Wie die Gesellschaft verroht

 

Unverhältnismäßige und anlasslose Gewalt werden Kennzeichen der sich nun neu formierenden multikulturellen Gesellschaft, die zivilisatorisch absteigen wird. Teil II zu „Brutale Vielfalt„.

Im ersten Teil des Beitrags wurde ausgehend von Betrachtungen des Grünenpolitikers Daniel Cohn-Bendit aus den 90er-Jahren über die kommenden Veränderungen durch eine befürwortete Massenmigration und anhand aktueller Berichte in den Polizeimeldungen gefragt, ob diese auch heute von linksgrüner Seite sehnlichst erstrebte Transformation unserer Gesellschaft schon eingetreten ist, ob unsere heutige Gesellschaft, wie prognostiziert, „hart, schnell, grausam und wenig solidarisch“ geworden ist. Eine These Cohn-Bendits und seines Mitautors war damals auch, dass die neue Gesellschaft die Tendenz habe, ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen. Im ersten Teil wurde vor allem thematisiert, ob bestimmte Teile unserer Gesellschaft (Jugend, Frauen, Senioren) im besonderen Maße von der Umwandlung unseres Gemeinwesens in eine multiethnische Gemeinschaft betroffen sind.

Dieses Thema wird noch einmal aufgenommen, denn natürlich gehören auch die Migranten selbst zu den Betroffenen einer durch weitere Zuwanderung und Geburten ansteigenden Zahl bestimmter Volks- und Religionsgruppen aus nicht-europäischen Kulturräumen. Es werden dadurch die Konflikte zwischen Familien oder Ethnien aus ihren Herkunftsgebieten in Europa fortgesetzt. Im Übrigen beklagen das auch manche Migranten, die sich in Deutschland endlich in Sicherheit wähnten vor den Nachstellungen ihrer bisherigen „Landsleute“.

Welche Auswirkungen ein „historisch einzigartiges Experiment“ hat, „eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“ (der Politikwissenschaftler Yascha Mounk in den Tagesthemen)[1], kann man anhand der immer wieder entstehenden Massenschlägereien zwischen verschiedenen Nationalitäten oder anderen für Europäer nicht mehr durchschaubaren Teilgruppen ersehen, die sich mittlerweile in festen Clan- und Familienstrukturen in Deutschland niedergelassen haben und ihre Konflikte auf äußerst gewalttätige Weise (sehr oft mit Messern) austragen. So zeigt sich in Zusammenstößen bestimmter „Personengruppen“ eine neue Gewalttätigkeit, die sich in unsere Gesellschaft festgegraben hat und sehr wahrscheinlich weiter zunehmen wird.

Auffällige Gruppengewalt

Auch im Betrachtungszeitraum von Ende Dezember letzten Jahres bis Mitte März dieses Jahres kam es zu solchen Vorfällen:

«Am Samstagabend (29. Dezember) sind aus bisher ungeklärter Ursache mehrere Männer in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs in eine handfeste Auseinandersetzung geraten. Zwei 29-Jährige erlitten dabei schwere Verletzungen durch Messerstiche ins Bein und Schläge gegen den Kopf. Zeugenaussagen zufolge sind die mutmaßlich arabisch sprechenden Tatverdächtigen vom Breslauer Platz aus in verschiedene Richtungen weggelaufen.
Gegen 23.15 Uhr wählten Zeugen den Notruf und beschrieben eine Schlägerei einer größeren Männergruppe. Einige seien dabei zu versuchen Absperrpfosten aus dem Boden zu reißen außerdem seien auch Flaschen und Steine geflogen.
Vor Ort trafen die Polizisten auf zwei verletzte Männer (29) afghanischer Herkunft. Einer von ihnen hatte eine Stichverletzung am Bein sowie eine Schnittverletzung an einer Hand. Der Andere hatte eine Platzwunde am Kopf.
Nach eigenen Angaben waren die Beiden einige Minuten zuvor mit ihnen flüchtig Bekannten zunächst in einen verbalen Streit geraten. Daraus habe sich dann eine Schlägerei entwickelt, wobei einer der Kontrahenten mit einem Messer zugestochen und ein Anderer mit einer Flasche zugeschlagen habe. Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein Krankenhaus.»[2]

Noch harmlos, aber wohl auch langsam normal im multiethnischen Deutschland ist folgender Fall aus Reutlingen von Anfang Februar 2019:

«Noch unklar sind die Hintergründe einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen und Heranwachsenden am Donnerstagabend in der Glaserstraße. Gegen 20.30 Uhr war es dort in einer Gruppe von etwa zehn Personen unterschiedlicher Nationalitäten zu Streitigkeiten gekommen, die schnell in eine handfeste Auseinandersetzung mündete, bei der auch Pfefferspray eingesetzt wurde. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten war die Auseinandersetzung bereits beendet. Der mutmaßliche Rädelsführer, ein 17-jähriger Iraker hatte sich bereits aus dem Staub gemacht. Er konnte im Rahmen der Fahndung wenig später ermittelt werden. Einer der Beteiligten musste vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung seiner Blessuren ins Krankenhaus gebracht werden. Das Polizeirevier Reutlingen war mit insgesamt sieben Streifen und mit Unterstützung der Polizeihundeführerstaffel im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.»[3]

Die Auseinandersetzungen gingen am nächsten Tag weiter, da es nun offenbar zu „Racheaktionen“ der unterschiedlichen Gruppen kam. Hier wurde dann gegenüber der Polizei geschwiegen:

«Beim Eintreffen der Polizei war die beteiligte Gruppe Pakistaner nicht mehr anwesend. Die andere Gruppe aus afghanischen Personen wollte gegenüber der Polizei keine näheren Angaben machen.»[4]

Man bedenke, welcher Aufwand erforderlich war, diese noch kleine Streitigkeit zwischen Jugendlichen zu befrieden, und man begreift, dass in einer multikulturellen Gesellschaft immer zu wenig Polizisten vorhanden sein werden. Das ersieht man auch an einem eskalierten Konflikt innerhalb einer privaten Feier unter Migranten Ende Februar 2019, am Ende mussten 24 Funkstreifenwagen ausrücken, um die Sache zu befrieden.[5]

Ebenfalls Ende Februar 2019 führten dann ethnische oder Konflikte zwischen Gruppen innerhalb einer Ethnie zu einem tragischen Todesfall: ein 18-Jähriger Afghane wird erstochen.[6] Dass es sich bei diesem Gruppenvorfall nicht um Menschen handeln kann, die schon länger hier leben, wird aus der Polizeinachricht nicht ersichtlich. Allerdings ist hier die Lokalpresse transparenter und benennt die Nationalität.[7] Auch hier wird offensichtlich, wie ungeheuerlich mühsam die Arbeit der Polizei in einer multiethnischen Gesellschaft wird:

«Die Befragung der überlebenden Opfer gestaltet sich dagegen schwierig. Sie können, nach Angaben der Polizei, kaum deutsch, sodass Dolmetscher hinzugezogen werden müssen.»

Starke Polizeikräfte waren notwendig, um in Pforzheim am 06.03.2019 Schlägereien unter Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund einzudämmen:

«Insgesamt 15 Streifenwagen verschiedener Polizeireviere fuhren am Mittwochabend beschleunigt in die Pforzheimer Innenstadt, nachdem gegen 18.40 Uhr die Meldung einging, dass sich im Bereich der Westlichen Karl-Friedrich-Straße und der Museumstraße rund 20 Personen schlagen würden.
Die ersten vor Ort erscheinenden Streifenwagenbesatzungen konnten trotz einiger geflüchteter Personen noch mehrere Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund antreffen. Insgesamt war eine unfriedliche, aggressive Grundstimmung gegenüber der Polizei festzustellen. Nach erstem Einschreiten und Entwicklung einzelner Handgemenge mussten weitere Kräfte zur Verstärkung angefordert werden.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen konnten die Beamten zwei leicht verletzte, 18 Jahre alte Syrer als Beteiligte einer handgreiflichen Auseinandersetzung identifizieren und vorläufig festnehmen. Eine genauere Aufklärung der Hintergründe war allerdings aufgrund des unkooperativen Verhaltens gegenüber den einschreitenden Polizisten bisher nicht möglich. (…).
Die beiden festgenommenen 18-jährigen Syrer kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
(…). Schließlich wurden nach Beruhigung der Lage die polizeilichen Präsenzmaßnahmen im Innenstadtgebiet bis gegen 21:30 Uhr mit starken Kräften aufrechterhalten. Teils mussten weitere Platzverweise ausgesprochen werden.
Von insgesamt 40 männlichen Personen im Alter von 15 bis 31 Jahren konnten die Personalien festgestellt werden. Überwiegend stammten die Beteiligten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Sie erhielten allesamt einen Platzverweis.»[8]

Wenn die Prognose des grünen Urvaters über die harte und grausame neue Gesellschaft richtig liegt, dann werfen wir über solche Berichte einen Blick auf einen allgemeinen Zustand in Deutschland.

„Anlasslose Brutalität“

In der Folge wird nun nach weiteren Veränderungen Ausschau gehalten. Nicht nur bestimmte Gruppen der Gesellschaft bekommen die langsam und schleichende vor sich gehende Verrohung der Gesellschaft auf ihrem Weg in eine multikulturelle Zustandsform zu spüren, es kann im Grunde alle treffen.

Als Einstieg eine Meldung vom 3. März 2019 des Kölner Express in der es um „anlasslose Brutalität“ geht:

«In der Nacht wurden gleich zwei Männer mit schwersten Stichverletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen versuchter Tötungsdelikte. In beiden Fällen handelt es sich um erschreckend anlasslose Brutalität.
Gegen 0.30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag waren vier Freunde auf dem südlichen Ende der Königsallee im Bereich der Kreuzung Graf-Adolf-Straße unterwegs. Dort begegneten sie einer Gruppe von sechs Jugendlichen, die ganz offenbar auf Krawall aus waren. Die Gruppe beleidigte und provozierte die vier jungen Männer zunächst. Die gingen darauf jedoch nicht ein und wollten weiter laufen.
In dem Moment griffen die Jugendlichen ihre Opfer an und schlugen zu. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung stach ein 15-Jähriger einem 18-Jährigen von hinten mit einer abgebrochenen Glasflasche in den unteren Rücken.
Der Stich ging so tief, das innere Organe des 18-Jährigen verletzt wurden. Nur eine sofortige Notoperation in einem Düsseldorfer Krankenhaus rettete ihn. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr. Zum Glück konnte die Polizei die Schlägertruppe festnehmen und den Jugendlichen, der zugestochen hatte, identifizieren. Es handelt sich um einen gebürtigen Deutschen aus Leverkusen, der mittlerweile in Mönchengladbach lebt. Er gilt als jugendlicher Intensivstraftäter. Erst im Dezember wurde der 15-Jährige aus der Jugendhaft entlassen. Er soll nach EXPRESS-Information auch wegen Körperverletzung verurteilt worden sein. (…).
Rund drei Stunden später kam es dann zur nächsten schrecklichen Bluttat. Diesmal mitten in der Altstadt. Ein 34-jähriger Düsseldorfer war gegen 3.40 Uhr auf der Andreasstraße unterwegs, als ihm zwei Männer entgegen kamen. Aus bislang unbekannten Gründen griffen diese beiden Männer den 34-Jährigen sofort an und schlugen auf ihn ein. Als der sich wehrte, versetzte ihm einer der beiden Angreifer mehrere Messerstiche in den Oberkörper. Sofort eilten mehrere Bekannte des Opfers dem 34-Jährigen zu Hilfe. Sie bemerkten die blutenden Wunden im Oberkörper und alarmierten den Notarzt. Der Mann kam in eine Klinik, wurde dort stabilisiert. Auch bei ihm besteht glücklicherweise keine Lebensgefahr mehr.»[9]

In seinem Bericht nennt der Journalist die Herkunft des Täters („gebürtiger Deutscher“) und sogar den derzeitigen Wohnort („Mönchengladbach“). Das zeigt, dass Journalisten inzwischen klar ist, wie viele Leser eine solche unsägliche Bluttat automatisch eher auch Menschen mit Migrationshintergrund zuordnen. Die eigentlich nicht politisch korrekte Nennung der Nationalität soll also beschwichtigen: Seht her, es ist ein Deutscher und kein Migrant oder Asylbewerber!

In dem Zeitungsartikel ist auch der Begriff „anlasslose Brutalität“ genannt worden. Natürlich wird Brutalität nicht besser, wenn sie einen konkreten Anlass hat, ob es z. B. um Raub oder Rache geht. Es sollte wohl ausgedrückt werden, dass nur noch das Motiv der Schadenszufügung oder des reinen Hasses übrigbleibt, um eine entsprechende Tat zu erklären. Die beiden Taten wurden als erschreckende Ausnahmefälle dargestellt. Sicherlich sind Taten mit Stichwaffen in Deutschland immer noch Ausnahmefälle. Andererseits aber gehört die nicht herausgeforderte Aggressivität gewaltbereiter Täter bis hin zum erbarmungslosen Zusammenschlagen von Zufallsopfern inzwischen zum Alltag. Hier haben sich Veränderungen im gesellschaftlichen Zusammenleben ergeben, entstanden durch die jahrelange Politik des wortreichen Nichtstuns unserer Regierungsverantwortlichen.

In den Polizeimeldungen des Beobachtungszeitraums zwischen Ende Dezember 2018 und Mitte März 2019 z. B. werden sehr oft Vorfälle beschrieben, deren Anlässe und Ursachen für die Polizei nicht mehr ermittelbar sind. Es heißt dann: „unvermittelt“, „unerwartet“, „ohne Vorwarnung“, „aus noch ungeklärten Gründen“, „aus noch unbekannten Gründen“, „ohne ersichtlichen Grund“, „aus nicht bekanntem Anlass“ oder „ohne für Außenstehende erkennbares Motiv“. Man darf hinter solchen Meldungen wohl in vielen Fällen Taten unprovozierter Gewalttätigkeit vermuten oder, in extremen Fällen eben, Taten mit „anlassloser Brutalität“.

Einigermaßen harmlos ist noch der folgende Fall über eine Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Heidelberger und einer „ca. 8- bis 10-köpfige(n) Personengruppe“, die sich im Dezember letzten Jahres ereignete:

«Ein 29-jähriger Heidelberger lief die Rohrbacher Straße entlang, als er auf eine ca. 8- bis 10-köpfige Personengruppe traf. Es kam zu einem Streitgespräch, da eine Flasche zu Boden flog und zerbarst. Die Situation eskalierte und die Gruppe schlug mehrfach auf den Heidelberger ein, der auch Verletzungen davontrug. Die Auseinandersetzung zog sich weiter über die Straße Eselsgrund/Ecke Görrestraße. Ein Mann, der auf den Streit aufmerksam wurde und auch schlichten wollte, wurde ebenfalls geschlagen und begab sich im Anschluss in ärztliche Behandlung. Der 29-jährige Heidelberger wurde erstversorgt und danach in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Personengruppe entfernte sich daraufhin in Richtung Stadtmitte. Anhand von Zeugenaussagen konnten die Personen allerdings nur vage beschrieben werden. Es handelte sich um 8 bis 10 Personen, davon zwei Frauen. Das Alter wird mit ca. 16 – 30 Jahren, die Größe zwischen 165 und 180 cm angegeben. Ein Teil davon sprach gebrochen Deutsch.»[10]

Nichtige Anlässe reichen aus

Auch an diesem kriminellen Allerweltsfall wird deutlich, welche Rolle Zufälligkeit des Aufeinandertreffens und Nichtigkeit des Anlasses spielen. Für die an diesem Abend auftretende Personengruppe (und es handelte sich nach der Beschreibung zum Teil um Erwachsene) war das Opfer an diesem Abend wohl austauschbar. Die multikulturelle Gesellschaft ist eben hart und grausam. Zufälligkeit und Gelegenheit zur Gewalttätigkeit gegen einen relativ wehrlosen Einzelnen spielte auch im baden-württembergischen Herrenberg Mitte Januar dieses Jahres eine Rolle:

«Nach bisherigen Erkenntnissen war ein alkoholisierter 24-Jähriger zu Fuß entlang der Bahnhofstraße unterwegs und wurde dort auf Höhe einer Gaststätte/Bäckerei von einer vier- bis fünfköpfigen Personengruppe attackiert. Der 24-Jährige bekam vermutlich mehrere Faustschläge gegen den Kopf und stürzte daraufhin zu Boden. Als der 24-Jährige wieder stand, wehrte er sich gegen den Angriff und die Täter machten sich anschließend aus dem Staub. Bei ihnen soll es sich um Männer mit südländischem Aussehen handeln. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch hinzugerufene Polizeikräfte blieb ohne Erfolg.»[11]

Auffallend ist immer wieder die Aggressivität, mit der agiert wird. Ein Polizeibericht über aggressive „Südländer“, die Mitte Februar in Mettmann auffällig wurden, die zwei „Haaner“ angriffen, vermerkt:

«Unvermittelt begann das Trio dann, auf die beiden Haaner einzuschlagen. Auch als die jungen Haaner zu Boden gingen, ließen die drei Angreifer nicht von ihnen ab und traten nun auf sie ein. Dabei schreckten sie auch nicht davor zurück, mehrmals gegen den Kopf zu treten.»[12]

In einem anderen Fall aus Stuttgart Anfang März 2019[13] wird einem Passanten im Bahnhof Stuttgart ohne Anlass und unvermittelt gegen die Brust geschlagen und dann Reizgas in die Augen gesprüht. Der Täter mit „südländischem Phänotyp“ reagierte einmal mehr aus einer Personengruppe heraus. Solche aggressive „Kleintaten“ tauchen überraschend oft in den Berichten auf.

Aber in den Polizeiberichten ist nicht nur von „Südländern“ die Rede, die aggressive Gruppen bilden, die unvermittelt zuschlagen, sondern, wie in den folgenden Fällen aus Freiburg und aus Brilon von Anfang und Mitte Februar 2019 auch Persoenengruppen mit der pauschalen Beschreibung „Osteuropäer“:

«Am 03.02.2019, gg.04:14 Uhr wurden 2 männliche Personen, die sich auf dem Nachhausweg, nach der Fastnachtsveranstaltung der Dengele, befanden von mehreren Personen angegriffen und massiv verletzt. Beide Geschädigten äußerten sich widersprüchlich zu den Geschehnissen, bzw. konnten sich nicht an die Abläufe erinnern. Sie konnten jedoch den Hinweis geben, dass es sich bei der Personengruppe um Osteuropäer gehandelt hat. Am gestrigen Donnerstag meldete sich nun eine Zeugin, welche die Teilerinnerungen der beiden Geschädigten bestätigte. Sie habe gegen 02.20 Uhr an der Örtlichkeit eine Personengruppe wahrgenommen die sich auffallend benommen hat. Ob dies nun im direkten Zusammenhang mit dem Vorfall um 04.41 Uhr zu tun hat, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Die Zeugin konnte leider keine genauere Personenbeschreibung zu den Tätern abgeben.
Beide Geschädigten wurden durch die Schläge nicht unerheblich verletzt, konnten aber nach einer ärztlichen Begutachtung und Versorgung aus der Heliosklinik wieder entlassen werden. Es wurden den beiden Geschädigten nichts entwendet.»[14]

«Am Sonntag gegen 4:10 Uhr kam es hinter einer Kneipe in der Derkerer Straße zu einer Schlägerei. Nach ersten Erkenntnissen griff eine Männergruppe zwei 25- und 26-jährige Olsberger ohne ersichtlichen Grund an. Die Gruppe von zwei bis sechs Angreifern riss den 25-Jährigen zu Boden und schlug mehrfach auf diesen ein. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der andere Olsberger konnte fliehen und verständigte die Polizei.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Ein Täter war circa 40 bis 50 Jahre alt und somit deutlich älter als die anderen. Er war dunkel gekleidet und hatte dunkle Haare. Er ist circa 1,70 Meter groß. Ein anderer Täter trug einen Bart und war mit einer Jeans bekleidet. Alle Täter hatten ein süd-osteuropäisches Erscheinungsbild und waren dunkel gekleidet.»[15]

Den letzten fünf hier aufgeführten Vorfällen ist gemeinsam, dass hier keinerlei Raub im Spiel war, es ging tatsächlich nur noch um Gewalt. Ebenso gilt das für den folgenden Vorfälle aus Warendorf und Hamm von Mitte Februar 2019, in die laut Bericht Araber verwickelt waren:

«Am Samstag, 9.2.2019, griffen mehrere unbekannte Personen gegen 3.00 Uhr zwei Männer auf dem Ahlener Kirchplatz an.
Das Duo war auf dem Heimweg und ging vom Marktplatz über den Kirchplatz. Dort befanden sich fünf bis sechs Personen, die die Ahlener angriffen. Durch die Schläge gingen der 24-Jährige und der 32-Jährige zu Boden. Am Boden liegend soll der Ältere Tritte gegen den Kopf bekommen haben. Anschließend flüchtete die Gruppe. Zu den Tatverdächtigen kann lediglich gesagt werden, dass sie arabisch sprachen und sich eine dunkelhäutige, weibliche Person bei der Gruppe befand.»[16]

«Am 09.02.2019 gegen 00:05 Uhr kam es in der Hammer Innenstadt, Sternstraße / Nassauerstraße, zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Nach jetzigem Ermittlungsstand geriet eine Gruppe junger Männer möglicherweise arabischer Herkunft im geschätzten Alter von 16 – 28 Jahren mit drei Personen in Streit. Im weiteren Verlauf eskalierte der Streit zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der das spätere Opfer, ein 55-jähriger Hammer Bürger, mit einem Holzknüppel niedergeschlagen und dabei lebensgefährlich verletzt wurde.
Aus der Gruppe der Angreifer flüchtete eine Person mit einem Mountainbike in Richtung Pauluskirche.»[17]

Wesensmerkmale einer multiethnisch aufgestellten Demokratie

Immer wieder fällt auf, wie schnell „verbale“ Streitereien im Zusammenhang mit Zuwanderern eskalieren und dabei zur Waffe gegriffen wird.

Unverhältnismäßige Gewalt, „anlasslose Brutalität“ oder eskalierende Streitigkeiten aufgrund irgendeines unverstandenen Ehrbegriffs werden Kennzeichen in der nun sich neu formierenden multikulturellen Gesellschaft in Deutschland und Europa sein. Solche Vorfälle werden sich ausbreiten und nicht nur auf nächtliche Zusammenstöße beschränkt bleiben. Es sind die Merkmale einer langsam verrohenden Gesellschaft, eines Gemeinwesens, das zivilisatorisch absteigen wird. Die neuen Verhaltensweisen werden sich auf alle erstrecken, ob es „gebürtige Deutsche“ sind oder Personen mit Migrationshintergrund. Und Teile der herkunftsdeutschen oder herkunftseuropäischen Bevölkerung werden sich anpassen und wieder eher vormoderne Verhaltensweisen annehmen.

Es ist zu vermuten, dass sich in nächster Zeit in dieser Hinsicht verstärkt die Eigentümlichkeiten und Wesensmerkmale einer multiethnisch aufgestellten Demokratie zeigen werden. In einer sich desintegrierenden und „grausamen“ Gesellschaft werden neben Brutalität und Rücksichtlosigkeit im Umgang untereinander auch Abschottung und Flucht in „sichere“ Gebiete eine logische Konsequenz sein. Es wird also das Gegenteil einer harmonischen Gesellschaft entstehen, das Gegenteil von Akzeptanz und tolerantem Zusammenleben. Solange es Menschen gibt, die sich noch an andere Zeiten in Deutschland und Europa erinnern, werden sie das auch als Abstieg und nicht etwa als Bereicherung ansehen.

Würden Cohn-Bendit und sein Mitautor Thomas Schmid heute ähnlich schreiben, würden sie das beginnende Abrutschen vieler europäischer Staaten in die Zustände von Drittwelt-Ländern mit ihren sozialen Misständen und ethnisch-religiösen Gegensätzen weiterhin als quasi gesetzmäßige Entwicklung darstellen? Da es hier ja offenbar auch um eine grün-globalistische Glaubenshaltung geht, ist es zu befürchten. Der Durchbruch zur globalen multikulturellen Gesellschaft gilt im linksgrünen Lager als unausweichlich und eigentlich auch erstrebenswert. Es gab andere Stimmen in den Zeiten des endenden 20. Jahrhunderts, die weitaus skeptischer waren, z. B. der Journalist Peter Scholl-Latour, der (gemäß eines ihm zugeschriebenen Ausspruchs) kurz und bündig formulierte: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“. Es ist zwar kein Trost, aber am Ende werden sich auch die Teile der Linken, die das monokulturelle Deutschland immer als Republik der Spießer und der Rückständigkeit verhöhnt haben, nach eben diesem Deutschland zurücksehnen. Nur ist es dann zu spät.

 

Anmerkungen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Yascha_Mounk

[2] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4154478

[3] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/4181985

[4] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/4182702

[5] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/4204350

[6] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4201027

[7] http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-18-Jaehriger-stirbt-bei-Auseinandersetzung

[8] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/4211895

[9] https://www.express.de/duesseldorf/karneval-brutal-in-duesseldorf-zwei-maenner-niedergestochen—lebensgefahr–32141498

[10] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/4152529

[11] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/4171900

[12] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4189455

[13] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116091/4209070

[14] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4188282

[15] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/4189753

[16] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/52656/4189468

[17] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4192781

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Chris Gold
Chris Gold
5 Jahre her

Das subjektive Gefühl, dass die gesellschaftlichen Veränderungen gewollt sind, ist offensichtlich der objektiven Realität gewichen. Es ist leicht nachzuvollziehen, wer daran Interesse hat, unserem Land schaden zuzufügen. Betrachtet man die letzten 150 Jahre politischer Gegebenheiten, kann kein anderes Ergebnis dabei herauskommen. Wirtschaft schwächen, Unruhe stiften, Ängste schüren. Diese grundlegenden Dinge werden hier politisch praktiziert und ohne Rücksicht gnadenlos durchgezogen, da man weis, dass die Deutschen nicht mehr fähig sind, „verlustfrei“ zu agieren. Zudem gesellt sich irrationale Naivität und der Glaube an die Obrigkeit.

Fiki Silber
Fiki Silber
Reply to  Chris Gold
5 Jahre her

„verlustfrei agieren“? …wieder so eine entrückte Wortkonstruktion, die im Zusammenhang des Geschriebenen mal wieder keinen Sinn im Rahmen der von der Sprache angestrebten Sinnaustausches von Meinungen bedeutet. schade um die deutsche Sprache mit ihren klaren und deutlichen Sinninhalten. seit alles nur noch /innen etc. ist, scheint auch Innen (also in den Köpfen) keine Sinnbedeutung mehr zu herrschen.

Chris Gold
Chris Gold
5 Jahre her

Einen wichtigen Aspekt vergass ich zu erwähnen, um dem o. g. Artikel auch (etwas) gerecht zuwerden: Die psychische Beiträchtigung respektive Bewusstseinsveränderung mittels Umweltgiften, Suggestionen und mentaler Steuerung (z. B. „5G“). Die brachialen Gewaltexzesse, werden weiter zunehmen. Zudem werden die kulturellen Unterschiede unserer Gesellschaft als nützliche Faktoren dienlich…nein, geplant sein.

Leserkommentar
Leserkommentar
5 Jahre her

Viele Götter sind kein Gott und viele Kulturen sind keine Kultur. Kultur ist etwas das eingrenzt, hegt und pflegt, gepflegt wird und gepflegt werden muss. Offenbar geht der Versuch mit dem humanistischen Minimalkonsens einhergehend mit dem einer Verfassung als Kultersatz nicht wirklich auf. Deswegen bemächtigen sich allenthalben die neuen Herren wieder der Religion und suchen sie nach ihrem Willen, nach geschafftem Wertewandel, zu instrumentalisieren. Lernen ist oft ein schmerzhafter Prozess. Eine geschichtsvergessene progressivistische Gesellschaft wird sehr schmerzhaft selbst die grundlegendsten Dinge neu lernen müssen. Und hat nachher dennoch sehr wahrscheinlich weniger als vorher. Die Alten sind tot: Zwei Weltkriege, ein… Read more »

hubi stendahl
hubi stendahl
5 Jahre her

„Es wird also das Gegenteil einer harmonischen Gesellschaft entstehen, das Gegenteil von Akzeptanz und tolerantem Zusammenleben. “ Toleranz. Wieder so eine der zahlreichen Verballhornungen der Sprache. Entwickelt aus dem lateinischen Begriff tolerare („erdulden“, „ertragen“) hat es mit dem heutigen Verständnis nichts mehr zu tun. Nur noch in der Wissenschaft wird Toleranz nach seiner ursprünglichen Bestimmung verwendet. Hier ist es nach wie vor „eine begrenzte Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegenüber schädlichen äußeren Einwirkungen.“ Von sich entwickelnden Staaten im Mittelalter (Reformation) uminterpretiert aus den Religionen, unter Zuhilfenahme christlich fehlinterpretierter „Nächstenliebe“, verkauft man den Menschen heute, man müsse seinen mit Arbeitsleistung erworbenen Mantel, unter… Read more »

Gerolf
Gerolf
Reply to  hubi stendahl
5 Jahre her

„… verkauft man den Menschen heute, man müsse seinen mit Arbeitsleistung erworbenen Mantel, unter allen Umständen mit jedem teilen.“

Dieses Verhalten wird aber nicht unter der Aufforderung zur Toleranz, sondern eher im Rahmen der Pflicht zur S o l i d a r i t ä t eingefordert.