Die deutsche Kultur ist weltoffen

Friedrich Schiller, Gemälde von Anton Graff / Quelle: Wikipedia; Anton Graff [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anton_Graff_-_Friedrich_Schiller.jpg Friedrich Schiller, Gemälde von Anton Graff / Quelle: Wikipedia; Anton Graff [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anton_Graff_-_Friedrich_Schiller.jpg
 
Individualismus, Kosmopolitismus und Humanität sind wesentliche Elemente und Ideale deutscher Kultur. Darum muss sie vor der Massenmigration gerettet werden.

„Alle Nationen hassen den Deutschen wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen,wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“
Friedrich Hebbel 1860

Wir befinden uns in einem gewaltigen Kulturkampf. Die bestimmenden Kräfte in UNO und EU betreiben die Massenmigration, um „die Homogenität der Völker zu zerstören“, so Peter Sutherland, UN-Sondergesandter für Migration. Und Frans Timmermans, 1. Vizepräsident der EU-Kommission, fordert „sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.“ 1  Dies bedeutet letztlich die Auflösung der Völker Europas und das Verschwinden ihrer spezifischen Kulturen. Doch nicht nur eine internationale Clique, sondern auch unsere Herrschenden selbst sind tatkräftig gewillt, diese Pläne am deutschen Volk mit seiner hohen geistigen Kultur zu vollstrecken.

Die meisten der politisch-medialen „Eliten“ in Deutschland sehen keine erhaltenswerte deutsche Kultur, da aus ihr angeblich der Nationalsozialismus mit seiner Individualitäts-feindlichen, kollektivistisch-faschistischen Blut- und Rassen-Ideologie hervorgegangen sei. Dabei war diese gerade die diabolische Gegenkraft der eigentlichen deutschen Kultur, die in der Zeit der deutschen Klassik, Romantik und der idealistischen Philosophie einen Höhepunkt des Strebens nach der freien Individualität, des offenen Weltbürgertums und der Humanität erreicht hatte. Davon fiel die ganze folgende Entwicklung in Deutschland immer mehr ab, bis gleichsam aus den Abgründen eines geistigen Vakuums der Nationalsozialismus aufstieg.

Von der Höhe des deutschen Geistes um die Wende des 19. Jahrhunderts sind diese heutigen politischen und medialen „Eliten“ in ihrer materialistischen Beschränktheit ebenso weit entfernt wie die Nationalsozialisten. Und sie lassen Millionen Menschen in das Land einströmen, die in ihrem überwiegenden Verhaftetsein in alten blutsgebundenen Kollektiven und einer totalitär-faschistischen politischen Religion eine absolute Gegenkraft gegen die Entwicklung der freien und selbstbestimmten Individualität darstellen, auf der noch die freiheitliche Gesellschaftsordnung des Grundgesetzes beruht. Und ihre Integration, sowohl quantitativ wie qualitativ kaum möglich, ist im Grunde auch nicht beabsichtigt.2

Es geht um Sein oder Nichtsein. Entweder stemmen sich die Deutschen dem inszenierten Chaos noch entgegen; oder sie ergeben sich mit ihrem für die Menschheitskultur unersetzlichen und noch längst nicht voll entfalteten kulturellen Beitrag in den allmählichen Untergang.

Das Ich als Quell des Denkens

„Ich bin! Mein Ich enthält ein Sein, das allem Denken und Vorstellen vorhergeht. Es ist, indem es gedacht wird, und es wird gedacht, weil es ist; deswegen, weil es nur insofern ist und nur insofern gedacht wird, als es sich selbst denkt. Es ist also, weil es nur selbst sich denkt, und es denkt sich nur selbst, weil es ist. Es bringt sich durch sein Denken selbst – aus absoluter Kausalität – hervor.
Ich bin, weil Ich bin! Das ergreift jeden plötzlich. Sagt ihm: das Ich ist, weil es ist, er wird es nicht so schnell fassen; deswegen, weil das Ich nur insofern durch sich selbst, nur insofern unbedingt ist, als es zugleich unbedingbar ist, d.h. niemals zum Ding, zum Objekt werden kann.“ 3

Mit diesen Worten, die man langsam und wiederholt lesen und empfindend mitdenken muss, erfasste der junge Schelling in tastendem, sich vergewisserndem Denken sein Ich als ein von seinem Leibe und aller äußeren Welt unabhängiges, rein geistiges, in sich selbst gegründetes Wesen. Es liegt tiefer, als das gewöhnliche, an die Sinne gebundene Denken und Vorstellen reicht, in dem bloß ein Schatten des wahren Ich lebt. Dieses kann nur im reinen Denken erreicht werden, das sich nicht auf anderes, sondern auf sich selbst richtet und das so, sich umwendend, gleichsam flussaufwärts zur Quelle blickt, aus der es selber fließt. Das wahre Ich ist die Quelle, die das Denken hervorbringt und wiederum durch das Denken selbst hervorgebracht d.h. ins Bewusstsein gehoben wird. Das Ich erfasst sich gleichsam in einem sich selbst tragender Prozess. In der Autonomie des selbst denkenden Bewusstseins erlebt es sich als ein freies geistiges Wesen, das zwar der Anregungen, aber nicht der bevormundenden Erkenntnis anderer bedarf. In seiner geistigen Freiheit und Würde darf es niemals zum Objekt des Willens anderer gemacht werden. Das sich selbst bestimmende Ich allein ist Grund und Ziel einer freien Gesellschaftsordnung.

Wer das für ein müßiges Gedankenspiel hält, hat sich in den inneren Prozess noch nicht erlebend hineinbegeben. Tut er es aber, empfindet er den ungeheuren Abstand zum niederen Ich unseres Alltagsbewusstseins, das in vielerlei Zwängen und Abhängigkeiten gebunden ist. Auf diesen Unterschied hat auch Friedrich Schiller in seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ hingewiesen:

„Jeder individuelle Mensch, kann man sagen, trägt, der Anlage und Bestimmung nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechslungen übereinzustimmen die große Aufgabe seines Daseins ist“

Er verwies dabei auf seinen Freund, den Philosophen Johann Gottlieb Fichte, der ebenfalls das empirische, also das gewöhnlich erfahrbare Ich, von einem reinen, idealen Ich unterscheidet. Dieses ist für ihn das „erste Prinzip aller Bewegung, alles Lebens, aller Tat und Begebenheit“, das dem intelligenten, bewussten Ich logisch vorangeht. Beide stimmen selten überein, sie aber zur vollkommenen Übereinstimmung zu bringen, sei die ständige Aufgabe und Bestimmung des Menschen. Doch dazu reiche der bloße Wille nicht aus. Wir müssten uns allein und gemeinsam in einem ständigen Prozess des Lernens und der Selbsterziehung die Fähigkeiten dafür erwerben, um die Widerstände und Hindernisse der Sinneswelt zu überwinden. Und diesen ganzen Prozess des Erwerbs vielfältiger Fähigkeiten mache letztlich das aus, was wir „Kultur“ nennen.4

Es geht im Grunde immer um die Auseinandersetzung zwischen dem in seinen Eigenheiten beharrenden niederen Ego und dem höheren Ich, das eine Änderung, ein partielles Absterben des Niederen verlangt, auf dass es immer mehr mit ihm, dem höheren, übereinstimme. Goethe fasste dies schließlich in die Worte zusammen:

„Und solang du dies nicht hast
Dieses Stirb und Werde
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.“

Und Friedrich Rückert sah das höhere Ich als etwas an, das wie ein Zukunftsbild vor jedem schwebt, dessen Realisierung er entgegenstrebt und dichtete:

„Vor jedem steht ein Bild des, was er werden soll:
Solang er das nicht ist, ist nicht sein Friede voll.
Was er geworden ist, genüget nie dem Mann;
O wohl ihm, wenn er stets nur werden will und kann.“

Auch meinte Fichte in Bezug auf den Deutschen, der für das Streben nach dem höheren Ich besonders veranlagt sei, dass dieser sich insofern immer in einem Werde-Prozess befinde. Deutscher sei man nicht, sondern werde man.

Die Idee der persönlichen Freiheit

Dieser „Ich-Charakter“ des deutschen Volkes veranlagt die ihm angehörigen Individualitäten dazu, sich im Gründen auf das eigene Ich einen ausgeprägten Individualismus auszubilden. Dieser ist natürlich nicht von vorneherein allen Deutschen eigen, sondern nur denjenigen, die sich im Laufe ihres Lebens zu ganz auf sich selbst gestellten, innerlich unabhängigen Individualitäten emporgearbeitet haben. Solche hat es gerade in der Blütezeit der deutschen Kultur in außerordentlich großer Zahl gegeben.

Goethe beschrieb in einem Gespräch mit seinem Sekretär Eckermann (6. April 1829) für die damalige Zeit die

Idee der persönlichen Freiheit (als) das allein Wirksame. Die Reformation kam aus dieser Quelle, wie die Burschenverschwörung auf der Wartburg, Gescheites und Dummes. Auch das Buntscheckige unserer Literatur, die Sucht unserer Poeten nach Originalität, und dass jeder glaubt, eine neue Bahn machen zu müssen, sowie die Absonderung und Verisolierung unserer Gelehrten, wo jeder für sich steht und von seinem Punkte aus sein Wesen treibt, alles kommt daher. Franzosen und Engländer dagegen halten weit mehr zusammen und richten sich nacheinander. … Die Deutschen aber gehen jeder seinem Kopfe nach, jeder sucht sich selber genug zu tun; er fragt nicht nach dem andern, denn in jedem lebt … die Idee der persönlichen Freiheit, woraus denn, wie gesagt, viel Trefflicher hervorgeht, aber auch viel Absurdes.“ 5

Der deutsche Individualismus kann also einerseits in gesellschaftliche Vereinsamung, Eigenbrödelei, Querköpfigkeit ausarten. Andererseits lebt er sich in seiner edleren Form „vornehmlich auf der geistigen Ebene in der Ausbildung eines individuellen Stils des geistigen Schaffens, vor allem aber in der unablässigen inneren Wandlung der Individualität.“ 6

Ein besonderes modernes Beispiel einer solchen Individualität sehe ich dem gebürtigen Ägypter Hamed Abdel-Samad, der sich in einer bewunderungswürdigen Weise aus dem „Würgegriff“ des blutsgebundenen und religiösen Kollektivs, das ihn zunächst prägte, befreit und sich in Deutschland zur inneren Unabhängigkeit seines Ich durchgekämpft hat.

„Ich habe gelernt, mich von allen Bindungen zu lösen, die mein Weltbild oder meine Meinung hätten beeinflussen können. Ich muss niemandem gefallen. Ich werde dafür von vielen geliebt und von vielen gehasst. Heute lebe ich unter beständigem Polizeischutz. (Wegen seiner Islamkritik wird er von Moslems mit dem Tode bedroht.) Doch weder Applaus noch Drohungen beeinflussen meine Gedanken. … Ich stehe zu meiner Meinung, egal zu welchem Preis. Ich repräsentiere bestenfalls nur mich selbst. … Ich will nur von meinem Recht Gebrauch machen, frei zu denken und frei zu sprechen, egal wo und egal wann. …
Ich habe eine elastische Identität entwickelt, die an geographische Vorstellungen nicht gebunden ist. … Ich selbst definiere meine Identität in erster Linie über die simple Tatsache, dass ich ein Mensch bin. Ein Mensch, der mit der Mehrheit der Erdbewohner die gleichen universellen Werte teilt. Und dennoch bin ich anders, weil ich mich nicht vereinnahmen lasse. … Ich höre nicht auf mit der Suche nach mir selbst. Ich höre nicht auf, mich immer wieder neu zu definieren und infrage zu stellen. Ich brauche keine Gruppe oder Gemeinschaft, die mir bestätigt, dass ich recht habe. Ich brauche nur Luft zum Atmen, etwas zum Essen und Meinungsfreiheit. All das hat mir Deutschland als freies Land zugestanden.“ 7

Individualität und Kosmopolitismus

 Die letzten Sätze dieser wunderbaren Aussagen bringen zum Ausdruck, dass ein in sich selbst, in seinem eigenen Selbst gegründeter Mensch zugleich ein Weltbürger ist, der sich mit der ganzen Menschheit verbunden fühlt. Denn das Ich ist allgemein menschlich, welchem Volk und welcher Rasse es auch angehört. Wenn der Deutsche – und Hamed Abdel-Samad ist ein hervorragender Deutscher, deutscher als mancher gebürtige Deutsche  – sich zur Unabhängigkeit des Ich erhebt, wie es ihm das deutsche Volk ermöglicht hat, liegt darin das Paradox, dass er damit zugleich über das Volk als Volk hinauswächst und sich als Mensch schlechthin, d. h. als Weltbürger erlebt.

Wer sich also als Deutscher treu im Sinne des eigenen Volkscharakters verhält, kann kein Nationalist sein. So sagte Goethe:

Überhaupt ist es mit dem Nationalhass ein eigenes Ding. – Auf den untersten Stufen der Kultur werden Sie ihn immer am stärksten und am heftigsten finden. Es gibt aber eine Stufe, wo er ganz verschwindet und wo man gewissermaßen über den Nationen steht, und man ein Glück oder ein Wehe seines Nachbarvolkes empfindet, als wäre es dem eigenen begegnet.“ 8

Johann Gottlieb Fichte zählte in seinen „Reden an die deutsche Nation“ jeden Menschen, der nach dem Ich, nach Freiheit und ständiger Fortbildung des Geistes durch Freiheit strebt, gleichgültig wo er geboren und welche Sprache er spreche, zum deutschen Volk. Dieser Kosmopolitismus bildete bereits, wie Hans Erhard Lauer detailliert darstellt, eines der wesentlichsten und charakteristischsten Kennzeichen aller großen Vertreter der deutschen Kultur, die in dessen größter Blütezeit gelebt und gewirkt haben.9

Johann Gottfried Herder veröffentlichte in seinen „Stimmen der Völker in Liedern“ die erste Sammlung und Übersetzung von Volksliedern verschiedenster Nationen. Und er entwarf in seinen „Ideen zu einer Philosophie der Geschichte der Menschheit“ die erste umfassende Darstellung der Menschheitsgeschichte in deutscher Sprache, in der er mit großem Einfühlungsvermögen die spezifischen Beiträge der verschiedenen Völker schildert, die sie zur allgemeinen Menschheitskultur und damit zur Verwirklichung des großen Ideals der Menschlichkeit, der Humanität, geleistet haben.

Goethe ließ sich in seiner Jugend als Dichter von der französischen und englischen Literatur, insbesondere von Shakespeare anregen, durchdrang sich in der Mitte seines Lebens mit der Kunst Italiens und des antiken Griechenlands und ließ in seinem Alter im „West-Östlichen Diwan“ noch die Geisteswelt des Orients aufleben. „Er war es auch, der als erster den Gedanken einer „Weltliteratur“ fasste, innerhalb welcher er sich Deutschland als den geeignetsten „Marktplatz“ dachte, auf dem die poetischen Erzeugnisse aller Völker zum Austausch gelangen könnten.“ (Lauer) Ganz im Sinne dieser Idee lag es, dass die Romantiker eine breite Übersetzertätigkeit entfalteten, durch die Deutschland im 19. Jahrhundert unter allen Ländern die reichste Übersetzungsliteratur hervorgebracht hat. Dichterische Schätze aus allen Zeiten und Völkern wurden so der deutschen Sprache einverleibt.

Der junge romantische Dichter Novalis (Friedrich von Hardenberg) bezeichnete das Wesen deutscher Kultur präzise als „Kosmopolitismus, gemischt mit kräftigster Individualität“. Dieses Wesen zeigte sich in besonders eindrucksvoller, glänzendster Weise im Schaffen Friedrich Schillers, von dem Novalis, der ihm als Student zu Füßen saß, in einem Brief schrieb, dass er „den begierdelosen Wesen, die wir Geister nennen, den Wunsch abnötigen könnte, Sterbliche zu werden“ und „dessen sittliche Größe und Schönheit allein eine Welt, deren Bewohner er wäre, vom verdienten Untergange retten könnte.“  10

In einer Reihe von Dramen hat Schiller aus tiefer geistig-künstlerischer Inspiration in dichterischen Gestalten und Geschehnissen die charakteristischen Wesenszüge von sieben europäischen Völkern in meisterhafter Weise dargestellt: Die Braut von Messina (Italien), Don Carlos (Spanien), Die Jungfrau von Orleans (Frankreich), Wilhelm Tell (Schweiz), Maria Stuart (Großbritannien), Wallenstein (Deutschland) und, unvollendet, Demetrius (Russland). „Eine damit vergleichbare Leistung hat keine andere der europäischen Nationalliteraturen aufzuweisen.“ (Lauer)

 Humanität der deutschen Kultur

Wenn der Mensch über die rassenmäßige Prägung seines Leibes und die volksmäßige Bildung seiner Seele hinaus sich im Ich als ein geistiges Wesen, als Mensch an sich, erlebt, wird er nach Menschlichkeit streben, die alle Menschen-Iche miteinander verbindet. So war ein weiteres Hauptmerkmal jener klassischen Epoche der deutschen Kultur, dass all ihre Bestrebungen und Schöpfungen von diesem Ideal durchdrungen waren, das Herder zuerst in dem aus dem Lateinischen entnommenen Wort „Humanität“ zusammenfasste.

Gotthold Ephraim Lessing schuf zur selben Zeit in seinem reifsten Drama „Nathan der Weise“, das in der Zeit des dritten Kreuzzuges spielt, in dem Juden Nathan eine Gestalt, in der höchste Menschlichkeit verkörpert war. Das Wichtige für ihn war nicht, in welche Religion die Menschen hineingeboren sind, sondern was von dieser Religion in ihnen als reine Menschlichkeit lebt und sich in ihren Handlungen offenbart und realisiert.

In einem Höhepunkt des Dramas gibt sich eines Tages ein christlicher Klosterbruder Nathan gegenüber als der Reiter zu erkennen, der ihm achtzehn Jahre zuvor ein durch die Kriegswirren verwaistes, wenige Wochen altes Christenmädchen in seine Obhut gab. Nathan hatte es wie seine eigene Tochter aufgezogen und selbstlos in christlichem Glauben unterrichten lassen.

Der frommen Einfalt“ des Klosterbruders vertraut er nun an, in welcher Lebenssituation er sich damals befand. Erst wenige Tage zuvor hatten die Christen in einem Pogrom unter anderen auch seine „Frau mit sieben hoffnungsvollen Söhnen“ umgebracht.

Als ihr kamt, hatt´ ich drei Tag´ und Nächt´ in Asch´ und Staub vor Gott gelegen und geweint. – Geweint? Beiher mit Gott auch wohl gerechtet, gezürnt, getobt, mich und die Welt verwünscht, der Christenheit den unversöhnlichsten Hass geschworen. – Doch nun kam die Vernunft allmählich wieder, sie sprach mit sanfter Stimm´: Und doch ist Gott! Doch war auch Gottes Ratschluss das! Wohlan! Komm übe, was du längst begriffen hast, was sicherlich zu üben schwerer nicht als zu begreifen ist, wenn du nur willst. Steh auf! – Ich stand und rief zu Gott: Ich will! Willst du nur, dass ich will! – Indem stiegt ihr vom Pferd und überreichtet mir das Kind. (…) Ich nahm das Kind, trug´s auf mein Lager, küsst´ es, warf mich auf die Knie und schluchzte: Gott! Auf sieben doch nun schon eines wieder!“ –Tief ergriffen ruft der Klosterbruder aus: „Nathan! Nathan! Ihr seid ein Christ! – Bei Gott, Ihr seid ein Christ! Ein bessrer Christ war nie!“ Und Nathan antwortet ihm: „Wohl uns, denn was mich Euch zum Christen macht, das macht Euch mir zum Juden!“

Wenige Jahre später versuchte Goethe in der ungeheuer tiefen Dichtung „Die Geheimnisse“ darzustellen, wie sich in einer Art verborgener Gralsburg zwölf Vertreter der Hauptreligionen der Erde zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben und in einem sie alle überragenden dreizehnten Weisen ihre führende Mittelpunktsgestalt sehen, welcher Goethe, an Herder anknüpfend, den Namen „Humanus“ gab. Diese sprachlich in wunderbaren Versen verfasste Dichtung ist leider Fragment geblieben.

Wiederum einige Jahre später vollendete Goethe, nach einer Vorlage des Griechen Euripides, sein Drama „Iphigenie auf Tauris“. In der Priesterin Iphigenie stellt er einen Menschen dar, der sich „in letzter innerer Auseinandersetzung mit dem wilden Titanismus ihres Geschlechtes, der alten Feindschaft zwischen (einer bestimmten Art von) Göttern und Menschen … „ganz zu der neuen Religion entsühnender Liebe und wahrer Menschlichkeit“ durchringt und zu wahrer Seelengröße aufsteigt. „Mit der Ausdeutung der Rolle der Iphigenie als der zur Lüge unfähigen, reinen Priesterin dokumentierte Goethe besonders eindrucksvolle sein Humanitätsideal.“ 11

Fast zur selben Zeit entstand Mozarts „Zauberflöte“, in der die Musik der Klassik zu einem ihrer edelsten und erhabensten Beiträge zur künstlerischen Verkörperung des Humanitäts-Ideals aufstieg. Natürlich kann die Ausdrucksform der Musik hier nicht vermittelt werden. Aber einen gesanglichen Höhepunkt bildet die Arie des Oberpriesters Sarastro:

In diesen heil`gen Hallen
Kennt man die Rache nicht,
Und ist ein Mensch gefallen,
Führt Liebe ihn zur Pflicht. … In diesen heil`gen Mauern,
Wo Mensch den Menschen liebt,
Kann kein Verräter lauern,
Weil man dem Feind vergibt.
Wen solche Lehren nicht erfreun,
Verdienet nicht, ein Mensch zu sein.“

Und Beethoven lässt den Schlusschor seiner Neunten Symphonie den Höhepunkt erreichen in den Worten aus Schillers Ode an die Freude:

Seid umschlungen, Millionen, diesen Kuss der ganzen Welt!“

 Auch Schillers gesamtem Werk liegt das umfassende Bild des edlen Menschentums zugrunde, wie oben an seinen Dramen z. B. bereits aufgezeigt wurde. Er brachte die besondere Veranlagung der Deutschen zu dem rein Menschlichen, das der Bildung einer geschlossenen Nation bis dahin auch immer im Wege stand, in dem treffenden Distichon zum Ausdruck:

Zur Nation euch zu bilden, ihr hofft es, Deutsche, vergebens,
Bildet, ihr könnt es, dafür reiner zu Menschen euch aus!“

 Eine allgemeine Menschenbildung in der Erziehung zu inaugurieren, war das Bestreben nahezu aller bedeutenden Repräsentanten der Klassik. Lessing und Herder, Goethe und Schiller, Fichte und Schelling z. B. haben gewichtige Beiträge zu diesem Thema geliefert. Wilhelm von Humboldt gelang es in Preußen, die Ausbildung aller Anlagen und Kräfte des Kindes zu möglichst umfassender Menschenbildung zum Leitbild der Schulpädagogik zu machen. Pestalozzi wirkte in der Schweiz in gleichem Sinne. Dies hat bis zur Gegenwart in den Schulen nachgewirkt.

Seit einigen Jahren ist dieses Ideal von den Herrschenden der EU und Deutschlands aus den Lehrplänen der staatlichen Schulen radikal ausgemerzt worden. Der Mensch soll nicht mehr im Sinne der christlichen Humanitätsideale zur autonomen, sich selbst bestimmenden Individualität gebildet, sondern zu immer neuer Anpassung an die Anforderungen der Wirtschaft abgerichtet werden. Anpassungsbereitschaft und -fähigkeit gelten seitdem als Schlüsselkompetenzen.12

Texte aus der Zeit der Hochblüte deutscher Kultur sind inzwischen aus den Schulbüchern der staatlichen Schulen auch weitgehend verschwunden.

Das Ich und das Selbst-Bewusstsein

Das menschliche Ich kann nicht erfasst werden, ohne dass es sich dabei seiner selbst bewusst wird. Das Bewusstsein des Ich ist zugleich Ich-oder Selbst-Bewusstsein. Da die deutsche Volkskultur in ihrem Charakter durch das Ich-Element bestimmt ist, kommt es auch in ihrer Entwicklung von einer bestimmten Stufe an dazu, dass sie sich in ihren Repräsentanten ihrer selbst bewusst wird, sich in ihrem Wesen selbst erkennt. So ist in der Goethezeit die Frage nach dem Wesen des deutschen Volkes und den Aufgaben seiner Kultur als Beitrag zur Menschheitskultur immer wieder gestellt worden.

Das kommt in dem oben zitierten Distichon und anderen Aussprüchen Schillers, sowie in vielen Äußerungen Goethes, Fichtes und Schellings z. B. zum Ausdruck.

Allein aus einer solchen Selbsterkenntnis kann das deutsche Volk Richtlinien und Ziele für ein Handeln in die Zukunft hinein gewinnen, das seinem Wesen gemäß ist. Wo sie nicht vorhanden ist, wird sein Verhalten in Kultur, Politik und Wirtschaft im Grunde völlig halt- und richtungslos sein und anderen Mächten folgen.

Fazit

 Individualismus, Kosmopolitismus und Humanität sind wesentliche Elemente und Ideale deutscher Kultur. Das Streben nach freier Individualität, nach kultureller Weltoffenheit und mitfühlender Menschlichkeit sind tief in ihr begründet. Diejenigen in Politik und Gesellschaft, die unter Berufung auf Freiheit für jeden Menschen, auf ein weltoffenes Deutschland und auf Menschlichkeit riesige Menschenmassen aus archaischen, kollektivistischen Kulturen ins Land lassen, zehren selbst noch irgendwie von dem, was sie – böswillig oder in grenzenloser Naivität – im Begriffe sind, in den Untergang zu führen. Sie sitzen auf dem Ast, den abzusägen sie begonnen haben.

Dabei missbrauchen die Lenker der Ereignisse diese Ideale gezielt zur Manipulation der Menschen und diese durchschauen in ihrer gedanklichen Beschränktheit nicht die Zusammenhänge. Menschlichkeit ohne Verstand, Liebe ohne Weisheit wirken zerstörerisch, so wie die „Affenliebe“ einer Mutter, die ihrem Kind nicht wehtun will und ihm alles durchgehen lässt, vielfach den Grund für eine spätere Haltlosigkeit und Neigung zu Kriminalität legt.

Die naiv gefühlte Menschlichkeit entpuppt sich so als Sentimentalität, die nicht in der Wirklichkeit verankert ist, eine Menschlichkeit, die in der Realität Menschenverachtung bedeutet, „weil sie die Herkunftsländer um Entwicklungschancen bringt und in den Zielländern der Migration die Sozialsysteme, die öffentliche Ordnung und den inneren Frieden zerstört, eine eisenharte Konkurrenz zu unseren eigenen sozial Schwachen erzeugt, zu einem massivem Anstieg der Gewalttaten führt, die wirtschaftliche Entwicklung hemmt und mit der Zeit den sozio-ökonomischen Niedergang bedeutet – was letztlich auch heißt, dass wir niemandem mehr helfen können werden, weder bei uns noch im Ausland.“ 13

Es gehört schon ungeheuer viel bornierte Sentimentalität dazu, Schillers Worte „Seid umschlungen, Millionen“ in die platte physische Grenzenlosigkeit herabzuziehen, in der das eigene Volk in der Umarmung der Millionen sukzessive erdrückt wird.

Noch gibt es in der gegenwärtigen Demokratie-Simulation die Möglichkeit, die herrschende Clique in die Wüste zu jagen. Doch das Wesentliche ist, dass genügend Deutsche zu den Quellen ihrer Kultur pilgern und sich zur Unabhängigkeit und Wachsamkeit ihres Ich erheben, aus dessen freien Taten allein eine Rettung erfolgen kann.

 

Anmerkungen
 
1.   Siehe: „Massenmigration als Strategie

  1. Siehe: „Integration ist ein Phantom
  2. Friedrich Wilhelm Schelling: Vom Ich als Prinzip der Philosophie §3
  3. Vgl. ausführlicher: „Darum ist der Deutsche Untertan

5    Zitiert nach H.E. Lauer: Die Volksseelen Europas, Stuttgart 1965, S. 257-258

6    H.E. Lauer a.a.O., S. 162

7    Hamed Abdel-Samad: Integration, München 2018, S. 58, 59

8    Goethe zu Eckermann am 14.3.1830

9    Vgl. Anm. 6, S. 166 f.

10  Novalis: Werke und Briefe, Winkler-Verlag München, S. 531

11  Reclams Schauspielführer, Stuttgart 1986, S. 235, 236

12  Vgl. „Schule des imperialen Kapitalismus
13  http://www.achgut.com/artikel/der_masterplan_dser_angela_merkel

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Gustav
Gast
Gustav

„Es gibt keinen »Menschen an sich«, sondern nur Menschen zu einer Zeit, an einem Ort, von einer Rasse, einer persönlichen Art, die sich im Kampfe mit einer gegebenen Welt durchsetzt oder unterliegt, während das Weltall göttlich unbekümmert ringsum verweilt. Dieser Kampf ist das Leben, und zwar im Sinne Nietzsches als ein Kampf aus dem Willen zur Macht, grausam, unerbittlich, ein Kampf ohne Gnade. Denn der Mensch ist ein Raubtier. Feine Denker wie Montaigne und Nietzsche haben das immer gewußt. Die Lebensweisheit in alten Märchen und Sprichwörtern aller Bauern- und Nomadenvölker, die lächelnde Einsicht großer Menschenkenner – Staatsmänner, Feldherren, Kaufleute, Richter… Read more »

H. Ludwig
Gast
H. Ludwig

@Gustav
Vom Artikel nix kapiert.
Dann bleiben Sie halt ein Raubtier.

“Es gibt, wenn man es richtig versteht, eine Raubtier- und eine Pflanzenfresserethik. Niemand ist imstande, etwas daran zu ändern.”
Sie verstehen es nicht richtig! Sie können nie sagen: “Niemand ist imstande, etwas daran zu ändern”, sondern nur: Ich bin nicht imstande, und offenbar auch diejenigen, die ich beobachte. Es ist ein versteckter Hochmut, das eigene Unvermögen zum Maßstab für alle zu machen.

Gustav
Gast
Gustav

@ H.Ludwig, K.B. Möllmann “Es ist ein versteckter Hochmut, das eigene Unvermögen zum Maßstab für alle zu machen….” Warum ist denn die Welt dann so, wie sie ist?? Der Kampf um die Weltherrschaft tobt doch seit Jahrhunderten zum Nachteil der nicht Mächtigen. Spengler beschreibt doch nur die Realität, und der Geschichtsverlauf bestätigt ihn doch. Nicht die “Planzenfresser” bestimmen den Weltenlauf, sondern die “Raubtiere”. Und wenn sie die “Raubtiere” daran hindern wollen, müssen sie erstmal selbst zum “Raubtier” werden. Werden sie danach wieder zum “Pflanzenfresser”, kommt das nächste “Raubtier”. Die Ressourcen der Erde sind nun einmal begrenzt, deshalb wird darum gekämpft… Read more »

H. Ludwig
Gast
H. Ludwig

Ohne die Kultur, wie sie im Artikel beschrieben wird, ist eben das Politische so wie es ist. Es geht um beides und darum, dass die Politik aus der Kultur hervorgeht, von ihr ihre Legitimation erhält.

Das wird durch das System des omnipotenten Staates in den Klauen einer kleinen Clique verhindert, der die Kultur versklavt (staatliches Bildungs- und Rundfunksystem). Der Mensch ist kein Raubtier, sondern wird durch die Barbarisierung des dominanten politisch-wirtschaftlichen Komplexes dazu gemacht.

Wenn man aber der Suggestion des Negativen verfällt, wie Nietzsche, Spengler und ihre Apostel, gibt es keinen Ausweg.

Gustav
Gast
Gustav

@ H.Ludwig Es ist keine “Suggestion des Negativen”, es ist ein freier Blick auf die Wirklichkeit die uns umgibt. Spengler sieht die Welt wie sie ist, nicht wie sie sein soll. Das “Sollen” existiert nur in unserem Kopf, aber nicht als wirkliches Ding ausserhalb von uns. Wir Menschen flüchten uns immer gerne in schöne Ideen, übersehen dabei aber immer die Wirklichkeit. Spengler beschreibt nachfolgend genau die Zustände, wie sie heute bei uns herrschen: “Dazu kommt die allgemeine Angst vor der Wirklichkeit. Wir »Bleichgesichter« haben sie alle, obwohl wir ihrer sehr selten, die meisten nie bewußt werden. Es ist die seelische… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

Hallo Gustav,
.
wenn Spengler Ihr Gott ist – und seine Texte Ihre Religion darstellen – warum nicht?
.
Aber bereits der erste Satz von Spengler – ist eine RUNDUM-BELEIDIGUNG – und damit für mich eine UNZULÄSSIGE VERALLGEMEINERUNG:
.
“Dazu kommt die allgemeine Angst vor der Wirklichkeit.”
.
WER DERART VERALLGEMEINERT – DER GEHÖRT FÜR MICH IN THERAPIE – DENN SPENLERS WORTE SIND DER KLARE BEWEIS FÜR SPENGLERS PSYCHOSE.

waltomax
Gast
waltomax

“Der Mensch ist kein Raubtier, sondern wird durch die Barbarisierung des dominanten politisch-wirtschaftlichen Komplexes dazu gemacht.”

Das wird hiermit aus genetischen Gründen bestritten.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . . ZITAT @ Gustav: . “Warum ist denn die Welt dann so, wie sie ist??” . Endlich mal ‘ne gute Frage! . Wenn ich nach dem WARUM frage – dann frage ich nach der Vergangenheit dieser Welt – und genau DARÜBER streiten sich die Gelehrten derzeit heftig. . Dabei trägt ein JEDER von uns diese Erinnerung ständig mit sich – auch wenn die Wenigsten von uns sich dessen bewußt sind – denn DIESE ERINNERUNGEN SIND DERZEIT DAS GRÖSSTE TABU AUF DIESEM PLANETEN. . Wird dieses TABU aber eines Tages gelüftet – dann ist fast nichts mehr so… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
.
Sein Ideal sah Spengler eher in Benito Mussolini verwirklicht, dem Diktator des faschistischen Italien.
.
Auszug aus:
.
https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Spengler
.
Offensichtlich verehren Sie einen hochintelligenten Knallkopp aus dem vorletzten Jahrhundert – der offensichtlich einigen Deutschen den Kopf verdreht hat!
.
DAS HAT SOGAR ADOLF HITLER GESCHAFFT – obwohl der nicht einmal hochintelligent war – denn echten SATANISMUS finden Sie in jeglicher VERKLEIDUNG & TARNUNG.
.
Rein wissenschaftlich – ist Spengler als PSYCHOPATH & SCHARLATAN in allen seinen FAKE-Behauptungen widerlegt – DAZU kommen wir später!

fofo
Gast
fofo

Einfacher gesagt “Vegan ko”

fofo
Gast
fofo

“Wir sind Papst”

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

https://vera-lengsfeld.de/2018/07/18/3292/
Die “Gemeinsame Erklärung” im Amtsblatt
Autor Vera Lengsfeld Veröffentlicht am 18. Juli 2018

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Herbert Ludwig: . “Es gehört schon ungeheuer viel bornierte Sentimentalität dazu, Schillers Worte „Seid umschlungen, Millionen“ in die platte physische Grenzenlosigkeit herabzuziehen, in der das eigene Volk in der Umarmung der Millionen sukzessive erdrückt wird.” . Die von “oben” verordnete “Grenzenlosigkeit” Europa’s, ist eine extrem intelligente KRIEGS-List – bei der wir uns logischerweise ebenso extrem schwer tun – DIESES ALS ANGEBLICH “HUMANITÄR” GETARNTE MEGA-VERBRECHEN, ALS EIN PERFIDES MACHWERK DES TEUFELS ZU DURCHSCHAUEN . . . ? . Hätten die perfiden PLANER wie zum Beispiel der mehrfache US-Präsidenten-Berater & Zieh-Vater von Barack Obama, Zbigniew Brzeziński, sich… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . .
.
“Wir erleben derzeit Aufruhr auf höchster Ebene, während der Militär-/Sicherheitskomplex seinen Staatsstreich gegen den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten entfaltet.”
.
http://thesaker.is/coming-coup-against-trump/
.
Spannende Zeiten . . . !

firenzass
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firenzass

Gelesen….sehr spannend.
Auch auf Zerohedge werden die Artikel und Kommentare immer sorgenvoller.
Waehrenddessen glaubt der Michel, ( Hubi vorweg), mal wieder an den Endsieg, den diesesmal wohl Q aus dem Hut zaubern soll….von dem war aber auf thesaker.is
garantiert keine Rede und bei Zerohedge auch nicht…..schon lange nicht mehr!

fofo
Gast
fofo

Nette Inszenierung, lustig dass der Saker da mitspielt. Es gibt verschiedene Arten von Krieg, heisser Krieg, kalter Krieg, Handelskrieg, Waehrungskrieg. Mit Trump ist, vorerst, Handelskrieg angesagt, was nicht daran hindert das Militaerbudget schon mal zu erhoehen und die “Verbuendeten” auf Linie zu bringen. Und Freund Bannon hat es doch gesagt : ” Russland ist nur laestig. Wir haben gesiegt, wenn China seinen Markt oeffnet”.

firenzass
Gast
firenzass

@KBM
Mal nebenbei so!
Haben Sie eine Ahnung, warum thesaker.is und russophilus heute getrennte Wege gehen?
Was war da wohl los?

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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Sorry, hab’ leider keine Ahnung bezüglich der beiden Genannten.
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Wenn MICH so etwas interessiert – DANN FRAGE ICH DIE BETREFFENDEN DIREKT – auf Umwegen kommen auch leicht Fehler zu Stande.
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Siehe: “Stille Post”

Rosi
Gast
Rosi

Kultur- und Sittenverfall, wo man nur hinschaut. Kriminalität, wo man nur hinschaut. https://twitter.com/i/status/1019318164360957952 Bitte Video schauen, es sind zwar “nur” eine Minute und wenige Sekunden, jedoch zeigt es das ganze Ausmaß dessen, was nicht nur auf den Straßen von Paris los ist; wir sehen es genauso auch in unserem Land, nur werden auch diese Tatsachen auf kriminellste Art und Weise verschwiegen. 82-jährige Frau nach Raubüberfall durch einen dunkelhäutigen Täter nach wenigen Wochen verstorben. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/4013066 Es gibt immer mehr Messerattacken; eine Anfrage der AfD hat es an Tag befördert: https://www.unzensuriert.de/content/0027238-AfD-deckt-auf-Schutzsuchende-stechen-immer-oefter-zu-Syrer-am-haeufigsten Zitat Herbert Ludwig: “Diejenigen in Politik und Gesellschaft, die unter Berufung… Read more »

Stiller Leser
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Stiller Leser

https://www.journalistenwatch.com/2018/07/20/da-deutsche-hartz/
Über die Dummheit und Naivität der Deutschen und die Klugheit der Gerissenen
Da schaut der naive Deutsche: Hartz-IV-Araber mit 77 Häusern im Visier der Polizei – und auf freiem Fuß

Hausfrau
Gast
Hausfrau

https://www.journalistenwatch.com/2018/07/17/erboste-afrikaner-transitzentrum/

Das Video macht echt nur noch sprachlos, unfassbar!

Wohlgenährte junge, gestylte, sportliche Männer, Frauen mit neuen Kinderwagen, top gekleidet, Haare gefärbt mit Babys total gut im Futter, behaupten, nicht mal Tiere! würden das dort gereichte Essen zu sich nehmen, gleichzeitig fröhlich singend und tanzend.
Haben die Deutschen wirklich jeglichen Stolz und Würde verloren, dass wir uns das widerspruchslos gefallen lassen?
Ich schäme mich unendlich. Der kommende Untergang ist doch wohl verdient.

dragaoNordestino
Gast

@Hausfrau

Wohlgenährte junge, gestylte, sportliche Männer, Frauen mit neuen Kinderwagen, top gekleidet, Haare gefärbt mit Babys total gut im Futter,

Sie haben einfach eine falsche Vorstellung von Vertriebenen. Der grösste Anteil davon, nämlich die Armen und Ärmsten, kommen kaum ein paar hundert km weg.

Wer es bis nach Europa schafft, braucht einiges an Geld.. will heissen, wohl nur der Mittelstand kann das stämmen… und ja, auch hier in Südamerika schieben manche Menschen Hunger und sonstige Nöte. Jedoch ein Smartfone haben sie alle.

Hausfrau
Gast
Hausfrau

@dragaoNordestino “Sie haben einfach eine falsche Vorstellung von Vertriebenen. Der grösste Anteil davon, nämlich dieArmen und Ärmsten, kommen kaum ein paar hundert km weg.” Als wenn ich das nicht wüsste, lieber dragao. Was mich fassungslos macht, ist die unverschämte, bodenlose Anspruchshaltung, die Verunglimpfung der Verpflegung und Unterkunft, für die die arbeitende Bevölkerung sich den Allerwertesten aufreissen muss! Das uns diese Menschen als “hilfebedürftig” verkauft werden können, ist Indiz dafür, wie verblödet, ignorant, feige und verantwortungslos die Bevölkerung bereits ist. Es werden zur Zeit an vielen Orten nagelneue Häuser und Wohnungen für diese “Vertriebenen” gebaut um den Ansprüchen gerecht zu werden,… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Hallo Hausfrau, . WAS Sie hier völlig zu Recht anprangern – ist ein angeblicher “Sozial-Staat” – der im Untergang seine bizarresten Seiten aufblitzen lässt . . . . https://www.journalistenwatch.com/2018/07/20/da-deutsche-hartz/ . https://www.journalistenwatch.com/2018/07/17/erboste-afrikaner-transitzentrum/ . DAS dem ganzen WAHNSINN zu Grunde liegende Natur-Gesetz ist extrem EINFACH: . “DU BEKOMMST DAS – WAS DU BELOHNST!” . Und wir belohnen Krankheit, Arbeitslosigkeit & Sozial-Betrug. . Und weil diese Belohnung für alle GLEICH sein soll – bekommen Afrikaner dramatisch MEHR pro Monat – als zu Hause in Afrika durch Arbeit pro Jahr! . WIR SIND ALSO EIN MEGA-MAGNET FÜR AFRIKA. . Wenn ich… Read more »

dragaoNordestino
Gast

@Hausfrau Was mich fassungslos macht, ist die unverschämte, bodenlose Anspruchshaltung, die Verunglimpfung der Verpflegung und Unterkunft, für die die arbeitende Bevölkerung sich den Allerwertesten aufreissen muss!

Ok kann ich verstehen …nur:

Das Leben im Transitzentrum Manching und Ingolstadt scheint vor allem eines zu sein: perspektivlos.

Die Menschen dort haben fast keine Chance in Deutschland bleiben zu dürfen. Heißt also: warten auf die Abschiebung. Aber das passiert nicht nach wenigen Wochen, die Menschen müssen viele Monate in Ungewissheit verbringen….

https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/perspektivloses-leben-verzweifelte-fluechtlinge-im-transitzentrum-manching-ingolstadt-100.html

Wieso geht dies nicht schneller.?

Zitrone
Gast
Zitrone

@dragaoNordestino

Zitat:

“Sie haben einfach eine falsche Vorstellung von
Vertriebenen.”

Gehört die Figur im Video, Ihrer Meinung nach auch zum
“vertriebenen Mittelstand”, der es sich leisten kann nach
Europa, bzw. GERMONEY zu kommen?

Wer vertreibt hier wen und warum?

dragaoNordestino
Gast

@Zitrone

Idioten wie der Schwaffli da, gibts überall… wenn das ganze überhaupt echt ist

fofo
Gast
fofo

@Zitrone

Etwas Kritikfaehigkeit gegen ziemlich primitiv gemachte rechte Propaganda wuerde nicht schaden.

vier
Gast
vier

Die Dankesrede von Martin Walser zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche am 11. Oktober 1998 und m e h r noch die “haßerfüllten” bis “wahnsinnigen” Reaktionen der “Qualitätsmedien”, der “Moralapostel” jeglicher Couleur und der jüdischen Lobby auf diese verhalten vorgetragene Kritik an der beherrschenden, durch Haß & Gier angetriebenen “Schuldkultur” in Deutschland, war für mich persönlich der berühmte Tropfen zu viel. Mein Glauben an die Redlichkeit der hiesigen Politik war restlos dahin- des “Kaiser Kleider” waren mir über Nacht in Scheiße verwandelt und stanken zum Himmel. Der Haß auf alles Deutsche stand unverhüllt vor mir… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

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ZITAT @ Herbert Ludwig:
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“Die deutsche Kultur ist weltoffen”
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Aber das deutsche SOZIAL-System hat den Arsch offen.
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Denn est ist der deutsche SOZIAL-KLIMBIM – der unsere deutsche Kultur auf den Kopf stellt – und die deutsche Kultur inklusive Deutschland erwürgt.
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DAS was die Politik der Globalisten-Sekte derzeit mit Deutschland macht – ist weder Kultur – noch sozial!

waltomax
Gast
waltomax

Werter @Herr Ludwig,

Ihr auf die Deutschen spezifizierter Kulturbegriff ist eine Projektion. Die Deutschen hatten zu keinem Zeitpunkt ihrer Geschichte die Freiheit, die von Ihnen gezeichnete Kultur zu leben und zu verwirklichen.

Das wäre dann ein Zukunftsprojekt, aber nicht der Versuch, bereits vermeintlich Erreichtes wiederzuerlangen.

Die Deutschen waren und bleiben auf lange Zeit noch, was sie immer waren, nämlich “Untertanen” und sonst nichts.

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

http://kpkrause.de/2018/07/08/der-programmierte-deutsche/

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[…] zentrale Veranlagung des Deutschen besteht, wie in einem vorigen Artikel beschrieben, darin, sich im Ich als einem von aller Materie unabhängigen, in sich selbst […]