Bargeld ist Freiheit

Zwei Euro EZB © GEOLITICO Zwei Euro EZB © GEOLITICO
Der drohenden Abschaffung des Bargelds sollten wir mit der aktiven Suche nach dem besseren Geld begegnen: Regionalwährungen, Gold und Silber oder auch Bitcoins, schreiben Dagmar Metzger und Ulrich Horstmann* in den „FREITAGSGEDANKEN“.

Auch dieses Jahr kam die Elite der Welt in Davos zum Weltwirtschaftsforum zusammen. Dort, in der Abgeschiedenheit der Schweizerbergwelt, diskutieren sie die Sorgen, Nöte und Probleme der Menschheit. Einmal mehr fehlte dabei die Einsicht, dass die Diskutanten selbst in den allermeisten Fällen Teil des Problems und keinesfalls Teil der Lösung sind. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb hört man immer wieder interessante während des Forums getroffene Aussagen. Dieses Jahr tat sich unter anderem John Cryan, seines Zeichen Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, mit einer solchen hervor. In Davos galt seine Sorge dem Bargeld.

Dieses sei nämlich, so erklärte er, „fürchterlich teuer und ineffizient“. Klar, dass er seine Kunden und auch die übrige Menschheit vor so etwas Schrecklichem bewahren will. Weshalb er diesem teuren und ineffizienten Anachronismus nur mehr zehn kurze Jahre der Existenz gibt. Die SPD, wie stets um keine peinliche Anbiederung verlegen, sprang Cyran kurz darauf bei und forderte den ersten Schritt in Richtung bargeldlose Zukunft. Obergrenzen fürchten die Genossen zwar normalerweise wie der Teufel das Weihwasser, in der Frage von Barzahlungen aber sehen sie die Notwendigkeit einer Obergrenze von 5.000 Euro. Damit sind sie natürlich noch weit entfernt von den deutlich niedrigeren Obergrenzen, die Staaten wie Frankreich oder Italien ihren Bürgern aufzwingen, aber den totalitären Staat errichtet man nun einmal schrittweise und keinesfalls in einem Sprung.

Ineffizient und teuer

Wie üblich, ist die Begründung der Sozialdemokraten unoriginell, ausgeleiert, altbacken und von mäßig geringer Überzeugungskraft – Geldwäsche und Kriminalität würde man so bekämpfen, ach ja und natürlich auch den internationalen Terrorismus. Der Hinweis, dass Kriminelle und Terroristen gerne Bargeld verwenden, ist dabei so zweckdienlich wie der Hinweis, dass sie atmen oder zumeist Hosen tragen, womit wir unsere Freunde von der Sozialdemokratie keineswegs auf weitere dumme Gedanken bringen möchten.

Die eigentlichen Gründe sind selbstredend vielschichtig. Bankvorstände, insbesondere dann wenn sie einem so schwindsüchtigen Finanzinstitut wie der Deutschen Bank, vorstehen, haben ein ganz gewaltiges Interesse daran, die Einnahmen zu erhöhen. Ohne Bargeld ist dies sehr viel einfacher. Dann muss der Kunde Überweisungen tätigen anstatt wie bisher beispielsweise seinen Kindern das Taschengeld in bar auszuhändigen. Das ist zwar ineffizient und wird vermutlich auch teuer, aber wenigstens für die Bank lohnt es sich. Denn die kann für diese nun unausweichliche Dienstleistung eine kleine Gebühr erheben. Da die Banken zudem – bisher zumindest – das Geld auch nicht in Nullzeit auf dem Empfängerkonto gutschreiben, kann das jeweilige Institut für die Zeit, in der das überwiesene Geld „herrenlos“ ist, nutzen. Beispielsweise für völlig risikoloses Frontrunning in Form einer Teilnahme an den Anleiheaufkaufprogrammen der EZB. Man mag einwenden, dass es in beiden Fällen wohl nicht viel einbringen wird – zumal ja das Teilreservesystem letzteres bereits jetzt ermöglicht. Aber man bedenke, dass bei Millionen von täglichen Überweisungen das Kleinvieh durchaus eine Menge „Mist“ macht.

Der wichtigste Aspekt aber dürfte sein, dass damit die Bankenbranche vollständig unentbehrlich wird. Zwar sind einige Institute heute schon „too big to fail“, aber dann würde die Branche insgesamt nicht mehr nur Gottes Werk, sondern staatstragende Aufgaben erfüllen. Wodurch sich die Institute dann auch in absehbarer Zukunft für ein dauerhaftes, direktes staatliches Sponsoring qualifizieren würden – eine verlockende Perspektive insbesondere dann, wenn die eigene Bank gerade einen Milliardenverlust „erwirtschaftet“ hat.

Protestieren und klagen

Für die Politik wiederum ginge ohne Bargeld ein Traum in Erfüllung: Die lückenlose Überwachung aller wirtschaftlicher Transaktionen und Tätigkeiten der Bürger. Die DDR-Staatssicherheit würde vor Neid erblassen und unsere Freunde bei der NSA sich doppelt freuen. Es stünde damit auch ein ganz wunderbares Disziplinierungswerkzeug zur Verfügung. Wem auf Knopfdruck die Lebensgrundlage entzogen werden kann, der überlegt es sich sicherlich doppelt, ob er von seinem nach wie vor grundgesetzlich verbrieften Recht der Meinungsfreiheit Gebrauch machen sollte. Steuern lassen sich so ebenfalls sehr viel leichter eintreiben, auch und gerade rückwirkend neuerlassene – oder Sondersteuern wie beispielsweise die vom IWF angedachte zehnprozentige pauschale Abgabe auf alle Vermögenswerte.

Schließlich treffen sich die Interessen von Banken und Politikern in jenem Umstand, dass die unbedingt erwünschte Fortführung der verheerenden Rettungsprogramme und permanenten Staatsinterventionen in das Wirtschaftsgeschehen, die Abschaffung des Bargeldes geradezu unerlässlich werden lässt.

Ganz aktuell hat die japanische Zentralbank negative Zinsen eingeführt. Damit schließt sich die Bank von Japan dem weltweiten Trend an. Die negativen Zinsen sollen die Kreditvergabe wieder ankurbeln, so das Argument. Zwar beweisen Zentralbanker und Ökonomen mit solcher Art Argument lediglich, dass sie die Ursachen der laufenden Krise immer noch nicht begriffen haben, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Bargeld abgeschafft werden muss, wenn man dem Argument konsequent folgt.

Andernfalls könnte sich jeder den Auswirkungen der negativen Zinsen entziehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn damit begonnen wird, die negativen Zinsen auch an Klein- und Privatkunden weiterzugeben. Die Folge wäre der größte Bankrun der Geschichte. Ein Szenario, das in Zeiten eines Mindestreservesatzes für Banken von einem Prozent, tunlichst vermieden werden sollte.

Machen wir uns nichts vor: Die daran interessierten Kreise werden alles daran setzen, das Bargeld, eben weil es ein Vehikel wirtschaftlicher und politischer Freiheit ist, abzuschaffen. Sie werden sich auch nicht an dem Widerspruch stören, dass so das derzeit einzig gültige gesetzliche Zahlungsmittel abgeschafft wird. Wir können dagegen protestieren und gegebenenfalls auch klagen. Mit Blick auf die letzten 15 Jahre muss man aber leider feststellen, dass keine Proteste und keine Klagen die laufenden Entwicklungen abgebremst geschweige denn aufgehalten haben.

„Entnationalisierung des Geldes“

Werden wir aktiv, anstatt passiv darüber zu lamentieren, dass uns Banken und Politik mit dem Bargeld das Kernstück der Freiheit entwinden wollen. Schaffen wir uns selbstbewusst als freie Bürger unsere Freiräume selbst neu. Beginnen wir endlich gerade hinsichtlich des Geldes selbstbestimmt zu werden. Der drohenden Abschaffung des Bargelds sollten wir mit der aktiven Suche nach dem besseren Geld begegnen. Dabei soll ruhig jeder seiner Präferenz folgen: Zinsgegner mögen Regionalwährungen bevorzugen, andere setzen auf Gold und Silber, und für Bitcoins begeistern sich vielleicht primär jene, für die Internet und Computer kein Neuland mehr ist. Wer auf Nummer sicher gegen will, wird mehrgleisig fahren.

In dem sich so entwickelnden Marktfindungsprozess wird sich nach und nach herauskristallisieren, welche Systeme die Bedürfnisse der Bürger nach sicherem, stabilem und komfortablem Geld am besten befriedigen. Das wäre eine dem 21. Jahrhundert gerechte Fort- und Umsetzung der Ideen, die Friedrich August von Hayek in seinem Buch „Entnationalisierung des Geldes“ im Jahr 1976 formuliert hatte. Es ist der beste Weg, den Feinden der Freiheit in diesem Bereich Widerstand zu leisten und einer Abschaffung von Bargeld selbstbewusst entgegenzutreten.

*Ulrich Horstmann ist Autor zahlreicher Bücher. Er schrieb unter anderem zusammen mit Prof. Gerald Mann das Buch „Bargeldverbot“.

85 Kommentare zu Bargeld ist Freiheit

  1. Karl Brenner // 31. Januar 2016 um 17:53 //

    Hohe Geldtransfers sollten transparent sein. 5000 Euro ist eine gute Grenze.
    500/200€ Scheine sollten genauso abgeschafft werden, wie 1/2ct Münzen.
    In den USA gibt es so etwas schon lange nicht mehr.
    Die hohen Scheine fördern Steuerhinterziehung und Organisiertes Verbrechen.
    Die kleinen Münzen sind überflüssig.

    Der Artikel vermische alles mögliche wieder mal miteinander.
    Dazu passen dann auch die oft geäußerte Meinung,
    dass man ja zu Steuerhinterziehung gezwungen wird,
    wenn der Staat so handelt. Aber wenn man so denkt,
    kann man Staat und Recht gleich ganz abschaffen.

    Die Abschaffung von Bargeld ist natürlich Unfug. In Deutschland.
    In traditionell korrupten Ländern, wie Griechenland wäre es sinnvoll.
    Dort bezahlt kaum einer Steuern. Es handelt sich um kollektives Steuerhinterziehen,
    bei der jeder nur an sein kleines Glück denkt, welches er gerade gewonnen hat.
    Zum Glück sind wir noch nicht so weit.

    Aber wenn Steuerhinterziehung und Umwandlung von Steuergelder in Wählerstimmen so weiter geht,
    landen wir mit Leute wie Gabriel auch dort.

    Steuerhinterziehung muss stärker bekämpft werden.
    Wer mehr als eine Million dem Fiskus vorenthalten hat (also gestohlen hat),
    müsste diese Vermögen komplett abgeben.
    Es sollten vom Staat Prämien ausgegeben werden,
    nach denen private Ermittler oder Informanten einen feste Prozentsatz der zurückgewonnenen Steuergelder bekommen(zB 10%)

    Bitte schön.

    • NoFiatMoney // 31. Januar 2016 um 18:04 //

      Genau, dieser Staat, dessen Vertreter gerade dabei sind, uns zu vernichten, muß noch mehr Kompetenzen der Überwachung und Gängelung bekommen. Das ist sicherlich die Lösung. So sehen das auch Merkel und Genossen.

      Woran liegt es, daß Sie Freiheit und Recht dermaßen verachten?

      • Karl Brenner // 31. Januar 2016 um 19:04 //

        Rechtsbruch und Steuerhinterziehung ist ein weiterer Schritt in den Untergang eines Staates. Was ist, wenn alle das machen?

      • NoFiatMoney // 31. Januar 2016 um 19:12 //

        Der größte Rechtsbrecher ist der Staat.
        Und Steuerverschwendung sowie z.B. die Finanzierung der Antifa-Schlägertrupps aus Geldern, welche den Untertannen zuvor abgepresst wurden, sind schlimmere Taten als Steuerhinterziehung.
        Aber ich sehe schon; Sie haben die kollektivistischen Narrative tief verinnerlicht.

  2. Melanie Gatzke // 31. Januar 2016 um 20:02 //

    Wenn die mir mein Bargeld abnehmen, dann geh ich auf die Barrikaden. Die sollen sich das bloß nicht erlauben,

    • Für Melanie…. Nachdenkliches… so kann es kommen…

      „Schweden wird das erste bargeldlose Land der Welt
      Bis 2030 soll im gesamten Land das Bargeld abgeschafft werden. Jede Transaktion soll nur noch digital getätigt werden. Den meisten Bürgern gefällt der Gedanke, doch bringt dies, neben augenscheinlichen Vorteilen, auch neue Gefahren mit sich. Cyberkriminelle reiben sich die Hände und Banken bekommen gigantische Mengen persönlicher Daten.

      Die Skandinavier haben schon viele neue Ideen auf den Weg gebracht. Also erstes Land in Europa emittierte 1661 die schwedische Zentralbank Banknoten. Jetzt werden die Schweden wieder die ersten sein, die die Banknoten abschaffen werden. Vielerorts in Schweden wird bereits heute kein Bargeld mehr angenommen. An den Ladentüren hängen Hinweise mit der Aufschrift „Vi hanterar ej kontanter“, übersetzt, „Wir akzeptieren kein Bargeld“. Sogar Kleinstbeträge auf Märkten oder für Zeitschriften werden mittels mobiler Kartenlesegeräte abgerechnet. Mittlerweile werden über 80 Prozent der Käufe nur noch digital getätigt. Der Umsatz im Einzelhandel läuft bis zu 95 Prozent bargeldlos. In Schweden wird so gut wie alles mit der Karte oder in irgendeiner Form digital bezahlt. Selbst bei der Kollekte in der Kirche wird mittels Karte gespendet. Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen werden vielerorts über das Mobiltelefon mittels SMS erworben. Problematisch wird das Ganze für Touristen die eine öffentliche Toilette besuchen wollen, welche nur mit einer SMS von einem schwedischen Mobilfunktelefon bezahlen werden kann. Das letzte was der durchschnittliche Schwede mit Bargeld kauft sind illegale Güter wie zum Beispiel Drogen. Daher verfolgen viele Skandinavier auch die Philosophie. „Musst du bar zahlen, stimmt etwas nicht“.
      siehe:
      http://worldtimes-online.com/kultur/226-schweden-wird-das-erste-bargeldlose-land-der-welt.html

      • Harald R. // 31. Januar 2016 um 21:46 //

        Das größte Problem ist, dass Sytemkritiker einfach aus dem System ausgesperrt werden oder abgeschaltet werden und somit vollkommen Mittellos da stehen! Wer z.B. in der jetzigen Flüchtlingskrise nicht mit den Parteien konform geht, kriegt mal eben den Zugang zum Geld abgeschnitten! Damit hätte das System die absolute, ungebrochene Macht!

  3. Harald R. // 31. Januar 2016 um 21:42 //

    Drohende Bargeldabschaffung? Vielleicht steht uns bald ein globales, kräftiges Arschtreten, nämlich in die Ärsche der Eliten, statt! Vielleicht hat es einfach mal ein Ende, dass wir alles schlucken und hinnnehmen, was sie uns da hinwerfen? Wie wäre denn diese Idee mal zur Abwechslung?!

  4. Libelle // 31. Januar 2016 um 23:47 //

    @ all

    Kann es sein dass in (bestimmten?) Foren/Blogs ganz bewusst herumexperimentiert wird?

    Damit meine ich jetzt nicht die herkömmliche Trollfunktion. Also den Versuch die Meinung der Kommentatoren in eine Richtung zu bewegen die dem System genehm ist.

    Nein, ich meine dass es bei den Experimenten z. B. darum geht zu erkunden wie sich das „soziale Verhalten“ in einem Kommentatoren-Blog darstellt und wie es möglich ist dann eventuell versteckt Einfluss auf die Meinungen nehmen zu können.

    Also wird z.B. untersucht:

    Wie reagieren die Kommentatoren wenn ein Troll ganz gezielt mit immer stärkeren Beleidigungen nur so um sich wirft, ohne trotz der Netiquette in die Schranken gewiesen zu werden.

    Außerdem sind da noch 1-3 andere Trolle (ist das der Plural von Troll?) die dies Spielchen mitspielen.

    Also geht das Gezeter immer hin und her zwischen diesen Trollen um die Kommentatoren zu ermüden, zu frustrieren und auf die Palme zu bringen.

    Außerdem werden einige Foristen ganz gezielt von dem Troll (den Trollen) angegriffen.

    So kann man herausfinden wie Kommentatoren so mehrheitlich reagieren.

    Werden sich einige aus dem Forum verabschieden?

    Werden sich einige einfach ruhig verhalten und dieses blöde Spiel ignorieren?

    Werden sich einige provozieren lassen und ihr Gefecht mit dem Troll (den Trollen) ausfechten?

    Wird sich die Mehrheit wenn ein bestimmter Punkt (der Zumutbarkeit) überschritten ist gegen diesen Troll (diese Trolle) zusammenschließen?

    Wo in etwa liegt der Punkt an dem die Mehrheit sagt: Nun ist es genug?

    Ist es möglich die unerwünschten weil sehr gut informierten Kommentatoren, die sich sehr viel Wissen angeeignet haben der Lächerlichkeit preiszugeben, sie unglaubwürdig zu machen?

    Wie kann man dies am geschicktesten anstellen ohne dass diese Sauerei auffällt?

    Kann das Forum dadurch gespalten oder gar gesprengt werden?

    Usw. usw. usw. usw. usw.

    Es wird eben experimentiert.
    Es wird auch kein Kommentar gelöscht (hinweg moderiert). Sonst würde das Experiment ja hinken, oder?

    Könnte es so sein?

  5. Also was hier auf dem Blog besprochen wird, ist ja alles sehr nett, aber im Grunde eine ewig, bis auf den Wortlaut hin, sich wiederholende Diskussionsrunde.

    Fast könnte man meinen, das es sich dabei um eine von aussen gesteuerte Beschäftigungstherapie für unzufriedene Subjekte handelt….

    Das Geldsystem und wiederum das Geldsystem und die bösen Buben und Mädchen der Hochfinanz sowie Polit-und Elitekasper, sollen für alles verantwortlich sein..bis hin zum Untergang des Abendlandes.

    Nun möglich ist dies natürlich schon, nur sollte man dabei den Blick auf ganz andere mögliche Ursachen nicht verstellt bekommen.

    Einer der wenigen hier der immer wieder mal darauf hinweist, dass unsere Zeit Unfähig ist, kreativ zu wirken, dass ein Sillstand eingetreten ist, ist @Waltomax.

    Manchmal errinnern mich @ Waltmax’es Einlagen an Oswald Spengler’s Buch in zwei Bänden…Der Untergang des Abendlandes.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes

    In seiner Vision vom Untergang des Abendlandes deutet Oswald Spengler Geschichte als Auflehnung des Menschen gegen die Natur. Dabei unterscheidet er zwei Entwicklungsstufen. Die Erste, die primitive oder auch archaische Kultur ist ihm im wesentlichen Naturgeschichte. In ihr erschöpft sich die Bedeutung des Menschseins weitgehend im Biologischen; sie ist kaum mehr als natürliches Dasein. Hiervon hebt er die eigentliche Weltgeschichte als zweite Stufe ab. Sie besteht aus einer beschränkten Anzahl zeitlich und räumlich voneinander abgrenzbarer Hochkulturen. Sie erst machen die eigentliche Kulturgeschichte des Menschen aus. Als letzte Form dieser zweiten Stufe tritt die „faustische“ Kultur des Abendlandes auf. Sie setzt sich weltweit durch. In Ihrem Zentrum steht die Technik. In der Gestalt des Ingengieurs findet sie ihrem symbolischen Ausdruck. Allerdings, so Spengler, neige sich mit ihrem Abschluss die Zeit der Hochkulturen ihrem Ende zu. Mit der vollständigen Emanzipation des Menschen von der Natur, personifiert in der Gestalt des Technikers, seien alle Möglichkeiten eines sinnvollen Daseins erschöpft. Es gebe keinen Impetus für eine fortschreitende, stabile Dauerentwicklung mehr.

    Was ist wenn Oswald Spengler mit seiner morphologischen Geschichtsbetrachtung über immer wieder auferstehende Hochkulturen und deren Fall recht gehabt hat.?

    Dann stellt sich doch die Frage, wie kommen wir aus diesem Kreislauf raus. Ganz offensichtlich ist der Mensch eben nicht geschaffen, bio-psychologisch nicht geschaffen, um diese Grenze so ohne weiteres zu überschreiten.

    Und wieder war es @Waltomax der vor kurzem dazu ein kurzes Stichwort geliefert hat..Transtechnologie

    Ja nun, und da wären wir dann beim Technikphilosophen Gotthard Günther, der im Gegensatz zu Spengler zeigen möchte, dass die metaphysische Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur noch nicht zu ihrem Ende gekommen ist. Ihr Medium und Motor ist die Technik, aber es ist nicht mehr die „faustische“ Technik, die klassisch-mechanische Maschine, die Spengler noch im Sinn hatte, sondern eine neue Form der Technik, eine „intelligentere“, die für Gotthard Günther durch die „transklassische“ Maschine gekennzeichnet ist. Sie, nicht das Zurücksinken in einen geschichtslosen Zustand, charakterisiere die zweite von Spengler genannte Zäsur. Dementsprechend müssen nun drei welthistorische Entwicklungsstufen des Menschseins unterscheiden werden. Gotthard Günther spricht von Entwicklungsstufen menschlichen (Bewusst-) Seins.

    Das primitive oder archaische ein werte Bewusst- Sein

    Die zweiwertigen Bewusst- Seinsform in den regionalen Hochkulturen durch Ablösung des Meschen von seiner Umwelt, durch die Trennung von Subjekt und Objekt.

    Was jetzt allerdings gefragt wäre, wäre eine Mehrwertige Bewusstseinsform, die aber voraussetzt, dass eine Transklassische Logik akzeptiert wird.

    Die Theorie der klassisch-mechanischen Maschine, die Maschinentheorie basierte auf einem Wissen vom toten, reflexionslosen Objekt. Die Konstruktion der transklassischen Maschine, in ersten Ansätzen des Computers, schliess Aspekte ein, die bislang dem Bereich des Subjektiven zugesprochen wurden. Es geht dabei nicht um jenen Bereich des Denkens, der Ausdruck des je individuellen Ichs der menschlichen Subjektivität ist, dessen Privatheit als höchste Ausprägung des Besonderen gilt, sonder um das Allgemeine, das Objektivierbare im Denken. Dass dieses Problem als technologisches zur Disposition steht, charakterisiert für Gotthard Günther die zweite Spenglerische Zäsur. Sie leitet über zur Geschichte dritter Ordnung, bzw zur mehrwertigen Bewusst- Seinsform.

    Die Entwicklung der transklassischen Maschine zeigt, so Gotthard Günther, dass das „tote“ Objekt, der Mechanismus, fähig ist, Funktionen und Aufgaben zu erfüllen, die bislang dem mit Geist versehenen Subjekt vorbehalten schienen. Mit dem Computer entsteht eine Maschine, die über die Möglichkeiten der klassisch-mechanischen Maschine hinaus in der Lage ist, nicht bloss die Auflehnung gegen die Dingwelt zu vollziehen, sondern, wie Günther formuliert, die Emanzipation des Subjekts von einem überlieferten, falsch verstandenen Subjektivitätsbegriff einzuleiten. Bereiche, die bislang als subjektiv-spezifisch und -konstitutiv erachtet wurden, werden aufgrund der Leistungsfähigkeit der transklassischen Maschine zu grossen Teilen zu objektiven Eigenschaften der Umwelt. Der Prozess dieser Korrektur, so ergänzt Günther, sei die zentrale Aufgabe der nächsten Epoche der Weltgeschichte. Der Computer stelle das Mittel dar, mit dem diese Aufgabe, die Trennlinie zwischen Subjektivität und Objektwelt zu verschieben, in Angriff zu nehmen sei. Aus der Beobachtung dessen, was der Computer tut, wenn er jene Leistungen vollbringt, die aus dem Bereich des Subjekts in den des Objektiven überführt werden, ergeben sich zugleich Rückschlüsse auf jene Kompetenzen, die nach wie vor im Subjekt verbleiben. Der Computer wird so zugleich zum Medium der Selbsterkenntnis.

    Folgt man weiterhin der Argumentation Günthers, so löst sich das absolute Subjekt, die klassische Denkfigur der Philosophie, auf in zwei Komponenten, in ein subjektives und ein objektives Subjekt. Denk- und Verhaltensroutinen des objektiven Subjekts lassen sich auf Maschinen implementieren. Der Zusammenhang gesellschaftlicher Subsysteme, ihre Integration, kann durch Informations- und Kommunikationstechnologien vermittelt werden, ein Vorgang, der sich auf der Ebene des objektiven Subjekts abspielt. Das Denken und Verhalten des subjektiven Subjekts hingegen zerfällt in postmoderne Unübersichtlichkeit. Individuelle und kulturelle Beliebigkeit nehmen zu, allerdings auf der Basis einer Technologie, die die Vernetzung gesellschaftlicher Subsysteme weltweit sicherstellt. Sie ist die Manifestation der letzten „großen Theorie“; ihre „Wahrheit“ stellt sich nicht kontemplativ, sondern als Konstruktionsprozess her.

    Wie der Mensch die klassische Technik zur Kompensation physischer Unzulänglichkeiten ergriffen hat, so wird er, entsprechend einer Vision Gotthard Günthers, die Computertechnologie entwickeln, um sich im kognitiven Bereich von Routinen zu entlasten. Sie eröffnet ihm Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in einer Zukunft, die prinzipiell nicht voraussagbar ist. Ihre Gestaltung hängt ab vom Willen der Menschen, von jenem Bereich der Subjektivität, den Gotthard Günther als subjektiven bezeichnet und der nicht auf einer Maschine implementierbar ist.

    Noch Fragen zum Bargeldlosen Zahlungsverkehr.?

    Wer sich damit so richtig auseinander setzten möchte, kann beim folgenden Link nachschauen

    http://www.thinkartlab.com/pkl/media/kurtk/index.htm

  6. Uebertreiber // 1. Februar 2016 um 10:09 //

    Die Abschaffung des Bargeldes greift mal wieder viel zu kurz, damit wird das Problem nur verschoben, weil viel zu viele Ausweichmöglichkeiten weiterhin offen bleiben. Erinnert sei nur an die in einigen Gegenden der USA üblichen Tauschgeschäfte mit dem Waschmittel „Tide“ oder die mögliche Bezahlung mit Gold- bzw. Silbermünzen. Selbst hochwertige und langhaltbare Alkoholika böten sich als Ersatzwährung an.

    Um alle diese Ausweichmöglichkeiten endgültig zu beseitigen, muss jedem Menschen ein Universalchip eingepflanzt werden. Dieser Chip berechtigt unter anderem auch das bargeldlose Zahlen. An jeder Kasse werden die Daten des Chips mit den zentral gespeicherten biometrischen Daten, die die Kameras erfassen, verglichen und wenn alles stimmt, wird die Ware oder die Leistung freigegeben.

    Darüber hinaus erfasst der Chip den Ort, die Lage im Raum, die jeweiligen Bewegungen (Beschleunigungen) und die Herzaktionen des betreffenden Menschen. damit ist jede Art von Schwarzarbeit unmöglich und das Schöne für unsere Politiker wäre endlich eine Besteuerung der gigantischen Eigenleistungen der Bürger im Sinne einer zu besteuernden Wertschaffung. Darüber hinaus wird jede Ware mit einem RIFD Chip ausgestattet, so dass die Ware personenscharf zugeordnet werden kann. Dies hat den Vorteil, dass es keinen Diebstahl mehr geben wird und keine Art der Naturalbezahlung aufkommt. Denn Transaktionen und Waren sind genau nachvollziehbar, wer, was, wann , wo erworben hat. Eine beabsichtigte Weitergabe der Ware von Bürgern untereinander muss an sogenannten Meldepunkten eingetragen werden. Natürlich ist dann eine, wenn auch reduzierte Mehrwertsteuer fällig. Das bedingt das Ende der vielen unkontollierbaren Flohmärkte oder; wie schon gesagt, des Nachbarschaftstausches.

    Mit diesem System einer Totalerfassung haben dann die Regierungsclique und die Ordnungsbehörden alles im Griff. Jede Unbotmäßigkeit kann sofort im Keim erstickt werden.

    Zum Beispiel der schwer kontrollierbare Rauschmittelmarkt:
    Bezahlen von unerlaubten Drogen – nicht möglich (gibt kein Hartgeld mehr)
    Gold- oder Silbermünzen – nicht möglich, weil jede Münze oder Barren ein eingeprägtes Laserhologramm erhält. Dies führt gerade eine canadische Münzprägeanstalt ein und somit ist jede Münze eindeutig einem Besitzer zugeordnet.
    Übergaben an geheimen und dunklen Plätzen – nicht möglich, weil der Chip alle Bewegungsdaten mit dem jeweiligen Ort festhält und die Daten automatisch weitergibt.

    Hier zeigt sich sehr sich sehr schön wie mit dem Chip alles und jedes den Ordnungsbehörden offen liegt. Unerkannte Verbrechen sind nahezu ausgeschlossen, die Eigentumsverhältnisse sind ständig transparent, das genaue Bewegungsprofil erlaubt festzuhalten, wer, was, wo, wann und mit welcher inneren Intensität (Herzaktionen) gemacht hat.

    Und im Falle eines Falles, kann der Notarzt gleich aktiviert werden, wenn es mit dem Kreislauf Schwierigkeiten geben sollte.

    Ein Bargeldverbot wäre mal wieder eine halbherzige Lösung, die zu viele Ausweichmöglichkeiten offen lässt, die später mit viel Aufwand eingedämmt werden müssten.

    Daher die Forderung an die Politik: Bitte alles in einem großen Wurf und somit endgültig lösen, eine „Salami-Taktik“ macht doch nur ständig Ärger.

  7. NoFiatMoney // 1. Februar 2016 um 13:02 //

    Zum Thema Bargeld (-Verbot):

    http://www.zerohedge.com/news/2016-01-31/bloomberg-op-ed-calls-end-cash

    Nur ein paar Stichworte zur Welt ohne Bargeld:

    Ohne Bargeld nicht mehr möglich:
    -Bankrun,
    -Abhebung des Guthabens vom Konto und Mitnahme der Scheinchen im Falle der Ausreise,
    -anonyme Käufe…..

    Ohne Bargeld möglich:
    -Totalkontrolle der Untertanen,
    -Sperrung des Zugangs zu Kaufmitteln („Geld“) für Dissidenten,
    -Negativzinsen,
    -zielgerichtete Steuerung des Konsumverhaltens eines jeden Einzelnen….

    • Ein Bankrun ist selbstverständlich auch ohne Bargeld möglich: Ganz einfach per Überweisung auf ein Konto bei einer sicheren Bank. Auch so trocknet eine Bank aus. Insbesondere die Schweiz wurde hier mit Liquidität geflutet.

      Solche Runs hat es schon immer gegeben; und genau deshalb gibt es Zentralbanken, um auf solche Liquiditätsereignisse reagieren zu können. Die Freunde des Free Banking ignorieren diesen Fakt stoisch.

      Das heißt nun aber nicht, dass die ZBen alles richtig machen. Sie sind letztlich in ihrer gegenwärtigen Ausprägung auch nur ein Instrument zur Machterhaltung der 1 % und keinesfalls demokratisch verankert.

      LG Michael Stöcker

      • Stahlfront // 2. Februar 2016 um 07:50 //

        Vielen Dank für Ihren schlichten bzw. einfachen und vor allem unaufgeregten Kommentar, was in diesem Forum wahrlich nicht immer zu finden ist.

        „Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen!“

        Des Verstandes bedienen ja, sich darauf stützen nein.

        „Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!“

        Sprüche 3, 5

        Schönen Tag noch …

      • Das eine schließt das andere nicht aus: Herz und Verstand müssen im Einklang sein. Der Verstand ist die logische Kontrolle, keinen falschen Herren/Exegeten aufzusitzen, das Herz die emotionale Kontrolle.

        Ihnen auch einen schönen Tag.

      • NoFiatMoney // 2. Februar 2016 um 09:25 //

        Der Hinweis ist sicherlich richtig solange die Möglichkeit der Überweisung -gerade ins Ausland außerhalb Eurozone und EU- nicht unterbunden wird.
        Schon jetzt haben einige Institute jedoch bereits Tageslimits eingeführt; allein im Interesse der Sicherheit ihrer Kunden versteht sich.
        Und wie Sie schon sagten: Geht es um Probleme bei EINER Bank, mag man sich noch zur nächsten retten können. Aus dem Bank-System insgesamt bekommen Sie aber Ihr Geld nicht heraus.
        Und wenn alle an die letzte Bank überweisen haben, wird der Unterschied zum Bargeld schmerzlich spürbar werden. Zudem muß man, um überhaupt an eine andere Bank überweisen zu können, dort erst einmal ein Konto haben.

  8. Wenn tatsächliche geheimnisvolle Vorgänge unter dem Nebel von Bankgeheimnissen laufen hilft nur über empirische Überprüfung
    mit den Mitteln analog kriminell-technischer Untersuchungsmethoden
    eine wahrhaftige Aufklärung betreiben zu können.
    Ist so etwas möglich?
    Hat oder hatte Herr Stöcker Zugang zu den internen Vorgängen in den Geschäftsbanken?
    Wo kann ich als interessierter Laie aus der leidtragenden Bevölkerung diese dukomentierten Ergebnisse einsehen?
    überprüfen

    • Geld ist für mich eine Erscheinung, die man sinnlich auch wahrnehmen kann, so eine art ungewöhnliches Ereignis, das einem Phönomen enspricht.
      Bargeld… Geld … Buchhaltung und anderes sind eng miteinander verflochten.
      Um Verflechtung zu entwirren bedarf es wahrhaftigen Analysefähigkeiten.
      Die Parxis ist das Kriterium der Wahrheit.
      Die Fage ob nur Geld aus dem Nichts ein Muhos oder den Tatsachen entspricht wäre nur durch eine Prüfung direkt vor Ort, d.h. in den Banken selbst aufzuklären.
      Die Frage, die zu prüfen wäre, entsteht dort in den Banken Geld durch
      Bilanzverlängerung in einem in sich abgeschlossen Vorgang.
      Also, die Geschäftsbank gewährt einen Kredit und parallel sind alle Aufzeichnungen und die bankinternen Buchhaltungen offen einzusehen.
      So dass es dadurch möglich ist den internen Verlauf des Kreditvergabeverfahres zu übersehen und Erkenntnisse aus forensischen Prüfungen der Bilanzmethoden zu dukomentieren…. Aus der dann ernsthaften
      Standartabläufe eines Kreditverfahrens dokumentieren.
      Die entscheidende Frage der prüfung lautet: Woher hat die Bank die Mittel erhalten, die dem Kreditnehmer gutgeschrieben wurden?
      Wenn tatsächlich Geld aus und von der Zentralbank kommt, damm müsste sich der Kontostand der Geschäftsbank bei der Zentralbank verändern.
      Ist das wissenschaftlich exakt aus der Prüfung vor Ort in den Geschäftsbanken dokumentiert, hat dies der hier mitkommentierende Geldtheoretiker Michael Stöcker in der Praxis prüfen können?
      Erst dann kommt man an die Kompetenzfähigkeit eines unter wissensdchaftlicher Flagge laufenden Kommentators heran….oder?
      Nach meiner Einschäzuung befinden wir uns im westlich geprägten Gesellschaftssystem ein universelles Betrugssystem mit Tendenzen zum perfekten Verbrechen dar, das vor allen durch die Verschleierung des Geld- und Finanzsystem wirkt und unbehelligtzum Nachteil der Bevölkerung herrschen kann
      Also, hier ist wahrhaftige Klarheit von entscheidender Bedeutung.
      Für mich stellt die Darstellung von Herrn Michael Stöcker zurzeit kein Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

      • Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

        Also ich verstehe nicht, wieso so ein einfacher Vorgang derart kompliziert wird.

        GB’s können kein Buchgeld aus dünner Luft schöpfen.

        GB’s können aber und dies ist eine derer Aufgaben beliebige Wertobjekte monetarisieren. Zum Beispiel Liegenschaften, Maschinen, Wertpapiere unsw.

        Als Sicherheit für die Monetarisierung haben diese dann das Pfand.

        Die Monetarisierung findet in Form von Buchgeld statt. Welches Sie, in aller Regel nach belieben verwenden können ausser, es wird im Kreditvertrag anders geregelt.

        Buchgeld ist Geld auch wenn hier viel darum herum geschwatzt / zerredet wird.

        https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik_kapitel_1.pdf?__blob=publicationFile

        Der nächste / neuste Furz der nur Verwirrung stiftet: Sie kennen ja die Artikel von soffisticated und Sie wissen, dass er sagt, dass die Umbuchung auf Konten innerhalb einer Bank keine schuldbefreienden Zahlungen sind, weil da nur Ansprüche auf Zentralbankgeld übertragen werden.

        Das stimmt offensichtlich nicht denn:

        Überweisung

        Die Banküberweisung ist eine Zahlung durch Buchgeld, das kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und daher keinen Annahmezwang beim Gläubiger auslöst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Empfängerbank nicht „Dritter“ im Sinne des § 362 Abs. 2 BGB ist, sondern lediglich als Zahlstelle des Gläubigers fungiert. Das erforderliche Einverständnis des Gläubigers zu einer Überweisung kann stillschweigend in der Bekanntgabe seines Girokontos auf Geschäftsbriefen oder Rechnungen gesehen werden. Bei einer Banküberweisung wird der zur Erfüllung erforderliche Leistungserfolg mangels anderer Vereinbarung nur dann erzielt, wenn der Gläubiger den geschuldeten Geldbetrag endgültig zur freien Verfügung erhält. Das ist der Fall, wenn der überwiesene Betrag dem Gläubigerkonto gutgeschrieben wird und der Gläubiger alleinige Verfügungsbefugnis über das Konto besitzt (also Einzelkonto oder „Oder-Konto“ beim Gemeinschaftskonto). Die herrschende Meinung sieht im bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Leistung an Erfüllungs statt, weil nicht das geschuldete Bargeld, sondern Buchgeld gezahlt wurde.

        Leistung an Erfüllungs Statt

        Bei einer Leistung an Erfüllungs Statt wird eine andere als die geschuldete Leistung bewirkt. Die Leistung an Erfüllungs Statt lässt das Schuldverhältnis als Erfüllungsersatz gemäß § 364 I BGB erlöschen, wenn sie vom Schuldner oder einem Dritten an Erfüllungs Statt angeboten und vom Gläubiger angenommen wird.

        http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/l/leistung-an-erfuellung-statt/

      • @Uwe E. Mertens

        Bereicherungsgewinn innerhalb der Frage, ob die Geschäftsbanken nicht auch selbst aus ihrer Sicht Geldschöpfen können oder nicht?

        Also ich verstehe nicht, wieso so ein einfacher Vorgang derart kompliziert wird.

        GB’s können kein Buchgeld aus dünner Luft schöpfen.

        GB’s können aber und dies ist eine derer Aufgaben beliebige Wertobjekte monetarisieren. Zum Beispiel Liegenschaften, Maschinen, Wertpapiere unsw.

        Als Sicherheit für die Monetarisierung haben diese dann das Pfand.

        Die Monetarisierung findet in Form von Buchgeld statt. Welches Sie, in aller Regel nach belieben verwenden können ausser, es wird im Kreditvertrag anders geregelt.

        Buchgeld ist Geld auch wenn hier viel darum herum geschwatzt / zerredet wird.

        https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik_kapitel_1.pdf?__blob=publicationFile

        Der nächste / neuste Furz der nur Verwirrung stiftet: Sie kennen ja die Artikel von soffisticated und Sie wissen, dass er sagt, dass die Umbuchung auf Konten innerhalb einer Bank keine schuldbefreienden Zahlungen sind, weil da nur Ansprüche auf Zentralbankgeld übertragen werden.

        Das stimmt offensichtlich nicht denn:

        Überweisung

        Die Banküberweisung ist eine Zahlung durch Buchgeld, das kein gesetzliches Zahlungsmittel ist und daher keinen Annahmezwang beim Gläubiger auslöst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Empfängerbank nicht „Dritter“ im Sinne des § 362 Abs. 2 BGB ist, sondern lediglich als Zahlstelle des Gläubigers fungiert. Das erforderliche Einverständnis des Gläubigers zu einer Überweisung kann stillschweigend in der Bekanntgabe seines Girokontos auf Geschäftsbriefen oder Rechnungen gesehen werden. Bei einer Banküberweisung wird der zur Erfüllung erforderliche Leistungserfolg mangels anderer Vereinbarung nur dann erzielt, wenn der Gläubiger den geschuldeten Geldbetrag endgültig zur freien Verfügung erhält. Das ist der Fall, wenn der überwiesene Betrag dem Gläubigerkonto gutgeschrieben wird und der Gläubiger alleinige Verfügungsbefugnis über das Konto besitzt (also Einzelkonto oder „Oder-Konto“ beim Gemeinschaftskonto). Die herrschende Meinung sieht im bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Leistung an Erfüllungs statt, weil nicht das geschuldete Bargeld, sondern Buchgeld gezahlt wurde.

        Leistung an Erfüllungs Statt

        Bei einer Leistung an Erfüllungs Statt wird eine andere als die geschuldete Leistung bewirkt. Die Leistung an Erfüllungs Statt lässt das Schuldverhältnis als Erfüllungsersatz gemäß § 364 I BGB erlöschen, wenn sie vom Schuldner oder einem Dritten an Erfüllungs Statt angeboten und vom Gläubiger angenommen wird.

        http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/l/leistung-an-erfuellung-statt/

      • Für Drago ….Nastrowje!….Prosit auf die Freundschaft!

        Ich vesuche als interessierter Laie zu antworten:

        Bisher glaube ich verstehen zu können, das es aus bilanzrechtlicher Sicht bei der (Giral-) Geldschöpfung durch Geschäftsbanken mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine interne Bilanzverlängerung handelt.
        Ich halte es aus meiner Sicht bisher, um einen in sich geschlossenen gleichen Buchungsatz,
        innerhalb der gleichen Geschäftsbank, bei dem es sich gleichzeitig eine Forderung und eine Verbindlichkeit handelt, die sich in einander sofort gegenseitig aufheben
        und zwar gegenüber derselben Person, dem Kreditnehmer. Also ein Null-Summenspiel — Rechte Tasche linke Tasche…. des gleichen Hosenträgers.
        Der Hosenträger, in diesem Fall der Kreditnehmer ist zugleich auch Gläubiger der Bank… der Lacher….ja, ja.
        Aber das Agument, das der Kreditnehmer gleichzeitig auch Gläubiger der Geschäftsbank ist, weil er zugleich auch der Verfügungsberechtigter über die als Sichteinlagen bezeichneten Mittel ist scheint glaubhaft. Diese Sichteinlage, die nachfolgendend dann wieder auf der Passivseite der Bankbilanz steht und aus Sicht der Geschäftsbank eine Verbindlichkeit darstellt und dieses dann wieder als Begründung für bilanziell in der Bilanz als Geschäftsbank-Vermögen (aus Sicht der Banken) darzustellen – ist nach meiner Ansicht auch als eine bewusste Täuschung anzusehen.
        Wie dies bei Michael Schemmann, Vorsitzender des International Institute of Certified Public Accountants (IICPA) nachzulesen ist:
        http://www.iicpa.com/articles/Open%20letter%20accounting%20perversion.pdf
        …oder verstehe ich Herrn Schemmann nicht richtig?

        Also Drago, wir schaffen es schon, wieder Licht ins Dunkel zu bringen.
        …. Dumm, das über die BAFIN, die selbsternannte Prüfungs-
        instutution der durch die Banken selbst nichts herauszubekomen ist…. weil die Befangenheit der Bafin extrem groß ist… wenn ich mich selbst prüfen müßte… was würde mein Hirn produzieren..?…. ein Ergebniss, was mir nie zum Nachteil gereichen würde….oder?
        Aber ich will nicht ablenken.
        Ich schau immer mal rein die laufende Diskussion?
        Zwischen durch – im Tripp… Raus aus dem Hamsterrad.
        Gruß
        Ihr Uwe E. Mertens

      • @Uwe E. Mertens

        Aber das Agument, das der Kreditnehmer gleichzeitig auch Gläubiger der Geschäftsbank ist, weil er zugleich auch der Verfügungsberechtigter über die als Sichteinlagen bezeichneten Mittel ist scheint glaubhaft.

        Ich bin da auch Laie. Frage mit dem gesunden Hausverstand: Wieso sollte ein Kreditnehmer Gläubiger sein.?

        Der Kreditnehmer hinterlegt doch ein Wertobjekt zur Sicherheit, welches die Bank monetarisiert….zu verfügbarem Geld für den Kreditnehmer macht, der dises normaler weise ja auch verbraucht.

        Also wo soll da linke Tasche..rechte Tasche sein

        Frage: Kennen Sie viele Leute, die bei einer GB ein Wertobjekt monetarisieren und dann sowohl das Wertobjekt wie die daraus gewonnene Monetarisierung einfach so stehen lassen…will heissen die Monetarisierung nicht verwenden.? denn nur in so einem absurden Fall, wäre es ein Nullsummen Spiel.

      • @Uwe E. Mertens

        Ich glaube ich sollte mich etwas genauer ausdrücken

        Der Hosenträger, in diesem Fall der Kreditnehmer ist zugleich auch Gläubiger der Bank… der Lacher….ja, ja.

        Stimmt schon..der Kredit / Darlehensvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag…nur der Gläubigeranteil des Kreditnehmers erlöscht sobald der Krditnehmer die Bringschuld der Bank erhalten / bezogen hat.

        Deshalb nochmals die FRage: Kennen Sie viele Leute, die bei einer GB ein Wertobjekt monetarisieren und dann sowohl das Wertobjekt wie die daraus gewonnene Monetarisierung einfach so stehen lassen…will heissen die Monetarisierung nicht verwenden.? denn nur in so einem absurden Fall, würde der Gläubiger Anteil des Kreditnehmers nicht erlöschen.

      • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 14:35 //

        @ Uwe E. Mertens

        Vielleicht meinte @dragaoNordestino es so:

        Sobald Sie einen Darlehensvertrag mit der Bank abgeschlossen haben, können Sie von ihr die Bereitstellung/Auszahlung des Darlehensbetrages fordern. Sie sind also Gläubiger der Bank, weil die Ihnen die Bereitstellung des Betrages schuldet.

        Erhalten Sie den Darlehensbetrag in bar ausgehändigt, hat die Bank getan, was sie schuldete. Jetzt schulden Sie die Rückzahlung des Darlehens.

        Wird der Darlehensbetrag Ihrem Konto gutgeschrieben -was in der Praxis der Regelfall ist- schulden Sie der Bank die Rückzahlung gleichfalls. Allerdings haben Sie das Recht, z.B. das als Darlehen auf Ihrem Konto befindliche Geld abzuheben. Insofern sind Sie Gläubiger und die Bank ist Schuldnerin. Ebenso können Sie Ihre Bank anweisen, das auf Ihrem Konto befindliche Guthaben (Darlehensbetrag) an jemand anderen zu überweisen.

        „Als Gläubiger wird derjenige bezeichnet, der vom Schuldner etwas verlangen kann.“
        http://rechtslexikon.net/d/glaeubiger/glaeubiger.htm

        Ob die Bank für die Gewährung des Darlehens eine Sicherheit gefordert hat, spielt hierbei keine Rolle.

      • @NoFiatMoney

        Vielleicht meinte @dragaoNordestino es so:

        Danke, in etwa so wollte ich es auch rüberbringen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. Februar 2016 um 15:27 //

        . . .
        DANKE @ NoFiatMoney,
        .
        daß Sie es geschafft haben, mit einfachen & klaren Worten, die diversen VERKOMPLIZIERUNGEN wieder abzuschaffen – und mit einfachen Worten die Dinge auch Normal-Sterblichen zu verklickern . . . !

  9. Bargeld ist Freiheit….

    Ein viel zu kurz gefaster Spruch… Freiheit ist die Einsicht und
    die Übersicht mit wahrhaftiger Sachkenntnis entscheiden zu können.

    Ich bin für einen Erkenntnis – Gewinn aus der praktisch beobachteten Realität.
    Theoretischer Nebel interessiert mich überhaupt in diesem Fall nicht.
    Gefühlt stehen ich mehr auf dem Standpunkt das es den Gesschäftsbanken gestattet noch „Geld, aus der Sicht der Geschäftsbanken selbst durch interne innerbetrieblich Vorgänge“ zu schöpfen.
    Ich komme also gern mit in einem Team, welches die Buchungsvorgänge
    vor Ort in den Geschäftsbanken und die Spielregeln in der praktischen Realität prüft.
    Ich halte die Aktivitäten der Kreditopferhilfe für sehr sinnvoll im Interesse der Bevölkerung zur Selbstbefreiung von diesem hinterhältigen Giralgeldsystem…. einem der Grundpfeiler des universellen Betruges im westlichen …angeblichen demokratischen Wertesystems.
    Siehe: Kredtopferhilfe

    • NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 15:13 //

      Vielleicht ist das hier für Ihre Diskussion auch von Interesse:

      BoE:

      http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneyintro.pdf

      http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneycreation.pdf

      FED:

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Modern_Money_Mechanics.pdf

  10. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 13:49 //

    Das Wesentliche von Steltzner auf den Punkt gebracht:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-bargeld-statt-kontrolle-14048552.html#GEPC;s6

    Die Bestrebung des Staates, das Bargeld abzuschaffen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Totalitarismus.

  11. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 14:10 //

    Während Zerohedge kritisch über das freiheitsfeindliche Projekt der Bargeldabschaffung berichtet, läuft sich im Handelsblatt bereits die Propagandamaschine zwecks weiterer Untertanenverdummung an:

    http://www.zerohedge.com/news/2016-02-03/germany-unveils-cash-controls-push-ban-transactions-over-€5000-€500-euro-note

    Die Propaganda im Handelsblatt schließt mit den Sätzen:

    „..Bargeld ist nur Papier. Alles was die Schein-Liebhaber hinein interpretieren, ist auf politische Entscheidungen zurückzuführen. Es ist also gar nicht immer alles schlecht, was sich Volksvertreter so einfallen lassen…“

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bargeldgrenze-von-5000-euro-bargeld-zu-haben-das-ist-teuer/12915106-2.html

    Das Gegenteil ist richtig: Kaum jemals war irgendetwas gut, was sich Politiker einfallen ließen, statt die Menschen in Ruhe und selbst entscheiden zu lassen.

  12. Karl Bernhard Möllmann // 3. Februar 2016 um 15:37 //

    . . .
    ZITAT:
    „Bargeld ist Freiheit“
    .
    Und weil die FREIHEIT gerade mit Hilfe des selbst gebastelten Terrorismus und anderer krimineller Umtriebe unserer kriminellen Regierungen ABGESCHAFFT wird – wird auch versucht, das BARGELD ABZUSCHAFFEN.
    .
    DARAN ist NICHTS kompliziert – Regierungen waren schon immer die größten Verbrecher auf Gottes Erdboden – traurig nur, daß wir offensichtlich NICHTS aus dem 1. oder aus dem 2. Weltkrieg gelernt haben . . . ?
    .
    Also fliegt uns folgerichtig der Planet gerade zum 3. Mal um die Ohren !
    .
    Bargeld ist Freiheit !
    .
    Speziell der US-Dollar und das britische Pfund bergen viel Freiheit auf engstem Raum!

  13. NoFiatMoney // 3. Februar 2016 um 15:48 //

    Zitat:

    „…Sobald sich die Gegenwehr gelegt hat, wird sich der nun uneingeschränkte staatliche Zugriff in allen Bereichen bemerkbar machen. Auf Transaktionsvorgänge werden Steuern erhoben, bargeldloses Zahlen kann beliebig verteuert werden. Digital gestaltete Lebensmittelmarken – smart und verbraucherfreundlich gestaltet – können notorische Trinker, Zigarettenkonsumenten oder Veggi-Day-Verweigerer in die politisch gewünschten Bahnen lenken. Gehören Sie zu solch einer Verweigerungsgruppe, werden Sie das Gewünschte eben nicht mehr mit Ihrer Chipkarte bezahlen können. Ist ja auch zu Ihrem Besten!
    Die geplante bargeldlose Gesellschaft wird Datenspuren, die sowohl politisch als auch wirtschaftlich ausgeschlachtet werden, bedingungslos liefern. Bereits heute schon werden alle relevanten Daten der Konsumenten an Banken und inzwischen ziemlich sicher auch an staatliche Stellen weitergeleitet.
    Die Folgen der Bargeldabschaffung werden der Verlust von Freiheit und Anonymität sein. Der Bürger wird keinerlei Möglichkeiten haben, sich für kommende, schlechtere Zeiten eine »Notfallkasse« anzulegen….“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/birgit-stoeger/baldige-einfuehrung-einer-bargeld-obergrenze-von-5-euro-erwartet.html

    Was heute noch nach einer Dystopie zu klingen scheint, kann morgen schon ganz demokratisch -obschon gegen Freiheit und Recht- herbei gewählt sein.

  14. Berliner // 4. Februar 2016 um 00:44 //

    Die geplante Abschaffung des Bargeld ist ein weiterer Schritt zum glaesernen Buerger bzw.glaeserne Buergerin.Die Kosten fuer die Herstellung,den Transport und die Lagerung von Banknoten und Muenzen sowie der Kampf gegen Steuerhinterziehung,Schwarzarbeitetc.sind bloss sogenannte Schutzbehauptungen.Es geht um nichts geringeres als die totale Ueberwachung bis ins kleinste Detail. Schon heute kann man Dank des elektronischen oder bargeldlosen Zahlungsverkehrs erstklassige Bewegungsprofile erstellen ein Blick auf den Kontoauszug genuegt z.b. 02.02.2016 20Uhr10 Geldautomat Xy in Z Gleiches Datum 21 Uhr00 Supermarkt oder Tankstelle in O.Die Moeglichkeiten sind nahe zu unbegrenzt. Staat Handel und Industrie erhalten den genausten Ueberblick wer kauft was wann und wo ein oder nimmt welche Dienstleistung z.b. Taxi in Anspruch. Die Moeglichkeiten einer totalitaeren Kontrolle sind durch die Abschaffung des Bargelds ergeben unbegrenzt oder unerschoepflich. Passend dazu SPD fordert Abschaffung des 500€Schein. Bundesregierung plant Beschraenkung des Barverkehr auf auf 5000€.

  15. NoFiatMoney // 4. Februar 2016 um 01:59 //

    Noch eine Vermutung:

    Heute behaupten die rechtsbrechenden Politfunktionäre, Terroristen benötigten Bargeld zur eigenen Finanzierung ( da stellt sich vielleicht ja auch die Frage, ob Dienste keine Überweisungen tätigen können? Mmh, verstehe ich nicht).

    Es könnte der Tag kommen, an dem aus dem Sumpf der Unbildung und des Unvermögens demokratisch -und rechts-und freiheitsfeindlich- in Herrschaftspositionen gesetzte Figuren behaupten, Terroristen seien mit Edelmetallen finanziert worden (wer versteht, weiß, daß es mit der Kommunikation zwischen Diensten, Politfunktionären, etc. ja angeblich nie zum Besten stand) und deshalb bitte jeder Untertan (wir haben verinnerlicht, wer nichts zu verbergen hat, macht vor jedem Staatsschranzen gern den Hintern blank und sch… auf seine Freiheit und sein Recht) sein Gold abgeben möge.
    Die, welche keines anschafften als noch Zeit dafür war, werden – in Ausübung ihrer demokratischen Rechte („Das WIR entscheidet“, so sagt der Genosse Neid)- jeden denunzieren, von dem sie wissen, daß er nicht so dämlich war wie sie selbst.

    • Na ja NoFiatMoney,
      leider ist hier im Zusammenhang mit Bargeld noch nicht umfassender
      diskutiert worden.
      Mir fehlen die gedanklichen Auseinandersetzungen mit dem realen und fixtiven Kapital der Finananzindustrie. Oder anders vereinfachend ausgedrück zwischen realen und fiktiven Geld. Reales Geld, durch reale Werte gedeckt könnte bei 2% und fiktives Geld bei 98% der Gesamtweltgeldmenge liegen…. deren Höhe nicht bestimmbar ist.
      Im Klartext, wir hier im Forum der Blogger zu diesem Thema bewerten
      und analysieren nur den realen Bereich. Dort im Labyrint des fiktiven Geldes lauert ein Monster das an Größe sämtliche Staatshaushalte und Volksvermögen um ein Vielfaches überragt.
      Wenn diese fiktiven Kapitalmengen, die auch unter der Bezeichnung
      von gültigen Währungseinheiten bezifffert in den realen Wertebereich durchschlagen ….. ja was ist dann?
      Das Bargeldspielchen dessen Wertgrößte wohl noch unter 1% des vorhandnen „Weltgeldes“ liegt ist eingentlich nur eine kleine
      Nebenbühne der Finanzgängster….. auf deren fiktve Spielwiese
      die Bargeld-Darstellung von der optischen Größe noch nicht mal die Größe eines 1-Mann Bauarbeiter-Behelfsaborts hat.
      Das Mikrogeld im Realwertbereich und die Makrogeldmengen in Investment- und sonstigen Werten im fiktiven Finanzkapital zu betrachten, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ohne Beistand der
      Schutzenngel möglich…. weil die Verfehlungen einer kleinen MInderheit aus der Zweibeinergilde einen organisierten Betrug mit einer Perfektion gestaltet haben… das Worte nicht ausreichen diesen
      Sumpf überhaupt beschreiben zu können…..
      oder?
      Ich behaupte, wer über Geld, Geldordnung forscht usw. dann „wissenschaftlich begründet“ glaubt er sein auf dem richtigen Weg der Erkenntnis wird es in diesem Chaos sehr schwer haben dürfen.

      Aber… einen Vorteil haben wir Zweibeiner, der lautet:

      „Gott würfelt nicht!“

      oder???

  16. Wozu Zentralbanken… wenn es Offshore-Bankengibt?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Finanzplatz

    Das Offshore-Bankennetzwerk ist ein analoges System zu den US- Miltär-stützpunkten deren Hauptaufgabe der Schutz der Leitwährung Dollar ist.

    Noch Fragen zum Bargeld wagen?

  17. Hallo zusammen. Die #Abschaffung des #Bargeld ist doch schon längst beschlossene Sache. Laut der #UN #Resolution Nr.2199 muss Deutschland diese nun umsetzen. Ob wir wollen oder nicht. Unser Land wurde schon längst verraten und verkauft. Hier gibts die Infos zur UN Resolution 2199 und der Abschaffung des Bargeldes: http://wp.me/p2KG6k-pz

  18. Kommt die Regulation …. Revolution von oben, aus oder und dem Osten?

    Seehofer zu Putin: Wir sind für eine Lösung miteinander und nicht im Konflikt
    www.youtube.com/watch?v=fvoPUVITNC8

    BRICS Treffen in Russland. Beginn einer neuen Ära auf der Erde?
    www.youtube.com/watch?v=1wWnWafB7xQ

    Haben die BRICS Staaten Russland und China die US-Finanzmafia an den Eiern?
    www.youtube.com/watch?v=aEyr6j7sD9I

  19. Libelle // 4. Februar 2016 um 19:54 //

    Geht schon los.

    http://www.zerohedge.com/news/2015-12-02/deep-state-war-cash

    Auszug vom Ende des Artikels:

    Reports William N. Griggs at The Free Thought Project under the headline “Drone Pilots have Bank Accounts and Credit Cards Frozen by Feds for Exposing U.S. Murder”:

    “For having the courage to come forward and expose the drone program for the indiscriminate murder that it is, four vets are under attack from the government they once served.
    The U.S. Government failed to deter them through threats of criminal prosecution, and clumsy attempts to intimidate their families. Now, four former Air Force drone operators-turned-whistleblowers have had their credit cards and bank accounts frozen, according to human rights attorney Jesselyn Radack.

    ‘My drone operators went public this week and now their credit cards and bank accounts are frozen,’ Radack lamented on her Twitter feed. This was done despite the fact that none of them has been charged with a criminal offense – but this is a trivial formality in the increasingly Sovietesque American National Security State.”

  20. Leere Kritik // 7. Februar 2016 um 11:43 //

    @NoFiatMoney,

    „Der Staat zwingt mich, mich mein Leben lang von ihm ausplündern zu lassen.“

    Was bedeutet für Sie Staat?

    Was kritisieren Sie an Vollgeld/Moneative?

  21. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:10 //

    @Herr Mertens,

    Die Finanzaufsicht hat die Frankfurter Maple Bank für den Zahlungsverkehr geschlossen, weil dem Ahorn-Institut die Pleite droht.

    So ein Zitat des Focus.
    Quelle:http://www.focus.de/finanzen/news/banken-drohende-ueberschuldung-bafin-schliesst-deutsche-maple-bank_id_5267311.html

    Während die deutsche Presse über die drohende Bankenpleiten in Italien und anderswo fleissig berichtet: Quelle:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article150019052/Dein-Geld-bekommst-du-nicht-Die-Bank-ist-pleite.html

    Hört man sehr wenig über die Deutsche Bank! Unglaublich! Im Herbst 2015 publizierte DB 6.8 Mrd Verlust und heute liest man überall (ausser in Deutschland) über ein Berg von CDS von sagenhafte, unglaubliche 64 Trillionen $ sind 64.000 Mrd. $…..der nächste bail-in ist programiert…. heute hat die faz edgültige jegliche Glaubwürdigkeit verloren mit diesem Artikel
    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/risikoaufschlaege-steigen-so-zeigt-sich-die-angst-um-die-deutsche-bank-14058997.html

    Und glauben Sie tatsächlich, dass in einem Vollgeldsystem, solche Verwerfungen entstehen könnten?

    • Schon klar, wenn das Spielchen der Investment und Derivate nicht mehr
      zur Bilanzschönung etc. und wenn Zauberlehrlinge wie Wirtschaftsprüfer auch jeden Scheißdreck atestieren…. dann ist 1 und 1 das Gleiche,heute morgen und überübermorgen ….
      Vollgeld hat seinen Charme…. aber ich will mein Regiogeld und meinen Tausch innerhalb meiner Wohnhofzelle selbst und autark organisieren können ohne dabei wieder in Kleinstaaterei zu verfallen.
      Geht dies auch mit Vollgeld?
      Vollgeld und fließendes Geld werden gedanklich am kommenden Wochenende in meinem Hirn spazieren gehen und miteinader in mir reden.
      Wer macht mit?
      Danach treffen wir uns wieder hier bei Geolitico.
      Noch ist mir die schützende Hand über ein funktionsfähiges zukünftiges Geldsystem nicht ganz klar, wer dieses Phänomen pflegt, sicher, überwacht und ggf. weiter entwickelt.
      … und wie wir alle anderen gesellschaftlichen Bereiche anpassen und
      über gesundes Geld gesunden lassen.

      Gruß

      • @Uwe E. Mertens

        Noch ist mir die schützende Hand über ein funktionsfähiges zukünftiges Geldsystem nicht ganz klar

        Ja nun, dies verstehe ich sehr gut. Zuerst müssten die gesellschaftlichen Machtverhältnisse geändert, und fast alle heute verantwortlichen Leute entfernt werden, bevor überhauot ein neues System installiert werden könnte.

        Dann um die Garntie zu geben, das das Neue auch funktioniert..Ha Ha..müssten wohl Marsmenschen importiert werden..ansonsten sehe ich schwarz. Selbst mit Marsmenschen sehe ich eher düster, denn wahrscheinlich sind diese so einfach korrumpierbar wie die Erdlinge.

        Mann dies ist doch alles Non sens

      • Abschaffung des Bargeldes…
        Besser wäre Abschaffung des fiktiven Geldes.

        Bargeld dient vorallem der Realwirtschaft. Bargeld verhindert eine zunehmende Digitalisierung, verlangt aber auch einen höheren manuellen Service der bezahlt werden muß.
        Dieser Service könnte im System von Niedrigzinsen und Bankenregulierung nicht mehr kostendeckend sein und führt zur Reduzierung der Mitarbeiter und Bankenschließung. Nur aus Geldschöpfung leben… was für ein Grauen der Geschäftsbanken der Realwirtschaft.

        Während die Jungs und Mädels, die innerhalb des nicht zur Realwirtschaft gehören, wie Teile des Inverstmentbanking, Hedgefons… Hochfrequenzhandel locker mit digitalen Prozessen umgehen und noch Überlebensfähiger zu sein scheinen, als der Bereich der Finanzwirtschaft in realen Wirtschaftsbereichen.

        Das aktuelle westliche Geldsystem ist am Ende tatsächlich nicht steuerbar, ob mit oder ohne Krieg, die Frage nur ist ob die starköpfigen Monopoli – Spieler aus den Finananz- und poltischen Zirkus die Oberhand behalten oder sterbend den Knopf drücken…. Wenn ich nicht mehr darf… Euch gönne ich nichts!
        Fakt scheint, das die gesamte westliche Geldmenge, also die Zahlensoße hinter denen ein Währungszeichen steht, zu 2% aus Realen Finanzkapital und zu 98 % auch fiktiven Geldmenge gehören könnte, folgt man diversen Hinweisen.
        Was ist daraus zu folgern?
        Könnten der 98%-ige fiktive Finanzkapitalstock nicht sofort und unverzüglich verschwinden?

        Uns armes Volk erzählt man….
        Bargeld wäre abzuschaffen, was für ein Kulturschock?

        Fiktives Finanzkapital wär abzuschaffen, was für ein kultureller Gewinn?

        Die Frage lautet: Wer setzt die Abschaffung des fiktiven
        Finananzkapitals durch?

        Ich, als gedanklich neuer Hauptmann von Köpenick hätte
        Lust dazu…. wer noch?

      • Pro_Vollgeld // 9. Februar 2016 um 08:52 //

        Mit „fiktivem Geld“ meinen Sie also das Giralgeld, oder ?

        Rheingold und andere Regio-Währungen haben den Vorteil, dass sich die Menschen überhaupt mit dem Geldsystem beschäftigen.

        Alleine das ist schon eine Revolution.

        Wer eine solche Initiative startet, braucht allerdings ein dickes Fell, denn er wird erleben, dass die Mehrheit der Mitmenschen zu träge ist, sich Gedanken zu machen.
        Das muss man aushalten können, sonst ist es zu frustrierend.

      • Mit Fiktiven Geld/fiktiven Finananzkapital meine ich „Geld“ das nicht in die Realwirtschaft gehört, wie Teile des Inverstmentbanking, Hedgefons… Hochfrequenzhandels.

        Giralgeld gehört nach meinem Kenntnisstand zur Geldschöpfung innerhalb der Geschäftsbanken innerhalb der Realwirtschaft.

      • Solche Auswüchse an kreativen Finanzprodukten nenne
        ich (ein interessierter Laie) „fiktiv“.

        „Der Derivatebestand der Deutschen Bank ist mehr als 18 Mal so groß wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt: 49,6 Billionen Euro umfassen die außerbörslichen Derivate-Kontrakte wie Zinstauschgeschäfte oder Kreditausfallversicherungen (CDS). Zum Vergleich: Die wirtschaftliche Leistung Deutschlands im vergangenen Jahr belief sich auf 2,7 Billionen Euro, die des Euroraums auf 9,6 Billionen Euro. Wenige Tage bevor die Deutsche Bank die Bedingungen ihrer 8 Milliarden Euro umfassenden Kapitalerhöhung bekanntgeben wird, meldete sie am Wochenende ihre Daten, mit der die Aufsichtsbehörden die Relevanz für das internationale Finanzsystem bewerten.

        Markus Frühauf Autor: Markus Frühauf, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen:

        Der große Umfang des Derivatebuchs erklärt sich auch daraus, dass viele Kontrakte sich gegenseitig aufheben und das tatsächliche Risiko deutlich kleiner ist. Denn ihre Bilanzsumme gibt die Deutsche Bank nur mit 1,75 Billionen Euro an. Doch die Bankenaufseher im Baseler Ausschuss, die für die internationalen Kapitalregeln (Basel III) zuständig sind, nehmen den Nominalwert des Derivatebestands als Kriterium, um die Komplexität einer Bank zu beurteilen. Denn er gilt als Indikator für das Risiko, das von einer Bank für das Finanzsystem in der Welt ausgeht….“ weiter siehe:
        http://www.faz.net/aktuell/finanzen/50-billionen-euro-deutsche-bank-hat-hohen-derivatebestand-12967565.html

  22. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:19 //

    An Alle Komentatoren: 2008 wird im Vergleich eine Kinderstube sein.

    Vor 1 Stunde publiziert:

    http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/AKTIEN-IM-FOKUS-Sorge-ueber-Kreditausfaelle-und-Pleiten-drueckt-Bankwerte-nieder-1001035527

    Zitat:

    „Nach der überraschenden Gewinnwarnung der Deutschen Bank machten sich Investoren zunehmend wieder Gedanken über die Fähigkeit von Banken, sich selbst zu finanzieren. „Die Angst vor einer neuen Bankenkrise geht um“, sagte auch Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner und verwies auch auf aktuelle Nachrichten wie die Schliessung der deutschen Maple Bank.

    Quelle: http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/AKTIEN-IM-FOKUS-Sorge-ueber-Kreditausfaelle-und-Pleiten-drueckt-Bankwerte-nieder-1001035527

  23. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 19:26 //

    Davor haben die Systemlinge panische Angst…die Menschen sind heute aufgeklärter als noch vor 7-8 Jahren…und schon kommen Ablenkungsmanöverb:
    Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/geldpolitik–macht-bargeld-noch-sinn–,1472780,33739738.html

    • NoFiatMoney // 8. Februar 2016 um 19:38 //

      Ja, sie haben Angst.
      Aber ich halte „die Menschen“ nicht für aufgeklärter, sondern lediglich für mißtrauischer gegenüber dem Regime, welches sie als solcher aber noch nicht einmal erkannt haben. Nichts von dem -hoffentlich nur-anerzogenen Etatismus und Paternalismus ist verschwunden. Ursachen der diversen „Krisen“ bleiben der Mehrheit weiterhin verborgen. Ich erlebe jedenfalls, wenn ich jemanden, der sich z.B. über Merkels Immigrationspolitik beschwert, frage, daß mir mit einem Achselzucken geantwortet wird. Aufgeklärt ist das Zucken beileibe nicht.

      Indiz für das Verharren im System sind mir auch Kommentare auf der AfD-FB-Seite (da kann man reinschauen, auch wenn man sich selbst bei den Datensammlern nicht angemeldet hat). Viele beschweren sich darüber, daß der Staatsfunk wieder Dieses oder Jenes falsch dargestellt habe… Das zeigt: Die schauen sich den Dreck weiterhin an.

  24. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 20:27 //

    Mag sein, dennoch bin ich optimistischer gestimmt als 2007, da der Fall Deutsche Bank und Italienischen Banken zeigt, dass die Banken auf wertlosen Forderungen sitzen, die sich jeden Augenblick in nichts auflösen können und auch werden. Und deshalb sollten sie systematisch annulliert werden, in einem geordneten Prozeß der Abschreibung all dieser Schulden. Man müss dringend die Blasen platzen lassen, um die Realwirtschaft und die Lebensgrundlage der Menschen zu erhalten. Das erfordert jedoch eine Glass-Steagall-Bankentrennung, um legitime Forderungen und wertlose Zockerschulden voneinander zu trennen. Eine demokratische Legittimierung des Zentralbankensystems durch Einführung von Vollgeld.

    • @Leere Kritik

      Schön, dass Sie aus der Glaskugel zu lesen wissen. Es immer erfrischend wenn Leute daher kommen, die für alles eine Erklärung und ein entsprechendes Rezept haben

  25. Leere Kritik // 8. Februar 2016 um 21:16 //

    Hans-Jürgen Papier, Ex-Verfassungsgerichtspräsident, hält die Bargeldabschaffung für verfassungswidrig. Doch laut einer Harvard-Studie ist der Umfang der gesetzeswidrigen Bargeldströme „gigantisch“. Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/obergrenzen-debatte-welt-ohne-bargeld/12933920.html

    Und da haben wir es wieder! Kapital-Medien-Pseudo Wissenschaft. Unfassbar! Es deutet alles darauf hin, dass wir am Anfang einer Endabbrechnung innerhalb der Machtzentren stehen. Klar, eine Kernschmelze der Deutschen Bank würde alles Andere und Bisherige in den Schatten stellen. Ich würde mich nicht wundern, wenn am Ende für die Herren des Geldes „Vollgeld“ das geringere Übel ist.

  26. Wie wäre es, die Geld-Alternativen (und auch das herrschende) mal unter folgendem Aspekt zu betrachten und zu vergleichen?

    Zentralisierung und willkürliches Monopol (nebst dazu immer nötigem Zwang und Gewalt, hier aber nur in Teilbereichen) vs. Freiheit und Freiwilligkeit (sh. auch Titel des Beitrags), Dezentralisierung, Wettbewerb und spontane Entwicklung

    Bei dieser Betrachtung kann ein Blick in die gesamte Geldgeschichte und die Überlegung, wie Geld eingeführt werden kann (erstmalig, kein Ersatz eines vorherigen!), sehr hilfreich sein.

    • Leere Kritik // 9. Februar 2016 um 18:04 //

      @John Galt,
      Politisch hat Vollgeld selbstverständlich keine Chance, denn schliesslich entzieht es den Banken das Geschäftsmodell: das Privileg der Geldschöpfung. Und wer verzichtet schon gerne auf Privilegien. Meine Hoffnung ist, dass die Vollgeldinitiative eine Debatte anstösst, die wenigstens ein paar Märchen über das Wesen von Geld aus der Welt räumt und den Bürgerinnen und Bürgern klar macht, dass Geld keine mystische Naturgewalt ist, sondern eine gesellschaftliche Konvention, die man durchaus ändern kann.

      • Mir geht es ganz und gar nicht um Politik und auch nicht um bestimmte Partikularinteressen. Bei den ersten beiden Sätzen bin ich aber ganz bei Ihnen. Und auch beim Rest bin ich ziemlich nah bei Ihnen, obwohl ich annehme, dass gewaltige Differenzen zwischen unseren Sichtweisen bestehen.

        Eine Debatte anzustossen versuche ich auch, aber eine, die *alle* Märchen über das Wesen von Geld beseitigt. Ja, das ist ein hoher Anspruch, aber er ist erfüllbar. Dass Sie als augenscheinlicher Etatist (Staatsgläubiger, -befürworter) das Geld als gesellschaftliche Konvention bezeichnen, wundert mich, ist das doch genau meine Linie.

        Wikipedia: „Eine Konvention (vom lateinischen conventio für „Übereinkunft“ oder „Zusammenkunft“) ist eine (nicht notwendig festgeschriebene) Regel, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines beschlossenen Konsenses eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein.“ Hier ist kein µm Platz für staatliches (herrschaftliches ==> zwingendes ==> gewalttätiges) Gebaren.

        Ist das doch das genaue Gegenstück zu einer zentral willkürlich kontruierten und diktierten (mithin also unfreiwilligen und [unter Gewaltandrohung, wie sonst?!] aufgezwungenen) Vorgabe, die ein künstliches Monopol konstituiert, wie es beim jetzigen Geldsystem der Fall ist und genauso auch beim Vollgeld wäre! Sie haben sich also in einen fundamentalen Widerspruch begeben! Ich bin sehr gespannt, wie Sie den aufzulösen gedenken.

  27. Sir Josiah Stamp – Direktor der Bank von England

    „Banking was conceived in iniquity and was born in sin. The bankers own the earth. Take it away from them, but leave them the power to create money, and with the flick of the pen they will create enough deposits to buy it back again. However, take it away from them, and all the great fortunes like mine will disappear and they ought to disappear, for this would be a happier and better world to live in. But, if you wish to remain the slaves of bankers and pay the cost of your own slavery, let them continue to create money.
    Banking wurde in Ungerechtigkeit konzipiert und in Sünde geboren. Den Bankern gehört die Erde. Nimmt man sie ihnen weg, aber läßt ihnen die Macht, Geld aus dem Nichts zu schöpfen, dann werden sie mit einem Federstrich wieder genug Geld schaffen, um sie zurück zu kaufen. Doch nimmt man ihnen diese Macht, dann werden alle großen Vermögen – wie meines – verschwinden, und sie sollten auch verschwinden, denn das wäre eine bessere und lebenswertere Welt.
    Doch wenn Ihr Sklaven der Banker bleiben und obendrein auch noch für die Sklaverei bezahlen wollt, dann laßt sie nur fortfahren, Geld aus dem Nichts zu schöpfen. “ Zitat aus:
    http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

    • Ja, ein wirklich gutes Zitat, ist auch in meiner Zitatesammlung. Man beachte, dass hier ganz allgemein von Banking und Bankern die Rede ist. Dazu zählt auch Zentralbanking und Zentralbanker.

      Die Banknote oder das Staatspapiergeld haben sich nur dadurch einführen können, daß der Staat oder die Notenbank versprachen, den ausgegebenen Papiergeldschein jederzeit in Gold umzutauschen. Diese Möglichkeit der Einlösung in Gold jederzeit sicherzustellen, muss also das Bestreben aller Papiergeldherausgeber sein. Ein Staat oder eine Notenbank, die diese Möglichkeit durch Fahrlässigkeit oder Willkür verscherzen, versündigen sich gegen die Staatsbürger.
      Horace Greeley Hjalmar Schacht (1877 – 1970), deutscher Politiker, Bankier, Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister

      Ich bin der ernsthaften Ansicht, dass Banken mit dem Recht, Geld herauszugeben, gefährlicher für die persönliche Freiheit sind als stehende Armeen.
      Thomas Jefferson (1743 – 1826), 3. US-Präsident, Jurist, Staatstheoretiker, hauptsächlicher Verfasser der Unabhängigkeitserklärung

      Wir sind ganz und gar vom Bankensystem abhängig. Jeder einzelne umlaufende Dollar muß von irgendjemandem geborgt werden, sei es als Bargeld oder als Kredit. Wenn die Banken genügend künstliches Geld schaffen, geht es uns gut; wenn nicht, verhungern wir. Wir haben kein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das Bild im Ganzen erfasst, ist die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Position regelrecht unglaublich, aber sie ist wahr. Das ist das wichtigste Thema, das man als intelligente Person überhaupt erforschen, durchleuchten und bedenken kann. Es ist derartig wichtig, daß unsere Zivilisation zusammenbrechen kann, wenn es nicht allgemein begriffen wird und wenn die Missstände nicht sehr bald behoben werden.
      Robert H. Hamphill, Kredit-Manager, Atlanta Federal Reserve Bank, USA

      Als verhängnisvoll erweisen sich die Begleiterscheinungen des monetären Niedergangs, nämlich der zunehmende Zerfall der moralischen und gesellschaftlichen Ordnung, der oft in Chaos und Revolution mündet – und schließlich in politischem Totalitarismus. Inflation ist immer ein sicheres Zeichen für den Niedergang einer Zivilisation. Daß Ost-Rom seinen sterbenden Vorgänger Westrom um tausend Jahre überlebte, hatte seinen Grund darin, daß Ost-Rom die einzige Gesellschaft war, die tausend Jahre lang eine Goldwährung hatte.
      Roland Baader (1940 – 2012), Volkswirt, freier Publizist und Autor, Schüler von F. A. von Hayek, radikalliberaler Vordenker in der Tradition der Österreichischen (auch: Wiener) Schule der Nationalökonomie, aus: „Geldsozialismus“

  28. Ich zitiere;
    „Sehr geehrte Damen und Herren,
    AUFFORDERUNG ZUR ÜBERARBEITUNG DER BUCHHALTUNGS-VORSCHRIFTEN:
    In der Rechnungslegung der Banken wird Buchhaltung
    pervertiert- Sichtguthaben entsprechen nicht den IFRS bzw. GAAP-
    Vorschriften…..“

    „,,,,,,,,,,,“

    „Die Amerikaner nennen das „quantitative easing“ (QE), die Europäer „outright monetary actions(OMT), die alle das Gleiche darstellen: Notmaßnahmen, die deswegen notwendig sind, weil wir, die öffentlich beeidigten Wirtschaftsprüfer die allgemeine Praxis der Banker fördern und ermöglichen, nicht transferierbare Rechnungseinheiten zu kreieren, die KEIN Geld sind. Damit unterlaufen wir unsere Prinzipien (“conceptional framework”), die
    die eigentliche Grundlage für die Formulierung unserer Standards sein sollten.4
    Mit freundlichen professionellen Grüßen Michael Schemmann

    Anmerkung des Übersetzers: Der Autor ist Deutsch-Kanadier, Bankkaufmann, Professor für Rechnungswesen und Finanzen,
    lizensierter Wirtschaftsprüfer im U.S. Bundesstaat Washington, ehem. KPMG chair of accounting, Vorstand des IICPA, seine Adresse:
    [email protected]
    . Er ist auch Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Vereins Monetative e.V. in Berlin (siehe www.monetative.de).“

    http://www.informationsgeld.info/uploads/2/0/1/9/20192907/offener_brief_schemmann_fasb_iasb.pdf

  29. Nachdenkliches
    Bisher glaube ich verstehen zu können, das es aus bilanzrechtlicher Sicht bei der (Giral-) Geldschöpfung durch Geschäftsbanken mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine interne Bilanzverlängerung handelt.
    Ich halte es aus meiner Sicht um einen in sich geschlossenen gleichen zweiteiligen Buchungsatz, innerhalb der gleichen Geschäftsbank, bei dem gleichzeitig eine Forderung und eine Verbindlichkeit handelt, die sich in einander sofort gegenseitig aufheben gegenüber derselben Person: dem Kreditnehmer…. Also ein Null-Summenspiel — Rechte Tasche linke Tasche….. des gleichen Hosenträgers.
    Der Hosenträger, in diesem Fall der Kreditnehmer ist zugleich auch Gläubiger der Bank…… der Lacher….
    Aber das Argument, das der Kreditnehmer gleichzeitig auch Gläubiger der Geschäftsbank ist, weil er zugleich auch der Verfügungsberechtigte über die als Sichteinlagen bezeichneten Mittel ist. Diese Sichteinlage, die nachfolgendend dann wieder auf der Passivseite der Bankbilanz steht und aus Sicht der Geschäftsbank eine Verbindlichkeit darstellt un dieses dann wieder als Begründung für bilanziell in der Bilanz als Vermögen aus Sicht der Banken darzustellen ist nach meiner Ansicht als eine bewusste Täuschung anzusehen. Wie das bei Michael Schemmann, Vorsitzender des International Institute of Certified Public Accountants (IICPA) in meiner Vormail nachzulesen ist:
    http://www.iicpa.com/articles/Open%20letter%20accounting%20perversion.pdf
    …oder verstehe ich Herrn Schemmann nicht richtig?

  30. Ich bin für einen Erkenntnis – Gewinn aus der praktisch beobachteten Realität.
    Theoretischer Nebel interessiert mich oft überhaupt nicht.
    Gefühlt stehen ich immer mehr auf dem Standpunkt, das es den Gesschäftsbanken gestatter ist „Geld, aus der Sicht der Geschäftsbanken selbst durch interne innerbetrieblich Vorgänge“ zu schöpfen.
    Ich komme also gern mit in einem Team, welches die Buchungsvorgänge
    in den Geschäftsbanken und die Spielregeln in der praktischen Realität prüft….(interne Revision und Forensische Prüfungen)
    Ich halte die Aktivitäten der Kreditopferhilfe für sehr sinnvoll im Interesse der Bevölkerung zur Selbstbefreiung von diesem hinterhältigen Giralgeldsystem.
    https://www.youtube.com/watch?v=gGEUp96ChE0

    Geld ist für mich eine Erscheinung, die man sinnlich auch wahrnehmen kann, so eine art ungewöhnliches Ereignis, das einem Phönomen enspricht.
    Bargeld… Geld … Buchhaltung und anderes sind eng miteinander verflochten.
    Um Verflechtung zu entwirren bedarf es wahrhaftigen Analysefähigkeiten.
    Die Parxis ist das Kriterium der Wahrheit.
    Die Fage ob nur Geld aus dem Nichts ein Muhos oder den Tatsachen entspricht wäre nur durch eine Prüfung direkt vor Ort, d.h. in den Banken selbst aufzuklären.
    Die Frage, die zu prüfen wäre, entsteht dort in den Banken Geld durch
    Bilanzverlängerung in einem in sich abgeschlossen Vorgang.
    Also, die Geschäftsbank gewährt einen Kredit und parallel sind alle Aufzeichnungen und die bankinternen Buchhaltungen offen einzusehen.
    So dass es dadurch möglich ist den internen Verlauf des Kreditvergabeverfahres zu übersehen und Erkenntnisse aus forensischen Prüfungen der Bilanzmethoden zu dukomentieren…. Aus der dann ernsthaften
    Standartabläufe eines Kreditverfahrens dokumentieren.
    Die entscheidende Frage der prüfung lautet: Woher hat die Bank die Mittel erhalten, die dem Kreditnehmer gutgeschrieben wurden?
    Wenn tatsächlich Geld aus und von der Zentralbank kommt, damm müsste sich der Kontostand der Geschäftsbank bei der Zentralbank verändern.
    Ist das wissenschaftlich exakt aus der Prüfung vor Ort in den Geschäftsbanken dokumentiert, hat dies der hier mitkommentierende Geldtheoretiker Michael Stöcker in der Praxis prüfen können?
    Erst dann kommt man an die Kompetenzfähigkeit eines unter wissensdchaftlicher Flagge laufenden Kommentators heran….oder?
    Nach meiner Einschäzuung befinden wir uns im westlich geprägten Gesellschaftssystem ein universelles Betrugssystem mit Tendenzen zum perfekten Verbrechen dar, das vor allen durch die Verschleierung des Geld- und Finanzsystem wirkt und unbehelligt zum Nachteil der Bevölkerung herrschen kann bzw. aktuell weiterhin wirkt.
    Also, hier ist Klarheit von entscheidender Bedeutung.

  31. Gedankliches:
    Interne Revision und Forensische Prüfungen sind im westlichen Finanzwesen weltweit dringend erforderlich.
    „Forensische Prüfungen durch die Interne Revision dienen zur Aufdeckung und Untersuchung hinsichtlich der Art und des Umfangs von mutmaßlichen dolosen Handlungen.
    Forensische Analysen sind meistens knifflig…
    Begriff der forensischen Prüfung
    Diese Art der Prüfung wird auch Fraudprüfung, forensische Untersuchung oder Unterschlagung genannt. Manchmal findet man auch den Begriff der Sonderprüfung.
    Dolose Handlungen (Fraud) umfassen im deutschen Rechtsraum im Wesentlichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Derzeit wird in Deutschland die Einführung eines Unternehmensstrafrechts kontrovers diskutiert (siehe Blog von Elmar Schwager), was eine Strafbarkeit auch von juristischen Personen wie GmbHs oder Aktiengesellschaften nach sich zöge. Eine der wichtigsten Organisationen mit weltweitem Renommee in der Bekämpfung von dolosen Handlungen…….“
    „…….
    Der Begriff umfasst Unregelmäßigkeiten, unrechtmäßige Handlungen und auch Korruptionstatbestände. Im Wesentlichen können die Taten in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
    • Vermögensschäden
    • Korruption
    • Manipulation der (internen und externen) Rechnungslegung
    Häufig treten auch verschiedene Kategorien auf, wenn z.B. Täter die Rechnungslegung manipulieren, um Vermögensschäden zu verschleiern. Verschleierungen sind bei dolosen Handlungen häufig zu finden, was für unerfahrene Interne Revisoren die Aufdeckung erschwert….“

    http://www.forum-executives.de/beitrag-detail/article/interne-revision-und-forensische-pruefungen.html

    Wer kann oder könnte die Fähigkeit und die Bereitschaft aufbringen dieses universelle Betrugssystem mt der Tendenz einer Qualität eines perfekten Verbrechens aufzuklären?—–
    …. und gleichzeitig ein gerechtes neues Geld-System zu installeren?

    • @Uwe E. Mertens

      „…. und gleichzeitig ein gerechtes neues Geld-System zu installeren?“

      Das geht sehr viel einfacher, indem man die betr. gesetzl. Regelungen streicht, allgemein aufklärt und ansonsten den Dingen ihren freien Lauf lässt, so wie das von allem Anfang her auch war. Dann läuft das wieder evolutionär-spontan-selbstregulierend.

  32. Nachdenkliches….
    Gedanken aus einem aktiven deutschen Bankvorstand einer Ehtikbank

    „Das Ende von Banken wie wir sie kannten
    Positionspapier zu den Langzeitfolgen der Finanzmarktkrise
    Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank

    Banken müssen sich neu erfinden: Ihre gesellschaftliche Akzeptanz ging verloren, die anhaltenden
    Niedrigzinsen erfordern ein neues Geschäftsmodell, die Regulierung lässt kaum
    mehr Raum für unternehmerische Entwicklung und gleichzeitig stärkt die Digitalisierung die neuen FinTechs. Banken, wie wir sie kennen, wird es in 10 Jahren nicht mehr geben….
    …….
    Banken ruinierten in der Vergangenheit fast ganze Volkswirtschaften und kosteten den Steuerzahler
    Milliarden von Rettungsgeldern. Zu viele Banker haben sich selbst die Taschen voll
    gemacht und dabei getrickst, bestochen und manipuliert. In Europa, USA und anderswo
    müssen große Banken Milliardensummen für entsprechende Strafprozesse zurückstellen.
    Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen und macht eins überdeutlich: Die gesellschaftliche Akzeptanz für diese Art von Bankgeschäft ist langfristig gestört, wenn nicht zerstört.
    …..Nachdem die letzte Finanzmarktkrise insbesondere durch Unverantwortlichkeit in der Finanzwirtschaft
    verursacht wurde, steht zu befürchten, dass eine solche Überregulierung eine nächste Krise mit ausgelöst….“ siehe:

    https://www.gls.de/media/pdf/Presse/2015_01_positionspapier_jorberg_gls_bank.pdf

  33. AfD Alternative für Deutschland 79%,
    das wäre 100% Regierungsgewalt… in einem besetzten Land,
    ein Staatsstreich von oben….???
    AfD … „Alle für Deutschland“

    Das Problem ihres Traumes…: kaum einer interessiert sich in der AfD
    für das Geldsystem….
    und…. alle Rechts eingestufen und anfänglichen Basisdemokratischen
    Bewegungen wurden mit hoher wahrscheinlichkeit geheimdienstlich gesteuert….
    …die letzte Rede von J.f. Kennedy kennen Sie ja sicherlich.

  34. Lexion 1 der Schweizer Vollgeldinitiative

    Krisensicheres Geld – Geldschöpfung allein durch die Nationalbank

    (Gedanke: für die BRD – Geldschöpfung nur durch die Bundesbank,
    mögliche gedankliche Frage eines deutschen Nachdenkers, folgt daraus die Ableitung – zurück zum Nationalgeld, also zu D-Mark,
    oder ist man so verrückt und bastelt unter dem Euro einen Europäischen Groß-Staat?)

    …weiter mit Auszügen aus dem Konzept der Schweizer Vollgeld-Idee

    „Vollgeld ist das Geld, das die Nationalbank in Umlauf bringt.
    …..
    Allein die Nationalbank soll elektronisches Geld erzeugen können. Dann dürfen Banken kein eigenes Geld mehr kreieren, sondern nur noch Geld verleihen, das sie von Sparern, anderen Banken oder, soweit nötig, der Nationalbank zur Verfügung gestellt bekommen.
    ……
    Das Vollgeld auf Zahlungskonten ist vollumfänglich sicher, da es Geld von der Nationalbank ist. Bankenpleiten können ihm nichts anhaben. Finanzblasen werden verhindert, weil die Banken kein eigenes Geld mehr schaffen können. Der Staat wird aus der Geiselhaft befreit, weil er Banken nicht mehr mit Steuermilliarden retten muss (too big to fail), um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Die Finanzbranche steht wieder im Dienst von Realwirtschaft und Gesellschaft.
    …….
    Es gibt nur noch Nationalbank-Geld auf unseren Zahlungsverkehrskonten. Das elektronische Geld ist damit genauso vollwertiges Geld wie heute Münzen und Banknoten. Die Banken können also nur noch mit Geld arbeiten, das ihnen von Sparern, anderen Banken oder, soweit nötig, von der Nationalbank zufliesst oder das sie selber besitzen. Banken haben keinen unfairen Vorteil gegenüber allen anderen Marktteilnehmern mehr, da sie Geld nicht mehr selber erzeugen können.
    …….
    Auf allen Konten, die dem Zahlungsverkehr dienen, befindet sich ab dem Zeitpunkt der Umstellung Vollgeld, von der Nationalbank garantiertes elektronisches Geld. Die Bank muss diese Konten wie Wertschriften-Depots verwalten. Das Geld gehört den Kontobesitzern und geht nicht verloren, falls eine Bank Pleite geht, es wird aber nicht verzinst. Wer lieber Zins statt krisensicheres Geld möchte, kann der Bank nach wie vor sein Geld über ein Sparkonto oder andere Investitionen gegen Zins zur Verfügung stellen.
    ……….
    Aus den Zielen der schweizer Vollgeldinitiative:

    Es ist das Ziel der Vollgeld-Initiative, dass neben Münzen und Noten zukünftig auch unser elektronisches Geld allein von der Nationalbank hergestellt wird. Damit wird es zu Vollgeld, also zu einem vollwertigen gesetzlichen Zahlungsmittel. Dies ist nötig, da Bargeld heute nur noch 10% des gesamten umlaufenden Geldes ausmacht, 90% sind mittlerweile elektronisches Geld.

    Aus : http://www.vollgeld-initiative.ch/

    Bis später!
    Leute, liebe Kommentatoren hängt Euch da rein, eine neues Geldsystem ist wichtig.
    Warum?
    Wir befinden uns gegenwärtig in einem universellen Betrug mit der
    angenäherten Qualität eines perfekten Verbrechens, welches sehr zum Nachteil der allgemeinen Bevölkerung wirkt. Ein Grundlage für diesen Universal-Betruges bildet das gegenwärtige westliche Geldsystem…- nach meiner Ansicht – ….oder?

    • „Ein Grundlage für diesen Universal-Betruges bildet das gegenwärtige westliche Geldsystem…- nach meiner Ansicht – ….oder?“

      Stimmt, und im Zentrum dieses Geldsystems stehen die Zentralbanken, allen voran die halb staatliche, halb private Fed. Die Gründung des Federal Reserve Systems am 23.12.1913 ist eines der schwärzesten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Hier die Aussage des Hauptunterzeichners:

      „Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine grosse Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und dem Mehrheitsbeschluss, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.“
      Woodrow Wilson (1856 – 1924), 28. Präsident der USA, unterschrieb am 23.12.1913 den Federal Reserve Act

    • Karl Bernhard Möllmann // 13. Februar 2016 um 12:28 //

      . . .
      Wenn ich „uns Uwe“ richtig verstehe – dann bräuchte die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT beim Vollgeld nur noch diese eine staatliche Nationalbank unter ihre KRIMINELLE Kontrolle zu bringen – und das KRIMINELLE FINANZ-CASINO DER GLOBALISTEN-SEKTE liefe mit noch mehr Schwung genauso weiter so wie bisher . . . ?

      • Antwort an KBM:

        Sie/ Du hast da völlig Recht !

        Gruß !!!!!

      • dann bräuchte die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT beim Vollgeld nur noch diese eine staatliche Nationalbank unter ihre KRIMINELLE Kontrolle zu bringen – und das KRIMINELLE FINANZ-CASINO DER GLOBALISTEN-SEKTE liefe mit noch mehr Schwung genauso weiter so wie bisher . . . ?

        So ist es….siehe dazu auch Kommentar zu US-Wirtschaft und Aktien kippen….. dragaoNordestinon // 13. Februar 2016 um 10:51

    • Lexion 2 der Schweizer Vollgeldinitiative
      Liebe Frauen und Männer,
      Freundinnen und Freunde des BARGELDES und der Freiheit !!!!
      Was ich nicht richtig erkennen kann, welchen Gesetzen und Richtlinien die Schweizer Nationalbank nach der Vollgeldeinführung in Zukunft untersteht?
      Bleibt die Schweizer Nationalbank nach der VGE Mitglied der BIZ (Bank für Internationen Zahlungsausgleich), der internationalen Zentralbank der nationalen Zentralbanken in Basel?
      Nach meiner bisherigen Kenntnis wird die BIZ, die Federal Reserve und die City of London von den Rothschilds kontrolliert und arbeitet de facto dadurch für eine ausländische Macht….oder liege ich da falsch?
      Wem gehört und untersteht die Schweizer Nationalbank nach der Vollgeld-Einführung?
      Weiter der BIZ…. und damit der privaten FED?
      Läuft das Spielchen dann weiter das die Rothschilds kontrollieren die Sweizer Nationalbank über die FED, so dass Schweizer Nationalbank nicht mehr Franken drucken kann, als ihrem Bestand an fremden Devisen entspricht?

      • Keine Angst Lektion 3 kommt auch noch.

        Ist Lektion 2 berechtigt…. oder nur Gelaber von mir?

        Hat einer von Euch die textliche Idee für Lektion 3 ?

      • @Mertens

        Wem gehört und untersteht die Schweizer Nationalbank nach der Vollgeld-Einführung? & so dass Schweizer Nationalbank nicht mehr Franken drucken kann, als ihrem Bestand an fremden Devisen entspricht?

        Ja es gibt noch viele FRagen…leider dürfen diese nicht gestellt werden, ohne von so einigen virituell erschossen zu werden.

      • Drago, mein altrer Freund und Kampfgefährte wir dürfen uns nicht gegenseitig selbst erledigen… wenn es ernst wird
        müssen wir alle unbedingt auf Schulterschluß gehen!
        Das gehört zu meiner These von Schwarmintelligenz.
        Alsp reihen wir uns alle ein in die Zweibeiner Einheitsfront, weil wir alle Zweibeiner sind und glücklich, gesund und natürlichleben wollen.
        Gruß

        Gruß

      • Lektion 3 in Anlehnung an die Schweizer Volksinitiative
        Wie läuft das Spielchen zurzeit?
        Könnte es sein, das die Schweizer Nationalbank Dollar nach der Einführung der Vollgeldsystems kaufen muß, um mehr Franken schöpfen zu können?
        Im Moment werden US-Staatsanleihen gekauft wie verrückt….
        warum? Gibt es einen geheimen Schlüsse dafür?

      • Uwe E. Mertens an UEM .. ein Monolog

        Lektion 4
        Ich glaube erkennen zu können, das die kritische Elite der Schweiz das Spielchen der amerikanischen Hochfinanz durchschaut und die Regierung und nachfolgende die Nationalbank zwingen will sich aus der Umklammerung der ausländischen Hochfinanz zu lösen und die Realwirtschaft auf die wirklichen Interessen der Bevölkerung auszurichten.
        Es geht also nicht nur um das Geldschöpfungsspielchen ..Giralgeld etc. der Geschäftsbanken, sondern auch um die ständige Geldmengenaufblähung, die mit der gleichzeitigen Aufblähung der Dollar, als Welthandels- und Reservewährung….oder?
        Was ist da falsch gedacht?
        Könnten meine meine Annahmen stimmen?

  35. „Stimmt, und im Zentrum dieses Geldsystems stehen die Zentralbanken, allen voran die halb staatliche, halb private Fed…“
    Zitat John Galt
    Antwor UEM:
    Stimmt, also haben wir neben dem einen Problem eines neuen für uns brauchbaen Geldsystems, noch eine weiters Problem zu lösen –
    nämlich …. die Befreiung aus dem gegenwärtigen Geldsystem.

    Okey oder i.O.
    Wir brauchen hierzu eine weltweitwirkende kollektive Gemeinschaft
    der Völker bis hin zum letzten Zweibeiner der Bereit ist sich in den
    Dienstr einer mächtigen Schwarmitelligenz und deren gewaltigen massenhaften Ausstrahlung anzugliedern.

    Also, wer schreibt die Lektion 2 zum Vollgeld?

    und : Wer beginnt die Idee zu artikulieren, wie diese Idee zur
    materiellen Gewalt wird… in dem diese Idee die Massen der Zweibeiner ergreift?

    Bis später!

    • Karl Bernhard Möllmann // 13. Februar 2016 um 12:42 //

      . . .
      Lektion 2 zum Vollgeld:
      .
      Vollgeld ist GENAU SO LANGE die gleiche Scheiße – wie Leergeld, Schwundgeld, Falschgeld, Giralgeld, Taschengeld, Lehrgeld, fließendes Geld, und JEDES andere Geld, was der Menschen-Schwarm sich ausdenken könnte . . .
      .
      SO LANGE BIS:
      .
      Endlich die ORGANISIERTE REGIERUNGS KRIMINALITÄT beendet worden ist – die derzeit aber noch in der halben Welt AMOK läuft, 147 Länder mittels DROHNEN bombardiert, und VORSÄTZLICH CHAOTISCHE VERHÄLTNISSE HERBEI BOMBT – in denen KEIN GELD-SYSTEM DER WELT FUNKTIONIEREN KANN.
      .
      ALSO Lektion 1:
      .
      DIE ORGANISIERTE REGIERUNGS KRIMINALITÄT DER GLOBALISTEN-SEKTE STOPPEN.
      .
      Lektion 2:
      .
      Wenn EHRLICHE Politiker, EHRLICHE Banker, EHRLICHE Journalisten, EHRLICHE Wissenschaftler, EHRLICHE Handwerker, EHRLICHE Bürger endlich für EHRLICHE SPIELE MIT GLEICHEN RECHTEN FÜR ALLE EHRLICHEN MENSCHEN SORGEN – DANN ist der Moment gekommen, überall die System zu überprüfen, und Schwachstellen zu reparieren.
      .
      Echte Profis verwechseln nicht die WESENTLICHEN GRUNDLAGEN einer funktionierenden Gesellschaft mit den nebensächlichen Kleinigkeiten.
      .
      Solange GEMORDET wird von Regierungen – spielt Geld keine Rolex!

  36. Wir leben bereits in der Apokalypse – Dr. Margrit Kennedy – Geldsystem: Fehler

    • Für Interessierte: Eine Netzseite, die unaufgeregt über das Thema Geld informiert:

      http://www.threefolding.ch/de/geld/unser-geld-ist-fremdbestimmt

      „In der Ruhe liegt die Kraft“… L.G.

      • Für Zitrone… Treffer nach meine Aufassung
        der Linkhinweis auf threefolding.ch
        De Hochfinanz (FED) spielt mit den Nationen blanken Feudalismus,
        die Völker, einschließlich ihre eigenessind Vasallen:
        Ich zitieren aus dem Link:
        „Wenn ein Herrscher Krieg führen wollte, brauchte er Soldaten. Diese konnte er dadurch ernähren, dass er sich die Gold- und Silberschätze, die in Tempeln und Palästen lagerten, durch Raub aneignete und daraus Münzen mit seinem Hoheitszeichen prägen ließ. Damit bezahlte er die Soldaten und erließ gleichzeitig ein Gesetz, dass das Volk Steuern in der Form solcher Münzen abliefern müsse. Um an das Geld heranzukommen, war das Volk gezwungen, seine Waren an die Soldaten zu verkaufen…“
        Gruß

  37. Lektion 5.2
    Die Frage nach der Verstaatlichung nationalen Zentralbank oder Nationalbank der einzelnen Länder und deren Vollgeldschöpfung zur Beseitigung von Giralgeldschöpfung der einzelnen Geschäftsbanken funktioniert nur, wenn die US-Hochfinanz ihr hinterhältiges Geschäftdmodell nicht mehr durchsetzen kann.
    Die USA ist jetzt schon Pleite schaut man sich die Bilanzen dieses Staates an.
    Wer Spaß daran hat kann ja mal die Gläubigerliste der USA durchforsten…unglaublich was allein das kleine Volk der Japaner an US-Dollar angehäuft hat.
    Die Exportnationen liefern Reales und bekommen unreales Luftbuchungsgeld zurück und müsen gleichzeitig noch eigene Geldschöpfungen mit Dollar unterlegen.
    Der Lacher… aber perfekt getarnt und die politische nationale Parteienelite schaut weg, bis auf ein paar Ausnahmen….oder?

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