Der heiße Draht der Propaganda

Bundesarchiv, B 145 Bild-F079071-0007 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_B_145_Bild-F079071-0007%2C_Bonn%2C_Nachrichtenagentur_Reuters.jpg Bundesarchiv, B 145 Bild-F079071-0007 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_B_145_Bild-F079071-0007%2C_Bonn%2C_Nachrichtenagentur_Reuters.jpg
Regierungen, Militärs und Geheimdienste speisen Informationen in ein ausgeklügeltes Propaganda-System. Darin spielen Nachrichtenagenturen eine zentrale Rolle.

 

„Die Nachrichtenagenturen sind die ´AktualiTäter`,
sind die wichtigsten Stofflieferanten der Massenmedien.
Wir erfahren vor allem das, was sie ausgewählt haben.“
Roger Blum[1]

 

Das obige Zitat bezeichnet die zentrale Stellung der Nachrichten- und Presseagenturen in der medialen Bewusstseinsindustrie, das der österreichische Medienmanager Wolfgang Vyslozil treffend auch so beschreibt: „Nachrichtenagenturen stehen selten im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Dennoch sind sie eine der einflussreichsten und gleichzeitig eine der am wenigsten bekannten Mediengattungen. Sie sind Schlüsselinstitutionen mit substanzieller Bedeutung für jedes Mediensystem. Sie sind das unsichtbare Nervenzentrum, das alle Teile dieses Systems verbindet.“ [2]

Diese Agenturen bieten Nachrichten über aktuelle Ereignisse als vorgefertigte Meldungen in Text, Audio- oder Filmmaterial, sowie in Form von Bildern an. Sie bestimmen wesentlich, was in den Medien weiterverbreitet wird und das Bewusstsein der Menschen erfüllen und beeinflussen soll.

Sie sind den Leuten weitgehend unbekannt, da Radio und Fernsehen ihre Quellen in der Regel nicht nennen, und die Quellenangaben in den Zeitungen nur aus einem in Klammern gesetzten Kürzel bestehen, das nur Spezialisten entziffern können. Die meisten Nachrichten und Beiträge sind von den Medien nicht selbst recherchiert, oft noch nicht mal selbst formuliert, sondern von den immer gleichen Nachrichtenagenturen bezogen. Das stellen sie nicht gerne groß heraus. Aber bei einem Vergleich fällt auf, dass viele Meldungen in vielen Zeitungen bis in die Formulierungen vielfach den gleichen oder ähnlichen Wortlaut haben.

Eine „frappierende Gleichartigkeit“

So listete Swiss Propaganda Research in einer wichtigen Studie von 2016 u. a. folgende inhaltliche und sprachliche Ähnlichkeiten aus Meldungen internationaler Zeitungen auf:

„Binnen weniger Stunden in Syrien. Putin droht mit neuem Militäreinsatz“
„Putin droht mit neuen Militäraktionen“
„Putin droht mit neuem Syrien-Einsatz binnen Stunden“
„ Putin droht nach Teilabzug aus Syrien mit weiteren Militäraktionen“
„Putin droht mit schneller Rückkehr“

„Nato besorgt über russische Aufrüstung auf der Krim“
„Atomwaffen auf der Krim? Nato besorgt über Truppenaufmarsch“
„Nato besorgt über Konzentration Russischer Truppen auf Krim“
„NATO concern over Russian planes in Crimea“
„NATO concerned over Russian forces in Crimea“
„Moscou déploie des missiles en Crimée, l`Otan très inquète“[3]

Volker Bräutigam, der zehn Jahre für die Tagesschau der ARD gearbeitet hat, beschrieb die dortige Praxis so: „Ein grundsätzliches Problem liegt darin, dass (die Nachrichtenredaktion) ARD-aktuell ihre Informationen hauptsächlich aus drei Quellen bezieht: den Nachrichtenagenturen DPA/AP, Reuters und AFP. … Der ein Nachrichtenthema bearbeitende Redakteur kann gerade noch einige wenige für wesentlich erachtete Textpassagen auf dem Schirm auswählen, sie neu zusammenstellen und mit ein paar Schnörkeln zusammenkleben.“ [4]

Das Forschungsinstitut für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich kam in einer Studie von 2011 unter anderem zu folgendem Ergebnis über die Arbeit in Schweizer Redaktionen:

„Agenturbeiträge werden integral (im Zusammenhang) verwertet, ohne sie zu kennzeichnen, oder sie werden partiell umgeschrieben, um sie als redaktionelle Eigenleistung erscheinen zu lassen. Zudem herrscht eine Praxis vor, Agenturmeldungen mit wenig Aufwand ´aufzupeppen`; hierzu werden etwa Visualisierungstechniken eingesetzt: Ungezeichnete Agenturmeldungen werden mit Bildern und Grafiken angereichert und als umfangreiche Berichte dargeboten.“ [5]
Swiss Propaganda Research fasst zusammen: „Tatsächlich stammen nicht nur die Texte, sondern auch die Bilder, Ton- und Videoaufnahmen, denen man in unseren Medien Tag für Tag begegnet, zumeist von denselben Agenturen. Was für das uneingeweihte Publikum wie ein Beitrag der lokalen Zeitung, des bevorzugten Radiosenders oder der vertrauten Tagesschau aussieht, sind in Wirklichkeit (übersetzte) Meldungen aus New York, London, Paris und Berlin. …
Im Endeffekt entsteht durch diese Abhängigkeit von den globalen Agenturen eine frappierende Gleichartigkeit in der internationalen Berichterstattung: Von Wien bis Washington berichten unsere Medien oftmals über dieselben Themen und verwenden dabei sogar vielfach dieselben Formulierungen – ein Phänomen, das man sonst eher mit ´gelenkten Medien` in autoritären Staaten in Verbindung bringen würde.“ (s. Anm. 4)

Wer sind diese Agenturen?

Weltweit gibt es zurzeit über 180 Nachrichtenagenturen, von denen die meisten nur die Medien ihres eigenen Landes beliefern. Von größter Bedeutung sind die drei global agierenden Agenturen:

1. Die amerikanische Associated Press (AP)mit weltweit über 4000 Mitarbeitern. Die AP gehört US-Medienunternehmen und hat ihre Hauptredaktion in New York. AP-Nachrichten werden von rund 12.000 Medien genutzt und erreichen dadurch täglich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.
2. Die quasi-staatliche französische Agence France-Presse (AFP) mit Sitz in Paris und ebenfalls rund 4.000 Mitarbeitern. Die AFP versendet pro Tag über 3.000 Meldungen und 2.500 Fotos an Medien in aller Welt.
3. Die britische Reuters in London, die privatwirtschaftlich organisiert ist und etwas über 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Reuters wurde 2008 vom kanadischen Medienunternehmer Thomson – einer der 25 reichsten Menschen der Welt – gekauft und zu Thomson-Reuters mit Sitz in New York fusioniert.“ (s. Anm. 5)

Im deutschsprachigen Raum ist die Deutsche Presse-Agentur (dpa) führend, „die als semiglobale Agentur über rund 1.000 journalistische Mitarbeiter in circa hundert Ländern verfügt. Die dpa ist im Besitz von deutschen Medienverlagen und Rundfunkanstalten und hat ihre Hauptredaktion seit 2010 im Axel-Springer-Haus in Berlin.“ (s. Anm. 5) Daneben gibt es die Austria Presse Agentur (APA) mit rund 165 Redakteuren, im Besitz von österreichischen Tageszeitungen und des ORF, sowie die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) mit rund 150 Mitarbeitern, im Besitz von Schweizer Medienverlagen und des SRF.

„Die SDA und APA verfügen über kein eigenes Korrespondentennetz im Ausland. Stattdessen kooperieren sie mit der DPA und den globalen Agenturen, um Zugang zu den internationalen Nachrichten zu erhalten. … Die dpa kooperiert ihrerseits eng mit der amerikanischen AP und besitzt die Lizenz zur Vermarktung der AP-Dienste im deutschsprachigen Raum.“[6]

Der Geist der Deutschen Presse-Agentur

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die deutschen Zeitungen auf die Nachrichtenagenturen der Alliierten angewiesen, die in jeder Besatzungsmacht eine je eigene Nachrichtenagentur gegründet hatten. In der britischen Besatzungszone war dies der „German News Service, der 1947 in den Deutschen Pressedienst (dpd) umgewandelt wurde. Die deutschen Nachrichten wurden von Hamburg aus per Telegrafen nach London gesendet und von dort aus in die britische Besatzungszone per Funk weitergeleitet. Die Franzosen gründeten in Baden-Baden die Rheinische Nachrichtenagentur (Rheina), an der neben der französischen Militärregierung auch die Zeitungsverleger der französischen Besatzungszone Mitbesitzer waren. Die Agentur wurde später zur Süddeutschen Nachrichtenagentur (Südena) umgewandelt.
In der amerikanischen Besatzungszone hieß die Agentur zunächst Deutsche Allgemeine Nachrichtenagentur (DANA), dann Deutsche Nachrichtenagentur (DENA). Sie hatte ihren Sitz in Bad Nauheim. Hier wurden neben den Tätigkeiten einer Nachrichtenagentur auch junge deutsche Journalisten ausgebildet. 1949 wurde aus dem Zusammenschluss der DENA, des dpd und der Südena die dpa gegründet.
In der sowjetischen Besatzungszone wurde zunächst das Sowjetische Nachrichtenbüro (SNB) gegründet. Sein Nachfolger wurde der Allgemeine Deutsche Nachrichtendienst (ADN), die einzige und zugleich politisch abhängige Nachrichtenagentur der DDR.“[7]

Wir sehen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus alliierten Vorläufern herausgewachsen und nach sorgfältiger Schulung in die betreute Freiheit entlassen worden ist. Ihre enge Zusammenarbeit mit der amerikanischen Associated Press (ap) spricht für sich. Dass nur die ADN in der DDR eine politisch abhängige Nachrichtenagentur gewesen sei, wie Wikipedia meint, ist daher eine Mär. Das Zusammenspiel von deutscher Politik und Medien und insbesondere die Ausrichtung beider auf die Unterstützung und Propaganda der USA- und NATO-Politik findet im Westen nur versteckter statt, wird aber im Internet immer mehr ans Licht gehoben.[8]

Gezielte Einflussnahme

Die globalen Agenturen beziehen ihr Nachrichten-Material zum einen von dem großen Netz ihrer Korrespondenten in aller Welt, aus dem in den Redaktionen nach Gesichtspunkten der Political Correctness ausgewählt wird, was die Medien-Konsumenten wissen und ihr Bewusstsein beschäftigen soll. Zum anderen leiten die Herrschenden vielfach direkt eigene Inhalte in die Agenturen ein. Zu den aktivsten Akteuren im „Einschleusen“ von fragwürdigen geopolitischen Nachrichten gehören dabei die Militärs und Verteidigungsministerien, oft in einer Art und Weise, die selbst folgsamen Agentur-Journalisten zu viel wird. So erhob im Februar 2009 der damalige Chef der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), Tom Curley, schwere Vorwürfe gegen den US-Präsidenten George W. Bush und kritisierte insbesondere den Ausbau des Pentagon zu einer „weltweit agierenden Propagandamaschine“. Er machte publik,

„dass beispielsweise das Pentagon über mehr als 27.000 PR-Spezialisten verfügt, die mit einem Budget von fast fünf Milliarden Dollar pro Jahr die Medien bearbeiten und gezielt Manipulationen in Umlauf bringen. Zudem hätten hohe US-Generäle gedroht, dass man die AP und ihn `ruinieren` werde, falls die Reporter allzu kritisch über das US-Militär berichten sollten.“ [9]
„In einer Rede, die Curley anlässlich einer Preisverleihung an der Universität von Kansas hielt, warf der Nachrichtenagenturchef der Regierung unter Präsident Bush vor, dass sie Hunderte von Menschen, darunter Journalisten, der Menschenrechte beraubt habe. Als Beispiel zitierte er einen AP-Fotografen, der im Irak länger als zwei Jahre vom amerikanischen Militär festgehalten wurde, bis ein irakisches Gericht seine Freilassung wegen mangelnder Beweise verlangte. Seit 2003 seien insgesamt 11 AP-Journalisten länger als einen Tag im Irak festgehalten worden. Im letzten Jahr wurden 8 Angestellte länger als 48 Stunden festgehalten.“[10]

Dem Militär steht natürlich der Geheimdienst an Einflussnahme nicht nach. In einer Reportage des britischen Channel 4 im Jahre 2011 sprachen ehemalige Mitarbeiter der CIA und der Agentur Reuters offen über die systematische Verbreitung von Propaganda und Desinformation in der Berichterstattung zu geopolitischen Konflikten:

Der ehemalige CIA-Offizier und Whistleblower John Stockwell zu seiner Arbeit im Angola-Krieg:

„Das grundsätzliche Ziel war, es wie eine gegnerische Aggression in Angola aussehen zu lassen. In diesem Sinne schrieben wir irgendwelche Geschichten und brachten sie in den Medien unter. () Ein Drittel meines Teams in dieser Mission waren PR-Experten, deren Aufgabe es war, Nachrichten zu erfinden und sie in der Presse zu platzieren. () Die Redakteure in den meisten westlichen Zeitungen sind nicht allzu skeptisch bei Meldungen, die den allgemeinen Ansichten und Vorurteilen entsprechen. () Einige unserer Geschichten liefen während Wochen. Aber es war alles erfunden.“

Fred Bridgland blickte auf seine Tätigkeit als Kriegskorrespondent bei der Agentur Reuters zurück:

„Wir basierten unsere Berichte auf offiziellen Mitteilungen. Erst Jahre später erfuhr ich, dass in der US-Botschaft ein Desinformations-Experte der CIA saß und diese Mitteilungen erfand, die überhaupt keinen Bezug zur Realität hatten. () Aber ehrlich gesagt, die Agenturen können irgendeinen Mist publizieren und es wird von den Redaktionen dennoch aufgenommen.“

Und der ehemalige CIA-Analyst David MacMichael beschrieb seine Arbeit im Contra-Krieg in Nicaragua mit diesen Worten:

„Man sagte, unser Geheimdienstwissen über Nicaragua sei so gut, dass wir sogar das Spülen einer Toilette registrieren können. Ich hatte aber eher das Gefühl, dass die Geschichten, die wir der Presse zuspielten, direkt aus der Toilette kamen.“[11]

Auch Ulrich Tilgner, langjähriger Nahost-Korrespondent des ZDF und des Schweizer Fernsehens, warnte 2003 im Rückblick auf den Irakkrieg:

„Mit Hilfe der Medien bestimmen die Militärs die öffentliche Wahrnehmung und nutzen sie für ihre Planungen. Sie schaffen es, Erwartungen zu wecken und Szenarien und Täuschungen zu verbreiten. In dieser neuen Art von Krieg erfüllen die PR-Strategen der US-Administration eine ähnliche Funktion wie sonst die Bomberpiloten. Die Spezial-Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit im Pentagon und in den Geheimdiensten sind zu Kombattanten im Informationskrieg geworden. (…) Dabei nutzen die amerikanischen Militärs die mangelnde Transparenz der Berichterstattung in den Medien gezielt für ihre Täuschungsmanöver. Die von ihnen gestreuten Informationen, die von Zeitungen und Rundfunk aufgenommen und verbreitet werden, können Leser, Zuhörer oder Zuschauer unmöglich bis zur Quelle zurückverfolgen. Somit gelingt es ihnen nicht, die ursprüngliche Absicht der Militärs zu erkennen.“ (s. Anm. 11)

Die Geheimdienste verfügen natürlich auch über zahlreiche direkte Kontakte zu den Medien, denen bei Bedarf „Informationen“ zugespielt werden können. Doch ohne die zentrale Rolle der globalen Agenturen wäre die weltweit synchronisierte Verbreitung von Propaganda und Desinformation so effizient nicht realisierbar.

„Durch diesen medialen Propaganda-Multiplikator erreichen die zweifelhaften Botschaften der PR-Experten von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten mehr oder weniger ungeprüft und ungefiltert die breite Öffentlichkeit. Die Journalisten beziehen sich dabei auf die Agenturen, und die Agenturen berufen sich auf ihre Quellen. Zwar wird oft versucht, mit Ausdrücken wie ,offenbar’, ,angeblich’ und dergleichen auf Unsicherheiten hinzuweisen (und sich selbst ab-zusichern) – doch da ist das Gerücht längst in die Welt gesetzt und entfaltet seine Wirkung.“ ( s. Anm.3, S. 11)

Doch die globalen Agenturen haben nicht nur – ob immer gewollt oder nicht – ein enges Verhältnis zu den Herrschenden, sondern manchmal sind sie auch in zukünftige Ereignisse eingeweiht. So las am 11.9.2001 kurz nach 17.00 Uhr die BBC-Reporterin Jane Standley vom Teleprompter eine Meldung der Agentur Reuters ab, dass nach den Zwillingstürmen auch das „Salomon Brothers Building“ (das 42 Stockwerke hohe WTC-Building Nr. 7) eingestürzt sei, obwohl dieses noch im Hintergrund zu sehen war und erst später, um 17.20 Uhr, in harmonischem freien Fall in sich zusammenfiel.[12]

Die Rolle der Medien-Korrespondenten

Der größte Teil der Medien muss sich für die Auslandsnachrichten völlig auf die globalen Agenturen verlassen. Nur die großen Tageszeitungen und die Rundfunk- und Fernsehanstalten haben noch eigene internationale Korrespondenten, deren Zahl aber gegen die der Agenturen gering ist. Die für internationale Berichterstattung bekannte Neue Züricher Zeitung (NNZ) unterhält (einschließlich der Wirtschaftskorrespondenten) gerade 35 Auslandskorrespondenten.

„In riesigen Ländern wie China oder Indien ist lediglich ein Korrespondent stationiert, ganz Südamerika wird von nur zwei Journalisten abgedeckt, während im noch größeren Afrika gar niemand fest vor Ort ist. Auch in Kriegsgebiete wagen sich die Korrespondenten nur selten vor. Über den Syrienkrieg berichten die Journalisten der deutschsprachigen Medien beispielsweise aus Städten wie Istanbul, Beirut, Kairo oder gar aus Zypern.“ (Anm. 3, S. 6/7)

Wie erfahren aber die Korrespondenten, welche Nachrichten in der Weltregion, in der sie sich befinden, gerade aktuell sind? Natürlich von den globalen Agenturen. Der holländische Nahost-Korrespondent Joris Luyendijk hat in seinem Buch „Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges: Aus dem Leben eines Kriegsberichterstatters“ die Arbeitsweise von Korrespondenten und ihre Abhängigkeit von den Weltagenturen eindrücklich beschrieben:

„Ich hatte mir einen Korrespondenten immer als eine Art Echtzeit-Historiker vorgestellt. Wenn irgendwo etwas Wichtiges geschah, zog er los, ging der Sache auf den Grund und berichtete darüber. Aber ich zog nicht los, um irgendeiner Sache auf den Grund zu gehen. Das hatten andere längst erledigt. Ich zog nur los, um mich als Moderator an einen Originalschauplatz hinzustellen und die Informationen aufzusagen. ()
Die Redaktion in Holland meldete telefonisch, dass irgendwo etwas los war. Per Fax oder Mail kamen dann Agenturberichte, die ich im Radio mit meinen eigenen Worten nacherzählte und für die Zeitung zu einem Artikel zusammenschrieb. Es war den Redaktionen stets wichtiger, dass ich vor Ort erreichbar war, als dass ich im Bilde war. Die Presseagenturen lieferten genug Informationen, um sich durch jede Krise durchzuboxen. ()
Und so kommt es, dass man beim Blättern in Zeitungen und beim Zappen durch die Fernsehnachrichten häufig immer wieder den gleichen Bildern und Geschichten begegnet. Unsere Männer und Frauen in London, Paris, Berlin und Washington  – alle fanden, dass oft die falschen Themen die Nachrichten beherrschten und dass wir uns allzu sehr und allzu sklavisch nach den Vorgaben der Presseagenturen richteten. ()
Die Vorstellung vom Korrespondenten ist, dass er »die Story« hat, aber in Wirklichkeit sind die Nachrichten wie ein Fließband in der Brotfabrik. Am hinteren Ende stehen die Korrespondenten, und wir tun hin und wieder so, als hätten wir die Brötchen selber gebacken, dabei haben wir sie nur eingetütet. ()
Später wollte ein Freund einmal wissen, wie ich während der ganzen Interviews mit dem Sender immer ohne zu zögern die richtige Antwort auf alle Fragen wusste. Als ich ihm schrieb, dass die Fragen genau wie in den Fernsehnachrichten vorher abgesprochen werden, bekam ich eine E-Mail voller Verwünschungen zurück, denn meinem Freund dämmerte, was ich bereits früher erkennen musste: Jahrzehntelang war er in den Nachrichten auf Schauspieler hereingefallen.“ (Anm. 3, S.6/7)

Der typische Medien-Korrespondent kann also im Allgemeinen kaum eigenständige Recherche betreiben, sondern ist auch dort von den globalen Agenturen abhängig, deren vorgegebene Themen er zumeist nur bearbeitet und verstärkt – der berüchtigte „Mainstream-Effekt“. Und wenn einer versucht, selbstständig zu recherchieren und zu berichten, macht er folgende Erfahrungen: Nahost-Korrespondent Luyendijk:

„Immer wenn ich an den Presseagenturen, den großen angelsächsischen Medien und den talking heads (westliche Gesprächspartner und NGOs in arabischen Ländern) vorbei eine Reportage machen wollte, ging das daneben. () Offenbar konnte ich als Korrespondent ganz verschiedene Geschichten über ein und dieselbe Situation erzählen. Doch die Medien konnten nur eine davon bringen, und oft genug war das genau diejenige Geschichte, die das bereits vorherrschende Bild bestätigte.“ (Anm. 3, S. 13)

Als ein ARD-Korrespondent im libanesischen Bürgerkrieg über die mit eigenen Augen beobachtete materielle Unterstützung einer Miliz durch ein Nachbarland berichtete, kontaktierte der damalige Intendant der ARD wegen dieses nicht opportunen Beitrages sogleich den Chefredakteur, der dem betroffenen Journalisten umgehend einen Wechsel nach Südafrika nahelegte.

Der langjährige Nahost-und Afghanistan-Korrespondent Ulrich Tilgner verließ das ZDF, weil er aufgrund von „Bündnisrücksichten“ und „Eingriffen in seine Arbeit“ nicht mehr frei berichten konnte: „[Früher] wollte man wissen: Was haben die Leute vor Ort zu sagen? Heute werden Beiträge nur zu oft in den Redaktionen zusammengebaut und der Sendeablauf wird designed“.

Auch die langjährige Nahost-Korrespondentin Karin Leukefeld machte die Erfahrung, dass ihre

Reportagen aus Syrien von deutschen Redaktionen plötzlich nicht mehr angenommen wurden. Man beschied ihr, sie müsse sich an die „einschlägigen Agenturmeldungen“ halten.

Fazit

Die Medien der Welt sind weitgehend von den nationalen und globalen Nachrichtenagenturen abhängig, wodurch eine frappierende Gleichartigkeit in der internationalen Berichterstattung entsteht. Die Nachrichtenagenturen wiederum arbeiten an den kurzen oder langen Fäden der Herrschenden. Der ehemalige AP-Journalist Herbert Altschull bezeichnete daher das Folgende als das Erste Gesetz des Journalismus:

„In allen Pressesystemen sind die Nachrichtenmedien Instrumente derer, die die politische und wirtschaftliche Macht ausüben. Zeitungen, Zeitschriften, Radio -und Fernsehsender handeln also nicht unabhängig, obwohl sie die Möglichkeit unabhängiger Machtausübung besitzen.“ (Anm. 3, S. 14)

Zudem sind unsere führenden Medien bzw. deren Schlüsselpersonen oftmals selbst in die Netzwerke der transatlantischen Elite eingebunden.(Anm. 8)

Anmerkungen

[1] Roger Blum et al. (Hrsg.): Die AktualiTäter. Nachrichtenagenturen in der Schweiz, Bern, 1995

[2] zitiert nach Wikipedia – Nachrichten- und Presseagentur

[3] https://swisspropaganda.files.wordpress.com/2017/01/studie-der-propaganda-multiplikator-2016-ms.pdf, S. 4, 6; siehe auch ExpressZeitung 4.2.2017

[4] a.a.O., S. 5

[5] a.a.O., S. 2

[6] a.a.O., S.3

[7] Wikipedia – Nachrichten- und Presseagentur

[8] Vergl. GEOLITICO: „Herrschaft und Indoktrination

[9] Vgl. Anm. 3, S. 9

[10] https://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-AP-Chef-beklagt-den-Druck-des-Militaers-auf-unabhaengige-Berichterstatter-206637.html

[11] zitiert nach Anm.3, S. 10

[12] https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=101:introductory-summary-on-911&catid=57:911&Itemid=90&lang=de

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Da kann ich auch etwas dazu beitragen! PRESSESCHAU VOM 13.11.2015 UM 20.00 UHR Ergänzt am 15.11.2015 “Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff” http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-im-zdf-habe-die-lage-im-griff-a-1062761.html “Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff” http://www.welt.de/politik/deutschland/article148837248/Die-Bundeskanzlerin-hat-die-Lage-im-Griff.html „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff“ http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/merkel-reagiert-auf-kritik-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff-13911367.html “Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff” http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeskanzlerin-merkel-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff-1.2737111 “Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff” http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/fluechtlingspolitik-angela-merkel-zdf-interview “Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff” http://www.morgenpost.de/politik/article206572721/Merkel-Die-Bundeskanzlerin-hat-die-Lage-im-Griff.html „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff“ http://www.ksta.de/politik/-angela-merkel-sote-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff,15187246,32412424.html „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff“ http://www.derwesten.de/politik/angela-merkel-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff-id11284164.html „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff“ http://www.mz-web.de/politik/-angela-merkel-sote-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff,20642162,32412424.html „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff“ http://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/637581/merkel-im-zdf-die-bundeskanzlerin-hat-die-lage-im-griff “Die Bundeskanzlerin hat die… Read more »

Pandora
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Pandora

Und noch etwas nachgelegt zum Thema gleichgeschaltete Presse: GLEICHGESCHALTETE MEDIEN Presseschau vom 22.01.2017 Handelsblatt: Donald Trump lieferte keine präsidiale Rede, sondern eine Kampfansage. http://app.handelsblatt.com/politik/international/amtseinfuehrung-trump-die-daemonen-sind-los/19284988.html FAZ: Trumps Amtsantritt: Eine Kampfansage ohne Vorbild http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trumps-amtsantritt-eine-kampfansage-ohne-vorbild-14709462.html Welt: Kampfansage des Volkstribunen https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article161382077/Kampfansage-des-Volkstribunen.html TAZ: Es war keine Einigungsansprache, sondern eine Kampfansage https://www.taz.de/Trumps-erste-Rede-als-US-Praesident/!5376738/ Spiegel: Trump grenzte sich statt dessen gleich zu Beginn von der Washingtoner “Elite” ab, die sich um ihn herum versammelt hat, er beschimpfte sie und nutzte seine Rede für eine erneute Kampfansage http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trumps-amtsuebernahme-ein-volk-ein-land-ein-praesident-a-1131030.html Bild: Er hat aus einer ersten Rede, von der viele in der Welt den Versuch zur Versöhnung erwarteten, eine Kampfansage an… Read more »

Pandora
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PS: Sehr gut! Weiter so, Herr Ludwig!

Pandora
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Pandora

PS: Die letzte – persönliche – Nachricht bitte nicht freischalten!

dragaoNordestino
Gast

Ja nun Herr Herbert Ludwig, was soll ich jetzt aus Ihrem Fazit lernen.? Dass wir alle nach Strich und Faden vera..cht werden.?

Es ist ja eh klar, dass schon aus Kostengründen die allermeisten Zeitungen sich der Agenturen für den Auslandteil bedienen. Daher auch die Gleichförmigkeit.

Klar ist auch, dass natürlich Nachrichtenagenturen so laufen wie die bezahlenden Geldgeber wollen.. und das weitergeben, was eben von diesen Geldgebern verlangt wird.

Also so ganz kann ich das Ziel des Artikels nicht erfassen.

Falkenauge
Gast
Falkenauge

Es sind nicht alle so informiert.

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Die Problematik, mit Schwerpunkt Propaganda, im folgenden Link sehr hübsch am Beispiel des erfrischend intelligenten, aufgewachten und mutigen Sängers Xavier Naidoo beleuchtet.

Und wer seinen aktuellen Song “Marionetten” noch nicht gehört hat, kann auf dieser Seite auch noch das Video sehen.
Die Melodie schon mal einprägen, könnte ein Volkslied werden. 😂

https://schluesselkindblog.wordpress.com/2017/04/30/die-hetzkampagne-gegen-xavier-naidoo/

Jan-Ole Bengt
Gast
Jan-Ole Bengt

Nee, MutigeAngstfrau, n Volkslied wird das eher nicht werden…dafür ist es zu holprig gereimt und grooven tut’s auch nicht! Ich finde übrigens auch, dass X. Naidoo ein herausragender Sänger ist, aber eben auch einer, der sich mit seinen Texten regelmäßig vergaloppiert – meistens in Richtung deutschnational und homophob, oft auch geradewegs in banal-romantisches Sumpfland. Haupsache n bisschen anecken, immer wieder gegen den Stachel löcken und Gegenrede provozieren. Hat ja so weit ganz gut geklappt! Der Text von “Marionetten” ist indes weniger systemgefährdend oder aufrührerisch als vielmehr (reichs-)bürgerlich bräsig. Dass er Ihnen, MAF, gefällt, verwundert mich nicht. Bei Ihnen genügen halt… Read more »

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Sie tun mir einfach nur leid in Ihrer Verblendung.
Auf Ihre Ergüsse gehe ich nur ein, wenn Sie mich falscher Äußerungen bezichtigen.
Den Auswurf da oben nehme ich nicht ernst.

Xavier Naidoo spielt geistig und künstlerisch in einer Liga, in welche Ihr Gekläff keinen Einlass findet.

Jan-Ole Bengt
Gast
Jan-Ole Bengt

@MAF
Ich mag Ihren feinen Humor und Ihre ostzonale Erotik…
Ich stell Sie mir optisch immer wie ne vorzeitig ergraute Handarbeitslehrerin mit ‘nem Gesicht wie das vom Sänger der Prinzen vor.
Kommt das hin.

Und über allem diese bei verhärmten Starkdeutsch-Bräuten so verbreitete Hybris der analdogmatischen Verirrung, nach dem Motto:
Es reicht nicht keine Ideen zu haben –
man muss auch unfähig sein sie auszudrücken!

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Immer wenn ich die Leerformel “Homophobie” hören muss ich unweigerlich an Akif Pirincci´s grandiosen Bücher “Deutschland von Sinnen” und “Die große Verschwulung” denken, an die wundervolle Birgit Kelle und ihrem Bestseller “GenderGaga” und meinen absoluten Lieblingsclip bei Youtube, So sieht die Neue Weltordnung aus – die schöne neue Welt https://www.youtube.com/watch?v=bRD2f-mjyNE Wie komme ich auf diese Beiträge der o.g. Freigeister – genau, wann immer sich bei GEOLITICO V-Leute oder armselige Kreaturen der “Deutschland verrecke” Fraktion tummeln nur um irgendwann über sich selber feststellen zu müssen, was für ein niederträchtiges Volk sie doch sind. Der Globalismus wird grandios scheitern, doch die Marionetten… Read more »

Jan-Ole Bengt
Gast
Jan-Ole Bengt

@Greenhoop
Pirincis “großartige Bücher”? Da müssen Sie einen anderen Schreiber meinen?
Die “wundervolle Birgit Kelle”?
Wenn jemand die Emanzipationsbewegung ohne jede Reflexion über die EIGENE Rolle in der Gesellschaft, dann sie!

“Deutschland verrecke”? – Nee, falsche Schublade! Im Gegensatz zu Ihnen mag ich nicht nur dieses Land, sondern auch die freie, von politischen und staatlichen Willkürmaßnahmen kaum beeinflusste Art hier leben zu können, die Sie in vielen anderen Ländern so nicht finden.

“Marionetten und Puppenspieler?
Bitte mit Conrath und auch mit MAF kurzschließen, um gemeinsam die Liste mit Bespielbegriffen für geistig-moralische Verwahrlosung und stumpfdummes Pegida-Vokabular zu erweitern!
DANKE.

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Pirincis „großartige Bücher“? Da müssen Sie einen anderen Schreiber meinen? Die „wundervolle Birgit Kelle“? Wenn jemand die Emanzipationsbewegung ohne jede Reflexion über die EIGENE Rolle in der Gesellschaft, dann sie! Sie antworten in Rätseln, bitte zukünftig nur vollständige Sätze. „Marionetten und Puppenspieler? Bitte mit Conrath und auch mit MAF kurzschließen, um gemeinsam die Liste mit Bespielbegriffen für geistig-moralische Verwahrlosung und stumpfdummes Pegida-Vokabular zu erweitern! DANKE. Sie schreiben erregt – das finde ich gut. Hätte nicht gedacht, dass Sie die Metapher “Marionetten & Puppenspieler” derart in helle Aufregung versetzen würde. Nennen wir es devote Politiker/Journalisten/Gewerkschafter/Kirchenheinis/Funktionäre & ihre Plutokraten/Herren/Eigentümer/Verbrecher. Gehen Sie ins… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Jan Na Sie enttäuschen mich, grabschen hier im Forum herum und weichen dabei den ernsthaften Fragen aus. Musikgeschmack und den dann noch ersatzweise politisch zu verlängern und irgendwie spekulativ weiter auszudeuteln, ist keine ernsthafte Tätigkeit, liefert keinen Ersatz für das fehlende, eigene politische Anliegen. Darin gefallen Sie sich dann, mimen den verlängerten Arm der propagandageschädigten Gesinnungszensoren und pflegen den Masseneinheitsgeschmack der geschichtlich Un-/ Verbildeten. Homophobie so zu thematisieren, zeigt doch nur, dass es für die originären, wesentlichen, Themen halt nicht hinreicht, Herr Jan. Dann aber sollte Sie eine gewisse Bescheidenheit eintfalten und sich eingestehen, nur über Feindbilder am politischen Ersatzgeschäft… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Jan & Greenhoop Puppenspieler haben mehrere Stücke drauf und sie werden lechts-rinks eingesetzt. Versucht doch, liebe Leute, mit offenem Visier, nicht mit der Fahne in der Hand wedelnd, selber schlicht und ergreifend gut, das ist nicht verboten, ‘i n’ den Sachfragen zu diskutieren. Genau das wollen die Machtpolitiker nicht, dass Sachdiskussionen ruhig und gelassen geführt werden. Nein, den Systempropagandisten kann es doch garnicht laut und chaotisch genug zugehen, das lenkt doch wunderbar ab, von den echten Gemeinwohlinteressen, Frieden, innere soziale Gerechtigkeit, faire Außenpolitik ohne Imperialismus. Dafür dann jede Menge Gesinnungsmist, jeder kann sich dem anderen überlegen fühlen. Her je, schrecklich.… Read more »

Jan-Ole Bengt
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Jan-Ole Bengt

Naja, @Conrath, ich enttäusche Sie ja schon seit geraumer Zeit…geben Sie Acht, dass das nicht in pathologischen Masochismus umschlägt. Ich helf Ihnen nochmal auf die Sprünge: – IHRE “wichtigen Fragen” sind nicht meine! – Sie vermissen erneut das “eigene politische Anliegen”…mich stört das Zuviel an politischen Anliegen (die dennoch seltsam eingleisig bleiben) – Sie monieren den “billigen Spaß an der Destruktion”…ich will nicht an dem mitwirken, was hier tendenziell aufgebaut wird (wenngleich vieles eh gleich wieder mit dem Arsch eingerissen wird) – Ihr ‘Harmoniebedürfnis’ in allen Ehren, aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen Und außerdem: Schreiben Sie bitte komprimierter,… Read more »

Deutscher im Exil
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Deutscher im Exil

@Jan Wer dieses propagandistische Hass- und Hetzwort “homophob” verwendet, disqualifiziert sich selbst vollständig und allumfassend. Wer sich homo-kritisch äußert, hat wahren Mut, und das ist genau das Gegenteil einer “Phobie”. Aber Logik ist Mainstream-Hetzern fremd. Menschen mit dieser schweren karmisch-psychischen Störung haben kein Anrecht auf bevorzugte Rolle in der Gesellschaft, wie das heute beansprucht wird. Die gilt umso mehr, als unter dieser Gruppe der Anteil solcher extrem hoch ist, die unseren Schwächsten, den Kindern unserer Gesellschaft, das Schlimmste antun, das ein Menschen einem anderen antun kann. Und die Unterstützer solcher Pädo-Perversionen sitzen heute noch immer höchstbezahlt in den Parlamenten und… Read more »

Jan-Ole Bengt
Gast
Jan-Ole Bengt

@Deutscher…
“Wer sich homo-kritisch äußert, hat wahren Mut…”, schreiben Sie – und genau an dieser Stelle war meine Lektüre Ihres posts auch schon beendet!
Diese Art “Mut” können Sie in jeder Einkaufsstraße und in jeder Eckkneipe bejubeln. Tun Sie es zukünftig bitte dort, und nicht auf diesem anspruchsvollen Portal, wo Dummheit und Hetze keinen Platz haben!

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@ Jan schreibt:

an dieser Stelle war meine Lektüre Ihres posts auch schon beendet!

Wenigstens geben Sie zu, von Dingen zu schreiben, von denen Sie keinerlei Ahnung haben. Germeinhin wird das aber nur Politkern und der Journaille zugestanden.

auf diesem anspruchsvollen Portal, wo Dummheit und Hetze keinen Platz haben

Außer in Ihren Beiträgen, was das Niveau leider deutlich senkt, seit Sie hier schreiben.

Habe die Ehre!

Sie wissen hoffentlich, was dieser schöne bayrische Spruch auf Hochdeutsch eigentlich bedeutet!

Conrath
Gast
Conrath

@Jan Sie verfehlen leider das Thema, wenn Sie die Antworten zur Überwindung Ihres Masochismus bei anderen suchen. Und Sie verwechseln den Überbringer, einer ernsten (unangenehmen) Botschaft, mit dem Unwohlsein der Botschaft. Dazu versuchen Sie Ihre Langeweile und Ihren Mangel an ‘Eigenrespekt’ in andere zu projizieren (siehe Beispiel, Ihr Angriff gegen MAF, hier im Forum). Die Foristin hat sich explizit genauso hier geäußert, es ist also keine lose Meinung nur meinerseits, nein, Herr Jan. Und ja, dann sind das also, zusammengenommen Anlässe, das Sie einmal der wahren ‘causa’, also der in Ihnen liegenden ‚U r s a c h e‘, auf… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Halbexiliant,

Sie sind ehrlich und machen dieses Thema nicht zu einem Politik-Ersatzspiel. Jan mangelt es zur Zeit noch an echten, eigenen Themen.

Grüße nach Frankreich(?)

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@ Conrath schrieb über @ Jan: Jan mangelt es zur Zeit noch an echten, eigenen Themen. Jans Auftrag ist es, die Einheits-Demagogie des Systems in diesen erfrischend kritischen Blog hinein zu bringen. Jan vertritt KEINE eigene Meinung (im Sinne von selbst erkannt, durchdacht und für wahr befunden), sondern er verseucht die Diskussionen hier gezielt mit der billigen Polemik der System-Medien (“homophob” und ähnliche Propaganda-Lügen). Nur das ist sein Auftrag. Ob selbst gegeben oder fremd gesponsert, ist letzlich egal. Solche Mitläufer braucht das System, solange die Zensur der Einheitsfront noch nicht absolut ist. Damit ist Jan nach meiner Einschätzung der “klassische… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Exilant in XY Meinen Sie wirklich, ein echter Undercoverer? Hmmm, aber das muss doch auffallen, oder? Wenn wir beide morgen eine Tankstelle überfallen wollten, die Benzinpreise legen es ja durchaus nahe, obwohl ich nur CNG-Erdgas brauche, egal, jedenfalls wenn Sie dann, nach dem Kassieren – krass zu unseren Gunsten diesmal – Ihren Perso auf dem Tresen liegen lassen würden oder um unbare Zahlung bitten würden, was meinen Sie wie es uns dann ergehen würde? Jedenfalls wäre das Verhältnis sicherlich belastet. Von daher tippe ich eher auf Gesinnungspolitiker in missverstandener Eigenermächtigung (Selbsteinwechselung a la Günter Netzer) und mit Goldener Schere im… Read more »

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@ Conrath schrieb: Meinen Sie wirklich, ein echter Undercoverer?/blockquote> Sie haben wohl zu viele Bond-Filme gesehen. Bitte lesen Sie, was ich schrieb, mehr weiß ich auch nicht: Ich schrieb: …Auftrag…Ob selbst gegeben oder fremd gesponsert, ist letzlich egal. Viele Foren- und Blog-Schreiber sind eine Art “Antifa-Light” auf verbaler Basis aber mit identischer Denke der totalen Unterdrückung fremder Meinungen, Erkenntnisse und nicht genehmer Wahrheiten, also Faschisten in reinster Form (nur der Staat bzw. die Partei hat Recht). Ein kritischer Leser, der deren Techniken kennt, erkennt schnell, wer als Troll unterwegs ist – und das kann bei denen auch unbewußt sein. Meine… Read more »

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@Mederator

BITTE NICHT VERÖFFENTLICHEN.

Da habe ich leider eine

nicht richtig geschlossen.

Darf ich Sie bitte, das zu korrigieren. Danke sehr.

Conrath
Gast
Conrath

@Exilant In der Einschätzung zu den Leistungen von Forist Jan, sind wir nicht weit entfernt, das ist vielleicht deutlich geworden. Und Sie sollten in Übung bleiben, ist immer besser, wenn man sich denn was Vernünftiges ausgesucht hat und nicht nur übt, in der Nase zu bohren. Bei Jan vermisse ich eben eigene Themen, bzw., habe ich ihn einfach noch nicht verstanden, es ist ja alles freiwillig hier, nichts muss/ einiges kann, solange nicht denunziert und grob unterstellt wird usw.. Kurioser Weise hat Jan sich genau hierzu auch engagiert (Persönlichkeitsrechte). Ist es eine Art von Phantomschmerz, keine eigenen Richtersprüche mehr sagen… Read more »

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Spannend, Deutscher im Exil, meine auch.

Conrath
Gast
Conrath

@MutFrau

Na, dann interessieren sich schon drei für diese Frage, das ist doch was, oder?

Vielleicht hat Naidoo auch Interesse daran und vertont Frau Mahlzahns sonderbarlichste Verwandlung?

Ich kann Ihn ja mal fragen und von Ihnen grüßen, war jetzt Spaß, habe seine Handynummer nicht parat.

Sie wieder fröhlich, angstfrei dabei! Das hoffe ich aber doch 😉

waltomax
Gast
waltomax

Es gibt zwei Welten, in denen ich lebe. In der einen Welt habe ich einen Job und ein Einkommen. Mir geht es gut. In der anderen Welt bin ich in Gefahr durch Inflation, Währungscrash, Bürgerkrieg und Krieg überhaupt. Heute im Biergarten war das Wetter sehr schön, die Tische gerammelt voll und der Wirt zufrieden. Den Vätern saß das Geld locker für Eis, Würstchen, Limo und Brotzeiten aller Art. Keine Bomben, keine Terroristen und Körbe voller Speisemorcheln aus den umgebenden Wäldern. Bayern eben. Alle, die ich kenne haben Arbeit, ein Eigenheim, zwei Autos und machen mehrmals Urlaub im Jahr. Sollte die… Read more »

Jan-Ole Bengt
Gast
Jan-Ole Bengt

@waltomax
“ein Eigeheim, zwei Autos (…) mehrmals Urlaub im Jahr…”
Na, kack die Wand an! Läuft bei Ihnen, walto!!
Trotzdem sind und werden Sie gelegentlich “alarmiert” und denken Sachen wie ‘ScheißeScheißeScheiße!”. Kenn ich, walto…geht mir auch oft so. Sogar ohne Eigenheim, mit Fahrrad und – Urlaub…was ist das?

waltomax
Gast
waltomax

@JanOle: Mir ging es nicht ums Angeben, sondern um die Feststellung, dass ich auf hohem Niveau jammere. Ich habe nie gehungert, immer ein Dach über dem Kopf gehabt und genügnd Geld für ein gutes Leben. Meine Ausbildung war sehr gut und wurde vom Staat bezahlt. Bringe ich Leute um, bescheisse sie um ihr Geld oder ihr Leben, indem ich diese im Krieg verheize? Mach ich alles nicht. Kein religiöser Fanatismus bei mir, kein Ausländerhass und auch kein Rassismus. “Leben und leben lassen!” Das System auf der einen Seite verteufeln, andererseits aber bestens davon zu leben, erscheint mir heuchlerisch. Das ist… Read more »

Heinss
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Mein lieber Waltomax, mir geht es auch nicht schlecht. Im Gegensatz zu Ihnen haben aber meine Eltern mit den sprichwörtlichen Apfelsinenkästen als Möbel im Keller angefangen, ich später mit dem Schwarzen unter den Fingernägeln und einem Berg von Schulden für meine Ausbildung, niemand hat bisher irgendetwas für unsere Familie bezahlt. Wir haben unsere Knochen hingehalten und etwas aufgebaut. Und jetzt kommen Leute wie Sie daher die offensichtlich ihr Auskommen nicht erarbeiten sondern “erhalten”. Die Ansprüche stellen und in den Zusammenhängen gerade noch erkennen, dass es ihnen damit “gut geht”. Was glauben Sie wohl, worauf diese Wirtschaftskraft, auf die Sie sich… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Hallo WaltMax

genau, wer lebt nicht in den zwei Welten. Die eine Welt hat fließendes Wasser innen und ein Dach überm Kopf und keine Hungerödeme, die andere Welt ist die der echten Kriege, der Schlächtereien, der puren Not auf der Straße, in unbehandelter Krankheit Umherirren, usw…

Mir half es sehr diese Kriegsebiete selbst kennenzulernen. Vermutlich wäre das auch ein Weg für Sie und tüchtige Menschen werden von Organisationen immer gebraucht, auch für Kurzeinsätze, Expertisen, je nach Berufssparten halt.

Aus dem Ruhrnebel grüßend

Andreas
Gast
Andreas

Sehr aufschlussreiche Analyse. Von den gleichen Autoren gibt es auch einen ziemlich interessanten “Mediennavigator”:

https://swisspropaganda.wordpress.com/der-medien-navigator-2017/

Nicht überraschend, alle unsere “Leitmedien” sind voll Nato-konform…

Andreas
Gast
Andreas

Ich sehe gerade, Geolitico ist sogar auch aufgeführt! Politisch konservativ, geo-politisch in der Mitte. Nicht schlecht!

trackback

[…] „Nato besorgt über russische Aufrüstung auf der Krim“ „Atomwaffen auf der Krim? Nato besorgt über Truppenaufmarsch“ „Nato besorgt über Konzentration Russischer Truppen auf Krim“ „NATO concern over Russian planes in Crimea“ „NATO concerned over Russian forces in Crimea“ „Moscou déploie des missiles en Crimée, l`Otan très inquète“[3] […]

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Herr Ludwig, herzlichen Dank für Ihre hervorragende, kompakte und auch sehr zutreffend kommentierte, Übersicht zum Thema ‘Zentralismus der täglichen Nachrichten’. Nach meinem Geschmack können Überschriften gar nicht schlicht genug sein. Jede Form von Aufbauschung und falscher Dramatisierung, legt schon den subliminalen Grund von Propaganda an, in der daraus resultierenden falschen Erwartungshaltung. Dieser Titelhyp ist überall verbreitet, auch in der Buchproduktion, bei Filmtiteln sowieso und selbst in den Geisteswissenschaften zieht diese Unkultur brachialer Wichtigtuerei ein. Ja, Sie haben gute Quellen zum Thema der Nachrichten-Indoktrinations-Krake geliefert. “Wir sehen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus alliierten Vorläufern herausgewachsen und nach sorgfältiger Schulung… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Ja, ja, Lindners Chrischan von der FDP hat es aber drauf, nur unter uns, das Thema, mit dem man zur Zeit punkten kann; während sich Alice am wunderschönen Bodensee kuschelt und in Biel Steuern bezahlt, wie praktisch aber auch, echte Deutschlandfreunde diese Beiden, natürlich völlig selbstlos, klar doch.

Bis neulich und mehr, Euer Coni,
aus dem nagelneuen Studio Contin]u[a-News, grüßend
Ich bezahle meine Steuern immer noch brav in DE.

Conrath
Gast
Conrath

fehlender Link zu Lindner/ FDP:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-das-bange-hoffen-der-liberalen-14995594.html

Conrath
Gast
Conrath

zu Lindner/ FDP:
https://www.heise.de/tp/features/Ein-Untersuchungsausschuss-gegen-Merkel-3700716.html

Ranma
Gast
Ranma

„Die Elohim (Plural von Eloah > https://de.wiktionary.org/wiki/Eloah ) und der ungerechte, regionale(?) Wüstengott Jaweh/ Jehowa/ JHWH (ohne Vokale)? Das ist eine kulturhistorisch und philosophisch sehr weitreichende und historisch ernst zu nehmende Fragestellung. Ganz klar.“ Weil ich den Philologen geben, wenn Johnny so etwas äußert, darum muß ich das gerechtigkeitshalber hier auch machen. Eloah gilt erst im modernen Hebräisch/ Ivrith als Singularform von Elohim. Das Wiktionary verweist tatsächlich auf die im Ivrith angenommene Etymologie, die Wikipedia (wo ich nur in der englischsprachigen Angaben zur Etymologie gefunden habe) sogar nur auf ein Buch von 1995. In der Bibel kommt Eloah nicht vor… Read more »

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@ Ranma Meine Kernaussage zu Marcion speziell im Kontext des o.a. Artikel war, daß fast die gesamte Presse und die Nachrichtenangenturen in Händen von Jahwe-Leuten sind, die sich selbst teils als “Christen”, teils als “Juden” bezeichnen (oft eine Lüge, weil die meisten Khasaren sind), viele der wichtigsten als “Zionisten”, was eigentlich ein rein politischer Ausdruck ist. Es gibt drei entscheidende Aspekte dazu: 1) Jesus von Nazareth nannte die Jahwe-Anhänger Kinder des Teufels, des Menschenmörders und Vaters der Lüge (Joh. 8:44). 2) Wann immer man der Spur des Geldes folgt, sind Jahwe-Leute die Quelle der Macht nicht nur bei Presse, Agenturen,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Exiliant Ihre berechtigte Sorge um den NWO-Superstaat habe ich gerade parallel auch behandelt, ‘normale’ intuitive Gruppentelepathie halt. Das Problem Ihrer Ausführung ist, dass sie insgesamt noch auf einem ‚naturalistischen Boden‘ steht oder ein Fundament hat, welches Metaphern mit Realansprüchen und Wirklichkeitsvorgängen, verwechselt. Es ist richtig, dass sich heute unter dem poltischen Begriff des ‚Zionismus‘ viele, mächtige, religiöse Großgruppen versammeln und zugleich heftig streiten. Alle nichtmonothistischen Großkulturen und Staaten schauen auf diese ‚interne‘ Veranstaltung, nachvollziehbar, mit sehr gemischten Gefühlen. Auch die neuen Konstellationen, etwa eines milden, säkularisierten (russländischen) Orthodoxismus mit einem säkularen (iranischen) Shiitismus, stehen mit einem Bein immer noch… Read more »

Deutscher im Exil
Gast
Deutscher im Exil

@ Conrath

Sie haben einen noch viel zu geringen Kenntnisstand und damit zu niedrigen Bewustseinsgrad in dieser Frage, scheinen aber auf dem richtigen Weg zu sein.

Darum auch Ihre epischen Ausführungen, die meine Aussagen in keiner Weise widerlegen.

Arbeiten Sie an Ihrer Erkenntnis, verfolgen Sie die Spur des Geldes und der Macht hinter aller Großverbrechen und sie werden immer bei Jahwe-Leuten landen, wozu natürlich auch deren willige Hiwis und Büttel zählen.

Es geht nur und allein um die Geisteshaltung!

Alle Reden der Jahwe-Leute von Volk, gar Rasse, Auserwählte etc. sind tumbe Nebelkerzen, die vom Kern ablenken sollen.

Geist bestimmt Materie!

Conrath
Gast
Conrath

Lieber Exiliant, haben Sie denn etwas von den beiden Texten verstanden? Wenn ja, dann müsste doch immerhin klar sein, dass alleine die Bezeichnung JHWH-Leute irrtümlich ist. Sie verschmelzen, was differenziert werden muss. Es gibt selbst in der zahlenmäßig relativ kleinen Gruppe der jüdischen Religionsströmungen, viele und mit unterschiedlichen Programmen, arbeitende Gruppen. Die Kritk kann daher doch nur denen gelten, die sich aus diesen Gruppierungen heraus zu Apartheitsstaat, zu religiösem Fundamentalismus, zu kryptischer Geopolitik bekennen. Und die politischen Intriganten und Hardliner, die seit 200 Jahren, also massiv seit dem Wiener Kongress oder der französischen Revolution, die Welt unsicher machen, von der… Read more »

Deutscher im Exil
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Deutscher im Exil

@ Conrath Ihnen fehlt die Fähigkeit, präzise und damit kurz zu formulieren. Anstatt dessen schreiben Sie Sätze bar jeder Logik wie diesen: “Marcion muss mit Marcion erweitert werden…”. Da frag ich mich, warum Sie nicht den Dealer wechseln, bei derart schlechtem Kraut – oder auf Rotwein umsteigen. Sie schreiben: gehe ich davon aus, dass Sie meine Ausführungen zum Problem des ‚Naturalismus‘ noch nicht verstanden haben Gehen Sie aus, wovon Sie wollen: Ihren Exkursen in weit entfernte Themen, die mit dem hier NullKommaNix zu tun haben, folge ich nicht. Lernen Sie, Ihr Denken klar zu strukturieren und entsprechend präzise zu formulieren… Read more »

Conrath
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Conrath

@Exiliant

Nun verwechseln Sie die beiden Begriffsfelder Logik (inhärenter Geltungsumfang, Konformität, Widerspruchsfreiheit) und Quantität (Umfang, in Relation von was denn!?). Das ist relativ billig, weil Sie die ausgelegten Argumente einfach überlesen und dann etwas mutmassen, was daraus nicht ersichtlich ist, Willkürstil halt.

Nicht die Menge, sondern die Relevanz und Argumentation entscheidet, was denn sonst, etwa blosses Meinen?

Deutscher im Exil
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Deutscher im Exil

@ Conrath

Was Logik ist, weiß ich seit >30 Jahren bestens aus meinem Job, der Analyse komplexer Systeme.

Ich bezweifle, daß Sie als Schwurbler mich darüber belehren können.

Das war garantiert meine letzte Replik auf Ihre epischen Traktate am Thema vorbei.

Conrath
Gast
Conrath

@Exiliant Mit dem Argumentieren zu Ende und schon wieder wird geschwurbelt? Wenn Sie es nötig haben? Jeder hat auf vielfältige Weise mit Logik zu tun, das ist doch kein sinnvolles Gegenargument zu den Ausführungen hier. Worin sollten diese denn nicht zutreffen, mehr Ihrer ‘Empfindung nach oder der (nichtprivatisierbaren) Logik nach, denn die hätte in Ihren Argumenten ihre Wirksamkeit entfalten können, nicht am Unort und in der persönlichen Zuschreibung von sonstwas!? Wenn Sie 30 Jahre Erfahrung mit logischen Operationen und Entscheidungen/ Denkweisen haben, dann müssten Ihnen doch die Argumente umso heller einleuchten, oder? Und Ihre letzten Ausführungen hierzu sind es nicht,… Read more »

Rosi
Gast
Rosi

@Deutscher im Exil

Vielen Dank für Ihren heutigen Kommentar um 12:35, den Sie an @Conrath geschrieben haben. Wurde mal langsam Zeit….

Conrath
Gast
Conrath

@Rosi “„Marcion muss mit Marcion erweitert werden…“. Selbstzitat C. Guten Morgen Frau Rosi, ja es ist immer wieder ein Spagat, soll man kurz etwas andeuten oder ist die Andeutung noch zu kurz, dem Inhalt entsprechend nur unzureichend dargestellt? Es gibt neben Ihnen noch weitere Leser und der eine oder die andere, schaut dann nach, liest weiter, kurz greift die vielen Fäden des Forums und anderer Foren auf usw… Wenn Ihnen das nicht mit jeder Passage die hier geschrieben wird oder von mir eingebracht wird so ergeht, kann ich das gut verstehen. Andererseits ergeben sich aber immer Gelegenheiten: a) ein Thema,… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

@Ranma Ihre weiteren zitierten Zuordnungen zum Singular und Plural von JHWH, bestätigen ja meine Kurzfassung, die Langfassung enthält das, geht aber weit darüber hinaus. Vor allem behaupte ich dabei nicht Satanas wäre etymologisch zu gewinnen, das haben Sie nur falsch verkürzt hinein interpretiert und der Sache nach, richtig dargelegt, wie ich es ja auch getan hatte! Satan und der griechische Satyr und zig andere Bezeichnungen sind immer auch ex post Benennungen aus kulturellen Übernahmen und Umformungen gewonnen. Sie wurden aus der Sicht der jeweils späteren Hochkulturen, zur Abwehr der Übernahme der älteren Metaphern, vollzogen. Die Kultur der konkurrierenden Vorgänger, mit… Read more »

Ranma
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Ranma

Die rechtstaatliche Unschuldsvermutung scheint einigen nichts mehr zu gelten, deswegen muß ich hier mal die Rolle des Verteidigers übernehmen. Es sind nur ein paar kleine Fälle. In Japan herrscht Religionsfreiheit. Im Prinzip schon immer. Einen Staatsshintoismus kann man allenfalls von der Meiji-Restauration (ausgehendes neunzehntes Jahrhundert) bis zum Zweiten Weltkrieg (Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts) annehmen, also kaum mehr als fünfzig Jahre lang. Hochaggressiv war der nicht, sondern fällt nur mit einigen größeren Kriegen zusammen, für die Japan größtenteils nichts konnte. Das sollte schon daran deutlich sein, daß die beiden Weltkriege zu diesen Kriegen gehören. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte die Siegermacht… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Vielen Dank, Meister Ranma Ja, es ist immer ein Elend, schreibt man es zu knapp, wie ich es im bezogenen Kommentar gemacht hatte, dann muss nachher aufgeräumt und nachgeklärt werden. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung auf für jede epistemische Frage, ist dann Frage nach gültig, ungültig oder gültig bis hierhin, bzw. umfasst alle erforderlichen Prämissen, da sind wir uns einig. Nun, erfreulicherweise zum Shintoismus. Ja, der ist nicht als Ganzes gut oder schlecht, was Sie dann aber auch für den nationalen Sozialismus (in dezentraler Formation) gelten lassen müssen!! Aber gemeint war, unter dieser Bezeichnung, Rubrik, gab es eine konkrete, sehr üble… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Fehlerahriman:

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung auch für jede epistemische Frage…

Ranma
Gast
Ranma

Zur jüngeren Geschichte Japans unbedingt den Artikel https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/12/16/pearl-harbor-und-die-muenzen-auf-der-schulter/ mitsamt sämtlichen Kommentaren beachten! Das sollte man nicht ständig alles wiederholen müssen, deshalb gibt es die Möglichkeit einen Link zu setzen. Wir können mit dem dortigen Stand weitermachen. Aber auch das dürfte sich als unnötig erweisen, weil wir den Lesern kaum noch mehr über die jüngere Geschichte Japans beibringen können. Allenfalls könnte Con ratlos erklären, warum er den Staatsshintoismus als hochaggressiv bezeichnete, obwohl er aus erster Hand erfahren hatte, daß sich sogar der höchste Repräsentant des Staatsshintoismuses, von seinem Status her selbst ein Gott, für den Frieden einsetzte. Con ratlos ist auch… Read more »

Conrath
Gast
Conrath

Guten Morgen @Ranma Sie beginnen Ihre Ausführungen mit einem Themenwechsel oder willkürlichen Themenzeitsprung. Ich hatte von den Vorgängen, vor 1934 verhandelt, die Ausführungen von Pearl Harbor von Ludwig halte ich für historisch weitgehend zutreffend, zur Ontologie und Dynamik des Shintoismus finde ich dort jedoch keinen Themenbezug, zumindest nach meiner ersten Kurzübersicht. Der Tenno wurde wirksam in seinem Palast zerniert (> goldener Käfig). Das alles kulminierte bereits vor(!) dem Kriegsausbruch. Ich betrachte es nicht als japanologischer Zeitgeschichtler (mit allen, detailverschränkten Abläufen, sondern aus der Sicht eines Ideenrealisten). Aus und in dem Shintoismus, fand ein Putsch statt, das war meine These! Und… Read more »