Offener Brief zu Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19

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Unser Autor konfrontiert die Deutsche Gesellschaft für Immunologie e. V. in einem offenen Brief mit zentralen Fragen zu Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19.

Lesen Sie hier das am 8. Januar an die Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V. verfasste Schreiben unseres Autors. Selbstständlich werden wir auch die Antwort publizieren, sobald sie uns vorliegt.

Dokumentation

Dr. Frank Haubold Meerane, den 8. Januar 2022
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Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V. (DGfI)
Nikolaus-Fiebiger-Zentrum
Glueckstrasse 6
91054 Erlangen

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Debatte über das Für und Wider der Schutzimpfung gegen das SARS-CoV-2-Virus spaltet die Gesellschaft nicht nur hierzulande in nie dagewesenem Maße, und oft genug überschatten Emotionen und gegenseitige Schuldzuweisungen die sachliche Debatte.

Auch wenn sich Ihre Gesellschaft in der Vergangenheit aus sicherlich guten Gründen eindeutig für eine möglichst breite Anwendung der mRNA-Vakzine ausgesprochen hat, möchte ich Sie nachstehend mit einem Kritikpunkt der Skeptiker konfrontieren, den ich als die zentrale Frage in der Debatte betrachte.

Die Kernthese der Kritiker findet sich u. a. in der Stellungnahme von Professor Diether Schönitzer zum österreichischen Covid-19-Impfpflichtgesetz (Covid-19-IG), aber auch in zahlreichen anderen Wortmeldungen und Veröffentlichungen, die trotz der weitgehenden Verbannung der Autoren aus dem öffentlichen Diskurs, die ich für einen verhängnisvollen Fehler halte, da sie Verschwörungsmythen befeuert, ihr Publikum erreichen.

Zitat:

Damit komme ich direkt zur Verabreichung von mRNA-haltigen Substanzen, die fälschlich als Impfstoffe oder auch Seren bezeichnet werden und nach Eindringen in die Blutbahn zunächst in die Gefäßwandzellen eindringen und nachfolgend an der Oberfläche der Gefäßwandzellen zur Ausbildung der Spike-Proteine führen. Diese Spikes fungieren tatsächlich als Fremdantigen (ähnlich der medikamentös bedingten autoimmun-hämolytischen Anämie) und sollen zur Antikörperbildung und damit zur Immunität führen. Das Problem besteht jedoch darin, dass die Spikes zumindest eine gewisse Zeit, wahrscheinlich dauerhaft, an den körpereigenen Zellen anhaften und die aktivierten Killerzellen beziehungsweise Antikörper (falls die Impfung wirkt!) die mit Spikes fremd-markierten Zellen des Geimpften zerstören. Folge ist eine immunologische Zell- und Gewebszerstörung bei den geimpften Personen die zu den bekannten Thromboembolien, zur Zerstörung von Herzmuskelzellen, Lungen- und Nierengewebe, und letztlich zu einer Erschöpfung des Immunsystems führen. Auffrischungsimpfungen verstärken diese Effekte, weil frisch durch die Boosterung entstandene Spikes auf inzwischen gebildete Antikörper stoßen. Dadurch werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Akutreaktionen und Autoimmunreaktionen als Langzeitfolge entstehen und schlummernde Infektionen wie Tuberkulose reaktiviert, die das Gesundheitssystem mehr gefährden werden, als dies durch den Anteil der gesunden, impfkritischen Nichtgeimpften möglich ist.“

Als Laie kann ich den Wahrheitsgehalt dieser These natürlich nicht beurteilen, sehe aber gewisse Anhaltspunkte, die zumindest punktuell für ein derartiges Szenario sprechen. So fanden schwedische Forscher heraus, dass die SARS-CoV-2-Spike-Proteine, wie sie auch in den mRNA-Impfstoffen Verwendung finden, zumindest in Vitro die DNA-Reparaturmechanismen schädigen und die adaptive Immunabwehr hemmen.

Aber auch die oft publizierte Behauptung, dass injizierte Spike-Protein verschwände kurze Zeit nach der Impfung, ist inzwischen widerlegt. So fanden Bansal et al. das Spike-Protein an sogenannten „Exosomen“, das sind von Zellen abgeleitete Vesikel (Zellkompartimente), noch vier Monate nach der zweiten Impfung.

Thromboembolien als direkte Folge der mRNA-Impfung sind unter anderen durch Andraska et al. Dokumentiert, und Myokarditis ist inzwischen sowohl von den US-Behörden als auch der WHO als eine mögliche Impfnebenwirkung eingestuft.

Letztlich sind das alles jedoch nur Indizien, die je nach Interessenlage sehr unterschiedlich interpretiert werden. Die zentrale Frage, um deren Beantwortung ich hiermit bitte, ist und bleibt folgende:

Kann die Deutsche Gesellschaft für Immunologie bestätigen oder ausschließen, dass die durch die mRNA-Impfung im Körper gebildeten SARS-CoV-2-Spike-Proteine über längere Zeit aktiv bleiben und dort gegebenenfalls durch Angriffe von NK-Zellen und Antikörpern zur immunologischen Zellzerstörung mit den oben beschriebenen Folgen führen?

Beschwichtigende Stellungnahmen über angeblich zu niedrige Konzentrationen zum Beispiel im Blut, die sich im Netz finden, sind keine Antwort, zumal 30.000 Verdachtsfälle weltweit für Myo- oder Perikarditis durchaus einer Erklärung bedürfen. Entweder ist ein derartiger Mechanismus möglich oder nicht.

Die zweite Frage ergibt sich aus den vorliegenden Daten zu Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkungen sowohl in Deutschland (PEI) als auch weltweit (VigiAccess): Wie erklärt sich die Deutsche Gesellschaft für Immunologie, dass die gemeldeten Verdachtsfälle je Million Impfdosen der Covid-19-Vakzine die der klassischen Grippeimpfung um den Faktor 30 bis 100 übersteigen?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Frank Haubold
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Über Frank W. Haubold

Frank W. Haubold wurde 1955 in Frankenberg (Sachsen) geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Informatik und Biophysik in Dresden und Berlin. Seit 1989 schreibt er Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Gegenwart). Zahlreiche Veröffentlichungen in Freie Presse (Chemnitz), Fantasia (Passau), Nova (Magazin), Phantastisch! (Stolberg), Exodus (Magazin), Esli (Russland) und anderen Publikationen auch außerhalb der Phantastik-Szene. Für den EDFC Passau gab er bis 2009 fünf Anthologien heraus. 2008 gewann er als erster Autor überhaupt den Deutschen Science Fiction Preis in beiden Kategorien. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

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fufu
fufu
4 Monate her

Tja. Mal eine andere Frage… Wie sieht es denn mit dem um ein vielfaches hoeheren Risiko fuer schwere Erkrankung oder Tod bei einzelnen Chargen des Impfstoffes aus? Warum ist das so? Hat man die mRNA dieser Chargen mal sequenziert, meines Wissens nicht. Traegt die „Impfung“ gar zur Aufrechterhaltung der „Pandemie“ durch Einschleusung neuer Varianten ins virale Genom mittels Rekombination bei? Man sollte diese Chargen mal naeher untersuchen, aber wer macht das…?

fufu
fufu
Reply to  fufu
4 Monate her

Dass verschiedene Chargen der „Impfstoffe“ unterschiedliche RNA enthalten koennten ist natuerlich VT, dass Rekombination des Virus mit host-DNA oder -RNA moeglich ist wird ernsthaft diskutiert.
https://www.gov.uk/government/publications/long-term-evolution-of-sars-cov-2-26-july-2021/long-term-evolution-of-sars-cov-2-26-july-2021

Werner Illhill
Werner Illhill
Reply to  fufu
3 Monate her

fufu, Ihre Frage finde ich voll berechtigt und erinnert mich an mein Tabletten-Konsum. Wie alle Arzneimittel haben diese RNA-Injektionen gegen COVID-19 Nebenwirkungen. Welche Risiken, die eingenommenen Arzneimittel zusammen mit einer RNA-„Impfung“ bewirken, sollte man auch untersuchen. Es ist an der Zeit, dass wenigstens die Tablettenhersteller auf diese Wechselwirkungen eine Antwort finden.
Da Gestern heftig im Bundestag über eine Impfpflicht diskutiert wurde, kein Politiker hat zielgerichtet wegen Nebenwirkungen, von Impfungen und RNA-Injektionen, Gebrauchsinformationen für Patienten gefordert.

fufu
fufu
Reply to  Werner Illhill
3 Monate her

Wie man hoert beantwortet das zustaendige Paul-Ehrlich-Institut Anfragen zur Kontrolle der Chargen nicht, was bei der Informationslage naturgemaess Verschwoerungstheorien Auftrieb verschafft. Zumal letztere sich zunehmend als Realitaet erweisen.

fufu
fufu
Reply to  fufu
3 Monate her

Interessant auch, dass Montaignier schon fruehzeitig vorausgesagt hat, dass sich kuenstlich veraenderte Viren recht schnell ihres Ballastes entledigen, dass globale Viruspandemien durch im Labor geschaffene Viren nicht moeglich sind. So sind z.B. Sars-1 und MERS,wie Ebola, wo entsprechende Geruechte schon im Umlauf waren, schnell im Nichts verschwunden oder waren lokal begrenzt. Damals gab es aber keine Massenimpfkampagnen. Ich finde die zustaendige Behoerde sollte umgehend Stellung beziehen mit welchen Methoden die einzelnen Chargen untersucht werden und was in dieser Hinsicht unternommen wurde.

Schiller
Schiller
Reply to  fufu
2 Monate her

NIX!
Alles läuft nach Plan. Eine staatl. Kontrollbehörde die nicht kontrolliert mach das nur auf ‚Befehl‘.
Kapiert es endlich, auch wenn Denken Aua macht.