Bald sind wir alle arbeitslos

Arbeitsloser 1935 in San Francisco / Dorothea Lange [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADestitute_man_vacant_store.gif Arbeitsloser 1935 in San Francisco / Dorothea Lange [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADestitute_man_vacant_store.gif
Mit der industriellen Revolution 2.0 verbannt der Mensch sich selbst aus der Arbeitswelt. Gegen selbstlernende Computer hat das Gehirn keine Chance. Was nun?

Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“ sagte bereits Oscar Wilde. Was uns heute noch utopisch erscheint, kann in Kürze bereits Realität sein. Ob wir es möchten oder nicht, der Fortschritt war niemals und ist auch heute nicht aufzuhalten. Die Erde „dreht“ sich immer schneller. Früher erlebte man in seinem Leben eine Welt – heute sind es 3, 4 vielleicht sogar 5 Welten.

Uns allen sollte bewusst sein, dass die nächste große Industrialisierung – die digitale Industrialisierung – gerade stattfindet. Eine Industrialisierung, welche ebenso extreme Auswirkungen auf unser Leben haben wird wie die Industrialisierung vor knapp 250 Jahren. Google, PayPal, Amazon, Facebook, WhatsApp, Uber, Carsharing sind erst der Anfang und selbstlernende Computer das nächste ganz große Ding.

Da kann kein Mensch mehr mithalten

Während wir uns insbesondere in Deutschland auf unserem Exportweltmeistertitel ausruhen und die Politik Steuergelder aus Rekordsteuereinnahmen verprasst, welche wir in Kürze bitter benötigen werden, während Arbeitnehmer sich der Work-life-balance, der 35-Stundenwoche, der Rente mit 65 und der Elternzeit erfreuen, rollt ein gigantischer – für die meisten noch vollkommen unsichtbarer – Tsunami auf uns zu: die Welle der Digitalisierung, das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Maschinen und Computerprogramme. Die Industrialisierung 4.0 wird die Welt komplett aus den Angeln heben und damit grundlegend verändern.

Bis vor kurzem haben wir dem Computer alles beigebracht. Dies ist äußerst mühsam und zeitintensiv. Wesentlich schneller geht es, wenn Computer selber lernen. Selbstlernende Systeme sind längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität, und sie werden unsere Welt massiv verändern. Das IBM-Computersystem Watson – ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz – versteht die menschliche Sprache, lernt durch Interaktion, analysiert die Daten und liefert Antworten für bessere Ergebnisse. Es hat sich beispielsweise selbst beigebracht, das in den USA populäre Quiz „Jeopardy!“ zu spielen und die besten Spieler der Welt geschlagen.

Programme wie Watson, AlphaGo von Google oder die beliebte Siri von Apple ziehen aus sehr großen Datenmengen ihre eigenen Schlüsse. Sie können zum Beispiel binnen Sekundenbruchteilen 100 Millionen MRI-Bilder «anschauen» und so ihr Kreuzband mit einer riesigen Sample-Gruppe vergleichen. Die künstliche Intelligenz ist im echten Leben angekommen: Heute lösen Algorithmen Computerprobleme, suchen und finden Tumore, sind im Investmentbanking nicht mehr wegzudenken. Sie lernen kontinuierlich und mit unvorstellbarer Geschwindigkeit dazu. Kein Mensch kann da mehr mithalten.

Software ist wichtiger als Arbeitskraft

In unserer heutigen globalisierten Welt ist Humankapital (Arbeitskräfte) im Überfluss vorhanden. Es herrscht ein massives Überangebot insbesondere an ungelernten, niedrig- und mittelqualifizierten Arbeitskräften – eigentlich ein Traum für jeden Unternehmer. Glaubt man den blumigen Aussagen à la „meine Arbeiter sind mein Kapital“ einiger großer Konzernlenker, müsste sich ein einigermaßen qualifizierter Angestellter in der Produktion, im Handel und in der Verwaltung von Unternehmen und Behörden eigentlich – insbesondere in Deutschland – keinerlei Sorgen machen.

Diese gegenwärtige Sicherheit ist jedoch ein Trugschluss, denn die Welt ist längst eine andere. Entgegen allen Behauptungen, sind die meisten Mitarbeiter im digitalen Zeitalter für Unternehmen längst nicht mehr so wichtig wie Software. Dies ist nicht nur die Meinung einiger Neoliberalisten, sondern so denkt die Mehrheit der Chefs global. Laut einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft Korn Ferry unter 800 Spitzenmanagern (Chefs internationaler Großunternehmen) weltweit sind für knapp zwei Drittel der Führungskräfte (64 Prozent) Menschen in erster Linie ein Kostenfaktor und kein Vermögenswert.

67 Prozent der Manager vertreten die Meinung, dass Technologie für sie in Zukunft mehr Ertrag schaffen würde als Humankapital. 44 Prozent gehen davon aus, dass Robotik, Automatisierung und künstliche Intelligenz Menschen im Arbeitsleben der Zukunft „zum großen Teil“ irrelevant werden lassen. Weitere 40 Prozent der Manager berichteten vom Druck seitens der Aktionäre, Mitarbeiter durch Maschinen zu ersetzen. Dieses Ersetzen von Menschen durch Maschinen ist ein kontinuierlicher Prozess seit dem Anfang der Industrialisierung.

Die sogenannte Industrialisierung hat uns in der westlichen Welt einen sehr hohen Lebensstandard gebracht: Wohnraum mit Strom, fließend Wasser, Heizung, ein voller Kühlschrank und unzählige sonstige technische Geräte sind für uns heute genauso selbstverständlich wie das Reisen mit dem Schiff, der Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug und die tägliche Kommunikation mit dem Laptop und dem Smartphone. In den letzten 250 Jahren sind bei der Transformation vom Agrar- zum Industriestaat einerseits laufend Arbeitsplätze durch Maschinen vernichtet worden und andererseits neue entstanden.

Chancen nutzen – nur welche?

Kontinuierlich steigen jedoch die Anforderungen und somit auch der Grad der Qualifikation der Mitarbeiter. Viele einfache Hilfsarbeiterjobs, welche vor 50 Jahren in der Produktion Usus waren, sind heute schon verschwunden bzw. werden in Kürze verschwinden. In Fabrikhallen, in denen vor 40 Jahren noch 100 Menschen gearbeitet haben, sind es heute noch 20. Bald werden es nur noch 5 hochqualifizierte Experten sein, und in maximal 15 Jahren nur noch einer. Bei der VW AG sollen in den kommenden Jahren global 30.000 und in Deutschland 23.000 Stellen wegfallen. Andererseits sollen 9.000 Jobs in Zukunftsbereichen wie Digitalisierung und autonomes Fahren neu geschaffen werden. Jedoch ist davon auszugehen, dass die oben genannten für diese Jobs zumeist nicht einmal ansatzweise qualifiziert sind.

Im November 2016 appellierte VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing an die allgemeine Lernbereitschaft:

„Der Umbau in den kommenden Monaten und Jahren betrifft jeden Einzelnen. Wer einen zukunftsfesten Arbeitsplatz haben will, muss bereit sein, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen. Nutzen Sie deshalb Qualifizierungsangebote, nutzen Sie Ihre Chancen!“

Ein gut gemeinter Rat, ob er fruchtet, sei einmal dahingestellt. Jedoch nicht nur bei VW, sondern auch bei allen anderen Automobilherstellern werden massiv Arbeitsplätze in der Produktion wegfallen. Dass das Zeitalter des Verbrennungsmotors sich dem Ende zuneigt, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Folglich werden zigtausende Jobs in diesem Bereich allein in Deutschland wegfallen. Was die nächste große Entwicklung in puncto Antrieb wird, ist heute noch nicht klar. Egal was kommt, ob Elektromotor, Brennstoffzelle, eine Kombination von beidem, fraglich ist, ob die Arbeiter, die in der Entwicklung und Fabrikation der Verbrennungsmotoren beschäftigt sind, auch die Richtigen für den Antrieb der Zukunft sind. Wir haben in dieser Causa nach Rücksprache mit Experten erhebliche Zweifel.

Banken sind überflüssig

In der High-Tech-Branche ist man bereits um einiges weiter. Der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn beschäftigt mehr als eine Million Menschen und baut Teile für iPhones und Galaxy-Handys. In einigen seiner chinesischen Fabriken gibt es ganze Produktionsstraßen, in denen keine Menschen mehr arbeiten. Mitte 2016 erschütterte der Konzern die Welt: In einer einzigen Fabrik wurde die Mitarbeiterzahl von 110.000 auf 50.000 verringert. Ersetzt wurden die menschlichen Arbeitskräfte durch Roboter. Jetzt hat der für Automatisierung zuständige Manager Dai Jia-Peng erklärt, dass mittelfristig in den chinesischen Werken beinahe gar keine Menschen und nur noch Maschinen arbeiten sollen. Ziel ist es, gesamte Fabriken zu automatisieren. Übrig bleiben ihm zufolge für Menschen einige Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion und Logistik sowie in der Überwachung von Robotern.

Banking is necessary, banks are not. “
Bill Gates (1994)

Die Digitalisierung stellt auch das klassische Bankgeschäft vollkommen auf den Kopf. Egal ob Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken – keiner wird verschont. Filialen werden bereits heute nach und nach geschlossen, digitalisiert und Stellen massiv abgebaut. Ob Sie einen Kredit aufnehmen, Geld überweisen oder anlegen, im Netz oder in der realen Welt einkaufen gehen, für all das benötigen Sie eine Bank im klassischen Sinne schon lange nicht mehr. Das Bezahlen per PayPal ist für viele Menschen genauso selbstverständlich wie das Einkaufen im Netz.

Bald werden wir das Bezahlen via Handy als genauso selbstverständlich empfinden wie bereits das Telefonieren mit Callcenter Robotern. Schon heute können sich laut einer Accenture-Studie weltweit sieben von zehn Befragten vorstellen, bei Bankgeschäften, bei der Altersvorsorge oder bei Versicherungen von Robotern beraten zu werden. Bankkunden lassen sich immer weniger beraten und vergleichen immer mehr Finanzprodukte auf Vergleichsportalen im Internet.

Nicht nur die Deutschen wickeln vermehrt ihre Bankangelegenheiten online ab. Lediglich bei größeren Finanzierungen wie einem Immobilienkauf kommen die Kunden noch zur Bank. Laut einer Studie des Verbandes Bitkom nutzen 70 Prozent aller Deutschen Online-Banking – 30 Prozent ausschließlich. Der US-Bezahldienst Paypal – dem unsere Banken mit ihrer häufig veralteten Technologie verzweifelt hinterherrennen – hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist jetzt einer der „Big Player“ im zukunftsträchtigen Online-Handel.

Auch im Investmentbanking übernehmen zunehmend die Rechner das Kommando. Selbstlernende Rechner sind nicht mehr Science Fiction sondern Realität. Der Investmentbanker der Zukunft ist kein klassischer MBAler mehr, sondern ein PC-affiner Mathematiker oder Physiker. Der Hedgefonds Bridgewater Associates arbeitet bereits an einem Projekt, um Entscheidungsprozesse zu automatisieren und menschliche Emotionalität auszumerzen. In Japan haben die Hedgefonds-Roboter des Nomuras Simplex Equity Futures Strategy Funds den Menschen in punkto erfolgreicher Anlage bereits geschlagen. Dies ist einer der ersten Fonds in Japan, der sich der Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz bedient.

Geld-Kathedralen werden einstürzen

Erst seit 10 Jahren ist das Smartphone auf dem Markt. Innerhalb dieser kurzen Zeit hat es unsere, aber auch die Welt der Banken tiefgreifend verändert. Es hat und wird das Banking weiter atemberaubend schnell und knallhart revolutionieren, und einige Big Player werden diese Revolution nicht überleben. Längst kann man mit dem Smartphone-Konto Geld überweisen, Sofortkredite abschließen. Konzerne wie Apple oder Google könnten ohne Probleme die eine oder andere Bank aus der Portokasse erwerben. Beide haben seit Jahren eine Banklizenz. Sie machen es aber nicht. Warum nur? Weil es „old economy“ ist. Weil die alten Banken doch nicht so lukrativ und vor allem zukunftsträchtig sind.

Apple, Google, Paypal … haben nicht nur ältere, sondern vor allem auch junge Kunden und zwar global. Sie haben somit die Zukunft. Wenn Apple pay auch bei uns kommt, und es wird kommen und sich durchsetzen, dann wird manch einem Banker nicht nur im hundertsten Stock seines Hochhauses klar werden, dass er die Digitalisierung komplett verschlafen hat, und er wird erkennen müssen, dass die Welle der Digitalisierung selbst das oberste Stockwerk der „Kathedralen“ unserer Zeit erreicht.

Die Versicherungsbranche steht ebenfalls vor gewaltigen Umwälzungen. Der klassische Versicherungsverkäufer und Makler wird sukzessive bis auf ein Minimum an Experten verschwinden. Ständig schießen neue Vergleichsportale wie Pilze aus dem Boden. Vermehrt werden Versicherungen online abgeschlossen. Kurzzeitversicherungen (Spot Insurance) fürs Ski-Wochende, für die Radtour, den Wanderausflug, den Stadionbesuch lassen sich über “Appsichern“ bequem per Smartphone erledigen. Einen Versicherungsvertreter braucht hierfür längst keiner mehr.

Auch im Innendienst wird die Automatisierung und künstliche Intelligenz bisher noch durchschnittlich bis gut qualifizierte und bezahlte Mitarbeiter überflüssig machen. Sogenannte Supercomputer sind auf dem Vormarsch. Das japanische Versicherungsunternehmen Fukoku Mutual Life Insurance beabsichtigt, knapp 30 Prozent seiner Mitarbeiter in der Abteilung Schadensbemessung durch ein auf IBMs Watson basierendes System zu ersetzen. Laut IBM ist das Watson-System „kognitive Technologie, die denken kann wie ein Mensch“. Diese ermöglicht „jegliche Daten zu analysieren und zu interpretieren, inklusive unstrukturierter Texte, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos“.

Den Kosten für das System (€1,6 Mio. plus €120.000 laufende Kosten) stehen Personalkosten in Höhe von €1,1 Mio per annum gegenüber. Nach nicht einmal 2 Jahren hat sich das System, welches ärztliche und andere Dokumente auswertet, um fällige Zahlungen zu berechnen, und das selbst in der Lage ist, besondere Klauseln in Versicherungsverträgen zu berücksichtigen, amortisiert. Einer Untersuchung des Nomura Research Instituts zufolge könnten bis zum Jahr 2035 fast die Hälfte aller Arbeitsplätze in Japan durch Roboter ersetzt werden.

Flugzeuge fliegen ohne Piloten

Eine Studie des britischen Think Tanks – Reform – kam zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent aller Jobs im britischen öffentlichen Dienst so bedeutungslos sind, dass diese ohne Probleme von Robotern gemacht werden können, und dass die Regierung dadurch 8 Milliarden Dollar. einsparen würde. Die Oxford University und Deloitte kommen in eigenen Studien zu ähnlichen Ergebnissen. Laut der Studie der Oxford University können mehr als 850.000 Jobs im öffentlichen Dienst in den nächsten 10 Jahren Robotern zum Opfer fallen. Auch bei uns wird man sich im öffentlichen Dienst auf Dauer dem technischen Fortschritt nicht verschließen können. Folglich wird es auch hier in Zukunft wesentlich weniger Jobs, insbesondere für gering und mittelmäßig Qualifizierte geben.

Carsharing, Uber, Mytaxi, selbstfahrende Bahnen, Autos und LKWs, Check in und Security Checks am Flughafen ohne Personal – alles bereits Realität oder in der Erprobung. Auch Flugzeuge steuern sich bereits selbst, und das selbsttätige Landen stellt für die großen Maschinen kein Problem mehr dar. Flugzeuge ohne Piloten nur Science Fiction? Nein, nicht nur Airbus-Chef Tom Enders glaubt an das autonome Flugzeug. Die Digitalisierung ist voll in der Dienstleistungsindustrie angekommen. Selbstverständliche Jobs wie Taxi-, Bus-, LKW-Fahrer, aber auch Piloten werden wir in Zukunft genauso selten vorzufinden sein wie heute Schriftsetzer, Harzer, Hufschmied, Köhler, Wagner. Ob insbesondere Menschen, deren höchste Qualifikation ein Führerschein ist, in einer hoch technologisierten Welt wieder Anschluss an das Berufsleben finden, sei einmal dahingestellt.

Supermärkte mit vollautomatischen Brotbackautomaten ohne Kassen, vernetztes Einkaufen, Lieferung per Drohne –die Welt des Einkaufens steht vor gravierenden Veränderungen. Ob Bücher, Bekleidung, Spielzeug, Elektroartikel, Fahrräder, Möbel, alles wird bereits von vielen heute wie selbstverständlich im Internet erworben. Warum nicht auch Lebensmittel?

Der Supermarkt ohne Angestellte

Jetzt ist der Handel mit Lebensmitteln dran. Dieser durchläuft nach Jahrzehnten des mehr oder weniger gleichen Geschäftsmodells momentan technisch wie gesellschaftlich einen radikalen Wandel. Da sind vollautomatische Brotbackautomaten erst der Anfang. Den klassischen Supermarkt wird es in Kürze nicht mehr geben. Bereits heute wird der Kunde verstärkt zum kostenlosen Angestellten gemacht, in dem er selbst und unbezahlt Pfandflaschen-automaten befüllt, Artikel an der Kasse einscannt und einpackt.

Amazon hat in Seattle (USA) bereits einen Lebensmittelladen ohne Kasse (Amazon Go) als Testladen für Mitarbeiter eröffnet. Bezahlt wird automatisch per App. Der Konzern wirbt mit dem Versprechen, dass in Zukunft lästige Warteschlangen beim Bezahlen komplett wegfallen könnten. Kunden müssen lediglich ihr Smartphone am Eingang einscannen, können dann Amazon Go Produkte aus dem Regal nehmen und den Laden verlassen. Der Einkauf wird dann über einen virtuellen Warenkorb über das Amazon-Konto des Käufers abgebucht.

In den USA und London bietet Amazon mittlerweile den Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh an. In Zukunft will Amazon größtenteils auf menschliche Angestellte verzichten. Stattdessen sollen Roboter die Waren für die Kunden verpacken und abrechnen. Einer Lidl-Umfrage nach möchte mehr als die Hälfte der Kunden das Einkaufen im Internet zumindest einmal ausprobieren.

Bald werden wir mitdenkende Kühlschränke haben, welche erkennen, dass sich die Milch, der Wein, die Butter oder was auch immer dem Ende zuneigt, die dieses dann automatisch über das Netz bestellen, und die Waren werden per Drohne geliefert. Gegenwärtig experimentiert die Lebensmittelkette 7-Eleven mit einem regelmäßigen Lieferdienst per Drohne. Allerspätestens dann werden nicht nur zahlreiche der über 3 Millionen Jobs im Lebensmitteleinzelhandel, sondern auch im Bereich der Paketzusteller wegfallen. Nicht nur der Vorsitzende des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands prognostiziert, dass für Verkäufer im Einzelhandel das Risiko, arbeitslos zu werden, in den kommenden Jahren eher steigen wird.

Auch in weiteren Bereichen sind Maschinen auf dem Vormarsch. In Shoppingmalls, Innenstädten, Bahnhöfen und Flughäfen werden bald Coffeeshops ohne jegliches Personal wie beispielsweise Cafe X genauso selbstverständlich sein wie heute Starbucks und McDonalds. In Bars werden Cocktails allein von Robotern gemixt, wie heute bereits in der „Bionic Bar“ auf dem Kreuzfahrtschiff Royal Caribean. Die Texte für den Wetterbericht werden genauso wie die Analyse des letzten Fußballspiels nicht mehr von Menschenhand geschrieben. Fast überall werden Roboter den Job von Menschen besser, schneller und vor allem billiger machen als der ungebildete und schlecht qualifizierte Homo sapiens. Selbst bei Tätowierungen hat der Roboter den Menschen im punkto Genauigkeit bereits überholt.

Die Lösung: Bedingungsloses Grundeinkommen!

Branchenübergreifend werden einerseits Abermillionen Jobs in der Produktion, in der Verwaltung, bei Banken und Versicherungen, und nicht zuletzt im Einzelhandel verschwinden, andererseits werden zahlreiche neue entstehen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese neuen Jobs von eben nicht von diesen besetzt werden, welche ihren Job auf Grund der Digitalisierung verloren haben. Die kommenden Jobs sind in der IT. Suchmaschinenoptimierer, Mechatroniker oder Datenanalysten sind heute gefragt. Im November 2016 gab es in Deutschland 51.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, das entspricht einem Plus von fast 20 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Menschen ohne Technologie-Affinität werden es auf dem Jobmarkt der Zukunft immer schwerer haben. Menschen ohne Qualifikation oder gar mit mangelnden oder ungenügenden Sprachkenntnissen werden zumeist keinerlei Chance mehr auf einen Job haben.

Selbst Jobs für „Ungelernte“ erfordern heute häufig Zusatzqualifikationen und technisches Know-how. Ein Lagerarbeiter ohne PC-Kenntnisse wird es bald nicht mehr geben. Bereits jetzt wechseln in den USA 26 Prozent der Arbeitskräfte von einem Job zum anderen und halten diesen durchschnittlich nur viereinhalb Jahre lang. Einen Job ein Leben lang zu behalten wird es in Zukunft nicht mehr geben: Die Menschen werden sich im Laufe ihres Lebens laufend fortbilden müssen.

Das neue Buch

Das neue Buch

Wir sind weder Sozialromantiker noch Phantasten. Jedoch sind wir mittlerweile nicht nur Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), sondern vollkommen überzeugt, dass das BGE kommt. Im Zuge der Industrie 4.0 werden so viele Jobs wegfallen und verhältnismäßig wenige neue Jobs für absolut hochqualifizierte Fachkräfte entstehen, dass wir überhaupt gar keine andere Möglichkeit haben, als das BGE einzuführen. Es ist durchaus vorstellbar, dass genau aus diesem Grunde Menschen wie Siemens Chef Joe Kaeser, Telekomboss Timotheus Höttges, Ebay-Gründer Pierre Omidyar, SAP-Vorstand Bernd Leukert, Tesla Gründer Elon Musk für ein BGE sind. Entweder setzt sich Erkenntnis eines BEG bei den Eliten in Wirtschaft und Politik durch oder „sonst knallt’s.“

 

*Am 24.April 2017 erscheint das vierte Buch von Marc Friedrich und Matthias Weik  „Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) schreiben.

Über Marc Friedrich und Matthias Weik

Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Auch mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung“, haben Sie wieder das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014 geschrieben. Am 24. April 2017 ist ihr viertes Buch „Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ erschienen das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) schreiben. Kontakt: Webseite | Facebook | Weitere Artikel

119 Kommentare zu Bald sind wir alle arbeitslos

  1. Die totale Automatisierung wird mit der totalen Überwachung einhergehen.
    Alle Lebensbereiche werden erfasst, wehe es kommt zu einem wochenlangen Stromausfall im 4. Windreich.
    Da passen die Horden an Analphabeten, die Frau Merkel derzeit importiert ja bestens in die Landschaft.

    Irgendwie graut einem vor dieser Art von Zukunft, besonders in Deutschland, das sich in keiner Weise diesen Herausforderungen stellt, mangels annähernd qualifiziertem Führungspersonal.

    • Eine Gesellschaft, die ihren gesamten Lebensbereich ohne Plan B auf eine einzige Energiequelle setzt, die noch dazu hochsensibel ist, kann nur bescheuert sein.
      Wie absurd ein Strom/Systemausfall schon im kleinsten Umfeld werden kann, habe ich letztens in einem gut besuchten Supermarkt erlebt: Nachdem die elektronischen Bezahlgeräte ausgefallen waren, kam es erst mal zum Stau an den Kassen, dann zu Protesten und schließlich ließen all jene, die über kein Bargeld verfügten und nicht anschreiben lassen wollten/konnten, ihre Einkäufe zurück. Die Marktarbeiterinnen mussten danach jede Menge Ware zurücksortieren und aufgeschnittene Frischware teilweise sogar entsorgen.
      Schockierend war auch zu sehen, dass sich der Ärger der Leute nicht nur an den unschuldigen Kassiererinnen entlud, sondern auch noch und erst recht zwischen Bargeld und Plastikgeld Inhabern.
      Gute Nacht, schöne neue Welt…

      • Conrath // 10. März 2017 um 11:06 //

        Hallo Mikel

        Ich nerve Sie gleich, aber das Thema ist verfehlt. Dezentrale Energieversorgungsnetzte und Versorgungszellen, auf 10KV Leitungsbasis wurden schon vor über 40 Jahren konzipiert und werden schon seit Jahrzehnten von Städten wie Schleswig und Schwäbisch-Hall praktisch betrieben (BHKW-Verbundeinspeisung). Diese Gemeinden produzieren mehr als das Doppelte! des Eigenbedarfs im Verbund, sind also ausfallautarke Zellen, die ihr Umland mitversorgen können. Das Problem, was Sie ansprechen, ist kein technisches, sondern ein politisches, daher Thema verfehlt.

        Sie grüßend

    • hubi stendahl // 10. März 2017 um 10:27 // Antworten

      @Mikel

      Zitat:
      „Irgendwie graut einem vor dieser Art von Zukunft, besonders in Deutschland…..“

      aus dem Artikel:
      „Wir sind weder Sozialromantiker noch Phantasten. Jedoch sind wir mittlerweile nicht nur Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), sondern vollkommen überzeugt, dass das BGE kommt.“

      Genauso wie die Herren des Geldes.

      Nun habt ihr Euch endgültig als Systemtrojaner geoutet. Wer einen solch kritiklosen, in Teilen mit Bewunderung für die laufende weitere Digitalisierung gefüllten Artikel verfasst, der scheint den Systemfehlern im Geldsystem und in der Politik keine Aufmerksamkeit mehr schenken zu wollen.

      Interessanterweise kommt der Artikel gerade rechtzeitig zum Outing der Überwachungsszenarien durch den Deep State im Westen von Wikileaks.

      Ja liebe(r) Mikel, es graut vor einer Zukunft, in dem die Masse sich einmal monatlich ein NICHT BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN abholen kann, wenn sie systemgerecht funktioniert. Bedingungslos ist das Narrativ.

      Der Artikel wäre auf Spiegel-Online besser aufgehoben gewesen. Vielleicht kommt er dort ja noch.

      Das bedingungslose Grundeinkommen, das die Herren Friedrich und Weik zusammen mit der Geldelite gerne hätten:

      1) Der Anreiz zu arbeiten wird dazu führen müssen, dass das BGE deutlich unter der Schwelle billigster Arbeit liegen muss. Schon heute kann niemand mehr von billigster Arbeit anständig leben.

      2) Das Grundeinkommen muss von jenen finanziert werden die arbeiten. Es ergeben sich neue Kasten des Gegeneinanders, was der Elite hilft, die aktuellen Systeme aufrecht zu erhalten.

      3) Ein BGE können sich nur Staaten mit ausreichendem BIP leisten, was dazu führt, dass aus Staaten ohne BGE Völkerwanderungen stattfinden würden.

      4) WIE LENKT MAN VON DER KRITIK AM BESTEHENDEN GELDSYSTEM AM BESTEN AB? IN DEM MAN DIE KRITIKER MIT UTOPISCHEN IDEEN ABLENKT! Die großen aktuellen Fehlentwicklungen, wie Globalisierung, Euro, EU, Kriege u.s.w. bleiben unter der Decke.

      5) Würde man das Grundeinkommen heute beispielsweise mit 500,– € für jeden Erwachsenen und 350 € für jedes Kind in Deutschland einführen, so müssten dafür rund 450 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Hinzu kämen noch 280 Milliarden für die kostenlose Pflege- und Krankenversicherung.

      6) Das nächste Problem wären die Rentner, die 45 Jahre in die Kasse eingezahlt haben. Sollen die ihre angesparten Renten ausgezahlt bekommen oder werden sie ganz oder teilweise verrechnet? Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

      Und last not least bleibt das weite Feld der menschlichen Bedürfnisse, nicht die der Elite, zu denen sich Friedrich und Weik offenbar nach den Bucherfolgen ebenfalls zählen wollen, sondern der Völker, die bei Amazon in Zukunft Produkte kaufen sollen, die vom Kissen über die Bettdecke bis zum Automobil mit Chips bestückt sind, die das Schnarchen oder die Geschwindigkeitsübertretung des Käufers sofort an eine Zentrale melden, damit nach Erreichen einer Punktzahl, dass BGE auf das „Lebensminimum“ zusammengestrichen wird?

      Nö liebe Artikel-Verfasser, Destruktivität, Sadismus und Grausamkeit zählte Freud zu den Bedürfnissen. ich folge lieber Maslow, vom im Artikel beschriebenen physiologischen Bedürfnissen (BGE) weiter zu den sozialen Bedürfnisse auf dem Weg zur Selbstverwirklichung.

      • Conrath // 10. März 2017 um 11:30 //

        @Hubi

        Trojanervorwurf?

        Das halte ich zwar aufgrund der derzeitigen Lage für eine nachvollziehbare Sorge und ich würde Sie wegen einer Sorge nie persönlich angreifen, aber bei Lichte und in Ruhe betrachtet ist und bleibt auch die Frage nach einem BGE, vor allem anderen, eine Frage nach den notwendigen und hinreichenden flankierenden Maßnahmen! Gute Ideen und Vorschläge gibt es wie Sand am Meer. Werden sie schlecht ausgeführt ergeben sich oft entgegengesetzte Wirkungen.

        Wie ist das BGE konkret auszugestalten, damit die beiden Universalziele (Kant), Frieden und (Gleich-)Freiheit aller, erreicht oder angenähert, werden können?

        Es ist, radikal verglichen, wie mit einem Messer. Ich kann damit Obst schneiden oder Menschen, die ich nicht ertragen kann oder mag, ins Jenseits befördern (falls es eines gibt > Ranma).

        Sie sehen und das mit guten Gründen unterfüttert!, das BGE als ein Messer an, in den Händen der Kriegsimperialisten, das ist nachvollziehbar, also eine denkbare Möglichkeit, wenn zugleich andere Randbedingungen dazu, eventuell auch noch vorsätzlich, im Sinne dieser unmenschlichen Agenda umgesetzt werden/ würden (man denke nur an die scheinheiligen Gründer der parlamentarischen Demokratie und ihre Doppelmaßstäbe). Ich hatte das in meinem Kommentar unter den Fall Mogelpackung subsumiert.

        Nun wäre es gut, wenn wir, mit vereintem Wissen und Interesse, schauen könnten, welche genaueren Nebenbedingungen denn sinnvoll und unbedingt nötig sind/ wären, um insgesamt eine zivile Friedensordnung, im Sinne Kants, anzustreben.

        Warum sollte dazu mit Friedrich, Götz und Weik auf eine weitere Besprechung und Verhandlung verzichtet werden (i.S. meiner morgendlichen Erinnerung an die Tugenden der Spieltheorie)?

        „Das Was bedenke, mehr bedenke Wie“ zitiert nach Goethe

      • Hallo Hubi&Conrath,

        Die Frage der Finanzierung wird u.a. hier erörtert:

        http://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/430122815-Checkst-du–worum-es-beim-Bedingungslosen-Grundeinkommen-geht–7-Fragen-und-Antworten

        http://www.grundeinkommen.ch/ist-ein-grundeinkommen-finanzierbar/

        Digitalisierung, Roboter und Automaten werden den Menschen an seinem Arbeitsplatz eliminieren. Die Idee der Mikrosteuer stammt übrigens vom Zürcher Vermögensverwalter Felix Bolliger.

        http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Steuerwettbewerb-Schlupflocher-Mikrosteuer-Zahlungsverkehr

        Beste Grüsse aus der Schweiz

      • hubi stendahl // 10. März 2017 um 12:25 //

        @conrath

        Zitat:
        „Wie ist das BGE konkret auszugestalten, damit die beiden Universalziele (Kant), Frieden und (Gleich-)Freiheit aller, erreicht oder angenähert, werden können?“

        Auf diesen Trick falle ich natürlich nicht herein, denn die Frage kann nicht sein, wie ein BGE auszugestalten ist, sondern unter welchen Voraussetzungen es überhaupt notwendig ist.

        Nehme ich das aktuelle Schuldgeld-System als unveränderliche Tatsache hin, so wird für die Masse natürlich ein BGE notwendig sein, will man sie nicht verhungern lassen. Aber welchen Sinn hat noch Systemkritik, wenn ich von vornherein eine industrielle Entwicklung als (Gott) -gegeben hinnehme und den Menschen keinerlei Gestaltungsräume zugestehe, um ein Almosen in Form des BGE zu verhindern? Wer ist in diesem Zusammenhang „Gott“? Kant? Nö, das kann doch nur der Mensch als soziale Gemeinschaft selbst sein und nicht ein paar Auserwählte?

        Zitat:
        „…Sie sehen und das mit guten Gründen unterfüttert!, das BGE als ein Messer an, in den Händen der Kriegsimperialisten, das ist nachvollziehbar, also eine denkbare Möglichkeit,…..“

        Nein. Es ist eben keine Möglichkeit. Sondern in diesem System eine Zwangsläufigkeit. Und es sind nicht nur „Kriegsimperialisten“. Es ist ein tiefgreifender systemischer Fehler, der das Gegeneinander seit 5.000 Jahren ausgelöst hat und jetzt, ja jetzt, eliminiert werden muss. Dieser Systemfehler steckt in unser aller Köpfe und gehört aufgeklärt, statt eine dumpfen Masse etwas von unabänderlichen Entwicklungen zu erzählen, die in einem angeblich bedingungslosen Grundeinkommen enden soll, in dem eine an Unfreiheit nicht zu übertreffende Haltung das Endresultat darstellen wird.

        Es ist wie bei der Kernspaltung. Am Ende wollte keiner die Atombombe. Aber die größten Physiker, Politiker und Profiteure haben sich im Ruhm gewälzt und die Völker die Zeche zahlen lassen, weil man über die Gefahren hinweggesehen hat. Jetzt müssen wir damit leben? Nö, nicht schon wieder.

        Es ist an der Zeit, dass wir uns vorher Gedanken über die Folgen machen und nicht den Folgen Reparaturkits hinterher werfen, die per Umlage auf den Mittelstand finanziert werden.

      • Conrath // 10. März 2017 um 12:25 //

        @Hubi und Swissi

        Das Bessere ist Feind des Guten, ein Spruch den sich jeder etwas zurecht biegen kann, klar.

        Und die Links zum BGE sind gut, Swissi und widersprechen sich, das ist Ihnen wohl auch deutlich, oder?

        Und Hubi, natürlich sollten wir sehr skeptisch bleiben, solange diese Vorschläge, mit viel PR-Kohle und Tonnen von sichtbarem Münzgeld, fotogen unterstützt werden und doch nur eine Blackbox sind, eine als Idee titulierte, aber nicht nähere spezifizierte Konzeption ist.

        Damit ist (noch) nichts anzufangen. Es ist wie die Frage, brauchst Du Auto und jemand sagt ja und sieht dann dieses hier:
        http://www.fotocommunity.de/photo/vw-kaefer-blumenbeet-u62/27446433

        Eine partikuläre Idee von Auto ist es immer noch, aber wie wird diese Idee genutzt? Bolligers Mikrosteuern reichen nicht so tief, wie die neue, nicht mehr knappheitsdynamische Informationsgeldordnung von OSBEEE/ Hörmann.

        Dazu braucht es einen verlässlichen, wissenschaftlich-politischen Diskurs, alles andere ist Ablenkung, Zeitverschwendung und Nannypipikram.

      • Conrath // 10. März 2017 um 12:46 //

        @Hubi
        „die Frage kann nicht sein, wie ein BGE auszugestalten ist, sondern unter welchen Voraussetzungen es überhaupt notwendig ist.“ Zitatende H.

        Hmmmm

        Herr Hubi, das ist aber schon semantisch inkludiert, Ausgestaltung und Voraussetzung, notwendige Rand- und Begleitbedingen, was wollen Sie noch?

        Was alleine zählt sind tragfähige Modellerweiterungen mit nachvollziehbar, prüfbaren Eigenschaften.

        Also, wenn unser Schuldgeld nicht mehr funktioniert, gehen wir notweise zu einem Gutschein/ Gutschrift-System über, für eine Zwischenzeit (Vorschlagskomponente Hörmann), dann erreichen wir, wie damals in Wörgl, zunächst eine regionale Notversorgung und beenden die Fortnutzung des frei geschöpften Geldes, was ja sonst nicht stillgelegt wird, nach Kreditrückzahlung, sondern zinsheckend ewig weiter vagabundieren darf/ soll, in unserem derzeitigen Bilanzverlängerungsschuldgeldregime.

        Und die Krisengewinnler/ mit hohen Sachvermögenswerten werden anschließend u.a., in einen Vermögensausgleichprozess geschickt, je nach Lage die vorzufinden ist.

        Hörmann diskutiert demgegenüber eine friedliche 5-jährige Transformationsvorbereitungsphase, als 0- oder Setting-Phase. Alle Vermögenden, samt Halsabschneidern und Imperialismusförderern wird angesagt, ihr bekommt eine lebenslange Umstellungsausgleichsrente, die aber nach dem Durchschnitt der jährlichen Einkunftsdeklaration der nächsten 5 Jahre bemessen wird. Alle Steuerberater werden über Nacht arbeitslos und können dann umgehend auf OSBEEE umgeschult werden.

        Und wer da nicht laut ruft, ha, ha, ha, warum haben wir zwei Millionen Jahre auf diese gute Idee warten müssen, der ist eben noch nicht hinreichend informiert.

        Durch den Selbstdeklarationsanreiz werden in den 5 Jahren erst mal Gelder in die öffentlichen Kassen gespült. Und diese Zeit wird dann schöpferisch zur Umstellung der neuen Bilanzierungsregel genutzt.

        Wo ein Wille ist sind auch viele Wege. Wo bleibt dann das BGE?

        Ehrlich gesagt, das BGE kann nur eine von vielen Zwischenstrategien sein, für oder gegen das Gemeinwohl, das hängt von der jeweiligen Ausgestaltung in toto ab.

      • Conrath // 10. März 2017 um 13:01 //

        @Hubi

        „Dieser Systemfehler steckt in unser aller Köpfe und gehört aufgeklärt, statt eine dumpfen Masse etwas von unabänderlichen Entwicklungen zu erzählen“ Zitatende H.

        Das werten Sie jetzt nicht konform. Alles was zurückliegt, in der Vergangenheit, ist bereits geschehen. Es hätte anders geschehen können und wir können die Vergangenheit eventuell unzureichend kennen und einschätzen, aber Vergangenes ist nie veränderbar, nur der Möglichkeit nach anders verstehbar!

        Veränderbar ist nur die Gegenwart der Zukunft, lieber Hubi, ich trinke jetzt auch nicht den Kaffee, den ich heute Morgen bereits getrunken habe und auch nicht den kaffee, den ich mir vor 1 Stunde nicht gemacht habe. Ich kann das, was ich in der Vergangenheit versäumt habe ’nicht‘ in der Vergangenheit gut machen, sondern nur in der Gegenwärtigkeit, oder haben Sie da einen Ausweg?

        Nein, Kant hat keinen Gottes-Fatalismus hinterlassen. Gut, er hat zeitbedingte Konzessionen an die protestantische Landeskirche und den großen Fritz gemacht,. Aber wenn die Uni-Königsberg Feiern hatte, offizielle Veranstaltung in der Hauptkirche, dann sah man diesen kleinen Mann zusammen mit allen anderen Würdenträgern und Studenten in die Kirche hineingehen, aber meist kam er, wenige Minuten später, wenn alle sich gesetzt hatten und der Kirchengottesbetrieb bereits angefangen hatte, zu einer kleinen Seitentüre wieder hinaus kommen, ob gebückt oder vermummt weiß ich nicht. Aber so war der Christenmensch Kant im Alltag unterwegs, haben Sie keine Scheu vor ihm, er predigte nur in höchster Not.

      • hubi stendahl // 10. März 2017 um 18:37 //

        @Conrath // 10. März 2017 um 13:01 //

        Wo habe ich etwas von einer veränderlichen Vergangenheit daher erzählt?

        Es geht hier um Gegenwart und Zukunft. Am Anfang steht die Analyse der Gegenwart, mitunter unter Zuhilfenahme der Vergangenheit bzw. Entwicklung, weil aus dieser Summe das Erlernte entspringt, um die Zukunft gestalten zu können. Wie Sie der folgenden Feststellung entnehmen konnten:

        „Dieser Systemfehler steckt in unser aller Köpfe und gehört aufgeklärt, statt einer dumpfen Masse etwas von unabänderlichen Entwicklungen zu erzählen“ Zitatende H.

        Ihre Ausführung hierzu:

        Das werten Sie jetzt nicht konform. Alles was zurückliegt, in der Vergangenheit, ist bereits geschehen. Es hätte anders geschehen können und wir können die Vergangenheit eventuell unzureichend kennen und einschätzen, aber Vergangenes ist nie veränderbar, nur der Möglichkeit nach anders verstehbar!

        An welcher Stelle meiner Feststellung wollte ich die Vergangenheit verändern? Welche Konformität (Übereinstimmung?) meinen Sie? Ist Ihnen dieser Absatz vielleicht von den Schuhen gefallen?

      • Conrath // 10. März 2017 um 18:58 //

        @Hubi

        Gegen diesen Teil Ihrer Ausführung war meine Kritik ja auch gar nicht gerichtet: „Dieser Systemfehler steckt in unser aller Köpfe und gehört aufgeklärt.“ Sie hatten vorher die Herkunft dieser Befangenheit thematisiert und die ist nun einmal so wie sie ist, wir alle, ich eingeschlossen, brauchen uns für unsere allgemeine Vergangenheit nicht zu entschuldigen, lesen Sie Ihren Text nochmal, wir übernehmen alle Faktoren aus der Vergangenheit, wie sie geworden sind und uns heute konkret erreichen, einschließlich der falschen Lieblingsmeinungen und Vorlieben der Mehrheit. Wir können uns nicht Teile daraus aussuchen, das geht nur gegenüber den Möglichkeitsformen und gleichwahrscheinlichen Varianten der Gegenwart des Zukünftigen, das war gemeint. Wir sind in der Sachbewertung i.d.R. sehr nahe zusammen.

        Sehen Sie, es ist doch ein Wunder, dass wir insgesamt als Menschheit vom Faustkeil bis zur CNN/RTL-Hölle gekommen sind, wie auch immer. Und der Progress wird nicht allein durch Angst und Hunger erreicht, dann wären wir weiterhin Primaten. Und weil wir es nicht sind kann das BGE ‚auch‘ sinnvoll sein. Geben Sie ihm wenigstens eine 50 : 50 Chance, ich diskutiere dann auf 75 : 25 für das Gelingen, weil Gelingen weiteres Gelingen nach sich zieht, Angst und Hunger aber wenig zum Gelingen beitragen. Interessantes Ergebnis der Verhaltensforschung, Angst machen dick, Adipositas ist eine sozial vermittelte Krankheit, in der Mehrzahl, es gibt auch andere Minderheitskorrelationen zu Stoffwechselerkrankungen, die sind dann oft tieferliegende Wechselwirkungen, die sich der bewussten Kontrolle bereits somatisch noch stabiler entzogen haben. Das BGE könnte also zugleich auch angstlösend Adipositas räumend wirken, könnte!?

  2. @Mikel

    „qualifiziertem Führungspersonal“

    Welches bewusst und kontrolliert in diese Positionen gerückt wurde, um uns alle…..in diese gewünschte Richtung zu „führen“.

    Die USA haben ihre Georgia Guide Stones. Schland hat die Groko !

    • Hallo Conrath,

      worin sehen Sie den Widerspruch hinsichtlich Fianzierungsvorschäge?

      Danke im Voraus

      • Conrath // 10. März 2017 um 13:40 //

        @Swissi

        Meinen Sie Finanzierungsvorschläge im Zusammenhang mit der Einführung und dem Betrieb des BGE?

        Das ist eigentlich eine völlig blöde Frage und ich habe mich immer geärgert, wenn PR-Vertreter des BGE’s, darüber sprachen, weil sich alles volkswirtschaftlich, im Gegensatz zum einzelnen Betriebswirtschaftlichen, sinnvolle immer selber trägt und Finanzierung ja voraussetzt in welcher Geldordnung finanziert wird.

        In der unsrigen wird bald gar nichts mehr finanzierbar sein auch kein BGE. Aber BGE könnte, im schlechtesten Fall, den Hubi hier durchdenkt und verhindern will, sogar dem jetzigen Geldordnungsschwerstkranken das Nichtabsterben um einige Jahrzehnte verlängern und unser aller Leben dafür, mehrheitlich, ziemlich einschränken, er hat ja die negativen Möglichkeiten aufgelistet.

        Kann ich mir einen Fehler finanzieren? Ja und nein, kommt darauf an. Kann ich etwas, was für andere und mich Sinn hat und niemanden einschränkt oder vergiftet leisten oder nicht leisten (finanzieren)?

        Franz Hörmann sagt, heute ist es purer Zufall, mit unserer Geldordnung, aber in Zukunft kann sich jeder Sinnvolles, von der Gesellschaft akzeptiertes, andere nicht gefährdendes, auch leisten, etwa ein Haus mit Garten. Einige skurrile und gefährliche Vorlieben müssten aber nach Hörmann, dann immer noch künstlich sehr verteuert werden, etwa wenn Sie unbedingt ein 2 km hohes Hochhaus brauchen oder Dioxine produzieren wollen oder gerne einen Krieg anfangen möchten, Prostitution in großem Umfang in Ihrem Wohnumfeld betreiben wollen.

        Alles das müsste bereits so verteuert werden, dass man nur noch wenige Verbotsgesetze braucht.

        Morde und Umweltverschmutzung, aber auch schlechte Filme und Musik, werden oft nur wegen des Geldes angestrebt. Fällt dieser falsche Anreiz weg, wird auch die Nachfrage nach diesen Schädigungen geringer, das ist sein Kalkül, das sich sozusagen die neue Geldordnung selber bezahlt macht, natürlich durch unser gegenseitiges Gelingen von Glück, ohne das wäre eine neue Geldordnung sinnfrei.

        Und Finanzierungsvorschläge für Sachen, die uns unglücklich machen, sind eben ein Hinweis auf unsere noch unzureichende Geldordnung.

      • Arbeitgeber (KMU) und AHV Rentner // 10. März 2017 um 14:35 //

        Hallo Conrath,

        Sie schreiben:

        „Das ist eigentlich eine völlig blöde Frage“

        Sie sehen die Ursachen der Verwerfungen in derzeitigen Geldordnung? Eine weitere Farge an Sie:

        Warum werden Zinsen, d.h. die Nutzungskosten von Krediten als steuerlich absetzbare Grösse behandelt, während die Nutzungskosten von Eigenkapital steuerlich nicht absetzbar sind?.

      • Conrath // 10. März 2017 um 18:38 //

        @KMU & AHV (?)

        Ja Sie haben schon recht, blöde Fragen gibt es nicht wirklich, nur blöde Antworten.

        Ihnen ist vielleicht bekannt, dass es zig- Widersprüche in der Deutschen/ Europäischen Besteuerungsgesetzgebung gibt und dies ja immer wieder einige verdiente FDP-Experten zu der Formel veranlasste, die Steuererklärung muss, von der Formkomplexität her, extrem reduziert werden und auf einen Bierdeckel passen.

        Diese Forderung ist sicherlich weiter aktuell und ich würde, wenn ich FDP wäre, sehr schnell diese Hausaufgaben erledigen, um wieder ins Klassenzimmer zurück kommen zu dürfen, nur immer auf dem Schulhof spielen, in den Pausen, ist langweilig und Lobbyismus ist in Zeiten von Krieg und Schattenbanken, auch nicht mehr das, was es einmal war, im Sinne der naivgläubigen ‚Die Wirtschaft wird es richten – Fraktion‘. Nein wird sie eben nicht mehr, sie ist bereits in Geiselhaft von zwei Seiten, den Schattenbanken samt ihrer Legalinstitute und den atlantisch aufgescheuchten und aufgeputschten Erbauern der neuen MIK-Europa-Festung.

        US-Amerika brauchte zwei Generationen, um seinen MIK-Krebs nun endlich herausschneiden zu lassen und da ist das Wort ‚naivgläubig‘ eine starke Untertreibung.

        Dazu müsste die FDP, oder ihre linksliberalen Reste, man frage Baum, Hirsch, Leutheusser-Schnarrenberger, in voller Anerkennung des Ernstes der gegenwärtigen Lage, ob sie auf der Basis ihres eigen, nie angenommen (sehr guten) Freiburger Programms mit Hörmann & Hörstel zusammen gehen und die gröbsten Ungereimtheiten der wilden Steuerinkonformitäten in zwei, drei Schritten, beheben wollen oder einen entsprechenden Aktionsplan vorlegen. Hörmann hat von dem amerikanischen Steuerexperten/ Senator erzählt, der dort die Vereinfachungsforderung aus purem Branchenlobbyismus abgelehnt hatte, morgen wären alle KPMG’s und Großkanzleien insolvent, wenn wir vereinfachen würden, das gilt genauso für DE und die EU, na klar doch. –

        Nicht nur die Ungleichbehandlung, die Sie anführen, ist zu beheben. Sie wissen doch selber, welche merkwürdigen Anerkennungsgrenzen es von und zu betrieblicher Nutzung und privater Nutzung vom Gewinnbesteuerungsslalom (einer olympischen Sisyphusdisziplin) gibt. Das System müsste grob bereinigt werden. Mehrwertsteuerpolitik nur für die Klientelgruppen (Gastro) oder Extrawürste für den Energieausstieg, sollten nie, nie mehr auch nur versucht werden und die Vielklassenbesteuerung der verschiedenen Vermögensformen, ein sehr schlechter Witz. Die FDP wäre immerhin ‚karmisch‘ berufen die Klientel-Lobby-Politik auch wieder zu bereinigen, hat sie diese doch durch Genschman damals atlantikungefiltert durchgelassen, getoppt nur noch durch den Grün-SPD-ler Konrad Schily, der die Lobbyisten später regelrecht in Bonn und Berlin zur Mitarbeit offiziell eingeladen hat. Ob da intern was geht, glaube ich eher nicht, aber die Hoffnung verlieren, wer darf das schon??

        Schreiben Sie mir über Herrn Ludwig, ich betreibe hier eine Art Sorgentelefon und grüße alle Nachdenklichen

  3. Daniel Düsentrieb // 10. März 2017 um 09:37 // Antworten

    Alles richtig erkannt,jedoch wenn der Mensch in vielen Bereichen als AN und Käufer überflüssig sein wird,wer kauft dann die von Robotern erzeugten Waren?Treiben dann die Roboter von Fabrik A mit den Robotern der Fabrik B regen Handel und die Menschen schauen zu?Wie bereits oben erwähnt sollte es in der Revolution 2.0 besser keinen längeren Stromausfall geben,da ohne Strom zB. Banken/Börsen, Geldautomaten, das Internet, öffentliche Ver und Entsorgungsanlagen, Krankenhäuser etc. ohne Funktion sind! Es müssen auch keine wochenlangen Stromausfälle sein,in manchen Bereichen reichen schon mehrere Stunden,wie zB. Krankenhäuser.Es gibt dort zwar Notstromanlagen,jedoch decken diese nur den absolut nötigen Akutbedarf für zB. Intensivstationen und OP Bereiche ab! Sollte es also wirklich mal zu einem flächendeckenden Stromausfall kommen,haben wir rasch chaotische Zustände in allen Lebensbereichen!

  4. @Marko:

    Ein „erhellendes“ Beispiel der Dinge, die noch kommen werden.Weil erwünscht auf dem Weg zur „neuen Ordnung der Welt“.
    Gab es da nicht einmal einen Film, mit dem Idar Obersteiner B.Willis, in dem es um einen sogen. „Fire-Sale“ ging ?

    In Kombination mit Steinzeitreligionen ergäbe dies fürwahr ein „erschröckliches“ Szenario. Agenda 2030 wir kommen.

    • Das shizophrene daran ist, dass diese Zukunft eigentlich niemand will, auch nicht die oft verteufelten Eliten. Der Militärisch-industrielle Finanzkomplex ist jetzt zum unaufhaltsamen Selbstläufer geworden, den kein Mensch mehr aufhalten kann.
      Der Zauberlehrling lässt also grüßen.

  5. @Daniel Düsentrieb:

    Den Robotern wird aber Tausch und Handel egal sein, wenn sich die selbstdenkenden Strukturen autonom verbessern und alles außerhalb der „Welt der Roboter“ als Bedrohung einstufen würden.

    Da kein Sauerstoff benötigt wird, fällt „Bäume pflanzen oder Weltmeere entseuchen“ ja wohl flach.

    Terminator lässt grüßen

  6. Wer soll das BGE bezahlen, was denken sie?

    Na ist doch klar, der hochspezialisierte ITler, der dann eben 1000 Stunden in der Woche arbeiten muss, damit die Dummköpfe zu hause bleiben können, oder denken sie der Firmenchef bezahlt es.
    Jetzt glauben sie der gewöhnliche Informatiker mit IQ 120+ wird 90 Stunden am Tag arbeiten, damit seine Bekannten ohne Bock und Gehirn konsumieren können? Das glauben sie wohl selbst nicht. Das ganze führt zum Systeminfarkt.

  7. Karl Bertrand // 10. März 2017 um 10:14 // Antworten

    Seit 35 Jahren arbeite ich in der Industrie, Fachrichtung Sensorik, Fahrzeugindustrie etc. und ja die Autoren haben die vermutliche Richtung wohin wir steuern voll erkannt. Leider verkaufen uns die Futurologen diese Zukunft in sämtlichen bunten Farben. Aber mir konnte noch keiner dieser Auguren und Wissenschaftler, besser Topprofiteure in dieser Entwicklung erklären, wie die vielen freiwerdenden Arbeitsplätze denn die KI und Robotikprodukte in Dienstleistung und Herstellung dann kaufen können?! Mit welchem Einkommen?! Auch nicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht. Ja wie denn? Ein bedinungsloses Grundeinkommen mit 1.000,– oder 1.200 Euro kauft kein Elektroauto. Gewinner wäre die Menschen welche hohe Sachwerte hätten, Wohneigentum, Anlangetechnik. Aber lässt dies die dann freiwerdende Masse auch wirklich auf Dauer zu?! Dies ohne nennenswerte Aufgabe im Leben, was der Mensch aber braucht. Menschen, welche nicht gebraucht werden, verlieren sich. Es gibt genügend Studien im real life dazu. Sollen diese vielen Menschen dann alle Sprachen lernen in ihrer freien Zeit? Solchen sie ein Musikinstrument lernen? Was geschieht mit den immer weiter steigenden Superfabrikationsanlagen welche den ohnehin überfüllten Produktoutputplaneten in die nächste Stratosphäre hieven werden? Noch mehr Produkte in 24 / 7 vollautomatisierten Produktionen? Für wen?

    Nein, das bedingungslose Grundeinkommen ist maximal ein Übergangslösungsschritt, aber wohin? Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist der neue Stillhalteparagraph für die Gesellschaft wie es die Agenda 2010 mit Hartz 4 schon ist. Aber es entsteht dabei mit großer Wahrscheinlichkeit eine nochmals gesteigerte Masse der Unzufriedenheit, der Abgehängten, der Vergessenen. Die 4.0 Industrie und ihre Profiteure, Wirtschafter, Unternehmer und es werden viel weniger sein als heute, da immer rationeller und produktiver, der Mittelstand (er wird verlieren) – sie alle sprechen von enormen Chancen durch Weiterbildung und und und… all dies sehe ich nicht so denn nach 4.0 kommt 5.0 und das einzige was uns Menschen noch von den Maschinen trennt ist die Feinmotorik und das intuitive Denken und vernetzte handeln. Aber auch hier holt die KI, die Robotik auf. Exponentiell und es ist klar absehbar, dass uns diese Technologie in 5,10 spätestens 20 Jahren komplett in allen Bereichen überholen wird. Was dann homo sapiens, homo oeconomicus? Das bedinungslose Grundeinkommen gibt uns maximal wieder ein paar wenige Jahre Zeit zu finden um ein grundlegend anderes Gesellschaftsmodell zu entwickeln. Da „unsere Eliten“ aber im Grunde immer nur (Geschichte als Empirie) sich selbst in den Hauptfokus nehmen, sehe ich hier einen enormen Konflikt auf die Menschheit zukommen.

    a. wer hat die Daten
    b. wer nutzt wie die Daten
    c. wem gehören die Produktivanlagen
    d. wem gehört dann das Eigentum
    c. wem gehört die Technologie und wer darf was mit ihr anstellen.

    Die gesamte Menschheitsgeschichte ist auch ein Verteilungswettkampf mit einer endlosen Spur von Blut. Die vierte und die fünfte industrielle Revolution wird ganz andere Wege gehen und manchmal bin ich selbst froh nicht mehr jung zu sein, denn hier entsteht etwas vollkommen neues mit dem erwachsen werden der KI und Robotik. Eine neue Dimension des Verteilungswettkampfs.

    • @Karl Bertrand

      Ein bedinungsloses Grundeinkommen mit 1.000,– oder 1.200 Euro kauft kein Elektroauto.

      So ist es. Wer soll denn die netten Dinge, welche Roboter fabrizieren kaufen.. die Roboter vielleicht.?

      Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist der neue Stillhalteparagraph für die Gesellschaft wie es die Agenda 2010 mit Hartz 4 schon ist. Aber es entsteht dabei mit großer Wahrscheinlichkeit eine nochmals gesteigerte Masse der Unzufriedenheit, der Abgehängten, der Vergessenen.

      So ist es.. volle Zustimmung.

      Siehe dazu auch meine Meinung aus dem Jahre 2013

      Bedingungsloses Grundeinkommen ein trojanisches Pferd des Neoliberalismus..

      http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Bedingungsloses-Grundeinkommen-Vorsicht-Falle.php

      @Ranma 10. März 2017 um 02:45

      Bargeldabschaffung../.. Wieso muß ich hier schon wieder so einen Unfug lesen?

      Ja nun, wahrscheinlich, weil solche Themen, so schön ins hiesige Echoräumchen passen und man damit wunderbar hetzen und Angst erzeugen kann.

      Die Anonymität des Bargeldes brauchen die Geheimdienste für ihre Drogengeschäfte wie auch andere Formen der regierungsnahen organisierten Kriminalität (Kohls Spender, Schäubles Geldkoffer).

      Ich denke auch, dass dies so ist..

      Zur Abschaffung des Bargeldes besteht also weder die Möglichkeit noch das Bedürfnis. Darum ist der Artikel Unfug!

      Sehe ich auch so. Auch dem Rest Ihres Kommentars @ Ranma, kann man wohl zustimmen..Danke

    • @Karl Bertrand & Daryl

      Sehr viele neue Punkte führen Sie jetzt nicht an. Eine absolute Höhe des Betrages ist ja auch nicht unbedingt ein Argument für oder gegen etwas. Volkswirtschaftlich ist die Höhe des BGE flexibel auslegbar, das da zu.

      Dann erwähnen Sie die Tatsächlichkeit der voranschreitenden Rationalisierungseinsparung. Auch das ist unumstritten und von den Eliten, die ja schon mit sich selbst überfordert sind, ist eher nicht viel zu erwarten, dass von dort Lösungsansätze auf dem Präsentierteller angereicht werden. Eher setze ich auf freiwillige Semiprofessionelle allen Alters, ab der Mittelschulzeit. Und es gibt wirklich hunderte, auch modellbasierte Vorschläge, die aber eher einschlägig, eben nicht öffentlich, bekannt sind und die eben miteinander koordiniert getestet und angewendet werden sollten.

      Sie haben sicherlich von der Maschinensteuer, oder heute allgemeiner, von einer Rationalisierungsabgabe gehört. Hierzu gibt es noch sehr wenig Erfahrung und viel Geschrei vorher schon, ähnlich wie in der langen Vorbereitungszeit für den Mindestlohn oder bei Einführung der Briefmarke. Nun sind alle diese Ansätze meistens noch partikulär gedacht, wirken aber im Zusammenhang miteinander und wenn sie zu schwach sind, eben auch gar nicht.

      Und wenn Sie die Eigentums- und Teilhabefrage nach Ihrer Gliederung a-f, anführen, ja dann kann da schnell auch ein Kuddel-Muddel rauskommen.

      Das sich alle BGE-Bezieher, nach Einführung dieser Existenzsicherung, diesmal ohne Entwürdigung und Hunger/ Wohnungsverlust, das war doch auch der politische Ansatz dazu, wenn sich also BGE auch nur als halbe Mogelpackung und halbe Entlastung der Probleme durchsetzt, wie ja das meiste, was in den letzten 20 Jahren so dazukam an Innovationen, dann bedeutet das noch nicht automatisch auch für die Abgesicherten: Dauerlangeweile, Suizide und Destruktivität, wenn, ja wenn, zugleich das Schulwesen mit geändert würde!!

      Es macht keinen Sinn junge Leute mit Turboausbildung in diese Fabrik-4.0 Welt zu schubsen. Denkbar wären ganz andere Formen, die bereits auf neue Lebenskonzepte hinführen, mehrjährige Langpraktika und Schülergenossenschaften/ Firmen die echte Leistungen erbringen und so den Übergang von Schule zum Arbeitsleben wirklich neu gestalten könnten und perspektivisch, bis etwa 22-25 Jahre reichen könnten nicht müssten. Dann sollte es dazu für die, ab 40-ig-Jährigen aufwärts, Programme geben, die die erfahrenen Arbeitsleister in Verbindung mit diesen Schullernbetrieben bringt.

      In 30 oder 50 Jahren ist es vielleicht normal, dass jeder zweite aktiv in seiner älteren Zeit schulbetrieblich unterrichtet. Also alle diese Übergänge, die heute scharf gezeichnet und oft sehr unzureichend gestaltet sind, könnten verändert werden. Praktika mit Kleingruppen an verschiedenen Ort der Welt und in den verschiedensten Bereichen für alle. Und das große Thema einer echten Entwicklungshilfe gibt es ja auch noch, nicht nur diese FDP-Verkaufsentwicklungshilfe für einheimische Produzenten. Und solche Probleme, dass Müllmänner und Gasinstallateure fehlen, lassen sich leicht durch gewisse Pflichtkombinationen lösen und das Ansehen der berufe steigern. Alle höheren Labor- und Technikberufe würden dann solche Langfristzeiten vorgeschaltet haben, quasi vor und parallel zur Studienordnung. Witten-Herdecke hat dies in den 90-igen Mal mit der Kombi von Pflegelangsemestern und Medizinstudium gemacht. Das lässt sich ausbauen und hat auf beiden Enden der Wurst nur Gewinner. Und wenn Müll- und Entsorgungstechniker mit Biochemiekenntnissen arbeiten, warum denn nicht?

      Platon hätte doch auch gestaunt, was aus seinem bescheidenen Anfang des Athener Akademieprojektes geworden ist, wenn er im Audi-Max von Bochum sitzen könnte (sie/ er kann es ja wirklich) und staunt, wie viele der heutigen Sklaven sein Ertüchtigungsprogramm anstreben, ganze Armeen von jungen Menschen und halbgreisen Seniorstudenten und was die alles heute lesen müssen/ können/ dürfen.

      Also bitte etwas mehr konkrete Phantasie. Denn wer sich nur an das ihm heute Bekannte klammert, fängt wieder schnell an zu maulen und bremst noch die Optimistischeren aus, wie Dragao, dem nicht besseres einfällt, als ein Echo auf Echokammern hier abzuliefern, das gibt noch keine Punkte, lieber Dragao, ist zu wenig, eine glatte fünf, nein eine vier +, Sie haben ja auf das trojanische BGE-Pferd hingewiesen, die Möglichkeiten dazu sind leider real gegeben.

      Warum?

      Nicht aus Innovationsbegeisterung unserer Kriegseliten, sondern weil ganz schlicht, die Folgekosten von Alkoholmissbrauch, Straßenkriminalität, Wohnungsverlust usw. sich auf ein vielfaches von dem auftürmen, was eine Mindestentsorgung dieses Problems kostet. Wir müssen daher aufpassen, dass das Thema nicht von solchen herzmüden und kalten Kriegern wie Schäuble & Co. bewegt wird und da ist mir ein Quereinsteiger wie Götz, auch rein menschlich, viel, viel verlässlicher. DM-Läden sind kein Ponyhof, aber sie haben, relativ gesehen, vergleichen wir es mit dem kriminellen Schleckerclan, eine ganz andere Betriebsqualität und auch viele Verbesserungen für die Kunden. Götz hat sich damit einen echten Vertrauensvorschuss erarbeitet, gerade nicht als einer der weiteren Eierköpfe, von oben runter, sondern durch die Übernahme von Betrieben und deren gute Weiterentwicklung. Für mich also jemand, den ich mit dem alten Barkhoff und seiner GLS-Bankengründung gerne vergleiche, echte Menschen mit Einsatz.

      Wenn wir die jetzt auch noch kaputtreden, lieber Dragao, ja was dann? Theorien können nicht selbstständig agieren, das ist eine Illusion und positive Beispiele brauchen wir und alles kann im Einsatz auch noch verbessert werden, denke ich dazu.

      • Conrath // 10. März 2017 um 16:42 //

        nein an
        @Karl Bertrand & Dragao!

      • Conrath // 10. März 2017 um 17:02 //

        Verbesserung

        Der gute Mann und Gründer mit den zwei Vornamen, ich meinte im vorherigen Beitrag Götz Werner, Werner als Familiennamen. Aber Herr Werner wird es gewohnt sein auch mit Werner Götz angeschrieben zu werden, vermute ich Mal. Sorry

      • hubi stendahl // 10. März 2017 um 19:10 //

        @Conrath

        Zitat:

        „Volkswirtschaftlich ist die Höhe des BGE flexibel auslegbar, das da zu.“

        Sorry, aber das ist der reinste Blödsinn. In unserem System macht sich das Einkommen stets am Angebot bzw. Wert der Arbeitskraft fest.
        Ein BGE würde stets einen sicheren Abstand zur geringsten arbeitenden Klasse halten, die aufgrund der bekannten (Rationalisierungs-)Effekte unseres Systems kaum ausreichend Einkommen für die Grundbedürfnisse. Was denn sonst @conrath? Sie zünden Nebelkerzen.

        Das bedingungslose Grundeinkommen in einem hierarchischen Schuldgeld-System ist nichts anderes, als die Steigerung von Hartz IV. Nicht in Geldwert gemessen, den bestimmt die Nachfrage nach Arbeit, sondern in sozialer Qualität. Wie Sie das mit Ihren häufig thematisierten Freiheitsgedanken in Einklang bringen ist mir ein Rätsel.

        Soll ein solches Einkommen Realität werden, müsste das gesamte politische und volkswirtschaftliche System umgestrickt werden. Die Staaten heutiger Prägung müssten Völkern weichen, die grenzüberschreitend denken können. Das Geldsystem müsste sich regionalisiert in Konkurrenz begeben können und international an einem vereinbarten Wechselkurs festmachen. Würde das ernsthaft thematisiert, wären die im Artikel genannten Herren Telekomboss Timotheus Höttges, Ebay-Gründer Pierre Omidyar, SAP-Vorstand Bernd Leukert, Tesla Gründer Elon Musk sofort verschwunden. Ich wette darauf eine Kiste ihres Lieblingsweins. Stoßen Sie´s mal an.

      • Conrath // 10. März 2017 um 21:50 //

        @Hubi

        “ Das bedingungslose Grundeinkommen in einem hierarchischen Schuldgeld-System ist nichts anderes, als die Steigerung von Hartz IV.“ Zitatende H.

        Deswegen habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass wir die Randbedingungen unbedingt mitdiskutieren müssen, bitte nachlesen! Ansonsten kann über das trojanische BGE auch eine weitere Stufe im Nannywunderland gestartet werden, das habe ich mehrfach auch ausgedrückt. Dennoch macht das BGE, eingebettet als Teilkomponente, Sinn und das kann auch noch weiter argumentiert werden.

        Warum?

        In Verbindung mit der negativen Einkommensteuer, wenn nur eine teilweise Geldordnungsumstellung möglich ist, vorerst, wäre eine enorme Steuerungs- und Verwaltungsvereinfach zu erzielen. Wenn das Knappheits-Sklavenprinzip allerdings beibehalten wird, wäre das BGE nur ein gefährliches Placebo.

        Also wir sollten deutlich differenzierter mit den Argumenten umgehen. Ein pro und contra trägt nicht weit. Auch hier sehe ich Bedarf das Problem in eine quaternäre Ordnung zu bringen, die dann als antagonistischer Doppelprozess ausgelesen werden kann. Es gibt nicht zwei, sondern vier Dimensionen in einer geordneten Entwicklung des inneren Teilhabefriedens. Als direkte Interessengegner steht uns die imperiale Kriegselite gegenüber und zwar via konkreter, historisch entwickelter Strukturen. Ich könnte das an den IG-Farben oder der VAW explizieren, als Kurzseminar. Als Schröder die 2010 Agenda einführte, auf atlantischen Wink hin, wurde auch die Deutschland-AG, die vielen Überkreuzverflechtungen mit aufgelöst. Dadurch war es möglich DE für die weitere EU zu präparieren und von der Kapitalinnenseite her still zu übernehmen. Wem bitte gehören heute noch die hier produzierenden oder sich verwaltenden Konzerne und großen Mittelständler, der eine oder andere hat Listen die zeigen, was ich hier andeute. Und der Grad an allgemeiner US-CIA-Spionage via Frankfurt ist nun veröffentlicht worden, dank einiger Kooperationen, die diese extreme Kapitalkonzentration zu einer weichen Landung und Dekonzentration führen will und führen muss. Und dies wissend, sind durchaus neue Spielräume geöffnet die nicht gleich vom hierarchischen Schattenbankregiment zerniert oder umgebogen werden können. Ohne diese Hilfe von außen gäbe es zurzeit sehr wenig Anlass zu Hoffnungen auf echte Strukturveränderungen in DE und der EU. Und, wie ich schon schrieb, das BGE ist nur eine Teilkomponente in diesen Prozessen (mindestens als Dyade aufzufassen). Wer Dyaden als Nebelkerzen ausliest/ interpretiert zerniert sich selber ohne jeden Grund. Diese Freiheit kann sich jeder gerne herausnehmen, ich entscheide mich lieber für Klarheit und argumentiertes Entscheiden.

  8. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Irrweg, der die Masse der Menschen nur in neue Abhängigkeiten vom Staat, d.h. den Herrschenden, führt.

    Einer der wortmächtigsten Vertreter des BGE, der Gründer und langjährige Leiter der Drogeriekette dm sagte zutreffend:
    „Der Staat ist Schulunternehmer, Universitätsunternehmer, Krankenhausunternehmer, Sozialhilfeunternehmer. All das lähmt die Initiative der Bürger. Um Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme zu stärken, brauchen wir einen Systemwechsel, der aktiviert und nicht passiviert.“

    Eben, das gilt auch für das staatliche Füllhorn des BGEs. Eine große Mehrheit der Gesellschaft wird gleichsam zu hilfsbedürftigen Kindern, für die Vater Staat das Nötige von Mutter Wirtschaft holt und sein Füllhorn bedingungs- und unterschiedslos über alle ausschüttet, auch auf die Unternehmer und Arbeitenden, die es erwirtschaftet haben. Es ist ein absurdes Schlaraffenland, in dem der Mensch selbstbezogen seiner „Selbstverwirklichung“ nachgeht. Sicher werden manche noch hinzuverdienen und ein Voll- oder Teilzeit-Arbeitsverhältnis eingehen wollen. Aber damit treten sie, soweit überhaupt noch erreichbar, in das alte Verhältnis des Abhängig-Beschäftigten, das zentrale Problem der Lohnsklaverei, das auch vom BGE nicht angegangen wird.

    Die Vertreter des Bedingungslosen Einkommens lassen nicht nur das soziale Kernproblem der Lohnsklaverei wie es ist; sie setzen auch die unaufhörlich wachsende Arbeitslosigkeit als feststehend voraus. Das ist sie aber nur, wenn man das kapitalistische profitorientierte Wirtschaftssystem unangetastet lässt, in dem lediglich eine bestimmte Form organisierter Arbeit mit einem Einkommen verbunden ist.

    Die anschwellende Automatisierung menschlicher Handarbeit durch Maschinen ist ja an sich kein Unglück, im Gegenteil. Die Menschen werden dadurch vielfach von der Fron körperlicher Arbeit befreit. Sie werden frei für höhere, kulturelle Bedürfnisse, die sie bisher unterdrücken mussten oder die sich noch gar nicht in ihnen regen konnten. Und sie werden frei, ihre Fähigkeiten zur Befriedigung solcher Bedürfnisse Anderer einzusetzen.

    Daher müssten die Unternehmen auch einen Teil ihrer Gewinne direkt an das Geistes- und Kulturleben zur Weiterentwicklung des Bildungswesens in der Zukunft und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze dort abgeben. Dies umso mehr, als durch die Automatisierung Personalkosten in erheblichem Umfang weggefallen sind und weiter wegfallen, an deren Stelle die Investitionen für die Maschinen nur einen Bruchteil ausmachen….
    Durch den Über-Fluss des wirtschaftlichen Gewinnes an das Kulturleben können dort in zunehmendem Maße Einkommen für die im Wirtschaftsleben freigewordenen und jetzt nach sozialer und kultureller Fähigkeitsentfaltung strebenden Menschen finanziert werden.
    Vgl.:
    http://www.geolitico.de/2016/05/30/ein-absurdes-schlaraffenland/

    • @Falkenauge

      „Die Vertreter des Bedingungslosen Einkommens lassen nicht nur das soziale Kernproblem der Lohnsklaverei wie es ist; sie setzen auch die unaufhörlich wachsende Arbeitslosigkeit als feststehend voraus. Das ist sie aber nur, wenn man das kapitalistische profitorientierte Wirtschaftssystem unangetastet lässt, in dem lediglich eine bestimmte Form organisierter Arbeit mit einem Einkommen verbunden ist.“ Zitatende F.

      Jein,

      aber es geht doch gerade darum, wie dieses Wirtschaftssystem in Schritten ‚angetastet‘ werden kann und sollte, das ist doch Thema. Wenn Sie das apodiktisch bereits vorher ausschließen, können Sie es nicht mehr verhandeln. BGE kann alleine nicht viel ändern:

      – Natoangriffskriege verhindern
      – Zinsforderungen wachsen schneller als der Gesamtnachfrage/ -angebotswert
      – repräsentative Demokratie ist nur noch Mantel der Lobbykratie
      – Schulwesen und Erziehung versagen
      – Kultur verkümmert und vereinzelt die Menschen zu Medienidioten, statt sie aufzubauen in geförderter, dann freier, Gegenseitigkeit
      – usw…

      Dazu führen Sie G. Werners Kritik an der Rolle des/ eines allmächtigen Staates an. Nun, das ist alles richtig und falsch zugleich, weil Sie die Nebenbedingungen hier auch nur andeuten können, auf die es aber ankommt. Und ein Staat, der durch Lobbyismus und Schattenbankexekutoren, geleitet wird, der ist mittlerweile sogar ein schlechter Schulunternehmer usw. geworden. Nein, das alles sind Schattenkämpfe, solange nicht die erforderlichen Randbedingungen mitdiskutiert werden. Alles kann nichts muss, schön schön, führt aber auch garantiert nicht weiter. –

      Es geht nicht linear um den starken oder schwachen Staat, das hätten wir im Westen maximal bis 1989 so diskutieren können. Heute sind wir alle gefordert den tiefen Staat daran zu hindern uns in den nächsten Krieg zu stoßen und das BGE kann nur Sinn machen mit einer gleichzeitig erfolgenden Umstellung des Schuldgeldsystems. Herr G. Werner sollte sich vielleicht Mal mit der DM in Verbindung setzen, nein nicht mit seinen eigenen Leuten, sondern mit Hörstel und Hörmann, den beiden HöHös. DM&DM als einer der ersten Betriebe, die für Informationsgeld und! BGE werben und konkrete Schritte einladen, die Ressourcen sind doch sicherlich da, vermute ich. Und mit DM² könnte sogar der Kampf um die wertgerechte Währung geführt werden, dann hieße das Logo einfach DM³, geht doch!

  9. Wir kommen dem bedingungslosen Grundeinkommen immer näher, eine grundsätzlich andere Lösung der sich anbahnenden Probleme infolge der dargestellten Entwicklungen scheint es nicht zu geben.
    Was allerdings schon jetzt als ein Damoklesschwert über der sich neu konstituierenden Gesellschaft hängt, ist ein großflächiger Stromausfall, der dann sämtliche Lebensfunktionen gegen Null fahren lässt. Ohne Strom funktioniert nämlich NICHTS mehr.

  10. Häufig genug wurde auf die Georgia Guidestones verwiesen, eine radikale Reduzierung der Weltbevölkerung (z.B. 500 Mio) würde annährend genügend Menschen übrig lassen, die einerseits viel besser beherrschbar wären, Resttätigkeiten durchführen könnten (müßten) und andererseits ein BGE obsolet machten. Ich glaube nicht daran, dass die Strippenzieher diese Lösung für die Massen angedacht haben, eher schon eine radikale Dezimierung der „nutzlosen“ Mitesser.

    • hubi stendahl // 10. März 2017 um 11:15 // Antworten

      Hallo Greenhoop,

      Zitat:
      „…genügend Menschen übrig lassen, die einerseits viel besser beherrschbar wären, Resttätigkeiten durchführen könnten (müssten) und andererseits ein BGE obsolet machten.“

      Diese Variante dürfte realistischer sein, als die im Artikel genannte. Indes ich glaube daran nicht. Einfach weil eine gewisse Menge Protagonisten der Elite wieder einen Gegenpart darstellen würden. So wie wir es gerade beim Kampf der (noch) federführenden Globalisten vs. Patrioten (nicht zu verwechseln mit Nationalisten) derzeit sehen.

      Die wahrscheinlichste Variante ist m.E. ein schleichender Prozess, der in ein (gewünschtes) Gegeneinander von 2 Gruppen führt:

      Die eine kann die Digitalisierung und die damit verbundenen vermeintlichen Vereinfachungen gar nicht abwarten, die andere erkennt die exorbitanten Gefahren hinsichtlich Überwachung und Freiheitsentzug auf nie dagewesenes Niveau. Die perfekte Spaltung einer Gesellschaft. Das BGE und Mobbingwellen werden wie eine Turbo beliebig zugeschaltet. Eine Bevölkerungsreduktion ist hier gewissermaßen serienmäßig verbaut.

      Der Aufbau des Artikels lässt klar vermuten, dass die Verfasser als Botschaft das BGE als Antwort auf die Digitalisierung bewerben. Weiß man, dass sie betriebs- bzw. volkswirtschaftlich ausgebildet sind, stellt sich für mich die Frage, in wessen Auftrag sie diesen kritiklosen Unsinn publizieren. Denn die Beseitigung der aktuellen Fehler im System, eine neue Herangehensweise an unsere Kennzahlen, würde sowohl Ihr Georgia Guidstone Szenario, als auch mein schleichendes, gegenstandslos machen können.

      Es stellt sich also nicht die Frage, ob weniger menschliche Arbeitskraft benötigt wird, das ist kaum zu bestreiten. Es stellt sich die Frage, welchen Stellenwert wir einer bestimmten Tätigkeit beimessen, die es größtenteils heute noch gar nicht gibt, weil wertlos. Beispielhaft für alle verständlich ausgedrückt: Ob das Aufpicken von Plastikmüll im Wald nichts wert ist, während der Tastendruck auf die Entertaste, um einen Devisenkurs zu manipulieren geradewegs in die Villa mit Dienerschaft führt. Das bezeichnen Friedrich und Weik als „Sozialromantik“. Sie werden nicht von ungefähr durch die Hochleistungspresse gepuscht.

      Wer nicht zumindest die Hoffnung hat, dass die Menschheit es schaffen kann, diesen kleinen Schritt zu einer lebenswerten Gesellschaft zu machen, in der das Wirtschaften nicht gegen sondern für den Menschen gemacht ist und auch noch ein in Wahrheit NICHT BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN bewirbt, den darf man m.E. nicht ernst nehmen, denn er folgt fremden Interessen.

      • Conrath // 10. März 2017 um 11:34 //

        Fehlerteufelaustreibung und Erweiterung

        „man denke nur an die scheinheiligen Gründer der repräsentativ-parlamentarischen Demokratie und ihre vorsätzlichen Doppelmaßstäbe/ Doppelziele“

      • Hausfrau // 10. März 2017 um 11:55 //

        @hubi stendahl
        Nach dem Lesen des Artikels habe ich ernsthaft überlegt, bei den Amish um Aufnahme zu bitten, das dort geführte Leben erscheint mir zunehmend erstrebenswerter.

        „Die wahrscheinlichste Variante ist m.E. ein schleichender Prozess, der in ein (gewünschtes) Gegeneinander von 2 Gruppen führt…“

        Ein ungleicher Kampf, denke ich, da die Gruppe der Befürworter
        die der Gegner um ein Vielfaches übersteigt, leider.
        Und ob die beiden Herren ernstzunehmend sind, wird die Zukunft zeigen.

      • Greenhoop // 10. März 2017 um 11:57 //

        Hallu Hubi,

        ich kann Ihren Schlußfolgerungen nur beipflichten, die von mir erwähnten GG hatte ich vielleicht mißverständlich so dargestellt, als ob ein Ereignis (z.B. Krieg) plötzlich fast alles Leben auslöschen würde, dachte indes ebenfalls an einen langwierigen Prozess mit schleichender Verelendung breiter Massen.

        Ob es auf einen Kampf der Digititalisierungsbefürworter und der mahnenden Stimmen herauslaufen wird vermag ich in der Zwischenzeit schlecht beurteilen. Einerseits treffe ich erfreulicherweise immer mehr „nachdenkliche“ Menschen an, bereit sich dem auf GEOLITICO und anderen Medien diskutierten Themen zu „stellen“, andererseits stelle ich immer häufiger fest, dass die Ausweichmöglichkeiten stetig eingeschränkt werden und zwangsläufig zum Mitlaufen zwingen.

        Es müßte ein neues System geben – wurde bei GEOLITICO schon hinreichend diskutiert – aber friedlich wird sich das niemals realisieren lassen.

      • Conrath // 10. März 2017 um 12:00 //

        @Hubi

        „Es stellt sich also nicht die Frage, ob weniger menschliche Arbeitskraft benötigt wird, das ist kaum zu bestreiten.“ Zitatende H.

        Hier schleicht sich ein Argumentefehler ein. Der Umfang der verausgabten menschlichen Arbeit, schon in Abgrenzung zu unbezahlter (heute fast unmöglicher) Familienarbeit und schöpferischer, wie versorgender (reproduktiver) Freizeitarbeit, zeigt, dass alles einer elastische Mehrfachrelation anhängt, von ihr bestimmt wird. Die Arbeitssumme aber wird durch abnehmende oder zunehmende zivilisatorische ‚Qualität‘ bestimmt. Zu wenig oder zu viel Arbeit sind Begriffsfehler, es gibt diese Tatbestände nur im Rahmen vorsätzlicher Handlungsmodelle, aber nicht als normative Grundbedingungen oder gar Entitäten.

        Wir alles schaffen zusammen die Bedingungen unseres Zusammenlebens, wie in meinem Morgenbericht hellfühlend vorbereitet, ich wusste nicht, welcher Beitrag hier als nächster kommt (sonst bin ich hier bald auch wieder ein/ der Troll).

        Und das mittlere Arbeitspensum wurde im Mainstream jahrzehntelang für die Vergangenheit zu hoch eingestuft. Die Mittelalter-Alltagsforschung zeigt, dass hier in Mitteleuropa, wenn es nicht Krieg, Epidemien oder Erntenot gab, 3-4 Stunden täglich in den Sommermonaten gearbeitet wurde, durchschnittlich, zur Ernte oder Jagdzeit kurzfristig mehr. Und welche, nicht dem Kapital verschriebene Gewerkschaft oder welcher entsprechende SPD-Ortsverein, würde diese Forderung heute nicht nochmal stellen?

        Kurz, das Ausweichen auf dienstleistungsnahe und menschen- und umweltpflegende Arbeiten, auch mit deutlich höherem, künstlerischen Anspruch, versiegt nicht einfach an einer gläsernen Decke, das ist Quatsch. Und das Tastendrücken wird ebenfalls anders bewertet zukünftig, nämlich abnehmend, aber qualifiziertes Erziehen und Begleiten von Menschen eben auch zunehmend usw…

        Wichtiger ist die Frage, ob wir alles dieses mit oder ohne die Krake des Kriegsimperialismus machen, die auch permanenten Binnenknappheitskrieg in ihren Genen trägt oder wir die Kraft haben, diese falschen Formationen aufzubrechen.

        Die Gretchenfrage steht unverändert an ihrem Ort, das BGE ist bei Gretchen angekommen, vor oder nach seiner/ ihrer Evolution, das ist dann die Frage nach Mephistos neuer Rolle, die zu erkennen und umzuschreiben ist/ wäre.

  11. Vielen Dank an die beiden Autoren für diese umfangreiche Übersicht zum Thema der fortgesetzten ‚Rationalisierung‘.

    Vor der Tatsache strukturell bedingter weiterer Zunahme an Massenarbeitslosigkeit sollte sich niemand Augen und Ohren verschließen.

    Wer noch eine halbwegs übersichtschaffende Schulbildung hatte oder gute Informationsauswahl für sich treffen kann, der weiß auch, das bereits Henry Ford, der den Fordismus/ Taylorismus durch seine teilautomatisierten Fließbandfabriken mit geprägt hatte, auch schon die Systemgrenzen ansprach mit seiner Bemerkung: „Und Maschinen die Autos produzieren benötigen/ fahren selbst keine Autos“.

    Die Endlichkeit und der Systemwiderspruch der Konkurrenz zwischen vergleichmäßigter Nachfragekapazität (Verteilungsgleichmäßigkeit von Kaufkraft über alle Bevölkerungsschichten und Teilnehmer in einem Korridor) und immer weiter rationalisierter Arbeit, war Henry Ford bereits deutlich.

    Seine Technikaffinität zu einer Fließbandproduktion-1.0 und seine permanente Suche nach neuen Gesellschaftsmodellen und deren Optimierung, machte ihn auch zu einem Positivisten der Rationalisierung und ‚totalen‘ Veränderung, die schließlich zu einer Haltung des „Wir können alles technisch, auch ’sozialtechnisch‘ verändern und einleiten, haben die Zugriffsmacht (Geld, Politikeinfluss) dafür“ führte und zwar parallel auch von britischen, deutschen und weiteren, unter Modernisierungsdruck stehenden Staaten, als inneres Credo aufgenommen wurden (mit dem Problem des totalitären Imperialismus, nicht nur in Deutschland!).

    Dieses Totalitätsbekenntnis (alles machbare unter totalem Konkurrenz- und Zerstörungsdruck auch zu machen) ist ja zum modernen Bekenntnis der industriepolitisch-geführten Staaten schlechthin geworden, ergänzt die totale Rationalisierung, den Vernichtungs- und Angriffskrieg auf der einen Seite um die Verstetigung des inneren Wirtschaftskrieges (aus der kriegsbedingten Planwirtschaft kommend) auf der anderen, innerstaatlichenm Produktionsseite. Außen Krieg, innen waltet und tobt das Regime aus Massenarbeit und Heeren von Arbeitslosen, die gegeneinander gehetzt werden, bis heute.

    Wer noch etwas weiter zurück blickt, der sieht die Oberschlesischen Weber und ihren Armutsaufstand 1844, die sich ohnmächtig gegen die neue Webstuhltechnologie richtete, aus purer Not.

    Ist dies alles nun eine Frage der Technik oder der allgemeinen Vereinbarungen oder auch der Vereinbarungsdefizite?

    Friedrich und Weik und der Sponsor und begeisterte Vorkämpfer, Götz Werner, ein Querdenker der jetzt nach seiner Verwaltungsübergabe, über noch mehr bedingungslose freie Zeit verfügt, deuten hier eine neue Form von Vereinbarung an, das ‚bedingungslose‘ Grundeinkommen, was bereits in vielen Publikationen und Aktionen bekanntgemacht wurde. –

    Gehen wir noch ein Stück zurück in der Betrachtung, so finden wir, vor der technisch-industriellen Revolution (in England, mit Dampfmaschine usw.), die eigentliche, nämlich merkantilistisch-industrielle Revolution vor (in Frankreich, 100 Jahre! der technischen Dampf-Kohle-Industrialisierung vorausgehend).

    Was aber ist der Merkantilismus, immerhin geht er der gesamten technischen Entwicklung markant, aber leider wenig bekannt, voraus?

    Er ist die Revolutionierung der ‚Arbeitsorganisation‘, noch vor allen weiteren Mitteln und Maschinen!

    Also gibt es bereits vor der eigentlichen Phase der langen, wissenschaftstechnologisch-pragmatischen Entfaltung immer neuer wissenschaftlicher Produktivkräfte, eine noch wesentliche Neuerung, die als das ‚eigentliche‘ Fundament der technologischen Entwicklung zu sehen ist.

    Merkantilismus ist die durch Konzentration großer Kapitalstöcke möglich gewordene neue Form von Arbeitsorganisation, zunächst unabhängig von weiteren Erfindungen. Was sonst nur in Not- und Kriegslagen stattfand, die Ausnahme dazu ist die Flusssicherungen der Chinesen, vor bereits 700 und die Deich- und Sicherheitsbewirtschaftung der Niederländer seit gut 500 Jahren (beide Gemeinwesen hatten eine hochentwickelte Beamtenschaft!), wurde nun in der Französischen Beamtenmonarchie planmäßig eingeführt und betrieben und erst später! von privaten Investorengruppen, nachgeahmt und weiterentwickelt.

    Merkantilismus + Privatisierung des Kapitalstocks + Technologisierung = kapitalistische Rationalisierung (Schumpeters schöpferische Permanentzerstörung)

    Und jetzt die Überraschung einer alternativen Option, mit in Merkel-County:

    Merkantilismus + Teilhabegeldordnung (Restrukturierung großer Finanz- und Konzernkapitalstöcke) + Technologisierung (Fabrikation-4.0/ 5.0/…) = Gemeinwirtschaftlicher Kapitalismus (Heterarchie und neue Kulturevolution)

    Und, wenn das BGE nicht als Mogelpackung der FDP/ CDU, sondern flankiert durch weitere Umstellungen der Geldordnung eingeführt wird, da reicht die Gegenfinanzierung durch eine starre, prozentual erhöhte Mehrwert/ Umlaufbesteuerung, mMn nicht ganz aus, wie sie von der Karlsruher BGE-Gruppe (s.o.), auch den Ideen von Benediktus Hardorp folgend, vorgeschlagen wurde.

    Ich sehe gute Allianzmöglichkeiten zu einer Kooperation von:

    – gezielten Konzernkapitalstock-Stilllegungen,
    – Aufbau regionaler und betrieblicher Allroundgenossenschaften und Währungsgemeinschaften, vernetzt durch OSBEEE
    – BGE
    – Förderung von Genossenschaften in allen Anwendungsbereichen (Vorbild Mondragon)
    – Kriegsverbrechertribunal (alle Kriegsvorbereiter und Durchführer, samt Sanktionsverbrechern betreffend)

    Und falls Herr Götz dies lesen sollte, die DM-Kommunikationsstelle hat sich darauf nämlich nicht gerührt:
    “ Lieber Herr Götz, können Sie Ihren Nachfolger fragen, warum der immer noch Deodorantflaschen verkauft, die nicht wiederauffüllbar sind, etwa die Alverde Bio Limette/ Salbei Deozerstäuber? So könnten unnötige Verpackungen minimiert werden, für ein sehr gutes, hautverträgliches Produkt.

    Danke im Voraus

    • hubi stendahl // 10. März 2017 um 11:45 // Antworten

      „Lieber Herr Götz, können Sie Ihren Nachfolger fragen, warum der immer noch Deodorantflaschen verkauft, die nicht wiederauffüllbar sind, etwa die Alverde Bio Limette/ Salbei Deozerstäuber? “

      Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und kaufen Sie keine Deos in Blechbüchsen. Wenn Sie sie brauchen, dann nehmen Sie den natürlichen Alaunstein. Am besten aus Frankreich (Alaunstein-Pierre d’alun) oder der im unteren Link. Vorsicht: Keine China Ware. In Deutschland gibt es offenbar nur China inkl. Alu (auch in der Apotheke). Hält so 2 Jahre und länger. Hier können Sie mit gutem Beispiel vorangehen und ihn sogar als Rasierwasser-Ersatz nutzen. Es stillt sogar kleine blutende Wunden. Sie riechen zwar nicht nach Rosen aus der Chemieküche, dafür ist der Schweißgeruch garantiert für den ganzen Tag weg und sie haben nur rund 8-12 Euro Jahreskosten:

      http://biotiful.at/shop/deo/92-geschliffener-und-polierter-alaunstein-mit-schnur.html

      Noch ein Tipp: Nach der Benutzung kurz abspülen, damit der Stein nicht braun wird. Shampoo und Duschgel hätte ich auch noch Tipps, falls gewünscht (Machart Jean Pütz).

      • Conrath // 10. März 2017 um 12:07 //

        @Hubi

        Gute Vorschläge Danke, aber es sind Glasflaschen, 200 ml, mit aufwendigem Pumpsprühkopf ohne Treibgas. Glas ist in Ordnung, auch das Produkt, aber warum keine günstige 1l Familienachfüllpackung, DM ist doch sonst ganz praktisch organisiert und sortiert und entwickelt sich ja auch noch weiter. Alaunsteine kenne ich, aber mein Bedarf an wenigen guten Produkten ist schon marginal, dazu verwende ich seit Jahrzehnten nur noch die ph-neutralen Seifenduschshampoos, nenne jetzt keine Namen (Schleichwerbung) und fahre CNG-Erdgas.

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 12:29 // Antworten

      . . .
      Mein Kommentar vom 10. März 2017 um 12:15 – wartet derzeit auf die „Freischaltung.“

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 12:55 // Antworten

      . . .
      DANKE an Conrath!
      .
      Mit „Quatschologie“ meine ich Kommentare wie DIESEN – die zwar von „Rationalisierung“, über „Massenarbeitslosigkeit“, „Schulbildung“, „Henry Ford“, „Angriffskrieg“, „Planwirtschaft“, „Querdenker“, „das ‚bedingungslose‘ Grundeinkommen“, „Revolution“, „Merkantilismus“, „Kapitalstöcke“, „Permanentzerstörung“, „Mogelpackung“, „Umlaufbesteuerung“, „OSBEEE“ und den „Deozerstäuber“ ALLES in den großen Topf werfen & verrühren, WAS an MATERIELLEN Argumenten schon irgendwo, irgendwann, von irgendwem schon mal in die WAAG-SCHALE der MATERIELLEN Welt geworfen wurde – DOCH DAS WESENTLICHE WIRD KOMPLETT UNTERSCHLAGEN!
      .
      Der Mensch ist ein GEISTIGES Wesen.
      .
      GESTEUERT wird diese materielle WELT von ABSICHTEN – und genau DIE fehlen!
      .
      ABSICHT ist URSACHE!
      .
      Nur SOOOOO – werden Sie jemals die ZWEI Hauptgruppen der AKTEURE in der MATERIELLEN Welt – verstehen & unterscheiden können!
      .
      PSYCHOPATHEN müssen VERWIRREN, VERNICHTEN & TARNEN!
      .
      Der GESUNDE Menschen-VERSTAND will konstruktiv eine BESSERE Welt erschaffen.
      .
      WER DIESE BEIDEN KRÄFTE – WER DIESE BEIDEN ARTEN VON MENSCHEN VERWECHSELT – der kann am Ende nur Quatschologie . . .
      .
      Der Volksmund hält hier guten Rat bereit:
      .
      REDEN ist Silber!
      .
      SCHWEIGEN ist Gold!

      • Conrath // 10. März 2017 um 13:16 //

        @KBM

        Volle Zustimmung zu: „der Mensch ist ein geistiges Wesen“, ja, das ist er und seine gesamte Um- und Mitwelt ist auch letztlich geistigen Mittursprungs. Bei Pflanze und Tier problemloser zu erkennen, als in der Welt der Gluonen und Nuklide. Aber ihre Ordnung ist so, dass sich Geistiges in physiologischer Dynamik darin lebendig offenbaren kann. Ob Gluonen leben ist schwierig zu beantworten, jedenfalls ermöglichen sie auch Leben, schaffen es aber damit nicht zwingend, dafür gibt es keine hinreichenden Gründe, Gluonen-Quantendynamit verträgt sich mit lebendigen physiologischen Vorgängen, das kann beschrieben werden, alles andere ist eine Spekulation und geistiges Wesen bedeutet dann/ damit, ich finde in mir bereits eine innere Welt vor, vielfältig. Eine Taschenlampe oder ein Supercomputer kann das nicht von sich sagen. Da finden wir viele intelligente Sachen vor, die wir vorher hinein gebaut haben. Den (konstruktiven) Geist einer Schüppe oder eines kaputten Quadreifens haben wir vorher hineingelegt oder herausgenommen, letzteres oft unbeabsichtigt 😉

        Schweigen ist (manchmal) wirkliches Gold und manchmal ist Schreiben das auch, aber nicht immer.

        Sie grüßend

      • Conrath // 10. März 2017 um 13:17 //

        Gluonen-Quantendynamik nicht Dynamit (passt aber auch irgendwie)

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 19:36 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „Eine Taschenlampe oder ein Supercomputer kann das nicht von sich sagen.“
        .
        War das jetzt ein ernst gemeinter Kommentar zu meiner Aussage:
        .
        „Der Mensch ist ein GEISTIGES WESEN“?
        .
        ODER wollten Sie nur wieder Ihren „erwachsenen“ Quatsch machen . . . ?
        .
        Ihre Wort-Stammeleien wie:
        .
        „Gluonen-Quantendynamik nicht Dynamit (passt aber auch irgendwie)“ deuten ja eher auf vorsätzliche NEBEL-KERZEN – als auf „seriöse“ oder „erwachsene“ Argumente zu meiner Aussage:
        .
        „Der Mensch ist ein GEISTIGES WESEN.“
        .
        WENN echte Argumente FEHLEN – DANN sagt SCHWEIGEN mehr als QUATSCH – denn ein echtes VAKUUM kann man entweder mit Quatsch oder aber mit WISSEN füllen.
        .
        Nur BEIDES gleichzeitig – DAS geht leider nicht!
        .
        WAS wäre Ihnen denn lieber?
        .
        Quatsch oder WISSEN?

  12. Tja, auch mit dem „BGE“ wird es knallen, nur nicht sofort.

    Wer glaubt das eine Gesellschaft ohne Leistung und Arbeit noch einen wert darstellt ist ein Dummkopf.

    Klar kann es sein das Roboter die Menschen ersetzen, ich denke sogar das wird so kommen.
    Aber was machen die manschen dann? Werden sie träge, Apathisch, langweilen sie sich irgendwann nur noch….?

    Ich denke wir müssten auch für so ein Modell die Menschen extrem reduzieren. Eine kleine Gemeinschaft die auf höchstem Niveau lebt und dabei von Robotertechnik profitiert.
    Nur, was wird aus einer Gesellschaft die „Nutzlos“ vor sich hertreibt….?

    Glaubt hier jemand das die Glücklich sein wird, das sich die Menschen dann noch Bilden, sie etwas lernen, etwas nützliches machen wenn ihnen jeder Druck fehlt…?
    Und wer wird so eine Gesellschaft weiter entwickeln wenn diese weiter Entwicklung keinen persönlichen Vorteil bringt da man schon ohne etwas tun zu müssen, gut lebt.

    Nein, solche Vorschläge zielen weit an der menschlichen Natur vorbei, ja sie führen in eine Katastrophe die entweder in Gewalt oder Apathie enden wird.
    Wo ich mir aber sicher bin, die menschlichen Qualitäten wie Erfindergeist usw. die werden absterben.
    Und wer meint, eine Oberschicht könne sich Bilden, Arbeiten und Innovationen vorantreiben, während der ganz grosse Rest sich mit einem BGE einlullen und ruhig stellen lasse, der hat den Menschen nicht im entferntesten verstanden.

  13. Nachtrag………….

    Es gibt einen alten Film, er heisst „ZRDOZ“ und beschreib sehr schön was aus einer Gesellschaft wird die 2 Klassen hat, in der Arbeit faktisch nicht mehr benötigt wird und der Mensch unterfordert bleibt

  14. (Von der Webseite: www.schubaeusmodell.de) Industrielle Revolution 4.0 aus der Sicht interdisziplinärer Ausbildung und vierzigjährige Erfahrung als Beratergeneralist und Systemgestalter.

    Zwei Jahrzehnte wissenschaftlicher Recherchen und permanente Aktualisierung strategischer Innovationen mit der Erkenntnis: Alles „Neue“ ist schon mal da gewesen und das Meiste davon, schnell wieder verschwunden.

    Für mich begann der Schritt als Beratergeneralist in eine nicht endende Kette unterschiedlicher Abenteuer mit der Umwandlung des Westentaschenwissens, der um 1960, alles regelnden und steuernden Meisterinitiativen, zur ersten Arbeitsvorbereitung und späteren Zentraldisposition.

    Ab 1974 gelang mir eine der ersten ganzheitlichen Neuordnungen in der Trikotagenbranche, durch grundlegend, organisatorische Neuorientierung, und für Mittelständler mach- und bezahlbare Datentechnik.

    IT wurde ab 1976 zum unverzichtbaren Werkzeug in der Hand des Systemgestalters zur ökonomischen Neuorientierung: Mit außerordentlichem Erfolg.

    Es folgten ganzheitlich orientierte Neuordnungen im Möbelgroßhandel, einem Küchen- und Badmöbelhersteller, im Nord- und Ostsee Werftenkonsortium, in der Textilbranche usw.

    Das synergetische Zusammenwirken optimierter Organisationsstrukturen und vollintegrierter „Datentechnik“ führte in allen Fallbeispielen zu außerordentlichen Ergebnissen.

    Eine für die IT-Branche zündende Botschaft, mit der es ihr um 1995 vorübergehend gelang, die Riege der Old-Ökonomen in New-Ökonomen umzuwandeln. Wie wir heute wissen, ohne nennenswerten Erfolg.

    Versuche über Kunstgebilde wie CIM, als computerintegrierte Fabrik; SOA, als serviceorientierte Architektur und eine Vielzahl anderer Softwarekonstrukte, haben sich ebenfalls nicht durchsetzen können.
    Auch die am 24. Januar 2008 veröffentlichte, weltweite Studie im Praxismagazin, in der 300 CIOs verstärkt auf „The best Practices“ setzten, hat sich nicht bewährt.

    Was ist aus all den wohlklingenden Projekten geworden? Nichts als Schall und Rauch!

    Wieder einmal soll dem Ideenschwund der Softwarebranche mittels „Revolution 4.0“ durch radikale Methoden (Hammer und Champi, Business Reengineering und das Prozess orientierte Unternehmen) neues Leben einhaucht werden, nach dem Muster: „Jeder muss mitmachen“.

    Und all das ohne Vor- und Leitbilder, allein auf der Suggestivformel „Industrie 4.0“ beruhend.

    Laut Pressemitteilung sind inzwischen 150 Experten aus unterschiedlichen Berufsgruppen damit beschäftigt, aus der vieldeutigen Suggestivformel „4.0“, für alle Beteiligten plausible Rezepturen, anwendbare Spielregeln und geeignete Ordnungsprinzipien zu entwickeln.

    Und das durch „Experten“, die aufgrund ihrer Berufsbilder kaum geeignet sind, dynamisch vernetzte Beziehungsmuster auf den Grundlagen synergetisch, kybernetisch und symbiotischer Wirkzusammenhänge in ganzheitlich orientierte organisations- und aufgabenorientierte Prozessstrukturen umzuwandeln.

    Allein die Verknüpfung unterschiedlicher Detailkenntnisse reicht bei weitem nicht aus, um Prozesse zu optimieren, unterschiedliche Prozesse zu Teilsystemen zusammenfassen, und unterschiedliche Teilsysteme zu einem optimal funktionierenden, dynamisch vernetzten Ganzen neu zu gestalten.

    Grundvoraussetzungen, damit sich traditionell konventionelle und ausschließlich digital beherrschte Unternehmen den einengenden Zwängen struktureller Überfrachtungen (Ursachen sind die kartesianischer Irrlehren) befreien können.

    Ungleich dramatischer wird die Situation IR 4.0 in einem Statement aus dem Handelsblatt vom 11. April 2015 aus:

    Bei Big Data muss jeder mitmachen und die Dinge beherrschen, „sonst ist er schnell weg vom Fenster“.
    Wir (Name bekannt) integrieren alle Zulieferer, die in unser System liefern müssen. Da können wir den Standard setzen.
    Das große Geschäft werden die Daten sein (Cloud). Es ist eine Frage der Datenhoheit, wem die Daten gehören.
    Der Dienstleister (Name bekannt) hat die Hoheit über die Daten. Und der sagt dann, wo und wann ein Zug in die Wartung muss.
    Wir haben 2008 einen ersten Schnitt gemacht und von 5000 auf 3000 Beschäftigte in diesem Bereich reduziert.
    Wir haben Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe, deshalb werden wir in diesem Jahr aufgrund dieser Sondereinflüsse rote Zahlen schreiben.
    Je kleiner die Unternehmen, je schwieriger wird es!

    Aktionen, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen sollen und wie „namhafte“ Unternehmensberatungen selbstgefällig propagieren: insgesamt Leistungszuwächse bis zu 30% bewirken.

    Die verzweifelte Suche nach Lösungsmustern
    …hat viele Gesichter und scheiterte bisher weniger an guten Ideen, sondern an deren Umsetzung.

    Bereits 2005 machten 63% der befragten Manager in Deutschland, den Erfolgsfaktor Restrukturierung zur „Chefsache“ und 51% hielten ein ganzheitliches Konzept für erfolgswirksam.

    Manager waren der Meinung: „Das aufwendige Laborieren mit ungeeigneten Softwarestandards hört nur dann auf, wenn wir über ganzheitliche Konzepte als Lösungsmuster verfügen.“

    Inzwischen geht die Suche nach Lösungen weiter. In den leidgeprüften Unternehmen wird weiterhin laboriert und gelitten. Und statt sie zu reduzieren, schwillt die künstlich erzeugte Datenflut unüberschaubar an.

    Ein Unternehmer schreibt mir nach meiner ganzheitlichen Neuordnung: „…Gegenüber der unüberschaubaren Datenflut vor der Neuordnung und der Hilflosigkeit damit umzugehen, konnten wir nach der Neuordnung mit weit weniger Daten und Informationen, die Abwicklung der Prozesse nahezu selbstregelnd lösen.“

    Und weil sich ganzheitliche Konzepte zwar außerordentlich effizient, jedoch nur vereinzelt durchsetzen konnten, soll im Jahr 2015 die „Industrierevolution 4.0“ im Alleingang das globale Desaster in der Ökonomie lösen.

    Datenstrukturierung durch Fuzzylogik
    Wir erleben zurzeit eine exorbitante Steigerung künstlich erzeugter Daten. In der Folge erfahren wir jedoch eine drastische Verminderung brauchbarer Informationen.

    Was läuft da aus dem Ruder?

    Während Unschärfe (Fuzziness) zur Mustererkennung führt (gehört zur ganzheitlichen Neuorientierung), gibt die noch so detaillierte Betrachtung großer Datenmengen keine brauchbaren Informationen her.
    Die Beteiligten erfahren zwar viel über Einzeldaten, aber nichts über das System als Ganzes.

    Mit Frederic Vester bin ich der Meinung: Wirkt das Bild eines Musters unscharf, treten Details zurück. Die Beziehungen zwischen den Teilsystemen treten jedoch stärker hervor. Somit bewirkt die Mustererkennung, dass man Systemzusammenhänge als Beziehungsmuster innerhalb des Ganzen besser versteht.

    Zur Mustererkennung in neu orientierten Unternehmen gehören somit zwei Dinge: Daten- und Informationsstrukturen, die mit der Strukturen des Ganzen harmonieren.

    Wenn man, wie in „Revolution 4.0″ versucht eine einzelne Variante wie „Big Data“ zu maximieren statt zu integrieren, führt das unweigerlich zur Zerstörung des funktionalen Ganzen (siehe Beispiel SKET Magdeburg mit 14. 000 Beschäftigten).

    Ganzheitlich systemische Strukturen sind nur dann von Vorteil, wenn sie aus dynamischen Gemeinschaften bestehen, die durch vernetzte Beziehungen und wechselseitigen Abhängigkeiten aufrechterhalten werden.

    Durch mehrjährige Versuche entstanden bei SKET in den Bereichen: Walzwerks-, Verseil-, Ölmaschinen- und Portalkranbau durch digitale Neuorientierung Aufwendungen von insgesamt 55.000.000 DM. SKET hat diese Torturen nicht überlebt.

    Zunehmende Cyberattacken
    Die totale Digitalisierung global vernetzter Systeme durch Industrierevolution 4.0 beinhaltet ein Kernproblem der besonderen Art: Cyberattacken.

    Mit ihnen können, an beliebigen Netzknoten angesetzt, weltweit irreparable Schäden, oder über unvorhersehbare Zeiträume, Produktions- und Logistikstrukturen lahm gelegt werden.

    Dabei handelt es sich nicht etwa um selbst verursachte, reparable Störfälle, sondern um gezielte Terrorakte zur Destabilisierung digital überzüchteter Konstrukte.

    Betrachtet man die Entwicklung…
    …zurückliegender Jahrzehnte fällt auf: Die eigentliche Zweckbestimmung zwischen Heilern und Patienten (Unternehmensberatern, Softwerkern und Ökonomen) hat sich grundlegend verändert. Aus synergetisch wirksamen Zweckbindungen (Berater und Informatiker) entstanden ab 1995, ausschließlich interessen- und gewinnorientierte Seilschaften: hier die Berater, da die Informatiker. Seit dieser Zeit nimmt der Leidensdruck in nahezu allen Unternehmen ständig zu.

    Warum?

    Statt synergetischem Zusammenwirken aller Beteiligten, versuchen Informatiker wieder einmal (wie um 1995) durch massiven Druck auf Andersdenkende (Berater), den Stellenwert ihrer „Technologiestandards“ zum Alleinstellungsmerkmal ökonomischer Neuorientierung einzufordern.

    Auch hier entstehend erneut Konfliktpotenziale, aus denen wiederum nur Verlierer hervorgehen.
    Als Systemgestalter hatte ich zwei Jahrzehnte Gelegenheit, die synergetisch hochwirksamen Komponenten: Organisation und Informationstechnologie durch eigenes „Tun“ mit außerordentlichen Erfolgen zu realisieren.

    Man kann daraus ableiten, und darin unterstützen mich namhafte Wissenschaftler: die einzig richtige Lösung, dynamisch vernetzte Beziehungen neu zu gestalten, besteht aus der vorrangigen Neugestaltung einer passgenauen Organisation, unter Einbeziehung digitaler Unterstützung.

    Neuorientierungen im Sinne natürlicher Bewegungsmuster.

    Das optimal funktionierende System gesunder Menschen reagiert im Bruchteil von Sekunden auf extreme Gefahrensituationen, beispielsweise auf die Berührung einer heißen Herdplatte.

    Nichtsysteme, wie traditionell-konventionelle Unternehmen, reagieren auf Gefahrensituationen durch Einberufung von Meetings, endlosen Debatten mit oft zweifelhaften Erkenntnissen.

    In einer ausschließlich von Robotern beherrschten Arbeitswelt reagieren Roboter auf Störungen – ohne Alternativen – nur durch Abschalten. Ab dann sind wieder Menschen gefragt.

    All das gefällt den Menschen. Das können sie verstehen, haben sie gelernt und erfahren. Alles was darüber hinausgeht, lehnen sie ab.
    Jedoch reicht diese Einstellung schon lange nicht mehr aus, um uns den Anforderungen der Zukunft, entsprechend der Zeitzeichen anzupassen.

    Eine Kollegin aus den USA empfahl mir um 1995: „Halten Sie Ihr Gedankengut über ganzheitlich orientierte Lösung fest, es geht sonst für immer verloren.“

    Ich bin ihrer Empfehlung gefolgt.

    Die „Lösung“ muss somit nicht neu erfunden werden. Sie liegt seit Jahren vor und passt sich nahezu selbstregelnd jedem ökonomischen Wandel an.

    Insgesamt Themen, die sich an alle richten. Direkt an Unternehmer, Berater und Informatiker. Indirekt an Bildung und Ausbildung, Organisationswissenschaft und Politik.

    • hubi stendahl // 10. März 2017 um 19:43 // Antworten

      @Alexander Berg

      Vielen Dank für den realistischen Einblick in die derzeitigen IT-Strukturen. Jedem zu empfehlen, Ihren langen Kommentar sehr aufmerksam zu lesen.

      Es ist beinahe so, wie 1990, als die Créme de la Créme der Neurowissenschaftler die vollständige Entschlüsselung des Gehirns für 2010 ankündigten. Was diese fragmentiert arbeitenden „Künstler“ zustande gebracht haben sehen wir ja heute.

  15. Michael Liebe // 10. März 2017 um 11:46 // Antworten

    Das bedingungslose Grundeinkommen wäre das Schlimmste, das den Menschen passieren könnte. Was wäre die Folge: eine immer größer werdende Anzahl Menschen würde sich aus jeglicher Bildung zurück ziehen, denn das Geld fließt ja trotzdem. Dann weden die Besitzer der Roboter und die Softwarespezialisten plötzlich die Geldüberweisungen stoppen. Die Menschen, die nun keinerlei Bildung haben, auch von z.B. Gartenbau, werden verhungern.
    Es hilft einfach nur, auf dem Laufenden zu bleiben und sich stetig weiterzubilden.

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 19:20 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Michael Liebe:
      .
      „Das bedingungslose Grundeinkommen wäre das Schlimmste, das den Menschen passieren könnte.“
      .
      Wenigstens SIE haben die gigantische Gefahr erkannt – die für das nackte ÜBERLEBEN durch die Falle BGE entsteht – DAS BGE IST DER TRAUM DER PSYCHOPATHEN!
      .
      DANN haben Sie uns im Sack – den sie JEDERZEIT zu machen können – und dann sind wir ihnen völlig hilflos, weil total ENTMÜNDIGT & bedingungslos ausgeliefert . . .
      .
      DANKE für diese Erleuchtung!

  16. Lass Computer Computer bauen und du verstehst nach 3 Generationen die eigene Technik nicht mehr. Computergenerationen wohlgemerkt.

  17. An Alle die Interesse haben:sehr lesenswert!

    http://www.haelfte.ch/tl_files/haelfte/downloads/AMTD%20Automatische%20Mikrosteuer%2021.5.2015.pdf

  18. ja es geht um Bevölkerungs-Reduzierung, denn für Mitesser wurde nie gezahlt–wer nicht arbeitet soll auch nicht essen –soll auch nicht leben…
    So ein Kontext der Elite

    Wie realisiert man das in Europa als 1. Kontinent–weitere folgen

    Wie hält die Elite sich schadlos ? Wem wird Schuld zugechoben ? Wie kann man über Reperationen große Ländereien Grund und Boden abgreifen heißt Besitzverhältnisse verschieben ? Wer hat die größten Ländereien —Grund und Boden—der alles entscheidende Faktor bei 7 Mill. Menschen.

    Ja 6,5 Millarden Mitesser sind überflüssig—darüber sind die sich wohl einig.

    Was kommt ist zu 99,8 % gewiß.

  19. Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 12:15 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Marc Friedrich & Matthias Weik:
    .
    „Mit der industriellen Revolution 2.0 verbannt der Mensch sich selbst aus der Arbeitswelt. Gegen selbstlernende Computer hat das Gehirn keine Chance.“
    .
    KEINE Chance?
    .
    DAS sehe ich komplett anders!
    .
    WER „selbstlernende Computer“ mit dem Gehirn vergleicht – der hat auch damals PANIK geschoben – als der erste BAGGER die Schaufel in der Hand des schuftenden Arbeiters ablöste . . .
    .
    Künstliche Intelligenz ist von der schieren RECHEN-POWER zum Gehirn – wie der BAGGER damals zur Schaufel . . .
    .
    DAVOR braucht man keine Angst zu haben.
    .
    VIEL gefährlicher ist die MATERIELLE Revolution – die alles SPIRITUELLE, alles GEISTIGE, alles MENTALE versucht zu vernichten!
    .
    DIESER Psychopathen-Wahnsinn sorgt in der auf die reine Materie begrenzten MEDIZIN für immer neue Krankheiten & immer mehr Kranke.
    .
    Wenn es so weiter geht, sind wir Menschen in Kürze entweder KRANKE – oder ÄRZTE & KRANKENPFLEGER . . .
    .
    Nur die weltweit explodierenden SELBST-MORDE mildern das Problem ein wenig – wenn ich mir ein wenig ZYNISMUS erlauben darf . . . ?
    .
    Marc Friedrich & Matthias Weik fragen zu Recht:
    .
    „Was nun?“
    .
    Well – früher oder später wird Julian Assange hoffentlich die uralten LEICHEN im Keller der CIA ausgraben – die CIA-LEICHEN aus den 50’er, 60’er, 70’er & 80’er Jahren des letzten Jahrhunderts – als die CIA neben John F. Kennedy auch David Koresh in Wako/Texas, Jim Jones vom Peoples Temple in Guayana 1980 mit 900 Kindern & Frauen, den Maharishi in Oregon, L.Ron Hubbard in New York, und seinen Sohn Quentin 1976 in Las Vegas kaltblütig unter FALSCHER Flagge UMBRACHTE . . .
    .
    DAMALS tobte der GEHEIME KRIEG der CIA gegen diese GEISTIGE Welt – die in der Hippie-Kultur mit „make love – not war“ und sensationell guten Musikern ihren Höhepunkt fand – und eine echte Gefahr für die US-ANGST-PSYCHOPATHEN aus der CIA und den hoch kriminellen militärisch-industriellen Komplex darstellte!
    .
    DAS von den jüdisch/christlichen Extremisten & Fundamentalisten bereits 700 Jahre VOR JESUS von NAZARETH geplante „ARMAGEDDON“ – mit der Beseitigung aller NICHT-Juden (siehe: „GOJIM“) war in Gefahr geraten!
    .
    DARUM mußte das GEISTIGE Universum sterben!
    .
    Geht aber nicht – weil natürlich unsterblich!
    .
    DARUM der Terror – DARUM dreht sich der KRIEG!
    .
    https://brd-schwindel.org/download/BUECHER/Douglas%20Reed%20-%20Der%20Streit%20um%20Zion.pdf

    • @KBM

      Ja, Sie erinnern an ein tiefsitzendes Problem. Viele Menschen würden eine Geldordnung deswegen ablehnen, weil sie dann ihre pathologischen Vorlieben nicht mehr genau so wie heute ausleben könnten, das ist tatsächlich ein hartnäckiges, meistens bei solchen Diskussionen, auch völlig übersehenes Problem in der tiefe unserer Seelen.

      Gut das Sie das hier nochmals ansprechen. Vielen würde in Zukunft etwas fehlen. Dazu noch ne Geschichte. Ein Kommilitone erzählte mir mal früher, er hatte ein Jahr bei einem Bio-Extrembauer gearbeitet und gewohnt, als Aussteiger, für die Anthroinsider hier, es war der alte Rödelberger mit seinem Museumshof ohne jede Maschine, der selbst die Amish-Leute für Technofreaks hielt. Und dieser besagte Kommilitone aus Köln, hatte sich dann doch tatsächlich ein Taxi kommen lassen und den Fahrer gebeten, er solle bitte langsam vor ihm auf dem Feldweg herfahren, und er selbst trabte hinterher, nur um die ungewohnte, aber herrliche Dieselluft, einatmen zu können. –

      Ja, was ist das jetzt, unter Evolutionsaspekten betrachtet?

      Tiefengewöhnung an das Übel, Stockholmsyndrome zu Umweltsymptomen?

      Welche Rentner hängen sich dann auf, nur weil es lärmfreie Kreuzungen vor ihrer Betreuungsvilla gibt?

      Also, jede Veränderung ist komplex, hat oft merkwürdigste Nebenwirkungen, aber Angst sollte niemand vor der Umstellung haben. Vielleicht gibt es dann Kopfhörer mit Stadtgeräuschen, passend zum tatsächlichen Verkehr, aber virtuell erzeugt? Und es gibt buchbare, heimelig ‚arme Wochenenden‘, mit fingierten Kündigungsschreiben, Stromabschaltung, Banksperren und Gerichtsvollzieherbesuchen, im Paket günstig! zu buchen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 19:14 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „Ja, Sie erinnern an ein … völlig übersehenes Problem in der Tiefe unserer Seelen.“
        .
        DANKE für soviel Lob.
        .
        WAS aber hat das von mir angesprochene „Problem“ – mit Ihren „Kopfhörer(n) mit Stadtgeräuschen“ zu tun?
        .
        DAS beschert mir schon wieder VERWIRRUNG & NEBEL . . . ?
        .
        WAR das beabsichtigt?

  20. Wenn der Rechner der Zukunft so intelligent sein soll,dann darf es auch keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr im Land geben, denn der Computer denkt rational, hat keine emotionale Intelligenz und ist nicht bestechlich. So lange es kein Chaos durch Stromausfall gibt was nicht ganz auszuschliessen ist,dürfte die Sache schon etwas Zukunftweisend sein, aber die Energiezufuhr ist eine Komponente von enormer Wichtigkeit. Eine totale Abhängigkeit birgt auch totale Risiken in sich.

  21. MutigeAngstfrau // 10. März 2017 um 18:06 // Antworten

    Das industrielle Zeitalter mit seinem exponentiellen Wachstum in Wirtschaft und Kapital(un)wesen ist, lang vorhergesagt, an seinen Grenzen und mit ihm die Menschheit.
    Der gemeine Zweibeiner wurde nahezu flächendeckend sinnvoller Arbeit entfremdet. Der Moloch hat längst begonnen, seine Kinder zu fressen.
    Genial vorhergesehen auch von Charles Chaplin – die meisten werden die Szene aus „Modern Times“ kennen, in welcher der kleine Mann in der riesigen Produktionsmaschine verschwindet.

    Wenn wir „nur“ das Problem hätten, künstliche Intelligenz und zukünftige Produktionsprozesse unter Kontrolle halten zu müssen, wäre alles nahezu ein Fest.

    Es wird wohl der nicht zu bändigende homo „gierunendlicus“ sein, der seiner eigenen Heimstatt das Finale bereitet.
    Kaum anzunehmen, dass er den Knochen des obszönen Reichtums, noch jenen der Allmacht aus seinen Fängen gibt.
    Und wer soll ihm diese abjagen? Und alle denen, die unter seinem Rock die herunterfallenden kleinen Knöchlein abnagen?
    Bevor es zu solchen Kämpfen kommt, bereinigen die Herrschaften die Dinge auf ihre jahrhundertalte Masche. Ordo ab Chao – alles auf Start.

    Aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder, und die sich zunehmend in kleineren Gemeinschaften zusammenschließenden Menschen wirken auf das Bewusstsein anderer und der Prozess des Ausstiegs einzelner wird zu einer größeren Bewegung?
    Und all die freiwerdende Schöpfungskraft fließt dann in die Entwicklung neuer Technologien, Arbeitsfelder und Gedankengebäude?

    Hubi Stendahl schreibt „Ob das Aufpicken von Plastikmüll im Wald nichts wert ist, während der Tastendruck auf die Entertaste, um einen Devisenkurs zu manipulieren geradewegs in die Villa mit Dienerschaft führt.“
    Ja, da müsste wohl so einiges neu bewertet werden, und schon hört man sehr viele schreien…

    Auch Chaplin hat sich so seine Gedanken über die Möglichkeiten menschlichen Schöpfertums hinsichtlich der Erleichterung des alltäglichen Lebens gemacht. Deshalb hier die Erinnerung an die Eating-Machine-Szene aus o.g.Film. (Aber auch da schleichen schon wieder die Abkassierer herum.)
    Es nützt nichts, wir werden uns dramatisch ändern müssen, oder wir werden geändert.

    • Karl Bernhard Möllmann // 10. März 2017 um 19:04 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ MutigeAngstfrau:
      .
      „Wenn wir „nur“ das Problem hätten, künstliche Intelligenz und zukünftige Produktionsprozesse unter Kontrolle halten zu müssen, wäre alles nahezu ein Fest.“
      .
      Wir haben „NUR“ das Problem – daß in der Hand des echten Psychopathen – ALLES zur WAFFE GEGEN DAS LEBEN WIRD!
      .
      DESWEGEN ist es QUATSCH, einfach ALLES zu verbieten & ALLES zu kontrollieren!
      .
      WICHTIG ist nur endlich zu begreifen – DASS UNHEIL ALLER ART – ein MEGA-Indiz für die GETARNTE Anwesenheit eines echten Psychopathen auf der CHAOS-Bühne ist!
      .
      WENN eine Firma BANKROTT zu gehen droht – DANN sollte man schnellstens den GESCHÄFTS-FÜHRER wechseln – so wie man im Fußball den Trainer rausschmeißt, BEVOR es zu spät ist . . . !
      .
      Ganz genau so, wie man bei JEDEM besseren Fußball-Verein die Reißleine zieht & den Trainer wechselt – wenn der Verein nicht mehr gewinnt, und nur noch verliert . . .
      .
      Vom Fußball SIEGEN lernen!
      .
      WENN zum Beispiel irgend einer der besseren BUNDESLIGA-Fußball-Präsidenten zum Chef vom Berliner CHAOS-Flughafen BER berufen würde – dann wären spätestens nach 14 Tagen die kriminellen Berliner Polit-PSYCHOPATHEN gefeuert – und die Baustelle würde endlich wieder „BRUMMEN“ und konstruktiv der Fertigstellung zustreben . . .
      .
      Politik kann meist nur REDEN, CHAOS, KRIEG & SELBST-BEDIENUNG!
      .
      Wenn Du einen JOB hinkriegen willst – DANN braucht man dazu ANDERE Typen – die einen GESUNDEN Menschen-Verstand besitzen, und echte, erfolgreiche MACHER sind!
      .
      Die brauchen KEINE Reden zu halten!
      .
      Feuern kann man einen Psychopathen ganz einfach – in dem man wie wild mit einer Pistolen-Atrappe in der Luft rumfummelt – dann läuft er um sein Leben . . .
      .
      Lieber 100 Millionen für den BESTEN – als Milliarden bei der Berliner Polit-MAFIA im kriminellen Sumpf versickern zu lassen . . .

    • hubi stendahl // 10. März 2017 um 20:20 // Antworten

      @MutigeAngstfrau

      „Hubi Stendahl schreibt „Ob das Aufpicken von Plastikmüll im Wald nichts wert ist, während der Tastendruck auf die Entertaste, um einen Devisenkurs zu manipulieren geradewegs in die Villa mit Dienerschaft führt.“
      Ja, da müsste wohl so einiges neu bewertet werden, und schon hört man sehr viele schreien…“

      Ich wollte damit auf einfachste Weise deutlich machen, dass jede notwendige Änderung im Kopf jedes Einzelnen beginnt. Sie ergänzen, dass in einer Welt, in der der nächste Quartalsbericht der Horizont ist, sich in Windeseile eine Gegenfront bildet. Dem kann man nicht widersprechen.

      Es genügt also nicht, wie @KBM konstatiert, den „Trainer“ auszutauschen. Das System bleibt erhalten und der Trainer passt sich an.

      Es geht nur über eine schrittweise Erkenntnis/Erleuchtung der Völker, dass wie in ihrem Video glänzend von Chaplin vorgeführt, die großen existentiell (nützlichen) Innovationen längst gelaufen sind. Alles was folgt wäre Optimierung der (materiell betrachtet) endlichen Lebensverhältnisse, würden wir begreifen, das sich Leben nicht allein am Kontostand festmacht. Wir würden dann leicht entscheiden können, ob eine vermeintliche Innovation nach Abwägung aller Vor- und Nachteile für Alle einen Sinn macht. Heute entscheidet ein Kartell darüber unter Einschaltung eines Marketingunternehmens und oktroyiert Bedürfnisse.

      Eine Erleuchtungsperiode zieht sich über Generationen hin. Die Frage ob wir noch soviel Zeit haben, kann man nur offen lassen. Wahrscheinlich aber dürfte tatsächlich wieder einmal das Ordo ab Chao eintreten, weil die Menschen wieder nichts verstanden haben.

    • @MutHamburgerin

      „Das industrielle Zeitalter mit seinem exponentiellen Wachstum in Wirtschaft und Kapital(un)wesen ist, lang vorhergesagt, an seinen Grenzen und mit ihm die Menschheit.“ Zitatende Mut

      Wer hat was vorhergesagt und die ganze Menschheit betreffend? Glaube ich nicht. Nur weil wir hier etwas Stress mit unserer Weiterentwicklung haben?

      Sie grüßend

    • Karl Bernhard Möllmann // 13. März 2017 um 13:55 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Hubi Stendahl:
      .
      „Es genügt also nicht, wie @KBM konstatiert, den „Trainer“ auszutauschen. Das System bleibt erhalten und der Trainer passt sich an.“
      .
      DA mischen Sie ZWEI unterschiedliche Aktionen, lieber Hubi.
      .
      Wenn man den Trainer „tauscht“ – DANN will man NICHT die Bundesliga abschaffen oder umkrempeln – man tauscht den Trainer um ENDLICH wieder zu gewinnen!
      .
      Wenn man das „SYSTEM“ tauschen will – wie es Ihnen offensichtlich vorschwebt – DANN muss man das SYSTEM tauschen, und nicht den Trainer!
      .
      Aber ein Trainer – der ALLES so macht wie der Vorgänger – der wird auch wieder VERLIEREN wie der Vorgänger!
      .
      Wir beide sprechen offensichtlich über zwei völlig unterschiedliche Szenarien . . .
      .
      Sie wollen das SYSTEM tauschen – mir reichte schon die PSYCHOPATHEN gegen geistig GESUNDE Profis zu tauschen – die eine anständige SHOW auf die Bühne bringen, bei der ALLE gewinnen können!

  22. Absolut brillanter Artikel. Vielen Dank an die Autoren. Ein jeder sollte das lesen!

  23. Arbeitslos und obsolet, und dann wird es richtig eng werden für die meisten von uns:

    https://www.facebook.com/notes/rudolf-spielbauer/carl-friedrich-von-weizs%C3%A4cker-der-bedrohte-friede-heute/10150644780325235

    Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren(!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb:

    Carl Friedrich von Weizsäcker

    „Der bedrohte Friede – heute“, Hanser, München 1994, ISBN 3446176977

    Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk „Der bedrohte Frieden“ innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht). (Anmerkung: Und dieses Buch ist offensichtlich auf Anweisung medial ignoriert worden)

    Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.

    Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.

    Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
    die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
    Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
    ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
    Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
    Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
    Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
    Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
    Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
    Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
    Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
    Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon („Endkampf“). Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt „unkontrollierter Kapitalismus“.

    C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

    • @Impfgegner

      Der Analyse von C.F. Weizsäcker kann nur zugestimmt werden. Wichtig ist nun weg zu kommen von der 10.000-sten Analyse und an die vernetzte Arbeit zu gehen, etwas dagegen konkret aufzubauen, was so schlicht und unkaputtbar und praktisch ist, dass die Eliten es nicht zerstören können und jedermensch es nutzen kann, zur Absicherung des bestehenden Existenzniveaus und dann zum weiteren Ausbau genossenschaftlicher und weiterer Strukturen. Sehen Sie sich dieses Modell an, Genossenschaften sind nicht von vor-vorgestern, können viel, viel mehr:
      http://oearat.web06.vss.kapper.net/wp-content/uploads/084DBS_Das-Mondragon-Modell.pdf und für die schnelle Übersicht:
      https://www.youtube.com/watch?v=Ou6FJZ5hfC4

      Und das ist nur eine von zig- Konzepten und Ansätzen, also nicht die einzige Flaschenhalslösung, so wenig wie es BGE sein kann.

  24. Was ist dann der Ertrag für Manager, wenn keiner mehr arbeiten geht, weil es die Maschinen tun?

    Ist der Mensch selber der Ertrag für Manager? Geld kann nicht mehr der Ertrag sein. Auch die Ware die von Maschinen hergestellt werden, sind dann eigentlich kein Ertrag mehr.

    Was ist dann der Ertrag?

    • Offensichtlich gibt es dann keinen Ertrag für die Manager mehr. Deshalb werden sie dann nicht mehr arbeiten. Deshalb werden dann auch die Manager durch Maschinen ersetzt werden. Bei manchen ist das vielleicht schon geschehen, ihrem unmenschlichem Verhalten nach zu urteilen. Das meinte ich jetzt nicht ganz ernst.
      Ranma

    • @Haben

      Gibt es Ertrag unabhängig von Menschen?

      Ja und Nein.

      Nein, wie es die Uhrzeit und unsere Kalendermonate, Wochen und Tage ohne uns nicht gibt, es in der Natur ohne den Menschen kein Viertelvorsieben oder Mittwochnachmittage gibt, denn das ist eine Vereinbarung von, für, unter Menschen. Deswegen ist die Zeit, die sie ausmachenden Prozesse, zwar weiter gegeben, der Vollmond von heute Nacht etwa, wäre auch ohne Menschen am Himmel, Tiere, Pilze und Pflanzen würden ihn spüren.

      Ja,
      Maschinen müssen hergestellt, gewartet und in Betrieb gehalten werden, teilweise durch andere Maschinen überwacht, aber nur automatisch, bis zu ihrer Fehlfunktion. Aber sie haben keine Bedürfnisse, die haben nur lebende Wesen mit einer Physiologie.

      Der kaputten Uhr ist es egal, dass wir von einem Instrument mit mechanischen Routinen irgendetwas erwarten, z.B. die Zeitmessung (Analogien zum Gesamtprozess der Natur). Die Uhr ist nichts, was die Zeit kennt, hat kein Selbst dazu. Durch Maschinenroutinen indirekt vermittelte Gewinne kann nur der Mensch, mit seiner Telosfähigkeit, machen. Der Müller mahlt das Korn seiner Kunden, wenn Wind oder Wasser es ihm ermöglicht und er die Mühle funktionsfähig erhält.

      Mühlengewinne sind die frühen Formen von Extragewinnen, die naturvermittelt immer als Fremdkörper auftreten. Es gibt viele Märchen, die den Extrareichtum des Naturgewinns thematisieren, etwa den des Schatzgräbers. Immer spielt sich in diesen Geschichten die Bewährung von Gut und Böse ab. Das zeigt auch, Naturgewinne sind nie für die Gesellschaft neutral. Ihre Finder haben sich durch Teilung zu bewähren oder scheitern (geiziger Müller).

      Die Hightech-Fabrikhallen von Mercedes sind wirtschaftlich gesehen ‚Mühlen‘. Manchmal kann der Müller verwunschene Müllersburschen beschäftigen, ihnen den Lohn vorenthalten, dass sie mit ihrer Arbeit den Mechanismus geisterhaft unterhalten und der Müller teilt seinen Lohn nicht gerecht. Dafür erleidet der Müller dann Einsamkeit und Verbannung. Die Burschen können sich irgendwann befreien usw… Nicht der Zustand ist neu, sondern nur die Frage, was passiert, wenn es nur noch Müller gibt!

      Wir selber müssen uns dann, mit unseren Fähigkeiten selber Verbannen, gegen die Nichtmüller, die es auch gibt oder aber teilen. Verbannung oder Teilen ist daher die Grund- oder Gretchenfrage.

      Stroh zu Gold spinnen in Gefangenschaft des Königs, der die ‚Müllerstochter‘ (also auch! die nächste Technologiestufe) einsperrt! Die Märchen sind immer auch politisch und ganzheitlich. Wer den wahren Namen des Rumpelstilzchens erkennt, löst das Problem der abhängigen Arbeit! Es ist zugleich Hinz und Kunz, wir alle und eine seelisch-automatenhafte Fähigkeit, in uns und außer uns, die uns dringend bewusst werden muss, so oder ähnlich, lieb(e)r Habwas.

    • Mondragon kann allenfalls ein Notbehelf sein um das Schlimmste zu verhindern. Entscheidend ist, dass das Handelsrecht beseitigt wird.
      Wir müssen die Grundlagen ändern und nicht auf einem völlig kaputten, kranken, verbrecherischen System versuchen irgendwo eine Möglichkeit zum Überleben zu finden, die sie morgen schließen, weil sie die Macht haben und sich an ihr Recht halten, das keine Sau kapiert, oder sich auch nicht dran halten.

      Wie sehr das System inzwischen am Ar$$$ ist und um sich schlägt zeigt folgendes:

      Am 8. März 2017 wurde Detlef Schaebel um ca. 4 Uhr früh von einem „SEK der BRiD“ in einer fragwürdigen „Sonderaktion“ aus seinem Hause zwangsentführt, um ihn hinter Gitter zu bringen. Es soll um angebliche Steuerschulden von etwa 4.200 Euro gehen. Angeblich deshalb, da Detlef unter anderem auch ordnungsgemäß Einspruch erhoben hatte.
      Der Überfall des „Sondereinsatz-Kommandos“ bestand aus ca. 60 POLIZEI-Bediensteten; die Anliegerstraße wurde komplett abgesperrt. Es wurde weder ein Haftbefehl noch ein Durchsuchungsbefehl gezeigt, auch kein Ausweis !
      Die Hausdurchsuchung dauerte 5 Stunden lang ! Seine Frau wurde in dieser Zeit in einem kleinen Raum gefangen gehalten, lediglich mit einem Morgenmantel bekleidet. Ihr Mann Detlef war schon längst abgeführt.
      Zur Plünderung gehörte vor allem angespartes Bargeld seiner Frau in Höhe von etwa 4.500 Euro. Eine Quittung über die Beschlagnahme ihres Bargeldes erhielt sie nicht. Sie wurde also um ihr Geld beraubt. Selbstredend wurde auch die PC-Anlage geklaut. Zeugen ? Welche ? Etwa die Räuberbande selbst ?
      Zur Zeit sitzt Detlef in sogenannter Erzwingungshaft. Für diejenigen von uns, die davon noch nichts gehört haben: Personen, die kein Einkommen haben, können das dann für einen Tagessatz von 15 Euro „absitzen“. Das würde bedeuten, dass Detlef 280 Tage einsitzen müßte. Auch wenn die Familie Schaebel das illegal erpresste Geld aufbringen sollte, stehen sie ab jetzt völlig ohne Mittel da.
      Detlef Schaebel ist vielen als hilfsbereiter und unermütlicher Aufklärer bekannt, vor allem im Internet. Könnte es sein, dass das handelsrechtliche BRD-Konstrukt den Aufklärungsblog lahmlegen will ?
      Zu allem Übel ist die Tochter von Detlefs Frau gestorben, nur einen Tag nach dem Überfall. Auf diesem Wege unsere aufrichtige Anteilnahme für diese so schwer geprüfte Familie.

      Dringender Spendenaufruf
      Nun können wir der Familie Schaebel helfen, indem wir auf folgendes Konto eines gemeinnützigen Vereins spenden:
      Konto: „WIR SIND DIE FREIHEIT Stiftung e.V.“
      IBAN: „DE88 4906 0392 0906 4318 00“
      Stichwort: „Hilfe für Familie Schaebel“

      DANKE – DANKE – DANKE für jegliche Unterstützung.

      —–

      An Alle die es angeht und die helfen wollen,

      der Verein „Wir sind die Freiheit“ wird von der Gemeinde / Amt Neuhaus i.W., der Gemeinde / Amt Hausberge und der Gemeinde / Amt Varenholz Lippe überwacht. Das Geld wird Detlef für die Auslösung und für entstandenen Schäden zur Verfügung gestellt. Wir bitten alle um Hilfe für Detlef Schäbel (www.schaebel.de). Er ist ein Aktivist für den Friedens-vertrag zum WK I. Er setzt sich unermüdlich für unser Land und das Wohl der Bevölkerung ein.

      Bedenkt: Ein Verein ist im Handelsrecht (Monopoly) ! Nur der Rechtskreis vor 1914 gewährt relativen Schutz !

      matthias klama Gemeindevorsteher und Amtmann (Gemeinde Neuhaus i.W.)

      PS.: Die BRiD (die drei Besatzer) ist / sind zur Zeit sehr nervös, die ersten Ansätze zu einem Friedensvertrag zum WK I sind bereits begonnen worden.

      • hubi stendahl // 11. März 2017 um 12:04 //

        @Impfen ist versuchter Mord

        „Er ist ein Aktivist für den Friedens-vertrag zum WK I. Er setzt sich unermüdlich für unser Land und das Wohl der Bevölkerung ein.“

        Ich nehme ihm die Redlichkeit ab. Man muss aber auch konstatieren, dass jeder der sich mit der Macht anlegt, wissen muss, dass er sich und seiner Familie Repressalien aussetzt. Das muss zur Abwägung führen, die hier offenbar in die Hose gegangen ist.

        Der bedauerliche Tod des Kindes wird kaum etwas mit dem Überfall der Staatsmacht zu tun haben und die Beschreibung scheint mir etwas übertrieben zu sein. Würde mir dies passieren, hätte ich zumindest 20 Nachbarn mit Kameras am Haus, sodass ein Verfahren entsprechenden Wirbel verursachen würde. SOFERN MAN SICH AN DIE GESETZE GEHALTEN HAT.

        Spinnereien, wie Versagen der Zahlung der KFZ Steuer, eigene Kennzeichen und Führerscheine, selbsternannte Landgebiete usw. sind wenig zielführend. Bei der GEZ mag man das anders sehen, weil sie leistungslos ohne Vertrag von einem Privatunternehmen eingezogen wird.

        Im übrigen zeigt die Seite „wir-sind-die-freiheit-stiftung.de“ beginnend mit BRiD nicht gerade, dass man sich staatsrechtlich wirklich auskennt. Der Verweis auf die Nebelkerze des professionell gemachten Videos „thrive“ von einer der größten Konzerne und Umweltverschmutzer der Welt Procter & Gamble deutet auch nicht gerade auf Intelligenz hin. Forscht mal nach, wer den professionellen Film finanziert hat und in welchen Investments Mr. Gamble sonst noch involviert ist. Blauäugig.

        Herr lass Hirn regnen, damit die Anständigen, denn das scheint Herr Schäbel ja zu sein, den Durchblick bekommen.

      • hubi stendahl // 11. März 2017 um 13:44 //

        @Impfen ist versuchter Mord

        Noch ein kurzer Hinweis zur New Age Bewegung „Thrive“.

        Foster Gamble hat mal etwas ganz Verräterisches in eine Interview gesagt:

        “ Wenn ich dir Geld weg nehme, ist das Stehlen – wenn ich jemanden beauftrage, dir Geld weg zu nehmen, ist das auch Stehlen – wenn ich eine ganze Menge von Leuten wähle, die den anderen Leuten das Geld stehlen, heißt das Regierung“

        Gehirnwäsche zum Abriss von Staaten zur endgültigen Übernahme der Macht durch internationale Konzerne, mit der Vernebelung, die Menschen würden dann in einem Ökoparadies leben und gar nicht mehr wissen, wohin sie mit dem vom Himmel regnenden Geld sollen.

      • Von dem Schaebel habe ich noch nie gelesen oder gehört. Der Bericht könnte also auch eine Fälschung sein. Gerade im Zusammenhang mit dem Spendenaufruf ist es auch möglich, daß sich jemand betrügerisch Geld erschleichen will. Andererseits finde ich die Geschichte schon plausibel. Damit sie sich so zugetragen hat, erforderte es nichts weiter als daß Schaebel von jemandem in einer Machtposition gehaßt wird.

        Alleine die Tatsache, daß die Geschichte plausibel ist, ob sie sich nun tatsächlich so zugetragen hat oder nicht, beweist schon, daß unser Rechtstaat ein korrupter Failed State ist.
        Ranma

  25. Der Autor des Artikels muß wohl auf einem anderen Planeten als ich leben. Der Autor des Artikels vermeint nämlich drei, vier, vielleicht sogar fünf unterschiedliche Welten im Verlauf eines Lebens miterleben zu können, während ich schon mein ganzes Leben damit verbringe, völligen Stillstand zu ertragen. Wo befindet sich jener Planet und wie gelange ich dort hin? Andererseits wird die Existenz von Fortschritt nur mit ein paar Eintagsfliegen begründet, die zum größten Teil schon tot sind. Also wurde der Artikel wahrscheinlich doch eher nur aus einem Panikanfall heraus geschrieben. Das muß ich dann doch nicht haben.

    Tatsächlich verhielt es sich mit der Technik immer so, daß jene Dinge, die sich als nützlich erwiesen hatten, bis heute fortbestehen. Aber jene, die das nicht taten, aufgegeben wurden. Das Telefonnetz existiert und funktioniert bis heute. Weil es das diskriminierungsfrei tut. Kommt dagegen ein Monopolist daher und will allen anderen ausschließlich seine Standards aufzwingen, wofür die anderen auch noch teuer löhnen sollen, dann wird der Monopolist so bald wie möglich mit einem kräftigem Arschtritt verabschiedet. Insbesondere jenen, die nichtmal einen Mehrwert anboten, erging das sehr schnell so. Der Artikel zündete dazu nur einige Nebelkerzen.

    Das BGE könnte jedoch auch reale Probleme lösen helfen, nicht nur eingebildete. Aber auch hier klärt der Artikel nicht auf, sonst würden die meisten Kommentare nicht nur Unkenntnis dokumentieren. Es folgt ein repräsentatives Beispiel dazu.

    „Was wäre die Folge: eine immer größer werdende Anzahl Menschen würde sich aus jeglicher Bildung zurück ziehen, denn das Geld fließt ja trotzdem. Dann weden die Besitzer der Roboter und die Softwarespezialisten plötzlich die Geldüberweisungen stoppen.“

    Hier wird also postuliert, daß sich Menschen aus jeglicher Bildung zurückziehen. Als Folge davon würden dann Softwarespezialisten aus den Menschen. Diese Theorie ist schon in sich dermaßen logisch inkonsistent, daß wir sie ohne weitere Umschweife verwerfen können.

    Tatsächlich ist das größte Problem am Bedingungslosen, daß die Idee bereits fünfhundert Jahre alt sein soll und immernoch kein einziger Schritt zu dessen Realisierung unternommen wurde, also mit anderen Worten, daß das Modell nichts weiter ist als eine große Nebelkerze.

    „Lass Computer Computer bauen und du verstehst nach 3 Generationen die eigene Technik nicht mehr. Computergenerationen wohlgemerkt.“

    Das ist tatsächlich der HEUTIGE Stand der Technik. Zumindest neue Prozessoren werden seit einigen Jahren nur noch von Computern entworfen. Menschen können da schon lange nicht mehr mithalten. Hat schonmal irgendwer deswegen einen Unterschied im Alltag bemerkt?
    Ranma

    • @Ranma

      „Der Autor des Artikels vermeint nämlich drei, vier, vielleicht sogar fünf unterschiedliche Welten im Verlauf eines Lebens miterleben zu können“ Zitatende R.

      Don’t feed the Metapher, lieber Ranma!

      Das kann Don Quijote eh besser als wir alle, wir sehen Gespenster, wo sich nur Windmühlenflügel drehen!

      Und beruhigen Sie sich, die allermeisten Menschen erleben, neben der Hektik auch den gähnenden Veränderungsstilstand.

      Technologisch und gesellschaftlich-organisatorisch hinken wir, kurioser weise, weit hinterher, weil die wichtigsten Schlüsselerfindungen, bis auf ganz wenige Ausnahmen (Lasertechnologie und Datenverarbeitung), seit über 100 Jahren nahezu stillstehen, vor allem alle Innovationen zum sinnvollen Zusammenleben, aber auch sehr viele Einzelanwendungen. Wir dürfen das nicht verwechseln mit den 100.000 kleinen und kleinsten Mikroerfindungen, die auch noch verinselt sind.

      Die Leuchtdiodentechnik ist ca. 150 Jahre alt und seit wann gibt es Leuchtdiodentaschenlampen?

      Also da gibt es eine riesige Liste, das kann Ihnen jeder in der Wirtschaft tätige und effizienzleidende bestätigen. Wir leben technologisch und organisatorisch (partizipativ) weit unter unseren, schon lange gegebenen Möglichkeiten. Das hat natürlich mit den eigennützigen Erfolgsausbremsern, ich nenne sie gerne Kriegsimperialisten und ihren halbblinden Mitläufern zu tun, dem falsch organisierten Patentwesen zu tun, was unter der vorsätzlichen Knappheit der heutigen Schuldgeldordnung nur so dahin dümpelt und durch den OSBEEE schnell zu einem Entwicklungsturbofaktor werden könnte.

      Sie grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2017 um 14:17 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „…weil die wichtigsten Schlüsselerfindungen, bis auf ganz wenige Ausnahmen (Lasertechnologie und Datenverarbeitung), seit über 100 Jahren nahezu stillstehen, vor allem alle Innovationen zum sinnvollen Zusammenleben…“
        .
        So wie die Entdeckung Galilei Galileo’s (Erde = Kugel, statt Scheibe) DER Schlüssel war – endlich rund um den Globus zu fahren – und die Menschheit kulturell durch Handel zu vernetzen . . .
        .
        So ist die Entdeckung des GEISTIGEN Universums – als alleiniger URSACHE über die Materie durch L. Ron Hubbard – DER nächste Schlüssel, der ALLE wesentlichen „Innovationen zum sinnvollen Zusammenleben…“ voran treiben wird.
        .
        DARUM IST DER FAST 70-JÄHRIGE GEHEIM-KRIEG GEGEN HUBBARD DER WICHTIGSTE SCHRITT – DEN JEDER AUFKLÄRER VERSTEHEN MUSS – BEVOR ER DAS DERZEITIGE CHAOS & DEN PERVERSEN TERROR UNTER FALSCHER FLAGGE WIRKLICH VERSTEHEN KANN.
        .
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection
        .
        Noch älter als der Krieg gegen Hubbard ist die Gründung der privaten FED 1913, und die Gründung des Tavistock-Instituts der Psychiatrie in London – der Mutter der modernen GEHIRN-Wäsche – die jetzt mit Nazi-Hilfe & MK-ULTRA-GEHEIM-Techniken der CIA die Menschheit vorsätzlich verblödet & in die Irre führt!
        .
        https://unbequemewahrheit2014.wordpress.com/2014/08/21/das-tavistock-institut/
        .
        https://lupocattivoblog.com/2015/01/11/das-tavistock-institut-frei-nach-dr-john-coleman/
        .

      • Conrath // 11. März 2017 um 15:38 //

        @KBM

        Danke für den Tavistock-Link, werde mich einlesen und ja, es gibt eine Reihe von Gründen, dass wir so hinter unseren kollektiven Möglichkeiten zur Innovation zurückbleiben. Die Manipulationen durch Geheimdienste gehören ganz vorne dazu. Aber auch manche große Firmen agieren kriminell, wenn sie gute Patente, die ihnen Konkurrenz verschaffen, oftmals lieber aufkaufen und stilllegen, um ihre alten Verfahren und Anlagen/ Marktanteile, bis zum Rest abschreiben und nutzen zu können. Es hat sich da eine falsche Denk- und Handlungsweise eingeschlichen, übrigens ähnlich auch bei Beamten, die ihre Haushaltstitel schnell kameralistisch, jedes Jahr voll ausgeben, ausschöpfen, nur um im nächsten Jahr wieder über die gleiche Entscheidungsmacht zu verfügen. Das ist pervers, weil es natürlich Verschwendungen verstetigt usw… Also das alles kommt zusammen, die Schlapphüte bilden dann noch das Kackhäufchen obendrauf oder vorneweg.

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2017 um 16:35 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „…werde mich einlesen…“
        .
        DAS erzählen Sie schon ziemlich lange . . .
        .
        Wie bei ALLEM im Leben – so gibt es auch für die WICHTIGKEIT von Entscheidungen, Ereignissen oder Entdeckungen – eine ganze SKALA von UNWICHTIG bis hin zu ÜBERLEBENS-WICHTIG.
        .
        Patente auf Samen und anderer Quatsch aus der FAKE-Science gehört zu den UNWICHTIGEN Dingen . . .
        .
        OB Donald Trump mit den Russen REDEN darf – oder ob die kriminellen US-GEHEIM-Dienste wie die CIA, mit Ihren FÄLSCHUNGEN von angeblichen russischen Hacker-ANGRIFFEN auf die US-Wahl von Donald Trump durchkommen, und am Ende einen ATOM-KRIEG gegen Russland konstruieren – DAS gehört zu den ÜBERLEBENS-WICHTIGEN Dingen . . .
        .
        UND von ALLEN Überlebens-WICHTIGEN Informationen dieser Welt – ist derzeit das GEGENSEITIGE ERPRESSUNGS-POTENTIAL aud dem gemeinsamen GEHEIM-KRIEG gegen Hubbard’s Jahr-Tausend-Entdeckung, das mit Abstand WICHTIGSTE – WAS JEDER ÜBERLEBENS-INTERESSIERTE SCNELLSTENS STUDIEREN & KAPIEREN SOLLTE . . . !
        .
        Da erklärten Sie auch schon vor längerer Zeit vollmundig:
        .
        „…werde mich einlesen…“
        .
        WER soll das glauben?

    • @Ranma

      Ja die Beliebtheit von Nebelkerzen steigt irgendwie, ich halte mit LED-Taschenlampen dagegen, es gibt sehr lichtstarke, zu guten Preisen.

      “ Tatsächlich ist das größte Problem am Bedingungslosen, daß die Idee bereits fünfhundert Jahre alt sein soll und immer noch kein einziger Schritt zu dessen Realisierung unternommen wurde, also mit anderen Worten, daß das Modell nichts weiter ist als eine große Nebelkerze[…]“

      Seit den allermeisten Menschen das elementare Landbesitzrecht, nicht Eigentumsrecht, sondern Besitzrecht!, systematisch entzogen wird/ wurde, muss es dafür Abfindungen, Konzessionen und Kompensationen geben. Das einfache Armenhaus, wie wir es von Michel aus Lönneberga kennen, ist Teil einer großen Organisation die, das Schlimmste gerade (kostenoptimierend!) abwendend, eben als soziale Verteilermaschine funktioniert und den Gegenpart, als echter Antagonist, zum Geld- und Banken-Finanzwesen bildet, eigentlich Teil desselben ist. Das stimmt und es stimmt auch, dass das äußere Leben eines Kaisers, der auf dem Pferd von Reichstag zu Reichstag und Lehensverhandlung zog, ohne warmes Wasser, geregeltes Essen, in Wind und Wetter, ohne Fernsehn, schlechter war, als das eines Hartz4-Beziehers im 11 Stock irgendwo in Berlin-Neukölln.

      Michel hatte sich dann wohl schon früh dazu entschlossen Gemeinderatspräsident zu werden, wenn Astrid Lindgren uns da richtig informiert hat. Er ist der typische Menschenversteher, der Typus des Politikers, der die Not überall zwar lindert, aber nicht grundsätzlich wenden kann. Das ist sein und unser aller, Dilemma!
      Wir kommen da nur gemeinsam raus und unter Aufbietung unserer, lebenslang zu schöpfenden, Phantasie und Arbeit.

      Mit kurzzeitig-kurzatmigem Alarmismus ist da nicht viel zu erreichen und das Dauerschimpfen belastet nur die eigene Leber, das große Lebensorgan in uns. –

    • Ich will nicht sagen „Vertrau mir“, weil du mich als Überbringer der Botschaft ja sehr wahrscheinlich auch nicht kennst, aber es ist der hier: http://schaebel.de/
      Seine Arbeit kann man in der Tat gar nicht hoch genug einschätzen, genau wie die von Matthias Klama: http://gemeinde-neuhaus.de/buch.html

  26. Sehr guter Artikel

  27. @hubi stendahl // zu Ihrem Post vom 10. März 2017 um 10:27

    Ihren Punkt 6 bezüglich ungerechtigkeit des BGE ggü Rentnern können Sie streichen. Denn der angehende Rentner hat nicht 45 Jahre für sich selbst „in die Rentenkasse einbezahlt“ (schon dieser Ausdruck ist falsch, in einem Umlagesystem), sondern er hat 45 Jahre lang für die Rente seiner Elterngeneration gezahlt.
    Deshalb ist es vom Umlageprinzip völlig in Ordnung, wenn er selbst bei Renteneintritt nichts bekommt – oder eben „nur“ das BGE.

    • @Hansi

      Punkt 6 ist eine {[(N e b e l k e r z e)]}.

      Jede Alimentationszahlung ist immer aus dem unmittelbaren Umlauf x Wertgesamtverhältnis genommen (verteilhabt) und ist ja zu sehr hohem Anteil angebotsräumend, also der Rentner konsumiert sofort, legt nur wenige Prozente der Rente unter die Matratze und ist damit Teil des Ganzen, was als BIP (Bruttoinlandsprodukt) mehr schlecht als recht, irgendwie gemessen werden kann.

      Zu diesen Sachverhalten klärt auch Bern Senf sehr gut und elementar, auf. Er ist ein sehr anschaulicher Vermittler von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen.

      Wir brauchen in DE sofort eine Umstellung der Renten, auch der Krankenkassen, wie in der Schweiz und das Sicherungsniveau der Wiener Almösis liegt 800 Euro!! über dem miserablen Mittelwert in DE. Hier könnte der Politikdarsteller und Alkoholiker, Schulz mal ganz schnell, vielleicht aus purem Versehen, etwas ändern und wenn er es im Suff machen würde. Das fände ich noch spannender, als die Sufffahrt von dieser dauermoralisierenden, sonst ganz netten Mutter, von vier hübschen Töchtern, mit damals Spitzenjob bei der EKD, wie heißt sie noch?

      • Conrath // 11. März 2017 um 09:51 //

        Bernd Senf: http://www.berndsenf.de/

      • hubi stendahl // 11. März 2017 um 11:43 //

        @conrath

        Zitat:
        1) Punkt 6 ist eine {[(N e b e l k e r z e)]}.

        2) „Jede Alimentationszahlung ist immer aus dem unmittelbaren Umlauf x Wertgesamtverhältnis genommen (verteilhabt) und ist ja zu sehr hohem Anteil angebotsräumend,….“

        Manchmal geht einem das pseudointellektuelle Gequatsche von Ihnen (trotz wunderbaren Wetters heute) defintiv auf den Geist.

        Welche Beziehung haben 1) mit 2)? Gar keine!!

        Was also sollen die Unworte Alimentationszahlung und (vorteilhabt)? Oder sollte es wenigstens vorteilhaft heißen?

        Wie kommen Sie auf den Blödsinn, dass das Rentensystem eine Alimentationszahlung sei? Es ist nichts anderes, als das Gesamtsystem vorgibt: Ein Kettenbriefsystem, dass irgendwann reißen wird. Von Alimentation kann gar keine Rede sein. Der Begriff wäre erst dann (teilweise) gerechtfertigt, wenn von außerhalb dieses Kettenbriefs zugezahlt werden müsste, damit es nicht kollabiert. Das haben wir aber (noch) nicht.

        Die seltsame Formel „Umlauf x Wertgesamtverhältnis“ wäre in diesem Zusammenhang erklärungsbedürftig!!! Ansonsten verweise ich auf dem Teppich stehend, auf die realen Auswirkungen und Reaktionen der Rentner bei Einführung eines BGE, wie ich es Hansi beschrieben habe.

        Zu Bernd Senf:

        https://www.deweles.de/files/_theme/pdf/nebel_im_senf.pdf

      • Conrath // 11. März 2017 um 15:29 //

        @Hubi

        Verteilhabt, verbalisiert Teilhabe und Verteilung. Alimente hatte ich im allgemeinen Bedeutungssinn gebraucht, als zugewiesene Alimentationen oder Zahlungen (von lat. alimentum Nahrungsmittel, Unterhaltszahlung). Es ist egal wie diese Formen der Teilhabe am BIP, im Einzelnen genannt werden, nicht egal ist der Begriff und Tatbestand ihres permanenten Flusses. Und alle anderen, staatlich beaufsichtigten, ergänzenden Alimentationen sind ähnlich, bzw. identisch zu sehen, werden keinem Kapitalstock entnommen, sondern unmittelbar aus der Summe der Einzahlungen abgezweigt. Kindergeld, Stütze, Überbrückungsgelder, Kindergeldvorschüsse, wenn ein Elternteil nicht zahlt, sie sind alle in Bezug auf ihre Herkunft, Unmittelbarentnahmen, gleichen sich darin, das wollte ich in der gebotenen Kürze aussagen. Die einzelnen Ein- und Auszahlungen firmieren unter verschiedenen Titeln, der Vorgang ist identisch (Unmittelbarkeitsprinzip).

        Und meine Diktion soll zum selber Durchdenken anstiften. In den gewohnten Bezeichnungen lässt es sich bequemer weiter schlafen, Herr Hubi, das ist Ihnen doch schon aufgefallen, und da meine ich nicht Sie.

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2017 um 16:48 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „Und meine Diktion soll zum selber Durchdenken anstiften.“
        .
        DAS ist genauso QUATSCH – wie das Licht einschalten, damit es dunkel wird.
        .
        EIN einziges nicht oder falsch verstandes Wort reicht aus – um einen Satz NICHT zu verstehen!
        .
        Wenn der Satz im Kontext fehlt – reißt der Denk-Faden – und der ganze Kommentar ist für die Müll-Tonne!
        .
        DAS ist also Quatsch, den moderrste Studier-Technik JEDERZEIT & ÜBERALL widerlegt.
        .
        DESHALB haben sich auch bereits genug Kommentatoren bei Ihnen beschwert.
        .
        DAS Ziel JEDER Kommunikation sollte sein – daß der Empfänger (Leser) ein Duplikat Ihrer Idee in seinem Verstand empfängt.
        .
        Quatschologie VERHINDERT aber das Duplizieren Ihrer Ideen!
        .
        NUR wer sich die Mühe macht – Ihre Aussagen mal mit der LUPE zu prüfen – DER entdeckt Ihre Widersprüche, Gedanken-Sprünge und seltsamen Führungen in’s Nirvana . . .
        .
        Wenn Sie wirklich zum DENKEN oder zum Durchdenken anstiften wollen – DANN lernen Sie als erstes DIE SPRACHE IHRER LESER ZU SPRECHEN – NUR WER VERSTEHT, WAS SIE SAGEN, KANN DANACH DURCHDENKEN, WAS SIE GESAGT HABEN!
        .
        Ist DAS denn soooooo kompliziert???

      • Conrath // 11. März 2017 um 18:14 //

        @KBM

        Ich übe noch, daher seien Sie nicht so streng mit mir. Der Kontext, der Berliner sagt ‚det janzee‘, kommt schon immer wieder heraus, es ist wie beim Aquarellieren, treten Sie ein Stück zurück, kneifen Sie die Augen etwas zusammen und schon sehen Sie die Umrisse und Farben des Bildes.

        Wenn Sie aber jedes Wort mit seiner ‚Wahrig‘ Extrabedeutung maximal anders auslegen, dann wird so eine Farblasur natürlich zur Herausforderung. Aquarelle lassen sich eben nicht millimeter- und schichtweise auslesen und die Begriffe werden immer wieder erklärt und in Bezug gesetzt, wie in einem guten Hörspiel, erst zum Ende kommt die Auflösung, also nehmen Sie es ‚auch‘ als politische Kunst, eine mit dem Anspruch der Volksaufklärung, bin ja bildender Künstler, habe viel gemalt und Steinbildhauerei betrieben, neben der Architektur, nun schreibe ich auch noch, her je.

    • hubi stendahl // 11. März 2017 um 11:22 // Antworten

      @Hansi

      „Ihren Punkt 6 bezüglich Ungerechtigkeit des BGE ggü Rentnern können Sie streichen. Denn der angehende Rentner hat nicht 45 Jahre für sich selbst „in die Rentenkasse einbezahlt“ (schon dieser Ausdruck ist falsch, in einem Umlagesystem), sondern er hat 45 Jahre lang für die Rente seiner Elterngeneration gezahlt.“

      Das ist nur halb richtig. Sie betrachten die Sozialversicherungspflicht als Generationenvertrag. Das kann man und soll man im Sinne des Urgedanken auch machen, hilft aber bei der Gegenüberstellung zum BGE und den TATSÄCHLICHEN SOZIALEN AUSWIRKUNGEN nicht.

      Ich betrachte die Erwartungshaltung eines Sozialversicherungspflichtigen der Jahrzehnte in die „Kasse“ eingezahlt hat und damit die Erwartung verbindet, dass er eine andere Behandlung erfährt als jemand, der nichts getan hat. Realität vs. Wunschvorstellung.

      Dass man für die Rente nur vorsorgen kann wenn man Kinder hat, die die Belastungen später tragen, versteht sich von selbst. Sonst wäre es ja kein Solidarsystem bzw. Generationenvertrag (gewesen).

      Der Unterschied in der Betrachtung besteht also (beispielhaft an der Wiedervereinigung aufgezeigt) darin, dass im Osten DEFACTO kein Geld vorhanden war, die ex DDR-Bürger aber mehr Kinder bekamen als die Westdeutschen. Die Ostdeutschen erhielten aber nach der Wende eine geringere Rente als die Westdeutschen, weil die Westdeutschen nicht den Generationenvertrag im Auge hatten und dies der Politik klar war. Sie wäre abgestraft worden.

      Und so wird es auch kommen, wenn die Rentner das BGE betrachten. Sie sehen die selbst eingezahlten Beiträge und nicht das Solidarsystem bzw. einen Generationenvertrag, zumal in diesem System von der Politik viel zu oft mit egoistischen Interessen eingegriffen wurde. Kein Wunder, dass in der jetzigen Generation niemand mehr den Generationenvertrag erkennen will. Siehe z.B. Feindschaft der linksgrünen Politik gegen Kinder. Deshalb wird es zur Ablehnung kommen. Nichts anderes habe ich argumentiert.

      Nun wird dieses System früher oder später ohnehin kollabieren und die Letzten beißen wieder mal die Hunde.

      • Schön erklärt. Nur eine Ergänzung:
        „Ich betrachte die Erwartungshaltung eines Sozialversicherungspflichtigen der Jahrzehnte in die „Kasse“ eingezahlt hat und damit die Erwartung verbindet, dass er eine andere Behandlung erfährt als jemand, der nichts getan hat.“
        Es wäre (mal wieder) Aufgabe der Politik, diese falsche, an den realen Situation vorbeigehende Erwartungshaltung endlich korrigiert wird. Am besten an der Basis, also zB über das Medium BILD-Zeitung und 20-Uhr-Nachrichten. Diese Richtigstellung über den Mainstreamkanal bleibt seit Jahrzehnten aus. Es scheint, als wolle man 1x öfter der (vermutlich dummen) Masse nicht die Wahrheit sagen, weil die Konsequenz eine Wahlabstrafung wäre.
        Nennt man das jetzt Lügenpresse oder Lügenpolitik? Wäre beides richtig, 1x öfter.

      • Conrath // 11. März 2017 um 15:58 //

        @Hansi & Hubi

        Generationenvertrag ist ein klingendes Wort, ohne wirkliche Begründung/ Bedeutung, bzw. lässt sich sehr verschieden, gummiartig, für dieses und jenes verwenden.

        Als die DDR angeschlossen wurde, ein Beitritt war es ja eher nicht, der wäre freiwillig, brachten die Ossis erheblich weniger ProKopfVerschuldung ein in den gemeinsamen Haushalt und Staatsbetrieb, als die deutlich stärker verschuldeten, Wessis!

        Natürlich Hansi, hat das die Bildzeitung damals nicht gebracht. Sie hat auch nicht gebracht, dass von den schließlich plattgemachten 6,5 Millionen Ostarbeitsplätzen gut 3 Millionen weitergeführt werden konnten, aber nicht sollten. Der Rest war tatsächlich technologisch überaltert, nicht mehr wettbewerbsfähig. Dieser vorsätzlich zusätzlice Abbau hat dann die Steuerzahler insgesamt, die Schätzungen schwanken etwas, um die 1,5 Billionen Euro also 1.500.000.000.000 Euro gekostet. Nun, für die Lobbykratie ist die Unterstützung ihrer Bazis und Klientel nie zu teuer, für die unteren und mittleren Steuerzahler, ist es das schon.

  28. So zwischendurch bemerkt:

    Kein Angst vor angeblich selbstlernenden und kreativen Robotern oder Computern. Die wird es nie geben.

    …Nur als Einwurf…schreibe hier schon länger nicht mehr.

    • …Nur als Einwurf…schreibe hier schon länger nicht mehr.

      Geht mir doch auch so.
      Fahre lieber über Land, wenn ich geballtes leer gedroschenes Stroh sehen will.

      Die „übriggebliebenen“ haben vergessen, was sie einst geschrieben haben und KBM entdeckt plötzlich wieder, daß alles der Vernichtung von rnd 6,5Mrd Menschen dient.

      Die totgesagte Car-Genossenschaft existiert weiterhin in Liechtenstein, weil diese noch gebraucht wird – nicht die Schweiz. Hier korrigiere ich einen der Kommentatoren.
      Und „Geheimsache: Privatisierung“ von Lars Freitag ist aktueller denn je und zeigt den Einstieg in den Ausstieg.

      • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2017 um 13:52 //

        . . .
        ZITAT @ Lotar Fleischer:
        .
        „KBM entdeckt plötzlich wieder, daß alles der Vernichtung von rnd 6,5Mrd Menschen dient.“
        .
        DIESES geheime Ziel, BETONIERT in den ältesten Quellen der christlich/jüdischen Religion – und bereits etwa 700 Jahre VOR JESUS von NAZARETH unter dem Begriff „ARMAGEDDON“ erstmals als die Vernichtung aller „GOJIM“ (Ungläubige) formuliert – ist ja nur der feuchte Traum der PSYCHOPATHEN!
        .
        Inzwischen hat der GESUNDE Menschen-Verstand mit Donald Trump einen Mann an die Spitze Amerika’s gewählt – der das Leben & hübsche Frauen liebt, und der lieber mit den Russen REDEN will – statt KRIEG zu machen . . .
        .
        Nun stellt sich heraus, WIE KRIMINELL DER US-„Deep State“ tatsächlich in der REALITÄT ist – denn die angeblich so schlimme, weil „kriminelle“ US-Wahl-Einmischung „russischer Hacker in Putin’s Auftrag“ – stellt sich als weiterer perfider GETARNTER GEHEIM-ANGRIFF DER CIA AUF DIE US-DEMOKRATIE dar, weil es ein CIA-Hacker-ANGRIFF unter FALSCHER FLAGGE der kriminellen US-GEHEIM-Dienste war, die auch in der US-Botschaft mitten in Frankfurt am Main ihr GEHEIMES kriminelles Unwesen treiben!
        .
        BEWEISE:
        .
        https://wikileaks.org/ciav7p1/
        .
        Fazit:
        .
        „ARMAGEDDON“ (der Weltuntergang) ist und bleibt DAS Ziel der Psychopathen & fundamentalistischen Extremisten der christlich/jüdischen Religion – BEVOR JESUS von NAZARET die Liebe zum Nächsten an die Stelle des HASSES der alten VOR-christlichen Sekten-Psychopathen setzte – WAS ABER NICHT BEDEUTET, DASS DIESER JÜDISCHE SEKTEN-WAHN SICH DURCHSETZEN WIRD.
        .
        Weil die ZERSTÖRUNG mit modernen Waffen in der Hand von Psychopathen aber ein extrem leichtes Spiel ist – müssen diejenigen mit einem GESUNDEN Menschen-Verstand Überstunden machen – um das ÜBERLEBEN in FREIHEIT & FRIEDEN zu verteidigen!
        .
        In DIESEM Sinne alles Gute nach Liechtenstein!

      • @K.B.M.

        Inzwischen hat der GESUNDE Menschen-Verstand mit Donald Trump einen Mann an die Spitze Amerika’s gewählt – der das Leben & hübsche Frauen liebt, und der lieber mit den Russen REDEN will – statt KRIEG zu machen . . .

        Wie nett… obschon es eigentlich heissen sollte: Inzwischen hat Trump die US-Stiefel, mit offiziellen Truppen der Pax, auf den Syrischen Boden geknallt…

        Wir werden sehen was sich daraus ergibt

      • Karl Bernhard Möllmann // 12. März 2017 um 17:05 //

        . . .
        ZITAT @ DragaoNordestino:
        .
        „Inzwischen hat Trump die US-Stiefel, mit offiziellen Truppen der Pax, auf den Syrischen Boden geknallt…“
        .
        Hätten Sie den einen oder anderen BEWEIS – daß Donald Trump bereits „Herr im (Weißen) Hause ist“ – oder könnte es sein, daß der „DEEP STATE“ noch immer macht, was er will – OHNE den US-Präsidenten vorher um Erlaubnis zu fragen . . . ?
        .
        DAS wäre schon wichtig – HIER mal genauer hin zu schauen – WER DERZEIT AMERIKA EIGENTLICH REGIERT ? ? ?

    • @waltomax

      …“Nur als Einwurf…schreibe hier schon länger nicht mehr.“ Wirklich schade!!!
      Habe Ihre Beiträge immer gerne gelesen.

      • Conrath // 12. März 2017 um 12:17 //

        @Zitrone

        Vermisse WaltoMax auch hier. Aber sind Sie sich mit der Auswahl Ihres Links sicher, Elf-Wellen?

        Was bringt die Antarktis ohne Eis? Die Arktis würde immerhin die eisfreie Nordpassage ermöglichen, das wäre ja noch veritables Ziel, aber warum Antarktis und was sind Elf-Wellen wirklich? Dass es sehr viel Phantasie und moderne Mythen dazu gibt, weiß ich auch.

        Gute Physiker sprechen von anderen Zusammenhängen. Elfwellen haben mit dem zu tun, was die RF-Armee, ja für die 68 klingt noch eine andere Bedeutung durch (RAF teilweise von Gladio betrieben), heute im Einsatz haben und der MIK der USA vor lauter Geldgier nicht hinbekam, zum Glück.
        Aber prüfen Sie doch erst geisteswissenschaftlich, bevor Sie solche Links hier einstellen, Herr Lachmann warnt zu Recht vor unser aller wahnhaften Leichtgläubigkeit.

        Sie Grüssend

  29. „Das stimmt und es stimmt auch, dass das äußere Leben eines Kaisers, der auf dem Pferd von Reichstag zu Reichstag und Lehensverhandlung zog, ohne warmes Wasser, geregeltes Essen, in Wind und Wetter, ohne Fernsehn, schlechter war, als das eines Hartz4-Beziehers im 11 Stock irgendwo in Berlin-Neukölln.“

    Das kann nicht unwidersprochen bleiben, obwohl ich auf die neuerlichen Versuche der Themenwechsel nicht eingehen will. Aber von diesem Zitat stimmt nur, daß man in früheren Zeiten das Bedürfnis nach warmem Wasser als einen kaum vorstellbaren Grad der Verweichlichung angesehen hätte, so wie das in manchen Teilen der Welt auch heute noch der Fall ist. Ansonsten zog der Kaiser mitsamt seiner Entourage von Pfalz zu Pfalz durch die Gegend, weil er mitsamt seiner Entourage so großen Luxus gewohnt war, daß der unmöglich ganzjährig von einzelnen Gemeinden aufgebracht werden konnte. Je nach Größe der Gemeinden ging das für ein bis drei Monate, danach zog der Kaiser mitsamt seiner Entourage weiter, um anderen Untertanen zur Last zu fallen. Sonst hätte es sehr schnell Hungerrevolten gegeben. Einen Fernseher hatte der Kaiser natürlich auch noch nicht, aber auch heute dient der nicht als Luxus, sondern vor allem dazu, Untertanen ruhigzustellen. Der Kaiser war kein ruhigzustellender Untertan. Hier zu sagen, man vergliche Äpfel mit Birnen wäre eine gewaltige Untertreibung. Das ist eher ein Vergleich von Äpfeln mit Tollkirschen. Die heutige Technik, die nur dann funktioniert wenn es warm und trocken ist, wem hätte man die vor fünfhundert Jahren verkaufen können? Kaum jemand hätte sich so verarschen lassen!

    Der H.IV-Bezieher dagegen hat keine Aussicht auf eine Zukunft, aber dafür die Aussicht, daß sein Existenzminimum bis zu hundert Prozent wegsanktioniert wird, falls irgendein Niemand in der Arge mal seine Macht demonstrieren will. Zu Zeiten der Kaiser ging es kaum einem Bettler so schlecht wie dem heutigen H.IV-Beziehern. Obwohl es den heutigen osteuropäischen Bettlern wohl noch ein Stück schlechter geht.
    Ranma

    • @Ranma

      Bezogen auf das konkrete Leben des Staufenkaisers Friedrich II trifft es für die langen Zwischenzeiten und häufigen Kriegsreisen schon zu, nicht für die Langaufenthalte, klar doch. Das es dann in den Höfen jede Pracht gab ist von mir unbestritten.

      Dennoch ist die medizinische Versorgung, der Hygienezustand, sogar die Versorgung im Winter, besser, als die von fahrenden, reichen Kaufleuten oder Offizieren im Krieg gewesen, also bitte etwas konkreter argumentieren.

      Und Ihre Ausführungen zu interdisziplinärer Denkweise zeigen, dass Sie den von mir dargelegten Zusammenhang leider nicht erfasst haben oder ignorieren.

      Wenn Sie in der Biologie Anwendungstechniker sind, dann steht Ihr Wissen damit noch nicht für ‚die‘ Biologie. Und meinen anschaulichen Hinweisen im Text wollten Sie offensichtlich nicht nachgehen. Ich argumentiere dort, als interessierter Philosophielaie, was nie einen Makel ist, solange die Argumente für sich sprechen, schauen Sie sich in der Geschichte der Philosophie darauf hin nur um.

      Lesen Sie die platonischen Dialoge, Parmenides ist der beste Einstieg. Ich vertrete nicht irgendeine grobe Richtung, das hätten Sie schon herausfinden können, aber kann ja noch werden.

      Sie grüßend

  30. blockquote>Entweder setzt sich Erkenntnis eines BEG bei den Eliten in Wirtschaft und Politik durch oder „sonst knallt’s.“
    Was für ein Schwachsinn. Haben Marc Friedrich und Matthias Weik nicht kapiert, dass die wahre Elite das BGE mit aller Macht will? Das „Universal Basic Income“ ist der Renner weltweit.

    BGE bedeutet: kein Staat und totale Privatisierung, d. h. der totale Sieg des Privatgeldmonopols, mit dessen Hilfe sich die Privatbankiers des Herrn zuerst die ganze Erde geklaut haben und nun im Begriff sind die Menschheit endgültig zu vernichten. Den Stückkosten-Wettlauf kann der Mensch nie gewinnen. Stattdessen konkurriert er bei den wenigen Jobs, die es noch geben wird, mit der gesamten Menschheit. Deshalb vielleicht die Schnellbahnverbindungen, die überall geplant sind oder schon gebaut werden. Es wird so kommen, wie der Weizsäcker vorhergesagt hat: die Löhne werden in den Keller gehen wie nie zuvor, Angebot und Nachfrage.

    Statt sich mit den Ursachen für den ganzen Wahnsinn weltweit auseinanderzusetzen, betreiben die Herren Friedrich und Weik leider nur Symptomkosmetik. Sie bieten so wie BGE-Papst Götz Werne das ultimative, supertolle Wunder-Pflaster der Firma „Snake-Oil“ an, das die eitrige Wunde völlig unsichtbar macht. Ist das nicht wunderbar? Leider wird sich unter dem Pflaster ein galaktisches Eitergeschwür bilden, das irgendwann unvermeidlich aufplatzen wird, und wir werden alle darin ersaufen!

    Ich muss gestehen, ich bin enttäuscht von den beiden. Ist ihnen nicht klar, dass sie mit diesem Artikel und dem Buch ihre gesamte bisherige Arbeit diskreditieren?

    Computer, künstliche Intelligenz eingeschlossen, denken nicht und werden es nie können. Die machen nur genau das, für das sie programmiert sind. Maschinen werden niemals intelligent, selbstdenken, menschlich sein, denn ihnen fehlt das, was wahres Leben ausmacht. Ihnen fehlt der feinstoffliche Anteil, der göttliche Funke. Sie und bleiben nur Maschinen in der physischen, sichtbaren, grobstofflichen Welt. Das dürfte auch die von kranker, unstillbarer Macht- und Raffgier getriebene Technokraten-Elite wissen, allerdings wahrscheinlich nicht die ganzen Idioten, die für sie die Drecksarbeit machen und die ganze Welt versklaven wollen.

    Mich erinnert die BGE-Propaganda an Mauerfall und Wende und die Bürgerbewegung – oder war es die Bewegung der Bürger? -, denn ein einziger Panzer hätte genügt, und die Sache wäre zu Ende gewesen. Aber dann hätte man ja gar nicht das nutzen können, was CIA und Co. mit bewährter Hegel’scher Dialektik so sorgsam eingefädelt haben: die sog. Wiedervereinigung. Das Ganze war eine PsyOp genau wie jetzt die BGE-Operation. Wenn ARD, ZDF und Co. schon für ein BGE sind, kann es nur Betrug sein. Im Grunde wird das BGE lanciert, so wie man Kinder versucht zu manipulieren: verbiete es ihnen, und genau das machen sie. Und sich dann hinterher beschweren!

    Wer lesen kann, der lese und höre:
    http://dasbge.blogspot.com/2012/05/anmerkungen-zu-den-thesen-der.html
    https://sapere-audete.blogspot.com/2017/01/nein-zum-bedingungslosen-grundeinkommen.html

    • Karl Bernhard Möllmann // 12. März 2017 um 08:56 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Impfen ist versuchter Mord:
      .
      „Wenn ARD, ZDF und Co. schon für ein BGE sind, kann es nur Betrug sein.“
      .
      DIESER Satz sagt schon alles.

    • @Impfkritik

      Also das Video ist ziemlich oberflächlich.

      Was soll gloffen und Gloffnung denn neues bringen? Wortspiele ohne echte Argumente sind reine Zeitverschwendung oder wie KBM sagt, Nebelkerzen, dass sehe ich auch so, Wortspiele mit Argumenten fördern hingegen das verstehen durch zusätzliche (nicht ersetzende!) Anschaulichkeit.

      Es kommt weiterhin auf das ‚W i e‘ an, auch bei der Ausgestaltung des BGE’s. Und jeder, der auch mal ein Geschichtsbuch liest, weiß, dass das große, sehr lange und ernste Thema der Sklaverei, heute in verdeckten Formen weiter existierend, doch nicht mit den Illuminatis und der NWO beginnt/ begonnen hat, sondern seit den großen Städtegründungen am Beginn der Bronzezeit.

      Das wäre in etwa so intelligent, wie mit den Religionsfundis die Welt vor 6.000 Jahren beginnen zu lassen, also das bitte nicht einfach ungeprüft als dummen Verschwörungsglauben annehmen, es gibt ja die klugen, echten Verschwörungswissenschaftler und Korporationsexperten, wie D. Ganser, da braucht es kein Gloffen mehr für die Videogucker und Nichtleser. –

      Und das Video ist flach, so eine Art von Notlehrgang in Sachen Mehrwertkritik Wertform > Geldform > Wertform, (w – g – w) ohne die Begriffe allerdings hinreichend auf den Punkt zu bringen.

      Und Märchen sind keine ‚Märchen‘, das ist Quatsch, bzw. zeigt nur den geringen Grad an hermeneutischer Fähigkeit dieses Videoproduzenten.

      Der Goldesel ist in sich stimmig und vielseitig verstehbar, enthält Anspielungen auf Gewalt, Geheimnis, Verrat und Vorsehung (ausgleichende Gerechtigkeit). Andere, ebenfalls auch politisch verstehbare Märchen, runden das noch weiter ab, bauen es aus, aber nicht so platt wie im Video. –

      Die Grundidee ist ja noch passabel, wird dann aber so schlecht und viertelargumentiert, dass ich nur dringend zu eigenständiger Lektüre raten kann. Jeder ernsthaft Interessierte sollte daher bitte dringend solche Bücher wie etwa von Elmar Altvater, Kapital.Doc. mit CD und Schaubildern, eine hervorragende Einführung in die Kapitalismuskritik, nur noch antiquarisch zu bekommen, durcharbeiten. Habe viel damit gearbeitet, klare Begriffsbildung, kritisch, Marx ist kein Gott, hat auch Fehler gemacht, zusammen mit Engels.

      Und Märchen, tja da gibt es genug, die vor Geiz und Faulheit warnen, aber auch vor Übergeschäftigkeit, kann doch jeder Mal raussuchen, was da alles noch drinsteckt. Nehmen wir das Dorf, wo jeder einen Goldschatz bekommt und der Bäcker morgens dann durchschläft, die anderen hungrig sein lässt, es wäre etwa eine Teilkritik zum BGE.

      Natürlich ist die BGE-Gretchenfrage, was als Basisanreiz kommt und wie Bildung und Fähigkeitenausbau dann gesellschaftlich möglich sind. Wer den Menschen aber bereits von vorneherein als blöde und sich nicht selber steuernd versteht, gibt ein Armutszeugnis ab, weil er ja dann behauptet, der Mensch ist auch innerlich zum Sklaventum vorgesehen, Kant hatte sich geirrt hat zu viel geglofft.

      Und natürlich, ist jemand im heutigen Kapitalismus, vielleicht bereits in einer Harz4 Familie aufgewachsen oder über 10 Jahre weg vom gesellschaftlichen Fenster, dann in einer Lage wo es Übergänge braucht, die gibt es auch, sind möglich, nicht der ARGE-Quatsch, der hilft nur ganz selten.

      Die intelligenteste Begründung für das BGE ist meiner Ansicht nach, die, dass es eine Prämie ist, sich mit echter Teilhabedemokratie zu befassen. Vielleicht sollte für eine Übergangszeit das tatsächlich irgendwie informell gekoppelt werden und zwar an Kurse, die den Menschen vermitteln, besser zwischen gefakter Repräsentations-Märchen-Demokratie und echter Teilhabe an Entscheidungsprozessen, unterscheiden zu können. Machbar wäre es.

      Also mit BGE kann betrogen werden, muss aber nicht, das kann mit jedem politischen Programmbegriff auch und wird ja auch ständig vorgeführt, das sollte mensch doch bitte bedenken, so wie ich mit einem Hämmer einen Nagel in die Wand bringen kann oder jemanden den Schädel zertrümmere, dem Hammer ist es gleich, der Vorgang ist es aber nicht.
      Das Video ist dialektikfrei und daher nicht für über 18-Jährige zugelassen, ich würde gerne noch Mal als strenger Zensor antreten, zeitweilig und natürlich als gewählter Experte, wenn es denn zur Freiheitsbildung beitragen würde.

      • Karl Bernhard Möllmann // 12. März 2017 um 16:58 //

        . . .
        BGE ist Sklaverei 4.0
        .
        Wie bei ALLEN Psychgopathen-Projekten – ist auch hier nur die TARNUNG das echte Problem – DENN die Psychopathen verkaufen das pure GIFT als hübsches „Geschenk“ vepackt . . .
        .
        „EXCHANGE“ ist das Zauberwort für den GESUNDEN Menschen-Verstand.
        .
        Auf Deutsch: „Austausch“, „Tausch“.
        .
        Etwas genauso WERTVOLLES geben wie nehmen – DAS IST FAIRER AUSTAUSCH – bei dem BEIDE Seiten im inneren & im äußeren „Gleichgewicht“ bleiben.
        .
        KRIMINELLE & PSYCHOPATHEN nehmen OHNE zu geben.
        .
        PSYCHOPATHEN-Staaten geben etwas wertvolles OHNE eine wertvolle Gegen-Leistung zu verlangen! Wahlgeschenke sind DIEBSTAHL von Stimmen.
        .
        PSYCHOPATHEN-Staaten nehmen etwas wertvolles OHNE eine wertvolle Gegen-Leistung zu geben! Steuern sind DIEBSTAHL von Geld.
        .
        So wie Langzeitarbeitslose am Ende KRANK & KAPUTT sind – genauso sind Kriminelle am Ende KRANK & KAPUTT – weil bei BEIDEN der „EXCHANGE“ völlig aus der Balance geraten ist, und am Ende die Menschen DADURCH aus der Balance geraten!
        .
        Das BGE ist also UN-SOZIAL und extrem zerstörerisch für jede Gesellschaft – ein echtes PSYCHOPATHEN-Programm eben – zur SABOTAGE von „FEIND-STAATEN“ allerdings „gut geeignet“, weil langfristig billiger als BOMBEN, um ein VOLK vollkommen zu zermürben . . .

    • Würde die Elite das BGE mit aller Macht wollen, dann wäre es längst realisiert. Sogar falls sie es nur mit halber Macht wollten. Daß es noch nicht verwirklicht ist, läßt nur die eine Schlußfolgerung zu, daß die Elite das BGE nicht will. Das ist insbesondere unter der Voraussetzung, daß es den Staat abschaffte, leicht nachvollziehbar. Der Staat ist eine Organisation, die sämtlichen Wohlstand von den Fleißigen zu den Reichen umverteilt. Die Reichen würden also ihre Pfründe verlieren, falls der Staat abgeschafft würde. Weil die Elite nur aus den Reichen und ihren Handlangern besteht, deshalb kann von der Seite aus die Abschaffung des Staates nicht gewollt werden. Leute aus der zweiten oder der dritten Reihe mögen von mehr Privatisierung profitieren und darum schlagen sie entsprechende Konzepte vor. Selbstverständlich führt das keinesfalls dazu, daß die Elite denen Platz machen und sie willkommenheißen wird.

      Es besteht ferner noch die Möglichkeit, daß es zwischen BGE und Privatisierung keinerlei Zusammenhang gibt.
      Ranma

  31. heiner-philip // 12. März 2017 um 14:37 // Antworten

    Vergeblich,mehr als 12 Wörter zu verschwenden: BGE ist die Schwester der totalen Digitalisierung. Absolute Abhängigkeit wodurch immer bleibt Abhängigkeit.

    • @Heiner

      Digitalisierung ist wie ein Messer. In der Hand des amoklaufenden Mörders, eine gefährliche oder totbringende Waffe, unter Kontrolle von neuen regionalen Bündnissen, im Rahmen eines Informationsgeldes ohne künstliche Verknappungen, eine Wohltat, das den Kuchen besser aufteilende Messer! –

      Wenn Sie deswegen alle Messer verbieten wollen, ist das so wirkungslos, wie der Kampf der Schlesischen Weber gegen die mechanischen Webstühle. Sie können den Fortschritt nicht aufhalten, er sollte nur durch uns alle gestaltet werden, das ist die sinnvolle und notwendige Aufgabe.

      Digitalisierung ist doch nur in den falschen Händen eine so große Gefahr, aber doch nicht grundsätzlich, das sollten Sie bitte deutlich trennen, also die Randbedingungen dazu verhandeln.

      Ohne Randbedingungen ist es wie mit einer 6-kant Maschinenschraube ohne Schraubschlüssel, sagen wir ab M14 aufwärts und leicht eingerostet, mit den Händen herausdrehen geht nicht. Schraubkopf und Schlüsselhebel bilden ein dialektisches Paar, lieber Heiner, so wie gesellschaftliche Randbedingung und Einzelfortschritt.

  32. @Conrath:

    „Dennoch ist die medizinische Versorgung, der Hygienezustand, sogar die Versorgung im Winter, besser, als die von fahrenden, reichen Kaufleuten oder Offizieren im Krieg gewesen, also bitte etwas konkreter argumentieren.“

    Hygienezustand und medizinische Versorgung sind heute unter aller Sau, zumindest gemessen an den Möglichkeiten. In früheren Jahrhunderten gab es weniger Möglichkeiten, aber den reichen Kaufleuten und Offizieren standen die Möglichkeiten wenigstens im vollen Umfang zur Verfügung. Die Versorgung im Winter war bei den Gewinnern der Kriege immer sehr gut, sogar bei den Siegern genannten Verlierern. Die Verlierer genannten Verlierer mußten zwar hungern, aber das deswegen, weil Hunger schon immer die Hauptwaffe in jedem Krieg war. Sie ist es auch heute noch und wenn heute irgendwo in der Welt Leute hungern, dann weil reichere Länder Krieg gegen sie führen. Deshalb waren Kriegsflüchtlinge schon immer mit Wirtschaftsflüchtlingen identisch und sind es noch. Das war jetzt hoffentlich konkret genug. Darüber hinaus dürften wieder Ansatzpunkte für weitere, unnötige Themenwechsel gegeben sein.

    „Und Ihre Ausführungen zu interdisziplinärer Denkweise zeigen, dass Sie den von mir dargelegten Zusammenhang leider nicht erfasst haben oder ignorieren.“

    Ich habe keinerlei Ausführungen zu interdisziplinärer Denkweise gemacht. Im Gegenteil, ich versuche so weit wie möglich, zeitraubendes und nervtötendes Geschwurbel einzusparen.

    „Wenn Sie in der Biologie Anwendungstechniker sind, dann steht Ihr Wissen damit noch nicht für ‚die‘ Biologie.“

    Dann ist es ja gut, daß ich das nicht bin. Mein Wissen erstreckt sich nicht nur über die gesamte Biologie, sondern geht noch sehr weit darüber hinaus. Allerdings versuche ich möglichst nicht auf diese Weise anzugeben, weil sich weniger intelligente und sogar lediglich weniger gebildete Menschen dadurch schnell beleidigt fühlen. So eine Reaktion ist zwar ausgesprochen eigenartig, aber leider häufig zu beobachten. Trotzdem merkt man mir großes Wissen immer wieder an, weil ich ständig dabei bin, Dinge richtigzustellen. Lieber wäre es mir natürlich, Leute würden sich erstmal informieren bevor sie intellektuelle Umweltverschmutzung betreiben. Es gibt Leute, die freiwillig Müll an Stränden aufsammeln, weil sie ihre Umwelt nicht einfach aufgeben wollen. Ich versuche mein geistiges Umfeld sauber zu halten, weil ich die Verschmutzung da noch weniger ertragen kann als im materiellen Umfeld.

    „Und meinen anschaulichen Hinweisen im Text wollten Sie offensichtlich nicht nachgehen.“

    Von Geschwurbel versuche ich mich zu enthalten und es nach Möglichkeiten auch sonst einzudämmen. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche statt anderen und mir Zeit und Nerven zu stehlen.

    „Ich vertrete nicht irgendeine grobe Richtung, das hätten Sie schon herausfinden können, aber kann ja noch werden.“

    Deswegen wohl immer wieder die unermüdlichen Hinweise auf die Anthroposophen?
    Ranma

    • @Ranma

      „Mein Wissen erstreckt sich nicht nur über die gesamte Biologie, sondern geht noch sehr weit darüber hinaus.“ Zitatende R.

      Nun, dann haben Sie mir einiges voraus, da kann ich nicht mithalten und nur verschwurbelt zu Methodik vortragen. Ich habe nämlich nur punktuelle und relative Kenntnisse in verschiedenen Bereichen/ Disziplinen und kenne im Übrigen niemanden, der in einer einzigen dieser Disziplinen einen gesamten (also absoluten) Überblick hätte.

      Da Ihnen aber der Unterschied zwischen gesamter und relativer Übersicht egal ist, Sie den Unterschied wohl gar nicht kennen, oder als Geschwurbel abtun, was ja auf das gleiche hinausläuft, macht es wenig Sinn, wenn das Erkenntnisinteresse und die dazu erforderliche Bescheidenheit (wieder ein echter Antagonismus) so ungleich verteilt ist, bis jetzt zumindest, ich bin ja ein ‚Gloffer‘, freue mich, wenn Horizonte erweitert werden können, gemeinsam.

      Sie grüßend

  33. BGE ist kein Fortschritt. BGE ist die Wiederherstellung eines ursprünglicheren Zustandes. Früher konnte sich jeder aus der Natur versorgen. In sehr geringem Umfang ist es heute noch erlaubt, Pilze zu sammeln. Das ist so ziemlich alles, was vom ursprünglichen Zustand übrig ist. Nach und nach wurde uns alles weggenommen. Zum größten Teil während des Allmenderaubs. Wir wurden nicht nur entrechtet, sondern inzwischen ist auch vieles eingezäunt oder zubetoniert. Es wird sogar dafür gesorgt, daß kaum noch jemand die Zeit dafür findet, Pilze zu sammeln oder Gemüse im eigenen Garten zu ziehen, sofern ihm überhaupt ein Garten gelassen wurde. BGE ist nichts weiter als ein kleiner Ausgleich für die Rechte, Möglichkeiten und auch die Zeit, die uns entschädigungslos weggenommen wurden. Darum finden sich die Psychopathen nicht auf der Seite derer, die BGE einführen wollen, sondern nur unter der Gegenseite. Trotzdem ist das BGE nur eine Nebelkerze. BGE ist die Wiedereinführung der Allmende, angepaßt an ein modernes Zeitalter, und so wie die ursprüngliche Allmende von uns genommen wurde, so würde bald auch die moderne Allmende wieder von uns genommen werden. Natürlich nicht durch einfaches Zudrehen des Geldhahnes. Daß das nicht ginge, das ist ja gerade der Witz dabei und der Hauptunterschied zwischen Bedinungslosem und H.IV. Stattdessen würde das BGE langsam erodieren. So wie uns die früheren Möglichkeiten auch nur nach und nach genommen wurden, zwischen der Erfindung des Zaunes und der Erfindung der Fabrikarbeit. Bisher gibt es ständig neue Steuern und neue Abgaben. Die meisten Modelle für ein Bedingungsloses wollen Steuern und Abgaben zu einer einzigen Steuer zusammenfassen. Aber wodurch würde verhindert, daß danach weiterhin ständig neue Steuern und neue Abgaben beschlossen würden? Von der Schwachstelle her wird schließlich das ganze System erodieren. Das kann innerhalb weniger Jahre geschehen. Deshalb taugt kein Modell des Bedingungslosen zu mehr als einer Nebelkerze. Das ist einem Teil der Elite natürlich bewußt, einem anderen Teil schlottern die Knie vor Angst, daß es doch funktionieren könnte. Deshalb wird es nie ein BGE geben.
    Ranma

    • @Ranma

      Eine stringente Beweisführung war das Ihrerseits jetzt nicht. Zunächst resümieren Sie zutreffend, dass BGE die arg geschröpfte Almende wieder etwas auffüllt. Ja, stimmt, wer es genauer verstehen will sei an Karl Polanys ‚Große Transformation‘ verwiesen, in der er den Almendeklau in England, vor der industriellen Enteignung und Industriesklavenschaffung, pathetisch mit Revolution umschrieben, beschreibt. Bis dahin stimmt Ihr Gedankengang noch.

      Dann beginnt es zu eiern. Wenn es immer Verteilungskampf gab, was Sie nicht beschreiben, dann fehlen Ihnen zureichende Gründe, warum erst nach einer Teilwiederherstellung der Allmende, oder bereits deswegen, die Wegnahme derselben mit ‚erhöhter Wahrscheinlichkeit‘ stattfinden wird. Logischer ist doch, die Wahrscheinlichkeit des Verteilungskampfes bleibt zunächst gleich, da sie unabhängig motiviert und betrieben wird, einen anderen Komplex darstellt. –

      Der Verteilungskampf kann zunehmen, ja, wir schätzen ja nur die Zukunft ab, nach Gründen, haben keine Glaskugel, aber durch Almendeauffüllung kann sowohl der Selbstbehauptungskampf der Mehrheit gestärkt werden, etwa weil Wohnungsverlust und Hungertod nicht als sofortiges Druckmittel genutzt werden kann, andererseits gibt es für die Umverteilungsmaschine auch wieder mehr zu holen.

      Beides sind aber verschiedene, getrenntablaufende Vorgänge/ Interessen, die Sie nicht in eins verlegen sollten, das eine begründet nicht das andere, ist parallel oder wirkneutral gegen das andere.

      Beispiel:
      Es kann ein Reicher oder Armer beraubt werden. Der Reiche ist für den Räuber interessanter, als Beute, kann sich aber auch besser schützen und spiegelbildlich die Argumente zum Armen, die Sie sich bitte selber einsetzen, an den richtigen Stellen.

      BGE macht die Korruptionsumverteilung (von Masse unten nach Elite oben) insgesamt wieder etwas attraktiver, aber die Masse ist (in dem gleichen Umfang?) auch abwehrfähiger, wie bei einer gut gefüllten Streikkasse, Ranma.

      Also die Gretchenfrage haben Sie nicht argumentiert. Ich habe sie nur weiter herauspräpariert und mit einem weder/noch eingeschätzt, das ist pragmatisch angewendete Logik.

      Nun noch, von mir ergänzt, die Verknüpfung zum Grad der Digitalisierung, ausgelesenen Transparenz. Data Mining wird schwer überschätzt, ist im Grunde nur ein starkes ‚Ex-Post-Instrument‘.

      Warum?

      Weil es sich zur Prävention nicht eignet, keine Voraussagekraft auf unterschiedliche Entwicklungen entfaltet, darüber stöhnen auch die professionellen Anwender in den Betrieben und Konzernen, können die Datenflut regelmäßig nicht prognostisch auslesen/ verwerten. Und die Schlapphüte können es erst recht nicht. Die können aber, nach Anfangsvorfällen und Merkmalen, also im Nachhinein, mit ihrem Riesenkamm durch das Chaos fahren und fündig werden, nach viertel- bis halbzutreffenden Merkmalen. Oft aber sind sie nur mit ihren eigenen Taten und aus der Spur gelaufenen Aktiven beschäftigt, diese entweder heimlich zu unterstützen oder wieder aus dem Verkehr zu ziehen.

      BGE und Geheimdienste haben daher, bezüglich ihrer weiteren Entfaltung, eher geringe Affinität und Wechselwirkungen miteinander. Die untersten Einkommensgruppen sind schon seit Jahren hochtransparent und Datenschutz und Verschleierung der Vermögensverhältnisse, nimmt nach oben hin zu, Sachvermögen, Ausland, Firmenkonstruktionen. Und das Omageschenk an das Hartz4-Kind wäre nach Digitalisierung nicht mehr unbar zu schenken, das lässt sich umgehen. Die geringfügige Nebenarbeit würde aber nicht, wie heute, ab den ersten Euros über einen Freibetrag hinaus, extrem besteuert (ca. 80%). Die Frage ist also, von welcher Seite hier Nebelkerzen kommen, wenn man einmal von Unkenntnis absieht. Unkenntnis in den untersten Gehaltsgruppen wird noch gestärkt durch den Fehlglauben, Rothschild würde sich für das magere Konto des Hartzbeziehers, Azubis und teilbeschäftigten Innerweltgläubigen interessieren. Nein tut er nicht. Die Digitalisierung haben, was Steuerverkürzung betrifft nur die mittleren und dann zunehmend die höheren Einkommensgruppen zu befürchten, die, die noch Motorrad fahren können zusätzlich, nicht die Winterfahrer! Das Geschrei über Digitalisierung ist deswegen durchaus klassenspezifisch segregiert. Der prekär lebende NWO Kritiker macht dann das politische Geschäft, nicht für seine Interessen, sondern für die Klasse, der er gerne angehören würde, es ihm aber nur virtuell gestattet ist durch die Pseudomedienteilhabe. Wer ihn darüber sachlich aufklärt wird oft noch angefurzt. Wer möchte schon zur unteren Klasse gehören. Dabei ist es keine Schande. Tatsächlich, nämlich ganzheitlich kulturell betrachtet gibt es nur die zwei Klassen: a) die deren Kapitalstock so gering ist, dass sie den Kapitalstock der anderen, b) der Kapitalgewinner, ständig mit auffüllen muss, gesellschaftlich erzwungen, mit oder ohne BGE.

      Mit BGE allerdings mit etwas weniger realer Existenzunsicherheit.

      Sie grüßend

  34. Womit sich die meisten Gegner des BGE disqualifizieren ist ein Punkt, auf den bisher noch nicht eingegangen wurde. Die meisten Gegner tun immer so als ob man nicht mehr gegen Bezahlung arbeiten dürfte. In allen Modellen des BGE darf man das weiterhin! Man darf auch noch sein Vermögen an seine Kinder vererben. Man darf sogar noch an der Börse spekulieren. Außer der Abschaffung unerträglicher Diskriminierung ändert sich eigentlich garnichts!
    Ranma

  35. Ja, man darf sogar so viel hinzuverdienen wie man es irgendwie schafft. Man darf sogar Reichtum aufhäufen! Es wird lediglich schwieriger werden, Dumme zu finden, die sich etwas ohne angemessene Gegenleistung wegnehmen lassen.
    Ranma

  36. „Wenn es immer Verteilungskampf gab, was Sie nicht beschreiben, dann fehlen Ihnen zureichende Gründe, warum erst nach einer Teilwiederherstellung der Allmende, oder bereits deswegen, die Wegnahme derselben mit ‚erhöhter Wahrscheinlichkeit‘ stattfinden wird. Logischer ist doch, die Wahrscheinlichkeit des Verteilungskampfes bleibt zunächst gleich, da sie unabhängig motiviert und betrieben wird, einen anderen Komplex darstellt. –“

    Sobald es um Geschichte geht, sind die Grenzen auch meines Wissens schnell erreicht. Es ist schließlich nicht so, daß ich behaupten würde, alles zu wissen. Nur innerhalb der Naturwissenschaften kenne ich nicht nur den Stand der Forschung, sondern auch jede noch so abstruse Theorie. Was Geschichte angeht, da bin ich immer wieder davon fasziniert mit welchen Phantasien Wissenslücken aufgefüllt wurden, angefangen schon bei meinem Geschichtslehrer, der sowohl die Bibel als auch die Theaterstücke eines Shakespear gleichermaßen als historische Quellen heranzog. Ich schaue gern die Fernsehserie ‚Reign‘, weil die zur Zeit des Nostradamus spielt. Aber langsam fange ich an zu glauben, daß die mir ebenfalls nicht die historische Wahrheit erzählt, nichtmal den Forschungsstand zu Nostradamus richtig wiedergibt. Schon die blitzend weißen Zähne der handelnden Personen hätten mich von Anfang der Serie an mißtrauisch machen sollen. In der Renaissance war ein kariöses Gebiß Zeichen eines hohen Standes. Die ärmeren Bevölkerungsschichten malten deswegen sogar ihre Zähne mit schwarzer Farbe an. Solche Dinge lasse ich mir gerne erzählen, weil das immer Zeichen davon ist, daß jemand mehr Ahnung von Geschichte hat als die mein Geschichtslehrer hatte.

    Einen Verteilungskampf beschreibe ich deshalb nicht, weil ich nichts von einem Verteilungskampf weiß. Das kann möglicherweis daran liegen, daß ich an dem Punkt bereits an der Grenze meines Geschichtswissens angelangt bin. Andererseits kann es auch daran liegen, daß es vielleicht keinen Verteilungskampf gegeben hat, falls man den Raub durch einen sehr Starken an einem sehr Schwachen nicht als Kampf bezeichnet. Es war die Macht da, sich etwas zu nehmen, und das Begehren, das auch zu tun. Die Schwächeren konnten nur hilflos zusehen. Mit welchen Mitteln hätten sich Bauern gegen Adelige wehren können?

    Vielleicht gibt es heute mehr Mittel, sich gegen eine Obrigkeit zu wehren. Alleine schon unser demokratisches Wahlrecht ist eine geladene Waffe. Wenn ich dann aber sehe, daß regelmäßig wieder die schwarzrotgelbgrüne Einheitspartei an die Macht gewählt wird, dann zweifle ich daran, daß heute einen Verteilungskampf gibt statt einer bedingungslosen Kapitulation. BGE kann zwar die Streikkasse füllen, aber was hilft das dort, wo es keinen Arbeitskampf gibt?

    Auf die Schlapphüte gehe ich nicht ein, weil das nichts mit dem Thema zu tun hat. (Andernfalls wäre ‚Precob‘ mein Argument.) Nur die Aufgabe von Persönlichkeitsrechten beim beantragen von H.IV, das ist ein Argument, das in jede Diskussion über das BGE gehört. Das betrachte ich aber als bereits ausreichend abgehandelt.
    Ranma

    • @Ranma

      Einstein oder Planck waren sich bewusst, dass sie, selbst in ihrem Fachgebiet(!), nicht ‚alles‘ wussten und wissen konnten, ähnlich erging es dem Mathematiker Hilbert, Gödel hat dieses Thema sogar zu einem Teil seiner Arbeit gemacht.

      Und wenn Sie sich alleine diese Liste hier anschauen, wissen Sie warum dass keine Übertreibung respektive Untertreibung, von David Hilbert war, von A.N. Whitehead ist es ebenfalls explizit zitierbar:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Mathematiker_(20._Jahrhundert)

      Also eine gefühlte gute Übersicht ist etwas sehr anderes, als das ‚Ganze‘ der Biologie kennen und die ist, gegenüber der Mathematik noch viel, viel unübersichtlicher. Und Sie machen ja selbst schon eine indirekte Konzession mit Ihrem Verweis auf die Theorien des Fachs, denen Ihr besonderes Interesse gilt, was ich prima finde. Auch die sind aber sehr, sehr umfangreich.

      Also, absolutes Wissen wird immer nur angestrebt, nie erreicht Und mit der Einsicht dieser Grundtatsache könnten Sie in den Vorhof philosophischer Besinnung treten (Bedingung ist die gelebte Bescheidenheit!). Ohne diese Vorleistung bleibt das Tor geschlossen, da können Sie sich die Augen wund googeln, so ist es höchstwahrscheinlich, denn absolut wissen kann ich es nicht, befinde mich nämlich im Vorhof der Philosophie und staune nicht schlecht, akzeptiere daher nur das Argumentieren, nicht loses Behaupten.

      Sie grüßend

      • @Conrath:

        Wenn man mir unterstellt, daß ich ein Anwendungstechniker wäre und deswegen mich nur im Vorhof der Wissenschaften befände, dann muß ich gleichermaßen übertrieben reagieren. Ich weiß schon, daß man nicht allwissend werden kann, ich habe es nämlich lange genug versucht. Das kannst du natürlich nicht nachvollziehen, nachdem es bereits deine Vorstellungskraft übersteigt, daß jemand tatsächlich ein MINT-Fach richtig an einer Universität studiert. Was glaubst du, was die zigtausende Studierenden in unserem Land machen und wo die zu finden sind damit du ihnen niemals begegnest?

        Übrigens, ich wollte Professor werden bis mir der radikale Kahlschlag unseres Bildungssystems, welcher im Bologna-Prozeß gipfelte (damit weder erst anfing, noch schon endete) gründlich diese Suppe versalzen hatte. Am Anfang meines Studiums erzählten mir Professoren, daß sie ein Drittel ihrer Zeit mit Bürokratie verbrachten und das hatte hauptsächlich einen Bezug zum Einwerben von Drittmitteln. Am Ende meines Studiums mußten Professoren bereits neunzig Prozent ihrer Zeit für Bürokratie aufwenden und das betraf hauptsächlich wirtschaftliche Kontrollgremien und Evaluierungen für die Unterstützung des Prestiges gewisser Politiker. Die früher zahlreichen Privilegien der Professoren wurden auch zum größten Teil gestrichen. Der Bologna-Prozeß führte zur Verschulung der deutschen Universitäten, während deutsche Abschlüsse trotz großer Angleichung an das englische System keine größere Anerkennung im Ausland genießen. Diese Umstände verunmöglichen fast, etwas an den Universitäten zu lehren und rauben den Studierenden die fürs lernen erforderliche Zeit. Die Lippenbekenntnisse unserer Politik zur Förderung der MINT-Fächer sind nichts weiter als Lippenbekenntnisse, weil Berufspolitiker die MINT-Fächer fürchten, weil keine Lüge ständigem hinterfragen, nachrechnen, nachmessen und nachprüfen standhält.

        Können wir uns jetzt wieder dem eigentlichen Thema zuwenden?
        Ranma

  37. Mike Adams mit einer m. E. realistischen Einschätzung der Situation und der (nicht wirklich vorhandenen) Perspektive (ab ca. 16:22):

3 Trackbacks & Pingbacks

  1. Schlagzeilen des Tages vom 10. März 2017 › Opposition 24
  2. 21. Jahrhundert » Blog Archiv » Bald sind wir alle arbeitslos – Geolitico
  3. Technischer Fortschritt, Crash, Maghreb-Staaten, Balkan-Route, China, Shopping-Verhalten, Rohstoffe! | das-bewegt-die-welt.de

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*