Trumps Sieg und Merkels Ende
Trumps Sieg und Merkels Ende

Trumps Sieg und Merkels Ende

Zwei von gleichm Schrot und Korn? 1987 begegneten sich der damalige US-Präsident Ronald Reagan und der designierte Präsident Donald Trump / By White House photographer. (Ronald Reagan Presidential Library.) [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATrump_Meets_Reagan.jpg Zwei von gleichm Schrot und Korn? 1987 begegneten sich der damalige US-Präsident Ronald Reagan und der designierte Präsident Donald Trump / By White House photographer. (Ronald Reagan Presidential Library.) [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATrump_Meets_Reagan.jpg
Die Diktatur, die auf uns zukommt, wird wohl keine ganz offene sein, aber man wird das „Volkstribunat“ der Demokratie vorziehen, ähnlich wie heute in Russland.

  1. Teil

Innenpolitik als Kernelement
der Außenpolitik Donald Trumps

 

Wie ich schon in meinem Artikel „Das westliche Imperium wankt[1] ausführte, ist der Hegemon gezwungen worden, sich in Anbetracht des zunehmenden Mangels an Ressourcen von seinen Welteroberungsplänen zurückzuziehen. Der Wahlkampf zwischen Trump und Clinton hat gezeigt, dass hier vor allem Reform -und Beharrungskräfte des Imperiums im Krieg miteinander gewesen sind. Gewonnen haben die Reformkräfte. Somit wird die kommende US-Politik davon geprägt sein, zu versuchen, die am Wallstreetkapital und den Kriegen des Ostküsten-Establishment zerbrechende USA wieder als starke und geeinte Wirtschaftsnation zu konsolidieren. In seiner Antrittsrede hat der kommende 45. Präsident der USA gleich zu Beginn ganz in diesem Sinne die zwei wichtigsten Schwerpunkte seiner künftigen Innenpolitik herausgestellt:

  1. Die Infrastruktur der gesamten USA soll auf den neuesten Stand gebracht werden. Stichwort Autobahn (wer da an gewisse historische Parallelen denkt, liegt vermutlich nicht völlig falsch).
  2. Der Präsident will seine ganz besondere Aufmerksamkeit den Veteranen widmen, sie und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten in sein Aufbauprogramm eng mit einbinden.

Billionen Dollar für Millionen Arbeitsplätze

Was bedeutet das? Beide Punkte hängen eng miteinander und mit dem Fall des westlichen Imperiums zusammen. Ein völlig überdehntes Heer, das auf der ganzen Welt verteilt ist, kann nicht mehr ernährt werden, wenn schon Teile der eigenen Zivilbevölkerung hungern müssen. Mit dem Verlust von regionalen Einflüssen in Südamerika, Eurasien und im Pazifikraum geht die Notwendigkeit einher, die eigenen Truppen in die USA zurück zu bringen, sie dort zu versorgen. Allerdings sind die Kosten allein hierfür so immens, dass sie von der Regierung erst recht nicht aufgebracht werden können. So erklärt mit entwaffnender Offenherzigkeit die amerikanische Harvard-Direktorin und Außenpolitikexpertin, Cathryn Clüver, auch den weiteren Verbleib der amerikanischen Truppen in Deutschland und anderswo nicht ideologisch politisch, nicht mal militärisch, sondern pragmatisch ökonomisch:

„Es ist budgetär keine Option. Wenn wir unsere Truppen zum Beispiel aus Japan und Deutschland abziehen, dann müssen sie im Zweifel hier (in Amerika) auch irgendwo hin. Wenn wir das ganze Militär auseinandernehmen und alle wieder in die Privatwirtschaft schicken, haben wir für die auch keine Arbeitsplätze. Das sind alles Ideen, die nicht funktional sind. Es ist für den US-Steuerzahler billiger für die eigene Sicherheit zu zahlen mit den transitionären Truppen, die wir zB in Deutschland haben […] und die militärischen Stützpunkte in Japan zu haben und zu finanzieren, als sie alle nach Hause zu bringen.“

Trump hat genau das als Schwerpunktproblem erkannt. Es gefährdet die USA und ihre internationalen Beziehungen akut im höchsten Maße. Auch die US-Soldaten wollen irgendwann wieder in ihre Heimat, wollen nicht mehr länger wie ständig geprügelte Hunde in der Welt eine Niederlage nach der nächsten kassieren oder ausgerechnet jene Terrorstaaten unterstützen, die für 9/11 verantwortlich sind. Doch sie sehen eben auch, wie in den USA bisher mit den eigenen Veteranen umgegangen wird. Mit welcher Kaltherzigkeit das US-Establishment die „Kämpfer und Helden fürs Vaterland“ abweist, sobald sie Kostenfaktoren werden, die nichts mehr einbringen. Zu Abertausenden bleiben sie auf ihren Gesundheits -und Versicherungskosten sitzen, können ihre Familien nicht mehr durchbringen. Die Selbstmordrate im Militär ist unter den Heimkehrern so hoch, dass es inzwischen mehr US-Soldaten gibt, die freiwillig aus dem Leben gehen als in den vielen Kriegen umkommen.

Das Militär, von dem nicht nur die Familien der Soldaten, sondern zahllose Gemeinden abhängen, ist in seinem Niedergang inzwischen unglaublich zornig auf Washington wie auf die FED. Es ist desillusioniert, glaubt nicht mehr an die eigene Legitimation, den Weltpolizisten spielen zu können. Und es ist bis an die Zähne bewaffnet wie alle Bürger der USA.

Obama war es angesichts der katastrophalen Sicherheitslage trotz der durch die CIA und andere Geheimdienste inszenierten Amokläufe in Schulen, Einkaufszentren oder Kinos dennoch nicht gelungen, dieser enormen Bewaffung über eine Verfassungsänderung bzw. verschärfte Waffengesetze entgegenzusteuern und den privaten Waffenbesitz einzuschränken. Trump will das Problem nun nicht mehr nur mit verschärften Gesetzen angehen, sondern mit Investitions -und Arbeitsprogrammen aus dieser Ausweglosigkeit herauskommen. Zur Verwirklichung solcher sehr vernünftig anmutenden Pläne braucht er allerdings Millionen von Arbeitsplätzen. Um solche Arbeitermassen aber überhaupt beschäftigen zu können, benötigt er angesichts des gegenwärtigen Verfallszustandes der Infrastruktur der USA x Billionen Dollar.

Grundsätzlich scheint Präsident Trump also endlich produktives Kapital schaffen zu wollen, dass sich jedoch vom spekulativen trennen muss. Denn der Casino-Kapitalismus ist die systemische Ursache des Falls des Imperiums sowie des wirtschaftlich wie sozial katastrophalen Zustandes in seinem Land. Wallstreet und FED dürfen angesichts der Austrocknung der Dollarrückflüsse aus aller Welt das produktive Kapital nicht mehr länger wie ein Staubsauger aufsaugen und die US-Wirtschaft ausbluten.

Es gibt nichts mehr zu verteilen

Da die USA sich bisher nicht an der von China initiierten AIIB (Asiatische Infrastrukturinvestentbank) beteiligen wollten (im Gegensatz zu vielen ihrer europäischen „Partner“ aus der EU, einschließlich Deutschland), müssen sie sich, um auf dem künftigen Weltmarkt bestehen zu können, wohl oder übel zunächst eine Art staatliche Binnenwährung schaffen; einen von der Regierung kontrollierten und von der spekulativen FED unabhängigen Dollar, der vorübergehend wieder auf Gold, dann aber auf der Wirtschaftleistung beruhen muss. Denn nur ein wirklich gedeckter, von einer staatlichen Notenbank ausgegebener und garantierter Dollar wird in einer multipolaren Welt künftig international noch akzeptiert werden. Er ist die Voraussetzung für die künftige Teilnahme der USA am multipolaren Weltwirtschaftssystem. Der Dollar bzw. Petrodollar als internationale Leitwährung ist Geschichte. Dem wird Trump ebenso Rechnung tragen müssen.

Und deshalb durfte er wohl auch siegen. Denn mit Hillary Clinton, der erklärten Feindin der Russen, wäre ein erfolgreicher Übergang des einstigen Hegemon in die multipolare Weltordnung nicht möglich gewesen. Das dürfte sogar die mächtige Israel-Lobby begriffen haben, die längst dabei ist, sich in der Levante mit den Russen und Chinesen zu arrangieren. Denn ihr geplanter Angriff auf den Iran ist keine Option mehr. Genauso wenig wie eine Ölpipeline von Katar über Irak, Syrien und Türkei nach Europa.

Gerade der notwendig gewordene Rückzug als gescheiterter Welthegemon erfordert ganz besondere Flexibilitäten, die ein gestandener pragmatischer Geschäftsmann wie Trump eben eher mitbringt, als eine inzwischen in der ganzen Welt sehr zwielichtig empfundene, ehemalige Außenministerin und First Lady, die natürlich im Namen ihrer internationalen Klientel ebenso wie Milliardär Trump als Politmarionette Besitzstände erwerben und verteilen muss, um kapitale Interessen zu bewahren, die ansonsten nicht mehr ohne einen veritablen Bürgerkrieg durchzusetzen sind. Doch der Israel-Lobby wie den Neokonservativen und Neoliberalen gelingt kein Interessenausgleich mehr; weder in den Staaten noch in der Welt. Sie sind grandios gescheitert und nun gezwungen, noch mehr zu lügen und zu betrügen, um Ressourcen an sich reißen zu können, die ihnen die Macht sichern.

Doch der Mangel an Ressourcen führt zusammen mit der Unfähigkeit, einen neuen Weltkrieg auszulösen, letztlich auch dazu, dass es nichts mehr zu verteilen gibt, nicht mal in den oberen Etagen der FED-Bankster, wo die systembedingte Akkumulation des spekulativen Kapitals ohnehin keine Verteilung und somit auch keinen Interessenausgleich zulässt. Somit verlor die Wallstreet wie die FED nun zwangsläufig die wichtigste Stütze ihrer seit 1913 usurpierten Macht: Die Legitimierung vor der eigenen amerikanischen Nationalökonomie, zum höheren Nutzen aller Teilnehmer des Marktes nach eigenem Gutdünken privates Geld zu drucken und in nationalen wie internationalen Verkehr zu bringen. Der Schwindel, dass das bis in alle Ewigkeit funktioniert, sobald die eigene Weltmacht installiert ist, ist endgültig aufgeflogen.

Durch die E-Mail-Affäre, die noch längst nicht ausgestanden sein dürfte, ist „Hexe Killary“, wie sie in den USA genannt wird, ohnehin schlicht und einfach verbrannt. Es würde mich nicht wundern, wenn sie und ihr Mann von den Hintergrundmächten sehr bewusst geopfert worden sind, um durch Trump zu retten, was noch zu retten ist.

Der kommende Großkonflikt USA-China

Die militärische wie soziale Lage ist nämlich durchaus mit der in Deutschland am Ende der Weimarer Republik vergleichbar, auch wenn ein Vergleich bezüglich der politischen Umstände natürlich hinken würde. Auch damals musste ein ehemaliger Hegemon, in diesem Fall das zusammengebrochene deutsche Kaiserreich („Ein Platz an der Sonne“), mit einer Masse an (aus dem 1. Weltkrieg) heimkehrenden Soldaten fertig werden und wurde es nicht. Die Austeritätspolitik der Weimarer Reichsregierung ruinierte zusammen mit dem Versailler Vertrag das Staatswesen. Die Inflation gallopierte. Die Lösung der internationalen Bankster und Politiker, die Deutschland wieder konsolidieren und mächtig machen wollten, um den nächsten Krieg gegen Russland (bzw. die Sowjetunion) anzetteln zu können, war damals im Grunde auch die gleiche, die Trump mit einigen Abstrichen jetzt ungefähr vorschweben dürfte:

Die heimkehrenden, in verschiedensten Freikorps bzw. in paramilitärischen Verbänden organiserten Soldaten zusammen mit der längst arbeitslos dahinvegitierenden Arbeiterschaft (in der Weimarer Republik das „Proletariat“, in den USA heute vor allem die des sogenannten „Rostgürtels“= „Rust Belt“, die älteste und größte Industrieregion der USA – siehe Wikipedia) wieder fest in staatliche Strukturen einbinden, gigantische Infrastrukturprogramme auflegen, Kollektivierung der Unter -und Mittelschichten in einem ideologisch aufbereiteten „freiwilligen Dienst an der Nation“; kurz, die Einführung von Zwangsarbeitsdienst nach dem offen faschistoiden Motto des SPD-Exchefs Müntefering:

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“[2]

Das Ende der Fahnenstange der Banksterdemokratur ist nun wieder erreicht. Faschismus scheint erneut die Antwort darauf zu sein. Angesichts der Stärke Chinas und Russlands ist der Krise des Finanzsystems mit einem gigantischen Crash oder einen neuen Weltkrieg jedoch nicht mehr so ohne weiteres beizukommen. Der Schwerpunkt der imperialen Mächte hinter Trump liegt also bei der richtigen Erkenntnis, dass der Hegemon und sein Neoliberalismus bzw. Neokonservatismus ausgespielt haben und es nun gilt, die USA für die multipolare Welt nicht nur fit zu machen, sondern in ihr wieder eine führende Stellung behaupten zu können.

Sie werden sich hierbei vermutlich technisch am durch systematische Arbeitsplatzauslagerung von ihnen selbst in ihrer Dummheit forcierten Aufstieg ihres ärgsten Konkurrenten, China, orientieren. Dessen euroasiatischen Seidenstraßenprojekt muss es ein großes nordamerikanisches Infrastrukturprojekt entgegensetzen und gleichzeitig daran arbeiten, dass in Bezug auf die geplante Seidenstraße in Eurasien die chinesischen Bäume nicht in den Himmel wachsen. Daran dürfte auch Russland nicht interessiert sein, was die Option einer wie auch immer gearteten „Partnerschaft“ zwischen Moskau und Washington zum Nachteil Pekings offen hält. Das wäre aus amerikanischer Sicht auch der einzige Weg, dem Reich der Mitte wieder Konkurrenz machen zu können.

Der kommende Großkonflikt USA-China wird erneut mit zwei klassischen jesuitischen Kollektivismen, also Kommunismus und Faschismus operieren, während für die Staaten der EU wohl eher die hitlerische Variante des nationalsozialistischen Kollektivismus infrage kommt, über den dann wohl die Vatikan-EU langfristig versuchen könnte, ihre paneuropäischen Visionen doch noch durchzusetzen. Schaut man sich die Entwicklung in der EU an, so ist abzusehen, dass ausgerechnet die Nachbarstaaten Deutschlands genau in diese Richtung gehen werden; auch wenn natürlich niemals und nirgends offen von „Nationalsozialismus“ oder gar „Hitlerismus“ die Rede sein wird. Eher von sowas Bewährtem wie „Wer nicht für die Nation ist, ist gegen die Nation“. Die Political correctness wird also nicht verschwinden, sondern nur ihr Bezugssystem ändern.

Bei den kommenden Wahlen im März 2017 werden die Franzosen mit ziemlicher Sicherheit Marine Le Pen zur neuen Präsidentin wählen. In Österreich dürfte der neue Präsident Hofer heißen. In den Niederlanden wird ein gewisser Herr Wilders die Regierung übernehmen. Belgien, seit 1830 ein jesuitischer Kunststaat, wird auseinanderfallen. In Polen und Tschechien wie in der Slowakei werden sich die nationalen Bewegungen angesichts der bewusst herbeigeführten „Flüchtlingskrise“ folgerichtig auch verstärken. Selbst die Schweiz wird sich dieser Entwicklung nicht völlig entziehen können.

Volkstribunat oder Monarchie

Somit dürfte dann auch der Aufstieg der AfD zur politischen Macht in Deutschland viele nationalsozialistische, also auch militärisch disziplinierende Elemente enthalten (was den Einzug von NATO-Bundeswehroffizieren wie Pazderski in den Parteivorstand erklärt), die man allerdings nicht mit den faschistischen Elementen der britischen EU -bzw. deutschen SPD-Agenda 2010 verwechseln sollte, die ja als Großbetrug an den Unter -und Mittelschichten imperial und nicht national ausgerichtet gewesen ist.

Die soziale Lage dürfte sich unter einer AfD vom Trumps Gnaden für die Deutschen deshalb sogar verbessern. Die prekäre Sicherheitslage sowieso. Doch auch Deutschland wird sich in der Ära nach Merkel & Co. weiter von der Demokratie entfernen, die, von der Pfarrerstochter und ihrer Regierung und „ihrem“ Bundestag in diesen erbärmlichen Zustand gebracht worden und auch nicht wirklich mehr attraktiv ist.

Egal, was die AfD heute tönt: Sie wird entweder dem Republikanismus (also dem Volkstribunat) durch eine „milde“ Diktatur Geltung verschaffen (wozu sie allerdings sowas wie eine Führerfigur braucht – vielleicht einen begabten Redner wie Herrn Höcke; womöglich tatsächlich der erste Versuch in diese Richtung???), oder sogar die Wiedereinführung einer konstitutionellen Monarchie erwägen (die in den liberalistischen Aristokratenkreisen, deren Interessen in der AfD Madame von Storch vertritt, womöglich bevorzugt wird). In jedem Fall aber wird die AfD um die Entscheidung für Moskau oder Washington nicht herumkommen und somit noch so manchen internen Machtkampf auszufechten haben.

Doch so, wie einst die „alternativlose“ Weimarer Republik mit gigantischen Masseneinwanderungen (hauptsächlich von osteuropäischen Juden, die vor dem Bürgerkrieg in Russland und den Progromen in Polen und dem Baltikum flohen) konfrontiert war, die, angesichts des totalen Elends und der mit ihm einhergehenden Kriminalität der einwandernden Massen totsicher folgerichtig zu einem kollektivistischen Antisemitismus führen mussten, den die NSDAP für ihren Aufstieg nutzen konnte, so wird die Berliner Republik heute mit den Masseneinwanderungen aus dem Orient nicht fertig und produziert mit ihrer Einwanderungspolitik, eng verbunden mit dem Unterdrückungssystem der Political correctness gegen das eigene Volk, blanken Völkerhass; in ihrem Multikultiwahn nicht unbedingt absichtlich, doch folgerichtig. Und somit konnte das gegenwärtige „Altparteiensystem“ genauso wie das in der Weimarer Republik, defacto zum Steigbügelhalter einer Partei werden, die bei ihrem Aufstieg den Untergang eben dieses Altparteiensystems besiegelt.

Schon jetzt ist angesichts der dramatischen Sicherheitslage die Rede von Kasernierungen und Masseninternierungen der „Flüchtinge“, am besten außerhalb Europas, aber wenn’s nicht anders geht, wird man sie auch hierzulande internieren, ohne natürlich das hässliche Wort „KZ“ zu benutzen. Die Diktatur, die auf uns zukommt, wird womöglich keine ganz offene sein, aber man wird in Anbetracht der zahllosen Verbrechen des Merkel-Regimes im politischen Diskurs künftig das republikanische Element (im Sinne von „Volkstribunat“) dem demokratischen vorziehn, ähnlich wie heute in Russland. Wobei der Vergleich etwas hinkt. Denn Russland könnte in einer Ära nach Putin durchaus wieder zu einer Monarchie mit absolutistischen Elementen zurückkehren. Das ist aber, wie gesagt, auch in Deutschland nicht völlig ausgeschlossen.

Die Wölfe also zu Wachhunden machen

Unter einer engeren Kooperation mit Russland verstehen die hinter Trump stehenden Herrscher Roms eine militärische zum Nachteil Chinas. Hier stehen sie auffällig im Gegensatz zu den Briten, die es eher umgekehrt halten und den Geschäften mit China den Vorrang geben müssen, um sich weiter in Europa als kapitale Großmacht behaupten zu können. Für sie ist deshalb der Russe als wichtigster Rohstofflieferant des kontinentalen Westeuropa das Problem.

Russland ist ökonomisch eher an einem starken Deutschland als Wissensmanufaktur, innovative Werkbank und Verteiler russischen Erdgases und Öls interessiert. Hier wird es also in der künftigen Europapolitik Trumps interessante Entwicklungen zwischen den divergierenden Interessen der USA und GB geben, die nicht nur für den Vatikan, sondern gerade auch für jede künftige deutsche Regierung eine echte Herausforderung darstellen.

Der zweite Punkt in der Rede Trumps, also die enge Einbeziehung der Veteranen, weist auf ein weiteres, höchst drängendes Problem des sich zurückziehenden Hegemons hin: Er muss wenigstens einen großen Teil seiner auf der ganzen Welt verteilten Truppen wieder nachhause bringen und ihnen umgehend Arbeit verschaffen. Denn gerade die Veteranen und aktiven Soldaten stellen für die Mächte, die die USA beherrschen, eine gefährliche Bedrohung da. Ihnen muss man jetzt also dringendst Brot, Arbeit und Spiele verschaffen.

Was wir also angesichts dieser enormen innenpolitischen Herausforderungen wohl mit einigem Recht vermuten können, ist, nüchtern betrachtet, dass es in den USA einen Kollektivismus mit einer die Arbeiter -und Angestelltenmassen zusammenschmiedenden Idee, d.h. Ideologie, geben muss und geben wird, mit allem Drum und Dran, wie: Gegenseitige Kontrolle, staatliche Erziehung und Bevormundung, vor allem aber Disziplinierung! Und so ist es nur klug, wenn Trump dabei vordringlich die stramm militärisch ausgebildeten und disziplinierten Veteranen, die seiner Macht am gefährlichsten werden und die USA ins blanke Chaos stürzen können, fest einbindet; die Wölfe also zu Wachhunden macht. Ob es gelingt? Man wird sehen. Trump hat jedenfalls nicht umsonst gerade im sogenannten Rostgürtel die Wahl entschieden. Das Kapital setzt also mal wieder auf die kollektivierten Unter -und Mittelschichten und kann sich hierbei durchaus China zum Vorbild nehmen, denkt es.

Was es allerdings nicht bedenkt, sind die unterschiedlichen historischen wie mentalen Voraussetzungen. Aber faschistoide Machttechniker wie Breszinsky ficht das bis zum Untergang nicht an, wie sich am grandiosen Scheitern des Neoliberalismus und Globalismus gezeigt hat, aus dem solche Leute nicht allzu viel lernen können, weil sie ganz in ihrer überstaatlichen und vor allem kultur -und völkerfeindlichen Denkweise des Machtmonopols gefangen sind. Das „Ende der Geschichte“ wurde deshalb auch ziemlich schnell zum Ende des „Amerikanischen Jahrhunderts“.

 

Anmerkungen

[1] Diogenes Lampe, „Das westliche Imperium wankt“, GEOLITICO vom 20.11.2015

[2] http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner

 

29 Kommentare zu Trumps Sieg und Merkels Ende

  1. Lotar Fleischer // 11. November 2016 um 13:51 // Antworten

    Zitat:
    Ein völlig überdehntes Heer, das auf der ganzen Welt verteilt ist, kann nicht mehr ernährt werden, wenn schon Teile der eigenen Zivilbevölkerung hungern müssen. Zitatende

    Die USA „ernähren“ nirgendwo auf der Welt ihr „Heer“. Es wird wie in D von den „deutschen Sklaven“ alimentiert – seit ´45.

    Das ist der „Schönheitsfehler“ in Ihrem sonst so treffend analysierten Beitrag.

    Und weil das in D stehende „Heer“ so gut versorgt wird, ist kaum mit Abzug und baldiger Veränderung hier zu rechnen. Niemand möge sich Illusionen hingeben – Merkel wird sich wieder gekonnt den „Sachzwängen“ beugen und ein verläßlicher Partner bleiben, bis auch sie „amnestiert“ in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

    Die darauffolgende „konstitutionelle Monarchie“ wird dann das Volk mit seinen ehemaligen adligen Räubern und Strauchdieben (frei nach Georg Schramm) endgültig verarmen, bis diese dann im multikulturellen Mischmasch für immer Geschichte geworden sind.

    Das wäre eine m.M. nach die passende Abschlußbemerkung.

    • Diogenes Lampe // 12. November 2016 um 12:51 // Antworten

      „Die USA „ernähren“ nirgendwo auf der Welt ihr „Heer“. Es wird wie in D von den „deutschen Sklaven“ alimentiert – seit ´45.“

      Sie haben sicher recht, wenn sie mir hier eine gewisse Unschärfe vorhalten. Geht man allerdings auf diesen Punkt detaillierter ein, dann wird man feststellen, dass – wenn schon, denn schon – nicht nur ihr Heer, sondern über das Petrodollarsystem imgrunde jede staatliche Institution der USA, einschließlich Regierung und Kongress von der Welt ernährt wird.

      Doch gerade diese „Ernährungsgrundlage“ der USA ändert sich nun grundlegend. Die Welt will und kann sich nach dem Aufstieg Chinas und Russlands nicht mehr damit abfinden, durch das System des globalen Leitwährungsdollars die USA durchfüttern zu sollen. Insofern ist das Durchfüttern allein der US-Besatzertruppen durch die Zwangsalliierten natürlich nur ein Detail. Doch es ist in Bezug auf die innenpolitische Sicherheitslage der USA eben akut das Wichtigste und muss von Trump auch vordergründig gelöst werden. Er steht also als erster Präsident der USA nach 1913 wieder vor dem Problem, das eigene Heer nachhause bringen -und künftig selbst ernähren zu müssen.

      • @Diogenes Lampe

        Insofern ist das Durchfüttern allein der US-Besatzertruppen durch die Zwangsalliierten natürlich nur ein Detail.

        Nur wenige der Alliierten des US-Imperiums sind Zwangsalliierte… Die meissten sind ganz und gar freiwillig dabei und benutzen das Schutzdach dazu, noch Schutzlose na Strich und Faden aus zu rauben.

        Nun ja, dies ändert sich gerade. Die Schutzlosen finden Beschützer..

        Es ist deshalb durchaus anzunehmen, dass die US-Alliierten schleunigst Ihre Tripute an das US-Imperium erhöhen werden.. dies ist ja auch die Forderung.

        Selbst wenn das US-Imperium in den Multipolare Weltordnung einsteigt, sollte man das Imperium nicht unterschätzen. Am wahrscheinlichsten ist die Aufteilung des Planeten unter den drei Grossen.

        Ob dabei für Europa etwas zu gewinnen ist, oder ob es ganz einfach für die drei Grossmächte zu ausraubbarem Barbarengebiet wird.. nun das werden wir ja noch sehen.

  2. Kondratjews Rache

    Zitiert sei Carsten Englert: „Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew ist in der Welt der Wirtschaftswissenschaften ein äußerst bekannter Name. Obwohl er bereits vor 76 Jahren starb, hat er einen wichtigen Zusammenhang erkannt, den heute einige nicht mehr wahrhaben wollen. Kondratjew hat erkannt, dass die Wirtschaftsentwicklung in langen Zyklen abläuft.

    So kommt es meist nach Erfindung einer neuen Basistechnologie (Dampfmaschinen, Eisenbahn, Elektrik/Chemie, Autos, IT) zu einem langanhaltenden Boom. Dieser Boom findet ein Ende, wenn die neue Technologie keine Produktivitätsfortschritte mehr ermöglicht. Dann kommt der große Abschwung.

    Doch genau dieser setzt die Kräfte des Kapitalismus frei und bringt dann meist eine neue Basistechnologie hervor, die dann wiederum den nächsten Boom auslöst. Somit ist der Abschwung nötig, um technologische Innovation hervorzurufen.“ Das kennzeichnet den sog. „Kontratjew – Winter“.

    Der Wirtschaftswissenschaftler Kondratjew wurde von Stalins Schergen ermordet. Carsten Englerts „Automatismus“, dass ein Abschwung „immer“ die Kreativen anstachle, etwas Neues zu erfinden, um eine neuen Boom zu initiieren, mag zutreffen. Jedoch muss das nicht immer von Erfolg gekrönt sein, auch tatsächlich epochale Erfindungen zu machen und zur Marktreife zu bringen.

    Auch Trump und die anderen Populisten kommen um den entscheidenden Punkt nicht herum, dass es für einen Aufschwung im Sinne einer klassichen Industriegesellschaft neuer Produkte und Dienstleistungen brauche. Und genau an diesen mangelt es. Und zwar deshalb, weil das herrschend Weltbild in Technik und Naturwissenschaft solche nicht mehr zulässt. Warum dies so sei, muss einmal an anderer Stelle diskutiert werden.

    Damit liegt auf der Hand, dass Politiker und Zenralbanken überhaupt keine Mittel haben, den sog. „Kondtratieff Winter“ zu überwinden. Denn Konjunkturprogramme bleiben im Kontext der alten Basiserfindungen, indem voriegend etablierte Anbieter unterstützt werden und weniger querdenkende Frischlinge mit ihren Start – Ups.

    Auch Notenbanken, welche durch wildes Gelddrucken lediglich die Spekulation befeuern, erreichen die eigentlich wirksame Ebene überhaupt nicht, die einen „Kondratjew Frühling“ (einen Aufschwug auf der Basis neuer Erfindungen) bewirken könnte.

    Also: Weder ein großes Maul noch Notenpressen können uns retten. Und eine mehr oder weniger verkappte Diktatur erst recht nicht, weil sie selbständiges Denken unpopulär macht.

    • @waltomax

      Die Ausführungen zu Kondratjew sind zwar korrekt, seine Erkenntnisse sind aber nichts anderes als der implizierte Vorwurf, dass sich ein System, oder wie sie es nennen, ein „Organismus“, sich nicht auf Zyklen verlassen kann, die von einem fehlerhaft konstruierten Geldsystem, in Perioden initiiert werden.

      Vielmehr müssen die Erkenntnisse Kondratjews dazu führen Wege zu finden, wie ein System (Organismus) zu organisieren ist, um solche Zyklen erst gar nicht entstehen zu lassen. Die Ursache ist unser Zinsgeldsystem, das möglicherweise die letzten 3000 Jahre erst die bahnbrechenden Entwicklungen (im Gegeneinander) möglich gemacht haben und der Ausdruck der vorgenannten Zyklen sind.

      Nun aber stehen wir vor einem Paradigmenwechsel. Insofern beschreiben die langen Kondratjew Zyklen nur Menschen gemachte Fehler und keinesfalls Naturgesetze. Wir müssen also völlig umdenken, statt unsere Energie dafür zu verschwenden, darüber nachzudenken, wie man Veteranen ein Auskommen bietet oder Autobahnen mit neu erfundenem Spielgeld erneuert.

      Ich bin ganz bei Ihnen, wenn Sie feststellen, dass uns weder Gelddrucken noch eine Diktatur weiterhelfen. Selbst die künstlich herbeigeredeten technologischen „Wunderwerke“ wie Elektroauto und CO2 Schwindel, die den Winter möglicherweise etwas verkürzen, werden an der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels nicht ändern. Dieser findet aber nicht in der Politik oder bei den Gelddruckern statt, sondern im Bewusstsein jedes Einzelnen.

      Wir müssen unser Wissen darüber zurückholen, dass ein System das auf der Idee des Gegeneinanders aufgebaut ist (Kreditschuldsystem), bei 7.5 Mrd. Menschen auf dem Planeten in der Zukunft keine Überlebenschance bietet. Ein neues System könnte nur zinsfrei und dezentralisiert operieren, um die Auswirkungen der Globalisierung zu revidieren. Darüber hinaus muss sich wieder eine grundsätzliche Denkweise (Paradigma) einstellen, dass ein Leistungsaustausch nur dann für alle gewinnbringend ist, wenn Leistungsnehmer und Leistungsgeber zufrieden sind. Alles andere sind Leistungsstörungen, wie wir sie täglich erleben.

      • Da bin ich bei Ihnen. Die Frage ist, warum all diese Erkenntnisse von Dezentralität und vom Ausgleich nicht schon von einer politischen Bewegung getragen werden?

        Dabei sei „Bewegung“ durchaus bewusst dem Begriff „Partei“ entgegengesetzt, denn es geht nicht um Fragmentierung, sondern Einigkeit (Konsens). Nicht „Einheit“!

        Warum sind „wir“ so schwach und leise?

    • Dem möchte ich als Kenner der Materie auf jeden Fall widersprechen. Bisher ist das so, dass die Besoldung und Verpflegung der Amerikaner zu 100% von US-Army direkt von Amerika organisiert wird. Sie kaufen auf dem Binnenmarkt NICHTS. Wenn was bezahlt wird, dann auf der politischer Ebene – jedenfalls schuffen die US-Militärbasen in keinem europäischen Staat nur einen einzigen Arbeitsplatz. Null Niente

  3. Wege in den Kondratjew Frühling: Kommunismus – Kapitalismus – Organismus

    Jeder glaubt zu wissen, was ein Organismus ist. Da finden sich Organe mit speziellen Aufgaben zusammen, um in Synergie einen gemeinsamen Organismus aufzubauen und zu „unterhalten“. Jedes Organ besitzt einen Basisstoffwechsel und ist darüber hinaus mit allen anderen arbeitsteilig vernetzt. Warum solle man einen gesellschaftlichen Organismus nicht ebenso aufbauen können?

    Der Leser sehe es dem Kommentator nach, hier nicht schon wieder darlegen zu wollen, was man unter einer „Heterarchie“ vesteht. Das ist hier schon oft abgehandelt worden.

    Es sei nur noch einmal bemerkt, dass es im Rahmen der Hierarchie in ihren unterschiedlichen Spielarten keine Lösung für all die Probleme gibt, die in einem Kondratiew – Winter auftreten.

    Man google mal unter dem Begriff „Familistere“ und lasse seine Phantasie spielen, so etwas mit modernen Mitteln darzustellen.

    Und schon liegt es auf der Hand, wie man auch all die überflüssigen Beamten und Militärs in einem Netzwerk auffängt und nicht nur den abstürzenden Mittelstand sowie die auf der Nase liegnde Unterschicht.

    Trump, Mdme. LePen, die AFD und all die anderen so imkompetenten wie machtgeilen Elemente sind sicher zu dusslig, mal über den Tellerrand zu kucken und bei Kondratjew nachzulesen. Davon haben die nicht die geringste Ahnung.

    Auf diese Weise winkt uns nach dem kommunistischen und neokonservativ-globalistischen Irrtum nun der national- populistische. Alles Ausdruck primitiven hierarchischen Denkens.

  4. Noch’n Buch?

    Wer „es schaffen will“, der muss die Basistechnologie des 21. Jahrhunderts formulieren und voranzuschreiten, ähnlich oder analog dem, wie es James Watt mit der Dampfmschine gelang, den Feudalismus zu überwinden.

    Ferner muss es einem solchen gelingen, die klassische und auf quantitatives Wachstum fixierte Industriegesellschaft des 19. und des 20. Jahrhunderts hinter sich zu lassen. Zugunsten einer qualitativ wachsenden Gesellschaft, die zumindest das optimiert, was sie erreicht hat, wenn eine epochale Basiserfindung (im Sinne Kondrtajews) noch ausbleibt.

    Es hat keinen Sinn, den Kondtratieff Winter zu verlängern, indem man „anachronistische“ Märkte reanimiert und um Anteile an solch schrumpfenden Märkten kämpft.

    Mr. Trump wird scheitern, weil er es logisch muss. Und Merkel? Nicht der Rede wert…

    Und noch’n Buch zu diesem Thema, das sowieso keiner liest, werde ich nicht schreiben.

  5. Mit großer Wahrscheinlichkeit, kann man davon ausgehen, daß die Wahl Trumps zum
    45. Präsidenten der USA, im Zusammenhang steht, mit den Äußerungen in Gennadij
    Bondarew’s Buch: „Die Ereignisse in der Ukraine und ein mögliches Szenario der Zukunft“,
    3. Teil.

    Den im Buch beschriebenen Machtwechsel von den linken okkulten Kräften zu den
    rechten, erlebt die Menschheit zu diesem Zeitpunkt hautnah. Sowohl die eine Variante,
    als auch die andere, steht ganz sicher nicht für eine Entwicklung der freien Persönlichkeit.

    „Es ist heute noch schwer, den Leuten klar zu machen, daß Ihre Führer von unten
    bis oben ihre größten Feinde sind. Das muß man aber den Leuten auch nach und nach
    beibringen…“ – Rudolf Steiner GA 217a, 16.10.1920.

    „…daß die staatliche Organisation im Westen überhaupt nicht zu verstehen ist – und
    Frankreich und Italien sind ja ganz infiziert davon -, ohne daß man die Durchsetzung
    mit dem Logentum ebenso ins Auge faßt, wie man in Mitteleuropa die Durchsetzung mit
    dem Jesuitentum oder mit anderen ebenso ins Auge fassen muss.“ – Rudolf Steiner GA 185,
    Seite 225, 3.11.1918.

    • Diese Logen und alle anderen Hierarchien überwindet man geistig. Und nicht in offener Feldschlacht. Es zählen einzig und allein das bessere Konzept und die Nähe zur Wahrheit.

      • MutigeAngstfrau // 11. November 2016 um 17:00 //

        In einer anderen Dimension. Hier nicht.

      • hubi stendahl // 12. November 2016 um 09:57 //

        @waltomax

        Zu jeder Entwicklung gehören Schritte. Wir haben nicht einmal den ersten Schritt zur Demaskierung der Religionen geschafft. Bis dahin kann man sich vielleicht mit den Möglichkeiten befassen, die derzeit sichtbar werden. Wie die beste Rede eines Politikers, die ich in den letzten 20 Jahren gehört habe. Auch wenn wir nicht wissen können, inwieweit dieses „Spiel“ von den Drehbuchautoren im Hintergrund beeinflusst ist:

    • Habe leider nicht viel Zeit und bin drum auch nur zufällig darauf gestossen:

      – … Machtwechsel von den linken okkulten Kräften zu den rechten …

      Interessant, dass das mal thematisiert wird, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Obwohl ich mich beim Okkultismus (auch) nicht auskenne, postuliere ich ganz generell, dass langfristiger Erfolg auch unter den Okkulten via Selektion erfolgt. Wer Erfolg hat, hat Erfolg und der andere nicht. Basta!

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  6. MutigeAngstfrau // 11. November 2016 um 17:11 // Antworten

    Und immer wieder spannend die Handpuppen aus einer höheren Ebene der Pyramide. Hier einer, der die Herzen noch nicht transplantiert bekommt, sie aber als Altruist par excellence weltweit vorbeugend schon mal einsammelt….

    https://www.contra-magazin.com/2016/11/und-soros-steckt-doch-hinter-anti-trump-protesten/

  7. „auch den weiteren Verbleib der amerikanischen Truppen in Deutschland und anderswo nicht ideologisch politisch, nicht mal militärisch, sondern pragmatisch ökonomisch:“

    Das ist zwar kein völliger Unsinn, aber trotzdem teilweiser Unsinn. Wer sich erinnert, die USA haben Probleme mit der Rekrutierung von Soldatennachwuchs. Sie holen diesen aus Zellen, sie lassen Ausländer XY Jahre dienen und geben ihnen dann die Staatsbürgerschaft, werben mit XY Sozial- und Ausbildungsleistungen durch die Armee.

    Stellt man einfach weniger neue Soldaten ein und verlängert auslaufende Verträge nicht, reduzierte sich die Anzahl automatisch über die Zeitachse von 4 bis 12 Jahren drastisch, weil die laufenden Verträge in diesem Bereich liegen. Weiterhin übertreibt sie die Auswirkungen durch die damit freiwerdenden Leute. Die USA haben nur noch 1.500.000 aktive Soldaten, laut Wikilügia. Klingt nach viel, bei 320 Millionen Einwohnern ist das aber wenig.

    Gerade Luftwaffe und die Kriegsschiffe sind wahnsinnig teuer in Beschaffung, Erhaltung und Einsatz in Übersee. Die Behauptung man könne nichts machen, die sind halt da und bleiben, weil es weniger kostet, ist damit eine pure Lüge. Ob die Japaner oder Deutschen weiterhin die „geliebten“ Besatzer haben wollen, um für diese jedes Jahr zu bezahlen, kommt gleich gar nicht vor. Warum auch …

    • Diogenes Lampe // 12. November 2016 um 13:43 // Antworten

      Marcus Junge // 11. November 2016 um 17:15

      Ich fürchte, die gesellschaftspolitische Komplexität dieses Problems ist in ihrem Einwand zuwenig beachtet worden. Sie reduzieren es quasi auf ein Problem der Personalabteilung. Somit machen Sie es sich zu einfach.

      „Die USA haben nur noch 1.500.000 aktive Soldaten, laut Wikilügia. Klingt nach viel, bei 320 Millionen Einwohnern ist das aber wenig.“

      Es geht, wie aus der Rede Trumps und meinem Artikel hervorgeht, nicht nur um die aktiven Soldaten, sondern gerade auch um die Veteranen vom Korea-Krieg bis heute. Und überschlagen Sie mal, wieviele Familien, also wieviele Einwohner, wieviele ganze Regionen der USA und wieviele zivile Arbeitsplätze inzwischen von mindestens 1,5 Millionen aktiven Soldaten und mindestens der doppelten, wenn nicht dreifachen oder noch größeren Anzahl an Veteranen abhängt. Im Übrigen erzeugt jeder Vertrag, der ausläuft, nur einen neuen, nun zwar „nur“ zivilbewaffneten Veteranen, doch auch einen gut ausgebildeten, mit Versorgungsansprüchen an das Heer bzw. den Staat, die dieser schon lange nicht mehr erfüllen kann; was das Veteranenheer in Bezug auf den zivilen Zusammenhalt des Staates gefährlich macht.

      Dass in letzter Zeit die US-Armee sogar aus dem Gefängnis heraus rekrutierte, um seinen globalen Eroberungskrieg fortsetzen zu können, zeigt auch, dass der Dienst in der Armee gerade durch die Vernachlässigung von Millionen an Veteranen inzwischen so unattraktiv geworden ist, dass man sogar Kriminelle einstellen musste, um mit den akuten militärischen Aufgaben in der Welt fertig werden zu können. Gerade solche Notmaßnahmen der Regierung, die dermaßen ans Eingemachte gehen, sind Zeichen, dass gesetzestreue Zivilisten nicht mehr bereit sind, so eine Armee und deren Kriege weiter zu unterstützen und es unumgänglich wird, sich militärisch aus der Welt zurückzuziehen.

      Gleichzeitig sinkt mit solchen Maßnahmen der innergesellschaftliche Stellenwert des Heeres, denn wenn es gezielt Kriminelle rekrutiert, verliert es seine Vorbildwirkung. Verkennen sie nicht die psychologischen Folgen des verletzten Stolzes der US-Amerikaner auf ihre „Armee der Freiheit“ im „Land der Freiheit“.

      Gerade dieser Einwand von Ihnen beleuchtet ja das hochkomplexe Problem, dass mit der Überdehnung des Imperiums einhergeht, sehr deutlich und vertieft bei genauem Hinsehen meine Analyse eher, als ihr zu widersprechen. Er zeigt auch den Grad der Heruntergekommenheit des US-Heers, dass mit der Aufnahme von Kriminellen auch seinen politischen Stellenwert als „Stolz der Nation“ verloren hat, womit es auch seiner integrativen Kraft in Bezug auf die gesamte inneramerikanische Gesellschaft verlustig geht.

  8. https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/10/die-geniale-wahlstrategie-des-donald-trump/#more-27900

  9. Karl Bernhard Möllmann // 11. November 2016 um 20:12 // Antworten

    . . .
    Mir ein Rätsel wie in Deutschland derart viel ANGST vor Donald Trump zelebriert wird . . . ?
    .
    Hat er den KRIEG gegen Libyen angezettelt?
    .
    Hat er den KRIEG gegen die Ukraine angezettelt?
    .
    Hat er den „arabischen Frühling“ zu verantworten?
    .
    Hat er mit DROHNEN in der ganzen Welt gemordet – wie sein Vorgänger?
    .
    Hat er Afrika verwüstet wie die Saudis im US-Auftrag?
    .
    Hat er die IRAK überfallen – wie Massenmörder George W. Bush?
    .
    Hat er SYRIEN verdeckt angegriffen wie Barack Obama & Killary Clinton?
    .
    IM ZWEIFEL FÜR DEN ANGEKLAGTEN!
    .
    Die deutsche PSYCHOSE macht mir eher ANGST – als ein neuer Präsident – der als KONSTRUKTEUR Erfolg & Geld verdient hat.
    .
    Und mit Russland will er Frieden – wie das zuletzt der Republikaner Ronald Reagan geschafft hat – den die Globalisten-Sekte genauso GEHASST hat wie jetzt Donald Trump.
    .
    WER MENSCHEN BEURTEILEN WILL – DER MÖGE LERNEN – REDEN ZU IGNORIEREN & ALLEIN TATEN ZU ANALYSIEREN!

  10. Mit dem Verlust von regionalen Einflüssen in Südamerika, Eurasien und im Pazifikraum geht die Notwendigkeit einher, die eigenen Truppen in die USA zurück zu bringen, sie dort zu versorgen.

    Nette Vermutung, aber stimmt dies auch.?.. Zumindest für Südamerika erscheint die Realität doch anders. Paraquai, Chile, Argentinien, Brasilien, Honduras und noch ein paar kleine, wurden doch alle wieder ins US-amerikanische Vorzimmer zurück gezwungen.

    Daneben kann man doch auch noch vermuten, das in einer Multpolaren Welt, Abmachungen zwischen den drei Grossen bestehen werden, die Grossregionen dem jeweiligen Machteinfluss zusprechen.. So zum Beispiel Südamerika an die USA.. Eurasien an die russische Föderation.. Fernost an China unsw.

    Da die USA sich bisher nicht an der von China initiierten AIIB (Asiatische Infrastrukturinvestentbank) beteiligen wollten (im Gegensatz zu vielen ihrer europäischen „Partner“ aus der EU, einschließlich Deutschland), müssen sie sich, um auf dem künftigen Weltmarkt bestehen zu können, wohl oder übel zunächst eine Art staatliche Binnenwährung schaffen; einen von der Regierung kontrollierten und von der spekulativen FED unabhängigen Dollar, der vorübergehend wieder auf Gold, dann aber auf der Wirtschaftleistung beruhen muss.

    Gibt es dazu irgendwelche Informationen.? oder handelt es sich um reine Spekulation und Wunschdenken.?

    Der Rest.. nun ja @Falkenauge, ist soweit ich dies beurteilen kann, eher Glaskugelleserei.

    • Anmerkung: Ich habe doch eher den Verdacht, dass die neue Multipolare Weltordnung so in etwa wie Orwells fiktive Weltkarte aussehen wird…..

      http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Freies-Konsensforum_arquivos/Ukraine_2014/1984_fiktive_Weltkarte.png

      Wir werden sehen.

    • Diogenes Lampe // 12. November 2016 um 14:07 // Antworten

      dragaoNordestino // 12. November 2016 um 00:22 /
      „Nette Vermutung, aber stimmt dies auch.?.. Zumindest für Südamerika erscheint die Realität doch anders. Paraquai, Chile, Argentinien, Brasilien, Honduras und noch ein paar kleine, wurden doch alle wieder ins US-amerikanische Vorzimmer zurück gezwungen.“

      Nun ja, die Wallstreet und die Obama-Regierung haben versucht, sie zurück zu zwingen. Die jetzt gerade in Südamerika stattfindenden Machtkämpfe sind jedoch keineswegs ausgefochten.

      Dennoch weißt Ihr völlig berechtigter Einwand auf den interessanten Aspekt hin, dass eine USA unter Trump natürlich bestrebt sein wird, ihr als Konkurrenz zu China geplantes Infrastrukturprojekt über den gesamten amerikanischen Kontinent auszudehnen, während die BRIICS versuchen werden, über Südamerika die USA einzubinden.

      „Daneben kann man doch auch noch vermuten, das in einer Multpolaren Welt, Abmachungen zwischen den drei Grossen bestehen werden, die Grossregionen dem jeweiligen Machteinfluss zusprechen.. So zum Beispiel Südamerika an die USA.. Eurasien an die russische Föderation.. Fernost an China unsw.“

      Das war ja imgrunde mal genau das, was Huntington angedacht hat, als er die Welt in 5 große Einflusszonen aufteilte. Denn schon er zweifelte am alleinigen Welthegemon USA. Insofern wird es spannend, ob Trump diesem Modell der Globalisierung folgen wird oder ob ihn die Sachzwänge veranlassen werden, sich erst einmal ganz auf die USA selbst zu konzentrieren (vielleicht noch unter Einbeziehung Mexicos und Kanadas?).

      Doch da gibt es eben auch noch das Problem der Zeit. D.h., die Machtfrage wird derjenige entscheiden, welcher schneller ist. Die Chinesen haben die AIIB als Investmentbank bereits installiert. Schauen Sie da mal die Liste der Teilnehmerländer an. Eine so breit aufgestellte Bank müßten die USA also erst einmal für ein gesamtamerikanisches Infrastrukturprojekt auf die Beine stellen. Die FED – Banken dürften hierfür kaum noch etwas beisteuern können, weil keiner mehr ihre wertlosen Papierscheine haben will.

      „Gibt es dazu irgendwelche Informationen.? oder handelt es sich um reine Spekulation und Wunschdenken.?“

      Darüber finden Sie im Internet zahllose konkrete Informationen! Googeln sie einfach mal den Begriff: „Trennbankensystem“.

      • @ Diogenes Lampe

        Die Chinesen haben die AIIB als Investmentbank bereits installiert. Schauen Sie da mal die Liste der Teilnehmerländer an.

        Na ja.. in US-Dollar und mit einem Gesammtsümmchen von etwa 200 Milliarden US$.

        Das ist für die Amis noch keine wirliche Konkurenz… solange diese den IWF kontrollieren.

        Die FED – Banken dürften hierfür kaum noch etwas beisteuern können, weil keiner mehr ihre wertlosen Papierscheine haben will.

        Wirklich.?.. Eigentlich liest man ganz anderes.. das Gegenteil ist der Fall. Kapital strömt seit der Trump Wahl in MAssen in die USA.. und ja die BRICS Währungen sind alle im Absturz.

        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/12/us-wahl-bringt-waehrungen-weltweit-zum-absturz/?nlid=da98a0302e

        Darüber finden Sie im Internet zahllose konkrete Informationen! Googeln sie einfach mal den Begriff: „Trennbankensystem“.

        Glass-Steagall Act.. ist mir durchaus ein Begriff.. und ja, wäre Wünschenswert wenn dieser weltweit eingeführt würde…. NUR, was hat dies mit Ihrer Ankündigung, einer Goldgedeckten Binnenwährung in den USA zu tun.?

        Dazu haben Sie offensichtlich keine Infos.. oder doch.?

  11. Ich frage mich immer wieder, wozu man sich in komplexe Theorien, Analysen und Diskussionen verstricken muss.
    Die Sache ist doch ganz einfach:
    Der Militärisch-Industrielle Koplex samt Wallstreet, City of London und Anhängsel ist ein Selbstläufer geworden, den niemand mehr aufhalten kann. Sollte es dennoch jemand ernsthaft versuchen, wird er ignoriert, diffamiert oder verunfallt/geselbstmordet.
    Die Frage, wer, wo und wie „an die Macht“ kommt, ist somit obsolet.

  12. MutigeAngstfrau // 12. November 2016 um 07:37 // Antworten

    Eben auf MMnews gelesen: „Das Bundesfinanzministerium sorgt sich nach dem Wahlsieg von Donald Trump offenbar um die Zukunft der US-Notenbank Federal Reserve: Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) befürchten, dass Fed-Chefin Janet Yellen aus dem Amt gedrängt werden könnte – weil die neue Regierung die Notenbank an die Leine legen will, berichtet der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.“

    Unfassbar, von welchen Experten und schwarzen Nullen wir zu Boden gebracht werden.
    Zumindest der Oberspieler „unseres“ Finanzministeriums sollte doch wissen, um welche kriminelle Veranstaltung es sich bei der FED handelt. (Vom Schmierenblatt SpEIgel will ich gar nicht erst anfangen.)
    Jeden Tag denkt man, dass die Verlade nicht schlimmer werden kann, und jeder Tag belehrt uns eines besseren.

    • MutigeAngstfrau // 12. November 2016 um 07:58 // Antworten

      Haha, eben noch auf Twitter gelesen, was die panzerfahrende Föhnfrisur bei Qualitätsjournalismussprachrohr Illner abgelassen hat:
      „Donald Trump muss sehr klar sagen, auf welcher Seite er ist: ob er auf der Seite des Rechtes, der Friedensordnung, der Demokratien steht, oder ob ihm das egal ist und er so eine Art Männerfreundschaft macht.“ (Natürlich ist Putin gemeint, gegen den sie eine harte Hand fordert.)

      Von welchen Demokratien und welcher Werteordnung spricht diese Person angesichts des finalen Abverkaufs, der gerade vor unseren Augen stattfindet? Hab ich was verpasst? Kann mir einer über die Straße helfen?
      Und Friedensordnung? Meint sie die Ablage vor ihrem Badezimmerspiegel?

      Hilfe @ KBM, wir brauchen mal wieder die Liste der amerikanischen Angriffskriege!
      Ich krieg mich nicht mehr ein! Dieser Irrsinn ist nicht mehr zu ertragen!!!

      • hubi stendahl // 12. November 2016 um 09:01 //

        Hallo MutigeAngstfrau,

        Zitat:
        „Von welchen Demokratien und welcher Werteordnung spricht diese Person angesichts des finalen Abverkaufs, der gerade vor unseren Augen stattfindet? Hab ich was verpasst? Kann mir einer über die Straße helfen?“

        Aus einem Klatschblatt:

        „Mit der Wende wechselte Illner die Seite und ging zum ZDF, wo sie laut „Der Westen“ bis 1999 beim „ZDF-Morgenmagazin“ moderierte, bevor ihr der Karrieredurchbruch mit der ZDF-Sendung „Berlin Mitte“ gelang. Seit 2007 trägt die Gesprächssendung ihren Namen.“

        Typische Wendehälse aus der Erziehungsschmiede der DDR, wie wir sie hundertfach sehen können. Eine Prise Narzissmus, Instinkt für das Anbiedern an die Mächtigen ( Heirat mit René Obermann, Jahreseinkommen so ca. 2-3 Mio. und satte Abfindung von der Telekom/Ziggo um 3 Mio.) und konsequentes Zurücklassen der Vergangenheit u.a. durch Scheidung vom offenbar zu ärmlichen Michael Illner, einem ruhigen, eher introvertierten Menschen. Auf die Frage, wann Sie an Kinder denken würde antwortete sie:“Man muss aufpassen, dass es der eigene Wunsch bleibt“.

        Dieser Typ Frau, unfähig die eigene Biologie zu akzeptieren und sich ihrer bewusst zu sein und positiv zu besetzen, lebt in einer Scheinwelt. Ist in der tiefe ihrer Seele nie zufrieden und braucht den Glamour um ihre Person, um diese seelische Niederlage, die sie sich unbewusst selbst zugefügt hat, zu kompensieren. Mit den blödsinnigen Statements unternimmt sie den verzweifelten Versuch den Lauf der Dinge zu verdrängen. Es werden noch viele weitere folgen, denn die Natur der Dinge sucht in dieser Polarität stets den Ausgleich, selbst wenn es am Ende nur durch einen großen Knall realisiert werden kann. Die Uhr läuft ab und sie reagieren, typisch für Narzissten, mit Ignoranz. Schließlich sind sie alle die Größten, die Schönsten und intellektuell ohnehin vom Pöbel unverstanden. Der Psychiatrie wird noch eine hohe Bedeutung zuteil.

  13. Nun ist das von Merkel gefragt was sie noch nie hatte ,nämlich Eigenständigkeit. Den Einflüsterer in den USA hat sie verloren und der in Israel weiß im Moment selbt nicht wo er dran ist,da Trump seinen Wahlkampf ohne das Geld der Israellobby geführt hat.

  14. Diogenes Lampe // 12. November 2016 um 18:19 // Antworten

    dragaoNordestino // 12. November 2016 um 16:50

    „Na ja.. in US-Dollar und mit einem Gesammtsümmchen von etwa 200 Milliarden US$.
    Das ist für die Amis noch keine wirliche Konkurenz… solange diese den IWF kontrollieren.“

    Na ja.. 200 Milliarden UD$ in produktive Investitionen umgerubelt, sind sicher wirksamer und zukunftmächtiger, als x Billionen spekulatives Kapital. Hier konkurrieren nicht die USA gegen die BRIICS, sondern produktives Kapitel gegen spekulatives.

    Im Übrigen ist Ihnen offenbar entgangen, dass der IWF längst nicht mehr von den USA kontrolliert wird.

    „Wirklich.?.. Eigentlich liest man ganz anderes.. das Gegenteil ist der Fall. Kapital strömt seit der Trump Wahl in MAssen in die USA.. und ja die BRICS Währungen sind alle im Absturz.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/12/us-wahl-bringt-waehrungen-weltweit-zum-absturz/?nlid=da98a0302e“

    Naja, die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind seit dem Besitzerwechsel ein reines Mainstreamunternehmen, das nach meinem Dafürhalten mehr Desinformation zugunsten des zusammenbrechenden westlichen Kapitalmarkts betreibt. In dem von Ihnen verlinkten Artikel vor allem durch die Methode des Weglassens.

    Wenn Sie lernen wollen, wie solche Propaganda funktioniert, schauen sie sich den Vortrag von Herrn Mausfeld (Warum schweigen die Lämmer) auf youtube an.

    Keine einzige BRIICS-Währung ist am Absturz, sondern nationale Währungen, die ja bisher alle am Dollarleitwährungssystem hingen, in Übergangs-Schwierigkeiten, die sie u.a. eben auch durch Investitionen in die AIIB zu bekämpfen suchen. Weil diese abzusehen waren, wurden die BRIICS und andere, vom Dollarimperium unabhängige Organisationen, ja überhaupt erst gegründet.

    Es geht also darum, aus dem spekulativen FED-Dollar, der ja seit 1913 alle übrige Währungen gezwungen hatte, ebenfalls zur spekulativen Währung zu werden, wieder eine produktive Währung zu machen.

    Der gegenwärtige Rückfluss an Dollar hat insofern auch mit der systembedingten Akkumulation des spekulativen Kapitals zu tun. Aber eben auch mit solchen Aktionen der FED und der Ford-Stiftung, wie die „Panama-Papers“. Auch hier ging es darum, die Anleger und ihr Kapital in die USA zu zwingen, wo man ja extra Steueroasen installiert hat, die aber nicht attraktiv genug waren.

    Ich habe keine Lust, hier fremde Artikel im Einzelnen zu analysieren und bitte dafür um Verständnis. Nur soviel: Wir haben hier auf Geolitico schon oft genug das Thema (auch das der Gold -bzw. Wirtschaftsddeckung) durchgekaut. Wir haben es in der Übergangsphase zur multipolaren Weltordnung mit zwei unterschiedlichen, gegenwärtig parallel laufenden Finanzsystemen und Finanzkreisläufen zu tun. Ich will mich da nicht dauernd wiederholen, zumal Sie nach meiner Erinnerung an diesem Diskurs teilgenommen haben.

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