Der Magnetismus bestimmt unser tägliches Leben

Magnetismus / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: dima_goroziya;https://pixabay.com/de/photos/kompass-hand-reisen-richtung-1753659/ Magnetismus / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: dima_goroziya;https://pixabay.com/de/photos/kompass-hand-reisen-richtung-1753659/

Der Magnetismus aus der heutigen technologisch entwickelten Welt kaum noch wegzudenken. Magneten sind fast überall in unserem täglichen Leben zu finden.

Unsere ganze Erde ist von einem Magnetfeld umgeben. Das wussten schon die Menschen zu frühen Zeiten etwa im antiken Griechenland oder in China. Sie verarbeiteten Steine zu Kompassnadeln, die ihnen die Navigation erleichterten, weil sie sich nach dem Magnetfeld der Erde ausrichteten. Auch wenn wir nicht täglich daran denken, ist der Magnetismus aus der heutigen Welt kaum noch wegzudenken.

Ein Prinzip – unterschiedliche Ausführungen

Magneten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zu den häufigsten davon zählt unter anderem der Stabmagnet, der Scheibenmagnet, der Blockmagnet und der Ringmagnet.

In der Industrie kommen sehr oft Alnico-Magnete zum Einsatz. Diese wurden in den 1930er-Jahren entwickelt und werden unter anderem in Gitarrenabnehmern, Elektromotoren und Kupplungen eingesetzt. Sie halten Temperaturen von bis zu 425 Grad Celsius stand und werden aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Aluminium, Nickel oder Kobalt hergestellt.

Zu den leistungsstärksten Magneten in der heutigen Zeit zählt der Neodym-Magnet. Das ermöglicht den Einsatz von sehr kleinen Bauteilen etwa in Akkuwerkzeugen oder in Lautsprechern und Festplatten.

Die Magnetkraft lässt sich kontrollieren

Alle mechanischen Magneten haben die Eigenschaft, dass der Magnetismus ständig vorhanden ist. Er lässt sich nicht ein- und ausschalten. Mit der Elektrizität wurde es jedoch auch möglich, den Magnetismus nur dann einzusetzen, wenn er benötigt wird.

Die elektrischen Magnete sind mit Spulen ausgestattet, durch die das Magnetfeld schnell verändert werden kann. Sie kommen vor allem in der Hebetechnik oder in Wechselstrommotoren zum Einsatz.

Magnete finden sich in vielen Gegenständen des täglichen Gebrauchs

Viele vermuten Magnete lediglich in Spezialanwendungen. Doch ein genauer Blick zeigt, dass Magneten in unserem täglichen Leben überall zu finden sind.

Kreditkarten sind mit einem Magnetstreifen ausgestattet, unsere Daten auf Computern und Smartphones werden auf magnetischen Speicherträgern gespeichert und Kopfhörer und Lautsprecher produzieren Töne mit Hilfe des Magnetismus.

Mikrowellenherde verwenden sogenannte Magnetrons. Diese bestehen aus Magneten und erzeugen elektromagnetische Wellen, die dazu führen, dass sich unser Abendessen schnell erwärmt.

Im Büro kommen Magnete oftmals für ganz simple Anwendungszwecke zum Einsatz. Etwa, um ein Blatt Papier auf dem Whiteboard anzupinnen.

Auch in der Medizin kommt der Magnetismus zum Einsatz. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im Zuge einer Magnetresonanztomografie (MRT) Bilder vom Inneren unseres Körpers zu machen.