Bankenland Schweiz droht die Pleite

Panorama Genf Schweiz / Quelle_ Pixabay, lizenzfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/fahnen-schweiz-genf-flagge-947306/
 

Die Schweizer Nationalbank spielt mit Devisen und Minuszinsen ein riskantes Spiel. Fährt sie den Kurs weiter, droht dem Land im schlimmsten Fall die Pleite.

Brexit, Italienchaos, Trump, Börsenbeben, Nullzinsphase! Immer wieder und in letzter Zeit spürbar vermehrt stellen uns unsere Kunden in der Honorarberatung aber auch unsere Leser und Fans die Frage, ob es nicht besser sei, ihr Geld in die Schweiz zu bringen oder in den Schweizer Franken (CHF) umzutauschen, um es zu schützen vor Inflation, Eurocrash und Enteignung. Dies verneinen wir. Warum?

Lange Zeit galt die Schweiz völlig zu Recht als sicherer Hafen für Vermögen. Doch die Zeiten haben sich drastisch geändert, und die Schweiz hat den Status des Weltsafes längst verloren. Zu viele Eingeständnisse mussten die Eidgenossen auf Druck der USA und anderer Ländern machen. Das Schweizer Bankgeheimnis ist löchrig wie der berühmte Emmentaler Käse. Das „große Geld“ ist schon lange weitergezogen nach Singapur, in die Karibik, die USA und andere Steueroasen.

Riesiger Devisenberg

Zuerst haben sich die großen Schweizer Banken erheblich verzockt und mussten vor dem Bankrott gerettet werden. Dann ist das Bankgeheimnis, vor allem auf massiven Druck der USA, die alle Mitbewerber im Steuervermeidungswettbewerb ausstechen wollen, peu à peu abgeschafft worden. Zuletzt hatte die Schweizer Nationalbank (SNB) eine tickende Zeitbombe ins nationale Depot gepackt und den Franken an den Euro gebunden, um eine weitere Aufwertung des Franken zu verhindern. Diese Maßnahme war notwendig, weil es nach der Finanzkrise 2008 eine extreme Flucht in den vermeintlich sicheren Franken gab, dieser dadurch massiv aufwertete und die Schweizer Wirtschaft extrem darunter litt.

Folglich wurden in der SNB Berge an Euros angehäuft – in Summe wurden über 450 Milliarden Franken in den Euro investiert. Parallel wurde ein Negativzins von -0,75 % installiert. Ein weiterer Beweis, wie schlecht es um die Schweiz steht, folgt mit dieser schlechten Nachricht für alle Schweizer und Investoren in der Schweiz: Der Zins wird auch zukünftig nicht steigen, sondern im Keller bleiben und unserer Meinung nach sogar noch weiter sinken.

Nicht nur die EZB druckt also Geld wie verrückt und drückt den Zins ins Absurde, um das Geldkarussell am Laufen zu halten, sondern auch unsere Schweizer Nachbarn sind beim historischen Notenbankexperiment und bei diesem verantwortungslosen Wahnsinnsspiel ganz vorne mit dabei was der folgende Chart schön zeigt.

Schweizer Devisenanlagen / Quelle: Friedrich/Weik

Schweizer Devisenanlagen / Quelle: Querschüsse / Friedrich/Weik

Schweizer Roulette

Jetzt müssen wir einiges fett schreiben um die Wichtigkeit zu unterstreichen. Die Devisenanlagen der SNB waren bis zur Finanzkrise 2008 immer stabil um die 50 Milliarden CHF. Dann aber ging es los mit der munteren Gelddruckerei und Bilanzausweitung. Aktuell hat man atemberaubende 90,65 % der Gesamtaktiva, das sind 793 Milliarden CHF, in Devisenanlagen investiert! Devisenanlagen sind Fremdwährungen, Anleihen und Aktien. Das ist ein ungesundes Klumpenrisiko und wird den Schweizern unserer Ansicht nach auf die Füße fallen.

Die Bilanzsumme der SNB ist aufgrund dieser Investitionen auf enorme 840 Milliarden CHF angeschwollen. Sie liegt mittlerweile bei absurden 122,6 Prozent des nominalen Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP). Das ist mehr als die Schweizer Wirtschaft in einem Jahr leistet! Damit ist die SNB Weltmarktführer, denn dies ist so hoch wie bei keiner anderen Notenbank – selbst die seit Jahren im Krisenmodus laufende Japanische Notenbank (BoJ) hat nur 93 % des BIP investiert. Um es plastisch auszudrücken: Für jeden Schweizer hat die SNB 100.000 Franken gedruckt. Die beiden Zahlen machen deutlich, welch riskantes Spiel in Bern gespielt wird und wie desperat die SNB ist. Anscheinend gibt es keine andere Lösung.

Genie oder Wahnsinn? Hat die SNB das Perpetum Mobile der Finanzwelt erfunden?

Jetzt wird es bizarr: Die SNB schöpft aus dem Nichts mit der Hilfe des Giralgeldsystems CHF um den Franken künstlich zu schwächen. Mit dem frisch geschaffenen Geld kauft man Unmengen an Euro und Dollar, um damit wiederum Anleihen und Aktien zu kaufen. Die SNB ist damit federführend bei der Manipulation von Wechselkursen, Anleihen, Zinsen und Aktienbewertungen. Entweder ist Thomas Jordan ein Genie und ihm werden Statuen gebaut, oder er spielt das neue Spiel: Schweizer Roulette.

Warum der Absturz der FANG Aktien der Schweiz besonders weh tut

Das Aktienportfolio der SNB umfasst über 2.500 Titel. Die SNB ist der größte Investor bei Apple (19 Millionen Aktien), Microsoft, Amazon, Alphabet und Starbucks. Sie besitzt mehr Facebook-Aktien als deren Gründer Mark Zuckerberg!

Hier das Portfolio der SNB:

Das Portfolio der SNB / Quelle: Friedrich/Weik

Das Portfolio der SNB / Quelle: Friedrich/Weik

2017 ging diese waghalsige Strategie gut und man hat damit einen gigantischen Gewinn von 54 Milliarden Franken eingefahren. Der enorme Gewinn 2017 wird sich so nicht mehr wiederholen. Dieser kam zustande durch eine Aufwertung des Euro und durch Aktiengewinne. Für 2018 wird die SNB einen Verlust einfahren! Wenn Sie am Euro weiter festhält bzw. wenn eine Rezession kommt und die Aktienmärkte weiter korrigieren sollten, wird es brenzlig für die Schweizer. Vor allem der deutliche Absturz der FANG-Aktien (Facebbok, Apple, Netflix, Google) schmerzt die Zentralbanker in Bern. Wir hatten Anfang des Jahres Aktien heruntergestuft auf Verkaufen gesetzt, was goldrichtig war. Zwar hat die SNB auch den weiter steigenden Dollar im Depot, aber er wird die Verluste nur abfedern.

Im Schwitzkasten der EZB

Eines muss klar sein: Die SNB ist im Schwitzkasten der EZB, des Euro und der Aktienmärkte. Solange die EZB die Zinsen nicht erhöht, kann auch die SNB die Zinsen nie erhöhen. Wenn der Euro scheitert, haben die SNB und der Franken ein Problem.

Das Schweizer Heer bereitet sich ebenfalls auf den Zerfall Europas und den Eurokollaps vor und zwar mit der Operation „Stabilo Due“ im Jahr 2012 und mit der Übung „Conex 15 von 2015“. Hierbei sollen die Grenzen geschlossen und die Geldströme gestoppt werden. Dann kommt keiner mehr an seinen Safe und an sein Geld ran. Vor allem nicht ohne Schweizer Pass. Nach unserer Recherche ist dieses Notfallszenario nach wie vor gültig. Das war in der Vergangenheit auch schon der Fall. Man denke nur an die jüdischen Vermögen oder vergessene Konten und Schließfächer.

Die SNB ist in der Zwickmühle; der Ausstieg aus der Notenbankpolitik ist unmöglich, da sonst der Franken wieder steigt und die heimische Wirtschaft schädigt. Der Frankenschock 2015 soll 100.000 Arbeitsplätze gekostet haben. Der Minuszins bleibt also noch lange der Status Quo.

Wer tatsächlich davon überzeugt ist, dass die Schweiz und der Franken nach wie vor Sicherheit garantieren, der sollte sich die Fakten und das Portfolio der SNB genau anschauen und nochmals darüber nachdenken. Wenn die Notenbankpolitik der SNB schiefgeht, wovon wir ausgehen, so wie bei der damaligen Bindung des Franken an den Euro, dann ist die Schweiz de facto von heute auf morgen pleite.

© Friedrich/Weik

© Friedrich/Weik

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Über Marc Friedrich und Matthias Weik

Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Auch mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung“, haben Sie wieder das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014 geschrieben. Am 24. April 2017 ist ihr viertes Buch „Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ erschienen, das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) geschrieben haben. Kontakt: Webseite | Facebook | Weitere Artikel

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waltomax
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waltomax

Der Herr von Greyertz mit seiner “Matterhorngesellschaft” bietet Kauf und Lagerung von physischen Edelmetallen an. In ehemaligen Militärbunkern im Gebirge. Falls die Schweiz tatsächlich die Genzen dicht macht, hat der Herr von G. das Edelmetall und winkt freundlich ins allseits umgebende Ausland herüber.

firenzass
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firenzass

Wo wuerden Sie denn Ihr Edelmetall aufbewahren wollen?

waltomax
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waltomax

Ich habe leider keine Edelmetalle.

hubi Stendahl
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hubi Stendahl

“Die SNB ist in der Zwickmühle.” Alle Zentralbanken sind ineinander verbunden (auch Russland u. China) und haben nun einmal nur 2 Steuerungsmechanismen, um den unvermeidbaren Zusammenbruch hinauszuzögern. Den mittlerweile ausgereizten Zins in Richtung null und die Liquiditätszufuhr mittels Ankauf von Papieren, die mit zunehmender Stützung immer dubioser werden und aktuell häufig Schrott sind. Dass es noch nicht zusammenbrach, ist der Tatsache geschuldet, dass man sich seit ein paar Jahren über alle Regeln und Gesetze hinwegsetzt und gegen das Unvermeidbare so lange kämpft, bis das Umfeld hergerichtet ist, um einen gesteuerten Reset durchzuführen. Selbstverständlich aus der ersten Reihe, wie immer. Konnte… Read more »

waltomax
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waltomax

Die Stinke-Briten geben Venezuela und Australien das in London gelagerte Gold nicht zurück. Bei all der (aus Gründen der Verschleierung) künstlichen Kompliziertheit der Finanzmärkte scheint es im “finalen Stadium” des Systems nur noch darum zu gehen, wer -schlussendlich- das Gold hat…

SO WAR ES IN DER GESCHICHTE IMMER SCHON!

Und das sollte uns allen zu Denken geben.

Greenhoop
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Greenhoop

Es durfte niemals einen Zweifel darüber gegeben haben, dass die Schweiz bei einem Absturz des Euro´s, dasselbe Untergangslied würde anstimmen müssen. Berücksichtig man die Verflechtungen mit (EU)europäischen Ländern und der gegenseitigen Abhängigkeit an, war klar, dass das Überleben der Schweiz ebenfalls am seidenen Faden hängt. Interessant wird es noch werden, wenn die stolzen (schweizer) Immobilienbesitzer demnächst feststellen werden, dass das aktuelle Modell dazu führen muß, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen – fast keine Immobilie gehört dort wirklich der Bevölkerung.

Die Schweiz wird genaus untergehen, wie es für den Rest Europas vorbestimmt ist – leider.

dragaoNordestino
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@Greenhoop …. Die Schweiz wird genaus untergehen, wie es für den Rest Europas vorbestimmt ist – leider.

Hmmmm … Seit 1971 höre ich nun die immer gleiche Litaneí … nur geschehen ist allerdings kaum etwas …. ausser das der neoliberale Kapitalismus die Resultate der Arbeitskämpfe unserer Väter und Grossväter zurück dreht.

Wie auch immer, vermutlich werden die apokalyptischen Reiter, noch ein Weilchen auf sich warten lassen…, denn so wies aussieht, sitzen die Profiteure der Systeme ja nicht auf einem anderen Planeten.

Gustav
Gast
Gustav

Die apokalyptischen Reiter arbeiten in Zeitlupe: Berlin. Obdachlose auf den Straßen, Bettler an jedem Bahnhof, vor jeder Bank oder Sparkasse. In jeder zweiten S-Bahn tauchen Musikanten auf, die sich ihren Lebensunterhalt zusammenklimpern. Überall Schmutz. Sperrmüll auf den Straßen, Hundehaufen sowieso, Kotze auf den Bahnhofstreppen. Taubendreck. Immer aufpassen, wo man hintritt. Nichts anfassen. Viele ärmlich Gekleidete, viele Migranten. Selten mal jemand, der Krawatte trägt. Stattdessen sieht man öfter Ratten auf der Straße, die es nicht besonders eilig haben, sich also heimisch fühlen. (Ich halte mich übrigens fast nur in Mitte auf.) Berlin sei “ein bisschen wie Afrika”, schreibt der Korrespondet der… Read more »

Geolitico
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fofo
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fofo

@Redaktion

Absolut korrekt. Kommentatoren die anderen gegenueber die Begriffe Troll, Idiot oder dergleichen verwenden sollten fuer einen gewissen Zeitraum gesperrt werden. Aus eigener Erfahrung muss ich natuerlich klarstellen : der Angreifer soll gesperrt werden, nicht das Opfer. Sollte eigentlich selbstverstaendlich sein muss aber gesagt werden. Hoffe hiermit zur Klaerung beigetragen zu haben.

dragaoNordestino
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@fofo … Aus eigener Erfahrung muss ich natuerlich klarstellen : der Angreifer soll gesperrt werden, nicht das Opfer.

Ja da happerts leider. Meisst sind es die Opfer die kaltgestellt werden… ist einfacher und entspricht dem Echoraum

Greenhoop
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Greenhoop

Wirklich interessant @dragao, dass Sie und @fofo sich angesprochen (ertappt) fühlen, dabei ist es m.E. in letzter Zeit wieder besser geworden, den Einwand der Redaktion zu diesem Zeitpunkt hat mich ein wenig verwundert.

Dennoch, eine “ignore list” wäre bestimmt hilfreich.

firenzass
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firenzass

@Fofo
Danke dafür, dass Sie die Dinge mal wieder ins rechte Licht gerückt haben.
Danke für diese wichtige Klarstellung.

incamas SRL
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Historisch betrachtet hatte die Schweiz noch nie eine Staatspleite ! Das umliegende Ausland schon viele !

waltomax
Gast
waltomax

Verpennt Leider habe ich, neben meiner recht geringen Rente, eine kapitalgedeckte Altersvorsorge in Gestalt einer verrentbaren Lebensversicherung. Gold habe ich leider nicht gekauft. Und jetzt ist es so teuer, dass ich mir das Metall nicht mehr leisten kann. Ich habe den Zug verpasst. In der Schweiz Gold zu bunkern, hätte einem vor 30 Jahren einfallen müssen. Nun ist es zu spät. Rente, Lebensversicherung und betriebliche Zusatzversorgung werden auch mir -zusammengerechnet- schon bald nicht mehr zum Leben langen. So wird es Millionen gehen. Russland, China und Indien kaufen Gold und wissen wohl warum: Fiat Money geht vor die Hunde. Meine Altersvorsorge… Read more »

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

Hallo @waltomax, ich bleibe trotzdem auf jeden Fall noch bis zu meiner individuellen “Unerträglichkeitsgrenze”. Davon sind wir noch ein Stück weit entfernt. Und jede Entwicklung kann Überraschungen bereithalten. Da will ich dabei sein. In den USA kocht es, die Bevölkerung ist bis auf die Zähne bewaffnet. Die Staatsanwälte haben mittlerweile 70.000 sealed indictments abgeliefert. Die ersten wurden geöffnet und Anklagen laufen. Alles ist in Aufruhr. In Frankreich tauchen plötzlich die “gelben Westen” auf; klingt nach gesteuerter Farbenrevolution a la Soros. Erkennbar anhand von Indizien ist das derzeit aber noch nicht. Die Polizeigewerkschaft ruft zum Generalstreik und zum Anschluss an die… Read more »

waltomax
Gast
waltomax

@Hubi

Ich arbeite in einem kriegsnotwendigen Beruf und werde wahrscheinlich nicht gleich abgeholt und verheizt. Meine Neugier ist ebenfalls größer ale meine Angst. Mal sehen, was kommt.

firenzass
Gast
firenzass

Gold ist nicht teuer, eher umgekehrt.
Problem bei Gold sind die Tuecken rund um die Aufbewahrung.
Ausserdem kann der Besitz von Gold fuer ungesetzlich erklaert werden……aus Goldbesitzern wuerden dann ueber Nacht Rechtspopulisten und Rassisten!

fofo
Gast
fofo

“Gold ist nicht teuer”

Teuer ist relativ. Wuerde Gold in den grossen Waehrungen, Dollar, Euro, Yen stark steigen haetten Sie ein Szenario wo Ihnen Goldbesitz auch nichts mehr nuetzt : 1 Kruegerrand fuer 1 Sack Kartoffeln. Teuer ?

hubi Stendahl
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hubi Stendahl

“1 Kruegerrand fuer 1 Sack Kartoffeln. Teuer?” Das ist spekulativ. Es könnte auch ein Philharmoniker in silber für eine Tonne Kartoffeln sein. Besser ist es historische Bezüge zu nehmen (wie oben @Greenhoop), denn die Welt bestand und besteht zu jeder Zeit aus der gleichen Essenz. Hält man sich dabei an die “goldene Regel” (siehe Video unten n der Form des kategorischen Imperativs), spricht nichts dagegen, seine gespeicherte Arbeitsleistung abzusichern. Gold und das Gold des kleinen Mannes Silber, waren immer schon das beliebteste Sicherungsobjekt und wird es auch in Zeiten elektronischer Zahlungsmittel bleiben, so lange wir uns mit einem Zentralbankensystem auf… Read more »

fofo
Gast
fofo

Ein Silberbesteck, sagen wir 1 oder 2kg, entspricht 1-2 Unzen Gold war schon ueblich fuer ein paar Kartoffeln, natuerlich keine Durchschnittswerte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hortung

https://www.welt.de/reise/article159613850/Wer-dieses-Hotel-bucht-macht-Urlaub-wie-im-Krieg.html

dragaoNordestino
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@stendahl ….
Mittlerweile dürfte jeder hier verstanden haben, dass unser aktuelles System wieder einmal seinem Endpunkt entgegengeht, der mit erheblichen Vermögensverlusten, Verlusten gespeicherter Arbeitsleistung verbunden ist.

Ja nun @stendahl, ich sehe dies überhaupt nicht so… ich sehe eher einen stetigen Wandel…. und in diesem Sinne, wird für die meissten kaum etwas bemekbares geschehen.

Natürlich entspricht dies nicht Ihren Wünschen… egal denn wer sind Sie schon.?

Greenhoop
Gast
Greenhoop

Auch wenn es keinen Goldstandard geben wird, sollte man immer etwas davon haben.

comment image

Sieht man sich das Chart an kann man erkennen, dass das Gold (eine Unze) 1917 für 16,6 USD zu haben war und aktuell hierfür auf GOLD.DE 1.236 USD zu zahlen wären.

Das heißt, der Dollar hat aktuell weniger als 2% des Wertes des Dollar vor 100 Jahren. Nachdem der USD in dem Jahrhundert zwischen 1817 und 1917 fast stabil geblieben ist.

Gold vs.Papierfetzen.

fofo
Gast
fofo

Bekanntlich wird der Crash ja von gewissen Interessenvertretern, die Gold-Promotoren gehoeren dazu, herbeigeseht. Versteh ja die Nervositaet, dass er sich nicht einstellt. Werde lieber wieder in meinen Weinkeller investieren, die Krisenvorraete gehen langsam zur Neige. Beim Gold ist es ja eher so, dass die die es mal versteckt haben dann nichts mehr davon hatten, da in der Krise umgekommen.

waltomax
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waltomax

Richtig.

fofo
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fofo

Der schlimmste Feind ist bekanntlich der im Inneren. War unter dem Nationalsozialismus nicht anders, die Unterstuetzer Hitlers und Kriegsgewinnler wurden grossteils beileibe nicht bestraft und konnten ihr geraubtes Gut behalten. Bekanntlich schwimmt Abschaum immer oben. Insofern sollte man mit der Herbeisehnung des Crashs vorsichtig sein.

Zitrone
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Zitrone

Crashkurs zur Rettung der Welt – Zusammenfassung und Ausblick –

Zitrone
Gast
Zitrone

Ja, werter Axel Burkart, während Sie einer der wenigen sind,
die sich für Mutter und Kind stark machen, fordern andere
“Abtreibung bis zum 9. Monat”.

Übrigens kann man im unten verlinkten Video sehr schön mit
erleben, wie Indoktrination/Suggestion funktioniert.

Stiller Leser
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Stiller Leser

Eine sehenswerte Reportage der HSBC Bank.
HSBC – Die Skandalbank / neue Doku Arte

Zitrone
Gast
Zitrone

“Digitalisierung & Mobilfunk – ein Thema, das heute in aller Munde ist und
sehr stark polarisiert: ist es Segen oder Fluch? Muss sich endlich der Fort-
schritt gegen die ewig Gestrigen durchsetzen, die am liebsten noch „im
Wald trommeln“ würden? Oder blenden die Fortschrittlichen konsequent
die Gefahren aus? Anke Kern gibt in ihrem Vortag einen Einblick in ihre 15
jährige Forschungsarbeit und beleuchtet Fakten, die der Öffentlichkeit
konsequent verschwiegen werden. Diese Fakten müssen die Menschen
hören und wissen, um mit dieser Technologie umgehen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen zu können.”

Thomas B.
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Thomas B.

Sehr gute Analyse der beiden Herren. Weiter so und danke fürs teilen hier. P.S: Genialer Video Kanal bei You Tube – weiter so!