Sterben überforderte Gesellschaften?

Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus von Jean-Leon Gerome (1863–1883) / Jean-Léon Gérôme [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus von Jean-Leon Gerome (1863–1883) / Jean-Léon Gérôme [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons
Das römische Reich war eine multikulturelle Gesellschaft. Aus Menschen sehr verschiedener Herkunft formete sich auf dem Boden des Imperiums eine eigene Identität.

Den Begriff „Völkerwanderung“ können weder Politik, Beitragsservice-Medien, Mainstream-Presse noch die vereinte Macht der Wohlmeinenden in unserem Lande aus der aktuellen Diskussion heraushalten. Dabei ist es, auf die heutige Zeit gemünzt, doch ein so böses Wort und stört aus der Sicht der eben Genannten durch seine negative Konnotation jede sachliche und konstruktive Diskussion darüber, wie künftig mit weiteren Massenzuwanderungen aus Nahost und Afrika umgegangen werden sollte.

Prinz Asfa-Wossen Asferate, ein Bürger Deutschlands mit afrikanischen Wurzeln, benutzt den Begriff ganz ungeniert in seiner neuesten Veröffentlichung. „Die neue Völkerwanderung[1] nennt er sein Buch, in dem er die die These aufstellt, dass ohne eine Änderung der Afrikapolitik der europäischen Staaten bald Millionen von Flüchtlingen (aus ihren armen Verhältnissen) von Afrika nach Europa drängen. Wie die „Weltmacht“ EU solche an sie herangetragene Anforderungen je erfüllen soll, sei einmal dahingestellt; es ist hier nicht das Thema. Aber auch in anderen Bezügen taucht das Angst machende und schlimme V-Wort immer wieder auf. So wird ein Artikel auf der „Achse des Guten“ über das „postfaktische Gerede“ in der Politik mit einem Rückgriff auf die Geschichte der Völkerwanderung eingeleitet:[2]

„Die Bürger Roms lebten zur Zeit der Völkerwanderung in einer postfaktischen Epoche: Sie machten sich noch Illusionen von einem mächtigen Kaiser, der in Wahrheit eine Marionette seiner primitiven Soldaten war, von einem Senat, der in Wahrheit nichts mehr zu vermelden hatte, von einem Ewigen Rom, das in Wahrheit der Verwüstung durch die Vandalen ausgeliefert war, von einem Kulturvolk, das in Wahrheit durch einen markanten Geburtenrückgang dezimiert war, kaum nennenswerte Leistungen hervorbrachte, sich in der Dekadenz suhlte und von atavistischen Horden überflutet wurde. Wer sich dem Postfaktischen ergibt, für den zählen Fakten nicht mehr.“

„Gewaltige Bevölkerungsverschiebungen“

Postfaktisches Denken und Verhalten gab es schon in der Spätantike und führte in den Untergang. Und entsprechende Auswirkungen hat ein solches Verhalten in der Gegenwart, so könnte man den Autor wohl interpretieren. Der Begriff „Völkerwanderung“ wird uns in der politischen Diskussion also weiter begleiten. In einer lockeren Reihe von Beiträgen wurden auf GEOLITICO deshalb immer wieder Themen zur spätantiken Völkerwanderung und zum Verfall des Römischen Reiches, der ab ca. 410 n. Chr. sichtbar immer größere Fahrt aufnahm, behandelt. Es wurde versucht, die damaligen Geschehnisse anschaulich zu machen, aber auch ihre tiefgreifenden Folgen, die schließlich den Untergang der antiken Hochkultur bewirkten, zu verdeutlichen.

Als Abschluss sollen nun die Forschungsergebnisse von Peter Heather vorgestellt werden. Heather hat seine Überlegungen zum Zusammenbruch der antiken Weltmacht in ihrem westlichen Teil 2005 in seinem bahnbrechenden Buch „The Fall oft he Roman Empire. A New History“ (dt. „Der Untergang des Römischen Weltreichs“, Stuttgart 2007, hier verwendet die Taschenbuchausgabe Hamburg 2010, in der Folge URR) zusammengefasst.

Peter Heather, der am 6.8.1960 in Nordirland geboren wurde, ist ein britischer Historiker, der sowohl Studien im Zeitraum der Spätantike als auch des Frühmittelalters betreibt, im Grunde also zwischen allen Stühlen der Epochenabgrenzungen sitzt, die von den Fachwissenschaftlern diskutiert werden. Wann endete die Antike, und wann begann das Mittelalter? Das Epochendatum von 476 n. Chr., als der letzte weströmische Kaiser (in sehr jungen Jahren) auf sein Altenteil geschickt wurde, ist fragwürdig, denn immerhin hatte man im Oströmischen Reich weiterhin die Vorstellung von einem existierenden Gesamtreich. Und um die Mitte des 6. Jahrhunderts versuchte der oströmische Kaiser Justinian I., Teile der verlorenen Gebiete in Italien und am Mittelmeer wieder zurückzuerobern. Wäre etwa um 568 n. Chr. die Grenze zu setzen, als die Langobarden die oströmischen Truppen aus dem größten Teil Norditaliens vertrieben? Oder ist die Antike erst Mitte des 7. Jahrhunderts/Anfang des 8. Jahrhunderts mit dem Zerbrechen der Einheit des Mittelmeerraumes durch die arabischen Eroberungen zu Ende gegangen?

Doch wie auch immer die Epochengrenzen zu legen sind, für Heather steht es außer Frage, dass im 5. Jahrhundert mit dem Zerfall des Römischen Reichs in seiner bisherigen Form ein folgenschwerer Bruch erfolgte:

„Ich sehe das ganz anders als jener Autor, der über die Ereignisse des 5. Jahrhunderts die folgende Meinung vertrat: ‚Was wir den Untergang Roms nennen, war ein phantasievolles Experiment, das ein wenig aus dem Gleis geriet.‘ Wie mir scheint, kann man nur dann so argumentieren, wenn man sich die Hände nicht mit Ereignisgeschichte schmutzig machen will. Jeder Versuch, die Ereignisse des 5. Jahrhunderts zu rekonstruieren, führt zu der Erkenntnis, wie gewaltträchtig dieser Prozeß war. Meiner Ansicht nach kann man unmöglich die Tatsache ignorieren, daß das Westreich auseinanderbrach, weil zu viele Gruppen von außen sich auf seinem Staatsgebiet niederließen und ihren Besitz durch Krieg erweiterten.“ (URR, S. 499/500)

Heather zitiert hier Walter Goffart, einen der exponierten Vertreter der Transformationstheorie, die konstatiert, dass der Übergang von der Antike in das europäische Mittelalter eigentlich eher undramatisch und ohne radikale Brüche vonstatten gegangen sei. Die politischen Veränderungen, die es in dieser Zeit der Transformation gegeben habe, fielen dagegen kaum ins Gewicht. Heather diskutiert in diesem Buch die Theorie von der undramatischen Transformation nicht vertieft weiter, aber die in seine Darstellungen eingeflochtenen Berechnungen der Gesamtstärke der barbarischen Verbände, die ab 376 n. Chr. die römischen Grenzen überquerten, zeigt auf, dass hier von einem sanften Wandel nicht gesprochen werden kann. Beim Untergang Westroms ging es um „gewaltige Bevölkerungsverschiebungen“, so zum Beispiel die Vandalen und Alanen, die schließlich Nordafrika eroberten:

„Was die Vandalen, die Alanen und die Sueben angeht, so haben wir keine zeitgenössischen Zeugnisse ihrer ersten Züge über den Rhein. Doch eine andere Gruppe von Alanen, die kurz nach 410 mit einigen Goten in Gallien operierte, hatte ganz sicher ihre Familien im Schlepptau. Als die Hauptmacht der Vandalen und Alanen schließlich in den 420er Jahren nach Nordafrika zog (…), bewegte sie sich gewiß in großen gemischten Gruppen von Männern, Frauen und Kindern. Es lässt sich daraus argumentieren, daß Frauen unterwegs aufgegabelt wurden, aber ich sehe keinen überzeugenden Grund, daran zu zweifeln, daß sie seit 406 dabei waren. Wie im Jahre 376 befanden sich ganze Gemeinwesen auf dem Marsch.“ (URR, s. 235)

Wo es keine Verhandlungen gab, regierte das Schwert

Heather schätzt, dass die ursprünglichen Verbände von Germanen und Alanen, die 406 den Rhein überquerten, eine Gesamtzahl von 100.000 Menschen umfassten, wovon dann 30.000 tatsächlichen Krieger gewesen sein könnten. Was der Einbruch einer solchen Masse an Menschen für die Landstriche bedeutete, durch die sie zogen, ist ungefähr vorstellbar, zumal die Invasoren kaum eigenen Proviant hatten und es kein schneller Durchzug war, denn ein Großteil der Teilnehmer an einem solchen Zug wird auf Ochsenkarren befördert worden sein. Die logistischen Probleme waren enorm, man musste sich „unterwegs“ mit Lebensmitteln versorgen. Für eine derartige Zahl an Personen wird ein Bedarf an ca. 85 Tonnen Getreide pro Tag geschätzt. Und je schwerer der Tross vorankam, desto größer wurde der Schaden für die betroffene Reichsbevölkerung. Ein eigener Anbau von Getreide fiel aus, die Jagd in den Waldgebieten, die man durchquerte, war wohl kaum der Rede wert, also blieb nur die weiträumige Plünderung der römischen Dörfer und Städte bzw. das Einfordern einer „freiwilligen“ Abgabe an Lebensmitteln.

Auch Germanen und Alanen waren bemüht, ihre Verluste gering zu halten, so dass nicht unbedingt gleich Gewalt ausgeübt, sondern auf dem Verhandlungsweg eine Versorgung mit Nahrungsmitteln versucht wurde. Sehr oft werden die Verantwortlichen der Römerstädte, die mit den durchziehenden Barbaren verhandelten, die normative Kraft des Faktischen eingesehen haben: Hier standen keine Unterworfene als Bittsteller vor der Tür, sondern zumindest zu diesem Zeitpunkt Sieger, die ihre Forderungen stellten. Man wird oft zähneknirschend versucht haben, die Bedingungen zu erfüllen. Wo es keine Verhandlungen gab, regierte das Schwert, denn die Alternative für die wandernden Gemeinwesen wäre das Verhungern gewesen.

Das ganze 5. Jahrhundert über wird es immer wieder ähnlich Szenen im Römischen Reich gegeben haben. Auch wenn es Gebiete gab, die überhaupt nicht direkt betroffen waren, kann das Ganze nicht als ein Vorgang bezeichnet werden, der „ein bisschen aus dem Gleis geriet“. Während das Ostreich aber, bevorteilt durch seine geographische Lage, nur auf dem Balkan davon betroffen war, wird der Westteil mit seinen schwer zu verteidigenden Flussgrenzen in einem hundertjährigen Prozess zentral geschädigt. Der langfristige Ausfall an Steuerkraft, der sich durch die immer wieder erfolgenden Verheerungen im 5. Jahrhundert ereignete, wird schließlich schwerwiegende Folgen haben.

Die Gründe für den Untergang an inneren Faktoren festzumachen, lehnt Heather im Gegensatz zu einem Großteil der Historiker allerdings ab, denn am Ende des 4. Jahrhunderts stand das Römische Reich seiner Ansicht nach in seiner Gesamtheit gar nicht so schlecht da. Theorien über den zwangsläufigen Zerfall des Römischen Reichs aufgrund innerer Veränderungen zum Negativen hin können gemäß Heather den tausendjährigen Fortbestand des Oströmischen Reiches nicht erklären. Der Ostteil des Reiches habe sich zum Zeitpunkt des Zerfalls politisch, religiös und sozialökonomisch nicht grundlegend vom Westteil unterschieden (URR, S. 508f). Das Ostreich habe die Stürme der Völkerwanderung nicht nur überlebt, sondern im 6. Jahrhundert sogar eine Blütezeit erlebt. Es habe kein anderes Wirtschaftssystem, keine andere Art des Regierens und keine andere Religion gehabt. Es habe allerdings seine reichen, steuerkräftigen Provinzen, die sich in einem Bogen von Kleinasien nach Ägypten erstreckt hätten, gut gegen Invasoren aus dem Norden schützen können.

Was lief schief?

Der britische Historiker ist demnach der Meinung, dass „die Ansicht unhaltbar geworden ist, derzufolge innere Wandlungsprozesse Rom im 4. Jahrhundert bereits so geschwächt hätten, daß es im 5. Jahrhundert soweit war, unter seinem eigenen Gewicht zusammenzubrechen“ (URR, S. 32). Die übliche Meinung (siehe URR, S. 138), nach der das Reich durch die doppelte Bedrohung des aggressiven Perserreichs und der immer unruhiger werdenden germanischen Welt schließlich zu einem grundlegenden Umbau des Staates und zu einer Mobilisierung aller Kraftreserven gezwungen war, die im Spätreich zu Fehlentwicklungen führten, die das System als Ganzes schließlich überfordert hat, weist er zurück. Die Ursachen des Zusammenbruchs müssten anderswo gesucht werden, denn die innere Reformfähigkeit des Reiches war enorm:

Es „gibt kein Anzeichen, daß sich im 4. Jahrhundert der Zusammenbruch des Imperiums anbahnte. Der Ausgleich, der nach 50 Jahren Unruhe, veranlaßt durch den Aufstieg des sassanidischen Persiens, erreicht wurde, war weder unkompliziert, noch kam er leicht zustande. Aber durch eine militärische, finanzielle, politische und bürokratische Umgestaltung wurde schließlich, auf mehr oder weniger organische Weise, ein vergrößerter Staatsapparat geschaffen, der imstande war, gleichzeitig mit Persien und den Folgen von 300 Jahren innerer Entwicklung fertigzuwerden“. (URR, S. 173)

Und so kommt Peter Heather zu dem Ergebnis, dass das spätrömische Reich im Wesentlichen für eine Erfolgsgeschichte stehe. Aber was lief dann schief? Die Antwort des britischen Historikers ist relativ einfach: die Hunnen kamen und trieben die Germanen in den Westen. Zwischen 376 und 408 n. Chr. war das Römische Reich dadurch von verschiedenen Invasionswellen hauptsächlich germanischer Völker betroffen, deren Folgen nicht mehr bereinigt werden konnten:

„Es gibt im Prozeß der Desintegration des Reiches im Westen einen logischen Zusammenhang zwischen dem endgültigen Zusammenbruch und früheren Gebietsverlusten.“ (URR, S. 496)

Die Hunnen waren ein asiatisches Nomadenvolk, über dessen eigentliche Herkunft und Sprache in der Wissenschaft immer noch sehr unterschiedliche Meinungen herrschen. Auch wenn sonst auf einem niedrigen kulturellen Niveau lebend, so hatten sie eine schlagkräftige Reiterei und mit dem Kompositbogen eine Waffe, dem die europäischen Völker anfangs nichts entgegenzusetzen hatten. Um 375 n. Chr. waren die Hunnen bei ihrer Wanderung nach Westen in Gebiete westlich der Wolga angelangt. Sie unterwarfen die Reiche der Alanen und der Ostgoten, während viele gotische Gruppen, vor allem die terwingischen Goten, panisch nach Westen flohen und versuchten, sich über die Donau ins römische Reich abzusetzen. Um 400 n. Chr. waren die Hunnen dann bis zur Donau vorgestoßen, was erneute Bevölkerungsbewegungen unter Germanen und Alanen hervorrief. Erst ab den 440er-Jahren begannen die Angriffe der Hunnen auf das römische Reichsgebiet.

In Peter Heathers Argumentation ist das offenbar in bestimmten Schüben erfolgte Vorrücken der Hunnen der Dreh- und Angelpunkt. Die Hunnen waren eindeutig der Auslöser der spätantiken Völkerwanderung, in der das Römische Reich in seinem Westteil unterging. Ohne ihr Vordringen wären die damaligen Wanderungsbewegungen der anderen Völker in diesem Umfang nicht erfolgt. Ohne die Völkerwanderung wäre weder das Westreich untergegangen noch hätte es die „verheerenden Auswirkungen“ auf die antike Kultur gegeben. Anfangs setzten sich nur die gotischen Terwingen und Greutungen in Bewegung

„Das Auftauchen der Goten am Donaustrom im Sommer 376 bedeutete das erste Glied in einer Kette von Ereignissen, die direkt vom Aufschwung der Macht der Hunnen an den Rändern Europas zur Absetzung des letzten Kaisers im Westen, Romulus Augustulus, 100 Jahre später führen sollte. (…). Die Ankunft der Goten an der Donau bedeutete den Beginn einer Neuordnung der Machtverhältnisse überall in Europa (…).“ (URR, S. 178)

Zerstörerische zentrifugale Kräfte

Das Ergebnis der ersten Welle der Wanderungsbewegungen war nach der verlorenen Schlacht von Adrianopolis 378 die Übernahme einer gotischen Zuwanderergruppe als geschlossenem Verband, als Enklave (so wird es auch von Heather genannt), und unter eigenen Befehlshabern. Sie bildeten auf diese Weise eigene Gesellschaften innerhalb der antiken Hochkultur.

Egal was für einen Vertrag (foedus) auch immer mit dem Kaiser oder seinem Heermeistern geschlossen worden war, sahen sich gotische oder ganz allgemein germanische Krieger und ihr Anhang in erster Linie ihrem Anführer verpflichtet. Es bildete sich so die erste germanische Siedlungsenklave der Völkerwanderungszeit auf römischem Territorium, auch wenn es sehr lange dauerte bis gerade diese erste gotische Gruppe ihre Landnahme wirklich dann in Gallien beendet hatte.

Die nun als “Föderaten“ bezeichneten Einwanderer waren zahlenmäßig und von der Bewaffnung her römischen Heeren ebenbürtig und wurden damit zu einem Machtfaktor im Inneren des Römischen Reiches, der nicht mehr übergangen werden konnte. Zumal sie weiteren Zulauf erhielten, denn die Goten der ersten Zuwanderergruppe, die dann Alarich zu ihrem Anführer machten, wurden bei ihrem Zug durch Italien 408 bis 410 verstärkt durch die inzwischen in die römische Armee eingegliederten Goten des Radagaisus, der 405/406 mit seinem Kriegerverband Oberitalien verheerte und erst mühsam vom obersten Heermeister Stilicho bezwungen werden konnte.

Mit dem Rheinübergang von Alanen, Sueben, Vandalen und Burgundern um 406 kamen weitere germanische Großverbände, die in Gallien und Spanien siedelten, hinzu. Die Lage wurde für die weströmische Regierung schließlich fast aussichtlos, als Vandalen und Alanen die nordafrikanischen Provinzen eroberten und somit der Stadt Rom die Getreidelieferungen sperren konnten.

Für Peter Heather ist der Taktgeber für die Ereignisse in der Völkerwanderungszeit also vorrangig das hunnische Vordringen Richtung Westen, das immer wieder germanische Flucht- und Wanderungsbewegungen ins Römische Reich auslöste:

„Die Gesamtauswirkungen des Aufstiegs des Hunnenreichs auf die römische Welt lassen sich in drei Phasen unterteilen. Die erste brachte (…) für das Römische Reich 376 bis 380 und 405 bis 408 zwei große Krisenmomente an seinen Grenzen mit sich, es mußte nun die Entstehung von Enklaven nicht unterworfener Barbaren auf seinem Territorium dulden. Die Existenz dieser Enklaven brachte ihrerseits neue und (…) sehr zerstörerische zentrifugale Kräfte innerhalb des politischen Gemeinwesens des Imperiums hervor. In der zweiten Phase, die mit der Generation vor Attila zusammenfiel, entwickelten sich die Hunnen in Mitteleuropa zu Reichsgründern, und es traten immer weniger Flüchtlinge auf römischen Boden über. Den Hunnen ging es inzwischen um Untertanen, die sie ausbeuten konnten, und sie strebten danach, jene Völkergruppen, die dafür in Frage kamen, unter ihre Herrschaft zu zwingen. In dieser Phase gelang [Flavius] Constantius und Aetius, sich die Macht der Hunnen zunutze zu machen, um Einwanderergruppen unter Kontrolle zu bringen, die zuvor die Grenzen des Reichs überschritten hatten, um den Hunnen zu entfliehen. Da keine dieser Gruppen tatsächlich vernichtet wurde, konnten die Linderungswirkungen von Stufe zwei des Zusammenpralls der Hunnen mit der römischen Welt auf keinen Fall den in Phase eins angerichteten Schaden ausgleichen.
Attilas gewaltige Feldzüge der 440er und frühen 450er Jahre kennzeichneten die dritte Phase der Beziehungen zwischen Hunnen und Römern. (…). Die Balkanprovinzen des Oströmischen Reichs wurden verwüstet. Tausende fanden den Tod, als ein Bollwerk nach dem anderen fiel. (…). Der gallische Feldzug von 451 und vor allem der Angriff auf Italien 452 fügten jenen ungeheure Schäden zu, die das Unglück hatten, den Hunnen im Wege zu stehen.“ (URR, S. 396)

Trotz aller Gewalt und Grausamkeit waren die Angriffe Attilas für sich allein für das Römische Reich nicht existenzgefährdend:

„Tatsächlich wurde der weit größere Schaden an den Strukturen des Reiches indirekt angerichtet, durch das Eindringen bewaffneter Eindringlinge zwischen 376 und 408. Darüber hinaus waren es wiederum die indirekten Auswirkungen des Zeitalters Attilas, die eine wirkliche Bedrohung für die Unversehrtheit des Weströmischen Staats darstellten. Weil er sich auf den Umgang mit Attila konzentrieren mußte, mangelte es Aetius an Zeit und Mitteln, mit anderen Bedrohungen Westroms in den 440er Jahren fertigzuwerden. Und diese anderen Gefahren kamen das Westreich weit teurer zu stehen als die Hunneninvasionen von 451 und 452. Den ersten und ernsthaftesten Verlust bildete der von den Vandalen erzwungene Verzicht auf die Wiedereroberung Nordafrikas.“ (URR, S. 397)

Der finanzielle Schaden

In der Absetzung des letzten römischen Kaisers im Westen 476 fand der im 5. Jahrhundert einsetzende Desintegrationsprozess des weströmischen Reiches seinen Höhepunkt, auch wenn Teilstrukturen des Reiches dann immer noch funktionierten. Man könnte auch sagen: steter Tropfen höhlt den Stein. Heather kommt zum Schluss, dass Westrom aufgrund der dauerhaften Überforderung und des zunehmenden Versiegens der Steuerquellen in den 65 Jahren zwischen der Etablierung germanischer Siedlungsenklaven und dem Ende des Kaisertums im Westen zugrunde ging:

„Die verschiedenen Krisen, mit denen sich das Westreich in den Jahren dazwischen konfrontiert sah, waren nichts anderes als die langsame Herausarbeitung der politischen Konsequenzen der vorangegangenen Invasionen. Die Schäden, die die weströmischen Provinzen durch lange sich hinziehende Kriegführung mit den Invasoren erlitten, führten gemeinsam mit den ständigen Gebietsverlusten zu massiven Rückgängen der Steuereinnahmen für den Zentralstaat. Die Westgoten richteten zum Beispiel in der Gegend um Rom in den Jahren 408 und 410 so schwere Schäden an, daß diese Provinzen noch zehn Jahre später nur ein Siebtel ihrer normalen Steuern an die Staatskasse ablieferten. Nach 406 zogen auch die Vandalen, Alanen und Sueben fünf Jahre lang eine Schneise der Zerstörung durch Gallien, bevor sie den größten Teil Hispaniens der Herrschaft des Zentrums für fast zwei weitere Jahrzehnte entrissen. Es kam noch schlimmer: Die Vandalen und Alanen verlagerten den Schwerpunkt ihrer Operationen nach Nordafrika. 439 bemächtigten sie sich der reichsten Provinz Westroms. Jeder vorübergehende wie auch jeder permanente Gebietsverlust minderte die Steuereinnahmen des Reichs, das Herzblut des Staates, und verringerte die Fähigkeit des Westreichs, seine Streitkräfte zu unterhalten.“ (URR, S. 497/498)

Das Römische Reich war aber darauf angewiesen, über die Einkünfte aus den Steuern entsprechende Truppen aufzustellen. Schon um 400 n. Chr. war die Ertragskraft der römischen Landwirtschaft am Anschlag, am Ende der Zerfallszeit hatte Westrom buchstäblich kein Geld mehr, um seine Soldaten zu bezahlen. So konnte es auch kommen, dass letztlich – nach Heathers Berechnung für die Zeit zwischen 376 und 476 – insgesamt nur ca. 110000 bis 120000 Eindringlinge (allerdings hier einmal nur die Krieger gerechnet) das Weströmische Reich in die Knie gezwungen haben (URR, S. 511). Stand am Anfang der Entwicklung 376 noch ein Zugeständnis an die fliehenden gotischen Terwingen und Greutungen, die Reichsgrenze mit Erlaubnis des Kaisers zu überqueren, so herrschten im weiteren Verlauf Zwang und Gewalt vor:

„Stufenweise erzwangen sich die verschiedenen Gruppen zuerst den Weg über die Grenze, dann verschafften sie sich Verträge; am Ende schließlich entwanden sie so viel Territorium der Herrschaft des Reichs, dass dessen Staatseinkünfte versiegten.“ (URR, S. 499)

Zwar wurden vor allem im 5. Jahrhundert immer wieder diplomatische Vereinbarungen zwischen Reichsregierung und Zuwanderern getroffen, aber es waren Vereinbarungen aus der Position der Schwäche. Sie waren meistens die Anerkennung der aus Gewalthandlungen hervorgegangenen Gewinne der Invasoren, die Anerkennung des Status quo durch den gerade amtierenden weströmischen Heermeister. Die wandernden Kriegergruppen mit Anhang, die in das Römische Reich eingedrungen waren und die – heute versteht man es besser – ursprünglich aus Menschen sehr verschiedener Herkunft bestanden, formten sich auf dem Boden des Imperiums erst zu einer eigenen Identität:

„Alle wichtigen Nachfolgestaaten des Weströmischen Reichs wurden um die militärische Macht der neuen barbarischen Großgruppen herum errichtet, die auf dem Marsch zustande kamen.“ (URR, S. 517)

Dass die neuen Gemeinwesen sich stabilisieren konnten, dafür sorgte allerdings auch der steuerliche Umverteilungsmechanismus des römischen Finanzsystems:

„Diese Tatsache wurde von Goten und anderen ausgenutzt, die das Reich dazu brachten, sie – mehr oder weniger freiwillig – als Verbündete anzuerkennen, oder die ein Stück des Kuchens in Form von Steuereinnahmen von Städten mit ihrem Umland (civitates) für sich beanspruchen konnten. So ließ sich ein Einkommensniveau sichern, das außerhalb des Reichs nicht zu erreichen war.
(…).
Seit Migranten, die den Hunnen auswichen, sich in großer Zahl über die Grenzen geschoben hatten, wurde damit der römische Staat in einem sehr realen Sinn zu seinem eigenen schlimmsten Feind. (…).
[S]ein ausgeklügeltes Finanzsystem beschleunigte den Prozeß, durch den sich aus den Strömen der Einwanderer gebündelte Kräfte formten, die in der Lage waren, sich eigene Reiche aus dem politischen Körper des Imperiums herauszuschneiden.“ (URR, S. 520)

Der Staatszerfall

Die barbarischen Großgruppen, die die Hauptakteure der antiken Völkerwanderung waren, zerstörten die Hochkultur mit ihren staatlichen und kulturellen Errungenschaften, in der sie sich in Sicherheit vor den barbarischen Gegebenheiten außerhalb des Imperiums bringen wollten. Das hatten sie natürlich nicht beabsichtigt, sie wollten ja von den guten Bedingungen zum Leben, die das Römischen Reich geschaffen hatte, profitieren. Es ging nicht auf einen Schlag, sondern handelte sich um eher schleichende Entwicklungen. Doch nach und nach führte das Verschwinden der zentralen Strukturen im Westen zum Absterben der antiken Zivilisation. Die germanischen Nachfolgereiche des römischen Staats konnten dieses Erbe nicht mehr weiterführen. Die vom antiken Staat betriebene bzw. geschützte und gewährleistete Infrastruktur in Form von militärischem Schutz und Rechtssicherheit, von Verkehrswegen, Wasserversorgung und wirtschaftlichen Verflechtungen sowie von Bildung und bildungsbeflissener Mentalität zerfiel. An manchen Orten schneller, im ehemaligen Zentralgebiet Italien etwas langsamer, da hier noch einige Zeit die Macht des oströmischen Reichs präsent war.

Zum Schluss noch ein Gedanke, der über die Darstellung des britischen Wissenschaftlers hinausgeht und der noch einmal das Thema „Epocheneinteilung“ aufgreift. Als Epoche gilt ein Zeitabschnitt, der sich durch gemeinsame Merkmale klar von anderen Abschnitten in der Geschichte unterscheidet. Natürlich muss die These über die Nachrangigkeit der internen Faktoren beim Untergang Westroms auch hinterfragt werden, aber wenn man wie Heather die äußeren Faktoren, nämlich die von den Hunnen ausgelöste Völkerlawine, für den Untergang Westroms als maßgeblich ansieht, dann stellt sich die Frage, ob infolge einer solchen Sicht auf die Ereignisse die herkömmliche Epocheneinteilung in Antike und Mittelalter nicht auf den Prüfstand gehört. Die „Spätantike“ hat in den Geschichtsdarstellungen im Grunde schon den Rang einer inoffiziellen Epoche bekommen, allerdings konkurriert sie mit dem Begriff „Frühmittelalter“. Man lässt sie recht unterschiedlich beginnen: mit den Reformversuchen der Soldatenkaiser Mitte des 3. Jahrhunderts, mit dem Regierungsantritt Diokletians 284 n. Chr. oder auch erst 313 mit der Mailänder Übereinkunft zwischen Ost- und Westkaiser über die Gleichstellung der christlichen Religion mit den anderen Religionen im Reich. Ihr ein Ende zu setzen wird, wie oben schon gezeigt, noch schwieriger. Vielleicht sollte man wirklich eine eigene Epoche kreieren, die Nachantike, mit deren Beginn dem Bruch in der Geschichte, der durch die antike Völkerwanderung bewirkt wurde, Rechnung getragen würde. Man könnte sie mit der Völkerwanderung 375 beginnen lassen (außerdem wurde um diese Zeit herum die Christianisierung des Römischen Reichs unumkehrbar) und sie etwa um 750 n. Chr. abschließen, als mit dem Reich der Karolinger das eigentliche europäische Mittelalter begann. Die Epochenmerkmale dieser Zeit wären politische Zersplitterung, nicht enden wollende Nachfolgekämpfe um das römische Erbe und ein allgemeiner Kulturverfall.

 

Anmerkungen

[1] http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/die-neue-voelkerwanderung-9783843714563.html

[2] http://www.achgut.com/artikel/wenn_das_recht_auf_eine_eigene_meinung_zum_recht_auf_eigene_fakten_wird

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pedrobergerac
Gast
pedrobergerac

Der Zusammenbruch war also eine Folge des Geldmangels.
Da mag man sich folgendes Szenario gar nicht mmehr vorstellen wollen.
Die Banken gehen zu. Die Asylantenheime öffnen ihre Pforten und die Eliten verkriechen sich in ihren Bunkern.
Nach ein paar Monaten hat sich dann das Problem der Überbevölkerung von alleine gelöst. Und diesmal global.
Dann kommt der Neustart.

Aspasia
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Aspasia

Nennt der Autor dieses Artikels wirklich den Kontinent “Armes Afrika” aus dem die dort lebenden Einwohner fliehen und auswandern müssen? Tatsächlich???

Millionäre und Milliardäre leben in Afrika!

Der Kontinent ist zudem überreich an Rohstoffen, an Öl, an Gold und Diamanten. Ganz zu schweigen von den Seltenen Erden.

Es müßte zwingend dort eine vernünftige Verteilung des Reichtums hergestellt weden. Das hat auch was mit der Politik der Entwicklungshilfe zu tun, die Bedingungen stellen kann.
Außerdem ist eine Geburtenkontrolle ebenfalls wichtig.

Übrigens liegt Deutschland, was das Vermögen seiner Einwohner anbelangt im unteren Bereich Europas.

Buergerblick
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Buergerblick

Hierzu von meiner Seite nur zwei kleine Korrekturen: Dank des Konstrukts der Zentralbanken kann es anders als in der Antike zu keinem Geldmangel kommen. Defizite werden durch theoretisch unbegrenzte Mengen ungedeckten Geldes (Anleihen) ausgeglichen, die zugleich jeden nur denkbaren politischen Konflikt oder Widerstand eliminieren. Sollte es dennoch einmal zu einem unkontrollierten Erguss der zugewanderten Massen in die Regionen außerhalb der ihnen zugewiesenen Ghettos kommen, dann würden sich die Eliten nicht in ihren Bunkern verkriechen, sondern sich schleunigst über den Atlantik zum Großen Bruder hin absetzen. Als US-Amerikaner sehen sie sich ja und viele haben schon den notwendigen Pass.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Grinario fragt: “Sterben überforderte Gesellschaften?” . Grinario antwortet: “Die barbarischen Großgruppen, die die Hauptakteure der antiken Völkerwanderung waren, zerstörten die Hochkultur…” . Ich empfand Geschichts-Unterricht in der Schule immer als das langweiligste und überflüssigste Schulfach! . DAS sehe ich heute anders. . Geschichte war in der Schule immer nur eine Art lausige Buchhaltung von vorsätzlich verfälschten Desinformationen . . . . Erst mit der Frage nach dem “WARUM” – wird Geschichte spannend & lebendig – weil ich GRUNDLEGENDE Fragen & Antworten nach dem MENSCHEN & nach dem LEBEN stellen muß. . Obwohl der Mensch im Grunde gut… Read more »

waltomax
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waltomax

Wenn Sie das Elend der Welt überwiegend auf Psychopathen zurückführen, dann geben sie solchen strafmildernde Umstände an die Hand. Denn wer unter einem Gehirnschaden leidet, der kann für seine Taten nicht verantwortlich gemacht werden.

Es gibt sehr wohl übelwollende Zeitgenossen, die keinen Gehirnschaden haben und daher für ihr Handeln vollumfänglich belangbar sind.

Wenn der Teufel vor Gott tritt mit dem Befund, es habe einen Dachschaden, dann ist ersterer fein raus.

Bitte erst nachdenken..

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Psychopathen haben KEINEN Schaden am Gehirn! . Diese FALSCHE Definition ist reine Psychopathen-Propaganda! . Eine Psychose ist KEINE körperliche Krankheit, hat also nichts mit dem Gehirn zu tun – sondern entstammt dem geistigen Teil des Menschen – DEM TEIL DEN DIE SCHUL-MEDIZIN MIT ALLEN MITTELN UNTERDRÜCKEN WILL! . Die richtige Definition einer Psychose ist ganz einfach: . Eine Psychose ist die “Offene oder versteckte ABSICHT zu verletzen und/oder zu zerstören”! . Am nächsten kommt dieser in der Schulmedizin komplett geleugneten “ABSICHT” – noch der Begriff “Vorsatz” – den die Juristen immer dann gebrauchen, wenn so eine “Verletzung”… Read more »

Grossvater
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Grossvater

Es wird so kommen wie es der Brunnenbauer Alois Irlmaier vorhersah. Einige seiner Vorhersagen sind bereits eingetroffen.

waltomax
Gast
waltomax

Die überlegene Waffentechnik und Kampftaktik der Hunnen führte zu einem Verdrängungswettbewerb, der Fliehende und Vertriebene in das Römische Reich spülte. Das scheint logisch. Der Zusammenbruch der öffentlichen Finanzen bewirkte den der Römischen Verwaltung und den des stehenden Heeres. Auch das ist schlüssig. Nun stehen sich an der Stelle Ostroms Moskau und an der Westroms Washington gegenüber. Imperiale Ansprüche gibt es in beiden Lagern. Bezüglich Russlands sollte man sich dabei keiner Illusion hingeben. Verwiesen sei auf DUGIN und dessen Expansionspläne. Eine weitere Analogie scheint in der Römischen “Münzverschlechterung” zum Zustand der Fiat – Währungen zu bestehen. Ob man nun Edelmetall-Münzen minderes… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ waltomax: “Erfindungen, die eine wirklich neue Epoche begründeten, nicht in Sicht.” . DAS glaube ich Ihnen gerne. . Aber der Satz gilt für SIE ! . Kaufen Sie sich für 20 €uro den ewigen Bestseller von 1950: “Dianetics, modern science of mental health” . Und dann studieren sie diese brandneue Technik so lange – bis sie diese sensationelle neue & bhnbrechende Technik über den menschlichen VERSTAND (NICHT das Gehirn!!!) kapieren, und schließlich auch bei Ihnen der Groschen fällt – daß die “Neue Epoche” für andere Menschen in vielen anderen Ländern längst deren begeisternden Mittelpunkt im… Read more »

waltomax
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waltomax

KBM:

Wenn einer ein Psychopath ist, dann ist er dem von Ihnen gebrauchten Begriff nach krank. Hier krank an seinr Psyche.
Das präzise ist der Grund, warum man immer die Begriffe genau ansehen und definieren sollte. Falls sie schon durch Definition besetzt sind, dann sollte man sie nicht umdeuten. Das führt zu Missverständnissen.

Wenn einer geisteskrank ist, dann ist er für sein Handeln nicht verantwortlich. Er gehört in eine Klinik.

Zur geistigen Entwicklung:

Bei Franz Bardon findet man enstsprechend Aufklärung, ohne bei den Scientologen Berge von Kohle abdrücken zu müssen. Angebot und Nachfrage…

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ waltomax: “Wenn einer ein Psychopath ist, dann ist er dem von Ihnen gebrauchten Begriff nach krank. Hier krank an seinr Psyche.” . Da ich aus einer Mediziner-Familie stamme – in der Heilung von Krankheit das gemeinsame Ziel allen Handelns ist – lasse ich mich gerne auf IHRE Sicht der Dinge ein. . Scientology ist aus genau DIESEM Grunde ja ein globaler Hype geworden – weil erstmals URSACHEN nachgewiesen wurden für bisher unbekannte oder unverstandene, scheinbare Fehlfunktionen des Verstandes des Menschen. . Echte Scientology, die korrekt als sogenannte “STANDARD-TECH” angewendet wird – findet und löst regelmäßig… Read more »

Bernd1964
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Bernd1964

Das Römische Imperium war eine Manifestation Babylonischer Machteliten in einer Serie weiterer Imperien, wie etwa das Babylonische Imperium, das Venetianische Imperium, das Britische Imperium und das anglo-amerikanische Imperium. Hinter all diesen Imperien standen immer die gleichen kriminellen Herrscher-Geschlechter; man bezeichnet sie als Illuminaten oder dominante irrsinnige Minorität. Der Grund weshalb diese Inzest-treibenden Eliten die Massen in Form von Imperien führen können, liegt vor allen anderen Dingen an ihrem okkulten Wissen bezüglich der Existenz und Bedeutung multi-dimensionaler Entitäten im Universum. Erst die psycho-spirituelle Versklavung der menschlichen Kundalini-Kraft durch das satanische außerirdische Machtsystem, d.h. genauer gesagt die Veränderung der nativen Wellenform-Informationsstruktur des… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Bernd1964: “…falls nicht erhabene kosmische Ereignisse eine grundlegende positive Veränderung unserer kosmischen Situation (Dimensionalität) bewirken.” . Dieser Durchbruch ist bereits 1963 mit dem Erscheinen von OT III “passiert” . . . . WER diese Stufe menschlichen BEWUSSTSEINS in einem früheren Leben erklommen hat – den können weder Tod noch Teufel dauerhaft aus der Spur werfen – ganz egal wie verwirrt er über die Ursache seiner “ausserirdischen” Kräfte auch immer noch sein mag . . . . Derzeit kommen überall auf der Welt Star-Kids oder Indigo-Kinder oder anders genannte, echte Überflieger-Kids auf die Welt. . Und… Read more »

pedrobergerac
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pedrobergerac

Wer war noch mal OT III?

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . .
(Definition aus Wikipedia)
In Scientology, the state of Operating Thetan (OT) is a spiritual state above Clear. L. Ron Hubbard, the founder of Scientology, defined it as “knowing and willing cause over life, thought, matter, energy, space and time (MEST)”.
.
“Wissentliche und willentliche Ursache über das Leben, das Denken, die Materie, den Raum und die Zeit.” (Übersetzung KBM)

pedrobergerac
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pedrobergerac

Danke.

waltomax
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waltomax

@Bernd1964 An eine Kontinuität von Hierarchien über Jahrtausende glaube ich nicht. Die Neigung von Primaten, sich wie auf einem Affenfelsen hierarchisch zu organisieren, findet sich auch beim Menschen. Die Zwergschimpansen, die Bonobos, haben demgegenüber keine Hierarchie, sondern vielmehr eine Heterarchie. Die Existenz einer kosmischen Matrix steht m. E. außer Zeweifel. In dieser überlagern sich hierarchische und heterarchiche Muster (als Schichten und Netzwerke). Dabei gibt es Phasenübergänge, die man als “epochal” markieren kann. Eine mögliche Änderung menschlichen Bewusstseins könnte in der Erkenntnis dieser Matrix liegen, was den Menschen in ein Meer von Möglichkeiten tauchte und ihn jeder Determination enthöbe. Hierarchien könnten… Read more »

pedrobergerac
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pedrobergerac

Die Satanischen Blutlinien nach David Icke. Ich entsinne mich.
Es ist natürlich auch spannend, welche Geheimnisse die geheimen Kammern in den Pyramiden dieser Welt und unter den Vorderpfoten der Sphinx gesichert vergraben liegen.
Die Archive des Vatikans, voll mit den Schriftrollen der “abgebrannten” Bibliothek von Alexandria dürften auch noch einige Geheimnisse bergen.
Aber noch beeindruckender finde ich die Technologien, welche sich immer wieder in Form von Kornkreisen und Ufos vor unseren Augen manifestieren und wieder verschwinden.
Was hat diese Umbruchszeit noch so an Überraschungen für uns parat?

waltomax
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waltomax

Was kommen könnte? Das, wofür es schon erste Ansätze gibt: Die Entdeckung und Umsetzung der Levitationsenergie in Deutschland.
Der Albtraum der Eliten und der eigentliche Grund, warum man Deutschland fürchtet. Deutschland als geistige Großmacht…

Die angloamerikanisch-zionistischen Eliten leben -wie jede Elite- von ihrem Wissensvorsprung gegenüber dem “gemeinen” Weltbild.

Deutschland hat das geistige Potential, dieses “herrschende” Weltbild umzustoßen. Und dann ist der Ofen aus für Wallstreet und die City…

Das ist es, wovor Stratfor (ein US – Stink -Tank) und Konsorten so große Pein empfinden.

waltomax
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waltomax

Wie gesagt:

Die angloamerikanisch-zionistischen Eliten leben -wie jede Elite- von ihrem Wissensvorsprung gegenüber dem „gemeinen“ Weltbild.

Sie wissen, dass es ihnen am geistigen Potential und nachhaltigen Konzepten fehlt, ihre Ordnung noch lange aufrecht zu erhalten. Ihr Weltbild greift als Grundlage für epochale Erfindungen zu kurz, ihr Wissensvorsprung ist gegenüber den Gemeinen deshalb ohne Bedeutung.

Man wirtschaftet also auch gerade geistig ab.

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ waltomax: “Die angloamerikanisch-zionistischen Eliten leben -wie jede Elite- von ihrem Wissensvorsprung gegenüber dem „gemeinen“ Weltbild.” . DAS unterschreibe ich gerne. . Man könnte & sollte aber tiefer graben – und ein paar FRAGEN stellen. . WAS genau ist das für ein WISSENSVORSPRUNG? . Echte ORIGINAL-Scientology dient einzig & allein der geistigen Befreiung des Menschen – und sie ist NICHT das Eigentum irgend einer Regierung – und sie ist NICHT zum Mißbrauch durch GEHEIME Dienst-Stellen der Regierung freigegeben! . WER schon einmal einen echten OT erlebt hat – DER KAPIERT AUGENBLICKLICH – WAS ECHTE FREIHEIT IST.… Read more »

Marcus Junge
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Marcus Junge

“Prinz Asfa-Wossen Asferate, ein Bürger Deutschlands mit afrikanischen Wurzeln” Ja klar, “ein Bürger Deutschlands”. Nein, ist er nicht. Er gehört zu denen die der BRD zugelaufen sind, die bei 3 nicht weg waren und daher die wertlosen BRD-Papiere an den Kopf geknallt bekommen haben. Das er kein Deutscher ist, zeigt sich auch gleich im weiteren Verlauf des Satzes, da wird wieder gefordert, natürlich “nur” unser bestes, unser Geld, für seine eigentliche Heimat. Billionen an Entwicklungshilfe, Nothilfe und Investitionen wurden in Afrika versenkt, wofür? Es hat die Bevölkerungsexplosions ausgelöst, ersichtlich am Geldfluß und Menge der Afrikaner seit den 1950ern. Er will… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
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Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ Marcus Junge: “…Richtung von Eugenik oder Neutronenbomben … da könnte Europa durchaus „helfen“…” . Ich kann Ihren ZYNISMUS durchaus verstehen. . Aber MASSEN-MORD ist 1. KEINE Lösung, & 2. DAS uralte Program der Globalisten-Sekte. . Wer EHRLICH “helfen” will – DER muß Afrika zuerst VERSTEHEN. . EUROPA will und/oder kann Afrika aber NICHT verstehen – denn EUROPA steckt ja hinter den weder aufgeklärten noch aufgearbeiteten GROSS-VERBRECHEN gegen Afrika – die mit der “christlichen” Seefahrt von Europa aus den afrikanischen Kontinent “eroberten.” . Für uns angeblich “aufgeklärte” und “christliche” Menschen aus dem Abendland – war Afrika… Read more »