Eine Krise als Chance für Klein- und Mittelbetriebe

Klein- und Mittelbetriebe / Arbeit am Bau / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/geb%C3%A4ude-professional-mitarbeiter-2762319/ Klein- und Mittelbetriebe / Arbeit am Bau / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/geb%C3%A4ude-professional-mitarbeiter-2762319/

In der Pandemie standen Klein- und Mittelbetriebe vor der Herausforderung, gleichzeitig ihre Kunden zu halten und neue Wege der Unternehmensführung zu finden.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sind von der Pandemie besonders betroffen. Die Krise bedeutet für vielen Firmen sogar Betriebsschließungen. Doch die herausfordernde Zeit ist für Firmen nicht nur mit negativen Auswirkungen verbunden. Denn die Veränderungen können auch als Inspiration für eine neue Arbeitsweise oder innovative Geschäftsmodelle herangezogen werden.

Mit digitaler Arbeit durch die Krise

Auch viele kleinere Unternehmen schaffen es durch die Krise. Ihr Geheimnis ist in diesem Fall, dass sie vermehrt auf digitale Arbeit setzen. Diese Technik wird nicht nur für die interne Zusammenarbeit, sondern gleichermaßen für die externe Kommunikation mit Kunden, Stakeholdern oder Zulieferern eingesetzt. Damit ergeben sich große Chancen. Sie bleiben in schwierigen Zeiten, in welchen Sie auf distanziertes Arbeiten setzen müssen, nicht nur konkurrenzfähig, sondern Sie haben gleichermaßen die Gelegenheit, neue und attraktive Geschäftsfelder zu entwickeln. Damit wirken Sie auf potenzielle Arbeitskräfte anziehender und machen sich einen Namen.

Es zahlt sich also auch in der Pandemie aus, über Innovationen nachzudenken. Unter Umständen ergibt sich damit ein Anlass, die Firma in eine neue Richtung zu lenken. Dabei ist es nicht immer wichtig, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist. Auch Betriebe, die beispielsweise Kunststoffteile aus PC-Spritzguss anfertigen, können durch eine Digitalisierung mehr Kunden erreichen. Denn auch für die Serienfertigung der Kunststoff Spritzgussteile müssen Abnehmer gefunden werden.

Rechtzeitig über Unterstützungsangebote informieren

In einer Krise oder bei drohenden Engpässen sollten sich Unternehmer rechtzeitig über Möglichkeiten zur Unterstützung schlau machen. Mittelständischen Unternehmen steht für kurzfristige Engpässe der KfW-Schnellkredit zur Verfügung. Sie erhalten den betreffenden Betrag in nur kurzer Zeit, wodurch es ihnen möglich ist, in herausfordernden Zeiten über die Runden zu kommen.

Wer sich allgemein über etwaige Unterstützungsmöglichkeiten informieren oder über das richtige Vorgehen in der Krise schlaumachen will, der sollten sich beraten lassen. Dazu stehen unter anderem Experten der Industrie- und Handelskammer bereit. Sie können Fragen zu Wirtschaftshilfen und den Voraussetzungen für diese beantworten. Damit tappen  Unternehmer nicht mehr im Dunkeln und können konkrete Schritte ergreifen, um Ihre Situation zu verbessern. “Digital Jetzt” ist beispielsweise eine Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt wird.

Mit einer fachkundigen Beratung erweitern Betriebsinhaber ihr Wissen und sind somit für die nächste potenzielle Krise gewappnet. Sie sollten immer bedenken, dass jeder Betrieb unterschiedliche Phasen durchläuft und  schwierige Zeiten also als Herausforderung und Chance ansehen.

Lichtblicke zeichnen sich am Horizont ab

Das Ende der schwierigsten Zeit der Pandemie ist mittlerweile abzusehen. Schon bald dürften größere Unternehmen, aber auch kleinere Betriebe wieder aufatmen. Obwohl positive Stimmung durchaus angebracht ist, sollten Inhaber eines Klein- oder Mittelbetriebs doch niemals in grenzenlosen Optimismus verfallen.

Vielmehr empfiehlt sich eine Rückschau: In welchen Bereichen hat der Betrieb in der Pandemie zu seinem  Vorteil gehandelt und wo besteht Verbesserungsbedarf. Wie bereits erwähnt, geht es jetzt darum, das Unternehmen zukunftsfit zu machen. Denn die Krise hat vor allem eines verdeutlicht: Nicht immer lassen sich alle Ereignisse vorhersehen. In nur wenigen Wochen kann das Leben – und damit auch die Wirtschaft – ganz anders aussehen. Unternehmer dürfen also niemals nur im “Jetzt” leben. Die Planung bestimmt, ob sich die Firma langfristig gegen die Konkurrenz und insbesondere in Krisenzeiten behauptet.

Fazit – mit einer vorausschauenden Unternehmensführung die Pandemie überleben

Von der Pandemie waren KMUs besonders betroffen. Denn diese Betriebe standen vor der Herausforderung, ihre Kunden trotz der verordneten räumlichen Distanz zu halten und neue Wege der Unternehmensführung zu finden. Doch bezüglich dieser Aspekte erwies sich die Krise auch als Chance. Denn Firmen mussten kreativ werden und innovative Herangehensweisen anwenden, um sich in der schwierigen Zeit zu behaupten.

So hat das digitale Arbeiten bei vielen KMUs mittlerweile einen hohen Stellenwert. Immer mehr Betriebe setzen auf die Vernetzung auf Distanz, um sich mit den Mitarbeitern, aber auch mit den Kunden kurzzuschließen. Und die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass dies durchaus funktioniert. Mit zur Veränderung und zu neuen Technologien kann jedem Unternehmer den Weg aus der Krise ebnen.

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