Die EZB-Notenpresse kann das Klima nicht retten!

Digitale Zentralbankwaehrungen / Staatsschuldenkrise droht / Geldentwertung / EZB Frankfurt / Schuldenkrise / Quelle: Pixabay, lizenzfrei Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/frankfurt-ezb-2251537/ Digitale Zentralbankwaehrungen / Staatsschuldenkrise droht / Geldentwertung / EZB Frankfurt / Schuldenkrise / Quelle: Pixabay, lizenzfrei Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/frankfurt-ezb-2251537/

 

Eine grüne Geldpolitik liegt weit außerhalb des Mandats der EZB. Entsprechende Versuche müssen unweigerlich ein mehr oder weniger schlimmes Ende nehmen.

Die EZB mutiert immer mehr zum Tausendsassa. Erst wurden Banken gerettet, dann der Euro, Griechenland, Italien, dann die Finanzmärkte und zuletzt die ganze EU. Wer aber denkt, dass dies das Ende der Fahnenstange sei, der hat sich gewaltig getäuscht. Jetzt will die EZB auch noch das Klima retten!

Die EZB will immer größeres erreichen, auch wenn man bisher mit allen Rettungsorgien grandios versagt hat. Ist das Hybris? Ist das spätrömische Dekadenz oder einfach nur purer Aktionsmus? Ist das eine Mandatsüberschreitung? Darf die EZB das überhaupt? Fragen über Fragen. Das wäre ungefähr so, wie wenn die Schweizerische Nationalbank anfangen würde, sich für bedrohte Tierarten oder für den Kampf gegen das Altern stark zu machen.

Heilssuche in der Planwirtschaft

Zuerst hat die EZB unter anderem Staatsanleihen von faktisch bankrotten Staaten wie Italien oder Griechenland erworben, dann folgten Unternehmensanleihen von ebenso faktisch bankrotten Unternehmen wie beispielsweise die italienischen Banken. Und jetzt soll die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen des Klimawandels konkret in Aktion treten. Nichts als die gesamte geldpolitische EZB-Strategie soll auf den Prüfstand. Offenkundig will die EZB jetzt mit einer neuen „grünen“ Geldflut, für die die Steuerzahler der Euroländer über ihre Notenbanken haften, das Klima retten. Kann das denn gut gehen?

Die Zeiten, in denen der Markt alles regelt, sind längst passé. Die Devise heute lautet Sozialismus und Planwirtschaft, obwohl eben diese in der Vergangenheit bekanntlich noch kein europäisches Land in den volkswirtschaftlichen Olymp, sondern an den Rand des Bankrotts befördert hat. Aber auch weltweit ist die Erfolgsbilanz der Planwirtschaft gelinde gesagt miserabel. Venezuela und Nordkorea sind abschreckende Beispiele. Aber egal, heute soll augenscheinlich das Heil in der Planwirtschaft liegen. Jetzt soll diese Planwirtschaft auch noch einen grünen Anstrich bekommen! Erst wurden die Banken gerettet, jetzt wird das Klima mit der Notenbankpresse gerettet. Die neuen Masters of the Universe sind erkennbar nicht mehr Investment-, sondern Notenbanker.

Königin Lagarde

Nach den Europäischen Verträgen ist das vorrangige Ziel der EZB die Gewährleistung der Preisstabilität. Die neue EZB-Chefin Christine Lagarde sieht diesen Sachverhalt grundlegend anders. Sie will die Geldpolitik auf „Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit als zusätzliche Kernaufgaben“ ausrichten. Noch weiß keiner, wieviel zusätzliches Geld aus dem Nichts die EZB unter ihrer neuen Königin Lagarde hervorzaubern will und um wie viele Euros mehr die gigantische Notenbankbilanz weiter aufgebläht wird. Offensichtlich ist man bei der EZB jedoch nach wie vor davon überzeugt, dass man mit Gelddrucken Probleme lösen kann.

Mit dem Einstieg in die Klimapolitik betreibt die EZB Industriepolitik. Es kann nicht sein, dass die EZB entscheidet, was „grün“ ist, und dass sie lediglich jenem Kredit gewährt, der für die EZB passende Investitionen tätigt. Auch EZB-Ratsmitglied und Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht jeden Versuch, die geldpolitischen Maßnahmen der EZB zur Bekämpfung des Klimawandels umzuleiten, „sehr kritisch“.

Sollte die EZB bewusst im Rahmen ihrer planwirtschaftlichen Maßnahmen „grüne“ Anleihen kaufen, ist der Grundsatz der Marktneutralität nicht mehr gegeben. Denn die EZB darf mit ihren Anleihekäufen weder einzelne Unternehmen noch Staaten bevorzugen. Abgesehen davon: Wie beabsichtigt die EZB zu prüfen, welche Konzerne tatsächlich „grün“ sind und welche lediglich Greenwashing betreiben, damit die EZB ihre Anleihen kauft und die Konzerne dank der billigen Kredite nur einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz erschlichen haben?

Demokratische Anmaßung

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die Aufgabe von Regierungen und Parlamenten auf Landes- sowie EU-Ebene, aber gewiss nicht die Aufgabe einer Notenbank. Klimapolitische Maßnahmen, die maßgeblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft haben, sind von Abgeordneten zu bestimmen, aber Gewiss nicht von Notenbankern, die dazu demokratisch nicht legitimiert sind. Die Unabhängigkeit der Notenbanken war bestimmt nicht dazu gedacht, dass diese ihre eigenen Mandate kontinuierlich erweitern

Auch der langjährige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing kommen zu dem Schluss: „Eine ,grüne‘ Geldpolitik kann es nicht geben. Ein Politikbereich, der weit außerhalb des eigentlichen Mandats der Notenbanken liegt, hat in der Geldpolitik nichts zu suchen. Entsprechende Versuche werden unweigerlich ein mehr oder weniger schlimmes Ende nehmen.“

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Über Marc Friedrich und Matthias Weik

Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Auch mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung“, haben Sie wieder das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014 geschrieben. Am 24. April 2017 ist ihr viertes Buch „Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ erschienen, das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) geschrieben haben. Kontakt: Webseite | Facebook | Weitere Artikel

23 Comments
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BlinderWaechter
BlinderWaechter
4 Jahre her

Ich glaube indem die EZB massenweise Geld druckt wird sie nicht mal ihr eigenes Überleben retten können.

waltomax
waltomax
4 Jahre her

https://www.arte.tv/de/videos/082810-000-A/wasser-im-visier-der-finanzhaie/

waltomax
waltomax
4 Jahre her

Die Selbstregulation des Marktes ist ein Mythos Wie der Film auf ARTE zeigt, dürfen primäre Existenzmittel, wie Energie, Boden, Wasser und atembare Luft nicht knapp sein. Eine freie Preisfindung könnte hier zur Erpressung der Menschheit und deren Versklavung führen. Die Bedeutung einer weitgehend dezentralen Versorgung mit primären und sekundären Existenzmitteln wurde hier schon mehrfach erörtert. Möge der Markt für all die Dinge und Leistungen einen Preis finden, von denen die nackte Existenz nicht abhängt. Ein Crash der Grundversorgung würde ohne Zweifel zu Mord und Totschlag führen und kann die Lösung nicht sein. Es gibt als eindeutig Aufgaben, die vom Gemeinwesen… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  waltomax
4 Jahre her

@waltomax ….. Ohne Verteilungsgerechtigkeit werden schon sehr bald Massen in Bewegung gesetzt, für die es in der Geschichte kein Beispiel gibt.

Genau so ist es …. und das sei nicht nur Herrn Sinn, Herrn Dr. Krall & CO., sondern auch so manchen hier & CO., ins Stammbuch geschrieben. …..

dragaoNordestino
4 Jahre her

Gegen Ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit unserer Systeme wird wohl ausser den Profitgangstern und ein paar Ewiggestrige kaum jemand ernsthafte Einwände haben. Deshalb erscheint es logisch, dass auch die Geldpolitik der Zentralbanken sich an diesen drei Säulen der Nachhaltigkeit wird orientieren müssen.

Das klassische „magischen Dreieck“ der Finanzanlage ….. Rendite, Risiko und Liquidität, wird sich mit der neu dazukommenden Nachhaltigkeit auch bei den ZB’s zum Viereck wandeln müssen…… etwas übrigens, das bei machen privaten Banken, schon seit längerem durch Negativlisten und Positivlisten (Ethik-Research) betrieben wird.

hubi stendahl
hubi stendahl
4 Jahre her

Die Österreicher haben mit Hayek und Mises durchaus ein interessantes System entwickelt, das innerhalb einer Gesellschaft möglichst große Freiheiten für den Einzelnen vorsieht, machen aber einen entscheidenden Fehler: Sie glauben, dass der Markt Monopolisierungen und damit gesellschaftliche Verwerfungen verhindern kann. Theoretisch ist das denkbar. In der Praxis war Moses bereits weiter als Adam Smith, denn das theoretische Konstrukt scheitert am falschen Menschenbild, weil der Mensch IMMER zunächst seinem Nutzen folgt, der aus der Bedienung der „Existenzschuld“ (Ernährung, Haus usw.) erwächst. Moses versuchte mit immer neuen „göttlichen Regeln und Jurisdiktionen“ das natürliche Verhalten der Menschen in diesem ersten Privatkapitalismus vor 3.200… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@stendahl … Nachweihnachtliches Denkmaterial!

Wohl kaum… allenfalls kann Ihr Kommentar als völlig überdrehte Instrumentalisierung des AT erkannt werden…. Zum eigentlichen Thema des Artikels, trägt ein solches aber nicht bei…

Wie wäre es, mit ein wenig Menschenliebe und Verteilungsgerechtigkeit in der Jetztzeit.??? und dazu gehört nun einfach einmal Nachhaltigkeit, auch in der ZB’s Geldpolitik.

waltomax
waltomax
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

Innovationen haben nur noch einen Sinn, wenn sie die Unabhängigkeit und Würde des einzelnen befördern. Beispiel: Eine neue Wasserstofftechnologie würde vor allem dezentrale Anlagen hervorbringen. Und nicht als Futter für Großkonzerne dienen, welche Energie als Existenzmittel zu monopolisieren trachten. Darum ist es keine Frage des Gelddruckens, sondern des politischen Willens zur echten Freiheit, worauf es ankommt. Und frei ist nur der, welcher über alle seine Existenzmittel frei verfügt. Das haben auch die Crashpropheten nicht erkannt. So nützlich eine Reform des Geldwesens sein mag, so kurz greift sie. Der Preis ür Parfüm mag frei gebildet werden. Der für Wasser kann nicht… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  waltomax
4 Jahre her

@waltomax …. Eine neue Wasserstofftechnologie würde vor allem dezentrale Anlagen hervorbringen. Und nicht als Futter für Großkonzerne dienen, welche Energie als Existenzmittel zu monopolisieren trachten.

Richtig, es ist wie Sie sagen, eine Frage des politischen Willens… und dazu gehört nun aber auch, dass alle gesellschaftlich relevanten Systemkomponenten auf Ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit getrimmt werden……

Ich kann mir gut vorstellen, dass in naher Zukunft MMT (Modern Monetary Theory) immer weiter an Einfluss gewinnt… es also schon wichtig ist, dass ZB’s und GB’s gefordert werden Ethik-Research zu betreiben.

waltomax
waltomax
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

Der Sozialengel als Nothelfer gegen den Sog des Dumpingstrudels Ein konkreter und vor allem einfacher Vorschlag zur einer ersten Änderung unserer Misere: Der „Umweltengel“ ist als Siegel für ökologisch besonders verträgliche Produkte schon lange eingeführt und weit bekannt. Daher liegt es doch auf der Hand, auch einen „Sozialengel“ einführen und diesen solchen Produkten verleihen, die aus besonders sozial eingestellten und handelnden Firmen stammen. Wer z. B. in Deutschland (oder anderswo) seine Mitarbeiter hinauswirft und durch befristet beschäftigte Jobber ersetzt, seine Produkte in sog. „Billiglohnländern“ zu Hungerlöhnen herstellen lassen will, dann aber zu Höchstpreisen z. B. in der EU verkaufen möchte,… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  waltomax
4 Jahre her

@waltomax … Der Sozialengel als Nothelfer gegen den Sog des Dumpingstrudels

Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen… (Ethik-Research in allen gesellschaftlich relevanten Systemen)

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  waltomax
4 Jahre her

„Für die Einrichtung von Betriebskindergärten kann man z. B. auch noch einen weiteren Engel verleihen, für günstige Werkswohnungen einen zusätzlichen, usw. “ Wenn Sie in die Realität zurück sind werden Sie sehen, dass sich nicht nur Einkommenschwache für den Hähnchenschenkel für 50 Cent in die Schlange einreihen oder für das Kg Schweinefleisch für 2,99, egal wo es herkommt. Und Ihr „Sozialengel“ wäre dann für Betriebe die eine KITA betreiben, die möglicherweise von einem großen Teil der Angestellten gar nicht gewünscht ist und deren Kosten auf die Produkte umgelegt werden. z.B. https://www.penny.de/verantwortung/?ecid=sea_google_dg_nonbr_[nh]-nachhaltigkeit-[nt|nb]_{e}-nachhaltige-lebensmittel_text-ad_791273263_44900022167&gclid=EAIaIQobChMIzJL9mZzb5gIV0uJ3Ch16xwJqEAAYASAAEgJHzfD_BwE Kauft deshalb eine signifikante Anzahl Verbraucher das Produkt und… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@stendahl … Nö. Ohne eine komplette Überarbeitung der Systeme orientiert an den globalen Problemen…. unsw

Hei @stendahl… Sie reden ja im Sinne das gleiche wie @waltomax…. einfach in anderen Worten…. also was soll das anfeinden und besser wissen.?

Interessant wäre es, einen Weg zu finden, um die Systeme tatsächlich zu ändern…. was haben Sie dazu zu sagen.? …. Zumindest macht @waltomax einen Anfang mit seinem Sozialengel.

Eine Idee, die gar nicht so blöd ist…

waltomax
waltomax
4 Jahre her

Kleine Kinder müssen singen: „Meine Oma ist eine alte Umweltsau..!“

Warum singt keiner: Mein Unternehmer- oder Bankster- Opa ist eine alte Sozialsau…!?“

dragaoNordestino
Reply to  waltomax
4 Jahre her

@waltomax … – Opa ist eine alte Sozialsau…!?” „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau.“ „Meine Oma fährt mit ‘nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau. “ „Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett. Weil Discounter-Fleisch so gut wie gar nix kostet. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau.“ „Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine… Read more »

waltomax
waltomax
Reply to  dragaoNordestino
4 Jahre her

Pragmantisch gesehen…
Wer Produkte ohne Sozial- und Umweltengel kauft, outet sich dann eben schnell als Sozial- UND Umweltsau, zwei Seiten derselben Medaille, die aus Profitgier und Geiz gegossen ist. Eine moralisierende Gesellschaft wie die unsere, etabliert das schon. Man will doch besser sein als alle anderen….

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  waltomax
4 Jahre her

„Wer Produkte ohne Sozial- und Umweltengel kauft, outet sich dann eben schnell als Sozial- UND Umweltsau, zwei Seiten derselben Medaille, die aus Profitgier und Geiz gegossen ist.“ Mensch @waltomax. Sie haben doch einen Doktortitel in Ingenieurwesen. Um den zu bekommen, ist ein Mindestmaß an strategischer Denkweise und ein begründetes, geordnetes, konstruktives Vor-Wissen unabdingbar (abgesehen von der Inflation der Plagiate) oder man kauft den Titel in Südafrika. Ist man als Wissenschaftler nicht angehalten, die Falsifizierbarkeit einzubeziehen? „Man will doch besser sein als alle anderen…“ Ja, beim Wettlauf, beim Fußball, in der Schule, am Arbeitsplatz für mehr Geld und Ansehen; aber doch… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
Reply to  waltomax
4 Jahre her

„Mein Unternehmer- oder Bankster- Opa ist eine alte Sozialsau…!?“ ”Am besten auswandern nach Brasilien. Denn im Bankenwesen in D gibt es rund 600.000 Angestellte (Säue). Unternehmer gibt es so 2.5 Millionen, deren mittelständischer Teil den ganzen Sozial-Karren ziehen und sich gerne als Sozialsau mit indirekten und direkten Steuersätzen von bis zu 70 % beschimpfen lassen. @dragao wird bestätigen, dass in seiner Wahlheimat Brasilien die Welt noch in Ordnung ist. Keine Steuern, ein Volk das Umwelt und Klima als wichtigste Agenda ihrer Existenz erkannt hat und geradezu abgöttisch anbetet. Selbst @dragao fährt nach eigenen Angaben einen klimaneutralen südamerikanischen Ableger des Passat,… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  hubi stendahl
4 Jahre her

@dragao fährt nach eigenen Angaben einen klimaneutralen südamerikanischen Ableger des Passat, Bj. 2000 mit einem normalerweise hohen CO² Ausstoß von über 200/km.

Etanol… mein Auto fährt nur mit Etanol (Zuckerrohr) in Sachen CO2 also Klimaneutral…. selbst Lachgas fällt weg, da die Böden für Zuckerrohr normalerweise nicht gedüngt werden

Was der restliche Schmarren soll….. wissen vermutlich nicht einmal Sie selber…… aber Sie dürfen gerne nochmals probieren.!!

Argonautiker
Argonautiker
4 Jahre her

Jede Regulierung bedingt, das es jemanden geben muß, der diese Regulierung bestimmt. Weil dieser Jemand, oder diese Jemande, eben doch Menschen sind, so werden sie die Regulierung so machen, daß sie selbst dabei besser dabei wegkommen. Wenn jemand gut in Wasserstoff ist, so wird er dies protegieren, wenn jemand gut in Nachhaltigkeit ist, so wird er dieses in seinen Regeln bevorzugen. Der Nachteil an all diesen von Menschen gemachten Regulierungen ist, daß sie sich eben nicht an die bestehenden Gesetzen ausrichten, sondern versuchen mit ihren Regeln die Welt so zu gestalten, wie das für sie gut ist. Dem wäre auch… Read more »

waltomax
waltomax
4 Jahre her

@Hubi Leider können Sie nicht darauf verzichten, persönlich zu werden. Außerdem haben Sie keinerlei Lösungsansätze zu bieten, nur destruktive Kritik. Es gibt allerlei Labels, so z. B. ein Tierschutz – Label, das die Einhaltung von gewisse Standards bei der Haltung, dem Transport und der Schlachtung von Tieren bestätigt. Sehr beliebt, weil es ein qualitatives Merkmal darstellt, mit dem man als Unternehmer werben kann. Laufen Sie nicht immer Amok, indem Sie hier als wilder Antimarxist auftrumpfen. Ein Sozial- und Umweltlabel würde in der Wirtschaft besser angenommen, als Sie meinen. Dafür könnte es freiwillige Audits geben, wie es sie beim Tierschutz schon… Read more »

dragaoNordestino
Reply to  waltomax
4 Jahre her

@waltomax …. @Hubi Leider können Sie nicht darauf verzichten, persönlich zu werden.

Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt.

Das einzige Ziel ist das Erregen von möglichst erbosten und unsachlichen Antworten.
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CumiPomEss
CumiPomEss
4 Jahre her

Klima retten…
kann weder die Notenbank noch sonst wer oder sonst was. Das Klima ist eine eigenständige Größe, unabhängig vom Menschen.
Was die Notenbank vielleicht versuchen will ist über den Klima-Hype neue Geschäfte, neues Wachstum durch Kapitalsteuerung anzuschieben oder die Luft aus der Kapitalblase langsam gesteuert herauszulassen.
Das nächste Jahr wird zeigen wie das aussehen soll.