Selbstjustiz und Fehderecht
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Pistole © GEOLITICO Pistole © GEOLITICO
Die Polizeiberichte sind voll von der Gewalt einer inzwischen zur Normalität gehörenden Parallelgesellschaft. Ist das Merkels Bereicherung deutscher Kultur?

Wieder mal hat es eine Meldung über gewalttätige arabische Familienclans in die Mainstreampresse gebracht[1]:

„Bei einer Massenschlägerei zwischen Rockern und Mitgliedern eines libanesischen Familienclans sind mehrere Menschen leicht verletzt worden. Zwischenzeitlich beteiligten sich an der stundenlangen Auseinandersetzung in Erkrath (Kreis Mettmann) rund 150 Libanesen, wie die Polizei in der Nacht zu Mittwoch mitteilte.
Sie standen rund zwei Dutzend Männern aus dem Rockermilieu gegenüber. Einige Beteiligte hätten Baseballschläger dabeigehabt, sagte ein Sprecher.“

Eine Beteiligung von 150 arabische Kombattanten („ortsansässige Personen eines Familienclans mit libanesischem Migrationshintergrund“), stundenlange Auseinandersetzung? Die Beschreibung des Einsatzes im Poliziebericht klingt dann auch wie der Einmarsch in eine Zone, in der die Regeln des Zusammenlebens, wie wir sie kennen, nicht mehr gelten und jegliche Kontrolle des Staates zeitweise völlig entglitten ist[2]:

„Vom späten Dienstagabend des 27.09., ab 22.05 Uhr, bis in die frühen nächtlich Stunden am Mittwochmorgen des 28.09.2016, kam es im Erkrather Ortsteil Hochdahl zu einem Großeinsatz der Polizei, an dem neben zusammengezogenen Einsatzkräften aus dem gesamten Kreis Mettmann zusätzlich weit mehr als 100 Unterstützungskräfte aus dem Umland, darunter auch Bereitschaftspolizei und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren.“

Rocker-Kontakte zu Libanesen-Clan

Während anfangs die Meldungen in der Presse über diesen Vorfall vor allem die Beteiligung von „Männern aus dem Rockermilieu“ hervorhoben, schafft es die regionale Presse, die Sache klarer zu sehen[3]:

„Nicht Rocker und Libanesen prügelten sich in der Nacht zu Mittwoch – offenbar ging es in Erkrath vielmehr zwischen zwei libanesischen Großfamilien zur Sache. Ein Clan wurde dabei von Rockern der Hells Angels unterstützt.
(…).
Dass sich Rocker mit libanesischen Clans verbünden, kommt häufiger vor. In Duisburg etwa sprachen Ermittler schon im vergangenen Jahr von einer „unheilvollen Allianz“ zwischen dort ansässigen Hells Angels und libanesischen Clans, die vor allem den Stadtteil Marxloh kontrollieren. Auch die Mönchengladbacher Hells Angels pflegen Kontakte zu einem Libanesen-Clan. Sie sollen sich mit dem Berliner Abou-Chaker-Clan verbündet haben. In der Bundeshauptstadt wird der Abou-Chaker-Clan von der Polizei immer wieder mit Delikten im Rotlichtmilieu, Gewalt und Drogen in Verbindung gebracht.“

Die Auseinandersetzung fand zwischen Angehörigen einer inzwischen zur Normalität gehörenden Parallelgesellschaft statt, in diesem Falle zwischen zwei verschiedenen Libanesenclans. Denn die Ereignisse von dieser Woche haben ihre Vorgeschichte. Schon am 17. August dieses Jahres waren die beiden Clans aneinander geraten[4]:

„Polizeibeamte, die mit Knüppeln und Faustschlägen ins Gesicht schwer verletzt werden, Mitglieder der Hells Angels und zwei miteinander verfeindete libanesische Großfamilien, die eine Massenschlägerei anzetteln – am Hochdahler Markt herrscht immer noch Fassungslosigkeit über eine in Erkrath bis dahin nicht gekannte Eskalation der Gewalt.
(…).
Gegen 19.10 Uhr kommt es vor dem vor kurzem neu eröffneten Eiscafé zu einem Streit um einen Parkplatz. Beteiligt sind nach Angaben von Polizeisprecher Ulrich Löhe zunächst zwei Mitglieder aus zwei miteinander verfeindeten libanesischen Großfamilien. Die Männer streiten sich lautstark über den Parkplatz, wenig später reichen Worte nicht mehr und es fliegen die Fäuste.
Die Schlägerei bleibt nicht lange unbemerkt. Sowohl aus dem Eiscafé, als auch aus einem gegenüberliegenden Internet-Café kommen jeweils Mitglieder der libanesischen Familien, um handfest in die Schlägerei einzugreifen. Innerhalb einer der beiden Familien sollen sich nach Angaben der Polizei auch Mitglieder der Hells Angels befunden haben.
(…).
Es ist kaum anzunehmen, dass nur der Streit um den Parkplatz zu einer derartigen Eskalation geführt hat. Die Polizei versucht, die Hintergründe und die Täter zu ermitteln.“

Die Ermittlungen der Polizei scheinen irgendwie ins Leere gelaufen zu sein. Die beiden Gruppen wollen das wohl lieber unter sich regeln. Wer hätte etwas anderes erwartet?

„Wir schlitzen euch auf“

Dass hier nicht nur einfach kriminelle Verhaltensweisen, sondern andere Normen aus einem anderen Kulturkreis zur Wirkung kommen, zeigt folgende Meldung vom 28.07.2016 aus dem Presseportal[5]:

„Düsseldorf, Ratingen, Erkrath (ots) – Heute Vormittag (28. Juli) wurden erneut Bundespolizisten am Düsseldorfer Hauptbahnhof bedroht. Aus einer Personenüberprüfung entwickelten sich Widerstände, versuchte Gefangenenbefreiung und schließlich eine Bedrohung.
Eine Gruppe von jungen Männern (18, 19, 19, 20) fiel durch ihr aufdringliches Verhalten gegenüber Frauen auf. Bei einer Überprüfung der Personen wurde festgestellt, dass sie bereits wegen gleich gelagerten Sachverhalten und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten sind. Gegen den 20-jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, diesem kam er nicht nach und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen. Gegen die darauffolgende, nicht freiwillige Zuführung zur Dienststelle protestierten seine Begleiter lautstark. Sie forderten die Freilassung ihres Freundes und versuchten gewaltsam in die Dienststelle einzudringen. Die in Erkrath und Ratingen wohnhaften Männer unterstrichen ihre Forderungen mit den Worten ,Kommt heraus! Wir machen euch fertig! Wir schlitzen euch auf!‘ Die fortwährenden Versuche der Gefangenenbefreiung und Bedrohung störten inzwischen den Betrieb auf der Wache. Der Aufforderung ihre Handlungen zu unterlassen und den Platz vor der Wache zu räumen kamen sie nicht nach. Bei der Durchsetzung des erfolgten Platzverweises kam es zu weiteren Widerstandshandlungen. Alle Personen wurden in Gewahrsam genommen und nach Abschluss der Maßnahmen wieder von der Dienststelle entlassen. Die vierköpfige, aus Marokko stammende Gruppe erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.“

Es steht außer Frage, dass Deutschland sich langsam und schleichend weiter verändern wird, aber nicht zum Positven, wie unsere Kanzlerin noch in letztes Jahr im September geradezu unfassbar naiv meinte[6]:

„Was wir jetzt erleben, das ist etwas, was unser Land schon in den nächsten Jahren weiter beschäftigen wird, verändern wird und wir wollen, dass es sich zum Positiven verändert wird und wir glauben, wir können das schaffen.“

„Wir“ schaffen das nicht. Die Polizeimeldungen sprechen eine deutliche Sprache.

 

Anmerkungen

[1] http://www.focus.de/politik/deutschland/erkrath-massenschlaegerei-zwischen-rockern-und-libanesischem-familienclan_id_5998522.html

[2] http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/3441770

[3] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkrath/massenschlaegerei-in-erkrath-cafe-war-rocker-treffpunkt-in-hochdahl-aid-1.6292572

[4] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkrath/hochdahler-markt-in-erkrath-libanesen-liefern-sich-massenschlaegerei-aid-1.6196641

[5] http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3390212

[6] http://de.euronews.com/2015/09/07/merkel-fluechtlingskrise-wird-deutschland-veraendern

19 Kommentare zu Selbstjustiz und Fehderecht

  1. Zitat: „„Wir“ schaffen das nicht. Die Polizeimeldungen sprechen eine deutliche Sprache.“

    Richtig! Danke für den erstklassigen Bericht!

    • Trotzdem machen die alles mit. Die Knüppelgarde vergreift sich dauernd an Deutschen, die Gegenwehr leisten. Sie befolgen die Befehle Merkels und lassen die Invasoren ins Land strömen, sie lassen sie ihre kriminellen Geschäfte verrichten, wehrt sich ein Deutscher, dann darf jeder mal raten, wer dann hart angepackt wird, schließlich ist doch klar, alles Nazis. Und dann lassen sie die wirklich großen Verbrecher gewähren, seit Jahrzehnten, oder wann hat mal eine Tausendschaft der Polizei das Regierungsviertel gestürmt und die wahren Verbrecher aus den Parteibüros gezogen, aus dem Kanzleramt, aus den Richtersesseln?

      Merkel und Co. können seit Jahrzehnten tun was sie tun, weil viele kleine Ameisen unten treu folgen und gehorchen. Die „Polizei“ dient nicht dem deutschen Volk, sie ist einer der Feinde des deutschen Volkes und auch des „Rechts“. Polizisten die dies erkannt haben, sind längst keine Polizisten mehr. Der Rest ist Täter, nicht Opfer.

      Und um den Aufschrei vorzubeugen, der üblicherweise kommt. Ich wende ich die Regeln an, welche die Polizei selber seit Jahrzehnten durchsetzt, wenn es um „NS-Täter“ geht. Die Regeln und „Moral“ der BRD, welcher die Knüppelgarde willig dient.
      BRD-Justiz 2015 „Sie waren in Auschwitz von x bix y? Ach, sie haben da Buchführung gemacht und wir können nichts nachweisen, daß sie etwas anderes getan haben? Schuldig der Beihilfe in 300.000 Fällen. 5 Jahre.“

      Post-BRD-Justiz 20xx: „Sie waren Polizist der BRD und haben nichts gegen den Merkel-Völkermord unternommen, aber auch nicht selber auf Deutsche geschossen? Schuldig der Beihilfe in 3 Millionen Fällen …“

  2. Worin liegen die Gründe?
    Es ist auffallend, dass die Menschen der islamischen Völker in ihrem Bewusstsein sehr stark in Abstammungsgemeinschaften verankert sind. Die Familie, die Sippe, der Stamm oder der von der Abstammung geprägte Volkszusammenhang sind als Kollektive die bestimmenden sozialen Kräfte, denen der Einzelne weitgehend untergeordnet ist. Er empfindet sich auch in der Regel nicht als eine davon unabhängige Persönlichkeit mit eigenen Lebensvorstellungen, sondern als ein Glied der Gemeinschaft, ohne die er nicht leben könnte, deren Zusammenhalt und Lebensregeln ihn mitumfassen und seine Lebenswege stark bestimmen. Er empfindet sich nicht als Einzel-Ich, sondern als Bestandteil des Gruppen-Ichs.

    Das sind Merkmale eines Entwicklungsstandes, den die europäischen Völker im wesentlichen seit 2000 Jahren hinter sich gelassen haben. Hier empfinden die Menschen: Nicht mehr darf der Einzelne der Gemeinschaft untergeordnet sein, sondern umgekehrt ist die Gemeinschaft für den Einzelnen da und hat seiner Entwicklung zu Freiheit und Selbstbestimmung zu dienen. Dieser tiefe christliche Ich-Impuls, der in den Idealen der Französischen Revolution von Frei­heit, Gleichheit, Brüderlichkeit eruptiv und schlagwortartig zum Ausdruck kam, liegt als innere, gegen alle Widerstände gärende und treibende Kraft der ganzen geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung der europäischen Völker und ihrer amerikanischen Ausgliederungen zugrunde.

    Es ist der Zusammenprall von unterschiedlichen Bewusstseinsverfassungen Darin sind unendlich viele Konflikte begründet.

    Dies wird hier näher beleuchtet: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/06/12/islam-sippenbindung-und-europaische-geistesentwicklung/

    • Es werden viele den Film ‚Das Urteil von Nürnberg kennen‘

      Die Stelle an der der Verteidiger vom ehemaligen NS Richter Ernst Janning (Burt Lancaster) Hans Rolfe (Maximilian Schell) eine Zeugin zu hart bedrängt sollte sich die deutsche Justiz genau ansehen.
      Janning steht dann auf und sagt :
      IST ES SCHON WIEDER SO WEIT?

      Was filmisch dargestellt wird spielt sich zurzeit in der Wirklichkeit ab.
      JA, es ist wieder so weit.

  3. Kalkenauge,
    wie oft wollen Sie noch eine „Hochintellekte“ Erklärung der Hintergründe abgeben? Wollen Sie beim Leser Verständnis für diese Kulturbereicherer wecken,oder was???
    Wenn die deutsche Kultur sich nicht verteidigen will,wie Sie, werden in spätestens 40 Jahren die Kirchen zu Moscheen verwandelt und das BGB heist dann Scharia. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, Deutschland wird dem Islam gehören!

    • @ Bernhard
      Es geht zunächst um die Erkenntnis der Zusammenhänge, um dann aus Erkenntnis handeln zu können. Ohne den Hintergrund verstehen Sie den Vordergrund nicht. Ich will, dass man versteht, was da abläuft mit welchem kulturellen Abstand die hierher kommen, warum sie so handeln, und dass das natürlich nicht gutgehen kann.

      Wie kommen Sie darauf, ich wollte nicht die deutsche Kultur verteidigen? Wo geht das aus meinem Kommentar oder dem verlinkten Artikel hervor? Haben Sie den überhaupt gelesen?

  4. Es klingt vielleicht brachial und/oder populistisch von mir, aber in solchen Fällen, wo die Polizei schon derart hilflos einem wütenden Mob gegenübersteht, bin ich dafür, die Bundeswehr im Inneren zur Aufrechterhaltung/Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung einzusetzen. Mit pädagogischen Mitteln (wir setzen uns im Kreis und fassen uns alle an die Hände) ist solchen Leuten nicht beizukommen. Sie müssen die volle Wucht des Rechtsstaats zu spüren bekommen. Alles andere wird von denen als Schwäche des Staats und der Zivilgesellschaft angesehen.

  5. Wieder mal hat es eine Meldung über gewalttätige arabische Familienclans in die Mainstreampresse gebracht….

    Nun ja @Grinario… dies ist wohl eine ziemlich drastische Verzehrung der Tatsache, dass die libanesischen Einwanderer aus den 80er und 90er Jahre, in die BRD, nur zu einem kleinen Prozentsatz Araber oder Muslime sind, wie Sie wohl mit Ihrem „arabische Familienclans“ suggerieren wollen.

    Im weiteren Unterschlagen Sie, dass den damaligen Einwanderer, der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt und viele als Staatenlose behandelt wurden. Bei ihrer Ankunft in Deutschland beruhte die Aufnahmepolitik noch auf Abschreckung. Es gab die unglückliche Regelung, dass Flüchtlinge mehrere Jahre lang warten mussten, bis sie erst arbeiten durften. Viele – aber nicht alle – rutschten dadurch ins kriminelle Milieu ab.

    Daraus entwickelte sich in den grossen Ballungsräumen die organisierte Krimminalität… eine Art Libanesenmafia.

    Grosse Ballungsräume.. dies ist ein weiterer Punkt, den Sie @grinario in diesem Artikel natürlich nicht zur Sprache bringen. Erkrath, liegt mitten im grössten Ballungsraums der BRD. Also keinesfalls ist Erkrath der kleine abgeschnitte Fleck, welcher erst jetz dank der Zuwanderung auf einmel gewalttätige Strukturen aufweist.

    Grosse urbane Strukturen wie die Metropolregion Rhein-Ruhr, in der zunehmend Armut grassiert, haben naturgemäss grosse Probleme eine gesellschaftliche Ordnung aufrecht zu erhalten, wie wir diese aus früheren Zeiten kennen.. Dies kann man weltweit bei allen Grossräumigen Metroplitanen beobachten.

    Fazit: Mit der muslimischen Zuwanderung der letzten Jahre hat das im Artikel beschriebene überhaupt nichts zu tun. Der Artikel benutzt lediglich die Probleme grosser Metropolitanen als Vehikel, um gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen.

    Teile und Herrsche

    ordo ab chao

    • Zitat: „dies ist wohl eine ziemlich drastische Verzehrung der Tatsache, dass die libanesischen Einwanderer aus den 80er und 90er Jahre, in die BRD, nur zu einem kleinen Prozentsatz Araber oder Muslime sind, wie Sie wohl mit Ihrem „arabische Familienclans“ suggerieren wollen.“

      Ich brauche hier gar nichts zu suggerieren: Der Mhallami-Clan, den Sie hier of´fenbar ansprechen, besteht aus arabisch sprechenden sunnitischen Moslems, die früher aus türkischen Kurdengebieten in den Libanon eingewandert sind und dann nach Deutschland. Zwar nicht aus dem Libanon, aber aus dem arabischen Nahen Osten kommt der Abou-Chaker-Clan in Berlin z. B. Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen über die Clans, die angeblich nicht arabisch oder moslemisch sind, haben, sie sind jedenfalls falsch. Auch in der Berichterstattung ist durchgehend von arabischen Familien-Clans die Rede, und es wird jegliche sonst übliche politische Korrektheit beiseite gelassen. Und da es nun einmal um Araber und Moslems geht, hat die ganze Sache durchaus etwas mit dem aktuellen Zuzug der letzten Zeit zu tun, der natürlich die schon bestehenden Parallelgesellschaften weiter verstärkt. Auch hier ist Ihre Kritik nicht angebracht.

      Des Weiteren: Wenn Menschen es nach 30 Jahren Aufenthalt in einem Deutschland der kostenfreien Schulen und der großen Möglichkeiten der Erwachsenenbildung immer noch nicht geschafft haben, sich aus ihren Clan-Strukturen zu befreien, sind Schuldzuweisungen an die Gesellschaft, in der sie leben, absolut fehl am Platz. Andere ethnische Gruppen, z. B. die vietnamesischen Flüchtlinge der 80er-Jahre, haben das durchaus genutzt. Gerade in dieser Beziehung ist Ihre Kritik ist an der deutschen Gesellschaft völlig überzogen und unangebracht. Wo gibt es so viele Möglichkeiten der Bildung und Weiterbildung, wenn man es nur will. Aber man will halt nicht, lieber stellt man sich dauernd als Opfer dar, oder lässt sich so darstellen.

      Natürlich sind von den Umtrieben der Clans vor allem die Ballungsräume betroffen, weil hier die Masse der Clan-Angehörigen lebt und hier auch die entsprechenden Geschäftsfelder sind. Aber das ändert sich ja gerade. Letztes Jahr haben wir auf Geolitico von einem tödlichen Clan-Streit im Städtchen Gronau berichtet. Das ist nun wirklich kein Ballungszentrum.

      • @ Grinario

        Auch in der Berichterstattung ist durchgehend von arabischen Familien-Clans die Rede, und es wird jegliche sonst übliche politische Korrektheit beiseite gelassen.

        Ach was @grinario, Sie haben ja Ihre ganze nette Story aus der Mainstream-Presse. Aus der „Lügenpresse“, wird nun auf einmal eine „Wahrheitspresse“.

        Vielleicht sollten Sie sich mal fragen, wieso dies so ist. Neue Direktiven des Hegemons.? Jedenfalls beteiligen Sie sich genau und Haarfein am Mainstream…. und dessen Probaganda.

        Für mich ist Ihr Artikel nicht eine „Lügenpresse“ sondern eher eine „Lückenpresse“. Man verschweigt einfach wesentliches.

      • @dragaoNordestino
        „Ach was @grinario, Sie haben ja Ihre ganze nette Story aus der Mainstream-Presse.“
        Der Artikel beruft sich zum größten Teil auf Polizeiberichte und Berichte aus der regionalen Presse und eben nicht aus den Mainstream. Das ist für jeden Leser nachprüfbar. Ihre Kritik ist deshalb unzutreffend.

        „Neue Direktiven des Hegemons.?“
        Und wieder die Unterstellung, hier würde im Auftrag des „Hegemons“ gearbeitet. Eine sachliche Kritik sieht anders aus, zumal Sie das ja auch Herrn Lachmann und den anderen Kritikern der Flüchtlingspolitik hier auf Geolitico vorwerfen müssten. Alle im Dienst des Hegemons?

      • Alle im Dienst des Hegemons?

        Ja nun, dies war eine Frage. Das Barbarisieren eines angebichen Gegners im Lückenpresse-stil gehört ohne Zweifel zur Kriegspsychologischen Probaganda um die eigene Bevölkerung kriegswillig zu machen.

        der böööse Araber… gefolgt von der bööööse Russe hilft dem bööösen Araber.. führt zu dem, was man heute morgen auf DWN zu lesen kriegt:

        USA erwägen den direkten Kampf gegen Russland in Syrien

        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/30/usa-erwaegen-den-direkten-kampf-gegen-russland-in-syrien/?nlid=da98a0302e

        Diese Meldung ist bemerkenswert: Zum einen wird damit mittlerweile offen eingeräumt, dass die CIA in Syrien für die Koordination der Söldner-Milizen zuständig ist….

        Viel Wiederstand dagegen, wird man in Europa wohl nicht erleben, nachdem die europäischen Bevölkerungen erfolgreich in den Kampf der Kulturen geführt wurden.

      • @Grinario

        Wenn Menschen es nach 30 Jahren Aufenthalt in einem Deutschland der kostenfreien Schulen und der großen Möglichkeiten der Erwachsenenbildung immer noch nicht geschafft haben, sich aus ihren Clan-Strukturen zu befreien, sind Schuldzuweisungen an die Gesellschaft, in der sie leben, absolut fehl am Platz.

        Hallo @Grinario, vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken:

        Der einzige Ort, an dem Yehya legal arbeiten darf, ist der Knast

        Yehyas (kamm im Alter von 3 Wochen nach Deutschland) Vater bekam viele Jahre in Deutschland keine Arbeitserlaubnis, ein Blumengeschäft musste er wieder schließen, die Familie lebt von Sozialhilfe. Yehya hat bis heute hier nur eine Duldung. Das heißt, er ist eigentlich ausreisepflichtig, die Abschiebung ist lediglich aufgeschoben. Sein Aufenthalt in Deutschland ist mit einer Duldung nicht rechtmäßig, aber auch nicht strafbar, solange die Duldung besteht. Weil solche Menschen in Deutschland in Konsequenz dieser Bestimmung sowieso keine Zukunft haben, durfte Yeyha als Einser Schüler kein Abitur machen, keinen Führerschein, als Berliner Meister im Boxen die Stadt nicht mal zu Wettkämpfen verlassen. Was dabei herauskommt sind Frust und Enttäuschung und die führen nicht selten in die Kriminalität. Jedenfalls in Neukölln, jedenfalls bei Yehya:

        „Das war der Antrieb, diese Wut, dieser Hass, dieses ich schaff‘ das nicht, ich werde nicht akzeptiert in der Gesellschaft, ich kann tun was ich will, ich werde immer in einer Schublade liegen. Ich werfe Deutschland eins vor , auf der einen Seite verbietet man mir, Berlin zu verlassen, auf der anderen Seite sagt man, Du bist hier nicht willkommen, was ist denn das für ein widersprüchlicher Satz. Ich hoffe, dass da irgendwo hinter irgendeinem Schreibtisch irgendjemand sitzt, der da sagt, so, ey, den können wir eh nicht loswerden, den kann man nicht abschieben den Typen und ich habe keinen Bock, dass der von meinem Steuergeldern lebt, gebe ich dem so eine Scheiß Aufenthaltserlaubnis, damit er arbeitet.“

        http://www.deutschlandradiokultur.de/kriminalitaet-die-illegalen-geschaefte-arabischer-clans-in.1001.de.html?dram:article_id=354312

      • @dragaoNordestino

        Ja, es sind immer die Deutschen schuld, dass geduldete Ausländer eigentlich Deutschland verlassen müssten, wird von Ihnen nicht erwähnt. Offenbar lebt es sich aber als geduldeter Ausländer immer noch besser in Deutschland als im Ursprungsland, in das man aber ungfährdet zurückgehen könnte. Wahr ist auch, dass es die Mentalität der Menschen aus dem Nahen Osten ist, die eine Integration in die westliche Gesellschaft verhindert. Aber ich kann ebenso wie Sie die MS-Presse (mit einem Beispiel aus einem Clan aus Essen) aufbieten:

        Innerhalb eines Clans herrsche eine hohe soziale Kontrolle. „Die älteren Mitglieder sind sehr darauf bedacht, diese nicht zu verlieren“, sagt der stellvertretende Jugendamtsleiter Ulrich Engelen. Er berichtet von einer jungen Frau, die sich unterstützt von der Jugendhilfe, ihr Leben außerhalb dieser Familienzwänge aufbauen wollte. Sie gab auf, „denn was sie auch tat, es blieb das Gefühl, dass es falsch sei und dass sie nirgends mehr hingehöre.“
        „Die jungen Menschen fürchten, in keiner der beiden Welten mehr Fuß zu fassen, wenn sie sich aus familiären Strukturen lösen“, weiß auch Sozialarbeiterin Gisela Peters, die zum Integrationsmanagement gehört. Sie kennt die Schwierigkeiten, die sich auch unter anderem daraus ergeben, dass „libanesische Familien nicht wie wir in einer Individualgesellschaft, sondern in eizner Kollektivgemeinschaft

        http://www.derwesten.de/staedte/essen/clan-strukturen-erschweren-integration-libanesischer-grossfamilien-in-essen-id10930652.html

      • @Grinario

        Ja, es sind immer die Deutschen schuld, dass geduldete Ausländer eigentlich Deutschland verlassen müssten, wird von Ihnen nicht erwähnt.

        Um dies gehts hier nicht, lieber @Grinario. Es geht lediglich darum, zu beleuchten, dass die organisierte Krimminalität libanesischer Familien-clans, nichts mit der Flüchtingsflut von 2015/16 zu tun hat, wie Ihr letzter Abschnitt des Artikels aussagt.

        Dieses Problem ist schon bald 30 Jahre alt. Und ja, ich bin völlig dabei, wenn es darum geht, krimminelle Ausländer aus zu weisen.. ähnlich wie dies jetzt auch in CH definitiv beschlossen worden ist.

        http://www.focus.de/politik/ausland/neues-gesetz-schweiz-weist-auslaendische-straftaeter-kuenftig-automatisch-aus_id_6005127.html

      • @dragaoNordestino

        Zitat „Es geht lediglich darum, zu beleuchten, dass die organisierte Krimminalität libanesischer Familien-clans, nichts mit der Flüchtingsflut von 2015/16 zu tun hat, wie Ihr letzter Abschnitt des Artikels aussagt.“

        Doch, doch, mein lieber @dragaoNordestino, das hat schon etwas damit zu tun. In der „Flüchtlingsflut von 2015/16“ sind meist unqualifizierte Menschen mit genau dieser oder einer ähnlichen Mentalität aus dem arabischen Raum nach Deutschland eingewandert, wie auch schon in den 80er-Jahren. Diesen Punkt kann man eigentlich nicht übersehen. Im Unterschied zu damals sind wir jetzt noch sehr viel weniger in der Lage, die weitere Entwicklung hin zu Parallelgesellschaften zu verhindern. Wie das erst werden soll, wenn eine Politik der offenen Grenzen eventuell von einer rot-rot-grünen Regierung propagiert wird, ist nur noch beängstigend.

        Auf der Tichy-Webseite hat Anabel Schunke den Wahnsinn der deutschen Zuwanderungspolitik gut zusammengefasst (http://www.tichyseinblick.de/meinungen/mit-vollgas-auf-den-abgrund-zu-die-versteckten-kosten-der-migration/):

        „Vielmehr lässt sich in Anbetracht dessen, was gerade passiert, von der fundamentalsten Fehlinvestition der Nachkriegszeit sprechen. Eine Investition (klammert man mal die selbstverständliche Versorgung von Kriegsflüchtlingen und politische Verfolgten aus, die hierzulande temporären Schutz genießen) in zum Großteil völlig ungebildete, unqualifizierte Zuwanderer, die den deutschen Staat allen Prognosen zufolge auch nach Jahrzehnten noch deutlich mehr kosten, als sie ihm jemals einbringen werden. Eine Investition in Menschen, die eine Kultur und Religion importieren, die sich kaum mit unserer verträgt, die mancherorts schon jetzt zu kulturellen Verwerfungen führt, die irgendwann, wenn sich die Verteilungskämpfe zuspitzen, womöglich in bürgerkriegsähnlichen Zustanden enden werden. Menschen, die Gewalt und Terror aus ihren Ländern zu uns bringen, weil sie ihre Gesinnung eben nicht an der deutschen Grenze abgeben und weil der deutsche Staat es ihnen ermöglicht, diese durch falsch verstandene Toleranz und zu geringe Forderungen auch über Jahrzehnte und Generationen aufrecht zu erhalten.“

  6. Vielleicht ist der Adressat des Satzes: „Wir schaffen das“ nicht das deutsche Volk sondern Merkels geliebte Invasoren. Nach dem Motto wir schaffen es die Deutschen auszurotten.

    Den eh schon lädierten Rechtsstaat hat die grauenvolle Raute ja auch schon endgültig beseitigt.
    Hätten wir einen Solchen, dann hätte der Bundesstaatsanwalt sie schon längst verhaften lassen.

    Der Kanzlerin allerdings Naivität zu unterstellen, ist – mit Verlaub — schlichtweg naiv, denn diese „no go areas“ hatten wir schon vor dem Invasions-Tsunami. Und dies war mit Sicherheit auch der Raute des Grauens bekannt. Hier wird ganz deutlich und gezielt ein Plan umgesetzt. Und der hat nichts aber auch überhaupt nichts mit Humanität zu tun.

  7. Es werden viele den Film ‚Das Urteil von Nürnberg kennen‘

    Die Stelle an der der Verteidiger vom ehemaligen NS Richter Ernst Janning (Burt Lancaster) Hans Rolfe (Maximilian Schell) eine Zeugin zu hart bedrängt sollte sich die deutsche Justiz genau ansehen.
    Janning steht dann auf und sagt :
    IST ES SCHON WIEDER SO WEIT?

    Was filmisch dargestellt wird spielt sich zurzeit in der Wirklichkeit ab.
    JA, es ist wieder so weit.

  8. Hells Angels war einmal. Mittlerweile sind sie gezwungen als Clan-Kasper und
    muselarschkriechende Kutten-Tunten die Welle zu machen, sonst wären sie in Doofland längst Geschichte. Denn so schnell, wie sich der Libanesen-Dreck organisiert und massenhaft zusammenrottet wenn es bei denen brennt, kommen die mit ihren fetten Ärschen nicht mehr auf den Bock um abzudüsen. Also solidarisieren sie sich gezwungenermaßen mit den Musels-Ärschen und bilden eine Symbiose, auch wenn sie nur noch lecken dürfen und als Postboten fungieren. Zumindest können sie so noch ein paar Almosen (Leckerchen) abstauben und Onkel Otto und Oma Plewka erschrecken. In der Szene aber sind sie nur noch des Musels angeleinter, kläffender Kutten-Fiffi. Nicht einmal mehr das ist wie es einmal war, ist das nicht „zum mit dem Schwanz wedeln“?

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