Die Sprengkraft ethnischer Konflikte

Straßenszene in Belgrad 1999 / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANacionalni_automobil_Yugo_1999.jpg Straßenszene in Belgrad 1999 / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANacionalni_automobil_Yugo_1999.jpg
Wir träumen von Multikulti und Massenintegration: Dabei ist selbst in der EU die Sprengkraft zwischen Staatennationen und ethnischen Minderheiten ungebändigt.

Wer sich mit Volksgruppen, nationalen oder ethnischen Gemeinschaften, befasst, stößt bald auf eine „alte Frage im neuen Europa“, wie der Südtiroler Minderheiten-Experte Christoph Pan einmal treffsicher feststellte, nämlich auf die nach den autochthonen Minoritäten. „Alte Frage“, weil sie mit der Formung der „nationalen Idee“ sowie der Herausbildung der Nationalstaaten aufkommt und schließlich Resultat rigider Sieger-Grenzziehung ist: nach dem Ersten Weltkrieg, bei der weder auf Selbstbestimmung noch auf die 14 Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson Bedacht genommen wurde, sondern man die Grenzen willkürlich und nicht nach der Sprach- oder Volkszugehörigkeit zog. Ebenso wie nach dem Zweiten Weltkrieg, da man sie, soweit es Deutsche und Ungarn betraf, mittels „Bevölkerungstransfers“ – will sagen: Vertreibung – ein für alle Mal zu beantworten suchte.

Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus, dessen Regime jede nationale Minderheit zugunsten der „Entwicklung eines neuen Menschentypus“ einzuschmelzen trachtete, zeigt(e) sich vielerorts, welche Explosivkräfte unter der Decke schlummer(te)n: Man denke beispielsweise an die seinerzeit nur durch Nato-Bombardement in Serbien gestoppte „ethnische Flurbereinigung“, welche Belgrad im Kosovo beabsichtigte. Oder eben an Konflikte, die wegen magyarischer Volksgruppen zwischen Ungarn und seinen Nachbarn stehen, besonders zwischen Budapest und Pozsony (Bratislava/Pressburg) sowie Bukarest.

Staatsbürgerschaft und Ethnie

So ist trotz der seit geraumer Zeit verbesserten Beziehungen zwischen Ungarn und der Slowakei noch immer das umstrittene slowakische Sprachgesetz im Kern in Kraft, das von den hauptsächlich in der Südslowakei beheimateten ethnischen Ungarn und von Budapest zurecht kritisiert wird, wenngleich durch eine leichte Novellierung die Möglichkeiten der Verwendung der Minderheitensprachen im Verkehr mit Behörden erweitert worden sind. Die Novelle, die seinerzeit auf Initiative des von der slowakisch-ungarischen Mischpartei Most’-Híd gestellten Vizepremiers Rudolf Chmel zustande kam, sieht auf kommunaler und regionaler Ebene einen Volksgruppenanteil von 15 (statt bis dato 20) Prozent vor. Der Pferdefuß dabei: Sie gilt allerdings nur dort, wo dieser Anteil in zwei Volkszählungen bestätigt worden ist, deren nächste erst 2021 stattfindet. Womit daher faktisch das alte, restriktive Sprachengesetz noch immer in Kraft ist.

Vice versa ist jenes ungarische Gesetz strittig, das die Staatsbürgerschaft auch Personen erteilt, die keinen dauerhaften Wohnsitz in Ungarn haben. Hauptzielgruppe sind die mehr als zwei Millionen Magyaren in den Nachbarländern, Nachfahren jener Trianon-Ungarn, die infolge des Friedensvertrags von 1920 zu Minderheiten wurden: in Rumänien (1,4 Millionen), in der Slowakei (550 000), in der (Karpato-)Ukraine (150 000), in Serbien (290 000), Kroatien (17 000), Slowenien (8000) und Österreich (40 000 Muttersprachler, laut Volkszählung 6500).

Das ungarische Staatsbürgerschaftsgesetz, novelliert mit Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien – bei nur drei Gegenstimmen aus den Reihen der Sozialisten – ist umstritten in der EU. Doch mit keinem anderen Nachbarstaat außer der Slowakei liegt Ungarn wegen dieses Gesetzes in ernsthaftem Streit, nicht einmal mit Rumänien. Im Gegenteil: Bukarest verfolgt in der Staatsbürgerschaftsfrage dieselbe Politik und lässt ethnischen Rumänen, die in der benachbarten Republik Moldova zwei Drittel der Gesamtbevölkerung (knapp 4 Millionen) stellen, die rumänische zuteil werden.

Doch auch über dem rumänisch-ungarischen Verhältnis, das sich mit Amtsantritt der Regierung Orbán unerwartet spannungsfrei gestaltete und von einem zuvor ungekannten Kooperationsgeist gekennzeichnet war, sind wieder Wolken aufgezogen. Ursache: Entgegen allen offiziellen Verlautbarungen aus Bukarest setzt Rumänien vor allem den ethnischen Ungarn im Lande zu, insbesondere dort, wo die der Zahl nach größten magyarischen Bevölkerungsanteile zu verzeichnen sind: im Kreis Mureș immerhin 40 Prozent, im Kreis Covasna (Kovászna) 74 und im Kreis Harghita sogar 85 Prozent. Bukarest plant Makroregionen, womit die traditionellen Siedlungsgebiete der Magyaren zerschnitten und hauptsächlich auf die Nordwestregion Someșana, die Westregion Apușeana und die Zentralregion Mureșana aufgeteilt würden. Folge: Die ethnische Zusammensetzung würde damit so sehr verkehrt, dass selbst die bisher in Mehrheitsposition befindlichen Székler in ihren kompakten Siedlungsgebieten (Székelyföld) in die Minderheit gerieten.

Trotz aller sonstigen politischen Zwietracht wissen sich die rumänischen Ungarn-Verbände und Ungarn-Parteien darin einig, dass die Verwirklichung des rumänischen Vorhabens auf Assimilation der Magyaren hinausliefe – ein Ziel, das nahezu alle Regierungen Rumäniens seit Trianon verfolgten. An den etwa 60 000 Csángos, der vornehmlich im Kreis Bacău beheimateten altungarischen Minderheit katholischen Bekenntnisses in gänzlich orthodoxem Umfeld zeigt sich seit vier Generationen, was Assimilierung bedeutet: allmähliche Verschmelzung mit der Staatsnation.

Schutz nationaler Minderheiten

In Siebenbürgen gibt ein weiterer Vorgang seit Wochen Anlass zu Besorgnis. So wies Zsolt Árus vom Nationalrat der Székler mehrfach auf Fälle hin, in denen ein in Bukarest eingetragener „Verein für Bürgerrechte“ ungarische Bürgermeister im Széklerland dazu aufforderte, ungarische Aufschriften an Gemeindehäusern und Kommunaleinrichtungen ebenso zu entfernen wie Traditionssymbole der Minderheit, wie beispielsweise die Székler-Flagge. Folgen Bürgermeister dem nicht, werden sie von besagtem Verein verklagt. Für 2016 wurden 59 solche Fälle verzeichnet. In aller Regel entscheidet die rumänische Justiz erst- und zweitinstanzlich zugunsten des klagenden Vereins. Wenngleich im geltenden rumänischen Minderheitengesetz festgelegt ist, dass bei einem Anteil von 20 Prozent Minderheitenangehörigen an der Gesamtbevölkerung zweisprachige Ortsschilder und Aufschriften vorhanden sein müssen. In Rumänien wird damit klar gegen das von Bukarest 1998 ratifizierte Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten verstoßen.

Indes sind sich Bukarest und Budapest weitgehend einig, wenn es um die Interessen ihrer jeweiligen Minderheiten in der Karpato-Ukraine geht. Dort stellen die Magyaren mit 151 000 Personen zwölf und die 32 000 ethnischen Rumänen 2,6 Prozent der Bevölkerung.

Einem gedeihlichen serbisch-ungarischen Nachbarschaftsverhältnis stand einst das unter Serbiens vormaligem Präsidenten Boris Tadić erlassene Restitutionsgesetz entgegen, welches am Kollektivschuld-Prinzip festhielt und daher Nachfahren vertriebener Volksdeutscher und Magyaren von der Entschädigung für enteignetes Hab und Gut ausschloss. Der damalige ungarische Außenminister János Martonyi hatte daher unumwunden angekündigt, Budapest werde sein Veto einlegen, wenn im Europäischen Rat über den EU-Kandidatenstatus für Serbien befunden werde, sollte Belgrad das Gesetz, das er „moralisch, rechtlich und politisch unannehmbar“ nannte, belassen wie es war. Daraufhin wurde es im Belgrader Parlament mit großer Mehrheit novelliert und damit den Budapester Einwänden Rechnung getragen, womit sich nicht nur das Nachbarschaftsverhältnis besserte, sondern Ungarn sich – zusammen mit mehreren Nachbarstaaten – für die Erteilung des EU-Kandidaten-Status aussprach.

Dagegen spielt(e) im Verhältnis Budapests zu Zagreb die Minderheitenfrage kaum eine Rolle. Seit 2002 ist das kroatische Verfassungsgesetz über den Schutz der Minderheiten in Kraft, und 2003 konnten ihre Selbstverwaltungen gewählt werden. Im benachbarten Slowenien verfügen die 8000 ethnischen Ungarn sogar über ein in der Verfassung verankertes Viril-Mandat.

Irritiert war man wegen der Minderheiten-Frage in Budapest hingegen von Österreich. Der Vorwurf: Die ungarische sei ebenso wenig wie die kroatische Minderheit des Burgenlandes in Verhandlungen über die Novellierung des Volksgruppengesetzes eingebunden gewesen, welche nach der Einigung mit den Kärntner Slowenen über die Zahl zweisprachiger Ortsschilder in Erfüllung des Artikels 7 des österreichischen Staatsvertrags von 1955 im Vorjahr – 56 Jahre nach dessen Inkrafttreten – nötig war. Dass Gemeinden mit Minderheitenanteil aufgrund einer neuen Amtssprachenregelung behördliche Vorgänge, welche auch in den Minderheitensprachen zum Ausdruck gebracht werden müssen, an die Bezirkshauptmannschaften als nächst höhere Instanz delegieren dürfen und so Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch „amtswegig entsorgt“ werden könnten, befürchte(te)n nicht allein das Österreichische Volksgruppenzentrum (ÖVZ) in Wien, sondern auch Budapest und die Interessenvertretungen der Magyaren im Lande.

EU-Mitgliedschaft und gelebter Regionalismus

Selbst wenn man sich nur die wenigen Beispiele dieses kursorischen Überblicks ins Bewusstsein ruft – es gibt derer weit mehr! –, so kann im Zusammenhang mit historischen Minderheitenkonflikten, welche in der aktuellen Nachbarschaftspolitik fortwirken, ja sie oft dominieren, nicht oft genug als Vorbild für deren Entschärfung, ja sogar als Vorbild für ihre Beseitigung und Lösung das Beispiel Südtirol vor Augen geführt werden. Insbesondere wenn es sich um Auseinandersetzungen zwischen Nachbarstaaten handelt, die auch noch EU-Mitglieder sind, wie zwischen Ungarn und der Slowakei sowie Rumänien.

Gerade am Beispiel Südtirols lässt sich vorführen, dass national(kulturell)e Zusammengehörigkeit und Einheit sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich sind und mit Erfolg, auch und gerade wirtschaftlichem, praktiziert werden, ohne nationalstaatliche Grenzen zu verschieben. EU-Mitgliedschaft und gelebter Regionalismus haben just die 1918/19 mit der Teilung Tirols zwischen Österreich und Italien aufgerichteten und nach 1945 beibehaltenen Grenzen weitgehend überwinden lassen, wenngleich sie naturgemäß faktisch und administrativ weiter bestehen.

Um diesen „Modell“-Charakter vor Augen zu führen, ist an dieser Stelle ein gestraffter historischer Exkurs notwendig. Nach dem Ersten Weltkrieg war der südliche Teil Tirols im Friedensvertrag von St.-Germain-en-Laye 1919 Italien zugeschlagen worden, das ihn zuvor waffenstillstandswidrig annektiert hatte. Als das faschistische Italien vom Oktober 1922 an („Marsch auf Rom“) danach trachtete, das „Hochetsch“ („Alto Adige“ gemäß damals verordneter Benennung) zu entnationalisieren, indem es

  • den Namen Tirol verbot;
  • alle Namen (selbst auf Grabsteinen) italianisiert wurden;
  • kein Deutschunterricht mehr erteilt werden durfte;
  • in der Öffentlichkeit nicht deutsch gesprochen werden durfte;
  • die Orts- und Talschaftsmundarten, mithin der Dialekt, verboten war;
  • Italienisch alleingültige Amtssprache wurde;
  • alle österreichischen Verwaltungsbeamten durch italienische und
  • alle gewählten Bürgermeister durch per Dektret eingesetzte italienische Amtsbürgermeister (Podestà) ersetzt und
  • Italiener aus Süditalien nach Südtirol umgesiedelt wurden;

und all diese kolonialistischen Zwangsmaßnahmen nicht den erwünschten Erfolg zeitigten, zwangen (die Achsenpartner) Hitler und Mussolini die Südtiroler mittels eines „Options“-Abkommens, sich entweder für das Deutsche Reich zu entscheiden (und über den Brenner zu gehen) oder in ihrer Heimat zu verbleiben (und damit gänzlich italienisiert zu werden).

Obschon die meisten für Deutschland optierten, verhinderte der Zweite Weltkrieg die kollektive Umsiedlung. 1946 lehnten die Alliierten die Forderung nach einer Volksabstimmung in Südtirol ab, woraufhin sich in Paris die Außenminister Österreichs und Italiens auf einen Minderheitenschutz für die Südtiroler verständigten, der Bestandteil des Friedensvertrags mit Italien wurde. Das Gruber-de-Gasperi-Abkommen vom 5. September 1946 sah die politische Selbstverwaltung vor, und im Kulturellen wurden muttersprachlicher Unterricht sowie die Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens garantiert.

Zwar erließ Rom 1948 vertragsgemäß ein Autonomie-Statut und deklarierte es – wie zwischen Vertragspartnern und Siegermächten verabredet – zum Bestandteil der italienischen Verfassung. Allerdings wurde die Provinz Bozen-Südtirol mit der Nachbarprovinz Trient in einer Region („Trentino – Alto Adige“) zusammengefasst, ein Trick des Trientiners Alcide De Gasperi, der zur Majorisierung der deutschen und der ladinischen Volksgruppe durch die italienische führte, die im Trentino absolut dominant war.

Dagegen und gegen die gezielte Ansiedlung weiterer Italiener zwischen Brenner und Salurner Klause protestierten die Südtiroler 1957 unter der Parole „Los von Trient“. Mit Bombenanschlägen, von denen man heute weiß, dass dabei auch italienische Geheimdienste zur Erzeugung einer „Strategie der Spannung“ die Finger im Spiel hatten, machte der „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) die Welt auf die uneingelösten vertraglichen Zusicherungen Roms aufmerksam. 1960 trug der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky den Konflikt vor die UN. Italien lenkte trotzdem nicht ein, woraufhin die Anschläge im Sommer 1961 ihren Höhepunkt erreichten, Rom 21 000 Soldaten und Carabinieri in den Norden verlegte und Südtirol auch international in den Mittelpunkt des Weltgeschehens rückte, woran sich heute außer der Erlebnisgeneration und Historikern kaum noch jemand erinnert.

Nach etlichen Verhandlungsrunden zwischen Wien und Rom im Beisein von Vertretern Nord- und Südtirols einigt man sich auf die Entschärfung des Konflikts, indem man 137 Einzelmaßnahmen an einen „Operationskalender“ band – einer zeitlichen Vorgabe für die Umsetzung – und in einer beispielgebenden „Paket-Lösung“ verschnürte. Bevor diese am 20. Januar 1972 als „Zweites Autonomiestatut“ in Kraft treten konnte, musste ihm die Südtiroler Volkspartei (SVP), die seinerzeit maßgebliche politische Kraft der deutschen und ladinischen Volksgruppe, zustimmen; wobei auf deren Parteitag in der Kurstadt Meran 1969 nur eine knappe Mehrheit dafür zustande kam. Und es sollte weitere zwanzig Jahre dauern, bis die wesentlichen Bestimmungen über die Selbstverwaltung sowie die tatsächliche Gleichstellung der deutschen Sprache verwirklicht werden konnten. So dass am 30. Januar 1992 das „Paket“ für erfüllt erklärt werden konnte, nachdem der damalige italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti im römischen Parlament die Zusicherung gegeben hatte, dass Änderungen daran nur mit Zustimmung der Südtiroler vorgenommen werden dürften.

Es folgte ein diplomatischer Notenwechsel zwischen Rom und Wien sowie schließlich am 11. Juni der formelle Abschluss des Südtirol-Konflikts durch Abgabe der „Sreitbeilegungserklärung“ vor den Vereinten Nationen. Mit dem Beitritt Österreichs zur EU 1995 und mit Inkrafttreten des Schengen-Abkommens fiel das Grenzregime am Brenner-Pass und anderen Übergängen, womit die beiden Teile Tirols wieder näher zusammenrückten als je zuvor seit der Annexion Südtirols 1918.

Grenzüberschreitender Regionalismus

Nicht zu unterschätzen sind just die wirtschaftlichen Vorteile, welche der grenzüberschreitende Regionalismus bietet, in den das österreichische Bundesland Tirol, die italienische Autonome Provinz Bozen-Südtirol sowie die Autonome Provinz Trient als die beispielgebenden drei Landesteile des „Alten Tirol“ eingebunden sind. Noch vor 50 Jahren war Südtirol ein armes Land, mittlerweile ist es ein reiches. Heute beträgt sein (gänzlich eigenfinanzierter) Provinzhaushalt sechs Milliarden Euro – bei einer Bevölkerung von 530 000 Menschen auf 7400 Quadratkilometern Fläche, von der wegen der Lage in den Zentralalpen gerade einmal 15 Prozent bewirtschaftungsfähig sind. 90 Prozent des Steuer- und Abgabenaufkommens verbleiben in der Provinz, zehn Prozent werden gemäß Autonomie-Paket an das italienische Staatsbudget abgeführt. Diese autonome Form der regionalen Selbstverwaltung führte also zu Wohlstand und Stabilität, beides liegt im Interesse von Staatsnation – in Südtirol der italienischen Volksgruppe – und Minoritäten.

Wenngleich (noch) nicht vollkommen, rückt die Europaregion Tirol – oder „Tiroler Euregio“ –, in der die drei Landesteile (österreichisches Bundesland Tirol; autonome italienische Provinzen Bozen-Südtirol und Trient, zusammengefügt in der autonomen Region Bolzano-Alto Adige) seit den 1990er Jahren organisatorisch zusammenarbeiten, allmählich auch politisch enger zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses „Modell“ – trotz immer wieder von Rom ausgehender Maßnahmen, die Autonomie wenn nicht zu untergraben so doch zu beschneiden – seine wünschenswerte Wirkung auf andere schwelende Volksgruppenkonflikte nicht verfehlt.

Autonomie muss kein Schreckbild sein

Jeder an positiven Beispielen der Nationalitätenpolitik und des Minderheitenschutzes Geschulte weiß, dass die trotz Grundlagenvertrags zwischen den beiden Donau-Anrainern Ungarn und Slowakei obwaltenden Umstände sowie das von der Minderheitenfrage nach wie vor bestimmte Verhältnis zwischen Ungarn und Rumänien hinter dem alltäglichen Dasein vertraglich geschützter Minderheiten weit zurückbleiben: etwa im Vergleich mit den Schweden auf den zu Finnland gehörenden Åland-Inseln; oder mit der deutschen Volksgruppe in Süddänemark, respektive der dänischen in Schleswig-Holstein; auch mit der Deutschen Gemeinschaft in Ostbelgien; ganz zu schweigen mit den altösterreichischen Deutschtirolern und Ladinern (Nachfahren der rätischen Urbevölkerung) in der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol.

Auch nach der systemischen Zäsur 1989/90 konnte trotz löblicher Versuche und gewisser rechtlicher Übereinkünfte – vornehmlich im Europarat – die Sprengkraft, die im Verhältnis zwischen Staatsnationen und ethnischen Minderheiten – zuvörderst in Zentralstaaten – steckt, noch lange nicht und vor allem nicht überall gebändigt werden. Das muss angesichts von rund 350 autochthonen Minderheiten mit mehr als 100 Millionen Angehörigen, einem Siebtel der Bevölkerung in den Staaten zwischen Atlantik und Ural, in denen sie beheimatet sind, umso mehr verstören, als sich die Europäische Union (EU) kein wirksames Instrumentarium oder einen Operationsmechanismus geschaffen hat, Minderheitenkonflikte nicht nur einzudämmen, sondern gar nicht erst zum Ausbruch kommen zu lassen. Im Gegenteil: EU-Kommission und Rat schauen eher merkwürdig unbeteiligt zu, erklären sich für „unzuständig“ oder geben beschämend anmutende Empfehlungen ab, wonach beteiligte Konfliktparteien ihren Streit gefälligst „bilateral regeln“ mögen.

Das geht an der Wirklichkeit vorbei. Womit wir noch einmal bei Südtirol sind. Was lässt sich aus dessen Entwicklung – gekennzeichnet von jahrzehntelangem, bisweilen dramatischem Kampf um territoriale und kulturelle Autonomie sowie politische Selbstverwaltung – angesichts der heute weithin geltenden Einschätzung, wonach es sich um einen „Modellfall“ mit „Vorbildcharakter für die friedliche Lösung anderer Minderheitenkonflikte“ handele, ableiten? Nichts weniger, als dass EU-Kommission und Rat dafür sorgen müssten, Repräsentanten aller politischen Ebenen von Staatsnationen und Minderheiten-Vertretern so oft wie möglich dorthin zu bringen, damit sie das Neben- und Miteinander von Deutschen (Anteil 69,2 Prozent), Ladinern (4,4 Prozent) und Italienern (26,4 Prozent) trotz aller Unvollkommenheit und des nicht nachlassenden Versuchs der italienischen Politik, die Autonomie wo es nur irgend geht zu beschneiden, studieren könnten. Insbesondere National-Slowaken und -Rumänen würden anschaulich erfahren und erleben, dass (das Verlangen nach) Autonomie – sei sie territorial, sei sie kulturell – keinesfalls jenen Schreckbildern entspricht, welche sie in ihrer Heimat davon zeichnen.

44 Kommentare zu Die Sprengkraft ethnischer Konflikte

  1. Marcus Junge // 13. April 2017 um 11:57 // Antworten

    „Schutz nationaler Minderheiten“

    Da fällt mir nur ein.

    NATIONALE Minderheiten, Leute die „dort“ schon seit Jahrhunderten / Jahrtausenden leben, nicht irgendwelche Invasoren, die sich selber eingeladen haben, ins A-Sozialsystem, für deren Invasion sich eine Mehrheit von denen gefunden hätte, „die schon länger hier leben“, die aber nie gefragt wurden. Invasoren bleiben Invasoren und gehören rausgeworfen, alle. Z.B. was seit 1961 eingefallen ist „Anwerbeabkommen“ oder „dringend“ Asyl brauchte, weil wir „direkt“ neben dem Balkan liegen und daher bosnische Invasoren 1992 ff. aufnehmen mußten oder kosovarische 1999, „natürlich nur zeitlich begrenzt“ (keiner wurde je wieder zurückgeschickt).

    Nationale Minderheit in der BRD, Sorben und Dänen, mehr fallen mir nicht ein, alles andere sind Invasoren.

  2. Vielen Dank an Reinicke Fuchs, auch für diesen, geschichtlich profunden, Artikel. Sie differenzieren regionale von nationaler Kulturpolitik und zeigen die vielen vorsätzlich Friktionen, denen die echten kulturellen Belange der Europäer ausgesetzt waren und auch noch sind. Sprachkulturen und Ethnien werden zum Spielball der Nationalkapitale oder einer Kalergi-Konzern-Hochfinanz-EU und ihrer globalistischen Verbündeten.

    Negative Kulturpolitik beginnt eben nicht erst mit der Großmigration heutiger Tage, sondern hat eine lange Vorgeschichte. Und die Gleichung Kultur = Sprache = Nation ist erheblich zu einfach. Wachsende Aufmerksamkeit für die echten Kulturbelange kann aus der heutigen, auch gewollten, Perspektivverengung herausführen.

    Nationen und Staatenbünde sind in erster Linie Garanten finanzieller Interessen, organisierte Mächte zur Erzwingung eben dieser Einzelinteresse. Echte Kulturpolitik ist wohl nur auf föderaler Basis zu haben.

    Eine Organisation der Kulturregionen, von unten und horizontal vernetzt, hätte heute und in Zukunft, immer bessere Aussichten, auch die Ideen von Leopold Ziegler, zu realisieren, zu Lasten der viel zu groß geratenen Zentralstaaten.

  3. Man bedenke den KULTURSCHOCK der hier Zugedrungenen.
    Sie kommen aus weitgehendMOINOETHNISCH gesäuberten „Fluchtländern“.
    Und treffen hier auf ihre seit Jahrtausenden mit ihnen in Blutfehde befindlichen Todfeinde :
    Christen
    Juden
    Sunniten
    Schiiten
    Aleviten
    Aramäer
    Kurden
    Syrer
    Moslems
    Jesiden
    Iraner
    Afghanen
    und wie sie alle heißen!
    Das gibt ein Friedensfest!
    Multikulti funktioniert nur in einer Militärdiktatur á lá TITOS YUGOSLAWIEN!

    • @Tacheles

      Wirklich? Seit Jahrtausenden Blutfeinde? Was für ein undifferenzierter Blödsinn! Ihr Geschichtsbild/ Geschichtswissen ist nur halb- oder vierteldimensional.

      • tacheles // 14. April 2017 um 01:03 //

        Wer so differenziert und höflich wie Sie antwortet muss über enorme Geschichtskenntnisse verfügen?
        Vielleicht sollten Sie mal die Mao – Bibel für einige Zeit zur Seite legen und sich mittels seriöser Geschichtsbücher informieren?
        Mein Tipp:
        Im HISTORY CHANEL wird man auch fündig!

  4. hubi stendahl // 13. April 2017 um 14:53 // Antworten

    @Marcus Junge

    Zitat:
    „Nationale Minderheit in der BRD, Sorben und Dänen, mehr fallen mir nicht ein, alles andere sind Invasoren.“

    Wäre das mal so einfach. Aber das ist es nicht.

    Die BRD repräsentiert kein Volk, keine kulturelle Einheit; sie repräsentiert einen Staat besser im vorliegenden Fall ein völkerrechtliches Subjekt, welches mit dem nicht untergegangen Deutschen Reich hinsichtlich der Gebiete teilidentisch ist. Das sind aber keine Völker, sondern Staaten.

    Das muss zwar nicht bedeuten, dass Sie sich nicht mit dem Konstrukt BRD identisch fühlen können, müssen oder wollen. Trotzdem ist es wichtig deutlich zu machen, dass der Artikel den Versuch unternimmt, die identitäre Kultur von der staatlichen Macht zu unterscheiden und die damit verbundenen Probleme aufzuzeigen.

    Im Idealfall würde endlich akzeptiert, dass es über Generationen gewachsene Identitäten gibt, die man, würde man als Maßstab die Bedürfnisse der Menschen anlegen, nicht einfach durch Staatsgrenzen trennen kann. Dies führt stets zu Verwerfungen. Bei der Identität ist zu unterscheiden zwischen der „Ich-Identität“ und der „kollektiven kulturellen Identität“, die sich über Jahrhunderte, ja sogar über Jahrtausende entwickelte.

    Das große Missverständnis besteht darin, dass vor allem einfach gebügelte Menschen glauben (aber weder wissen noch beweisen können), dass die Entscheidung eines Einzelnen oder kleinen Gruppe, sich unter Anpassung ein neues Zuhause in einer anderen, ähnlichen oder gänzlich fremden Kultur zu suchen, etwas anderes ist, als große Völkerwanderungen, mit denen zwangsläufig die Kulturen aufeinanderprallen. Diese einfach gestrickten Menschen wurden dahingehend durch die Ideologie des Kulturmarxismus weiter in diese falsche Richtung getrieben und sind aufgrund ihrer Akzeptanz und Unterstützung der Vorkommnisse mit schuld daran, dass es überhaupt zu solchen Verwerfungen kommen konnte, die von interessierter Seite, deren Protagonisten allesamt nur noch aus „Ich Identitäten“ bestehen, ausgenutzt werden.

    Es ist also, aufgrund der Gemeinsamkeiten einer Kultur, etwas völlig anderes, wenn eine Million Tiroler über kurze Zeitdistanz vertrieben werden und in Mitteleuropa ein neues Zuhause suchen, als würden sie in die Türkei wandern und dort ihren Schweineschinken auspacken. Das kann dann nicht funktionieren. Und das ist auch der Grund, warum, bis auf kleinere Querelen, die italienischen Gastarbeiter sich größtenteils über Anpassung stämmig machen konnten und ihre Identität nicht aufgeben mussten, sondern für eine Bereicherung sorgten. Das konnte, schon aufgrund ähnlicher christlicher Kultur, nicht zum Problem werden. Während völlig inkompatible, sich widersprechende Kulturen, schon gar nicht in einem solchen Zeitrahmen, zu sozialisieren sind. Dass die EU mit diesen Zusammenhängen nichts anfangen kann und zuständigkeitshalber an die Staaten zurückgibt ist ebenfalls der Tatsache geschuldet, dass diese kleine Clique von „ICH Identitäten“ und Profiteuren, keinerlei Bezug mehr zu den sozialen Reichweiten der normalen Menschen/Kulturen haben. Interessanter Stoff:

    Prof. Robin Dunbar zu den Reichweiten sozialer Nähe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Dunbar

    C.G Jung, Urbilder im kollektiven Bewusstsein:
    http://www.schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/downloads/Archetypen.pdf

    Jan Assmann, Das kulturelle Gedächtnis (Anm.: Aus Formen und Farben):
    http://www.spektrum.de/magazin/das-kulturelle-gedaechtnis-schrift-erinnerung-und-politische-identitaet-in-fruehen-hochkulturen/821519

    Wenn man sich diese Dinge „erlesen“ hat, wird man sich in den Thesen wiedererkennen und auch dem trainierten „Gutmenschen“ wird klar, dass die Zusammenführung von Völkern in der derzeit vorliegenden Art nie funktionieren kann, weil die Natur der Völker etwas völlig anderes ist, als die Idee eines Einzelnen, sich einer kulturfremden Gruppe unter weitestgehender Anpassung anzuschließen. Danach checkt er vielleicht auch, dass zunächst jede Staatsform ein Herrschaftsmittel ist und nicht zwingend etwas mit kultureller Identität zu tun hat, die prinzipiell in Gegnerschaft zu künstlichen Grenzen steht. Deshalb ergeben sich zwangsläufig immer widerstreitende Interessen, die sich nur allzu oft in Gewalt manifestieren. Die Hoffnung des Autors ist es, dass eine Lösung für die Vielzahl an Kulturen in Europa unter der derzeitigen Zentralisierung von Macht möglich wäre. Kaum denkbar. Ruhe gibt es erst, wenn wir der bewiesenen Natur von Völkern Rechnung tragen und die Organisation von Herrschaft auf eine horizontale Ebene bekommen. Das wird irgendwann sogar kommen müssen.

    Wenn die als Gutmenschen das bis hierher Beschriebene immer noch negieren, dann hilft ihnen vielleicht die Erkenntnis von, Gustav Le Bon, dem Vater der Massenpsychologie, der einst feststellte:

    „Der unumstößliche Beweis kann von einem gebildeten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen“

    • Und so geschieht es, dass Falsches auf Falschem aufbaut. Was am Ende zum Zusammenbruch führen muss. Der Gutmensch lebt jedoch in der Illusion, dass alles von alleine gut wird, nur weil er das Gute denken kann. Er übersieht dabei aber das Falsche, das ebenso existiert und sich verbreitet. Das Falsche wird nicht verschwinden, indem man es ignoriert. Es muss als Ursache benannt und ihm widersprochen werden. Hier stellt sich die Frage, ob man der Ursache folgt oder einer zeitgenössischen Ideologie anhängt. Der Gutmensch wird sich nicht gegen den allgemeinen Trend stellen. Das ist seine Schwäche. Und jene, die das Falsche benennen, nennt er Populisten. Auf diese Weise wird das Falsche weiter existieren, während das Wahre und Richtige immer unbestimmter wird. Irgendwann gilt dann das Falsche als das Richtige. Und wie will man jemandem erklären, dass er das Falsche für das Richtige hält. Es ist praktisch unmöglich.

      Der Mitspieler

  5. Viele Wiederholungen des immer Gleichen führen nicht zwangsläufig zu neuen Erkenntnissen, daran krankt offensichtlich auch der fehlende Widerstand, sich dem kriminellen Vorgehen entgegenstellen zu können, es fehlen einfach die Ideen und Netzwerke trotz allem Wissens.

    Wir sind ganz offensichtlich nicht mehr wehrhaft genug, trotz des deutlich sichtbarem Wahnsinns, eine APO auf die Beine zu stellen und dabei die persönlichen Egoismen zurürckzustellen.

    So wird der weitere Verlauf seinen vorbestimmten Weg gehen, trotz all der Informationen, der Bürgerkrieg ist unvermeidlich.

    Es ist erstaunlich, wie viele „Kopftuchmädchen“ sich in der Zwischenzeit ganz offen in den Alltag „eingeschmuggelt“ haben und nicht nur optisch, sondern verbal dahingehend äußern, dass dieses Land schon sehr bald das ihre sei. Das Erschreckende hierbei ist, dass ich als vollkommen toleranter Mensch an meinen eigenen Empfindungen feststellen muß, dass die Wut (schlecht) größer und der Gleichmut geringer wird.

    Persönlich würde ich es bevorzugen, die „Deutschen“ würde sich besser organisieren, die Parteien links (oder rechts) liegen lassen und ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Da all das nur Träumerei ist, bleibt allein der Eigenschutz (Familie). Traurig, aber wir versagen im Kollektiv.

    • hubi stendahl // 13. April 2017 um 20:41 // Antworten

      Hallo @Greenhoop,

      „es fehlen einfach die Ideen und Netzwerke trotz allem Wissens.“

      Ich glaube nicht, dass es an Ideen oder der (inneren) Bereitschaft fehlt, sich dem Wahnsinn entgegenzustellen. Mir scheint eher eines der besten Erfindungen die die Digitalisierung zu bieten hatte, der eigentliche Bremsklotz ist. Das Internet. Es hat neben der unbestrittenen positiven Wirkungen zwei entscheidende Nachteile, wenn es um die Solidarisierung und Sozialisierung von Menschen bzw. Gruppen geht. Es findet alles virtuell gefühlt gruppendynamisch, in der Realität aber zerstückelnd auseinanderdividierend statt. Ein Problem, dass es früher nicht gab. Ein Problem, für das ich auch keine Lösung weiß. Des weiteren ist das Internet im Zusammenhang mit der hier in Rede stehenden Problematik ein „Eliten“-Projekt. Die Leute lehnen zwar ab, aber sie werden nur noch mit Likes oder Smileys aktiv, was der Umerziehung geschuldet ist. Lass das mal die Anderen machen. Sozialismus.

      • Conrath // 13. April 2017 um 22:27 //

        @Hubi

        Vorsätzlicher Mißbrauch der Idee und geschichtswirksamen Erscheinung von Sozialismus ist ein politisches Projekt der Nutznießer dieses Bewusstseinsvakuums. Das ist die andere Umerziehung, der Antipode zu „Frankfurt“, was Ihnen doch bekannt sein müsste.

        Und eine Abschätzung über die Gesamtveränderung des gesellschaftlichen Verhaltens, die durch das Internet bedingt ist, ist heute seriös noch nicht zu bekommen.

        Die Tendenz, zu wenig direkt politisch zu unternehmen, würde ich gefühlt auch für die derzeitige Lage in DE einschätzen, aber wegen eine Kombination aus Denkfaulheit und Bequemheit. Oder anders gewendet, ohne Anschubhilfe von Außen fehlt der entschiedene Veränderungswille, der erst wirklich bis zum notwendigen Generalstreik führt, um den Kriegstreibern das Handwerk zu verderben.

      • hubi stendahl // 13. April 2017 um 23:50 //

        @conrad

        Zitat: „Das ist die andere Umerziehung, der Antipode zu „Frankfurt“, was Ihnen doch bekannt sein müsste.

        Hätte es die „Frankfurter Schule“ nie gegeben, hätten die Umerzieher andere Wege versuchen müssen. Hätte es die Umerzieher nicht gegeben, hätte die „Frankfurter Schule“ aufgrund ihrer Ideologie Umerzieher (jenseits der Natur der Dinge) gesucht und gefunden. Das ist das Fatale. Ohne diesen Frankfurter falschen „Erzengel Michael“ hätte es der Teufel kaum ins Brautgemach geschafft.

        Zitat:
        „Und eine Abschätzung über die Gesamtveränderung des gesellschaftlichen Verhaltens, die durch das Internet bedingt ist, ist heute seriös noch nicht zu bekommen.“

        So? Wo haben Sie die letzten 15 Jahre verbracht? Nicht nur massive soziologische Verhaltensänderungen, werden beobachtet, sondern bereits molekulare Veränderungen, die mit Gehirnveränderungen einhergehen:

        Wie der Dopaminhaushalt (Sucht) stimuliert wird und die Folgen 2013:

        „Der Schweizer Psychologe und Suchtexperte Franz Eidenbenz sieht beispielsweise einen direkten Zusammenhang zwischen BINDUNGSSTÖRUNGEN und Online-Sucht.“
        Weiter hier:
        http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/internetabhaengigkeit-elektronisch-gefesselt-1.1822094-2

        Molekulare Veränderungen sind ohne soziologische Veränderungen und umgekehrt undenkbar. Platt: Wer den ganzen Tag am Internet spielt, hat abends keine Lust sich auf der Straße für Politik zu engagieren:

        https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/up-entdecken/docs/portal/aktuell/Portal_04_2014_Oktober_WEB.pdf

        Guten Morgen.

  6. @Hubi & Mitspieler

    Ihren erweiterten Ausführungen stimme ich weitgehend zu, auch Ihrer Forderung/ Zukunftseinschätzung, der zunehmenden „Horizontalität“ der/ aller volkskulturell-ethnischer Verschränkungen.

    Transnationale Interessen und Geo-Schachbrettspiel versuchen immer wieder die gewachsenen Verhältnisse zu zerreißen oder einzuebnen. Diesen Absichten und ihren Agenten/ Akteuren ist mutig entgegenzutreten. Sie verkleiden immer wieder ihre wahren Finanz- und Machtinteressen hinter geheuchelter Modernitätsmoral, einer Moral ohne ethischer Begründung.

    Und, Mitspieler, Gutmensch ist eine Kampfvokabel, keine echte politische Kategorie, so wenig wie es der Schlechtmensch ist/ sein kann. Ins Begriffliche verdolmetsch, es gibt kritische/ unkritische oder informierte/ uninformierte, politische Teilhaber, die wir alle zusammen sind/ werden können.

    • @ Conrath

      Politische Kategorien sind per se schon falsch und missverständlich, da sie der menschlichen Natur nicht gerecht werden. Gutmensch ist die psychologische Beschreibung eines Menschentypen, der nicht mehr zu Erkenntnissen gelangt, weil er das Falsche nicht sieht. Es ist eine Form von psychologischer Blindheit und Angepasstheit. Der Begriff gehört also eher in die psychologische als in die politische Welt. Schon Nietzsche hat sich mit ihm ausgiebig beschäftigt.

      Gruß
      Der Mitspieler

      • Conrath // 13. April 2017 um 21:47 //

        @Mitspieler

        Kategorien bleiben Kategorien, per se sind die garnichts, das ist sinnfreie Begriffswillkür, sorry, vergleichbar mit hölzernem Eisen, eckigem Rund usw… Bezeichnen/ Benennen und Begriffe Denken sind zu unterscheiden.

      • Mitspieler // 13. April 2017 um 21:58 //

        @ Conrath

        Dann gehen wir doch eine Kategorie höher: In die geistige Kategorie. Da kann man am besten erkennen, wessen Geistes Kind jemand ist.

        Gruß
        Der Mitspieler

      • Conrath // 13. April 2017 um 22:40 //

        @Mitspieler

        Wenn es mehr als Worte, nominalistisches Ersatzhandeln sein soll, dann erfordert es eine Klärung, was Kategorien sind und wo es nur gleichlautende Worte sind. Höher oder niedriger ist eine räumliche Bestimmung, bei Aristoteles der Ort als eine von neun Eigenschaftskategorien. Sie verwenden diese aber eher als Metapher für Qualität, i.S. von höher ist auch besser, ohne aber sinnvoll angeben zu können, welche Bestimmungen damit konkret gemeint, bzw. davon betroffen, sind. So ist es eben ein bloßes meinendes Sprechen oder sprechendes Meinen. Denn auch Qualität ist eine Eigenschaftskategorie bei Aristoteles. Etwas einfach nach oben oder unten zu wünschen, bleibt damit ein leeres Unterfangen.

      • Mitspieler // 14. April 2017 um 00:10 //

        @ Conrath

        Man könnte damit beginnen festzustellen, dass ein Gedanke eine gewisse Höhe hat. Dann weitergehen und feststellen, dass ein Gedanke eine gewisse Breite haben kann. Und dann hat er auch noch eine Tiefe. Damit sind wir beim dreidimensionalen Denken angelangt, was eine Qualität darstellt. Das ist selten heutzutage, wo ein- oder zweidimensionales Denken überwiegt. Wenn es jetzt noch gelingt, diesen dreidimensionalen Gedanken in Bezug zur Zeit zu setzen, dann wird er vierdimensional und gehört damit einer neuen Kategorie an. Da ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vielleicht erraten Sie die nächste Kategorie?

        Gruß
        Der Mitspieler

      • Conrath // 14. April 2017 um 07:26 //

        @Mitspieler

        Wenn Sie jetzt noch entwickeln könnten/ würden, was denn die einzelnen Dimensionen des Denkens ausmacht, welche Relationen die ersten entwickelten Dimensionen haben, wie sie gegeneinander begrenzt limitiert sind, dann nähern wir uns in diesem Medium denkschreibend der Frage nach eben den Dimensionen, wie eingangs bereits angemerkt. Sie kommen zu vieren, benennen eine davon, die Vierte als Zeit. Was sind die drei anderen dann? Und reichen vier? Wenn ja, warum? Kant reichten die 10 Kategorien des scholastischen Mittelalters, welches Aristoteles eingehend (haarklein) kommentiert hatte, nicht. Er arbeitete ein Schema (Tafel) aus, die 12 Kategorien kennt (googeln). Der Schriftstellerphilosoph Ken Wilbern braucht 16 Kategorien.

        Und schon,lieber Mitspieler, brauchen wir keine schnellen Vorurteile (Assoziationen/ losen Vorstellungen mehr) und kommen miteinander ins Gespräch, nicht (zuschreibend/ unterstellend) nur übereinander!

        Und was das Ge-/ Mißlingen unserer Denkentscheidungen betrifft, darüber klärt uns immer das Wechselwirken des Handelns auf, des Handelns der Anderen, verschränkt mit dem unsrigen (eigenen).

        Denken ist die eigene Maßstabsbildung, nach der ein Mit- oder Gegeneinander ermöglicht wird. Lasse ich fremd denken oder springe ich mit heißen Gefühlen irgendwo hinein, dann bin ich Spielball oder Sklave des Zufalls, der wechselnden Situationen und anderer Interessen.

        Karfreitag ist eine gute Gelegenheit die Passion des Denkens zu gegenwärtigen (erfahren). Unser Denkleben kann mit uns wachsen, erkranken, genesen, und dramatisch formuliert, sterben und auferstehen.

        Das ist nicht unwesentlich (nur vorgestellt als nur gedacht gebraucht) für unsere Lagebeurteilung in der Welt, da es Hinweis darauf sein kann, wie es uns als Ganzem (als übersterbliche Seele) gehen wird, am Ende des Lebens. Wenn das Denken sterben und auferstehen kann, dann vielleicht ja auch der ganze Mensch!?

        Und wenn das in abgeschwächter Form auch von menschlichen Formen der Gemeinschaft gilt, dann ist auch dies hilfreich zu wissen. Repräsentative Demokratie stirbt gerade, kann nicht einfach neu resettet werden (Resett als schwaches Abbild von Wandlung als Auferstehung) sondern verlangt den Neustart einer anderen Konstitution echter Teilhabe. Das wird alle Lebensverhältnisse tiefgreifend verändern, aber genau das bedeutet sterben um aufzuerstehen. Es klingt etwas altbacken, aber der Schein trügt womöglich.

        Also, lieber Mitspieler, unser Denken in unpolitischen Kategorien muss sich ertüchtigen ( wieder so ein altes Wort) um zu politischen (gesellschaftlich wirksamen) neuen Vereinbarungen und Beurteilungen zu kommen, das war ja der Ausgangspunkt dieses Elektrogespräches.

        Und f

      • Mitspieler // 14. April 2017 um 10:59 //

        Die Fehlannahme des Gutmenschen ist, dass alles von selbst gut wird. Aber wir bewegen uns zwischen Polen. Psychopathen und Gutmenschen. Sinn und Sinnlosigkeit. Ja und nein. Leere und Fülle. Wahr und falsch. Wir befinden uns irgendwo auf dieser Achse. Die Achse ist die Zeit. Wenn wir in der Lage sind, beide Pole der Achse zu sehen, dann können wir feststellen, dass von alleine gar nichts geschieht. Ohne eine Erkenntnis von wahr und unwahr, gibt es keinen Fortschritt. Soweit meine Osteransprache. Jetzt muss ich mich um andere Dinge kümmern.

        Der Mitspieler

  7. Sonderbare Dinge spielen sich in der EU ab, neulich in Stockholm zum Beispiel. Da spazierte ein Usbeke des Weges entlang, als er an einem LKW vorbeikam. Der Fahrer war hinten am ausladen und der Motor am laufen. Der Usbeke dachte, „Das ist ja praktisch. Ich hatte sowieso vor ein Anschlag mit einem LKW zu begehen und das ist genau das Modell, auf dem ich in Usbekistan gelernt habe.“ Also sprang er auf den Bock und fuhr mit offener Klappe los. Später setzte er die Karre millimetergenau in den Eingang eines Einkaufszentrums ohne einen davor plazierten Pfahl zu beschädigen, fahrerische Meisterklasse ähnlich Amris in Berlin, der besser fahren konnte, als es die Gesetze der Physik zulassen -Respekt.

    https://youtu.be/S7kU16pdiT8

    • hubi stendahl // 13. April 2017 um 20:58 // Antworten

      Wayne Podolski

      Ja, wer nicht völlig blind ist, der erkennt hier ein Drehbuch. Ein Drehbuch, dass nicht nur vor Staatsgrenzen keinen Halt macht, sondern die gesamte westliche Hemisphäre umfasst.

      Die Puppenspieler lassen ihre Marionetten immer wilder tanzen, die Rennpferde wechseln die Tränke. Derweil machen die Ackergäule das, was sie immer machten, sie schleppen das Wasser für die Rennpferde.

      • Aber das mir niemand auf die Idee kommt, den Anschlag in Dortmund den Geheimdiensten anzulasten, im Auftrag unser GröKaZ gehandelt zu haben. Das wäre zu billig, die beliebte Tour Hollandes zu kopieren, Anschläge verüben zu lassen, um anschließend den großen Zampano zu geben in der Hoffnung die Umfragewerte ein wenig aufzupeppen. Wir schaffen das -Heil Merkel.

      • tacheles // 14. April 2017 um 01:23 //

        Die VERSCHWÖRUNGSDRAMATIKER sehen wie immer das Offensichtliche nicht.
        Wie viele Bekennerschreiben sind noch nötig?
        Der iSS-Lamstaatschef und studierte iSS-Lamexperte BAKRADI hat zum Graswurzeljihad auf „Weiche Ziele“ aufgerufen.
        Da es sich bei den Aufgerufen Fühlenden nicht um an der Terror Universität ausgebildete Fachleute sondern um Laiendarsteller handelt fallen nun mal die Events different aus.
        Jeder so wie er es am Besten kann.

  8. Das ist die Konsequenz des MATRIACHATS welchem wir z.Z. unterworfen sind.
    An den Schaltstellen der Macht sitzen Damen, viele davon noch unter ULLBRICHT und HONECKER sozialisiert.
    Meine These:
    „Würden statt der testosterongeschwängerten Neusiedler hauptsächlich junge hilfsbedürftige Mädels kommen, der Spuk wäre schnell vorbei.
    Wer lädt sich schon freiwillig Konkurrenz auf?
    Die Evolution hat es so eingerichtet das die Weibchen auf Verbreiterung des Genpools wert legen.
    Die angeblivch minderjährigen MUFLS bestehen zu 99% aus Jungen/Männern.
    Mädel sind in den Fluchtländern wertvolle Handelsware die im Alter von 12 an den Meistbietenden verschachert wird.
    Daraus erklärt sich auch exorbitante Fertilisation in den
    „4 -Weiber“ Fluchtländern.
    Durch die „4 – Weiberei“ steigt der Bedarf.
    Die Töchter werden verscherbelt und die Söhne seit der Urzeit auf Kriegszug geschickt.
    Zwecks „Weiberfang“ du Beute Machen.
    Z.B. lebenslänglich HARTZ 4 + Nebenverdienst.
    PS.:
    Warum sehen wir auf den Sturmbooten gen LAMPEDUSA nur junge kräftige Burschen?
    Würden unter die ca. 100 Invasoren 5 Mädels gemischt, kein Passagierkäme lebend in ITALIEN an!

    • @Tacheles

      Zu 4-Weiberei und der Hyperfertilisation.

      Ja wie haben Sie sich denn die Geschichte der Menschen gedacht. Glaubten Sie früher einmal an steinzeitliche Stuhlkreise und gemischtgeschlechtliche Arbeitskreise?

      Und was Ihre Vermutung zu einem neuen Matriarchat betrifft, glaube ich, dass Sie da zu kurz schießen. Nach wechselnden Formen von M. und Patriarchat kamen Mischformen auf. Heute leben und leiden wir in/ unter der totalen Durchsetzung der Kapitalinteressen, die sich eben nur geschickt verkleiden und alles möglich machen, was ihnen zum Machterhalt dient. Unsere Gesellschaft wird mit Regressionsattacken geflutet. Alte Verhältnisse wie Religionskrieg und frühe Fertilisationskonkurrenz werden vorsätzlich wiedererschaffen, rekonstruiert.

      Aber ein Tipp, Sie erreichen ohne Schaum vor dem Mund viel mehr Klartext (Tacheles), als mit einer Nebelwand von Blasen vor dem Mund. Lenken Sie Ihre Emotionen gegen die Migrationsplaner des Massenelends, nicht die in Elend lebenden oder ohne ausreichende Bildung in Kriegsgesellschaften Sozialisierten.

      Und noch etwas, Tacheles. Wer garantiert Ihnen eigentlich, dass Sie sich in vergleichbarer Lage nicht auch vier Frauen angeeignet hätten und im wilden Kampf auf dem Fluchtboot die Mitbewerber masakriert hätten?

      Der Unterschied hat einen Begriff und Namen, Kulturalisierung. Und es gibt politische Entwicklungen der Entkulturalisation. Sie werden uns wohl noch eine lange Zeit herausfordern dagegen zu halten. Denn nicht der Produktivitätszugewinn, weder der technologische, noch der reproduktive ist ein Problem an sich, sondern das nicht entwickelte Problembewusstsein, was einigen Akteuren erlaubt, vorsätzlich Chaos herzustellen. Die entkulturalisierte Mehrheit kann dem nicht genug entgegensetzen, begibt sich damit in fremde Abhängigkeiten.

      Ansonsten, wo Sie doch klare Sprache mögen, wieviel Kinder haben Sie denn mit Ihrer Frau? Im Westen ist die 4-Weiberei, wie Sie es nennen, nur zeitlich gestreckt. Ein fundamentaler Unterschied ist da nicht gegeben, solange die Reproduktionsbedingungen überhaupt gegeben sind. Und die werden tatsächlich schlechter. Das wäre der politische Ansatzpunkt. Vergessen Sie nicht was Gysi in einer Gruppe von Massemmigrationskritikern gesagt hatte: „Glaubt Ihr denn wirklich, dass Ihr das Geld, was die Regierung bei Flüchtlingen einsparen könnte, auch bei Euch ankommt, seit Ihr so naiv?“ Den Politikdarstellern (eine wichtige politische Kategorie des Mißlingens und der vorsätzlichen Täuschung) ist es egal, ob das Geld (ihre Hauptwaffe) zur Bankenrettung oder Massenentwurzelung verwendet wird. Es ist ja auch nicht von ihnen erarbeitet worden. Was man erarbeitet, hat eben einen anderen Wert, als was nur erbeutet wurde.

      Übrigens, Tacheles, das gilt auch in/ für Beziehungen. Frauen am Haarschopf hinter den nächsten Busch ziehen oder mit ihnen zusammenleben ist nochmal ein gewisser Unterschied.

      • tacheles // 14. April 2017 um 13:25 //

        Alle Staaten mit Scharia Gesetzgebung sind „Fluchtländer“1
        Weil dort „Vielweiberei“ vorherrscht besteht akuter Frauenmangel.
        Aber nicht nur dort.
        In rein christlich orientierten Staaten wie UGANDA sind 8 gekaufte Ehefrauen und bis zu 70 Kinder keine Seltenheit.
        Deswegen hat sich UGANDA seit 1945 trotz hoher Kindersterblichkeit, Seuchen, Krankheiten, Genoziden, Progromen etc. von 10 Millionen auf über 100 Millionen Bürger vervielfältigt!
        Wenn ein Mann sich 4 Frauen kaufen kann gehen nach ADAM RIESE 3 andere weniger betuchte Männer leer aus.
        Wir haben z.B. in MOTABAUR eine Familie aus SYRIEN mit Vater, 4 Müttern und bislang 30 Kinderlein.
        Diese Kosten den Steuerzahler an Basiskosten ca. 400 Tausend € p/A.
        Oder wie die Handwerkskammer uns mitteilt:
        Über 100 Handwerksgesellen müssen Monat für Monat ihre Steuerabgaben dafür hergeben. Analog entspricht das über 400 Arbeitstagen.
        Dabei ist ein Ende des Kindersegens nich abzusehen.
        Nun ist offensichtlich das ein Ehemann nicht für 34 Familienangehörige finanziell sorgen kann.
        Aber in den Fluchtländern scheint das irgendwie zu funktionieren?
        Hier haben wir die Ursache der derzeitigen Übel.
        SYRIEN z.B. ist eines der eichsten Länder der Welt.
        Riesige Vorkommen an Bodenschätzen, reichlich Nachwuchs, Facharbeiter satt, sonniges Klima, herrliche Strände und Sehenswürdigkeiten.
        Eigentlich das ideale Einwanderungsland?
        Warum fliehen dann so viele Menschen aus SYRIEN und ähnlich konzipierten Ländern zu uns?
        In den kalten Norden?
        Arm an Bodenschätzen, voller ungläubiger (GIAUR = Christenhunde) „Schweinefleischfresser“ und „Rechtsradikaler?
        Kann es sein das in den Fluchtländern seit der Urzeit Stammeskriege stattfinden?
        Sind die BIBEL (vorwiegend das ALTE TESTAMENT) und der KORAN nicht voll mit solchen kriegerischen Ereignissen?
        Mit Genoziden, Eroberungsfeldzügen, Vertreibungen, Progromen, Bürgerkriegen, ethnischen Verfolgungen, Rassenhass?
        Und das alles ohne Zutun von MOSSAD und CIA?
        Fakt ist das die vielweibernden Nomadenvölker schon immer die sesshaften Ackerbauern und Viehzüchter beraubt und bedroht haben.
        Z.B. die APACHEN vs. PUEBLO Indianer, Mongolen vs. Chinesen und Europäer (s. Mongolensturm), Islam vs. Christenheit.
        SYRIEN bzw. ganz FORDERasien und Teile Nordafricas waren bis zu den Christenverfolgungen urchristliche Gebiete..
        Wir erleben gerade wie die FORDERasiatischen und africanischen überzähligen und frauenlosen Söhne sich nach Norden aufmachen um Beute, (Frauen, Premiumlimousine und Hartz 4) zu machen.
        Das ist völlig natürlich.
        Schließlich wächst AFRICA täglich um 200 Tausend Menschen und ist voller Rassenunruhen (z.B. un SOUTH AFRICA und KENIA).
        Genauso natürlich ist auch die Abwehrreaktion gegen die Eroberer.
        Die TASMANIER z.B. haben sich ihrer völligen Ausrottung heftig widersetzt. G
        Allerdings genauso vergeblich wie die Ureinwohner AMERICAS.
        Von denen nur noch Reste vorhanden sind.
        Ähnlich in AUSTRALIEN.
        Ein Wahlspruch der sog. GRÜNEN lautete seinerzeit:
        „Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt!“

    • hubi stendahl // 14. April 2017 um 10:41 // Antworten

      @conrath

      Ja wie haben Sie sich denn die Geschichte der Menschen gedacht? Glaubten Sie früher einmal an steinzeitliche Stuhlkreise und gemischtgeschlechtliche Arbeitskreise?

      Süffisant und voll daneben. Warum lassen sie @tacheles seine, an Fakten und überschaubaren Übertreibungen angelehnte Argumentation nicht einfach stehen und übermitteln ihm Ihre Botschaft, dass alle Menschen gut sind in einem Satz, statt eine lange Kette von missverständlichen Aussagen nachzuschieben?

      Sie versuchen mit teils mit hanebüchenen Behauptungen, die Sie als absolute Wahrheit verkaufen, die faktenbasierten Argumente von @tacheles zu neutralisieren:

      Zitat:
      „Nach wechselnden Formen von Matriarchat und Patriarchat kamen Mischformen auf. “

      Falsch: Über die lange Historie betrachtet, erkennt man eindeutig einen Fluß vom Matriarchat (Urmutter) zum Patriarchat. Lediglich innerhalb dieser Entwicklung gab es Wellenbewegungen.

      „Heute leben und leiden wir in/ unter der totalen Durchsetzung der Kapitalinteressen, die sich eben nur geschickt verkleiden und alles möglich machen, was ihnen zum Machterhalt dient.“

      Falsch: Unter der totalen Durchsetzung der Kapitalinteressen leiden wir seit der Arbeitsteilung vor ungefähr 10.000 Jahren, mit der auch der erste Sprung vom Matriarchat in Richtung Patriarchat, sowie von den Naturreligionen, die damals keine Religionen sondern Wissenschaften waren, hin zu Religionen, mit dem ersten monotheistischen Gott, wahrscheinlich in Ägypten vor JHWE bzw. Elohim.

      Unsere Gesellschaft wird mit Regressionsattacken geflutet. Alte Verhältnisse wie Religionskrieg und frühe Fertilisationskonkurrenz werden vorsätzlich wieder erschaffen, rekonstruiert.“

      Falsch: Alte Verhältnisse kann man gar nicht mehr zurück „erschaffen“, denn das Christentum steht nicht mehr als religiöse Ideologie in Konkurrenz mit dem Islam. Während der Boden des Christentums durch die durchlaufende Entwicklung, insbesondere Luther und die Aufklärungsperiode, zu einer Kultur geworden ist, ist der Islam wegen seiner Unabänderlichkeit in der archaischen Phase stecken geblieben. Also kein Religionskrieg, sondern eine Kulturkonkurrenz.

      Zitat:
      „Aber ein Tipp, Sie erreichen ohne Schaum vor dem Mund viel mehr Klartext (Tacheles), als mit einer Nebelwand von Blasen vor dem Mund.“

      Sie reduzieren Ihren Gesprächspartner nach Oberlehrermanier auf ein diskreditierendes Maß, was weder korrekt noch anständig ist. Ein alter Trick, auf den auch Sonderschüler nicht mehr hereinfallen. Nirgendwo sind „Schaum und Blasen“ zu erkennen. @tacheles argumentiert sauber seine Meinung, Sie sprechen ihm jede Urteilsfähigkeit ab.

      „Lenken Sie Ihre Emotionen gegen die Migrationsplaner des Massenelends, nicht die in Elend lebenden oder ohne ausreichende Bildung in Kriegsgesellschaften Sozialisierten.“

      Falsch: Erstens steht die Wahrheit über allem und zweitens ist nirgends eine emotionale Sichtweise zu erkennen, in der @tacheles ausdrückt, dass er nicht weiß, dass hier Hintergrundmächte am Werk sind, die beide Teile bewusst aufeinander hetzen. Ihr Hinweis, IM KONTEXT DES GESAMTEN KOMMENTARS, zeigt uns aber, dass Sie @tacheles auffordern, sich mit den für ihn nicht erreichbaren Protagonisten zu beschäftigen und sich ansonsten in sein Schicksal fügen soll. Der prinzipiell eigentlich richtige Hinweis wird IN DIESEM ZUSAMMENHANG zur Aufforderung seiner Kultur adé zu sagen und auch nicht darüber nachzudenken, dass es nur 25 % der hierher Strömenden sind, die überhaupt mit sehr viel Goodwill die Bezeichnung Flüchtling verdient hätten. Damit outen Sie sich ein weiteres mal als sozialisierter „Frankfurter“, der immer wieder zu alten Anschauungen zurückkehrt und durch die Indoktrination lernunfähig ist.

      Zitat:
      „Und noch etwas, Tacheles. Wer garantiert Ihnen eigentlich, dass Sie sich in vergleichbarer Lage nicht auch vier Frauen angeeignet hätten und im wilden Kampf auf dem Fluchtboot die Mitbewerber masakriert hätten?“

      Unterirdisch. Ohne Kommentar!

      Zitat:
      „Der Unterschied hat einen Begriff und Namen, Kulturalisierung. Und es gibt politische Entwicklungen der Entkulturalisation………………….“

      Nachts ist es kälter als Draußen?

      Zitat:
      „Im Westen ist die 4-Weiberei, wie Sie es nennen, nur zeitlich gestreckt. Ein fundamentaler Unterschied ist da nicht gegeben, solange die Reproduktionsbedingungen überhaupt gegeben sind. Und die werden tatsächlich schlechter………..“

      Wieder falsch @conrath. @tacheles erklärt:“Mädels sind in den Fluchtländern wertvolle Handelsware die im Alter von 12 an den Meistbietenden verschachert werden. Daraus erklärt sich auch exorbitante Fertilisation in den „4 -Weiber“ Fluchtländern. Durch die „4 – Weiberei“ steigt der Bedarf.

      Ist das wahr? Natürlich. @conrath macht eine profane mathematische Überlegung auf um zu widerlegen. Auf die soziale Situation der Frau und der damit verbundenen Wirkungen auf die Fertilisationsraten verzichtet er. Eine Frau die frei und/oder gemeinsam mit dem Partner entscheidet ob und wie viele Nachkommen sie zeugt, hat selbstverständlich eine entscheidende Einwirkung auf die spätere Population. Insofern ist die „4-Weiberei“ einer der Grundlagen der hohen Fertilisationsraten, denn eine Frau trägt hier (ab 12 Jahren) aus und entscheidet nicht.

      Und am Ende führt sich @conrath völlig ad absurdum:

      “ Übrigens, Tacheles, das gilt auch in/ für Beziehungen. Frauen am Haarschopf hinter den nächsten Busch ziehen oder mit ihnen zusammenleben ist nochmal ein gewisser Unterschied.“

      Er belehrt @tacheles über einen Zusammenhang, den er vorher mit schwulstiger Sprache unter Reduzierung des Kommentators @tacheles selbst ablehnte. Das bezeichnet man als klassischen Widerspruch.

      Fazit: Es wäre besser gewesen keinen Kommentar zu schreiben, als diesen Blödsinn, nur um des Schreibens willen und um einer normalen Meinung als Oberlehrer einen nicht vorhandenen aggressiven, „reichsdeutschen“ Unterton zu verleihen. Schämen Sie sich!

      • Conrath // 15. April 2017 um 13:05 //

        @Hubi

        Ihre Ausführungen waren durchaus schon konziser. Viel emotionale Abarbeitung erreichen Sie durch vorherige Überinterpretation meiner Aussagen durch Entbettung (Dekontextualisierung). Als ein Beispiel für alle meine Anmerkungen, an Tacheles gerichtet, auf den wechselvollen Verlauf von Matriarchat und Patriarchat, erkennen Sie eine Fortschrittstendenz (schon die eigene Prämisse vergessen?) nur gegen das P.. Nun es mag so sein, jedenfalls, wenn dies so war dann gilt immer noch:
        a) zeitliche Entwicklungen sind immer auch räumlich parallel zu finden, indigene Frühkulturen neben Hochkulturen und matriachalen Mikrokulturen verstreut und
        b) der Höhepunkt der P.-Entwicklung liegt noch vor uns (?) oder
        c) kommt noch, ist parallelisiert mit der Kapitalreligion oder
        d) ersetzt alle früheren Kulturalisierungen oder
        e) neue Kultur setzt sich durch, parallel zur totalen Monetarisierung oder
        f) neue Kultur überwindet schrittweise (fortschreitend, also subsumierend) die Monetarisierung.

        Das als grobe erste Übersicht dazu. Alle a bis f können noch parallel oder permutativ vorkommen.

        Ihr Modell einer über einen Faktor gehenden Entwicklung, Gerechtigkeit (horizontales Primat des Gebens vor dem Nehmen) ist vermutlich Ergebnis einer semantischen Filterung. Erweitert führt es nämlich zu dem Prinzip einer menschlichen Entwicklung in Dauerbegleitung durch eine intelligible Welt. Das hatte ich mehrfach als möglich und plausibel dargestellt, ist Ihnen vermutlich in Ihrer Rezeption von Dietzfelbinger und H. Detering (hatte mit ihm in den 0-er Jahren korrespondiert) durchgegangen, egal.

        Ich sehe keinen Grund, mit semantischem Schaum vor dem Mund, solche Denkmöglichkeiten zu verhandeln. Lassen Sie uns zu einer ruhigeren Form zurückkehren. Tacheles Stil war mein Stil gewidmet. Wenn Sie nun stellvertretend diesen Stil einsetzen geht zuviel wesentliches im Diskurs unter, oder?

        Sie grüßend

        Detering wird wegen seiner religionswissenschaftlicher Neutralität von den Naturalisten unter den Religionsexperten angegriffen, u.a. in Rezensionen seiner Bücher zu erkennen.

        Die restlichen Anmerkungen mache ich vielleicht später, habe hier nur ein unbequemes IPad und die Sonne lockt ans Meer.

        Alle Kulturbegeisterten und Kultursuchenden herzlich grüßend

  9. „Das ist die Konsequenz des MATRIACHATS welchem wir z.Z. unterworfen sind.“

    Ein richtiges Matriarchat sieht völlig anders aus. Viele Männer leben sogar gerne in den richtigen Matriarchaten, die es zur Zeit noch bei manchen Naturvölkern gibt. Es ist keineswegs so, daß die Männer von dort in die Städte der Zivilisierten flüchten würden. Obwohl Männer in den alten Matriarchaten nichtmal das Recht auf Eigentum haben!

    „An den Schaltstellen der Macht sitzen Damen, viele davon noch unter ULLBRICHT und HONECKER sozialisiert.“

    Damen sind eigentlich auch etwas anderes. An den Schaltstellen der Macht sitzen Mannweiber. Die triefen nur so vor Testosteron. Auch deshalb sind sie für die vorhandenen Männer nicht sonderlich attraktiv.

    „Würden statt der testosterongeschwängerten Neusiedler hauptsächlich junge hilfsbedürftige Mädels kommen, der Spuk wäre schnell vorbei.“

    Ja, das offenbart aber nur wie ungerecht die Ausländerfeinde sind und wie sexistisch unsere Gesellschaft insgesamt ist.

    „Die Evolution hat es so eingerichtet das die Weibchen auf Verbreiterung des Genpools wert legen.“

    Ja, alle jene, die das nicht taten, wurden knallhart ausgesiebt. Anscheinend wurden die Weibchen dadurch sogar klüger als die Männchen. Das zeigt sich alleine schon darin, daß es den Männern, die immer die Mehrheit an den Schaltstellen der Macht bildeten, nicht gelungen ist, eine vergleichbare Anzahl fremder Mädchen ins Land zu holen!

    „Mädel sind in den Fluchtländern wertvolle Handelsware die im Alter von 12 an den Meistbietenden verschachert wird.“

    Nur in manchen. Von dieser Regel gibt es große regionale und lokale Abweichungen.

    „Durch die „4 – Weiberei“ steigt der Bedarf.“

    Das kann man so pauschal nicht sagen und das wird auch durch die Bestätigung hubi stendahls nicht wahrer. Tatsächlich führt die Vierweiberei dazu, daß wohlhabendere Männer mehr Frauen haben als ärmere Männer. Die Frauen und ihre Familien wären auch blöd, sich mit den ärmeren Männern zu verbinden. Aber das spielt sich innerhalb der Fluchtländer ab!!! Das heißt, die Männer in den Fluchtländern sind es gewohnt, selten Frauen zu Gesicht zu bekommen. Für die Männer in den Fluchtländern ist es völlig normal, wenn man keine Frau abbekommt! Würde alleine eine höhere Anzahl an Männern als an Frauen zu einem erhöhtem Bedarf führen, dann wären riesige Horden von Indern und Chinesen bereits vor Jahrzehnten bei uns eingefallen! Erst derjenige, der sich an unsere Kultur bereits ANGEPASST hat, verspürt einen Bedarf. Weil man in unserer Kultur gefälligst Teil eines monogamen Paares zu sein hat. Es ist die Perversität UNSERER Kultur, die Probleme zwischen jungen Männern erst erzeugt!

    „Warum sehen wir auf den Sturmbooten gen LAMPEDUSA nur junge kräftige Burschen?
    Würden unter die ca. 100 Invasoren 5 Mädels gemischt, kein Passagierkäme lebend in ITALIEN an!“

    Weil manche nicht richtig hingucken! Da sind ungefähr fünf Prozent Mädels untergemischt! Mal wieder blosse, ausländerfeindliche Hetze. Statt daß man einfach daran arbeitet, mehr Mädels ins Land zu holen, falls man wirklich mehr davon hier haben will!

    „Alle Staaten mit Scharia Gesetzgebung sind „Fluchtländer“1“

    Das ist allerdings nicht verwunderlich. Deswegen würde ein Flüchtling auch niemals auf die Idee kommen, die Scharia mitzubringen oder hier verbreiten zu wollen. Nur unsere Sicherheitspolitiker wünschen sich, wir hätten hier so etwas ähnliches wie die Scharia. Darum werden ständig Strafen verschärft und unter der Bezeichnung Störerhaftung die Sippenhaft wieder eingeführt und die Unschuldsvermutung gekippt. Wir werden uns bald nicht mehr von einem Land mit Scharia unterscheiden und das alleine dank UNSERER EIGENEN Legislative!

    „Weil dort „Vielweiberei“ vorherrscht besteht akuter Frauenmangel.“

    Das wird auch durch Wiederholen nicht richtiger.

    „Aber nicht nur dort.“

    Schon das widerlegt die Idee, daß Frauenmangel durch Vielweiberei oder gar Vierweiberei enstünde.

    „In rein christlich orientierten Staaten wie UGANDA sind 8 gekaufte Ehefrauen und bis zu 70 Kinder keine Seltenheit.“

    Das Christentum schafft es also den Islam auch in diesen Punkt um hundert Prozent zu übertreffen. Es gibt also eigentlich garkeinen Grund für den vielen Neid! Tatsächlich wirft das nur die Frage auf, warum viele ehemals christliche Länder Monogamie gesetzlich festschreiben. Gerade so als ob es sie etwas anginge.

    „Wenn ein Mann sich 4 Frauen kaufen kann gehen nach ADAM RIESE 3 andere weniger betuchte Männer leer aus.“

    Dafür hätte Adam Riese jedoch seine Rechentafel tacheles um die Ohren geschlagen bis Blut gespritzt wäre. Natürlich vor allem den früheren Erziehungsmethoden geschuldet. Zumindest hätte tacheles dadurch gelernt, daß die Anzahl existierender Frauen nicht von der Anzahl existierender Männer abhängt und auch nicht umgekehrt. Auf die tatsächlich existierende Anzahl hat zum Beispiel die in Asien praktizierte geschlechtsspezifische Abtreibung einen großen Einfluß. Gegen die zu wettern wäre viel sinnvoller als gegen die Vierweiberei.

    „Wir haben z.B. in MOTABAUR eine Familie aus SYRIEN mit Vater, 4 Müttern und bislang 30 Kinderlein.
    Diese Kosten den Steuerzahler an Basiskosten ca. 400 Tausend € p/A.
    Oder wie die Handwerkskammer uns mitteilt:
    Über 100 Handwerksgesellen müssen Monat für Monat ihre Steuerabgaben dafür hergeben. Analog entspricht das über 400 Arbeitstagen.“

    Also mit anderen Worten: sogar hundert Flüchtlingsfamilien kosten uns weniger als ein einziger Reicher aus den eigenen Reihen. Solche Reichen findet man in den oberen Etagen der Bankentürme.

    „Nun ist offensichtlich das ein Ehemann nicht für 34 Familienangehörige finanziell sorgen kann.
    Aber in den Fluchtländern scheint das irgendwie zu funktionieren?“

    Offenbar geht es doch. Nicht wahr? Die Lösung des Rätsels hat tacheles bereits verraten. Jene mit den vielen Angehörigen sind jene, die schon vorher sehr viel Geld hatten. Unsere Probleme werden nämlich nicht durch in fernen Ländern praktizierte Vielweiberei verursacht, sondern durch die gnadenlosen Klauen und Reißzähne der Plutokratie! Warren Buffet bestätigte bereits, daß die Reichen einen Krieg gegen die Armen führen. Ihre Strategie besteht darin, einzelne Gruppen innerhalb der Armen gegeneinander zu hetzen. Viele davon sind tatsächlich blöd genug, darauf hereinzufallen.

    „Warum fliehen dann so viele Menschen aus SYRIEN und ähnlich konzipierten Ländern zu uns?
    In den kalten Norden?“

    Von Deutschland aus ist es noch ein ganzes Stück bis in den kalten Norden. Ich würde gerne mit weniger Sommerhitze leben. Natürlich gibt es in Arabien und noch weiter südlich noch mehr Hitze. Kein Wunder, daß viele von dort weg wollen. In der fürchterlichen Hitze leben zu müssen, kann man einfach nicht damit vergleichen, in einem geschlossenem All-inclusive-Ferienclub am Strand zu liegen und die Füsse im Wasser baumeln zu lassen. Schon bei uns sterben mehr Menschen durch Hitze als durch jeden anderen natürlichen Einfluß. Eigentlich ist es eher verwunderlich, daß nicht alle Menschen aus den Tropen und den Subtropen fliehen.

    „Sind die BIBEL (vorwiegend das ALTE TESTAMENT) und der KORAN nicht voll mit solchen kriegerischen Ereignissen?
    Mit Genoziden, Eroberungsfeldzügen, Vertreibungen, Progromen, Bürgerkriegen, ethnischen Verfolgungen, Rassenhass?“

    Also nicht anders als in der europäischen Geschichte.

    „Fakt ist das die vielweibernden Nomadenvölker schon immer die sesshaften Ackerbauern und Viehzüchter beraubt und bedroht haben.“

    Andersherum ist es historisch korrekt.

    „SYRIEN bzw. ganz FORDERasien und Teile Nordafricas waren bis zu den Christenverfolgungen urchristliche Gebiete..“

    Was wohl heißen soll, daß am Christentum nichts Europäisches ist. Allerdings hat sich das Christentum mit der Zeit gewandelt und wurde komplett durcheuropäisiert. Das hätte wohl nicht stattfinden können, wenn es dem Christentum gelungen wäre, seine urchristlichen, nahöstlichen Werte zu bewahren. Desweiteren bedeutet das auch, daß es früher schon große Fluchtbewegungen aus den Ländern des Nahen Ostens nach Europa gab und Europa trotzdem nicht davon ausgelöscht wurde.

    „Wir erleben gerade wie die FORDERasiatischen und africanischen überzähligen und frauenlosen Söhne sich nach Norden aufmachen um Beute, (Frauen, Premiumlimousine und Hartz 4) zu machen.
    Das ist völlig natürlich.“

    Wenn es völlig natürlich ist, dann gibt es keinen Grund, sich darüber zu beklagen.

    „Die TASMANIER z.B. haben sich ihrer völligen Ausrottung heftig widersetzt. G
    Allerdings genauso vergeblich wie die Ureinwohner AMERICAS.
    Von denen nur noch Reste vorhanden sind.
    Ähnlich in AUSTRALIEN.“

    Dann wissen wir, diesen Vorbildern sei dank, wenigstens schonmal, was NICHT funktioniert. Falls wir unsere eigene Kultur erhalten wollen, dann werden wir so verfahren müssen wie damals als die Christen verfolgt wurden und in die nördliche Hälfte Europas flohen.
    Ranma

    • Warum kamen die Massen nicht schon vorzeitig?
      Richtig! Es gab so etwas wie gesetzeskonform geschützte Grenzen und insbesondere den „Eisernen Vorhang“.
      Sprich: „Die Mauer“.
      Warum gibt es z.B. in JAPAN keinerlei Islamprobleme?
      „Dann wissen wir schon einmal was nicht funktioniert“.
      Richtig:
      Hätten die amerikanischen, tasmanischen, australischen, afrikanischen „nationalsozialistischen“ rassisstischen und fremdenfeindlichen UREINWOHNER ihre Herzen für die europäische Armutseinwanderung geöffnet, sie würden heute noch unter Gleichgesinnten brüderlich leben!
      Die 50 Millionen abgeknallten Büffel in Nordamerika waren nur ein Kollateralschaden.
      Das IMPERIUM ROMANUM hätte statt des LIMES und HADRIAN Walls nur eine merkellinische WILLKOMMENSKULTUR errichten müssen. Und alles wäre so gut wie bei uns zur Zeit?
      Sie sehen sexuelle Übergriffe, Drogenhandel und Strassenraub durch marodierende überzähliche zugedrungene frauenlose Söhne als etwas völlig natürliches?
      Ich respektiere Ihre Meinung ohne diese zu teilen.
      Die VÖLKERWANDERUNG ist so alt wie die Menschheit!
      Mit allerdings oft negativen Folgen für die Überrannten.
      Leider sind Sie falsch informiert:
      Zuerst waren natürlich die Jäger und Sammler, Nomaden und Viehtreiber existent!
      Dann erst entwickelte sich die Sesshaftigkeit.
      Das Jäger und Nomaden wehrhafter und aggressiver sein müssen dürfte selbst Ihnen eingängig sein?
      Die monogamen sesshaften Völker waren leichte Beute.
      Die europäische Geschichte hat die kriegerische Phase allerdings seit Längerem hinter sich gelassen.
      Mir fällt dazu nur noch der YUGASLAWIEN Krieg nach dem Tode TITOS ein.
      Dieser Krieg beweist allerdings das ein durch eine Militätdiktatur phasenweise friedlich gehaltenes multikultes Staatengebilde nach dem Fortfall der Diktatur im Blut erstickt.
      Wie Angela Merkel schon richtig konstatiert:
      „Multikulti ist restlos gescheitert!“
      Die Hitze ist also für Sie eine Erklärung für die Flucht in unsere Breiten?
      Dann erklären Sie doch bitte wieviele Sie bereit sind aufzunehmen.
      zur Hilfe:
      1 Milliarde
      2 Milliarde
      3 Milliarden
      4 Milliarden
      5 Milliaden
      6 Milliarden
      Denn so vielen Menschen würde es mit HARTZ 4 besser gehen als mit Arbeit im Heimatland.
      Überlegen Sie Ihre Antwort gut unter berücksichtigung der Tatsache das sich die africanische Bevölkerung täglich um 200 Tausend vermehrt.
      HÖCKE sprach in diesem Zusammenhang übrigens von den „Africanischem AUSBREITINGSTYPUS“!
      Zu Ihrer Information:
      Es werden weltweit gleich viel Mädchen wie Jungen geboren.
      Ihr Beispiel INDIEN und CHINA tangiert uns nicht!
      Denn von dort gibt es keine nennenswerten Fluchtbewegungen.
      Die Menschen fliehen vorwiegend aus den Staaten mit Sharia – Hölle.
      Denn die uralte Shariaideologie ist eine parasitäre Ideologie die von Weiberhandel und Sklaverei lebt!
      Sie scheinen ein Verfechter dieser menschenfeindlichen Ideologie zu sein?
      Zu Ihrer Information:
      Mir ist es vollkommen gleichgültig was die Shariaanbeter treiben!
      Solange diese Spezies das in deren Heimatländern tun!
      Auf längere Sicht wird sich die „Spreu vom Weizen trennen“ müssen!
      Sprich:
      Die Shariaanbeter werden in ihre Heimat zurück geführt werden!

  10. @Ranma

    Gute Argumente und anthropologische Kenntnis haben Sie ja und einen nichteurozentristischen Blick auf menschliche Verhaltensweisen.

    Was in jedem Fall erforderlich ist, ein gründliches Durchschauen der tatsächlichen Verhältnisse und Abläufe in unserer Welt und in den neoliberalen, entkulturalisierten, West(un)wertegesellschaften.

    Schnell mal eben Schwächere als die Schuldigen zu behandeln, nur weil sie leichter erreichbar sind, als die Machtausübenden, ist ebenfalls eine weltweit vorkommende Verhaltensform.

    • Diese Strategie der sog.K -Gruppen alles den sog. Reichen anzulasten ist mir noch von den „Aktivisten“, welche sich auf den II Bildungsweg und dann in den Universitäten tummelten, bekannt!
      Damals haben wir ernsthaft Studierenden diese Schmarotzer und Wenignutze nicht für voll genommen.
      Tatsächlich haben diese Faulpelze aber mit Hilfe von „verständnisvollen“ Lehrern, PDs und Profs. den „Marsch durch die Institutionen“ erfolgreich absolviert.
      Und sitzen nur überbezahlt an den Schaltstellen der Macht.
      Beispiel: der EX ? Maoist Kretschmann.
      Wenn man sich den Werdegang einiger unserer Premiumpolitiker anschaut kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.
      Das sitzt ein rechtskräftig verurteilter Terrorhelfer der RAF Mörderbande im Bundestag.
      Von der Kinderschänderpartei, Stichwort ODENWALDSCHULE, HENTIG, SCHWUPISS = AG Grüne Schwule und Päderaste, will ich garnicht erst anfangen.
      Und zur MAUER MÖRDER ERBEN PARTEI erübrigt sich jeder Kommentar!

      • Conrath // 16. April 2017 um 08:28 //

        Guten Morgen Herr/ Frau Tancheles

        Da sitzen die Feindbilber ab wie angegossen bei Ihnen, Frau Tacheles!

        Bis auf Ihren höchst willkür-persönlichen Widerruf sind damit alle diese Personen verurteilt!?

        Na danken wir dem Schicksal dafür, dass Sie sich diesmal nur verbal und nicht (mehr?) „natural“, an den anderen vergehen, virtuell tun Sie es ja schon.

        Und nein, Sie verwechseln die etwas Bessergestellten, die immer noch gut durch Volkszorn erreichbaren, mit den mächtig Reichen, reich Mächtigen, die sich sehr wohl schützen können, nicht absolut, aber eben auch nicht jederzeit erreichbar. Aber Sie überlesen dann schnell mal alles, was Ihren Projektionen und Sündenbockkonstrukten im Wege steht. Kann ich ja verstehen, aber liebe Frau Tacheles oder ist das jetzt ein Vorurteil meinerseits (?), so wird das nix mit Ostereier finden, bei soviel festsitzender Wut bleibt das Vorstellungsgrab prall gefüllt, warten Sie auf die nächste Entsorgungsgelegenheit, die Ihnen die Vorsehung schenkt, liebe/r Forist_in.

        Ich Sie auch, wie der Wald

        Und Tacheles, mal Tacheles gesprochen, glauben Sie wirklich, anderen wären da nicht auch manche Typen und Verhaltensweisen ziemlich schräg aufgefallen? Ja, klar, was gab es für interne Witze über die Fakultät der Soziologen mit den schönen Strickwesten, aber manche von denen hatten es schwer drauf, haben was ordentliches aus ihren Fähigkeiten gemacht, nicht alle. Aber deswegen kein Grund für Sie hier einen auf Versager zu mimen, denn einen anderen Grund sehe ich nicht, für solche massiven Schuldzuweisungen. Entfalten Sie ebenfalls Ihre noch schlummernden Fähigkeiten, dann lässt der Zuweisungs-Schimpfdrang nach.

        Und noch was. Warum gibt es keine Osterhäsin?

        Weil die viel zu nachtragend sind, gegen die armen, teilverpeilten Männer, können uns locker Vergehen von vor 9 Jahren minderschweren bis lächerlichen Umfangs vorhalten, gerade dann, wenn unsereins sich bequemt um Generalablass zu bitten, weil wir viele Dinge des Alltags unterschätzen, ignorieren usw…

        So geht Schuldzuweisung, liebe/r XY Unbekannt (eigentlich unbestimmt), nie ohne Humor. Also versuchen Sie es mit einigen guten Strickpulliwitzen. Und wer garantiert Ihnen, dass Sie nicht ähnliche Sachen in Ihrem Karmagepäck haben und deswegen so fasziniert von Mauerschützen und Odenwaldgeschichten sind?

        Nein Hubi, das ist nicht unterirdisch (frühere Taten betreffend), die kennen nur wir selber oder schweigen darüber, wenn wir sie bei jetzt Mitinkarnierten sehen sollten.

        Warum, weil wir ins eigene Karmapäckle oder in den eigenen Karmasupertanker geschaut haben (müssen > Bedingung der Helfer, da kennen die nix) vorher!!!

      • Conrath // 16. April 2017 um 08:31 //

        Korrigendum Tacheles und aber, das Mist IPad oder meine unzureichende Nutzerfähigkeit, Sorry

  11. Guten Tag Frau Conrath!
    Versuchen Sie sich mal zu erden um auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen?
    Wenn Sie sich von Ihrer Sophistikation lösen und stattdessen in die Psyche des Menschen einzudringen versuchen werden Sie interessante Dinge finden können.
    Grundsätzlich ist der Mensch von der Evolution egoistisch determiniert.
    Das nennt sich „Selbsterhaltungstrieb“.
    Als nächstes kommt die Familie, dann der Stamm, danach das Volk/die Nation.
    Alles andere folgt unter „Ferner liefen“!
    Böswillige versuchen uns z.Z. einzureden das wir zu höheren Zielen berufen seien.
    Z.B. „Die Welt zu retten“!
    Bei einer weltweiten täglichen Bevölkerungszunahme von mehreren Hunderttausend Menschen ein an Größenwahn grenzendes Vorhaben.
    Zumal ja speziell unser kleines DEUTSCHLAND, im Gegensatz zu z.B. DÄNEMARK, noch nicht einmal Willens oder in der Lage ist für alle eigenen Bürger hinreichend zu sorgen geschweige denn vorzusorgen.
    Der Verhaltensforscher B.F.Skinner hat in Versuchsreihen mit Rattenpopulationen, welche i.d.R. sehr sozial im familiären Umgang sind, das infolge von Überpopulationen dieser Spezies es zu tödlichen Aggressionen untereinander bis hin zu Kannibalismus kommt.
    Und zwar solange bis das von der Natur vorgegebene Maas wieder hergestellt ist.
    Die Forschungen von Konrad Lorenz bezügl. Graugänsen und Hunden (Das sogenannte Böse) und vom Margret Mead, die sich eingehend mit den Verhaltensmustern primitiver Stammesgesellschaften befasste, gehen in die ähnliche Richtung.
    Und der HOMO SAPIENS ist nichts anderes als ein, zugegebenermassen intelligentes, Tier.
    Wird der Mensch auf engem Raumin Megastädten zusammengepfercht entstehen Seuchen, Krankheiten, Agressionen, Perversionen und Schlimmeres.
    Wir werden z.Z. von gutmenschlichen Politikern emotional überfordert.
    Diese Politiker führen ein noch nie erprobtes Experiment mit und durch.
    Sie versuchen uns alle rückständigen Völker und Unkulturen aufzuzwingen.
    Wir kämen gut ohne Zuwanderung aus.
    Wie das Beispiel Japan zeigt.
    Dorch die multethnische Zuwanderung treffen Fraktionen die seit der Urzeit in Blutfehde stehen, z.B. Sunniten vs. Shiiten, auf unatürliche Weise auf engstem Raum bei uns aufeinander.
    Mit dieser Situation sind nicht nur die „Flüchtlinge“ überfordert.
    Der fromme Wunsch nach „Integration“ ist insofern unerfüllbar da die über 5000 Jahre alten Sitten und Gebräuche des Islam niemals mit unserem GrundGesetz kompatibel sein werden.
    Von 1972 – 2015 hatten wir „nur“ 4 schwere islambedingte Anschläge auf DEUTSCHEM Territorium.
    In 2016 bereits 4 weitere:
    Würzburg, München, Ansbach, Berlin.
    Nun schon in Dortmund einen weiteren.
    In den meisten westlichen Ländern mit Islamzuwanderung sieht es ähnlich aus.
    Ich erspare mir die Aufzählung der tödlichen Attacken.
    Das ganze wird zeitnah aus dem Ruder laufen.
    Vielleicht ja auch von höheren Stellen so gewollt?
    Denn ein multikultes/multiethnisches Inferno kann nur durch eine Diktatur gewaltsam friedlich gehalten werden.
    Es gibt weltweit nur ein einziges, allerdings unlösbares, Problem.
    Und das ist die Bevölkerungsexplosion.
    Und diese ist vorwiegend initiiert durch die islamisch betriebene Vielehe nebst Geburtenjihad.

    • @Tacheles

      Sie mögen das offene Wort und wenn dieses nicht leer ist, muss es geerdet sein durch tragfähige, belastbare Argumente. Das personalisierende Geschwurbel hat keine Bodenhaftung. Ansonsten, was das konkrete Leben betrifft ist es lustig, wenn SIe mir, ohne mich zu kennen, Verlust der guten Fundamentierung vorwerfen. Ich habe schon so einige Fundamente ausgeführt, reell und alle meine älteren Kinder „a r b e i t e n“ in akademischen Berufen, haben Familien gegründet oder stehen gerade davor. –

      Was Sie mit Skinner argumentieren, ich ergänze, es ist materialistischer Positivismus, ergänzt Malthus, läuft auf einen sehr schwachen, freischwebenden, nicht geerdeten, modernen Unglauben hinaus. Und in diesem ängstlichen Schweben können Sie sogar noch eine Mehrheit auf Ihrer Seite wissen. Es ist der billige Mehrheitsglaube, das es uns als Menschen einfach so, aus dem Kampf ums Dasein heraus gibt, garniert mit dem alleskönnenden Prinzip des leeren, blinden, nämlich telosfreien , ZUFALLS. Das ist nämlich der stille Massengott, besser Massengötze der allen seinen Anhängern zugleich Angst und Überheblichkeit einflößt, also im Prinzip genau das, was Johnny hier an Kritik der Moderne vorträgt, mangelndes Gottvertrauen. Übersetzen wir es in ein allgemeinfähiges Vertrauen in die Vorsehung, ein größeres, uns umfassendes Ganzes, Holon, Gottesgrund, Logos, die echte, lebendige Matrix, dann wird ein Schuh daraus (Metapher für Bodenhaftung, Frau Tacheles).

      Ihre Argumente zeigen, dass Sie dem modernen Zufallsglauben anhängen, nicht Ihre Person, die ich ja nicht kenne, nur indirekt durch Ihr Denkschreiben.

      Kürzer
      Die wichtige Kategorie Bodenhaftung ist eine semantische, nicht platt materialistisch eingebildete. Ja, Sie gehören offensichtlich zu den ängstlichen Menschen in Deutschland und vergessen, was wir den anderen Ländern, konkret seit 1999 auch kriegerisch angetan haben, was die Syriensanktionen bewirken usw… Ja, es stimmt, die Massenmigrationen bringen Verwerfungen. Aber wer garantiert Ihnen eigentlich, dass es nicht aus jeder Lage einen positiven Ausweg gibt, bei Anstrengung! Wir sind nicht wach genug, darin sind wir Beide uns vielleicht doch einig.

      Und Herr Tacheles, werden Sie konstruktiv in Ihrer Kritik und Materialismus ängstigt und Angst war immer schon ein schlechter Berater, in jeder Lebenslage. – Erarbeitets Vertrauen in die Vorsehung, auch für Rumpfdeutschland, schafft kräftige Bodenhaftung. Materialismus wird zu Nihilismus und schwächt, Malthus ist wiederlegt. Wer die Menschheitsgeschichte mit dem Verhalten von Rattenpopulationen vergleicht hat einen an der Schüssel und darf sich nicht wundern, selber wie eine Ratte behandelt zu werden. Kultur, überall auf der Welt, beginnt jenseits von solchen schauerlichen, modernen Materialismusmythen. – – –

      Wünsche allen Foristen einen guten Morgen

  12. „Warum kamen die Massen nicht schon vorzeitig?“

    Das hat sicherlich auch etwas damit zu tun, daß deren Häuser noch nicht weggebombt waren.

    „Richtig! Es gab so etwas wie gesetzeskonform geschützte Grenzen und insbesondere den „Eisernen Vorhang“.
    Sprich: „Die Mauer“.“

    Also dann muß man natürlich fragen, warum es die früher gab und heute nicht mehr. Außerdem natürlich auch, warum es Eisernen Vorhang und die Mauer den größten Teil der Geschichte über nicht gab, aber die Zustände trotzdem nicht den heutigen glichen.

    „Warum gibt es z.B. in JAPAN keinerlei Islamprobleme?“

    Behauptet wer?

    „Hätten die amerikanischen, tasmanischen, australischen, afrikanischen „nationalsozialistischen“ rassisstischen und fremdenfeindlichen UREINWOHNER ihre Herzen für die europäische Armutseinwanderung geöffnet, sie würden heute noch unter Gleichgesinnten brüderlich leben!
    Die 50 Millionen abgeknallten Büffel in Nordamerika waren nur ein Kollateralschaden.“

    Ja, die von den Seßhaften abgeknallten Büffel waren ein Kollateralschaden. Die indianischen Jägerkulturen waren nie auf die Idee gekommen, mehr zu nehmen als sie brauchten. Ansonsten ist es ziemlich schräg, amerikanische, tasmanische, australische und afrikanische Ureinwohner alle in einem Satz durcheinanderzuwürfeln. Es gab sehr unterschiedliche Kulturen innerhalb Afrikas und noch unterschiedlichere innerhalb Amerikas ehe die Weißen eintrafen. Die wiederum verhielten sich sehr individuell.

    „Das IMPERIUM ROMANUM hätte statt des LIMES und HADRIAN Walls nur eine merkellinische WILLKOMMENSKULTUR errichten müssen.“

    Davon hätte vermutlich niemand erfahren. Schließlich waren es die Römer, die ständig in andere Gebiete gewaltsam einfielen. Das ist übrigens typisch für mauerbauende Kulturen, Israel und die USA führen uns das zur Zeit vor.

    „Sie sehen sexuelle Übergriffe, Drogenhandel und Strassenraub durch marodierende überzähliche zugedrungene frauenlose Söhne als etwas völlig natürliches?“

    Solche Ereignisse habe ich noch garnicht gesehen, weder natürlicherweise noch unnatürlicherweise. Bisher sehe ich immer nur rassistische Propaganda, die mir solche Dinge einzureden versucht.

    „Ich respektiere Ihre Meinung ohne diese zu teilen.
    Die VÖLKERWANDERUNG ist so alt wie die Menschheit!
    Mit allerdings oft negativen Folgen für die Überrannten.“

    Also ich wüßte jetzt nicht, was ich an diesem Punkt nicht teile.

    „Leider sind Sie falsch informiert:
    Zuerst waren natürlich die Jäger und Sammler, Nomaden und Viehtreiber existent!
    Dann erst entwickelte sich die Sesshaftigkeit.“

    Dann bin ich ja doch richtig informiert! Sicherlich auch in dem Punkt, daß man nichts angreifen kann, das noch garnicht existiert! Wie besoffen muß man sein, um Seßhaftigkeit zu erfinden und nur damit man gegen sie Krieg führen kann, obwohl Krieg bis dahin auch völlig unbekannt war?

    „Das Jäger und Nomaden wehrhafter und aggressiver sein müssen dürfte selbst Ihnen eingängig sein?
    Die monogamen sesshaften Völker waren leichte Beute.“

    Geschichtsschreibung und archäologische Funde zeugen massenhaft vom Gegenteil. Sogar Monogamie wäre für die ersten Seßhaften eine total schräge Idee gewesen. Wären Nomaden wehrhaft und aggressiv und Seßhafte eine leichte Beute, dann wäre die Seßhaftigkeit innerhalb von ein bis zwei Jahren und für immer gescheitert gewesen.

    „Die europäische Geschichte hat die kriegerische Phase allerdings seit Längerem hinter sich gelassen.“

    Schon ganz lange. Schon seit dem Dreißigjährigem Krieg, nachdem praktisch ganz Europa glaubte, daß es nie wieder Krieg in Europa geben wird. Aber da war dann doch noch etwas? Aber nach den napoleonischen Kriegen, da konnte man sich endlich ganz sicher sein, daß es nie wieder Krieg in Europa geben wird. Die meisten Leute glaubten wieder ganz fest daran. Kam danach nicht doch noch etwas? Ja, die Leute glauben schon wieder ganz fest, daß es nie wieder Krieg geben wird. Während dieses Mal sogar gleichzeitig Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, vor dem Horn von Afrika und sonstwo im Einsatz sind!

    „Die Hitze ist also für Sie eine Erklärung für die Flucht in unsere Breiten?
    Dann erklären Sie doch bitte wieviele Sie bereit sind aufzunehmen.
    zur Hilfe:
    1 Milliarde
    2 Milliarde
    3 Milliarden
    4 Milliarden
    5 Milliaden
    6 Milliarden“

    Wer die Menschenrechte der Scharia vorzieht, für den ist die Antwort ganz klar: §14 der Deklaration der Menschenrechte, Recht auf Asyl.

    „Zu Ihrer Information:
    Es werden weltweit gleich viel Mädchen wie Jungen geboren.“

    Weil das bereits für Deutschland nicht stimmt, deshalb muß ich hier mal jeden Leser dazu auffordern, das anhand der Netzseite des statistischen Bundesamtes zu überprüfen! Der Aufwand ist notwendig, damit sich auch ganz fest einprägt, von welcher Qualität die Informationen von tacheles sind! Es sind nämlich keine! Die Bezeichnung Quatsch wäre treffender. Der Jungenüberschuß war noch größer als jene geboren wurden, die inzwischen das Stadium der Fortpflanzungsfähigkeit erreicht haben. Geht man noch weiter zurück, dann wird der Unterschied noch größer. Außerdem unterscheiden sich die Zahlen von Staat zu Staat.

    „Ihr Beispiel INDIEN und CHINA tangiert uns nicht!“

    Das ist doch eine sehr merkwürdige Aussage, wenn man zuvor noch selbst die weltweiten Zahlen betrachten will. Als hätten die beiden größten Völker der Welt keinerlei Einfluß auf die Weltbevölkerung insgesamt.

    „Die Menschen fliehen vorwiegend aus den Staaten mit Sharia – Hölle.“

    Verständlich. Wie von mir schon zuvor angemerkt worden war.

    „Sie scheinen ein Verfechter dieser menschenfeindlichen Ideologie zu sein?
    Zu Ihrer Information:
    Mir ist es vollkommen gleichgültig was die Shariaanbeter treiben!
    Solange diese Spezies das in deren Heimatländern tun!“

    Jene Leute, denen es egal ist, ob andere unter der Sharia leiden müssen solange sie das nur weit weg tun, stehen dieser menschenfeindlichen Ideologie auf jeden Fall sehr viel näher als ich!!! Sonst wäre ihnen nämlich nicht egal, was geschieht solange es nur weit weg ist! Man kann den Unterschied auch gut an der Anerkennung der Menschenrechte festmachen: zum Beispiel gibt es da §14 der Deklaration der Menschenrechte, besser bekannt als das Recht auf Asyl.

    „Auf längere Sicht wird sich die „Spreu vom Weizen trennen“ müssen!
    Sprich:
    Die Shariaanbeter werden in ihre Heimat zurück geführt werden!“

    Falls wir zulassen, daß unsere Sicherheitspolitiker ein ganz ähnliches System einführen, dann werden sich die Shariaanbeter sicherlich auch in diesem System sauwohl fühlen!

    „Diese Strategie der sog.K -Gruppen alles den sog. Reichen anzulasten ist mir noch von den „Aktivisten“, welche sich auf den II Bildungsweg und dann in den Universitäten tummelten, bekannt!“

    Ich bin noch nie einer K-Gruppe begegnet, was immer das auch ist. Auch Wissenschaftsverweigerern, die angeblich studiert haben, begegne ich zum ersten Mal hier bei Geolitico.

    „Grundsätzlich ist der Mensch von der Evolution egoistisch determiniert.
    Das nennt sich „Selbsterhaltungstrieb“.“

    So weit wissenschaftlich korrekt.

    „Als nächstes kommt die Familie, dann der Stamm, danach das Volk/die Nation.“

    Das ist im besten Fall unwissenschaftlich und albern. Leider sind unlautere Motive wahrscheinlicher.

    „Böswillige versuchen uns z.Z. einzureden das wir zu höheren Zielen berufen seien.“

    Wie die Verteidigung der Nation?

    „Z.B. „Die Welt zu retten“!
    Bei einer weltweiten täglichen Bevölkerungszunahme von mehreren Hunderttausend Menschen ein an Größenwahn grenzendes Vorhaben.“

    Ach so. Das ist in der Tat ein an Größenwahn grenzendes Vorhaben. Jedoch nicht aufgrund der bloßen Anzahl. Von diesen Menschen sind schließlich nur die allerwenigsten reich.

    „Zumal ja speziell unser kleines DEUTSCHLAND, im Gegensatz zu z.B. DÄNEMARK, noch nicht einmal Willens oder in der Lage ist für alle eigenen Bürger hinreichend zu sorgen geschweige denn vorzusorgen.“

    In der Lage dazu ist es sicher. Wenn sogar das kleine Dänemark das kann, dann kann Deutschland das erst recht. Aber es ist ganz offensichtlich nicht Willens.

    „Der Verhaltensforscher B.F.Skinner hat in Versuchsreihen mit Rattenpopulationen, welche i.d.R. sehr sozial im familiären Umgang sind, das infolge von Überpopulationen dieser Spezies es zu tödlichen Aggressionen untereinander bis hin zu Kannibalismus kommt.“

    Auch hier war nicht die bloße Anzahl ausschlaggebend! Ratten werden, genau wie andere Tiere, umso aggressiver je dichter man sie auf engem Raum zusammenquetscht. Dichtestreß sorgt bei Ratten für Aggressionen und Kannibalismus. Beim Menschen korreliert er mit der Kriminalitätsrate.

    „Die Forschungen von Konrad Lorenz bezügl. Graugänsen und Hunden (Das sogenannte Böse) und vom Margret Mead, die sich eingehend mit den Verhaltensmustern primitiver Stammesgesellschaften befasste, gehen in die ähnliche Richtung.“

    Nur weil etwas in der Natur auf eine bestimmte Weise ist, heißt das noch lange nicht, daß es deshalb richtig ist. Das wäre die Ideologie, die man Biologismus nennt. Davon bin ich nicht ganz unbeeinflußt. Das heißt für alle weiteren Leser, daß ein neutraler Standpunkt noch weiter von dem von tacheles entfernt sein muß als meiner.

    „Wird der Mensch auf engem Raumin Megastädten zusammengepfercht entstehen Seuchen, Krankheiten, Agressionen, Perversionen und Schlimmeres.“

    So ist es. Menschen gehören einfach nicht in Städte! Das predige ich schon seit Jahren. Aber irgendwie nehmen viele Menschen Seuchen, Krankheiten, Aggressionen, Perversionen und schlimmere Auswirkungen des Dichtestresses gerne in Kauf, wenn sie dafür nur auf engem Raum zusammengepfercht leben dürfen. Vielleicht ist der Homo sapiens sapiens doch nicht so intelligent?

    „Wir werden z.Z. von gutmenschlichen Politikern emotional überfordert.
    Diese Politiker führen ein noch nie erprobtes Experiment mit und durch.
    Sie versuchen uns alle rückständigen Völker und Unkulturen aufzuzwingen.“

    Oder ziehen sie einfach die Menschenrechte, die das Recht auf Asyl einschließen, der Scharia vor?

    „Dorch die multethnische Zuwanderung treffen Fraktionen die seit der Urzeit in Blutfehde stehen, z.B. Sunniten vs. Shiiten, auf unatürliche Weise auf engstem Raum bei uns aufeinander.“

    Sunniten und Shiiten sind am gleichen Ort entstanden und in der Urzeit (darunter versteht man allgemein die Zeit vor der Entstehung des Menschen) gab es sie beide noch nicht.

    „Der fromme Wunsch nach „Integration“ ist insofern unerfüllbar da die über 5000 Jahre alten Sitten und Gebräuche des Islam niemals mit unserem GrundGesetz kompatibel sein werden.“

    Den Islam gibt es erst seit tausenddreihundert Jahren. Aber die Angehörigen nordafrikanischer und nahöstlicher Kulturen hielten es schon während der griechischen Antike für nötig, den Griechen zu beweisen, daß sie kulturell nicht zu ihnen passen. Das kann offensichtlich weder am Grundgesetz noch am Islam gelegen haben.

    „Von 1972 – 2015 hatten wir „nur“ 4 schwere islambedingte Anschläge auf DEUTSCHEM Territorium.“

    Ob solche Anschläge islambedingt sind, das ist mindestens zweifelhaft. Vielleicht hätte es sie ohne die Kolonialzeit nie gegeben?

    „Das ganze wird zeitnah aus dem Ruder laufen.
    Vielleicht ja auch von höheren Stellen so gewollt?“

    Falls das von höheren Stellen so gewollt ist, dann macht das so manche Überlegung dazu überflüssig und läßt einige Fragen dazu (solche wie sie von tacheles an mich gerichtet wurden) ziemlich albern erscheinen. Vermutlich ist es von höheren Stellen so gewollt. Das macht Integration zum besten Gegenmittel.

    „Es gibt weltweit nur ein einziges, allerdings unlösbares, Problem.
    Und das ist die Bevölkerungsexplosion.“

    Die ist kein Problem. Japan, China, Vietnam und Europa (jedes Land davon!) sind heftig überaltert. Afrikaner werden nicht nur viele geboren, sondern sie sterben auch weg wie die Fliegen. Die Bevölkerungsexplosion ist also schon deshalb kein Problem, weil es sie nicht gibt!

    „Und diese ist vorwiegend initiiert durch die islamisch betriebene Vielehe nebst Geburtenjihad.“

    Das ist allerdings etwas, das Islamisten propagieren. Genau das ist schließlich die Aufgabe der Religion im Rahmen der Evolution. Großer Anlaß zur Sorge besteht nur deshalb nicht, weil Islamismus nicht der Islam ist, sondern nur ein kleiner Teil der Islamanhänger Islamisten sind. Das gewährt reichlich Zeit damit auch Anhänger anderer Weltanschauungen den Geburtenjihad verstehen lernen und entscheiden können, wie sie darauf reagieren wollen.
    Ranma

    • Verzeihen Sie mir das ich diese kleine „Falle“ bezügl. des Alters des Islam eingebaut habe?
      Woher sollen Sie sich auch mit dergleichen auskennen?
      Islamkenntnis haben die wenigsten Nichtinvolvierten.
      Zur Entstehung des Islam fragen wir am Besten einen Experten:
      Einen studierten Islamwissenschaftler.
      Präsident des Is-Lam Staates BAKRADI.
      Dieser nimmt für sich in Anspruch als einer der Wenigen den Islam korrekt zu verstehen.
      BAKRADI sagt das zwischen SCHARIA und ISLAM keinerlei Unterschied besteht.
      Da die Scharia schon seit mindestens 5000 Jahren besteht und MUHAMMAT, der sog. Prophet, diese Gesetze der Sharia lediglich hat in Schriftform fassen lassen, in ein sog. HEILIGES BUCH, zu Deutsch KORAN genannt, kann man also mit Fug und Recht behaupten das der Islam schon ca. 5000 Jahre alt ist.
      Und seit etwa 600 aD (keiner weis das so genau) neu aufgelegt wurde im alten Gewand.
      ISLAM bedeutet im arabischen übrigens „Unterwerfung“.
      Die Anbeter des ISLAM nennen sich MUSLIME
      Was so viel wie „Die sich Unterwerfenden“ bedeutet.
      Und deren erklärtes Ziel ist es alle Völker dieser Erde zu Anbetern der Scharia zu machen.
      Notfalls mit brutaler Gewalt.
      Übrigens sind die Bomben, die Sie als Fluchtursache anzusehen scheinen, eine Erfindung der Neuzeit.
      Dagegen ist die Völkerwanderung so alt wie die Menschheit.
      Wenn die Kolonialzeit niemals stattgefunden hätte und wir heute am Tag diese wie angenommen bisher naturbelassenen Völker entdecken würden, was bekämen wir dann zu sehen?
      Den edlen Wilden?
      Mitnichten!
      Wir könnten vielleicht gerade einem atztekischen SONNENFEST beiwohnen.
      Wo in kurzer Zeit über 70 Tausend Gefangenen bei lebendigem Leibe das Herz herausgerissen würde.
      Die meiste Zeit verbrachten die Atzteken übrigens mit Menschenjagden
      Wir könnten bei den Kanaken der Südsee einen kannibalischem Festschmaus beiwohnen.
      Oder in AFRICA an einer Sklavenjagd veranstaltet von einem Negerfürsten beiwohnen.
      Oder der feierlichen Ankunft arabischer Sklavenhändler in der Heimat ansehen wo vor dem Grenzübertritt JEDER afikanische männliche Sklave kastriert und somit zum Eunuchen gemacht wurde.
      Wir könnten einer Kopfjagd der DAJAKS in SUMATRA beiwohnen oder die ununterbrochene Kriegsführung der Stämme NEU GUINEAS bewundern.
      Fakt ist das die Primitiven Völker unserer Erde bis zur Kolonialzeit barbarisch und grausam miteinander umgegangen sind.
      Genozide, Raubzüge, Mord, Folter, Totschlag und Vergewaltigung waren an der Tagesordnung.
      Und erst durch die Kolonialzeit eine gewisse Kultur und gesundheitlicher Fortschritt eingekehrt sind.
      Was wiederum die Bevölkerungsexplosion initiiert hat.
      Man muß sich fragen warum JAPAN, welches 1945 noch schlechter da stand als DEUTSCHLAND, sich in wenigen Jahren an die Spitze der Industrienationen emporgearbeitet hat.
      Und das trotz fehlender Bodenschätze.
      Und noch dazu eine funktionierende Demokratie aufweist.
      Und warum das an Bodenschätzen so reiche AFRICA und auch FORDERasien trotz der Ölmilliarden und trotz BILLIONEN $$ Entwicklungshilfe so arm ist und nichts zu Stand bekommt?
      Oder wie FORDERasien im Kaos versinkt?
      „Wer halb Kalkutta nach Europa holt hilft dadurch nicht Kalkutta!
      Sondern macht Europa zu Kalkutta!“
      Peter Schollatour
      Kalkutta hatte Mitte der Fünfziger Jahre schon 56 Millionen Einwohner.

      • Conrath // 19. April 2017 um 07:40 //

        Guten Morgen Tacheles,

        Sie sprechen eine Menge, leider meist zutreffende, Grausamkeiten an, die in der langen Entwicklung von Kultur und Bewusstsein nie vergessen werden sollten, wenn wir über die heutigen Formen von Gewaltausübung verhandeln und Orientierung suchen.

        Fast alle Religionskulte sind Umschmelzungen früherer Formen. Die Vorgänge sind ähnlich. Menschenopfer finden sich überall auf der Welt! Das ist unsere kollektive dunkle Seite. Der Übergang von hier in ein Zwischenreich war in der Vergangenheit nur ein kleiner Sprung, solange das Einzelbewusstsein noch nicht so ausgeprägt war. Auch heute gibt es noch signifikante Unterschiede im Erleben von Grenzerfahrungen im Bereich Tod, Sklaverei, Gewalt usw…

        Und welche Hoffnung lebt in der Erwartung, dass sich dies ändert, wenn wir heute von Schlafschafen erwarten, dass sie erlebnismäßig und auch was Widerstand betrifft, aus den Puschen kommen sollten?

        Es ist die alte Menschheitsrätselfrage des (allmählichen) Aufwachens, Auferstehung wird das dann genannt, oder Erwachen, für die unangemessenen unwürdigen Verhältnisse in der Gesellschaft. Aufwachen ist immer eine Kategorie des Politischen, aber undifferenzierte Äußerungen und Eigenschaftszuschreibungen sind noch kein echtes Aufwachen, auch das erfolgt eben schrittweise. Und die eigene Gruppe immer als die bessere zu verstehen oder als die, mit der besseren Vergangenheit, entspricht meistens nicht der Realität.

  13. „Verzeihen Sie mir das ich diese kleine „Falle“ bezügl. des Alters des Islam eingebaut habe?
    Woher sollen Sie sich auch mit dergleichen auskennen?
    Islamkenntnis haben die wenigsten Nichtinvolvierten.“

    Nur damit niemand meint, diese Falle hätte mir zugesetzt: Ganz offizjell habe ich auch Religionswissenschaft studiert. Daher ist mir natürlich bekannt, daß der Islam auch verschiedene theologische Alter hat, je nachdem wen man fragt. Falls man Historiker fragt, dann erfährt man, daß das historische Alter des Islam ziemlich genau tausenddreihundert Jahre beträgt. Welches sonst sollte für den Nichtinvolvierten ausschlaggebend sein?

    „Zur Entstehung des Islam fragen wir am Besten einen Experten:
    Einen studierten Islamwissenschaftler.
    Präsident des Is-Lam Staates BAKRADI.“

    Das finde ich klasse, daß man einen Extremisten befragt. Obwohl man sich mit dem Studium der Religionswissenschaft eigentlich zur Neutralität in religiösen Fragen verpflichtet, würden das sogar die meisten studierten Experten nicht tun!

    „Dieser nimmt für sich in Anspruch als einer der Wenigen den Islam korrekt zu verstehen.
    BAKRADI sagt das zwischen SCHARIA und ISLAM keinerlei Unterschied besteht.“

    Eine für Islamisten typische Aussage.

    „Da die Scharia schon seit mindestens 5000 Jahren besteht und MUHAMMAT, der sog. Prophet, diese Gesetze der Sharia lediglich hat in Schriftform fassen lassen, in ein sog. HEILIGES BUCH, zu Deutsch KORAN genannt, kann man also mit Fug und Recht behaupten das der Islam schon ca. 5000 Jahre alt ist.
    Und seit etwa 600 aD (keiner weis das so genau) neu aufgelegt wurde im alten Gewand.“

    Man kann auch mit Fug und Recht behaupten, daß der Islam noch deutlich älter ist. Hinter den fünftausend Jahren steht die Idee, daß die Erde nicht älter ist als der jüdische Kalender, so wie es auch die Kreationisten behaupten. Der Islam wurde schon von Allah geplant noch ehe ER die Welt erschuf. Daher ist der Islam praktisch unendlich alt.

    „ISLAM bedeutet im arabischen übrigens „Unterwerfung“.
    Die Anbeter des ISLAM nennen sich MUSLIME
    Was so viel wie „Die sich Unterwerfenden“ bedeutet.“

    Bei einem Islam, der älter als die Welt selbst ist, geht man in der islamischen Theologe natürlich auch davon aus, daß alle Menschen bereits Muslime waren ehe sie in der Welt inkarnierten. Schon ehe die Welt erschaffen wurde, waren alle Menschenseelen bei Allah und sie waren und sind alle Muslime. Daraus folgt dann ganz selbstverständlich innerhalb der islamischen Theologie die Unterscheidung zwischen mohammedanischen Muslimen und nichtmohammedanischen Muslimen. Was es dann natürlich nicht gibt, sind Nichtmuslime.

    „Wir könnten vielleicht gerade einem atztekischen SONNENFEST beiwohnen.
    Wo in kurzer Zeit über 70 Tausend Gefangenen bei lebendigem Leibe das Herz herausgerissen würde.
    Die meiste Zeit verbrachten die Atzteken übrigens mit Menschenjagden“

    Das wird oft behauptet. Inzwischen wird es mindestens gleichermaßen oft bezweifelt. Daher wünscht sich so mancher Forscher, er könnte tatsächlich mal einem aztekischem Sonnenfest beiwohnen, um endlich die Wahrheit zu erfahren und nicht immer nur völlig unbewiesene Behauptungen zu hören oder zu lesen zu bekommen.

    „Wir könnten bei den Kanaken der Südsee einen kannibalischem Festschmaus beiwohnen.“

    Aus der Perspektive der Hauptmahlzeit. Da fragt man sich natürlich wie es denn kommt, daß Fremdherrscher das unterbinden konnten.

    „Oder in AFRICA an einer Sklavenjagd veranstaltet von einem Negerfürsten beiwohnen.“

    Es wird in der Tat nicht genügend darüber aufgeklärt, daß die das bereits lange vor der Ankunft der Weißen praktiziert haben. Darum lasse ich das gerne so stehen.

    „Oder der feierlichen Ankunft arabischer Sklavenhändler in der Heimat ansehen wo vor dem Grenzübertritt JEDER afikanische männliche Sklave kastriert und somit zum Eunuchen gemacht wurde.“

    Wenn man schon Islamgelehrte fragt und denen auch das theologische Alter des Islams einfach so abkauft, dann sollte man den Islamgelehrten auch glauben dürfen, daß solche Grausamkeiten innerhalb des islamischen Raums niemals praktiziert wurden. Europäer andererseits (Stichwort: Knabenchöre)…

    „Wir könnten einer Kopfjagd der DAJAKS in SUMATRA beiwohnen oder die ununterbrochene Kriegsführung der Stämme NEU GUINEAS bewundern.“

    In den Gegenden sogar heute noch manchmal möglich.

    „Fakt ist das die Primitiven Völker unserer Erde bis zur Kolonialzeit barbarisch und grausam miteinander umgegangen sind.“

    Danach auch. Mehr als das vorher schon getan haben. Wie soll man das Vorgehen der Europäer miteinander und mit anderen Völkern anders als barbarisch und grausam nennen?

    „Genozide, Raubzüge, Mord, Folter, Totschlag und Vergewaltigung waren an der Tagesordnung.“

    Also wie bei uns. Zumindest gemäß Darstellung der Massenmedien. Das gilt für die Darstellung sowohl der Zustände bei uns als auch der Zustände bei denen.

    „Und erst durch die Kolonialzeit eine gewisse Kultur und gesundheitlicher Fortschritt eingekehrt sind.“

    Also Dinge, die man mitten in Europa bis heute schmerzlich vermißt?

    „Man muß sich fragen warum JAPAN, welches 1945 noch schlechter da stand als DEUTSCHLAND, sich in wenigen Jahren an die Spitze der Industrienationen emporgearbeitet hat.
    Und das trotz fehlender Bodenschätze.“

    Und vor allem trotz fehlender Hilfe seitens anderer Industrienationen oder der Kolonialmächte!

    „Und noch dazu eine funktionierende Demokratie aufweist.“

    Japan ist ungefähr so demokratisch wie Schland. Nur anders.

    „Und warum das an Bodenschätzen so reiche AFRICA und auch FORDERasien trotz der Ölmilliarden und trotz BILLIONEN $$ Entwicklungshilfe so arm ist und nichts zu Stand bekommt?
    Oder wie FORDERasien im Kaos versinkt?“

    Bei diesen beiden Dingen wurde ihnen seitens der Kolonialmächte kräftig geholfen. Darum!

    „Wer halb Kalkutta nach Europa holt hilft dadurch nicht Kalkutta!
    Sondern macht Europa zu Kalkutta!“
    Peter Schollatour

    Scholl-Latour hat natürlich immer Recht. Den Leuten, die freiwillig eine Großstadt bewohnen, helfen zu wollen, das ist ein grundlegend falscher Ansatz zur Hilfeleistung. Jene Leute zu holen, die nicht verfolgt werden, ist unnötig und damit ein weiterer falscher Ansatz. Leider haben alle guten Ansätze zur Hilfeleistung den Nachteil, daß sie von den Regierungen vor Ort blokiert werden, denn die WOLLEN, daß es den Leuten SCHLECHT geht! Da sind die Regierungen der Indischen Union nicht anders als unsere Regierung. Dieses eine Problem ist es, dem man mit durchlässigen Grenzen gut begegnen kann. Auch das wußten schon die Alten Römer.
    Ranma

    • Als „Religionswissenschaftler“ sollten Sie authentische Versionen des Koran studiert haben?
      Und wissen das der Präsident des iS-Lamstaates Bakradi wohl für sich in Anspruch nehmen darf die Forderungen des Korans exact umzusetzen.
      Leider schwirren zuviele „entschärfte“ Koranversionen, z.B. durch „Lies“, herum. Gemäß islamkonformer Täuschung!
      Um tiefer in das Thema der menschlichen Entwicklung einzutauchen empfiehlt sich z.B. „Liebe und Hass – Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen“ von Prof. Eibl-Eibesfeldt.
      Interessant ist in diesem Zusammenhang das ja Asien auch weitgehend unter Kolonialherrschaft stand.
      Nach der Selbstständigkeit übernahmen z.B. nicht nur Indien das angelsächsische Rechts- und Militärsystem, nicht wenige
      ex -Kolonialstaaten rückten sogar bezügl. industrieller Entwicklung an die Weltspitze vor.
      AFRICA allerdings entwickelte sich nur dort in Maßen wo noch europäische Einwanderer erhalten blieben. S. South Africa und Namibia.
      Rhodesia fiel nach der Vertreibung der europäisch Stämmigen in Primitivität zurück.
      Desgleichen der Kongo und neuerdings Kenia.
      Das mag mit der weltweit ungleichen Verteilung der Intelligenz zusammenhängen.
      Während Asiaten meist IQs über 100 besitzen beträgt z.B. lt. UN Statistik der durchschnittliche IQ in Westafrica nur 56.
      Bei der immer wieder ins Feld geführten kriegerischen Geschichte Europas beobachten wir allerdings das z.B. durch die HAAGER LANDKRIEGSORDNUNG gewisse Regeln im Umgang mit Verwundeten, Kriegsgefangenen und Zivilisten seit Längerem eingeführt wurden.
      Z.B. wird im „REIBERT“, dem traditionsreichen Lehrbuch des Rekruten, auch in der Ausgabe von 1943 ausdrücklich die Beachtung der HAAGER LANDKRIEGSORDNUNG angemahnt.
      In den primitiven Stammesgsellschaften gab es derartige Einschränkungen niemals.
      Bezüglich der seit der Urzeit praktizierten Sklaverei möchte ich darauf hinweisen das der erste im Schutzgebiet DEUTSCH OST AFRICA geführte Kolonialkrieg sich gegen die arabischen Sklavenhändler von
      DAR ES SAALAM und SANSIBAR richtete.
      In DEUTSCHEN Schutzgebieten war Sklaverei strikt verboten.
      Die DEUTSCHE SCHUTZTRUPPE hatte anfangs in Ost Africa grosse Probleme die fortwährenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern zu beenden.
      Die nicht selten in der völligen Auslöschung eines Stammes endeten.
      Lt. Statistik steckte das DEUTSCHE KAISERREICH übrigens wesentlich mehr
      Finanzmittel in die 7 Schutzgebiete als es durch Ausfuhr wieder hereinholte.
      So werden z.B. in Neu Guinea noch heute Infrastrukturgebiete aus der Kaiserzeit genutzt.
      Und in Namibia sorgt der deutschstämmige Bevölkerungsantel nach wie vor für Stabilität.
      In WINDHOECK sieht man noch heutzutage etliche Gebäude aus der Kolonialzeit.
      Ich habe einige africanische Kommilitonen getroffen die sich dezidiert die „Deutschen“ zurückwünschten.
      Umendlich wieder Ordnung in das Ganze zu bringen.

      • Conrath // 20. April 2017 um 07:19 //

        @Tacheles

        Einige wichtige Hinweise und Fakten in Ihrem Kommentar. Und Namibia und andere, ehemalige Deutsche Kolonialgebiete hatten eine andere Entwicklung genommen, als etwa Belgisch-Kongo. Kennen Sie die Arbeiten von Eduardo Galeano?

    • @Ranma

      Japan und DE-West waren/ sind die zwei, von den USA aufgebauten Leuchttürme ihrer Geopolitik nach/ ab 1945. Japan stand insofern nicht ohne Hilfe da!

      Die meisten von Ihnen genannten, reinen ethno-kulturellen Fakten, treffen zu. Welche eigentlichen Triebkräfte, Entwicklungen das alles bewegen, etwa als doppelter Telos von unten nach oben (Amöbe > Atomphysiker und Gott > Henaden) kommt in Ihrem Kommentar nicht vor, bzw. wird dem Telossubstitut eines Zufall-Blackbox-Prinzip unterstellt.

      Was die Islamwissenschaftler als ewig-allgemein an ihm interpretieren kann ebenfalls in alle anderen Kulturreligionen ähnlich aufgefunden werden, Herr Ludwig hat es für das Christentum in der Diktion von Steiner aufgezeigt, das gleiche gibt es in hebräischer und buddhistischer Ausführung. Ich hatte versucht es auch für die vierte, unsichtbare (säkulare), monotheistische Wissens- und Anwendungskirche aufzuweisen. Sinngemäß wäre es dann ihre Protoform, noch vor der Arbeitsteilung, als naturalbestimmte Frühtechnologie in noch dezentraler Erscheinung!

      Was die Gemeinsamkeit aller Regierungen betrifft würde ich differenzieren. Sie regieren sich selbst in erster Annäherung und Motivlage und eine nennenswerte Verbesserung der Allgemeinlage gibt es erst, seit sich Philosophie und Zentralismus (fortgeschrittene Arbeitsteilung) im neuen, sich selbst epistemisch wahrnehmenden Menschen, durch Selbstzensur und deren Überwindung, weiter ausagieren, also ab Oresme, Leibnitz, Kant.

  14. „Als „Religionswissenschaftler“ sollten Sie authentische Versionen des Koran studiert haben?
    Und wissen das der Präsident des iS-Lamstaates Bakradi wohl für sich in Anspruch nehmen darf die Forderungen des Korans exact umzusetzen.“

    Das ist durchaus richtig. So wie ich tacheles in allen Punkten zustimme, in denen er recherchiert hat, und nur diejenigen zynisch kommentiere, in denen er den Lesern irgendwo aufgeschnappte Vorurteile als Informationen unterjubeln will. Trotzdem weigern sich die meisten Religionswissenschaftler sich eingehender mit Extremisten auseinanderzusetzen. Man stelle sich mal vor, man müßte sich streng an alle Anweisungen der Bibel halten, um als Christ zu gelten!

    „Interessant ist in diesem Zusammenhang das ja Asien auch weitgehend unter Kolonialherrschaft stand.“

    Weitgehend ist eine ziemlich freie Interpretation. Zur Zeit der englischen Herrschaft über Indien wußten weite Teile der Bevölkerung nichtmal, daß es überhaupt Engländer gibt. Zeitgleich hielten auch noch Franzosen und Portugiesen ihre Kolonien in Indien.

    „Nach der Selbstständigkeit übernahmen z.B. nicht nur Indien das angelsächsische Rechts- und Militärsystem, nicht wenige
    ex -Kolonialstaaten rückten sogar bezügl. industrieller Entwicklung an die Weltspitze vor.“

    Ja, es ist ganz erstaunlich, daß so viele Staaten alles, was von den Angelsachsen stammt, den Errungenschaften romanischer oder germanischer Völker vorziehen. Es ist ganz besonders deshalb erstaunlich, weil das nicht nur auf die Kolonien der Engländer zutrifft, sondern auch auf die ehemaligen Kolonien anderer Staaten und auf nichtkolonialisierte Länder. Dazu war auch Japan Kolonialmacht. Südkorea hat eine Vergangenheit als Kolonie der Japaner, also ist Südkorea deshalb mit an die Weltspitze industrieller Entwicklung vorgerückt? Oder ist das eher ein Gegenbeispiel, weil die Kolonialmacht keine europäische war?

    „AFRICA allerdings entwickelte sich nur dort in Maßen wo noch europäische Einwanderer erhalten blieben. S. South Africa und Namibia.“

    Wenn in manchen Kolonien für eine weitere Entwicklung europäische Einwanderer erhalten bleiben mußten und in anderen für eine viel weitergehende Entwicklung selbiges nicht erforderlich war, was folgt dann daraus? Bestenfalls seltsam, nicht wahr?

    „Rhodesia fiel nach der Vertreibung der europäisch Stämmigen in Primitivität zurück.“

    Das Land wurde unter Präsident Mugabe aufgebaut, erreichte beinahe europäische Standards, dann wurde der später verrückt und hat alles wieder zerstört. In der Türkei läuft gerade eine ähnliche Entwicklung unter Erdoğan ab. Ganz ohne europäische Einwanderung.

    „Desgleichen der Kongo und neuerdings Kenia.“

    Dort kann nicht viel zurückfallen, denn dort wurde nie viel aufgebaut. Vielmehr wurden Kenia von England und ganz besonders der Kongo von Belgien nur massiv ausgebeutet.

    „Das mag mit der weltweit ungleichen Verteilung der Intelligenz zusammenhängen.
    Während Asiaten meist IQs über 100 besitzen beträgt z.B. lt. UN Statistik der durchschnittliche IQ in Westafrica nur 56.“

    Erst geht es um Intelligenz und dann plötzlich ohne Überleitung um IQ. Man sollte sich erstmal klarmachen, worüber man eigentlich reden will. Sehen wir mal der Realität ins Auge: Das ach so friedliche Deutschland hat zur Zeit Bundeswehrsoldaten in Mali im Einsatz. Dort haben sie sich in der Region Gao in einem Camp namens Castor verschanzt. Dort beklagt man sich darüber, daß Staub und Hitze sogar der Technik zu schaffen machen. (Was mich übrigens garnicht wundert, schließlich funktioniert sie schon in Europa nur bei schönem Wetter.) Die Hälfte der Fahrzeuge sind nicht mehr einsatzbereit. Ersatzteile fehlen und die Instandsetzung ist bereits in der Planung unterdimensioniert. Werden Europäer also plötzlich blöd, wenn sie nach Afrika gehen?

    „Bei der immer wieder ins Feld geführten kriegerischen Geschichte Europas beobachten wir allerdings das z.B. durch die HAAGER LANDKRIEGSORDNUNG gewisse Regeln im Umgang mit Verwundeten, Kriegsgefangenen und Zivilisten seit Längerem eingeführt wurden.“

    Manche hielten sich sogar daran. Aber nur manche.

    „Z.B. wird im „REIBERT“, dem traditionsreichen Lehrbuch des Rekruten, auch in der Ausgabe von 1943 ausdrücklich die Beachtung der HAAGER LANDKRIEGSORDNUNG angemahnt.“

    Ja, die Deutschen jener Zeit waren in Vielem eigentlich eine rühmliche Ausnahme. Werden sie deswegen als die schlimmsten Ungeheuer der Weltgeschichte dargestellt? (Das ist eine ernste Frage.)

    „In den primitiven Stammesgsellschaften gab es derartige Einschränkungen niemals.“

    Auch die Folterwerkzeuge, die man in den Museen Europas bewundern kann, gab es in den primitiven Stammesgesellschaften niemals. Dort konnte man sich solche Grausamkeiten garnicht vorstellen. Daher bestand niemals eine Notwendigkeit, sie zu verbieten. Dazu hätte man sie sich schließlich erstmal ausdenken müssen. Es ist schon eine ganz schön perverse Argumentation, Stammesgesellschaften deswegen als besonders grausam zu verurteilen, WEIL sie bestimmte Grausamkeiten NIEMALS kannten.

    „Bezüglich der seit der Urzeit praktizierten Sklaverei möchte ich darauf hinweisen das der erste im Schutzgebiet DEUTSCH OST AFRICA geführte Kolonialkrieg sich gegen die arabischen Sklavenhändler von
    DAR ES SAALAM und SANSIBAR richtete.
    In DEUTSCHEN Schutzgebieten war Sklaverei strikt verboten.
    Die DEUTSCHE SCHUTZTRUPPE hatte anfangs in Ost Africa grosse Probleme die fortwährenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern zu beenden.“

    Damals nahm man die Menschenrechte noch einigermaßen ernst! Eigentlich sehr rühmlich. Aber Undank ist der Welten Lohn. Trotzdem läuft mein Plädoyer eigentlich nur darauf hinaus, die Menschenrechte endlich wieder ernstzunehmen.

    „Die nicht selten in der völligen Auslöschung eines Stammes endeten.
    Lt. Statistik steckte das DEUTSCHE KAISERREICH übrigens wesentlich mehr
    Finanzmittel in die 7 Schutzgebiete als es durch Ausfuhr wieder hereinholte.“

    Auch mit dieser Politik war das DEUTSCHE KAISERREICH nichts anderes als eine große und rühmliche Ausnahme. Aber auch dafür gibt es nur Undank.

    „So werden z.B. in Neu Guinea noch heute Infrastrukturgebiete aus der Kaiserzeit genutzt.
    Und in Namibia sorgt der deutschstämmige Bevölkerungsantel nach wie vor für Stabilität.
    In WINDHOECK sieht man noch heutzutage etliche Gebäude aus der Kolonialzeit.“

    Undank, Undank und nochmal Undank sind die Konsequenzen für Deutschland. In beiden Ländern spricht man heute sogar viel lieber Englisch als Deutsch. Da muß man sich fragen, warum alles, was von den Angelsachsen kommt, so radikal bevorzugt wird.

    „Ich habe einige africanische Kommilitonen getroffen die sich dezidiert die „Deutschen“ zurückwünschten.
    Umendlich wieder Ordnung in das Ganze zu bringen.“

    Das hört man hin und wieder, speziell aus Kamerun. Sicherlich würde sich tacheles niemals dorthin wagen, wegen der Gefahr plötzlicher Verblödung. Falls da etwas dran sein sollte, dann kann man es natürlich auch niemand anderem empfehlen. Wenn den durch die gnadenlose Hitze verblödeten Afrikanern trotzdem klar ist, daß das Deutschland der Vergangenheit ein ganz großer Gewinn für die Welt war, warum wenden sie sich dann heute so sehr den Angelsachsen oder allenfalls noch den Franzosen zu? Oder ganz modern China? Kann es sein, daß die Bewunderung großer Teile der Weltbevölkerung nicht dem England der Vergangenheit, sondern den heutigen USA gilt? Daß Frankreich und China deshalb Bewunderer haben, weil sie manchmal Rückgrat gegenüber den USA zeigen? Man kann wohl zu Recht nicht erwarten, daß heutige Entscheidungen aus Dankbarkeit gegenüber vergangenen Verhältnissen getroffen werden, anstatt pragmatisch zum Zweck der Anpassung an die heutigen Gegebenheiten.
    Ranma

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