Krise trifft Deutschland am härtesten

Aktien Charts / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/chart-aktien-dax-dow-jones-594212/ Aktien Charts / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/chart-aktien-dax-dow-jones-594212/

 

Die Wirtschaftsaussichten für 2019 sind düster: Wenn die Börsen-Blase platzt, trifft es Deutschland am härtesten. Und der DAX hat ein Abo aufs Tabellenende.

In den vergangenen Wochen sind die Aktienmärkte nicht nur in Deutschland, sondern weltweit unter Druck geraten. Warnsignale gab es reichlich, einige davon habe ich hier besprochen. Für GEOLITICO-Leser kamen die Kursrückgänge also nicht überraschend.

Wie in der Frühphase einer Baisse üblich, ist die Anlegerstimmung auch jetzt noch von großer Sorglosigkeit geprägt. Die Prognosen für 2019 sind wie üblich bullish und verströmen Börsen-Zuversicht. Die realwirtschaftliche Entwicklung habe sich zwar etwas verschlechtert, heißt es, von einer Rezession könne aber keine Rede sein, deshalb seien die Kursrückgänge nicht gerechtfertigt.

Extrem hohe Überbewertung der US-Börse

Nun hat die Vergangenheit aber immer wieder gezeigt, dass die Aktienkurse nicht erst dann fallen, wenn die Rezession in aller Munde ist. Wenn Krisenmeldungen die Schlagzeilen bestimmen, befindet sich eine Baisse gewöhnlich schon in ihrer letzten Phase, die zugegebenermaßen zumeist die spannendste ist und deshalb in Erinnerung bleibt. Der größte Teil der Kursverluste hat jedoch schon zuvor stattgefunden.

Die Börsenberichterstattung bietet jetzt verschiedene Erklärungen für die Börsenschwäche der vergangenen Wochen. Einer der wichtigsten Punkte kommt dabei allerdings nur sehr selten zur Sprache: die extrem hohe Überbewertung der US-Börse.

Tatsache ist, die fundamentale Bewertung des US-Aktienmarktes hat in diesem Zyklus nach allen bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse ein Niveau erreicht oder sogar überschritten, das in der langen Geschichte der US-Börse zuvor nur zwei Mal gesehen wurde, und zwar in den Jahren 2000 und 1929. Im ersten Fall ging es anschließend mit dem NASDAQ Index und dem DAX um über minus 70% nach unten, im zweiten Fall verlor der Dow Jones Industrial 89 Proeznt.

Hier erkennt man die extreme fundamentale Überbewertung der US-Börse. Quelle: St. Louis Fed

Hier erkennt man die extreme fundamentale Überbewertung der US-Börse. Quelle: St. Louis Fed

Die Schwäche des DAX ist alarmierend!

Der DAX hat sich im internationalen Vergleich besonders schwach gezeigt. Das in zweifacher Hinsicht bemerkenswert: Erstens deutet es darauf hin, dass Deutschland besonders schwere Zeiten bevorstehen. Im Hinblick auf den desolaten Zustand der EU und die riesigen TARGET-2-Kredite in Höhe von fast einer Billion Euro, die Deutschland durch die Hintertür der EZB vor allem an Italien und Spanien vergeben hat, kann man sich leicht vorstellen, auf welche Probleme Deutschland zusteuert.

Zweitens zeigt die Finanzmarktgeschichte, dass Märkte, die sich am Anfang einer Baissephase durch Schwäche hervortun, im Laufe der Baisse schwach bleiben. Deshalb sollten sich Investoren und Anleger darauf einstellen, dass die deutsche Börse das hintere Tabellenende auf absehbare Zeit nicht verlassen wird.

Im Jahr 2018 hat an den Aktienmärkten eine Baisse begonnen, und diese Baisse hat 2019 noch sehr viel Platz nach unten. Investoren und Anleger sollten sich jetzt darauf einstellen, damit sie nicht unvorbereitet von Entwicklungen überrascht werden, die aufgrund der hohen Überbewertung und der schwerwiegenden Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre eigentlich gar keine Überraschungen sind. Und wer Spaß an der Börse hat, sollte sich auf die kommenden Monate sogar freuen. Denn erstens kann man auch mit fallenden Kursen Geld verdienen, und zweitens gehen große Krisen stets mit ebenso attraktiven Gewinnchancen Hand in Hand.

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Über Claus Vogt

Claus Vogt ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Krisensicher Investieren“. Zusammen mit Roland Leuschel schrieb er die Bücher „Das Greenspan-Dossier“, „Die Inflationsfalle“, „Bitcoin & Co. - Finte“ oder „Neugestaltung des Geldsystems?“. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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Claus Meyer
Claus Meyer
5 Jahre her

Wir alle wissen doch, dass wir uns einschränken müssen. Also wäre es doch erfreulich, wenn gerade wir nicht mehr so viel verschwenden. Und wenn dann unser Geld eine Krise auslöst, dann könnten wir doch einmal darüber nachdenken, ob nicht ein anderer Umgang eine Lösung möglich macht. Seien wir nicht so engstirnig, lasst und einen anderen Umgang mit Geld versuchen. Ideen gibt es genug.

Barbara
Barbara
Reply to  Claus Meyer
5 Jahre her

Was verschwenden wir denn? Der Normalo hat jeden Monat die Sorge wie er seine Familie satt bekommt….Also, da ist nix mit verschwendung.
Nach dem Skandal von 2008 sind es immer noch die Banken, die unter anderer Flagge weitermachen! Der nächste Crash steht auch vor der Tür, und besagte Banker gehen Millionen nach Hause, und machen sich keine Sorgen mehr! Der Steuerzahler wird es wieder richten….
Also, welchen anderen Umgang mit Geld möchten Sie?

Gust
Gust
Reply to  Barbara
5 Jahre her

@Barbara: „Der Steuerzahler wird es wieder richten….“ ..MÜSSEN Sobald dieser nicht mehr pennt & erkennt, dass die anderen, die „Steuerwegnehmer“, schamlos lügend & unverschämt & unersättlich sind, muss er doch zum „Steuerzurückholer“ werden, oder haben wir keine „gelben Westen“ im freien Westen der westlichen Werte- alle nach Frankreich exportiert? Dann bleibt eben der jeweils frechste Lügner für alle Zeiten der „König“ in der „Lügenrepublik“- und sein allerhöchstes Ideal. Übrigens: Wenn der Glaube an das Geld verschwindet- bleiben nur noch bunt bedruckte Schnipsel und das Volk bekommt immer mehr von den immer wertloseren Schnipseln- macht sich ebenso gut auf dem Sparkonto,… Read more »

dragaoNordestino
5 Jahre her

Deshalb sollten sich Investoren und Anleger darauf einstellen, dass die deutsche Börse das hintere Tabellenende auf absehbare Zeit nicht verlassen wird.

Schön…. dies geht aber vor allem Spekulanten an… und wie im Nachhinein im Artikelchen festgestellt wird, kann man ja auch mit fallenden Kursen Geld verdienen.

Und wie siehts nun in der Realwirtschaft aus.? ….. Trotz allem apokalyptischen Geschwätzes hatte der Welthandel in den letzten Monaten einen 10,6 prozentigen Aufschwung.

Das jedenfalls zeigen neue Konjunkturinidaktoren wie der „gKNi World Trade Indicator“

https://logindex.com/products/wti/

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

„gKNi World Trade Indicator“

Ne, @Dragao. Das sind gebuchte Frachtraten. „gKNi“ bedeutet „global Kühne & Nagel Indikator“ (Frachtunternehmen). Das ist kein NEUER KONJUNKTURINDIKAtOR. Hier werden vergangene Frachtraten aufgezeigt und daraus auf die Zukunft geschlossen. Mit allen Fehlern die zwangsläufig enthalten sind. Neu ist er schon gar nicht.

dragaoNordestino
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

@stendahl …. Das ist kein NEUER KONJUNKTURINDIKAtOR. Hier werden vergangene Frachtraten aufgezeigt und daraus auf die Zukunft geschlossen

Das ist leider falsch @stendahl…. in Wahrheit werden die Anzahl der Frachtflüge und der Frachtschiffverkehr weltweit gemessen… unter anderem „Flight Radar“ und natürlich
globale Satellitenüberwachung für den Schiffsverkehr.

Die Späher aus dem All sind mittlerweile so genau, dass sie auch den Tiefgang der Schiffe erkennen – und daraus ableiten, wie voll sie beladen sind.

Interessant nicht…. interessant auch, dass Sie meinen, dazu einen negativen Kommentar abgeben zu müssen.

Wayne Podolski
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Ein Späher aus dem All ist auch unser Astro-Alex, der mit seinem Sextant dort zeitweise unterwegs ist in den Weiten des Universums samt auf die Schulter tätowiertem allsehendem Auge. Meiner Meinung nach einer der kaltschnäuzigsten Lügner von allen kaltschnäuzigen Lügnern in dieser Republik oder unter MK-Ultra Vollbehandlung. Davon abgesehen ist der Tiefgang eines Schiffes vom Gewicht der Ladung abhängig und nicht vom Volumen.

https://curiosity.com/topics/astronauts-are-using-old-sailing-technology-in-space-curiosity/

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

@dragao Zitat: „… interessant auch, dass Sie meinen, dazu einen negativen Kommentar abgeben zu müssen.“ Das war kein negativer Kommentar, sondern eine Richtigstellung, die Sie mit Ihrem Kommentar auch noch bestätigen: „…in Wahrheit werden die Anzahl der Frachtflüge und der Frachtschiffverkehr weltweit gemessen“……….. …………..ich ergänze – und in Form von Frachtraten (= Volumen x Gewicht x Strecke) als Ergebnis festgehalten. Mehr für Sie hier: https://www.sats-logistics.com/glossar/volumengewicht-chargeable-weight/ Der gKNI ist damit kein Indikator, der Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zulässt, sondern eine Prognosetool auf der Basis vergangener Frachten und damit wertlos! Ein Indikator aus dem Fachleute ihre Prognosen beziehen ist z.B. dieser MSCI… Read more »

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

Live Kurse derzeit nicht möglich.

Vielleicht geht der hier. Bitte grüne Linie der letzten Monate beachten:
comment image

dragaoNordestino
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

@stendahl …. „…in Wahrheit werden die Anzahl der Frachtflüge und der Frachtschiffverkehr weltweit gemessen“………..
…………..ich ergänze – und in Form von Frachtraten (= Volumen x Gewicht x Strecke) als Ergebnis festgehalten.

Ja aber eben in Echtzeit und nicht wie Sie behauptet haben : Vergangene FRachtraten von denen aus dann auf die Zukunft geschlossen wird….

Wie auch immer

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

„Ja aber eben in Echtzeit“ Dragao, was ist denn Echtzeit? Vergangenheit, was sonst. Auch wenn sie Sekunden später für eine Prognose verwendet wird. Daraus können Sie nichts ablesen, wenn es sich nicht um Auftragseingänge für die Zukunft, Einschätzungen von Firmenführern oder eben z.B. ein Verlaufs-Chart handelt, der die vielen Indikatoren zusammenfasst. Voraussagen geht ohnehin nicht; deshalb nennt man es auch Prognose. Die schwarzen Wolken am Himmel würde ich aber auf jeden Fall ernst nehmen: Wie im heutigen Artikel der DWN: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/31/china-index-signalisiert-bevorstehende-rezession-der-industrie/ Was natürlich nicht bedeutet, dass die Welt untergeht. Was aber dazu Anlass gibt, über seine Investitionsstruktur nachzudenken. Insbesondere wenn… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

@stendahl … Dragao, was ist denn Echtzeit? Vergangenheit, was sonst. Auch wenn sie Sekunden später für eine Prognose verwendet wird.

Ok damit haben Sie natürlich recht…. Vergangenheit ist auch was ish da schreibe.

Aber Sie sind immer noch falsch. Der gKNI stellt keine Prognose sondern einen Ist Zustand dar… äh.. Vergangenheit den natürlich ist alles Vergangenheit, was vor einer Millisekunde geschah..

dragaoNordestino
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

@stendahl … Der gKNI ist damit kein Indikator, der Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zulässt, sondern eine Prognosetool auf der Basis vergangener Frachten und damit wertlos!

Ziemlich alles falsch was Sie da schreiben. Der gKNI ist ein Tool das den weltweiten Warenverkehr in Echtzeit darstellt.. nichts weiter

Interessant ist im Moment lediglich, dass der Warenverkehr stark am Steigen ist, während an den Börsen Probleme auftauchen… Interessant wäre nun, wenn Sie mit Ihrem GeschwÄtz diesen Fakt erklären könnten… Ach ja und @fofo’s Target2 Salden natürlich auch…. um Hilfe wurden Sie ja gebeten..

fofo
fofo
5 Jahre her

„die riesigen TARGET-2-Kredite in Höhe von fast einer Billion Euro“

Muss sagen, dass mir die Target-Salden Kopfzerbrechen bereiten. Sind es denn nun fuer die BRD Guthaben, z.B. wenn ein Grieche einen Mercedes kauft, ein Kredit der deutschen Zentralbank an die griechische, oder sind es Schulden der BRD, z.B. im Rahmen von Fluchtgeld aus Italien oder Spanien. Oder beides und in welchem Verhaeltnis.

Hilfe @Hubi.

fofo
fofo
Reply to  fofo
5 Jahre her

Echt kompliziert, oder doch nicht ?

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-anleihekaufprogramm-der-ezb-treibt-den-target-2-saldo/

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  fofo
5 Jahre her

@fofo Hab Ihren Kommentar gerade erst gelesen. Mit Ihrer u.a. Verlinkung zu Herrn Stelter sind Sie doch schon ein ganzes Stück weiter. Was fehlt ist die Tatsache, dass bei Stelter das Politikum weitestgehend unerwähnt bleibt und deshalb auch keine Lösung präsentiert werden kann. Dazu müsste die Zielsetzung klar sein. Mein Einschätzung kennen Sie. Ich gehe davon aus, dass hier in Hinterzimmern die zentrale Union nach wie vor auf schleichendem Weg unter Abschaffung der Nationalstaaten probiert wird. Würde dies funktionieren, spielt der Target Saldo keine Rolle mehr, da die Billion bereits verfrühstückt ist und von den Nordstaaten z.B. mit Erhöhung des… Read more »

fofo
fofo
Reply to  hubi Stendahl
5 Jahre her

@Hubi „..mit Elektrorollern neuester Bauart überschwemmen“ Kennen Sie das neueste hi-tech Produkt aus Deutschland ? Strohhalme aus Stroh. Gab’s in I schon in den 50er Jahren. Der Bloedmichel hat fertig. Das sagen 2 outsider hier doch schon lange und werden dafuer abgestraft. Rueckzug versperrt, bleibt nur die Flucht nach vorne. Uebrigens haben Sie gestern vielleicht unbemerkt beschrieben wie schlecht es schon um den Bloedmichel steht. Zieht man naemlich vom deutschen Medianeinkommen die Miete ab, dann hat der gemeine Bloedmichel nicht mehr viel mehr als der Ungar mit Eigenheim. Und der steht ja angeblich in der globalen Fressreihe unter dem Deutschen.… Read more »

hubi Stendahl
hubi Stendahl
Reply to  fofo
5 Jahre her

Zitat: „Zieht man naemlich vom deutschen Medianeinkommen die Miete ab, dann hat der gemeine Bloedmichel nicht mehr viel mehr als der Ungar mit „. Das ist korrekt. Und deshalb geht es den Portugiesen auch nicht schlechter als den Deutschen. Den Franzosen, Belgiern, Italienern, Dänen und den…….. besser als den Deutschen. Bereinigt man die Situation in der EU um Ideologie und konzentriert sich auf den Mittelstand der jeweiligen Staaten ist Deutschland im unteren Drittel zu finden. Tendenz weiter abwärts. Hier schließt sich der Kreis und es stellt sich die Frage, wer, auch innerhalb der Bundesregierung und der Konzerne, hat ein Interesse… Read more »

waltomax
waltomax
5 Jahre her

Wechselnde Zeiten… Wir leben gerade in der besten aller Zeiten. Was nichts über Nachhaltigkeit aussagt. Einen bestimmten Grundbedarf wird es immer geben und der Welthandel wird versuchen, ihn abzudecken. Von daher gesehen, teile ich apokalyptische Prognosen bezüglich der Weltwirtschaft nicht mehr. Natürlich gibt es auch eine Sättigung der Märkte und das Wachstum wird gegen einen Grenzwert laufen. Das bedeutet, dass exponentielles Kreditwachstum nicht mehr zu bedienen sein und sehr viel Geld verloren werden wird. Die Schulden und deren Abschreibung wird bestimmt schmerzhaft werden. Aber das meint keinen Weltuntergang. Die Deutsche Wirtschaft hat geschlafen, besonders die Autoindustrie. Ich gehöre zu den… Read more »

Hans
Hans
Reply to  waltomax
5 Jahre her

Das mit dem Grenzwert sehe ich genauso. Und das mit der Dresche auf den Strassen auch. Denn nur wenn (fast) alles zu Klump gehauen ist, ist auch wieder eine steigende Nachfrage zu erwarten. Dann beginnt das Spielchenvon neuem, die Geschichte belegt das in ausreichenden Maße. Das Geld, vor allem die unmöglich zu begleichenden Schulden werden zu einem bestimmten Zeitpunkt völlig annuliert werden und allein Sachwerte werden die Basis für einen Neuanfang bilden. Und genau die (momentane) Verschiebung der Sachwerte durch die Flutung der Fiatwährungen wird dazu führen, dass genau die selben Verbrecher dann wieder am Startknopf sitzen. Denn: Wer ist… Read more »

trackback
5 Jahre her

[…] Krise trifft Deutschland am härtesten › GEOLITICO […]

Gust
Gust
5 Jahre her

„Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie“ Zit. Ludwig Erhard, zweiter deutscher Bundeskanzler und danach haben’s alle angeblich Wissenden nachgeplappert. Was noch?: Börse, Spekulation, Poker, halbvoll od. halbleer…alles 50 Prozent; Morgens aufstehen & leben = 100 Prozent Psychologie, warum: weil ich mich jederzeit zu 100 Prozent ins Nirwana verabschieden kann. Warum soll dann die Wirtschaft oder die als Börse verkleidete „Spekulation“ eine „exakte Wissenschaft“ sein?- Wenn ja, warum zerbrechen dann regelmäßig die schlauesten Spekulanten/ „Wissenschaftler“/ Gurus an ihren eigenen Prognosen? Im Kaffeesatz lesen geht auch. Habe mal gelesen, dass ein leibhaftiger Affe ein erfolgreicher Börsenspekulant wurde, indem er regelmäßig auf Aktien… Read more »

Greenhoop
Greenhoop
5 Jahre her

Im Debitismus, mit dem ich mich aufrund eines sehr wertvollen Hinweises seit ein paar Jahren beschäftige, gibt es letztendlich keine andere Schlußfolgerung, als die des Neustarts. Es steht doch alles geschrieben, wer die (mit Vorsicht zu geniessenden) geschilderten Informationen mit den Geschehenissen des täglichen Lebens vergleicht wird sehr leicht erkennen, dass der nächste Niedergang mitnichtem einem Kondratjew oder dem üblichen 70 Jahre Zyklus entsprechen, sondern vielmehr ein geplanter sein wird. Die Flutung mit Migranten dient ausschliesslich dem Versuch, den Kommunismus weltweit etablieren zu können. Es wird der Zeitpunkt kommen, da werden die Hüllen fallen und wir werden eine neue Verfolgung… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
5 Jahre her

@greenhoop … Es wird der Zeitpunkt kommen, da werden die Hüllen fallen und wir werden eine neue Verfolgung Andersdenkender erfahren.

Das haben wir ja bereits… jedoch vor allem in Ländern wo ultrarechte und völkische Regimes und Bewegungen ihr Unwesen treiben….. zumindest in werte-westlichen Regionen ist dies so… siehe unter anderen: Paraquay, Argentinien, Chile, Equador, Ungarn

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
5 Jahre her

Das haben wir ja bereits… jedoch vor allem in Ländern

@dragao

Ihrer „Logik“ folgend, treten Sie also für die flächendeckenden (weltweite) Verfolgung ein – ist irgendwie auch gerecht, gleichmachend, sozialistisch und entspricht genau der Erwartungshaltung „Ihrer“ Auftraggeber. Solange Sie das ewige Spiel der Letztgenannten – divide et impera – mitspielen, erweisen Sie sich als würdiger Mitspieler.

Ich denke, Sie haben gar nichts verstanden.

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
5 Jahre her

@greenhoop … Ihrer „Logik“ folgend, treten Sie also für die flächendeckenden (weltweite) Verfolgung ein

So ein Quatsch.. wieso kommen Sie den auf diese Idee.? Aber schon klar, Sie haben eben ausser Geschwätz keinlei Erfahrungen mit rechten Regimes

fofo
fofo
Reply to  Greenhoop
5 Jahre her

@greenhoop

Ja, die „rote Gefahr“ und der Debitismus. Gaehn. Faellt Ihnen gar nichts mehr ein ? Kommunisten gibt es doch gar keine mehr und Schulden machen auch keine so grosse Angst mehr.

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  fofo
5 Jahre her

@fofo

Faellt Ihnen gar nichts mehr ein ?

Schön, dass Sie den Debitismus en passant durchdrungen und mit den „Roten“ abgeschlossen haben. Dann eben eine Buchempfehlung meinerseits, es behandelt den Faschismus und seine Ursprünge, die im Übrigen nicht eindeutig den Rechten zuzuordnen ist, sondern vielmehr der „Linken“ entspringt.

Ihnen ist vermutlich sehr langweilig, die 491 Seiten sollte Sie davon ein wenig abhalten, ständig auf GEOLITICO herumzulungern, ohne wirklich zum Diskurs beitragen zu wollen.

Roter-brauner-und-gruner-Sozialismus

https://de.scribd.com/read/262452525/Roter-brauner-und-gruner-Sozialismus-Bewaltigung-ideologischer-Ubergange-von-SPD-bis-NSDAP-und-daruber-hinaus#

Christoph
Christoph
5 Jahre her

Wir werden alle sterben. Hilfe.
Und „Baisse“ ist auch wenn mans 50 mal hintereinander schreibt ein blödes Wort.
Was täten wir bloss ohne Krise? Schrecklich wär das!

Gust
Gust
5 Jahre her

Der Alte oder auch LAOTSE vor rund 2.600 Jahren (aus Tao the King- Der Schaden der Gier):

„Daß das Volk hungert, kommt davon her,
daß seine Oberen zu viele Steuern fressen;….“

Auf das ALLES auch 2019 bleibt, wie es immer war.

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5 Jahre her

[…] die Fundamentaldaten der Größen des US-Aktienmarktes anbelangt, so legt Analyst Claus Vogt auf „Geolitico“ dar, habe diese ein Niveau erreicht oder sogar überschritten, das an die Jahre 2000 oder 1929 […]