Der Mensch war immer ein Migrant

Vorkolumbische Kultur / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vorkolumbische_Kulturen.png Vorkolumbische Kultur / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vorkolumbische_Kulturen.png
Wie entstehen Völker und Kulturen? Sobald der Mensch die Möglichkeit besaß, erkundete er neue Welten. Offenbar siedelten sogar schon Kelten in den Anden.

Die Archäologie arbeitet zumeist im Windschatten der Geschichtswissenschaft. Sensationell Neues, wie z. B. die Himmelsscheibe von Nebra, die ein überraschendes Licht auf die mitteleuropäische Bronzezeit wirft, wird nicht allzu oft ausgegraben. Für die römische Zeit bestätigen die Ausgrabungen im Großen und Ganzen das, was in der Geschichtswissenschaft als Grundlinie des Geschichtsverlaufs schon festgestellt wurde.

Doch ab und zu sorgen auch Funde aus der antiken Zeit für öffentliches Aussehen. Immer noch kontrovers diskutiert wird, ob mit den Ausgrabungen von Kalkriese im Osnabrücker Land tatsächlich der Ort der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. gefunden wurde, in der drei Legionen des Römischen Reichs vernichtend geschlagen wurden. Zur Diskussion stehen immerhin 700 weitere mögliche Orte der römischen Niederlage.

Auch für die spätere römische Kaiserzeit gibt es immer noch neue Erkenntnisse. Ab 2009 wurden bei archäologischen Ausgrabungen am Harzhorn (am Westrand des Harzes) Hinweise auf eine Schlacht zwischen Germanen und einer großen römischen Armee entdeckt. Die Art der Funde weist auf eine Zeit um 235 n. Chr. hin, in die Zeit des ersten Soldatenkaisers Maximinus Thrax. Das sogenannte Harzhornereignis zeigt deutlich auf, dass die ursprüngliche Annahme, die Römer hätten im 3. Jahrhundert n. Chr. keine weitläufigen Operationen mehr im germanischen Kernland, sondern nur noch im Limesvorland durchgeführt, falsch war. Die Eroberung der Germania Magna war zwar kein Ziel mehr, aber die politisch-militärische Kontrolle des germanischen Raums wurde durch Bündnissysteme mit germanischen Fürsten und gegebenenfalls militärischen Abschreckungs- und Vergeltungsaktionen gegen nicht kooperationsbereite germanische Stämme fortgeführt.

Phönizier in Südamerika?

Das alles kann allerdings nicht konkurrieren mit der u. a. auch durch archäologische Beweise untermauerte Hypothese des deutschen Kommunikationswissenschaftlers Hans Giffhorn, die besagt, dass es zur Zeit des Römischen Imperiums Überfahrten nach Südamerika gab, die entsprechende Spuren hinterlassen haben. Lange wurde grundsätzlich angezweifelt, was heutzutage als bewiesen gilt, dass nämlich mit den Wikingern schon 500 Jahre vor Kolumbus Europäer den amerikanischen Kontinent betreten hatten. Aber eine Entdeckung Amerikas durch Menschen der europäischen Antike wurde bisher immer ins Land der Legende verwiesen.

Doch auch andere Autoren haben in der Vergangenheit schon ähnliche Theorien entwickelt. Der Luxemburger Anglist und Experte für die amerikanischen Indianerkulturen René Oth z. B. vermutet („Bevor Kolumbus kam“, Stuttgart 2006), dass die Phönizier, die schon in vorrömischer Zeit an der afrikanischen Westküste auf Sklavenjagd gingen, Kenntnis vom amerikanischen Kontinent gehabt und dort auch kulturellen Einfluss ausgeübt hätten:

„Zahlreiche Funde phönizischen Ursprungs, wie Inschriften, Ruinen und Münzen, machen die Idee der Präsenz dieses Volkes in Amerika zwingend und geben dem Gedanken Auftrieb, dass die Phönizier die eigentlichen Urbilder der weißen Götter Amerikas sein müssen.“ (Bevor Kolumbus kam, S. 106)

Auch für die römische Zeit gebe es Hinweise auf Überfahrten europäischer Schiffe. Oth weist auf ausgegrabene römische Münzen und Amphoren hin (S. 119). Allerdings sind diese Funde umstritten.

Hans Giffhorn, der frühere Universitätsprofessor für Kulturwissenschaften in Göttingen bzw. Hildesheim, beschreibt in seinem Buch „Wurde Amerika in der Antike entdeckt“ (2. Auflage, München 2014, in der Folge: WAA) seine Erkundung der Chachapoya-Kultur in den nördlichen Anden, die seiner Meinung nach eine Fülle von Hinweisen erbracht hat, dass an der Westküste Südamerikas schon in der Antike, und zwar in vorchristlicher Zeit, Europäer gesiedelt haben.

Der Kulturwissenschaftler identifizierte drei Gruppen von Menschen, die sich sehr lange der römischen Expansion widersetzt haben: Angehörige der galicischen Castro-Kultur, der keltiberischen Kultur im Norden Zentralspaniens sowie der balearischen Kriegerkultur Mallorcas und Menorcas. Menschen aus diesen Gebieten besaßen einen entsprechenden Freiheitsdrang, um sich der römischen Herrschaft zu entziehen. Die Römer brauchten z. B. über 20 Jahre bis zur Einnahme Numantias 133 v. Chr., um auch Nordspanien einigermaßen unter Kontrolle zu bekommen, die endgültige Durchsetzung der römischen Macht im Nordwesten, in Galicien, erfolgte erst in der Zeit Caesars um 60 v. Chr. Giffhorns im Buch ausformulierte Hypothese lautet deshalb folgendermaßen:

„In den letzten Jahrzehnten vor der endgültigen Romanisierung der Iberischen Halbinsel, etwa um 19. v. Chr., verließen zuvor aus verschiedenen Regionen Europas nach Spanien eingewanderte Kelten sowie Männer aus dem Gebiet der Castro-Kultur im Nordwesten Spaniens, dem keltiberischen Kulturbereich im nördlichen Zentralspanien und dem Gebiet der posttayalotischen Kultur Mallorcas und Menorcas die Alte Welt, um eine neue Heimat zu suchen, weil ihre Traditionen in Europa vom Untergang bedroht waren. Sie erreichten eine später „Chachapoya-Gebiet“ genannte Region im Nordosten der peruanischen Anden. Dort überlebten viele ihrer Traditionen teilweise bis in das 16. Jahrhundert n. Chr.“ (WAA, S. 227)

Die antiken Siedler wären demnach nicht als Eroberer, sondern als Flüchtlinge nach Südamerika gekommen, die sich der alles überwalzenden römischen Expansion im Mittelmeerraum entziehen wollten. Die Informationen über das anzustrebende Fluchtziel wäre dann von den Karthagern gekommen.

Hin- und Rückreisen karthagischer Amerikafahrer

Für Giffhorn ist es durchaus denkbar, dass die Phönizier bzw. später die Karthager bei ihren Fahrten an der Westküste Afrikas mehr oder weniger per Zufall auf den amerikanischen Kontinent gestoßen sind. Auch der neuzeitliche Entdecker Brasiliens Pedro Alvares Cabral war bei einer geplanten Afrikaumfahrung vom Weg abgekommen und, getrieben von Passatwinden und dem Äquatorialstrom des Atlantiks, an der Ostküste Südamerikas gelandet, dem heutigen Brasilien. Giffhorn zitiert z. B. den griechischen Historiker Diodor, der in der ersten Hälfte des letzten vorchristlichen Jahrhunderts lebte:

„Draußen im Ozean in westlicher Richtung findet sich … eine Insel von beachtlicher Größe. In alten Zeiten blieb die Insel wegen ihrer weiten Entfernung von der ganzen bewohnten Erde unentdeckt.“

Und weiter berichtet Diodor: Die Karthager seien durch starke Winde eine weite Strecke im Ozean abgetrieben worden. Viele Tage lang vom Sturm geschüttelt, seien sie endlich auf der oben erwähnten Insel gelandet.

Auch der antike Bericht handelt somit von einer Verschlagung an eine unbekannte Küste im Ozean wie die des Cabral, auch die Karthager hatten ursprünglich ein ganz anderes Ziel. Für Giffhorn ist es keine Frage, dass Transatlantikfahrten auch in der Antike möglich waren, da die entsprechenden Winde und Strömungen die Schiffe geradezu automatisch auf die andere Seite führen würden. Auch die Rückkehr nach Europa schon in der Antike ist nicht undenkbar, da nördlicher Äquatorialstrom, Antillenstrom und Golfstrom sowie die atlantischen Westwinde auch antiken Seefahrern eine Möglichkeit geboten haben.

Hier ist die Argumentationskette Giffhorns allerdings etwas schwach. Es wurden zwar auf der Azoreninsel Corvo karthagische Münzen gefunden, doch ob dieser Fund die Rückreise karthagischer Amerikafahrer beweist, muss einmal dahingestellt bleiben. In Giffhorns speziellem Szenario über die Entstehung der Chachapoya-Kultur war die Überfahrt nach Südamerika von Vornherein ohne Rückfahrt gedacht.

In der Fachwissenschaft finden seine Thesen keine Resonanz, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Giffhorn selbst ist klar, dass seine Hypothese es schwer haben wird „von der Fachwelt zur Kenntnis genommen zu werden“ (WAA, S. 228). Zu stark sei der Einfluss eines seit über hundert Jahren mit allen Mitteln verteidigten Paradigmas. Die derzeitige Leitmeinung der Wissenschaft ist, dass eine nennenswerte Besiedlung Amerikas durch Europäer (die Siedlungen der Wikinger waren eher temporär) vor Kolumbus nicht stattgefunden hat. Und weiter schreibt Giffhorn:

„Und mehrfach, auch in Europa, erlebten wir, dass junge Wissenschaftler zunächst fasziniert von unseren Fragestellungen waren und mitarbeiten wollten – und dann irgendwann abrupt die Kommunikation abbrachen. Wir konnten uns das nur so erklären, dass der jeweilige Lehrstuhlinhaber einen Riegel vorgeschoben hatte.“ (WAA, S. 131)

Aber was hatte Giffhorn in den nordwestlichen Anden eigentlich gefunden, so dass es zu diesen gewagten Aussagen über eine Entdeckung und Besiedlung Amerikas durch Europäer schon in der Antike gekommen ist?

Kulturparallelen zu den Kelten

Auf der Suche nach einer als ausgestorben geltenden Kolibriart am Ostrand der nordwestlichen Anden in Peru im Jahre 1998 wurde Hans Giffhorn von einem dort lebenden Archäologen auf die Überreste einer gewaltigen, kaum bekannten Festung der Chachapoya-Kultur aufmerksam gemacht: Kuelap. Noch in seiner Beschreibung kann man die Faszination spüren, die ihn damals ergriffen hat:

„Kuelap entstand fernab von allen peruanischen Hochkulturen, nach neuesten Schätzungen peruanischer Archäologen irgendwann zwischen 100 vor und 400 nach Christus. Das war lange, bevor es die Inka gab.
Eine wuchtige, über 1200 Meter lange, oft 8 Meter dicke und bis zu 20 Meter Hohe Mauer aus teils tonnenschweren, sorgfältig bearbeiteten Steinblöcken umschließt 415 kreisrunde Wohnhäuser und viele andere Bauten wie innere Verteidigungstürme und Lagerräume. Die Baumasse der Anlage, so berechnete ihr Entdecker, übertrifft die der Cheopspyramide um das Dreifache. (…).
Nirgendwo sonst in der Neuen Welt findet man etwas Ähnliches. Die Festung ist viel gewaltiger und viel älter als die berühmte Inka-Stadt Machu Picchu. Wie es möglich war, in dieser Umgebung ein solches Bauwerk zu errichten, gegen wen die Festung schützen sollte und wer die Festung gebaut hat – all das weiß man nicht.“ (WAA, S. 16/17)

Ein auffälliges Merkmal der Chachapoya-Kultur sind die kreisrund gebauten Wohnhäuser aus Stein. Ein Merkmal, das von den Anfängen der Kultur bis zu ihrem Ende im 16. Jahrhundert durchgehalten wurde und das im Vergleich zu den anderen südamerikanischen Hochkulturen einzigartig ist. Eigenartig ist auch, dass diese Kultur und ihre Bauweise offenbar aus dem Nichts entstanden ist, es gibt keinerlei Vorläuferkulturen, aus der sich die Kultur der „Nebelwaldkrieger“ (das ist die Übersetzung für das Inka-Wort „Chachapoya“) entwickelt haben könnte.

Auch in Europa sind die Bauformen von Wohnhäusern rechteckig, es gibt allerdings auch hier eine Ausnahme: im keltischen Kulturraum gibt es ähnliche Rundbauten:

„Im Archäologischen Museum St. Fagan in Wales hatten die Archäologen keltische Wohnhäuser rekonstruiert. Und für die Verzierung eines der Häuser wählten sie Zickzacklinien. Seltsam: auch die Chachapoya schmückten manche ihrer Häuser mit Zickzack-Ornamenten.
Offenbar schätzten die Kelten dieselben Muster wie die Chachapoya. So finden sich auf vielen keltischen Artefakten aus der Zeit vor rund zweitausend Jahren Ornamente, die zum Teil exakt den für die Chachapoya typischen Zickzack- und Rautenmustern entsprechen.“ (WAA, S. 18)

Die von ihm wahrgenommenen Kulturparallelen zwischen einer fast unbekannten Hochkultur der Anden und den antiken Kelten führte zu folgender Fragestellung:

„Aber wie hätten Chachapoya und Kelten vor über zweitausend miteinander in Kontakt kommen können? Das gesamte Amazonasgebiet und der Atlantik liegen zwischen den beiden Kulturen, fast 9000 Kilometer Luftlinie. Und selbst wenn Kelten in der Lage gewesen wären, das Chachapoya-Gebiet zu erreichen – aus welchem Grund hätten sie eine solche wahnwitzige Reise auf sich nehmen sollen?“ (WAA, S18)

Giffhorns wichtigste Indizien

Hans Giffhorn begann eine jahrelange Spurensuche, die er 2013 in seinem Buch zusammenfasste. 2014 schon kam es zu einer überarbeiteten 2. Auflage, in der er weitere Forschungsergebnisse ergänzte. Die Indizien, die er in seiner fast fünfzehnjährigen Suche gesammelt hat, untermauern seine Arbeitshypothese und sollen eine wissenschaftliche Diskussion anregen. Giffhorn ist jederzeit bereit, seine Hypothese wiederlegen zu lassen. In der Folge sollen nun seine wichtigsten Indizien für eine Ansiedlung von Menschen aus dem keltischen Kulturraum sowie von den Balearen in den nordwestlichen Anden im 1. Jahrhundert vor Christus angeführt werden:

  • Es gibt Spuren im Amazonasgebiet, die zumindest auf eine zeitweilige Anwesenheit von Menschen aus dem Mittelmeerraum verweisen. Zum Beispiel wurde im amazonischen Urwaldsumpf eine metallische Kultaxt mit der Verzierung eines gehörnten Tiers aufgefundenen. In der europäische Antike ein verbreitetes Motiv, im vorkolumbianischen Südamerika, das keine Rinder und Ziegen kannte, äußerst ungewöhnlich. Auch die rätselhaften Felsgravuren am Pedro do Inga könnten auf keltische Ursprünge hinweisen.
  • Eine allmähliche Entwicklung der Chachapoya-Kultur aus etwaigen Vorläufern ist nicht ersichtlich. Ebenso ist eine Zuwanderung von Völkern oder deren Abspaltungen, die sich in Südamerika selbst entwickelt haben, auszuschließen.
  • Die Bauweise der runden Steinhäuser samt angebrachten Verzierungen im Chachapoya-Gebiet entsprechen im Detail der Bauweise der nordwestspanischen Castro-Kultur.
  • Die riesige Festung Kuelap hat in ihrer Bauweise keine Entsprechung in den Anden, aber hat in Anordnung und Bearbeitung der Steine sowie Maße und Proportionen Entsprechungen in ausgegrabenen keltiberischen Mauer- und Festungsbauten Nordspaniens. Auch das verwendete Material ist gleich (Kalkstein, Mörtel aus Lehm und Schlick).
  • Die Chachapoya hatten ebenfalls einen Trophäenkopfkult wie die Kelten, d. h. sie schlugen ihren Feinden die Köpfe ab und sammelten sie als Trophäe. Es gibt keine Ähnlichkeit zu den Totenkopfkulten anderer Indianervölker. Ebenso wie die Kelten verwendeten die Chachapoya Nachbildungen von Köpfen zur Verzierung ihrer Bauwerke.
  • Die Technik der Schädelöffnung (Trepanation) zur Behandlung von Kriegsverletzungen verweist exakt auf eine entsprechende Vorgehensweise, wie sie auf den Balearen ausgeübt wurde, nicht auf eine Beeinflussung durch Trepanationstechniken andere Andenkulturen.
  • Die gefürchtete Hauptwaffe der Chachapoya war die Steinschleuder. Ihre Konstruktionsweise und Flechttechnik entspricht genau den antiken Steinschleudern, wie sie auf den Balearen verwendet wurden.
  • Weitere kulturelle Parallelen sind Götterdarstellungen mit Stierhörnern sowie kleine, an den Eingängen der Häuser angebrachte Götterfiguren, wie sie im Mittelmeerraum in der Antike verbreitet waren. Die Bestattungssitte von Grabkammern in Feldwänden, die von den Chachapoya praktiziert wurde, hat ihre Entsprechung bei den Karthagern.

Spurensuche mit der DNA-Archäologie

Zu guter Letzt ist aber auf ein weiteres Indiz einzugehen, dem Hans Giffhorn das fünfte und letzte Kapitel seines Buches widmet: das Rätsel der „hellhaarigen Chachapoya“ bzw. der „Gringuitos“, wie sie in den Anden genannt werden. Diesbezüglich stützt sich der Kommunikationswissenschaftler sozusagen auf eine moderne Form der Archäologie, auf die DNA-Archäologie. Immer wieder werden in eigentlich rein indianischen Familien des Chachapoya-Gebiets Kinder mit rötlichbraunen, manchmal sogar blonden Haaren, heller Haut und Sommersprossen geboren.

Hellhäutige und hellhaarige Chachapoya fielen schon den Konquistadoren auf. Ebenso dem Inka-Herrscher Huyana Capac, der die Chachapoya besiegte und viele ihrer Frauen in den Sonnentempel der Inka brachte, weil – wie Giffhorn eine spanische Quelle zitiert (WAA, S. 245) – „sie schön, anmutig und sehr weiß sind“.

Zum Einsammeln von Speichelproben für eine genauere DNA-Untersuchung in der Abteilung für forensische Molekularbiologie der Erasmus-Universität Rotterdam begibt sich Giffhorn auf die Suche nach Gringuito-Familien und kann ermitteln, dass

„viele Gringuito-Familien ursprünglich aus drei heute bedeutungslosen kleinen Dörfern im Chachapoya-Gebiet stammen, aus Limabamba, Chirimoto und Huancas. Die Überraschung: Die drei Dörfer liegen sehr isoliert, weit entfernt von allen anderen Orten, und sind nur auf stundenlangen Fahrten mit dem Auto zu erreichen – über abenteuerliche, erst vor einigen Jahren gebaute Buckelpisten, entlang tiefer Schluchten: am Ende der Welt“. (WAA, S. 257)

Die Namen der Dörfer sind indianisch und existierten schon vor Ankunft der Spanier. Es sind wohl keine Orte, an denen sich europäische Einwanderer nach Kolumbus gerne angesiedelt haben. Das ist natürlich nicht ganz unwichtig für die Argumentation Giffhorns, dem man entgegenhalten könnte, dass nach der spanischen Eroberung erfolgte Vermischungen zwischen Indigenen und Zugewanderten wohl auch Spuren im Erbgut hinterlassen haben dürften.

Der Kulturwissenschaftler kann nun tatsächlich Kontakt mit Gringuito-Familien der genannten Dörfer aufnehmen und entsprechende Proben einsammeln. Soweit Giffhorn es nachverfolgen konnte, hatten die angesprochenen Familien keine mittel-, west- oder nordeuropäischen Vorfahren. Viele der Namen der Familien waren aus der Inka-Sprache Quetchua oder aus dem Spanischen, was für Giffhorn nicht viel aussagte, da viele Chachapoya-Nachfahren eben die Namen der Eroberer angenommen hatten:

„Aber Yoplac, Puscan, Quistan, Hitnay – diese Namen sind uralte Chachapoya-Namen. Auf solche Namen trifft man nur noch sehr selten in der Region, doch in den Dörfern und besonders in den Familien der Gringuitos sind sie ungewöhnlich häufig. Die Indizien verdichteten sich.“ (WAA, S.259/60)

Die Ergebnisse der DNA-Untersuchung sind äußerst interessant:

  • Die erste Auswertung zeigt:
    „Alle Proben zeigen sowohl indianische als auch europäische Vorfahren an. Und wir können klar sagen, dass die rote Haarfarbe europäischen Ursprung hat.“ (WAA, S. 262)

Damit ist zumindest bewiesen, dass das Aussehen der Chachapoya nicht durch eine spontane Mutation innerhalb der indigenen Bevölkerung entstanden ist.

  • Die Analyse der mitochondrialen (also mütterlichen) DNA ergibt, dass alle getesteten Gringuitos mütterlicherseits von Indianerinnen abstammen, wobei sich eine überraschend große Variabilität der DNA-Haplogruppen ergab, d. h. die mütterlichen Vorfahren der Gringuitos stammen nicht nur aus der nordperuanischen Region. Giffhorn erklärt das innerhalb seiner Hypothese wie folgt:
    Irgendwann zogen europäische Einwanderer quer durch den Kontinent und taten sich auf den verschiedenen Stationen ihrer Reise mit Indianerfrauen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Und auch deren Erbanlagen gelangten vor der Ankunft der Spanier ins Chachapoya-Gebiet. Die neuzeitlichen Entdecker Perus, die spanischen Konquistadoren, kommen schon allein deshalb nicht als Vorfahren der Gringuitos in Frage, weil sie bei eventuellen Besuchen in den Dörfern sicher nicht Indianerfrauen aus weit entfernten Gegenden mitgrbracht und dann in den Dörfern gelassen hätten.“ (WAA, S. 264)
  • Eine weitere Untersuchung der DNA sollte Auskunft darüber geben, woher aus Europa die antiken Einwanderer gekommen sein könnten. Davon ausgehend, dass es vor allem Männer waren, die damals Zuflucht in Südamerika suchten, wurde die DNA auf Informationen der männlichen Abstammung untersucht (Y-chromosomal). In der Sprache der Molekularbiologie: Man benutzt das Y-Chromosom, um dort nach speziellen DNA-Markern zu suchen, die bestimmte Y-Haplogruppen anzeigen. In Amerika ist die Y-Haplogruppe Q vorherrschend. Wenn Giffhorns Hypothese richtig ist, dann darf die Q-Variante keine Rolle spielen, sondern es müssten „die Y-DNA der Gringuitos (…) auf Keltenregionen verweisen, vermutlich auf Regionen, in denen noch heute keltisches Brauchtum besonders lebendig ist (WAA, S. 267)“. Zu nennen wäre hier Schottland, Irland, Wales, Cornwall, die französische Atlantikküste sowie der Norden und Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Indem Giffhorn den Rotterdamer Molekularbiologen Kayser zitiert, fasst er das Ergebnis dieser Untersuchung wie folgt zusammen:
    Die Y-chromosomalen Daten, die wir zur Zeit zu den europäischen Vorfahren der Gringuitos besitzen, sprechen für den Westteil Europas als Region der väterlichen Abstammung. Wir haben einen Typ des Y-Chromosoms entdeckt, der Y-Haplogruppe R1b genannt wird, und der ist am häufigsten im Westen der Britischen Inseln, an der Atlantikküste Frankreichs und im Norden und Nordwesten Spaniens, der Iberischen Halbinsel. Wenn man also eine Region innerhalb Europas für den väterlichen Ursprung dieser Leute beziehungsweise ihrer Vorfahren bestimmen will, dann wäre das der westliche Teil von Westeuropa.“ (WAA, S. 267/68)

Fazit

Die antiken Einwanderer nach Südamerika vermutete Giffhorn ungefähr aus diesem Teil Europas. Diese Ergebnisse der molekularbiologischen Analyse sind also mehr als erstaunlich. Auch Zweifler, die die spezifische Ausprägung der Y-Haplogruppen bei den Gringuito-Vätern als Ergebnis späterer Vermischung vermuten könnten, müssten zugeben, dass die Untersuchung der DNA der Gringuitos bzw. ihrer Angehörigen Giffhorns Arbeitshypothese somit nicht widerspricht, sondern sie eher stützt.

Doch auch ohne die Ergebnisse der genetischen Untersuchung bliebe die Chachapoya-Kultur der Anden ein Rätsel. Selbst dann müsste man immerhin mögliche kulturelle Einflüsse diskutieren, auch wenn Kontakte zwischen Alter und Neuer Welt im Erbgut keine Spuren hinterlassen haben. Hans Giffhorn hat nach intensiven und jahrelangen Forschungen und Erkundungen vor Ort eine Arbeitshypothese über antike Siedlungen europäischer Einwanderer in den Anden aufgestellt. Er hat damit an die Tür der etablierten Fachwissenschaft geklopft und höflich um Antwort gebeten. Es kann durchaus sein, dass nach einer ernsthaften Beschäftigung der Fachwissenschaftler mit seinen Thesen von diesen nicht mehr viel übrigbleiben wird. Doch einfach nur ignorieren ist auch keine Option.

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54 Kommentare zu Der Mensch war immer ein Migrant

  1. Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 10:09 //

    . . .
    Gute Frage:
    .
    „Wie entstehen Völker und Kulturen?“
    .
    DEN wesentlichen Unterschied zwischen Forscherdrang, Begeisterung & neuen Freundschaften – UND Angriffen, Unterwerfung & neuen Feinden – diesen Unterschied machen PSYCHOPATHEN mit ihrer ANGST-Störung!
    .
    Sicherheit, Freiheit & Glück sind das eine Ziel des Gesunden Menschen-Verstandes.
    .
    Chaos, Kontrolle & Depressionen sind das Ziel der Psychopathen.
    .
    Schauen Sie selbst – WER derzeit entscheidet – WO es lang geht?

    • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 10:17 //

      . . .
      DAS schreibt Dr. Paul Craig Roberts Heute zur Präsidentschaft von Donald Trump:
      .
      „As the Nazis said, all it takes is fear, and the people collapse.“
      .
      „Wie schon die NAZI’s sagten – ALLES was es braucht ist ANGST – und die Menschen brechen zusammen.“
      .
      „Trump’s presidency is effectively over.“
      .
      „Trump’s Präsidentschaft ist echt vorbei.“
      .
      Insofern lag DragaoNordestino vom ERSTEN Moment an RICHTIG!
      .
      Even if he is permitted to remain in office,
      he will be a figurehead for the Deep State’s presidency. President Trump has already fallen into line with the military/security complex. He has said Russia has to return Crimea to Ukraine, whereas in fact Crimea returned itself to Russia. He has rejected a new strategic arms limitations treaty (START) with Russia, stating that he wants supremacy in nuclear armaments, not equality.“
      .
      http://www.strategic-culture.org/news/2017/02/27/president-trump-decries-new-start-treaty.html
      .
      „Obama’s one trillion dollar upgrade of the US nuclear arsenal is likely to get a boost from Trump.“
      .
      HIER der ganze Artikel:
      .
      http://www.paulcraigroberts.org/2017/02/27/resurrection-armageddon-paul-craig-roberts/

      • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 10:21 //

        . . .
        Mit dem FAKE-Angriff auf General Michael FLYNN wegen angeblich „gefährlicher“ Russland-Kontakte – haben die US-GEHEIM-Dienste für den US-DEEP-STATE die Macht in Amerika von Trump zurück erobert!
        .
        Die US-PSYCHOPATHEN brauchen Russland um JEDEN Preis als „FEIND“.
        .
        Und Trump ist schlicht & ergreifend von den US Psychopathen ENTMACHTET!

      • @K.B.M.

        Und Trump ist schlicht & ergreifend von den US Psychopathen ENTMACHTET!

        Herr K.B.Möllmann, Trump ist nicht entmachtet. Trump steht einer besonders radikalen nationalkonservativen Fraktion des US-Tiefenstaates vor. Diese wollen die Fehler die von der globalistischen Fraktion des US-Tiefenstaates begangen wurden und welche zum Verlust der monpolaren Weltordnung geführt haben, um jeden Preis rückgängig machen.

        Trumps Chefstrategist Stephen K. Bannon, sagst ja klar und deutlich bei seinen Reden. Rückbau aller ziviler Ministerien und massiver Ausbau des US-Militärs.. Die Pax americana zieht die Samthandschuhe aus. Begleitet wird der Versuch, zur Rückeroberung der monopolaren Weltordnung durch Handels-, Sanktions- und Währungskriege.

      • @Möllmann

        Der Rücktritt Flynns bedeutet aber nicht bereits zwangsläufig, dass dieser seine wichtigen informellen Möglichkeiten ungenutzt lässt und eventuell einkalkuliert wurde. Sein Rücktritt wird von einigen Analysten daher positiv bewertet, im Hinblick auf die Durchsetzung der Trumpagenda (Kriegsvermeidung und weiche Landung des Dollars), etwa von Analitik, EinParteibuch, Vineyardsaker, oder dem seriösen Autor Mathias Broeckers. Mit dem Flynnrücktritt verschwand etwa die Aussicht der AIPAC auf Umsetzung einer amerikanischen Botschaft in Jerusalem, wie es vorher wahltaktisch von der Gruppe um Trump herum (Safari-2) inszeniert wurde.

        Auch die Iranansage und die Krimrückgabe gehören in diese Kategorie, machen Sinn, um weiteren Druck aus dem Kessel der Globalisten zu lassen, sie, mit ihren eigenen Mitteln, etwas aufzuhalten und einzubremsen.

        Die größere Aktion, Stichwort US-Lager/ Kriegstribunal, braucht zur Vorbereitung deutlich mehr Zeit.

        Die europäisch-deutschen Kriegstreiber zeigen derweil ihre hässliche Fratze (Kriegstreiber), insofern sie lieber heute, als morgen, eine atomare eigene Armee hätten, um weiter Imperialismus, also Krieg, zu treiben/ führen zu können. –

        Der Ökonom Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister Reagans und hat, mMn, seine Mainstreamhaltung zwar erheblich korrigiert und er ist eine Analysekapazität, aber hat sie noch nicht vollständig überwunden, bzw. ist tief skeptisch geblieben, hat sich aus der eigenen Erfahrung von erheblichem! Irrtum noch kein ausreichendes, neues Vertrauen aufbauen können, außerhalb von Menschenhandeln. Man bedenke einmal, was es bedeutet, Berater dieses Schauspielers gewesen zu sein, der als Marionette des tiefen US-Staates geführt wurde und Roberts dies vermutlich sehr verspätet realisiert hat, biographisch etwa mit Bismarck oder Goebbels in dieser Hinsicht zu vergleichen. Alle drei hatten die permanente Wühlarbeit der Geheimdienste deutlich unter- und sich selber krass überschätzt, ein Karmapäckchen der Extraklasse. – – –

        Safari 2 sind deswegen, aus vielen Gründen, keine Überirdischen oder Moralapostel, aber die Inspiration zu einer massiven Abwehr der größten globalen Gefahr, erfordert schon eine Reihe von Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten, auch karmisch gewonnenen und eben diesem Vertrauen in den Fortgang der Menschheitsentwicklung. Das ist erheblich mehr, als die Gruselfraktionen der Totengräber aufbringen können (um Bush, usw.) unterstützt von den rosa Pussymützen Sorros und der Massenlückenmedien.

        Ein Kulturkampf ganz eigener Art, der mich größenordnungsmässig an die Zeit der Theresianischen Reformen und des reformistischen Preußens, unmittelbar nach der Napoleonischen Niederlage erinnert, mit der Reform von Freiherr von Stein und Hegel, dem Kirchenkultur-Schulkampf, usw…

      • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 11:16 //

        . . .
        ZITAT @ DragaoNordestino:
        .
        „Die Pax americana zieht die Samthandschuhe aus. Begleitet wird der Versuch, zur Rückeroberung der monopolaren Weltordnung durch Handels-, Sanktions- und Währungskriege.“
        .
        Ob Trump’s Motto:
        .
        „America first“ am Ende auch noch gekapert wird – und es dann doch wieder heißen wird: „Globalism first!“ – DAS sehe ich derzeit noch nicht.
        .
        Ich sehe einen KRIEG innerhalb der USA um die MEINUNGS-HOHEIT – Trump kämpft OFFEN & BEHERZT gegen die LÜGEN-PRESSE – wie noch kein Präsident jemals vor ihm.
        .
        OHNE einen Trump-Sieg gegen die US-LÜGEN-PRESSE – wird er Keine Chance gegen das ZENTRALE & SCHWERST KRIMINELLE WERKZEUG des US-DEEP-STATE haben – die durch & durch kriminellen US-GEHEIM-DIENSTE.
        .
        ABER ich gebe zu bedenken: nicht JEDES Spiel endet bereits nach dem ersten Tor!
        .
        DIE erfolgreichste Handels-Organisation aller Zeiten – DIE HANSE – hat nicht Krieg gemacht – sondern FRIEDLICHEN, EHRLICHEN HANDEL, mit echten Gewinnern auf ALLEN Seiten!
        .
        Ich habe KEINE EINWÄNDE gegen freien Austausch von Gedanken, Kultur, Kunst, Waren & Dienstleistungen – SOLANGE DAS FAIR & FREI STATTFINDET.
        .
        Die HANSE war damals SCHWERST BEWAFFNET – was alle Historiker – politisch korrekt übersehen & bis Heute verschweigen.
        .
        Es kommt immer darauf an – WAS man mit seiner POWER macht!
        .
        ALLES ist am Ende eine GEISTIGE Einstellung.
        .
        Gewinnen die Psychopathen (DIE MIT DER VERDECKTEN ANGST-STÖRUNG) unter uns – oder gewinnt der GESUNDE MENSCHEN-VERSTAND?
        .
        Extrem fundamentalistisch jüdisches ARMAGEDDON – oder WOHLSTAND im FRIEDEN für ALLE?

      • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 12:28 //

        . . .
        WENN Angela Merkel auch DIESE Situation meistern will – DANN gibt es zur Zeit die einmalige Chance der Geschichte – FRIEDEN & FAIRE Handels-Verträge mit Russland zu schließen!
        .
        Deutschland & Russland würden Amerika’s UR-ANGST platt machen – und würden Europa so zum POWER-HAUS der Welt machen – ganz OHNE KRIEG, und ganz OHNE US-DEEP-STATE.
        .
        „Amerika first“ wäre ausgeschmiert & abgehängt – und könnte in aller Ruhe die eigenen maroden Städte, Brücken, Straßen und Gebäude sanieren – statt den Rest der Welt in Schutt & Asche zu legen.
        .
        Amerika könnte den von der kriminellen CIA einst in den 60’er Jahren mit ihrem Agenten Timothy Leary & „LSD für ALLE“ begonnenen DROGEN-KRIEG gegen die Jugend der Welt beenden, und die größten GEFÄNGNISSE DER WELT endlich wieder zurück bauen . . .
        DAS macht die USA vorübergehend schwach & verwundbar.
        .
        DARUM sind 10 Prozent AUFRÜSTUNG von Trump derzeit für mich KEIN Widerspruch!
        .
        Amazon, Google, Facebook, Apple & CO müßten ZURÜCK NACH HAUSE – und endlich wieder in Amerika Steuern zahlen, und obendrein auf billige Lohn-Sklaven ebenso verzichten – ENDLICH echte und faire Konkurrenz zu Europa & China!
        .
        Konkurrenz belebt das Geschäft!
        .
        Leben & Leben lassen.
        .
        Chancen über Chancen!

      • hubi stendahl // 28. Februar 2017 um 14:08 //

        @KBM

        Sorry KBM, aber zunächst waren Sie voll des Optimismus und Trump hatte die Präsidentschaft noch gar nicht angetreten. Dann einigten wir uns darauf, dass man ihm 120 Tage geben müsse, um die langfristige Linie einigermaßen bewerten zu können.

        Wir sahen die mediale Konfrontation mit dem Iran. Wir sahen eine Abwendung vom Glass Steagall Act und wir sahen ein angekündigtes massives Aufrüstungsprogramm des Militärs, was übrigens bereits im Wahlkampf angekündigt war. Nie hat er Abrüstung mit Russland zusammen angekündigt. Es wollte nur niemand hören.

        Jetzt sehen wir die ersten Zweifler wie P.C. Roberts:

        übersetzt aus dem Artikel:
        „….Heute ist die Situation sehr unterschiedlich. Die letzten drei US-Präsidenten, und jetzt scheinbar auch Trump , arbeiteten mit Überstunden daran, um die Spannungen zwischen den beiden Atomkraftmächten zu erhöhen.“

        Es war doch klar, dass der Tiefe Staat nicht einfach den Hut nimmt und ihn eine völlig neue Agenda durchziehen lässt. Im übrigen schreibt er selbst „scheinbar Trump auch“.

        Roberts geht es nicht schnell genug und argumentiert deshalb rein spekulativ. Er hat keinerlei Belege und thematisiert das, was wir ohnehin wissen. Dass die Generäle mehrheitlich weiter die Konfrontation suchen, dass man „America great again“ machen will, was logischerweise nur mit Hegemonie einhergehen kann. Das die WTO zugunsten Americas ausgehebelt werden soll, ein Angriff auf die EU mit ihrer schwachen Währung stattfindet. All das sahen wir doch bereits zum Wahlkampf. Ist daraus auf einen Krieg zu schließen? Ja, aber ein Wirtschaftskrieg, der für die EU böse enden kann. Das scheint mir die Hauptagenda zu sein. Und das Syrien geteilt werden soll, ist doch ein alter Hut, den Roberts hier heraus zieht, (von 2011):

        http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien/teilung.html

        Ich schließe daraus aber nicht, wie Roberts, dass dies auf physischen Krieg hinauslaufen muss. Vielleicht weil ich auch Unternehmer bin und jeder Unternehmer so viele Asse wie möglich im Ärmel hält, wenn es an das Eingemachte geht.

        Am Ende steht immer die Frage, ob Machtwechsel etwas für den Menschen bringen. Im vorliegenden Fall habe ich immer davor gewarnt, Trump falsch einzuschätzen. Die USA leiden unter einer Schuldenexplosion, die epische Ausmaße angenommen hat. Den Zerfall der USA zu verhindern scheint seine Agenda zu sein, getragen von konservativen Unterstützern in der Elite. Dies geht nur, wenn er andere findet, die die Schulden bezahlen bzw. sein Programm finanzieren (Erhalt der Dollar-Hegemonie) . Auch in dem er seine schicken 12 Flugzeugträger zeigt. Bisher sehen wir nichts anderes. Der Alarmismus ist also etwas verfrüht. Insofern folge ich in weiten Teilen dem Kommentar von @conrath.

      • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 16:07 //

        . . .
        Hubi stellt fest:
        .
        „Sorry KBM, aber zunächst waren Sie voll des Optimismus…“
        .
        DAS bin ich immer noch – auch wenn es Dr. Paul Craig Roberts wohl nicht schnell genug geht . . .
        .
        Ich sehe aber – DANK der Schwierigkeiten, die Trump mit der eigenen LÜGEN-PRESSE, und den eigenen KRIMINELLEN MACHT-KÜNGELN in den US-GEHEIM-DIENSTEN & dem INDUSTRIELLEN MILITÄRISCHEN KOMPLEX hat – erstmals in ALLER DEUTLICHKEIT, WIE ENTMÜNDIGT & MACHTLOS DER US-Präsident in Wahrheit ist.
        .
        DER ist eher so wie unser Bundespräsident – ein KANZLER ist der US-Präsident bei weitem NICHT!
        .
        DAS war mir in DIESER Tragweite bisher NICHT klar!
        .
        DAS eröffnet aber für EUROPA & besonders Deutschland völlig NEUE Perspektiven der MEGA-FUSION mit RUSSLAND.
        .
        DAMIT könnte Angela Merkel ihren Arsch retten & eine Weiche stellen wie einst Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010, die Deutschland aus dem Tal der Tränern befreite . . .
        .
        DIESE momentane CHANCE auf einen echten FRIEDEN & FREIEN HANDEL mit RUSSLAND – erscheint mir derzeit wie ein Schach-Matt für die US-PSYCHOPATHEN – wenn DAS kein Optimismus ist . . . ?

    • @Mölli

      Wenn Sie sich den Schaum vor dem Mund einmal wegwischen,
      ‚H e r r‘ Möllmann, dann erklären Sie doch, wer bestritten hätte, dass die Geschichte der Hanse ein Erfolg war? Sie kämpfen weitgehend gegen selbstgestellte Themen, noch nicht aufgefallen, lesen Sie doch mal, was Sie schreiben.

    • @Hubi & Möllmann

      Auch mir wäre lieber, die 100 Tage wären vorüber, um einfach noch mehr sehen zu können, als Spekulationen.

      „Es war doch klar, dass der Tiefe Staat nicht einfach den Hut nimmt und ihn eine völlig neue Agenda durchziehen lässt.“ Zitatende H.S.

      Das ist auch meine Auffassung, wobei sich im tiefen Staat der USA mindestens zwei! Gruppen gegenüberstehen, die ‚Weiterso-Globalisten mit dem Flaggschiff-Soros‘ und eine Gegenbewegung in den USA (Safari-2), die aber auch zu anderen Ländern Anschluss hat, deren tiefen Staaten, u.a. in der RF und China. Das macht die Sache unübersichtlich, würde aber Trumps bisherige Taten recht gut erklären.

  2. pedro:bergerac // 28. Februar 2017 um 10:29 //

    Ungefähr so dürfte es sich zugetragen haben: Im Hafen tritt Eudaf an Bomilkar heran: „Sag’, Bomilkar, den man ,den Seefahrer‘ nennt, kannst du mich und meine Sippe mal da raus skippern?“ – „Hör’ ’mal, du keltischer Spinner“, antwortet Bomilkar, „da draußen ist nur Wasser mit massenhaft Seeungeheuern drin.“ „Also“, sagt Bomilkar, „mir hat man gesagt, dass Karthager weder das Meer noch Seeungeheuer fürchten. Aber das scheint nur eine Legende zu sein.“ Bomilkar zieht die Stirne kraus, solche Reden hört er ungern. „Na schön“, sagt er, „ihr keltischen Spinner könnt an Bord kommen. Macht drei goldene Ohrgehänge für jeden Mann, zwei für jede Frau, einen Goldring pro Kind.“ Eudaf zahlt. Man fährt los. Einfach geradeaus. Solange Bomilkar und seine Männer bezahlt werden, ist ihnen alles recht, und Käpt’n Bomilkar ist erfahren genug umzukehren, ehe Trinkwasser und Nahrung ausgehen. Nach 14 Wochen entdeckt man Land. „Sieh einer an“, sagt Bomilkar, „das hätt’ ich nicht gedacht.“

    Alles absurd?
    Man geht an Land, findet das Klima toll, die Früchte schmecken. Bomilkar, den man nicht nur „den Seefahrer“ nennt, sondern auch „den Handelskundigen“, überlegt, ob das nicht eine neue Einnahmequelle sein könnte. Also spricht er sich mit Eudaf ab – die Kelten bauen eine Niederlassung, die Karthager skippern zurück und holen weitere auswanderungswillige Kelten nach.

    Nachzulesen:
    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/geschichte/576083_Die-Kelten-kamen-bis-nach-Peru.html

    • @Pedro

      Mir ist nicht klar, warum Sie ‚Igor Bocks Saga‘ so viel Vertrauen schenken, wenn Sie sich zugleich weitherum informieren? Der Fremdenführer hatte etwas zu viel Phantasie und Langeweile, erfand für seine Zuhörer schöne Geschichten und hatte dabei vermutlich ein schweres Karma, Messerattacken.

      Tja, das sind Hinweise die das Leben für das Leben bereit hält, ich spreche da aus eigener Erfahrung.

      Wer sich mit Reinkarnation befasst, dann aber nach der Devise lebt, wasch mich, Lebensweisheit und Lebenswissen, aber mache mich doch bitte nicht nass, der wartet doch nur auf sein nächstes Ertrinken. –

      Also, auch an Veilchendienstag gilt, Plausibilität prüfen, permanent in Frage stellen. Niemand ruht auf einem Kissen aus Erkenntnisvorräten, die waren immer nur nötig, um gerade so, mehr schlecht als recht, zu diesem Punkt in der Gegenwart zu kommen.

      Heute Morgen Sonne, abends dann Schnee, ein Tag mit Veilchenduft, ein alter, bacchantischer Brauch ist auf seinem Höhepunkt angekommen!?

      Früher gab es dann zu Aschermittwoch die Menschen-/ später Tier-/ dann Pflanzenopfer. Heute hebt sich alles in metaphorische Kämpfe und nur noch kulturiertes Brauchtum, aber immerhin, ein Tag, an dem es sich lohnt, der vielen Rituale zu gedenken, die wir nach und nach überwunden und zurückgelassen, haben. – – – Die Kinder verteilen fleißig ihr aufgefangenen Süßigkeiten, auch weil ihnen sonst komplett schlecht wird.

      Morgen stiften die Katholen dann wieder ihre Aschekreuze auf die blanken Stirnen ihrer vielen Lämmer.

  3. @Grinario

    Vielen Dank für Ihre Pro-Giffhorn-Darstellung und Verteidigung.

    Die Columbus-Mythe ist eine verfälschte Siegergeschichte und die Tatsache der permanenten Völkerwanderung und Kulturassimilation wird vermutlich bald Mehrheitsmeinung sein, wie damals die Alfred Wegnersche Kontinentaldriftthese. Diese wurde zwar später modifiziert, mit Gravitationsanomalien im Vorbeigleiten an großen Sternmassen, alle 200 Millionen Jahre, kompiliert, das Faktum konnte aber in der Folge nicht mehr abgestritten werden.

    Und so ist es jetzt mit dem genetischen Nachweis der Kultur- und Zivilisationstheorien. Bleibt nur noch für die nächsten Jahre eine breite phänomenologische Absicherung und Klärung der eigentlichen Kulturdynamik zu erforschen. –

    Ich vermute sie in dem Bereich der Durchsetzungsmacht der jeweils am wenigsten widersprüchlichen ‚Organisation‘ der allgemeinen Fähigkeiten, also innerhalb des einen Faktorprodukts der Gleichfreiheit.

    Die Zivilisationsdynamik war daher/ damit, nie vollständig naturbedingt, hier als Klimaanpassung oder eben unter den vier Menschheitsfrühformen repräsentiert. Ihre gesellschaftliche Organisiertheit oder auch Dys-Organisation entschied dann über Erfolg, Misserfolg und Assimilation und das bis heute. –

    Vielen Dank für den informativen Bericht

    • pedrobergerac // 28. Februar 2017 um 12:07 //

      Ein weiterer Schöpfungsmythos, den ich sehr interessant finde, ist die Bock – Saga. Sie geht zurück auf eine Geschichte der Menschheit vor über 100 Millionen Jahre.

      Weiters sind die seltsamen archäologische Funde, welche von Klaus Dohna präsentiert werden, eine sehr spannende Angelegenheit. Deuten sie doch auf eine wesentlich andere Geschichte hin als man uns weismachen will.

      Zumt Thema Kelten in Peru sei an die Geschichte der Maya erinnert, welche von einer erwarteten Rückkehr der „großen bärtigen weißen Männer“ handelt, welche den Maya „so viel gelernt haben“.
      Dies könnte allerdings auch ein Hinweis auf die Bock – Saga sein.

      • hubi stendahl // 28. Februar 2017 um 16:47 //

        @pedrobergerac

        Zitat:
        „Weiters sind die seltsamen archäologische Funde, welche von Klaus Dohna präsentiert werden, eine sehr spannende Angelegenheit.“

        Mittlerweile, lieber @predrobergerac, ist die sogenannte „out of Africa Theorie“ engültig widerlegt.

        Gerade hat man umfassendes Material in Südamerika gefunden, das mindestens 30.000 Jahre alt ist. In China, veröffentlicht im angesehen Magazin „Nature“, Zähne, die mindestens 120.000 Jahre alt sind. Kann man gar nicht alles auflisten, was die „out of africa Theorie“ gerade versenkt.

        Wie konnte es zu einem solchen Fehlschluss kommen?

        Nachdem diese Theorie in den 30iger Jahren veröffentlicht wurde, haben zwei Protagonisten, ein in Afrika lebender Autodidakt namens Richard Leakey und ein US Professor als
        Paläoanthropologen die Deutungshoheit übernommen. Klar, wenn Leakey nur in Afrika suchte, dass er in Südamerika nichts finden konnte und der Ursprung des Sapiens damit in Afrika liegen muss. Ha Ha. So banal kam diese Theorie zustande. Es ging um Geld, um viel Geld.

        Hierzu hatte ich mal vor Jahren einen langen 48 seitigen Artikel mit Klarnamen auf einer anderen Seite veröffentlicht. Auszug:

        „Homo sapiens:

        1) ca. 300.000 Jahre alt, Steinheim an der Murr nähe Stuttgart, Charakteristik: moderner Mensch, Schädel, ca. 1100 cm³ Gehirnvolumen.

        2) ca. 110.500 Jahre alt, Mulan Mountain, Guangxi, China, Charakteristik: moderner Mensch, Unterkiefer mit Wölbung, die nicht dem Erectus, sondern ausschließlich dem sapiens zugeordnet werden kann.

        3) ca. 103.500 Jahre alt, Liujang, Guangxi, China, Charakteristik: moderner Mensch, Schädel entsprechend dem heutigen Menschen. Ablehnung durch die westliche Paläoanthropologie, da nicht geklärt sei, ob der Schädel in anderen Regionen der Welt aufgenommen wurde und in die Höhle verbracht wurde. Unelegant ausgedrückt, behauptet Christoph Springer, vom National History Museum of London, ein Unterstützer der “ Out of Africa Theorie „, dass der Schädel irgendwo gestohlen worden sein muss.

        4) ca. 100.000 Jahre alt, Quafzeh, Israel, Charakteristik: moderner Mensch, Rest von 5 Personen, Ansammlung von Schmuckstücken in Form von Muscheln, Steinwerkzeugen, rotem Ocker zum bemalen der Wände der Höhle und Tiere, die offenbar gejagt wurden. Quafzeh VI hatte ein Gehirnvolumen um 1500
        cm³!!!!!.

        5) ca. 70.000 Jahre alt, Usbekistan Schädelfragmente und Zähne die kaum Rückschlüsse auf die Unterscheidung zwischen Neanderthalensis und sapiens zulassen. Es wurden zwar
        Werkzeuge gefunden, die bis dahin dem Sapiens zugeordnet wurden, da aber der Zeitrahmen nicht passte, hat man sich für den Neanderthalensis entschieden.

        6) ca. 60.000 – 48.000 Jahre alt, Pedra Furada, Brasilien, gefundene Werkzeuge: Speerschleudern, Wurfpfeile aus Quarzit. Viele Fundstellen auf dem amerikanischen Kontinent, wie beispielsweise Topper in South Carolina ( 50.000 Jahre ) oder Monte Verde in Chile, mit Feuerstätten, Überresten von Holzbauten ( Quelle: Evolution-Mensch.de ).

        Die Behring-Straße, die vor dem Jahr 13.000 v.Chr. noch nicht passierbar war, wurde nach der „Out of Africa – Theorie“ daher erst um 10.000 v.Chr. zur Besiedlung des amerikanischen Kontinents genutzt. Man kommt nun nicht auf die Idee, dass die gesamte Theorie auf den Prüfstand gehört. Deshalb wird seit kurzer Zeit die Besiedlung des amerikanischen Kontinents in 2 Wellen beschrieben, wobei die erste Welle bereits den frühen Sapiens nach Amerika führte und dort eine eigene Entwicklung nahm, bis die 2. Welle zur Vermischung führte. Sarkastisch muss man die Frage stellen, ob die erste Welle vor ca. 50.000 Jahren mit Flugzeugen oder Automobilen vonstatten ging.“

        Die dem entgegenstehende Multiregional Theorie wurde stets verlacht. Nun MUSS man die Geschichte neu schreiben. Warum folgten sie alle dieseer leicht erkennbaren falschen Fährte, die vor allem Leakey ausgelegt hat? Kohle, so einfach ist das.

        Prof. Niède Guidon geht davon aus, dass in Brasilien Homo Sapiens bereits vor mindestens 120.000 Jahren lebten:

        https://www.extremnews.com/lifestyle/fernsehen/78d8162919b001b

      • @Hubi

        Dann vielen Dank für Ihre Darlegung und Stützung der ‚Multiregional Theorie‘.

        Hatte mir selber diese Frage immer offengelassen und die OoA-Theorie war lange Zeit die (gepamperte) Mehrheitsmeinung, das trifft zu. Also, ein weiterer Versuch Wissenschaft zu manipulieren ist damit aufgedeckt, prima.

        R. Steiners Aussagen dazu erschienen mir nicht valide, er spekulierte zu weichen Formen auch von Menschheitsvorläufern, Vorformen, die nach seiner Meinung keine Abrücke hinterlassen konnten usw. nur in quasi morphischen Feldern zu finden sind, Steiner nannte es Ätherisch-Astrale-Kräftekonfigurationen die in der Akasha-Chronik aufbewahrt werden (und nur von anthroposophischen übersinnlichen Forschern ausgelesen werden können > Exklusivitätsabsicherung und Immunisierungsstrategie Steiners) und gibt sich damit als ein fleißiger Synkretist zu erkennen, was seine Anhänger bis zum letzten ätherischen Blutstropfen dann wieder abstreiten, wie es bei dogmatisch-weltanschaulichen Diskursen eben ganz normal und üblich zu finden ist.

      • pedrobergerac // 28. Februar 2017 um 23:24 //

        @hubi stendahl
        Ich habe mich bereits als Jugendlicher für diese Dinge interessiert.
        der Streit zwischen Leaky und seinem Psrtener habe ich damals im „Readers Digest“ gelesen.
        Nun heute weiß ich, grau ist alle Theorie und nichts Genaues weiß man nicht. Aber Out of Africa ist out. Soviel steht auf jeden Fall fest.
        Da ich mich aber wirklich mit sehr sehr vielen Dingen beschöftige finde ich diesen Bock – Saga Mythos so interessant, weil er sehr viele Dinge auch erklärt, mit der sich die verschiedensten Wissensgebiete (eigentlich Forschungsgebiete) der Astronomie und der Geophysik als Alternativtheorien beschäftigen.
        Die Theorie der Kippung der Erdachse und die Lage einer anderen Polachse ist Etwas, woran die Forscher schon seit Langem tüfteln.
        Dann die anderen verschiedensten Mythen weltweit, die Philosophie der Veden und der Asen etc. etc. Alles hat Platz als logische Folge dieser Saga.
        Ob es nun wahr ist oder nicht, dass sei erstmals dahingestellt.
        Das möge bitte Jeder für sich selbst entscheiden, der sich damit beschäftigt.
        Ich persönlich finde es wahnsinnig spannend. Denn im Abgleich mit dem restlichen Wissen dieser Welt hat dabei die Out of Africa Theorie im Vergleich dazu nur die Qualität einer Räuberpistole.
        Wer sich also für dieses Thema interessiert: Es lohnt sich immer der aktuellen eigenen Meinung eina andere gegenüberzustellen.
        In Politik und Religion haben wir bereits Dogmen genug.

      • Conrath // 1. März 2017 um 08:31 //

        @Pedro

        Das Problem, warum gewisse ‚Buchbindersynthesen‘, das sind steile Spekulationen oder spekulative Systeme, die zwar sehr viele Themen zusammenfassen, aber dies ohne eine ‚eigentliche‘ Erklärungsmächtigkeit tun, ist, dass ein Laie zunächst nicht unterscheiden kann, mit welchen Prüfkriterien echte von halbechter (teilspekulativer) und nur spekulativer ‚Erklärungsmacht‘ unterschieden werden kann. Und Erklärungsmacht ist der freie Antagonist zu Definitionsmacht. Die hat nämlich kein Wahrheitsvermittlungsinteresse, sondern kaschiert lediglich Machtinteressen. Es ist wichtig bei Zeiten diese beiden Funktionen deutlich voneinander unterscheiden zu können. –

        Echte Erklärungsmacht lässt sich im langsamen Fortschritt der Wissenschaften gut erkennen. Sie hat nämlich einige, klar erkennbare Hauptmerkmale:

        a) Logische Nachvollziehbarkeit (Begrifflichkeit die Sprache(n) bildet, nicht umgekehrt!),
        b) Anschlussfähigkeit an ältere und parallele Deutungen (Entstehung und Umformung sind erkennbar, zeugen für die Zuverlässigkeit des gesamten Erklärungsprozesses),
        c) innere Differenzierbarkeit (Dogmen fehlt diese völlig, sie sind nur als Block anzunehmen oder abzulehnen),
        d) minimale oder überwindbare Immunisierung gegen Revisionen (also eine Erweiterung von c) oder auch Offenheit (hier sachliche Offenheit für neue Entdeckungen (Deutungsoffenheit als Methodenoffenheit gehört hingegen zu a).

        Das einmal als ganz grobe Zusammenstellung des immerwährenden Annäherungsprozesses des wissenschaftlichen, nach Methoden, Prinzipien und Maximen, agierenden Denkens an die ‚eine‘ (nicht absolut erreichbare) Wirklichkeit (zu trennen von den vielen Modellvorstellungen und subjektiven Repräsentationen des Erkenntnis- und Erfahrungsprozesses auf der Ebene des einzelnen, erkennenden Subjektes).

        Wer damit auf die Bock-Saga oder die Däniken-Cargo-Saga, schaut, kann leicht erkennen, wie sich manche Annahme oder Befundlage ziemlich schnell wieder in Luft auflöst.

        Die Cargo-Spekulationen sind beispielsweise zunächst nur Problemiterationen, schaffen die Frage weg von der Erde.

        Sie klären eigentlich nichts, sagen nur, fremdes Leben kam durch Meteoriten oder Raumfahrer auf die Erde. Wie dieses Leben dort dann vorher entstand, wird natürlich nicht mit erklärt. Ähnlich ist es mit dem reduktiven Materialismus-Positivismus (mit der Maxime: erkennbar ist nur, was mensch selber konstruierten kann, daher ist der Positivismus blind gegenüber der Frage der Gegebenheit von Leben usw.)

        Und nette große Zahlen, nun ja, die sind toll, beeindrucken schön, also nicht davon beeinflussen lassen, nur weil es schön klingt oder nette Intromusik und tolle Bildchen einen vom Lesen guter Bücher abhalten! Die Veden enthalten auch 3-stellige Millionenzahlen an Jahren oder Welten, nun ja,…

        Fast alles, was so halblaienhaft im Internet herumgeistert, oft hundertfach voneinander abgeschrieben, ist zu den uneigentlichen oder eben Buchbindersynthesen, zu zählen.

        Es gibt auch massive, wissenschaftliche Thesendarstellungen und Themenkomplexe, etwa für diejenigen, die über Scholar nach den Zitationsverknüpfungen der Fachliteratur suchen oder die bei den Autoren mal checken, was der Autor alles geschrieben hat:
        https://portal.dnb.de/opac.htm?method=showOptions#top , relativ selten kommen einige Selbstverleger hier nicht vor, wegen ISBN oder auch aus politischen Gründen, es gibt eine versteckte Bibliothekszensur, allerdings im Umfang gering und sie lässt sich erkennen, ist also für die Zensoren selber ein Problem, wenn das nicht gelistete Buch ansonsten überall Verweise im Netz hat.

        Jeder Interessierte sollte die Möglichkeiten der Archivrecherchen nach und nach erlernen und intensiv und kritisch, nutzen und selber die Plausibilität des gebotenen immer wieder überprüfen. Kann das überhaupt stimmen, passt es zu allem andern, mir zugängliche? Das sind die Hauptprüffragen und nicht, passt mir dieses oder jenes, denn das ist eine Geschmacks- oder Gesinnungsfrage. Die kann mensch sich aber nur in privaten Geschmacksfragen leisten, nicht zur Gesamtorientierung! Da stecken die Probleme der Beeinflussung, und zwar diesmal nutzerseitig!!!

      • pedrobergerac // 1. März 2017 um 10:02 //

        @conrath
        Hat ihre Krankheit auch einen Namen?

      • Karl Bernhard Möllmann // 1. März 2017 um 10:24 //

        . . .
        pedrobergerac fragt:
        .
        „@conrath
        Hat ihre Krankheit auch einen Namen?“
        .
        Diagnose:
        .
        Neuro Conrathitis ratlosensis

      • Conrath // 1. März 2017 um 10:44 //

        Lieber Mölli,

        ja klar,
        im Hort gibt es wieder viel Schnupfen und das Taschentuch immer schon dabei haben, denn die Themen sind nicht mit ja und nein abgetan, das führt dann schnell mal zu Fieber und Heiserkeit in der Gesinnungsecke.

        Ihr Conradius (heute wieder Denkvermittler)

  4. Überall im Establishment und dessen Medien: Rechtfertigung (der Zustände). Alles sei gut und kann nur noch besser werden. Keiner, aber auch wirklich kein einziger dieser Typen, die alles in die Grütze geritten haben, gibt auch nur den kleinsten Jota zu. Verantwortung übernehmen heißt heute: Rechtfertigung und Verleumdung Andersdenkender. Da sind dann auch abstruseste Erklärungen nicht mehr peinlich, sondern an der Tagesordnung. Ein Herr Wowereit (seinerzeit im SPD-Vorstand, wie Herr Schulze auch )übernahm z.B. auch einmal öffentlich die Verantwortung für das Desaster am Flughafen Berlin-Brandenburg mit dem Ergebnis, dass er heute in Talkshow’s sein Verständnis von „erfolgreicher Politik“ verbreiten kann, anstatt im Knast Teller zu waschen (und die SPD regiert wieder in Berlin und stellt den Oberbürgermeister). Aber echte Verantwortung übernehmen- das geht ja nicht, was wäre denn dann mit den Anderen, die ganz offensichtlich alles so haben wollten, wie es heute ist- die den Terror ins Land geholt haben und wie ganz selbstverständlich Chaos verbreiten? Stimmt alles nicht?- Na dann versuchen sie mal einen zeitnahen Termin in den Bürgerämtern von Berlin zu erhalten- da sind dem OB die Unisex-Toiletten (eine der ersten Amtshandlungen der Regierung von SPD-Grünen und Roten) wichtiger, als das Wohl der Allgemeinheit.

    • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 13:42 //

      . . .
      ZITAT @ neo:
      .
      „Keiner, aber auch wirklich kein einziger dieser Typen, die alles in die Grütze geritten haben, gibt auch nur den kleinsten Jota zu. Verantwortung übernehmen heißt heute: Rechtfertigung und Verleumdung Andersdenkender.“
      .
      Wenn man nun bedenkt – daß „NIEMALS EINEN FEHLER ZUGEBEN“ – den KERN des Wahnsinns des echten PSYCHOPATHEN ausmacht, dann kann man vielleicht verstehen, warum KRIEGE, CHAOS & andere FEHLER einfach nur immer „weiter so“, gemacht werden?
      .
      Der GESUNDE MENSCHEN-VERSTAND weiß daher intuitiv – daß er nur aus Fehlern lernen kann, und DESHALB aus JEDEM Fehler lernen muß – wenn die Welt jemals ein SICHERER PLATZ FÜR ALLE sein soll!
      .
      Und angeblich „fehlerlose“ Polit-Schwätzer wie BER-CHAOT Wowereit & EU-CHAOT Schulz sind DESHALB auf der PSYCHOPATHEN-WATCH-LIST ganz weit oben!

  5. pedrobergerac // 28. Februar 2017 um 14:29 //

    Ich denke, wenn Trump es nicht schafft mit Pädogate das Establishment aufzulösen, dann ist er eine Niete. So oder so. Dies sollte also unser Lackmustest für ihn sein.

    Aber was hat dies eigentlich mit den Kelten in Peru zu tun?

    • Karl Bernhard Möllmann // 28. Februar 2017 um 16:16 //

      . . .
      Die Kelten in Peru,
      waren einst per Du.
      .
      Dann waren sie perdu,
      es war wohl noch zu früh.
      .
      Denn auch die Kelten,
      trennten ganze Welten.
      .
      Von den Gesetzen,
      die Heute gelten.
      .
      Was lernen wir,
      aus dieser Sage?
      .
      Wo Kelten gelten,
      und Kelten zelten,
      .
      Ist nicht nur Geld,
      das Tor zur Welt.
      .
      Auch liebe Lust,
      und sei bewußt:
      .
      Das falsche Land,
      bringt auch nur Frust.

  6. @Pedro

    Trump wurde von einer sehr gut und tief, organisierten Gruppe ausgesucht und ins Rennen geschickt. Nichts ist komplett seine alleinige Leistung, allenfalls im Rahmen des Teamspiels.

    Und die Kelten, sie werden ersatzweise für sehr viele, ältere indigene Ethnien und Kulturen genannt, oft im Gegensatz zur Siegergeschichtsschreibung. Das ist dann eine Zuschreibung der Gegenmeinung, die auch nicht immer auf die Kelten zutrifft, deren Ausbreitung ist dann entsprechend überdehnt. Jedenfalls gibt es weltweit die unerklärlichen, absolut passgenauen Mauerwerksfügungen, nicht in einem wilden Verband, sondern einer Art von vorsätzlicher topologischer dreidimensionaler Verschränkung. Die Steine sitzen fugenlos ineinander und es gibt Strukturentsprechungen rund um den Globus, echte Erklärungen dazu liegen nicht vor, es hätte die heutige Topologie benötigt und Laser, die auch Steine schneiden, beides war so noch nicht zu finden. –

    • @Möllmann

      Weitere Talente? Warum auch nicht.

    • pedrobergerac // 28. Februar 2017 um 23:33 //

      Es ist genau dieses Zyklopen – Mauerwerk welches mir schon sehr früh klar gmacht hat, dass die Geschichte der Menschehit etwas anders verlaufen ist, als ich gerade in der Schule gelernt habe.
      Lustigerweise war damals gerade das Lied von Simon und Garfunkel „El Condor pasa“, dass ich als Kind so schön fand, für mein Interesse an den Inkas und Peru mit verantwortlich. Und dann kam alles Schlag auf Schlag.

    • Karl Bernhard Möllmann // 1. März 2017 um 10:13 //

      . . .
      Con ratlose Quatschologie:
      .
      „Trump wurde von einer sehr gut und tief, organisierten Gruppe ausgesucht…“
      .
      Normale Menschen nennen diese Gruppe das „VOLK“.
      .
      Die einzige sehr beschissen und abgrundtief kriminell organisierte Gruppe in den USA – die seit Julian Assange & Edward Snowden keine ruhige Minute mehr verbringt – nennt der Gesunde Menschen-Verstand den „DEEP STATE“.
      .
      DragaoNordestino nennt das die „pax americana“, ich nenne das die „Globalisten-Sekte“, und wieder andere nennen das den „Militärisch-Industriellen Komplex“.
      .
      DIESE Psychopathen-Bande hat der von den ganz einfachen Leuten, und vom Wohlstand der US-KRIEGS-GEWINNLER abgehängten Amerikanern aus den ländlichen Gegenden GEWÄHLTE Donald Trump – AUS DEM UNTERGRUND HERAUS GEBLASEN – und so konnte JEDER DER AUGEN IM KOPF HATTE, IN DEN LETZTEN WOCHEN ERKENNEN, WER TRUMP NICHT MAG:
      .
      – LÜGEN-PRESSE
      – HOLLYWOOD-LÜGEN-STUDIOS
      – LÜGEN-PROFIS-GEHEIM-DIENSTE
      – LÜGEN-POLITIKER-OBAMA/BUSH/CLINTON
      – DURCH US-KRIEGE REICH GEWORDENE ESTABLISHMENT
      .
      WER in DIESER Nacht gepennt hat – kann Donald Trumps Rede vor dem US-Kongress im Original auf N-TV um 16:30 Uhr – noch einmal sehen & studieren.
      .
      Bisher MACHT Trump immer noch genau DAS – WAS er im Wahlkampf vor rappelvollen Sälen gesagt hat – GANZ IM GEGENSATZ ZU KILLARY CLINTON – die tatsächlich „von einer sehr gut und tief, organisierten Gruppe ausgesucht und ins Rennen geschickt“ wurde!
      .
      Nur Killarys Auftritte waren wenig attraktiv und bis auf Ausnahmen wenig besucht – WEIL DAS VOLK DEN BRATEN GEROCHEN HAT – und vom Washingtoner LÜGEN-ESTABLISHMENT die Nase gestrichen voll hat!
      .
      Auch Con ratlose Quatschologie vom ANGST-BEISSER, wird diese FAKTEN nicht – wie bei ratlos üblich – auf den Kopf stellen!

  7. Wer ist „Der Mensch“? Wer ist „Wir“?

    Bullshit.

  8. Irgendwie ist mir als hätte ich den kompletten Artikel schonmal als Mehrteiler auf Telepolis gelesen. Was ich hier jedoch nicht gefunden habe, das ist eine Quellenangabe.

    Out-of-Africa zweifle ich schon seit vielen Jahren an und ich finde es geradezu herrlich, daß mir ehemalige Kreationisten nun sogar in diesem Punkt folgen statt die Naturwissenschaften komplett zu verwerfen, wodurch sich der Kreationismus auszeichnet. Ganz überzeugt bin ich allerdings von keiner der Theorien zur Abstammung des Menschen, weil dabei die Definition des Menschen gerne mal fließend ist. So behauptet die zur Zeit aktuelle Fassung der Out-of-Africa-Theorie, daß der Homo sapiens ausschließlich aus Ostafrika stamme, obwohl es vorher schon Menschen gab, die gleichfalls aus Afrika ausgewandert waren. Der Homo erectus soll nur einer von vielen gewesen sein, die vor dem Homo sapiens bereits aus Afrika ausgewandert waren. Demnach wären immer wieder neue Menschenarten entstanden, die nach und nach aus Afrika ausgewandert wären, aber dann ausgestorben sind und von neuen Auswanderern aus Afrika ersetzt wurden. Der Neandertaler galt direkt nach seiner Entdeckung als eigene Art, erst als man die Vermischung mit anderen Homo sapiens erkannte gilt der Neandertaler auch als Homo sapiens und man unterscheidet seitdem den Homo sapiens neandertalensis vom Homo sapiens sapiens. Sogar der Homo sapiens neandertalensis soll sich zunächst von Afrika aus auf den Weg nach Europa gemacht haben. Der Homo sapiens sapiens wenig später von Afrika aus über die Welt verbreitet und in Europa mit dem Homo sapiens neandertalensis vermischt haben. Also ganz schön viele unwahrscheinliche Annahmen, die die Out-of-Africa-Theorie in sich vereint. Andererseits gibt es rothaarige Kelten und gab es Australopithecinen wohl nur in Afrika. Nur die Teile dazwischen stimmen wohl nicht.

    Zu den Zyklopenmauern ist noch anzumerken, daß sich das Schneiden der Steine nur lohnte, wenn man die auch bewegen konnte, obwohl sie viele Tonnen schwer sind! Mit diesem Teil tut man sich noch heute schwer, falls man heute auf diese Art etwas bauen wollte. Will man Zyklopenmauern und auch andere Megalithen glaubhaft erklären, dann muß es Kulturen gegeben haben (oder sogar noch geben?), die uns Heutigen technisch überlegen waren.
    Ranma

    • Conrath // 1. März 2017 um 09:20 //

      @Ranma

      Hallo Nacht- oder Fernschreiber.

      Kreationismus ist kein ‚eigentlicher‘ selbstständiger wissenschaftlicher Tatbestand, sondern eine Umschreibung für bestimmte Gewichtungen von Spekulationen ex post (im Nachhinein).

      Es gibt eigentlich nur selbstvergessene Kreationisten = klassische zufallsgläubige des ‚Gottes Zufall‘ die ihre eigene Gegebenheit, als Voraussetzung überhaupt irgendetwas zu meinen oder beurteilen zu können, übersehen und solche die es mit einschließen, kritische Kreationisten. Die glauben auch an einen ‚Gott‘, sind aber teilweise etwas skeptischer, was die Merkmalsuschreibungen dieses Gottes betrifft/ betreffen. Der ist dann nicht nur zufällig gestrickt, sondern hat auch plausible innere Strukturen.

      Die älteste Spekulation auf diese inneren Strukturen leistet Platonismus 400 vor.u.Z. und Neuplatonismus (Henadenlehre) 400 n.u.Z. Die ‚Henaden‘ oder Hierarchien, sind zugleich als, nicht weiter reduzierbare, letzte ‚Prinzipien‘ einer kausalen Eigenschaftskette und ihrer Negationen (9 an der Zahl) und als Wesenheiten/ Prozesse (i.S. A.N. Whiteheads) zu denken, bzw. so klar und ausführlich definiert. –

      Wird der Schwerpunkt auf die Prinzipien und ihre Merkmale gelenkt, befinden wir uns in dem modernen Diskurs der neodarwinschen Genetik/ Epigenetik usw…

      Ihre Erklärungsmacht ist allerdings, für die Fachleute!!! stark begrenzt. Nur die Laien überschätzen die Erklärungsmächtigkeit dieses Positivismus, der ja nur erklärt, was er selber zusammenbauen kann/ könnte und auch versucht.

      Nüchternes Ergebnis dieser Zufallskreationisten ist dann, das Leben noch nie zusammengebaut werden konnte, in der Wirklichkeit, nur in den Spekulationen! und es daher zu dem Gebiet des Vorgefundenen zu zählen ist, ähnlich wie wir unser Bewusstsein einfach immer schon vorfinden, bzw. jeden Morgen neu vorfinden können und ‚erst dann‘ darüber spekulieren können, die Reihenfolge sollte dabei nicht vergessen werden, das unterscheidet nämlich bereits die Realisten von nominalistischen Spekulanten. –

      Nichtskeptische Kreationisten vergessen dieses ‚erst dann‘ regelmäßig, skeptische Kreationisten beziehen es in Ihre Modellbildungen mit ein.

      Daher habe ich vor über 40 Jahren auf die letztere Gruppe gesetzt, wie bei einer Pferdewette, denn streng kennen, kann niemand die Voraussetzungen des einfachsten Lebens (Einzeller) oder gar des Bewusstseins (in der Introspektion vorfindbar) oder gar des Gesamtvorgangs der Verbindung aller Lebenserscheinungen untereinander (parallel räumlich) und involutiv (ineinander zeitlich).

      Und da bereits J.G. Fichte mit drei verschiedenen Zeitsinnigkeiten arbeitete, ’nicht‘ mit der einen Zeit (Verg., Gegenw., Zukunft) zu verwechseln!, sind die Erscheinungen alle hochkomplex, aber streng, nicht beliebig (wie die Fraktalgläubigen phantasieren), miteinander verschränkt, in doppelter Prozesswechselseitigkeit und im Prinzip erkennbar, allerdings nur schrittweise, mit viel Arbeit verbunden.

      Das aber eignet sich nicht zu einem Gesinnungsstreit von Kreationisten und Darwinisten im Nannyland, das sehen aber nur die Erwachsenen, nicht die politischen Kinder.

      It’s the thinking, stupid.

      • Conrath // 1. März 2017 um 09:21 //

        Fehler

        Die glauben auch an einen ‚Gott‘, sind aber teilweise etwas skeptischer, was die Merkmalszuschreibungen dieses Gottes betrifft/ betreffen.

      • Kreationismus ist in keine Form irgendein wissenschaftlicher Tatbestand irgendwelcher Art. Kreationismus ist die Geisteshaltung, jegliche Wissenschaft, wissenschaftliche Methoden, wissenschaftlich gefundene Fakten, wissenschaftliche Theorien oder was auch immer mit Wissenschaft zu tun haben könnte, a priori abzulehnen. Das ändert sich nicht, egal wieviel Geschwurbel man außenherum macht. Das Geschwurbel außenherum ist nur der Versuch sich klug zu stellen, in einer Welt, die an ‚Wissenschaft‘ (leider nicht an die skeptische Einstellung, durch die sich Wissenschaft eigentlich auszeichnet) mit geradezu religiöser Inbrunst glaubt, nicht als dumm dazustehen. Natürlich funktioniert der Versuch, sich klüger zu stellen, falls überhaupt, nur gegenüber Leuten, die sowieso dümmer sind als man selbst. Deshalb wird der Versuch hier (und sicherlich auch anderswo) immer wieder durchschaut.
        Ranma

      • Conrath // 2. März 2017 um 07:55 //

        @Ranma

        Ja im Prinzip haben Sie es konform wiedergegeben. Aber vergessen Sie nicht, dass wissenschaflich immer mit dem Anspruch verbunden ist, auch die Gründe für eine Entscheidung offen zu legen und korreigierbar zu machen. Wichtig ist also im Einzelnen, welche Hauptdiskursteilnehmer den Arbeitsbegriff Kreation (Schöpfung) und seine Variationen, wie und mit welchen Modellen nutzen, verteidigem anerkennen.

        Das ist ja gerade die spannende Frage und wenn Sie die jetzt durch eine Behauptung, selbst wenn sie zuträfe (die wenigsten Widersprüche erzeugte) ohne Nachweis bringen, haben die anderen in diesem Diskurs nichts davon.

        Diskurse sind wertvoll, wenn sie mit der Währung echter, prüfbarer Argumente geführt und verteidigt werden. Abkürzungen als Pauschalwertungen sind da wenig hilfreich. –

        Das es eigentlich immer um Kreationen der Natur geht, die die Vernunft in uns, wir sind Teil der Natur ‚und‘ der Vernunft!, dann verschieden bewertet (als Zufall oder gegliederte Weltordnung), war mein Anliegen.

        Alle Modelle sind Mischungen aus den beiden Faktoren Chaos (als Unbestimmtheit) und Ordnung (Einheit und Gutheit der Henaden), auch heute noch, nur eben in mathematischen Modellen ausgedrückt.

    • Visitor // 1. März 2017 um 09:20 //

      „Irgendwie ist mir als hätte ich den kompletten Artikel schonmal als Mehrteiler auf Telepolis gelesen. Was ich hier jedoch nicht gefunden habe, das ist eine Quellenangabe.“

      Die Quelle ist doch angegeben: Hans Giffhorn, Wurde Amerika in der Antike entdeckt, 2. Auflage, München 2014.

      • Mitten im Text dann wohl. Beim ersten Mal lesen war der natürlich viel interessanter, ab dem zweiten Mal ist man nicht mehr so aufmerksam.
        Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 2. März 2017 um 13:19 //

      . . .
      Con ratlos stöhnt:
      .
      „Und da bereits J.G. Fichte mit drei verschiedenen Zeitsinnigkeiten arbeitete, ’nicht‘ mit der einen Zeit (Verg., Gegenw., Zukunft) zu verwechseln!, sind die Erscheinungen alle hochkomplex, aber streng, nicht beliebig (wie die Fraktalgläubigen phantasieren), miteinander verschränkt, in doppelter Prozesswechselseitigkeit und im Prinzip erkennbar, allerdings nur schrittweise, mit viel Arbeit verbunden.“
      .
      Hier mal was zu „hochkomplex“ von ratlos . . .
      .
      aus:
      .
      „KOMPLEXITY & CONFRONTING“
      .
      Eine Sache ist direkt proportional genau so „hochkomplex“ – wie man NICHT hinschaut!
      .
      Eine Sache ist direkt proportional genau so EINFACH – wie man sie KONFRONTIERT!
      .
      Weiter mit Con ratloser Quatschologie:
      .
      „Das aber eignet sich nicht zu einem Gesinnungsstreit von Kreationisten und Darwinisten im Nannyland, das sehen aber nur die Erwachsenen, nicht die politischen Kinder.“
      .
      Denn KINDER können nur Wahrheit – das LÜGEN müssen sie erst noch lernen – von den politisch Erwachsenen . . .

      • Karl Bernhard Möllmann // 2. März 2017 um 13:38 //

        . . .
        Konkretes Beispiel:
        .
        VOR dem gefährlichen „Klima-Wandel“ und den gefährlichen „Treibhausgasen“ hatten wir ja das angeblich noch viel gefährlichere Ozon-Loch . . . ?
        .
        DIESES Ungeheuer von Ozon-Loch benutzten die PSYCHOPATHEN zur ANGST-Erzeugung genau SOOOOOO lange – bis ein Nobelpreisträger den BEWEIS antrat – daß durch das Ozon-Loch die UV-Strahlen der Sonne ungebremst bis auf die Erde durchkommen und mit dem Sauerstoff in der Luft REAGIEREN und Ozon erzeugen, was danach aufsteigt und das Ozon-Loch repariert!
        .
        DAS ist der gleiche SELBST-HEILUNGS-MECHANISMUS wie bei einem Kratzer auf der Haut – der ebenfalls von alleine heilt!
        .
        „Treibhausgase“ sind CO² und bringen Pflanzen zum WACHSEN.
        .
        Diese Pflanzen VERBRAUCHEN die Treibhausgase – und produzieren wieder SAUERSTOFF zum Atmen – auch eine SELBST-REPARATUR . . .
        .
        PANIK-MACHE ist das KERN-GESCHÄFT von PSYCHOPATHEN.
        .
        AUFKLÄRUNG, BEWEISE & LOGIK überführen Psychopathen regelmäßig als professionelle LÜGNER!
        .
        DAS ist alles zum Thema KLIMA-WANDEL – was man bei Gelegenheit kapieren sollte.
        .
        Die Umwelt läßt sich OHNE PANIK & OHNE ANGST viel besser aufräumen & pflegen – Luft & Wasser rein zu halten macht mit BEGEISTERUNG viel mehr Spaß – als von kriminellen Psychopathen mit brutalen LÜGEN & brutaler GEWALT erzwungen . . .
        .
        Zumal „Assad muß weg“ ja auch nicht unbedingt als UMWELT-SCHUTZ „verkauft“ werden kann – von unseren geisteskranken politischen „Erwachsenen“ – für die Con ratlos sich so gerne aus dem Fenster hängt . . .

      • @K.B.M.

        DIESES Ungeheuer von Ozon-Loch benutzten die PSYCHOPATHEN zur ANGST-Erzeugung genau SOOOOOO lange

        Von dieser Sache (chemisch) verstehe ich nur sehr wenig.. Jedoch wäre es mal eine Erklärung wert, wieso wir hier in Südamerika andauernd, im extrem hohen Bereich der Ultraviolett Strahlung liegen.

        siehe:

        http://www.climatempo.com.br/previsao-do-tempo/cidade/60/fortaleza-ce

      • Karl Bernhard Möllmann // 2. März 2017 um 13:42 //

        . . .
        Sauerstoff = O² (ZWEI Sauerstoff-Atome [O] formen 1 Molekül)
        Ozon = o³ (DREI Sauerstoff-Atome [O] formen 1 Molekül)

      • Karl Bernhard Möllmann // 2. März 2017 um 16:51 //

        . . .
        DragaoNordestino fragt nach:
        .
        „Von dieser Sache (chemisch) verstehe ich nur sehr wenig.. Jedoch wäre es mal eine Erklärung wert, wieso wir hier in Südamerika andauernd, im extrem hohen Bereich der Ultraviolett Strahlung liegen.
        .
        Ich versuch’s mal mit allgemein verständlichen Worten:
        .
        Die Erde ist seit Galileo „offiziell“ eine KUGEL.
        .
        Rund um diese Kugel ist LUFT.
        .
        Diese Luft brauchen wir zum ATMEN.
        .
        Hergestellt wird diese Luft von den PFLANZEN.
        .
        Wenn man es genauer betrachtet, dann atmen wir SAUERSTOFF ein – und sowas wie „ASCHE“ wieder aus – GENAU WIE JEDER VERBRENNUNGS-MOTOR, oder jeder Verbrennungs-OFEN, ist auch der Körper des Menschen eine Verbrennungs-Maschine.
        .
        Diese Asche aus dem Ofen, diese Rückstände aus dem Motor, diese AUSGEATMETE, VERBRAUCHTE Luft beim Atmen ist KOHLE, auch KOHLENSTOFF (C) genannt. „C“ ist das chemische Symbol für Kohle.
        .
        Weil aber nicht immer der gesamte Sauerstoff VERBRANNT wird – verbindet sich der restliche Sauerstoff mit dem Kohlenstoff und bildet eine VERBINDUNG aus KOHLE (C) und SAUERSTOFF (O) – DIESE VERBINDUNG heißt logischerweise „CO“.
        .
        Weil sich EIN Teil C immer gern mit ZWEI Teilen O verbindet – nennen wir DIESE Verbindung C + O² – also CO².
        .
        CO² nennen wir im Neusprech auch gern „TREIBHAUSGAS“.
        .
        Denn CO² ist – welch göttliches Wunder – ALLES, WAS PFLANZEN BRAUCHEN UM WIE WILD ZU WACHSEN.
        .
        Mutter Natur fängt so alle VERBRENNUNGS-Abgase aus Auto’s, Fabriken UND auch von Mensch & Tier wieder ein!
        .
        Die Planzen wachsen umso stärker – je mehr CO² Abgas vohanden ist.
        .
        UND die Pflanzen produzieren ebenso VOLLAUTOMATISCH mehr Sauerstoff zum Atmen . . .
        .
        DAS IST EIN PERFEKTES GÖTTLICHES PERPETUUM MOBILE.
        .
        Damit dieses perfekte GLEICHGEWICHT auf der Erde sich immer wieder von GANZ ALLEIN & AUTOMATISCH repariert – muß auch die MENGE an ULTRAVIOLETTER (UV) Strahlung von der Sonne immer wieder AUTOMATISCH richtig dosiert werden.
        .
        Denn der Mensch braucht neben LUFT & LIEBE auch UV-Strahlung!
        .
        DAZU hat die ERDE (KUGEL) eine ZWEITE HÜLLE in größerer HÖHE – DAS ist die so genannte OZON-Schicht – denn OZON ist wie eine durchsichtige SPEZIAL-Dach-Abdichtung, damit ULTRAVIOLETT NICHT UNGEBREMST DURCHKOMMT.
        .
        ULTRAVIOLETT kommt am Äquator MEHR an als an Nord- und Südpol – und so muß die OZON-Schicht mal dicker, mal dünner sein – denn eine bestimmte MENGE an UV-Licht brauchen wir Menschen UNBEDINGT!
        .
        http://www.netdoktor.at/gesundheit/beauty-wellness/wirkung-der-uv-strahlung-5390
        .
        Die RICHTIGE DOSIERUNG ist also ganz wichtig für unser aller Gesundheit.
        .
        Nicht zu wenig – nicht zu viel!
        .
        AUCH DIESE REGELUNG FUNKTIONIERT DANK GÖTTLICHER GENIALITÄT VOLLAUTOMATISCH.
        .
        Sobald durch ein so genanntes OZON-LOCH zu VIEL ultraviolettes Licht bis zu uns Menschen auf die Erde herunter kommt – TRIFFT dieses ultraviolette Licht auf den Sauerstoff, (O²) den die Pflanzen produzieren und den wir Menschen atmen & für unsere Auto’s brauchen – und aus UV-Licht + Sauerstoff (O²) entsteht wieder NEUES Ozon (O³)!
        .
        Klima-PANIKER blasen dann zum OZON-ALARM – den sie dann mitten in der Stadt WILLKÜRLICH messen – und PANIK-ALARM schlagen.
        .
        Tatsächlich aber repariert sich das Ozon-Loch gerade von selbst.
        .
        Denn Ozon sind DREI O-Atome, während der Sauerstoff zum atmen aus ZWEI O-Atomen besteht (Atom = kleinstes Teilchen)
        .
        Dieser Ozon steigt dann von der Erde wieder auf und repariert das Ozon-Loch.
        .
        So schließt sich dieser vollautomatische Regel-Kreis.
        .
        Weil FAKE-science aber PANIK & CHAOS als GEHEIME Ziele verfolgen – werden wir Menschen seit Jahrzehnten vorsätzlich in die IRRE geführt – denn nur mit ANGST, TERROR & PANIK lässt sich der angeblich „freiwillige“ Verlust der FREIHEIT durch Polit-Psychopathen herbei LÜGEN . . .
        .
        Noch Fragen?

  9. Und nun eine Chemielektion von naturwissenschaftlicher Seite:

    Ozon steigt niemals auf. Das ist schonmal als Erstes festzuhalten. Ozon besteht in der Tat aus drei Sauerstoffatomen und deshalb ist es anderthalb mal so schwer wie das gewöhnliche Disauerstoffmolekül und deshalb ist Ozon schwerer als Luft und deshalb steigt Ozon nicht in höhere Atmosphärenschichten auf. Ganz sicher würde sich kein Nobelpreisträger der Welt, praktisch egal von welchem Fach, mit der Behauptung blamieren, daß Ozon aufsteige. Bisher hat also nur gestimmt, daß das Ozonmolekül aus drei Sauerstoffatomen besteht und durch UV-Strahlung gebildet wird. Beides war schon lange vor dem Ozonloch bekannt.

    Zweitens kann man Sauerstoff nicht quadrieren. Es gibt weder Quadratsauerstoff noch Kubiksauerstoff. Deshalb werden die Indizes an chemischen Formeln tiefgestellt. Oben kann man Hinweise auf Fußnoten anbringen, aber eigentlich ist der Platz für die Angabe von Isotopen gedacht, wo die eine Rolle spielen. Natürlich gibt es keine Sauerstoffisotope mit nur zwei oder drei Nukleonen.

    Nun ist scheinbar noch offen, woher das Ozon in der Ozonschicht kommt. Aber eigentlich sollte das völlig klar sein. In der gesamten Erdatmosphäre gibt es Sauerstoff. Daher auch die Bezeichnung als Sauerstoffatmosphäre. Die UV-Strahlung muß daher nicht erst durch die gesamte Atmosphäre, sondern sobald die Atmosphäre dicht genug ist, um Treffer zwischen den UV-Photonen und Disauerstoffmolekülen wahrscheinlich zu machen, entsteht Ozon. Statt aufzusteigen sinkt dieses Ozon auch noch nach unten.

    Glücklicherweise kommt das absinkende Ozon nie bei uns am Boden an. Die Ozonschicht hat nämlich zwei Absorptionsmaxima. Beim einen ensteht Ozon, beim anderen, gleichfalls noch im UV-Bereich, wird Ozon wieder vernichtet. Die durch die Chemie entdeckten Naturgesetze sind überaus erstaunlich und doch könnten wir ohne sie nicht existieren.

    Nun zum Ozonloch. Pünktlich zum Ablaufen des Patentes auf Fluorchlorkohlenwasserstoffe und deren Ersatz durch eine andere patentierte, chemische Verbindung durch den gleichen Patentinhaber, wurde entdeckt, daß Fluorchlorkohlenwasserstoffe einen schädlichen Einfluß auf die Atmosphärenchemie haben. Das führte zum Verbot der Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Der Patentinhaber schaffte sich auf diese Weise sämtliche lästige Konkurrenz vom Hals. Das ist nur das Außenherum. Chemisch interagieren die Fluorchlorkohlenwasserstoffe mit dem Sauerstoff und verhindern dessen Verbindung zu Ozon. Dadurch entstanden Stellen in unserer Atmosphäre mit einer zu geringen Konzentration an Ozon, um die UV-Strahlung von der Erdoberfläche fernzuhalten. Es kommt eigentlich so oder so noch zu viel UV-Strahlung durch die Erdatmosphäre hindurch, aber unter den Ozonlöchern war die UV-Strahlung viel stärker und ihre schädlichen Auswirkungen daher noch schlimmer.

    Obwohl auch ozonschädliche Effekte des Ersatzstoffes für Fluorchlorkohlenwasserstoff vereinzelt schon behauptet wurden, scheint es doch so zu sein, daß die meisten Ozonlöcher wieder verschwunden sind und auch der Rest dabei ist zu verschwinden.

    Auf was für Abwege man hier doch immer wieder kommt. War das Thema nicht weltweite Migration? Und weil hier keiner Ahnung von Naturwissenschaften hat, müssen wir stattdessen immer wieder über Naturwissenschaften diskutieren?
    Ranma

    • pedrobergerac // 3. März 2017 um 09:40 //

      Gute Frage: Ich war wohl wieder etwas zu schnell.
      Stichwort. Sommerliches Ozon. Nicht nur für Allergiker ein Problem.
      Ich hatte mich schon immer gefragt, was hat das bodennahe Ozon mit dem Ozonloch zu tun.
      Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
      Warum ist das bodennahe Ozon ein Problem für Allergiker?
      Besten Dank im voraus.

      • @pedrobergerac:

        Wie ich bereits über das bodennahe Ozon aussagte, ist Ozon giftig. Deshalb ist es problematisch wenn man es einatmet. Manche reagieren darauf stärker als andere.

        Das bodennahe Ozon hat absolut garnichts mit dem Ozonloch zu tun. Es sei denn, daß es auf gleiche Weise entsteht, falls es eine UV-Strahlungsquelle in Bodennähe gibt. Aber normalerweise entsteht bodennahes Ozon als Abfallprodukt bei Verbrennungsprozessen, genau dann, wenn auch Stickoxide entstehen.

        Theoretisch ist natürlich auch das Ozon, das sich hoch am Himmel befindet, giftig. Nur atmet das dort keiner ein, darum ist das dort egal.
        Ranma

      • Karl Bernhard Möllmann // 4. März 2017 um 10:50 //

        . . .
        Ranma kommt in’s Stottern . . .
        .
        „Es sei denn, daß es (Ozon) auf gleiche Weise entsteht, falls es eine UV-Strahlungsquelle in Bodennähe gibt.“
        .
        GENAU DAS war der BEWEIS des Nobel-Preis-Trägers in Physik – der die politische PANIK um das Ozon auf der Erde, und das Ozon-Loch im Himmel – auf einen Schlag & für immer beendete!
        .
        Sobald die Ozon-Schicht im Himmel dünner wird, oder sich gar ein „Loch“ bildet – in dem sich nur wenig oder kein Ozon befindet – KOMMT GENAU DURCH DIESES OZON-LOCH VOLLAUTOMATISCH MEHR ULTRA-VIOLETTES LICHT (UV-Strahlung) HINDURCH AUF DIE ERDE, UND TRIFFT DORT AUF DEN SAUERSTOFF (O²) . . .
        .
        Und WAS passiert?
        .
        Ganz genau dort, wo das Ozon-Loch ist – ENTSTEHT NEUES OZON UM DAS LOCH WIEDER ZU SCHLIESSEN – SELBSTHEILUNG wie bei anderen Wunden auch in dieser göttlichen Schöpfung, die LEIDER KEIN EINZIGER HOCHQUALIFIZIERTER SPEZIALIST JEMALS VERSTEHEN KANN.
        .
        Weil psychopathische LÜGEN-Politik durch „Teile & Herrsche“ die Fach-Idioten an der kurzen Leine gängelt – DENN WÜRDE UNSERE ZERSCHLAGENE INTELLIGENZ DAS GANZE SPIEL VERSTEHEN – hätten wir Heute noch eine Revolution . . .

    • Karl Bernhard Möllmann // 3. März 2017 um 10:45 //

      . . .
      Hallo Ranma,
      .
      DANKE für Ihre „naturwissenschaftliche“ „Lektion“ in Chemie – bei der es ja – wie üblich in unseren FAKE-Wissenschaften – drunter & drüber geht . . .
      .
      Unter anderem verwirren Sie Ihre Leser mit dem PARADOXON – daß zwar hoch oben eine Ozon-Schicht existiert – das weiter unten neu entstehende Ozon aber nicht aufsteigen kann, weil es angeblich zu schwer ist . . . . ?
      .
      DERARTIGE WIDERSPRÜCHE, verquirrlt & gemixt mit finanziellen Betrügereien, Patent-Streitereien & NICHT-WISSEN über das GEISTIGE Universum führen zu dieser Mischung aus Überheblichkeit, extremen Widersprüchen und verschiedenen Blöcken in der universitären „Wissenschaft“ – die ichdeshalb FAKE-science nenne – weil weder der göttliche Plan des GROSSEN GANZEN, noch die Existenz GEISTIGER Kräfte in die falschen Berechnungen von betrügerischen Chemie-Kartellen einbezogen werden!
      .
      DIESE VERWIRRUNG auf höchstem Niveau – verwirrt auch die Bürger – die nur die einfachen Zusammenhänge sehen, und DAHER völlig zu Recht den angeblichen „Wissenschaftlern“ von den gleichgeschalteten Schulen & den gleichgeschalteten Universitäten völlig natürlich & intuitiv gegenüber mißtrauisch sind.
      .
      Wenn wir schon ALLES wüßten – würden nicht jedes Jahr auf’s Neue – die Nobel-Preise für NEUE Entdeckungen verliehen werden . . .
      .
      Und die HYPER-PANIK über das angeblich ach so gefährliche Ozon-Loch ist auch komplett VERSCHWUNDEN – und abgelöst durch eine neue Panik um das CO² – die auch gerade wieder abklingt, weil Donald Trump NICHT auf derartige Klima-PANIK steht . . . ?
      .
      Auch die Wissenschaft muß sich erst einmal mit den diversen Wissenschafts-PSYCHOPATHEN in den eigenen Reihen auseinander setzen – um das weltweit verloren gegangene Ansehen durch FAKE-science zurück zu gewinnen.
      .
      Am schlimmsten sind diese BTRÜGEREIEN im FAKE-Namen der Wissenschaft allerdings nicht in der Chemie – sondern in der FAKE-Medizin, wo ich mich sehr viel besser auskenne . . .
      .
      Aber EINE Frage an Sie:
      .
      Glauben Sie allen Ernstes, daß Meteoriten, Vulkan-Ausbrüche, Erdbeben, Waldbrände, Stürme, Tornados, Hurricanes, Überschwemmungen und Dürre-Perioden durch Solar-Explosionen & Sonnen-Winde in den letzten Milliarden von Jahren – WENIGER Auswirkungen auf das Klima auf der Erde haben – als unsere lächerlichen Autos & Fabriken . . . ?

      • Die Anführungszeichen rund um naturwissenschaftliche haben da eigentlich nichts zu suchen. Daß Ozon nicht aufsteigen kann, weil es zu schwer ist, das ist nachmeßbar und nachrechenbar. Rechne das doch einfach aus: Ist 3 anderthalbmal so viel wie 2? Falls ja, sind dann auch drei Sauerstoffatome anderthalb mal so schwer wie zwei Sauerstoffatome, wobei alle Sauerstoffatome einzeln gleich schwer sind?

        Die Ozonschicht befindet sich DESHALB oben, WEIL das Ozon noch WEITER OBEN entsteht. So einfach ist das. Es wäre schon seltsam, wenn die UV-Strahlung erst den sehr vielen Disauerstoffmolekülen in der gesamten Atmosphäre ausweichen würde, nur um in Bodennähe dann doch noch Sauerstoff zu Ozon zu verschmelzen.

        Wer behauptet, daß ich die Auswirkungen unserer Autos und Fabriken jemals als etwas anderes als lächerlich bezeichnet hätte?? Ich will hier sofort Namen genannt bekommen, damit ich weiß, wem ich in den Arsch treten muß!

  10. Noch anzumerken ist, daß Fluorchlorkohlenwasserstoffe nicht zu den Treibhausgasen zählen, obwohl eine intensivere UV-Einstrahlung als klimaschädlich gewertet werden kann. Vor allem ist die UV-Strahlung schädlich für die Vegetation, wo sie für Verbrennungen sorgen kann genau wie auf der menschlichen Haut. Natürlich kann durch UV-Strahlung, die bis zum Boden durchkommt, in Bodennähe zur Entstehung von Ozon führen. Das ist wiederum giftig.

    Noch eine kleine Lektion in Biochemie:

    Weil UV-Strahlung für die Entstehung von Ozon sorgt, liegt die Annahme nahe, daß UV-Strahlung auch für andere chemische Reaktionen sorgen kann. Das ist in der Tat so. Zum Beispiel neigt Thymidin, ein Baustein der DNA, unter UV-Strahlung zur Dimerisierung. Thymidindimere sind so ziemlich das Letzte, das man in einem DNA-Molekül haben möchte, vor allem falls dieses noch als Träger von Genen fungieren soll. Natürlich kann weitere UV-Strahlung ein Thymidindimer auch wieder spalten, ähnlich wie das beim Ozon geschieht. Aber es ist nicht besonders wahrscheinlich einen erneuten Treffer an die selbe Stelle zu bekommen, denn hier handelt es sich um ein einzelnes betroffenes DNA-Molekül und nicht um eine homogene Schicht wie in der Atmosphäre. UV-Strahlung löst noch weitere Schäden aus, zum Beispiel Punktmutationen wie das auch radioaktive Strahlung tut. UV-Strahlung sollte man von biologischen Organismen unbedingt fernhalten!
    Ranma

    • pedrobergerac // 3. März 2017 um 09:33 //

      Von den FCKW´s waren die Patente abgelaufen. Deswegen wurde es giftig.
      Ohne UV – gäbe es kein Leben.

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. März 2017 um 12:45 //

        . . .
        So ist es – OHNE UV gibt es KEIN LEBEN – aber diese GROSSEN ZUSAMMENHÄNGE sind in den FAKE-Wissenschaften VERLOREN gegangen.
        .
        DENN die extreme SPEZIALISISIERUNG – hatte ein GEHEIMES – ein politisches ZIEL.
        .
        TEILE & HERRSCHE!
        .
        Die angeblich modernen FAKE-Wissenschaftler in ALLEN hoch spezialisierten „Fach“-Gebieten – sind komplett abgekoppelt – vom früher als „UNIVERSAL-Gelehrten“ bezeichneten WISSENDEN (wie zum Beispiel ein Leonardo da Vinci) – die zu aller erst versucht haben, die Zusammenhänge & das ZUSAMMEN-WIRKEN des GROSSEN GANZEN zu VERSTEHEN.
        .
        Jetzt haben wir nur noch SPEZIALISTEN, die zwar punktuelle kleine Wunder, wie zum Beispiel „smart-phones“ in Ihrem Fachgebiet produzieren können, aber dabei völlig „VERGESSEN“, daß brutalste Kinder-Arbeit, schlimmer als in NAZI-KZ’s ab dem Alter von VIER (4) Jahren das nötige KOBALT für die Akkus aus der Erde kratzen muss – WEIL „GETEILTE & BEHERRSCHTE“ FAKE-SCIENCE DIE ZUSAMMENHÄNGE DER VERSCHIEDENSTEN BEREICHE DES UNIVERSELLEN WISSENS NICHT MEHR VERSTEHEN KANN – und so unserere mit Scheuklappen durch’s Leben stolperbnden FAKE-Wissenschaftler eine leichte Beute für die Psychopathen der Globalisten-Sekte geworden sind!
        .
        WER nicht „spurt“, wer NICHT „politisch korrekt“ forscht – der fliegt einfach raus, und wird seiner Ehre, seines Rufes & seines Berufes beraubt – wie zum Beispiel der geniale & unbestechliche Deutsche Arzt Dr. med. Ryke Geerd Hamer, der Entdecker der FÜNF BIOLOGISCHEN NATUR-GESETZE.
        .
        TEILE & HERRSCHE auch HIER, in den angeblichen „Wissenschaften“ der Gesundheit – die ein genialer GLOBALISTEN-FAKE sind – und bei genauerem Hinsehen unter der Oberfläche von „spektakulären Operationen“ nur erstklassig GETARNTER Humbug sind, bei dem mit dem Leben der Patienten hoch intelligent gespielt wird, damit die durch MEDIKAMENTE ausgelutschten Körper zwar 100 Jahre lang künstlich am Leben gehalten werden – das ECHTE Leben aber bereits 20, 30 oder 40 Jahre VORHER aus diesen Zombi-Hüllen vorsätzlich & hoch kriminell verschwunden worden ist . . .
        .
        Schöne Neue Welt der GEHEIM gesteuerten Medi-Zyniker.

  11. @Karl Bernhard Möllmann:

    Selbstverständlich wissen auch Wissenschaftler um die Mißstände bei der Gewinnung von Kobalt und anderen Rohstoffen. Aber wenn der Konsument/ Steuerzahler/ Wähler/ Souverän das doch unbedingt so will?
    Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 4. März 2017 um 10:33 //

      . . .
      Hallo Ranma,
      .
      an keiner Stelle bezweifele ich Ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Chemie!
      .
      Ich will auf etwas ANDERES aufmerksam machen!
      .
      Die PANIK um das Ozon-Loch und auch die Panik um Ozon auf der Erde sind/waren POLITISCHE PANIK-MACHE mit GEHEIMEN Absichten dahinter, die absolut NICHTS mit Chemie zu tun haben – sondern einfach nur KRIMINELLE Macht-Politik von kriminellen Psychopathen darstellen, die nun die GLEICHE Panik mit „Terror“, „CO²“ & dem angeblich von Menschen gemachten „Klima-Wandel“ begründen.
      .
      SOBALD man diesen Polit-Psychopathen per BEWEIS ihre LÜGEN entzaubert – kommen sie mit der nächsten LÜGE daher – weil sie die PANIK brauchen – um perverse Gesetze durch zu prügeln . . . !
      .
      Leider sind fast alle Wissenschaftler derart spezialisiert, daß sie das große GANZE nicht mehr erkennen können – und außerdem werden sie von der LÜGEN-Politik erpresst, um die Schnauze zu halten – denn wer die Polit-LÜGEN aufdeckt & anprangert, der verliert seine Ehre, seinen Ruf, sein Haus & seinen Hof!

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