Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat

Hans Scharpf ist im Widerstand. Aus Protest gegen die Geldpolitik von Banken und Staat stoppte er sämtliche Kredit- und Steuerzahlungen. Er spricht von einem „wirtschaftskriminellen Netzwerk“.

Das Frankfurter Bankenviertel / Quelle: Karin Lachmann Das Frankfurter Bankenviertel / Quelle: Karin Lachmann

Manchmal konfrontiert einen das Leben mit Themen, die klingen geradezu aberwitzig. Seit den Krisen 2008 und jetzt in Europa gilt das auch für das Thema Geld. Da können Fragen danach, woher das Geld eigentlich kommt, wer also Geld erschafft, sogar einen Wirtschaftsminister ins Schleudern bringen. Jedenfalls blieb Philipp Rösler sprachlos, als er in der Talkshow „Beckmann“ damit konfrontiert wurde. Darüber sei zu diskutieren, sagte er ausweichend.

Rechtsanwalt Hans Scharpf

Dabei wollte es Hans Scharpf nicht belassen. Eines Morgens fasste er einen folgenschweren Entschluss. Er eilte ins Büro und diktierte seiner Sekretärin einen jener Briefe, die nie ein zweites Mal geschrieben werden, weil sie etwas Endgültiges haben. Scharpf erklärte in diesem Brief der Finanzwelt den „totalen Widerstand“. Er drehte den „Geldhahn zu“. „Es ging um meine Selbstachtung und darum, die Dinge, die grundfalsch laufen, korrigieren zu können“, sagt er rückblickend. „Ehrlich gesagt, konnte ich gar nicht anders.“

Scharpf legt sich bei seinem Vorgehen mit jenen an, mit denen er als Wirtschaftsanwalt Geld verdient. Mitten im Frankfurter Bankenviertel vis-à-vis des Commerzbank-Towers führt er die erfolgreiche Kanzlei „Scharpf & Associates“. Nicht nur bei Bankern genießt er hohes Ansehen. Seit vielen Jahren ist er Mitglied des Gutachterausschusses der Stadt Frankfurt. Da kommt nur rein, wer von angesehenen Immobilienexperten und Politikern bestens beleumundet wird.

„Banken in die Schranken“

Trotzdem hat Scharpf ein Schuldenproblem. Ein bedrohliches sogar. Zum einen schrumpfen die Hypothekendarlehen für die Familienwohnung und zwei Mietwohnungen, die er als Altersvorsorge erworben hat, nur im Schneckentempo. Und dann soll er auch noch ein sechsstelliges Darlehen für eine, wie er jetzt sagt, „von Anfang an wertlose“ Beteiligung an einem der Dreiländer-Fonds zurückzahlen.

Er litt unter dieses Situation. Von Jahr zu Jahr belastete sie ihn mehr. Und dann tauchte die Occupy-Bewegung auf. Mitten in Frankfurt, nur einen Steinwurf von seiner Kanzlei entfernt. „Banken in die Schranken“ stand auf den Transparenten und „Wir zahlen nicht für Eure Krise“. „Die sprachen mir aus der Seele“, sagt Scharpf. „Ich habe mich denen sofort angeschlossen. Das war überhaupt keine Frage.“

Heute ist er zudem Mitglied von Occupy Money, eine Fachgruppe, die sich für eine faire Geldordnung einsetzt „Da sind hochqualifizierte Experten aus dem Finanzsektor dabei“, sagt er. „Wir machen uns gegenseitig schlau und überlegen uns Auswege aus dem zerstörerischen und ungerechten Finanzsystem.“ Einige dieser Experten arbeiten in den Hochhaustürmen vor seiner Kanzlei.

„Banken sind Räuber“

Aber anders als er, wagen sie sich noch nicht an die Öffentlichkeit. Und anders als er, ziehen sie für ihr eigenes Leben noch keine Konsequenzen. Scharpf hingegen beschloss, sein Leben nicht mehr so weiterleben zu wollen wie bisher. Er wollte die „Geldmaschine“ im Herzen der Main-Metropole nicht länger unterstützen und stellte jetzt die Zinszahlungen für alle Kredite ein. Scharpf ist heute im Schuldenstreik.

„In meinen Augen sind die Banken Räuber“, sagt er. Sie würden den Staat erpressen. Er spricht von „Politik in den Fängen wirtschaftskrimineller Netze“ und fragt: „Was leisten die Banken eigentlich, dass sie soviel Geld von uns wollen?“ Gemeint sind Zins und Zinseszins. Mit letzterem steigen Vermögen oder Schulden nämlich gar exponentiell.

Wenn er über diese Dinge spricht, rutscht der Mittfünfziger mit der hohen Stirn auf seinem Bürostuhl hin und her, schlägt die Beine mal links, mal rechts übereinander. Da kommt richtig Leben in diese ansonsten so nüchterne Erscheinung im grauen Anzug mit blaugestreifter Krawatte, die kongenial zum grau-blauen Linoleumfußboden, den grauen Aktendeckeln und den weißen Wänden passt. Pathologen richten sich so ein. Es sind Räume für chirurgische Schnitte und emotionsfreie Diagnosen.

Vermögen in Sicherheit

„Ich verrate Ihnen jetzt mal etwas“, sagt Scharpf. Seine Augen funkeln, und es ist unzweifelhaft klar, dass er nun so etwas wie das unappetitliche Ergebnis einer schwierigen Obduktion auftischt. „Das ganze Bankwesen ist ein großer Betrug. Banken schaffen Geld aus dem Nichts. Sie geben es an ihre Kunden weiter und lassen sich das Nichts mit Zins und Zinseszins bezahlen“, sagt er. Das könne er nicht länger akzeptieren, weder für sich selbst, noch als Verteidiger des Rechtsstaates. „Deshalb bediene ich keine Kredite mehr.“

Er meint es ernst, bitter ernst sogar. „Seit ich mir bewusst wurde, dass mir trotz des theoretisch zur Verfügung stehenden Rechtsschutzes und immer braver Bedienung meiner Kreditschulden die schuldlose Vernichtung meines wirtschaftlichen Lebenswerkes droht, habe ich Stück für Stück mein Vermögen durch Übertragung auf meine Familie in Sicherheit gebracht“, sagt er. Darüber sind Jahre ins Land gegangen. Heute gehört ihm nichts mehr. Wie er das juristisch gemacht hat, will er jetzt noch nicht verraten, jedenfalls hat er sich strikt legaler Mittel bedient. „Bei mir ist jedenfalls nichts mehr zu pfänden“, sagt er.

Im Sommer ging er dann in die Offensive. Am 27. Juli 2012 schrieb er den besagten Brief an das „Impulsmanagement“ der Frankfurter Sparkasse: „Sehr geehrte Damen und Herren, mit Ihrem Haus besteht seit vielen Jahren eine Reihe von Kreditverträgen, aufgenommen zum Erwerb von Eigentumswohnungen und deren Umbau (…) Ich bin mit den Zins- und Tilgungszahlungsverpflichtungen bislang nicht nicht ein einziges Mal in Verzug geraten und habe im Zeitraum von 1994 bis heute ca. 240.000 Euro allein an Zinsen gezahlt.“

„Geld aus dem Nichts“

Bei Abschluss der Kreditverträge sei er davon ausgegangen, dass die Sparkasse ihm „tatsächlich Geld verliehen“ hätte. Dabei habe er angenommen, die Sparkasse habe das Geld aus den Einlagen anderer Kunden entnommen oder aber von der Zentralbank geliehen. In jeden Fall sei er davon ausgegangen, dass die Bank für seine Kredite Refinanzierungskosten an die Zentralbank oder aber doch mindestens Zinsen an die Sparer hätte zahlen müssen.

„Ich habe in den letzten Monaten allerdings – am Anfang nahezu ungläubig – lernen müssen, dass Sie höchstwahrscheinlich mehr als 90 Prozent dessen, was Sie mir an Geld verliehen haben, schlicht selbst mittels Computer aus dem Nichts erzeugt haben“, schrieb Scharpf der Sparkasse. „Sie haben dann mit Nichts eine Menge echtes, von mir erarbeitetes Geld ,verdient’.“ Außerdem habe sich die Bank durch Eintragung von Grundschulden auch noch die Möglichkeit seiner Enteignung gesichert, falls er nicht mehr zahlen könne.

Er bitte nun erstens darum, ihm nachzuweisen, „dass der vorstehende Sachverhalt auf die an mich vergebenen Kredite bzw. Prolongierungen nicht zutrifft“. Sollte die Sparkasse diesen Nachweis nicht bis zum 31.08.2012 erbringen, bestand er zweitens auf eine „Anpassung sämtlicher Kreditverträge“ und mit Blick auf die ihm „höchstwahrscheinlich zustehenden Rückgewährungsansprüche widerrufe er die erteilten Einzugsermächtigungen“. Kurz darauf schrieb er weitere Briefe gleichlautenden Inhalts unter anderem an die Commerzbank und die ING-Diba.

Sparkasse kündigt Kredite

Wenige Tage später antwortete die Sparkasse: „Fragen der Refinanzierung der Frankfurter Sparkasse waren und sind nicht Bestandteil der mit Ihnen geschlossenen Verträge. Hingegen haben Sie sich dazu verpflichtet, bestimmte Zins- und Tilgungsleistungen zu erbringen.“ Es folgten weitere Schriftwechsel, in denen Scharpf seinen Standpunkt auch anhand von Aussagen führender Banker erläuterte. Unter anderem bezog er sich auf den früheren Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Ottmar Issing, und die Deutsche Bundesbank. Doch die Geschäftsbanken hatten kein Einsehen. Die Sparkasse kündigte ihm inzwischen sämtliche Kreditverträge und das Girokonto.

Hans Scharpf im Interview

Wer Scharpfs Argumente nachvollziehen will, muss das Phänomen der „Geldschöpfung“ durch Geschäftsbanken zumindest im Ansatz kennen. Geldschöpfung heißt, dass die in Umlauf befindliche Menge an Euro-Münzen und –scheinen, aber auch das Buchgeld auf den Konten vermehrt wird. Das ist ein normaler Vorgang in einer Volkswirtschaft. Aufgabe der Zentralbanken ist es, dafür zu sorgen, dass nicht zu wenig Geld im Umlauf ist, weil dies der Wirtschaft schadet, und nicht zu viel Geld wegen der Inflationsgefahren. Dabei wird, wie gesagt, zwischen Bargeld und dem auf den Konten verbuchten Buchgeld (Giralgeld) unterschieden.

Es ist falsch, zu glauben, es sei irgendwo auch soviel Bargeld verfügbar wie auf den Konten verbucht ist. Es gibt viel mehr Buchgeld als Bargeld. Die Banken müssen nur eine Mindestreserve von einem Prozent an Bargeld vorhalten.

„Wundersame Geldvermehrung“

Bargeld können die Banken nicht selbst herstellen, Buchgeld hingegen schon. Dazu braucht es, wie Scharpf an die Sparkasse schrieb, tatsächlich nur einen einzigen Buchungsvorgang. Das bestätigt die Bundesbank in ihrem Bericht „Geld und Geldpolitik“ vom Herbst 2010. Dort schreibt sie, wie das funktioniert.

„In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut (…) Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurde Giralgeld geschöpft.“ Die Bank selbst schreibt sich denselben Betrag auf der Aktiva ihrer Bilanz gut. Neues Geld ist entstanden, weil die Bank sich für den Kredit weder von irgendwoher Geld lieh noch die Einlagen ihrer Sparer für die Vergabe belastete. Sie schrieb einfach neue Zahlen in ihre Bilanz, das heißt, sie hat die Bilanz „verlängert“. Kosten verursacht so etwas nicht.

Folglich schreibt die Bundesbank: „Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang.“ Ottmar Issing sagt es so: „Geld wird geschaffen, weil die Geschäftsbank mit einer Forderung gegen sich selbst bezahlt.“ So erhöht jeder Kredit die Geldmenge. Von 2002 bis 2014 ist die Geldmenge “M1″ um 114 Prozent gestiegen.

Bürger vertrauen Banken nicht

Was da beschrieben wird, gleicht einer wundersamen Geldvermehrung. Die Geschichte könnte aus einem Märchen stammen. Scharpf nennt sie den „größten Raubzug der Geschichte“. Die Formulierung stammt übrigens von Matthias Weik und Marc Friedrich, die ein gleichnamiges Buch geschrieben haben. Überall in dem Buch finden sich Zitate wie dieses von Henry Ford: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“

Der größte Raubzug der Geschichte, 382 Seiten, Tectum Verlag, Preis: 19,90 €

Weik und Friedrich schreiben über das „perfekte Verbrechen mit Kapital und für Kapital und wegen Kapital“. Sie stellen Fragen, die da lauten: „Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht?“ Egal, von welcher Seite aus man es betrachtet, ist es ein Buch voller Ungeheuerlichkeiten.

„Es ist das beste Buch zu dem Thema“, sagt Scharpf. Er wünscht sich, möglichst bundesweit Mitstreiter für seinen Schuldenstreik gewinnen zu können. Ob ihm das gelingt, ist fraglich. Zwar ist das Vertrauen der Bürger durch Finanzkrisen 2008 und jetzt in Europa dahin. In einer Forsa-Umfrage gaben nur noch 25 Prozent der Befragten an, sie würden bei ihrer Finanzplanung den Rat ihrer Bank suchen. Allerdings spürten die Banken von dieser Zurückhaltung bislang kaum etwas. Ihr Geschäft läuft weiter wie bisher.

Wut als Motivation

Scharpfs Motivation, das gesteht er, speist sich auch aus aufgestauter Wut. „Ich habe x-fach miterlebt, wie Banker hohe Kredite ohne ausreichende Sicherheiten gegen Kick-Backs an Investoren vergaben“, sagt er. Grundstücke seien so bewertet worden, als ob sie bereits voll bebaut seien, um riesige Summen als Kredit auszahlen zu können. „Da arbeiten Netzwerke von Bankmitarbeitern bis hinauf zum Vorstand mit Investoren und Maklern zusammen, um sich gegenseitig die Taschen voll zu machen“, sagt Scharpf. Sogar für vorgetäuschte Maklerleistungen beim Kauf von Immobilien und Grundstücken seien horrende Provisionen gezahlt worden, die über Schweizer Konten abgewickelt wurden, alles „voll“ finanziert.

Eines Tages dann traf es ihn selbst. Als er in Maschmeyers Drei-Länder-Fonds investierte, nahm er dafür sogar Kredite auf. „Ich hatte alles mehrfach geprüft. Die Verträge sahen sauber aus, außerdem hatte man mir den Rückkauf auf Wunsch zugesichert“, sagt Scharpf. Doch statt der versprochenen sieben Prozent Ausschüttung sitzt er heute auf einem Berg von Schulden aus diesem Vertrag. „Und der AWD sackte über 17 Prozent Provisionen ein“, sagt er.

Gerade als Wirtschaftsanwalt wollte er sich das nicht bieten lassen und zog vor Gericht. Er ging durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht. Vergeblich. „Die Justiz hat sich geweigert, auch nur eine einzige Beweisaufnahme zu machen“, sagt er. Grob gerechnet, verlor Scharpf mit dem AWD-Fonds bisher 220.000 Euro.

Letzte Bastion Grundgesetz

Und weil der Staat dieses Banken- und Finanzsystem mit dem Geld der Bürger rettet und das Finanzamt den Verlust, den er mit Maschmeyers Fonds gemacht hat, nicht anerkennen will, ist Scharpf nun auch in den Steuerstreik getreten. „Denn dieser Staat macht mit der Finanzindustrie gemeinsame Sache“, sagt er. Um die Banken zu retten, scheue die Politik sogar vor Verfassungsbruch nicht zurück.

Im Grundgesetz aber sieht er seine letzte Bastion. Dort verschanzt er sich hinter Artikel 20 IV. Darin heißt es: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat (…) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Scharpf ist im Widerstand. „Und ich bin nicht allein“, sagt er. Er habe eine ganze Reihe Unterstützer. Einige darunter seien nicht zu unterschätzen.

Hans Scharpf im Interview


Der Artikel stammt aus der Feder von Günther Lachmann und das Interview von Jens Blecker Iknews.de

49 Kommentare zu Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat

  1. Na das sind doch mal gute News, die vielgescholtenen “Verschwoerungstheoretiker” bekommen Unterstuetzung aus hoeheren Kreisen, ist die Welt doch noch nicht ganz verloren?
    Der Widerstand formiert sich und die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Meine Hochachtung.

    • Ja, ebenfalls meine Hochachtung!! einer der Wenigen die in diesem Staat noch Werte und Verantwortung einbringen und den Mut hat sein
      gutes Recht konsequent zu vertreten.
      Beste Grüße an Herrn Scharpf

    • Hallo Herr Scharpf,

      habe mit Begeisterung ihren Bericht, der zu 100% der Wahrheit entspricht gelesen. Da ich selbst dem System aufgrund seiner ständigen Rechtsbeugung und Grundgesetzverstößen überdrüssig bin, jedoch nie etwas ausrichten konnte, sind ihre Worte der möglichen weiteren Mitstreiter Balsam für mich. Ich möchte Ihnen dennoch einen Rat geben, passen Sie auf ihren Rücken auf denn hinter Ihnen werden Sachen manipuliert von denen Sie im Moment nur träumen. Geschädigte aus aller Bundesländer konnten mir ihre Erfahrungen hierzu berichten und die waren nicht sehr schön um es Milde auszudrücken.

      MfG
      R.K.D. Rehe

  2. Wünsche Herrn Scharf alles Gute!

    Und auch geolitico sei gedankt – denn solche Geschehnisse müssen ans Licht!

  3. Leider befindet sich Hr. Scharf bezüglich Bankengeldschöpfung im Irrtum:
    http://www.humane-wirtschaft.de/geldschoepfungen-der-banken-realitaet-oder-theorie-helmut-creutz/ (PDF-Datei laden)

    Er durchschaut dieses perfide Geldsystem nur teilweise, ihm fehlt es aber an wichtigem Hintergrundwissen.
    Die beste Grundlage hierfür bietet das Buch “Das Geldsyndrom” vom H. Creutz. Nach Jahrzehnten der Beschäftigung mit diesem Thema weiß ich, dass niemand besser und seriöser recherchiert hat und auch niemand so konsequent die richtigen Schlüsse gezogen hat!!!

    • Wäre es zuviel verlangt, in aller Kürze näheres von Ihnen hier zu erfahren?

      Beste Grüße,
      Johannes

      • Hallo Johannes,

        am besten den von mir angegebenen Link verwenden, so plausibel und präzise kann ich in Kurzform hier darüber nicht schreiben.

        Wer es wirklich genau wissen will, wird sich mit dem Inhalt auseinandersetzen.

        Wer noch mehr Insider werden will, also mehr Hintergründe erfahren möchte, dem lege ich “das Geldsyndrom” von H.Creutz ans Herz, besseres gibt es nicht.

        Grüße
        Präsens

    • Sehr geehrter Präsens!

      Ich beschäftige mich schon einige Zeit mit den Vorgängen um die Geldschöpfung. Gelegentlich habe ich mich sogar mit Herrn Creutz ausgetauscht und ich verdanke ihm persönlich einige sehr wichtige, fundamentale Erkenntnisse.
      Nach meiner Anschauung ist die Sicht von Herrn Creutz nicht falsch, doch werden auch einige Dinge ausgeblendet. Es ist z. B. sehr löblich, dass Herr Creutz zwischen “Geld” (Bargeld, gesetzliches Zahlungsmittel) und Guthaben streng unterscheidet – denn es ist tatsächlich etwas Wesensverschiedenes. Andererseits ignoriert Herr Creutz die Lebensrealität: nämlich dass inzwischen Guthaben verwendet werden, als wäre es Geld (auch wenn das – ich betone es nochmal – nicht den Tatsachen entspricht). Es gibt noch etwas, was Herr Creutz übersieht oder nicht akzeptieren will: es gibt durch dieses Aufblähen der Guthaben (das, was andere “Buchgeldschöpfung”, “Geldschöpfung aus dem Nichts” nennen) sehr wohl eine Inflation, allerdings hauptsächlich am Finanzmarkt. (Das ist der Grund, warum wir in der Realwirtschaft nicht schon längst eine Hyperinflation haben.)
      Fazit: die Sichtweise von Helmut Creutz und die derjenigen, die von einer “Geldschöpfung aus dem Nichts” sprechen, sind nur verschiedene
      Seiten derselben Medaille. Denn tatsächlich schließen sich diese Sichtweisen nicht aus, sie tun das nur scheinbar, weil von unterschiedlichen Definitionen von “Geld” ausgegangen wird.

      • Hallo,
        freue mich immer, wenn ich jemanden antreffe, der sich auch intensiver mit dem Thema auseinandersetzt, davon gibt es leider nur sehr wenige!

        Gerade beim Geldbegriff gibt es die größten Verwirrungen, nicht mal die Notenbankchefs sind sich da einig.

        Dazu hat Hr. Creutz inzwischen einen hervorragenden Beitrag geleistet:

        http://www.humane-wirtschaft.de/von-geld-geldmengen-und-geldillusionen-helmut-creutz/ (PDF herunterladen)

        Hat bei mir auch so manche Fragen geklärt und hilft gerade beim Thema Geldschöpfung durch Banken sehr, Irrtümer beseitigen zu können!

        • Auch diesen Artikel zur Verwirrung um die Definitionen von Geld(mengen) kannte ich schon.
          Es ist einerseits ein Witz, aber anderseits auch bezeichnend, dass einer der erfahrensten Notenbanker (Alan Greenspan) dann – ehrlicherweise! – zugibt: “Es ist [also] schwer, etwas zu managen, was man nicht definieren kann.”

          • Toni Lukacek // 17. Dezember 2012 um 21:27 //

            Hallo,

            Es ist doch ausserordentlich einfach:

            Geld entsteht ausschliesslich durch Schuld.
            Ob Banknoten und Münzen oder Giralgeld, alles ist Schuld und Schuld kann mit Schuld (Schuldscheinen) im Gesamtsystem niemals zurückbezahlt werden.
            Wäre das nämlich der Fall, dann gäbe es kein Geld mehr!
            Und da Schulden die nicht zurückbezahlt werden können, keine Schulden sind, ist dieses System ungültig, bzw. verboten!

            Weiter ist diese Schuld auch noch verzinst und der Zins fehlt IMMER in der Geldmenge!
            Der Zins muss wieder durch verzinste Schuld bezahlt werden.
            Aber das wissen vermutlich die Meisten hier.

            Die Bank erzeugt Giralgeld durch den Buchungssatz FORDERUNG an VERBINDLICHKEIT und das beide Male an denselben Kreditnehmer. Was ziemlich pervers ist.

            Nur dürfen wir nicht naiv sein und denken, das sei nur ein Fehler im System!
            Nein, das ist genau so gewollt!
            Es geht um die systematische Enteignung der Bevölkerung und auf dem Weg dazu um die Umverteilung von Arm/Fleissig nach Reich (wie Andreas Popp es sagt).

            Ein Reset bringt uns gar nichts auf Dauer!
            Wir brauchen ein demokratisches System!
            Schliesslich geht es um die Versorgung der gesamten Weltbevölkerung und um die weitestmögliche Bedürfnisbefriedigung. Und wir brauchen die Kooperation und ganz sicher nicht den Wettbewerb!

    • Lieber Präsens,

      da muss ich Ihnen widersprechen. Herr Creutz, der Ihrer Meinung nach als Einziger gescheit recherchiert hat, unterscheidet zwischen Geld und Kredit und eben hierüber kann man sehr wohl streiten. Das aber durch diese Argumentation die “Geldschöpfung” über den Haufen geworfen wird, ist schlichtweg falsch. Hier würde es helfen, zunächst einmal das Geld zu definieren. Alles andere ist nur halber Kram!

      • Geld ist lediglich bedrucktes Papier.
        Das was ich damit kaufe hat einen Wert.

        Seit mit Geld gehandelt wird ist ein grosses Problem entstanden.
        das gilt genauso für Land und seine Spekulation.

        Über 90% des Kapitals ist nur auf Fiktiv vorhanden.
        Wer kennt das Spiel mit dem Schachbrett, das bei jedem Feld den samen verdoppelt?
        genauso funktioniert das Geldsystem.
        Nach 16 Jahren geht ein Kredit exponentiell in die Höhe.
        Jeder kann es selbst nachrechnen, wenn man dazu zu faul oder zu stolz ist, nützt alles nichts.

    • Hallo

      Es freut mich, das immer mehr Menschen die Machenschaften des Geldsystems hinterfragen.
      H.Creutz ist sehr zu empfehlen, seine langjährige Mitarbeiterin Margrit Kennedy führt seine Arbeit weiter.
      Auch Andreas Popp, Andreas Claus und viele andere geben ihr bestes um uns zu informieren.
      http://www.youtube.com/watch?v=1rvPPxnITzU

      Stellt euch einmal vor;
      „Ihr seid das Volk und ich bin der Staat, ihr verdient das Geld und ich gebe es aus, und für die Schulden die ich mache seid ihr die verantwortlichen Geldgeber.“
      http://wal-meeting.blogspot.ch/2011/10/banken-haben-ein-verfalldatum.html

    • Hallo Präsens,

      Herr Creutz bezeichnet Geld als “Tausch-, Wertaufbewahrungsmittel und
      Wertmaßstab” als Grundfunktionalitäten des Geldes und baut in seiner Argumentation darauf auf.

      Dies ist nicht der Fall.
      Wenn ich A gegen B tausche, dann tausche ich eben und brauche kein Mittel dazwischen.
      Wenn ich z.B. zwei A gegen drei B tausche, dann tausche ich auch das und brauche kein Mittel dazwischen.
      Was ich hierbei lediglich festlege ist ein Wertverhältnis, in diesem Beispiel 2:3 oder 1:1, und so etwas ist ein PREIS.

      Ein Wertmaßstab ist etwas, das KONSTANT ist.
      So wie es ganz früher einmal mit dem Dollar war, dass eben eine Unze Gold genau 35 Dollar wert war (das wurde dann durch das Goldpreisfixing in London durch einen Zirkelschluß ausgehebelt, aber das ist eine andere – interessante – Geschichte).

      Geld wird als “Wertmaßstab” wie ein Gummiband gehandhabt.
      Ich dehne das Band, wenn ich besonders viel von etwas habe (großes Angebot – der “Wert” sinkt pro Einheit”), und ich lasse es locker, wenn ich etwas messe, was seltener und “wertvoller” ist.
      Was für ein Maßstab soll das sein?
      Ein Maß ist etwas wie das Vielfache einer blauen Wellenlänge um genau einen Meter herauszubekommen, oder eine bestimmtes Gewicht an Wasser um einen Kubikmeter zu definieren.
      Dieser “Maßstab” schwankt um alle möglichen Parameter und ändert sich ständig, wie soll es da ein Maßstab sein?
      Es drückt maximal Wertverhältnisse aus, die sich zwischen Währungen, Dienstleistungen und Produkten ergeben, und die sind ja auch nicht konstant…

      Ein Wertaufbewahrungsmittel?
      Packt irgendjemand all die Dinge, die ihm wertvoll sind, tauscht sie gegen Geld und packt dann das Geld in den Tresor?
      Schöne Bilder, das Familienalbum, das Tafelsilber?
      Nicht wirklich.

      Ein bedeutender Satz von Herrn Creutz in seinen Ausführungen:
      “Zur Schaffung dieses Zentralbankgeldes (ZBG), ob in
      barer oder unbarer Form, bedarf es auch keiner materiellen
      Deckungen irgendwelcher Art, denn dessen
      Kaufkraft ist einzig und alleine durch das gedeckt,
      was man auf den Märkten dafür erhält!”

      Wie kann man sich das vorstellen?
      Wer veranstaltet Inventur und sieht nach, was gerade alles auf dem Markt verfügbar ist, welche Dienstleistungen geleistet wurden, was alles erzeugt wurde?
      Wer setzt dann die Wertverhältnisse, also die Preise fest? Und mit welcher Grundlage, denn Geld selbst sollte definitionsgemäß ja nur das “konstante, werterhaltende Tauschmittel” sein, und selbst ja kein Wertverhältnis.

      Jemand in der Zentralbank schätzt also ungefähr was das alles Wert ist und passt dann die Geldmenge an?
      Ich finde das sehr beunruhigend.

      Ich denke deshalb, dass die Grundlagen für seine weiteren Ausführungen bröckelig sind, wenngleich ich zugeben möchte, dass sie dann konsequent weitergeführt wurden.

      Unzweifelhaft ist es so, dass Geld sowohl von den Zentralbanken als auch von PRIVATEN Banken aus Luft, Gier und einer guten Portion groben Sarkasmus geschaffen wird, und das ist nicht länger hinnehmbar.

      Immer mehr Leute, auch ohne wirtschaftlicher Vorbildung sehen diese Zusammenhänge und wollen das nicht mehr.

    • Pro Freiheit // 4. April 2013 um 11:43 // Antworten

      Leider befindet sich Hr. Scharf bezüglich Bankengeldschöpfung im Irrtum:
      http://www.humane-wirtschaft.de/geldschoepfungen-der-banken-realitaet-oder-theorie-helmut-creutz/ (PDF-Datei laden)

      Er durchschaut dieses perfide Geldsystem nur teilweise, ihm fehlt es aber an wichtigem Hintergrundwissen.
      Die beste Grundlage hierfür bietet das Buch “Das Geldsyndrom” vom H. Creutz. Nach Jahrzehnten der Beschäftigung mit diesem Thema weiß ich, dass niemand besser und seriöser recherchiert hat und auch niemand so konsequent die richtigen Schlüsse gezogen hat!!!

      Helmut Creutz ist längst widerlegt.
      Einfach mal bei Egon-W-Kreutzer vorbeischauen:
      http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Sammlung%20Geld.html

      Oder hier:
      http://www.monetative.de/?page_id=2159

      Helmut Creutz hat das heutige Geldsystem, in welchem Geschäftsbanken durch Kreditvergabe Giralgeld schöpfen, nicht verstanden.

      Basierend auf seinem Nichtverstehen dieses grundlegenden Vorganges formuliert er Thesen, die natürlich falsch sind.
      Aus seiner Sicht sind sie jedoch richtig und er bleibt konsequent und stur in seinen Irrtümern verhaftet.

      Herr Scharpf liegt richtig, Helmut Creutz liegt völlig daneben.
      Die Menschen brauchen nicht noch mehr Verwirrung, sie brauchen Aufklärung, wie sie Hr. Scharpf bietet.

      Sie können den Vorgang der Giralgeldschöpfung und der Refinanzierung auf den Webseiten der EZB oder Bundesbank nachlesen oder einfach googeln. Es gibt sehr viele Webseiten, wo es richtig erklärt wird.

      Helmut Creutz täte gut daran, seine Irrtümer zu erkennen und seine Thesen neu zu überarbeiten.

  4. Ich hab mich gefreut, diesen Artikel zu lesen. Bisher galten wir als kleine Spinner, aber jetzt zieht alles weitere Kreise und viele Menschen wachen auf. Ich wünsche dem mutigen Herrn Scharpf viel Glück auf seinem Weg und spreche ihm meinen Dank aus!

    Auch an Sie, liebes Geolitico-Team, meinen aufrichtigen Dank für Ihre Berichterstattung.

    Herzliche Grüße
    Heike

    • hallo Heiko,,
      ihren Worten kann ich mich nur noch anschließen.
      Irgenwann kommt alles ans Licht.
      An eine Veränderung glaube ich aber erst, wenn die ersten Kriminellen hinter Gitter kommen.
      Dazu fehlt unserer Justiz noch der Mut, hier endlich tätig zu werden. Noch werden alle geschützt.
      Ich fürchte aber auch, das wird erst passieren, wenn es total crasht und niemand mehr den Saustall bezahlen kann.
      trotzdem , einen schönen Advent.
      M. G.

      • Daraus wird leider nichts cashca….die haben alle Dreck am Stecken (gerade Richter und Staatsanwälte haben viel zu verbergen…sogenannte gute Rechtsanwälte kennen einfach ein paar der schmutzigen Geheimnisse dieser Unpersonen und können damit gerichtliche Entscheidungen zu Ihren Gunsten erzwingen, so läuft das in der realen Welt…und das geht bei den Anwälten los die ab 500 Euronen die Stunde berechnen…) und jeder weiss von jedem was für ein Dreck das ist…wenn da einer loslegt kommt die ganze Kacke raus…und das will nun mal keiner von denen die was ändern könnten..ist doch logisch oder? Also wird alles schön so weiterlaufen wie bisher und wenn einer nicht mitspielen will, dann wird er/sie halt entweder elegant entsorgt (durch Rücktritt etc. oder wenn das nichts hilft unglaubwürdig gemacht (Sexskandale, Geistig verwirrt, Steuerhinterzeihung etc.)…so läuft das Spielchen leider nun mal..da können wir keinen Blumentopf gewinnen.
        Wobei ich es ja echt geil finden würde, wenn die sich alle endlich gegeseitig anzeigen würden, das würd dann sicher bis in den letzten Winkel der Erde eine unglaubliche Geruchswolke erzeugen, die bis zum Himmel stinken dürfte… ;)
        Blöd das das nur ein Wunschtraum von mir und vielen anderen bleiben wird…denn wir labern nur rum und die MACHEN rum….ein kleiner feiner aber entscheidender Unterschied…
        LG
        Michael K.

  5. Es ist schon eine Schande wie man abgezockt wird. Da kommt doch “kein Schwein mehr auf einen grünen Zweig ” . Immer mehr arbeiten , weniger verdienen!! Hoffentlich kommt der Tag wo diese Bankster Ihr Geld mal fressen müssen und hoffentlich ist es nur Hartgeld !!

  6. In Österreich gibt es ebenfalls ein Projekt, das diese Missstände (sehr höflich ausgedrückt…) abschaffen will:

    http://www.banken-in-die-schranken.org

    Teil des Projekts ist eine Hilfe für Bankenopfer:

    http://www.kreditopfer.at

    Ziel: länderübergreifende Vernetzung, Zusammenarbeit und konzertiertes Vorgehen von Bankenopfern. Technische Basis dafür steht bereits:

    http://www.occupymoneysystem.org

    Wer unterstützen und mitarbeiten will – bitte melden!

    Mail an: rm@banken-in-die-schranken.org

  7. Danke für den Bericht und dastolle Foto von Frau Lachmann! Ich hatte 2011 die Gelegenheit genutzt, Occupy und die Demonstrationen im Bankenviertel live zu erleben: http://slowfoto.wordpress.com/2011/11/17/slowfoto-der-woche-kw-47-2011/

    Leider ist es fast unmöglich, ein Geschäftsleben ohne Kredite zu gestalten. Dennoch rate ich jedem Kreditnehmer, seine Belastungen zuvor präzise auzuloten und die Konditionen zu lesen und zu verstehen. Manchmal hilft auch rechnen…

    Auch auf regionaler Ebene haben Banken nicht halt gemacht, 14% Zins für den Reihenhauskredit eines Ehepaares mit zwei vollen Beschäftigungen sind Abzocke.

    Den 17% Provision fehlen die 3 oder 8 Erdnüsse zum absoluten Ziel. Verwunderlich für mich ist allerdings die gesellschaftliche und politische Wertschätzung, die dann noch entgegengebracht wird.

    Anderes Thema, private Altersvorsorge für den kleinen Anleger: Hat er/sie überhaupt noch eine realistische Chance auf Gewinn?

  8. In Holland sind die strafbaren Taten der Banken nämlich von Falschgeldmünzerei bis unterlassene Hilfeleistung durch immer mehr Bürger über Anzeigen bis bei den 250 politischen Eliten zurecht gekommen so dass zufuallig heute in der Eersten Kamer (Bundestag) dies auf der Agenda steht.

    Leider sind alle Dokumente bis heute nur in der holländischen Sprache aber vielleicht sind sie zu übersetzen.

    www.geldgeweld.nl
    http://www.praktijkredhawk.nu/page/homepage
    http://www.facebook.com/pages/Brief-naar-de-Bank/102141323266056

    Inzwischen haben wir hier einen Rettungsschirm gebaut so dass unsere Wirtschaft nicht einstürzt wenn die Banken ihre Lizens verlieren.

  9. Die Banken haben mit Sicherheit keine Schuld im eigentlichen Sinne an der derzeitigen Situation. Sie und ihr Verhalten sind auch “nur” Folgen des bestehenden Geldsystems.

    Es ist außerdem falsch (meiner Meinung nach)zu behaupten, dass Banken für ihr Geldschaffen “aus dem Nichts” – also der Bilanzverlängerung – keine Kosten entstehen würden. Mit den Einnahmen aus der neu geschaffenen Forderung der Aktivseite müssen sie die parallel geschaffene Verbindlichkeit der Passivseite refinanzieren. Die Gegenbuchung zum Geldschaffen auf der Aktivseite ist entweder eine Einlage einer Person (mit kleinem Zinsanspruch) oder ein Kredit von einer fremden Bank/Zentralbank (auch mit einem kleinen Zinsanspruch), aber keine “Forderung gegen sich selbst” wie hier geschrieben. Die Einzelbank muss also für Ihr “Geldschaffen aus dem Nichts” schon etwas bezahlen…

    VG

  10. mal rein rhetorisch gefragt:
    Wer hat das Gewaltmonopol? – Die ‘frei und demokratisch’, vom ‘muendigen’ Buerger, dem sg. Souveraen, gewaehlte Obrigkeit.

    Die Wahlversprechen erweisen sich nach den sg. freien Wahlen als Versprecher – heisst ja auch Wahl-Versprechen, und nicht ‘es wird real gemacht werden’

  11. Am besten Altes loslassen und auf Alternative den Fokus richten!
    z.B.: http://www.volkskasse.info/

    MMM(Menschen Machen’s Möglich)

  12. Genialer Artikel.

    Das Buch kenne ich schon. Ist ebenso brillant!

    http://www.rottmeyer.de/der-groste-raubzug-der-geschichte/

  13. Bravo Herr Scharpf, wir alle sind nicht mehr allein, Sie geben uns eine sehr mutige Stimme.

  14. Ein Mensch spricht die Wahrheit.
    Herr Hans Scharpf:
    DANKE.

  15. Ich befasse mich selbst auch schon seit langem mit “der Krise”. Bernd Senf gefällt mir in diesem zusammenhang auch sehr gut, gerade zu exponentiellem Zins und Schuldenwachstum (alle seine vorträge sind in youtube zu finden). Umso erstaunter war ich nun, in Facebook in einem Kreis “Unpolitischer” auf den Link zu diesem Artikel gestossen zu sein.

  16. Danke!
    Toller Artikel und danke für den Buchtip. Soeben bestellt. Ich bin sehr gespannt.

  17. Klar der arme Herr Scharpf mit seinen zwei Mietwohnungen und einer Eigentumswohnung (die er alle vor einer Zwangsversteigerung retten konnte) kann einem nur leid tun.
    Vor allem weil er als Wirtschaftsjurist jetzt komplett durchgeknallt ist und das Geldsystem voll und ganz versteht, genauso wie der Rest auf dieser Seite.

    Die Mainzelmännchen haben sich verschworen, Computer entwickelt und jetzt fangen Sie an Giralgeld aus dem Nichts zu schöpfen, bauen demnächst ein Raumschiff und sprengen die Erde beim Verlassen.

    Greetings

  18. hier ein kleiner kommentar zu der aktion:

    http://www.alex11.org/2012/12/die-vielen-gesichter-von-occupy-heute-linke-und-geldsystemkritiker/

  19. Denken und Handeln der modernen Banken:
    „Wir müssen vorsichtig voran gehen und jede erreichte Position festigen weil bereits jetzt der minderwertige soziale Teil der Gesellschaft unbehagliche Zeichen einer Bewegung erkennen läßt. Laßt uns die Gerichte benutzen, wenn durch das Wirken des Gesetzes die normalen Bürger ihr Zuhause verloren haben, werden sie leicht zu kontrollieren sein und zu regieren. Sie sollen nicht fähig sein der starken Hand der Regierung zu widerstehen, die in Übereinstimmung mit den Führern der Finanzwelt handeln wird.

    Wir müssen die Leute beschäftigt halten mit politischen Klassengegensätzen.
    Deshalb werden wir die Diskussion über Tarife durch die demokratische Partei(SPD?) anheizen und wir werden das Spotlight auf die Frage der Sicherheit lenken für die Republikanische Partei(CDU?). Dadurch, daß wir die Wähler auf diese Weise auseinander dividieren können wir die darauf bringen ihre Energie darauf zu verschwenden untereinander zu zanken über eine Frage die keinerlei Wichtigkeit für uns hat.“
    Quelle: “United States Bankers magazine” 1892, as quoted in the Michael Journal Jan.-Feb. 2003

    Ohne weitere Worte! Alle die hier diskutierten gehören zum “der minderwertige soziale Teil der Gesellschaft”. Weitere Diskussion sinnlos!
    Mit herzlichen Grüßen, volker

    • hi Volker, sehe ich ähnlich. Könntest du bitte mir, (uns) mit deinen Worten erklären, wie die Diskussion sinvoll weitergehen könnte?

      LG
      —-
      Jumper

  20. Hans-Dieter Hollmann // 6. Dezember 2012 um 16:01 // Antworten

    Hallo Herr Scharpf,

    meine Hochachtung an Sie!

    Hoffentlich finden sich noch viele Mitmenschen, die Ihrem Beispiel folgen.
    Das Problem liegt einfach darin, daß die Meisten nicht aus dem Hamsterad rauskönnen.
    Sie haben sich ein finanzielles Grundgerüst erarbeitet und sind clever genug es entsprechend umzuschichten, so daß die Obrigkeit keinen Zugriff drauf hat.

    Menschen die sowieso nichts mehr zu verlieren haben werden Ihnen folgen, eben weil bei denen nichts mehr zu holen ist.

    Alle die ein Bankkonto haben sollten möglichst alles Geld abheben, bis auf das was noch abgebucht werden muß.
    Das gilt auch für das gute alte Sparbuch etc.
    Entzieht den Banken die Grundlage des Handelns. Am Besten ganz ignorieren und ohne Bankkonto arbeiten.

    Sie, wir müssen die Nichtwissenden entsprechend aufklären, immer und immer wieder, bis sie es endlich begriffen haben.

    Es gibt so viele interessante Internetseiten, die über diese Problematik berichten.

    Leider ist unsere Medienwelt verlogen wie die Bänkster auch. Alles ist gleich geschaltet.

    Die Politiker sind doch nur noch Marionetten und keine Volksvertreter.

    Wer daran glaubt das die Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch daran, daß Zitronenfalter Zitronen falten.

    Über Südafrika lacht die Sonne, über uns die ganze Welt!

    Abraham Lincoln sagte mal:

    „Man kann das ganze Volk
    eine Zeit lang täuschen
    und man kann einen Teil des Volkes
    die ganze Zeit täuschen,
    aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg und vor allen Dingen Gesundheit für Sie und Ihrer Familie.

    Mit menschlichen und souveränen Grüßen
    Hans-Dieter Hollmann

  21. Das ist alles ein großes Missverständniss. Geldschöpfung gibt es, und es ist wirklich ein Buchungsvorgang. Aber eine Bank wird durch die Geldschöpfung nicht reicher!

    Das hängt zusammen mit der Definition von «Geld». Nicht alles was normale Menschen Geld nennen, ist auch Geld im monetären Sinne! Also ist auch Geldschöpfung nicht was man leicht meinen kann, dass es sei.

    Mehr dazu hier:
    http://rudhar.com/economi/monydebt/en/016money.htm

    Die ganze Serie (bis jetzt 19 Teile) ist von hier aus zu erreichen:
    http://rudhar.com/economi/monydebt/en/
    (auf Englisch, leider noch keine deutsche Übersetzung vorhanden, ist aber für nächstes Jahr geplant).

    • Matthias Schleif // 12. Dezember 2012 um 10:00 // Antworten

      der link is schräg und irreführend…in dem text wird zwischen money und money unterschieden; sehr wissenschaftlich. Mir ist das auch egal, wie das heisst, was die Banken da aus dem Nichts schöpfen, solange sie dafür Zinsen abkassieren. Sie verdienen sehr gut daran, selbst wenn die Summe des geschöpften Gelds nicht dem Gewinn entspricht.
      Nicht zuletzt gilt aber auch zu bedenken, dass für kredite gewisse summen buchgeld vorhanden sein müssen, die Angabe von 1% Reserve ist insofern auch falsch.

  22. Vielleicht soll für uns wieder das Wort des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg gelten:

    “Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen!”

    Aber genau dies müssen wir umkehren, wir müssen an alle die Handlungen derer, die meinen Sie könnten als Obrigkeit agieren, den Maßstab ihrer beschränkten Einsicht anlegen um aufzudecken, dass diese beschränkte Einsicht zum Problem aller Mitglieder unserer Gesellschaft geworden ist.

    Herr Scharpf hat damit begonnen – Chapeau. Wir sollten ihn alle unterstützen und – wer den Mut hat – ebenso handeln.

    Auch William Shakespeare hat schon um 1600 geschrieben: “Kein Borger sei, und auch Verleiher nicht … denn borgen stumpft der Wirtschaft Spitze ab.

    Dies gilt vor allem dann, wenn wir … das Nichts … erhalten und zurückzahlen sollen – oder ist Giralgeld etwa mehr als … Nichts?

  23. Dennis Schönhbucher // 11. Dezember 2012 um 18:30 // Antworten

    Kurz gesagt: “Vielen Dank”! Ich verbeuge mich vor soviel Eigeninitative. Ich wünschte ich hätte den Mut dazu Steine zu werfen.

  24. Hallo Freunde,
    wir thematisieren das Thema auch seit einiger Zeit und suchen Mitstreiter. Schauen Sie mal auf unsere Seite
    www.demokratie-durch-volksabstimmung.de und in unser Grundsatzprogramm auf der Seite unter “Programme/PDF”.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Fleck
    Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung – Politik für die Menschen
    (Volksabstimmung)

    • Sehr geehrter Dr.Fleck,
      bevor an solch einer Abstimmung zu denken ist ,sollte
      erst einmal in Deutschland die Rechtstaatlichkeit wieder
      hergestellt werden.
      In der NGO BRD auf jedenfall schwer durchzusetzen.

      Grüße aus dem Hohlweg

  25. Fragt mal einen Banklehrling, wie Geld geschöpft wird?
    Fragt mal einen BWL-oder VWL-Studenten, ob man ihnen die Grundlagen der “Schöpfung” des Geldes auf der Uni beibringt?
    Fragt Euch, ob irgend ein dreckiges, ekliges, blutiges Geschäft, egal ob mit Drogen, Waffen, Menschen, Kinder ohne Banken funktionieren würde?
    Fragt euch, wie es passieren kann, daß die HSBC-Bank von 2007 bis 2008 über 7 Milliarden US-Dollar in BARGELD aus Drogengeschäften per Lastwagen und Flugzeuge in die USA zur Geldwäsche schaffen kann (Quelle: Handelsblatt)?
    Und wie es dann von sogenannten US-Richtern entschieden werden kann, daß dafür niemand von den Verantwortlichen aus der Führung der HSBC in den Knast muss? Im Gegenteil, es wird nur eine Strafe von 1,9 MRD US-$ verhängt, das sind etwa 15 % eines Jahresgewinns der HSBC.
    Wer rechnen kann: US-Gerichte belassen den Drogenhändlern über 5 Mrd US-$ von deren gigantischen Gewinnen. Legal? Illegal? Offensichtlich SCHEISSEGAL.

    BRD = Banken re-GIEREN Deutschland.
    Sie re-gieren Europa.
    Sie re-gieren den Planeten.

    Volksvertreter sind nur noch Volksschauspieler.
    Von BILDERBERG bestellt und von Bilderberg bezahlt.
    Wenn man nicht ganz dusselig und brutalst möglich korrupt ist, wird man später simultan Gasableser bei Putin und Berater bei Rothschild, wie der Gääärd.

    Die nächste Mogelpackung, der Urenkel des Deutsche Bank Gründers und Bilderberg Einbestellte wird auf dem Soziopathen-Ticket den verarmten Deutschen jetzt die ganz üblen Steine zum Fressen geben…
    Wie immer, wenn die Soziopathen auf dem Hoffnungsticket der “Wähler”an die Fleischtöpfe der Korruption dürfen.

    42 Mio sind heute schon “Kunden” der Argen.
    Den Rest der systematisch Verdummten und Vernebelten, in tiefer Apathie gehaltenen Schlafschafe, schaffen die auch noch auf die Schlachtbank….

    Schafe blöken nun mal nur.
    Sie wehren sich nicht!

    Das wissen die Wölfe der gekauften Staatsmacht.

    Wann endlich zeigt das Volk seine Macht?
    Schön friedlich, wie bei Ghandi.
    GENERALSTREIK!

    Dagegen können Sie gar nichts machen.
    Nichts.

    Und immer schön friedlich.
    Mit einem milden Lächeln, wie Ghandi.

    Artikel 20 IV. Grundgesetz „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat (…) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

  26. Schon armselig, wie hier einige ihre kopierten Zitate und ihr Halbwissen weitergeben. Eigentlich schade, da es wirklich Missstände gibt, die es zu beseitigen gilt. Durch die inflationäre Verbreitung von Unsinn und Halbwissen spielt man allerdings den Banken eher zu, wirkt mithin kontraproduktiv. So ist das mit der Dummheit. Je mehr über Umweltschutz, Tierquälerei, Bankenbetrüger, Rechtsbeuger … an (Unsinn) geschrieben wird, desto weniger wird sich die Masse damit beschäftigen.

    Ob Hr Scharpf auch so reagiert hätte, wenn er vom AWD nicht so über die Tisch gezogen worden wäre? Er wusste doch vorher auch, wie das Spiel läuft. Da war es für ihn aber noch sehr einträglich ;-)

  27. Grandios und genial !!!
    Ich bin froh, dass es noch mutige Menschen gibt.
    Lasst uns die welt umkrempeln !
    Gemeinsam schaffen wir es !!!
    www.15minfirebird.eu
    ich habe alles bereit ;-)
    Gruss aus Spain

  28. Karl Bernhard Möllmann // 8. Januar 2013 um 18:14 // Antworten

    Hallo liebe Leute, lasst Euch von den Bankstern nicht in zwei Lager spalten, ob nun die Zentralbank das Geld aus dem Nichts herbeizaubert, und den Banken schenkt, oder ob die selber zaubern dürfen ist WURSCHT.
    .
    Denn selbst die Zentralbank aller Zentralbanken, die US-FED ist eine private Veranstaltung von Rockefeller & Co. DARUM gibt es keinerlei Kontrolle des US Goldes oder des deutschen Goldes in USA seit 50 Jahren oder so . . . (Quelle: The creature from Jeckyl island – von G. Edward Griffin, ein uralter Klassiker in den USA)
    .
    TEILE 6 HERRSCHE sogt für gezielte Verwirrung, gezielte Desinformation und gezielte Diffamation der mutigsten und integersten Bürger, die sich für Fairness und GLEICHE Spielregeln für alle einsetzen.
    .
    Also lasst Euch nicht gegeneinander aufhetzen, wenn es gegen diejenigen OberParasiten geht, die gegen NULL Leistung die abenteuerlichsten GELDER einstreichen.
    .
    Für Anfänger ist es eine schöne Übunng, einfach nur die Gebäude der Banken zu betrachten – irgendwann dämmert es auch dem größten Deppen, daß die mit Abstand teuersten Paläste genau denjenigen gehören – die angeblich derart Pleite sind – daß der Bürger sie gerade mit 700 Milliarden “retten” musste . . .
    .
    Wer aber behauptet diesen Schwachsinn ?
    .
    Unsere Politiker !
    .
    Warum Die ?
    .
    Die kriegen entweder trotz ECHTER Pleite der Staatsfinanzen weiter Kohle – oder der Ofen ist aus.
    .
    Darum Polit-Bankster.
    .
    BEIDE Gruppen leben vom Bürger, beide bringen keine eigene Leistung zum Wohlstand des Landes, Politiker haben fertig OHNE Banker und Banker haben fertig OHNE Politiker.
    .
    BEIDE Gruppen muss der couragierte Hans Scharpf im Auge haben, wenn er überleben will – denn erst BEIDE in Tateinheit sind so gefährlich, daß auch ich das längst organisierte Kriminalität nenne !
    .
    Nach aussen ist die Politik sprachlos – aber die skrupel- und gewissenlosen V-Leute sind längst am wühlen im Untergrund . . .

  29. Leistungslose Kapitaleinkommen

    Der Kapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) lässt sich nicht beseitigen, indem “der Staat” den Reichen etwas wegnimmt (“Auge um Auge, Zahn um Zahn”), sondern indem er ausnahmslos allen arbeitswilligen Menschen, die bisher am marktwirtschaftlichen Wettbewerb gehindert oder von ihm ausgeschlossen waren, es durch geeignete wirtschaftliche Rahmenbedingungen ermöglicht, den Reichen Konkurrenz zu machen (“…wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.”)!

    Die Frage ist dabei nicht, ob es eine “Geldschöpfung der Geschäftsbanken” gibt (es gibt keine), sondern warum “staatlich geprüfte Experten” diesen Schwachsinn postulieren und warum es Schwachköpfe gibt, die den “Experten” glauben:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/anfang-und-ende-von-gut-und-bose.html

    Es gibt genau zwei Ursachen für leistungslose Kapitaleinkommen, die aufgrund religiöser Verblendung (künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten) gänzlich unreflektiert aus der Antike übernommen wurden und damit den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft), bis heute verhinderten: Die Verwendung von hortbarem Geld, das den Urzins erpresst, und ein privates Bodeneigentumsrecht, das die Bodenrente nicht der Allgemeinheit zukommen lässt. Alle weiteren Formen leistungsloser Kapitaleinkommen (Sachkapitalzins, Spekulationsgewinne) sind davon abgeleitet und können ebenfalls nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform eigendynamisch auf Null geregelt werden:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/geldtheorie.html

  30. Sehr geehrter Herr Scharpf,
    herzlichen Glückwunsch und meine Hochachtung für Ihren Mut!
    Ich rege an, dass Sie Sich ebenfalls der Gruppe um Prof.Joseph Huber
    anschliessen: www.monetative.de
    Alles Gute, natürlich Erfolg und freundliche Grüsse,
    Joseph Meyer

4 Trackbacks & Pingbacks

  1. Die vielen Gesichter von Occupy – Heute: Linke und Geldsystemkritiker | Alex11.org
  2. Geldschöpfungsmonopol der Banken – Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat « Kritische Standpunkte
  3. Die Wahrheit und die Medienwelt: über die heimliche Desintegration des deutschen Mittelstandes | Der Nachrichtenspiegel
  4. Der moderne Mensch ist ein Zinsknecht! | Geolitico

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*