Österreich ist zu Kurz gesprungen

Ergebnisse der Nationalratswahlen in Oesterreich 2017 / http://www.nationalratswahl.at/ergebnisse.html Ergebnisse der Nationalratswahlen in Oesterreich 2017 / http://www.nationalratswahl.at/ergebnisse.html
Die Österreicher haben „Kindkaiser“ Sebastian Kurz zum Kanzler gewählt. Ob das eine gute Wahl war? Einiges deutet darauf hin, dass sie enttäuscht werden.

Mit dem Einzug in das niedersächsische Landesparlament ist die AfD nun in 14 Landtagen vertreten. Rot-Grün blieb ohne Mehrheit und sind nun auf eine FDP angewiesen, die kein Problem damit hat, sich mit fast jeder Partei ins Bett zu legen: Jamaika im Bund, Ampel in Rheinland-Pfalz (entgegen vorherigen Beteuerungen), Kuscheln mit Laschet in Nordrhein-Westfalen.

Das große „F“ wie Freiheit ist inzwischen nichts weiter als opportune Beliebigkeit; die aufgesetzt gelbe Liberalität steht vor allem für inhaltliche Leere. Die Liberalalla-Mehrheitsbeschaffer wurden prompt mit einem Verlust bei der Niedersachsen-Wahl abgestraft.

Die CDU muss ebenfalls einen (weiteren) Rückschlag einstecken, von „verarbeiten“ kann ja keine Rede sein, bei einer Kanzlerin, die so beratungsresistent wie machtversessen ist. Der Unmut innerhalb der Union gegen die elfenungleiche Gottkanzlerin dürfte damit noch zunehmen. Freilich nicht wegen solch „populistischer“ Petitessen wie die schwindende Sicherheit, die klammen Sozialkassen oder die zunehmende Islamisierung (letztere ist ohnehin nur Einbildung „rechter“ Verschwörungstheoretiker), sondern aufgrund der Tatsache, dass immer mehr CDUler und Bayerische Brüllkarrieristen um ihre Posten und Pfründe bangen.

„Rechtsruck“ in die Mitte

Die Partei mit dem größten Zuwachs bei einer Landtagswahl ist jedenfalls erneut die AfD. Besonders hart hat es hingegen die Grünen getroffen mit einem Minus von fünf Prozent. Immerhin sie sind noch im Parlament.

Da sieht es bei den den österreichischen Nachbarn schon dramatischer aus. Bei den Nationalratswahlen wurden die grünen Islambeschwörer nahezu pulverisiert. Ein Zusammenhang dieses Ergebnisses mit dem illegalen und größtenteils unerwünschten (also außerhalb des kleinen Kreises von Asylvermietern und Sozialindustriellen) Migrantenzustrom ist natürlich nur rein zufällig, folgt man den Reaktionen der Grünumnachteten im Alpenland.

Während deren deutsche Geistesfraktion schon wieder das billige wie eitle Mantra „ManmüssedemBürgerunserePolitikbessererklären“ bemüht. Ach, da fällt mir gerade ein, die Multikulti-Linke hat es nicht in den Landtag Niedersachsens geschafft. Da wurde die bürgerfeindliche Agenda dem Steuerplebs wohl nicht gut genug ins Hirn getrichtert.

Die Wahl in Österreich ist auch deswegen interessant, weil die FPÖ stark zulegen konnte. Ihr Erfolg führte zum einen zu den mittlerweile berühmt-berüchtigten linksgrünen Hyperventilierungen und gutmedialen Hysterien (ganze Redaktionskolchosen sind der Ohnmacht nahe) und zum anderen dazu, dass diesmal ein Land dem „Rechtsruck“ in die Mitte anheimfällt, das sich nicht derart leicht über den Tisch ziehen und mundtot machen lassen wird wie Deutschland.

Zudem hat die ÖVP an Wählerstimmen gewonnen, nicht zuletzt, weil deren aalglattes Aushängeschild Sebastian Kurz mit markigen Sprüchen à la FPÖ gegen eine allzu linke Migrationspolitik den Wahlkampf bestritt. Das klang vor einiger Zeit übrigens noch ganz anders, von wegen „Willkommen lieber Islam, Euer Basti“.

Wie der Aufstieg möglich wurde

Kurz muss jetzt liefern. In einer Koalition mit der FPÖ hängt dies davon ab, wie stark diese Kurz vor sich hertreiben kann. Sollte der Wiener Oberstreber womöglich mit der SPÖ koalieren und sich von dieser gar nicht unterscheiden, also ganz ähnlich wie Angela Merkel  ein bisschen auf konservativ machen und ansonsten alle links überholen, denn könnten vorgezogene Neuwahlen in Österreich angesichts des Migrationsdrucks gerade aus Afrika wahrscheinlich werden –und vielleicht gleichzeitig mit denen in Deutschland stattfinden.

Eines allerdings muss man Kurz lassen: Er hat die Stimmung im Volk geschickt in Parteizuwachs umgesetzt, weil er weitaus besser als Christian Lindner das Gefühl vermittelt, frischen Wind in die Politik bringen zu können. Bei Lindner schienen die AfD-Kopie und die Sehnsucht nach dem großen Posten immer irgendwie immer durch, während Kurz weniger durchschaubar, eher semi-transparent und stets medienadrett zum Schwiegermutterliebling gepudert daherkam.

Nicht auszuschließen, dass Kurz insgeheim von einer großen europäischen Karriere träumt und das „kleine“ Österreich für ihn nur eine Durchgangsstation ist, wie für die Millionen Asylbegehrenden auf dem Weg in den German Sozialstaat. Und machen wir uns nichts vor, dieser Aufstieg in den politischen Olymp Europas ist in absehbarer Zeit nur durch das Anbiedern an den linksgrünen Mainstream und durch das Bücken vor Brüssel möglich. ÖVP-Wähler dürften sich über „Kurz“ oder lang getäuscht haben, wie all die deutschen Altparteienwähler.

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Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

80 Kommentare zu Österreich ist zu Kurz gesprungen

  1. Was haben wir gelernt aus dieser Wahl?
    Es interessiert den Wähler nicht, mit welchen Mitteln eine Partei arbeitet, mit welcher Niedertracht und krimineller Energie, mit welcher internen Blödheit und Intriganz, mit welchen dubiosen Gestalten sie sich ins Bett legt und was für Dreck sie um sich wirft. Auch Inhalte spielen keine große Rolle, denn bis auf die drei immer gleichen Stehsätze kam von den Kandidaten genau gar nichts. Nein, es geht eigentlich nur darum, ob der Spitzenkandidat den Leuten genug gefällt, sympathisch und emotional ansprechend ist, das genügt in postfaktischen Zeiten.

    Anders ist das Ergebnis der SPÖ nicht mehr zu erklären, die maximal einen Einser vor ihrem Ergebnis stehen haben müsste, wenn man nicht von der erschreckenden Vermutung ausgehen will, dass ein Viertel der Österreicher skrupellose Armleuchter sind, die einen persönlichen Vorteil von einer Regierung der Klientelbeschenkung haben und dafür egal welchen Kriminellen wählen würden, Hauptsache es klingelt in ihrer Kasse.

    Bei der Frage, ob so viele Landsleute einfach Idioten sind, die nix überzuckern, oder berechnende gemeine Armleuchter, denen für persönlichen Vorteil egal ist, ob das Land vor die Hunde geht, klingt die erste Antwort zumindest tröstlicher. Aber die Lehren, die Parteien aus diesem Wahlkampf und dem Ausbleiben einer Wählerreaktion darauf ziehen können, dürften sich auf kommende Wahlschlachten nicht unbedingt qualitätssteigernd auswirken.

    Der eigentliche Wahlsieger heißt Tal Silberstein.
    Widerlich.

  2. hubi stendahl // 17. Oktober 2017 um 13:42 // Antworten

    Glückwunsch Nadine Hoffmann,

    Sie haben die eigentliche Botschaft durchschaut. Das lässt hoffen.

    Wer ist Sebastian Kurz, der 31 jährige Senkrechtstarter aus dem Nichts?

    Aus allesroger.at:
    „Doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart eine zweite Seite von Kurz, die die Hauptstrommedien kaum beleuchten – oder auch an ihm lieben. „Der Islam gehört zu Österreich“, verlautbarte er beispielsweise auch in jüngerer Vergangenheit immer wieder. Die Mehrheit der Österreicher sieht das anders. …..

    …..Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Er fordert Flüchtlingskontingente für die EU über sogenannte Resettle-ment-Programme, also Wiederansiedlungsprogramme. Sein Credo: „Wir wollen keine Abschottung Europas.“ Stattdessen müsse man einerseits vor Ort helfen und andererseits „legale Fluchtwege“ schaffen. In Österreich „sind jedenfalls 10.000 bis 15.000 Menschen pro Jahr bewältigbar“…..“

    Was klar macht, dass ein solches Jahreskontingent mit Geburten und Familiennachzug Österreich in 10 Jahren islamisieren wird.

    Ich nannte es hier vor einem Jahr Umstellung auf „kontrollierte Zuwanderung“.

    Und wie Sebastian Kurz zum Massenmörder George Soros steht, kann man hier erfahren:

    http://www.allesroger.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz

    Und immer wieder stellt man sich die Frage, wie linke Gutmenschen derart massiv vernebelt werden konnten, dass sie angesichts der einfach erkennbaren Zusammenhänge die Initiatoren und deren Ziele einfach ausblenden.

    Ja, auch Kurz gehört neben Macron zur neuen Generation der Soros/Rothschild Jünger, wie unser smarter Christian Lindner, der nach Abtauchen der FDP 2013 exklusiv als Gast der Bilderberger für den Wiederaufbau ausgesucht wurde.

    Ja, das Spiel geht weiter. Ziel: Die Zerstörung der Identitätemn der europäischen Völker und der Sozialsysteme, um eine um den Konsum wettlaufende Masse von Rindviechern zu kreieren. Und die Idioten, die sich selbst als LINKE, als GUTE bezeichnen, merken nicht, dass sie nur benutzt werden, um am Ende in der Tonne zu landen.

    • @hubi:

      Wäre es theoretisch möglich, dem Islam in Deutschland die Religiosfreiheit abzuerkennen? Weil warum sollen wir in der christlichen Welt dem Islam diese Freiheit zugestehen während dies für unsere Religion in den islamischen Ländern nicht gilt?

      • hubi stendahl // 18. Oktober 2017 um 11:30 //

        @Grete

        „Wäre es theoretisch möglich, dem Islam in Deutschland die Religiosfreiheit abzuerkennen?“

        Die Religionsfreiheit ist in der BRD grundgesetzlich abgesichert. Sie ist auf dem Papier Privatsache. In der Praxis werden die christlichen Religionen, vorwiegend durch Unterstützung und Anerkennung ihrer Organisationen, derzeit (noch) bevorzugt.

        Es stellt sich also eher die Frage, ob der Islam in seiner derzeitigen Ausprägung überhaupt eine Religion ist, wenn er die Gewaltenteilung und Herrschaft der Parteiendemokratie gelebt ablehnt. Schließlich erhebt er zweifelsfrei den Anspruch über dem Gesetz zu stehen.

        Die aktuelle (sicher nur als erster Schritt gemeinte) Forderung de Maizieres, einen islamischen Feiertag gesetzlich zuzulassen, ist wohl, wie so oft, der Hoffnung auf eine schleichende Europäisierung hin zu einem europäischen Islam zuzuordnen. Maas steht ja seit seiner Humboldt Rede ebenfalls auf diesem Standpunkt. „Kommt kein Widerspruch, machen wir weiter (Sie erinnern sich an Junckers mutiges Outing).

        Die Gegner halten den Islam, aufgrund seines Aufbaus, für eine politische Organisation, die zumindest in vertretbaren Zeiträumen den gelebten und verfassungsrechtlichen Verhältnissen auf der Grundlage eines christlich kulturellen Verständnisses in Europa nicht angepasst werden kann. Diese Sichtweise habe ich mir ebenfalls zu eigen gemacht.

        Hinter den politischen Forderungen, die unter dem Deckmantel des Gutmenschentums vorgetragen werden, de Maiziers und Maas´, stecken fundamentale wirtschaftliche Interessen, um den Konzernen Futter, also Arbeitskräfte, zur Verfügung zu stellen. Die Politik hat ja bekanntlich nur die Aufgabe des Umverteilens und Einhegens mittels Machtmonopol.

        Nach meiner Meinung müssten alle Religionen, nicht das christlich kulturelle Fundament, ganz aus dem Alltag verschwinden. Religion ist Privatsache. Das ist auch die Ursprungsidee des grundgesetzlich verankerten Rechts auf Religionsfreiheit. Weg auch mit den Bonzen aus ihren Kathedralen.

        Das muss in der Konsequenz nicht bedeuten, dass eine Kultur seine besonderen Ereignisse über Feiertage nicht mehr lebt. Da aber die Menschen innerhalb unserer auf christlichem Gedankengut aufgebauten Kultur weder in einer Demokratie noch in einem diskursfähigen Umfeld leben, weil die Deutungshoheit von einer kleinen Clique, bestehend aus Politikern, Geldadel und den ihnen gehörenden Medien okkupiert wurde (linker Gesinungsterror), wird der schleichende Verfall, ungeachtet der massiven Gesetzesbrüche, so lange weitergehen, wie das Volk dieser Kultur es zulässt; auch bis zum Untergang. Und die Islamisierung Europas, wird mit der nächsten Generation der vom Geldadel gekauften Politiker, voranschreiten.

        Es geht eben nie um Menschen, es geht immer um Interessen. In diesem Sinne sind diejenigen die uns führen und die wir wählen keine Christen.

      • . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        .
        „Die Religionsfreiheit ist in der BRD grundgesetzlich abgesichert. Sie ist auf dem Papier Privatsache. In der Praxis werden die christlichen Religionen, vorwiegend durch Unterstützung und Anerkennung ihrer Organisationen, derzeit (noch) bevorzugt.“
        .
        DIESE Verweigerung der echten REALITÄT – ist eher eine RECHTFERTIGUNG der diversen westlichen & besonders deutschen STAATS-VERBRECHEN gegen andere Religionen – denn reines NICHT-Wissen.
        .
        Allein Ihre abstruse Definition von „Religion“ zeigt – daß in Ihrer Welt nur Platz für „echtes Christentum“ à la Hubi ist, und Sie also abseits des Grundgesetzes argumentieren – was schlicht kriminell ist, denn das Grundgesetz steht ÜBER jedem anderen Gesetz!
        .
        Daß Sie dem Islam den Charakter einer Religion absprechen – DAS KENNEN WIR – denn für die Nazis war das Judentum ja auch eher eine Krankheit, als eine Religion . . .
        .
        Und der perverse Umgang mit der Scientology Kirche in Deutschland ist keinen Deut besser – zumal die angeblichen deutschen „Sekten-Experten“ als echte Mental-Terroristen allesamt in den Knast gehörten – weil sie das deutsche Grundgesetz vorsätzlich & unbelehrbar mit ihren ewigen NAZI-Stiefeln treten !

      • hubi stendahl // 20. Oktober 2017 um 10:02 //

        @KBM

        „Allein Ihre abstruse Definition von „Religion“ zeigt – daß in Ihrer Welt nur Platz für „echtes Christentum“ à la Hubi ist, und Sie also abseits des Grundgesetzes argumentieren – was schlicht kriminell ist, denn das Grundgesetz steht ÜBER jedem anderen Gesetz!“

        Und das ist der Anlass Ihrer Kritik:

        „Die Religionsfreiheit ist in der BRD grundgesetzlich abgesichert. Sie ist auf dem Papier Privatsache. In der Praxis werden die christlichen Religionen, vorwiegend durch Unterstützung und Anerkennung ihrer Organisationen, derzeit (noch) bevorzugt.“

        Es gibt hier gar keine Definition. Sie haben sich das einfach wieder aus den Fingern gesogen, wie so oft.

        Erkenne Sie den banalen Widerspruch in Ihrer Kritik? Sie sprechen davon, dass das Grundgesetz über dem Gesetz steht, was immer Sie damit überhaupt meinen; ich stelle fest, dass die Religionsfreiheit in der BRD grundgesetzlich abgesichert ist und das es dabei auf die Definition von Religion ankommt. Was wollen Sie eigentlich?

        Zitat:
        „Dass Sie dem Islam den Charakter einer Religion absprechen – DAS KENNEN WIR – denn für die Nazis war das Judentum ja auch eher eine Krankheit, als eine Religion . . .“

        Dieser Vergleich ist nicht nur eine Unverschämtheit a la Möllmann, er ist auch aus dem Zusammenhang gerissen, was Ihre unlauteren Methoden deutlich macht, denn ich schrieb:

        „Es stellt sich also eher die Frage, ob der Islam in seiner derzeitigen Ausprägung überhaupt eine Religion ist, wenn er die Gewaltenteilung und Herrschaft der Parteiendemokratie gelebt ablehnt. Schließlich erhebt er zweifelsfrei den Anspruch über dem Gesetz zu stehen.“

        Hier wird also nichts festgestellt, sondern eine Situation zur Disposition gestellt. Lesen Sie es nochmal in aller Ruhe und ohne emotionale Querschläger durch. Mein Absatz beginnt mit. „Es stellt sich die Frage“ und nicht etwa „Ich stelle fest“.

        Danach schlagen Sie mal wieder einen un-eleganten Bogen hin zu der Scientology-Sekte und suggerieren, dass alle Staatsangestellten im Bereich Sektenbekämpfung NAZIS seien. Merken Sie nicht, wie lächerlich Sie sich mit dieser Dauerschleife machen?

        Jeder klar denkende Leser wird nach Lesen meines Kommentars zu der Erkenntnis kommen, dass sich für mein Dafürhalten jeder sich seinen eigenen Gott im privaten Umfeld halten kann, so lange er nicht meine gespeicherte Arbeitsleistung und meine mentale, oftmals erzwungene Mithilfe erwartet. Soll er von mir aus an Haribo Gummibärchen glauben, die heimlich die Welt regieren.

        Ich werde erst pampig, wenn ich zu Leistungen gezwungen werde, die nicht mit einer Gegenleistung verbunden sind.

        Wenn ich am Krankenbett eines Sterbenskranken aus einem Buch vorlese, dann erwarte ich als Gegenleistung ein freundliches Gesicht und Dankbarkeit. Erfüllt sich dies nicht, dann ist das eine Leistungsstörung und der Gebende packt mit Recht sein Buch ein, weil der Nehmende sich verweigert. Eine Leistungsstörung. Das ist die zentrale Botschaft.

        Das ist doch nicht schwer zu verstehen Herr Möllmann!

        Vor 2000 Jahren sagte mal jemand dazu: Wenn Ihr die Zwei zu Eins macht, dann kommt Ihr in´s Himmelreich (auf Erden hat er gemeint). Wie es funktioniert, habe ich ihnen oben mit der Metapher um den Sterbenskranken erklärt. Handeln Sie danach und lassen Sie mir meinen Frieden. Ich mag nun mal keine Sekten und erde auch nicht beitreten.

      • @stendahl

        Wenn ich am Krankenbett eines Sterbenskranken aus einem Buch vorlese, dann erwarte ich als Gegenleistung ein freundliches Gesicht und Dankbarkeit.

        Sterbenskranker….. freundliches Gesicht und Dankbarkeit….

        Mann Sie sind ja so was von sich selber besoffen….. und ja, diese Ihre Aussage, passt hundertprozentig zu Ihrer Vorstellung von Kultur..

        …. in der Ich aber, keine einzige Minute verbringen möchte… denn Sie Herr @Stendahl sind tatsächlich eine Leistungsstörung in Person

      • hubi stendahl // 20. Oktober 2017 um 12:16 //

        @Dragao Nordestino

        Zitat:
        „und ja, diese Ihre Aussage, passt hundertprozentig zu Ihrer Vorstellung von Kultur.“

        Es zeugt von einer kulturell dissozialen Wesensart, wenn jemand wie Sie, der sich auf Kosten Dritter durchs Leben schlägt, sich bewusst mit lügnerischen Behauptungen in ein Gespräch einmischt, nur um seinen ungezügelten Hass gegen alles Lauf zu lassen, was seinem diesem Lebensbild nicht entspricht.

        Dass Sie den Begriff „Metapher“ nicht kennen, auf den der Vergleich fußt, und Sie ihn möglicherweise deshalb auch nicht erwähnen, will ich Ihnen verzeihen; dass Sie sich asozial verhalten, ist nicht verzeihbar. Im übrigen sollte es sich auch bis zu Ihrem Wohnsitz im brasilianischen Dschungel herumgesprochen haben, dass man todkrank sein kann und trotzdem Herr seiner Sinne ist.

        Für Sie trotzdem mal ganz einfach, wie immer: Jemand kommt in Ihre Eis-Bude am Strand Brasiliens aufgrund des Werbeversprechens, dass er bei Ihnen das beste Eis jenseits des Atlantiks bekommt. Das ist nach all Ihren Auslassungen hier zwar eher ausgeschlossen aber es ist ja nur ein Beispiel und metaphorisch zu verstehen.

        Da er für die Portion 20 % mehr zahlt, als in den vergleichbaren umliegenden Eisdielen, liegt eine Leistungsstörung vor. Sie haben Ihren Gast beschixxen, weil die versprochene Eigenschaft nicht erfüllt wurde, denn die umliegenden Eisverkäufer bieten exakt das gleiche Eis günstiger an. Und das transportieren Sie jetzt mit Ihren geistigen Kapazitäten auf alle Ebenen des Zusammenlebens. GEBEN UND NEHMEN. „Nuuuur“ NEHMEN, geht nur bei Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen, die nach Brasilien auswandern, dort nie auch nur eine Kopeke Steuern bezahlt haben und mit blumigen moralisierenden Worten andere in die Verantwortung für das eigene Wohl nehmen wollen. In dem sie Straßen und kulturelle Gebäude, Krankenhäuser und Sporteinrichtungen nutzen, für die sie andere ihre gespeicherte Arbeitsleistung mit moralisierendem Unsinn abluchsen.

        Das eine ist Geben und Nehmen, eine Leistung auf allen Ebenen des Lebens in einer Kultur, die auf der Erwartung eines Mehrwerts für beide (alle) fußt. Das andere ist Ihre verdrehte Denke, die umgekehrt funktioniert. Sie NEHMEN und fordern andere auf zu GEBEN.

        Prinzipiell ist dies der Kern der christlichen Philosophie, aus der später die Religionen gezaubert wurden. Machen Sie im Umgang mit anderen Menschen „aus zwei einen“, in dem Sie auch dem Gegenüber den Mehrwert aus einer Handlung gestatten. Dann sind Sie ein Stück weiter in Ihrer verkrampften aggressiven und nervösen Existenz.
        Sie schaffen das. Yes you can.

      • @stendahl

        wenn jemand wie Sie, der sich auf Kosten Dritter durchs Leben schlägt,

        Dies habe ich eigentlich ein Leben lang nicht getan… eher das Gegenteil ist der Fall. Jedoch psasst es natürlich zu Ihnen @stendahl, Leute die andere Meinung haben wie Sie, zu beleidigen und herab zu werten….

        bis zu Ihrem Wohnsitz im brasilianischen Dschungel herumgesprochen haben, dass man todkrank sein kann und trotzdem Herr seiner Sinne ist.

        Erstens lebe ich nicht im brasilianischen Dschungel, sondern an einem der schönsten Strandlandschaften des brasilianischen Nordostens und zweitens habe ich im Gegenteil zu Ihnen, Herr @stendahl in nmeinem Leben gelernt grosszügig zu sein… und ja, ich halte Sie, für eine völlig daneben Figur, der ich noch nicht einmal die Hand zum Gruss reichen würde.

        Noch Fragen.?

      • . . .
        DragaoNordestino fragt:
        .
        „Noch Fragen?“
        .
        Ja,
        .
        ich frage mich WARUM Hubi derart obszön gegen Sebastian Kurz wettert – wenn ANDERE Informationen – zu völlig ANDEREN Ergebnissen führen:
        .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        .
        „Ja, auch Kurz gehört neben Macron zur neuen Generation der Soros/Rothschild Jünger, wie unser smarter Christian Lindner…“
        .
        DAS SIND HUBI’s Original FAKE-NEWS!
        .
        Die Wahrheit sieht ganz anders aus:
        .
        http://yournewswire.com/youngest-leader-george-soros/

      • . . .
        Dass Hubi Stendahl dem Islam den Charakter einer Religion abspricht, so wie er den Scientologen den Charakter einer Religions-Gemeinschaft abspricht – DAS KENNEN WIR VON ANDEREN VERDECKTEN NAZIS IM GEISTE – denn für die Original-Nazis war das Judentum ja auch eher eine Krankheit, als eine Religion . . .
        .
        Zu FEIGE, um offen gegen den Islam zu predigen, zu FEIGE um offen gegen die Scientologen zu predigen, zu FEIGE um sich offen als Rassist & Nazi zu bekennen . . .
        .
        GEHEIM ORGANISIERTE UNTERWANDERUNG – DAS ist die allgemeine Taktik der GLOBALISTEN-SEKTE – wie die BÜRGERLICHE FREIHEIT derzeit unterlaufen wird, und die im Grundgesetz garantierte Religions-Freiheit ist dabei die größte Hürde.
        .
        Sie haben sich längst geoutet als krimineller KAMPF-CHRIST auf der GEHEIMEN Jagd nach den „GOJIM“ (Ungläubigen) – warum versuchen Sie sich dennoch hinter hochgeschraubten Pseudo-Rechtfertigungen anderer Regierungs-Krimineller zu verstecken – wenn doch der Lack längst ab ist . . . ?

  3. „Auch die AfD glaubt an eine moralische Pflicht Europas, Afrikas Flüchtlinge retten zu müssen.
    Sie will diese Pflicht in besonders effektiver Weise erfüllen. Hauptakteur soll dabei das UN-Flüchtlingshilfswerk sein. Sie plädiert auf ihrer Pressekonferenz vom 21. August für den
    Ausbau der EU und Eurabiens (Mittelmeerunion).“

    „Mithilfe von Luftschlössern in Nordafrika soll irreguläre Völkerwanderung soweit erlaubt
    in Umsiedlung („resettlement“ laut AfD-Konzeptpapier) umgewandelt werden. Das Recht
    auf politisches Asyl soll laut AfD in den Luftschlössern geprüft werden, und wer die Prüfung
    besteht (also z.B. eine große Mehrheit der Eritreer, die dann in noch viel größerer Zahl
    als bisher in jene Luftschlösser strömen würden), soll laut AfD-Konzeptpapier planmäßig
    nach Europa umgesiedelt werden.“

    „Die AfD will auch keine Zurückverschiffung nach Libyen sondern nur in menschen-
    rechtlich sichere Herkunftsländer, die sie anderswo in Nordafrika finden zu können glaubt
    Tunesien soll laut AfD durch Streichung von Entwicklungshilfe genötigt werden, die Afrikaner aufzunehmen, die nach Libyen einreisten und ein Boot bestiegen. Also zum Beispiel die von
    Gaddafi eingeladenen. M.a.W. strebt die AfD gegenüber Tunesien, das schon die eigenen
    in Deutschland verrohten Bürger als „Merkels Abfall“ ablehnt, die traumtänzerische Kapo-
    Politik an, die Kapo Schulz gegenüber Polen durchsetzen zu können glaubt, und agiert
    somit noch viel unrealistischer als Schulz, zumal Straßburger Richter jederzeit den Status
    des „menschenrechtlich sicheren Herkunftslandes“ aberkennen könnten.“

    Quelle: https://bayernistfrei.com/2017/08/31/umsiedlungspflicht/

    • @ Zitrone

      Könnte das noch Petrys Handschrift sein?
      So wirklich wundern würde mich das Ganze allerdings nicht. Die AfD wurde, anders als die FPÖ, als neoliberale Wirtschaftspartei gegründet. Die Siedlungspolitik ist denen nur vor die Füße gefallen und diente dann nur als Mohrrübe vor dem Esel, um ihn in den Stall zu kriegen.

    • @Zitrone: Manchmal ist es besser, die Dinge selber zu lesen. Dann sieht man, dass das alles etwas differenzierter ist. Leider steht in diesem Konzept auch Unsinn wie: „Der sogenannte Resettlementbedarf wird vom UNHCR festgestellt.“ So etwas würde natürlich zur nächsten Katastrophe führen. Vielleicht wollte man auch ein Konzept erstellen, das möglichst medientauglich ist, so dass man nicht in die rechte Ecke gestellt wird. Mit solchen politisch korrekten Methoden wird man Westeuropa natürlich nicht mehr retten können (falls das überhaupt noch möglich ist) und das wissen vermutlich viele Politiker der AfD auch.
      Hier ist das PDF:
      https://www.afd-landkreis-stade.de/images/AfD_Daten/PDF/Beitr%C3%A4ge/AfD_Konzept_Asylpolitik_final.pdf

      • Die Katastrophe ist geplant!!! Statt eines Aufschreis in der Öffentlichkeit,
        ein medientaugliches, politisch korrektes Konzept?

  4. Reichsdeutscher sagt // 17. Oktober 2017 um 14:15 // Antworten

    mein Kompliment geht an die beiden Patrioten es gibt Gottseidank Menschen die ihr Gehirn nicht verloren haben sondern es bei sich behalten. Aber die Masse die Masse ist leider mehr als blöd meiner Meinung nach dümmer wie einhundert Meter einer Landstraße. Ja jeder Volkszertreter will immer nur unser Bestes. Besser gesagt Maul halten arbeiten und jeden Mist kaufen Steuer zahlen und Gut ist !!!!!

    • Die Siedlungspolitik dient klar sozialistischen Interessen. Sie können aber nicht gleichzeitig Sozialismus UND Neoliberalismus haben, weil das einander ausschließende Gegensätze sind. Das Gerede vom Neoliberalismus ist Propaganda der Linken, damit Leute mit wenig ökonomischem Durchblick unbewußt ihre Aganda befördern.

      • The Dark Age // 17. Oktober 2017 um 22:00 //

        Es sind Gegensätze, die sich nicht ausschließen, sondern Interregnums die beide ein gemeinsames Ziel verfolgen.

        Ich zitiere hierzu Rakowski: „Nehmen Sie irgendein Wirtschaftsjahrbuch irgendeines Landes und teilen Sie den Ertrag unter die Lohnempfänger auf, und Sie werden sehen, was für ein »außerordentlicher« Quotient dabei herauskommt. Dieser Quotient ist das Konterrevolutionärste der Weltgeschichte, und wir müssen ihn als größtes Geheimnis hüten…“

        Wer heute Armstrong gelesen hat und zwar den Artikel „The GDP Decline Post-2015.75 dem müsste folgender Absatz zu denken geben: „The model is forecasting NOT a “recession” in the old terms, but an economic decline. This is why taxes keep rising for they need money to try to retain power. This creates DEFLATION and not the HYPERINFLATION that so many falsely believe is the only way empires, nations, and city states crumble into the dust of history.“

        Der Artikel ist natürlich in der Gänze lesenswert.

  5. . . .
    HIER mal ein Ausblick von G. Ed Griffin auf Europa:
    .
    „Eine Studie von 2014 fand heraus, daß ein Drittel aller Geburten in Frankreich nicht-weiß waren. Diese Studie stammt aus der Zeit BEVOR die Massen-Immigration nach Europa begann. Die nationale Rate von afrikanischen Geburten in Frankreich beträgt nun 39 Prozent. Und 73 Prozent der in Paris geborenen Kinder sind Afrikaner.“
    .
    So oder so werden die RASSISTEN der Globalisten-Sekte ihr globales RASSEN-MISCH-EXPERIMENT weiter voran treiben – auch wenn NICHTS anderes auf der Welt – den Bürgern dieser Welt zu Recht WIDER DIE NATUR GEHT!

    • . . .
      https://needtoknow.news/2017/10/african-births-will-outnumber-french-births-france-3-5-years/

    • @ KBM

      Ja, ich denke auch: Es ist vorbei.
      Um so mehr erstaunt mich die Massenflutung. Die Psychos hätten einfach nur abwarten müssen und ihr feuchter Traum wäre völlig geräuschlos in Erfüllung gegangen.

      • „Um so mehr erstaunt mich die Massenflutung. Die Psychos hätten einfach nur abwarten müssen und ihr feuchter Traum wäre völlig geräuschlos in Erfüllung gegangen.“

        Weil ihr deren Absichten falsch verstanden habt! Wie könnte es afrikanische Geburten in Paris geben, wenn sich die Rassen vermischen würden? Dann gäbe es nämlich stattdessen Mischlingsgeburten!
        らんま

  6. Max Mustermann // 17. Oktober 2017 um 14:57 // Antworten

    Der Führer des Apartheidregimes im Nahen Osten – Israel ist damit gemeint – genauer gesagt Netanyahu, hat ihm gratuliert und ihn zum Staatsbesuch eingeladen, zu dem Kurz erfreut umgehend zusagte. Ein erbärmlicher rückgratloseer J…Knecht scheint Kurz zu sein!

    https://www.tachles.ch/news/netanyahu-gratuliert-kurz

  7. In Österreich rund 74% und in der BRD ca. 87% der Bevölkerung, die das System ein weiteres mal legitimiert und somit den Niedergang eingefordert haben. Ob ÖVP und AfD nicht auch zu den Systemparteien zu zählen ist insofern irrelevant, als diese Wähler zumindest im guten Glauben gehandelt und den Abriß ihrer Nationalstaaten verhindern wollten – zu wenig, zu spät und wohlmöglich auch sinnlos, denn der Wohlstand der EU-Europäer muß vernichtet, ohne durch Krieg zerstört zu werden, um bei gleichmässiger Armut als Blaupause für die zukünftige Eine-Welt dienen zu können.

    Es geht um Experimente, in allen 3 Orwellschen Regionen mit der Zielsetzung herauszufinden, welches dieser totalitären Systeme sich am besten umsetzen und entsprechen „ausrollen“ läßt. Schrieb Orwell noch über die 3 grossen Regionen die sich aufgrund der Waffengleichheit niemals gegenseitig würden besiegen können, so muß doch bei der Betrachtung der aktuellen Weltlage auffallen, dass genaus dies der aktuelle Status quo auf Erden ist.

    Die Insel via Brexit aus Europa herausgelöst und Ozeanien zugeordnet, Eurasien (wozu die Kern-EU natürlich gehört) und natürlich Ostasien (China) bilden die multipolare Welt, auch wenn das natürlich nicht das Ende sein wird.

    Ist es nicht auffällig, dass neben den beiden europäischen Wunderknaben immer häufiger der Name des Plagiators Karl-Theodor zu Guttenberg fällt, also jenem „Hoffnungsträger“ und Zerstörer der Bundeswehr, der wohlmöglich Merkels Thronfolger werden könnte. Die (aktuelle) Riege der Politikerdarsteller wird allmählich ausgetauscht, die Smartphone Generation möchte keine alten Fratzen mehr sehen. Wenn man sich bei den 20 – 30 jährigen umhört dann wird man feststellen, dass diese viel lieber „Europäer“ sein möchten und denen die Nationalstaaten gleichgültig sind – dieser Gedanke stirbt gerade zusehends aus.

    Diese für das „friedliche Hineinwachsen“ in den globalen Sozialismus nötige „Änderung der Volkspsyche“ müsse „auf allgemeiner demokratischer Grundlage erfolgen, kontrolliert durch die öffentliche Meinung, durch alle demokratischen Mittel, wie Wahlen, Publikation usw.“ und eine wesentliche Rolle dabei spiele der angeblich durch industrielles Kohlendioxid ausgelöste Treibhauseffekt, der die Errichtung einer globalen sozialistischen Planwirtschaft erforderlich mache. Falls die westlichen Völker sich trotz dieser systematischen
    Umerziehung weigern sollten, von ihrer „feigen und egoistischen kleinbürgerlichen Ideologie“ und von „Militarismus, Nationalismus, Faschismus und Revanchismus“ abzulassen, dann drohe die
    Vernichtung der menschlichen Zivilisation in einem Atomkrieg.

    Zitat: Andrei Sacharow

    • . . .
      ZITAT @ Greenhoop:
      .
      „Wenn man sich bei den 20 – 30 jährigen umhört dann wird man feststellen, dass diese viel lieber „Europäer“ sein möchten und denen die Nationalstaaten gleichgültig sind – dieser Gedanke stirbt gerade zusehends aus.“
      .
      Ich war immer schon etwas schneller – hatte statt dem vorgeschriebenen „D“ als National-Kennzeichen – bereits ab 1969 das erste Foto des blauen Planeten, STATT dem vorgeschriebenen National-Kennzeichen auf meinem VW-Bus kleben . . .
      .
      Doch die von mir geliebte Globalisierung hat NICHTS mit Rassismus zu tun, NICHTS mit Menschen-Versuchen, NICHTS mit Krieg, Vertreibung & Flucht . . .
      .
      Meine bevorzugte Globalisierung ist eher ein Aufwachen der Menschheit zu dem Bewußtsein – daß wir alle gemeinsam den gleichen Planeten bewohnen – und von daher sowohl Vorsicht als auch Rücksicht auf alle Anderen Erden-Bewohner angebracht ist, inklusive Tiere & Pflanzen.
      .
      DAS was wir aber derzeit von den Polit-Parasiten mit brutaler Gewalt serviert bekommen – DAS IST NACKTER FASCHISMUS – in der TARNUNG des Globalismus.

      • Balkonwinker // 19. Oktober 2017 um 00:02 //

        Lieber Herr Möllmann,

        ich unterstelle Ihnen jetzt einfach mal, sie verwenden die falschen Begriffe. Überhaupt werden heute viel zu viele Begriffe falsch verwandt. Diese Sprach-Verwirrung macht es immer schwerer zu diskutieren, da viel zu viel im unklaren bleibt.

        Sie verwechseln, so scheint mir, Globalisierung mit Internationalismus, Transnationalismus oder Kosmopolitismus. Die von Ihnen „geliebte Globalisierung“ ist ein wirtschaftliches Projekt, deren Urheber die liberalen, sprich kapitalistischen Eliten (früher Europas respektive Großbritanniens, später auch Amerikas und heute der ganzen Welt) sind. Sie hatte schon immer mit Krieg, Vertreibung und Flucht zu tun. Schauen sie sich die verschiedenen Phasen der Globalisierung an! Keine Phase verlief gewaltfrei. Der Globalismus ist das ideologische Fundament der Globalisierung. Keine Grenzen, keine Nation, kein (Sozial-)Staat! Stattdessen: freier Warenverkehr, freier Kapitalverkehr, freier Personenverkehr. Globalisierung der Wirtschaft und Globalismus gehen Hand in Hand. Am Ende steht eine ethnisch nicht mehr zuordenbare Menschheit. Die „neue Rechte“ spricht in diesem Kontext immer vom Genozid an der weißen Rasse, weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich die rezessiven Gene (blond, blauäugig, hellhäutig) langfristig eben nicht durchsetzen. Der überzeugte Globalisierer Thomas P.M. Barnett schreibt dazu in „Drehbuch für den 3.Weltkrieg: Die zukünftige neue Weltordnung“ (2016, S.320), dass auch Jesus die hellbraune Hautfarbe besessen habe, die der mischrassige Mensch der globalen Zukunft wieder haben werde, worüber er sich sehr freuen würde. Schön auch dazu der ehemalige Präsident Nicolas Sarkozy in einer Rede vom 17. Dezember 2008: https://www.youtube.com/watch?v=K4bw06V1EzA

        Wichtig auch, dass neben der strukturellen Gewalt der Faschismus (zu deutsch „Bündelei“) dem Kapitalismus inhärent ist. Faschismus hat nichts mit Nationalismus zu tun, dass haben sie richtig erkannt. Auch Kommunisten können Faschisten sein. Früher predigten die Faschisten in Wirtschaft und Politik einen chauvinistischen Nationalismus. Heute sind es die Faschisten, die den Globalismus, die Globalisierung und die Rassenvermischung predigen und vorantreiben. An ihrem Rektum hängen die Sozialliberalen (dazu gehören heute in Deutschland die SPD sowie große Teile der Partei Die Linke u.a.), die glauben, sie könnten das Ganze „zivilgesellschaftlich“ und „sozial“ gestalten.

        Nun können Sie natürlich sagen, wir beenden das ökonomische respektive kapitalistische Projekt Globalisierung, weil es z.B. (zurecht!) ökologisch totaler Wahnsinn ist (Warum zum Geier müssen wir in Europa im Januar Erdbeeren aus Chile essen???). Das bedeutet jedoch nicht automatisch ein Ende Ihres Traumes vom Internationalismus, Transnationalismus oder Kosmopolitismus. Googeln Sie dazu ruhig nochmal die Worte „Ethnie“ und „Kultur“ und fragen Sie sich, was Ethnien und Kulturen im Einzelnen auszeichnet, warum sie sich zu Nationen zusammenrotten und warum es wert wäre, Ethnien wie z.B. die Twa (ein Pygmäenvolk) einfach in Ruhe Ethnie sein zu lassen! Dies macht nämlich diesen Planeten und seine vielbeschworene Diversität, die vornehmlich als Argument von Globalisierern zur Verbreitung ihrer Ideologie ins Feld geführt wird, zu dem was sie sind – vielfältig!!! Schön auch in diesem Zusammenhang das Konzept des „Ethnopluralismus“, über das man in der Tat diskutieren sollte. Selbst damit wären Internationalismus, Transnationalismus oder Kosmopolitismus vereinbar. Ethnien könnten bspw. international (lat. inter = zwischen und natio = Volk) im Rahmen des allgemeinen Völkerrechts zusammenarbeiten und so zu einer Welt zusammenwachsen.

        Dies wäre in jedem Falle besser als der Größenwahnsinn, sie durch Kriege fusionieren oder vermischen zu wollen, wie es momentan der Plan der politischen und wirtschaftlichen Eliten ist – wohlbemerkt nur zu dem einen Zweck, dass das moderne industrielle warenproduzierende System, welches einer kleinen Gruppe Menschen ein leistungsloses Einkommen gewährt, krampfhaft weiterläuft. Das hieße allerdings auch, wir alle müssten uns allmählich wieder zurück zu sogenannten Gleichgewichtswirtschaften entwickeln. [Ironie an] Das will natürlich keiner! Weil: Konsum ist Geil! [Ironie aus] Fakt ist: Internationalismus und Transnationalismus bedingen Nationen und Nationalstaaten. Warum diese dem Kosmopolitismus gegensätzlich sein sollen, erschließt sich mir nicht. In allen drei Fällen kommt man am positiven Nationalismus nicht vorbei. Mancher spricht in diesem Zusammenhang auch gern von Patriotismus. Negativ und gleichbedeutend mit Chauvinismus wäre ein Nationalismus, der die eigene Nation besonders hervorhebt und die übrigen als minderwertig ansieht und sie unterdrückt. Das tut positiver Nationalismus oder Patriotismus nicht.

        Der Kommunist Ernst Thälmann sagte einmal: „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.“ (Ernst Thälmann: Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S.73). Selbst der Anarchist Erich Mühsam schrieb 1912 in seinem kurzen Aufsatz zur Anarchie: „Die anarchische Gesellschaft setzt an deren Stelle: Freiwilligkeit, Verständigung, Vertrag, Konvention, Bündnis, Volk“. Volk respektive Nation – das impliziert Sprache, Kultur, Herkunft, Identität, Zugehörigkeit, Geschichte und Tradition. Niemand kann seine Sozialisation leugnen. Wer glaubt, all dies einfach kulturmarxistisch auflösen zu können, in dem er sagt, ich gehöre überall und nirgends dazu, der ist allein und nichts anderes als eine Monade im Gezeitenstrom, hin und hergerissen von den Moden. In jedem Falle ist er der für den Kapitalismus ideale Mensch. Dieser Mensch gehört zu allererst sich selbst und ist sozial atomisiert. Er ist unfähig, sich zu organisieren, und unfähig, sich zu wehren. Rolf Peter Sieferle würde jetzt vermutlich sagen, dass derlei Kulturmarxismus ein Luxus sei. Die ihm zugrunde liegende Form der Existenz als Individuum sei keineswegs selbstverständlich. Nach Sieferle hätten nämlich viele Individuen vergessen, dass ihre Existenz als Individuen auf exklusiven und historisch als auch global sehr unwahrscheinlich Leistungen der Nationalstaaten als Sozialstaaten beruhe, die man eben nicht einfach universalistisch auflösen könne, weil man meint, darauf verzichten zu können. Jenseits der Rechtsstaaten stünde eben nicht das anarchisch-universalistische Reich der emanzipierten Individuen, sondern die Herrschaft der Clans (Rolf Peter Sieferle, 2017: Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung. S.112). Das ist traurig aber leider immer noch wahr.

        Womit ich zur Utopie der Sozialliberalen zurückkommen möchte. Nach ihrer Vorstellung löst ein globaler Sozialstaat die Probleme der Globalisierung. Dieser Weltstaat bräuchte jedoch eine Weltregierung. Diese kann ich mir jedoch in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen. Ich persönlich glaube, dass dies ein Hirngespenst ist. Schon heute sind viele Nationalstaaten dysfunktional, wie soll da eine Weltregierung funktionieren? Viel wahrscheinlicher sind Anomie und Ausnahmezustand, so wie es schon heute in weiten Teilen der Erde die Normalität ist. Und Europa, diese Insel der Glückseligkeit im Ozean der Gewaltherrschaft (Horkheimer), wird bald dazu gehören, wenn es so weiter geht – „Brasilianisierung“ ist das Stichwort. Mit diesem Krieg aller gegen alle haben die (neo-)liberalen Eliten natürlich kein Problem, denn sie profitieren, solange die wunderbare globalisierte Maschine läuft. Sie können sich die Sicherheit leisten, die für „das gute Leben“ eines Thomas P.M. Barnett (Der Weg in die Weltdiktatur. Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert. Die Strategie des Pentagon. 2016, S.401) notwendig sein wird. Robert Kurz zeigt all diese Entwicklungen ganz wunderbar die Entwicklungen in seinem Buch „Weltordnungskrieg. Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung“ auf.

        Ach wird das spannend! Zumal ich die Integration des „Haus des Krieges“ (dar al-harb) in das „Haus des Friedens“ (dar al-islam) hier noch garnicht adäquat berücksichtigt habe. Die Umma gebiert sich ja auch als „kosmopolitisches“ Projekt. Eines meiner nächsten Bücher dazu wird definitiv „Scharia-Kapitalismus: Den Kampf gegen unsere Freiheit finanzieren wir selbst“ von Sascha Adamek (2017) sein.

        Abschließend möchte ich nochmal kurz auf einen dreiteiligen Vortrag von Harald Welzer aus dem Jahr 2009 hinweisen: https://www.youtube.com/watch?v=aS3Eck7c-3Q

        „Veränderung kultureller Praxis“ ist das Stichwort!

      • . . .
        Perverser anonymer Balkonwinker,
        .
        weil Sie scheinheilig & mit hintervotziger ABSICHT meine Definition von „meiner“ Version der Globalisierung in ein vorsätzlich FALSCHES Licht zu rücken versuchen – HIER noch einmal für alle NICHT-Kriminellen – MEIN Vorschlag für den RECHTEN Umgang mit alledem, was man auch unter „GLOBALISIERUNG“ verstehen könnte . . . :
        .
        Original-ZITAT @ KBM:
        .
        „Ich war immer schon etwas schneller – hatte statt dem vorgeschriebenen „D“ als National-Kennzeichen – bereits ab 1969 das erste Foto des blauen Planeten, STATT dem vorgeschriebenen National-Kennzeichen auf meinem VW-Bus kleben . . .
        .
        Doch die von mir geliebte Globalisierung hat NICHTS mit Rassismus zu tun, NICHTS mit Menschen-Versuchen, NICHTS mit Krieg, Vertreibung & Flucht . . .
        .
        Meine bevorzugte Globalisierung ist eher ein Aufwachen der Menschheit zu dem Bewußtsein – daß wir alle gemeinsam den gleichen Planeten bewohnen – und von daher sowohl Vorsicht als auch Rücksicht auf alle Anderen Erden-Bewohner angebracht ist, inklusive Tiere & Pflanzen.“ (Ende Original-Zitat @ KBM)
        .
        Mein letzter Satz aus meinem obigen Zitat war auf Typen wie Sie gemünzt – DARUM wiederhole ich auch den noch einmal – diesmal nur dür Sie:
        .
        Original-ZITAT @ KBM:
        .
        „DAS was wir aber derzeit von den Polit-Parasiten mit brutaler Gewalt serviert bekommen – DAS IST NACKTER FASCHISMUS – in der TARNUNG des Globalismus.“ (Ende Original-Zitat KBM)

      • Balkonwinker // 20. Oktober 2017 um 16:56 //

        @KBM: Entschuldigen Sie, aber ich bin weder pervers, noch hintervotzig, scheinheilig oder kriminell. Sie können gerne weiter auf „ihrer“ Globalisierung beharren. Ich würde sie korrekterweise als einen von Ihnen im Rahmen der Globalisierung erwünschten oder angestrebten Kosmopolitismus, vllt. auch Animismus bezeichnen. Tolle Idee! Bleibt frei nach Bloch: das Prinzip Hoffnung.

  8. Neuauflage „Warum Demokratie nicht funktioniert“, weil die Masse zu doof dafür ist. Mündige Bürger, früher wurde gelehrt, diese wären die Grundlage einer Volksherrschaft, wählen nicht, weil jemand als Schwiegermuttisliebling erscheint oder wegen „Partei XY hab ich schon gewählt“, sondern anhand von Fakten, den Taten der 4 (und mehr) Jahre davor. Die sind bei Kurz vernichtend, so tief steckt der im Arsch von Multikulti. Wie die Wahl bewiesen hat, sind über 30% unfähig das zu erkennen. Wählt die schlechte Kopie (ÖVP), sie sieht besser aus, als das Original (FPÖ), darf in einer Volksherrschaft nicht funktionieren. Da es dies aber tut, immer und immer wieder, funktioniert Demokratie nicht, weil Verführer gewählt werden, nicht Anführer.

  9. pedrobergerac // 17. Oktober 2017 um 23:18 // Antworten

    Ich als Österreicher kann nur sagen:
    „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“

    Die Parteien werden sich selbst zerlegen. Genauso wie in der BRD.

    PS: Die FPÖ ist mittlerweile nur Dritter
    Alles läuft nach Plan.

  10. @stendahl

    „Doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart eine zweite Seite von Kurz, die die Hauptstrommedien kaum beleuchten – oder auch an ihm lieben.

    Möglich, jedoch ausser Kritik haben Sie auch sonst was zu bieten…. zum Beispiel für einmal, eine klare Stellungsnahme, was genau mit den Flüchtenden vor Bomben und Freihandelsterror geschehen soll…..

    … und im weiteren empfinde ich eigentlich Nadines Artikel nicht besonders Erwähnungswert….. worauf das Ganze hinausläuft, wird mit dem diskriminierenden Kindkaiser schon ganz am Anfang klar impliziert….

    …. Na ja, Ihnen gefallen halt solche Sachen….

    • @ dragao

      „…eine klare Stellungsnahme, was genau mit den Flüchtenden vor Bomben und Freihandelsterror geschehen soll…..“

      Dieser Frage würde ich mich umgehend anschließen (ich könnte sie sogar beantworten), wenn Sie zuvor erklären könnten, wessen BOMBEN auf Tunesien, Marokko, Algerien, Eritrea, Nigeria, Pakistan, Bangladesch usw. fallen.

      Freihandelsterror? Also Wirtschaftsmigranten? Nicht doch…
      Schließlich sagt man uns, es wären Kriegsflüchtlinge und *Schutzsuchende*, die sich in auffallend großer Zahl hier wie die Axt im Wald benehmen und ihrerseits die Bürger hier mit *Unannehmlichkeiten* überziehen.

      • @Anicea

        Dieser Frage würde ich mich umgehend anschließen (ich könnte sie sogar beantworten), wenn Sie zuvor erklären könnten,……

        Nun @Anicea, Sie haben leider die FRage nicht beantwortet, sondern lediglich ein paar Ländernamen zwecks Vernebelung in den Kommentar geworfen….

        Freihandelsterror? Also Wirtschaftsmigranten? Nicht doch…
        Schließlich sagt man uns, es wären Kriegsflüchtlinge und *Schutzsuchende*,

        Ich weis ja nicht in welchem Teil des Universums Sie leben….. jedoch hier, in demvon mir bekannten Teil sind Flüchtende vor dem Freihandelsterror durch aus bekannt….

      • @ dragao

        Ist Ihnen sicher untergegangen, aber ich sagte: könnte und würde, wenn Sie meine Frage beantworten können.
        Nochmal: Welche Bomben auf die genannten Länder, deren Menschen wir nun hier haben?

    • hubi stendahl // 18. Oktober 2017 um 12:59 // Antworten

      @stendahl

      „Doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart eine zweite Seite von Kurz, die die Hauptstrommedien kaum beleuchten – oder auch an ihm lieben.

      „Möglich, jedoch ausser Kritik haben Sie auch sonst was zu bieten…. zum Beispiel für einmal, eine klare Stellungsnahme, was genau mit den Flüchtenden vor Bomben und Freihandelsterror geschehen soll…..“

      Hätten Sie meine vorangegangenen Kommentare aufmerksam gelesen, so wüssten Sie, dass ich ein Verfechter von Kulturen bin, weil sie wissenschaftlich anerkannt die Grundlage menschlicher Entwicklungen sind.
      Hätten Sie meine vorangegangenen Kommentare aufmerksam gelesen, dann wüssten Sie, dass ich ein Verfechter von Leistung und Gegenleistung bin, was sich nicht nur auf monetärer, sondern auch auf sozialer Ebene abspielt.
      Daraus können Sie leicht ableiten, dass ich erkannt habe, dass es sowohl in Afrika, als auch in der westlichen Wertegemeinschaft, wie sie sie gerne nennen, Menschen gibt, die Leistungsstörungen hervorrufen. Dazu gehören selbstverständlich auch Wirtschaftsflüchtlinge, die in Europa einen Anteil von mehr als 90 % ausmachen, weil ihnen unter falscher Flagge ein Leben in der Hängematte suggeriert wird. Die damit verbundenen Verwerfungen sind nicht nur Ausdruck kultureller Unterschiede, sondern auch der Enttäuschung der Betroffenen geschuldet, die weder Auto, noch Frau oder Pool vorfanden und statt dessen Sprachschulen besuchen sollen und sich in der gastgebenden Kultur integrativ einordnen sollen.

      In Afrika haben Despoten die Staaten im Griff, sodass es für den westlichen Geldadel und die Konzerne ein leichtes Spiel ist, diese vorwiegend rohstoffreichen Länder unter Zuhilfenahme dieser Despoten, auszuplündern. Sie werden auch dort von unwissenden Menschen wie Ihnen immer wieder aufs neue gewählt und legitimiert. Entweder in dem sie gar nicht zur Wahl gehen, wie Sie, und/oder in dem sie sich dem medialen Zirkus unterwerfen, wie ebenfalls Sie, der alles glaubt, was seiner Weltanschauung genehm ist.

      Die Leistungsstörung:

      Eine Leistungsstörung liegt immer dann vor, wenn einer der Beteiligten aus dem gelebten oder unterschriebenen Kontrakt keinen Mehrwert mehr ableiten kann. Das kann eine im Islam geschlagene Ehefrau sein, überhöhte Steuern in einem Staat, zwangsweise eingezogene Gebühren oder auf der Grundlage eines Kollektivs die zwangsweise mittels Gewalt oktroyierte Umvolkung und Kulturzerstörung durch interessierte Kreise, zu ihren Gunsten. Das kann auch ein Autokauf sein, in dem der Motorölverlust verschwiegen wird.

      Im vorliegenden Fall gibt es nicht einen vernünftigen Grund sich der Umvolkung zu unterwerfen, da sie keinerlei Mehrwert für mich generiert. Sie ist lediglich als Werkzeug der Vorteil für eine kleine Clique, die sich einiger Millionen Abenteurer bemächtigt hat, um in Europa einen für sie genehmen Status Quo zu realisieren. Ich habe sie nicht dazu ermächtigt und werde es auch nicht tun.

      Derzeit gibt es also bei diesem Zwangskontrakt 3 Parteien als Gewinner und eine als Verlierer. Das ist eine Leistungsstörung. Die Gewinner sind die Wirtschaftsflüchtlinge, der Geld- und Konzernadel und die afrikanischen Despoten mit ihrem Hofstaat. Vielleicht noch die vernebelten geistig unterdehnten Gutmenschen in den Industrienationen, die sich mit moralischer Selbstgeißelung über moralisierende Heuchelei eine besondere Position erhoffen zu erkaufen. So wie Sie. Der böse weiße Mann.

      Zitat:

      „… und im weiteren empfinde ich eigentlich Nadines Artikel nicht besonders Erwähnungswert….. worauf das Ganze hinausläuft, wird mit dem diskriminierenden Kindkaiser schon ganz am Anfang klar impliziert….“

      Und was wollen Sie damit sagen? Haben Sie keinen Friseur dem Sie erzählen können, dass der Artikel nicht „erwähnensert“ ist. Warum kommentieren Sie ihn dann überhaupt.

      Zitat:
      „…. Na ja, Ihnen gefallen halt solche Sachen….“

      Täglich machen wir, ohne uns dessen bewusst zu werden, hunderte Kontrakte. Auf der natürlichen kleinen Ebene der Familie, in der Tätigkeiten automatisiert von Hand gehen und der eine bspw. kocht, während der andere saugt. Der Mehrwert besteht darin, dass beide etwas essen können und beide in einer sauberen Wohnung leben.

      In einer Kultur wird es etwas komplizierter. Stoßen hier doch viele Meinungen und Interessen aufeinander, die man über gemeinsame Regeln versucht zu einem Mehrwert zu führen. Das ist nicht immer einfach und wird stets schwieriger, je größer eine Kultur ist. Eine ideale Kultur kann es aufgrund der fehlerhaften Rahmenkonstruktionen (noch) nicht geben. Aber es gibt große Unterschiede im Entwicklungsstand. Und warum sollte man von einem höheren Entwicklungsstand nun freiwillig wieder absteigen?

      Ja, mir „gefallen solche Sachen“. Und ich gebe gerne zu, dass es mich bis in´s Mark trifft, in der eigenen Kultur immer wieder auf degenerierte dumme Idioten zu treffen, die angesichts ihrer angeborenen Charaktereigenschaften den prosperierenden Fortgang der Entwicklung verzögern, statt sich mit den Ideen zu beschäftigen, die eine Kultur voranbringen können. Eine dieser Charaktereigenschaft ist übrigens Faulheit. Nicht die Faulheit, die Sie vielleicht meinen, in dem man nicht arbeitet. Ich meine die geistige Faulheit, aus der sich der Anspruch ableitet, gleiche Lebensumstände in Anspruch nehmen zu können, wie jene, die sich in eine Kultur einbringen. Das ist eine Leistungsstörung. Verstanden?

      Für Sie nochmal ganz einfach: Was wäre, wenn jeder Ihren Lebensplan umsetzt und durch die Weltgeschichte bummelt, aktuell in Brasilien halt macht und dort die Infrastruktur, wie Straßen, Schulen oder Kultureinrichtungen nutzt? Wer finanziert, baut und pflegt die dann? Die Heinzelmännchen?

      • @stendahl

        Im vorliegenden Fall gibt es nicht einen vernünftigen Grund sich der Umvolkung zu unterwerfen, da sie keinerlei Mehrwert für mich generiert.

        Ja herr @stendahl, in Ihrer Antwort haben Sie zwar viel gelabert…im weiteren haben Sie diese mit Diffamierungen gegen mich gepflastert, jedoch im Endefekt haben Sie meine Frage, was den nun, mit den vor Bomben und Freihandelsterror flüchtenden Menschen, nicht beantwortet…..

        …. vor der logischen Antwort, die Ihre allgemeine Hetze gegen Flüchtlinge beinhaltet, scheinen Sie noch zurück zu schrecken…..

      • Korrektur:

        was den nun, mit den vor Bomben und Freihandelsterror flüchtenden Menschen, nicht beantwortet…..

        was den nun, mit den vor Bomben und Freihandelsterror flüchtenden Menschen geschehen soll, nicht beantwortet…..

      • pedrobergerac // 19. Oktober 2017 um 10:26 //

        @dragao
        Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben_
        Es geht hier nicht um Hetze gegen Flüchtlinge, Sie neunmalkluger Klugscheißer.
        Kein Mensch hat was gegen die Aufnahme von Menschen in Not.
        Es gibt hier aber weit und breit keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention.
        Es geht hier um den Bevölkerungsaustausch welche diese widerlichen Feinde der Menschheit gerade in Europa durchziehen. Und das schon sehr lange.
        Also kann man auch schon sehr lange beobachten, dass sich die islamische Pestrattenbrut sich nicht integrieren will, weil sie von ihrer bescheurten „Religion“ dermaßen sozielisiert und gehirngewaschen sind, dass für diese Kinder- und Ziegenficker kein integration mehr möglich ist. Es sei dnn, man würde die normal denkenden Europäer genauso hirnamputieren wie deren Politiker.

        Es geht hier um die Abwehr der Aufnahme des Abschaums von Afrika, wie ein afrikanischer Minister es schon so treffend ausgedrückt hat.

        Und dies alles nur zu Lasten der Menschen, die nichts Böses im Sinn haben und denen nun die Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder völlig zugeschissen wird von Menschen, die genauso bescheuert drauf sind wie Sie.

        Sie sind nichts weiter wie ein elendiger Forentroll der aus lauter Langeweile nicht nur hier seine Provokationen ablässt und dies mit sehr unintelligenten Aussagen.

        Pfui Teufel kann ich da nur sgane. Sie sind ein Idiot.

      • @pedrobergerac

        Es geht hier um den Bevölkerungsaustausch welche diese widerlichen Feinde der Menschheit gerade in Europa durchziehen. Und das schon sehr lange.

        Dies ist völliger quatsch den Sie hier schreiben…. Rechtsdraussen-Quatsch….

        ….. Was wir heute sehen, sind Gas und ÖLkriege…. Machtkämpfe um Ressourcen welche der Werte-Westen durch Destabilisierung weiter Weltregionen (Chaostheorie —- Militärstrategie der USA —– Schreckensimperium eben) zu gewinnen gedenkt.

        ….Die vor dem Bomben und Wirtschaftsterror flüchtenden Menschen sind dabei ein erwünschter Kollateralschaden…. das Chaos wird durch die Angst der Menschen verstärkt….. offenbar auch in Ihrem Gehirn…. ansonsten Sie wohl kaum einen derart primitiven Kommentar schreiben würden..

        Ihre nette Umvolkungstheorie ist nichts weiter, als eine einfach zu durchschauende Instrumentalisierung des Chaos (ORDO AB CHAO)….. und ja Sie @Pedro sind da offensichtlich voll dabei….

      • Balkonwinker // 20. Oktober 2017 um 18:03 //

        Wissen Sie @dragao, ich halte auch wenig von dem Begriff „Umvolkung“. Der hebt das ganze drei Stufen nach unten und erscheint selbst mir arg primitiv. Beim einfachen Volk verfing er sich jedoch und bestätigt im Grunde nur das Bauchgefühl der Menschen in Europa, wenn sie mit Begriffen wie Bestanderhaltungsmigration (Resettlement Migration) oder Wiederansiedlungsprogramm (Relocation Program) konfrontiert werden. Beides sind gängige Terminologien in der EU-Politik und der UN. Dazu gibt es Artikel, Resolutionen und Verwaltungsakte, die sie mit drei Klicks fix nachrecherchieren könnten, wenn Sie es wollten. Alternativ empfehle ich Ihnen dringend Thomas P.M. Barnett, seine beiden Bücher aus den Jahren 2004 und 2005 sind im letzten Jahr auf Deutsch erschienen. Ich persönlich kam aus dem Staunen und Kotzen nicht mehr raus. Denn das, was sie noch nicht schaffen, schaffe ich seit der Lektüre beider Bücher ohne Zweifel: Ressourcenkriege, Globalisierung und Bevölkerungsmanagement zusammenzudenken. Barnett war diesbezüglich wirklich offen…er machte us der Strategie des Pentagons und der Konzerne kein Geheimnis. Im Gegenteil, er verkauft es als die große Transformation. Es geht halt das ein oder andere dabei kaputt, Menschen krepieren, aber am Ende sei es lohnenswert, den Weg zu gehen. Start war der völkerrechtswidrige Einmarsch in den Irak.

  11. „Es stellt sich also eher die Frage, ob der Islam in seiner derzeitigen Ausprägung überhaupt eine Religion ist, wenn er die Gewaltenteilung und Herrschaft der Parteiendemokratie gelebt ablehnt. Schließlich erhebt er zweifelsfrei den Anspruch über dem Gesetz zu stehen.“ (hubi Stendahl)

    Das tut er nicht. Die Jesuiten erheben diesen Anspruch. Öffentlich streiten sie das ab. Aber andere Kulturen haben Erfahrung mit denen. So haben es die Jesuiten auf die chinesische Liste der Terrororganisationen geschafft, während die christliche Religion, entgegen der jesuitischen Darstellung, nicht nur erlaubt ist, sondern sogar vom chinesischen Staat gefördert wird. Mit dem Islam hat China noch weiter zurückreichende Erfahrungen. Aber trotz sehr vieler islamistisch motivierter Terroranschläge, die es in China gab und gibt, ist auch der Islam eine vom chinesischen Staat erlaubte und geförderte Religion. Das geht nur mit Religionen, die nicht den Anspruch über dem Gesetz zu stehen erheben. Gretes Frage würde sowieso nur damit richtig beantwortet werden, daß nicht der Islam Religionsfreiheit genießt, sondern höchstens die Gläubigen.

    „Nach meiner Meinung müssten alle Religionen, nicht das christlich kulturelle Fundament, ganz aus dem Alltag verschwinden. Religion ist Privatsache. Das ist auch die Ursprungsidee des grundgesetzlich verankerten Rechts auf Religionsfreiheit. Weg auch mit den Bonzen aus ihren Kathedralen.“ (hubi Stendahl)

    Ja, so funktioniert Religionsfreiheit. Aber das heißt auch nicht, daß man sich einfach auf die Freiheit der Religion berufen könnte, falls man das Kind des Nachbarn verspeisen will. Es heißt viel mehr, daß die Regeln einer Religion staatlich abgesegnet sein müssen. Der Staat kommt dadurch in einen Zielkonflikt, weil er beispielsweise Feiertage festlegt, aber das eine Aufhebung der Trennung zwischen Staat und Religion bedeutet. Auf der Seite der Gläubigen bedeutet die Regelung, daß die Gläubigen sich über die Regeln ihrer Religion einig sein müssen. Solche Religionen, bei denen das nicht der Fall ist, haben konsequenterweise nicht den Status einer Religion in unserem Staat. Das wird von Gläubigen oft als Gängelung empfunden, aber es ist eine sachdienliche Notwendigkeit.

    „Die „neue Rechte“ spricht in diesem Kontext immer vom Genozid an der weißen Rasse, weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich die rezessiven Gene (blond, blauäugig, hellhäutig) langfristig eben nicht durchsetzen.“ (Balkonwinker)

    Das ist eine ziemlich alberne Befürchtung. Blond, blauäugig und hellhäutig waren schon immer rezessiv. Trotzdem gibt es sie noch. Sie haben sich sogar von Europa aus über die gesamte Welt ausgebreitet. Und Jesus muß, falls er von allen Seiten als Sohn Gottes akzeptiert werden sollte, Merkmale gehabt haben, mit denen sich möglichst viele andere identifizieren konnten. Zumindest durfte er sich nicht durch besondere Eigenschaften von anderen Menschen abgrenzen.

    „Warum zum Geier müssen wir in Europa im Januar Erdbeeren aus Chile essen???“ (Balkonwinker)

    @Balkonwinker, wie würdest du es finden, wenn du dir von anderen, beispielsweise der Partei der Grünen, vorschreiben lassen müßtest, was du zu essen hast? (Was nicht heißen soll, daß ich Erdbeeren aus Chile wollte. Ich ziehe es vielmehr vor, wenn ich die Produktionsbedingungen selbst überprüfen kann.)

    „Nochmal: Welche Bomben auf die genannten Länder, deren Menschen wir nun hier haben?“ (Anicea)

    Anscheinend kann Dragao diese Frage nicht beantworten, also übernehme ich das: Die Bomben sind Bomben der NATO. Daher wäre es nur gerecht und nichts weiter als gerecht, wenn die Mitgliedsstaaten der NATO für damit angerichtete Schäden und vor allem für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen müßten!
    らんま

    • @Ranma

      „Nochmal: Welche Bomben auf die genannten Länder, deren Menschen wir nun hier haben?“ (Anicea)

      Anscheinend kann Dragao diese Frage nicht beantworten, also übernehme ich das: Die Bomben sind Bomben der NATO.

      Ich kann diese Frage schon beantworten…. jedoch sehe ich manchmal einfach keinen Sinn mehr darinn, mich mit Menschen herum zu schlagen, die offensichtlich in einer Parallelwelt leben

      • Greenhoop // 19. Oktober 2017 um 08:03 //

        @Dragao

        Sie haben noch nie eine Frage beantwortet und sich immer schön abgewendet, sobald die Faktenlage gegen Ihre Aussagen überwältigend war.

      • Das war mir schon klar. Vielleicht hätte ich besser das Wort scheinbar verwendet. Aber ich wollte schon die übrigen Reaktionen provozieren, die ich dann tatsächlich provozierte.
        ランマ

    • „Sie haben sich sogar von Europa aus über die gesamte Welt ausgebreitet.“

      Gewaltsam wohl bemerkt. Und nicht organisch, indem sie sich langsam (d.h. organisch) vermischten, sondern in dem sie die bestehenden Bevölkerungen zumeist einfach ausrotteten. Damit kennen sich die vornehmlich weißen kapitalistischen Eliten aus Politik und Wirtschaft nämlich bestens aus. Und sie kommen immer wieder mit irgendwelchen dämlichen Bevölkerungsexperimenten um die Ecke. Es geht schließlich um sie und ihr schönes Leben.

      „Wie würdest du es finden, wenn du dir von anderen, beispielsweise der Partei der Grünen, vorschreiben lassen müßtest, was du zu essen hast?“

      Scheiße fände ich das. Aber es gäbe nun mal keine Erdbeeren aus Chile im Januar, wenn nicht die Transportwege existierten, die es unter exhorbitanten Aufwand von Energie und Ressourcen möglich machten, dass min. eine Schale dieser Erdbeeren in jedem deutschen Supermarkt stünde. Das ist vielleicht „Freiheit zu“, weil es grundsätzlich möglich ist, aber keine „Freiheit von“, weil es Öko-Wahnsinn bleibt. Würden die Leute das essen, was regional möglich ist, gäbs diese Erdbeeren im Winter in Deutschland einfach nicht, genauso wie es keine Mangos, Bananen oder Avocados gäbe. Das ist im Übrigen auch anhand traditioneller regionaler Küchen sehr gut nachweisbar.

      Ja,ich verstehe schon: Verzicht („Freiheit von“) in einer globalisierten Welt ist hart!

      „Die Bomben sind Bomben der NATO. Daher wäre es nur gerecht und nichts weiter als gerecht, wenn die Mitgliedsstaaten der NATO für damit angerichtete Schäden und vor allem für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen müßten!“

      Die Bomben der Nato sind die Bomben der Wirtschaft und der Politik. Es sind keine Bomben der Mehrheit der Bevölkerung. Die Mehrheit der Bevölkerung will diese Bomben nicht. Aber das interessiert hier keinen. Und jetzt kommen sie und Politik und Wirtschaft um die Ecke und machen die Mehrheit der Bevölkerung zum Sündenbock. Denn es ist die Mehrheit der Bevölkerung, die für die Schäden und die Flüchtlinge aufkommen soll. Die Mehrheit der Bevölkerung will das aber nicht. Wo ist das Problem?

      • „Gewaltsam wohl bemerkt. Und nicht organisch, indem sie sich langsam (d.h. organisch) vermischten, sondern in dem sie die bestehenden Bevölkerungen zumeist einfach ausrotteten. Damit kennen sich die vornehmlich weißen kapitalistischen Eliten aus Politik und Wirtschaft nämlich bestens aus. Und sie kommen immer wieder mit irgendwelchen dämlichen Bevölkerungsexperimenten um die Ecke. Es geht schließlich um sie und ihr schönes Leben.“

        Ginge es also um die Ausrottung der weißen Rasse, dann würde sich die an der Macht befindliche Elite selbst ausrotten? Also ist eigentlich nichts Bedrohliches an den Bevölkerungsexperimenten? Die ganze Panikmache ist unnötig!

        „Das ist vielleicht „Freiheit zu“, weil es grundsätzlich möglich ist, aber keine „Freiheit von“, weil es Öko-Wahnsinn bleibt.“

        Uuuuuuund?

        „Die Bomben der Nato sind die Bomben der Wirtschaft und der Politik. Es sind keine Bomben der Mehrheit der Bevölkerung. Die Mehrheit der Bevölkerung will diese Bomben nicht.“

        Wenn die Mehrheit der Bevölkerung das nicht will, wieso wählt sie dann wieder und wieder die Große Koalition? Sogar die Olivgrünen bekommen jedesmal einige Prozent. Es ist also pure Heuchelei zu behaupten, die Mehrheit der Bevölkerung hätte die Bombardierungen nicht gewollt!
        ランマ

      • Es ist schon klar, daß Öko nur eine politische Ideologie mit keinem anderem Zweck als der Gängelung noch selberdenkender Menschen ist, nicht wahr? Falls nicht, dann muß mal gesagt werden, daß die Öko-Ideologie zu nichts weiter dient als der Gängelung und Diskriminierung der Minderheit noch selberdenkender Menschen.
        ランマ

      • Balkonwinker // 20. Oktober 2017 um 16:34 //

        @Ranma „Die ganze Panikmache ist unnötig!“

        D’accord! Ich sage ja nicht, dass eine Durchmischung ein Problem wäre und die neue Rechte richtig läge. Ich sage, dass eine Durchmischung gewünscht und gezielt herbeigeführt wird mihilfe von Resettlement- und Relocation-Programmen, mithilfe von Krieg, Flucht und Vertreibung. Der Clash der Kulturen sowie eine soziale und kulturelle Atomisierung ist Teil des Programms.

        „Uuuuuuund?“

        Nix und! Wer nicht verstehen will, dass die Globalisierung der allgemeinen Plünderungsökonomie mit all ihren sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen allein einer kleinen Gruppe Menschen, den Globalisierern, die quasi staatenlos und global vernetzt sind, nutzt, dem ist nicht zu helfen.

        „Wenn die Mehrheit der Bevölkerung das nicht will, wieso wählt sie dann wieder und wieder die Große Koalition?“

        Weil die Mehrheit der Leute desinteressiert, uninformiert und völlig überfordert sind 1 und 1 zuzammenzuzählen. Sie sind dermaßen mit ihrem Konsum beschäftigt, da bleibt kein Platz fürs Denken. Außerdem ist der Durchschnittsdeutsche Untertan. Rolf Peter Sieferle bezeichnete die Deutschen auch als ängstliches „Hühnervolk“. Kennen Sie Volker Pispers? Der hatte es mal sehr schön auf den Punkt gebracht. „70% fanden die Arbeit der Regierung Merkel schlecht. Aber 70% waren mir der Arbeit Merkels zufrieden.“ Er vermutete, dass es sich dabei um dieselben 70% handele. Ich glaube das mittlerweile auch. Fragen Sie die Leute! 80%+x wollen keine Angriffskriege, behaupt ich jetz einfach mal.

      • hubi stendahl // 20. Oktober 2017 um 16:45 //

        @Balkonwinter

        Zitat:
        „Uuuuuuund?“

        Nix und! Wer nicht verstehen will, dass die Globalisierung der allgemeinen Plünderungsökonomie mit all ihren sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen allein einer kleinen Gruppe Menschen, den Globalisierern, die quasi staatenlos und global vernetzt sind, nutzt, dem ist nicht zu helfen.“

        Ein prima Beitrag von Ihnen, der vielleicht dem ein oder anderen selbsternannten „guten Menschen“ die Augen öffnet, oder ihn zumindest zum Nachdenken bringt.

    • pedrobergerac // 19. Oktober 2017 um 09:36 // Antworten

      @Ranma
      Die Satanisten aus Baalbek haben das Judentum, das Christentum und den Islam als „Religion“ gegründet. Bis auf den Christusimpuls kann man das Alles in der Pfeife rauchen. Die Krude Philosophie dahinter ist einfach nur gequirlte Kacke.
      Politisch kann man diese drei „Sekten“ jedoch sehr gut untereinander ausspielen. Das machen perfekt die Jesuiten, die in Wirklichkeit immer noch die Satanisten von damals sind.
      Das Prinzip des Bösen:
      Baal = Baal-se-bub = Beelzebub = Teufel
      Die Christen haben zur Beseitigung des Panganentums dem Teufel die Figur des Gottes Pan gegeben.
      Das Prinzip des Guten:
      Astarte = Isis = Freya = Maria
      In diesem Spannungsfeld findet das Leben der Menschen im Kali Yuga statt. Es kommt drauf an, was man aus diesem Leben macht. Ob man das gute oder das böse Tier füttert. Alles dient der Weiter – Ent – Wicklung.
      Selbst das Geld ist nur eine Erscheinungsform des Kali Yuga.

    • hubi stendahl // 22. Oktober 2017 um 09:10 // Antworten

      @Ranma

      „Schließlich erhebt er zweifelsfrei den Anspruch über dem Gesetz zu stehen.“ (hubi Stendahl)

      Zitat:
      „Das tut er nicht.“

      Selbstverständlich tut er das. Sowohl inhaltlich als auch „gelebt“. Deshalb kommt und kam es zwischen Staats- und Religionsführern schon immer zu Zwistigkeiten, die sich bis heute im politischen Islam manifestieren
      (Muslimbruderschaft, Wahabismus). Dabei geht es nicht darum, ob alle Gläubigen Terroristen sind, sondern ob die Lehre eine politische Basis bildet, die dem Teil der Gläubigen eine Rechtfertigung bietet, mit Gewalt gegen alles vorzugehen, dass sich über diese Religion stellt. Und das tut der Islam ganz ohne Zweifel. Das ist auch die Basis dafür, dass das Empire bereits nach dem 1.Weltkrieg die Muslimbruderschaft unterwandern und radikalisieren konnte und sich der Wahabismus im heutigen Saudi Arabien festsetzen konnte.

      Zitat:
      „Die Jesuiten erheben diesen Anspruch. Öffentlich streiten sie das ab. Aber andere Kulturen haben Erfahrung mit denen. So haben es die Jesuiten auf die chinesische Liste der Terrororganisationen geschafft, während die christliche Religion, entgegen der jesuitischen Darstellung, nicht nur erlaubt ist, sondern sogar vom chinesischen Staat gefördert wird.“

      Es ist zwar hinsichtlich der Thematik unerheblich, trotzdem nur soviel:

      In China werden staatlicherseits alle Religionen als „Sekten“ gesehen. Die „Anerkennung“ der Religionen ist seit der Kulturrevolution der wirtschaftlichen Öffnung zum Westen geschuldet. Und selbstverständlich gibt es einen gemäßigten Islam, vorwiegend Aleviten/Schiiten, die im Rahmen der staatlichen Vorgaben („die drei Selbst“, u.a. Selbstfinanzierung ohne ausländische Hilfe) dort agieren. Im Gegensatz zu Buddhismus und Daoismus bzw. Konfuzianismus sind der Islam (1,8%) und das Christentum (2%), nahezu bedeutungslos. Es gibt in China übrigens gar kein Religionsgesetz, sondern nur Direktiven, die regional unterschiedlich angewandt werden. Und sobald eine Sekte zu groß wird, wird sie von den staatlichen Überwachungsorganen unterminiert. Wie die 10 Millionen Hui-Chinesen (Islam), die nicht verstreut, sondern eng beieinander ein Revolutionspotential bilden (könnten). Genau diese Vorgehensweise ist auch von den Jesuiten bekannt, wofür sie in China unter Überwachung stehen. Bestes Beispiel für deren zerstörerisches „Gleichheitsprinzip“ ist Südafrika, wo die Jesuiten mittlerweile den Ton angeben. Das hat aber nichts mit dem Christentum zu tun, die in China harmlos und auch in Untergrundkirchen organisiert sind.

      All das unterstreicht nur, dass der Islam im Grunde eine rückschrittliche Doktrin ist, die mit dem Anspruch über allen anderen Religionen und staatlichen Einrichtungen zu stehen, ein permanentes REvolutionspotential bietet. Und sie haben viele „Gott gegebene“ Begründungen dafür.

      Zitat:
      „Aber trotz sehr vieler islamistisch motivierter Terroranschläge, die es in China gab und gibt, ist auch der Islam eine vom chinesischen Staat erlaubte und geförderte Religion. Das geht nur mit Religionen, die nicht den Anspruch über dem Gesetz zu stehen erheben.“

      Diesen Widerspruch sollten wir aufklären:

      In China werden keine Religionen gefördert, sondern geduldet oder abgelehnt (Siehe das „Drei-Selbst-System“). Was Ablehnung bedeutet, können Sie sich am Drama um die Falun-Gong Sekte ansehen, denen beweisbar im Knast Organe entnommen werden:

      http://www.epochtimes.de/china/der-gruender-von-falun-gong-spricht-zu-fast-10000-auf-konferenz-in-new-york-a1329880.html

      Wenn es durch den Islam motivierte Terroranschläge dort gibt, dann doch wohl deshalb, weil Terroristen und deren in großer Zahl vorhandene Sympathisanten, sich schlüssig auf den Islam berufen können, der jede weltliche Position der Unterwerfung ablehnt und Handlungsoptionen zur Eroberung zur Verfügung stellt. Ein anderes Motiv für Terror durch den Islam gibt es nicht, auch wenn wir wissen, dass er seit mindestens 100 Jahren zeitweise instrumentalisiert wird. Das machen die Jesuiten mit dem wahren Christentum ja auch.

      Es geht nicht darum reflexartig jeden Islam Gläubigen zum Terroristen zu machen, es geht darum, dass der Islam aufgrund seiner rückständigen Lehren einen gottesgesetzlichen Eroberungsboden bietet, der erst schlüssig die Bekämpfung von Staatskonstrukten mit Gewalt möglich macht. Deshalb liebt George Soros den Islam. Eine solche wachsende Unterwanderungs- und Eroberungsarmee, automatisch von „höchster Stelle“ motiviert, ist der feuchte Traum aller Soros´ dieser Welt.

      • „Selbstverständlich tut er das. Sowohl inhaltlich als auch „gelebt“. Deshalb kommt und kam es zwischen Staats- und Religionsführern schon immer zu Zwistigkeiten, die sich bis heute im politischen Islam manifestieren
        (Muslimbruderschaft, Wahabismus).“

        Die Muslimbruderschaft ist auch in sogenannten islamischen Ländern als Terrororganisation verboten. Andere sich auf den Islam berufende Organisationen sind selbstverständlich auch überall dort verboten, wo sie sich über dem Gesetz stehend wähnen. Würde der Islam das allgemein so halten, dann wäre er überall verboten.

        „Dabei geht es nicht darum, ob alle Gläubigen Terroristen sind, sondern ob die Lehre eine politische Basis bildet, die dem Teil der Gläubigen eine Rechtfertigung bietet, mit Gewalt gegen alles vorzugehen, dass sich über diese Religion stellt. Und das tut der Islam ganz ohne Zweifel.“

        Das wiederum ist unstrittig und wird von so ziemlich allen Religionen so gehalten, weil das Voraussetzung für deren Fortexistenz ist. Der Glaube an unsinnige Thesen könnte sich sonst niemals gegen etwas Logik durchsetzen. Der Kreationismus wäre schon lange mausetot.

        „In China werden staatlicherseits alle Religionen als „Sekten“ gesehen.“

        Logischerweise, weil Religionen in China sich nie mit dem Religionsbegriff der Alten Römer beschrieben, weil das Imperium Romanum für die Chinesen das andere Ende der Welt war. Das hat darum auch garnichts mit dem Sektenbegriff der christlichen Kirchen zu tun.

        „Und sobald eine Sekte zu groß wird, wird sie von den staatlichen Überwachungsorganen unterminiert.“

        Eine Selbstverständlichkeit. War das nicht bei allen Staaten des Ostblocks mal eine Selbstverständlichkeit?

        „Bestes Beispiel für deren zerstörerisches „Gleichheitsprinzip“ ist Südafrika, wo die Jesuiten mittlerweile den Ton angeben. Das hat aber nichts mit dem Christentum zu tun, die in China harmlos und auch in Untergrundkirchen organisiert sind.“

        Außer natürlich, daß die Untergrundkirchen eine Institution der Jesuiten sind, damit diese den Vorwurf der Christenverfolgung erheben können.

        „All das unterstreicht nur, dass der Islam im Grunde eine rückschrittliche Doktrin ist, die mit dem Anspruch über allen anderen Religionen und staatlichen Einrichtungen zu stehen, ein permanentes REvolutionspotential bietet.“

        Das wiederum ist wieder etwas, das niemand bestreitet. Man kann lediglich auch Gleiches von anderen Religionen behaupten. Zum Beispiel ist das Christentum noch einige Jahrhunderte älter und wäre demnach noch rückschrittlicher. Revolutionspotential hat es auch schon unter Beweis gestellt. Aber Christen haben sich ganz unabhängig (vielleicht nicht ganz) von ihrer Doktrin weiterentwickelt. Muslime können das auch tun. Es gibt sowieso nicht DEN Islam.

        „In China werden keine Religionen gefördert, sondern geduldet oder abgelehnt (Siehe das „Drei-Selbst-System“).“

        Und manchmal auch mit Steuervorteilen oder finanzjellen Zuschüssen gefördert. Außerdem lehnt der chinesische Staat ganz genau wie der deutsche Staat keine Religionen ab, sondern verlangt ganz genau wie der deutsche Staat eine exakte Definition, weil sich selbstverständlich niemand für das Verspeisen der Kinder seines Nachbarn auf seine Religionsfreiheit berufen kann. Wenn Gläubige keine Definition ihrer Religion liefern können oder wollen, dann ist das selbstverständlich weder das Verschulden des chinesischen noch des deutschen Staates.

        „Was Ablehnung bedeutet, können Sie sich am Drama um die Falun-Gong Sekte ansehen, denen beweisbar im Knast Organe entnommen werden:“

        Das klärt weder einen Widerspruch auf, noch erklärt das, was Ablehnung bedeutet. Falun Gong beansprucht (anders als der Islam) über dem chinesischen Gesetz zu stehen, ist daher eine Terrororganisation und wird entsprechend behandelt. Organentnahmen werden an allen Sträflingen in China, die sich ,freiwillig’ dafür melden, durchgeführt. Das kann zu Hafterleichterungen oder Strafverkürzungen führen, im Fall der Terroristen interessiert einfach keinen wie freiwillig oder nicht das tatsächlich ist. Der Vollständigkeit halber sollte man immer dazu erwähnen, daß eigentlich kein Chinese ein Organ eines Sträflings haben will. Angesichts der atheistischen Philosophie der Chinesen gilt eine metaphysische Ursache für Kriminalität als unmöglich, weswegen die Ursache für Kriminalität auf körperliche Fehlfunktionen zurückgeführt wird. Daher sind die Organe eines Sträflings ein großes Risiko. Uneigentlich sind es jedoch oft die einzigen Organe, die für Transplantationen erhältlich sind.

        „Ein anderes Motiv für Terror durch den Islam gibt es nicht, auch wenn wir wissen, dass er seit mindestens 100 Jahren zeitweise instrumentalisiert wird.“

        In China wird er für separatistische Tendenzen instrumentalisiert. Deswegen werden in der chinesischen Propaganda Extremismus, Terrorismus und Separatismus (diese Reihenfolge ist durchaus als Steigerung zu verstehen) immer zusammen genannt.

        „Eine solche wachsende Unterwanderungs- und Eroberungsarmee, automatisch von „höchster Stelle“ motiviert, ist der feuchte Traum aller Soros´ dieser Welt.“

        Das hätte er mit gewissen Formen des Christentums und so mancher anderen Religion auch haben können.
        ランマ

  12. „Wer nicht verstehen will, dass die Globalisierung der allgemeinen Plünderungsökonomie mit all ihren sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen allein einer kleinen Gruppe Menschen, den Globalisierern, die quasi staatenlos und global vernetzt sind, nutzt, dem ist nicht zu helfen.“ (Balkonwinker)

    Es ist völlig klar, daß dieser Teil der Ökonomie derselben Gruppe nutzt wie auch der gesamte Rest der heutigen Ökonomie. Alle anderen müssen sich daran anpassen oder untergehen. Wer sich aus ideologischen Gründen nicht anpassen will, wird untergehen! Chile hat viele Jahre lang versucht, einen absolut freien Markt zu verwirklichen. Die Ausbeutung dort ist extrem und die Böden wie kaum sonst irgendwo mit Schadstoffen belastet. Erdbeeren aus Chile zu wollen ist daher wirklich keine gute Idee. Aber Kaninchen in Australien mit dem Biokampfstoff Myxomatose (einem nahen Verwandten der Echten Pocken) zu bekämpfen ist verantwortungslos und grausam. Findest du das wirklich besser als wenn man die Kaninchen jagen, erschießen, schlachten, verarbeiten (sie liefern mindestens Fleisch und Fell) und exportieren würde?

    „Fragen Sie die Leute! 80%+x wollen keine Angriffskriege, behaupt ich jetz einfach mal.“ (Balkonwinker)

    An ihren Taten erkennt man sie, nicht an ihren Worten! Aber immerhin ist diese Mehrheit der Leute auch dafür, daß NATO-Staaten für die durch NATO-Staaten verursachten Flüchtlinge aufkommen.
    ランマ

    • Die australische Kaninchenplage gehört zu meinen Lieblingsbeispielen für das, was in der Welt falsch läuft, obwohl es problemlos und ohne jemanden auf die Zehen zu treten besser laufen könnte. Niemals geht jemand darauf ein. Wieso wohl nicht?
      ランマ

    • @Ranma: Das ist ja schön formuliert! „Alle anderen müssen sich daran anpassen oder untergehen. Wer sich aus ideologischen Gründen nicht anpassen will, wird untergehen!“ Sie sind ja ein richtiger Fatalist. Nicht nur, dass Ihnen der Faschismus der EU als unausweichliche Notwendigkeit daherkommt, ich zitier mal aus einem anderen Kommentar aus einem anderen Beitrag hier auf Geolitico „Die EU gewinnt so oder so.“ und „Was ich favorisiere ist das Unabänderbare als nicht änderbar hinzunehmen und stattdessen nur das zu ändern, das änderbar ist“, Ihnen scheint auch nicht zu dämmern, dass das Unabänderbare, der globale Ausnahmezustand infolge eines Zusammenbruchs der staatlichen Souveränität bald auch vor Ihrer Haustür stattfinden kann. Da können Sie schön weit draußen auf dem Land ihre Ruhe genießen. Wenn die Großstädter nix mehr zu fressen haben, ziehen sie aufs Land. Und wie die Großstädte sich gerade entwickeln, kommen da nicht nur brave obrigkeitsgläubige deutsche Christen um die Ecke sondern multitribales Prekariat. Sie klingen ein wenig wie einer dieser Gutmenschen-Pazifisten, die zum Interventions-Bellizisten mutiert sind, weil sie auf eine Globalisierung der Anständigen hoffen. Diese Globalisierung der Anständigen gibt es aber nicht. Nirgendwo! Verschiedene Ethnien, verschiedene Probleme.

      Des Weiteren verstehe ich nicht, was sie sich an chilenischen Erdbeeren so festbeißen. Mir ging es lediglich darum, aufzuzeigen, dass globale Vernetzung gut und schön ist, aber mit einem immensen Ressourcenaufwand verbunden ist, der ökologisch in keinem Verhältnis dazu steht. Keine Sau braucht chilenische Erdbeeren in Europa, wenn dafür Tonnen Schweröl verbrannt werden müssen, ob die Erdbeeren nun giftig sind oder nicht! Im Übrigen wird der von Ihnen der angezählte freie chilenische Markt bald auch in der faschistischen EU Einzug halten. Von der Ausbeutung ganz zu schweigen. Denn in der totalen Konkurrenz des totalen globalen Marktes werden sich unsere Sozialstandards nach unten anpassen müssen. Was die Schadstoffbelastung der Böden betrifft sind wir in Europa ja schon spitze. Ich denke, da können wir mit den Chilenen mithalten.

      „Aber immerhin ist diese Mehrheit der Leute auch dafür, daß NATO-Staaten für die durch NATO-Staaten verursachten Flüchtlinge aufkommen.“

      Global betrachtet wahrscheinlich schon. Das haben die Nato-Staaten lange Zeit auch getan und dann einfach die internationalen UNHCR-Hilfen zusammengestrichen. Lokal betrachtet vermutlich eher nicht. Man muss schon ziemlich verdreht in der Birne sein, wenn man, dem Staat Geld via Steuern in die Hand drückt, damit er zusammen mit der Wirtschaft Kriege führt, die man nicht will, um dann erneut Geld an den Staat zu zahlen, um die Folgeschäden, die man nicht wollte, von der Wirtschaft beseitigen zu lassen. Aber mit Logik ist den meisten Menschen nicht beizukommen. Wie heißt es so schön: „No brain. No Pain“. Solange es sie nicht unmittelbar betrifft, merken sie es nicht.

      • „Das ist ja schön formuliert!“

        Danke sehr.

        „Ihnen scheint auch nicht zu dämmern, dass das Unabänderbare, der globale Ausnahmezustand infolge eines Zusammenbruchs der staatlichen Souveränität bald auch vor Ihrer Haustür stattfinden kann.“

        Oder sogar mitten im Haus. Trotzdem nicht abänderbar.

        „Sie klingen ein wenig wie einer dieser Gutmenschen-Pazifisten, die zum Interventions-Bellizisten mutiert sind, weil sie auf eine Globalisierung der Anständigen hoffen.“

        Das ist bei mir eher andersherum. Jenen ehemaligen Kolonien, die von Deutschland oder von Japan regiert wurden, ging es und geht es sogar immernoch besser als allen ihren Nachbarn. Die englische Kolonialherrschaft war dagegen gefürchtet. Der Stamm der Ashanti im heutigen Tansania (damals Deutsch-Ostafrika) zog freiwillig für seinen Kolonialherren in den Krieg, weil sie bei ihren Nachbarn beobachten konnten, was es bedeutete Kolonie der Engländer zu sein. Aber wir tragen keine Werte mehr in die Welt. Kriegerisch schon gleich garnicht. Außerdem wäre es Heuchelei Frieden und Toleranz mit Waffengewalt verbreiten zu wollen. Wandel durch Handel entsprach schon immer mehr der deutschen Mentalität. Davon kehren wir uns aber auch immer mehr ab. Wenn man schon nichts mehr reißen kann, dann ist es besser auf Verluste zu verzichten. Wozu noch Risiken eingehen, wenn man nichts mehr gewinnen kann? Wozu blutige Gemetzel riskieren, wenn die noch vermeidbar sind?

        „Des Weiteren verstehe ich nicht, was sie sich an chilenischen Erdbeeren so festbeißen.“

        Mache ich doch garnicht! Ich finde australische Kaninchen sind ein viel wichtigeres Thema!

        „Keine Sau braucht chilenische Erdbeeren in Europa, wenn dafür Tonnen Schweröl verbrannt werden müssen, ob die Erdbeeren nun giftig sind oder nicht!“

        Auf demokratischen Weg läßt sich wohl kein Frieden mehr für die Welt erreichen. Angesichts dieser Situation ist es überaus vernünftig, wenn man Kriegsschiffe daran hindert Tonnen Schweröl zu verbrennen, indem man den Kriegsschiffen zuvorkommt und die Tonnen Schweröl in Handelsschiffen verbrennt.

        „Übrigen wird der von Ihnen der angezählte freie chilenische Markt bald auch in der faschistischen EU Einzug halten. Von der Ausbeutung ganz zu schweigen.“

        Das ist zu befürchten. Ein viel wichtigeres Thema übrigens als die Frage, ob ein paar Hilfesuchenden mit einer Handvoll Euro geholfen wird. Angesichts der wirklichen Bedrohung ist es geradezu grotesk sich statt mir ihr noch mit Personalfragen innerhalb der Politik zu beschäftigen.

        „Denn in der totalen Konkurrenz des totalen globalen Marktes werden sich unsere Sozialstandards nach unten anpassen müssen.“

        Die Auswirkung zu langer Abschottung. Je länger die Abschottung, desto schlimmer die danach auftretenden Probleme. Einst wirklich reiche Kulturen wie China oder Japan haben es geschafft, mit genau der Methode der Abschottung zu Entwicklungsländern zu werden.

        „Was die Schadstoffbelastung der Böden betrifft sind wir in Europa ja schon spitze. Ich denke, da können wir mit den Chilenen mithalten.“

        Wir sind eher Mittelfeld. Obwohl das Thema zur Zeit wegen dem Insektensterben in den Massenmedien ist.

        „Man muss schon ziemlich verdreht in der Birne sein, wenn man, dem Staat Geld via Steuern in die Hand drückt, damit er zusammen mit der Wirtschaft Kriege führt, die man nicht will, um dann erneut Geld an den Staat zu zahlen, um die Folgeschäden, die man nicht wollte, von der Wirtschaft beseitigen zu lassen.“

        Das ist allerdings wahr. Aber was will man tun, wenn die Mehrheit irre ist? Da muß man sich wohl auf kreative Weise anpassen. Man sollte der Kriegsmaschinerie das Erdöl entziehen, indem man selbst mehr davon verbraucht. Das könnte helfen.
        ランマ

      • Balkonwinker // 22. Oktober 2017 um 12:57 //

        Ranma: Naja… die Frage, ob ein paar Hilfesuchenden mit einer Handvoll Euro geholfen wird, ist schon nicht ohne. Denn das Geld stammt vornehmlich aus Krediten, es existiert nicht. mit diesem Geld wird dann etwas bezahlt, von dem man „glaubt“, dass es zum Vorteil aller ist oder sein wird. Einzelne bereichern sich damit. Gleichzeitig verlagert man aktuelle Probleme in die Zukunft. Man leiht sich (um es mit Harald Welzer zu sagen) Zeit. Nun glaubt man aber weiterhin, die Probleme mit denselben Mittel lösen zu können, welche überhaupt Ursache sind. Die Eliten aus Wirtschaft und Politik zeigen diesbezüglich keinerlei Einsicht, bei der Plünderungsökonomie und ihrer industriellen Warenproduktion anzusetzen. Sie streuen den Menschen Sand in die Augen, schließlich wollen sie weiter von ihrem leistungslosen Einkommen zehren. Mit der aktuellen Politik wird einfach nur die Allgemeinheit für Probleme in Haftung genommen, die sie willentlich nicht verursacht hat. Denken Sie nur die Freihandelsabkommen der EU mit Afrika. Gleichzeitig erodieren Gesellschaft und Solidarsysteme.

        Die sogenannte Linke ist genauso auf dem Irrweg, wenn sie (zumeist in Abwesenheit jeglichem ökonomischen Verständnisses) denkt, dass man einfach die Grenzen hochzieht und Geld druckt, weil doch genug für alle da sei und alle am Wohlstand der Wenigen teilhaben könnten. Ein Irrglaube, zumal diesen Hilfesuchenden und auch unserer Gesellschaft mit anderen Mitteln viel mehr geholfen wäre. Darüber diskutiert aber keiner. Das hieße dann nämlich, sich drastisch verändern. Welzer sprach diesbezüglich einmal von der „Veränderung kultureller Praxis“.

        https://www.youtube.com/watch?v=aS3Eck7c-3Q

        Nun kommt erschwerend hinzu, dass man ja noch nichtmal sein eigenes Volk erreicht, von dem man meinen sollte, dass es die gleiche Sprache spricht und somit einen ähnlichen geistig-kulturellen Horizont besitzt. Wie will man da Menschen in einer multitribalen respektive multiethnischen Gesellschaft erreichen? Überspitzt formuliert: Wie will man Algeriern und Syrern in Deutschland hochkomplexe Sachverhalte erklären. Wie will man ihnen erklären, dass es zukünftig nur noch Rüben und Kohl zu essen gibt und dass sie zum Schneckensammeln auf die Felder müssen, wenn sie nicht mal wissen, dass man im Winter nicht die Heizuung volle Pulle aufdreht und das Fenster sperrangelweit öffnet.

        Wir waren bis vor kurzem auf einem guten Weg langsam aber stetig zu schrumpfen und man konnte ernsthaft die Hoffung haben, dass dieses Land und seine Wirtschaft langfristig klug und vernünftig, trotz aller Widrigkeiten friedlich transformiert würde. Diese Hoffnung habe ich begraben. Wer die aktuelle Migrationspolitik aus verschiedensten z.B. witschaftswissenschaftlichen Gründen kritisiert, wird marginalisiert und als Nazi, Rassist, Antihumanist usw.usf. beschimpft.

        „…China oder Japan haben es geschafft, mit genau der Methode der Abschottung zu Entwicklungsländern zu werden.“

        Das greift mit ehrlich gesagt zu kurz. Abschottung, egal welcher Art, hat immer vor und Nachteile. Afrika bspw. täte eine Abschottung der Märkte gut, um den ökonomischen Status „Entwicklungsland“ (ein von Menschen erdachtes Konstrukt) zu verbessern.

        „Aber was will man tun, wenn die Mehrheit irre ist?“

        Sich weiter darüber aufregen und in Foren wie Geolitico schreiben, in der Hoffnung irgendwer liest es und zieht die richtigen Schlüsse. Mit Menschen diskutieren, die völlig unreflektiert jedem Scheiss, der ihnen vorgesetzt wird, hinterherlaufen. Sich empören! Protest wählen! Demonstrieren! Und gleichzeitig sich darauf vorbereiten, dass die Party vorbei ist! Auch für die, die sich aus aller Welt hierher auf den Weg machen und glauben, der deutsche Winter sei paradiesisch.

  13. @Ranma: „Die australische Kaninchenplage gehört zu meinen Lieblingsbeispielen für das, was in der Welt falsch läuft, obwohl es problemlos und ohne jemanden auf die Zehen zu treten besser laufen könnte. Niemals geht jemand darauf ein.“

    Ich wollt das jetzt nicht einfach so stehen lassen 🙂 Die australische Kaninchenplage ist nicht nur ein Beispiel für das, was in der Welt falsch läuft, sie ist vor allem ein schönes Beispiel für die Fehlentwicklungen der ökologischen Globalisierung. Ich bin dafür, jeden Australier gesetzlich zu verpflichten, mindestens einmal wöchentlich Kaninchen zu essen. Mal schauen, wie lang die Plage noch anhält.

    • „Ich wollt das jetzt nicht einfach so stehen lassen 🙂“

      Danke sehr.

      „Ich bin dafür, jeden Australier gesetzlich zu verpflichten, mindestens einmal wöchentlich Kaninchen zu essen. Mal schauen, wie lang die Plage noch anhält.“

      Das trüge nichts zur Verkürzung bei. Es gibt nur viermillion Australier. Das Ausmaß der Plage ist dagegen gewaltig. Einige Links:

      https://kaninchennetz.jimdo.com/kaninchen-menschen/kaninchen-als-plage/

      (aufschlußreiche Zahlen und Bilder)

      http://www.hauskaninchen.com/Seiten/Wildkaninchen/Verbreitung.html#Australien

      (noch ein paar Bilder und Landkarte des Verbreitungsgebietes)

      http://www.alamy.de/fotos-bilder/rabbit-plague-australia.html

      (Beleg der Tierquälerei)

      http://www.spektrum.de/news/kaninchenkrieg-in-australien/1340509

      (Beleg der Verantwortungslosigkeit, besonders den zweiten Kommentar dort lesen!)

      http://www.spiegel.de/einestages/great-emu-war-in-australien-krieg-gegen-emus-1932-a-1041332.html

      (Verrückte Reaktion der Aussies, die offenbar KEINEN Unterschied zwischen eingeschleppten und einheimischen Arten machen)

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/australien-will-karpfen-mit-herpesviren-toeten-a-1090545.html

      (Weitere Verantwortungslosigkeiten und weitere Tierplagen in Australien, denn es ist schließlich nicht so, daß ohne Tierhaltung nur noch Kaninchenfleisch zur Verfügung stünde!)

      Nicht schlecht wäre vielleicht eine Abwandlung der Idee die Australier zum kaninchenessen zu verpflichten und zwar sollte man ihnen dafür die Kaninchen geben, die durch die absichtlich ausgebrachten Seuchen verendet sind. Vielleicht würden die Wähler in Australien dann ihrer Verantwortung ein gutes Stück mehr gerecht werden?
      ランマ

  14. @Balkonwinker:

    „Naja… die Frage, ob ein paar Hilfesuchenden mit einer Handvoll Euro geholfen wird, ist schon nicht ohne. Denn das Geld stammt vornehmlich aus Krediten, es existiert nicht.“

    Also wenn das nicht eigentlich sogar genial ist: Mit Geld bezahlen, das es nichtmal gibt!

    „mit diesem Geld wird dann etwas bezahlt, von dem man „glaubt“, dass es zum Vorteil aller ist oder sein wird.“

    Zum Vorteil aller sollte man auf die Kaninchenplage in Australien aufmerksam machen und darauf, wie die Australier damit umgehen. Über die Dinge, für die am besten Geld ausgegeben würde, kann man sich trefflich streiten. Weltraumfahrt wird immer wieder mal zu so einem Streitthema, weswegen sie auch schon der größte Sieg des Verstandes, aber der Tod der Vernunft genannt wurde.

    „Die Eliten aus Wirtschaft und Politik zeigen diesbezüglich keinerlei Einsicht, bei der Plünderungsökonomie und ihrer industriellen Warenproduktion anzusetzen. Sie streuen den Menschen Sand in die Augen, schließlich wollen sie weiter von ihrem leistungslosen Einkommen zehren. Mit der aktuellen Politik wird einfach nur die Allgemeinheit für Probleme in Haftung genommen, die sie willentlich nicht verursacht hat. Denken Sie nur die Freihandelsabkommen der EU mit Afrika.“

    Obwohl ich mehr an die Freihandelskommen der EU mit Nordamerika dachte, beschreibst du doch exakt das Problem. Offensichtlich ist es kein Problem, zu dessen Lösung die AfD oder die FPÖ oder irgendwelche andere Personalien in einem Bundestag beitrügen.

    „Die sogenannte Linke ist genauso auf dem Irrweg, wenn sie (zumeist in Abwesenheit jeglichem ökonomischen Verständnisses) denkt, dass man einfach die Grenzen hochzieht und Geld druckt, weil doch genug für alle da sei und alle am Wohlstand der Wenigen teilhaben könnten. Ein Irrglaube, zumal diesen Hilfesuchenden und auch unserer Gesellschaft mit anderen Mitteln viel mehr geholfen wäre. Darüber diskutiert aber keiner. Das hieße dann nämlich, sich drastisch verändern.“

    Völlig richtig. Weil aber auch kaum jemand ernsthaft glaubt, daß sich die Menschen deshalb ändern würden, darum schlug bereits Silvio Gesell vor, nicht die Menschen an das System, sondern das System an den Menschen anzupassen. Aber auch dafür existiert nicht die geringste Bereitschaft. Die meisten Menschen wollen nichtmal wissen, wie das System zur Zeit funktioniert. Das stellt jene, die es bereits durchschaut haben, vor zusätzliche Herausforderungen. Wir können es nicht ändern, aber auch nicht mehr richtig mitmachen, weil wir uns der Verantwortungslosigkeit eines solchen Handelns bewußt sind.

    „Wie will man ihnen erklären, dass es zukünftig nur noch Rüben und Kohl zu essen gibt und dass sie zum Schneckensammeln auf die Felder müssen, wenn sie nicht mal wissen, dass man im Winter nicht die Heizuung volle Pulle aufdreht und das Fenster sperrangelweit öffnet.“

    Das soll allerdings in der Sowjetunion gut funktioniert haben. Ich bezweifle, daß mal jemand genau nachgerechnet oder nachgemessen hat, ob das wirklich zu enormer Energieverschwendung führt.

    „Wir waren bis vor kurzem auf einem guten Weg langsam aber stetig zu schrumpfen und man konnte ernsthaft die Hoffung haben, dass dieses Land und seine Wirtschaft langfristig klug und vernünftig, trotz aller Widrigkeiten friedlich transformiert würde. Diese Hoffnung habe ich begraben. Wer die aktuelle Migrationspolitik aus verschiedensten z.B. witschaftswissenschaftlichen Gründen kritisiert, wird marginalisiert und als Nazi, Rassist, Antihumanist usw.usf. beschimpft.“

    Wenn die Nomenklatura Anzeichen für eine Schrumpfung der Wirtschaft feststellt, dann führt das sofort zu Panikreaktionen. Daher mußten neue Billiglöhner her! Man darf hier nicht die Erwartung haben, daß Menschen plötzlich vernünftig würden. Man braucht leider viel kreativere Ansätze, um seiner Verantwortung gerecht zu werden.

    „Abschottung, egal welcher Art, hat immer vor und Nachteile. Afrika bspw. täte eine Abschottung der Märkte gut, um den ökonomischen Status „Entwicklungsland“ (ein von Menschen erdachtes Konstrukt) zu verbessern.“

    Vorteile einer Abschottung sind immer nur kurzfristig. Schotten afrikanische Staaten ihre Märkte ab, dann könnten die afrikanischen Volkswirtschaften trotzdem nicht mit denen Europas oder Nordamerikas mithalten. Daran ändert auch nichts, daß der Status Entwicklungsland von Menschen erdacht wurde. Schließlich bestehen auch die Volkswirtschaften Europas und Nordamerikas aus Menschen. Das sind dann die Konkurrenten Afrikas. Kooperation, die ich für viel wünschenswerter hielte, kann es nur bei deutlich offeneren Grenzen geben als sie afrikanische Staaten zur Zeit für Europäer bieten. Abschottung ohne sie für den Aufbau einer Industrie zu nutzen würde nur den Wettbewerbsnachteil afrikanischer Staaten weiter verschlimmern. Aber wer könnte dort eine Industrie aufbauen? Genau die Leute, die dann nicht mehr einreisen würden? Das scheinen mir die Einzigen zu sein, die das könnten.

    „Protest wählen!“

    Mache ich immer.

    „Und gleichzeitig sich darauf vorbereiten, dass die Party vorbei ist!“

    Das scheint mir die weiseste aller Strategien zu sein. Und zugleich die auf Geolitico am wenigsten gelittene.

    „Auch für die, die sich aus aller Welt hierher auf den Weg machen und glauben, der deutsche Winter sei paradiesisch.“

    So im weltweiten Vergleich gesehen ist der milde und trockene, sonnenbeschienene deutsche Winter durchaus paradisiesch. Im Vergleich zum Sommer fehlen eigentlich nur mörderische Hitze, Ozon und Mücken.
    ランマ

    • Fast vergessen, also nochmal zu:

      „Wie will man ihnen erklären, dass es zukünftig nur noch Rüben und Kohl zu essen gibt und dass sie zum Schneckensammeln auf die Felder müssen, wenn sie nicht mal wissen, dass man im Winter nicht die Heizuung volle Pulle aufdreht und das Fenster sperrangelweit öffnet.“

      Schnecken in Deutschland bieten ein weiteres Beispiel für Invasionsbiologie. Es gab früher in Deutschland mal viel weniger Schnecken, vor allem weniger Nacktschnecken. Die einheimische Rote Wegschnecke (an der rötlichen Farbe zu erkennen) wurde durch die Spanische Wegschnecke (an der braunen Farbe und dem massenhaften Auftreten zu erkennen) fast völlig verdrängt. Die Franzosen haben herausgefunden, daß auch Schnecken eßbar sind. Das hatte sogar mal in die deutsche Küche Einzug gehalten. Aber inzwischen werden Schnecken nur noch von Survival-Künstlern(/Sportlern?) gegessen. Und von Franzosen. Auf die Art soll es angeblich nicht ankommen, sondern nur auf die Zubereitung. Man muß also auch für diese Art Probleme und Problemlösung nicht bis Australien blicken.

      „Wer die aktuelle Migrationspolitik aus verschiedensten z.B. witschaftswissenschaftlichen Gründen kritisiert, wird marginalisiert und als Nazi, Rassist, Antihumanist usw.usf. beschimpft.“

      Ich weiß zwar nicht, welche Gründe du angeführt hast, aber human wäre doch gewesen, wenn man den das Essen für die Flüchtlingslager garnicht erst gestrichen hätte!
      ランマ

      • . . .
        Ist die Schnecke erst mal nackt,
        wird sie gefangen bis sie kackt.
        .
        Dann heiß gekocht & gut gwürzt,
        damit es ich dann besser fürzt.
        .
        So wird aus Oma’s Schnecken-Plage,
        eine echte Lösung laut der Sage.
        .
        Und wenn sie nicht gestorben sind,
        essen die Deutschen weiter Rind.
        .
        Stöhnen lieber über Schnecken,
        als Lösungen sich aus zu hecken.
        .
        So dreht das Leben sich im Kreis,
        weil Dummheit alles besser weis.
        .
        Der Kluge schweigt & danket Gott,
        der ihm gefüllt den heißen Pott.
        .
        Der Deutsche kauft sich Glyphosat,
        & wacht erst auf, wenn’s viel zu spaaaat . . .

      • Balkonwinker // 23. Oktober 2017 um 12:57 //

        @Ranma: „Ich bezweifle, daß mal jemand genau nachgerechnet oder nachgemessen hat, ob das wirklich zu enormer Energieverschwendung führt.“

        Das führt es, glauben Sie mir. Ich kenne die russischen Winter und ihre nicht regulierbaren „Zentral“heizungen. Der feine Unterschied zu uns ist jedoch, dass Russland sich das bis dato (2004/2005) anscheinend leisten konnte, bei -15°C die Straße zu beheizen. In Deutschland kann man das definitiv nicht.

        „Man darf hier nicht die Erwartung haben, daß Menschen plötzlich vernünftig würden. Man braucht leider viel kreativere Ansätze, um seiner Verantwortung gerecht zu werden.“

        Man ist Idealist und wacht immer wieder schmerzhaft auf.

        „Abschottung ohne sie für den Aufbau einer Industrie zu nutzen würde nur den Wettbewerbsnachteil afrikanischer Staaten weiter verschlimmern.“

        Der Wettbewerbsnachteil wird auch bei offenen Grenzen bleiben. Die wenigstens Länder der Peripherie schafften es, an das Niveau der westlichen Zentren anzupassen, teils auf Kosten der Menschen in den westlichen Zentren selbst (Stichwort: Industrieverlagerung). Man spricht in diesem Kontext aber auch von kapitalistischer Reproduktionsunfähigkeit. Die fortwährende Rationalisierung endet ja nicht in dem Moment, wo alle Grenzen fallen. Oftmals stehen sich die Menschen vor Ort selbst im Wege, d.h. sie sind nicht in der Lage oder Willens sich entsprechend der kapitalistischen Logik zu entwickeln. Bestes Beispiel war bislang der Nahe Osten. Fast alle Modernisierungsbewegungen des 20. Jahrhunderts scheiterten.

        Um in den Ländern der kapitalistischen Lücke, wie sie Thomas P.M. Barnett bezeichnet, Industrie aufzubauen, was ich schonmal grundlegend für falsch halte, da die Folgen der Industrialisierung oftmals verheerend sind, benötigt man Sicherheit. Diese dient den Globalisierern heute als Argument, Kriege zu führen, um Konzernen zu ermöglichen in den im Anschluss „befriedeten Zonen“ Industrie aufzubauen und sich zu engagieren. Da gehts dann garnicht um die Frage „Wäre es nicht doch humaner gewesen, wenn man den das Essen für die Flüchtlingslager garnicht erst gestrichen hätte?“ Human wäre es, garnicht erst Kriege zu führen, um die globale industrielle Warenproduktion am Laufen zu halten, bei der die Fluchtbewegungen im Übrigen einkalkuliert wurden, sondern einfach mal einzusehen, dass halt irgendwann Feierabend ist, wenn man alle Ressourcen rundherum ausgeplündert hat. Aber naja…die Vernunft.

        Im Übrigen gabs vorgestern bei Tichy nen schönen Beitrag über das Buch „Das Migrationsproblem“ von Rolf Peter Sieferle. Gutes Buch, empfehlenswert!

        https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/europa-zerfaellt/

        „So im weltweiten Vergleich gesehen ist der milde und trockene, sonnenbeschienene deutsche Winter durchaus paradisiesch.“

        Nicht, wenn sie nur eine begrenzte Menge Holz und Nahrung zur Verfügung haben. Hoffen wir also, das weiter Erdgas und Erdöl in unbegrenztem Maße fließen.

  15. Anstatt sich von der zarten österreichischen Aufbruchsstimmung inspirieren zu lassen, und die zaghafte Lust zu dringend erforderlichen politischen Veränderungen zu thematisieren, scheint man sich hierzulande im Trübsalblasen und im Negativismus übertreffen zu wollen.

    Sebastian Kurz ist kein „Kindkaiser“, sondern ein gestandener Diplomat. Von 2011 bis 2013 war er Staatssekretär für Integration und seit 2013 gehört er der Bundesregierung als Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten bzw. für Europa, Integration und Äußeres an.

    Bundesministerin Claudia Nolte bspw. war bedeutend jünger, nämlich 28, als Kanzler Kohl sie 1994 zu seiner Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend machte, und der frühere Landwirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein Klaus Wolfgang Müller nicht viel älter, als ihn Ministerpräsidentin Heide Simonis in die Landesregierung holte https://www.welt.de/print-welt/article316538/Die-Juengsten-in-der-Politik-gestern-und-heute.html .

    Ob die Wahl eine gute Wahl ist, weiß man üblicherweise erst am Ende einer Berufung in ein höheres öffentliches Amt.

    • hubi stendahl // 23. Oktober 2017 um 14:24 // Antworten

      @Observer_1

      „Bundesministerin Claudia Nolte bspw. war bedeutend jünger, nämlich 28, als Kanzler Kohl sie 1994 zu seiner Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend machte, ……………..“

      Frau Nolte heute Crawford, war damals eine 28 jährige DDR-Quotenfrau, die u.a. die Konrad Adenauer Stiftung in ihrer Vita hat. Sie hatte seinerzeit den Vorteil, übrigens wie A.Merkel, dass sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war. Hinsichtlich ihrer Fähigkeiten als Familienministerin verweise ich auf die „weltbewegenden“ Erlasse während ihrer Amtszeit.

      Kein Vergleich mit dem fotogenen Popstar Kurz, der bereits früh von interessierten Kreisen für die jetzige Aufgabe vorbereitet wurde:

      http://www.allesroger.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz

      „Im 2015 beschlossenen neuen Parteiprogramm kommt sie (Anm.: die Neutralität) kein einziges Mal vor. Ein Grund dafür ist, dass die ÖVP mit Kurz „die Weiterentwicklung hin zu einer Verteidigungsunion mit dem langfristigen Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee“ als „eine zentrale Zukunftsfrage“ sieht. Die Mehrheit der Österreicher ist hier anderer Meinung: Für sie ist die Neutralität „nach Schweizer Muster“ ein hohes Gut, das wir nie und nimmer aufgeben dürfen.“

      Zitat:
      „Ob die Wahl eine gute Wahl ist, weiß man üblicherweise erst am Ende einer Berufung in ein höheres öffentliches Amt.“

      Wenn sich ein Schneebrett löst, zu Beginn immer harmlos und klein, warten Sie dann bis es sich in eine tödliche Lawine verwandelt hat oder schätzen Sie bereits zu Beginn, anhand von unwiderlegbaren Kriterien ab, ob das Schneebrett, noch glitzernd in der Sonne, plötzlich zur Lawine werden könnte?

  16. Die von Ihnen angeführte Quelle ist nicht clean.

    Excalibur oder Caliburn ist der Name des Schwertes des mythischen Königs Artus … Nachdem Artus in einer Schlacht gegen Mordred zu Tode gekommen war, brachte man ihn nach Avalon. Sir Bedivere warf Excalibur zurück in den See, wo es die Herrin vom See wieder annahm. Dort soll es der Sage nach noch immer ruhen. Allerdings machte Richard Löwenherz die Artus-Sage zum Werkzeug seiner Propaganda und behauptete, sein Schwert sei Excalibur … Der Ort Glastonbury in England erhebt seit 1191 den Anspruch, das sagenhafte Avalon zu sein.

    Um die Festsetzung des Richard Löwenherz in der Burg zu Dürnstein (heutige Wachau, Niederösterreich) durch Leopold V ranken sich zahlreiche Berichte, Sagen und Aufzeichnungen https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_L%C3%B6wenherz#Gefangennahme_in_.C3.96sterreich

    https://www.stopptdierechten.at/2015/11/16/%E2%80%9Ealles-roger%E2%80%9C-ist-nicht-clean/

  17. @Balkonwinker:

    „Der feine Unterschied zu uns ist jedoch, dass Russland sich das bis dato (2004/2005) anscheinend leisten konnte, bei -15°C die Straße zu beheizen. In Deutschland kann man das definitiv nicht.“

    In Norwegen soll es inzwischen schon elektrisch beheizte Bürgersteige und Straßen geben. Norwegen ist zwar reicher als Deutschland, aber auch das norwegische Geld ist eigentlich garnicht da, oder?

    „Man ist Idealist und wacht immer wieder schmerzhaft auf.“

    Ja, deshalb werbe ich inzwischen nicht mehr für Aufklärung, sondern für kreative Ansätze.

    „Der Wettbewerbsnachteil wird auch bei offenen Grenzen bleiben.“

    Die Grenzen afrikanischer Staaten sind zur Zeit nicht ernsthaft offen. Sogar wenn sie es wären, könnten afrikanische Staaten, dann jedoch unter größeren Anstrengungen, es fertigbringen, ihren Wettbewerbsnachteil beizubehalten. Wenn man den unbedingt haben will, dann bekommt man das immer hin. Ein Überholkurs ist auf jeden Fall deutlich schwieriger.

    „Die wenigstens Länder der Peripherie schafften es, an das Niveau der westlichen Zentren anzupassen, teils auf Kosten der Menschen in den westlichen Zentren selbst (Stichwort: Industrieverlagerung). Man spricht in diesem Kontext aber auch von kapitalistischer Reproduktionsunfähigkeit.“

    Solche wirtschaftlichen Themen sind auf jeden Fall interessanter als irgendwelche Personalien in der Politik. Offensichtlich ist bei solchen Auswirkungen bereits in den westlichen Zentren etwas gründlich schief gelaufen. Das macht es dann doch eher fragwürdig, ob man sich wirklich an deren Niveau anpassen sollte. Da gäbe es besonders für afrikanische Länder bessere Lösungen.

    „Die fortwährende Rationalisierung endet ja nicht in dem Moment, wo alle Grenzen fallen.“

    Und das ist gut so. Die fortwährende Rationalisierung ist eine Reaktion auf fortwährende politische Fehlentscheidungen.

    „Oftmals stehen sich die Menschen vor Ort selbst im Wege, d.h. sie sind nicht in der Lage oder Willens sich entsprechend der kapitalistischen Logik zu entwickeln. Bestes Beispiel war bislang der Nahe Osten. Fast alle Modernisierungsbewegungen des 20. Jahrhunderts scheiterten.“

    Vielleicht könnte man aber auch eher bei erfolgreicher Modernisierung und Entwicklungen entsprechend der kapitalistischen Logik davon sprechen, daß die Menschen sich selbst im Weg stehen.

    „Um in den Ländern der kapitalistischen Lücke, wie sie Thomas P.M. Barnett bezeichnet, Industrie aufzubauen, was ich schonmal grundlegend für falsch halte, da die Folgen der Industrialisierung oftmals verheerend sind, benötigt man Sicherheit.“

    Will man mit den Industrieländern konkurrieren, dann muß man Industrie aufbauen. Will man die verheerenden Folgen der Industrialisierung vermeiden, dann sollte man den Aufbau von Industrie tunlichst unterlassen. Das wiederum müßte nicht bedeuten, daß alles so bleiben muß wie bisher. Afrikanische Staaten stehen vor der Wahl zwischen vielen Optionen. Korrupte Erfüllungsgehilfen ehemaliger Kolonialherren zu bleiben scheint die bevorzugte Wahl zu sein. Siehe dazu auch folgende Diskussion im Gelben Forum:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446006

    „Diese dient den Globalisierern heute als Argument, Kriege zu führen, um Konzernen zu ermöglichen in den im Anschluss „befriedeten Zonen“ Industrie aufzubauen und sich zu engagieren. Da gehts dann garnicht um die Frage „Wäre es nicht doch humaner gewesen, wenn man den das Essen für die Flüchtlingslager garnicht erst gestrichen hätte?“ Human wäre es, garnicht erst Kriege zu führen, um die globale industrielle Warenproduktion am Laufen zu halten, bei der die Fluchtbewegungen im Übrigen einkalkuliert wurden, sondern einfach mal einzusehen, dass halt irgendwann Feierabend ist, wenn man alle Ressourcen rundherum ausgeplündert hat. Aber naja…die Vernunft.“

    Genau, die Vernunft. Natürlich wäre es noch humaner gewesen, die Kriege garnicht erst zu führen und so dann keine Flüchtlinge zu erzeugen. Aber Kriege nicht zu führen bedeutet dann auch eine ganze Reihe von Bedürfnissen, größtenteils durch die kapitalistische Logik hervorgerufene, nicht zu erfüllen. Wenn man alternative Wege zur Erfüllung dieser Bedürfnisse NICHT in Betracht ziehen WILL, dann wird Frieden zum Problem.

    „Im Übrigen gabs vorgestern bei Tichy nen schönen Beitrag über das Buch „Das Migrationsproblem“ von Rolf Peter Sieferle.“

    Migration ist kein Problem. Sie ist vielmehr die ursprüngliche Lebensweise des Menschen. Nur hier und heute dient sie ALS VORWAND, um mittels der Lösung von Scheinproblemen richtige Probleme erst zu erschaffen.

    „Nicht, wenn sie nur eine begrenzte Menge Holz und Nahrung zur Verfügung haben.“

    Gerade dann ist der Winter anderswo viel übler!

    „Hoffen wir also, das weiter Erdgas und Erdöl in unbegrenztem Maße fließen.“

    Keine sehr belastbare Strategie. Da gibt es auch für uns bessere Optionen. Die reichen von der Verbesserung der Beziehung mit Russland, über Kohleförderung bis zur Aufgabe der Behinderung innovativer Ansätze.
    ランマ

    • Und natürlich kein Wort mehr zur Invasionsbiologie. Nur den @Karl Bernhard Möllmann inspirierte diese plötzlich poetisch zu werden. So kenne ich den garnicht.
      ランマ

      • Jetzt fällt mir wieder ein, daß @Karl Bernhard Möllmann in Frankreich lebt. Das verpflichtet ihn quasi, sich für die ,haute cuisine’ zu begeistern. Der Franzose selbst weicht der ,haute cuisine’ zwar auch eher aus, aber er läßt sich das nicht anmerken. Das wäre schließlich eine Beleidigung der ,haute cuisine’ und eine Beleidigung der ,haute cuisine’ wäre eine Beleidigung Frankreichs und aller Franzosen. Ein paar Rezepte oder zumindest Zubereitungshinweise wären schön gewesen.
        ランマ

    • @Ranma: „In Norwegen soll es inzwischen schon elektrisch beheizte Bürgersteige und Straßen geben. Norwegen ist zwar reicher als Deutschland, aber auch das norwegische Geld ist eigentlich garnicht da, oder?“

      Wenn Sie Reichtum nur an der Zahl der sich in Umlauf befindlichen Schuldscheine sowie ihrer digitalen Entsprechungen, sprich dem Geldkapital bemessen!? Ich erinnere daran, dass es außerdem Realkapital, Humankapital, Sozialkapital und die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen gibt. Und wer wie die Norweger über Unmengen an Wasserkraft verfügt, kann es sich wohl leisten, Bürgersteige elektrisch zu beheizen.

      „Der Wettbewerbsnachteil wird auch bei offenen Grenzen bleiben […] Ein Überholkurs ist auf jeden Fall deutlich schwieriger.“

      Vermutlich, weil es den Afrikaner an Kapital mangelt. Welches dürfen sie raten! Ich bleibe bei dem von Robert Kurz verwandten Begriff der kapitalistischen Reproduktionsunfähigkeit. Wie sie richtig erkannt haben, stehen sich die Menschen dort häufig selbst im Weg.

      „Die fortwährende Rationalisierung ist eine Reaktion auf fortwährende politische Fehlentscheidungen.“

      Die fortwährende Rationalisierung ist ein systemischer Mechanismus, effektiver zu werden um konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn in jedem Land der Erde die gleichen Produktionsbedingungen herrschten, würde die Produktionsstätten den höchsten Absatz erzielen, die am effektivsten produzieren.

      „Will man mit den Industrieländern konkurrieren, dann muß man Industrie aufbauen. Will man die verheerenden Folgen der Industrialisierung vermeiden, dann sollte man den Aufbau von Industrie tunlichst unterlassen. Das wiederum müßte nicht bedeuten, daß alles so bleiben muß wie bisher. Afrikanische Staaten stehen vor der Wahl zwischen vielen Optionen. Korrupte Erfüllungsgehilfen ehemaliger Kolonialherren zu bleiben scheint die bevorzugte Wahl zu sein.“

      Ganz meine Ansicht!

      „Wenn man alternative Wege zur Erfüllung dieser Bedürfnisse NICHT in Betracht ziehen WILL, dann wird Frieden zum Problem.“

      Wie sie wissen, ziehe ich es dann doch vor unbefriedigt zu bleiben, wenn ich weiß, dass es Kriege vermeidet. Keine Mangos, keine Avocados, keine chilenischen Erdbeeren, kein Auto, keine weiten Reisen rund um den Globus usw.usf. Ich genehmige mir diese „Freiheit von“.

      „Migration ist kein Problem. Sie ist vielmehr die ursprüngliche Lebensweise des Menschen.“

      Natürlich kann Migration zum Problem werden. Ich erinner sie u.a an die Invasionsbiologie und die allgemeine Geschichte der Menschheit. Fragen sie die Neandertaler! Im konkreten Fall hat Sieferle sehr gut erkannt, welche sozialen, ökonomischen und kulturellen Folgen es für die Europäer hat. Man kann es wunderbar jeden Tag in den alternativen Medien verfolgen. Frei nach Sarrazin: Europa schafft sich ab! Das sich die Probleme auch irgendwann irgendwie auflösen, steht außer Frage. Was im Ergebnis bleibt, kann man anhand von Modellen durchexerzieren und prognostizieren. Ich lehne diese Migration auf jedenfall ab, auch oder gerade weil sie von unseren „Eliten“ nachweislich gewollt und mitorganisiert wird. Es handelt sich dabei um keine natürliche Migration. Sie wird bewusst herbeigeführt und in Kauf genommen. Ich erinnere hier bspw. an den internationalen Militäreinsatz in Libyen 2011 https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Milit%C3%A4reinsatz_in_Libyen_2011

      „Hoffen wir also, das weiter Erdgas und Erdöl in unbegrenztem Maße fließen.“ – „Keine sehr belastbare Strategie. Da gibt es auch für uns bessere Optionen. Die reichen von der Verbesserung der Beziehung mit Russland, über Kohleförderung bis zur Aufgabe der Behinderung innovativer Ansätze.“

      Das war ironisch gemeint! Vielleicht hätte ich es kennzeichnen müssen.

      • „Wenn Sie Reichtum nur an der Zahl der sich in Umlauf befindlichen Schuldscheine sowie ihrer digitalen Entsprechungen, sprich dem Geldkapital bemessen!? Ich erinnere daran, dass es außerdem Realkapital, Humankapital, Sozialkapital und die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen gibt. Und wer wie die Norweger über Unmengen an Wasserkraft verfügt, kann es sich wohl leisten, Bürgersteige elektrisch zu beheizen.“

        Dann ist Norwegen also wirklich reicher als Deutschland, nicht nur am Geldkapital bemessen. Norwegens Geld ist deswegen nicht wirklicher als deutsches Geld? Ist eigentlich auch nicht so wichtig, wenn die Sowjetunion noch reicher war.

        „Vermutlich, weil es den Afrikaner an Kapital mangelt. Welches dürfen sie raten!“

        Realkapital? Es fehlt ihnen schließlich weder an Humankapital, Sozialkapital noch natürlichen Ressourcen. Geld bräuchten sie nur zu drucken. Aber wenn man das macht, dann kann man damit auch leicht die Herstellung von Realkapital vorfinanzieren. Also fehlt etwas ganz anderes. Zählt vielleicht die Bereitschaft, korrupte Politiker zum Teufel zu jagen, auch als eine Form von Kapital?

        „Ich bleibe bei dem von Robert Kurz verwandten Begriff der kapitalistischen Reproduktionsunfähigkeit.“

        Ein schöner und passender Begriff. Obwohl der Kapitalismus ewiges Wachstum der Volkswirtschaft erfordert, setzt er diesem sogar selbst noch, neben den natürlichen Wachstumsgrenzen, zusätzliche Grenzen.

        „Die fortwährende Rationalisierung ist ein systemischer Mechanismus, effektiver zu werden um konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn in jedem Land der Erde die gleichen Produktionsbedingungen herrschten, würde die Produktionsstätten den höchsten Absatz erzielen, die am effektivsten produzieren.“

        Genau deswegen riskieren die Reichen und Mächtigen das nicht. Aber politische Fehlentscheidungen sind der Produktivität und der Konkurrenzfähigkeit der eigenen Volkswirtschaft abträglich. Solange politische Fehlentscheidungen an der Tagesordnung sind, besteht auch ein Druck zur Rationalisierung.

        „Wie sie wissen, ziehe ich es dann doch vor unbefriedigt zu bleiben, wenn ich weiß, dass es Kriege vermeidet.“

        Der Verzicht nur weniger Leute auf die Erfüllung ihrer ausgefallensten Bedürfnisse vermeidet keinen Krieg. Ein Grund für Kriege ist zum Beispiel das Bedürfnis der Rüstungsindustrie neue Waffensysteme zu testen. Das geht am besten in asymmetrischen Kriegen, wo auch mit noch experimentellen Waffensystemen kaum ein Risiko eigener Verluste besteht. Was nützt dein Verzicht gegen dieses Motiv?

        „Natürlich kann Migration zum Problem werden. Ich erinner sie u.a an die Invasionsbiologie und die allgemeine Geschichte der Menschheit. Fragen sie die Neandertaler!“

        Ohne die Migration der Menschen nach Europa hätte es den Neandertaler nie gegeben. War die Existenz des Neandertalers ein Problem? Invasionsbiologie ist eigentlich auch kein Problem, es ist nämlich auch in den Fällen, auf die ich bisher aufmerksam machte, nur der Mensch, der diese als Probleme ansehen will. Für die Tiere selbst ist es nur ein Teil der ganz normalen Evolution.

        „Frei nach Sarrazin: Europa schafft sich ab! Das sich die Probleme auch irgendwann irgendwie auflösen, steht außer Frage.“

        Genau, auch deswegen braucht man keinen Aufstand machen. Vor allem würde man damit denen in die Hände spielen, die die künstliche Migration gewollt und organisiert haben.

        „Ich lehne diese Migration auf jedenfall ab, auch oder gerade weil sie von unseren „Eliten“ nachweislich gewollt und mitorganisiert wird.“

        Jene, die das organisiert haben, wünschen sich die Ablehnung und setzen darauf. Diese Ablehnung ist nicht zuletzt der Grund dafür, warum diese Migration bewußt herbeigeführt wurde. Nur mit dieser Ablehnung kann der Plan zur Zerstörung Europas funktionieren. Man kann den Plan leicht sabotieren, indem man sich einfach nicht aufwiegeln läßt. Falls aber genügend Leute blöd genug sind, sich aufwiegeln zu lassen, dann läßt sich die Zerstörung Europas nicht mehr aufhalten.
        ランマ

      • hubi stendahl // 25. Oktober 2017 um 15:26 //

        @Ranma

        Zitat:
        „Man kann den Plan leicht sabotieren, indem man sich einfach nicht aufwiegeln lässt. Falls aber genügend Leute blöd genug sind, sich aufwiegeln zu lassen, dann lässt sich die Zerstörung Europas nicht mehr aufhalten.“

        Diese Bedingung ist naiv. Wenn Ihnen jemand die Haustür eintritt, dann halten Sie den Initiator der Bande, der am Ort des Geschehens nicht physisch mitwirkt, nicht damit auf, in dem Sie „peace“ rufen.

        Es schadet im Individualfall sicher nicht die Beweggründe der Auslöser dieser KOLLEKTIVEN Maßnahme zu kennen; im Individualfall hilft es Ihnen aber nicht. Wehren können Sie sich also im Individualfall, um sich und Ihre Familie zu schützen. Im Kollektiv ist das nicht mehr möglich. Das ist ja das perfide. Das KOLLEKTIV ist immer heterogen, die FAMILIE homogen. Das ist der Basisaspekt.

        Sie müssen sich vom Teilaspekt (Fremden-Invasion) zunächst verabschieden und die gesamten Maßnahmen als logisches Organigramm, in Teilen des Ganzen verstehen. Dann kommen Sie auf die notwendige Spaltung der europäischen Gesellschaften, die die Voraussetzung für das erste Zwischenziel, die Destabilisierung der europäischen Kulturen sind. Die Grundlage hierfür bietet ein neues Familienbild, um die Spaltung zu ermöglichen.

        Einen ganzen Kontinent in eine neue künstliche kulturelle Falle zu locken, geht also nicht ausschl. mit ein paar Millionen Fremder. Das geht nur von sehr sehr langer Hand mit der „Verbildung“ und Heterogenisierung mindestens zweier Generationen, mit der Besetzung von Universitäten, damit die nächste Generation der Meinungsführer an den richtigen Stellen platziert ist. Mit den richtigen Medien, damit diese Meinung flächendeckend übernommen werden kann. Und mit den richtigen Politikern, die diesen Meinungen einen demokratischen gesetzlichen Anstrich geben, sodass das Kollektiv glaubt, dass es an den Entscheidungen (unwissend, zur Spaltung) beteiligt wurde.

        Wenn Sie sich unter diesen Voraussetzungen beispielhaft die aktuellen Bemühungen der Katalanen genauer ansehen, werden Sie feststellen, dass das Theater für die Katalanen keinerlei Nutzen bringt (bringen konnte). Nun wird erklärbar, warum George Soros hierfür Geld gibt.

        Am Ende dieser Planungsreihe steht der Einheitsstaat im Chaos. Denn im Chaos sind die Menschen bereit den Heilsbringern wieder zu glauben und alles anzunehmen, was den geliebten Alltags-Trott wieder herstellt. Ob sie dabei die Umstände kennen oder nicht, ist im Individualfall interessant, aber völlig unerheblich; im Kollektiv aufgrund der Heterogenisierung, jedoch unmöglich. Es funktioniert Kraft Macht und die Menschen werden dankbar zustimmen. Und ich wage die Prognose, dass der Zustand in Europa einen Siedepunkt erreicht haben muss, damit man das (Geld)-System mit Verfalldatum zeitgleich unter Verlust der Ersparnisse neu aufsetzen kann (Euro 2.0). Idealerweise könnte der archaische Islam die Rolle des Auslösers, also des Schuldigen übernehmen.

    • HAHA!: Wer eine ethnische Gruppe pauschal verunglimpft, ist ein Rassist. Ausser die Beleidigung gilt weissen Menschen.

      https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/die-unbequeme-wahrheit/story/23943745

  18. @Ranma: „Zählt vielleicht die Bereitschaft, korrupte Politiker zum Teufel zu jagen, auch als eine Form von Kapital?“

    Ich würde sagen, es handelt sich dabei um zumindest ein für die kapitalistische Reproduktion notwendiges Sozialkapital. Dies ist keine vom Kapitalismus gesetzte Grenze, die Grenze ist vom Menschen selbst erzeugt, quasi natürlich, weil kulturell und sozial evoluiert. Nun ist es in der Tat so, daß es auch dort Sozialkapital gibt, aber eben anders strukturiert und organisiert als es bei uns der Fall ist. Genau hier liegt das Problem, im Übrigen auch din Problem Russlands. Dieses „andere“ Sozialkapital reichte historisch nicht, um auf das Niveau westeuropäischer Staaten aufzuschließen. Das Problem lösen die Westeuropäer zum Glück gerade, indem sie Menschen aus diesen Ländern hierherholen in der Hoffnung, sie entsprechend erziehen zu können. Das bedeutet konkret, wir schließen sozial und kulturell nach unten auf. Oder wie Peter Scholl-Latour so schön sagte: Wer halb Bangladesch importiert, wird selbst zum Bangladesch. Freuen wir uns also auf die Zukunft!

    „Was nützt dein Verzicht gegen dieses Motiv?“

    Nix! Aber er kann Vorbild für andere sein.

    „War die Existenz des Neandertalers ein Problem? […] Für die Tiere selbst ist es nur ein Teil der ganz normalen Evolution.“

    Es macht einen Unterschied, ob eine Population in eine nicht besetzte Nische eines Ökosystems stößt oder andere aus ihrer Nische verdrängt. Fragen Sie mal Löwenrudel, wie sie es finden, wenn neue Löwen ins Revier eindringen! Ich behaupte mal, die Neandertaler waren auch nicht immer erfreut. Immerhin hat der moderne Europäer noch 2% seiner Gene im Erbgut.

    „Jene, die das organisiert haben, wünschen sich die Ablehnung und setzen darauf. Diese Ablehnung ist nicht zuletzt der Grund dafür, warum diese Migration bewußt herbeigeführt wurde. Nur mit dieser Ablehnung kann der Plan zur Zerstörung Europas funktionieren.“

    Zu allererst mal kann man Europa nicht zerstören, da es sich um einen Kontinent handelt. Auch die EU kann nicht zerstört werden, sie war von Anfang an eine Totgeburt und ist bereits defekt. Man hätte bei der EWG bleiben sollen. Dabei ist es eigentlich egal, ob Massenmigration ja oder nein. Ich behaupte einfach mal, daß die Massenmigration das Ende des Projektes auf allen Ebenen nur noch verschlimmert. Die Zerstörung des noch einzigen Standortvorteils, des sozialen Kapitals (denn Ressourcen gibt es hier kaum, die wurden schon vor über 100Jahren ausgeplündert), wird die größten europäischen Volkswirtschaften um Jahrzehnte zurückwerfen. Das wird man nie amortisieren können. Schauen Sie dazu in die aktuellen Armuts- und Reichtumsentwicklungsberichte sowie in die Schulentwicklung. Mit schlichter Umverteilung kann man die Probleme nicht lösen. Insofern prophezeie ich Ihnen, wird man die Migration stoppen MÜSSEN, damit hier nicht vollständig Land unter ist. Und China prophezeie ich goldene Zeiten, wenn sie die ökologischen Probleme in den Griff bekommen. Uns hingegen droht langfristig ein Bürgerkrieg auf allen Ebenen. Nur zur Erinnerung in Frankreich und England herrscht bereits der Ausnahmezustand. In anderen europ. Ländern siehts nicht besser aus.

    PS: Die Amerikaner wissen schon, warum sie Lybien bombardierten. Die Europäer hingegen sind heillos naiv, wenn sie meinen, der Islam gehöre zu ihnen.

    • „Ich würde sagen, es handelt sich dabei um zumindest ein für die kapitalistische Reproduktion notwendiges Sozialkapital. Dies ist keine vom Kapitalismus gesetzte Grenze, die Grenze ist vom Menschen selbst erzeugt, quasi natürlich, weil kulturell und sozial evoluiert.“

      Wenn es eine natürliche Grenze ist, dann richtet sie keinen solchen Schaden an wie eine künstliche Grenze und man kann die natürliche Grenze respektieren.

      „Nun ist es in der Tat so, daß es auch dort Sozialkapital gibt, aber eben anders strukturiert und organisiert als es bei uns der Fall ist. Genau hier liegt das Problem, im Übrigen auch din Problem Russlands.“

      Das muß kein Problem sein, auch nicht in Russland.

      „Dieses „andere“ Sozialkapital reichte historisch nicht, um auf das Niveau westeuropäischer Staaten aufzuschließen. Das Problem lösen die Westeuropäer zum Glück gerade, indem sie Menschen aus diesen Ländern hierherholen in der Hoffnung, sie entsprechend erziehen zu können. Das bedeutet konkret, wir schließen sozial und kulturell nach unten auf.“

      Also ist nur der Europäer die Krone der Schöpfung? In der Biologie ist man schon weiter, da bedeutet anders nur noch anders und nicht, daß einer höher und ein anderer niedriger sein muß. Kulturell waren viele Europäer auch schonmal so weit gewesen.

      „Oder wie Peter Scholl-Latour so schön sagte: Wer halb Bangladesch importiert, wird selbst zum Bangladesch. Freuen wir uns also auf die Zukunft!“

      Peter Scholl-Latour hat natürlich immer Recht. Wie gut, daß wir nicht noch weiter davon entfernt sein könnten, halb Bangladesch zu importieren.

      „Nix! Aber er kann Vorbild für andere sein.“

      Insofern bin ich als Vegetarier natürlich auch ein Vorbild für andere. Eine Vorbildwirkung, die man völlig knicken kann. Deshalb mache ich mir bereits Gedanken darüber, wo Fleisch ohne die Massentierhaltung herkommen kann. Der Import australischer Kaninchen wäre leicht möglich, scheitert nur am politischen Willen, aber die Kaninchen wären nicht für mich.

      „Es macht einen Unterschied, ob eine Population in eine nicht besetzte Nische eines Ökosystems stößt oder andere aus ihrer Nische verdrängt.“

      Nur falls man zufällig in dieser Nische sitzt. Auf makroskopischer Ebene macht das keinen Unterschied. Beides gab es in der Evolution schon immer.

      „Fragen Sie mal Löwenrudel, wie sie es finden, wenn neue Löwen ins Revier eindringen!“

      Das erleben Löwen ständig. Das führt zu Kämpfen, daher streßt das die Löwen. Das ist einerseits trotzdem normal und andererseits ein guter Grund dafür, warum Biologismus ungeeignet für die Politik der Menschen ist.

      „Ich behaupte mal, die Neandertaler waren auch nicht immer erfreut. Immerhin hat der moderne Europäer noch 2% seiner Gene im Erbgut.“

      Sicherlich dürften auch Neandertaler mal traurig gewesen sein. Aber das ausgerechnet beim weitergeben ihrer Gene zu erwarten ist doch irgendwie schräg.

      „Zu allererst mal kann man Europa nicht zerstören, da es sich um einen Kontinent handelt.“

      Dann sag das Sarrazin, den du zitiert hattest, und nicht mir!

      „Auch die EU kann nicht zerstört werden, sie war von Anfang an eine Totgeburt und ist bereits defekt. Man hätte bei der EWG bleiben sollen.“

      Das waren nicht die ersten Versuche. Es gab vorher mindestens noch einen, in dem Saarbrücken Hauptstadt eines europäischen Staates werden sollte. Irgendwann hatten die Mächtigen nach den erfolglosen Versuchen die Geduld verloren und daher mußte die Errichtung der EU brutal durchgedrückt werden. Das hat der Substanz und der Funktionalität (also quasi der Gesundheit) der EU keineswegs gut getan.

      „Ich behaupte einfach mal, daß die Massenmigration das Ende des Projektes auf allen Ebenen nur noch verschlimmert.“

      Falls das heißen soll, daß die Massenmigration keine Ursache, sondern nur Folge ist, dann stimme ich dem gerne zu. Für fraglich halte ich es jedoch, ob die Massenmigration wirklich eine Verschlimmerung bedeutet oder doch eher nur eine Verzögerung des Untergangs.

      „Die Zerstörung des noch einzigen Standortvorteils, des sozialen Kapitals (denn Ressourcen gibt es hier kaum, die wurden schon vor über 100Jahren ausgeplündert), wird die größten europäischen Volkswirtschaften um Jahrzehnte zurückwerfen.“

      Also jene, die professionell Ressourcen erschließen und abbauen, widersprechen dem zur Zeit vehement. Vor hundert Jahren gab es nicht die Technologie, die es heute gibt, weswegen es heute nur rohstoffreiche Länder gibt. Das führt gleichfalls dazu, daß das soziale Kapital entscheidend ist. Aber gerade das wurde in den letzten JAHRZEHNTEN VOR der Flüchtlingskrise zerstört. Seit Schröder zum Genossen der Bosse wurde. Ich warnte seitdem auch davor, aber niemand wollte es wahr haben. Die Flüchtlingskrise zeigt nur auf das, was VORHER bereits passiert ist. Eher noch als eine weitere Bedrohung stellt sie die Chance zu Reparaturen dar.

      „Das wird man nie amortisieren können.“

      Einem Anhänger von Nullwachstum und Wirtschaftsschrumpfung, als der du dich ausgegeben hattest, sollte das willkommen sein.

      „Schauen Sie dazu in die aktuellen Armuts- und Reichtumsentwicklungsberichte sowie in die Schulentwicklung. Mit schlichter Umverteilung kann man die Probleme nicht lösen.“

      Die Umverteilung von fleißig nach reich hat sämtliche Probleme verursacht. Mit weiterer Umverteilung von fleißig nach reich wird man die Probleme also nicht lösen. Das ist völlig richtig. Die Ausstattung der Schulen liegt allerdings völlig im Ermessen des Souveräns des jeweiligen Bundeslandes!

      „Insofern prophezeie ich Ihnen, wird man die Migration stoppen MÜSSEN, damit hier nicht vollständig Land unter ist.“

      Genau deswegen wurde die Migration organisiert und durchgeführt: Um die Land-unter-Propaganda absondern, das Menschenrecht auf Asyl und infolge davon auch sämtliche andere Grund-, Menschen- und Bürgerrechte aushebeln und damit abschaffen zu können! Viele Deutsche wollen wohl unbedingt in einer Diktatur leben. Sogar zwei davon alleine im letzten Jahrhundert waren ihnen immernoch nicht genug.

      „Und China prophezeie ich goldene Zeiten, wenn sie die ökologischen Probleme in den Griff bekommen.“

      Wohl eher falls. Danach sieht es nämlich nicht aus. China hatte schon goldene Zeiten und wird sicherlich wieder welche erleben, aber für die nächsten Jahre und Jahrzehnte steht das noch nicht an.

      „Uns hingegen droht langfristig ein Bürgerkrieg auf allen Ebenen. Nur zur Erinnerung in Frankreich und England herrscht bereits der Ausnahmezustand. In anderen europ. Ländern siehts nicht besser aus.“

      Auf diesen Bürgerkrieg warte ich schon seit zwanzig Jahren! So sehr ich dieser Prognose auch zustimmen möchte, ordne ich sie mehr und mehr als Wunschtraum ein. Deutsche haben irgendwie schon seltsame Wünsche.

      „PS: Die Amerikaner wissen schon, warum sie Lybien bombardierten.“

      Die Amerikaner bombardieren ein erfundenes Land und wissen das? Ist das so etwas Ähnliches wie das nordamerikanische Fantasy-Football?

      „Die Europäer hingegen sind heillos naiv, wenn sie meinen, der Islam gehöre zu ihnen.“

      Das ist beruhigenderweise keine besonders verbreitete Ansicht.
      ランマ

      • Balkonwinker // 26. Oktober 2017 um 11:18 //

        @Ranma: „[…] man kann die natürliche Grenze respektieren. […] Das muß kein Problem sein, auch nicht in Russland.“

        Wovon schreib ich denn die Ganze Zeit. Es gibt keinen Grund in anderen Ländern Krieg zu führen oder kulturell, sprich kapitalistisch, im Rahmen der Globalisierung zu kolonisieren. Umgekehrt gilt das genauso. Sie sind doch der Meinung, das ist gut so, weil es total normal sei im Rahmen der menschlichen Evolution!?

        „Also ist nur der Europäer die Krone der Schöpfung? In der Biologie ist man schon weiter, da bedeutet anders nur noch anders und nicht, daß einer höher und ein anderer niedriger sein muß. Kulturell waren viele Europäer auch schonmal so weit gewesen.“

        Nun verdrehen Sie hier aber was gewaltig. Schauen Sie sich eigentlich auch die Inetseiten an, die ich in meinen Beiträgen verlinke? Ich habe geschrieben, dass der „weiße“ Europäer 2% der Neandertalergene in seinem Erbgut trägt. Ich habe nie geschrieben, dass er die Krone der Schöpfung ist. Und sollten sie sich den Vortrag von Harald Welzer nochmal ansehen

        https://www.youtube.com/watch?v=aS3Eck7c-3Q

        werden Sie feststellen, dass ich ihn verlinke, weil ich die kulturelle Entwicklung des „weißen“ Mannes, die u.a. das Wirtschaftssystem Kapitalismus und die allgemeine Plünderungsökonomie hervorgebracht hat, für eine evolutive Sackgasse ergo Fehlentwicklung halte, die UM GOTTES WILLEN eben nicht mit Krieg und anderen Machtmitteln um die Welt transportiert werden soll. Stattdessen sage ich, der ethnopluralistische Ansatz der Neuen Rechten ist durchaus diskutabel. Jeder bleibt wo er ist. Migration findet auf niedrigem aber natürlichem Niveau statt und alle haben Zeit, sich in Ruhe zu enwtickeln, wo immer sie sich hinentwickeln wollen. Und wer sich gegenseitig wegen seiner Ehre totkloppen will, soll das auf seinem Gebiet machen. Aber auch hier sind Sie der Meinung, alles voll oke – Globalisierung ist total normal und eine unabwendbare Notwendigkeit.

        Im Übrigen, und das fügt ich hier gern nochmal an, ist es toll, wenn der durchschnittliche „weiße“ Europäer erkannt hat, dass alle Rassen und Kulturen gleichwertig sind. Dumm nur, dass Rassismus und Chauvinismus keine Hautfarben und Ethnien kennt. Dazu nochmal der Link von oben:

        https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/die-unbequeme-wahrheit/story/23943745

        BTW kennen Sie eigentlich Jakob Zuma, den Nachfolger Mandelas vom ANC? Nein? Schauen Sie mal!: https://www.youtube.com/watch?v=6fzRSE_p1Ys

        Demnach ist die „weiße“ Rasse nämlich die degenerierte und nicht erhaltenswerte. Da kann man dann auch wieder verstehen, warum die neue Rechte vom Genozid der „weißen“ Rasse spricht. Ein „linker“ Freund von mir sagte mal ernsthaft, dass er keine Kartoffel als Kind haben wollte. Merken Sie was? Idioten gibt es überall!

        „Peter Scholl-Latour hat natürlich immer Recht.“

        Ich weiß nicht, ob Peter Scholl-Latour immer Recht >>hatte<<, der gute ist bereits tot. Er war auf jedenfall ein Unikat, ein vielgereister und belesener Welterklärer mit vielerlei Kontakten insbesondere im arabischen Raum. Was er sagte, hatte in der Regel Hand und Fuß. Ganz im Gegensatz zu den ganzen Quatschköppen, die sich heute Journalisten nennen, ihre Büros nicht verlassen und anderen sagen wollen, wie der Hase läuft. Googeln Sie ihn doch einfach mal!

        "Insofern bin ich als Vegetarier natürlich auch ein Vorbild für andere. Eine Vorbildwirkung, die man völlig knicken kann."

        Schade für Sie!

        "Das erleben Löwen ständig. Das führt zu Kämpfen, daher streßt das die Löwen. Das ist einerseits trotzdem normal und andererseits ein guter Grund dafür, warum Biologismus ungeeignet für die Politik der Menschen ist."

        Im Gegenteil! Das zeigt, dass Mistrauen, Angst und manchmal auch feindliche Gesinnung zwischen Menschen, Teil ihres biologischen Programms sind, sofern sie gesund sind. Das ist normal! Das erlebt man jeden Tag mit seinen Nachbarn. Das hat nichts mit Xenophobie zu tun. Das ist nicht pathologisch. Man kann aber auch etwas dagegen tun. Gewöhnung bspw. ist ein funktionaler Mechanismus. Nun stellt sich jedoch die Frage, sind alle Bahnhofsklatscher eigentlich die Kranken? Ihnen fehlte jegliche gesunde Distanz 2015, als sie Teddybären an erwachsene Männer verschenkten, die ersteinmal illegal nach Deutschland einreisten. Ich kann sagen, dass viele psychisch Kranke jegliche Distanz verlieren. Mancher Psychotiker verschmilzt regelrecht mit seinem Gegenüber.

        "Aber das ausgerechnet beim weitergeben ihrer Gene zu erwarten ist doch irgendwie schräg."

        Der Satz passte aus semantischer Sicht natürlich überhaupt nicht und entstellt ein wenig den Sinn des Geschriebenen. Was ich sagen wollte ist, wie es ist. Wie die Gene in das Erbgut kamen, ob gewaltsam oder "aus Liebe" ist auch völlig egal. Der Neandertaler ist nicht mehr existent. Ich gehe davon aus, dass ihn das Eindringen des Homo Sapiens in seinen Lebensraum weniger erfreute. Vielleicht bekam er es auch garnicht mit. 90% der Ureinwohner Nord- und Südamerikas haben auch nie einen Weißen zu Gesicht bekommen. Sie sind schlicht vorher an den eingeschleppten Krankheiten verschieden.

        "Für fraglich halte ich es jedoch, ob die Massenmigration wirklich eine Verschlimmerung bedeutet oder doch eher nur eine Verzögerung des Untergangs."

        Das werden wir heraus finden. Ich schätze ich bin jung genug. Ich hoffe, der ein oder andere Jubler auch!

        "Also jene, die professionell Ressourcen erschließen und abbauen, widersprechen dem zur Zeit vehement. Vor hundert Jahren gab es nicht die Technologie, die es heute gibt, weswegen es heute nur rohstoffreiche Länder gibt."

        Da sind Sie wieder…der Anhänger der Fortsetzung der allgemeinen Plünderung durch Einsatz von Spitzentechnologie, vornehmlich aus der Hand weißer Amerikaner, Europäer und Asiaten, deren Kulturen diese Technik evoluiert haben. Sie kennen meine Meinung. Ich [Ironie an] der weiße männliche Rassist [Ironie aus] bin dagegen, damit die Menschen, wo immer sie leben, in Frieden und ohne die Folgen der Industrialisierung leben können sollen, wenn sie das wollen. Das bedeutet nicht, dass ich für Nullwachstum bin. Im Gegenteil! Aber kein Wachstum im Sinne der kapitalistischen Logik.

        Ich verlink Ihnen mal, was mir beispielsweise für Afrika vorschwebte:

        https://www.youtube.com/results?search_query=regreening+ethiopia%27s+highlands

        https://www.youtube.com/watch?v=nak-UUZnvPI

        Da kommt das Wachstum und die Entwicklung für die Leute von ganz alleine. Aber das ist eben nicht im Sinne der kapitalistischen Logik. Das ist nicht im Sinne der Plünderungsökonomie und der industriellen Warenproduktion, welche die Europäer, Amerikaner und Asiaten (in genau der Reihenfolge) im großen Stil kultivierten.

        "Einem Anhänger von Nullwachstum und Wirtschaftsschrumpfung, als der du dich ausgegeben hattest, sollte das willkommen sein."

        Ich bin für Nullwachstum und Wirtschaftsschrumpfung in Europa, Nordamerika und heute auch Teilen Asiens. Ich bin für Nullwachstum und Schrumpfung der allgemeinen Plünderungsökonomie, die mit Krieg um die Welt getragen wird. Ich bin nicht grundsätzlich für Nullwachstum und Wirtschaftsschrumpfung.

        "Das führt gleichfalls dazu, daß das soziale Kapital entscheidend ist. […] Eher noch als eine weitere Bedrohung stellt sie die Chance zu Reparaturen dar."

        Ich glaube, diese Migration stellt keine Chance dar, sondern erschwert es nur noch umso mehr, Nullwachstum und Wirtschaftsschrumpfung voranzutreiben. Dazu benötigt man in der Tat soziales Kapital. Vor allem aber benötigt man homogene gesellschaftliche Strukturen. Wie ich schon sagte: Wie will man Syrern oder Afghanen, die für den großen Konsum nach Europa aufgebrochen sind, erklären, dass es zukünftig nur noch Rüben und Kohl zu essen gibt und dass sie zum Schneckensammeln auf die Felder müssen, wenn sie nicht mal wissen, dass man im Winter nicht die Heizuung volle Pulle aufdreht und das Fenster sperrangelweit öffnet?

        "Die Umverteilung von fleißig nach reich hat sämtliche Probleme verursacht."

        Die Umverteilung von fleissig nach reich ist Teil der allgemeinen Plünderungsökonomie. Aber widersprechen Sie sich nur weiter! Es wird keine gerechte Verteilung geben, solange dieses ökonmische Modell weiter von allen zelebriert wird. Das begreifen leider nur Teile der radikalen Linken und Teile der radikalen Rechten. Der Rest ist schon total entfremdet und träumt immer noch von globaler sozialer Gerechtigkeit auf dem Konsumniveau der industrialisierten Zentren.

        "Genau deswegen wurde die Migration organisiert und durchgeführt: Um die Land-unter-Propaganda absondern, das Menschenrecht auf Asyl und infolge davon auch sämtliche andere Grund-, Menschen- und Bürgerrechte aushebeln und damit abschaffen zu können! Viele Deutsche wollen wohl unbedingt in einer Diktatur leben. Sogar zwei davon alleine im letzten Jahrhundert waren ihnen immernoch nicht genug."

        Starke These! Meine These ist genau anders herum. Die Migration ist organisiert und durchgeführt, um den Widerstand gegen die Diktatur im Volk auszudünnen. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kam eben nicht von der "rechtsradikalen" AFD. Im Gegenteil, sie ist dagegen! Die AFD will auch nicht das Recht auf Asyl abschaffen, sie will lediglich illegale Einwanderung stoppen. Der Einsatz der Bundeswehr im Innern, Totalüberwachung…wird erst notwendig, weil es immer mehr gesetzesfreie ethnische Enklaven geben wird (schauen Sie nach Frankreich, Schweden, England, Belgien!). Der Abriss der Zivilgesellschaft wird gerade von Mitte-Links organisiert und alle rufen: "Weiter so! Im Namen der Menschenrechte…" Dass am Ende genau diese über Bord gehen, vor allem, wenn die Zahl der Muslime im Land steigt, welche die Scharia wollen, scheint gar keinen zu interessieren. Multikulti ist geil! Dass Multikulti Monokulti Islam bedeutet, weil alle sich im täglichen Leben an die Muslime anpassen müssen, übersteigt den Horizont vieler.

        "Auf diesen Bürgerkrieg warte ich schon seit zwanzig Jahren! […] Deutsche haben irgendwie schon seltsame Wünsche."

        Ich (ein ethnischer Deutscher) wünsche mir ehrlich gesagt keinen Bürgerkrieg, für niemanden…tut mir leid! Wer genau hinschaut, stellt im Übrigen fest, dass er bereits begonnen hat. Dazu ein Link zu einem anderen Beitrag von mir: http://www.geolitico.de/2017/09/17/so-wurde-steinbach-medial-gerichtet/#comment-17079

        "Die Amerikaner bombardieren ein erfundenes Land und wissen das?"

        Nehmen Sie sich bitte die Zeit und schauen sich die Videos an!:

        https://www.youtube.com/watch?v=kclqFz8KAss
        https://www.youtube.com/watch?v=2helIi4kSi0
        https://www.youtube.com/watch?v=Xw1JKxzYD-Y

        Und??? Noch Fragen???

        „Die Europäer hingegen sind heillos naiv, wenn sie meinen, der Islam gehöre zu ihnen.“ – "Das ist beruhigenderweise keine besonders verbreitete Ansicht."

        Das ist mehr als beunruhigend! Irgendwie reizt es mich, Ihnen zu wünschen, irgendwann einmal von einem Schariagericht verurteilt zu werden. Ich für meinen Teil bleibe im Widerstand gegen diesen Schwachsinn!

  19. @hubi Stendahl:

    „Diese Bedingung ist naiv. Wenn Ihnen jemand die Haustür eintritt, dann halten Sie den Initiator der Bande, der am Ort des Geschehens nicht physisch mitwirkt, nicht damit auf, in dem Sie „peace“ rufen.“

    Na ja, wenn jemand die Haustür eintritt, dann bin ich immer schon dafür eingetreten, darauf mit einer Schrotflinte zu antworten. Allerdings ist das (also das Eintreten der Haustür) nicht passiert. (Aber einem Reichsbürger brachte in den letzten Tagen genau so eine Reaktion auf seine eingetretene Haustür eine lebenslängliche Gefängnisstrafe ein!) Im Rahmen dieses Vergleiches kamen nur geladene Gäste. Diese begrüßt man zivilisierterweise ganz anders! Nicht grundlos ist immer wieder von Merkels Gästen die Rede.

    „Wehren können Sie sich also im Individualfall, um sich und Ihre Familie zu schützen.“

    Dagegen hat niemand etwas. Außer unserer unabhängigen Justiz wie in den letzten Tagen der Fall des Reichsbürgers bewies. Das kann man unmöglich auf irgendwelche Migranten schieben, sondern das liegt alleine am deutschen Souverän! Deshalb kann der Schutz der eigenen Familie auch nicht als Vorwand dafür herhalten, Brandbomben in Asylbewerberheime zu werfen. Lediglich solche Eskalationen sind es, gegen die ich mich stark mache. Für ein Recht auf Selbstverteidigung IM INDIVIDUALFALL bin ich allemal!

    „Sie müssen sich vom Teilaspekt (Fremden-Invasion) zunächst verabschieden und die gesamten Maßnahmen als logisches Organigramm, in Teilen des Ganzen verstehen. Dann kommen Sie auf die notwendige Spaltung der europäischen Gesellschaften, die die Voraussetzung für das erste Zwischenziel, die Destabilisierung der europäischen Kulturen sind. Die Grundlage hierfür bietet ein neues Familienbild, um die Spaltung zu ermöglichen.“

    Ah, ich verstehe: Hätte es vor sechzig Jahren so eine Massenmigration gegeben, dann wäre das Familienbild der Fremden hier auf ein Familienbild der Europäer getroffen, das völlig gleich gewesen wäre! Die Vorstellung der Fremden von Familie und die Vorstellung der Europäer von vor sechzig Jahren von Familie gleichen sich wie ein Ei dem anderen! Daher brauchte es hier erstmal ein paar Jahrzehnte Genderstudien und die Durchsetzung von Entgleisungen, die man sich in den Genderstudien ausgedacht hat. Erst durch diese Maßnahmen VON DEUTSCHER SEITE entstand ein Konfliktpotential.

    „Wenn Sie sich unter diesen Voraussetzungen beispielhaft die aktuellen Bemühungen der Katalanen genauer ansehen, werden Sie feststellen, dass das Theater für die Katalanen keinerlei Nutzen bringt (bringen konnte). Nun wird erklärbar, warum George Soros hierfür Geld gibt.“

    Daß die Katalanen so oder so auf der Verlierseite stehen werden, hatte ich hier schon vorher zum Besten gegeben. Aber was George Soros davon hat, dafür zu bezahlen, das bleibt ein Rätsel. Der hat normalerweise das Motiv, finanzjelle Gewinne einzufahren?

    „Am Ende dieser Planungsreihe steht der Einheitsstaat im Chaos. Denn im Chaos sind die Menschen bereit den Heilsbringern wieder zu glauben und alles anzunehmen, was den geliebten Alltags-Trott wieder herstellt.“

    Und genau deswegen, ich sage es nochmal, werbe ich dafür, das Chaos garnicht erst entstehen zu lassen. Man sollte da, wo solches Chaos versucht wird, Ordnung herstellen und nicht selbst für noch mehr Chaos sorgen!

    „Es funktioniert Kraft Macht und die Menschen werden dankbar zustimmen. Und ich wage die Prognose, dass der Zustand in Europa einen Siedepunkt erreicht haben muss, damit man das (Geld)-System mit Verfalldatum zeitgleich unter Verlust der Ersparnisse neu aufsetzen kann (Euro 2.0). Idealerweise könnte der archaische Islam die Rolle des Auslösers, also des Schuldigen übernehmen.“

    Ob der Zustand dafür sieden muß? Der Islam könnte einen besonders guten Schuldigen abgeben, weil er gewisse Anforderungen an die Vergabe von Darlehen stellt. Die werden im Islam jedoch seit jeher umgangen. Da wäre eine strengere Variante des Islams angebracht als alle, die bisher importiert wurden.
    ランマ

    • @Ranma: „Und genau deswegen, ich sage es nochmal, werbe ich dafür, das Chaos garnicht erst entstehen zu lassen. Man sollte da, wo solches Chaos versucht wird, Ordnung herstellen und nicht selbst für noch mehr Chaos sorgen!“

      Meinen Sie dieses Chaos?

      https://mobile.twitter.com/einzelfallinfos?lang=de

      Es begann im Übrigen 2015!

      „Der Islam könnte einen besonders guten Schuldigen abgeben“

      Der Islam gibt keinen besonders guten Schuldigen ab. Der Islam wird Schuldige suchen. Es wär nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, daß nach dem gemeinsamen Kampf von Linken und Islamisten…die Muslime, den Linken den Garaus machten.

      Ich zitier mal Samuel Schirmbeck: „Der Islam ist rechter als die ganze AFD.“

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article169309909/Der-Islam-ist-rechter-als-die-ganze-AfD.html

      Da wundert man sich nicht, daß die Faschisten in Politik und Wirtschaft ihren Gefallen an ihm finden. Aufgabe der Linken wäre es eigentlich, den Islam zu kritisieren.

  20. Sieht eigentlich noch jemand außer mir, daß nur die europäische Sozialisation die Erkenntnisse eines gewissen Sigmund Freud umfaßt, weswegen man in Europa gewisse Dinge benennen kann, die anderswo noch(?) tabu sind?
    ランマ

    • Ich bin da ganz bei Ihnen. Ein Grund mehr an unserer Kultur festzuhalten, sie zu verteidigen und diese Tradition nicht einreißen zu lassen.

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