Draghi hat längst alles verspielt

EZB-Chef Mario Draghi © GEOLITICO EZB-Chef Mario Draghi © GEOLITICO
Die EZB dreht die Zinschraube auf Null. Aber das ist  egal. Mario Draghi hat längst alles verspielt. Sogar Lord Rothschild sieht die Welt „im Auge des Sturms“.

Das Spiel ist aus. Daran ändert es auch nichts, dass  EZB hat den Leitzins heute erstmals auf null Prozent gesenkt hat und zudem noch das umstrittene Kaufprogramm für Staatsanleihen aufstockt. Mit ihren Entscheidungen bringen der EZB-Rat um Mario Draghi  die Banken nur noch weiter in Schwierigkeiten. Und das wird die Chancen auf das eigentlich erhoffte Wirtschaftswachstum nur noch weiter trüben.

Nein, die Herren im Frankfurter EZB-Turm können es sich ruhig eingestehen: Rien ne va plus – nichts geht mehr, auch wenn sie nun also ihre vor einem Jahr gestarteten Wertpapierkäufe ausweiten. So stark wie sie sich einst gefühlt haben, so klein sind sie jetzt im Angesicht der Realität.

Als er nun den Quartalsbericht der Bank für internationale Zusammenarbeit (BIZ)[1] vorstellte, sagte deren Chef-Volkswirt Claudio Borio:

„Das Spannungsverhältnis zwischen der Ruhe an den Märkten und den grundlegenden wirtschaftlichen Schwachstellen musste sich irgendwann auflösen. Diese Auflösung dürfte im ersten Quartal 2016 eingesetzt haben.“

Und weiter erläuterte er:

„Wie bereits im Sommer war China der Auslöser, deuteten die Zeichen der dortigen Verlangsamung doch auf eine generelle Schwäche in den aufstrebenden Volkswirtschaften hin. An den internationalen Aktienmärkten kam es zu Kursstürzen, die Volatilität schnellte hoch, die Renditenaufschläge weiteten sich aus, die Währungen aufstrebender Volkswirtschaften gaben nach, insbesondere gegenüber dem US-Dollar. Und der Ölpreis fiel auf neue Rekordtiefs, die unter den Tiefständen lagen, die während der Großen Rezession erreicht worden waren.“

Seither verfinstert sich die Perspektive weltweit.

Dazu trägt der besorgniserregende Zustand der global operierenden Banken seinen Teil bei. Borio:

„Während ihre Bewertungen, die bereits vor längerer Zeit unter Druck geraten waren, neue Tiefstände erreichten, kletterten die Spreads auf ihre Credit-Default-Swaps (CDS) in die Höhe. Relativ zu ihren Buchwerten bewegten sich ihre Kurswerte auf Niveaus, die ähnlich niedrig waren wie in der kritischen Phase der Krise. Zu den enttäuschenden Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum und den ebenso enttäuschenden Gewinnprognosen gesellten sich länderspezifische Probleme, zum Beispiel ein hartnäckig hohes Volumen an notleidenden Krediten und regulatorisch bedingte Bedenken hinsichtlich einer Aussetzung von Kupon-Zahlungen bei bedingten Wandelanleihen (CoCos) im Euro-Raum.“

Der Hauptgrund für die pessimistische Stimmung sei jedoch „die Vorstellung einer Zukunft mit noch niedrigeren Zinssätzen, jenseits aller Vorstellungskraft“ gewesen, so Borio. Also genau das, was die EZB und ihr Chef Mario Draghi seit Jahren als Heilsbotschaft verkündeten. Angst und bange wird dabei vor allem den Banken, deren Margen, Rentabilität und Widerstandsfähigkeit darunter leiden dürfte. Als die Bank of Japan beschlossen hatte, negative Leitzinsen einzuführen, hätten sich diese Befürchtungen weiter ausgebreitet. Im Quartalsbericht der BIZ heißt es dazu:

„In der Spitze wurden Staatspapiere im Umfang 2/6 von mehr als $ 6,5 Bio. zu negativen Renditen gehandelt, womit einmal mehr die Grenzen des Undenkbaren ausgelotet wurden.“

Erst vor Kurzem hätten die Märkte ein gewisses Maß an Gelassenheit zurückgewonnen.

„Will man jedoch den grundlegenden Faktoren für diese Entwicklung auf die Spur kommen, muss man eine nüchterne Analyse jenseits der allzu bekannten Stimmungsschwankungen der Märkte zwischen Hoffnung und Angst vornehmen. Wer dies tut, wird schnell fündig werden. Vor dem Hintergrund eines langfristigen, durch die Krise verstärkten Rückgangs des Produktivitätswachstums sind die globalen Schuldenstände weiter gewachsen, während der politische Handlungsspielraum immer kleiner geworden ist – eine Kombination aus Faktoren, die man als ,verhängnisvolles Trio’ bezeichnen könnte.“

Haben die Politiker und Zentralbanker denn nichts gelernt? Schulden waren der Auslöser für die Finanzkrise 2008. Und dennoch sind seither die Schulden im Verhältnis zum BIP weltweit weiter gestiegen.

Gerade erst meinte Lord Rothschild[2] zu erkennen, dass auch die Entscheidungsträger in den Zentralbanken angesichts pessimistischer Konjunkturprognosen ihre beispiellosen Geldbomben zunehmend skeptischer betrachteten. Schließlich hätten sie nichts erreicht. „Das Wachstum blieb anämisch“, konstatiert Rothschild. Inzwischen hätten sich die Marktbedingungen weiter verschlechtert. „Wir dürften uns im Auge des Sturmes befinden.“

Auch er verweist auf den Einbruch in China. „Die Situation im Nahen Osten ist wahrscheinlich für einige Zeit unlösbar“, schreibt er. Die Performance der amerikanischen und europäischen Volkswirtschaften sei enttäuschend. Griechenland sei weiterhin eine Belastung, und nun müsse das Land auch noch mit den Flüchtlingen fertigwerden.

In den letzten Jahren seien die Schulden explodiert, die zum Teil von Schwellenländer ausgerechnet zu dem Zeitpunkt zurückzuzahlen sind, an dem die Rohstoffpreise einbrechen. Länder wie Brasilien, Russland, Nigeria, die Ukraine und Kasachstan seien darum nun in größten Schwierigkeiten. In Großbritannien sei wegen der Brext-Frage die politische Situation „ungeklärt“.

Und was sagen uns all diese Warnungen? Sie würden von den Eliten ganz bewusst ausgerprochen, meint „Zerohedge“[3].

„ Sie sprechen diese Warnungen aus, weil sie wissen, dass die Krise kommt. Sie wissen, dass die Krise kommt, weil sie die Umstände geschaffen haben, die die Krise verursachen. Die Geldeliten sprechen diese Warnungen in den Medien nicht aus, um der Öffentlichkeit zu helfen oder positive Lösungen zu fördern. Sie warnen nur, damit sie sie sich nach dem Absturz in der Öffentlichkeit als ,guter Samariter’ oder Wahrsager präsentieren zu können, die versucht hätten, uns zu retten.“

Und ganz sicher ist sich Zerohedge darin, dass die meisten sich noch gar nicht vorstellen können, was da nun auf sie zukommt: „Unsere Krise oder das, was der Internationale Währungsfonds als ,globalen Wirtschafts-Reset’ bezeichnet, hat gerade erst begonnen.“ Daher sei es an der Zeit, den Finanzeliten genau zuzuhören, zwischen den Zeilen zu lesen und die elementaren Punkte miteinander zu verknüpfen. Es sei an der Zeit, die Hoffnung auf Erholung aufzugeben und sich für das Kommende zu wappnen.

 

Anmerkungen

[1] https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt1603_ontherecord_de.pdf

[2] http://www.ritcap.com/sites/default/files/web%20version%20-%20RIT%20Report%20%26%20Accounts%20-%20December%202015.pdf

[3] http://www.zerohedge.com/news/2016-03-09/central-banks-are-about-leave-fiat-addicted-stock-markets-agony

Über Thomas Castorp

Thomas (Hans) Castorp blickt vom Zauberberg herab auf die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Fragenstellungen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

62 Kommentare zu Draghi hat längst alles verspielt

  1. Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2016 um 10:54 // Antworten

    . . .
    ZITAT:
    „Das Spiel ist aus.“
    .
    Ihr Wort in Gottes Ohr!

  2. Es sei an der Zeit, die Hoffnung auf Erholung aufzugeben und sich für das Kommende zu wappnen.

    ja nun, dann gehe ich mal an den Strand und schaue nach, ob der Atlantik und die Dünen noch da sind…..ich glaube, sich für das kommende zu wappnen, bedeutet vor allem, wenigstens für die kleinen Leute, sich nicht verrückt machen zu lassen.

  3. Diese Aussage von „zerohedge“ bringt es auf den Punkt:

    „ Sie sprechen diese Warnungen aus, weil sie wissen, dass die Krise kommt. Sie wissen, dass die Krise kommt, weil sie die Umstände geschaffen haben, die die Krise verursachen. Die Geldeliten sprechen diese Warnungen in den Medien nicht aus, um der Öffentlichkeit zu helfen oder positive Lösungen zu fördern. Sie warnen nur, damit sie sie sich nach dem Absturz in der Öffentlichkeit als ,guter Samariter’ oder Wahrsager präsentieren zu können, die versucht hätten, uns zu retten.“

    • hubi stendahl // 11. März 2016 um 09:21 // Antworten

      @Libelle

      Zitat:
      „weil sie die Umstände geschaffen haben, die die Krise verursachen.“

      Dies ist das ESI Think Tank (Soros/Rockefeller) Dokument aus Oktober 2015
      in dem der „Türkei Deal“ minutiös festgelegt wurde, den man uns vor ein paar Tagen als „Durchbruch in der Nacht“ verkauft hat. Braucht jemand für die Verräterschaft Merkels wirklich noch mehr Beweise?

      Bitte weiter verbreiten, es ist ein pdf zum lesen oder downloaden:

      http://www.esiweb.org/pdf/ESI%20-%20The%20Merkel%20Plan%20-%20Compassion%20and%20Control%20-%204%20October%202015.pdf

      • NoFiatMoney // 11. März 2016 um 10:05 //

        @hubi stendahl

        Ergänzend möchte ich noch auf folgende Umstände aufmerksam machen:

        1. Während Merkels Grenzöffnung am 05. September 2015 verkündet wurde, stammt der „Merkel-Plan“ aus dem Hause ESI bereits vom 04. Oktober 2015. Wie wahrscheinlich ist es, daß der Auftrag (von wem stammt er eigentlich?) für die Erstellung des Papiers erst nach dem 05.September erteilt wurde?

        2.In Medien wurde der Eindruck erweckt, die Türkei habe „Ihre“ Vorschläge zur Rücknahme von Migranten nachträglich modifiziert. So hieß es z.B. im Tagesspiegel: „… Die Türkei will entgegen dem
        Angebot beim EU-Türkei-Gipfel nur Flüchtlinge zurücknehmen, die nach der Einigung übersetzen….“

        http://www.tagesspiegel.de/politik/balkanroute-dicht-am-mittwoch-kamen-nur-125-fluechtlinge-in-deutschland-an/13077962.html

        Auch das sah der ESI-„Mekel-Plan“ jedoch bereits vor:

        „…In return, from a specified date, Turkey should agree to accept back all NEW migrants reaching Greece from its territory….“

        Daß der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Abschiebungen in die Türkei flugs am 10.03.2016 als illegal bezeichnete, passt bestens ins Gesamtbild.

        http://www.welt.de/politik/ausland/article153149019/UN-werten-Massenabschiebungen-in-Tuerkei-als-illegal.html

        Bei diesem Spielchen über mehrere Banden zeichnet sich ab, was von der Rückführung übrig bleiben wird.

        Eine Darstellung des „Unterstützerkreises“ des Think Tanks European Stability Initiative (ESI) wurde heute hier ins Netz gestellt:

        http://www.konjunktion.info/2016/03/migrantenkrise-der-merkel-plan-der-european-stability-initiative-esi/

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2016 um 10:14 //

        . . .
        Besten DANK Hubi,
        .
        Merkel setzt also den „Rockefeller-Plan“ um – gut zu WISSEN.
        .
        Die BANKSTER vom ROCKEFELLER-CLAN sind also unsere GEHEIMEN EXPERTEN – die der Regierung bei der Umsetzung der CHAOS-Theorie der Globalisten-Sekte helfen – und dafür vorsätzlich Millionenfaches Leid produzieren!
        .
        PSYCHOSE, Definition:
        .
        „OFFENE ODER VERDECKTE ABSICHT ZU VERLETZEN und/oder ZU ZERSTÖREN!“

      • @KBM

        Merkel setzt also den “Rockefeller-Plan” um – gut zu WISSEN.

        Rockefeller-Plan…gibt es dazu irgendwelche Beweise.?…oder handelt es sich dabei nicht viel eher um eine diffuse Vermutung.?

        https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Stabilit%C3%A4tsinitiative

        Tatsache ist doch, dass für die Menschen, in den vom Westen / Pax americana zerbombten Ländern, eine Lösung gefunden werden muss…

      • Auszug aus Wikipedia:

        „Die Finanzierung der ESI gewährleisten unter anderem die Robert Bosch Stiftung,[3] die Rockefeller-Stiftung,[4] die ERSTE Stiftung, die Regierung Schwedens und der German Marshall Fund.“

        Soviel dazu, dass es sich bei dem „Rockefeller-Plan“ angeblich um eine „diffuse Vermutung“ handeln soll.

      • @stendahl

        in dem der “Türkei Deal” minutiös festgelegt wurde, den man uns vor ein paar Tagen als “Durchbruch in der Nacht” verkauft hat. Braucht jemand für die Verräterschaft Merkels wirklich noch mehr Beweise?

        Na na herr stendahl….Manipulation bleibt Manipulation, und was Sie hier machen ist nichts anderes als Manipulation.

        Denn in Wahrheit, wurde der von Gerald Knaus (ESI), im Okt. 2015 entworfene Plan („Merkel Plan“), schon damals ausgiebig behandelt…und sollte eben erst 2017 in Kraft treten.

        hier z.B. 05. okt. 2015:

        http://www.n-tv.de/politik/So-soll-der-Merkel-Plan-die-Krise-beenden-article16075331.html

        und hier z.B 05. okt 2015.

        http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-10/tuerkei-eu-fluechtlinge-deal

        Also mit dem Verratsvorwurf, sollte man tatsächlich ein wenig vorsichtiger umgehen, als Sie dies klar manipulativ und populistisch, unter die Leute zu bringen versuchen.

  4. Nimmt man die Auguren beim Wort, die eine völlige Bargeldabschaffung und die Einführung der neuen Weltwährung für 2018 verkünden, dann müsste der totale Zusammenbruch vermutlich noch dieses Jahr erfolgen, eine Neuorientierung und viel Chaos in 2017 und dann die Neue (westliche) Weltordnung in 2018, mit RFID´s für alle und eine totalitäre Zukunft für die Ewigkeit.

    Aus MMnews:

    Die ABS-Bank in der Schweiz, belastet erstmals Kundeneinlagen bis zu 100.000 Schweizer Franken mit 0,125% und mit 0,75% oberhalb von 100.000 Schweizer Franken.

    Glaubt man den Propheten nicht, dann müssten Bargeldeinschränkung und steigende Niedrigzinsen für Jedermann nahezu zeitgleich erfolgen, oder wie wollte man einen Bankenansturm verhindern. Der Durchschnittsbürger lässt sich Nullzinsen verkaufen, aber negative wird niemand dulden. Also müssten m.E. schon sehr bald die Bargeldgrenzen drastisch fallen, was auf die Deutschen wie ein Überfall wirken dürfte, auf den man mit Notwehr reagieren darf.

    Da selbst die besten Fachleute den weiteren Verlauf immer wieder plausibel erklären, aber der Zusammenbruch trotzdem noch nicht stattgefunden hat, also der Zeitpunkt völlig unbekannt sein dürfte, wird jeder seine persönliche Vorsorge treffen müssen – der Rest ist Spekulation (und daran beteilige ich mich seit der Dotcom Blase nicht mehr)

    • Zur Person Draghi: Einmal Goldman Sachs immer Goldman Sachs

      Bargeldabschaffung und Negativzinsen haben den negativen Effekt, dass Leute ihr Geld abziehen bwz. ins außereuropäische Ausland überwiesen werden. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in den Staat immer weiter und wird auch die Wirtschaft immer mehr in den Abwärtsstrudel ziehen. Ohne Vertrauen gibt es keine Geschäftsgrundlage Investitionen zu tätigen. Die Zentralbanken können nichts dagegen unternehmen.
      Nur noch der Staat kann sich als blutrünstiges Monster zeigen und die Steuern immer mehr erhöhen. Und der Bürger muss sich im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen schützen; quasi ein Hedge gegen den Staat; von Public zu Private und letztendlich die globale Inventur.

    • hubi stendahl // 10. März 2016 um 18:04 // Antworten

      Hallo Greenhoop

      Zitat:
      „Da selbst die besten Fachleute den weiteren Verlauf immer wieder plausibel erklären, aber der Zusammenbruch trotzdem noch nicht stattgefunden hat, also der Zeitpunkt völlig unbekannt sein dürfte, wird jeder seine persönliche Vorsorge treffen müssen – der Rest ist Spekulation.“

      Ich denke, dass es trotzdem nicht falsch sein kann nachvollziehen zu können, was heute bei der ECB entschieden wurde und welche Auswirkungen es auf wen haben wird.
      Denn daraus läßt sich ableiten, dass es defintiv richtig ist, sich auf kommende Verwerfungen vorzubereiten, statt am Strand spazieren zu gehen, sofern man bspw. einen gewichtigen Rentensparvertrag oder sein mit geringer Hypothek belastetes EFH zu verteidigen hat.

      1) Der Leitzins ( Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken ) wurde von 0,05 auf 0 % gesenkt.

      Muss man nicht lange diskutieren. Soll die Banken zur Kredivergabe animieren, was unmöglich ist. Wer kauft ein Auto, nur weil die Monatsrate sich um einen Euro reduziert?

      2) Der Einlagensatz für Banken wurde von -0,3 % auf -0,4 % reduziert.

      Soll ebenfalls dazu anregen die Liquidität für Kredite bereitzustellen, statt bei der EZB zu parken. Angesichts der Kapitalschwäche der Banken und Basel III ein
      psychologisches Spiel aber sicher keine Möglichkeit die „Pferde saufen zu lassen“.

      3) Die rechtswidrigen Anleihekäufer der ECB werden von 60 Mrd. auf 80 Mrd. € erhöht.

      Der ehrliche Ausdruck für Anleihe wäre Junk gewesen. Alle Anleihen, die keiner mehr haben will nimmt die EZB nun an. Abgesehen davon, dass hier rechtswidrig vorgegangen wird, weil der Euro sonst längst im Nirwana verschwunden wäre, hilft die EZB den besonders unter Druck geratenen Banken der Südstaaten.

      4) Ab 6/2016 gibt es ein TLTRO II (in den USA QE), also zusätzliche Kreditlinien
      für die Geschäftsbanken, deren Konditionen mir noch nicht bekannt sind.

      Die Wirkung eines solchen TLTRO ist uns ja aus Japan und der Euro Vorzeit bekannt.
      Nahe Null!

      Die EZB argumentiert die Maßnahmen mit der Deflationsbekämpfung ( im Febr. -0,2% )
      und das TLTRO (QE) hat die Grundlage bei den Theorien der Liquiditätsfalle von Keynes und in der Folge einer Erweiterung dieser Theorie von Paul Krugman, der akutelle Mainstream-Guru.

      Bei der Erhebung des Preisindex macht man einen methodischen Fehler. Auch wenn Sie es kaum glauben mögen, in der Gewichtung sind die stark dynamischen Kosten für Wohnraum im selbst genutzten Eigentum nicht enthalten. Im Euroraum sind aber 60 % der Haushalte Eigentümer. Nur fremvermietetes Eigentum wird berechnet. Der gesamte Index ist in der Gewichtung damit um rund 18 % „verschoben“. Hinzu kommen die Energie-/bzw. Erdölpreise, die nie dynamisch sondern statisch bewertet werden, obwohl gerade Energie größten kurzfristigen Schwankngen unterworfen ist. Jedem Laien wird damit klar, dass die Grundlage “ harmonisierter Preisindex “ (niep) das reinste Märchenbuch ist. Derzeit dürfte bei geglättetem Erdölpreis und Einbezug der Wohnungskosten etwa bei 1,5 % liegen. Die anderen Fehler bei der Erhebung gar nicht berücksichtigt.

      Kurz noch zu unserem Nobelpreisträger Paul Krugman, auf dessen Grundlage die derzeitigen QE´s zurückgehen. Er sieht den Ausweg über eine von außen nach innen wirkende Geldmengensteuerung und von innen nach außen wirkende Zinssteuerung. Dabei begreifen die im System denkenden Wissenschaftler nicht, dass in einem a priori fehlerhaften System, auch der umgekehrte Weg langfristig in den Zusammenbruch führt, denn der Zins wird nicht von den ZB´s gemacht, er bildet sich grundsätzlich am Markt, sodass die ZB´s in Wahrheit nur dem Marktgeschehen folgen. Was unverstanden ist. Betrachten Sie in diesem Zusammenhang die weitere Senkung des Einlagensatzes auf -0,4 %. Diese Senkung bezieht sich nicht auf die vorhandene Geldmenge im System, sondern auf die Geldmenge, die die Banken zum parken zur Verfügung haben ( max. 10% ) was technisch zur Folge hat, dass bezogen auf die Gesamtgeldmenge die Senkung nur 0,01 % betrug. Die dann folgende Zinsbewegung die darüber hinaus geht, ist Psychologie. Was soll das wohl bringen?
      In diesem Zusammenhang gesehen bringt weder das aufblasen, noch das einsammeln, was einige Kritiker glauben, einen langfristigen Erfolg.

      Die Maßnahme wird zur Folge haben, dass die Banken stärker unter Druck geraten, Basel III läßt grüßen und kapitalschwache Banken zukünftig den Markt verlassen müssen. Eine Konjunkturbelebung kann mit solchen Maßnahmen nie erfolgen, im Gegenteil, die Rezession ist in dieser Phase so nicht mehr aufzuhalten. Welche Gründe die Protagonisten in Politik und Finanzwirtschaft mit diesen kontraproduktiven Maßnahmen haben wissen wir. Es wurde ja oft genug thematisiert.

      Wann kommt also der Zusammenbruch? Er läuft bereits. So etwas muss nicht über Nacht gehen, das kann noch Jahre dauern, sofern kein schwarzer Schwan landet. Trotzdem muss man sich rechtzeitig vorbereiten und seine Riesters, Rürups, selbstgenutzen Wohneigentümer und privaten Rentenversicherungen möglichst außerhalb der Eurozone in Sicherheit bringen. Wie, entscheidet die persönliche Erwartungshaltung. Ich rechne mit einem goldgedeckten Standard und der Rückkehr zum Glass Steagall Act bzw. Trennbanken System (leider). Das muss jeder selbst entscheiden. Zeit wird es allemal!

      • Hubi,
        es ist doch Sonnenklar, Dragi hat die Menschenrechtserklärung bei sich… in seiner Aktentasche liegt diese Erklärung… er schützt Personen nicht…,
        aber Menschen verschafft er dessen menschliches Recht, weil er auch ein Mensch ist….,
        lest Euch doch mal die Menschenrchtserklärung durch, an die sich
        die Menschen…alle Menschen zu halten haben….. auch die
        Familien, Männer und Frauen hinter den Vorhängen des Welttheaters….., es werden immer mehr die dies erkennen und
        durchsetzen… der fleißige Dragi sicherlich auch…oder?
        Eine Welt ohne Zinsen ist wunderbar, weil die Zinsen das Dynamit
        zur Weltzerstörung … Menschenzerstörung in sich trägt.
        … ein Anfang ist gemacht, einer leistungslosen Vermögensansammlung durch Verzinsung wird gerade eine Sperre
        vorgeschaltet…. könnten wir da eigentlich nicht jubeln?

        siehe: http://www.menschenrechtserklaerung.de/

      • @U.E.M.

        einer leistungslosen Vermögensansammlung durch Verzinsung wird gerade eine Sperre
        vorgeschaltet…. könnten wir da eigentlich nicht jubeln?

        So ist es….im Grunde alles ein Problem der leistungslosen Geldschäffler. Für Renten und der gleichen werden sich Lösungen finden. Zum Beispiel die Besteuerung von Industrieroboter und sonstiger künstlicher Intelligenz

      • hubi stendahl // 10. März 2016 um 20:47 //

        @Uwe E. Mertens

        Zitat:
        “ einer leistungslosen Vermögensansammlung durch Verzinsung wird gerade eine Sperre vorgeschaltet…. könnten wir da eigentlich nicht jubeln? “

        Herr Mertens, Sie sind ein guter Mensch. Leider ist es Herr Draghi nicht. Die Negativzinsen werden auch den Banken zu schaffen machen, denn wir sind in einem Wachstumssystem. Wenn Draghi also die Bremse tritt und genau das macht er, obwohl er das Gegenteil argumentiert, dann haben er bzw. seine Auftraggeber etwas anderes vor: Einen Schuldigen ausmachen und neu aufsetzen. Das wird Verwerfungen ungeahnten Ausmaß mit sich bringen. Machen Sie mit Ihrem Mikronetzwerk, wie Sie es gestern hier im Vorartikel beschrieben haben, im Ort weiter. Ich bewundere eine solche Initiative. Wäre sie hier in NRW machbar, ich würde dort auch mitmachen.

        Sollten Sie ein EFH besitzen, prüfen Sie die Differenz zu einem möglichen Verkaufspreis. Derzeit werden viel zu hohe Preise bezahlt. Bei einer nennenswerten Differenz würde ich diese im Domizil MeckPom ( War das Ihr Domizil?) aufteilen in Ackerland und Gold in 1 Unzen Stückelung.
        Land ist doch noch vglw. billig in Mecklenburg Vorpommern.

        Sie sind doch im Immobilienbereich tätig oder? Dann wissen Sie so gut wie ich, dass die Immobilien völlig überbewertet sind. Nicht in MeckPom?
        Doch auch in MeckPom. Dort wird man in ein paar Jahren für 2 oder 3 Unzen Gold ein EFH kaufen können und die mittellosen Städter für 1 kg Brot seine Omega Armband-Uhr hergeben. Falls sie jemanden finden, der sie haben will.

        Draghi setzt seine Auftraggeber mit den Maßnahmen nur wieder in die erste Reihe, um das Spiel von vorn beginnen zu lassen.

      • Hubi, mein Gutster, kommst als Igel daher, Hase
        Uwe E. war da mal schneller.

        „Sie sind doch im Immobilienbereich tätig oder? Dann wissen Sie so gut wie ich, dass die Immobilien völlig überbewertet sind. Nicht in MeckPom?
        Doch auch in MeckPom. Dort wird man in ein paar Jahren für 2 oder 3 Unzen Gold ein EFH kaufen können und die mittellosen Städter für 1 kg Brot seine Omega Armband-Uhr hergeben. Falls sie jemanden finden, der sie haben will.“

        Antwort Mertens:
        Hubi, das sage ich bereits seit 31.12.2009

        siehe:

        http://www.hartgeld.com/stammtisch-aufrufe.html
        dort der Link:
        „Raum Mecklenburg-Schwerin,Parchim,Wismar,Grevesmühlen,Ludwigslust – neu 2009-12-31:

        Stammtischaufruf Mecklenburg – Interessenten bitte melden
        Uwe E. Mertens
        [email protected]

        Alles gute, Hubi Stendal, trotzdem danke für den Tipp!

      • @Stendahl

        Denn daraus läßt sich ableiten, dass es defintiv richtig ist, sich auf kommende Verwerfungen vorzubereiten, statt am Strand spazieren zu gehen, sofern man bspw. einen gewichtigen Rentensparvertrag oder sein mit geringer Hypothek belastetes EFH zu verteidigen hat.

        Na also mal was konkretes. Wie würde denn Ihre Vorbereitung aussehen, wenn Sie eine Liegenschaft mit geringer Hypothek, zu „verteidigen.?“ hätten.?

      • Greenhoop // 10. März 2016 um 20:43 //

        Guten Abend Hubi,

        als BWLer und halbgebildeter VWLer bin ich für solche (Detail) Informationen sehr dankbar.

        Trotzdem muss man sich rechtzeitig vorbereiten und seine Riesters, Rürups, selbstgenutzen Wohneigentümer und privaten Rentenversicherungen möglichst außerhalb der Eurozone in Sicherheit bringen.

        Die Lebensversicherungen und ähnliche Altlasten habe ich schon vor Jahren entsorgt, allein die selbstgenutzte Immobilie ist trotz intensiver Suche nach Alternativen im Ausland, noch vorhanden. Dass die Dinge sich bereits im Abwärtstrend befinden ist mir natürlich lange bewußt, allein den richtigen Zeitpunkt für den notwendigen Abgang zu finden ist dem Umstand geschuldet, dass der Abschied vom Hamsterrad eine gewisse Überwindung fordert.

        Wünsche einen angenehmen Abend.

        GH

      • MutigeAngstfrau // 10. März 2016 um 20:49 //

        Hab ich das grad geschrieben @ Greenhoop? 🙂

        Und was für heiße Tipps gibt es für Lebensversicherungen? (fällige)
        Liberty Gardens von Oliver Janich??

      • Greenhoop // 10. März 2016 um 21:16 //

        @MutigeAngstfrau

        Ich denke, dass die Leser dieser Seite eine vergleichbare Ausbildung und Niveau besitzen, somit die „Probleme“ der Besitzstandswahrung ähnlich gelagert sein dürften.

        Es ist nicht verwerflich, wenn man sein „Lebenswerk“ nicht einfach in Luft aufgelöst sehen möchte, die eigene Lebensplanung trotz aller Unwägbarkeiten nicht einfach über Bord geworfen wird (damit meine ich keine Karriereplanung).

        Ganz ehrlich, ich bin schon lange über den Punkt der Erbsenzählerei hinaus, was zählten ein paar Zinsen (vormals), wenn man die finale Konsequenz des Schuldgeldsystems verstanden hat. Zu meiner persönlichen Schande – als Betriebswirtschaftler – habe ich dieses System erst 2007 verstanden, reichlich spät, aber immerhin 🙂

      • Die Intelligenz erhöht sich in Exponetialfunktion,
        wenn man/ich ,Du , er, sie es die vielen verschiedene Standpunkte der einzelnen Betrachter des oder eines Problems gleichzeitig verstehen und kombinieren können.

        Einer allen schafft dies wahrscheinlich nicht,
        es könnte wieder gesunder Menschenverstand sein,
        der uns alle überleben läßt.
        Egal ob Lothar,Kalle,Hubi,NofiMan, Zitrone, Dragi
        Bürge oder Personal, Linker, Rechter,alles Begriffe
        zum Verarschen durch die „Teile-Herrsche Truppe“,

        Menschen aller Länder vereinigt Euch selbstständig!
        von unter…. nicht weiter fremdbestimmt unter der T.H-Truppe.
        Schwarmintelligenz… oder nennt es Brainstorming
        oder kollektive Weisheit.

        Noch sind wir als Menschen nicht verloren!
        Schließt Euch zusammen und lehrt Euch die Sehnsucht
        nach einem liebevollen Leben!
        Alles andere kommt von selbst!

      • hubi stendahl // 10. März 2016 um 22:55 //

        Hallo Mutige Angstfrau,
        hallo Greenhoop,

        ich habe nach dem Studium, kein Witz, aufgrund der offenen Fragen einen Industriekontenrahmen aus der Industriekaufmanns-Lehre nachgelernt und später den Bankkontenrahmen nachgeholt, um so etwas wie einen abgespeckten Bilanzbuchhalter nachzuholen. Sonst hätte dieses Studium nichts als Voodoo gebracht. Insofern sind Sie @Greenhoop in der besseren umgekehrten Startposition gewesen. Das vorweg. Wenn Sie seit 2007 verstehen, wie Mikrokosmos ( BWL ) und Makrokosmos (VWL) ineinander funktionieren, dann sind Sie jedenfalls ungeachtet der komplizierten Zusammenhänge, weiter als der Nobelpreisträger Krugman, dessen Vita und dumme Indeologien Sie sich auf wikipedia mal durchlesen sollten. Das ist so, als würde man einem Koch wie @dragao die original schweizer Älplermagronen vorsetzen, die er durch eigene Erfahrung selbst hundertmal hergestellt hat und der Kredenzer erzählt ihm, dass es sich um das preisgekrönte „Senner Dream“ von Willi Billi aus San Fransico handelt, das ein Marketingspezialist umbenannt hat aber an die Kochkünste von @dragao nicht annähernd heranreicht. Der Schock @dragaos wäre sicher groß. Es ist doch ein Treppenwitz der Geschichte des keynesianischen Systems, wenn erst 2012 jemand daher kommt und den Nachweis führt, wie mittels Kreditkontrakt in den Banken nicht nur Geld bereitgestellt wird, sondern gegenüber der Zentralbank gebucht wird. Diesen simplen Zusammenhang kennen die VWLer weltweit definitv nicht; es wird einfach nicht vermittelt. Sie leben in der Welt des Tausch-/ und Wertaufbewahrungsmittel.

        Jeder Koch oder Architekt, wurscht, und das ist wirklich nicht böse gemeint, hätte es leichter die Zusammenhänge zu verstehen, wenn er sich einen „Wöhe“ (Ihr BWL) als Grundstudium zu Hause frei von Ideologien zunächst anliest, um erst im nächsten Schritt in die Makroökonomie zu wechseln. Umgekehrt war es eine Tortur, weil man vollkommen indoktriniert ist.

        Übrigens:
        Ich würde (mal auf gleicher Augenhöhe) ein derzeit völlig überteuert bewertetes Haus in Düsseldorf verkaufen und in Miete gehen, wenn ich am Ort bleiben wollte. Für meinen Bruder habe ich in D-Unterbach eine Eigentumswohnung besorgt und 8 Jahre später vor kuzem mit 80 % Gewinn verkauft. Er lebt in der gleichen Wohnung nun zur Miete. Ein oberschlauer Investor hat die Wohnung gekauft. 80% sind in einem stagnierenden Lohnumfeld einfach korrekturnotwendig. Egal wie es weitergeht.

        @Mutige Angstfrau

        Liberty Gardens kenne ich nicht ausreichend. Auf jeden Fall gehört zu einer solchen Variante eine genaue Prüfung des Projekts und des Projektgebers. Lese ich den Namen Oliver Janich ist bei mir die Diskussionsfähigkeit ohnehin bereits beendet. Warum?

        Er gehörte Anfang 2000 zum Bosler Netzwerk, die Betrügereien mit Penny-Stock Pushs nachweislich durchführten. Er mag ja damit direkt nichts zu tun gehabt haben (seine Wohnung wurde durchsucht). Aber wo es genug andere Alternativen gibt, warum gerade „sinnliche und esoterische“ Investitionen in 12 Flugstunden Entfernung auf den Phillipinen, wo deren Internetsite noch nicht einmal funktioniert? „We are sorry, this site is currently under maintenance and will be back shortly.“ Ganz abgesehen von transparenten wirtschaftlichen Daten. Bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf.

        Anfang 2005 war die Thruther Szene noch etwas, worauf man bauen konnte. Jetzt, wo die meisten damaligen ECHTEN bereits nach Kanada oder Australien abgehauen sind, sollte man mit den Alternativen eher vorsichtig sein. Erst recht bei Investitionen. Bleiben Sie in der BRD, nur nicht gerade in HH. Suchen Sie nach den letzten preiswerten Gelegenheiten. Es gibt sie. Ackerland, Wald z.B. Wenn ich wieder was übrig habe, werde ich Wald in der Eifel kaufen. Mein Bruder hat für mich ein Reihenhaus in Nordspanien gekauft, falls es zum Äußersten kommt (billig).Edelmetall? Wäre ich steinreich, würde ich möglicherweise anders handeln. So geht es nur um Rettung!

      • MutigeAngstfrau // 10. März 2016 um 23:13 //

        Danke @ hubi stendahl, so kreisen meine Gedanken auch.
        Allerdings trennt es sich vom Haus schwer, da ich auch am Stadtrand wohne mit gut vernetzter Nachbarschaft.

      • So langsam kommen die Einsichten, dass das „Privateigentum“ in Gefahr sein könnte?

        Und weil die Globalisten-Sekte genau weis, wie schwer der Einzelne sich von der an sich wertlosen Worthülse „Eigentum“ trennen kann und die „rechtliche Herrschaft“ nicht freiwillig aufgibt, wird ihm das demnächst in Praxi gelehrt.

      • Gedankliches

        Zuviel Schulden,
        zuviel Geld.
        Nun wird auf Null zurückgestellt.
        Bürge, Personal oder Mensch hat die Qual
        aber keine Wahl.
        Geld oder Leben?
        Erst Bankrott, dann ein Beben!
        SOS ein klares Signal,
        gesunder Menschenverstand ist meine Wahl.
        Noch keiner da, der meine Sehnsucht stahl !

        „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
        Antoine de Saint-Exupery
        (Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle)

        Alles klar!

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2016 um 09:34 //

        . . .
        ZITAT @ Antoine de Saint-Exupery:
        „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
        .
        Mir fehlen zwar BWL & VWL aber DANK @ Hubi’s toller Erklärung – scheint mir bei den Betriebs-Wirten & Volks-Wirten ein ähnlich hohles & fragwürdiges System zu herrschen – wie ich es aus der Welt der staatlich, wie ein krankes Monopol gesteuerten Medizin kenne . . . ?
        .
        WAS mir vollkommen fehlt ist ein Wort der Experten zu AKTIEN.
        .
        Die internationalen Aktien eines meiner Großväter aus Mittel-Amerika haben die gesamte, und über den Erdball verteilte Familie, den 2. Weltkrieg sehr viel besser überleben lassen – als das in Deutschland möglich war.
        .
        Selbst blutige Anfänger wissen – daß zum Beispiel der DAX ein Querschnitt durch die Qualität Deutscher Industrie ist – und ein durchschnittlicher Anleger sein Geld seit 1988, dem Jahr vor dem Mauerfall, seither in dieser Anlage verzehnfacht hat.
        .
        Man muss ja als Einsteiger nicht die Zockereien der Profi’s mitmachen, die bei den zwei Einbrüchen des DAX von 8000 Punkten auf 2000 (Jahre: 2000 bis 2003) und von 8000 auf 4000 (Jahre: 2008 bis 2013) noch vom Absturz zusätzlich profitierten – aber insgesamt ging es von 931,18 Punkten im Jahre 19888 auf momentan 9.500 bis 10.000 Punkte . . .
        .
        ALLE Banken, ALLE Reichen, ALLE Investoren WISSEN – daß man bei einfacher Anlage nur mit dem Deutschen Aktien Index DAX allein, sein Geld von 2009 bis 2015 VERDREIFACHEN konnte.
        .
        DIES ist im Gegensatz zu Waffen-Handel oder Drogen-Handel ein absolut legaler Weg, SICHERHEIT an der Seite großer Unternehmen zu suchen, die ja nicht alle MONSANTO heißen . . .
        .
        WER es genauer wissen will – der kann ja auch auf kleinere und feinere Firmen setzen . . .
        .
        WARUM FEHLEN DIESE INFORMATIONEN bei unseren GEOLITICO Geld-Experten vollkommen – so als ob es AKTIEN und AKTIEN-Gesellschaften nicht einmal gäbe . . . ?

      • @K.B.M.

        WARUM FEHLEN DIESE INFORMATIONEN bei unseren GEOLITICO Geld-Experten vollkommen – so als ob es AKTIEN und AKTIEN-Gesellschaften nicht einmal gäbe . . . ?

        Weil dies von ein paar Geolitico-Echokammer-Bewohner nicht gewünscht ist..diese bevorzugen, um Ihren Standpunkt besser unter die Leute zu bringen, die gleichen Methoden wie der systemische Mainstream.

  5. Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2016 um 12:02 // Antworten

    . . .
    ZITAT:
    „Haben die Politiker und Zentralbanker denn nichts gelernt? Schulden waren der Auslöser für die Finanzkrise 2008. Und dennoch sind seither die Schulden im Verhältnis zum BIP weltweit weiter gestiegen.“
    .
    ECHTE Psychopathen KÖNNEN nicht lernen!
    .
    Sie attackieren IMMER das FALSCHE Ziel!
    .
    Sie sind Welt-Meister der perfekten TARNUNG!
    .
    DENN SIE STECKEN FEST IN EINER FALSCHEN IDENTITÄT!
    .
    Erst wenn sie die Welt mit voller ABSICHT in’s CHAOS („ORDO AB CHAO“, @ Dragao) gestürzt haben – GLAUBEN sie, sei der „richtige“ Moment gekommen – ihre Neue Welt Ordnung mit GEWALT zu ETABLIEREN.
    .
    WER auch immer versucht diesen WAHN-SINN in den Köpfen unserer FÜHRER zu „verstehen“ – wird eher selbst wahnsinnig – als daß der WAHN unserer Herrscher zu verstehen ist . . .
    .
    „OFFENE oder VERSTECKTE ABSICHT – zu VERLETZEN und/oder zu ZERSTÖREN“!
    .
    DAS ist die einfache, klare, aber schreckliche Definition von Psychopathie.
    .
    DAS ist das „Spiel“ – daß die IRREN seit Jahrtausenden mit uns „spielen“.
    .
    WIR „normalen“ Menschen werden es erst dann kapieren – wenn KEINE EINZIGE ANDERE ERKLÄRUNG MEHR MÖGLICH IST.
    .
    NOCH sind wir süchtig nach netten, freundlichen, intelligenten Ausreden, Beschwichtigungen, Lügen, und jeder Form von Hollywood-GEHIRN-Wäsche, um uns das wachsende CHAOS schön zu lügen . . .
    .
    Blöd waren unsere Chef-Psychopathen noch nie!
    .
    Die IRREN haben das CHAOS lange & gut geplant.
    .
    Cool bleiben, und das eigene Überleben bestmöglichst organisieren.

  6. Zitat: „Seither verfinstert sich die Perspektive weltweit.“

    In der Tat scheinen es schlechte Zeiten für Hellseher zu sein …

  7. Auffällig für mich sind immer wieder in solchen Kommentaren Begriffe wie „Wachstum“ bzw. „Wirtschaftswachstum“.

    Wer braucht eigentlich dieses ewige Wachstum ???

    Nun, wie ich in den letzten Monaten lernen durfte, ist hierfür die Exponentialfunktion unseres derzeitigen Geldsystems kausal verantwortlich zu machen.

    Da der Markt längst gesättigt ist, also eigentlich gar kein Wachstum real erforderlich ist, kommt es zu solchen monetären Exzessen, wie sie von Leuten wie Draghi zelebriert werden.

    Natürlich ist Herr Draghi auch nur eine Figur in diesem System, allerdings eine sehr rücksichtslose, egoistische und machtbesessene, was für uns kleine Normalos nur unangenehm ausgehen kann.

  8. Eine schier unglaubliche intellektuelle Leistung das Fazit am Ende des Artikels, ebenso die Informationen davor, nichts Neues, weiss jeder halbwegs Berittene. Was bringt uns das – ü über das Begreifen sind wir laengst hinaus. Der nächste Schritt ist nötig, oder wir drehen uns so lange im Kreis, bis uns der lancierte Strudel nicht nur finanziell komplett und in Ganze hinabreisst auf Ultimo.

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2016 um 13:44 // Antworten

      . . .
      Der nächste Schritt ?
      .
      Trotz Hölle & Hochwasser ?
      .
      Blühen & Gedeihen !
      .
      Kopieren Sie einfach die NATUR – nach Herbst & Winter – beginnt irgendwo mit einem Krokus oder mit einem Schneeglöckchen der neue Frühling . . .
      .
      Ewiger Kreislauf des Lebens.

  9. – Vor dem Hintergrund eines langfristigen, durch die Krise verstärkten Rückgangs des Produktivitätswachstums sind die globalen Schuldenstände weiter gewachsen, während der politische Handlungsspielraum immer kleiner geworden ist – eine Kombination aus Faktoren, die man als ,verhängnisvolles Trio’ bezeichnen könnte.

    MARKTPHYSIK nenne ich diesen Mechanismus, der seine Daumenschrauben unerbittlich anzieht. Je länger an der Insolvenzverschleppung geschraubt wird, desto enger werden die Handlungsspielräume der Marktteilnehmer, weil sich Physik nunmal nicht überlisten lässt.

    – Haben die Politiker und Zentralbanker denn nichts gelernt?

    Diese Frage stellt so mancher in den öffentlichen Raum, für einen Paradigmenwechsel wäre folgende Frage zentral: Hat die MASSE denn nichts gelernt? Evt. ja, eher nein. Aber sie hat mit Sicherheit weniger gelernt als ”Politiker und Zentralbanker” der EUSraEliten, die nunmehr zunehmend mit chinesischen Eliten in Konkurrenz treten.

    – Gerade erst meinte Lord Rothschild[2] zu erkennen, …

    Was auch immer in dieser Phase von einem Rothschild “erst” erkannt worden sein will, es ist kaum überraschend, dass er dazu so lange gebraucht hat.

    – „Das Wachstum blieb anämisch“, konstatiert Rothschild.

    Nein aber auch, ein Blick auf das seit Jahrzehnten anämische Japan hätte genügt – die japanische Krankheit.

    – „Wir dürften uns im Auge des Sturmes befinden.“

    Was erfahrungsgemäss weniger als Warnung für die MASSEn, sondern als bevorstehende Gelegenheiten für geschickte Investoren zu lesen sein dürfte. Immerhin halten sich auch EUSraEliten durch Konkurrenz fit, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.

    – Auch er verweist auf den Einbruch in China.

    Interessanterweise gibt es bei uns immer noch Experten, welche nicht nur dieses Phänomen anders bewerten:

    aus http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/10/oekonom-erfolge-gegen-isis-sind-dem-einsatz-moskaus-zu-verdanken/
    – Ich sehe China Volkswirtschaft in einem stabilen Fahrwasser. Per 2015 wuchs China mit voraussichtlich 6,9% bei einer Prognose von 7,0%. Ich habe mich im letzten Jahr an dem sachlich unangemessenen Konjunkturbashing Chinas aus guten Gründen nicht beteiligt. Das Problem, das vom Markt nicht diskontiert und thematisiert wurde, war die malade Performance der USA mit Wachstum von voraussichtlich circa 2% bei einer Prognose von mehr als 3%.

    Mehrere interessante Statements überspringend meint Hellmeyer:

    – Die Fortsetzung der Sanktionen hat keine sachliche, sondern eine politische Grundlage, die bestenfalls Interessen Dritter und unter Umständen der Nato spiegeln mag, aber nach meinem Verständnis nicht im Interesse der EU liegen kann.

    Die EU hat ja auch bestenfalls subalterne Interessen, die hinter höheren Weihen zurückzustehen haben. Weiter mit dem Herrn Rothschild:

    – „Die Situation im Nahen Osten ist wahrscheinlich für einige Zeit unlösbar“, …

    Auch das offensichtlich eine Situation, deren Lösung spezifischen Interessen im Weg steht. Wenn Divide et Impera nicht länger funktioniert, wird es durch Ordo ab Chao abgelöst. Jetzt noch die Frage des Cui Bono und man kann dazu übergehen, mit wenigen Formeln halbwegs zu begreifen, was im Nahen Osten vor sich geht. Wenn China besser da steht, als China-Bashing glauben machen will, dann steckt entweder realpolitische Inkompetenz dahinter, oder eben realpolitische Kompetenz. Ich vermute letzteres, weil die Situation im Nahen Osten einer Eindämmung Chinas gleich kommt, während Russland die Aufgabe zufiel, diesem Treiben entgegen zu wirken. Sind ja beide Staaten in der SCO, ergo müssen gemeinsame Interessen vorhanden sein.

    Zerohedge:

    – „Sie sprechen diese Warnungen aus, weil sie wissen, dass die Krise kommt. Sie wissen, dass die Krise kommt, weil sie die Umstände geschaffen haben, die die Krise verursachen.

    Mittlerweile wächst zwar die Einigkeit in dieser Angelegenheit, aber das …

    – Sie warnen nur, damit sie sie sich nach dem Absturz in der Öffentlichkeit als ,guter Samariter’ oder Wahrsager präsentieren zu können, die versucht hätten, uns zu retten.“

    … ist eine haarsträubende Halbwahrheit unter Ausblendung historischer Erfahrungen. Wie bereits erwähnt, wurden potentielle Krisengewinnler aufgefordert sich in Position bringen um die lukrativsten Peanuts für sich zu gewinnen. Damit sie es hinterher auch behalten dürfen, dazu dient die andere Hälfte der Halbwahrheit. Die MASSE soll das Treiben wohlwollend sekundieren.

    Die Amis auf Kurs
    Grüsse
    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2016 um 18:06 // Antworten

      . . .
      WAS bitte bedeutet „SCO“
      .
      https://de.wikipedia.org/wiki/SCO_Group (DAS kann es kaum sein?)

      • Greenhoop // 10. März 2016 um 21:25 //

        Gemeint sind die hier…

        https://de.wikipedia.org/wiki/Shanghaier_Organisation_f%C3%BCr_Zusammenarbeit

  10. Eigentlich wartet hier alles auf einen Professionellen Insiderkommentar unserers Pro_Vollgeld Glaskugelgeistleins.

    Draghi hat nichts verspielt, was soll diese äusserst dumme Überschrift? Draghi macht und wird genau das machen was im befohlen wird. Und wenn er als Verlierer aus der Sache hervorzugehen hat, dann wird er dies, wie ein Zwergpinscher auch so ausführen.

    Hinten wird schon mal Hildebrandt in Stellung gebracht, was den Normalsterblichen ja nicht stört, der klascht höchstens Beifall.

  11. Im Auge des Sturms befinden wir uns scheinbar. Selbst wenn es so ist, der Sturm zieht weiter. Da wo sich jetzt noch das Auge befindet wütet der Sturm dann allerdings heftig.

    Bankraub ist eine Unter-
    nehmung von Dilettanten.
    Wahre Profis gründen eine Bank.

    Autor: Bertolt Brecht

  12. Nicht vergessen: Der Rothschild-Clan ist einer der maßgeblichen Drahtzieher u. Nutznießer des Betrugsgeldsystems, daher sind deren Äußerungen purer menschenverachtender Zynismus!

  13. Supermacht EZB – Der Kampf um den Euro –
    Ist Mario Draghi der mächtigste Mann Europas? –

  14. Naja, vielleicht kann ja einer der hier anwesenden Experten einmal eine Erklaerung fuer den Dollar- Euro Wechselkurs geben, der gestern stattgefunden hat:
    [1] Gegen 12:30 UTC, das war kurz nach der Bekanntgabe der EZB Entscheidungen, stieg der Dollar von 0,91 auf ueber 0,92 Eurocent
    (die 0,91 Eurocent waren eine laengere Zeit relativ srtabil gewesen).
    [2] Gegen 14:00 UTC fiel der US Dollar auf gerademal 0.89 Eurocent.
    Seitdem ist er nur um Epsilons gestiegen.

    Was hatte es gegeben zwischen 12:30 und 14:00 UTC?? Jeder hat doch gedacht, dass der Euro fallen muss bei einer fuer Investoren negativen Meldung. Das Gegenteil ist aber der fall, der Euro ist gegenueber dem Dollar gestiegen. Haben die USA gleich wieder Dollars gedruckt,m und so schnell? Hatte man eine noch schlechtere Nachricht der EZB erwartet???
    Naja, hier sind ja alles solche FinanzGurus, die stundenlang ueber Zinsen und Geld diskutieren koennen. Vielleicht bekommt man ja mal eine Insidermeinung?

    • Der Dollar ist der Euro und der Euro ist der Dollar!
      Dazu braucht man kein Guru zu sein, um dies zu erkennen.

      • Die Wechselkurse sind auch Bestandteil des „Teile und Herrsche-Prinzip“ nach meiner Auffassung jedenfalls.
        Bisher haben diesesn Wechselkurs besonders genossen die
        Hochfinanzgenossen….oder?
        Ich habe nichts….überhaupt nichts gegen Wechselkurse oder unterschiedlich Auffassungen, die Fage ist nur, wer ist der oder wer dürfen die sein, die die Wechselkurse festlegen, behaupten und durchsetzen?
        Maximal Freiheit wäre, wenn ich und Du dies alleine tun!

        Deshalb wäre ich noch lange kein linker „Vogel“…oder?

      • @U.E.M.

        Bisher haben diesesn Wechselkurs besonders genossen die
        Hochfinanzgenossen….oder?

        Nicht nur Herr Mertens….des öffteren hat auch die Turismusbranche, und die Menschen der ersten Welt im allgemeinen einen gehörigen Vorteil davon. Vor allem wenns ums „Einkaufen.?“, wohl besser ergaunern der „Materia prima“, aus zweit und drittweltstaaten geht.

      • Einspruch angenommen!
        Aber wer hat die Wechselkurse bestimmt?

        Die Jungs mit Produtivätshintergrund, demokratischen oder mit ökosozialen Hintergrund oder aus diversen
        Perspektiven gleichzeitig?

        Es wird in Zukunft spannen, wie man Wertmaßstäbe neu
        frei von jeder Manipultion bestimmen könnte.
        Vielleicht doch durch intelligente Maschinen (lt. Dragao Nordestino vor kurzem in einem Kommentar)
        basierend auf dem System Informationsgeld a la
        Franz Hörmann?

        Es wird spannend, der Wissensvorsprung der scheinbar
        Mächtigen schwindet stündlich…oder?

      • @KBM

        Vielleicht doch durch intelligente Maschinen (lt. Dragao Nordestino vor kurzem in einem Kommentar)

        Wahrscheinlich der einzige gangbare Ausweg…denn sobald Machtmenschen die in hierarchischen Gebilden von Nationalstaaten nach oben gelangt sind, Ihre Finger im Spiel haben, gibt es nur noch Vetterliwirtschaft sowie persönliche und auch Nationalstaatliche Vorteilsnahme gegen schwächere Mitglieder der Weltgemeinschaft.

      • Libelle // 11. März 2016 um 15:47 //

        @ Dragao,

        Hören Sie doch endlich einmal mit diesen Plattheiten und Vereinfachungen auf.

        Einen ähnlichen Disput hatten wir vor einigen Jahren schon einmal als Sie meinten „ DIE DEUTSCHEN“ würden davon profitieren dass sie so günstig produzieren. Dadurch würde Deutschland zum Exportweltmeister und würde dafür sorgen dass andere Länder wie Griechenland nicht konkurrenzfähig sein könnten.
        Es bestand nachher Einigkeit bei uns Beiden dass Deutschland als Exportweltmeister den anderen Ländern kaum Chance zur Erholung gibt.
        Aber wir waren uns auch einig dass die Profiteure nicht „DIE DEUTSCHEN“ waren sondern nur die Konzerne, ihre Eigner, Aktionäre und Investoren.

        Bezahlt worden ist dies nämlich auch:

        — Von den deutschen Arbeitnehmern über geringste Lohnsteigerungen bis hin zu Lohnkürzungen,

        — Über prekäre Arbeitsverhältnisse (der Steuerzahler stockt den Lohn auf Hartz4-Niveau auf –wie pervers ist das denn?)

        — Über Auslagerung der Arbeitsplätze in Billiglohnländern

        –und damit vermehrter Arbeitslosigkeit in D.

        Die Verlagerung der Arbeitsplätze in Billiglohnländer hat also in Europa massenweise Arbeitslose produziert.

        Zusätzlich pressten die Konzerne und Großkonzerne mit Hilfe der Politiker, die Arbeitnehmer in prekäre Arbeitsverhältnisse wie 1 Euro-Jobs.

        Und letztendlich haben die Firmen anschließend die Arbeitsplätze trotzdem ausgelagert in Billiglohnländer.

        Alle diese Arbeitnehmer die davon betroffen sind, können nur billig einkaufen oder überhaupt nicht. Sie haben fast nichts!

        Die Arbeitsnehmer in den 3. Weilt-Billig-Lohnländern werden genau so ausgebeutet wie die Arbeitnehmer in Europa. Der einzige Unterschied ist noch!!! die soziale Hängematte in Europa.

        Ich habe vor ca. 4 Jahre in einer Großstadt gelebt und habe mich dort ehrenamtlich bei der „Tafel“ engagiert.

        Dort können Sie Menschen erleben die völlig abgerissen, die völlig mut- und hoffnungslos sind, die resigniert haben weil sie keine Chance haben irgendwann und irgendwie aus dieser Situation herauszukommen. Es gibt einfach nicht genug Arbeitsplätze und schon überhaupt nicht die für einfachere Tätigkeiten. Die sind in die Billiglohnländer gewandert.

        Bei der „Tafel“ haben wir Menschen betreut denen der Arzt ein dringend benötigtes Rezept verweigert hat, weil sein Budget sonst überzogen worden wäre!!
        Dass haben wir dann mit dem Arzt und den Behörden geklärt so dass diese Menschen die dringend benötigten (teilweise lebensnotwendigen!) Medikamente bekommen konnten.

        Wenn Sie in die mutlosen Augen dieser Menschen sehen und auch nur zu einem Hauch von Empathie fähig sind, dann geht Ihnen das Herz über vor Mitleid.

        Und Sie erwarten anhand ihrer Kommentare zur Invasionskrise, dass diese ganz armen Menschen auch noch klaglos mit den Invasoren teilen müssen – eben auch bei der „Tafel“.

        Sie erwarten dass diese armen Menschen es in Ordnung zu finden haben dass die Invasoren besser behandelt werden und gestellt werden als sie selbst, weil sie doch so wahnsinnig profitiert haben von den Billiglöhnern in der 3. Welt.
        Wer dies glaubt, der zieht auch die Hose mit der Kneifzange an!!!
        Es tut mir leid. Ich könnte da jetzt wirklich langsam kot—.

        Profitiert von den Zuständen hier in Europa und in den Billiglohländern, haben die Konzerne, die Eliten, die Plutokraten und Investoren. Und zu einem kleinen Teil sicher auch bis vor einiger Zeit noch die etwas Vermögenderen durch die Zinsfunktion des Geldsystems.

        Die Masse der Arbeitnehmer In Billiglohnländern und auch in Europa wird zu Gunsten des obigen Personenkreises endlos ausgebeutet.
        In dem jährlich erscheinenden Armutsbericht für Deutschland wird jedes Jahr wieder festgestellt, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird.

        Also seien Sie bitte so gut und differenzieren Sie etwas mehr.
        Alles andere ist unfaire und gemeine Manipulation!

        Also seien Sie bitte so gut und differenzieren Sie etwas mehr.
        Alles andere ist unfaire Manipulation!

      • @Libelle

        Also seien Sie bitte so gut und differenzieren Sie etwas mehr.
        Alles andere ist unfaire Manipulation!

        Ja ja, ist ja alles richtig was Sie sagen…heute Allerdings beruht der nun seit den 1990er vergehende Reichtum der ersten Welt, ausserhalb jeder Frage, zum Grossteil auf der Ausbeutung der Restwelt.

        West-Deutschland hat ausserdem seit der Wiedervereinigung, seine DDR Kolonial / Sklavengebiete verloren. Wo vorher billig in der DDR produziert werden konnte….nun ja, das war mal…

        Diese Billigarbeit wurde halt nun in die wiedervereinigte BRD integriert.

      • MutigeAngstfrau // 11. März 2016 um 16:37 //

        @ Libelle

        Danke!!!
        Ich finde Ihren Kommentar wunderbar und sehr hilfreich!

      • Predictor // 11. März 2016 um 13:14 //

        Ob Sie, Moellmann oder dragao ihren geistlosen und immer wiederkehrenden Dummschwatz auf diesem Forum herauslassen ist der Welt, und deshalb auch mir, ziemlich egal. Ich habe mich nun entschlossen Ihren Dummquatsch gar nicht mehr zu lesen. Komisch dass man von bestimmten Leuten immer wieder den gleichen Mist erwarten kann, der letztlich nur einen persoenlichen Standpunkt beschreibt.

      • @Predictor

        Komisch dass man von bestimmten Leuten immer wieder den gleichen Mist erwarten kann, der letztlich nur einen persoenlichen Standpunkt beschreibt.

        Und wie ist das bei Ihnen netter Freund und Mitkommentator.?

        Ist es nicht völlig normal, dass hier jeder, seine persönlichen Lebenserfahrungen und daraus gewonnen Erkenntnisse, vermischt mit Informationen, die man aus den Netzwerken sammelt, zur Diskussion stellt.?

        Sie sitzen anscheinend dem Grössenwahn auf, als eine absoluter und objektiver Wahrheitsträger zu gelten.

      • Predictor // 11. März 2016 um 14:50 //

        Ich hatte eine sehr konkrete Frage gestellt
        und bekomme eine Platitude zur Antwort, die
        meine frage nicht beantwortet und die ein blosse
        faktenlose Meinung von Herrn Mertens ist, die fuer
        mich keinerlei Wert hat.

      • Predictor // 11. März 2016 um 14:58 //

        Nur Ignoranten sagen, dass Dollar und Euro dasselbe sind. An dem Wechselkurs wurde bereits eine Menge Geld entweder gewonnen oder verloren. Aber fuer Jemand der keine Waehrungen tauscht, ist die Welt eben eine Scheibe.

      • Gefühlduselei und das Gleichnis von Dollar und Euro

        Völlig klar, wenn innerlich verärgete Menschen im welchem Auftrag auch immer handelnd gern als Erleuchtete auftreten wollen, weil sie aus ihrer gedanklichen Musterschüler-Metalität kommend, ich bin geistig durch Titel geadelt….. in der Alltagstaug- lichkeit ihrer dann doch nicht vorausschauender Anmerkungen sich selbst den inneren Egotripp durch Selbstbeweihräuerung und persönlich formulierten Angriffen auf andere Kommentatoren durch eigene Hirnhonig – Tautropfen versuchen selbstsüchtig zu versüßen.
        Mein Gott in mir gibt mir das Signal, das durch ein irgendwie geheimes System der Hochfinanz Spieler und Gegenspieler aus dem gleichen Holz und Baustoff sind.
        Unser Hubi Stendaler könnte sicherlich volkstümlich besser erkären,
        das es völlig egal ist ob ein Dachstein rot, schwarz oder blau ist der aus dem gleichem Werk kommt.
        Das Gleiche aber in 3 Farben anzubieten ist den Effekt, dem Dachsteininteressenten vorzugauklen er hätte die freie Wahl.
        Ein bisher in Naturwissenschaftlich denkenden Zusammenhängen ist mathematisch ein Genie in geisteswissenschaftlichen Dingen aber
        möglicherweise nicht Kopplungsfähig weil er in einer andern völlig klar, wenn innerlich verärgete Burschen im welchem Auftrag auch handelnd gern als Erleuchtete auftreten wollen, weil sie Musterschüler-Metalität Denkphilosophie lebt…. völlig normal.
        Wenn jetzt noch erhebliche Preisunterschiede zur Verstärkung der Manipulation eingepflegt werden…. kommt das mathematisch spezfisch hoch dekorierte und auf eine Tausendstel justierte Denkzellen struktierte Mathehirn auf geniale Interalkurven gegen unendlich mit gierende Vorteilserkenntnissen für sich selbst.
        So kann man schon mt kleinen Dingen so manches Superhirn auf eine falsche Fährte bringen.
        Das gegenwärtige westliche Betrugssystem befindet sich in einer Tendenz zum perfekten Verbrechen und die Grundlage dazu bildet das Regelwerk des westlichen Geldsystems.
        Wenn die Geldmenge nicht regelbar ist im derzeiten westlichen Geldsystem ist es völlig egal mit welcher Zahl vor dem Komma gerechnet wird.
        Den Wechselkurs und dessen Manipultionsfähigkeit scheint mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der gleichen Zentrale der Hochfinanz kommen… und dient der Verschleierung des universellen Betruges.
        Preditcor, der Vordenken denkt an seine amerikanischen Kollegen und glaubt nicht, das auch diese max. verklappst werden.
        …. Der Dollar und auch der Euro sind zwei seiten der gleichen Medaille und gehören werder Amerika noch Europa.
        Wem diese Medaille gehört …. Begreifen nur Leute die keine scheibenhaften Denkstukturen haben sollten.

        Klugheit, Wahrheit und Aufklärungen wachsen linear zur Gegenmatrix der predictorischer Boshaftigkeit.
        …oder was?

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2016 um 13:53 //

        . . .
        „Komisch dass man von bestimmten Leuten immer wieder den gleichen Mist erwarten kann“
        .
        Und ganz besonders den „GLEICHEN MIST“ immer von dem SELBEN ANONYMEN STINKSTIEFEL – der AM LIEBSTEN PERSÖNLICHE VERLEUMDUNGEN GEGEN ANDERE KOMMENTATOREN ABGIBT – statt den jeweiligen Artikel zu kommentieren, oder mal eine EIGENE Meinung zur Diskussion zu stellen . . . ?
        .
        Vielleicht nennt predictor ANONYMOUS sich deshalb ja wie ein echter HOCHSTAPLER „VORAUS-SEHER“ – weil er schon voraus erkannt hat – daß er mit persönlichen Beleidigungen auf Dauer keinen Blumentopf gewinnen kann . . . ?
        .
        Vielleicht denken Sie mal in Ruhe über Ihren Neuen Namen nach – nachdem sie mit „VORAUS-SICHT“ derart kläglich gescheitert sind – wie wäre es diesmal mit „RÜCK-SICHT“, wenn Sie schon zu feige sind, mit ECHTEM Namen Ihre Beleidigungen zu unterzeichnen . . . ?

  15. Ist da was dran?

    http://beforeitsnews.com/self-sufficiency/2016/03/putin-and-russian-general-warns-of-us-collapse-in-28-may-2016-america-could-be-taken-over-2501466.html

  16. Das Problem ist doch, dass die irrsinnige Geld“politik“ des ehrenwerten Herrn Draghi zeigt, dass sie keinen Bezug zur Realwirtschaft hat. Es geht primär um die Euro-Rettung, koste es, was es wolle. Und deshalb wird es entweder zu einer langen Phase der Stagnation kommen wie in Japan, nur mit schlimmeren Auswirkungen, oder wir werden einen Crash erleben.

  17. Null- oder gar Negativ-Zinsen stehen absolut konträr zu den Prinzipien jeder Marktwirtschaft.

    Denn – ganz schlicht -, warum soll ich jemandem Geld leihen, das Risiko tragen es zu verlieren und dafür dann auch noch bezahlen ???

    Nichts Hinrissigeres dürfte es auf diesem Planeten geben!

    Wirtschaften zu wollen gegen die Regeln der Marktwirtschaft – das hat noch nie funktioniert.
    Noch immer sind alle Versuche gescheitert – siehe „Ostblock“ und „DDR“.

    Diese sozialistischen Eurodioten scheinen aber zu meinen, dass bei den bisherigen Versuchen nur eben viel zu wenig Geld eingesetzt worden sei.

    Aber, sogar dieser stahlharte chinesische Oberkommunist Deng Xiaoping hatte die Aussichtslosigkeit derartiger Versuche wohl schon früh und glasklar erkannt.

    Mit absoluter Sicherheit hatte er die *Österreichische Schule der Nationalökonomie* des Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayeks und Anderer nicht nur studiert, sondern sie eben auch verstanden (!).

    Empfehle dem geneigten Leser unbedingt dieses höchst fabelhafte Werk Hayeks: „Der Weg zur Knechtschaft“.
    Da versteht man, wo es lang gehen soll …

    Davon sind diese Brüsseler Bonzokraten und sämtliche Keynesianer meilenweit entfernt – in zunehmendem Maß gar.

    Oder wissen sie womöglich, dass sie die Menschen vorsätzlich in die Irre führen, weil sie in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgen ???
    Ja, so muss es sein – genau das befürchte ich.

    Die „West-Wirtschaft“ hat fertig – die Frage ist nur noch, wann sie kollabieren wird.
    Ein Wirschaftssystem, das auf immer schneller wachsende Schuldenaufnahme basiert, kann keinen dauerhaften Bestand haben.

    Für diese Erkenntnis muss man nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben – das Wissen der legendär gewordenen „Schwäbischen Hausfrau“ ist vollkommen ausreichend. Als Schwabe weiß ich, wovon ich schreibe …

  18. Karl Brenner // 13. März 2016 um 18:28 // Antworten

    Zitat am 02.01.2009 von Karl Brenner sagt:

    „Realwirtschaftliche oder gesellschaftlich notwendige Reformen lassen sich nicht durch finanztechnischen Tricks oder Währungsmanipulationen beheben“

    Bitte schön.

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