Vier Gefahren bei Online Games

Las Vegas / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/las-vegas-usa-nacht-stra%C3%9Fe-1249899/ Las Vegas / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/las-vegas-usa-nacht-stra%C3%9Fe-1249899/

 

Online Games werden nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen immer beliebter. Doch nicht jeder ist sich der Gefahren bewusst, die dabei lauern.

Online Games werden immer beliebter. Nicht nur Jugendliche und Teenager spielen gerne am PC oder Laptop, sondern auch Erwachsene und inzwischen sogar Großeltern. Beispielsweise findet man auf YouTube viele Großmütter, die aktuelle Online Games wie Fortnite oder ähnliches spielen. Allerdings sind Online Games mehr als die klassischen Ego-Shooter. Online Casinos sowie Online Wetten können, so gesehen, auch gespielt werden. Deswegen soll es nun in diesem Artikel darum gehen, wie man sicher Online Games spielt.

Kategorisierung der unterschiedlichen Online Games

Wie bereits oben kurz eingeleitet wurde, gibt es unterschiedliche Arten an Online Games. Es gibt Online Casinos, die eher in den Bereich der Wetten und Glücksspiele fallen, aber es gibt auch Gesellschaftsspiele, Jump and Run, Shooter, Strategie, Rollenspiele, Sportspiele sowie Simulationsspiele. Jede Kategorie birgt nochmal eigene Gefahren, die man im Voraus erkennen muss.

Wichtig ist, dass erkannt wird, dass Online Spiele inzwischen auch das Ego verbessern können. Schließlich spielt man im Regelfall mit Freunden, die man privat kennt oder über das Spiel kennengelernt hat. Wenn man nun sehr gut in dem Spiel ist, dann erhält man die soziale Bestätigung, was wiederum gefährlich werden kann. Denn der Spieler möchte dann immer besser werden, sodass er mehr und mehr spielt und süchtig zu werden droht.

Gefahr 1: Der Datenschutz und persönliche Informationen

Bei fast jedem Spiel muss man sich inzwischen registrieren – erst recht bei Online Games. Deswegen ist es ganz besonders wichtig, dass hier mit den privaten und vertraulichen Informationen sehr sorgsam und behutsam umgegangen wird. Die Standardinformationen, die das Spiel auch wissen muss, ist vielleicht das Alter, die E-Mail-Adresse und eventuell noch der Name. Alle weiteren Informationen sind zu viel.

Des Weiteren sollte man immer einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie in die Datenschutzbestimmungen werfen. Dort erfährt man, wofür die Daten genutzt werden. Wenn aus den Texten hervorgeht, dass die Daten für Werbezwecke genutzt werden und dafür eventuell an Drittparteien weitergegeben werden, dann sollte man sich die Anmeldung nochmal genau überlegen.

Gefahr 2: Kosten im Online Game

Viele Online Games sind immer erst einmal komplett kostenfrei. Das lockt viele Spieler an, die das Game kostenfrei spielen wollen. Allerdings muss sich das Entwicklerteam und die Firma dahinter irgendwie finanzieren. Das macht es, indem man im Spiel dann kostenpflichtige Erweiterungen kaufen kann. Das Modell nennt man in Expertenkreisen auch Freemium.

Die Gefahr des Online Roulett ist zusätzlich, dass nicht nur Geld ausgegeben wird, sondern immer mehr Geld ausgegeben wird. Es ist schwer, aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Viele Jugendliche können das nicht verstehen und werden dadurch dann spielsüchtig oder laufen der Gefahr aus, immer mehr Geld in das Online Roulett zu investieren.

Gefahr 3: Werbung in Online Games

Kostenfreie Spiele bieten nicht alle auch kostenpflichtige Erweiterungen an. Einige Spiele finanzieren sich auch durch Werbung. Diese ist dann auf der Webseite zu finden oder auch im Spiel selbst. Abhängig vom Alter des Kindes oder Jugendlichen sollte man darauf achten, dass das Spiel möglichst werbefrei ist oder die Werbung entsprechend jugendfrei ist. Es gibt viele Werbebanner und sonstige Pop-Ups, die sexuell angehaucht sind. Heranwachsende Kinder sollten davor bewahrt werden.

Gefahr 4: Spielsucht durch Zeitbudgets vermeiden

Spielsucht ist ein ernstzunehmendes Thema. Schließlich ist das Spiel online und dadurch ist man streng genommen niemals ganz fertig, sondern spielt immer noch weiter. Deswegen kann ein heranwachsendes Kind schnell spielsüchtig werden. Schließlich erhält es soziale Anerkennung seiner Freunde, das Spiel macht ihm Spaß und fesselt ihn und oftmals findet man in dem Spiel noch selbst Freunde.

Wenn man feste Zeitbudgets festlegt und sich strikt an diese hält, ist das ein massiver Vorteil und kann Spielsucht vorbeugen.

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