Charlène von Monaco ist nun Teilzeit-Fürstin mit Millionen-Apanage

GEOLITICO ROYAL

Charlène / Monaco / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Hans; https://pixabay.com/de/photos/stadt-hochh%c3%a4user-hafe-schiffe-187488/ Charlène / Monaco / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: Hans; https://pixabay.com/de/photos/stadt-hochh%c3%a4user-hafe-schiffe-187488/

Albert II. von Monaco soll einen neuen Deal mit seiner Frau Charlène ausgehandelt haben, um die Scheidung zu vermeiden. Es geht um die Kinder und viel Geld.

Monaco kommt nicht zur Ruhe mit den neuen Gerüchten um die Ehe des Fürstenpaares. Nach der monatelangen Abwesenheit Charlènes aus dem Fürstentum und ihrem anschließenden Aufenthalt in einer Schweizer Klinik (Geolitico Royal berichtete), um sich weiter zu erholen, soll es nun zu einer Entscheidung von großer Tragweite gekommen sein.

Für Medientermine ins Fürstentum Monaco

Laut französischer Medien soll es einen neuen Ehevertrag zwischen ihr und dem Fürsten geben. Dass es in der Ehe seit Jahren kriselt, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Auch dass Charlène mit dem Leben in Monaco fremdelt, nicht besonders gut Französisch spricht, weiß jeder Monegasse. Sie ist längst nicht so beliebt wie einst Grace Kelly als Fürstin, aber dass ein ungewöhnlicher Kompromiss gefunden worden sein soll, überrascht Kenner des Hofes.

Charlène soll mit Scheidung gedroht haben, was im katholischen Fürstenhaus dem Drohszenario echter parlamentarisch-demokratischer Strukturen für das Fürstentum gleichkommt. Um es nicht zum Äußersten kommen zu lassen, soll Albert in die Forderungen seiner aus Südafrika stammenden Frau eingewilligt haben.

Worum geht es im Kern? Charlène muss nicht länger ihren Hauptsitz in Monaco unterhalten, sondern darf nach Genf ziehen. Wieso ausgerechnet Genf, das bleibt vorerst ihr Geheimnis. Zumindest liegt es verkehrsgünstig, ist nicht allzu weit weg vom Fürstentum und gilt als sichere und internationale Schweizer Perle. Normalerweise zieht es die Damen der Grimaldis nach Paris, aber vielleicht ist ihr es dort zu französisch.

Sie soll eine stattliche Apanage von zwölf Millionen Euro jährlich erhalten zuzüglich Personal für ihren Haushalt. Für diese Privilegien muss sie für bestimmte repräsentative Termine anreisen und mit Albert, den Zwillingen Jacques und Gabriella huldvoll die verzückten Untertanen grüßen. So wie beim letzten Formel 1-Rennen, das nach ihrer offiziellen Rückkehr der erste große PR-Termin der Familie war. Apropos Zwillinge – die beiden siebenjährigen Kinder leben laut Vereinbarungen bei Albert in Monaco und sehen ihre Mutter in den Ferien und bei den Verpflichtungen im Fürstentum.

Caroline dank Charlène ohne Aussicht auf die Krone

Eine besondere Note soll der Vertrag haben: die „Caroline-Klausel“. Die älteste Schwester des Fürsten, bekannt aus Film, Funk, Fernsehen und tragischen Ehen, soll mit ihrer Schwägerin in gegenseitiger Abneigung verbunden sein. Fotos der beiden Royals sind an eisiger Atmosphäre kaum zu übertreffen und haben immer wieder für Gesprächsstoff im Fürstentum gesorgt. Caroline soll von Anfang an nichts von Charlène gehalten und ihren Bruder vor einer Ehe mit der ehemaligen Leistungsschwimmerin gewarnt haben.

Mag sein, dass sie Recht hatte. Mag aber auch sein, dass sie gekränkt ist, dass ihr Familienzweig mit zwei Söhnen und zwei Töchtern in der Erbfolge abgerutscht ist. Sie hatte durch das fast schon ewige Junggesellendasein ihres Bruders gut Chancen dereinst selbst zur Fürstin aufzusteigen beziehungsweise ihr ältester Sohn Andrea Casiraghi auf den Thron zu gelangen.

Mit der Heirat Alberts und der Geburt der Zwillinge, sind diese Hoffnungen zerstoben. Wie hat der langjährige Chef-Kommentator royaler Ereignisse in der ARD, Rolf Seelmann-Eggebert, sinngemäß über die Grimaldis so schön gesagt: Eine Seifenoper, die nie enden wird.

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