Starke Läufer beim Berliner Halbmarathon
Starke Läufer beim Berliner Halbmarathon

Starker Berliner Halbmarathon

Halbmarathon Berlin 2016 Strecke Halbmarathon Berlin 2016 Strecke
Gewonnen hat der Kenianer Richard Mengich mit 59:58 Minuten. Schnellster Deutscher war Arne Gabius. Er lief 1:02:45 Stunden und kam auf den vierten Platz.

Welch ein Start in den April: Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 20 Grad hätten die Bedingungen für den 36. Berliner Halbmarathon kaum besser sein können. 32.753 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start. Mehr als ein Drittel von ihnen reiste aus dem Ausland an.

Karin und Günther Lachmann beim Halbmarathon Berlin 2016 © GEOLITICO

Karin und Günther Lachmann beim Halbmarathon Berlin 2016 © GEOLITICO

Und noch nie war Liste der Spitzenläufer hochkarätiger besetzt. Ihr Kommen angekündigt hatten Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg), Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg), Julian Flügel (Asics Team Memmert) und dessen Vereinskameraden Sebastian Reinwand und Simon Stützel sowie André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf), Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) und Manuel Stöckert (SC Ostheim/Rhön). Den Spitzenläufern dient der Berliner Halbmarathon als Vorbereitung für die Europameisterschaften in Amsterdam (Niederlande).

Bald ein Klassiker

Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens über die 21,0975 km liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden. Inzwischen ist der Halbmarathon auf dem besten Weg zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW BERLIN-MARATHON zu werden.

Auch diesmal wieder feuerten zehntausende Zuschauer die Läufer an. Trommler, Pop- und Jazzbands sorgten für eine phänomenale Stimmung. Gewonnen hat in diesem Jahr der Kenianer Richard Mengich. Er legte die gut 21 Kilometer lange Strecke in 59:58 Minuten zurück. Schnellster deutscher Läufer war Arne Gabius. Mit 1:02:45 Stunden belegte er den vierten Platz, verfehlte den von Carsten Eich 1993 in Berlin aufgestellten deutschen Rekord von 1:00:34 Stunden aber deutlich. Für GEOLITICO waren Karin und Günther Lachmann am Start – und brauchten 2:16 Stunden…