Der Hochmut der Berliner Elite
Der Hochmut der Berliner Elite

Der Hochmut der Berliner Elite

Das Kanzleramt in Berlin. Foto + Illustration Guenther Lachmann © GEOLITICO Das Kanzleramt in Berlin. Foto + Illustration Guenther Lachmann © GEOLITICO
Die Berliner Elite hat in hundert Jahren nichts dazugelernt. Wieder produziert sie sich als Richter, Rächer und Vormund. Und wieder wird sie kapitulieren.

Als Josef Stalin 1925 erkannte, dass die Weltrevolution ausbleibt, erfand er die These vom „Sozialismus in einem Land“. Nämlich in der Sowjetunion. Die Ausdeutung dieser Parole war steil: Der Sozialismus in der Sowjetunion sei die einzig wahre Form des Internationalismus, da dieses erste gelobte sozialistische Land das „Hauptquartier“ für sozialistische Revolutionen in anderen Staaten sei. Damit war die Bahn frei für die führende Rolle Moskaus in der kommunistischen Weltbewegung. Stalin kommandierte die Marionetten seiner Dritten Internationale aus aller Herren Länder nach seinem Belieben herum. Oder er schnitt ihre Lebensfäden einfach ab. Alles tanzte nach seiner Pfeife.

Was soll diese historische Reminiszenz? Wir haben einfach eine Situation, die der damaligen fatal ähnlich ist. In Washington und London zerriss gerade der Nebelvorhang der politischen Korrektheit; in Warschau, Budapest, Bratislava und Prag sind aus der Anderwelt-Perspektive unserer Medien die letzten Lichter schon lange erloschen. Und in Rom und Paris werden sie wohl demnächst ausgehen. Denn dort wo finstere Tyrannei und obskurantistisches Abrakadabra herrschen, erkennen unsere Redakteure das Licht der Freiheit, wo Aufklärung und Rationalität zurückkehren, sehen sie Finsterlinge am Werk und die Hölle ewiger Verdammnis.

Krieg mit Moralin und Tinte

Unsere Kanzlerin als Wonderwoman und Retterin der „freien Welt“, Deutschland als letztes Bollwerk der Minderheitenrechte, so fantasiert sich die PC-Presse von New York bis Berlin den deutschen Widerstand gegen den Rest der Welt zusammen. Merkel als kühne, unbeirrbare und mutige FührerIn, Berlin als Hauptstadt der politisch korrekten Internationale. Hier an Spree und Panke sollen das Recht und die Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung, so die Kanzlerin, in der letzten verbliebenen Festung verteidigt werden.

Das theoretische Fundament  der Herrschaft der Berliner Intelligenzija über den Rest der Welt hatte der Publizist Kurt Hiller bereits 1921 fertiggestellt: „Logokratie oder ein Weltbund des Geistes“. Nachdem Deutschland militärisch gescheitert war, wurde der Weltkrieg in der deutschen Hauptstadt mit Moralin und Tinte, statt mit Dynamit fortgesetzt. Mit den verbliebenen Mitteln halt. Wie unser Herr Bundespräsident heute hielt Kurt Hiller damals vom Volk wie auch von Volksabstimmungen nichts:

„Die Demokratie ist der politische Absolutismus des Durchschnittsmenschen, ist die Diktatur der Mittelmäßigkeit. Darum bleibt unter der Demokratie der Geistige zu dem Schicksal verdammt, seine Aufgabe zwar zu erkennen, sie aber nicht erfüllen zu dürfen. Vielmehr: sie nur sehr unzulänglich erfüllen zu dürfen, durch Anfeuern und gute Ratschläge; durch Randbemerkungen zum Geschehen – statt durch Gestaltung des Geschehens.“

Der ganze Hochmut der selbsternannten Eliten war vor hundert Jahren schon genauso manifest wie heute. Hiller schrieb gegen das sogenannte Pack an, gegen die Dunkeldeutschen, gegen die Normalos. Der „Durchschnittsmensch“ war für die tonangebenden Tintenkleckser ein Kacks, den man in Kriegen als Kanonenfutter ungestraft verheizen durfte.

„Daß der Weg die Wahl, die Wahl durch Alle, und das Kriterium der Richtigkeit die Mehrheit sei, ist ein ebenso beliebtes wie unbewiesenes Dogma, und seit dem Ende des 1. Weltkrieges mehren sich die Stimmen derer, die in Anlehnung an Philosopheme Platons und Nietzsches dies Dogma bestreiten; die den als selbstverständlich sich aufspielenden Egalitarismus in der Gesetzgeberauslese kritisch und konstruktiv berennen, und zwar nicht, wie der egalitäre Schmock es sich leicht macht zu lügen, von einem ‚rechten‘, das heißt sozialreaktionären oder kulturreaktionären Standpunkt aus, sondern im Gegenteil vom Standpunkt raschester und radikalster Befreiung des Individuums, in ökonomischer und außerwirtschaftlicher Hinsicht, also von ‚links‘.“

Hiller schlug vor, dass sich das intellektuelle Lumpenpack selber wählen solle. Die Selbstermächtigung der Eliten, wie sie in der EU seit langem praktiziert wird, war seine Vision.

„Richter, Rächer und Vormund“

Mit der Präsidentenwahl ist die Herrschaft der Eliten angeknackst. Eine treffende Beschreibung der Bunkermentalität im Bundeskanzleramt nach der Wahl Donald Trumps ist dem Dadaisten Hugo Ball zu verdanken:

„Sie protestierten, sie erfanden jene »sittliche Weltordnung«, von der sie behaupten, daß sie von ihnen bewahrt und gerettet werden müsse; sie nannten sich das auserwählte, das Gottesvolk, ohne doch sagen zu können, weshalb sie es seien; sie verdrehten die Werte, suchten ihren Stolz im Widerspruch und spielten einen Heroismus aus, vor dessen hochtrabender und auf Schrauben ruhender Pose die übrige Welt in Gelächter ausbrach. Sie rühmten alle ihre Schwächen, ja ihre Laster und Verbrechen als Vorzüge und Tugenden und travestierten damit die Moralität der andern, denen sie sich überlegen fühlten. (…) stets fühlte man sich als Richter, Rächer und Vormund.“

Diese Einschätzung ist allerdings nicht von 2016, sondern visionär 1918 niedergeschrieben worden. Sie ist aus der Broschüre „Zur Kritik der deutschen Intelligenz“ entnommen, die Anfang 1919 erschienen und den „Führern der moralischen Revolution“ gewidmet war.

Man kann daraus eine Erkenntnis und zwei Prognosen ableiten: Die Berliner Elite hat in hundert Jahren nichts, aber auch gar nichts, dazugelernt.

Der Aufbau des Sozialismus in einem Land hat nicht funktioniert. Der Export einer für alle verbindlichen Moral aus einem Land wird auch scheitern.

Das starrsinnige Berlin der Kanzlerin wird nach Ablauf ihrer Regierungsperiode wieder einmal bedingungslos kapitulieren müssen. Dieses Mal allerdings nur moralisch. Wenn sich Geschichte wiederholt, dann oft nur als Farce. Also als Sachverhalt, der im Verhältnis zu seinem Anspruch lächerlich ist.

*Die Zitate von Hiller und Ball sind aus Wolfgang Prabels E-Book „Der Bausatz des Dritten Reiches“ entnommen.

Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

27 Kommentare zu Der Hochmut der Berliner Elite

  1. „Wir haben einfach eine Situation, die der damaligen fatal ähnlich ist.“ Zitatende Prabel

    Ähnlich ist nicht gleich, ein Vergleich benötigt die Angabe eines ‘Worin-Gleichseins‘ und fatal ist eine andere Kategorie (nicht sprachgesinnungsmässig wie heute allerorten denkfaul und anpassungsfleißig – weil nur assoziierend, nicht begreifend, fabuliert wird und Kustos in seinem Buch ‘Chaos mit System‘ zutreffend persifliert , sondern im Sinne einer Prämisse aus dem Kontext Letztbegründung aus Gültigkeitsumfang der erforderlichen Prämissen > Kurt Zeidler u.a.).

    ‚Klein Moskau an der Spree‘ hätte zu Ihrem Ersten Teil auch gepasst. Ja, die Fakten gleichen sich in Bezug auf die Verknappung auf nur noch einen Lösungsansatz, dass ist es doch und darin trete ich Ihnen bei. – Die Verwechselung von Aufklärung mit ihrem Gegenteil, der Hegemon schwächelt, und alle im Folgenden, von ihm bisher abhängig geführten, Wohlgenährten kommen etwas aus dem Takt! Na und, war es gar nicht absehbar.

    Da muss ich gestehen, man schweigt und genießt, ex post Erkenntnisse sind eben zu leicht erworben, können mit allem begründet werden.

    Dann doch bitte mit einem scharfen, zeitgeschichtlichen Rückblick auf diese neu-alte ‘Spreekamarilla‘ mit dem immerhin zeitweilig selber Betroffenen Lafontaine und seiner sehr zutreffenden Bemerkung zu einer merkwürdige Lücken transportierenden Studie der Bertelsmannstiftung nach dem Motto – globalisiere mich bitte, aber mache mich nicht nass:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=36070#more-36070

    Der Fluch der bösen Tat.
    Ja, und „Der Hochmut der Berliner Elite“, hier bleibt die Rückfrage, was denn, sollte eine Elite etwa nicht hochmütig sein?
    Entscheidender, weil in eine politische Kategorie fallend, ist dann nicht die Emphase und Weltsicht der TäterInnen, mMn ist das nur der Gegenstand der elitären Gesinnungen.
    Mit Gesinnungen wurden Stimmungen bedient, Tendenzen gemacht, etwa die Globalisierungsentrechtung als offen und hipp und links zu verkaufen und daran prächtig selbst zu verdienen, gegen den Judaslohn der falschen Weichenstellungen. Das Volk, WIR-ALLE, werden durch Gesinnungspolitik nämlich nicht satt, zu keinem Zeitpunkt, sondern nur durch eine Gemeinwohlpolitik, die Banken durch sinnvolle Gesetze reguliert und vieles wieder zurückdreht, wie der ehemalige Ministerpräsident, Kanzlerkandidat und Finanzminister zutreffend ausführt.
    Einfach gesagt. Wenn die Profipolitiker durch uns, als teilhabende Schöffen, also unter der Aufsicht der Gemeinwohlinteressenten, gute Gesetze machen, dann ist deren Gesinnung absolut Geschmackssache. Wenn sie das aber nicht tun, dann ist Gesinnung eben nur ein vermeintlicher, weil suggerierter, höchst preiswerter Ersatz für Politik (= Gesetzgebungskompetenz und Direktive).

  2. Was kommt nach dem Hochmut? Genau – der Fall!

    • @Orakel

      Vielleicht ein Missverständnis?

      Hochmut ist keine Tugend, auch nicht bei der Elite! Aber die Wirkungen elitären Handelns sind unabhängig von dem Hochmut zu bekämpfen. Hochmut kann nur intrinsisch der/ die Betroffene mit sich selbst abklären und zu versuchen sie zu überwinden, notfalls in Schritten.

      Die Wirkungen korrumpierter Gesetzgebungen hingegen sind extrinsisch. Sie sind als Gegenstand gemeinsamen politischen Handelns anzugehen, notfalls in Schritten.

      Beschränkt sich der politische Bürgersouverän auf die Feststellung der Elitenüberheblichkeit und vergisst unterdessen:
      a) die Einforderung konkreter gesetzlicher und direktiver Maßnahmen und
      b) seine eigene Akzeptanz/ Beitritt zu den Zuckerbrotangeboten eben der gleichen Eliten, dann handelt er ebenfalls korrekturbedürftig und beide intrinsisch erforderliche Korrekturen, die des Bürgers und die der Eliten stehen in einem unmittelbaren Kräfteverhältnis zueinander.

      Durch was bedingt?

      Der an die Vorsehung und Gerechtigkeit wissend-glaubende und glaubend-wissende Mensch.

      Die Bescheidenheit an kleinen, positiven Veränderungen mitzuwirken, ist genau die erforderliche Kraft, den gesamten Vorgang Elite/Basis voranzubringen, allerdings nur in vielen Schritten.

      Eliten übereilen oft, sich selbst eingeschlossen, Basis unterschätzt oft, was ihre Gemeinsamkeit bewegen kann/ verändert, wenn es konkret und wiederholt gemeinschaftlich gefordert und umgesetzt wird. –

  3. wenn diese Vollpfosten von Börlin unsere Eliten sein sollen dann müssen wir hier in der Bananenrepublik BRVD die Lichter so schnell wie möglich ausmachen. Man könnte der Annahme sein wir werden hier nur noch von Geistesgestörrten aus der Irrenanstalt regiert. Oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen und beende unseren Leid
    AAAAMMMMEENNNNNNNNN !!!!!!!!!!!!!!!!

    • @Nonkonformist

      Glauben Sie, dass die verprellten Wahlbürger nicht mehr ins Detail gehen sollten?

      Was ist, wenn unser aller Wut bei den Eliten längst eingeplant/ eingepreist ist/ wurde und wir dieser neuen Spree-Kamarilla viel mehr Überraschung bieten könnten/ würden, durch ‘gezielte Sachkritik‘ und klare Forderungen, also Schöffen- und direktdemokratische Teilhabe an der Entstehung der Gesetzgebung und mit persönlichen Hassprojektion aufhören.

      Der Schaum-vor-dem-Mund-Wutbürger lässt, mMn, die abgebrühte Kamarilla ziemlich kalt.

      Wollen Sie das?

      Durch bloße Wutausbrüche/ -bekundungen fühlen die sich sogar sicher, es läuft doch alles nach Plan und ein Zaun und Wachmannschaften verhindern direktere Kontakte. Das andere wird dann schon über PR-Arbeit gemacht, also weggewischt.

      Wollen Sie das?

      Und glauben Sie, dass denen so schnell das Geld für ihre PR ausgeht?

      Ich glaube es nicht und will deren Spiel nicht mitspielen.

      Jeder entscheide daher, ob er Bürger oder Bürgerdarsteller sein will, in dieser Auseinandersetzung.

      Ansonsten, meine volle Zustimmung (und vielleicht hat uns der Herr ja schon längst genau ausreichende Gehrirnmasse geschickt, nur wir nutzen sie – alle zusammen – zu zaghaft) 😉

      • Immer wieder und vermehrt bei der (künstlichen !?) Zuspitzung der Situation, geht es den intellektuellen Linken nicht ein, dass sie Büttel der eigenen „Überhöhung“ sind, da sie nicht einsehen wollen/können, dass das Finanzsystem, der Dominanz, mit Ihnen wedelt und nicht umgekehrt! Der Sozialismus und die Linken wurden „erfunden“, um diese, wie Fliegen den Honig, darin festklebend, ihrer eigenen Eitelkeit/Gier nicht Herr werden. Der gesunde Menschenverstand wird als Krankheit und niedrig deklariert. Das Volk sitzt nirgends am Tisch der Eliten, gleich welcher Ausprägung!
        Dies, zumindest hat die Finanzdominanz (Zionisten, Illuminati, Freimaurer oder wie auch immer!) selbstkritisch durchschaut und Trump „einziehen“ lassen! Diese „Mafiatruppe“ ist immer ein bis zwei Schritte der „Intelligenz“ voraus! Auch das muss mal gesagt werden!
        Der Sozialismus und Kommunismus dienen, allein, dazu, das Schuldgeldsystem, nämlich das Schulden machen („deficit spending“) und damit die pyramidale Bereicherung/Dominanz durch das Zinseszinssystem zu erlangen. Weiter nichts !!!
        Alle hier präsenten Intellektuellen werden den „Ablass“ nicht erhalten, wegen notorischer „Blindheit“! Den Rechten sei gesagt, auch sie haben versagt! Sie lassen sich vom obigen System der „Globalisierung/NWO“, genauso, verleiten und instrumentalisieren, erhalten statt Gehälter, Schweigegelder!
        Das „tumme“ Volk, stimmt, muss auch dazulernen! In jedem Fall muss es sich darüber klar werden, dass ihr „ewiges“ Sklaventum nur dann in Freiheit umschlägt, wenn sie sich als „Pack“ zusammenrotten. 99,99% gegen 0,01%. Die Freiheit wird nicht so einfach unter Tür durch geschoben! NUR menschliche Qualität/Werte wird/werden die Zukunft vorbereiten und einleiten. Wer das nicht sieht, ist Teil des Problems, aber nicht Teil der Lösung!
        Nein zur Diktatur und ja zur „Qualifizierten Demokratie“ (Direkte Selbstverwaltung)
        Wir werden keine besseren Politiker bekommen, wenn wir nicht zu besseren Wählern werden! Macht kommt von machen.

      • @globalvoter

        „Der Sozialismus und die Linken wurden „erfunden“, um diese, wie Fliegen den Honig, darin festklebend, ihrer eigenen Eitelkeit/Gier nicht Herr werden.“ Zitatende G.

        So sehr ich Ihnen in Ihrer Kritikstimmung beipflichte, hier sollten Sie doch bitte deutlich genauer werden. Wenn Sie dabei verkürzend unterstellen, das Linke/ Sozialismus nur Erfindungen der neueren Gesinnungspolitiker sind, und vorher nicht eine eigene Agenda und ehrliche Geschichte hatten, lesen Sie bitte zur Geschichte des langen und gewalttätig zurückgehaltenen Arbeiterkampfes, dann spielen Sie nur das Lied der Eliten, fallen also auf das herein, was Sie an anderer Stelle kritisieren.
        Es ist/ bleibt daher sauber zu unterscheiden:
        a) echter, historischer Arbeitskampf um Grundrechte und
        b) verschiedene Abzweigungen davon (5. Kolonne – ein Teil der Trotzkikommunisten – falscher Internationalismus) aber bitte vorsicht, nicht das Fortschrittskind mit dem Bade ausschütten und
        c) heutige nur noch ‚linkssimulierende‘, aber faktisch bloß noch linke Gesinnungspolitik (Genderwahn und gleichzeitige Unterstützung von Angriffskriegern ist die gleiche Agenda der Hyperreichen) nicht Realpolitik vertretende Schauspiellinke.

        Schauen Sie sich dazu die Rede von Sarah an, das ist noch echte linke Politik, da geht es nicht um 60 Geschlechter, sondern das Rentenloch, 800 Euro ist die Mindestrente in DE geringer als in Österreich:
        https://www.youtube.com/watch?v=hGX-ysoLO8o

        Und, lieber Globalwähler, fallen Sie doch nicht auf den Leim herein, den Sie hier kritisieren. Sarahs linke Politik ist ‚keine‘ Erfindung unserer Politikdarsteller. Die Propagandisten versuchen alle Realpolitik mit Gesinnungspolitik zu verschmieren, das ist deren Plan, bitte prüfen Sie genauer.

        Danke

        Knapper,
        Wagenknecht ist keine Erfindung/ Geschöpf der NWO, glauben Sie nicht alles und rechte Politik ist nicht bei den Reichsbürgern zu finden (für mich führen die eine Gesinnungsaktion, die zwar im Kern zutrifft, aber übersieht, dass unsere Rechtsrealität nach dem verlorenen Krieg, eben nicht auf eigene Faust und mit Krawall, nur gegen die Symptome (rangniedrige Beamte), verändert werden kann, sondern nur durch systematischen Zusammenschluss), wirklich rechte Politik ist bankennah und schuldbuchungsgeldnah zu finden, alle die sagen, es gibt keine Systemalternativen, keine echten.

    • hubi stendahl // 2. Dezember 2016 um 11:56 // Antworten

      @Nonkonformist
      @conrath

      Die EU verabschiedet gerade eine Neue Richtlinie, ausgelöst durch das Ministerium LIBE (Ministerium für Bürgerrechte), bei dem jeder Bürger nach Belieben als Terrorist eingestuft werden kann.

      Finale Fassung in englisch: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/12/EU-Richtline-Terrorismus.pdf

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/02/gefaehrliche-eu-richtlinie-jeder-kritische-buerger-kann-ein-terrorist-sein/

      Einschätzung DWN:
      „Damit ist im Grunde gesagt, dass jeder, der „einschüchtern“ will oder massive Kritik an den wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen äußert, als Terrorist qualifiziert werden kann. Je nachdem, ob eine Regierung rechts oder links orientiert ist, kann sie den Begriff des Terrorismus im Grunde nach Belieben anwenden.“

      • a.olafson // 2. Dezember 2016 um 13:38 //

        @Globalvoter

        Diese „Mafiatruppe“ ist immer ein bis zwei Schritte der „Intelligenz“ voraus!

        Nein, nicht bei der Intelligenz. Nur in punkto Gerissenheit, Abgebrühtheit, beim Verlassen der Grundwerte einer Gesellschaft.

        Tschuldigung, aber ich mache da einen Unterschied…

      • Es ist schon mal gut, qualifiziert zu diskutieren und der politischen „Korrektness“ zu widerstreben!
        Sarah hat bemerkenswert viel über Wirtschaft und von Lafontaine gelernt. Die Linke ist, an diesen Personen gemessen, „rechtens“.
        Die zentrale Farce, die sich auftut, ist genau die Schauspiellinke, die nach Macht strebt. Was immer dazu nötig sein könnte, heiligt die Mittel!
        Was ich, aber, gemeint habe, ist ein Umstand, der nur eingeht, wenn man hintergründig nachdenkt. Der Sozialismus wurde von der Finanzelite/Bänker „promoviert“ und vertreten, zum Zwecke der Ausweitung der Schuldenspirale. Das ist eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die Frage, wie induziere ich auch die Rechte/Kapitalisten, damit diese da mitmachen! Indem ich dem arbeitenden Volk ihren gesamten Produktivitätszuwachs nehme und an die „Mittäter“ verteile! Der Staat enteignet weiterhin den Arbeiter durch Inflation, Steuern und Gebühren. Dazu kommen, massiv, die Kosten für die „bestohlende“ Renten- und die „kriminelle“ Höhe der Krankenversorgung. Das Gewerkschaftssystem Mitbestimmung (Bürokraten und Frühstücksdirektoren), anstatt, sich für den Arbeiter einzusetzen, wirklich, bestiehlt ihn zusätzlich, wie die Pfaffen und die Kirchen!!! Das soziale, d.h., menschenwürdige Zusammenleben wurde und wird so, vernichtet.
        Jetzt kommt die wesentlichste These!!! Echte Arbeiter und echte Unternehmer sind aus dem gleichen Holz „geschnitzt“. Gegen die sogenannten Finanzeliten und Politikvasallen könnten diese am gleichen Strang ziehen! CEO`s und Globalisten sind lediglich Auswuchs der Finanzmatrix, der globalen Verlogenheit!
        Teile des Sozialismus, wie Teile des Kommunismus wurden verraten und instrumentali-siert. Die Linksintellektuellen („Vertreter“, der ach so armen Armen!) sind besonders schuldig! Beide Ismen wurden propagiert und umgesetzt, wie sie, jetzt, wieder abgeschafft werden! Der Kommunismus, als die „Kohle“ der Zaren weg war und der Sozialismus, als die Verschuldung 100% des BSP übersteigen würde!
        Wer den Teufel nicht beim Namen nennt, wie schon bei „Harry Potter“, ziemlich, bös, verboten, der wird die Zukunft der Menschheit nicht, im sozialen noch im humanitären Zusammenleben, fördern!

      • @globalvoter

        da sind wir uns einig und ich könnte mir, als Dreamteam, neben den Lafontaines, gut Franz Hörmann vorstellen, der ein anderes Geldsystem, ohne diese kriminellen Eigenschaften, bereits durchdacht hat, besser noch als das Vollgeld oder das Gesellsche Schwundgeld, deren Ansätze sind dort integriert, bzw. als Problemanforderung berücksichtigt, im OSBEEE-Prozess.

        Es wäre hervorragend, wenn aus allen Parteien sich eine Quer- oder Notbasis bilden würde, jeweils mit den gleichen Haupt-/ Kernzielen:
        – echte Demokratiebeteiligung (Volksentscheid/ Schöffen)
        – Transparenz alle Haushaltsentscheidungen
        – Geldsystemreform
        – strikte Friedensorientierung
        – Ökonomisches Basisüberlebensrecht

        Ich schätze das wir in fast allen Parteien dafür 60 % der Mitglieder bekommen würden, wenn es als unkorrumpierbares ‚Sonderwahlbündnis‘ aufgezogen würde. Die Basis der anderen Parteien ist nämlich auch viel, viel näher an der Basis der Mitbewerber, also die Spannungen werden nur zur Parteielite hin gesteigert, meine These, die aber aus sich heraus plausibel ist.

        Es müssten nur noch alle Parteimitglieder in einer Urabstimmung das häßliche Elitenbefangenheitsproblem ‚gemeinsam‘ lösen – getrennt in einzelnen Parteien marschierend und vereinigt – in wenigen Hauptprogrammpunkten – angreifend und die verdammten Eliten zurückweisend bzw. mit den ehrlichen Eliten zusammenwirken. Ich persönlich gehe davon aus, das sich dort 50 % für einen politischen Neuanfang erwärmen könnten, ohne Krieg, Hunger, Ausgrenzung und Straßen-/ Bandenkriminalität.

        Wichtiger Vermittler dazu wäre ein ‚Basisparteivermittlungsbüro‘, farbübergreifend, ohne Parteielite und ein gut funktionierender WahlOmat. Vielleicht hat Frau Klatten (bzw. Stiftung) ja Interesse, soetwas mit zu unterstützen und es würden sicher schnell weitere Gruppen und Einzelpersonen hinzukommen.

        Ganz toll wäre es, wenn ein Volksentscheid mit einer Umstellung der Präsidentenwahl auf Direktwahl verbunden werden könnte, sodaß der Präsident dann diese Aufgabe betreuen könnte, ein vom Volk gewählter.

        Das brächte frische Luft ins Gehäuse, da bin ich mir sicher und unser politisches Karmalandeskonto könnte sprunghaft entlastet werden.

      • hubi stendahl // 2. Dezember 2016 um 18:38 //

        @globalvoter

        „Jetzt kommt die wesentlichste These!!! Echte Arbeiter und echte Unternehmer sind aus dem gleichen Holz „geschnitzt“. Gegen die sogenannten Finanzeliten und Politikvasallen könnten diese am gleichen Strang ziehen! CEO`s und Globalisten sind lediglich Auswuchs der Finanzmatrix, der globalen Verlogenheit!“

        Feine Beobachtung. Der Sozialismus ist ein Kind des Geldadels. Erfunden zur Spaltung der Realwirtschaft. Der Unternehmer (nicht der Konzernboss) ist genauso interessiert an der Zufriedenheit seiner Mitarbeiter, wie der Mitarbeiter an der Prosperität des Unternehmens interessiert ist. Sind sie sich im Geben und Nehmen, statt Nehmen und Geben (Gegeneinander) einig, wäre der Geldadel und die Politik überflüssig. Das ist das Dilemma und der Grund für ewige Verwerfungen.

        @conrath

        Zitat:
        „….gut Franz Hörmann vorstellen, der ein anderes Geldsystem, ohne diese kriminellen Eigenschaften, bereits durchdacht hat, besser noch als das Vollgeld oder das Gesellsche Schwundgeld, deren Ansätze sind dort integriert, bzw. als Problemanforderung berücksichtigt, im OSBEEE-Prozess.“

        Ich sehe es FAST genauso. Allerdings ist die Reihenfolge m.E. nur anders herum denkbar.

        Zunächst muss erkannt werden, dass wir seit 5000 Jahren „hinter die Fichten geführt werden.“ In der gleichen Art, wie dies geschah, muss eine Rückabwicklung erfolgen:

        1) Entstehung des Geldes – Bernhard Laum „Heiliges Geld“
        2) Entstehung des Eigentumsrechts – Heinsohn/Steiger „Eigentumstheorie“
        3) Entstehung der Macht – Paul C. Martin Debistismus

        Das ist die Basis um zu verstehen, dass zuerst die Macht gebrochen werden muss und das alte Eigentumsrecht der Römer gebrochen werden muss. Der Weg geht über Aufklärung. Wer weiß, wie das Verbrechersystem funktioniert, wird als Unternehmer kapieren, dass er Verlierer ist und als Arbeitnehmer ebenso.

        Der nächste Schritt wäre auf der Grundlage des Anarchisten Proudhon, die Weiterentwicklung von Silvio Gesell zur Grundlage zu nehmen. Hörmann, Senf, Plan B etc. sind dabei ohne Zweifel wichtige Berater. Die ganzen Schwindler und Profiteure der VWL wie Rogoff (Bargeldverbot) oder Krugman (Neoklassiker) sind unverzüglich zu entlassen.

        Der Rest, insbesondere die Dezentralisierung der Gesellschaft, findet sich fast von alleine.

        In eine funktionierende Demokratie gehören weder Armut (weltweit) noch abartiger Reichtum. Wer besser oder schneller und gesellschaftsfähiger ist (soziale Intelligenz), der darf auch begüteter sein. Die Natur macht es uns vor. Dass sich dieses Gut dann aus sich selbst heraus weiter vermehrt ist unverzüglich abzustellen. Das Geld als Wertaufbewahrung einen ungerechtfertigten Vorzug vor Waren erhält, weil es sich a) ohne Aktivität vermehrt und b) nicht verderblich ist, ist abartig und bringt uns ewig in die gleiche kriegerische Situation. Das müssen Wagenknecht und Lafontaine auf seine alten Tage auch noch lernen.

        Aber wenn ich die Mannschaft von Trump inkl. Mnuchin (Skull&Bones) so betrachte, werden wir wohl zuerst durch die Hölle gehen. Aber aufgeben gilt nicht!

      • @Hubi

        Stimme Ihnen zu,
        die dargestellt Reihenfolge war bei mir freilassend, überhaupt gehe ich davon aus, das tatsächlich mehrere Prozesse gleichzeitig agieren wirken können, in einer Form von Mehrfachbestimmtheit und mehrfacher Wechselseitigkeit, es wäre hier zu speziell, das auszuführen.

        Natürlich ist Laums Sicht auf das rituell entstandene Geld wesentlich. Von den neueren Geldtheoretikern empfehle ich unbedingt noch Stephen Zarlenga, dann mit dem Blick für’s Ganze, Brodbecks ‚Die Herrschaft d. Geldes‘, flankierend zu Hörmann sehe ich auch Arbeiten von Benediktus Hardorp (Unternehmensbezogene Einkommensbildung, assoziative Preisbildung und soziales Hauptgesetz) ausbaufähig zur Idee der gemeinnützigen Stilllegung von Kernkapitalien und zu neuen Dimensionen zwischen Binnennachfrage und Mehrwertbesteuerung. Ich sehe schon, wir werden mal ein Bibliothekswochenende vereinbaren und bin immer wieder überrascht, das die wirklich guten Ansätze meistens kompatibel sind.

        Und das mit der Transformation des mündigen Bürgers zum Terrorismusverdächtigen war schon lange zu erwarten. Bin eher überrascht, dass wir bisher noch so viel Freiraum haben/ bekommen, von diesen politischen Grenzgängern.
        Es ist nur konsequent, wenn DE/ Merkel-County die Terrorgesetzte der USA jetzt noch schnell nachahmt, übernimmt. Allerdings halte ich die restlichen EU-Länder für fähig, diesem Diktat zu entkommen, ähnlich wie es bei dem/ den Migrationsgroßhandelsgeschäft(en) der Fall war.

        Bestimmte geplante Sachen laufen dann eben doch nicht rund, zu unser aller Glück.

        @Maestre Möllmann

        Muss ich denn jetzt gleich meine Sachen packen, wo Sie gerade einen Tavistocker erfolgreich enttarnt haben, oder darf ich noch etwas Verwirrung stifften?

        Bedenken Sie, das Prinzip Selbstreferenz blinkt im Hintergrund immer auffällig penetrant und genau dann, wenn wir etwas herleiten oder Schlüsse ziehen und dabei in kritische Phasen kommen – tja, wir Agenten arbeiten eben nur mit den besten, hochwertigen Mitteln.

        Grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 3. Dezember 2016 um 12:44 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        „…darf ich noch etwas Verwirrung stiften?“
        .
        Nur solange – bis der GEOLITICO-COMMUNITY der Kragen platzt!
        .
        Dann bitte einfach stiften gehen!

      • @ Hubi Stendahl
        Ich habe diese Richtlinie an anderer Stelle zur Diskussion gestellt und habe dieses als Antwort erhalten!

        http://eur-lex.europa.eu/legal-content/D…OM:2015:625:FIN

        1.) Die Richtlinie ist noch nicht beschlosssen
        2.) Jeder Mitgliedstaat hat nach in Kraft treten der RL zwei Jahre Zeit diese umzusetzen
        3.) D hat Richtlinien teilweise erst nach 7 Jahren umgesetzt. (Siehe Richtlinienumsetzungsgesetz)
        4.) Wie ich schon dargestellt habe, würde diese RL in deutsches Strafrecht eingreifen.
        Dies ist nach der AUEV europarechtlich fragwürdig.

  4. Bis ich den Namen hier las, hatte ich keine Ahnung von seiner Existenz:

    „Kurt Hiller (* 17. August 1885 in Berlin; † 1. Oktober 1972 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller und pazifistischer Publizist aus jüdischer Familie. Er focht lebenslang für einen (schopenhauerschen und antihegelianisch begründeten) Sozialismus, für Frieden und sexuelle Minderheiten.“ Wikilügia

    Vergleiche dagegen diesen Auszug aus dem Artikel:
    „Nachdem Deutschland militärisch gescheitert war, wurde der Weltkrieg in der deutschen Hauptstadt mit Moralin und Tinte, statt mit Dynamit fortgesetzt. Mit den verbliebenen Mitteln halt.“

    Erkennt zufällig noch jemand, was hier nicht paßt?

    1. Fehler von Herrn Prabel: 1918 wurde das Kaiserreich von den Sozialisten, von Innen heraus zerstört. Diese übernahmen Deutschland, die kaiserliche „Kriegs“elite verlor ihre Macht. Die Sozialisten waren aber gegen den Krieg gewesen, auch wenn die SPD 1914 den Burgfrieden annahm, denn je länger der Krieg dauerte, umso stärker waren die Linken dagegen und sabotierten die deutschen Kriegsanstrengungen.
    Man bemerke also bitte den Unterschied von alter, kaiserlicher Elite – neuer, sozialistischer „Elite“. Da eine Kontinuität zu erfinden, ist schon ein dicker Hund Herr Prabel.

    2. Fehler: Der Erste Weltkrieg war weder von Deutschland gemacht worden, noch ein deutscher Welteroberungskrieg. Genau dies unterstellt Herr Prabel aber.

    • @Marcus Junge

      Ja,
      der Artikel ist insgesamt eine Weichzeichnung ohne wirklichen Grund.

      Es gab natürlich, von Berlin ausgehend, auch kaiserliche Kolonialisten, aber das steht nicht in Verbindung mit dem Krieg, bzw. wenn, dann genau umgekehrt, da England und Frankreich, als die damals aktivsten Kolonialmächte Europas, natürlich keine Deutsche Konkurrenz wollten und dann, nach Bismarcks Landgang, der Kaiser seinem Hobby, nämlich der Flottenaufrüstung nachkam und durch die britische Restriktion auf eine Tonnagenobergrenze nicht klein beigeben wollte, also von der Geistesart her recht gut zu den heutigen ‘Militärisch-Industriellen-Komplex-Versteher_Innen‘ passt, aber nicht zur geschundenen, immer wieder verratenen, Arbeiterbewegung.

      Eigentlich sollte wir alle uns, nach den schrecklichen Entzweiungen im Kampf um die Farbe Rot, die Arbeitergerechtigkeitsbewegung nicht als links oder rechts bezeichnen, sie ist was sie ist, wenn sie es denn ist. Die modernen Großgewerkschaften haben heute die Rolle der 5. Kolonne übernommen, nicht alle, leider aber die z.Z. mächtigsten Gewerkschaftler und Arbeiterbewegung müsste heute anders ausbuchstabiert werden, ist aber bitter notwendig, genau wie vor 100 Jahren.

  5. Gehen Sie nicht zur Wahl und drücken Sie die Wahlbeteiligung auf unter 10 %

    • @WaltoMax
      Wem wollen Sie denn mit diesem Wahlboykottvorschlag einen Gefallen tun, der Bevölkerung doch wohl nicht, oder?

      Ignorieren der politischen Verhältnisse macht keinen Sinn. Die Politikschauspieler werden auch vor fast leeren Rängen weiter aufführen, was kratzt das die Parteipromis und 35 % Wahlbeteiligung hatten wir schon, bei Europawahlen?

      Ihren Vorschlag halte ich für:
      a) einen schlechten Scherz
      b) Masochismus
      c) eine Auftragsarbeit von ichweißnichtwem (nur der Vollständigkeit halber)

      • waltomax // 2. Dezember 2016 um 17:13 //

        Unter lauter faulen Kartoffel eine zu wählen, ist keine Wahl. Eine einzige Alternative sehe ich noch darin, den Wahlzettel mit der Aufschrift „keinen von denen“ zu versehen. Sie werden mir jedenfalls nicht einreden, unter all diesen Schranzen jemanden wählen zu müssen.

        Politik von oben erscheint mir nicht mehr länger möglich. Wege einer Politik von der Basis her habe ich schon öfter beschrieben.
        Dem habe ich nichts hinzuzufügen, denn die Bretter der politischen Bühne sind morsch und tragen nicht mehr.

  6. Glauben Sie, Frau Merkel und der dicke Gabriel seien klüger als Sie?

  7. Das Kanzleramt – eine architektonische Vollkatastrophe.
    Die Bewohnerin – eine menschliche Vollkatastrophe.
    Das Parlament – eine optische Vollkatastrophe.
    Die Parlamentarier – eine geistige Vollkatastrophe.

    Der aktuelle Bundespräsident – eine …wen interessiert’s noch ?

    Und als neuer Präsident soll uns jetzt Steinmeier vorgesetzt werden, einen aus dem Politfilz hervorgezogenen, abgehalfterten SPD-Strippenzieher, der wichtigtuerisch in der Weltgeschichte rumschlawenzelt und nur Interesse weckt , wenn er sein Scheckheft dabei hat. Der ganze Politbetrieb widert mich derart an, das ich beim Anblick eines Stimmzettels wahrscheinlich Ausschlag bekomme und den nächsten Wahlen auf jeden Fall fernbleibe, f#ckt euch selber.

    Wie wäre es aber , wenn jemand wie Reinhard Mey oder Xavier Naidoo nächster Bundespräsident werden würde ? Es würde diesem Land unheimlich gut tun, Leute dieses Kalibers auf diesem Posten zu haben.Es würde einen frischen Wind geben, der die alten korrupten Kader wegbläst und für eine positive Aufbruchstimmung sorgt, die die Gräben in der Gesellschaft wieder schließt und auch international zu einem freundschaftlich verbundenem Miteinander führen würde, oder wie sehe ich das ?

    Elites out, Reinhard in , yeah buddy !

    • MutigeAngstfrau // 3. Dezember 2016 um 08:01 // Antworten

      @ Wayne Podolski

      Ein schöner Gedanke, dass ein Volk einen Präsidenten haben sollte, dem es vertrauen, und den es lieben kann. Lümmel wollen so etwas. Und das wäre auch gut so!

      Auf jeden Fall haben die beiden von Ihnen Genannten offensichtlich das Schmierentheater durchschaut, dem wir ausgeliefert sind. Wie es scheint alternativlos ausgeliefert, weil ja bekanntlich zwei Schwalben keinen Sommer machen.

      Der wirkliche Alternativ-Informationssack wird demnächst zugeschnürt und den seit siebzig Jahren verblendeten schon länger hier Lebenden werden dann die Chipskrümel aus dem Mund stäuben, wenn es sie vom Sofa fegen wird.

      Oder gesellen sich rechtzeitig ein paar andere Freidenker hinzu und rütteln doch noch an den Türen der geistigen Gefängnisse, die eine wirklich beschämende Größenordnung erreicht haben?
      Letzter Abzweig für Medienvasallen wie bspw. di Lorenzo, noch vor Berührung mit dem Eisberg sein Joch abzuschütteln und dem Verderben von der Schippe zu springen?
      Hat er Goethe verstanden? Gelesen sicherlich.

      Ein Adjektiv waren Sie noch schuldig geblieben @ Wayne.
      Ich denke da an verlogen. Obwohl es insofern nicht ganz so schmetternd ist, weil es wahrlich kein Alleinvertretungsmerkmal aufweist. Muss es eigentlich auch nicht, denn es gilt ja auch nichts Einzigartiges zu bezeichnen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 4. Dezember 2016 um 10:01 //

        . . .
        ZITAT @ MutigeAngstfrau:
        „Ein schöner Gedanke, dass ein Volk einen Präsidenten haben sollte, dem es vertrauen, und den es lieben kann.“
        .
        GENAU so machen wir es!
        .
        It takes as long, as it takes!
        .
        Zeit spielt KEINE Rolex . . .

  8. Karl Bernhard Möllmann // 5. Dezember 2016 um 09:04 // Antworten

    . . .
    Meine bisher einzige Kritik am Artikel – er bezeichnet die Berliner Politiker als angebliche „Elite“ . . . ?
    .
    WENN charakterlose, erbärmliche, weil käufliche Kreaturen wie unsere Berliner Volks-Verräter Deutschlands angebliche „Elite“ sein sollen – denen man ob ihrer bewiesenen LÜGEN, eigentlich sofort ein öffentliches Redeverbot erteilen müsste – DANN frage ich mich, WELCHE Vorbilder Wolfgang Prabel in seinem Leben so hat . . . ?
    .
    Ein echter Demokrat – scheint Wolfgang Prabel NICHT zu sein – denn das Deutsche Volk sieht die Sache völlig anders:
    .
    Politiker sind (zu Recht!!!) die unbeliebteste Berufs-Gruppe von allen – weil als notorische LÜGNER überführt – und zu Recht als „NICHT VERTRAUENSWÜRDIG“ eingeschätzt vom Deutschen Volk.
    .
    WAS bitte bezwecken Sie damit Herr Prabel – diese verlogene & käufliche Berliner Bande im Dienste der Globalisten-Sekte – als angebliche „Elite“ zu hypen . . . ?
    .
    Mir jedenfalls verging bei DIESER Überschrift – die Lust auf das weitere Lesen des Artikels . . .

    • Karl Bernhard Möllmann // 5. Dezember 2016 um 09:19 // Antworten

      . . .
      So – jetzt habe auch ich diesen Artikel erstmals gelesen, und finde ihn gar nicht schlecht – nur die Überschrift hatte mich ein wenig in die IRRE geleitet, denn Wolfgang Prabel beschreibt unsere Berliner Trauer-Spieler ja eigentlich sehr treffend mit diesem Satz:
      .
      „Das starrsinnige Berlin der Kanzlerin wird nach Ablauf ihrer Regierungsperiode wieder einmal bedingungslos kapitulieren müssen.“
      .
      Das Deutsche Volk resümiert treffsicher per Deutschem VOLKS-MUND so einen Berliner Polit-Schwach-Sinn extrem kurz & extrem treffend so:
      .
      WER nicht hören will – DER muß fühlen!

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