Bargeld ist Freiheit

Zwei Euro EZB © GEOLITICO Zwei Euro EZB © GEOLITICO
Der drohenden Abschaffung des Bargelds sollten wir mit der aktiven Suche nach dem besseren Geld begegnen: Regionalwährungen, Gold und Silber oder auch Bitcoins, schreiben Dagmar Metzger und Ulrich Horstmann* in den „FREITAGSGEDANKEN“.

Auch dieses Jahr kam die Elite der Welt in Davos zum Weltwirtschaftsforum zusammen. Dort, in der Abgeschiedenheit der Schweizerbergwelt, diskutieren sie die Sorgen, Nöte und Probleme der Menschheit. Einmal mehr fehlte dabei die Einsicht, dass die Diskutanten selbst in den allermeisten Fällen Teil des Problems und keinesfalls Teil der Lösung sind. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb hört man immer wieder interessante während des Forums getroffene Aussagen. Dieses Jahr tat sich unter anderem John Cryan, seines Zeichen Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, mit einer solchen hervor. In Davos galt seine Sorge dem Bargeld.

Dieses sei nämlich, so erklärte er, „fürchterlich teuer und ineffizient“. Klar, dass er seine Kunden und auch die übrige Menschheit vor so etwas Schrecklichem bewahren will. Weshalb er diesem teuren und ineffizienten Anachronismus nur mehr zehn kurze Jahre der Existenz gibt. Die SPD, wie stets um keine peinliche Anbiederung verlegen, sprang Cyran kurz darauf bei und forderte den ersten Schritt in Richtung bargeldlose Zukunft. Obergrenzen fürchten die Genossen zwar normalerweise wie der Teufel das Weihwasser, in der Frage von Barzahlungen aber sehen sie die Notwendigkeit einer Obergrenze von 5.000 Euro. Damit sind sie natürlich noch weit entfernt von den deutlich niedrigeren Obergrenzen, die Staaten wie Frankreich oder Italien ihren Bürgern aufzwingen, aber den totalitären Staat errichtet man nun einmal schrittweise und keinesfalls in einem Sprung.

Ineffizient und teuer

Wie üblich, ist die Begründung der Sozialdemokraten unoriginell, ausgeleiert, altbacken und von mäßig geringer Überzeugungskraft – Geldwäsche und Kriminalität würde man so bekämpfen, ach ja und natürlich auch den internationalen Terrorismus. Der Hinweis, dass Kriminelle und Terroristen gerne Bargeld verwenden, ist dabei so zweckdienlich wie der Hinweis, dass sie atmen oder zumeist Hosen tragen, womit wir unsere Freunde von der Sozialdemokratie keineswegs auf weitere dumme Gedanken bringen möchten.

Die eigentlichen Gründe sind selbstredend vielschichtig. Bankvorstände, insbesondere dann wenn sie einem so schwindsüchtigen Finanzinstitut wie der Deutschen Bank, vorstehen, haben ein ganz gewaltiges Interesse daran, die Einnahmen zu erhöhen. Ohne Bargeld ist dies sehr viel einfacher. Dann muss der Kunde Überweisungen tätigen anstatt wie bisher beispielsweise seinen Kindern das Taschengeld in bar auszuhändigen. Das ist zwar ineffizient und wird vermutlich auch teuer, aber wenigstens für die Bank lohnt es sich. Denn die kann für diese nun unausweichliche Dienstleistung eine kleine Gebühr erheben. Da die Banken zudem – bisher zumindest – das Geld auch nicht in Nullzeit auf dem Empfängerkonto gutschreiben, kann das jeweilige Institut für die Zeit, in der das überwiesene Geld „herrenlos“ ist, nutzen. Beispielsweise für völlig risikoloses Frontrunning in Form einer Teilnahme an den Anleiheaufkaufprogrammen der EZB. Man mag einwenden, dass es in beiden Fällen wohl nicht viel einbringen wird – zumal ja das Teilreservesystem letzteres bereits jetzt ermöglicht. Aber man bedenke, dass bei Millionen von täglichen Überweisungen das Kleinvieh durchaus eine Menge „Mist“ macht.

Der wichtigste Aspekt aber dürfte sein, dass damit die Bankenbranche vollständig unentbehrlich wird. Zwar sind einige Institute heute schon „too big to fail“, aber dann würde die Branche insgesamt nicht mehr nur Gottes Werk, sondern staatstragende Aufgaben erfüllen. Wodurch sich die Institute dann auch in absehbarer Zukunft für ein dauerhaftes, direktes staatliches Sponsoring qualifizieren würden – eine verlockende Perspektive insbesondere dann, wenn die eigene Bank gerade einen Milliardenverlust „erwirtschaftet“ hat.

Protestieren und klagen

Für die Politik wiederum ginge ohne Bargeld ein Traum in Erfüllung: Die lückenlose Überwachung aller wirtschaftlicher Transaktionen und Tätigkeiten der Bürger. Die DDR-Staatssicherheit würde vor Neid erblassen und unsere Freunde bei der NSA sich doppelt freuen. Es stünde damit auch ein ganz wunderbares Disziplinierungswerkzeug zur Verfügung. Wem auf Knopfdruck die Lebensgrundlage entzogen werden kann, der überlegt es sich sicherlich doppelt, ob er von seinem nach wie vor grundgesetzlich verbrieften Recht der Meinungsfreiheit Gebrauch machen sollte. Steuern lassen sich so ebenfalls sehr viel leichter eintreiben, auch und gerade rückwirkend neuerlassene – oder Sondersteuern wie beispielsweise die vom IWF angedachte zehnprozentige pauschale Abgabe auf alle Vermögenswerte.

Schließlich treffen sich die Interessen von Banken und Politikern in jenem Umstand, dass die unbedingt erwünschte Fortführung der verheerenden Rettungsprogramme und permanenten Staatsinterventionen in das Wirtschaftsgeschehen, die Abschaffung des Bargeldes geradezu unerlässlich werden lässt.

Ganz aktuell hat die japanische Zentralbank negative Zinsen eingeführt. Damit schließt sich die Bank von Japan dem weltweiten Trend an. Die negativen Zinsen sollen die Kreditvergabe wieder ankurbeln, so das Argument. Zwar beweisen Zentralbanker und Ökonomen mit solcher Art Argument lediglich, dass sie die Ursachen der laufenden Krise immer noch nicht begriffen haben, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Bargeld abgeschafft werden muss, wenn man dem Argument konsequent folgt.

Andernfalls könnte sich jeder den Auswirkungen der negativen Zinsen entziehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn damit begonnen wird, die negativen Zinsen auch an Klein- und Privatkunden weiterzugeben. Die Folge wäre der größte Bankrun der Geschichte. Ein Szenario, das in Zeiten eines Mindestreservesatzes für Banken von einem Prozent, tunlichst vermieden werden sollte.

Machen wir uns nichts vor: Die daran interessierten Kreise werden alles daran setzen, das Bargeld, eben weil es ein Vehikel wirtschaftlicher und politischer Freiheit ist, abzuschaffen. Sie werden sich auch nicht an dem Widerspruch stören, dass so das derzeit einzig gültige gesetzliche Zahlungsmittel abgeschafft wird. Wir können dagegen protestieren und gegebenenfalls auch klagen. Mit Blick auf die letzten 15 Jahre muss man aber leider feststellen, dass keine Proteste und keine Klagen die laufenden Entwicklungen abgebremst geschweige denn aufgehalten haben.

„Entnationalisierung des Geldes“

Werden wir aktiv, anstatt passiv darüber zu lamentieren, dass uns Banken und Politik mit dem Bargeld das Kernstück der Freiheit entwinden wollen. Schaffen wir uns selbstbewusst als freie Bürger unsere Freiräume selbst neu. Beginnen wir endlich gerade hinsichtlich des Geldes selbstbestimmt zu werden. Der drohenden Abschaffung des Bargelds sollten wir mit der aktiven Suche nach dem besseren Geld begegnen. Dabei soll ruhig jeder seiner Präferenz folgen: Zinsgegner mögen Regionalwährungen bevorzugen, andere setzen auf Gold und Silber, und für Bitcoins begeistern sich vielleicht primär jene, für die Internet und Computer kein Neuland mehr ist. Wer auf Nummer sicher gegen will, wird mehrgleisig fahren.

In dem sich so entwickelnden Marktfindungsprozess wird sich nach und nach herauskristallisieren, welche Systeme die Bedürfnisse der Bürger nach sicherem, stabilem und komfortablem Geld am besten befriedigen. Das wäre eine dem 21. Jahrhundert gerechte Fort- und Umsetzung der Ideen, die Friedrich August von Hayek in seinem Buch „Entnationalisierung des Geldes“ im Jahr 1976 formuliert hatte. Es ist der beste Weg, den Feinden der Freiheit in diesem Bereich Widerstand zu leisten und einer Abschaffung von Bargeld selbstbewusst entgegenzutreten.

*Ulrich Horstmann ist Autor zahlreicher Bücher. Er schrieb unter anderem zusammen mit Prof. Gerald Mann das Buch „Bargeldverbot“.

125 Kommentare zu Bargeld ist Freiheit

  1. Karl Brenner // 31. Januar 2016 um 17:53 //

    Hohe Geldtransfers sollten transparent sein. 5000 Euro ist eine gute Grenze.
    500/200€ Scheine sollten genauso abgeschafft werden, wie 1/2ct Münzen.
    In den USA gibt es so etwas schon lange nicht mehr.
    Die hohen Scheine fördern Steuerhinterziehung und Organisiertes Verbrechen.
    Die kleinen Münzen sind überflüssig.

    Der Artikel vermische alles mögliche wieder mal miteinander.
    Dazu passen dann auch die oft geäußerte Meinung,
    dass man ja zu Steuerhinterziehung gezwungen wird,
    wenn der Staat so handelt. Aber wenn man so denkt,
    kann man Staat und Recht gleich ganz abschaffen.

    Die Abschaffung von Bargeld ist natürlich Unfug. In Deutschland.
    In traditionell korrupten Ländern, wie Griechenland wäre es sinnvoll.
    Dort bezahlt kaum einer Steuern. Es handelt sich um kollektives Steuerhinterziehen,
    bei der jeder nur an sein kleines Glück denkt, welches er gerade gewonnen hat.
    Zum Glück sind wir noch nicht so weit.

    Aber wenn Steuerhinterziehung und Umwandlung von Steuergelder in Wählerstimmen so weiter geht,
    landen wir mit Leute wie Gabriel auch dort.

    Steuerhinterziehung muss stärker bekämpft werden.
    Wer mehr als eine Million dem Fiskus vorenthalten hat (also gestohlen hat),
    müsste diese Vermögen komplett abgeben.
    Es sollten vom Staat Prämien ausgegeben werden,
    nach denen private Ermittler oder Informanten einen feste Prozentsatz der zurückgewonnenen Steuergelder bekommen(zB 10%)

    Bitte schön.

    • NoFiatMoney // 31. Januar 2016 um 18:04 //

      Genau, dieser Staat, dessen Vertreter gerade dabei sind, uns zu vernichten, muß noch mehr Kompetenzen der Überwachung und Gängelung bekommen. Das ist sicherlich die Lösung. So sehen das auch Merkel und Genossen.

      Woran liegt es, daß Sie Freiheit und Recht dermaßen verachten?

      • Karl Brenner // 31. Januar 2016 um 19:04 //

        Rechtsbruch und Steuerhinterziehung ist ein weiterer Schritt in den Untergang eines Staates. Was ist, wenn alle das machen?

      • NoFiatMoney // 31. Januar 2016 um 19:12 //

        Der größte Rechtsbrecher ist der Staat.
        Und Steuerverschwendung sowie z.B. die Finanzierung der Antifa-Schlägertrupps aus Geldern, welche den Untertannen zuvor abgepresst wurden, sind schlimmere Taten als Steuerhinterziehung.
        Aber ich sehe schon; Sie haben die kollektivistischen Narrative tief verinnerlicht.

    • Karl Brenner // 31. Januar 2016 um 19:03 //

      Diese Politiker sind von der Mehrheit gewählt worden

    • Karl Brenner // 2. Februar 2016 um 11:17 //

      Es müssen Regeln her.

      In Leipzig hat die Stadt ihre Wasserversorgung für 14 Millione Euro Geldwertvorteil per CBL an eine US-Heuschrecke verkauft und zurück geleast.

      Jetzt haben Linke das Ding wieder Gekauft und in Staatshände gebracht. Kosten 40 Millionen Euro

      Wer von den beiden müsste jetzt ins Gefängnis?

      Solche Geschäfte müssten verboten werden.
      In Bayern hat man es gemacht.
      Warum können die Sozis und die CDUler das nicht?
      Weil sie einen Vorteil haben, und die Bürger einen Nachteil.

      Die Deutschen sind nicht besonders klug, wenn sie Parteien wie CDU, SPD oder Grüne tatsächlich wählen.

      Und sie sind auch nicht besonders Mutig, wenn nur so wenige auf die Straßen gehen.

      Selber Schuld, wenn man sich von den Medien veräppeln und von externen Kräften ausrauben lässt.

  2. Männer, schaut auch mal den Text des Bildungsbuches für Schüler der Bundesbank an, danach haut Euch nicht zu doll…., wir brauche alle kritisch Denkenden.
    Nicht das ihr den Befreiungsaufruf verpennt.

    „1.1 Rolle des Geldes in der arbeitsteiligen Wirtschaft“
    in :

    https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik.pdf?__blob=publicationFile

  3. Melanie Gatzke // 31. Januar 2016 um 20:02 //

    Wenn die mir mein Bargeld abnehmen, dann geh ich auf die Barrikaden. Die sollen sich das bloß nicht erlauben,

    • Für Melanie…. Nachdenkliches… so kann es kommen…

      „Schweden wird das erste bargeldlose Land der Welt
      Bis 2030 soll im gesamten Land das Bargeld abgeschafft werden. Jede Transaktion soll nur noch digital getätigt werden. Den meisten Bürgern gefällt der Gedanke, doch bringt dies, neben augenscheinlichen Vorteilen, auch neue Gefahren mit sich. Cyberkriminelle reiben sich die Hände und Banken bekommen gigantische Mengen persönlicher Daten.

      Die Skandinavier haben schon viele neue Ideen auf den Weg gebracht. Also erstes Land in Europa emittierte 1661 die schwedische Zentralbank Banknoten. Jetzt werden die Schweden wieder die ersten sein, die die Banknoten abschaffen werden. Vielerorts in Schweden wird bereits heute kein Bargeld mehr angenommen. An den Ladentüren hängen Hinweise mit der Aufschrift „Vi hanterar ej kontanter“, übersetzt, „Wir akzeptieren kein Bargeld“. Sogar Kleinstbeträge auf Märkten oder für Zeitschriften werden mittels mobiler Kartenlesegeräte abgerechnet. Mittlerweile werden über 80 Prozent der Käufe nur noch digital getätigt. Der Umsatz im Einzelhandel läuft bis zu 95 Prozent bargeldlos. In Schweden wird so gut wie alles mit der Karte oder in irgendeiner Form digital bezahlt. Selbst bei der Kollekte in der Kirche wird mittels Karte gespendet. Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen werden vielerorts über das Mobiltelefon mittels SMS erworben. Problematisch wird das Ganze für Touristen die eine öffentliche Toilette besuchen wollen, welche nur mit einer SMS von einem schwedischen Mobilfunktelefon bezahlen werden kann. Das letzte was der durchschnittliche Schwede mit Bargeld kauft sind illegale Güter wie zum Beispiel Drogen. Daher verfolgen viele Skandinavier auch die Philosophie. „Musst du bar zahlen, stimmt etwas nicht“.
      siehe:
      http://worldtimes-online.com/kultur/226-schweden-wird-das-erste-bargeldlose-land-der-welt.html

      • Harald R. // 31. Januar 2016 um 21:46 //

        Das größte Problem ist, dass Sytemkritiker einfach aus dem System ausgesperrt werden oder abgeschaltet werden und somit vollkommen Mittellos da stehen! Wer z.B. in der jetzigen Flüchtlingskrise nicht mit den Parteien konform geht, kriegt mal eben den Zugang zum Geld abgeschnitten! Damit hätte das System die absolute, ungebrochene Macht!

  4. Harald R. // 31. Januar 2016 um 21:42 //

    Drohende Bargeldabschaffung? Vielleicht steht uns bald ein globales, kräftiges Arschtreten, nämlich in die Ärsche der Eliten, statt! Vielleicht hat es einfach mal ein Ende, dass wir alles schlucken und hinnnehmen, was sie uns da hinwerfen? Wie wäre denn diese Idee mal zur Abwechslung?!

  5. Libelle // 31. Januar 2016 um 23:47 //

    @ all

    Kann es sein dass in (bestimmten?) Foren/Blogs ganz bewusst herumexperimentiert wird?

    Damit meine ich jetzt nicht die herkömmliche Trollfunktion. Also den Versuch die Meinung der Kommentatoren in eine Richtung zu bewegen die dem System genehm ist.

    Nein, ich meine dass es bei den Experimenten z. B. darum geht zu erkunden wie sich das „soziale Verhalten“ in einem Kommentatoren-Blog darstellt und wie es möglich ist dann eventuell versteckt Einfluss auf die Meinungen nehmen zu können.

    Also wird z.B. untersucht:

    Wie reagieren die Kommentatoren wenn ein Troll ganz gezielt mit immer stärkeren Beleidigungen nur so um sich wirft, ohne trotz der Netiquette in die Schranken gewiesen zu werden.

    Außerdem sind da noch 1-3 andere Trolle (ist das der Plural von Troll?) die dies Spielchen mitspielen.

    Also geht das Gezeter immer hin und her zwischen diesen Trollen um die Kommentatoren zu ermüden, zu frustrieren und auf die Palme zu bringen.

    Außerdem werden einige Foristen ganz gezielt von dem Troll (den Trollen) angegriffen.

    So kann man herausfinden wie Kommentatoren so mehrheitlich reagieren.

    Werden sich einige aus dem Forum verabschieden?

    Werden sich einige einfach ruhig verhalten und dieses blöde Spiel ignorieren?

    Werden sich einige provozieren lassen und ihr Gefecht mit dem Troll (den Trollen) ausfechten?

    Wird sich die Mehrheit wenn ein bestimmter Punkt (der Zumutbarkeit) überschritten ist gegen diesen Troll (diese Trolle) zusammenschließen?

    Wo in etwa liegt der Punkt an dem die Mehrheit sagt: Nun ist es genug?

    Ist es möglich die unerwünschten weil sehr gut informierten Kommentatoren, die sich sehr viel Wissen angeeignet haben der Lächerlichkeit preiszugeben, sie unglaubwürdig zu machen?

    Wie kann man dies am geschicktesten anstellen ohne dass diese Sauerei auffällt?

    Kann das Forum dadurch gespalten oder gar gesprengt werden?

    Usw. usw. usw. usw. usw.

    Es wird eben experimentiert.
    Es wird auch kein Kommentar gelöscht (hinweg moderiert). Sonst würde das Experiment ja hinken, oder?

    Könnte es so sein?

  6. Also was hier auf dem Blog besprochen wird, ist ja alles sehr nett, aber im Grunde eine ewig, bis auf den Wortlaut hin, sich wiederholende Diskussionsrunde.

    Fast könnte man meinen, das es sich dabei um eine von aussen gesteuerte Beschäftigungstherapie für unzufriedene Subjekte handelt….

    Das Geldsystem und wiederum das Geldsystem und die bösen Buben und Mädchen der Hochfinanz sowie Polit-und Elitekasper, sollen für alles verantwortlich sein..bis hin zum Untergang des Abendlandes.

    Nun möglich ist dies natürlich schon, nur sollte man dabei den Blick auf ganz andere mögliche Ursachen nicht verstellt bekommen.

    Einer der wenigen hier der immer wieder mal darauf hinweist, dass unsere Zeit Unfähig ist, kreativ zu wirken, dass ein Sillstand eingetreten ist, ist @Waltomax.

    Manchmal errinnern mich @ Waltmax’es Einlagen an Oswald Spengler’s Buch in zwei Bänden…Der Untergang des Abendlandes.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes

    In seiner Vision vom Untergang des Abendlandes deutet Oswald Spengler Geschichte als Auflehnung des Menschen gegen die Natur. Dabei unterscheidet er zwei Entwicklungsstufen. Die Erste, die primitive oder auch archaische Kultur ist ihm im wesentlichen Naturgeschichte. In ihr erschöpft sich die Bedeutung des Menschseins weitgehend im Biologischen; sie ist kaum mehr als natürliches Dasein. Hiervon hebt er die eigentliche Weltgeschichte als zweite Stufe ab. Sie besteht aus einer beschränkten Anzahl zeitlich und räumlich voneinander abgrenzbarer Hochkulturen. Sie erst machen die eigentliche Kulturgeschichte des Menschen aus. Als letzte Form dieser zweiten Stufe tritt die „faustische“ Kultur des Abendlandes auf. Sie setzt sich weltweit durch. In Ihrem Zentrum steht die Technik. In der Gestalt des Ingengieurs findet sie ihrem symbolischen Ausdruck. Allerdings, so Spengler, neige sich mit ihrem Abschluss die Zeit der Hochkulturen ihrem Ende zu. Mit der vollständigen Emanzipation des Menschen von der Natur, personifiert in der Gestalt des Technikers, seien alle Möglichkeiten eines sinnvollen Daseins erschöpft. Es gebe keinen Impetus für eine fortschreitende, stabile Dauerentwicklung mehr.

    Was ist wenn Oswald Spengler mit seiner morphologischen Geschichtsbetrachtung über immer wieder auferstehende Hochkulturen und deren Fall recht gehabt hat.?

    Dann stellt sich doch die Frage, wie kommen wir aus diesem Kreislauf raus. Ganz offensichtlich ist der Mensch eben nicht geschaffen, bio-psychologisch nicht geschaffen, um diese Grenze so ohne weiteres zu überschreiten.

    Und wieder war es @Waltomax der vor kurzem dazu ein kurzes Stichwort geliefert hat..Transtechnologie

    Ja nun, und da wären wir dann beim Technikphilosophen Gotthard Günther, der im Gegensatz zu Spengler zeigen möchte, dass die metaphysische Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur noch nicht zu ihrem Ende gekommen ist. Ihr Medium und Motor ist die Technik, aber es ist nicht mehr die „faustische“ Technik, die klassisch-mechanische Maschine, die Spengler noch im Sinn hatte, sondern eine neue Form der Technik, eine „intelligentere“, die für Gotthard Günther durch die „transklassische“ Maschine gekennzeichnet ist. Sie, nicht das Zurücksinken in einen geschichtslosen Zustand, charakterisiere die zweite von Spengler genannte Zäsur. Dementsprechend müssen nun drei welthistorische Entwicklungsstufen des Menschseins unterscheiden werden. Gotthard Günther spricht von Entwicklungsstufen menschlichen (Bewusst-) Seins.

    Das primitive oder archaische ein werte Bewusst- Sein

    Die zweiwertigen Bewusst- Seinsform in den regionalen Hochkulturen durch Ablösung des Meschen von seiner Umwelt, durch die Trennung von Subjekt und Objekt.

    Was jetzt allerdings gefragt wäre, wäre eine Mehrwertige Bewusstseinsform, die aber voraussetzt, dass eine Transklassische Logik akzeptiert wird.

    Die Theorie der klassisch-mechanischen Maschine, die Maschinentheorie basierte auf einem Wissen vom toten, reflexionslosen Objekt. Die Konstruktion der transklassischen Maschine, in ersten Ansätzen des Computers, schliess Aspekte ein, die bislang dem Bereich des Subjektiven zugesprochen wurden. Es geht dabei nicht um jenen Bereich des Denkens, der Ausdruck des je individuellen Ichs der menschlichen Subjektivität ist, dessen Privatheit als höchste Ausprägung des Besonderen gilt, sonder um das Allgemeine, das Objektivierbare im Denken. Dass dieses Problem als technologisches zur Disposition steht, charakterisiert für Gotthard Günther die zweite Spenglerische Zäsur. Sie leitet über zur Geschichte dritter Ordnung, bzw zur mehrwertigen Bewusst- Seinsform.

    Die Entwicklung der transklassischen Maschine zeigt, so Gotthard Günther, dass das „tote“ Objekt, der Mechanismus, fähig ist, Funktionen und Aufgaben zu erfüllen, die bislang dem mit Geist versehenen Subjekt vorbehalten schienen. Mit dem Computer entsteht eine Maschine, die über die Möglichkeiten der klassisch-mechanischen Maschine hinaus in der Lage ist, nicht bloss die Auflehnung gegen die Dingwelt zu vollziehen, sondern, wie Günther formuliert, die Emanzipation des Subjekts von einem überlieferten, falsch verstandenen Subjektivitätsbegriff einzuleiten. Bereiche, die bislang als subjektiv-spezifisch und -konstitutiv erachtet wurden, werden aufgrund der Leistungsfähigkeit der transklassischen Maschine zu grossen Teilen zu objektiven Eigenschaften der Umwelt. Der Prozess dieser Korrektur, so ergänzt Günther, sei die zentrale Aufgabe der nächsten Epoche der Weltgeschichte. Der Computer stelle das Mittel dar, mit dem diese Aufgabe, die Trennlinie zwischen Subjektivität und Objektwelt zu verschieben, in Angriff zu nehmen sei. Aus der Beobachtung dessen, was der Computer tut, wenn er jene Leistungen vollbringt, die aus dem Bereich des Subjekts in den des Objektiven überführt werden, ergeben sich zugleich Rückschlüsse auf jene Kompetenzen, die nach wie vor im Subjekt verbleiben. Der Computer wird so zugleich zum Medium der Selbsterkenntnis.

    Folgt man weiterhin der Argumentation Günthers, so löst sich das absolute Subjekt, die klassische Denkfigur der Philosophie, auf in zwei Komponenten, in ein subjektives und ein objektives Subjekt. Denk- und Verhaltensroutinen des objektiven Subjekts lassen sich auf Maschinen implementieren. Der Zusammenhang gesellschaftlicher Subsysteme, ihre Integration, kann durch Informations- und Kommunikationstechnologien vermittelt werden, ein Vorgang, der sich auf der Ebene des objektiven Subjekts abspielt. Das Denken und Verhalten des subjektiven Subjekts hingegen zerfällt in postmoderne Unübersichtlichkeit. Individuelle und kulturelle Beliebigkeit nehmen zu, allerdings auf der Basis einer Technologie, die die Vernetzung gesellschaftlicher Subsysteme weltweit sicherstellt. Sie ist die Manifestation der letzten „großen Theorie“; ihre „Wahrheit“ stellt sich nicht kontemplativ, sondern als Konstruktionsprozess her.

    Wie der Mensch die klassische Technik zur Kompensation physischer Unzulänglichkeiten ergriffen hat, so wird er, entsprechend einer Vision Gotthard Günthers, die Computertechnologie entwickeln, um sich im kognitiven Bereich von Routinen zu entlasten. Sie eröffnet ihm Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in einer Zukunft, die prinzipiell nicht voraussagbar ist. Ihre Gestaltung hängt ab vom Willen der Menschen, von jenem Bereich der Subjektivität, den Gotthard Günther als subjektiven bezeichnet und der nicht auf einer Maschine implementierbar ist.

    Noch Fragen zum Bargeldlosen Zahlungsverkehr.?

    Wer sich damit so richtig auseinander setzten möchte, kann beim folgenden Link nachschauen

    http://www.thinkartlab.com/pkl/media/kurtk/index.htm

  7. „Wer diese elementaren Eigenschaften (Hybridität und Hierarchie) nicht verstanden hat, der kann zum Thema Geld nur zufällig sinnvolle Kommentare schreiben.“
    Na denn ran an die Sache.
    Ich erinnere mich wohlwollend an die „Schlacht“ bei Geolitico
    http://www.geolitico.de/2015/05/23/zeit-fuer-eine-echte-geldreform/

    Die von Mai bis November des vorrigen Jahres lief.
    Eine Neuauflage, so denke ich ist für nachdenkende und kritische Zeitgenossen mit gesunden ehrlichen „Gesellschaftsverbesserungs-absichten“ wichtig.
    Mal sehen, wie dies in der Fortführung der damaligen Debatte hier gelingt….. probieren geht bei mir oft über studieren….
    …. dann probieren wir es einfach mal.
    Gruß

  8. Ich erinnere mich gern an die Debatte von Mai bis November des vorrigen Jahres hier auf
    Geolitico zum Thema – es ist Zeit für eine Geldreform.
    Für Geld ein funktionsfähiges gesundes, faires und lebensnahes Wirkprinzip zu schaffen, das in der moderenen Welt zukunftsfähig ist, scheint fast einem „göttlichen“ Schöpfungsakt zu entsprechen.
    Insofern ist ist es Zeit wieder etwas ins Lot zu bringen, was nicht mehr mittig und mit Anstand funktioniert.
    Oft sind es die Verrückten, die die Kraft und die Masse haben etwas neu ausloten zu können.
    Geld ist ein von Menschen geschaffenes System, nur wir Menschen könnes es sinnvoll verändern.
    Das Problem…. unser Geist ist relativ…. nie absolut zu abschließenden Ergebnissen fähig….
    Den Stein der Weisen, den gibt es nicht… den hat noch niemand gefunden.
    Alles klar?
    Bis später!

  9. Uebertreiber // 1. Februar 2016 um 10:09 //

    Die Abschaffung des Bargeldes greift mal wieder viel zu kurz, damit wird das Problem nur verschoben, weil viel zu viele Ausweichmöglichkeiten weiterhin offen bleiben. Erinnert sei nur an die in einigen Gegenden der USA üblichen Tauschgeschäfte mit dem Waschmittel „Tide“ oder die mögliche Bezahlung mit Gold- bzw. Silbermünzen. Selbst hochwertige und langhaltbare Alkoholika böten sich als Ersatzwährung an.

    Um alle diese Ausweichmöglichkeiten endgültig zu beseitigen, muss jedem Menschen ein Universalchip eingepflanzt werden. Dieser Chip berechtigt unter anderem auch das bargeldlose Zahlen. An jeder Kasse werden die Daten des Chips mit den zentral gespeicherten biometrischen Daten, die die Kameras erfassen, verglichen und wenn alles stimmt, wird die Ware oder die Leistung freigegeben.

    Darüber hinaus erfasst der Chip den Ort, die Lage im Raum, die jeweiligen Bewegungen (Beschleunigungen) und die Herzaktionen des betreffenden Menschen. damit ist jede Art von Schwarzarbeit unmöglich und das Schöne für unsere Politiker wäre endlich eine Besteuerung der gigantischen Eigenleistungen der Bürger im Sinne einer zu besteuernden Wertschaffung. Darüber hinaus wird jede Ware mit einem RIFD Chip ausgestattet, so dass die Ware personenscharf zugeordnet werden kann. Dies hat den Vorteil, dass es keinen Diebstahl mehr geben wird und keine Art der Naturalbezahlung aufkommt. Denn Transaktionen und Waren sind genau nachvollziehbar, wer, was, wann , wo erworben hat. Eine beabsichtigte Weitergabe der Ware von Bürgern untereinander muss an sogenannten Meldepunkten eingetragen werden. Natürlich ist dann eine, wenn auch reduzierte Mehrwertsteuer fällig. Das bedingt das Ende der vielen unkontollierbaren Flohmärkte oder; wie schon gesagt, des Nachbarschaftstausches.

    Mit diesem System einer Totalerfassung haben dann die Regierungsclique und die Ordnungsbehörden alles im Griff. Jede Unbotmäßigkeit kann sofort im Keim erstickt werden.

    Zum Beispiel der schwer kontrollierbare Rauschmittelmarkt:
    Bezahlen von unerlaubten Drogen – nicht möglich (gibt kein Hartgeld mehr)
    Gold- oder Silbermünzen – nicht möglich, weil jede Münze oder Barren ein eingeprägtes Laserhologramm erhält. Dies führt gerade eine canadische Münzprägeanstalt ein und somit ist jede Münze eindeutig einem Besitzer zugeordnet.
    Übergaben an geheimen und dunklen Plätzen – nicht möglich, weil der Chip alle Bewegungsdaten mit dem jeweiligen Ort festhält und die Daten automatisch weitergibt.

    Hier zeigt sich sehr sich sehr schön wie mit dem Chip alles und jedes den Ordnungsbehörden offen liegt. Unerkannte Verbrechen sind nahezu ausgeschlossen, die Eigentumsverhältnisse sind ständig transparent, das genaue Bewegungsprofil erlaubt festzuhalten, wer, was, wo, wann und mit welcher inneren Intensität (Herzaktionen) gemacht hat.

    Und im Falle eines Falles, kann der Notarzt gleich aktiviert werden, wenn es mit dem Kreislauf Schwierigkeiten geben sollte.

    Ein Bargeldverbot wäre mal wieder eine halbherzige Lösung, die zu viele Ausweichmöglichkeiten offen lässt, die später mit viel Aufwand eingedämmt werden müssten.

    Daher die Forderung an die Politik: Bitte alles in einem großen Wurf und somit endgültig lösen, eine „Salami-Taktik“ macht doch nur ständig Ärger.

  10. „Ab Seite 79 wird dann endlich eine Zahlung zwischen 2 Banken erklärt, aber wiederum so, dass der Kern der Sache verschleiert wird, welcher darin besteht, dass die Banken untereinander mit Zentralbankgeld bezahlen.“
    Ich sehe das völlig anders aus meiner gegenwärtigen Sichtlage.
    Das Problem, welches Sie hier übersehen ist der Interbankenhandel.
    Zu diesem

    Interbankenhandel gehören die Geschäfte von Kreditinstituten mit ihrer Zentralbank nicht.
    Insofern handelt es sich nicht um Zentralbankgeld.
    Im übrigen sehe ich die ausgelagerten Offshore Banken, als eine
    Art geheimen Interbankenhandelsplatz ein. Außerhalb staatlicher
    Kontrolle und Übersicht durch die Zentralbank.
    Nur mal so nebenbei.
    Also sehr geehrter Herr Pro Europa die Weisheit haben Sie echt nicht mit Löffeln gefressen, so scheint es in diesem Punkt.
    Bei „Kredit“ etc. aus dem Interbankenhandel handelt es sich nicht um Zentralbankgeld, aus meiner Sicht stimmt da was nicht
    in Ihrer sehr absoluten Darstellung.
    Vielleicht kann Ihnen da Herr Stöcker, den ich hier gern begrüße, weiterhelfen….. und die mögliche Sachlage erklären.

  11. „wo nicht verhöhnt“
    Ich sehe Pro Europa als einen der Oberverhöhner an.
    Den ich schon in dem Vorartikel – Es ist Zeit für eine Geldreform mahnte seine Verhöhnungen gegenüber Kommentatoren zu reduzieren.

    • So, so… na dann schauen wir mal in die Zukunft.
      Nachtragen bin ich nicht… und Sie?
      Das der Mythos Geld qualitativ nahe an Religion und
      Ideologie herankommt… ist Glauben oft vor Wissen
      ein gewisser Unsicherheitsfaktor…. also gehen wir davon aus das hier der Geist nicht immer in die Qualität Wissenschaft gehonen werden kann.
      Versuchen wir beiden Kampfhähne zukunftig nicht so absolut zu formuleren.
      Ansonsten, lieber Pro Europa gehören Sie nicht zu der Gruppe Langweiler…. und das ist gut so.
      … noch ein bischen mehr Verständnis für Suchende und Lernende, zu denen man selbst ja auch gehört und schon
      sind wir wieder in einer gewissen Übereinstimmung der
      Form.
      Also bis später….
      … ein neuer SuchernderDenker, aus Sachsen einem ganz besonderen Ort der Dichter und Denker der Deutschen
      in Form von Herrn Stöcker ist hoffentlich zu uns gestoßen…. das läßt hoffen.
      Gruß

    • Vielleicht auch für einige interessant: http://www.querschuesse.de/crash-oder-kein-crash-die-systemkrise-der-globalen-wirtschaft-in-einem-chart/#comment-93179 sowie http://insideparadeplatz.ch/2015/10/28/9-von-10-franken-von-geschaeftsbanken/#comment-120443

      LG Michael Stöcker

    • NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 14:39 //

      Zitat @ dragaoNordestino // 1. Februar 2016 um 14:35:

      „Vielleicht könneten Sie ganz einfach mal ein paar Argumente bringen, wieso wir unbedingt ein Zentralbankensystem und ein staatliches Geldmonpol haben müssen.“

      Eine Bitte, die ich nur unterstützen kann. Solche Argumente hätte auch ich gern einmal vernommen.

    • Nun gut, Sie scheine ja enorm lange im Sachen Geldsystemkritik studiert zu haben.
      Können Sie mit zur Klärung und Kompetenzerörterung weiter helfen und uns erklären was:
      1. reales Geld
      2. fiktives Geld
      aus Ihrem gegenwärtigen Erkenntnisstand bedeutet?

    • Libelle // 1. Februar 2016 um 20:14 //

      @ dragaoNordestino

      Zitat:
      Um was es jetzt geht, ist diese Translogik der Mehrwertigkeit…also hier Subjekt…subjektiviertes Objekt…und Objekt unter menschliche, nicht an intelligente Maschinen zu delegierende Kontrolle zu bringen…und ja, dafür zu kämpfen, dass dieser Bewusst Seins-Sprung nicht wieder in die falschen Hände gerät.
      ————–

      Ist diese Entwicklung nicht schon längst in den falschen Händen?

      Aber es könnte auch für diese „falschen Hände“ gefährlich werden ohne die absolute Kontrolle über die Wissenschaftler und Techniker die an der Entwicklung und Realisierung beteiligt sind.

      Was würde nämlich wahrscheinlich passieren wenn diese sich selbst perfektionierenden und weiterentwickelnden Maschinen zu dem Schluss kommen das die Spezies Mensch ein Unheil für den Planeten Erde ist. Dass die Menschen die Erde nur plündern, vergiften usw. Dass die Menschen eigentlich nicht wirklich zu gebrauchen sind und eigentlich verschwinden sollten?

      Dann würde es auch den Eliten letztendlich an den Kragen gehen.

      Und dazu braucht es u. U. nur einen einzigen von den Eliten enttäuschten und verachteten älteren Wissenschaftler oder Techniker ohne Kinder der die Entwicklung dieser intelligenten Maschinen — zunächst unbemerkt — in die andere Richtung leitet.

      • @Libelle

        Ist diese Entwicklung nicht schon längst in den falschen Händen?

        Vielleicht…jedoch steht diese Entwicklung ja erst ganz am Anfang…es kommt auf die neueren Generationen an.

        Mann muss ja nicht alles so schwarz sehen..der Mensch ist oft unergründlich..wir werden sehen.

      • Libelle // 1. Februar 2016 um 23:14 //

        @ dragaoNordestino,

        Warner gibt es aber jetzt schon jede Menge.

        http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/stephen-hawking-physiker-warnt-vor-kuenstlicher-intelligenz/11067072.html

        http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/kuenstliche-intelligenz-werden-maschinen-schlauer-als-menschen-sein-a-1072650.html

        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/google-will-maschinen-denken-beibringen-a-1069072.html

        http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/elon-musk-und-stephen-hawking-warnen-vor-autonomen-waffen-a-1045615.html

      • @Libelle

        Warner gibt es aber jetzt schon jede Menge.

        So ist es. Es ist für Menschen eben nicht ganz einfach, eine bisherige Selbstverständlichkeit, nämlich die Krönung der Schöpfung zu sein, teiweise an Maschinen ab zu geben.

        Es muss ja auch nicht per sé etwas schlechtes sein..nun wir stehen erst ganz am Anfang und wie gesagt, zukünftige Generationen werden darüber entscheiden wie die Transtechnologie behandelt wird

        Ich für meinen Teil, werde da wohl nur noch Zuschauer sein, der allerdings die ersten Vorboten noch verspüren wird..wie zum Beispiel eine Bargeld Abschaffung

    • Zitrone // 2. Februar 2016 um 08:15 //

      @Libelle zu 1. Febr. 23:14 Uhr

      Warner gab es bereits vor langer Zeit. Hierzu gibt es ein kleines Büchlein:

      „Der elektronische Doppelgänger“ von Rudolf Steiner

      http://www.anthrosana.ch/shop/rudolf-steiner/der-elektronische-doppelgaenger.html

  12. „Danach werden Sie sich fragen, weshalb Sie ausgerechnet auf die Idee kamen, uns hier einen systemgesteuerten Günstling udn Zombie zu empfehlen.“ Zitat Pro Europa

    Hier geht es ganz klar um das offiziell dargestellte
    Regelwerk der Bankinstitute und deren Sprachgebrauch.
    Ihre Polemik ist wiedermal kontraproduktiv.

  13. NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 13:02 //

    Zum Thema Bargeld (-Verbot):

    http://www.zerohedge.com/news/2016-01-31/bloomberg-op-ed-calls-end-cash

    Nur ein paar Stichworte zur Welt ohne Bargeld:

    Ohne Bargeld nicht mehr möglich:
    -Bankrun,
    -Abhebung des Guthabens vom Konto und Mitnahme der Scheinchen im Falle der Ausreise,
    -anonyme Käufe…..

    Ohne Bargeld möglich:
    -Totalkontrolle der Untertanen,
    -Sperrung des Zugangs zu Kaufmitteln („Geld“) für Dissidenten,
    -Negativzinsen,
    -zielgerichtete Steuerung des Konsumverhaltens eines jeden Einzelnen….

    • Ein Bankrun ist selbstverständlich auch ohne Bargeld möglich: Ganz einfach per Überweisung auf ein Konto bei einer sicheren Bank. Auch so trocknet eine Bank aus. Insbesondere die Schweiz wurde hier mit Liquidität geflutet.

      Solche Runs hat es schon immer gegeben; und genau deshalb gibt es Zentralbanken, um auf solche Liquiditätsereignisse reagieren zu können. Die Freunde des Free Banking ignorieren diesen Fakt stoisch.

      Das heißt nun aber nicht, dass die ZBen alles richtig machen. Sie sind letztlich in ihrer gegenwärtigen Ausprägung auch nur ein Instrument zur Machterhaltung der 1 % und keinesfalls demokratisch verankert.

      LG Michael Stöcker

      • Stahlfront // 2. Februar 2016 um 07:50 //

        Vielen Dank für Ihren schlichten bzw. einfachen und vor allem unaufgeregten Kommentar, was in diesem Forum wahrlich nicht immer zu finden ist.

        „Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen!“

        Des Verstandes bedienen ja, sich darauf stützen nein.

        „Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!“

        Sprüche 3, 5

        Schönen Tag noch …

      • Das eine schließt das andere nicht aus: Herz und Verstand müssen im Einklang sein. Der Verstand ist die logische Kontrolle, keinen falschen Herren/Exegeten aufzusitzen, das Herz die emotionale Kontrolle.

        Ihnen auch einen schönen Tag.

      • NoFiatMoney // 2. Februar 2016 um 09:25 //

        Der Hinweis ist sicherlich richtig solange die Möglichkeit der Überweisung -gerade ins Ausland außerhalb Eurozone und EU- nicht unterbunden wird.
        Schon jetzt haben einige Institute jedoch bereits Tageslimits eingeführt; allein im Interesse der Sicherheit ihrer Kunden versteht sich.
        Und wie Sie schon sagten: Geht es um Probleme bei EINER Bank, mag man sich noch zur nächsten retten können. Aus dem Bank-System insgesamt bekommen Sie aber Ihr Geld nicht heraus.
        Und wenn alle an die letzte Bank überweisen haben, wird der Unterschied zum Bargeld schmerzlich spürbar werden. Zudem muß man, um überhaupt an eine andere Bank überweisen zu können, dort erst einmal ein Konto haben.

  14. NACHDENKLICHES
    „Da in den meisten Fällen aber nichts Besonderes vereinbart wird, gilt bei 99,9 % aller Verträge das gesetzliche Zahlungsmittel. Und das ist ausschließlich Zentralbankgeld der 1. Hierarchieebene, keinesfalls aber Giralgeld der 2. Hierarchieebene. Und somit irren Scharpf, Hörmann & Co. in der monetären Matrix umher.“ Zitat
    Micheal Stöckert
    Mit diesem Spruch ordnet sich Herr Stöcker in die beschämende Art der
    sogenannten Wissenschaftler ein. Verbales Theater…heiße Luft.

    • Gedankliches zu Herrn Stöcker
      Wir wissen alle, dass um die Geldschöpfungsheorie – Geld aus dem Nichts massenhaft „Rhetorische Kutschen“ laufen, die rein wissenschaftlich betrachtet nichts bringen.. nur Nebel.
      Die Frage ist, wie kommt hier der kam der Herr Stöcker zu Erkenntnissen aus den Bereich Bankgeheimnis.
      Hat er reale nachvollziehbare wissenschaftliche und überprüfbare Untersuchungsergenisse vorzuweisen …?
      Oder labert er hier nur rum und zieht uns durch die
      Kakao…. mit diesen oder jenen Links?
      Wie kann man die Geldschöpfung der Geschäftsbanken nun überprüfen?
      Ganz einfach, die Banken gestalten für wissenschaftliche Zwecke ihre Vorgänge transparent,völlig offen und einsehbar.
      Wäre das ein gangbarer Weg um der Wahrheit näher zu kommen?
      Ist Herr Stöcker solche Wege gegangen, oder nur eine leerender
      Theoretiker, der den Aufguß von Fremdsoße verdaut?

  15. Wenn tatsächliche geheimnisvolle Vorgänge unter dem Nebel von Bankgeheimnissen laufen hilft nur über empirische Überprüfung
    mit den Mitteln analog kriminell-technischer Untersuchungsmethoden
    eine wahrhaftige Aufklärung betreiben zu können.
    Ist so etwas möglich?
    Hat oder hatte Herr Stöcker Zugang zu den internen Vorgängen in den Geschäftsbanken?
    Wo kann ich als interessierter Laie aus der leidtragenden Bevölkerung diese dukomentierten Ergebnisse einsehen?
    überprüfen

    • Geld ist für mich eine Erscheinung, die man sinnlich auch wahrnehmen kann, so eine art ungewöhnliches Ereignis, das einem Phönomen enspricht.
      Bargeld… Geld … Buchhaltung und anderes sind eng miteinander verflochten.
      Um Verflechtung zu entwirren bedarf es wahrhaftigen Analysefähigkeiten.
      Die Parxis ist das Kriterium der Wahrheit.
      Die Fage ob nur Geld aus dem Nichts ein Muhos oder den Tatsachen entspricht wäre nur durch eine Prüfung direkt vor Ort, d.h. in den Banken selbst aufzuklären.
      Die Frage, die zu prüfen wäre, entsteht dort in den Banken Geld durch
      Bilanzverlängerung in einem in sich abgeschlossen Vorgang.
      Also, die Geschäftsbank gewährt einen Kredit und parallel sind alle Aufzeichnungen und die bankinternen Buchhaltungen offen einzusehen.
      So dass es dadurch möglich ist den internen Verlauf des Kreditvergabeverfahres zu übersehen und Erkenntnisse aus forensischen Prüfungen der Bilanzmethoden zu dukomentieren…. Aus der dann ernsthaften
      Standartabläufe eines Kreditverfahrens dokumentieren.
      Die entscheidende Frage der prüfung lautet: Woher hat die Bank die Mittel erhalten, die dem Kreditnehmer gutgeschrieben wurden?
      Wenn tatsächlich Geld aus und von der Zentralbank kommt, damm müsste sich der Kontostand der Geschäftsbank bei der Zentralbank verändern.
      Ist das wissenschaftlich exakt aus der Prüfung vor Ort in den Geschäftsbanken dokumentiert, hat dies der hier mitkommentierende Geldtheoretiker Michael Stöcker in der Praxis prüfen können?
      Erst dann kommt man an die Kompetenzfähigkeit eines unter wissensdchaftlicher Flagge laufenden Kommentators heran….oder?
      Nach meiner Einschäzuung befinden wir uns im westlich geprägten Gesellschaftssystem ein universelles Betrugssystem mit Tendenzen zum perfekten Verbrechen dar, das vor allen durch die Verschleierung des Geld- und Finanzsystem wirkt und unbehelligtzum Nachteil der Bevölkerung herrschen kann
      Also, hier ist wahrhaftige Klarheit von entscheidender Bedeutung.
      Für mich stellt die Darstellung von Herrn Michael Stöcker zurzeit kein Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

      • Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

        Also ich verstehe nicht, wieso so ein einfacher Vorgang derart kompliziert wird.

        GB’s können kein Buchgeld aus dünner Luft schöpfen.

        GB’s können aber und dies ist eine derer Aufgaben beliebige Wertobjekte monetarisieren. Zum Beispiel Liegenschaften, Maschinen, Wertpapiere unsw.

        Als Sicherheit für die Monetarisierung haben diese dann das Pfand.

        Die Monetarisierung findet in Form von Buchgeld statt. Welches Sie, in aller Regel nach belieben verwenden können ausser, es wird im Kreditvertrag anders geregelt.

        Buchgeld ist Geld auch wenn hier viel darum herum geschwatzt / zerredet wird.

        https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik_kapitel_1.pdf?__blob=publicationFile

        Der nächste / neuste Furz der nur Verwirrung stiftet: Sie kennen ja die Artikel von soffisticated und Sie wissen, dass er sagt, dass die Umbuchung auf Konten innerhalb einer Bank keine schuldbefreienden Zahlungen sind, weil da nur Ansprüche auf Zentralbankgeld übertragen werden.

        Das stimmt offensichtlich nicht denn:

        Überweisung

        Die Banküberweisung ist eine Zahlung durch Buchgeld, das kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und daher keinen Annahmezwang beim Gläubiger auslöst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Empfängerbank nicht „Dritter“ im Sinne des § 362 Abs. 2 BGB ist, sondern lediglich als Zahlstelle des Gläubigers fungiert. Das erforderliche Einverständnis des Gläubigers zu einer Überweisung kann stillschweigend in der Bekanntgabe seines Girokontos auf Geschäftsbriefen oder Rechnungen gesehen werden. Bei einer Banküberweisung wird der zur Erfüllung erforderliche Leistungserfolg mangels anderer Vereinbarung nur dann erzielt, wenn der Gläubiger den geschuldeten Geldbetrag endgültig zur freien Verfügung erhält. Das ist der Fall, wenn der überwiesene Betrag dem Gläubigerkonto gutgeschrieben wird und der Gläubiger alleinige Verfügungsbefugnis über das Konto besitzt (also Einzelkonto oder „Oder-Konto“ beim Gemeinschaftskonto). Die herrschende Meinung sieht im bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Leistung an Erfüllungs statt, weil nicht das geschuldete Bargeld, sondern Buchgeld gezahlt wurde.

        Leistung an Erfüllungs Statt

        Bei einer Leistung an Erfüllungs Statt wird eine andere als die geschuldete Leistung bewirkt. Die Leistung an Erfüllungs Statt lässt das Schuldverhältnis als Erfüllungsersatz gemäß § 364 I BGB erlöschen, wenn sie vom Schuldner oder einem Dritten an Erfüllungs Statt angeboten und vom Gläubiger angenommen wird.

        http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/l/leistung-an-erfuellung-statt/

      • @Uwe E. Mertens

        Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

        Also ich verstehe nicht, wieso so ein einfacher Vorgang derart kompliziert wird.

        GB’s können kein Buchgeld aus dünner Luft schöpfen.

        GB’s können aber und dies ist eine derer Aufgaben beliebige Wertobjekte monetarisieren. Zum Beispiel Liegenschaften, Maschinen, Wertpapiere unsw.

        Als Sicherheit für die Monetarisierung haben diese dann das Pfand.

        Die Monetarisierung findet in Form von Buchgeld statt. Welches Sie, in aller Regel nach belieben verwenden können ausser, es wird im Kreditvertrag anders geregelt.

        Buchgeld ist Geld auch wenn hier viel darum herum geschwatzt / zerredet wird.

        https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik_kapitel_1.pdf?__blob=publicationFile

        Der nächste / neuste Furz der nur Verwirrung stiftet: Sie kennen ja die Artikel von soffisticated und Sie wissen, dass er sagt, dass die Umbuchung auf Konten innerhalb einer Bank keine schuldbefreienden Zahlungen sind, weil da nur Ansprüche auf Zentralbankgeld übertragen werden.

        Das stimmt offensichtlich nicht denn:

        Überweisung

        Die Banküberweisung ist eine Zahlung durch Buchgeld, das kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und daher keinen Annahmezwang beim Gläubiger auslöst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Empfängerbank nicht „Dritter“ im Sinne des § 362 Abs. 2 BGB ist, sondern lediglich als Zahlstelle des Gläubigers fungiert. Das erforderliche Einverständnis des Gläubigers zu einer Überweisung kann stillschweigend in der Bekanntgabe seines Girokontos auf Geschäftsbriefen oder Rechnungen gesehen werden. Bei einer Banküberweisung wird der zur Erfüllung erforderliche Leistungserfolg mangels anderer Vereinbarung nur dann erzielt, wenn der Gläubiger den geschuldeten Geldbetrag endgültig zur freien Verfügung erhält. Das ist der Fall, wenn der überwiesene Betrag dem Gläubigerkonto gutgeschrieben wird und der Gläubiger alleinige Verfügungsbefugnis über das Konto besitzt (also Einzelkonto oder „Oder-Konto“ beim Gemeinschaftskonto). Die herrschende Meinung sieht im bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Leistung an Erfüllungs statt, weil nicht das geschuldete Bargeld, sondern Buchgeld gezahlt wurde.

        Leistung an Erfüllungs Statt

        Bei einer Leistung an Erfüllungs Statt wird eine andere als die geschuldete Leistung bewirkt. Die Leistung an Erfüllungs Statt lässt das Schuldverhältnis als Erfüllungsersatz gemäß § 364 I BGB erlöschen, wenn sie vom Schuldner oder einem Dritten an Erfüllungs Statt angeboten und vom Gläubiger angenommen wird.

        http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/l/leistung-an-erfuellung-statt/

      • Für Drago ….Nastrowje!….Prosit auf die Freundschaft!

        Ich vesuche als interessierter Laie zu antworten:

        Bisher glaube ich verstehen zu können, das es aus bilanzrechtlicher Sicht bei der (Giral-) Geldschöpfung durch Geschäftsbanken mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine interne Bilanzverlängerung handelt.
        Ich halte es aus meiner Sicht bisher, um einen in sich geschlossenen gleichen Buchungsatz,
        innerhalb der gleichen Geschäftsbank, bei dem es sich gleichzeitig eine Forderung und eine Verbindlichkeit handelt, die sich in einander sofort gegenseitig aufheben
        und zwar gegenüber derselben Person, dem Kreditnehmer. Also ein Null-Summenspiel — Rechte Tasche linke Tasche…. des gleichen Hosenträgers.
        Der Hosenträger, in diesem Fall der Kreditnehmer ist zugleich auch Gläubiger der Bank… der Lacher….ja, ja.
        Aber das Agument, das der Kreditnehmer gleichzeitig auch Gläubiger der Geschäftsbank ist, weil er zugleich auch der Verfügungsberechtigter über die als Sichteinlagen bezeichneten Mittel ist scheint glaubhaft. Diese Sichteinlage, die nachfolgendend dann wieder auf der Passivseite der Bankbilanz steht und aus Sicht der Geschäftsbank eine Verbindlichkeit darstellt und dieses dann wieder als Begründung für bilanziell in der Bilanz als Geschäftsbank-Vermögen (aus Sicht der Banken) darzustellen – ist nach meiner Ansicht auch als eine bewusste Täuschung anzusehen.
        Wie dies bei Michael Schemmann, Vorsitzender des International Institute of Certified Public Accountants (IICPA) nachzulesen ist:
        http://www.iicpa.com/articles/Open%20letter%20accounting%20perversion.pdf
        …oder verstehe ich Herrn Schemmann nicht richtig?

        Also Drago, wir schaffen es schon, wieder Licht ins Dunkel zu bringen.
        …. Dumm, das über die BAFIN, die selbsternannte Prüfungs-
        instutution der durch die Banken selbst nichts herauszubekomen ist…. weil die Befangenheit der Bafin extrem groß ist… wenn ich mich selbst prüfen müßte… was würde mein Hirn produzieren..?…. ein Ergebniss, was mir nie zum Nachteil gereichen würde….oder?
        Aber ich will nicht ablenken.
        Ich schau immer mal rein die laufende Diskussion?
        Zwischen durch – im Tripp… Raus aus dem Hamsterrad.
        Gruß
        Ihr Uwe E. Mertens

      • @Uwe E. Mertens

        Aber das Agument, das der Kreditnehmer gleichzeitig auch Gläubiger der Geschäftsbank ist, weil er zugleich auch der Verfügungsberechtigter über die als Sichteinlagen bezeichneten Mittel ist scheint glaubhaft.

        Ich bin da auch Laie. Frage mit dem gesunden Hausverstand: Wieso sollte ein Kreditnehmer Gläubiger sein.?

        Der Kreditnehmer hinterlegt doch ein Wertobjekt zur Sicherheit, welches die Bank monetarisiert….zu verfügbarem Geld für den Kreditnehmer macht, der dises normaler weise ja auch verbraucht.

        Also wo soll da linke Tasche..rechte Tasche sein

        Frage: Kennen Sie viele Leute, die bei einer GB ein Wertobjekt monetarisieren und dann sowohl das Wertobjekt wie die daraus gewonnene Monetarisierung einfach so stehen lassen…will heissen die Monetarisierung nicht verwenden.? denn nur in so einem absurden Fall, wäre es ein Nullsummen Spiel.

      • @Uwe E. Mertens

        Ich glaube ich sollte mich etwas genauer ausdrücken

        Der Hosenträger, in diesem Fall der Kreditnehmer ist zugleich auch Gläubiger der Bank… der Lacher….ja, ja.

        Stimmt schon..der Kredit / Darlehensvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag…nur der Gläubigeranteil des Kreditnehmers erlöscht sobald der Krditnehmer die Bringschuld der Bank erhalten / bezogen hat.

        Deshalb nochmals die FRage: Kennen Sie viele Leute, die bei einer GB ein Wertobjekt monetarisieren und dann sowohl das Wertobjekt wie die daraus gewonnene Monetarisierung einfach so stehen lassen…will heissen die Monetarisierung nicht verwenden.? denn nur in so einem absurden Fall, würde der Gläubiger Anteil des Kreditnehmers nicht erlöschen.

      • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 14:35 //

        @ Uwe E. Mertens

        Vielleicht meinte @dragaoNordestino es so:

        Sobald Sie einen Darlehensvertrag mit der Bank abgeschlossen haben, können Sie von ihr die Bereitstellung/Auszahlung des Darlehensbetrages fordern. Sie sind also Gläubiger der Bank, weil die Ihnen die Bereitstellung des Betrages schuldet.

        Erhalten Sie den Darlehensbetrag in bar ausgehändigt, hat die Bank getan, was sie schuldete. Jetzt schulden Sie die Rückzahlung des Darlehens.

        Wird der Darlehensbetrag Ihrem Konto gutgeschrieben -was in der Praxis der Regelfall ist- schulden Sie der Bank die Rückzahlung gleichfalls. Allerdings haben Sie das Recht, z.B. das als Darlehen auf Ihrem Konto befindliche Geld abzuheben. Insofern sind Sie Gläubiger und die Bank ist Schuldnerin. Ebenso können Sie Ihre Bank anweisen, das auf Ihrem Konto befindliche Guthaben (Darlehensbetrag) an jemand anderen zu überweisen.

        „Als Gläubiger wird derjenige bezeichnet, der vom Schuldner etwas verlangen kann.“
        http://rechtslexikon.net/d/glaeubiger/glaeubiger.htm

        Ob die Bank für die Gewährung des Darlehens eine Sicherheit gefordert hat, spielt hierbei keine Rolle.

      • @NoFiatMoney

        Vielleicht meinte @dragaoNordestino es so:

        Danke, in etwa so wollte ich es auch rüberbringen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. Februar 2016 um 15:27 //

        . . .
        DANKE @ NoFiatMoney,
        .
        daß Sie es geschafft haben, mit einfachen & klaren Worten, die diversen VERKOMPLIZIERUNGEN wieder abzuschaffen – und mit einfachen Worten die Dinge auch Normal-Sterblichen zu verklickern . . . !

  16. Bargeld ist Freiheit….

    Ein viel zu kurz gefaster Spruch… Freiheit ist die Einsicht und
    die Übersicht mit wahrhaftiger Sachkenntnis entscheiden zu können.

    Ich bin für einen Erkenntnis – Gewinn aus der praktisch beobachteten Realität.
    Theoretischer Nebel interessiert mich überhaupt in diesem Fall nicht.
    Gefühlt stehen ich mehr auf dem Standpunkt das es den Gesschäftsbanken gestattet noch „Geld, aus der Sicht der Geschäftsbanken selbst durch interne innerbetrieblich Vorgänge“ zu schöpfen.
    Ich komme also gern mit in einem Team, welches die Buchungsvorgänge
    vor Ort in den Geschäftsbanken und die Spielregeln in der praktischen Realität prüft.
    Ich halte die Aktivitäten der Kreditopferhilfe für sehr sinnvoll im Interesse der Bevölkerung zur Selbstbefreiung von diesem hinterhältigen Giralgeldsystem…. einem der Grundpfeiler des universellen Betruges im westlichen …angeblichen demokratischen Wertesystems.
    Siehe: Kredtopferhilfe

    • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 14:47 //

      Hier die Studie von Prof. Werner:

      http://ac.els-cdn.com/S1057521914001070/1-s2.0-S1057521914001070-main.pdf?_tid=8a51e952-ca7c-11e5-8279-00000aab0f6c&acdnat=1454507375_e232ed6f8c575c60467c7c4b154650cd

      Und hier eine Übersetzung:

      https://www.kreditopferhilfe.net/docs/Koennen_einzelne_Banken_Geld_aus_dem_Nichts_schaffen_(mit_allen_Beilagen).pdf

      • Nachfrage, über den nachfolgenden Link komme ich nicht an die u.g. Studie
        Hier die Studie von Prof. Werner:

        http://ac.els-cdn.com/S1057521914001070/1-s2.0-S1057521914001070-main.pdf?_tid=8a51e952-ca7c-11e5-8279-00000aab0f6c&acdnat=1454507375_e232ed6f8c575c60467c7c4b154650cd

        Gibt es noch eine anderen Link?

      • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 15:24 //

        Versuchen Sie es damit:

        http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1057521914001070

        Dann oben links „Download PDF“

      • Danke für die Tipps.

        Habe den Prof. Werner auch auf der Seite :
        ttps://www.kreditopferhilfe.net
        gefunden

        Veröffentlicht am 02.06.2015
        Interview mit Prof. Dr. Richard Werner

        Wissen Sie, wo (Giral-) Geld herkommt und wer darüber bestimmt? Die Mehrheit der Teilnehmer in Wirtschaft und Politik weiß es nicht.
        https://www.youtube.com/watch?v=2i8K8BxAWaA

        siehe auch:
        https://www.kreditopferhilfe.net/de/videoblog

      • @Uwe E. Mertens

        Wissen Sie, wo (Giral-) Geld herkommt und wer darüber bestimmt? Die Mehrheit der Teilnehmer in Wirtschaft und Politik weiß es nicht.

        Ich habe das PDF gelesen..vielleicht ist mir dabei so einiges entgangen. Denn wo eigentlich bleiben die Sicherheiten die bei einem Darlehen über 200’000.- Euro, wohl ziemlich sicher von der ausgebenden GB verlangt würden und welche die Bilanzverlängerung, natürlich auf beiden Seiten beeinflussen würde.

        Übrigens habe ich Ihnen das Video mit Werner schon vor Monaten verlinkt gehabt..also so neu ist die Sache nicht.

      • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 23:33 //

        „Wissen Sie, wo (Giral-) Geld herkommt und wer darüber bestimmt?“

        Ich denke schon, das verstanden zu haben. Aber mit der Bitte, nicht als überheblich mißverstanden zu werden, sehe ich keinen Gewinn und keine Aussicht auf Erfolg mehr darin, das in Foren zu diskutieren. M. E. funktioniert das schon wegen der Komplexität des Themas sinnvoll nur in Diskussionen, die von Angesicht zu Angesicht stattfinden. In solchen Gesprächen, wäre in vielleicht 2, 3 Stunden mehr zu erreichen als auf diesem Wege mit tausenden getippten Buchstaben.

        „Die Mehrheit der Teilnehmer in Wirtschaft und Politik weiß es nicht.“
        Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Mehr noch: Wie Herr Stöcker an anderer Stelle in diesem Forum sagte, ist sogar die Mehrheit der Hochschullehrer bzgl. Geldtheorie und insbesondere ihrer und des Geldes selbst Bedeutung für das Marktgeschehen weitgehend blank.
        Lucke rechne ich zu jenen Ahnungslosen.

        Aber es sind auch Böswillige unterwegs, Menschen die gegen eigenes Wissen reden und handeln.

        Wie das mit Bofinger sein könnte, frage ich mich z.B. Das Thema seiner Dissertation war „Währungswettbewerb. Eine systematische Darstellung und kritische Würdigung von Friedrich August von Hayeks Plänen zu einer grundlegenden Neugestaltung unserer Währungsordnung“. Mit Hayek war er schon nah dran an den Austrians, wenn man Hayek nicht sogar zu ihnen zählen will. Vor dem Hintergrund hätte ich von ihm andere Statements erwartet als die, welche er so abläßt.

        Mag sein, daß in diesem Zusammenhang interessant ist, wie sich Jürgen Stark (von 2006 bis 2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium EZB)in seinem Referat anläßlich einer Tagung des Mises-Instituts äußerte:

        https://www.youtube.com/watch?v=5w_XhmFY0yE

        Starks Vortrag beginnt etwa bei Min. 18:50

      • @Drago
        „Ich habe das PDF gelesen..vielleicht ist mir dabei so einiges entgangen. Denn wo eigentlich bleiben die Sicherheiten die bei einem Darlehen über 200’000.- Euro, wohl ziemlich sicher von der ausgebenden GB verlangt würden und welche die Bilanzverlängerung, natürlich auf beiden Seiten beeinflussen würde.“
        Zitat Drago
        Antwort Mertens: Wo bleiben die Sicherheiten?
        Ganz klar… Theorie und Praxis. Praktiktiker wissen
        das Sicherheiten aus der letzte Ecke des Kreditnehmers gesucht und belegt werden.
        Selbst vor Renten, den Einahmen der Ehepartner und sehr vieles mehr muß der Kreditnehmer sich gefallen
        das dies als „Sicherheit“ auf den Tisch der Geschäftsbank zu legen ist. Ein grausames Spiel, wenn dann verwertet wird und eine ganze Armada von Beutejägern auf die Schuldner losgelassen wird.
        Ich kenne noch ehemalige Direktoren von Banken in Hamburg, die grundsätzlich Heim und Hof der Familien nicht in Haftung nahmen.
        …. heute ist das völlig anders. Ich könnte über meine
        gesellschaftlichen Beaobachtung ganze Bücher voller perverser Bericht über die Bankster aus den Abwicklungsabteilungen füllen.
        Ich gehe sogar davon aus, das notleidende Kredite ausgebucht werden können und dann der „Rest“ und dessen Verwertungserlös in die Spalte Eigenkapital der
        Geschäftsbanken aus Erlösen gebucht werden kann.

        „Übrigens habe ich Ihnen das Video mit Werner schon vor Monaten verlinkt gehabt..also so neu ist die Sache nicht.“ Zitat Drago Durchaus möglich, mir war das völlig entgangen, ich war zulange raus aus dem Thema und innerlich auch völlig mit anderen Dingen überladen.
        Kann mich im Detail nicht mehr erinnern.
        Je nach wirtschaftlicher Berechnung des Vorhabens und der Bewertung des zu finanzierenden Vorhabens muß der
        Kreditnehmer oft 40% oder mehr als Eigenkapital mitbringen.
        …. Kreditnehmerprüfung und deren persönliche Bewertung und Tauglichkeit vor seiner
        Versklavung…. entwürdigend das Ganze.
        Da werden einige noch ins Staunen kommen, wenn das mal
        mehr ans Licht kommt.

      • @Uwe E. Mertens

        Da werden einige noch ins Staunen kommen, wenn das mal
        mehr ans Licht kommt.

        Ja da stimme ich Ihnen zu.

        Nur gehts mir dabei zur Zeit eher darum, ob tatsächlich Buchgeld aus dünner Luft geschöpft wird..die Frage ist für mich noch nicht beantwortet.

        Weil eben bei diesem theoretischen Versuch die von den GB’s verlangten Sicherheiten nicht vorhanden sind.

        Wenn diese fehlen wird doch das Bild verzehrt. Es findet keine Monetarisierung von Wertobjekten statt, die üblicherweise hinter den geschöpften Kredit- und Darlehensverträgen steht.

      • „Lucke rechne ich zu jenen Ahnungslosen“ Zitat
        NoFiatmo..
        Fakt ist, das hier auf Geolitico zu Herrn Lucke und Herrn
        Henkel sehr klare Stellungen bezogen wurden, die die
        mangelhafte Kompetenz dieser Herren sofort und unverzüglich darstellten.
        Insofern sind solche Blogs sehr wichtig innerhalb der
        Meinungsbildung … außerhalb der „Parteilichen“.

    • @ Pro Europa
      Ist das der von Ihnen erwähnte Professor?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_A._Werner

      • Die Senf pdf. ist mir jetzt wieder in Erinnerung, man kommt oft in vergeßliche Momente, wenn man an anderen Dingen forscht.
        Insofern ist es gut immermal rückkoppeln zu können.
        Bei Bernd Senf habe ich das gute Bauchgefühl nie vferloren… dem vertraue ich irgendwie.
        Gleiche Geburtsstadt.
        Mich stört Drago übrigens nicht, Sie mich auch nicht,
        … und was haben wir uns …. usw.
        Bitte möglichst Störfeuer vermeiden.
        Dragos Nachfragen helfe zur Volksverständlichkeit beitragen zu können…. Übung macht den Meister.

    • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 15:13 //

      Vielleicht ist das hier für Ihre Diskussion auch von Interesse:

      BoE:

      http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneyintro.pdf

      http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneycreation.pdf

      FED:

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Modern_Money_Mechanics.pdf

    • „Trotzdem hat Herr Stöcker recht.
      Banken können kein Zentralbankgeld schöpfen, das kann und darf nur die Zentralbank.“ Zitat pro Europa
      Damit habe inhaltlich ich zurzeit keine Probleme.
      …. ich stoße mich als Bürge- Bürger wegen Unverstandlichkeit an:

      „Da in den meisten Fällen aber nichts Besonderes vereinbart wird, gilt bei 99,9 % aller Verträge das gesetzliche Zahlungsmittel. Und das ist ausschließlich Zentralbankgeld der 1. Hierarchieebene, keinesfalls aber Giralgeld der 2. Hierarchieebene. Und somit irren Scharpf, Hörmann & Co. in der monetären Matrix umher….“ Zitat Micheal Stöcker

  17. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 13:49 //

    Das Wesentliche von Steltzner auf den Punkt gebracht:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-bargeld-statt-kontrolle-14048552.html#GEPC;s6

    Die Bestrebung des Staates, das Bargeld abzuschaffen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Totalitarismus.

  18. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 14:10 //

    Während Zerohedge kritisch über das freiheitsfeindliche Projekt der Bargeldabschaffung berichtet, läuft sich im Handelsblatt bereits die Propagandamaschine zwecks weiterer Untertanenverdummung an:

    http://www.zerohedge.com/news/2016-02-03/germany-unveils-cash-controls-push-ban-transactions-over-€5000-€500-euro-note

    Die Propaganda im Handelsblatt schließt mit den Sätzen:

    „..Bargeld ist nur Papier. Alles was die Schein-Liebhaber hinein interpretieren, ist auf politische Entscheidungen zurückzuführen. Es ist also gar nicht immer alles schlecht, was sich Volksvertreter so einfallen lassen…“

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bargeldgrenze-von-5000-euro-bargeld-zu-haben-das-ist-teuer/12915106-2.html

    Das Gegenteil ist richtig: Kaum jemals war irgendetwas gut, was sich Politiker einfallen ließen, statt die Menschen in Ruhe und selbst entscheiden zu lassen.

  19. „Herr Mertens,
    komisch, welche Freunde Sie sich aussuchen.
    dragao ist ein Verwirrer, der bringt Ihnen keine Klarheit.

    Wo bleibt Ihr Instinkt für Menschen ?…“ (Zitat aus der Feder von Pro Europa)

    Nun gut , mein lieber Pro Europa und hoch verehrter Dragowitsch , oft werden Kontroverse um die Theorien irrational geführt. Es ist auch üblich, Klardenker

    mit den wahnsinigsten, hinterhältigsten und rhetorische Mittel und mit anderen Theorien destabilisieren zu wollen.
    Oft st es schwer und mühsam den Überblick zu behalten und man orientiert sich gern
    an Menschen, mit denen mal schon eine gewisse gesunde Resonanz in der Wellenlänge verspürt hat oder hatte. ….. auch dort ist dann Glauben zunächst die Orierungshilfe.
    Glauben fuß aber oft, rein logisch aufgebaut auf Paradigmen… theoretischen Annahmen.
    Also bleibt uns Zweibeiner nur die eigene Analyse, um halbwegs den roten Faden der
    Wahrheit hinter den Dingen zu kommen.
    Die Kreditschöpfungstheorie mit diversen scheinhaften zum Teil geheimnisvollen sprachgeköderten und geschönten Theorien vorzutragen ist bei der Wahrheitsfindung oft kontraproduktiv.
    Also müssten wir alle, die Geld als Blut unserer gemeinsamen real existierenden Geseschaft ansehen und die Berechtigung besitzen dieses gesamtgesellschaftliche Blut in der aktuellen und perspektiv möglichen Form untersuchen dürfen.
    Besonders im aktuellen Fall, das wir alle, Sie Pro Europa, Drago und ich denke
    auch der Neuling auf Geolitio-Kommentarseite Herr Stöcker erkennen unserer gemeinsammes Blut ist nicht gesund.
    … und dann geht es los…. Zuerst verschiedne Denkansätze und Untersuchungsmethoden suchen und vergleichen…. dann einen fruchtbringenden
    fairen Meinungstreit mit gesichterten Fakten im ehrlichsten Maßstab der möglich ist
    transparent und unparteilich geschönt austauschen….
    So könnte es gehen…oder?
    Also vertragen wir uns zunächst im Punkt… alle … jetzt Suchende zu sein und dies auch sein zu dürfen.

  20. Karl Bernhard Möllmann // 3. Februar 2016 um 15:37 //

    . . .
    ZITAT:
    „Bargeld ist Freiheit“
    .
    Und weil die FREIHEIT gerade mit Hilfe des selbst gebastelten Terrorismus und anderer krimineller Umtriebe unserer kriminellen Regierungen ABGESCHAFFT wird – wird auch versucht, das BARGELD ABZUSCHAFFEN.
    .
    DARAN ist NICHTS kompliziert – Regierungen waren schon immer die größten Verbrecher auf Gottes Erdboden – traurig nur, daß wir offensichtlich NICHTS aus dem 1. oder aus dem 2. Weltkrieg gelernt haben . . . ?
    .
    Also fliegt uns folgerichtig der Planet gerade zum 3. Mal um die Ohren !
    .
    Bargeld ist Freiheit !
    .
    Speziell der US-Dollar und das britische Pfund bergen viel Freiheit auf engstem Raum!

  21. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 15:48 //

    Zitat:

    „…Sobald sich die Gegenwehr gelegt hat, wird sich der nun uneingeschränkte staatliche Zugriff in allen Bereichen bemerkbar machen. Auf Transaktionsvorgänge werden Steuern erhoben, bargeldloses Zahlen kann beliebig verteuert werden. Digital gestaltete Lebensmittelmarken – smart und verbraucherfreundlich gestaltet – können notorische Trinker, Zigarettenkonsumenten oder Veggi-Day-Verweigerer in die politisch gewünschten Bahnen lenken. Gehören Sie zu solch einer Verweigerungsgruppe, werden Sie das Gewünschte eben nicht mehr mit Ihrer Chipkarte bezahlen können. Ist ja auch zu Ihrem Besten!
    Die geplante bargeldlose Gesellschaft wird Datenspuren, die sowohl politisch als auch wirtschaftlich ausgeschlachtet werden, bedingungslos liefern. Bereits heute schon werden alle relevanten Daten der Konsumenten an Banken und inzwischen ziemlich sicher auch an staatliche Stellen weitergeleitet.
    Die Folgen der Bargeldabschaffung werden der Verlust von Freiheit und Anonymität sein. Der Bürger wird keinerlei Möglichkeiten haben, sich für kommende, schlechtere Zeiten eine »Notfallkasse« anzulegen….“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/birgit-stoeger/baldige-einfuehrung-einer-bargeld-obergrenze-von-5-euro-erwartet.html

    Was heute noch nach einer Dystopie zu klingen scheint, kann morgen schon ganz demokratisch -obschon gegen Freiheit und Recht- herbei gewählt sein.

  22. Berliner // 4. Februar 2016 um 00:44 //

    Die geplante Abschaffung des Bargeld ist ein weiterer Schritt zum glaesernen Buerger bzw.glaeserne Buergerin.Die Kosten fuer die Herstellung,den Transport und die Lagerung von Banknoten und Muenzen sowie der Kampf gegen Steuerhinterziehung,Schwarzarbeitetc.sind bloss sogenannte Schutzbehauptungen.Es geht um nichts geringeres als die totale Ueberwachung bis ins kleinste Detail. Schon heute kann man Dank des elektronischen oder bargeldlosen Zahlungsverkehrs erstklassige Bewegungsprofile erstellen ein Blick auf den Kontoauszug genuegt z.b. 02.02.2016 20Uhr10 Geldautomat Xy in Z Gleiches Datum 21 Uhr00 Supermarkt oder Tankstelle in O.Die Moeglichkeiten sind nahe zu unbegrenzt. Staat Handel und Industrie erhalten den genausten Ueberblick wer kauft was wann und wo ein oder nimmt welche Dienstleistung z.b. Taxi in Anspruch. Die Moeglichkeiten einer totalitaeren Kontrolle sind durch die Abschaffung des Bargelds ergeben unbegrenzt oder unerschoepflich. Passend dazu SPD fordert Abschaffung des 500€Schein. Bundesregierung plant Beschraenkung des Barverkehr auf auf 5000€.

  23. NoFiatMoney // 4. Februar 2016 um 01:59 //

    Noch eine Vermutung:

    Heute behaupten die rechtsbrechenden Politfunktionäre, Terroristen benötigten Bargeld zur eigenen Finanzierung ( da stellt sich vielleicht ja auch die Frage, ob Dienste keine Überweisungen tätigen können? Mmh, verstehe ich nicht).

    Es könnte der Tag kommen, an dem aus dem Sumpf der Unbildung und des Unvermögens demokratisch -und rechts-und freiheitsfeindlich- in Herrschaftspositionen gesetzte Figuren behaupten, Terroristen seien mit Edelmetallen finanziert worden (wer versteht, weiß, daß es mit der Kommunikation zwischen Diensten, Politfunktionären, etc. ja angeblich nie zum Besten stand) und deshalb bitte jeder Untertan (wir haben verinnerlicht, wer nichts zu verbergen hat, macht vor jedem Staatsschranzen gern den Hintern blank und sch… auf seine Freiheit und sein Recht) sein Gold abgeben möge.
    Die, welche keines anschafften als noch Zeit dafür war, werden – in Ausübung ihrer demokratischen Rechte („Das WIR entscheidet“, so sagt der Genosse Neid)- jeden denunzieren, von dem sie wissen, daß er nicht so dämlich war wie sie selbst.

    • Na ja NoFiatMoney,
      leider ist hier im Zusammenhang mit Bargeld noch nicht umfassender
      diskutiert worden.
      Mir fehlen die gedanklichen Auseinandersetzungen mit dem realen und fixtiven Kapital der Finananzindustrie. Oder anders vereinfachend ausgedrück zwischen realen und fiktiven Geld. Reales Geld, durch reale Werte gedeckt könnte bei 2% und fiktives Geld bei 98% der Gesamtweltgeldmenge liegen…. deren Höhe nicht bestimmbar ist.
      Im Klartext, wir hier im Forum der Blogger zu diesem Thema bewerten
      und analysieren nur den realen Bereich. Dort im Labyrint des fiktiven Geldes lauert ein Monster das an Größe sämtliche Staatshaushalte und Volksvermögen um ein Vielfaches überragt.
      Wenn diese fiktiven Kapitalmengen, die auch unter der Bezeichnung
      von gültigen Währungseinheiten bezifffert in den realen Wertebereich durchschlagen ….. ja was ist dann?
      Das Bargeldspielchen dessen Wertgrößte wohl noch unter 1% des vorhandnen „Weltgeldes“ liegt ist eingentlich nur eine kleine
      Nebenbühne der Finanzgängster….. auf deren fiktve Spielwiese
      die Bargeld-Darstellung von der optischen Größe noch nicht mal die Größe eines 1-Mann Bauarbeiter-Behelfsaborts hat.
      Das Mikrogeld im Realwertbereich und die Makrogeldmengen in Investment- und sonstigen Werten im fiktiven Finanzkapital zu betrachten, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ohne Beistand der
      Schutzenngel möglich…. weil die Verfehlungen einer kleinen MInderheit aus der Zweibeinergilde einen organisierten Betrug mit einer Perfektion gestaltet haben… das Worte nicht ausreichen diesen
      Sumpf überhaupt beschreiben zu können…..
      oder?
      Ich behaupte, wer über Geld, Geldordnung forscht usw. dann „wissenschaftlich begründet“ glaubt er sein auf dem richtigen Weg der Erkenntnis wird es in diesem Chaos sehr schwer haben dürfen.

      Aber… einen Vorteil haben wir Zweibeiner, der lautet:

      „Gott würfelt nicht!“

      oder???

  24. Wozu Zentralbanken… wenn es Offshore-Bankengibt?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Finanzplatz

    Das Offshore-Bankennetzwerk ist ein analoges System zu den US- Miltär-stützpunkten deren Hauptaufgabe der Schutz der Leitwährung Dollar ist.

    Noch Fragen zum Bargeld wagen?

  25. Der winzige Unterschied ist die Geschichte, ob eine Umbuchung innerhalb einer Bank eine schuldbefreiende Zahlung darstellt.

    Wo sehen Sie hier eine Differenz? Eine Überweisung IST eine schuldbefreiende Zahlung, da beide Vertragspartner mit ihrem kontoführenden Institut einen Girovertrag abgeschlossen haben. Der große schwarze Schwan ist zudem irrelevant, sofern es eine staatliche Garantie gibt, die im Zweifel durch die Zentralbank zu erfüllen ist. Aber natürlich nicht in unbegrenzter Höhe! 100.000 EUR scheinen mir hier für den Bürger eine vernünftige Größenordnung zu sein. Damit wird dann hoffentlich auch dem letzten klar, dass Geld keinen Wert an sich hat, sondern nur durch seine Verwendung!

    Insgesamt gesehen, erzeugt die Bank mit ihrem „Inside Money“ Kaufkraft und das und einige andere Privilegien würde ich gerne durch Vollgeld abschaffen.

    Die Geschichte mit der Kaufkraft ist nicht das Problem. Das Problem ist die missbräuchliche Verwendung der Zinserträge für überhöhte Gehälter und Boni anstatt einer Bildung von Rückstellungen für die Kompensation von unvermeidlichen Kreditausfällen. Weitere Mängel gibt es bei der fiskalischen Redistribution sowie insbesondere bei den nicht einheitlichen Bonitätsstandards bei der Kreditvergabe. Inwiefern sollte Vollgeld diese Probleme lösen können?

    LG Michael Stöcker

    • @Michael Stöcker

      Wo sehen Sie hier eine Differenz? Eine Überweisung IST eine schuldbefreiende Zahlung, da beide Vertragspartner mit ihrem kontoführenden Institut einen Girovertrag abgeschlossen haben.

      Danke so sehe ich die auch..dazu noch

      Leistung an Erfüllungs Statt

      Bei einer Leistung an Erfüllungs Statt wird eine andere als die geschuldete Leistung bewirkt. Die Leistung an Erfüllungs Statt lässt das Schuldverhältnis als Erfüllungsersatz gemäß § 364 I BGB erlöschen, wenn sie vom Schuldner oder einem Dritten an Erfüllungs Statt angeboten und vom Gläubiger angenommen wird.

      http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/l/leistung-an-erfuellung-statt/

      Der große schwarze Schwan ist zudem irrelevant, sofern es eine staatliche Garantie gibt, die im Zweifel durch die Zentralbank zu erfüllen ist. Aber natürlich nicht in unbegrenzter Höhe! 100.000 EUR scheinen mir hier für den Bürger eine vernünftige Größenordnung zu sein. Damit wird dann hoffentlich auch dem letzten klar, dass Geld keinen Wert an sich hat, sondern nur durch seine Verwendung!

      danke so sehe ich dies auch

      der Rest ist auch so ziemlich meine Meinung…schön dass mal jemand auf dem Boden bleibt und sich nicht in weis was ich verschachtelt

  26. Hallo zusammen. Die #Abschaffung des #Bargeld ist doch schon längst beschlossene Sache. Laut der #UN #Resolution Nr.2199 muss Deutschland diese nun umsetzen. Ob wir wollen oder nicht. Unser Land wurde schon längst verraten und verkauft. Hier gibts die Infos zur UN Resolution 2199 und der Abschaffung des Bargeldes: http://wp.me/p2KG6k-pz

  27. Pro Eu_opa
    Schön das es bei Ihnen dämmert und Sie andeuten, sich auf die Stufe der Erleuchteten stellen zu können.
    Seit Jahres gibt es Kommentatoren, die den Hauptsatz pflegen.
    „Wir befinden uns in einem universellen Betrugssystem mt der Tendenz
    zum pefekten Verbrechen“
    … und oft kommt oder kam im Nebensatz:
    …. und die Hauptursache für dieses perfekten Verbrechen ist in der
    aktuellen westlichen Geldordnung zu suchen.

    Langsam werden Sie, Poro Europa einem Edgar L. gleichwertig…. also aufpassen….
    nicht das Köpfen zu weit als erster rausstrecken wollen.
    KBM sagt gern warum?
    Langsam Stück für Stück in der sich bildeten Einheitsfront, weil du
    auch ein Erleuchtetet bist.
    Drago würde jetzt feststellen: Willkommen im Club.
    So kann man sich mit kleinen Dingen,
    oft selbst große Freunde bringen!
    Alles klar?

  28. Kommt die Regulation …. Revolution von oben, aus oder und dem Osten?

    Seehofer zu Putin: Wir sind für eine Lösung miteinander und nicht im Konflikt
    www.youtube.com/watch?v=fvoPUVITNC8

    BRICS Treffen in Russland. Beginn einer neuen Ära auf der Erde?
    www.youtube.com/watch?v=1wWnWafB7xQ

    Haben die BRICS Staaten Russland und China die US-Finanzmafia an den Eiern?
    www.youtube.com/watch?v=aEyr6j7sD9I

  29. Als Ergänzung noch eine ältere Diskussion bei Daniel Stelter: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vollgeld-liquiditaet-und-stabilitaet/#comments

    LG Michael Stöcker

  30. Libelle // 4. Februar 2016 um 19:54 //

    Geht schon los.

    http://www.zerohedge.com/news/2015-12-02/deep-state-war-cash

    Auszug vom Ende des Artikels:

    Reports William N. Griggs at The Free Thought Project under the headline “Drone Pilots have Bank Accounts and Credit Cards Frozen by Feds for Exposing U.S. Murder”:

    “For having the courage to come forward and expose the drone program for the indiscriminate murder that it is, four vets are under attack from the government they once served.
    The U.S. Government failed to deter them through threats of criminal prosecution, and clumsy attempts to intimidate their families. Now, four former Air Force drone operators-turned-whistleblowers have had their credit cards and bank accounts frozen, according to human rights attorney Jesselyn Radack.

    ‘My drone operators went public this week and now their credit cards and bank accounts are frozen,’ Radack lamented on her Twitter feed. This was done despite the fact that none of them has been charged with a criminal offense – but this is a trivial formality in the increasingly Sovietesque American National Security State.”

  31. NoFiatMoney // 6. Februar 2016 um 15:55 //

    „…Es war schon immer so, dass Regierungen Geld zu ihrem eigenen Zweck missbraucht haben. Dass eine Notenbank mit dem Monopol der Geldschöpfung oder auch eine „vierte Gewalt“ nun urplötzlich die Moral neu entdecken, ist eine gefährliche Utopie….“

    Das scheint mir einer der entscheidenden Punkte zu sein. Geld muß politisch manipulativem Handeln entzogen sein. Das setzt zumindest voraus, daß das staatliche Geldmonopol beseitigt werden muß.

    • NoFiatMoney // 6. Februar 2016 um 16:35 //

      Welcher Konzern plündert Sie aus?

      Wenn mich ein Privater betrügt, kann ich ihn auf Schadensersatz verklagen und künftig zu einem seiner Wettbewerber gehen. Der Staat zwingt mich, mich mein Leben lang von ihm ausplündern zu lassen.

    • NoFiatMoney // 6. Februar 2016 um 16:56 //

      „1. Die Banken ( haben Sie kein Konto bei einer Bank ? )“

      Die sind Teil des betrügerischen derzeitigen im staatlichen Monopol befindlichen Geldsystems.

      „2. Die Energieversorgungskonzerne ( brauchen Sie keinen Strom , NoFiatMoney ? )“

      In wessen Eigentum stehen viele der Energieversorger? Wer war es noch gleich, der mittels Ökowahn und Energiewende die Energiekosten in die Höhe trieb?

      „3. Die Mineralölkonzerne ( fahren Sie kein Auto, benutzen Sie keine Lebensmittel, welche mit LKW’s transportiert werden ? )“

      Wie hoch ist der Anteil an Steuern und Abgaben an den Benzinkosten? Wer ist für diesen Kostenanteil verantwortlich?

      „4. Die Wasserversorger, oft bereits in privater Hand ( trinken Sie kein Wasser ? )“

      In wessen Eigentum stehen die Wasserwerke?

      „5. Die Immobilienkonzerne, denen von Rot-Grün die städtischen Wohnungen in den Rachen geschmissen wurden (zahlen Sie keine Miete ?)“

      Wem die Miete zu hoch ist, kann sich eine andere Wohnung suchen. Wer treibt die Eigentümer von Mietwohnungen zu höheren Kosten (Stichwort „Ökowahnsinn“, Dämmung, Trinkwasserprüfung…..)?

  32. NoFiatMoney // 6. Februar 2016 um 17:00 //

    Und schau`n Sie mal; die Deutsche Bank ist auch so „dämlich“ 😉 zu glauben, QE hätte etwas mit Zentralbanken zu tun:

    http://www.zerohedge.com/news/2016-02-06/wounded-deutsche-bank-lashes-out-central-bankers-stop-easing-you-are-crushing-us

  33. Moin Drago, moin Pro Europa,

    schön das hier wieder was läuft und ihr am Ball seit.
    Ich lese gern mit und bin begeistert von Eurem Schlagabtausch.
    Ihr seid sogar relativ freundlich in Eurer verbalen Aktivität geworden.
    Erstaunlich…! Dies lässt mich hoffen, was im Kleinen könnte im Großen!

    Staatsmonopolistischer Kapitalismus…. Staatsmonopolistischer Sozialismus

    Was für Begrifflichkeiten….. sind die nicht zwei Seiten der gleichen Medaillie?

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der damaligen SED, der heutigen
    CDU oder SPD, den scheinbaren politischen Systemführern ?
    Sind das nicht auch zwei Seiten der gleichen Medaille?
    Nur einer ist sicher vorhanden, die SED hat sich friedlich und freiwillig verabschiedet.
    …. Schön wäre es die Parteien etc. lösen sich generell auf.

    Neben einen zukunftsfähigen unabhängigen Geldsystem benötigen wir gleichzeitig eine unabhängige faire und gesunde Führungsfähigkeit und die Bereitschaft einer bebildeten nicht machtgeilen Elite dies zu übernehmen?

    Wenn Vollgeld ein brauchbares System wäre…. Wer setzt es durch, pflegt und
    überwacht dieses System gleichbereichtig vorund für jedem Zweibeiner auf diesem Planeten?

    Ein schönen Sonntagmorgen noch!

  34. Leere Kritik // 7. Februar 2016 um 11:43 //

    @NoFiatMoney,

    „Der Staat zwingt mich, mich mein Leben lang von ihm ausplündern zu lassen.“

    Was bedeutet für Sie Staat?

    Was kritisieren Sie an Vollgeld/Moneative?

  35. Leere Kritik // 7. Februar 2016 um 12:02 //

    @Pro Europa,
    Nur Fakten zählen! Richtig! Vollgeld ist für die Menschen der einzige Weg die herrschende Finanzdiktatur schnell und friedlich zu beseitigen. Ihnen ist bestimmt aufgefallen, dass der überwigende Teil der Vollgeldkritikern mit der Buchhaltung versuchen Alternativen zu widerlegen oder zu diskreditieren. Die Warheit lässt sich aber nicht aufhalten. Inzwischen, ist auch wissenschaftlich nachgewiesen das die Banken auch das EK aus dem Nichts schöpfen können.

    • „Inzwischen ist auch wissenschaftlich nachgewiesen das die Banken auch das EK aus dem Nichts schöpfen können.“
      Oh ha, welch eine Erkenntnis, die geschäftsbanken können sich
      selbst ihren Firmensitz mit selbst geschöpften Geld erbauen
      … in die Bilanz einpflegen und dann Steuer ersparend enschreiben.
      Ja und was ist mit den Erlösen aus Verwertungen, zunächst wird der angebliche Verlust ausgebucht und die nachfolgenden Verwertungserlöse als Eigenkapital eingepflegt….. ist das
      so denkbar?

      • Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 16:32 //

        Korrekt @Pro Europa,

        http://inflationsschutzbrief.de/geldschoepfung-banken-schoepfen-auch-eigenkapital-aus-dem-nichts/

      • Zwangsversteigerung….,
        die Jungs in den Verwertungsabteilungen kenne da noch
        einen ganzen Katalog von Erleichterungsmethoden…
        …. auch selbst wenn die raten bedient werden ist es durchaus möglich von wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu sprechen und die Kreditlinien fällig zu stellen,
        die Konten zu sperren… die Strangulierung schön zu umschreiben…..,
        …wer da nichts im Garten der Oma verbuddelt hat …..,
        schön, wenn es kein Bargeld mehr gibt…. dann kann
        Oma ihren Garten sorgenfreier nutzen.

  36. Karl Bernhard Möllmann // 8. Februar 2016 um 14:47 //

    . . .
    Ihr zwei Aufrechen – lest mal meinen Kommentar für Euch beide vom 8. Februar 2016 um 14:23 // (etwas weiter oben)

    • @ Karl Bernhard Möllmann

      Ihr zwei Aufrechen – lest mal meinen Kommentar für Euch beide vom 8. Februar 2016 um 14:23

      Ich habe Ihren Kommentar gelesen und stimme diesem auch weitgehend zu.

      Nur habe ich einfach ein Problem damit, wenn die Kritik am Finanzwesen ein absurdes Ausmass annimmt…Die GB’s einfach per sé für alles verantwortlich gemacht werden.

      Diese absurde Kritik wird damit zu einer Nebelwand hinter der sich andere wesentliche Faktoren der Zerstörung von Frieden und Naturalien dieses Planeten verstecken können.

      Wie zum Beispiel die von Ihnen richtig kommentierte Aussage zum Artikel „Das Steuersparmodell der Bauern“

  37. Karl Bernhard Möllmann // 8. Februar 2016 um 16:46 //

    . . .
    Wenn Sie jetzt noch berücksichtigen, WIE echtes LERNEN, WIE VERSTEHEN funktioniert – und wie man statt zu lernen, nur noch die eigene EHRE verteidigt – dann finden Sie auch einen WEG für uns ALLE, dieses vorsätzlich chaotisierte Fachgebiet des BANKSTERS zu durchleuchten, und uns allen ein Stück weiter zu helfen, das Vorgehen KRIMINELLER Banker zu begreifen, ohne die nichtsahnenden und ehrbaren Bank-Angestellten der Hausbank um die Ecke an den gleichen Pranger zu nageln, an den die echten WELTEN-BRAND-STIFTER in Nadelstreifen gehören . . . !

  38. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:10 //

    @Herr Mertens,

    Die Finanzaufsicht hat die Frankfurter Maple Bank für den Zahlungsverkehr geschlossen, weil dem Ahorn-Institut die Pleite droht.

    So ein Zitat des Focus.
    Quelle:http://www.focus.de/finanzen/news/banken-drohende-ueberschuldung-bafin-schliesst-deutsche-maple-bank_id_5267311.html

    Während die deutsche Presse über die drohende Bankenpleiten in Italien und anderswo fleissig berichtet: Quelle:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article150019052/Dein-Geld-bekommst-du-nicht-Die-Bank-ist-pleite.html

    Hört man sehr wenig über die Deutsche Bank! Unglaublich! Im Herbst 2015 publizierte DB 6.8 Mrd Verlust und heute liest man überall (ausser in Deutschland) über ein Berg von CDS von sagenhafte, unglaubliche 64 Trillionen $ sind 64.000 Mrd. $…..der nächste bail-in ist programiert…. heute hat die faz edgültige jegliche Glaubwürdigkeit verloren mit diesem Artikel
    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/risikoaufschlaege-steigen-so-zeigt-sich-die-angst-um-die-deutsche-bank-14058997.html

    Und glauben Sie tatsächlich, dass in einem Vollgeldsystem, solche Verwerfungen entstehen könnten?

    • Schon klar, wenn das Spielchen der Investment und Derivate nicht mehr
      zur Bilanzschönung etc. und wenn Zauberlehrlinge wie Wirtschaftsprüfer auch jeden Scheißdreck atestieren…. dann ist 1 und 1 das Gleiche,heute morgen und überübermorgen ….
      Vollgeld hat seinen Charme…. aber ich will mein Regiogeld und meinen Tausch innerhalb meiner Wohnhofzelle selbst und autark organisieren können ohne dabei wieder in Kleinstaaterei zu verfallen.
      Geht dies auch mit Vollgeld?
      Vollgeld und fließendes Geld werden gedanklich am kommenden Wochenende in meinem Hirn spazieren gehen und miteinader in mir reden.
      Wer macht mit?
      Danach treffen wir uns wieder hier bei Geolitico.
      Noch ist mir die schützende Hand über ein funktionsfähiges zukünftiges Geldsystem nicht ganz klar, wer dieses Phänomen pflegt, sicher, überwacht und ggf. weiter entwickelt.
      … und wie wir alle anderen gesellschaftlichen Bereiche anpassen und
      über gesundes Geld gesunden lassen.

      Gruß

      • @Uwe E. Mertens

        Noch ist mir die schützende Hand über ein funktionsfähiges zukünftiges Geldsystem nicht ganz klar

        Ja nun, dies verstehe ich sehr gut. Zuerst müssten die gesellschaftlichen Machtverhältnisse geändert, und fast alle heute verantwortlichen Leute entfernt werden, bevor überhauot ein neues System installiert werden könnte.

        Dann um die Garntie zu geben, das das Neue auch funktioniert..Ha Ha..müssten wohl Marsmenschen importiert werden..ansonsten sehe ich schwarz. Selbst mit Marsmenschen sehe ich eher düster, denn wahrscheinlich sind diese so einfach korrumpierbar wie die Erdlinge.

        Mann dies ist doch alles Non sens

      • NoFiatMoney // 8. Februar 2016 um 22:01 //

        „Diese ehrlichen Menschen erkennt man in der heutigen Zeit daran, dass sie Vollgeld fordern, …..

        Wenn dies gelingen würde, wäre ein Grundlage für ein gerechtes Geldsystem gelegt und mit den richtigen Gesetzen kann man definitiv die Korrupten in die Schranken weisen.

        Natürlich darf man nicht Charaktere wie Sie, dragao, mitbestimmen lassen, dann wird das nichts….“

        Danke!
        Besser konnten Sie Ihre totalitäre, freiheits-und rechtsfeindliche Sicht nicht manifestieren, @PRO_Vollgeld.

      • Abschaffung des Bargeldes…
        Besser wäre Abschaffung des fiktiven Geldes.

        Bargeld dient vorallem der Realwirtschaft. Bargeld verhindert eine zunehmende Digitalisierung, verlangt aber auch einen höheren manuellen Service der bezahlt werden muß.
        Dieser Service könnte im System von Niedrigzinsen und Bankenregulierung nicht mehr kostendeckend sein und führt zur Reduzierung der Mitarbeiter und Bankenschließung. Nur aus Geldschöpfung leben… was für ein Grauen der Geschäftsbanken der Realwirtschaft.

        Während die Jungs und Mädels, die innerhalb des nicht zur Realwirtschaft gehören, wie Teile des Inverstmentbanking, Hedgefons… Hochfrequenzhandel locker mit digitalen Prozessen umgehen und noch Überlebensfähiger zu sein scheinen, als der Bereich der Finanzwirtschaft in realen Wirtschaftsbereichen.

        Das aktuelle westliche Geldsystem ist am Ende tatsächlich nicht steuerbar, ob mit oder ohne Krieg, die Frage nur ist ob die starköpfigen Monopoli – Spieler aus den Finananz- und poltischen Zirkus die Oberhand behalten oder sterbend den Knopf drücken…. Wenn ich nicht mehr darf… Euch gönne ich nichts!
        Fakt scheint, das die gesamte westliche Geldmenge, also die Zahlensoße hinter denen ein Währungszeichen steht, zu 2% aus Realen Finanzkapital und zu 98 % auch fiktiven Geldmenge gehören könnte, folgt man diversen Hinweisen.
        Was ist daraus zu folgern?
        Könnten der 98%-ige fiktive Finanzkapitalstock nicht sofort und unverzüglich verschwinden?

        Uns armes Volk erzählt man….
        Bargeld wäre abzuschaffen, was für ein Kulturschock?

        Fiktives Finanzkapital wär abzuschaffen, was für ein kultureller Gewinn?

        Die Frage lautet: Wer setzt die Abschaffung des fiktiven
        Finananzkapitals durch?

        Ich, als gedanklich neuer Hauptmann von Köpenick hätte
        Lust dazu…. wer noch?

      • Pro_Vollgeld // 9. Februar 2016 um 08:52 //

        Mit „fiktivem Geld“ meinen Sie also das Giralgeld, oder ?

        Rheingold und andere Regio-Währungen haben den Vorteil, dass sich die Menschen überhaupt mit dem Geldsystem beschäftigen.

        Alleine das ist schon eine Revolution.

        Wer eine solche Initiative startet, braucht allerdings ein dickes Fell, denn er wird erleben, dass die Mehrheit der Mitmenschen zu träge ist, sich Gedanken zu machen.
        Das muss man aushalten können, sonst ist es zu frustrierend.

      • Mit Fiktiven Geld/fiktiven Finananzkapital meine ich „Geld“ das nicht in die Realwirtschaft gehört, wie Teile des Inverstmentbanking, Hedgefons… Hochfrequenzhandels.

        Giralgeld gehört nach meinem Kenntnisstand zur Geldschöpfung innerhalb der Geschäftsbanken innerhalb der Realwirtschaft.

      • Solche Auswüchse an kreativen Finanzprodukten nenne
        ich (ein interessierter Laie) „fiktiv“.

        „Der Derivatebestand der Deutschen Bank ist mehr als 18 Mal so groß wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt: 49,6 Billionen Euro umfassen die außerbörslichen Derivate-Kontrakte wie Zinstauschgeschäfte oder Kreditausfallversicherungen (CDS). Zum Vergleich: Die wirtschaftliche Leistung Deutschlands im vergangenen Jahr belief sich auf 2,7 Billionen Euro, die des Euroraums auf 9,6 Billionen Euro. Wenige Tage bevor die Deutsche Bank die Bedingungen ihrer 8 Milliarden Euro umfassenden Kapitalerhöhung bekanntgeben wird, meldete sie am Wochenende ihre Daten, mit der die Aufsichtsbehörden die Relevanz für das internationale Finanzsystem bewerten.

        Markus Frühauf Autor: Markus Frühauf, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen:

        Der große Umfang des Derivatebuchs erklärt sich auch daraus, dass viele Kontrakte sich gegenseitig aufheben und das tatsächliche Risiko deutlich kleiner ist. Denn ihre Bilanzsumme gibt die Deutsche Bank nur mit 1,75 Billionen Euro an. Doch die Bankenaufseher im Baseler Ausschuss, die für die internationalen Kapitalregeln (Basel III) zuständig sind, nehmen den Nominalwert des Derivatebestands als Kriterium, um die Komplexität einer Bank zu beurteilen. Denn er gilt als Indikator für das Risiko, das von einer Bank für das Finanzsystem in der Welt ausgeht….“ weiter siehe:
        http://www.faz.net/aktuell/finanzen/50-billionen-euro-deutsche-bank-hat-hohen-derivatebestand-12967565.html

      • Richtig, lieber Pro Europa
        wir brauchen besonders im Übergang Parallelsysteme die
        unabhängig und außerhalb des derzeitigen Betrugssystems
        autark laufen können, um widerstandfähig und Widerstandsbereit zu sein, wenn man uns die graue Masse wieder in ein neues – altes „Volk“ System drücken will.
        …. und wir sollten klar und überzeugend neue Wege aufzeigen bevor die Darsteller uns wieder „Schein“-heiliges Theater vorspielen können.

        Ohne einen Bündnispartner werden wir, das Volk es schwer haben…. es sei denn ein weißer Ritter aus dem Osten
        wird kurzzeitig als Schutzpartron für uns Deutsche aushelfen
        können.
        Ich denke an den Mut von Generalfeldmarschall Ludwig Yorck von Wartenburg für Preußen handelnd und den russischen Generalmajor Hans Karl von Diebitsch.
        Für mich ist eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem bayerischen Horst Seehofer und den für Preußen und Russland in einer Person handelnden Wladimir Putin.
        Frau A.M. auf deren Schreibtisch das Bildnis von Herzogin von Holstein-Gottorf stehen soll … muß irgendwann ihre selbst gewählten phänominale Doppelrolle verlassen müssen.

        Behalten wir alle die Nerven und die Kugeln im Magazin,
        und auf das Gute im Zweibeiner!

      • Mir ist auch noch nicht klar, was Jörg Asmussen, Jens Weidmann und Martin Blessing so ausbrühten
        könnten.
        Jens Weidmann hält nichts von Bargeldabschaffung bzw.
        der Begrenzungswünsche eines Herrn Dr. Schäuble.
        Das läßt hoffen, das die jungen deutschen Recken mal
        aus der Barbarossahöhle aufsteigen und eine klärende
        Verantwortung übernehmen könnten… zum Wohle des
        deutschen Volkes und den echten Freunden aus souveränen
        Völkern.
        Alles klar?

      • @Uwe E. Mertens

        Das läßt hoffen, das die jungen deutschen Recken mal
        aus der Barbarossahöhle aufsteigen und eine klärende
        Verantwortung übernehmen könnten

        Was das vergenderte pseudomännliche Pack noch zuwege bringt, haben wir an verschiedenen Veranstaltungen des Frauen- Moppings gesehen. was soll man eigentlich von so einer Gesellschaft noch erwarten.?

      • „Was das vergenderte pseudomännliche Pack noch zuwege bringt, haben wir an verschiedenen Veranstaltungen des Frauen- Moppings gesehen. was soll man eigentlich von so einer Gesellschaft noch erwarten.?“ Zitat Drago in Höchstform

        Was wir erwarten?
        Einen gesunden natürlichen Organismus im gesellschaftlichen System der Zweibeiner.
        Ein Organismus, der ähnlich funktioniert wie ein biologischer Körper…
        Geld ist wie Blut und Blut könnte durch einzeln vernetzte Organe gesteuert und gesund erhalten werden.
        Also von der Natur lernen heiß siegen lernen!

        Mit Geld allein ohne ein gesundes Gesamtsystem ist
        unser normales leben nicht zu mangementen.
        …oder?
        Geld oder Leben… so die These von Franz Hörmann,
        ich wähle Leben… das aktuelle Geld und nachfolgend das universelle Betrugssystem ist nur etwas für
        Diebe und Versager. Da hilft auch keine Verdrängung oder Manipulation…der?

      • Dragostinktowisch ,alter Indianerhäuptling,
        von Geld kann man nicht abbeißen….oder?
        Weissagung der Cree
        „„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
        Gruß

      • @Uwe E. Mertens

        Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

        So ist es…..Gruss zurück ins kalte Nordost-Deutschland

  39. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:19 //

    An Alle Komentatoren: 2008 wird im Vergleich eine Kinderstube sein.

    Vor 1 Stunde publiziert:

    http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/AKTIEN-IM-FOKUS-Sorge-ueber-Kreditausfaelle-und-Pleiten-drueckt-Bankwerte-nieder-1001035527

    Zitat:

    „Nach der überraschenden Gewinnwarnung der Deutschen Bank machten sich Investoren zunehmend wieder Gedanken über die Fähigkeit von Banken, sich selbst zu finanzieren. „Die Angst vor einer neuen Bankenkrise geht um“, sagte auch Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner und verwies auch auf aktuelle Nachrichten wie die Schliessung der deutschen Maple Bank.

    Quelle: http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/AKTIEN-IM-FOKUS-Sorge-ueber-Kreditausfaelle-und-Pleiten-drueckt-Bankwerte-nieder-1001035527

  40. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:26 //

    Davor haben die Systemlinge panische Angst…die Menschen sind heute aufgeklärter als noch vor 7-8 Jahren…und schon kommen Ablenkungsmanöverb:
    Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/geldpolitik–macht-bargeld-noch-sinn–,1472780,33739738.html

    • NoFiatMoney // 8. Februar 2016 um 19:38 //

      Ja, sie haben Angst.
      Aber ich halte „die Menschen“ nicht für aufgeklärter, sondern lediglich für mißtrauischer gegenüber dem Regime, welches sie als solcher aber noch nicht einmal erkannt haben. Nichts von dem -hoffentlich nur-anerzogenen Etatismus und Paternalismus ist verschwunden. Ursachen der diversen „Krisen“ bleiben der Mehrheit weiterhin verborgen. Ich erlebe jedenfalls, wenn ich jemanden, der sich z.B. über Merkels Immigrationspolitik beschwert, frage, daß mir mit einem Achselzucken geantwortet wird. Aufgeklärt ist das Zucken beileibe nicht.

      Indiz für das Verharren im System sind mir auch Kommentare auf der AfD-FB-Seite (da kann man reinschauen, auch wenn man sich selbst bei den Datensammlern nicht angemeldet hat). Viele beschweren sich darüber, daß der Staatsfunk wieder Dieses oder Jenes falsch dargestellt habe… Das zeigt: Die schauen sich den Dreck weiterhin an.

  41. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 20:27 //

    Mag sein, dennoch bin ich optimistischer gestimmt als 2007, da der Fall Deutsche Bank und Italienischen Banken zeigt, dass die Banken auf wertlosen Forderungen sitzen, die sich jeden Augenblick in nichts auflösen können und auch werden. Und deshalb sollten sie systematisch annulliert werden, in einem geordneten Prozeß der Abschreibung all dieser Schulden. Man müss dringend die Blasen platzen lassen, um die Realwirtschaft und die Lebensgrundlage der Menschen zu erhalten. Das erfordert jedoch eine Glass-Steagall-Bankentrennung, um legitime Forderungen und wertlose Zockerschulden voneinander zu trennen. Eine demokratische Legittimierung des Zentralbankensystems durch Einführung von Vollgeld.

    • @Leere Kritik

      Schön, dass Sie aus der Glaskugel zu lesen wissen. Es immer erfrischend wenn Leute daher kommen, die für alles eine Erklärung und ein entsprechendes Rezept haben

  42. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 20:54 //

    Erneut korrekt @Pro Europa. Die EZB erpresst Länder die einen Schuldenschnitt ins Auge fassen. Irland prüfte die Möglichkeit eines größeren Schuldenschnitts bei Vorzugsanleihen, aber die EZB lehnte das rundheraus ab. Der damalige Finanzminister Michael Noonan sagte der Untersuchungskommission, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet habe ihn unter Druck gesetzt, die Anleihenbesitzer zu verschonen, weil sonst „eine Bombe hochginge“. Dabei waren der EZB die irischen Banken und der Ruin des irischen Staatshaushalts egal, sie war besorgt wegen der deutschen, französischen, britischen, holländischen und anderen systemrelevanten Großbanken, die auf gewaltigen Schuldentiteln irischer Banken, darunter viele Hypothekenpapiere und verwandte Derivate, saßen. Die EZB fürchtete, bei einem Schuldenschnitt für Vorzugsanleihen würde das ganze Finanzsystem der Eurozone wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Und wie wird es wohl jetzt bei der Deutschen Bank gehen?

  43. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 21:16 //

    Hans-Jürgen Papier, Ex-Verfassungsgerichtspräsident, hält die Bargeldabschaffung für verfassungswidrig. Doch laut einer Harvard-Studie ist der Umfang der gesetzeswidrigen Bargeldströme „gigantisch“. Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/obergrenzen-debatte-welt-ohne-bargeld/12933920.html

    Und da haben wir es wieder! Kapital-Medien-Pseudo Wissenschaft. Unfassbar! Es deutet alles darauf hin, dass wir am Anfang einer Endabbrechnung innerhalb der Machtzentren stehen. Klar, eine Kernschmelze der Deutschen Bank würde alles Andere und Bisherige in den Schatten stellen. Ich würde mich nicht wundern, wenn am Ende für die Herren des Geldes „Vollgeld“ das geringere Übel ist.

  44. „Bei Vollgeld gibt es eine Monetative, welche nach klaren Regeln genau so etwas verhindert.“

    Na dann ist es ja doch nicht so schlecht.

  45. Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 10:37 //

    @NoFiatMoney,

    Was ist für Sie „Der Staat“?

    Danke für Ihre Stellungnahme.

  46. Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 10:41 //

    @dragao,
    Nur zu…ich erwarte eine sachliche Antwort…nehmen Sie bitte auch dazu Stellung:

    • Ich bitte um Vorschläge, wie Vollgeld unter folgenden Maßgaben einzuführen wäre:
      a) völlige Freiwilligkeit in jeder denkbaren Hinsicht für alle Akteure, also auch alle Benutzer des Vollgeldes
      b) kein Monopol!

      • @John Galt

        a) völlige Freiwilligkeit in jeder denkbaren Hinsicht für alle Akteure, also auch alle Benutzer des Vollgeldes
        b) kein Monopol!

        Ja nun @John Galt, dass weis ich nicht. Ich beschäftige mich mehr mit anderen Problemen. Zum Beispiel, wie wir aus dem Bösaartigen geopolitischen Spiel das die Pax americana weltweit treibt heraus kommen.

        oder wie wir unsere Staaten wieder hinreichend demokratisieren könnten, dass die Krankhafte Verfaultheit unserer Staaten ausgemistet und von Loobygruppen gereinigt wird.

        Das letzte was mir zur Zeit in den Sinn käme ist, den verfaulenden Staatswesen der westlichen Welt, ein weiteres 100% Monopol zu überreichen.

        Im übrigen bin ich der Meinung, dass man dem Staat auch das Teilweise Geldmonopol, dass dieser ja eh schon hat, entziehen sollte.

    • @dragao
      da bin ich sehr nahe bei Ihnen. Ich lehne jedes willkürliche Monopol der Welt ab, sind die doch immer Brutstätten von vielerlei Übeln, u. a. auch den von Ihnen angeführten.

      Die beiden Höllenausgeburten Gewaltmonopol aller Staaten und damit in engster Verschränkung (auch beim Vollgeld!) das gemeinsame – durch die Staaten mit Hilfe dieses Gewaltmonopols zwangsweise gesetzlich durchgesetzte – Geldmonopol ebendieser Staaten, deren Zentralbanken und den auf ihrem Gebiet befindlichen Geschäftsbanken zeichnen hier mit weitem Abstand hauptverantwortlich.

      Die Papiergeldmonopole sind billionenschwere und Millionen von Toten verursachende Kuhhändel zwischen jeweils diesen 3 Akteuren, mithin in ihrer weltweiten Gesamtheit betrachtet höchstwahrscheinlich der grösste und diabolischste Betrug der Menschheitsgeschichte, im speziellen seit dem 23.12.1913.

      Nur ein Beispiel: Mit freiem Marktgeld hätten sowohl WK1 als auch WK2 nach ca. 6 Wochen wg. Geldmangel beendet werden müssen. Glauben Sie, dass es Zufall ist, dass u. a. das Dt. Reich 3 Tage nach Ausbruch des WK1 (am 4.8.1914) die Golddeckung der Reichsmark vollständig aufhob?

    • @ all: Noch eine Frage in die Runde: Welche Möglichkeiten sehen Sie, Geld erstmalig einzuführen? Wenn Sie sich mit dieser Frage ernsthaft auseinandersetzen, werden Sie sehr bald merken, warum ich diese in diesem Zusammenhang stelle.

  47. Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 11:30 //

    @Fufu,
    Venezuela? Bleiben wir hier in Deutschland. Stichwort: Deutsche Bank!!!!Wir stehen möglicherweise vor einem neuen Lehman-Schock, weil die Deutsche Bank sich gestern genötigt sah, in einer Ad-hoc-Mitteilung zu versichern, dass man einen im April fälligen Zinscoupon einer Anleihe im Volumen von 350 Millionen Euro bedienen kann. Da schrillen die Alarmglocken: offenkundig bestehen erhebliche Zweifel am Markt an der Zukunftsfähigkeit der Deutschen Bank – sehr wahrscheinlich ist, dass andere Banken angesichts der explodierenden Preise für Credit Default Swaps auf die Deutsche Bank den Frankfurtern kein Geld mehr leihen. Das deutet darauf hin, dass die Deutsche Schwierigkeiten hat am Interbanken-Markt neue Gelder zu bekommen. Das wäre mit Vollgeld aussgeschlossen. Monetative.de und Vollgeld.ch Ich fordere alle Vollgeldkritiker hiermit auf, eine sachliche und fundierte Gegendarstellung zu liefern.

  48. Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 12:15 //

    @Pro Europa,
    Danke für die Blumen. Das ist, bei dem sehr, sehr Guten, daß man hier von Ihnen lesen kann, völlig normal. Möchte deshalb meine Fragen konkretisieren: Gibt es jemanden,hier bei Geolitico der Erfahrung hat im Bank/Finanzwesen? Die Vollgeldkritikern gehen auf die Links die Sie hier gepostet haben nicht ein. Wieso ist das so? Wie ist es möglich das offenkundige zu leugnen? Im Januar 2011 veröffentlichte die Wissensmanifatur folgendes Dokument: Quelle:http://www.wissensmanufaktur.net/kapitalvernichtende-lebensversicherung

    Gestern hörte ich eine Sendung im Deutschlandfunk zum ersten Mal wie über Lebensversicherungen offen von Zitat: „Beschiss“ sprach.

    Heute lese ich in der Süddeutschen Zeitung:
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensversicherer-gefahr-bei-pleite-1.2854180

    Vollgeld nimmt Privilegien weg und nicht ist nicht Perfekt. Vorallem jedoch, entschärft Vollgeld die Lage für die Normalbürger. Die Konten der Bürger kann man Schützen und die Bank in der Insolvenz gehen lassen.

  49. Wie wäre es, die Geld-Alternativen (und auch das herrschende) mal unter folgendem Aspekt zu betrachten und zu vergleichen?

    Zentralisierung und willkürliches Monopol (nebst dazu immer nötigem Zwang und Gewalt, hier aber nur in Teilbereichen) vs. Freiheit und Freiwilligkeit (sh. auch Titel des Beitrags), Dezentralisierung, Wettbewerb und spontane Entwicklung

    Bei dieser Betrachtung kann ein Blick in die gesamte Geldgeschichte und die Überlegung, wie Geld eingeführt werden kann (erstmalig, kein Ersatz eines vorherigen!), sehr hilfreich sein.

    • Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 18:04 //

      @John Galt,
      Politisch hat Vollgeld selbstverständlich keine Chance, denn schliesslich entzieht es den Banken das Geschäftsmodell: das Privileg der Geldschöpfung. Und wer verzichtet schon gerne auf Privilegien. Meine Hoffnung ist, dass die Vollgeldinitiative eine Debatte anstösst, die wenigstens ein paar Märchen über das Wesen von Geld aus der Welt räumt und den Bürgerinnen und Bürgern klar macht, dass Geld keine mystische Naturgewalt ist, sondern eine gesellschaftliche Konvention, die man durchaus ändern kann.

      • Mir geht es ganz und gar nicht um Politik und auch nicht um bestimmte Partikularinteressen. Bei den ersten beiden Sätzen bin ich aber ganz bei Ihnen. Und auch beim Rest bin ich ziemlich nah bei Ihnen, obwohl ich annehme, dass gewaltige Differenzen zwischen unseren Sichtweisen bestehen.

        Eine Debatte anzustossen versuche ich auch, aber eine, die *alle* Märchen über das Wesen von Geld beseitigt. Ja, das ist ein hoher Anspruch, aber er ist erfüllbar. Dass Sie als augenscheinlicher Etatist (Staatsgläubiger, -befürworter) das Geld als gesellschaftliche Konvention bezeichnen, wundert mich, ist das doch genau meine Linie.

        Wikipedia: „Eine Konvention (vom lateinischen conventio für „Übereinkunft“ oder „Zusammenkunft“) ist eine (nicht notwendig festgeschriebene) Regel, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines beschlossenen Konsenses eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein.“ Hier ist kein µm Platz für staatliches (herrschaftliches ==> zwingendes ==> gewalttätiges) Gebaren.

        Ist das doch das genaue Gegenstück zu einer zentral willkürlich kontruierten und diktierten (mithin also unfreiwilligen und [unter Gewaltandrohung, wie sonst?!] aufgezwungenen) Vorgabe, die ein künstliches Monopol konstituiert, wie es beim jetzigen Geldsystem der Fall ist und genauso auch beim Vollgeld wäre! Sie haben sich also in einen fundamentalen Widerspruch begeben! Ich bin sehr gespannt, wie Sie den aufzulösen gedenken.

  50. Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 17:45 //

    @dragao,
    leider kann ich keine Argumente finden in Ihrem ellenlangen Aufsatz. In einem Vollgeld-System ist auch Giralgeld ZB-Geld. Es existiert so oder so – ohne Geschäftsbank und ohne Reserve. Es ist die Reserve. Darum wird es im angelsächsischen Raum öfter auch als positive money bezeichnet. Es ist nicht nur die Forderung nach echtem Geld (die eine Bank erfüllen kann/will oder auch nicht), sondern es ist bereits echtes Geld (gesetzliches Zahlungsmittel).Selbstverständlich muss man sich fragen, ob der Staat in der Beurteilung von Risiken und der Steuerung der Wirtschaft tatsächlich die richtige Instanz ist. Denn in einem Vollgeldsystem läuft es darauf hinaus, dass irgendwelche Auguren aufgrund von Prognosen und (Fehl-) Einschätzungen die neu zu schöpfende Geldmenge festlegen – und damit regelmässig daneben liegen. Der Kommunismus-Verdacht ist also nicht ganz von der Hand zu weisen, schliesslich wäre das Planwirtschaft at its best. Zudem dürfte die politische Unabhängigkeit einer Notenbank in einem Vollgeldsystem arg unter Druck geraten, vor allem, da sie den Staatshaushalt direkt finanziert. Daher gibt es sogar den Vorschlag, eine vierte Staatsgewalt, die „Monetative“ (analog zu den drei bisherigen „Legislative“, „Exekutive“ und „Judikative“ ) einzuführen.

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