Warum die Deutschen sich vom Kapitalismus bedroht sehen

Offene Gesellschaft / Menschen in der Stadt / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/st%C3%A4dtischen-menschen-menge-b%C3%BCrger-438393/ Offene Gesellschaft / Menschen in der Stadt / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/st%C3%A4dtischen-menschen-menge-b%C3%BCrger-438393/
 

Nur noch zwölf Prozent der Deutschen glauben, dass sie von einer wachsenden Wirtschaft genügend profitieren. Warum ist das so? Was heißt das für die Demokratie?

Die Deutschen zweifeln am Kapitalismus, oder besser gesagt, sie fremdeln zunehmend mit ihm. Gerade mal zwölf Prozent der Bevölkerung erhofft sich vom Kapitalismus noch einen positiven Effekt auf die eigene soziale und wirtschaftliche Entwicklung, heißt es im „Trust Barometer 2020“ der Kommunikationsagentur Edelman, das alljährlich zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos veröffentlicht wird. Dafür befragt die Agentur jedes Jahr 34.000 Menschen in 28 Ländern in halbstündigen Online-Interviews. Und seit Jahren fällt das Stimmungsbild vor allem für die hoch entwickelten Volkswirtschaften immer pessimistischer aus.

Der aktuellen Umfrage zufolge fühlt sich bereits mehr als die Hälfte der Deutschen vom Kapitalismus bedroht. 55 Prozent der Bevölkerung befürchtet, das System werde ihnen mehr schaden als nützen. Gerade mal 23 Prozent schauen optimistisch in die eigene ökonomische Zukunft. In Frankreich sind es gar nur 19 Prozent und in Japan 15 Prozent. Optimistisch sind hingegen die Inder (77 Prozent) und die Chinesen (69 Prozent). Nicht ganz so gut, aber erheblich besser als in Europa ist die Stimmung in Amerika. Dort gaben sich 43 Prozent der Befragten optimistisch.

Zweifel und Abstiegsängste

Wer über die für Deutschland und die anderen europäischen Länder ermittelten Werte staunt, der hat den Wandel des Kapitalismus in den vergangenen Jahrzehnten nicht wahrgenommen. War die Nachkriegsperiode geprägt vom Ausbau des Sozialstaats und einem regulierten Arbeits- und Finanzmarkt mit dem Ziel, die Ungleichheit der Einkommen zu verringern, so begann nach den Währungsturbulenzen und der Stagflation der siebziger Jahre mit Margaret Thatcher und Ronald Reagan die neoliberale Epoche. Von nun an ging die Schere zwischen Arm und Reich weit auf, weil die Politik die Finanzmärkte deregulierte und die Idee des Sozialstaats nach und nach für den Zwang zur Eigenvorsorge aufgab. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks befreite die Politik den Kapitalismus endgültig von allen sozialen Pflichten und trieb die Globalisierung voran.

In der Folge sanken die Realeinkommen in den hochentwickelten Volkswirtschaften, die Kapitalgewinne erklommen im Gegenzug astronomische Höhen. Der erwirtschaftete Wohlstand wurde immer ungleicher verteilt. Inzwischen sind die alten Industriegesellschaften gespalten in eine zunehmend größer werdende Gruppe Abgehängter und eine immer kleiner werdende Gruppe Vermögender, deren Reichtum zudem weiter zunimmt. Damit verbunden sind erhebliche Abstiegsängste in der Mittelschicht, die wiederum ursächlich für die Zweifel am Kapitalismus und zuweilen auch an der Demokratie stehen.

Längst werden die Ängste auch wieder von Politikern aufgenommen oder instrumentalisiert. So forderte etwa Juso-Chef Kevin Kühnert im Mai vergangenen Jahres einen „Kollektivierung von Großunternehmen wie dem Automobilkonzern BMW“. Wörtlich sagte er in einem Interview der „Zeit“: „Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar.“ Entscheidend sei, dass die Verteilung der Profite demokratisch kontrolliert werde. „Das schließt aus, dass es einen kapitalistischen Eigentümer dieses Betriebs gibt“, sagte Kühnert. Auch private Vermietungen solle es im „Optimalfall“ nicht mehr geben. Inzwischen sind Grundzüge dieses Denkens mit dem Berliner Mietendeckel bereits reale Politik geworden.

Verantwortung für das Gemeinwohl

Solche politischen Eingriffe in den Markt bedienen zwar die wachsende Sympathie vieler Menschen für einen starken Staat, sie passen allerdings nicht zum Sozialstaatsmodell der Nachkriegszeit, das in der Wahrnehmung vieler Bundesbürger über lange Zeit untrennbar mit ihrer Vorstellung von einer Demokratie verschmolz. Die soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard war nicht dirigistisch, sondern gab der Wirtschaft lediglich einen Ordnungsrahmen vor, innerhalb dem sie frei wirken konnte.

Demokratie und Markt leben von der Konkurrenz miteinander konkurrierender Unternehmen, Produkte, Ideen und Parteien. Aber sie können diese Freiheit nur leben, wenn diese von gesellschaftlichen Grundwerten und dem sittlichen Ideal eines von allen zu erhaltenden Gemeinwohls getragen wird. Wo sich aber eine Gesellschaft in wenige Gewinner und viele Verlierer spaltet und die Reichen ebenso wie auch die Konzerne sich ihrer Pflichten für das Gemeinwohl entledigen, bröckelt der Kitt, der alles zusammenhält. Da wird letztlich nicht nur das Wirtschaftssystem infrage gestellt.

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Über Günther Lachmann

Der Publizist Günther Lachmann befasst sich in seinen Beiträgen unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

22 Comments
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Adept
Adept
6 Monate her

Die Deursche Wirtschaft hat 2019 220 Milliarden Überschuß erzielt:
Davon profitiert hat der Moloch Staat und eine Minderheit, die Masse der Menschen wird von der Politik veräppelt.
Statt Vorsorge für ihr Volk schaden die sogenannten Volksvertreter ihrer eigenen Bevölkerung massiv durch exorbitante Steuern und Beöastungen.
Die Bevölkerung wird an einem noch nicht vorhersehbaren Punkt Politik und Kapitalismus entsorgen – aus Notwehr.

Friedolin
Friedolin
6 Monate her

“War die Nachkriegsperiode geprägt vom Ausbau des Sozialstaats und einem regulierten Arbeits- und Finanzmarkt mit dem Ziel, die Ungleichheit der Einkommen zu verringern”

Wer diese Zeit miterlebt hat, weiß, dass das so nicht stimmt. Ansonsten hilft einschlägige Literatur weiter. Leider eine in vielem verdrehte Darstellung, aber eine gute Diskussionsgrundlage.

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Friedolin
6 Monate her

“Wer diese Zeit miterlebt hat, weiß, dass das so nicht stimmt.” Die Frage ist, wie Sie die damalige Zeit betrachten. Selbstverständlich wurde zu jener Zeit der Sozialstaat ausgebaut (z.B. Mitbestimmung, 40 Std.Woche etc.) und ein mittlerer Angestellter konnte mit Frau und 2 Kindern in den 70igern seinen PKW, sein Häuschen und den Urlaub finanzieren. Ohne arbeitende Ehehälfte versteht sich. Man bemisst das abhängige Einkommen am besten am Anteil der Leistung einer Volkswirtschaft. Der Verlauf kann unten abgelesen werden. Übrigens bin ich Zeitzeuge. Es geht also nicht um die Frage, inwieweit der “Ausbau des Sozialstaats” ausreichend funktionierte, sondern darum, wo die… Read more »

Friedolin
Friedolin
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@ hubi stendahl Gebe Ihnen in vielem Recht. Ich habe mich an dem Satz “Ziel, die Ungleichheit der Einkommen zu verringern” gestört. Das mag das Ziel einer Minderheit der Kapitalisten und Politiker gewesen sein. Die wirklichen Macher im Hintergrund hatten auch damals schon ein anderes Ziel: Zeit gewinnen, bis man die Scharte ausmerzen kann, die das Kapital durch die Niederlage im 2 Weltkrieg erlitten hatte und die eine Stärkung der Arbeiterschaft zur Folge hatte. Außerdem musste die Bundesrepublik das kapitalistische Schaufenster zum Osten sein. Schon in den 50iger Jahren wusste man um die Bedeutung der Waffe der Umvolkung. Das “Kaptital”… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Friedolin
6 Monate her

@Friedolin “Ziel, die Ungleichheit der Einkommen zu verringern” Ich hatte mir schon gedacht, dass Sie eine politische Sicht der seinerzeitigen wirtschaftlichen Agenda meinten. Selbstverständlich gab es im Überbau kein Ziel die Einkommensungleicheit zu verringern. Das ergab sich aus der frühen Phase des Systems automatisch. Dieses System türmt fortlaufend Schulden auf und sucht für die Tilgung fortlaufend Nachschuldner. Durch die mit dem Schuldkontrakt noch nicht existierenden Zinsen und Zinses-zinsen muss die Nachschuld logischerweise immer höher sein als die abzulösende. Das erzeugt das Wachstum; das ist verantwortlich für die Zyklen, die im Verlauf immer kürzer werden, bis der Laden zusammenbricht. Zinsen sind… Read more »

Friedolin
Friedolin
6 Monate her

Zu den Umfragen bezgl. Bedrohung durch den Kapitalismus:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20201/wie-und-warum-umfragen-manipuliert-werden/

Die Einkommensschere hat sich heute gegenüber den 50iger Jahren deutlich verringert.

Klar möchte man dem Kapitalismus mit den vielfach schon pervertierten Resten der sozialen Marktwirtschaft ans Leder und lieber mit etwas mehr Zustimmmung des Volkes einen Staatskapitalismus installieren, der dann später in einen Neofeudalismus überführt werden kann.

0,001% Superreiche, deren Macht dann festgeschrieben ist, 0,14 % Reiche die als Scharnier wohlgelitten werden, 5% Psychopathen, die man vor den Karren spannen kann, so sieht die schöne neue Welt aus.

hubi stendahl
hubi stendahl
6 Monate her

“Die soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard war nicht dirigistisch, sondern gab der Wirtschaft lediglich einen Ordnungsrahmen vor…” Das ist der Punkt und deshalb hinkt auch die Studie. Wenn der nackte Begriff “Captalism” in der Studie bei der Online-Befragung Verwendet wird, ohne den Probanden mit den verschiedenen Gesellschaftstheorien vertraut zu machen, kann er nur das weitergeben, was ihm in den letzten Jahrzehnten von der vorwiegend linken Presse und in den Lehrkörpern eingetrichtert wurde. Aus der Studie: “Capitalism as it exists today does more harm than good in the world” Klar, dass hier 56 % dieser Meinung sind. Es müssten eigentlich noch… Read more »

Incamas SRL
6 Monate her

Der Analyse zufolge haben die Banken seit Einführung der Strafzinsen im Jahr 2014 insgesamt 25 Milliarden Euro an die EZB bezahlt – über 6,5 Milliarden Euro davon im vergangenen Jahr. Mehr als die Hälfte der Summe kam von deutschen (33 Prozent) und französischen Banken (25 Prozent). Im vergangenen Jahr haben deutsche Banken fast zweieinhalb Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank gezahlt. Das entspricht 12 Prozent ihrer Vorjahresgewinne. Ohne den Negativzins hätte dieses Geld den Banken für wichtige und notwendige Investitionen in ihre Wettbewerbsfähigkeit zur Verfügung gestanden.

Greenhoop
Greenhoop
6 Monate her

…hierzu fällt mir immer wieder nur @Silke (und ein paar andere) aus dem DGF ein, die das System sehr präzise beschrieben haben… Im Debitismus geht es um Verschuldung und nicht um die Produktion Mit ewig haltenden Produkten können die Altschuldner keine Neuschuldner akquirieren und gehen überschuldet unter. Produktion ist nicht der Kern vom debitistischen Interagieren sondern Ver- und Entschuldungsvorgänge (wirtschaften), die nach bestimmten Regeln in einem System erfolgen: – in menschlichen Gemeinschaften per Subsistenz (primäre Verschuldung nur durch die Natur) und – in menschlichen Gesellschaften in Kommandowirtschaft oder marktwirtschaftlich (primäre Verschuldung durch Natur + sekundäre Verschuldung durch raubende und/oder Abgaben… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  Greenhoop
6 Monate her

@Greenhoop
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Nathan
Nathan
6 Monate her

Was soll die einseitige Beschränkung auf Ja-oder-Nein-Kapitalismus-Debatte? Bei dem ganzen Fragekatalog gibt es ja nur Antworten auf die gestellten Fragen, nicht gestellte Fragen und nicht angetastete Probleme fallen unter den Tisch. Auch wird nicht dargestellt, warum in den verschiedenen Ländern die Zufriedenheitswerte so unterschiedlich sind: Es kommt eben auf den politisch zugelassenen bzw. gewollten Zustand in den betreffenden Ländern an. Die niedrigen Werte für Japan und Frankreich stellen wohl eine gefühlte Ohnmacht dar, die hohen Werte in China und Indien die Hoffnung darauf, an dem vor ihren Augen liegenden enormen Aufstieg teilhaben zu können. Entgegen dem in uns eingeprägten und… Read more »

dragaoNordestino
6 Monate her

Dafür befragt die Agentur jedes Jahr 34.000 Menschen in 28 Ländern in halbstündigen Online-Interviews.

Wie repräsentativ kann eine solche Befragung sein.? ….. bei lediglich etwas mehr als 1000 Personen für ganz Deutschland (knapp 82 Millionen Einwohner)

Und wie wurden die online-Interviews organisiert….. wie auch immer, solche Befragungen sollte man vermutlich besser nicht zu wichtig nehmen….

Claus Meyer
Claus Meyer
6 Monate her

Das Geld ist der reinste Betrug Und die Betrüger sind die Banken und auch die Regierungen leisten ihren Beitrag dazu. Eine Anzahl Fachleute haben das schon lange angeprangert, aber die Übeltäter verstehen es, dass die Allgemeinheit keine Kenntnis davon erhält. Dabei ist dieser Betrug für jeden verständlich und leicht aufzudecken. Ein jeder Kredit, den Banken gewähren, wird von denen immer aus dem Nichts geschaffen. Dabei sollte man wissen, dass Banken aus Einrichtungen bestehen, deren Eigner nur am Profit interessiert sind. Das wäre ja noch nicht so gravierend, wenn diese Bänker für Geld aus dem Nichts auch noch Zinsen nehmen. Das… Read more »

Friedolin
Friedolin
Reply to  Claus Meyer
6 Monate her

@ Claus Meyer die Betrüger sind die Banken und auch die Regierungen Lese gerade bei Zhuangzi: “Die Reichen verbittern ihr Leben, indem sie sich krankarbeiten, indem sie mehr Besitz anhäufen, als sie je gebrauchen können – wie oberflächlich ist ihre Sicht auf das Leben!”… “Gibt es unter dem Himmel vollkommene Freude oder gibt es sie nicht? Ist es möglich, das Leben auszukosten, oder ist es unmöglich?”… Ich denke, der ganze Spuk oder Zauber der in den Kommentaren erläutert wird, wird uns noch lange erhalten bleiben. Das Schlechte vernichtet man nicht, indem man es bekämpft, sondern indem man das Gute einlädt.… Read more »

vier
vier
Reply to  Friedolin
6 Monate her

@Friedolin: “Brav die Steuern zu zahlen, alle 4 Jahre wählen zu gehen und dann zu glauben, das wär´s, ist vielleicht zu wenig.” oder: „Warum die Deutschen sich vom Kapitalismus bedroht sehen“ Aus dem gleichen Grunde, warum die „Deutschen“ (die es nach dem Gutdünken einiger Kreise der sog. „Politik“ gar nicht mehr geben dürfte) sich auch von den „Siegern“ und deren Sieg bedroht sehen- es ist die Urangst (des Selbst- auch um die Seinen) ausgeraubt, geschändet und beseitigt zu werden…ohne sich wirksam dagegen stemmen zu können- die Urangst vor der OHNMACHT des Menschen gegen das Sein- gegen sein Schicksal und dagegen,… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Claus Meyer
6 Monate her

@Claus Meyer …. Ein jeder Kredit, den Banken gewähren, wird von denen immer aus dem Nichts geschaffen.

Dies ist populistischer Sprachgebrauch, der der Realität nicht einmal in die Nähe kommt …… Und der Ganze angehängte Rest, stimmt nur in einigen wenigen Fakten annähernd mit der Realität überein……

Machen Sie sich schlau:

http://www.dragaonordestino.net/Geldsystem_Oeconomicus_criticus/index.html

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  dragaoNordestino
6 Monate her

@dragao

“Dies ist populistischer Sprachgebrauch, der der Realität nicht einmal in die Nähe kommt ……”

Populistisch ist das nicht; es ist nur stark vereinfacht, was dem gewollten Sinn keinen Abbruch tut. Der Forist wollte sicher sagen, dass die an der Geldschöpfung Beteiligten die Macht haben Zahlungsmittel zu erzeugen und dabei den Wert weitgehend selbst bestimmen können. Was wir bedauerlicherweise ja derzeit live erleben. Und das ist richtig. Wie das im einzelnen funktioniert hatten wir bereits gefühlt hundert Mal hier auf der Agenda.

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
6 Monate her

@stendahl … Populistisch ist das nicht; es ist nur stark vereinfacht, was dem gewollten Sinn keinen Abbruch tut.

Die Rede von @Claus Meyer ist sehr wohl populistischer Millionenfach nachgeschwatzter Unsinn….. Aber bitte, Sie dürfen sich natürlich in dieser Echokammer einreihen.

dragaoNordestino
Reply to  Claus Meyer
6 Monate her

@Claus Meyer …. hier noch zum einsteigen, ohne populistische Schmarren, was Geld in einem Kreditgeldsystem überhaupt ist:

Was ist Geld?

1. Geld ist eine Schuld einer Bank.
2. Bargeld ist ein Schuldschein einer Zentralbank.
3. Buchgeld ist eine Bargeldschuld einer Bank.

Wie entsteht Geld?

Geld entsteht grundsätzlich dadurch, dass eine Bank sich bereit erklärt, eine Schuld eines Wirtschaftssubjekts zu übernehmen.

http://www.dragaonordestino.net/Geldsystem_Oeconomicus_criticus/Geldsystemfolien/sites.google.com/site/geldsystemfolien/index.html

dragaoNordestino
Reply to  Claus Meyer
6 Monate her

@Claus Meyer ….

Es gibt sicher einiges zu ändern / verbessern an den Mechanismen unseres KreditGeldsystems…. Unter anderem:

Zinseszinsen / Spekulationszirkus / Hortung ….. jedoch kann man dies wohl nur erreichen, wenn man sich nicht dauernd lächerlich macht, mit bodenlosem populistischem Schmarren…..

http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Kreditgeldsystem_ist_kein_Spargeldsystem.php

fred müller
fred müller
6 Monate her

Eigentlich ist es nicht per se der Kapitalismus, sondern das Hochfrequenzgezocke, GIER und korrupte Politik, die alles Andere im Sinn hat, aber nicht das Wohl der eigenen Bürger.

vier
vier
Reply to  fred müller
6 Monate her

“Eigentlich ist es nicht per se der Kapitalismus”- als begründeter Eigennutz und wichtiger Motor für Wohlstand und gerechte Verteilung. Während der Wohlstand immer weiter wächst- wurde die Gerechtigkeit in der Verteilung abgeschafft, vergessen, liquidiert. Es herrschen Skrupellosigkeit & offene Gier und durchseuchen alles.

“Revolution”- ihr Wesen müssen wir endlich doch revolutionär verstehen und d.h. worthaft als Rückwälzung des Wesens in das Anfängliche. Der eigentliche Revolutionär bringt weder Neues noch bewahrt er Altes, er erweckt das Anfängliche.” M.H.