Die Angst der SPD vor der AfD

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SPD-Vize Ralf Stegner beklagt in der AfD eine „unselige Verbindung zwischen national und sozial“. Offenbar kennt er den nationalen Kern der SPD nicht.

Von einer „Sozialdemokratisierung der AfD“ war in der „Welt“ zu lesen. Das sei ein empörender Missgriff gegenüber der deutschen Sozialdemokratie, fand SPD-Vize Ralf Stegner und durfte prompt einen gehaltlosen Gastbeitrag einstellen.

„In aller Klarheit: Das ist eine unerträgliche Verharmlosung des fremdenfeindlichen und unsozialen AfD-Programms und auch ein empörender Missgriff gegenüber der deutschen Sozialdemokratie. Seit 154 Jahren steht die SPD für Zusammenhalt, sozialen Ausgleich und Völkerverständigung. Die AfD steht für das Gegenteil!“

Stegner beklagte, dass die unselige Verbindung zwischen national und sozial zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte gehöre. Er muss sich allerdings fragen lassen, was die SPD 1914 beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Reichstag gemacht hat: Die Kriegskredite bewilligt. Die deutschen Arbeiter, die die SPD angeblich vertrat, hatten nichts als Tod und zerschundene Knochen zu erwarten.

Kniefall der SPD

Die damalige sogenannte „Burgfriedenspolitik“ der SPD war ein devoter Kniefall vor den deutschen Medien, den Dichtern, Denkern und Schriftstellern, die fast zwei Jahrzehnte für den Krieg geworben hatten. Der Erste Weltkrieg war ein Elitenprojekt, so wie heute die sogenannte „Energiewende“ oder die Europäische Union mit ihrem abgehobenen Personal.

Der Krieg ist groß und wunderbar“ faselte 1914 selbst der sonst so nüchterne Max Weber, um sich wenige Wochen später wieder zu fangen. Georg Simmel erwartete das Weichen des Mammonismus zugunsten einer neuen Gemeinschaft. Friedrich Naumann, Georg Heym, Robert Musil stimmten ein. Thomas Mann litt wie so viele unter dem manischen spätkaiserzeilichen Waschzwang:

„Krieg!, Es war eine Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung.“ „Was die Dichter begeisterte, war der Krieg an sich selbst, als Heimsuchung, als sittliche Not. Es war der nie erhörte, der gewaltige und schwärmerische Zusammenschluß der Nation in der Bereitschaft zur tiefsten Prüfung – einer Bereitschaft, einem Radikalismus der Entschlossenheit, wie sie die Geschichte der Völker vielleicht bisher nicht kannte. Aller innerer Haß, den der Komfort des Friedens hatte giftig werden lassen – wo war er nun?“ (…) „Wie hätte der …Soldat im Künstler nicht Gott loben sollen für den Zusammenbruch einer Friedenswelt, die er so satt, so überaus satt hatte.“

Kriegsschwärmer

Tausende Federkiele begannen Tinte zu schlürfen, und auf unschuldigem Papier dunkle Spuren zu hinterlassen wie der von Thomas Mann. Der Schriftsteller Rudolf Burchardt sah gar den Kampf um die Verwirklichung des deutschen Wesens und der deutschen Mission ausgebrochen. Friedrich Gundolf aus dem George-Kreis lobte, dass die Deutschen endlich ein Volk geworden seien, „das einzig wahrhaftige, echte, männliche (Gundolf war Homo), sachliche.“ Dieses Land voller Helden habe es mit Gegnern zu tun, die voller Feigheit, Lug und Gemeinheit steckten. Gustav Sack schrieb in seinem Roman „Der verbummelte Student“:

„Käme der Krieg!…Volk gegen Volk, Land gegen Land, ein Stern nichts denn ein tobendes Gewitterfeld, eine Menschendämmerung, ein jauchzendes Vernichten-! o, ob dann nicht ein Höheres -.“

Franz Marc schrieb am 26. September 1914 an seinen ausländischen Freund Wassily Kandinsky vom Blauen Reiter:

„Der Stall des Augias, das alte Europa, konnte nur so gereinigt werden, oder gibt es einen einzigen Menschen, der diesen Krieg ungeschehen wünscht?“

Der Nobelpreisträger Rudolf Eucken verstand den Weltkrieg als „Weltbewährungsprobe deutscher Innerlichkeit“. Die Vernichtung der deutschen Art würde die Weltgeschichte ihres tiefsten Sinnes berauben. Der jugendbewegte Paul Natorp, einer der Organisatoren des Freideutschen Jugendtages von 1913 auf dem Hohen Meißner verstand den Krieg als Aufbruch der Jugend. Der Sinn des Völkermordens sollte ein idealer sein:

„So möchte der Deutsche allerdings gerne die Welt erobern, doch nicht für sich, sondern für die Menschheit; nicht um etwas dadurch zu gewinnen, sondern um sich zu verschenken.“

Gerhard Hauptmann faselte unter der Überschrift „Komm, wir wollen sterben gehn“:

Diesen Leib, den halt´ ich hin
Flintenkugeln und Granaten:
Eh´ ich nicht durchlöchert bin,
kann der Feldzug nicht geraten.

Verbindung der SPD zum Nationalen

Kreaturen, denen man es entsprechend ihrer Nachkriegssozialisation nicht zugetraut hätte, stimmten in den Chor der Kriegsbegeisterten ein: Bertold Brecht vermutete, dass Großes gegeben werden müsse, um Großes zu erlangen, deutsche Ehre und Würde seien aller Opfer wert. Käthe Kollwitz machte ihren Stolz auf den Heldentod ihres Sohnes öffentlich, und Franz Marc gelüstete es, seinen französischen Malerfreund Robert Delaunay vor sein Bajonett zu bekommen.

Diesen verrückt gewordenen Künstlern und Medienbaronen ordnete sich die SPD unter, als sie 1914 die Kriegspolitik unterstützte. Hans-Ulrich Wehler sah in seiner „Deutschen Gesellschaftsgeschichte“ in bäuerlichen Schichten und in der Arbeiterschaft die Alltagsfragen nach der nächsten Ernte, nach der Zukunft des Ernährers und allgemeine Alltagssorgen überwiegen.

Der Erste Weltkrieg forderte alleine 2.037.000 deutsche Tote, die Kriegskrüppel nicht gerechnet. Da hat die AfD nichts vorzuweisen, was mit dem totalen Versagen der SPD annähernd vergleichbar ist.

Die Unterstützung der Kriegsführung war nicht die einzige Verbindung der SPD zum Nationalen.  Der 1923 gegründete sozialdemokratische Hofgeismarer Kreis, der sich 1930 um die „Neuen Blätter für den Sozialismus“ formierte und der sich gegen den sozialistischen Internationalismus und für einen Sozialismus im nationalen Rahmen auf der Grundlage eines starken Staates engagierte, war eine weitere „unsägliche Verbindung von sozial und national“, um im Bild von Stegner zu bleiben.

Stegner lügt

Im neuen Jahrtausend fiel die SPD als internationaler Rüpel auf. Immer wenn scharfe verbale Angriffe gegen Nachbarländer erfolgten, steckte ein Sozialdemokrat dahinter. Die „Kavallerie“ gegen die Schweiz, die Diffamierung italienischer Politiker als Clowns, die Isolierung Österreichs in der EU, alles das und noch mehr waren SPD-Ausraster. Die SPD eine Partei der Völkerverständigung, wie von Stegner behauptet? Fehlanzeige! Stegner lügt. Er hat es mit dem Spruch: Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur! Stegner reklamiert das Soziale für die SPD und hackt besonders auf dem Mindestlohn herum:

„Selbst wenn die AfD aus taktischen Gründen ihre Ablehnung des Mindestlohns inzwischen relativiert, sollte es journalistische Aufgabe sein, hinter die Fassade zu schauen. Es genügt nicht, sich mit der Oberfläche dieser Partei auseinanderzusetzen und auf ein paar arbeitsmarkt- und rentenpolitische Nebelkerzen der AfD reinzufallen.“

Durch den Mindestlohn hat kaum ein einziger Beschäftigter mehr Lohn erhalten. Was der Arbeitnehmer jetzt vom Arbeitgeber mehr bekommt, wurde nämlich vorher vom Staat aufgestockt. Der Mindestlohn war ein Einsparprogramm bei Sozialleistungen, sonst nichts. Die AfD hat dem Mindestlohn tatsächlich etwas abgewonnen, als von Merkel Millionen unqualifizierte Arbeitskräfte mit einem Schlag hereingelassen wurden. Die würden die Löhne im gering qualifizierten Segment ohne Mindestlohn sehr stark drücken.

Nun werden wir aber mal beobachten, ob die SPD zum Mindestlohn steht, die Anwendung auch kontrolliert und alle Verstöße hart ahndet. Ich sehe da schwarz.

Auch die Kommentatoren des WELT-Artikels sehen den Beitrag Stegners als reine Propaganda:

„Bei den fragwürdigen Vergleichen des SPD-Vize Stegner zur düsteren Vergangenheit sollte man sich fragen, wer heutzutage wirklich die Freiheit einschränkt. Nachdem der Politiker Reil von der SPD zur AfD wechselte, demolierte man ihm kürzlich sein Haus und Auto, wie auch bei WELT nachzulesen war.
Seit mehr als 60 Jahren steht die SPD in NRW für soziale Gerechtigkeit. Kann man dort auch gut bewundern. Wer jetzt noch SPD wählt, muss einen an der Waffel haben.
Was für eine ermüdende und intellektuell dürftige Polemik, auf die im Einzelnen zu erwidern, sich nicht wirklich lohnt. Ich sehe die Perfidie ganz auf der Seite von Herrn Stegner, der sich einmal wieder mit sehr dürftigen Argumenten abmüht, die AfD geistig in die Nazi-Ecke zu stellen. Meine Meinung ist: Die SPD ist das Gegenteil von sozialdemokratisch wegen ihres Verrats an den Leistungsträgern dieses Landes, vor allem in der Migrations- und der sogenannten Eurorettungspolitik. Denn zahlen dürfen für die gigantischen, derzeit stattfindenden milliardenschweren Umverteilungen in erster Linie diejenigen als deren Interessenvertreter die SPD sich fälschlicherweise ausgibt.“

Verschnöselte Diktatoren

Die SPD hat riesige Angst, dass sie die Arbeiter und die kleinen Angestellten dauerhaft verliert. Darauf reagiert sie einfach nur noch panisch. Die Angriffe der SPD und der Linken speziell auf Björn Höcke haben einen einfachen Grund: Er spricht die kleinen Leute adäquat an und wird von ihnen verstanden. Er kann das, was einigen anderen AfD-Politikern nicht so liegt. Er begeistert bei seinen Veranstaltungen wie kaum ein anderer Handwerker, Arbeiter und Rentner. Darum ist vor allem Höcke das rote Tuch für die etablierte sozialdemokratische Politik.

Wir müssen uns klar darüber sein: Wenn es ihn nicht gäbe, würden sich die Elitisten auf jemanden anders einschießen. Früher, als Höcke noch ein kleines kaum beachtetes Licht in Westthüringen war, wurde ja selbst der verbindliche Professor Lucke dem verwunderten Zeitungsleser als gefährlicher Extremist verkauft. Deshalb ist Nachgiebigkeit gegenüber den Medien falsch. Man muss Zeitungszaren und Rundfunkintendanten immer als das bekämpfen, was sie sind: verschnöselte, versnobte und abgehobene Meinungsdiktatoren.

Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

46 Kommentare zu Die Angst der SPD vor der AfD

  1. Am 26.4. fand in Lübeck die vom NDR veranstaltete Wahlarena statt mit einem Fernsehduell zwischen SPD-Mann Albig und Daniel Günther von der CDU. Kurz vor Ende der Sendung kam eine Frau zu Wort, von der man erwartete, das sie eine Frage stellen würde. Stattdessen behauptete sie aus heiterem Himmel, das Günther sie als „Verdi Schlampe, was man nachlesen könnte “ bezeichnet hat, was der perplex vehement zurückwies. Wie sich rausstellte handelt es sich bei der Dame um G. Schwon, eine Gewerkschaftsfunktionärin und SPD-Mitglied, weshalb sie an der Veranstaltung nicht hätte teilnehmen dürfen und nach wie vor gibt es keinen Nachweis über die Anschuldigung. Das Ganze besitzt zwar nicht die Qualität von Barschel- oder Schubladenaffäre, zeigt aber ein weiteres mal, welchen Umgang politische Parteien in Schleswig-Holstein miteinander pflegen. Am 7. Mai kann das staunende Publikum dann wieder loslaufen, um diese Gestalten zu wählen.

    In Hamburg dagegen steckt SPD-Fraktionschef Andreas Dressel in der Klemme. Die Stadt hat auf politischen Druck ein Grundstück für Migranten gepachtet, dessen jährliche Pacht fast dem Wert des Grundstücks entspricht, das aufgrund einer Hochspannungsleitung nur zu einem Bruchteil nutzbar ist. Ich stelle schon mal wieder meine Behauptung auf, das wer es in der BRD politisch zu etwas bringen will, ein gewissenloses Schwein sein sollte.

    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Wucherpreis-fuer-Grundstueck-einer-Fluechtlingsunterkunft,volksdorf308.html

  2. Jan-Ole Bengt // 29. April 2017 um 15:28 // Antworten

    @Wolfgang Prabel
    Ja mei, es gibt historisch und zeitdiagnostisch betrachtet sicherlich so einiges, was man gegen die Sozen anführen kann. Das macht die AfD allerdings auch nicht ‚größer‘, wenngleich die AfD in einigen traditionell sozialdemokratischen Millieus derzeit zweifellos näher am Bürger ist als die SPD.

    Ich bin ja immer dankbar für humoristische Momente, die zum Glück auch Ihren Beitrag auflockern…:
    Mit Blick auf die Lage vor dem 1.WK schreiben Sie: „Da hat die AfD nichts vorzuweisen, was mit dem totalen Versagen der SPD annähernd vergleichbar ist“. Nee, davor schützt sie schon die Gnade der sehr späten (Partei-)Geburt! Zugleich gilt auch: Die AfD hat im Vergleich mit ALLEN sogenannten etablierten Parteien nichts irgendwie Vergleichbares vorzuweisen. Sie hat bisher nur das festgefügte Parteienspektrum ein wenig durchgerüttelt…mehr war bisher nicht!

    „Früher, als Höcke ein kaum beachtetes kleines Licht in Westthüringen war…“, schreiben Sie an anderer Stelle. Nun, H. ist immer noch ein kleines Licht, von mir aus inzwischen in ganz Thüringen.
    Dass sein patriotisch-dunkeldeutsches Raunen inzwischen weit mehr Beachtung findet, ist…
    1. wahr,
    2. eigentlich völlig unnötig, weil : s.a. unter „Licht“, kleines,
    und
    3. für die AfD letztlich verhängnisvoll, denn die parteiinternen Querelen, die von H. ausgelöst worden sind, haben letztlich zum neuen Spitzenduo Gauland/Weidel geführt. Ein klassisches ’nicht Fisch, nicht Fleisch‘-Konstrukt, das sowohl die strammdeutschen H.-Fans wie auch die Petry-nahen Realos verschrecken muss.
    Insofern: Danke H!

  3. @ Jansen

    Selbst bei der Antifa hat man mittlerweile begriffen, das AfD-Veranstaltungen wie letztes Wochenende kein Grund mehr sind, den von Staatsknete bequem gewordenen Arsch in Bewegung zu setzen für ein Pferd, das man bereits in jungen Jahren zu Tode geritten hat. Also sparen Sie sich bitte Anfeindungen gegenüber der AfD, die kein Mensch mehr interessiert.

    Die Stimme der Gegenwart besitzt einen messerscharfen Verstand, ist politisch voll im Bilde, besitzt Anstand und hört auf den Namen Xavier.

    • Jan-Ole Bengt // 29. April 2017 um 18:50 // Antworten

      @Wayne
      Xavier heißt sie also, die Stimme der Vernunft!
      Ich sach mal so: immerhin besser als wenn sie, sagen wir mal, Akif hieße!
      Wird schon…

  4. Vielen Dank für die Sicht auf den andere Kanzlerwahlverein, Herr Prabel,

    „Stegner beklagte, dass die unselige Verbindung zwischen national und sozial zum dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte gehöre.[…]“ Zitatende W.

    Ja, man braucht garnicht bis in die, schwer vergleichbare Vorkriegszeit zurück, vor dem WK I, es reicht sich einmal den Inhalt der SPD-Systemparteien, denn die anderen sind nicht besser, bis auf Teile bei den Linken und einer Minderheit bei der AfD. Es reicht auch schon, sich den Unsinn einmal auszubuchstabieren, wie ein Oberlehrer. Gilt denn die Umkehr, die für die Lobbykraten dann eine ‚seelige Dauerallianz‘ von ‚Unsozialem im nationalen Umfang/ Maßstab‘ sein müsste oder bei doppelter Wendung, die Allianz von Unsozialem in transnationalem Ausmaß, eben der Kalergi-EU?

    Ist das unsoziale Gebaren um Rentensicherung, Verhökerung von steuerfinanzierter Infrastruktur wie Autobahnen, Grundstücken, also das erwünschte, bzw., ist die Europapolitik, wie sie mit IWF-Hilfe an Griechenland vollzogen wurde, das Ei des EU-Kolumbus?

    Wie dumm können diese Politmarionetten eigentlich noch sein und wie kurzbeinig sind solche Dauerlügen? Warum soll nationaler Sozialismus denn schlecht sein oder regionaler Sozialismus, etwa in Bayern oder städtischer Energiesozialismus in Schwäbisch-Hall, die stadt versorgt die gleiche Anzahl an Einwohnern mit einem BHKW-Mittelspannungsnetz, so wie die Stadt Schleswig? Was wissen uns diese ‚Sozialismusversteher‘ und Experten für das Soziale schlecht hin denn zu erzählen über gelungenen Betriebs-Sozialismus, Firma Trigema, die mit dem Affen:

    https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQQ9brddyqI6IxmE-5WOcfmjST13ICoIPfCBXmhCfdAJLqyZB7r9Q

    Werfe ich sinnvoll wirklich alle Messer aus dem Haus, wenn in der Stadt eine Messerattacke stattfand, ist das jetzt die Logik des Faktischen? Das Maß an Heuchelei grenzt ungeplant und unabsichtlich, direkt an Debilität.

  5. @ Jansen

    Und ich sach‘ mal so : Sie scheinen auch nichts weiter als ein Soros-Nuckel zu sein, der jeden verbal bekämpft, der versucht aus diesem Land ein moralisch besseres und gerechteres zu machen. Sie werden scheitern, Freundchen !

    https://rutube.ru/video/0aa50e7f83f3c88877b615c64db2c3bc/?ref=search

    • Jan-Ole Bengt // 29. April 2017 um 23:24 // Antworten

      @Wayne
      Dummes Geschwätz…
      geh zurück an die Playstation!

      • Conrath // 29. April 2017 um 23:53 //

        @Jan

        Nun schlafen Sie erst mal drüber und behalten Sie zukünftig Ihre Contenance und warum dieses ‚geh‘? Bild-/ Sprachlogisch ist das nicht und Wayne will Ihnen damit doch etwas sagen und Geschwätz?
        Sie sind/ sitzen doch mitten im Glashaus. „Klugschwätzen oder doch lieber Playstation spielen“, würde ich vorschlagen, rein stilistisch, nicht auf Wayne bezogen und das ‚geh‘ ist dabei zu ‚appelativ‘. Bringen Sie mehr Ruhe in Ihre Form und natürlich echte Grundfragen, Wayne wird dann schon die Playstation unterbrechen und ich den Rasenmäher stehen lassen, also Sie sind dran, verflixte Kiste aber auch, wir warten gespannt auf neue Ein-/ Auslassungen von Herrn Jansen und da ist die Ablenkung auf andere, an dieser Stelle schon deutlich zu spät.

        Bis Morgen dann

      • Niemand, der jemals einen Blues in E auf der Gitarre gespielt hat, wird seine Finger dazu missbrauchen, mit einer Playstation rum zu daddeln.

  6. @Wayne

    Meinen Sie wirklich?

    Ich würde mir Sdie oros-Leute ja eher etwas verbohrt, dogmatisch, humorlos vorstellen (kahanemäßig trocken), wie kampflustige Veganer oder diese Pussytänzerinnen, die gerne nackt in der Luft baden und rabiat fuchtelnd schreien, ihre Brüste als politische Argumente mißbrauchen.

    Aber Herr Jan ist mir, rein stilistisch, nicht persönlich, viel zu fade, in Kleinformatigkeit aufgelöst. Ich sehe keine Linien, wenn er vortextet, keine Hebungen und Schwünge. Aber wenn die Westwertler jetzt schon bei der ISIS sparen müssen, dann vieleicht auch an Ihrem Bodenpersonal? Aber Anschuldigungen haben etwas Unbeholfenes an sich, ich glaube daher, Jan ist einfach nur Amateur, jan-z- schlicht oder er möchte einmal, wenn er groß ist, die ‚Normalität eines Gutmenschen‘ leben/ erfahren/ erleiden, das wäre auch noch plausibel. Aber Herr Jansen kann alles denkschreibend zum Besseren wenden, die Chance leuchtet ihm ja gerade, von seinem Display her, entgegen und wird ihn retten, wie Hölderlin doch schon wusste…

    „Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch“…

    • die Soros-Leute, die manipulieren jetzt schon meinen Maschinenpark

    • @Wayne

      Ein Anschauungserweis, lieber Wayne, erinnert mich auch an:
      a) Menschen die singen/ musikalisch sind/ musizieren, kannst Du trauen (Sie sind Gestalter, nicht Zerstörer) und
      b) auf dem Berg findest Du seltener Gauner (wer sich gewohnt gerne anstrengt, mag das Betrügen nicht)

      Und haben Sie noch ein Hörbeispiel für uns?

      Sie grüßend

      • @ Conrath

        Sehr richtige und wichtige Erkenntnisse. Ich selbst habe als Teenager angefangen Gitarre zu spielen, aber recht lange nur orientierungslos vor mich hin gedudelt. Durch Bekannte bin ich dann auf Musiker wie Mississippi John Hurt, Doc Watson oder auch Earl Scruggs am Bluegrass Banjo aufmerksam gemacht worden, die nicht nur überragende Musiker, sondern auch einzigartige Persönlichkeiten darstellten. Nach ungefähr 10000 Übungsstunden bin ich halbwegs in der Lage die Musik dieser Leute zu spielen, was mir ein inneres Gefühl der Zufriedenheit gibt, was Geld oder Macht niemals ersetzen könnten. Mit mir als Schulsenator müssten sich 6-jährige nicht entscheiden, zu welchem Geschlecht sie gehören wollen, sondern welches Instrument sie zu spielen gedenken.

        Hier Earl Scruggs mit seinen Jungs …

        https://youtu.be/FpwgLaN7S44

      • Jan-Ole Bengt // 30. April 2017 um 12:59 //

        @Wayne
        Mit Ihnen oder ohne Sie: Sechsjährige müssen sich nirgendwo entscheiden, „zu welchem Geschlecht sie gehören wollen“.

        …und
        @Conrath
        bitte fügen Sie meiner Liste der Schwachsinnsbegriffe das Wort „Genderismus“ (durchgegendert) hinzu.
        Danke!

      • Jan-Ole Bengt // 30. April 2017 um 13:45 //

        „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder –
        böse Menschen haben keine Lieder“…,
        schrieb mir mein geliebter Onkel seinerzeit ins Liederbuch.
        Viele Jahre später verunfallte er – nachts betrunken mit dem Fahrrad unterwegs – und verreckte an den Spätfolgen – fällt mir grad ein.
        @Conrath
        Ich würde Ihrem Diktum ja gerne zustimmen, aber da (also bei den Musikern) gibt es doch viel zu viele Gegenbeispiele.
        Man fragt sich z.B., wie eine Band wie Landser es schafft von der ersten Textidee bis zur CD-Produktion den zerstörerischen und entmenschlichten Duktus durchzuziehen.
        Nur so ein Gedanke zum Sonntag.

      • Conrath // 30. April 2017 um 14:18 //

        Danke Wayne,

        ja, so herum geht es, ein unglaublicher Fluss aus Begeisterung und Präzision. Ein Gruppenflow, auf humorvoll lockerem und zugleich, technisch höchstem Niveau, enorm.

        In meiner früheren WG in Köln wohnte u.a. auch ein Konzertgitarrist, er spülte schlecht bis nie, spielte aber wie der Teufel, die Bude war voll, die aufgeschlossensten Studentinnen waren/ weilten, unter uns … …

      • Conrath // 30. April 2017 um 16:56 //

        @Jan

        Ja,

        das Prinzip ist nicht geschlossen, das wäre es nur, wenn es absolut, bzw. normativ geschlossen (naturalistisch) angewendet würde, werden könnte (ohne Widerspruch), auch in der Kunst, genauer Künstler, die ein hohes Niveau erreicht haben, können irgendwann durchdrehen, eine schöpferische oder auch komplette Krise bekommen. Der Mensch bleibt eben immer ‚bewährungsmässig offen‘ und gelungene Lebensabschnitte garantieren noch nicht das weitere Gelingen des/ eines Lebens.

        Solche Weisheiten sind eben nur Hinweise, Einzelmerkmale, nicht mehr. Wer aber ein gewisses Gestaltungspotential hat, ist nicht so schnell aus der Bahn zu werfen, wie ein ganz Ungeübter. Künstlerbiographien, wie die von dem hochbegabten Tausendsassa, Fritz J. Raddatz, zeigen das. Den Menschen zeichnet immer auch eine im wesentlichen bestehende ‚Unabgeschlossenheit‘ aus. Wir werden nie das ‚Gute‘ und ‚Böse‘, einfach in der Hand halten können, schlicht getrennt finden. Die dauernde Erfordernis der Auswahl bleibt und ehrlich, Jan, mir ist es so auch lieber. Wer kann schon für sich im Letzten garantieren? Heute sind es liebevolle Familienväter, morgen Tyrannen und Zerstörer, die vielleicht nicht wissen, was sie tun und dieses ’s i e‘ meint ja doch immer auch uns im Einschluss.

        Was wissen wir über unsere, kosmisch-pädagogische Vergangenheit, waren wir Tyrannen oder lebten wir mehrere Rollen, auch Zwischenrollen?

        Solche Fragen laufen genau dann nicht auf einen billigen Kulturrelativismus hinaus, wenn sie menschlich, biographisch konkret, als wir sie an uns, ich sie an mich, stelle. Man beobachte sich und die anderen Menschen, auch abwechselnd, nur genauer. Raddatz schreibt wie einer, der sich über die Schulter schaut, sortiert das Beste, gerade wenn und weil es nicht immer das Beste gab, in seinem/ jedem(?) Leben, rückt es darin wieder gerade und das ist genau kein moralisch-mechanischer, naturalistischer Mechanismus, keine äußerlich fassbare oder gesetzlich bestimmbare Normativität.

        Bin nochmal in der Sonne, Sie grüßend

      • Conrath // 30. April 2017 um 19:42 //

        @Jan

        „bitte fügen Sie meiner Liste der Schwachsinnsbegriffe das Wort „Genderismus“ (durchgegendert) hinzu.“ Zitatende Ja.

        Gerne, warum nicht, wenn Sie dann noch weitere Kontexte zu dieser Sammlung bringen, dann ist es möglich, sonst ähnelt es nur dem Versuch, eine rundgedrehte Schraube mit dem Schraubendreher lösen zu wollen, es fehlen die Anhaltsmomente. Aber jetzt habe ich einen ersten von Ihnen erhalten und wir müssen ja, als methodisch Aufmerksame, auch schon mit minimalen Anfängen arbeiten, können, nicht immer aus der Fülle schöpfend.

        Also die Liste wird insgesamt von Ihnen negativ bewertet, eine Liste der ‚Unbegriffe‘ oder auch Kategorienbrüche, ergänze ich hier. Wenn’s nicht in Ihrem Sinne gedacht ist, dann denkschreiben Sie es mir.

        Genderismus ist was? Und Genderismus ist Mist.

        Spontan sage ich, ja er ist Mist, wenn ich als Architekt nicht für 2 Geschlechter, sondern für 60 Varianten Toilettenanlagen planen muss, dann ist die Fläche für die Realisierung des restlichen Raumprogramms erheblich eingeschränkt. Besser wären dann Modelle der Unisex-Toiletten, wie sie als Stahlcontainer-Hightech-Bedürfnisanstalten schon vorkommen, limitierter Zugang durch Münzen, Karten. So könnte Vandalismus indiziert werden und es gäbe Freikarten für die wenig Bemittelten und Kinder, Schüler usw… Das ist ein pragmatischer erster Aufschluss. Privat werden Toiletten in der Regel auch nicht gegliedert. Verallgemeinert, eine übertriebene Gliederung führt zum Gegenteil, das Merkmal Geschlecht erlischt. Ein solches Leben lasse ich mir nicht vorschreiben und wünsche es niemandem anderen. Andererseits sollte es keine, nur kulturgewohnheitsmäßigen Begrenzungen für Geschlechtlichkeit geben. Die Mehrheit wird ganz elementar sowieso in natürlicher Geschlechterspannung leben wollen, die private Entscheidungen von Erwachsenen, diese auch den Betroffenen überlässt. Im öffentlichen Raum halte ich Vorschriften oder Musterbilder, die über ein Minimum hinausgehen, für völlig überflüssig und plädiere für einen nur vertraulichen, nicht öffentlichen oder gar propagandistischen Umgang mit Geschlechtlichkeit, vergleichbar der Regelung, die heute in der RF gesetzlich fixiert ist.

        Dazu ergänzend noch zwei Berufsnormalitäten:

        a) die taffe Schreinerin, eine bezaubernde Person, ich nenne ihren Namen nicht, hat neben ihren Schminksachen immer zwei weitere Riesenroll-Koffer mit den wichtigsten Werkzeugen und mietet sich, bei Bedarf, in größere Schreinereibetriebe ein, hat zwei Kinder, lebt geschieden in Partnerschaften und
        b) der feinfühlige Kindergärtner, er trägt dazu bei, die Dominanz der Weiblichkeit in den frühen Jahren der Erziehungs- und Gruppenerfahrung, etwas abzumildern, eine weitere Note in diesen sozialen Erfahrungsraum einzubringen.

        Da ich sowohl mit sehr vielen Handwerkern/ Betrieben zu tun hatte, als auch gleich mehrere Kitas planen und bauen konnte, nach eigenen Entwürfen, die aus und mit der Baugruppe erarbeitet wurden, sind mir beide Lebensbereiche nicht fremd. Das ist der positive, normale Anteil an Genderismus, als Teil der allgemeinen, sozialen Weiterentwicklung unserer Lebenskultur.

        Dann gibt es noch einen, sehr überzogenen, gesinnungspolitischen Genderismus. Ursprünglich begann er durchaus segensreich und patientenorientiert im Bereich der Medizinethik/ medizinischen Indizierung. Wechselwünsche von Patienten wurden so möglich, das Ziel war aber die Erhöhung von ‚Eindeutigkeit‘ und die gewollte Akzeptanz des eigenen (auch neuen) Geschlechts. Aus der relativ seltenen, bei Tier und Mensch vorkommenden, Zwitterbildung wurde aus politischen Gründen (und mit dem Kapital von Soros und ähnlichen Weltverschlimmbeserern*) ein neues künstliches Problem geschaffen, was dann kapitalintensiv bewirtschaftet werden kann, vergleichbar den zunehmenden Krankheitsdefinitionen der weltweiten Normierungskartelle. Und es entspringt nicht der Medizin oder der Ethik, wenn seltener Sonderbedarf, dann aus weiteren Finanzinteressen, zu allgemeinem Bedarf lobbykratisch umgewandelt wird und zwar mit betrügerischen Mitteln. Dann wird der Mehrheit zugemutet, was nur Spezialinteresse einiger Weniger ist. Für diese sollten individuelle Möglichkeiten bestehen, ohne den Rest danach per Zwang oder Mittelverteilung dazu zu nötigen. Und wenn Soros und Konsorten in ihren Luxusrefugien 60 Toiletten einbauen, ist es deren Privatsache. Vorher sollte Soros aber ins Gefängnis, da der Verdacht besteht, das er an der Mitwirkung politischer Morde und weiterer Straftaten einen hohen Anteil hat.-

        Wo es sinnvoll ist, werden/ sollten alle Bedürfnisse ab Planung berücksichtigt. So werden heute moderne Stadtwohnungen direkt barrierefrei ausgelegt und der Trend geht dahin, dass alle Wohnungen das als Grundnormen bekommen, die saniert oder neuerstellt werden, Duschen ohne Rand, breitere Türen, minimal 865 mm lichte Türbreite, ebene Tür- und Balkonschwellen, Rampen oder Aufzugserschließungen. So wird allmählich der Standard erweitert. Die Nachfrage steuert dann durchaus und auf längere Sicht, das Angebot. Ich erinnere, dass wir jede sinnvolle Vorratsplanung und Bereitstellung günstiger Bauflächen in DE, in den Jahren seit 1990, stückweise verloren haben auf Bund- und Länderebene und daher Mietwucher ungebremst stattfinden kann, die Systemparteien erfinden dafür nur den Placeboeinsatz von mehreren, toll klingenden, weißen Salben, als nichts.

        Gelebter politischer Nihilismus, Ade, schönes 21. Jahrhundert.

        Wenn Sie jetzt noch ein weiteres Thema anmoderieren, Herr Jan, kann ich das gerne fortsetzen, bei Bedarf.

        Grüßend

      • Conrath // 30. April 2017 um 19:55 //

        @Jan, Genderismus

        hatte den * vergessen.

        *Randgruppen können ihre eigenen Gestaltungen durchsetzte, soweit sie nicht in die Rechte Aller/ der Mehrheit, verhindernd eingreifen. Wenn irgendwelche Leute Zwitter sein wollen dürfen sie es auch. Soros kann es ja dann im Knast versuchen und sich zu den Frauen einschließen lassen, nach entsprechender Umwandlung, dann würde das Thema schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wo es auch hingehört.

        Singende Frauen mit Bärten, darf sich jeder anschauen, oder Videoaufnahmen von Kaffeemaschinen oder Zierfischaquarien, wenn er/ sie dazu nicht genötigt wird. Keinen Kult um Minderheitskulturen, aber auch keine Verbote und keine Gelder für Minderheitspropaganda, das schließt auch Migrationsmassenanwerbungen aus, ohne die Betroffenen zu diskriminieren.

  7. @Jansen oder Herr Jan

    habe nichts gegen Sie, würde mich nur freuen, wenn Sie eine andere Tonart und echte Fragen beisteuern würden oder auch wirkliche Probleme bewegen. Ich glaube einfach nicht, daß Sie keine haben oder kennen, also Streit ist kein Selbstzweck, etwas herumalbern ist manchmal gut, um dann wieder konstruktiv zu werden. Ihr Grundschreibstil ist mMn ganz in Ordnung, es liegt an irgend etwas anderem und vielleicht braucht es nur Zeit? Habe hier bisher keinen nicht gemocht, weder Frau Zitrone, noch KBM, das sah manchmal nur so aus. Schreiben Sie doch wirklich die Liste weiter mit jeweiligem Kontextbezug, dann haben wir ein Thema, so ist’s langweilig.

    Also Friede, Freude usw…, Sie und alle noch Mitlesenden grüßend,

    ich bin ein Harmoniemonster, so ähnlich wie der, viel zu früh abgetretene Schimanski, Götz George, mein Duisburger Stadtheiliger, es ist meine Geburtsstadt. Und der Antiheldentyp Schimi, mit seinen verbeulten Citroens, war ein echter Menschenfreud, nicht nur auf der Leinwand. Der hätte sich nicht politisch angebiedert und lebte ganz aus dem großen, ungekünstelten, ‚F l o w‘. Schimi pass auf Dich und uns gut auf, solche Schutzengel, wie Du einer bist, brauchen wir, verdammte Hacke und Deinen Kollegen, den holändischen Bürostuhlpenner, hast Du immer wieder ganz schön an die Leine genommen, an die lange.

  8. @Prabel

    „Gerhard Hauptmann faselte unter der Überschrift „Komm, wir wollen sterben gehn“:

    Diesen Leib, den halt´ ich hin
    Flintenkugeln und Granaten:
    Eh´ ich nicht durchlöchert bin,
    kann der Feldzug nicht geraten.“

    Gerhard Hauptmann wurde, mit vielen seiner Generation, um seine Ideal betrogen, so wie es heute noch geschieht. Die Erwartungen an eine andere, gerechtere Welt, wurden von den Kriegshetzern immer schon zu ihrem Rattenfanggewerbe missbraucht. Aber Hauptmann war auch ein naives Kind seiner Zeit, vergaß, dass innerer Rechtsfrieden nicht durch Gewalt herbeigeführt werden kann, erst neue Formen braucht und Aufruhr eben von den Mächtigen auch vorsätzlich betrieben wird, bis auf heutige Tage (Antifa- und NSU-Unterstützung vom Staat (angeblichem Staatsschutz, der aber in Wirklichkeit der größte Rechtsstaatzerstörer ist, zusammen mit den 5 Massenmedienkonzernen) und die Schlacht mit Frankreich wurde von den Kriegshetzern des geopolitischen Schachspiels bereits mit Bismark eingeleitet. Zwist und Bruderkrieg waren das Fundament für das falsche Bewusstsein Gerhard Hauptmanns. Eine Tragik. Wer das nur auf die SPD zurückführt, ist auch heute noch Teil dieser Tragik. Als Naturalist war er besonders gut erreichbar für diese, in der Zeit liegende, Propaganda. Was wir heute unter Totalitarismuskritik vergeblich versuchen, die Entstehung von Faschismus zu begreifen, kann mit einer umfassenden Naturalismuskritik viel wirksamer und zutreffender erreicht werden. Naturalismus ist nicht mit Naturnähe, Naturverbundenheit zu verwechseln. Politischer Naturalismus tarnt sich gerne mit diesen Vorstellungskomplexen und Imageträgern. Man denke an die zünftigen Bierstadel, Dirndel, an die beliebten NRW-Bergmannskapellen (ohne Zechen). Unsere Systemparteien schmücken sich gerne und häufig, mit naturwüchsiger Volksverbundenheit, prahlen im Wahlkrampf mit Bildungsehrgeiz (bei einem sehr suboptimalen Schulsystem in NRW > Unterrichtsausfall, völlig bescheuerte Lehrpläne von Düsseldorf) um von ihrem inneren, giftigen Machtstrukturalismus schön abzulenken.

  9. Jan-Ole Bengt // 1. Mai 2017 um 05:18 // Antworten

    First of may,
    First of may –
    outdoor ***king starts today!

  10. Henry Paul // 1. Mai 2017 um 16:27 // Antworten

    Die SPD war sich nie sicher, ob sie sozial oder stalinistisch, national oder Bolschwik sein wollte. Die Trennung und spätere rote Wieder-Vereinigung, die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten der Kriegs-Entente und den Sturz des Kaisers gehen auf das Konto der SPD.. wer hat Deutschland verraten? Die Sozialdemokraten. Der moderne Ansatz der SPD ist Klassenfeindlichkeit: IHRE eigene Klientel lassen sie absaufen im HARTZ4 MEER und mit den Freunden bei denGewerkschaften sorgen sie für Hungerlöhne vergleichbar mit 1992! Die Leiharbeitsverträge, die Teil-Beschäftigung, der ganze „GEDÖNS-KRAM“ und die daraus resultierenden Vernichtungen des ordentlichen, WERT-schaffenden Wirtschaftslebens ist der SPD geschuldet. Prinzip: Starke Worte, kleinste Taten; Hohe Versprechungen und niedrige Einhaltungen; Viel Wirbel um Nichts; Hauptsache allen FUNKTIONÄREN geht es prächtig. Der Stegner ist sowieso nur ein Hass-erfüllter Dummschwätzer, der bisher noch nichts konkretes geleistet hat!

  11. Wie die „Maden im Speck“ haben sie sich eingefressen und betrachten das Wahlvolk nur noch unter dem Aspekt der Ausbeutung.
    „Neue Besen kehren besser“!
    Ich freue mich schon auf die dummen Gesichter am Wahlabend.
    Wenn den altEINGESESSENEN langsam dämmert das es mit dem Schlaftablettendasein, der Volksverar. ..ung und den Hinterzimmermauscheleien nun vorbei ist.
    Bin gespannt ob die Besitzstandspolitikbetrüger überhaupt einer echten Opposition Rede und Antwort stehen können?

    • MutigeAngstfrau // 2. Mai 2017 um 17:20 // Antworten

      @ tacheles

      Ich befürchte, die Bleistifte sind schon gespitzt, die Radiergummis liegen in Massen bereit und das eine oder andere Rädchen am PC ist geschmiert.
      Auf die Zahlen bin ich wirklich mal gespannt.

      • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 17:49 //

        Janee, geht klar
        @MAF!
        Entweder ein ‚Erdrutschsieg‘ der AfD (oder schafft’s sogar die Deutsche Mitte noch?), weil alle Schlafschafe plötzlich erwacht sind…
        oder ein Sieg der Blockparteien, und dann war’s wieder mal Wahlbetrug!

        Was wirklich frappierend ist: Wie kann man ein durch und durch repressives System wie die DDR durchlitten und gehasst haben, um dann doch nur – Wo immer man hinkommt (aber Ihr Bewegungsradius dürfte in etwa der geblieben sein, der er damals war und sein musste…) – das erkennen zu wollen/zu können, was tatsächlich längst hinter einem liegt: Wahlbetrug, Einheitspartei, Bespitzelung, staatliche Repression, Stasi, polizeiliche Willkür, noch mehr Bespitzelung, Entzug von Grundrechten, Denunziation, Folter, Verschleppung, Ermordung!

        Dass viele Migranten auch in Jahrzehnten die Kultur, die Werte, das soziale Miteinander in D. nicht verstanden haben werden, liegt für mich auf der Hand. Ist schon deshalb kaum zu bezweifeln, weil offensichtlich viele vormalige DDR-Bürger im Geiste nie in Gesamtdeutschland angekommen sind. Und so etikettieren sie die neue/alte Heimat einfach mal um: DDR 2.0 ist SO betrachtet vielleicht die neue Heimat derjenigen, die mit ihrer revanchistisch-rückwärtsgewandten Denke nie aus der DDR 1.0 rausgefunden haben.

      • tacheles // 3. Mai 2017 um 02:28 //

        Fragen wir dazu einen Experten:
        „Wahlen werden nicht in der Wahlkabine
        sondern bei der Auszählung entschieden!“
        Josip Stalin
        Das perfecte Verbrechen:
        In einem Wahllokal mit vorwiegend linksverhetzten jugendlich idealistisch gutmenschlichidiotischen Wahlhelfern
        werden ohne irgendeine Absprache mit stillshweigender Übereinkunft die Stimmen für die AfD „versehentlich“ als ungültig bewertet.
        So geschehen in BREMERHAVEN.

    • Holger Burkhard // 2. Mai 2017 um 17:38 // Antworten

      Tiefer kann kaum eine Partei sinken wie die SPD. Stegner ist diesbezüglich der Repräsentant – neben Schulz. Die Sündenliste der SPD ist lang, sehr lang und gewichtig. Sie dennoch als „Heilsbringer und Fürsprecher der Arbeitnehmer“ zu bezeichen ist Blasphemie. Auf diese Weise bleibt Mutti Kanzlerin, einen besseren Dienst kann die SPD“ Mutti gar nicht leisten.

      • tacheles // 3. Mai 2017 um 02:32 //

        Schulz wurde als FAKE MESSIAS für die LTWs gepusht.
        Nach der Pleite im kleinen Saarland wars damit auch schon wieder wegen offensichtlicher Nutzlosigkeit vorbei.
        Nach den LTWs wäre Schulz so wie so von HELLS ANGELA mittels eines ausgegrabenen EU Koffers uaus ihrem Giftschrank geschasst worden.

  12. @Tacheles

    Am BT-Wahlabend, glauben Sie es bringt viel, wenn wir eine Ministerin oder Staatssekretärin Weidel bekommen?

    Oder sind Sie dann nur froh, nicht mehr die vielen Wahlvisagen überall sehen zu müssen, also aus, verständlichen, ästhetisch-praktischen Gründen?

    Grüßend

    • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 18:01 // Antworten

      @Conrath
      „Ministerin oder Staatssekretärin Weidel…“? Ja, das wär ein Spaß!
      Aber jenseits aller „Homophobie“-Hysterie und diesseits des durchgegenderten Genderismus:
      eine Lesbe muss es noch nun wirklich nicht sein…!?
      Es muss doch zwischen einem Extrem (fehlgeleitete Männerhasserin) und dem anderen (Ehebrecherin und Gebärmaschine) noch ne gute deutsche Mitte geben?! Mitte…Mutti…es liegt so nahe!

      • Conrath // 2. Mai 2017 um 18:23 //

        @Jan

        Was soll dieser Quatsch, sind Sie jetzt der neue Quatschologe hier?

        Lesbisch ist keine Kategorie echter Politik, haben Sie das vergessen oder gar nicht/ nie, kappiert?

        Es geht doch nicht um sexuelle Präferenzen von Weidel, sondern um eine Politik des ‚Weiterso‘, die dann bequem installiert werden kann, bis vielleicht etwas anderes passiert:

        http://vineyardsaker.de/2017/04/30/profis-die-staerke-oder-schwaeche-der-nato/#comment-14729

        Und lassen Sie doch dieses alberne pubertäre Anmachen von Forenmitgliedern, sonst sollte die Moderation wirklich einmal überlegen, ob das noch durchgeht oder nicht mehr durchgeht.

        Lassen Sie MAF einfach in Ruhe, dann können sie ja Ihre nichtvorhandene Thematik, Ihre ‚Nichtanliegen‘, noch weiter ausbreiten.

        Ich Sie auch

      • Greenhoop // 2. Mai 2017 um 19:17 //

        Lieber @Jan,

        als neuer Quoten LSBTTIQ möchte Sie jemand auch hier im Forum recht herzlich begrüßen, 2:46 Min Ihrer kostbaren Zeit müssen Sie aber schon invenstieren – suchen Sie sich die Stelle aus, an der Steffen Königer auch Sie begrüßt.

      • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 19:28 //

        @Conrath
        es gibt ja verschiedene Probleme mit Ihnen…
        eines ist, dass Sie nur dann „funktionieren“ wenn Sie sich lexikalisch ausbreiten können und wenn Sie mit großer Ernsthaftigkeit als Großdenker und Inselbegabter brillieren können – während z.B die ironische Decouvrierung und Ihnen völlig fremd zu sein scheint. Oder anders: Während Sie immer mehr Luft reinpumpen in auch noch so abwegige und dümmerhaftige Diskussionsansätze und Randthemen, geht es mir eher darum, dem ideologisch belasteten Blähbauch ein webig Luft abzulassen.

        Konkreter: ruhig, Brauner!…auch ich halte Liebe unter Frauen nicht für eine politische Kategorie und für moralisch oder sonstwie verwerflich übrigens auch nicht!

        Auch etwas anderes hätten Sie schon längst verstehen und durchdringen können: Ich hab nicht viel gegen die MAF persönlich; ich habe indes große Probleme mit einem (auf geolitico, aber auch auf vergleichbaren Portalen) immer wieder anzutreffenden Foristen-Typus, der Deutschland insgesamt und die politischen Führungsriegen im Besonderen für kriminell, faschistoid und strukturell oder konkret die Volksvernichtung befördernde Psychopathen-Clique hält – gesteuert von einer satanischen Kamarilla, die auf alle Fälle Deutschland, irgendwie auch Europa und eigentlich den gesamten Planeten zerstören will.
        Insofern sehe Ich MAF nur als Repräsentantin einer bestimmten Denk- und Sprechweise, die in den „““Alternativen Medien“““ häufig zu finden ist, und deren Ungeist – nicht nur semantisch – immer wieder in die gleiche grundfalsche und zugleich unerhört dusselige DDR 2.0-Platitüde kulminiert!
        Ich werde das später am Abend noch weiter ausführen.

      • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 19:48 //

        @greenhoop
        gar nicht so unlustig die Nummer! Wenn Sie mich jedoch als durchgegenderten Genderismus-Sympathisanten einordnen wollen, muss ich Sie enttäuschen. Echt nich my Cup of Tea! Ihre oft unterschwellige, dann aber auch ganz explizite Verunglimpfung einer Lebens- oder Liebesform findet in mir allerdings erst recht keinen Unterstützer!
        Das nur zur Klärung.

      • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 19:52 //

        @greenhoop
        bitte das Wort „homosexuellen“ an der einzig sinnvollen Stelle einfügen.
        DANKE.

      • Conrath // 2. Mai 2017 um 20:11 //

        @Jan

        So Sie wollen Luft ablassen und meinen, der Conrath versteht den kleinen Spaß eh nicht, bevorzug die Großform? Hmmm
        Haben Sie keine Sorge, dass Sie beim Luftablassen eventuell ganz verschwinden?

        In Verbindung mit Ihrem, Sie offenbarenden, Restgeständnis, s.u., ist die Sache doch wohl klar, oder? Also mir schon?

        Staatskritik passt Ihnen nicht, nun das ist eine weitere Steilvorlage, dass es schon wieder fraglich ist, was darin mittransportiert werden soll/ wird.

        Und wenn Ihnen der Mathelehrer oder die Geschi-Lehrerin früher Ihr Klassenarbeitsheft zurückgegeben hat, mit bedenklich-finsterer Miene und viel Rot im Text und so einer langen, verdächtigen Zensurunterschrift, unten rechts, dass Ihnen spontan übel wurde, dann hätten Sie ja auch, zur Wahrung Ihres – vermutlich etwas angekratzten, tendenziell eher anämischen, Selbstbewusstseins, wurden Sie oft gehänselt und/ oder mit dem Kopf mal ins Clo getunkt, darauf kommen können, na diese inselbegabten Lehrer und Schüler um mich herum, die haben es aber drauf, aber auch, hätte ich auch gern, eine eigene Insel, vielleicht Lummerland.

        Humor und Inselbegabung passen aber nicht, ist auch egal, weil Sie hier für mich, durchaus interessant, das Beispiel für völlige Argumentationsverweigerung bieten und ich studiere immer gern, schaue viel herum. Also danke für Ihr lebendiges Eigenbeispiele.

        Nur MAF suchen Sie nicht wegen ihrer staatskritischen Haltung heraus, die hat Sie ja gemeinsam mit der Mehrheit hier im Forum und in allen Foren in DE vermutlich, jedenfalls mit denen die Lesen und Schreiben können, sondern wegen genau zwei Merkmalen:

        – mitteldeutsche Sozialisation und
        – Frau

        (eine schlagfertige dazu, was Sie wiederum unabwendbar reizt, Ihre Kompetenz versuchsweise dagegen zu halten, mit vermutlich eher mäßigem, bis dünnen Erfolg).

        Tja, Herr Jan,

        Sie können ja diese Regierung in DE und die Kalergi-EU gut finden, ist Ihr Recht, aber glauben Sie denn, dass dies irgendjemanden interessiert?

        Und dass mit den fehlenden Eigenthemen, nun ja, es hat Sie erreicht, das zeigen doch Ihre Reaktionen. Inselbegabung? Davon haben Sie genau so viel Ahnung, Kenntnis, arbeitsfähige Begriffsbildungen parat, wie Sie echte, eigene Anliegen haben, nämlich nüüüschts (lautlich hochsächsisch) und das ist dann doch etwas sehr knapp genäht. Bleiben Sie uns mit dieser Kritikclownerie bitte noch ein Weilchen erhalten, dann ist es nicht so grau und uniform hier, im Forum, wir brennen ja alle darauf, dass morgenfrüh der Einheitsstaatssozialismus wieder installiert werden möge, Mielke kehrt aus dem Jenseits zurück, lässt sich, in Vertauschung mit Gauland in die regierung wählen und holt dann einen weiteren Zettel heraus, am 9.11.2017 und sagt, nein nei, ich hatte mich vertan, die Grenze bleibt dicht.

        Daraufhin telefoniert er kurz mit Herrn PWWP und schupps, ist die Natoosterweiterung nur noch Geschichte und zwar sogar eine recht miese Geschichte, aber lassen Sie das.

        Ich halte Sie für hoch kompetent, nur verheimlichen Sie uns, und sich selber, diese Inselhöchstbegabung, was sag ich ‚I n s e l‘, es ist die Spitzbergen Hypehyperrbegabung, drunter machen Sie es doch nicht und ich danke Ihnen immer noch für Ihr gelungenes Beispiel zu einer Variation der ontologischen Bestimmung.

        Herrlich, reine Wortkunst, schade das unser KBM da nicht nachfragt und Ihnen seine Wortklärungsseminare, frei nach Hubbard, anbietet, das wäre doch noch eine schöne Ergänzung für Sie, lieber Höchstintellektueller und Frauenversteher, obwohl, woher wissen wir, dass das zutrifft??

        Vielleicht ist es gerade so wirklich, wie Ihre Binnenhermeneutische Summationskapazität Phi*0?

      • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 21:08 //

        @Conrath
        Ihre Entgegnung ist vor allem eines: zu lang…viel zu lang…lähmend lang!
        Beschäftigen Sie sich ein wenig mit dem, was ich tatsächlich geschrieben habe. Denken Sie einfach mal einige Minuten am Stück drüber nach – NICHT schreibend (das können Sie auch morgen noch tun), nur reflektieren…das würde reichen.
        Schade ist, dass Sie – obwohl Sie vom gemeinen geolitico-Foristen viel unterscheidet (vor allem, weil Sie gebildeter sind und nicht annähernd so eingleisig und schwarz-weiß gepolt argumentieren) – dann doch unangenehme Eigenschaften mit eben diesem teilen: Sie lesen nicht gründlich, sie werden immer wieder von ihrem selbstverliebten missionarischen Oberlehrer-Gestus mitgerissen.
        BEVOR Sie überhaupt realisiert haben, worum es dem Gegenüber geht, sind Sie schon wieder in eigener ‚Conrath erklärt die Welt‘-Mission unterwegs! Typische Lehrer-Krankheit: immer nur senden (natürlich pädagogisch wertvoll!), aber nie auf Empfang! Schade!!

        [Zur Seite gesprochen: Wie hält seine Frau das bloß aus?…und die armen Kinder!? Und vielleicht muss er auch deshalb schon morgens ab kurz nach Acht das Forum vollmalen, weil die anderen Familienmitglieder seine Frühstücks-Vorlesungen nicht mehr ertragen…]

        Denn wenn Sie nicht nur Sender wären, hätten Sie vernehmen können, dass ich die DDR-Sozialisation ganz generell und sozio-historisch betrachtet als EINEN wichtigen Auslöser und Impulsgeber auf dem Weg zu einer Betrachtung der BRD als „DDR 2.0“ sehe.
        Ich kenne in Westdeutschland NIEMANDEN, der auf die Idee käme, eine derartige Analogie zu ziehen!
        Darum geht’s!

        Und es gibt weitere Charakteristika, die die Diskussionen wie Sie auf geolitico (und auf anderen „systemkritischen“ Seiten) stattfinden, bestimmen…und die ich genauer in den Blick nehmen möchte:

        * die Altersstruktur
        Kaum einer der hier marodierenden Quartalsirren ist unter 50 (auch geschlossen aus eigenen biographischen Angaben der Foristen)…
        viele indes über 60 und eine nicht kleine Gruppe über 70.
        Spiegelbild der Gesellschaft?
        Keine Spur!

        * geistige Eingleisigkeit und Verirrung
        Genauso bezeichnend für die Leserschaft von geolitico ist die völlig einseitige Prägung durch sektiererisch und manipulativ auftretende „““Denkschulen“““ unterschiedlicher (aber immer ausschließender und abgeschlossener) Natur. Die Steiner’sche „Lehre“ ist da genauso ein Beispiel wie die Hubbardologie.
        Kurz: auf geolitico finden sich auffällig häufig Denk- und Erklärungsansätze, die vor allem dies belegen:

        ‚Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, der sieht in jedem Problem einen Nagel‘

      • Conrath // 2. Mai 2017 um 21:29 //

        @Jan

        Gut, dass Sie kein Troll sind und sich immer schön kurzfassen werden in Zukunft. Und Danke, dass Sie darauf eingehen und Ihre Beiträge haben eine Inhaltlichkeit die beeindruckend ist, ganz wie Ihre Phantasie. Ist das nicht schon fast Kunst oder kann das weg?

        Jan, üben Sie einfach noch etwas weiter, wenn Sie es an mir machen, ist es gut, lassen Sie dafür das Forengrabschen und wir beide werden noch ganz enge Freunde und gönnen auch Sie sich ein Verschnaufspäuschen.

        Ja Herr Jan, die elenden Vorurteile, aber wie soll es auch anders gehen, wenn die Urteile zu hoch hängen, am Baum der Erkenntnis. Dann sind Argumente, für Herrn Jan, eben nur noch saure Trauben des Ober(stufen)lehrers. Ich kann Sie da wirklich gut verstehen, diese armen Schultraumatisierten haben es nicht leicht. Also bis morgen um 8:00, dann schickt mich meine Frau immer weg, ich wusste gar nicht warum. Jetzt haben Sie es mir endlich erklärt. Dafür ein herzliches Dankeschön und bereiten Sie sich morgen bitte auf Ihre Eigenbeiträge vor, Sie wissen, auf die Beiträge, die Ihre Reputation/ epistemische Dignität [nicht ihre epistemische Differenz] weiter bestätigen, bevor die ganze Luft raus ist aus dem politischen Forentiger.
        Also, Sie semantischer Antiheld wieder Willens, wünsche eine angenehme Nachtruhe.

    • Sie scheinen da was falsch einzuordnen?
      Es geht hier nicht um Ministerposten!
      Sondern um eine echte Opposition welche die reGIERug bei Gesetzesbrüchen und Fehllentscheidungen vorführt.
      Deshalb:
      Neue Besen kehren besser!
      „Wahltag ist Zahltag/PAYDAY“!
      AfD-Yes we can.

  13. @Jan

    Nur für Sie, sonst befällt mich noch spontanes Mitleiden:

    https://de.sputniknews.com/politik/20170502315605382-tuerkei-erdogan-dekret-enthaarung-frauen/

    Frauen, Haare?

    Seit wann haben Frauen Haare, nicht auf dem Kopf, aber sonst eben? Ist mir noch garnicht aufgefallen.

    Ich würde empfehlen eine Intimrasursteuer einzuführen oder die Haare einzeln auszureißen und zwar bei allen Westwerte-Politiker_innen und den weiteren 58-Politikergeschlechtern. Ist das ein Thema für Sie?

    Es wurde ganz speziell, Herr Putin hat es mir vorhin, in meiner Argumentationsnot schnell via sputniknews.de rübergeschickt, für Sie und alle Merkelliebhaber_innen geschaffen, Putin setzt Erdogan doch ständig unter Druck, Sie wissen schon. Und an Merkel wurde es vorher praktiziert, in Geheimabsprache und zusammen mit Frau Nuland und anderen ausprobiert.

    Bitte meditieren Sie heute nacht,wenn Sie wieder ganz alleine sind, etwas über die Politikerin Ihrer Wahl, lieber Herr Jan.

    • Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 21:26 // Antworten

      @Conrath
      …für mich persönlich uninteressant!
      Und außerdem: Jemand, der sich fundiert mit Kant, Hegel, Marx usw. beschäftigt (und diesen Eindruck machen Sie bisweilen!), sollte sich für sputniknews zu schade sein.

      • Conrath // 2. Mai 2017 um 21:39 //

        @Jan

        Oh, eine Rundum-MG-Salve, epistemisches Sperrfeuer, na endlich???

        Kant, tja, Jan, das ist so ein Name, nicht wahr?

        Wussten Sie denn nicht, dass der gute bereits den russischen Offizieren Vorträge gehalten hatte und Privatstunden, wie hätten die sonst so gut werden können? Überprüfen Sie es doch mal. Und erst 2014 gab es in Kaliningrad die letzte, sehr ergiebige, bestens besetzte, Kant-Tagung und Sputnik berichtet immer als erstes von diesen Ereignissen.

        Nur dumm, wenn Sie mit den Themen so wenig anfangen können, aber geben Sie nicht auf, folgen Sie schlicht und einfach dem Trend zum Zweitbuch.

  14. @Jan

    In der Argumentationsnot werden Sie dann obszön.

    Schon die Netiquette vergessen?

    Ich werde die Moderation bitten, Ihren letzten, obszönen Beitrag (Jan-Ole Bengt // 2. Mai 2017 um 22:37 //) zu löschen.

    • Jan-Ole Bengt // 3. Mai 2017 um 03:24 // Antworten

      @Conrath
      @geolitico
      und natürlich auch @alle
      Ich halte den beanstandeten post zwar nicht für im weiteren Sinne beleidigend, da nur eine slangartige Wendung benutzt wird, aber ich kann nachvollziehen, dass sich jemand durch meinen post in sittlicher Hinsicht kompromittiert fühlt.
      In diesem Sinne und vor allem auch vor dem Hintergrund der von mir initiierten Kampagne ‚Unser geolitico soll schöner werden‘ bin ich mit der Löschung des beanstandeten Kommentars einverstanden.

      • Conrath // 3. Mai 2017 um 09:30 //

        Lieber Jan,

        ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie weiter hier bleiben und auch selber Thesen und Anregungen, Analysen,… beitragen, sicherlich haben Sie, wie alle Foristen hier, wertvolle Erfahrungen gemacht und Pöbeleien ernähren halt nicht wirklich, sind oft doch erst der Anfang zu besseren Umgangsformen.

        Sie grüßend

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