Video-Macher wollten FPÖ an der Macht sehen

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Die Leute hinter dem FPÖ-Skandalvideo wollten die «Populisten» an der Macht sehen. Dort sollten sie scheitern. Auch in Deutschland wird kräftig an Neuwahlen gearbeitet.

Wer hat eine Woche vor der Europawahl den Joker gezogen? Das scheint nach dem politischen Erdbeben die wohl wichtigste Frage in der Affäre um das FPÖ-Skandal-Video von Ibiza zu sein. Denn derjenige, der Heinz-Christian Strache auf Ibiza in die Falle gelockt hat, verfolgte langfristig angelegte strategische Ziele. Aber es gibt noch eine andere Frage, und das ist die nach dem Bild, das sich aus dem Handeln aller Beteiligten und der Debatte darüber ergibt.

Vorab aber noch einmal die Fakten: Am 24. Juli 2017 wurde Österreichs gefallener Vizekanzler Heinz-Christian Strache zusammen mit seinem Vertrauten Johann Gudenus, dessen Ehefrau, einer gebürtigen Serbin, sowie einer angeblichen Russin in einer Villa auf Ibiza heimlich gefilmt. Die Videos dokumentieren, wie Strache in die ihm gestellte Falle tappt und der angeblichen russischen Millionärin öffentliche Aufträge als Gegenleistung für Wahlkampfhilfe in Aussicht stellt. Strache erläutert dabei zudem, wie er die österreichische Medienlandschaft nach dem Vorbild des ungarischen Premiers Viktor Orban auf FPÖ-Linie bringen wollte, und nennt potenzielle Großspender.

Hintermänner wollten FPÖ an der Macht sehen

Selbstverständlich mussten diese Bilder und Aussagen den Bruch der österreichischen Regierung zur Folge haben. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte gar keine andere Wahl, als sich von Strache zu trennen und Neuwahlen anzustreben. Schließlich hat das Video nicht nur Strache, sondern mindestens die gesamte FPÖ massiv beschädigt. Ob sich für Kurz nach den Neuwahlen vorerst überhaupt noch einmal die Frage einer Koalition mit der FPÖ stellt, hängt davon ab, inwieweit die Partei die Affäre in der nun bevorstehenden kurzen Wahlkampfphase personell und inhaltlich aufarbeiten und sich dabei glaubhaft von Straches Aussagen distanzieren kann. Gut stehen die Chancen dafür nicht.

Aber auch für Kurz ist die Lage schwierig. Zwar kann er auf jene bürgerlichen Wähler hoffen, die sich nun angewidert von der FPÖ abwenden. Doch die Frage, mit wem er künftig regieren soll, löst eine solche Wählerwanderung wohl auch nicht. Und auf Stimmen aus anderen Lagern kann er nicht hoffen. Folglich ist die Lage mehr als vertrackt.

Wer immer ein Interesse an einer solchen Situation gehabt haben mag, er hat die Affäre perfekt eingefädelt. Das gilt sowohl für die Vorbereitung wie auch für die ausgefeilte Inszenierung und schließlich die medial-politische Orchestrierung eine Woche vor der Europawahl. Und derjenige hatte im Jahr 2017 ein Interesse daran, dass die FPÖ mit der ÖVP regiert.

Dieser Aspekt wird in der bisherigen Berichterstattung gar nicht oder zu wenig berücksichtigt. Aufgenommen wurde das Video im österreichischen Wahlkampf. Wäre es damals publiziert worden, hätte Kurz niemals mit der FPÖ koalieren können. Strache wäre niemals Vizekanzler geworden. Warum also wurde das Video zurückgehalten?

Kurz und die «konservative Revolution»

Darüber lässt sich leidenschaftlich spekulieren. Sollte Sebastian Kurz die Chance bekommen, sich als Kanzler zu profilieren? Ausgeschlossen ist das nicht, denn mit Kurz vollzog sich nicht nur in Österreich ein gravierender politischer Kurswechsel. Auch die CDU/CSU in Deutschland ist ihm auf dem Weg nach rechts gefolgt. Kurz setzte den politischen Kontrapunkt zu Angela Merkel. Gegen sie machte er einschneidende politische Entscheidungen etwa in der Migrationspolitik im konservativen Lager zustimmungsfähig. Kürzlich war der Wegbereiter der neuen «konservativen Revolution» bereits Stargast einer großen CDU-Veranstaltung in Thüringen.

Außerdem könnte das Signal zu Neuwahlen in Österreich auch auf Deutschland ausstrahlen. Annegret Kramp-Karrenbauer und die sie als Spitzenkandidatin unterstützenden konservativen Kräfte in der Union dürften durchaus Sympathie für einen Doppel-Wahlkampf Österreich/Deutschland «gegen die Rechtspopulisten» haben. Dasselbe gilt für die österreichische SPÖ und die sieche SPD, die schon wieder am Stuhl ihrer amtierenden Vorsitzenden Andreas Nahles sägt. Angeblich bereitet eine Gruppe in der SPD-Fraktion den Nahles-Sturz für den Fall einer schweren Niederlage bei der Europawahl vor.

Ähnliche Informationen kommen aus der Union. Dort drängen Parteifunktionäre Merkel zum Rückzug ebenfalls nach der Europawahl. Im Juni soll die Kanzlerin die Macht an Kramp-Karrenbauer übergeben, so ihr Plan. Angeblich sperrt sich Merkel dagegen, jedoch könnte ihr zögerliches Verhalten ebenso gut Taktik zu sein, wo sie sich doch bereits unübersehbar aus dem aktuellen Geschehen zurückzieht. Außerdem: Kann es einen günstigeren Zeitpunkt geben als jenen, da die «Rechtspopulisten» derart grandios entzaubert scheinen?

Sorgsam geplante Entzauberung der Populisten

Eben diese Entzauberung wird der Plan hinter der sorgfältig geplanten Veröffentlichung gewesen sein. Eine Partei vor der Wahl zu blamieren, ist bei weitem nicht so wirkungsvoll. Erst wenn sie an der Macht ist, entfaltet eine solche Enthüllung ihre ganze vernichtende Wucht.

All das haben die Macher des Videos sehr genau kalkuliert. Zudem verfügen sie offenbar über fast schon geheimdienstliche Qualitäten. Schließlich müssen die Kontaktpersonen sorgfältig eingeführt und mit einer wasserdichten Legende ausgestattet worden sein. Oder sollten die FPÖ-Größen die Identität der vermeintlich reichen Russin nicht einmal ansatzweise überprüft haben? Sind sie ihr blind auf den Leim gegangen? Im Video spricht Strache mehrmals leise von einer «Falle», wird aber von seinem Vertrauten Gudenus beruhigt. Aus Dummheit oder aus List?

Mindestens ein Jahr lang haben die Hintermänner ihren Schatz sorgsam gehütet, dann bereiteten sie die Veröffentlichung des Videos vor. Ob das Filmmaterial tatsächlich bereits vor längerer Zeit anderen Medien angeboten worden war, ist nicht bestätigt. Wenig glaubwürdig ist die Version, wonach die Macher Geld dafür verlangt haben sollen, denn dann hätten sie ja die Chancen einer Veröffentlichung erheblich minimiert.

Böhmermanns Rolle bleibt fragwürdig

Nein, das Video ist zu einem genau bestimmten Zeitpunkt an vorher ausgesuchte Medien vergeben worden. Ein solche Bombe legt niemand leichtsinnig in den falschen Briefkasten. Umso bemerkenswerter ist es, dass der ZDF-Moderator Jan Böhmermann mindestens schon im April Details kannte, sie aber journalistisch nicht verwertete. Waren er und das ZDF an einer Aufklärung etwa nicht interessiert?

Wer bei dieser Affäre genau hinschaut, der sieht schon bald mehr Dunkel als Licht, obwohl doch ein schwerwiegendes politisches Versagen aufgedeckt worden ist. Aber die Motive der Handelnden bleiben ebenso verborgen wie die Informationsquellen der Medien. Die Umstände mehr als nebulös und schüren daher Spekulationen und Verdächtigungen. Böhmermanns Rolle und das Handeln der Hintermänner der Ibiza-Sause bleiben dubios. Klar ist nur eines: Alle, aber auch wirklich alle Aspekte dieser Affäre zeichnen ein verheerendes Sittenbild.

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Über Günther Lachmann

Der Publizist Günther Lachmann befasst sich in seinen Beiträgen unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

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Cherusker
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Cherusker

Die FPÖ-Regierungsbeteiligung wurde spätestens während der Bundespräsidentenwahl arrangiert: Norbert Hofer hatte die BP-Wahl praktisch gewonnen… Was machte Hofer? Keinen Andreas Hofer! Hofer überlies das BP-Amt am Ende dem giftgrünen Antideutschen van der Bellen. Hofer/FPÖ stoppte kurz vor der Ziellinie seine Kampagne und lies van der Bellen absichtlich gewinnen. (Es war auch erstaunlich wie die FPÖ das Auszählen grundsätzlich der GRÜNENSPÖÖVP überlässt; eine grob fahrlässige Tötung der sog. Österreichischen Demokratie von Rom’s Gnaden. Und wer ist Rom?) Im Gegenzug wurde der FPÖ die Regierungsbeteiligung zugesichert. Das war dann für die mutierende Kurz-ÖVP vorteilhafter, weil sie beim Schulterreiben mit der FPÖ wieder… Read more »

vier
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vier

Alles große, wenn auch legitime, SPEKULATION- spekulieren um die Verursacher, die Auswirkungen und die letztendlichen Nutznießer- sicher viel klingt davon plausibel und ist durchaus nachvollziehbar- aber wo sind die ultimativen Beweise?- braucht kein Mensch mehr-wir leben schließlich in einer Zeit, in der nur noch die Oberflächen gelten…dank eines”verlorenen Kompass” oder eines “verschobenen Koordinatensystem’s” der Moral- was zählt, ist nur noch “nützlich oder schädlich” in Bezug auf die Macht- da kann es schon mal sein, das “gut und böse”, “richtig und falsch” nicht mehr relevant sind und ein Jeder sich jede Begrifflichkeit nimmt und sich bedient, wie er will. Und wie… Read more »

Hans
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Hans

Ich bin der festen Überzeugung, dass die österreichische Mentalität eine ganz andere, als die – zwischenzeitlich total fremdgesteuerte – deutsche ist. Das könnte dazu führen, dass die FPÖ weit weniger an Rückhalt in Österreich verliert, als von den Bombenlegern geplant. Wenn nicht sogar ein gegenteiliger Effekt eintritt. Vor ordentlichen Gerichten (als es solche noch gab), waren auf solche Weise (geheime Aufnahmen) zustande gekommenen “Beweise” nicht zulässig. Die jetzige “Vorgehensweise” mit solchen Dingen belegt einmal mehr – und das sehr eindrücklich – in welch fortgeschrittenen Grade der Auflösung einer (ehemaligen) Rechtsordnung wir uns befinden. Allein, dass ein Schmierenkomödiant wie Böhmermann in… Read more »

Anicea
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Anicea

@ Hans

Diese stille Hoffnung hege ich auch.
Zielgruppe sind konservative, aber eher unpolitische Wechselwähler.
Bis Sept. (Neuwahlen) fließt noch einiges an Dreck die Donau runter bzw. popt in den Medien auf. Gut Möglich, daß sich eben diese Wähler nach dem ersten Schock erholen und sich von den *Technokraten Ministern* verarscht fühlen.
Der eine oder andere könnte durchaus solche schmutzigen Machenschaften abstrafen.

Ich wünsche den Nachbarn jedenfalls eine weise Eingebung und eine glückliche Hand beim Ankreuzen.

jonbonjovi
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jonbonjovi

Herr Lachmann, bitte verbreiten Sie nicht die falschen Tatsachen. Die anwesende gebürtige Serbin ist Tajana geb. Tajcic aus Banja Luka jetzige Frau vom Gudenus. Daher ist die nur als seine Frau dabei und nicht als Lockvogel. Die ganze Problematik wurde in serbischen alternativen Medien diskutiert. Für die ist die Situation ziemlich klar, dass nur deutscher Geheimdienst BND in Frage kommt. Was die Rolle vom birnenähnlichen Kopf Böhmermann betrifft, könnte man vermuten, dass seine ganze Kariere von BND eingeleitet wurde. Wie sonst sollte so ein talentlosen Jemand an die geheimen Daten kommen.

Geolitico
Webmaster

@jonbonjovi: Vielen Dank für Ihren Hinweis! Allerdings habe ich die Serbin nicht als Lockvogel dargestellt. Bei der Aufzählung der Anwesenden ist mir vielmehr ein Fehler unterlaufen, da ich Gudenus einzeln erwähnte und kurz darauf noch einmal als “Ehemann” der Serbin. Den Fehler habe ich korrigiert.
Gruß
Günther Lachmann

Henning Müller
Gast
Henning Müller

Ja eben, die lettische “Russin” (der Lockvogel) + Frau Gudenus geb. Tajcic. Das wären dann 1 + 1 = 2. Und diese Frau Tajcic ist NUR die Frau von Herrn Gudenus. Daher kann ich nicht erkennen, daß @jonbonjovi falsch informiert wäre. Er bezog sich nur auf die gebürtige Serbin. Sie dagegen schrieben jedoch: Am 24. Juli 2017 wurde Österreichs gefallener Vizekanzler Heinz-Christian Strache zusammen mit seinem Vertrauten Johann Gudenus, einer angeblichen Russin und einer gebürtigen Serbin mit Ehemann in einer Villa auf Ibiza heimlich gefilmt. Das erweckt den Eindruck als wären dort Strache, Gudenus, eine Russin, eine Serbin und ihr… Read more »

Geolitico
Webmaster

@nereus: Danke für den Hinweis! Doch als Ihr erhellender Hinweis eintraf, hatte sich das Missverständnis bereits aufgeklärt. Der Text ist korrigiert.
Gruß
Günther Lachmann

omacourage
Gast
omacourage

Nun, hinter allem steht auch George Soros, der den jungen Kanzler Kurz aufgebaut hat. Und eine andere Quelle lässt nun die deutsche Werte-Union als Strömung in der CDU in diesem Licht der “Neuwahlen”-Ambitionen erscheinen. https://dieunbestechlichen.com/2019/05/werte-union-chef-will-maassen-als-bundesinnenminister/

Anicea
Gast
Anicea

Für das Aufzeigen des verheerendes Sittenbildes in der Politik hätte es diesen Skandal nicht gebraucht. Solche Machenschaften sind das täglich Brot in solchen Kreisen – nicht nur in Österreich. Auch halte ich den Bezug zu Böhmermann und EU-Wahl für falsche Fährten. Der ZDF Fatzke, eitel, selbstherrlich und primitiv hätte nicht das Format so etwas durchzuziehen und geduldig auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Der braucht den schnellen Erfolg. Sein vorzeitiges Wissen um dieses Video diente m.M.n. genau dazu sich auf ihn zu kaprizieren und damit Suren zu verwischen. Die EU-Wahl ist aus Sicht der Wähler und der Politik die unwichtigste,… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

“Alle, aber auch wirklich alle Aspekte dieser Affäre zeichnen ein verheerendes Sittenbild.” Das ist der eigentliche Punkt dieser angeblichen Affäre. Würde man Videos der Bundestagsabgeordneten veröffentlichen, wäre der Bundestag halb leer. Zwar wäre es interessant zu wissen, warum die Initiatoren eine Woche vor der EU-Wahl dieses auf ein paar Minuten reduzierte stundenlange Video veröffentlichten; interessanter aber ist die Tatsache, dass das gesamte Szenario inkl. Veröffentlichung durch die bekannt verdächtigen Medien aus Deutschland gesteuert wurde. Das ist ein ungehöriger Eingriff in die Hoheitsrechte eines benachbarten Staates, wie sich Staatsrechtler erstmals festlegen (Epoch Tines). Nach einer ersten Umfrage verliert die FPÖ bei… Read more »

Frank W. Haubold
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Ich sehe das ein wenig anders. Niemals lässt man mit so einer Bombe in der Tasche die Regierung Kurz 18 Monate frei agieren, wenn man doch die Möglichkeit hatte, sie spätestens bei den Koalitionsverhandlungen platzen zu lassen. Immerhin hat Kurz auch im Ausland sehr viele Anhänger gewonnen und die Politik der Koalition war auch weitgehend positiv (für die Bürger). Das hätten die Spin-Doctors niemals zugelassen, wären sie im Besitz des Videos gewesen. Auch die Verschwörungstheorie, der BND sei hier federführend gewesen, funktioniert vor diesem Hintergrund nicht. Außerdem hätte dann Herr Hanning davon gewusst, der sich sehr kritisch zum Thema geäßert… Read more »

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@Frank W. Haubold “Außerdem hätte dann Herr Hanning davon gewusst, der sich sehr kritisch zum Thema geäußert hat.” Was glauben Sie wie Politik funktioniert? Ein pensionierter Ex-BND Chef gibt ein Interview auf N-TV und sieht Wahlbeeinflussung. Die Betonung liegt auf “EX”. Hanning ist seit 2009 pensioniert. Wieso sollte er von den Vorgängen gewusst haben? Der aktuelle BND-Chef heißt Bruno Kahl und hat nach Amtsübernahme als eine der ersten Maßnahmen die Zusammenarbeit mit den Österreichischen Diensten in Frage gestellt, weil das Innenministerium von der FPÖ gestellt wurde. In wessen Auftrag? Sie müssen doch mitbekommen haben, dass die beiden wichtigen Dienste neue… Read more »

Frank W. Haubold
Gast

Ich denke, die alten Herren haben immer noch ihre Informationen. Im übrigen entwickelt sich das Ganze jetzt doch eher in Richtung Kriminalität mit teilweise grotesken Zügen, wenn zum Beispiel der Begleiter des Lockvogel sich Julian Thaler nennt und in Wirklichkeit Hessenthaler heißt…

denn inzwischen ist auch der mutmaßliche Begleiter der Dame bekannt, der wie in einer schlechten Kriminalkomödie den raffinierten Decknamen Julian Thaler benutzte, obwohl er Julian Hessenthaler heißt!

http://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-wien-muenchen/

Richard Feldmann
Gast
Richard Feldmann

Im Zusammenhang mit dem Strache-Video einen Verfall der Sitten zu beklagen, erscheint mir doch ziemlich heuchlerisch. Ein genau gleiches Video könnte man auch mit den Mitgliedern jeder anderen Partei, egal ob in Österreich, Deutschland oder einem anderen Land drehen. So funktioniert Politik heute nun einmal. Jeder der behauptet das sei nicht so, ist entweder naiv oder ein Heuchler. Vielleicht haben sich die Hintermänner aber auch verkalkuliert?! Ich glaube nicht, dass sich der österreichische Wähler für dumm verkaufen lässt und aufgrund dieser hinterfotzigen Attacke der FPÖ abschwört. Egal was Strache im Suff erzählt hat, die FPÖ hat eine vernünftige, den Problemen… Read more »

Geolitico
Webmaster

@Richard Feldmann: Zum Sittenbild gehört, dass überhaupt ein solches Video entstanden ist – und veröffentlicht wurde.

Gruß
Günther Lachmann

Hans
Gast
Hans

Gerade ist in den Gazetten zu lesen, dass die (deutsche) Bahn erfolgreich gegen ein ohne ihre Genehmigung gedrehtes Werbevideo der NPD vorgegangen ist. Man vergleiche … ein Video, gedreht in einem öffentlichen Verkehrsmittel und … !

vier
Gast
vier

Fett auf FOCUS online: “Werde meine Unschuld beweisen”: Auf Facebook geht Strache zum Angriff über”
siehe:https://www.focus.de/politik/ausland/regierungskrise-in-oesterreich-stuerzen-fpoe-und-spoe-gemeinsam-den-kanzler_id_10737555.html

Warum beschleicht mich hier so massiv ein Gedanke an Uwe Barschel in einer Hotelbadewanne? Aber Badewannen waren gestern. Heuer sind’s sicher Diesel-Autos oder ein Stück Braukohle, oder eine Plastiktüte- igitt, igitt…

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

@vier

“Werde meine Unschuld beweisen”

Ren juristisch hat er tatsächlich recht, denn er hat viel gesagt, aber nichts getan.

Rein moralisch gehört er natürlich genauso in die Tonne wie diejenigen, die in einer Reihe von Rechtsbrüchen das Video erstellten.

Das Ganze zeigt in der Tat die moralische Verkommenheit einer westlichen Politkaste aller Coleur, die mit illegalen Mitteln die Wähler nunmehr fast offen zu Sklaven und Statisten eines Geschäftsmodells machen. Schlimmer kann´s nur noch werden, wenn die Großkonzerne offen übernehmen.

Es stellt sich also die Frage, wer ein Interesse an der Demontage der Staaten hat. Bingo!

dragaoNordestino
Gast

@stendahl ….. Das Ganze zeigt in der Tat die moralische Verkommenheit einer westlichen Politkaste aller Coleur, die mit illegalen Mitteln die Wähler nunmehr fast offen zu Sklaven und Statisten eines Geschäftsmodells machen. Schlimmer kann´s nur noch werden, wenn die Großkonzerne offen übernehmen.

Vielleicht haben Sie recht… jedoch ist das, was Sie da treiben, eine massive Vorverurteilung…. man kann es auch verwässern nennen. Und ja, die Grosskonzerne haben schon übernommen

Herbert Höper
Gast

Mir fällt der zeitliche Zusammenhang auf zu dem Besetz über die Errichtung eines Bundesamtes für Flüchtlinge. Schon jubelte die Presse: “Der ASYL-Industrie das Wasser abgebraben” Oder: Wie soll Soros nun seine Milliarden-Investitionen refinanzieren? Kurz scheint schon länger davon gewußt zu haben, er war in letzter Zeit doch deutlich in Distanz zu -Strache und dem Innenminister, und er konnto einfach zugut mit Soros.

Frank W. Haubold
Gast

Neue Erkenntnisse bestätigen eher meine These, dass es sich weniger um koordiniertes Handeln einschlägiger Dienste handelt (kein Geheimdienst der Welt würde einen eitlen Selbstdarsteller wie Böhmermann einbeziehen), als vielmehr um eine kriminell-mafiöse Aktion, was nicht ausschließt, dass einzelne Geheimdienstleute darin verwickelt sind. Offenbar hat man erst einmal versucht, mit den Videos Geld zu verdienen, bevor man das Ganze dann (eventuell von interessierter Seite gesponsert) in die Öffentlichkeit lancierte:

http://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-schaltzentrale-in-wiener-innenstadt/

Stiller Leser
Gast
Stiller Leser

Ein altes Sprichwort sagt: Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein.
Sollte mich nicht wundern wenn die deutschen Politiker letztendlich über diesen unsäglichen eingefädelten Sturz der Österreichischen Regierung selbst zu Fall kommen.
Jedenfalls sollte spätenstens jetzt jeder wissen was er wählt. Diese Vorgehensweise der deutschen Politik und Medien haben mich in meiner Haltung bestärkt – Nichtwähler – zu bleiben.

Stiller Leser
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Stiller Leser

Ergänzend ein guter Beitrag auf Achgut:
https://www.achgut.com/artikel/die_buechse_der_pandorra

xerxes
Gast
xerxes

Das Video wurde entsprechend der Methode von ARD/ZDF gedreht. Siehe
https://youtu.be/zhoFGKyyBbE ab Minute 22.

Blindleistungsträger
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Blindleistungsträger

Das zeigt auch, wo die deutschen, öffentlich rechtlichen Medien inzwischen angekommen sind: Ganz unten.