Es ist soweit: Frankreichs Millionäre schaffen Geld ins Ausland

Wohlhabende Griechen Italiener haben ihren Reichtum frühzeitig vor den Folgen der Krise  in Sicherheit gebracht. Auf Zypern war es genauso. Jetzt ist flüchten die Franzosen vor Hollandes Steuerplänen...

 

Fluchtpunkt reicher Franzosen: London Stock Exchange am Paternoster Square / Quelle: Wikipedia

Fluchtpunkt reicher Franzosen: London Stock Exchange am Paternoster Square / Quelle: Wikipedia

Der französische Präsident Francoise Hollande und seine sozialistische Regierung halten unverdrossen an der Reichensteuer fest. Weil das so ist, verlagern immer mehr französische Spitzenverdiener ihren Wohnsitz ins Ausland. Der Schauspieler Gerard Depardieu ist also kein Einzelfall! Nur gehen seine Landsleute nicht nach Russland.

Bereits in den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Franzosen in Großbritannien um 100.000 auf 400.000. Die meisten davon zieht es an den  Finanzplatz London.
Die Stimmung dort sei anders als in der Heimat, sagen sie. Geld und Erfolg würden noch geschätzt. Nicht zuletzt die Londoner Immobilienmakler freuen sich: Es gibt einen starken Anstieg der Nachfrage aus Frankreich nach teuren Wohnungen in der britischen Metropole.

Die französische Spirale zunehmend sinkender Steuereinnahmen könnte den wirtschaftlichen Untergang des Landes beschleunigen. Und das geht letztlich zu Lasten des deutschen Steuerzahlers, der am Ende des Tages u.a. auch für französische EU-Risiken mit einstehen dürfte.

In Großbritannien, dem Profiteur französischer Zuwanderung wird man sich hinsichtlich eigener Vorstellungen über die Zukunft eines zentral gelenken EU-Monsters bestätigt fühlen. Die Gefahr eines ultimativen Auseinanderbrechens der Euro-Zone mit all seinen unerfreulichen Folgen und Nebenwirkungen könnte näher rücken.

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