Hillary Clintons dunkle Schatten
Hillary Clintons dunkle Schatten

Hillary Clintons dunkle Schatten

Scrrenshot der Website der Hillary-Clinton-Campain: https://www.hillaryclinton.com/ Scrrenshot der Website der Hillary-Clinton-Campain: https://www.hillaryclinton.com/
Für Hillary Clinton ist Krieg ein probates Mittel der Politik. Wer will diese Frau als US-Präsidentin? Die Bilderberger wollen sie, die Wallstreet – und die Medien.

Wie es aussieht, bekommen die Amerikaner eine Präsidentin, die sie nie wollten: Hillary Clinton. Wie es aussieht, werden sie künftig von einer Frau regiert, die sie noch vor einem Jahr menschlich zutiefst abstieß. Zu offensichtlich sind ihre Machtbesessenheit und ihre Skrupellosigkeit, mit der sie schon die Karriere ihres Mannes Bill Clinton in den 80er und 90er Jahren durchgeboxt hatte. Nein, Hillary Clinton besaß und besitzt bei den US-Bürgern keine Sympathien. Und das liegt auch an den vielen dunklen Schatten, die auf ihrem politischen Weg liegen.

Bis heute verstummen die Gerüchte und Spekulationen um den Tod ihres engsten Vertrauten und wohl auch Geliebten Vincent Foster nicht, der 1993 tot in seinem Auto aufgefunden wurde. Musste er sterben, weil er zu viel wusste?[1] Offizielle Untersuchungen durch die unabhängigen Ermittler Kenneth Starr und Robert Fikse kamen zu dem Ergebnis, Foster habe sich mit einer 38-Kaliber-Pistole in den Mund geschossen.

Ein zweite Kugel im Genick

Doch Starrs Mitarbeiter Miguel Rodriguez mochte nicht an Selbstmord glauben. Also untersuchte der Staatsanwalt den Tod noch einmal und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis. Clintons Vertrauter Foster sei nicht von einer, sondern von zwei Kugeln getötet worden! Der zweite Schuss traf ihn demnach mit einem kleineren Kaliber ins Genick.

In seinem Bericht an Kenneth Starr schrieb Rodriguez über Fotos, die eindeutig Verletzungen in Fosters Nacken dokumentieren. In den offiziellen Regierungsunterlagen tauchen diese Bilder allerdings nicht auf. Später hieß es, die Aufnahmen seien unterbelichtet und daher nicht verwertbar.

Rätselhaft ist auch Clintons Aussage zu Fosters Tod:

„In ihrer Aussage im Jahr 1994, behauptete sie, dass sie Vince Foster das letzte Mal am Telefon gesprochen hatte: ,Freitag oder Samstag vor dem Vatertag’. Doch Dokumente aus den National Archives, erworben von der New York Megafon, sagen etwas anders. Fosters Assistent Tom Castleton berichtete, er habe ,Hillary Clinton in Fosters Büro etwa viermal während der fünf Wochen gesehen‘, in denen er dort mitarbeitete. Castleton arbeitete bis nach dem Vatertag 1993 für Foster.“[2]

Jetzt sieht alles danach aus, als ob diese Frau die künftige Präsidentin der USA und damit die mächtigste Frau der westlichen Welt würde. Im vergangenen Jahr sollen die Bilderberger auf ihrem Treffen in Österreich ihr den Weg bereitet haben. Damals berichtete „Global Research“[3], der Clinton-Vertraute Jim Messina, der 2012 die Obama-Wiederwahl organisierte, sei zu diesem Zweck zum Bilderberg-Treffen gereist. Er stand nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste. Das ist bei den besonders wichtigen Gästen nicht selten der Fall. An diesem Wochenende findet das Bilderberg-Treffen Dresden statt. Auch dort dürfte die Clinton-Personalie, an der offenbar viele lange Zeit gearbeitet haben, zentrales Thema sein.

„Antidemokratisch und korrupt“

So schreibt der durch die Snowden-Affäre bekannt gewordene Edward Greenwald, wie Clinton Sieg in der Endphase des Wahlkampfes durch ein „korruptes System der Superdelegierten“ und einem Medienkartell manipuliert worden sei. Bereits am 6. Juni habe die die US-Nachrichtenagentur AP die Vorwahlen der Demokratischen Partei für beendet erklärt und Hillary Clinton zur Siegerin gekürt. Dabei war zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts entschieden. Der Bericht erschien nämlich am Abend vor den kalifornischen Vorwahlen, in denen Clinton und Bernie Sanders eng beieinander lagen. Angeblich stützte sich der Beitrag auf eine anonyme Umfrage unter den “Super Delegates”. Greenwald schreibt:

„Das ist das perfekte symbolische Ende der Vorwahlen der Demokratischen Partei. Die Nominierung wird durch eine Medienorganisation vergeben, an einem Tag an dem nicht gewählt wurde, basierend auf geheimen Gesprächen mit anonymen Institutionen, Insidern und Spendern, deren Identität die Medienorganisation unglaublicherweise kaschiert. Das gesamte Gefüge der ,Super Delegates’ selbst ist antidemokratisch und von Natur aus korrupt: Es wurde entworfen, um tatsächliche Wähler daran zu hindern, Entscheidungen zu treffen, die gegen das Partei-Establishment gehen. Aber für eine Partei, die von Insidern geführt und von Konzerninteressen finanziert wird, ist es nur passend, dass ihre Vorwahl mit solch schändlichem, umständlichem und undemokratischem Gestotter endet.“[4]

Krieg der Kindersoldaten

Mit Clinton bekommen die USA eine Präsidentin, die für den Irak-Krieg stimmte, die unermüdlich ein militärisches Eingreifen Libyen forderte und für einen harten Kurs zurück zum Kalten Krieg gegen Russland eintritt.
Krieg ist für Hillary Clinton ein probates Mittel der Politik. Sogar wenn er mit Kindersoldaten geführt wird. So schreibt Nick Turse auf „The Intercept“:

„Bisher hat kaum jemand Clintons Sudan-Politik als Außenministerin beleuchtet. Als sie Außenministerin war, unterstützten die USA militärisch und politisch die Unabhängigkeitsbestrebungen des Südsudan und katapultierten das Land bald schon in einen desaströsen Bürgerkrieg, in dem eine große Anzahl von Kindersoldaten kämpfen.“

Mehr als 50.000 Menschen verloren in diesem Krieg bisher ihr Leben, mehr als 2,4 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Wer will eine Frau, die für diese Politik steht, als US-Präsidentin? Die Wallstreet will sie und finanzierte ihren Wahlkampf, die Bilderberger wollen sie – und die Medien der westlichen Welt.

 

Anmerkungen

[1] http://www.thepoliticalinsider.com/new-documents-prove-hillary-clinton-murder-cover/

[2] http://www.rense.com/general80/hll.htm

[3] http://www.globalresearch.ca/bilderberg-chooses-hillary-clinton-for-2016/5454829

[4] https://theintercept.com/2016/06/07/perfect-end-to-democratic-primary-anonymous-super-delegates-declare-winner-through-media/

Über Thomas Castorp

Thomas (Hans) Castorp blickt vom Zauberberg herab auf die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Fragenstellungen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel