Bis die Grünen Blutwurst verbieten

Hausschwein / By Scott Bauer, USDA [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASow_with_piglet.jpg Hausschwein / By Scott Bauer, USDA [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASow_with_piglet.jpg
Eine Glosse über die Pläne der Grünen, Schweinen, Rindern und Geflügel ein Klagerecht vor Gericht einzuräumen und Zirkusauftritte von Giraffen zu verbieten.

Alle hatten es schon geahnt! Katrin Göring-Eckardt bringt wieder eine interessante Idee unters Volk: Schweine, Kühe, Gänse, Ziegen, Hühner usw. sollen gegen ihre Halter vor Gericht ziehen können. Dafür hat sich die von Göring-Eckardt geführte Grünen-Bundestagsfraktion ausgesprochen.

Offiziell schreiben die Grünen in ihrem Fraktionsbeschluss, dass sie den Tierschutz verschärfen wollen. Zu diesem Zweck sollen Tierschutzorganisationen ein bundesweites Verbandsklagerecht erhalten. Damit könnten Verbände die Interessen von Schweinen, Rindern oder Geflügel vor Gericht vertreten.

Schluss mit der Delfinhaltung in Deutschland!

Tieren wollen wir eine Stimme geben„, sagte Göring-Eckardt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Außerdem wollen die Grünen die Viehwirtschaft stärker kontrollieren, indem der Staat etwa Haltungsvorgaben für Tiere in Ställen gesetzlich klar definiert. Auf der Fleischverpackung soll der Verbraucher dann ablesen können, wie die Tiere gehalten wurden. So weit, so gut.

Aber natürlich haben die Grünen auch wieder ein paar neue Verbote im Angebot. So wollen sie Giraffen oder Nashörnern künftig Auftritte im Zirkus verbieten. Begründung: „Wildtiere gehören in die Freiheit, nicht ins Zirkuszelt.“

Schluss sein soll darüber hinaus mit der Delfinhaltung in Deutschland und mit der Zucht von Nacktkatzen oder Hunden, die Atemwegsprobleme wegen verkürzter Schnauzen haben.

Was ist, wenn die Schweine den Prozess verlieren?

Das Klagerecht hingegen bleibt laut dem Fraktionsbeschluss erstmal nur Schweinen, Kühen, Gänsen, Ziegen, Hühnern usw. vorbehalten. Aber haben die Grünen ihren Vorstoß auch zu Ende gedacht? Was ist zum Beispiel, wenn die Schweine, Kühe, Gänse, Ziegen oder Hühner den Prozess verlieren? Wer zahlt die Gerichtsgebühren und die gegebenenfalls fälligen Geldstrafen?

Ich habe noch ein paar Ideen für das Wahlprogramm der Grünen: Katrin Göring-Eckardt kann verlangen, dass Schweine umsonst in öffentlichen Verkehrsmitteln mitfahren dürfen. Sie kann fordern, dass Schnitzel nur mit Windstrom gebraten werden. Ab 2030 dürfen Tiertransporte nur noch mit Lastfahrrädern erfolgen, und ab 2025 wird Blutwurst verboten. Leberwürste dürfen bereits ab 2020 nicht mehr beleidigt sein. Es gibt noch viel zu verbieten. Ihr Grünen, ihr schafft das!

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Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

45 Kommentare zu Bis die Grünen Blutwurst verbieten

  1. Dieses „Klagerecht“ (so es denn überhaupt durchkommt trotz aller Dekadenz) ist nur eine weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen. Ansonsten komplett lächerlich und flüssiger als Wasser – nämlich überflüssig.

  2. Weiberwirtschaft abgeschafft // 19. Juli 2017 um 08:25 // Antworten

    Man sollte nicht vergessen, auch den Hühner – und sonstigen Eiern das Klagerecht einzuräumen.
    Dann endlich könnte auf dem Klageweg entschieden werden, wer zuerst da war: das Huhn oder das Ei.
    Eine klare Win Win Situation.

  3. Reichsdeutscher sagt // 19. Juli 2017 um 08:35 // Antworten

    Schweine sind kluge Tiere aber grüne und sämtliche Juristen und die roten Fraktionen und die sogenannte Opposition sind alle zusammen blöder als einhundert Meter ungeteerte Landstraße. Jeder Geistesgestörte hat mehr Anstand und Verstand als diese Plutokratten und Vollpfosten !!!!!!!!!!!!

  4. Björn Klein // 19. Juli 2017 um 08:55 // Antworten

    Mein Gegenvorschlag: In Deutschland dürfen nur noch natürliche Personen, also Menschen klagen, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Deutsche Staatsbürger, die noch eine andere Staatsangehörigkeit haben (Doppelpass), müssen vorher die zweite Staatsangehörigkeit zurückgeben.

  5. Hatte PETA nicht zuletzt einen Fotografen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben, es ist also schon Realität und die Grünen greifen lediglich das auf, was Vorreiter bereits realisiert zu haben scheinen.

    David Slater unterdessen verdient keinen Cent mit den Aufnahmen. Wie er dem „Guardian“ berichtet, hat ihn der Streit in den finanziellen Ruin getrieben. Die Verhandlung in San Francisco habe er via Internet über einen Livestream verfolgen müssen, weil der Naturfotograf sich den Flug nicht leisten könne. Seine kaputte Kamera-Ausrüstung könne er nicht mehr ersetzen. Er müssen jetzt umdenken: „Ich versuche, Tennis-Trainer zu werden. Ich denke sogar daran, mit Hunden Gassi zugehen, nur um meine Einkommensteuer zu zahlen“, sagt er der Zeitung.

    https://www.svz.de/deutschland-welt/panorama/fotograf-wird-von-affen-verklagt-und-ist-ruiniert-id17329386.html

    Immer daran denken, in irgendeinem Land wird der Wahnsinn zuerst angewendet und dann lediglich „ausgerollt“.

    Ich frage mich täglich, wann die Schmerzgrenze erreicht und der „kleine Mann“ sich Luft machen wird.

  6. hubi Stendahl // 19. Juli 2017 um 09:32 // Antworten

    Das Tierschutzgesetz zu verbessern ist eine noble Idee, die ich sofort unterstützen würde. Aber Sprüche wie:

    „Einführung eines Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen“

    „Abschaffung abstruser Zuchtmodelle, die den Tieren Qualen und Leiden verursachen, sagen wir den Kampf an“

    „Wildtiere gehören in die Freiheit, nicht ins Zirkuszelt“

    zeigen ganz klar; hier geht es nicht um Tierschutz, hier geht es um profanen Stimmenfang bei altruistischen Menschen, deren Denken über eine Ebene nicht hinausgeht und sich dabei hinters Licht führen lassen.

    Grundgesetz Artikel 20a:

    „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

    Wir haben also bereits eine Vorgabe im Verfassungsrang, die so weich gespült formuliert wurde, damit die Massentierhaltung der „Wertegemeinschaft“ nicht in´s Wanken gerät. Diesen Umstand spricht Frau Göring Eckardt nicht an und macht sich damit von vornherein unglaubwürdig.

    Wer es mit dem Tierschutz als Spiegelbild unserer verkommenen Gesellschaftsform ernst meinen würde, der würde sich von der Agrarlobby, der Kosmetikindustrie und der Pharma-Lobby nicht vorschreiben lassen, wie ein Text im Grundgesetz auszusehen hat. Ich bin überzeugt davon, dass der überragende Teil der Bevölkerung einer neuen Definition von Tierschutz folgen würde und auch deutlich höhere Preise in Kauf nehmen würde, wenn es zu flächendeckenden Aufklärungen käme, die die unglaubliche Haltung unserer Mitgeschöpfe aufdecken. Ganz abgesehen vom Quälen der Tiere für sinnfreie Kosmetika und Pharmazieprodukte, die einzig den Placeboeffekt und die Börsenkurse stimulieren, von Frau Göring Eckardt aber überhaupt nicht erwähnt werden.

    Der Mensch braucht vielleicht 100 gr Fleisch und 80 gr. Fisch pro Woche. Der Verbrauch würde um 80 % zurückgehen und die Haltung könnte Tier gerecht vorgenommen werden. Der Geldbeutel würde sich nicht ändern und gesünder ist es auch noch. Also, kauft es einfach nicht mehr. An einem Hähnchenschenkel für 50 Cent klebt der Schmerz, das Leid eines Tieres, das jedem noch halbwegs anständigen Menschen im Halse stecken bleiben müsste. An einem Schweinekotelett für rund 1,– €, klebt der Schmerz und das Leid eines Tieres, das mit gebrochenen Beinen und von der eigenen Gattung angefressen wochenlang im 5 Stock der Großbetriebe herumgelaufen ist. Guten Appetit!

    Die Tatsache, dass Fr. Göring-Eckhardt an das Verbandsklagerecht, statt an das GG heran will, zeigt, dass diese Partei keinen Schimmer davon hat, warum die Innovationsstärke in Deutschland exorbitant rückläufig ist, warum die Gerichte Termine für Banalitäten 2 Jahre im voraus vergeben.

    Der Sozialismus hat ausgedient und mit ihm die GRÜNEN. Weg mit ihnen! Wir brauchen einen Paradigmenwechsel hin zu ehrlichen Politikern, die die Interessen der Bevölkerung vertreten und dafür sehr gut bezahlt werden und nicht die eigene Futterkrippe bewachen.

  7. Ob die Grünen wissen in welchen Fußstapfen sie laufen? Welcher große Deutsche hat erstmals ein Tierschutzgesetz eingeführt?

    • @Rainer

      Laut Wikipedia wurde der Tierschutz auch im Nationalsozialismus den ökonomischen Zielen untergeordnet…..

      Also hat sich seit damals nichts wesentliches geändert. Meiner Mewinung nach, wäre ein respektvoller Umgang mit der Tierwelt angebracht……. jedoch was wohl wieder einmal abläuft, ist nichts weiter als polemisierende Stimmungsmache.

  8. Massenfraß aus dem Tier – KZ ist billig und hält daher dem Wohlstandsbürger Geldmittel frei, um genügend Schrott zu konsumieren, den er nicht braucht. Oder auf dem Ballermann -ebenfalls billig- zu saufen und zu gröhlen.

    Bei Masthähnchen geht es inzwischen beim Gewinn nur noch um Cent – Beträge. Wen wundert es, wenn die Tiere industriell gehalten, gemästet, mit Arzneimittel versorgt, transportiert und geschlachtet werden.

    Für die Fleischbeschau pro Tier stehen bei Masthähnchen ca. 0,3 Sekunden zur Verfügung. Wer als Verbraucher glaubt, er bekäme durchwegsgesundes Hähnchenfleisch auf den Teller, der irrt.

    Ähnlich bei Schweinen und Rindern. Es gibt nur noch Sichtkontrollen. Die Organe werden also nicht mehr untersucht und Lymphknoten nicht mehr angeschnitten, um Hinweise auf Erkrankungen zu gewinnen. Dazu ist keine Zeit mehr.

    Fazit: Ihr fresst Scheisse. Guten Appetit.

    Wer so blöde ist, Qualität für Dumpingpreise zu erwarten, der verdient es nicht anders.

  9. Alternative:

    Esst so wenig Fleisch, wie möglich und kauft es im Hofladen. Gute Qualität hat ihren Preis. Wenn weniger Billig – Fleisch gekauft wird, schrumpft die Zahl gehaltener Tiere. Kleinere Betriebe mit artgerechter Haltung können wieder leben.

    Ferner: Selbstversorgung bei Obst und Gemüse steigern.

    …Oder schluckt weiter Gift und Müll.

    • @waltomax

      JA !!! Jeder Bauer könnte seinen Betrieb auf Biologisch-Dynamische
      Landwirtschaft umstellen. Dafür braucht es nur genug Herz und Verstand!

      Der Verbraucher hätte die Macht, der Massen-Tierqual ein Ende zu setzen.

      Hier ein Beispiel:

      https://www.demeter.de/verbraucher/landwirtschaft/wesensgemaesse-tierhaltung

      • Es sei denn der Bauer wollte davon leben. Dann bedarf es erstmal völlig anderer Rahmenbedingungen.
        Ranma

      • Zitrone // 24. Juli 2017 um 11:50 //

        Diese Bauern können davon leben!!! Hier eines von vielen Beispielen:

        https://www.rengo.de/startseite/

        Es braucht nur den guten Willen und ein völlig anderes Denken!

  10. Tatsache, es gibt eine Zirkusnummer mit einem Nashorn !

    Ich glaub‘, mein Schwein pfeift …

    http://www.circus-krone.com/de/krone-zoo/nashornbulle-tsavo.html

  11. Marlene Ott // 19. Juli 2017 um 22:46 // Antworten

    ich hoffe die grünen werden massenweise von den tieren verklagt, weil sie betäubungsloses schächten zugelassen haben und von den männlichen kindern gegen die sie genitalverstümmlung erkämpft haben

    daneben sind ja auch die kriegsverbrechen der grünen – kosovo krieg noch nicht gesühnt

    • Männliche Kinder bekommen auch ein Klagerecht? Wo steht denn das? Da halte ich es fast schon für wahrscheinlicher, daß der männliche Mensch auch als Erwachsener in einigen Jahren nicht mehr von sich aus eine Klage einreichen darf. Nur dann, falls die Grünen den Zusammenbruch der Zivilisation überleben, versteht sich.
      Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 20. Juli 2017 um 09:15 // Antworten

      . . .
      DANK an Marlene Ott – daß sie uns an die grüne REALITÄT erinnert !
      .
      Ist die TARNUNG der beamteten Profi-Killer (Soldaten) unserer Regierungen nicht bereits seit ewigen Zeiten GRÜN & BRAUN ?

  12. Der Überschrift nach dachte ich zunächst Wolfgang Prabel macht wieder Wahlkampf für Merkel. Dann enthielt der Artikel aber doch noch eine Information, über die man diskutieren könnte. Leider machte der letzte Absatz dann noch deutlich, daß eine ernsthafte Diskussion eher nicht erwünscht ist. Dabei wird das Thema der Behandlung anderer Arten durch den Menschen viel zu wenig beachtet. Es hat Implikationen für viele Bereiche von der Ökologie bis hin zu höheren spirituellen Sphären. Daher wäre mal eine ernsthafte Betrachtung mit ernsthafter Diskussion viel angebrachter.
    Ranma

  13. „Kühe verstehen“:

    • hubi Stendahl // 20. Juli 2017 um 11:06 // Antworten

      @Zitrone

      Super Video. Nicht nur, weil der Sprecher schlüssig anhand der Kuh die Misswirtschaft erklärt, die derzeit zu den vielen Verwerfungen führt. Dabei ist die Kuh nur das Synonym für die Fehler, die man grob in 3 Problembereiche aufteilen kann:

      1) Wir machen etwas und erst danach machen wir uns Gedanken darüber, wie man die negativen Folgen, die gar nicht erst hätten entstehen müssen, abmildern kann. Das liegt am Druck der Zinswirtschaft, die ständiges Wachstum benötigt.

      2) Die Idee der regionalisierten Kreislaufwirtschaft mit Erholungsphasen ist so alt wie die Arbeitsteilung (zumindest ab Moses). Sie ist nur bis heute unvollständig, weil der Druck aus der Zinswirtschaft zum Wachstum von der Natur (der Dinge) ablenkt und jede Vernunft abstellt.

      3) Mit dem Hinweis zur Reduzierung des Kuhbestands auf ein Viertel der ursprünglichen Anzahl, bei gleichzeitiger natürlicher Ertragssteigerung aus der Symbiose heraus, zeigt der Sprecher, dass nur die integrative Betrachtung der Natur durch den Menschen Heilung bringen kann. Der Fehler liegt eindeutig im Unverständnis unserer zum Cargo-Kult (Religionen) erhobenen Zinswirtschaft, die zwangsläufig in die unnatürliche Globalisierung und am Ende mit mathematischer Sicherheit in den Untergang führen muss.

      Wenn die feudale Herrschaftsklasse unter dem Deckmantel demokratischer Begriffe, die zentralen Punkte, die im Video verwendet wurden, Identität, Regionalität und Kreislaufwirtschaft nicht schnell lernen zu verstehen und anzuwenden, dann wird die Natur selbst handeln. An politischen und natürlichen Vorschlägen zur Umgestaltung, mangelt es sowohl im Finanzwesen und der Soziologie (Sozio-Ökonomie) ebenso wenig, wie in der ethisch-naturalistischen Weltsicht zur Umsetzung einer tatsächlich prosperierenden Zukunft. Rudolf Steiner gehört, wie viele andere, ja auch zu jenen, die die Entfremdung von der Natur kritisieren.

      So lange wir also von außen die Natur designen, statt uns als Teil des Ganzen zu verstehen, so lange geht der Wahnsinn der Zinswirtschaft mit ewigem Zwangswachstum, der Globalisierung, mit der Zerstörung unserer Natur (wir haben nur eine) und Genderisierung (mit mittlerweile dutzenden von Geschlechtern, die alle gleich sein sollen) weiter, bis zum ganz großen Knall.

      • Zitrone // 20. Juli 2017 um 18:35 //

        @hubi Stendahl

        „So lange wir also von außen die Natur designen, statt uns als Teil des
        Ganzen zu verstehen“…

        Leider ist der gesunde Menschenverstand in keinem Tätigkeitsfeld
        mehr vorhanden. Die Wissenschaft stellt sich in besonderem Maße
        gegen die Naturgesetze und fühlt sich in ihrem anmaßenden Handeln
        pudelwohl.

        Sehen Sie selbst:

      • hubi Stendahl // 20. Juli 2017 um 21:04 //

        @Zitrone

        Ich habe das Video bis Minute 4 geschafft. Am Abend ist das nix für mich. Eigentlich bin ich immer sehr ruhig, vielleicht manchmal zu ruhig. Aber schon bei Minute 4, als dieser gehirngewaschene Umweltbundesamtler seine Klimaleier herunter betet, und die Löcher in der Kuh damit begründet, stieg in mir unsägliche Wut hervor.

        Für mich bitte nur noch tagsüber.

  14. Karl Bernhard Möllmann // 20. Juli 2017 um 09:27 // Antworten

    . . .
    Sensationell lehrreiches Video über die Kuh.
    .
    BESSER kann man die Natur, die Landwirtschaft und speziell unsere westliche Philosophie zur Produktion unserer Nahrung nicht erklären!
    .
    Dieses Video sollten Sie uns immer wieder DANN auftischen – wenn rot/grüne, also braune Polit-Idioten wieder angeblichen „Tierschutz“ oder angeblichen „Umweltschutz“ oder gar über angebliche „Sicherheit“ predigen – OHNE die leiseste Ahnung zu haben, wovon sie wieder einmal quatschen . . . ?

    • @KBM

      Genau! Es wäre in der Tat tausendmal sinnvoller zu versuchen die Kuh zu verstehen,
      als jede „grüne“ Ideologie. Allein die derzeitige massive und großflächige Abholzung
      der Wälder, für das Wahnsinns Projekt „Windkraft“, ist ein weiteres Beispiel dafür,
      daß die „Grünen“ von allen guten Geistern verlassen sind.

  15. Mit Verlaub, Herr Prabel:
    Mit Sarkasmus und billigster Polemik spielen Sie das ungeheure Leid herunter, dass wir täglich unseren Hautieren antun. Zitat:
    „Katrin Göring-Eckardt kann verlangen, dass Schweine umsonst in öffentlichen Verkehrsmitteln mitfahren dürfen. Sie kann fordern, dass Schnitzel nur mit Windstrom gebraten werden. Ab 2025 wird Blutwurst verboten. Leberwürste dürfen bereits ab 2020 nicht mehr beleidigt sein. Es gibt noch viel zu verbieten. Ihr Grünen, ihr schafft das!“
    Ich verabscheue die Politik der Grünen.
    Ab jetzt verabscheu ich aber auch Sie, Herr Prabel. Leider.
    Sie sind auf der Stufe von Sklavenhaltern stehengeblieben: Die Empfindungs- und Leidfähigkeit von Tieren, die ebenso ein Ichbewusstsein haben wie Sie und ich, ignorieren Sie zugunsten ihrer (entschuldigung) Fressgewohnheiten.
    Jetzt fehlt nur noch der Spruch: Wieso, Tiere sind doch nur zum Schlachten da.
    Ja, genau. Und Farbige nur, damit sie uns als Sklaven dienen?
    Aber möglicherweise setzt der Fleischkonsum bei sonst intelligenten und ethischen Menschen Teile des Gehirns außer Funktion – dass Fleisch ein Suchtmittel ist, das massive Verhaltensänderungen auslöst, wurde mittlerweila in Tierversuchen (Fleichfütterung von Schimpansen im Zoo) hinreichend bestätigt.
    Oder knapper, wie es Dostojewski sagte: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

  16. „Außerdem wollen die Grünen die Viehwirtschaft stärker kontrollieren, indem der Staat etwa Haltungsvorgaben für Tiere in Ställen gesetzlich klar definiert.“
    Sicher, dann ist auch noch der letzte Einzelbauer dran. Nur die Großen überleben. Warum fangen die Grünen nicht beim Schutz von Obdachlosen an? Vermute mal, da ist in jeder Hinsicht nichts mehr zu holen.

    • Karl Bernhard Möllmann // 21. Juli 2017 um 08:58 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ neo:
      .
      „Warum fangen die Grünen nicht beim Schutz von Obdachlosen an?“
      .
      Weil die Grünen ihre in Wahrheit ROTE Gesinnung GEHEIM halten !
      .
      Mischen Sie einfach mal die Farben GRÜN & ROT . . .
      .
      Und schon landen Sie bei BRAUN !
      .
      Wenn Sie auf GRÜNE Unterstützung für Obdachlose warten – dann warten Sie eben bis zum Sankt Nimmerleins-Tag . . .
      .
      (Sankt Nimmerleinstag bedeutet: Der Sankt Nimmerleinstag ist der Tag, der nie eintreten wird)
      .
      Eher wird es ökologisch geführte, also „grüne“ Arbeits-Lager geben, wo Menschen mit Öko-Strom gequält werden – bis sie ökologisch denken, fühlen & WÄHLEN!
      .
      Rein ökologische GEHIRN-Wäsche mit Öko-Siegel!

      • Wenn sie sich um die Obdachlosen kümmerten, dann würde also ihre rote Gesinnung offensichtlich. So weit nachvollziehbar. Aber weniger paranoid und stattdessen vernünftig wäre die Schlußfolgerung, daß die Grünen garkeine rote Gesinnung haben und deswegen keine rote Gesinnung zeigen. Das paßt dann auch viel besser zu der Politik der Grünen, die seit vielen Jahren nur den Besserkassierenden nützt oder zumindest weniger schadet.
        Ranma

  17. der wichtigste Grund für die Unterstützung der grünfaschistoiden Partei fehlt allerdings:
    Klagerecht für italienische Windeln und Pissanzüge für ausgbildte Hornochsen. Das würde die Elektrobranche beflügeln ohne neue Industrien.

    p.s. Schwachsinn! ist mir bewusst. Doch so gehts zu bei dn Idioten!

  18. Diese ganze Heuchelei ist unerträglich geworden. Man stellt sich täglich die Frage, ob das, was man da hört, eigentlich noch zu toppen sei und ja, am nächsten Tag hört oder liest man den nächsten kranken Irrsinn.

    Solange Tiere gesetzlich als Sache betrachtet und behandelt werden, haben wir Menschen nichts gelernt. „Sachbeschädigung“ heißt es, wenn Ihr Hund von einem Auto angefahren wird.

    Das Leid, welches wir Menschen all den Tieren antun, kommt auf uns zurück. Da gibt’s kein Schönreden, kein Verdrängen. Alles, was der Natur entspringt, ist miteinander verbunden und sucht immer den Ausgleich.

    Wie wäre es, wenn wir, angefangen mit Göring-Eckardt und Özdemir, Schäuble,
    Rautenklemmer und Gysi, weiter über Lindner, Gabriel und Flinten-3-Wetter-Taft-Uschi, das ganze Gesocks samt Anhängerschaft in die 4. Etage eines zum Schweine quälen umgebauten Hochhauses unterbringen?

    „Stellen Sie sich vor, Sie werden gegen Ihren Willen in einen engen Käfig gesperrt, Umdrehen ist nicht möglich. Die einzige Abwechslung, die Sie haben, ist ein Schritt vor und zurück. Mit Ihren Beinen müssen Sie in Ihrem eigenen Kot und Urin stehen, wenn Sie sich zum Schlafen hinlegen wollen, müssen Sie in Ihrem Kot liegen. Wenn Sie nach links und rechts schauen, sehen Sie nur Gitterstäbe. Sie haben Schmerzen, doch niemand kümmert sich um Sie. Sie haben Angst und sind verzweifelt, doch niemand ist für Sie da. Sie halten es nicht mehr aus.“

    – Hauptsache, alle Schweine erhalten ein Klagerecht, jawoll!

    Wir könnten aber auch das Gesocks in einen tollen Zoo stecken und zwar dort, wo Orang-Utans so unheimlich artgerecht untergebracht werden; hinter einer Glasscheibe. So kann sich das ganze Parteien-Gesocks von all den Irren, die mit ihren Eintrittsgeldern die Tierquälerei in den Zoos unterstützen, den ganzen Tag durch eine Glasscheibe begaffen lassen (zur Info: Orang-Utans verbringen Tag und Nacht in den Baumkronen der Regenwälder und haben ein Revier von ca. 300 Hektar, aber Zoos sind ja alle soooo artgerecht eingerichtet).

    – Hauptsache, alle Orang-Utans erhalten ein Klagerecht, jawoll!

    Wir könnten sie aber auch alle in ein wunderbares Planschbecken stecken, nennt man Aquakultur. Aber keine Angst, Ihr werdet genügend Antibiotika bekommen, damit Ihr von Euren Ausscheidungen nicht ganz so krank werdet und auch Euer Futter wird das Antioxidant Ethoxyquin enthalten, das hochgiftig ist und die Blut-Hirnschranke überwindet. Schließlich bekommen das ja auch die artgerecht gehaltenen Lachse, die sonst in diesem Becken ihr Dasein fristen. Ahh, warum wir Euch Ethoxyquin geben? Ganz einfach; für Fische gibt es keine offiziellen Grenzwerte.

    – Hauptsache, alle Lachse erhalten ein Klagerecht, jawoll!

  19. Man könnte das Thema wirklich ernster nehmen. Rosi tut das fast. Orang-Utans hatten mal Reviere von dreihundert Hektar Größe. Das war bevor die Menschen dort alles abholzten, zu einem großem Teil dort Ölpalmen pflanzten und damit begannen, Orang-Utans von den Palmplantagen zu vertreiben, die sowieso kaum Futter für Orang-Utans bieten. Das zu erwähnen wäre sinnvoller gewesen als sich über Zoos zu beklagen. Aber gerade die Menschenaffen dürften für die neuerliche grüne Idee Pate gestanden haben, weil Tierschützer, Philosophen, Wissenschaftler und sogar ein paar Juristen Rechte für Menschenaffen fordern. Das ist nur eines von vielen verwandten Themen, die mal ernsthaft diskutiert werden sollten.

    Eine Betrachtung bisheriger Erfolge der grünen Politik wäre auch für das Thema neuer grüner Vorschläge relevant gewesen. Zum Beispiel wurde die Haltung von Hühnern bereits kräftig reguliert. Mit der Folge, daß ein Teil der Hühnerhaltung ins benachbarte Ausland abgewandert ist. Siebzig Prozent der in Deutschland verkauften Hühnereier (und des Hühnerfleisches) kommen noch aus Deutschland, die übrigen dreißig Prozent hauptsächlich aus den Niederlanden. Bei anderen Tieren gibt es in Deutschland nach wie vor eine Überproduktion. Niemand kann hier von Tierhaltung leben, die sogenannten Bauern, die nur noch Tiere halten, leben nur von den Subventionen der EU. Je mehr Tiere man hält, desto mehr Subventionen bekommt man. Der Zusammenhang ist sogar linear. Die idiotischste Form der Subventionierungspolitik, die überhaupt möglich ist. Deshalb werden in Deutschland hundertzwanzig Prozent der Schweine produziert, die in Deutschland nachgefragt werden. Der Überschuß wird exportiert. Was sollte man sonst damit machen? Irgendwo muß er schließlich hin. Wen interessiert es, ob man mit der Dumping-Ware die Märkte von Entwicklungsländern zerstört? Wir haben schließlich selbst keinen Markt, die Subvention der Nutzviehhaltung ist pure Planwirtschaft. Nur noch schlechter geplant als in jeder anderen Planwirtschaft, wo man mit der Förderung aufhört, wenn hundert Prozent der Nachfrage gedeckt sind. Wegen der Dumping-Politik kann man niemand mehr guten Gewissens behaupten, daß hier so viele Schweine produziert würden, weil so viel Schweinefleisch nachgefragt würde. Nur bei einem echtem Markt mit freier Preisbildung (ohne die wäre es kein echter Markt) könnten wir feststellen wie hoch die Nachfrage tatsächlich ist. Die Produktion könnte man dann trotzdem mittels weiterer Regulierungen ins Ausland abdrängen. Vielleicht wieder in die Niederlande. Die dortigen Viehhalter produzieren bereits so viel Gülle, daß sie deutsche Bauern dafür bezahlen, die Gülle auf deutschen Äckern verklappen zu dürfen. Das funktioniert nur deshalb, weil Deutschland die Gewässerschutzrichtlinien der EU nicht ernsthaft umsetzt. Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland deswegen läuft bereits. Das ist nur eine der vielen Regeln, die Deutschland seinen Nachbarn aufgezwungen hat, aber sich selbst nicht daran hält. Sogar für den deutschen Gewässerschutz, der den EU-Standard untertrifft, gibt es keine Kontrollen. Alles Themen, die verdient hätten, daß man sich mal aufmerksam und ernsthaft damit befaßt! Noch eines wären die Plastikrückstände, die man auf deutschen Äckern findet, die zur erwähnten Sondermüllverklappung eingesetzt werden. Da könnte man ein tiefes Faß aufmachen. Aber das grenzte dann wohl bereits zu sehr an investigativen Journalismus. Obwohl die Tatsachen längst bekannt sind, falls man sich für solche interessiert.
    Ranma

    • @Ranma

      „Man könnte das Thema wirklich ernster nehmen. Rosi tut das fast.“

      Wieso könnte und wieso fast? Das Thema ist für mich äußerst wichtig, sogar fundamental. Und auf die wichtigsten Worte meines Kommentars sind Sie leider überhaupt nicht eingegangen. -Alles, was der Natur entspringt….-. Natur; das sind nicht nur die Tiere und Pflanzen, das sind natürlich auch wir Menschen. Wieso maßen wir Menschen uns an, Tiere zu quälen? Sie einzusperren, sie zu verseuchen, sie aufgrund unserer Profitgelüste gentechnisch zu verändern?

      Wieso sind die Lebewesen Tiere eine Sache vor dem Gesetz?

      Solange wir uns so verhalten, haben wir Menschen, die als einziges Lebewesen auf der Erde die Fähigkeit besitzen, Sprachen zu erlernen und sich selbst zu reflektieren, nicht verstanden, im Einklang mit der Natur innerhalb der Natur zu leben.

      Dass ich Zoos verurteile, ist doch nur eine logische Konsequenz; auch dort werden Tiere gequält und eingesperrt.

      Definition Zoo:
      „Im deutschen Recht ist der Begriff Zoo legaldefiniert in § 42 Bundesnaturschutzgesetz als „dauerhafte Einrichtung, in der lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden.“

      ZURSCHAUSTELLUNG – um jeden Preis?

      Was haben beispielsweise Pinguine hier verloren? Mal ganz abgesehen von unseren Wetterverhältnissen, die den meisten Gattungen der Pinguine nun überhaupt nicht zuträglich sind – wissen Sie, wieviel km im Jahr ein Pinguin je nach Gattung im Meer unter Freiheitsbedingungen zurücklegt? Bis zu 9.000 km! Und das sind nur zwei Aspekte, die die Pinguine betrifft; ich könnte weitaus mehr anbringen, was allein Pinguine in Zoos aushalten müssen, aber das würde hier sicherlich zu weit führen, denn dann müssten wir alle Tierarten, die man in Zoos findet und nicht artgerecht gehalten und eingesperrt werden, mit allen damit verbundenen Quälereien aufzählen und benennen.

      Müssen denn alle Menschen unbedingt – egal, unter welchen Voraussetzungen – jedes noch so seltene oder naturbedingt außerhalb unserer Reichweite lebende
      Tier von Angesicht zu Angesicht erleben? Gerade heutzutage haben wir enorme technische Möglichkeiten nicht nur in Form von Kameras, die hervorragende Bilder und Filme abliefern. Reicht das denn nicht? Wir brauchen keine Zoos, auch keine Zirkusaffen und auch keine Spinner alias Siegfried u. Roy, um uns mit Tierarten zu beschäftigen und deren realen Lebensbedingungen vertraut zu machen.

      Jedes Land auf dieser Erde könnte großflächige Gehege einrichten, um Artenschutz so zu betreiben, dass er dazu dient, verletzte Wildtiere oder Jungtiere, die ohne menschliche Hilfe verenden würden, vor Ort im ursprünglichen, natürlichen Umfeld des Tieres im Gehege aufzunehmen, Hilfestellung für die kurze Zeit zu geben, um sie dann wieder vor Ort auszuwildern. Diese Gehege gibt es bereits, aber leider viel zu wenig. Es würde sie aber häufiger geben, hätten wir keine Zoos!

      —————————————————————————-

      „Zum Beispiel wurde die Haltung von Hühnern bereits kräftig reguliert.“

      Das Wort „Haltung“ ist schon falsch; es ist Qual. Und dass die Qual von Hühnern „kräftig reguliert“ wurde, ist ebenfalls falsch oder was verstehen Sie unter „kräftig“? Meinen Sie die Masthühner – bei der Kurzmast teilen sich 26 Hühner einen Quadratmeter = pro Huhn soviel Platz wie ein DIN A5 Blatt – oder meinen Sie die Legehennen – die werden in Gruppen von jeweils sechstausend Tieren in Hallen eingeteilt, jedes Huhn hat soviel Platz wie ein etwas größeres DIN A4-Blatt; Auslauf und natürliches Licht gibt es weder bei Legehennen noch bei Masthennen. Also, was meinten Sie denn nun?

      All das, was Sie weiter ausführen, @Ranma, ist lediglich ein Herumdoktern an Auswirkungen und dient überhaupt nicht dazu, das Grundübel auszuschalten und völlig neue, artgerechte Bedingungen zu schaffen. Dann hätten wir nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich automatisch eine völlig neue Situation.

      Kein Mensch braucht jeden Tag ein Stück Fleisch oder Fisch, um satt zu werden.

      Und wenn man die ganze Misere bis zu Ende denkt, kommt man zur Erkenntnis, dass wir nicht nur unseren Geist wieder sozusagen erden müssen mit dem Gedanken, den ich oben bereits angeführt habe – wir alle sind Natur -, sondern auch unser elendes Geldsystem mit Zins- und Zinseszins ändern müssen. Denn darauf läuft doch alles hinaus.

      • „Wieso könnte und wieso fast? Das Thema ist für mich äußerst wichtig, sogar fundamental.“

        Gut. Dem Artikel wird zwar kaum noch Aufmerksamkeit gewidmet, aber ich bin total dafür das Thema ernster zu nehmen. In dem Fall widmen wir uns doch mal der Frage, wo der Orang Utan in Zukunft leben soll. Manche Tiere sind in freier Wildbahn bereits ausgestorben oder stehen kurz davor, aber in Zoos leben sie noch. Der Orang Utan kann vielleicht in Zoos leben. Der natürliche Lebensraum der Orang Utans schwindet. Man kann den Orang Utan in Auswilderungsstationen halten, aber diese werden verschwinden, wenn die Orang Utans nicht mehr ausgewildert werden. Wohin will man sie auswildern, wenn ihr natürlicher Lebensraum verschwunden ist? Hat der Orang Utan verdient auszusterben weil der Mensch dessen Lebensraum vernichtet hat? Obwohl es gleichzeitig andere Menschen gibt, die dem Orang Utan einen Lebensraum zur Verfügung stellen wollen?

        „Wieso maßen wir Menschen uns an, Tiere zu quälen? Sie einzusperren, sie zu verseuchen, sie aufgrund unserer Profitgelüste gentechnisch zu verändern?

        Wieso sind die Lebewesen Tiere eine Sache vor dem Gesetz?“

        Sehr fundamentale Fragen. Das heute vorherrschende Verhalten der Menschen diesbezüglich wird in der Philosophie als Spezizismus bezeichnet. Dieses Verhalten ändern zu wollen, heißt Antispezizismus. Es gibt einige Antispezizisten, aber die dürfen selten irgendwo reden, normalerweise werden sie einfach abgekanzelt, weil es keine Argumente gibt, die man dem Antispezizismus entgegensetzen könnte. Es wäre interessant gewesen, wenn es trotzdem ein paar Leute hier versucht hätten.

        „Dass ich Zoos verurteile, ist doch nur eine logische Konsequenz; auch dort werden Tiere gequält und eingesperrt.“

        In unterschiedlichem Ausmaß je nach Zoo.

        „Definition Zoo:
        „Im deutschen Recht ist der Begriff Zoo legaldefiniert in § 42 Bundesnaturschutzgesetz als „dauerhafte Einrichtung, in der lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden.“

        ZURSCHAUSTELLUNG – um jeden Preis?“

        Der Definition liegt allerdings ein sehr veraltetes Konzept der zoologischen Gärten zugrunde. Es stammt aus dem Zeitalter der Entdeckungen als sich Europäer über die gesamte Welt ausbreiteten. Damals wurden zoologische Gärten genau wie botanische Gärten eingerichtet, weil das tatsächlich die einzige Möglichkeit war, die Bevölkerung (hauptsächlich die Oberschicht, die untereinander um die exotischeren Tiere und Pflanzen wetteiferte) an den Entdeckungen teilhaben zu lassen. Über eine Phase als Forschungseinrichtungen, die auch zur Verbesserung der Haltungsbedingungen diente, entwickelten sich zoologische genau wie botanische Gärten weiter und verstehen sich heute als Bildungseinrichtungen für die Öffentlichkeit. Das Selbstverständnis weicht also von der juristischen Definition ab. Da kann der Zoo nichts dafür, sondern der Gesetzgeber hätte besser mal nachfragen sollen, worum es sich bei einem Zoo handelt. Auch heute ist den meisten Betreibern klar, daß sich der Zoo weiterentwickeln muß. Die Idee, bedrohten oder in der Wildbahn bereits ausgestorbenen Arten Lebensraum zu bieten, ist dabei sehr verbreitet.

        „Was haben beispielsweise Pinguine hier verloren? Mal ganz abgesehen von unseren Wetterverhältnissen, die den meisten Gattungen der Pinguine nun überhaupt nicht zuträglich sind – wissen Sie, wieviel km im Jahr ein Pinguin je nach Gattung im Meer unter Freiheitsbedingungen zurücklegt? Bis zu 9.000 km!“

        Sie schwimmen zum Beispiel von der Antarktis aus nach Südafrika. Das aber bestimmt nicht, um sich mit dem anderem Klima dort selbst zu quälen. Man muß die Tiere schon erstmal kennen und verstehen, wenn man entscheiden will, was ihnen zuträglich ist oder nicht.

        „Müssen denn alle Menschen unbedingt – egal, unter welchen Voraussetzungen – jedes noch so seltene oder naturbedingt außerhalb unserer Reichweite lebende
        Tier von Angesicht zu Angesicht erleben?“

        Falls es weiterhin Menschen geben soll, die sich für Tiere einsetzen, dann müssen auch weiterhin Menschen Tieren direkt begegnen dürfen. Ohne Zoos gäbe es kaum Tierschützer. Es gibt trotzdem Zoos, die man dringend schließen sollte. Aber in Deutschland eher nicht, denn hier hätte es so ein Zoo sowieso sehr schwer. In Ländern, in denen es eher viele und gutgeführte Zoos gibt, da gibt es auch mehr Tierschützer.

        „Wir brauchen keine Zoos, auch keine Zirkusaffen und auch keine Spinner alias Siegfried u. Roy, um uns mit Tierarten zu beschäftigen und deren realen Lebensbedingungen vertraut zu machen.“

        Ja, wenn man vorher schon entsprechend motiviert ist, dann braucht es das alles nicht. Nur motiviert wäre kaum jemand. Der Tierschutz hätte den gleichen Stellenwert wie die Verteidigung der lateinischen Sprache, die manche Philologen zur Lingua franca der EU machen wollen. Davon hat sicherlich schon gehört, wer auch schon von Tierschutz gehört hat?

        „Diese Gehege gibt es bereits, aber leider viel zu wenig. Es würde sie aber häufiger geben, hätten wir keine Zoos!“

        Weil sie dann zugleich als Zoos dienen würden? Das wäre schließlich deren einziger Weg, um wirtschaftlich zu überleben. Ansonsten verschwinden solche Gehege zusammen mit der öffentlichen Förderung und dem natürlichen Lebensraum, in den man Tiere hätte auswildern können. Das ist der ganz wesentliche Punkt daran, wenn man Tiere in der Wildnis leben lassen will: Die Wildnis schwindet! Weil der Mensch sie überall beseitigt!

        „Das Wort „Haltung“ ist schon falsch; es ist Qual. Und dass die Qual von Hühnern „kräftig reguliert“ wurde, ist ebenfalls falsch oder was verstehen Sie unter „kräftig“? Meinen Sie die Masthühner – bei der Kurzmast teilen sich 26 Hühner einen Quadratmeter = pro Huhn soviel Platz wie ein DIN A5 Blatt – oder meinen Sie die Legehennen – die werden in Gruppen von jeweils sechstausend Tieren in Hallen eingeteilt, jedes Huhn hat soviel Platz wie ein etwas größeres DIN A4-Blatt; Auslauf und natürliches Licht gibt es weder bei Legehennen noch bei Masthennen. Also, was meinten Sie denn nun?“

        Ein Beispiel ist, daß Hühnerställe längst nur noch dreitausend Tiere enthalten dürfen. Also die Hälfte von dem nach deinem Informationsstand. Das Aneinanderreihen mehrerer Hallen, die von deren Eigentümern als Ställe definiert werden (weil eine gesetzliche Definition fehlt), so daß die Hühner lediglich in Gruppen aufgeteilt sind, war bei der gesetzlichen Situation zu erwarten, wurde aber von den Grünen in typischer Manier der grünen Politik nicht vorhergesehen. Das Erweitern der Fläche der Hühnerkäfige auf die Größe mindestens eines DIN-A4-Blattes (Diese Erweiterung geschah erst als Künast Verbraucherschutzministerin war.) ist wohl nicht kräftig im Sinne des Tierschutzes, aber sehr wohl kräftig genug, um einige Betriebe in andere Länder abwandern zu lassen, wo man Tiere noch mehr quälen darf.

        „All das, was Sie weiter ausführen, @Ranma, ist lediglich ein Herumdoktern an Auswirkungen und dient überhaupt nicht dazu, das Grundübel auszuschalten und völlig neue, artgerechte Bedingungen zu schaffen. Dann hätten wir nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich automatisch eine völlig neue Situation.“

        Man muß sich im Klaren darüber sein, daß Tierschutz nur eine kleine Minderheit interessiert, die sich trotzdem nur über die schlimmsten Zustände entsetzt und keineswegs den Antispezizismus unterstützt. Als Antispezizist steht man auf völlig verlorenem Posten. Wegen der Tiere werden niemals gesellschaftliche oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen geändert werden. Ein Herumdoktern an Symptomen ist leider alles, was zur Zeit möglich ist.

        „Kein Mensch braucht jeden Tag ein Stück Fleisch oder Fisch, um satt zu werden.“

        Viele Menschen wissen das. Kaum einen Menschen interessiert das. Aber das Schlimmste daran ist, daß auch ohne Massentierhaltung noch viel Fleisch und Fisch lieferbar wäre. In Australien werden Kaninchen absichtlich mit Myxomatose (ein sehr naher Verwandter der echten Pocken) infiziert, um sie loszuwerden. Das ist geradezu bekloppt angesichts der Tatsache, daß Kaninchen, sofern sie gesund waren, in der gesamten Welt gegessen werden. Nur scheint es manchen Menschen doch mehr um das Quälen der Tiere zu gehen als um die Fleischproduktion. Kaninchen sind nicht die einzige Art, die irgendwo überhandgenommen hat. In Neuseeland werden Hirsche von Hubschraubern aus mit Maschinengewehren abgeschossen. Im Prinzip die gleiche Situation, außer daß man in Neuseeland noch keine gefährlichen Krankheiten absichtlich freisetzt. Noch bekloppter verhält sich der Mensch in Bezug auf Fische. Er fängt Fische aus dem offenen Meer, um damit Fische in Fischfarmen zu füttern. Das kommt einer Drittelung des verzehrbaren Fisches gleich. Zusätzlich führt diese Methode noch zur Anreicherung von Schadstoffen im Speisefisch. Trotzdem geben manche Menschen dafür noch Geld aus.

        „Und wenn man die ganze Misere bis zu Ende denkt, kommt man zur Erkenntnis, dass wir nicht nur unseren Geist wieder sozusagen erden müssen mit dem Gedanken, den ich oben bereits angeführt habe – wir alle sind Natur -, sondern auch unser elendes Geldsystem mit Zins- und Zinseszins ändern müssen. Denn darauf läuft doch alles hinaus.“

        Darauf läuft es in der Tat hinaus. Deswegen wissen wir, daß die dringend notwendigen Veränderungen nichts weiter als eine Utopie sind. Außer vielleicht dem Mildern von einigen Symptomen haben wir keinerlei realistischen Optionen.
        Ranma

      • Oh, Entschuldigung, es sind wohl doch noch sechstausend Hühner pro Stall erlaubt. Trotzdem ist das etwas, das erst von Verbraucherschutzministerin Künast zu ihrer Zeit beschränkt wurde und vorher noch schlimmer war.
        Ranma

      • hubi Stendahl // 25. Juli 2017 um 09:33 //

        @Ranma, @Rosi

        Danke @Rosi für die ausführlichen Ideen.

        Zitat @Ranma:

        „Und wenn man die ganze Misere bis zu Ende denkt, kommt man zur Erkenntnis, dass wir nicht nur unseren Geist wieder sozusagen erden müssen“

        Jede Gesellschaft entwickelt sich nicht etwa naturgegeben, sondern gibt sich den sozialen Rahmen selbst. Da ist die Machtfrage zunächst sekundär.

        Im Westen wurde mit der Industrialisierung das Tier, letztlich die gesamte Natur, zum Produktionsfaktor, zur Sache um Wachstum und Wohlstand zu generieren. Das Tier, bis dahin ein Partner im Überlebenskampf hatte seinen Stellenwert als Mitgeschöpf verloren und an dessen Stelle trat das Naturbeherrschungspostulat (Marx).

        Auch wenn die Akteure der „Frankfurter Schule“ diese Sichtweise von Marx, die sich in der Massenseele der Arbeiterschaft stetig verdichtete, nicht vollständig teilte, gab sie den Dualismus Mensch Tier nie auf.

        »Es ist die Ehre der Schopenhauerschen Philosophie«, schreibt Horkheimer, »dass sie die Einheit von uns und ihnen ganz ins Licht gerückt hat. (…) Die Züge des Menschen haben zwar eine besondere
        Prägung, aber die Verwandtschaft seines Glücks und Elends mit dem Leben der Tiere ist offenbar.« (Horkheimer 1933: 184) “

        Damit wird zwar klar, dass die wichtigste Bewegung in der westlichen Hemissphäre die Tiere als schützenswert sah, die Differenzierung zwischen Mensch und Tier aber nie aufgab.

        So verrückt es klingt; wenn wir nicht begreifen, dass wir ein Teil des Ganzen sind (gewissermaßen selbst Tiere) und kein „Solidaritätsprinzip“, wie es Horkheimer einmal ausdrückte, zu den Tieren brauchen, sondern ein sich Einbetten und Gestalten im Sinne einer Aufhebung des Dualismus, dann wird das nie was. Horkheimer sagte einmal: „Die Tiere bedürfen des Menschen“.

        Schon dieser eine Gedanke drückt den falschen Dualismus aus und erklärt die Wirkungen dieses Heuchlertums in unseren Gesellschaften, ganz ungeachtet der Motivation Horkheimers.

        An den Früchten sollt Ihr sie erkennen!

        Warum Horkheimer? Unsere westlichen Gesellschaften sind heute nach der Zeit der Aufklärung durchsetzt mit dem Gedankengut der Frankfurter Schule. Die theoretischen Ansätze haben längst bis in jedes Schlafzimmer Einzug gehalten, ohne dass es von der Masse bemerkt wurde.

        Kommen wir von diesem Menschenbild nicht herunter, werden wir auch der Natur nicht den gebührenden Stellenwert einräumen und weiter am eigenen Ast sägen. Hier ist eine ganz gute, leider mit Anglizismen und ungebräuchlichen Fremdwörtern einer Wichtigtuerin durchsetzten Aufarbeitung, die die gesellschaftliche Sichtweise Mensch/Tier -Dualismus beschreibt, aber ACHTUNG, nicht ordentlich aufgearbeitet. Findet die Fehler aus dem Bauch heraus, denn jeder hat die Lösung in sich:

        http://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/18488/ssoar-2008-mutherich-die_mensch-tier-beziehung_in_der_kritischen.pdf?sequence=1

      • Karl Bernhard Möllmann // 25. Juli 2017 um 10:01 //

        . . .
        Unser wichtigster „moderner“ Fehler ist die UNTERDRÜCKUNG des geistigen Universums !
        .
        Seit ewigen Zeiten & in allen Kulturen gab es sogenannte „WISSENDE“ – die um die Macht des GEISTES wußten – und als „Heiler“ oder als „Seher“ ihr Talent zum Wohle der Menschen einsetzten.
        .
        Erst mit der Industrialisierung gab es eine derartige Konzentration von REICHTUM & MACHT – daß einige Bosse nun GOTT spielen wollten – und zu diesem Ziele die Natur & den Geist UNTERDRÜCKTEN.
        .
        Diese Perversion der Macht kommt nun langsam an seine natürlichen Grenzen – und das neue (uralte) WISSEN quillt inzwischen aus allen Nähten . . .
        .
        Wir leben im Umbruch.
        .
        Pferdeflüsterer machten den Anfang.
        .
        ALLE Tiere sind beseelt, ganz genau so wie die Menschen.
        .
        WER diese Sprache des Geistes lernt – DER kommt mit JEDEM Menschen und mit JEDEM Tier klar !
        .
        Inzwischen „flüstern“ echte WISSENDE mit Krokodilen, Anakonda’s & sogar weißen Haien . . .
        .
        No Problem !
        .
        Nur mit der Globalisten-Sekte traut sich noch keiner zu reden – weil die nur den GEHEIMEN TERROR zu kennen scheinen . . . ?

      • Greenhoop // 25. Juli 2017 um 12:11 //

        @KBM

        Wir leben im Umbruch.
        .
        Pferdeflüsterer machten den Anfang.
        .
        ALLE Tiere sind beseelt, ganz genau so wie die Menschen.

        Nun, die Welt wie ich sie wahrnehme wird in diesem kurzen Video ganz gut dargestellt und wenn man die aktuellen Geschehenisse beobachtet so könnte die Schlußfolgerung lauten, dass der menschliche Sklave nun endlich überall auf dieser Erde problemlos verschickt werden und seinen Herren dienen kann. Die „Flüchtlingskrise“ schafft letztendlich das Privateigentum ab und lediglich einige Priviligierte (Sklaventreiber) dürfen sich den Eigentümern (Sklavenhaltern) andienen.

        https://www.youtube.com/watch?v=MQwWshpMraA

        Fakt ist aber auch, weglaufen wird nicht helfen, die Erde ist voller Sklavenhalter und die einigen sich gerade untereinander.

      • Karl Bernhard Möllmann // 25. Juli 2017 um 13:02 //

        . . .
        Stellt Euch vor ab Morgen ist Sklaverei – und KEINER geht hin . . . ?
        .
        Ist das Glas nun 1/2 voll – oder ist es 1/2 leer ?
        .
        DAS, was man sieht – das hängt vom DEM Punkt ab – von dem aus man auf das Leben & die jeweilige Situation entweder herauf oder aber herab schaut.
        .
        SKLAVEREI & KRIEGE sind so alt wie die Menschheit !
        .
        DASS wir die WAHREN Anführer der Terroristen in den USA und genauer in der CIA verorten – DAS ist brandneu – und DASS wir unsere eigenen Führer als Terroristen & Gefährder überführen können & anklagen können & BEWEISE liefern können, DAS ist auch brandneu und erst über Kamera-Handys & Internet möglich geworden !
        .
        Gottes Mühlen mahlen langsam – aber sie mahlen !
        .
        KEIN Grund für Pessimismus !
        .
        Wenn ein GEHEIMNIS erst einmal aufgedeckt wurde – dann können Sie es NIEMALS wieder zu einem Geheimnis machen – oder mit Goethe’s Worten:
        .
        „Die ich rief die Geister – werd‘ ich nun nicht los!“
        .
        Die amerikanische CIA ist die kriminellste Organisation – die jemals auf Gottes Erdboden existiert hat – und DIESES WISSEN sickert nur sehr langsam in die Köpfe der Menschen.
        .
        Denn es ist für Viele die größte Enttäuschung ihres Lebens.
        .
        Täglich entdecken wir neue BEWEISE!

      • @hubistendahl

        Der Artikel, den Sie verlinkt haben, ist wirklich nicht einfach zu lesen, aber doch verständlich.

        Das Wirken und die Auswirkungen der Frankfurter Schule sind beträchtlich und haben auf leisen Sohlen Schritt für Schritt alle Gesellschaftsschichten infiziert. Die Verblendung und Verbildung hat solch große Ausmaße angenommen, die ich persönlich in meinen jüngeren Jahren niemals für möglich gehalten hätte. Aber die Realität lässt sich eben nicht verleugnen.

        Sie schreiben:
        „…gab sie den Dualismus Mensch Tier nie auf.“

        Und im Artikel steht:
        „…und dabei primär auf die Gruppe der Tiere als vermeintliche Repräsentanten dieser Gegenwelt. Die im Sinne eines »signifikanten Kontrasts, der als Gegenbild gerade die Identität des Eigenen verstärken kann« (Schäffter 1991: 19) konstruierte und zum Dualismus geronnene Mensch-Tier-Dichotomie beschreiben Horkheimer und Adorno kritisch als Grundmodell asymmetrischer Differenzbestimmung und Deklassierungsbemühung.“

        Horkheimer, Adorno und Marcuse lösen bei mir eh schon erhebliche Würgereize aus – aber das einmal außen vor gelassen -; obiges Zitat zeigt den riesigen Fehler auf, den nicht nur die Vorgenannten machen, sondern eben auch viele, viele Menschen auf unserem Planeten.

        Tier und Mensch als Dualismus(= zwei enthaltend; von zwei unterschiedlichen UND von einander unabhängigen Grundelementen ausgehend) zu betrachten bzw. von einer Mensch-Tier-Dichotomie(=Zweiteilung, getrennt, gespalten) zu sprechen, ist nicht nur ein großer philosophischer Fehler, nein, es ist eine geistige Lebenseinstellung, die uns irgendwann den Hals brechen wird.

        Solange wir Menschen uns über das Tier stellen, uns quasi als „Bessere“ empfinden und von außen auf die Natur herunter schauen und uns nicht gemeinsam mit den Tieren und Pflanzen innerhalb der Natur sehen, wird sich an den teils katastrophalen Lebensbedingungen für Tiere und Menschen nichts ändern.

        Sie, @hubistendahl, sagen ja auch, dass wir aufgrund dieses fehlerhaften Geistes am eigenen Ast sägen. Dem kann ich nur zustimmen.

        Es grüßt Sie
        Rosi

      • hubi Stendahl // 25. Juli 2017 um 23:28 //

        @Rosi

        „Zitat: Sie, @hubistendahl, sagen ja auch, dass wir aufgrund dieses fehlerhaften Geistes am eigenen Ast sägen. Dem kann ich nur zustimmen.“

        Wissen Sie; ich möchte die Arbeiten von Adorno, Marcuse und Kollegen die ja auch untereinander oft unterschiedlicher Auffassung waren, nicht in jedem Fall verdammen. Notwendig ist es aber den Generalfehler aufzuzeigen, den alle Protagonisten nicht verstanden haben und verstehen wollen, weil sie ihre Theorie als „Endlösung“ propagieren. Um es allegorisch in der Straßensprache zu sagen:

        Wenn eine Gruppe von Planern durchsetzt, dass um eine Gemeinde von sagen wir 10.000 Einwohnern eine Umgehungsstraße gebaut wird, um der Luftqualität Rechnung zu tragen, dann ist das oberflächlich betrachtet löblich.

        Stellt sich dann aber heraus, dass 20 Geschäfte mit der Entlassung von 100 Mitarbeitern schließen mussten und deshalb die Autofahrer nun die gleiche oder möglicherweise höhere Kilometerleistung zurücklegen müssen und damit die Luftverpestung nur anderweitig konzentriert wird, dann ist die Auswirkung mit der vorherigen Theorie nicht ausreichend bedacht worden. Es fand ein Experiment am „offenen Herzen“ statt.

        Genauso verhält es sich mit der Frankfurter Schule. Statt der Theorie Nachweise beizulegen, danach wissenschaftlich vorzugehen und schrittweise die Dinge in die Tat umzusetzen, hat man einfach eine Ideologie bis in die Kitas getragen, die nun sichtbar verheerende Wirkungen zeigt. Statt Miteinander, wo man hinsieht Gegeneinander. Dabei ist es völlig wurscht ob die Vordenker dies anders wollten. Es kommt immer, immer darauf an, wie sich etwas in der Praxis bewährt.

        Deshalb; nicht an ihren schönen Worten, sondern an den Früchten sollt ihr sie erkennen!

        Danke für Ihren Beitrag.

  20. Mit dem Verbot von Qualzuchten würden die Grünen sogar nur offene Türen einrennen.

    Mein Lieblingsaspekt des Themas wie wir mit Tieren umgehen wäre Hunde und Rinder zu vergleichen. Aber auch hier ist woh die Aufmerksamkeitsspanne schon zu Ende.
    Ranma

  21. „Die erschreckende Wahrheit über die hohe Milchleistung der Kuh“ –

    Obwohl die im Artikel beschriebenen Tatsachen bekannt sind, fand bisher keinerlei
    Umdenken statt. Man kann nur noch einmal mit Martin Ott konstatieren:

    „GEBT DER KUH DIE WIESE ZURÜCK“ !!!

    https://www.extremnews.com/berichte/ernaehrung/28d614901b09a93

    • Karl Bernhard Möllmann // 25. Juli 2017 um 09:33 // Antworten

      . . .
      Oder:
      .
      „Gebt ALLEN Lebewesen ihren angestammten Lebensraum zurück!“
      .
      Der Planet ist groß genug & reich genug – daß alle Platz haben und auch alle artgerecht leben können.
      .
      In den Zoo gehört eigentlich nur die derzeit regierende Globalisten-Sekte – solange bis auch beim sogenannten „Establishment“ endlich der „Groschen fällt“ – wie das glückliche Leben für ALLE auf diesem blauen Planeten richtig zu gestalten ist . . .

  22. …. die GRÜNEN haben das Wichtigste vergessen.
    Das Wahlrecht für Tiere zu fordern.
    Aber selbst dann müssten Sie vermutlich feststellen, dass Schweine gar nicht Dumm sind und vernünftiger Wählen als so mancher Bundesbürger…

  23. Karl Bernhard Möllmann // 25. Juli 2017 um 09:28 // Antworten

    . . .
    Wenn wir über das KLAGE-RECHT von Lebewesen diskutieren – sollten wir die wichtigsten Lebewesen & die Zeit ihrer größten Verletzbarkeit bitte NICHT vergessen:
    .
    Menschen werden derzeit MILLIONENFACH GEMORDET in angeblich „zivilisierten“ Ländern wie Deutschland – qbwohl die Science of Logos bereits ab 1950 alle BEWEISE auf den Tisch gelegt hat – daß Menschen bereits ab ihrer ZEUGUNG mit perfekten Wahrnehmungen aller Art ausgestattet sind !
    .
    Denn Menschen sind zu aller erst GEISTIGE Wesen.
    .
    Körper besitzen Menschen genauso, wie sie Häuser und Autos besitzen.
    .
    Wir nennen es salopp ABTREIBUNG – weil wir unseren MILLIONENFACHEN MASSEN-MORD, einfach nicht wahr haben wollen, oder nicht wahrhaben können – um wievieles grausamer wir in Wahrheit geworden sind, als unsere Vorfahren es jemals waren . . .
    .
    Aber sogar ein oder mehrere Leben später, lassen sich die Gefühle der Opfer – obwohl nur Embryonen – mit höchster Präzision in den Tiefen des unsterblichen menschlichen Verstandes wieder finden.
    .
    Bei lebendigem Leib vom „modernen“ Menschen-Staub-Sauger zerfetzt zu werden OHNE Narkose . . .
    .
    Das ist wie das Schreddern von männlichen Küken . . .
    .
    Und alle diese höllischen Verbrechen gegen Gottes Schöpfung, die Natur & das Leben – weil die Globalisten-Sekte das Leben der Menschen als derart „minderwertig“ beurteilt – daß sie unter perfider TARNUNG alles daran setzen, um diese verhasste Menschheit zu reduzieren.
    .
    Adolf Hitler war ein Waisen-Knabe gegen unsere heutigen Führer!

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