Wie die Wirtschaft nach dem Lockdown wieder auf Touren kommt

Konjunktur / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/hafen-kran-hafenkran-umschlagsplatz-3109757/ Konjunktur / Quelle: Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/hafen-kran-hafenkran-umschlagsplatz-3109757/
 

Ein Blick auf China zeigt, wie das Ende des Shutdowns sich positiv auf die Wirtschaft auswirkt. Auch in Deutschland könnte die Wirtschaft bald wieder wachsen.

Die Corona-Krise hält die deutsche Wirtschaft und Politik weiterhin im Griff. Nachdem die Wirtschaftsleistung 2020 voraussichtlich stark einbrechen wird, könnte das Ende der stärksten Corona-Beschränkungen jedoch bereits für einen neuen Aufschwung sorgen. Schon seit Mitte April sind beispielsweise viele Geschäfte wieder geöffnet. Was sagen Experten zum Thema? Wie stark könnte die Wirtschaft wachsen? Und wie waren die Erfahrungen in China mit dem Wiederankurbeln der Wirtschaft?

Chinas Wirtschaft zurück auf Wachstumskurs

Ein Blick auf China zeigt, wie das Ende des Shutdowns sich positiv auf die Wirtschaft auswirkt. Bereits seit April läuft die Produktion in Chinas Fabriken auf Hochtouren, am 10. April lag die Auslastung der Werke bereits wieder bei 80 Prozent. Zuvor noch war im Januar und Februar die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent gefallen. Im April hatten allerdings bereits 95 Prozent der Unternehmen außerhalb der Region Hubei und 60 Prozent der kleineren Firmen den Betrieb wieder aufgenommen. Im kommenden Jahr könnte Chinas Wirtschaft um bis zu fünf Prozent wachsen. Allerdings, warnen Ökonomen wie Jörg Wuttke, der Vorsitzende der europäischen Handelskammer in China, wird dieses Ziel schwer zu erreichen sein.

Anleger profitieren von Lockerungen

Sobald die Maßnahmen in Deutschland weiter gelockert werden und die Wirtschaft wächst, wird dies vor allem auch für Anleger eine große Chance darstellen. Denn wenn die Wirtschaft floriert, steigen auch die Kurse der Unternehmen. Doch der Aktienhandel ist nicht der einzige Markt, an dem Trader profitieren könnten: Besonders CFD Trading kann in wirtschaftlich turbulenten Zeiten von Vorteil sein. Denn hier können Trader sowohl auf Abschwünge, also auch Aufschwünge flexibel reagieren, da der CFD Handel es ermöglicht, sowohl „long“ als auch „short“ zu gehen, und dadurch sowohl auf steigende als auch fallende Märkte zu setzen.

Shanghai / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: steven_yu; https://pixabay.com/de/photos/shanghai-bund-china-stadt-1484452/

Shanghai / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: steven_yu; https://pixabay.com/de/photos/shanghai-bund-china-stadt-1484452/

Deutsche Wirtschaft könnte bald stark wachsen

Und auch in Deutschland geben Ökonomen Entwarnung: Bereits 2020 wird es aufgrund der Lockerungen wirtschaftlich wieder bergauf gehen. 2021 könnte die deutsche Wirtschaft sogar um bis zu 3,7 Prozent wachsen. Insbesondere Industrien wie die Automobilindustrie könnten sich schnell erholen. Denn wer den PKW-Kauf in der Krise aufgeschoben hat, kann dies später rasch wieder nachholen.

Auch Restaurants und Kneipen werden, sobald Maßnahmen gegen das Virus weiter zurückgefahren werden, beinahe sofort profitieren und wieder auf dem alten Niveau wirtschaften. Schwerer dagegen dürfte es für Sektoren wie die Reisebranche werden, weil diese von der Gesetzgebung und der Situation in anderen Ländern abhängig sind. Generell gilt: Je länger der Shutdown, desto stärker zwar auch der Abschwung, aber desto größer wird dann auch das Wachstum im kommenden Jahr ausfallen. Nicht überraschend ist es daher, dass bereits im März viele deutsche Firmen Lockerungen der Maßnahmen forderten. Und bereits die ersten Lockerungen werden spürbar und schnell für einen Aufschwung sorgen. Dabei helfen auch Maßnahmen des deutschen Staates wie Kurzarbeit und Corona-Hilfen. Denn so werden die Verbraucher am Ende der Krise sofort konsumfreudig sein.

Fazit

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen versprechen ein deutliches Wachstum der deutschen Wirtschaft. Der Blick nach China zeigt, dass dem Abschwung ein rascher Aufschwung folgt – und die Lage sollte sich hierzulande ähnlich entwickeln. Märkte wie die Automobilindustrie und die Gastronomie werden sich aller Voraussicht nach schneller erholen als beispielsweise das Reisegewerbe. Insbesondere für Anleger entstehen im unruhigen Markt auch große Chancen.

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Greenhoop
Greenhoop
16 Tage her

Der Author dieses Artikels hat offensichtlich nicht verstanden, weshalb das ganze Virennarrativ verbreitet wurde. Hier soll nichts mehr aufgebaut werden, wenngleich die Politik die Illusion erzeugte, es könne nun wieder Richtung Himmel gehen. Der nächste Virus wurde längst angekündigt (u.a. Anthony Fauci), die Dummerchen hofften darauf nur temporären Einschnitten unterworfen zu sein und verstanden nicht, dass wir uns in dem Jahrzehnt der Impfstoffe befinden. Wenn Polizisten Menschen die ihnen das Grundgesetz entgegenhalten auf unverhälnismäßige Art- und Weis verhaften, dann befinden wir uns im Faschismus. Heute konnten man auf N-TV BIP schrumpft um 2,2 Prozentvernehmen: Im Vergleich zu anderen großen Euro-Ländern… Read more »

Libelle
Libelle
Reply to  Greenhoop
16 Tage her

Es sollen sogar wieder DM gedruckt werden, hat mir zumindest jemand gesagt, der es wissen muss.
——————-
Dies kann ich mir nicht vorstellen, weil das die Eurozone sprengen würde und wahrscheinlich letztendlich auch die EU. Das ist meiner Meinung nach auf dem Weg zur NWO-Diktatur von den Protagonisten nicht gewollt.

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  Libelle
16 Tage her

Wir hatten dieses Thema bereits 2017 besprochen, demnach würde eine Rückkehr zu nationalen Währungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euros stattfinden. In Deutschland würden wir dann innerhalb unserer Landesgrenzen in D-Mark bezahlen, der Handel mit dem Rest der Welt aber weiterhin in Euro abwickeln. Die Staats-finanzierung, die Herausgabe von Anleihen und Bonds geschähe hingegen zunehmend in Sonderziehungsrechten (SZR). Wir hätten drei Währungen: die DM als Bar- und Buchgeld, den Euro als reines Buchgeld, die SZR als Buchgeld bzw. Verrechnungseinheit. Auf diesem Wege bekämen die EU-Südländer ihre ausufernden Staatsschulden in den Griff. Italien, Portugal, Frankreich & Co könnten mithilfe ihrer Landeswährung gegen… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
16 Tage her

@greenhoop ….. Virenlüge

Was genau wollen Sie damit sagen

Greenhoop
Greenhoop
Reply to  dragaoNordestino
16 Tage her

@dragao

Slowenien hat die “Pandemie” heute auf seinem Gebiet für beendet erklärt, Schweden & Taiwan haben die Gefährlichkeit des Virus während der “Krise” widerlegt und die eigentlich dahintersteckende Agenda sehr deutlich aufgezeigt. Virus ja, gefährlich für die Masse nein.

Amazing Polly hatte zuletzt die Zusammenhänge in den USA sehr schön aufgeführt, nehme Sie sich die Zeit.

dragaoNordestino
Reply to  Greenhoop
16 Tage her

@greenhoop …. Virus ja, gefährlich für die Masse nein.

Ok …. Ein Virus unter manch anderen…. kann für die einen schlimm verlaufen, aber für die grosse Mehrheit nicht.

dragaoNordestino
16 Tage her

Ob das alles, so in etwa ablaufen wird, sei fürs erste ignoriert. Erfreulich ist, dass nach all der grenzenlosen Schwarzmalerei mal jemand etwas aufbauendes mitteilen möchte.

fufu
fufu
16 Tage her

Stockholm-Syndrom nach wikipedia : “Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.”

So aehnlich wird es der Masse nach Entlassung aus der Geiselhaft ergehen. Aber die naechste Grippe kommt bestimmt… garantiert.

Incamas SRL
14 Tage her

der geld- und staatsschulden-politische Wahnsinn nimmt ungebremst seinen Lauf, und die sich abzeichnende Schuldenkrise wird in großem Stil mit neuen Schulden bekämpft. Alle Regeln, die einst geschaffen wurden, um (Geld)-Politiker daran zu hindern, zu viel Schindluder zu treiben, werden gebrochen. Es gibt kein Halten mehr.

dragaoNordestino
Reply to  Incamas SRL
14 Tage her

@Incamas SRL ….. und die sich abzeichnende Schuldenkrise wird in großem Stil mit neuen Schulden bekämpft.

Ja wenn man in alten , jedoch vergangenen Schablonen denkt wird dies wohl so sein….. ansonsten nicht unbedingt…. vermutlich werden sich die Geldtheoretischen Erkenntnisse der MMT (Modern Monetary Theory) durchsetzen.

Nur noch eine Anmerkung zur angeblichen Schuldenkrise….. gibt es diese wirklich.? Haben wir nicht eher eine Guthabenkrise, verursacht dadurch, dass alle auf ihrem Geld hocken und hamstern als wären sie Dagobert Duck.

http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Kreditgeldsystem_ist_kein_Spargeldsystem.php

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