinkt, wird werden wie ich und ich selbst werde er werden und das Verborgene wird sich ihm offenbaren.

        Und schwupps, ist der Gottessohn verschwunden und wir haben einen Universalgelehrten (oder Gruppe) der einen Paradigmenwechsel einleiten wollte.

        Jesus sprach: Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es bis sie brennt.

        Naive Zeitgenossen würden das Feuer als etwas aggressives Verstehen.
        Es bedeutet aber, dass er einen geistigen Funken entzündet hat und diesen durch seine Gefolgsleute verbreiten lassen will, bis eine kritische Masse erreicht ist.

        Leider hat er trotz des unvergleichlichen Genius nicht vorausahnen können, dass man seine Lehren uminterpretiert und ihn damit auf einen
        Wanderkyniker reduzierte.

        Seine Erkenntnisse liegen vor unseren Füßen und wir schaffen es nicht, die Brille abzusetzen, die uns vor 2000 Jahren aufgesetzt wurde, um zu sehen.

        Wie sagte es Gustav Le Bon, der Vater der Massenpsyhologie:

        „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

        Dem ist nichts hinzuzufügen.

      • >> Mar… Wie krank ist das denn?! Dann damit unterstellen sie all diese Greuel dem JvN (der Vater und ich sind eins etc).
        Sie sind da in einem Dilemma, schon seit Teenagerzeiten. Ich weiß auch gar nicht, ob Sie Wahrheit (erkennen) wollen. Oder nur einen lebenslangen Diskussionsstoff kultivieren. Ehrlich gesagt: Letzteres kommt mir wahrscheinlicher vor.
        Ich hatte ja schon angemerkt, daß es sich um ein schwieriges Terrain handelt und daß der Verstand daran scheitern muß.
        Kürzlich hatte ich ein langes Gespräch mit einer Dame, die schon als Mädchen von 11 Jahren (!) ein unlösbares Problem mit der Trinität hatte. Das konnte sie nicht glauben, daß eine Person aus drei Personen bestehen soll – und sie hatte damals schon Recht. 40 Jahre später – nachdem sie jahrzehntelang in den Buddhismus abgedriftet war – erfuhr sie nun die Wahrheit über die Gottheit, soweit das eben intellektuell möglich ist. Das hat sie sehr zufrieden gestellt.
        Dieser Frage sind Sie ausgewichen:
        Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater, als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.
        Kann Ihre Schlußfolgerung dann noch bestehen? Denn: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden.“ Wenn da keine „Identität“, wie Sie es sagen & meinen, besteht, wie kann denn so eine Übergabe von allem möglich sein?
        Die abscheuliche Umkehrung, die Sie in Ihrem Kommentar benannt haben, kann jedenfalls nicht die angedeutete Offenbarung sein.
        Umgekehrt fragen Sie, was denn den Wandel bewirkt haben kann. Ja, wissen Sie, da fehlt Ihnen schlicht die Bibelkenntnis. Lesen Sie einfach mal sehr genau die Genesis. Die ersten 6 Kapitel. Danach am besten den Römerbrief, Kapitel 1- 11.
        Vielleicht können Sie auch dazu den „Römerbrief“ von Anders Nygren bekommen.
        Und drittens lesen Sie doch mal vertiefend in den Sprüchen Salomo, damit Sie erkennen können, daß Sie ein Sünder sind. Für mich war das einst sehr hilfreich.
        Die Lästerungen, die Sie hier aufgeschrieben haben, können Ihnen vergeben werden, wenn Sie Gott suchen und Ihn um Vergebung bitten.
        Es ist der beste Ratschlag, den ich Ihnen geben kann. Nehmen Sie den, der sich aufregen will, am besten nicht so ernst, der macht das immer so, wenn er der Wahrheit begegnet. Ist sein Job. Wenn Sie den los werden könnten… Ist nur möglich, wenn Sie an das Wort Gottes glauben, siehe Joh 8:31-32.
        Ja, und dann die Personengruppe, die Jesus Christus = Jesus von Nazareth widerstand: Die mußte da sein, sie muß auch heute da sein. Auch deren Funktion ist erforderlich.
        Und wenn ich das noch anfügen darf: Diese Welt ist nicht verbesserungsfähig. Sie bedarf der Erlösung und einer Erneuerung. Das ist das, was Christen sehr bald erwarten.
        Was die RKK betrifft, sehe ich die Dinge noch viel schärfer als Sie. Es ist die Kirche Satans. Der Papst ist der Antichrist, wie bereits seine selbstgewählter Titel besagt: VICARIVS FILII DEI. Stellvertreter des Sohnes Gottes, also anstelle = griechisch anti. Zweitbedeutung: gegen, was auch nicht falsch ist. Und dann rechenn Sie mal die römischen Zahlen zusammen und lesen Sie Off Kap 13.
        Nur sollten Sie diese Lästerung endlich aufgeben. Sie wissen, was ich meine, ich schreibe das nicht auf.

      • >> Hubi
        Zitat:
        „Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke.
        Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen!“

        Mir scheint das Problem zu sein, dass Sie in Zeiten der Quantenphysik diese und weitere Gleichnisse (sorry) naiv, materialistisch interpretieren.

        Nicht doch, Sie müssen sich fürs Naive nicht entschuldigen, das ist okay. Wir sollen ja, wenn wir Christen werden wollen, wie Kinder (naiv) werden, das ermöglicht uns überhaupt erst den Eintritt ins Reich Gottes.
        Bildung und Wissenschaft (sorry) sind da tatsächlich das größte Hindernis. Denn Wissen bläht auf, sagt schon der große Heidenapostel, und das soll heißen, macht uns hochmütig und arrogant oder zu einem Know it all.
        Was nicht gleichbedeutend damit ist, daß man sich (noch) blöder geben muß als man ist. Denkfähigkeit kann nicht schaden, aber sie sollte erleuchtet sein.

        Und da komme ich unvermeidlich auf den originellen Scherz mit der Quantenphysik.
        „Mir scheint das Problem zu sein, dass Sie in Zeiten der Quantenphysik diese und weitere Gleichnisse (sorry) naiv, materialistisch interpretieren.“

        Dann hätte Jesus Seinen Jüngern aber besser sagen sollen, daß sie die Dinge nicht materialistisch nehmen dürfen und überhaupt erst mal 1900 Jahre warten müßten, bis sie mittels Quantenphysik Seine Worte verstehen können. Hat Er aber nicht, sondern statt dessen hat Er sie angewiesen, in Jerusalem zu bleiben, bis sie angetan werden mit Kraft aus der Höhe. Erst dann (!) könnten sie auch Seine Zeugen sein. Nicht vorher.
        Denn solange sie diese Kraft nicht besaßen, hätten sie bloß eine Religion (vergleichbar allen anderen) verbreitet, und das hat die Welt nicht auch noch gebraucht. Doch als sie sie am Tag zu Pfingsten bekamen, waren sie plötzlich andere Menschen, alle Angst vor den Juden war von ihnen abgefallen, und sie legten öffentlich Zeugnis in allen Sprachen ab, die dort unter den zum Fest angereisten Juden gesprochen wurden, so daß sich alle wunderten. Und dann trat Petrus nach vorn und erklärte ihnen, was da geschehen war, und bezog sich dabei auf alttestamentliche Prophetie, die sich in Israel erfüllt hatte.
        Die Männer waren erschrocken und begehrten zu wissen, was sie tun sollten, nachdem sie an der Kreuzigung Jesu Christi mitschuldig geworden waren. Er zeigte ihnen den Weg zum Heil: Tut Buße und laßt euch taufen auf den Namen Jesu Christi (Apg 2:38). Tausende ließen sich taufen und nahmen das Heil an.
        Mit der Kraft, die die Jünger nun empfangen hatte, taten sie dieselben Zeichen und Wunder, die Jesus Christus vor Seinem Tod, Seiner Auferstehung und Himmelfahrt selbst getan hatte. So wurden sie zu Seinen Zeugen und bewiesen, daß Er lebt, denn sie taten all diese Wunder durch Seine Kraft, die auf sie gekommen war.

        Weil dies heute fehlt und die Amts-Kirchen Zeichen und Wunder heute einfach leugnen, befinden sie sich in dem schrecklichen Zustand, den jeder kennt.
        Doch es wird wiederkommen, damit die Welt sieht, daß es nur die eine Wahrheit gibt, und das ist der ursprüngliche Glaube der Christen vom Tag zu Pfingsten AD 33.
        Ganz und gar materialistisch und doch durch übernatürliche Kraft Gottes gewirkt.

        Zitat: Jesus sprach: Wer von meinem Mund trinkt, wird werden wie ich und ich selbst werde er werden und das Verborgene wird sich ihm offenbaren.

        Dies ist eine Interpretation der Worte Jesu Christi, nämlich eine häretische. Diese ist dann „anschlußfähig“ für ganze Kapitel weiterer Häresien, denn eine entwickelt sich aus der anderen.
        Das Original lautet: Mt 7:24 (Elb1871)
        Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;“
        Wir haben es daher mit Original und Fälschung zu tun. Die Fälschung ist wie jeder falsche 50 Euro-Schein vollkommen wertlos.
        Oder auch dies hier:
        Joh 14:24 (Luther 1912)
        Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.“
        Warum sollte ich, wenn ich echte Wiener Philharmoniker Goldmünzen habe, mich für leicht erkennbare falsche mit geringem Goldgehalt interessieren?

        Zitat: Und schwupps, ist der Gottessohn verschwunden und wir haben einen Universalgelehrten (oder Gruppe) der einen Paradigmenwechsel einleiten wollte.

        Sehen Sie, was man dann alles ableiten kann? Wahrhaft abenteuerlich. Das ist ja wie beim Illsionisten David Copperfield! Wem der Sinn danach steht, bitte sehr.

        Zitat: Jesus sprach: Ich habe Feuer auf die Welt geworfen und siehe, ich hüte es bis sie brennt.

        Dieselbe Machart, wie gehabt: Fälschung. Das Original lautet:
        Lk 12:49 (Luther 1912)
        Ich bin gekommen, dass ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!
        Ichn habe schon erwähnt, wann es zu brennen begann.

  15. @hubi stendahl // 22. November 2016 um 12:32

    Herr Le bon lebte in einer Zeit, als das Informations-Monopol nur und allein bei den Herrschenden lag.

    Das ist heute erstmals in der bekannten Menschheits-Geschichte anders, dem Internet sei Dank.

    Darum müssen die, die guten Willen sind, dies nützen, um die Masssen wach zu rütteln. Unsere Chancen stehen gut.

    Wir müssen die Wahrheit nur gut, richtig und geschickt „verkaufen“ und viele der Schlafschafe werden aufwachen. Die Klickzahlen der alternativen Medien steigen rasant, die der Jahwe-gesteuerten System-Medien sinken noch schneller.

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