Das Geschlecht ist nicht politisch

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Männer und Frauen unterscheiden sich. Wo sich Individualität wirklich findet, hat ideologische Entwertung und „Sozialismus auf Geschlechtsebene“ keinen Platz. 

Jede Generation braucht ihren Gott. Dieser ist im besten Sinne gesellschaftsfördernd; man will leisten, erschaffen, nützlich sein. Dann kamen die 68er und brüllten ihren Zerstörungswillen als neue Zeitrechnung in die Mikrofone. Durch amoralische Rücksichtslosigkeit und nicht nur verbale Aggression bissen sie sich in Institutionen und hievten sich, fleißig gewählt durch unreflektierte Jünger, auf dicke Posten, wo sie wie die Maden im Speck von der Schaffens- und Steuerkraft der Bürger zehren. Etwas anderes war auch nicht deren Ziel, schauen Sie in den Bundestag!

Ihr Nachlass ist mindestens eine halbe Generation verwirrter wie wohlstandsverwahrloster Kinder und Kinderinnen und Jungmenschen, die sich im Wust linksgrüner Pseudowissenschaften vollkommen verlaufen haben. Jugendliche, die glauben wollen, dass ihre schuftenden Eltern und diese ominöse, nichtvirtuelle Masse namens Gesellschaft, ihnen ein „anerzogenes Geschlecht“ aufgezwungen hätten. Und dass dieses „soziale Geschlecht“ sich von ihrer Biologie unterscheide. Und dass es zum einen also nur legitim wäre, Mutter, Vater, Familie und Gemeinschaft abzulehnen, so wie Grüne Deutschland hassen; so glauben sie, dass es zum anderen revolutionär wäre, das Vorhandensein der beiden Geschlechter zu leugnen und dafür 67 andere als existent zu wissen. Zwischen denen X jetzt fröhlich je nach Lust und Laune auswählen könnte, wie im Supermarkt an der Fleischtheke, oder meinetwegen vor dem riesigen, bunten Regal veganer Sojaschokoriegel.

Über 60 Genderschubladen

Damit solch ein Unsinn in den Hirnen überhaupt nistet, mussten die linksgrünen Visionäre natürlich erst einmal den Boden geistiger Unfruchtbarkeit bereiten, indem sie gerissen alles Gewachsene und Wertvolle verpönten und auf das Nichts dann Etiketten mit wohlklingenden Versprechungen klebten. Eifrig unterstützt von betuchten und bornierten Schreibtischtätern, die sich nicht selten Journalisten nennen. Ideologie wurde zu Wissenschaft umgedichtet und Vernichtungsdrang zu Humanismus. Wie in der Werbung wurde das Produkt laut angepriesen, und der Käufer fällt auf diese Reklame herein.

Und weil dieser ideologische Schwachsinn über alle Kanäle in die Köpfe der Menschen gestrahlt wird, weil die schweigende Mehrheit der linksgrünen Entkernung keinen Widerstand leistet, und da nicht zuletzt jeder Andersdenkende an den öffentlichen Pranger puritanischer Politkorrektheit gestellt wird, gibt es kaum noch Luft zum Atmen für die Heranwachsenden.

Es gibt kaum noch Raum, um die ureigene Körperlichkeit zu erfahren, ohne dass irgendein mediengeiler Marktschreier der Genderindustrie sich durch diese Form von Selbstbewusstsein diskriminiert fühlt. Es gibt kaum noch mentale Freiheit in den Schulen und Universitäten, um herauszufinden, wer man/frau ist, was man/frau kann und will und was der anziehende Unterschied zwischen den Geschlechtern bedeutet. Vollkommen fremd erscheint inzwischen die Vorstellung, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Dass Gleichmacherei, selbst wenn sie in über 60 Genderschubladen daher kommt, das Gegenteil von Individualismus bedeutet. Dass Gleichberechtigung und Entfaltung nichts mit Genderstudies und „Forschungen“ männerhassender Scheinfeministinnen zu tun haben.

Androgyne Gockel

Diejenigen Mutigen, Aufrechten, die sich trotz des Zeitgeistes ihren Teil am Leben nehmen, die sich entwickelt haben und sich nicht dem Genderterror beugen, werden ausgegrenzt und diffamiert; es fehlen im Grunde nur noch die Heugabeln.

Deswegen irrt eine Legion orientierungsloser, manipulierter oder ganz einfach denkfauler Jungbürger durch Deutschland auf der Suche nach dem passenden Körper für ihr gefühltes Geschlecht donnerstags so gegen drei. Wir erleben Pseudofrauenrechtlerinnen, deren Liebe nur für die egomane Zurschaustellung nackter Brüste reicht und die es auf einen hochdotierten Posten in einer Genderanstalt abgesehen haben. Hauptsache, es ist immer eine Kamera in Reichweite, und wenn es nur die eigene für YouTube ist.

Quotenaufsteigerinnen und Quotenchefinnen, die endlich mal über Männer herrschen wollen, werden ebenso agitiert wie Schüler, die Steinewerfen für sportliche Betätigung und „Deutschland verrecke“ für geistige Höchstleistung halten. Ungepflegte Misanthropen machen sich zu Wortführern einer „besseren Generation“, die die Wirklichkeit nicht wahrhaben will. Dauertalkshowgäste, die den Zuschauer mit ihrer sexuellen Orientierung nerven, flimmern über die Bildschirme.

Berufsbeleidigte, die alles und jeden mit ihren Darkroom-Stories aus Berliner Szeneclubs penetrieren, sind die neuen „Helden“. Eine Schar sich androgyn gebender Gockel wird zur Mode erklärt. Bloß nichts darstellen, was auf dem Index bunter Diktatoren steht. Alles ist „gut“, so lange es nicht strahlend weiblich oder stolz männlich ist. In dieser verbissenen Ansammlung „Geschlechtsneutraler“ darf niemals etwas „Herkömmliches“ sein. Denn männlich und weiblich wäre ja furchtbar biologisch, altmodisch und langweilig, beziehungsweise „gesellschaftsstrukturell bedingt“.

Als Lüge offenbart

Und die bittersüße Ironie will es, dass diese Gendergläubigen und mit ihr die Macher dieses Irrtums die angebliche Höherwertigkeit als Lüge offenbaren. Sie sind nicht besser, nicht klüger oder nachhaltiger.

Die GenderverfechterInnen sind – ob sie sich lediglich scheinheilig für das Besetzen bestalimentierter Posten einsetzen oder sich allen Ernstes vor den Genderaltar werfen – weder geistig noch körperlich frei, nicht besser, sie sind gefangen in einer Ideologie der Realitätsverweigerung. Sie kämpfen nicht gegen Stereotypen, sie sind selbst Hörige derselben, denn sie verneinen ideologiefreie Individualität und selbstbewusstes Sein.

Im Glauben, Männer wären per se schlechtere Menschen, Machos, fällig für die staatliche Umerziehung, machen sie aus Jungs Menschen, die nicht sensibler sind, sondern Memmen ohne Kompass, die keinen Nagel in die Wand bekommen. In ihrer gendergestörten Hybris, Frauen dürften unter keinen Umständen „nur“ Mütter sein wollen, zwingen sie diese gleich nach der Geburt in die Mühlen des Arbeitsmarktes, ohne Möglichkeit die Kindesentwicklung der frühen Jahre zu bestimmen (Und das mit voller Absicht!).

Selbstgerechter Genderwahn

Aber echtes Lebendigsein kommt nicht von außen durch selbstgerechten Gleichmacherwahn, schon gar nicht durch das Diffamieren von Tatsachen wie der Wirkung diverser Hormone, der Anziehungskraft von Unverfälschtheit oder der Verschiedenartigkeit der Geschlechter. Menschlichkeit lässt sich nicht erzwingen, sie muss sich entfalten. Wahre Wissenschaft findet nicht das, was sie finden will, sie ist ergebnisoffen, sie ist neutral im Gegensatz zur „Forschung“ von Genderneutralitätslehrstühlen.

Männer und Frauen unterscheiden sich, das ist kein Werturteil, es ist Fakt. Wer das durchideologisiert und weltfremd abstreitet, zeigt keinen geistigen Fortschritt. Wem wirklich an der sexuellen und mentalen Entwicklung eines Menschen gelegen ist, presst die Pubertierenden nicht in geschlechtslose Schablonen und vermarktet nicht Selbsthass als Ichfindung. Das Geschlechtsleben eines Menschen ist schließlich kein Labor für linksgrüne Experimente. Wer wirklich humanistisch denkt, steht den Naturwissenschaften und der Geschichte nicht feindlich gegenüber, der begleitet die Entwicklung mit Bildung. Wo sich Individualität wirklich findet, hat ideologische Entwertung und „Sozialismus auf Geschlechtsebene“ keinen Platz.

Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

51 Kommentare zu Das Geschlecht ist nicht politisch

  1. Betroffen sind diesmal nicht Islamkritiker, aber alle Menschen, die glauben, dass man sein Geschlecht nicht einfach wie eine Unterhose wechseln kann. Das Gesetz C-16 schreibt unter anderem „Gender Identität“ und „Gender Ausdrucksformen“ in den kanadischen Menschenrechtskatalog und schafft eine eigene Hassverbrechens-Kategorie.

    Justin Trudeau feiert das: „Tolle Neuigkeiten! C-16 hat den Senat passiert und Diskriminierung auf Basis der Gender Identität oder des Gender Ausdrucks ist nun illegal!“. Wer „diskriminiert“, kann mit einer Geld- oder sogar Gefängnisstrafe zur Rechenschaft gezogen werden. Dabei ist das Gesetz wohl die Inkarnation eines Gummiparagraphen, da sowohl „Diskriminierung“ als auch „Gender Identität und Ausdruck“ völlig unbestimmte Begrifflichkeiten sind.

    In Kanada wird damit der linke Gesinnungsstaat in selten offensichtlicher Weise Realität.
    https://www.blauenarzisse.de/kanada-auf-dem-weg-in-die-meinungsdiktatur/

  2. Dass es nur zwei Geschlechter geben soll ist einfach Unsinn, das sollte eine Diplombiologin eigentlich wissen…

    Tatsächlich gab und gibt es weltweit und bei allen humanen Rassen und Kulturen einen bestimmten Anteil von Androgynen, Intersexuellen, Zwittern, Transgendern, xx-Männern, xy-Frauen und sonstigen nicht eindeutigen primären, sekundären aber auch mentalen Geschlechtsmerkmalen. Das ist wahrlich keine Erfindung einer westlichen Gender-Politik der 68er.

    Was mich allerdings auch stört, ist der allgemeine Trend, Minderheiten zu politisieren. All die o.g. Abweichungen sollten privat bleiben, aber auch und vor allem von den anderen toleriert und nicht als krank bezeichnet werden, denn die Natur ist nicht nur schwarz-weiss.

    • @Marko: Was Sie beschreiben sind keine neuen Geschlechter, sondern verschiedene Ausprägungen innerhalb der beiden Geschlechter. „Zwitter“ ist ebenfalls kein neues Geschlecht, sondern ein Mensch mit Merkmalen beider Geschlechter. Wie sollte denn beispielsweise ein drittes und viertes oder 60. Geschlecht anatomisch / biologisch aussehen, wenn es weder „herkömmliche“ weibliche oder männliche Geschlechtsmerkmale hat? Das würde ich ja gerne mal wissen, als Biologin.

    • hubi Stendahl // 27. Juni 2017 um 10:51 // Antworten

      @Marko

      Zitat:
      „denn die Natur ist nicht nur schwarz-weiss.“

      Gott sei Dank. Wäre wohl langweilig so ganz ohne Farben. Dass es biologische Versuche und Fehlversuche der Natur in der Entwicklung und dem Erhalt einer Art gibt ist Allgemeinwissen. Technisch könnte man von Kopierfehlern und hilfreichen oder weniger hilfreichen Mutationen sprechen.

      „Androgyne“ sind per definitionem Menschen, die sich weder männlich noch weiblich definieren. Das findet auf geistiger Ebene statt. Meist verbunden mit der Unterrepräsentation von typischen Geschlechtsmerkmalen wie z.B. extrem kleine Brüste bei der Frau oder männliche Züge im Aussehen, die dies ebenso unterstützen, wie sozial angelernte mentale Vorgänge. Wie weit sozial angelernt gehen kann, hier entlang:

      http://1nselpresse.blogspot.de/2017/06/neues-problem-auf-dem-oberdeck-der.html

      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich um ein Geschlecht innerhalb einer von der Natur favorisierten Zweigeschlechtlichkeit handelt. Was sinngemäß auch auf Schwule und Lesben zutrifft, die angelernt und/oder biologisch motiviert (die Wissenschaft ist hier noch unschlüssig) eine sexuelle Neigung zum eigenen Geschlecht lebt (was wir übrigens auch in der Tierwelt beobachten können). Einzig bekannte gelungene Mutation der Natur ist der Zwitter, der eindeutig Merkmale beider Geschlechter trägt und in verschwindend geringer Population auftaucht, weil er sich bei den meisten Arten nicht bewährt hat (Ausnahme z.B. der Regenwurm und die Weinbergschnecke). Das hat aber nichts mit sexueller Gesinnung zu tun und schon gar nichts mit Gender. Es ist eine Überlebensstrategie.

      Alle anderen mehrere Dutzend umfassenden Geschlechter sind Erfindungen einer dekadenten Gesellschaft in der Endphase, in der eine kleine Clique (siehe auch Judith Butler) unter Zuhilfenahme der Profiteure für eigene Zwecke eine politische Ideologie formte und sie gegen den Mehrheitswillen bis in die Bildungseinrichtungen trug. Sie benutzt den Begriff Toleranz, also die Akzeptanz, Duldung und Achtung anderer Meinung und deformiert ihn zu einem primitiven „toll“, damit sie ihre Ziele durchsetzen können.

      Die größte Gefahr dabei ist die sensible, leicht manipulierbare Psyche der Menschen, der man statt mit Akzeptanz über verformte Toleranz (toll?) mit immer mehr „Androgynen“ der von der Natur gewollten Platform entzieht. Denn wenn über 90 % der Art Homo Sapiens der Zweigeschlechtlichkeit anhängt, kann und sollte diese Mehrheit im kulturellen Fortschritt zwar Toleranz, im Sinne einer Akzeptanz, (Er) -Duldung und Achtung vor anderen Meinungen leben, keinesfalls kann dies jedoch zur Favorisierung (Toleranz=toll) sogenannter „alternativer Lebensformen“ führen, weil jede Gesellschaft eine dauerhaft (über) -lebensfähige Platform (Kultur) benötigt, die nie in Prosperität münden kann, wenn z.B. Ihre „Androgynen“ den Verlauf bestimmen. Im Gegenteil. Eine solche Gesellschaft führt in die Spaltung.

      Im übrigen macht diese Toleranz (toll) ja nicht nur vor der Sexualität halt. Wir sind mittlerweile so weit, dass jede abweichende Meinung von der durch eine kleinen Minderheit erwählten Ideologie, als intolerant (rassistisch, rääätsch usw.) verunglimpft wird und damit über diesen Hebel jener kleinen Clique in die Hände spielt, die derzeit unter Zuhilfenahme einer selbsternannten Linken, die Welt nach ihrem Gusto gestalten wollen. Eine Linke die gar keine mehr ist, sondern sich aus dummen ungebildeten wohlstandsverwöhnten Krachmachern zusammensetzt, denen man mit einfachsten Parolen (wir sind alle gleich) den Verstand vernebelt hat. Die 68er Dutschke und Sieferle, die sich bis zum Ableben weiterentwickelten, würden im Grab Tränen vergießen und diese Idioten ablehnen.
      Der Mensch ein Säugetier:

      http://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/pwieevolutiondergeschlechter100.html

      Gehen wir als höchstes Säugetier mit der Fähigkeit zur Entwicklung höherer Kulturstufen nach dieser Verwirrung zurück zur Akzeptanz und entwickeln daraufhin eine neue Kulturstufe, in der wir der Natur, deren Teil wir sind, wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, statt sie einschließlich des Menschen zu designen. Darin fühlen sich auch die 0,05 % „Androgyne“ wohl und tragen ihr Los mit innerer Akzeptanz, statt mit Übertreibungen, die am Ende einer solchen Entwicklung zur Zerstörung führt.

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 11:48 //

        @Hubi (= ebenfalls Teil von *XY wie auch Conrath und Egon)

        Jein,

        in Ihrer Auflistung haben Sie nur noch die natürliche, relativ seltene, Jungfrauengeburt vergessen, ansonsten d’accord. Diese seltenste Naturform wurde metaphorisch überhöht, stellt aber für die ‚mental-intelligible‘ Entwicklung des Menschen eben die Normalität da, wenn man die dort noch auffindbaren archetypischen Wechselwirkungen einmal außer Betracht lässt. Ansonsten ist der Menschen polarsexuell und alters-/ fähigkeitspolar, angelegt, samt seiner 75 oder 100.000-jährigen Kultur! So ist es und daher wird es über Versuche der Manipulateure nicht gelingen, diese Polarität zu entfernen, es sei denn, die sehr lange Entwicklung sieht selber eine sehr allmähliche Androgynisierung vor, was etwa Querdenker wie Steiner so vorausgesagt hatten (Frau Zitrone kann das gerne zitieren, er gab der Normalgeschlechtlichkeit gerade noch 7.000 Jahre, dann kommt die ungeschlechtliche Kehlkopfgeburt usw…, Steiner vermischt oft die Ebenen). So wie der alte Mensch auf natürliche Weise seine sexuellen Merkmale weniger stark in das Alltagsleben einbringt, woran die Kultur gewöhnt ist und niemand von uns zurückschreckt. Hingegen ist die immer noch sehr lebhaft gestellte erste Frage an uns: ‚Was ist ‚es‘ denn, Mädchen oder Junge‘, noch sehr lange relevant. Vielleicht ist der Genderhyp eine NWO-Glaubensausgeburt, nur um auf softere Art und Weise die 500 Millionengrenze zu erreichen?

        Wie auch immer. Der allgemeine Lebensreiz liegt in der Polaritätsspannung und bevor die NWO-Hohepriester auch den Elektromagnetismus (Maxwellsche Real-Dyade) gesetzlich abschaffen, wird die Menschheit längst über diese Genderversuchsepoche herzhaft lachen können, die beste Medizin gegen die NWO-Gläubigkeit (die ja, das hatten wir hier schon behandelt, immer eine doppelte ist > Religionsstifter/ Erfinder einerseits und andererseits, Religionsempfänger/ -Ausübende und gläubige NWO-Dissidenten).

        Als höchstes Säugetier sprechen wir den Tieren etwas zu, was sie erst noch entwickeln müssen über sehr lange Zeiträume und unter Aufbietung der unmittelbaren ‚Gesamtintelligibilität‘ der einen (henadischen) Welt!

        *das Intelligible kommt durch jede kleine Hintertüre immer wieder zu uns ALLEN zurück. Wir alle haben Teil an der lebendigen, intelligiblen Welt (Henologie Platon > Plotin > Proklos), die auch der späte Kant postuliert und gut begründet hat, jedenfalls nicht schlechter als seine Kritikschriften).

      • „Was sinngemäß auch auf Schwule und Lesben zutrifft, die angelernt und/oder biologisch motiviert (die Wissenschaft ist hier noch unschlüssig) eine sexuelle Neigung zum eigenen Geschlecht lebt (was wir übrigens auch in der Tierwelt beobachten können).“

        Ist es nicht seltsam, daß das in der Tierwelt erst seit wenigen Jahrzehnten beobachtet wird? So ziemlich genau seit wir Chemikalien mit hormonartigen Wirkungen in die Umwelt entlassen? Richtig seltsam wäre es, falls da kein Zusammenhang (sehr schwierig festzustellen, weil irreversibel) bestehen sollte!

        „Einzig bekannte gelungene Mutation der Natur ist der Zwitter, der eindeutig Merkmale beider Geschlechter trägt und in verschwindend geringer Population auftaucht, weil er sich bei den meisten Arten nicht bewährt hat (Ausnahme z.B. der Regenwurm und die Weinbergschnecke).“

        Regenwurm und Weinbergschnecke sind allerdings keine Ausnahmen, sondern der Normalfall. Die meisten Arten, nicht nur bei Tieren, sind Zwitter. Es ist das evolutionär frühere Konzept, das es bis heute gibt, weil es sich sehr gut bewährt hat. Evolutionär spätere Arten sind getrenntgeschlechtlich. Bei manchen Fischarten gibt es eine Art Übergangsstadium, bei dem der Fisch abwechselnd mal männlich und mal weiblich ist, je nachdem wofür er(/sie) sich gerade entscheidet. Bisher ist kein Vorteil der Getrenntgeschlechtlichkeit bekannt. Sie führte eigentlich nur zu geringerer genetischer Varianz, also zu einem großem Nachteil. Darum ist die Entstehung der Getrenntgeschlechtlichkeit eines der größten ungelösten Rätsel der Biologie. (Conrath hatte mich vor ein paar Wochen mal nach einem solchem gefragt, jetzt habe ich doch noch darauf geantwortet, darum werden wir sicherlich noch einen großen Schwall Quatsch mit Soße über uns ergehen lassen müssen, aber man kann nunmal auch nicht jeden anderen Unfug einfach unwidersprochen stehen lassen.)
        Ranma

      • Conrath // 28. Juni 2017 um 08:20 //

        @Ranma

        Da erinnern Sie nicht zutreffend, sorry.

        Ich hatte die These aufgestellt, im Zusammenhang mit der Frage nach hinreichender Forschungsmethodik, dass es heute nicht mehr möglich ist, selbst innerhalb einer Disziplin wie Biologie, sämtliche Weiterentwicklungen komplett (also nicht nur subsumtiv, sondern empirisch-theoretisch ausgebreitet) zu kennen! Daher behilft man sich in den Wissenschaften mit Symposien und einer Vielzahl von vereinfachenden Zusammenstellungen die dann durch die Problemreduktion wieder zu mangelhaften Modellannahmen führen.

        Ich selber kenne keinen einzigen, in der Forschung tätigen Wissenschaftler, der das anders sieht!

        Sie sind damals dieser Methodenfrage ausgewichen und scheinen bis heute auf Ihre eher laienhafte Ignoranz zu bestehen (oder sind in einem untergeordneten Anwendungsgebiet von Wissenschaft tätig, dort findet sich Ihre Meinung gehäuft). Und Ihre Wertung als ‚Quatsch‘, aus dieser laienhaften Selbstüberschätzung, entwertet sich daher (einstweilen) selbst. Ich hatte damals, wenn ich mich recht erinnere, auf David Hilbert verwiesen, jemanden der zeitlebens nach Übersicht in seinem Gebiet (Geschichte der höheren Mathematik und ihrer Anwendung/ Grenzen) gestrebt hatte und dem wir das entscheidende Zwischenstück zur Feldgleichung der ART verdanken (nicht Einstein!) und der ebenfalls diese grundbescheidene, aber realistische, Einschätzung teilt. Es ist dabei streng zwischen begrifflich hinreichendem Nachvollzug (Schwerarbeit!) und einer intuitiven Subsumtion (Grundorientierung/ Übersicht) zu differenzieren. Entweder haben Sie das Problem bis jetzt überhaupt nicht verstanden oder Sie gehen einfach Ihrer ‚Neigung zur Stänkerei‘ nach. Suchen Sie selber nach dem primären Grund Ihres Verhaltens, Ranma.

        Getrenntgeschlechtlichkeit ist, wie vieles andere, Einzeller > Mehrzeller, kambrische Explosion, das Linsen-Retina-Auge, beschreibbar, aber nicht in der ‚Funktion der Genese‘, sondern nur in den jeweiligen erreichten, unmittelbaren ‚Funktions-Umweltwechselbeziehungen‘, bekannt. Wer da etwas anderes behauptet weiß es entweder selbst nicht besser oder betrügt vorsätzlich.

  3. Liebe Frau Hoffmann

    (bald wird man[n] das nicht mehr ungestraft schreiben dürfen), das ist der stilistisch beste Ihrer Beiträge, Danke.

    Vielleicht braucht es ja wirklich den ‚Eros der gerechten Wut‘, um über die allgemeine Verfransungen unserer politisch-ungestalteten Zeitkultur, wirklich gut denkschreiben zu können?!

    Anders gewendet:

    Lasst uns für eine ‚Politik ohne Fraktionszwang‘ (und ohne Lobbyismus) kämpfen!
    (Nicht nur für gelegentliche Abstimmungen ohne Fraktionszwang)

    Heute wurde in NRW wieder einmal der ‚Fraktionszwang‘ aufgehoben.

    Wie schön aber auch, gibt es doch überhaupt keinen Fraktionszwang, jedenfalls den Gesetzen und der Verfassung nach. Aber es ist ja so ‚s m o o t h i‘ wenn er wieder aufgehoben wird, bei Themen wie Abtreibung und die ‚Ehe für (bald mit!?) Alle‘.

    Was ist da schiefgelaufen? Der Lobbyismus hat Demokratur zu einer Dauervertretung kleinster Minderheitsinteressen gewandelt, zu einer ‚Kultukratur‘, jeder kann sich den Rest ausbuchstabieren….

    Und wo bleibt die Modernität?

    In der ‚ex post‘ Schreckensherrschaft genannten Phase der sog. Französischen Revolution wurden alle überkommenen Regeln verworfen. Ich nehme beispielhaft nur die Kalenderreform heraus. Da ging es nicht um Gregor oder Julius, sondern die ‚Räson der rationalen Vernunft‘. Die Woche erhielt 10 Tage, alle Monate bestanden aus 3 Wochen, das Jahr hatte 36 Wochen mit einigen Schalttagen und fertig, nie mehr unberechenbare ‚Himmelfahrtsbrückentagskurzferien‘!

    Schade oder Chance?

    Wer jetzt über den Umweg argumentieren will, ja aber es war doch auch die Zeit der Guillotinen, der vergisst, das wir täglich ‚v o r s ä t z l i c h‘ erheblich mehr Menschen metzeln, auf die 36 Neuwochen des Reformjahres gesehen, als im revolutionsverwirrten Paris, damals und anteilig berechnet.

    Was ist da passiert?

    Nach der Befreiung des ‚Sklavenverstandes‘, aus seiner jahrtausendealten staatskirchlichen Bevormundung (in Paris war es damals nur eine kurze Episode), erlitten die Beteiligten (das sind im realen Leben immer auch zugleich die Schwächsten, eben genau wir ALLE) eine Art von massivem ‚Ketten-Phantomschmerz‘.

    Die neue Freiheit wurde so ganz schnell zum Schrecken, sie wurde nämlich auch noch befohlen und als neue ‚Reformreligion‘ exekutiert! An dieser kleinen Geschichte ist mehr dran, als eine rührige Erinnerung an Kulturreformen.

    Alles, wofür sich in unserer (uneigentlich-repräsentativen) Demokratie der Fraktionszwang eingenistet hat, ist im Grunde, als längst unverhandelbarer ÜBERBAU, nicht mehr verhandelbar. Das ‚Kleingedruckte‘ des/ unseres, globalagierenden Hyperfinanzkapitalismus steht nicht mehr zur Diskussion. Ende aus und ein Schröderisches BASTA hintendran!

    So ist die Lage und die einfachen Gemüter, also nahezu wieder Alle, freuen und ärgern sich an der Ersatzveranstaltung zur echten Demokratie. –

    Nun und mit was sollen sich die *lieben* 60 Geschlechtsvarianten der Abgeordnet*innen dann befassen? Nun mit sich selber, mit ihrer, in den politischen Raum geworfenen, Privatheit, also mit Ihren eigenen Finger- und Fußnägeln, metaphorisch (Rosi nicht natural-fetischistisch) ausgedrückt.

    Private Angelegenheiten werden zu politischen Angelegenheiten aufgehübscht und umgeschminkt.

    Die Demokratieleiche mit Scheinleben illuminiert. Nicht die allgemeine Friedensfähigkeit der Arbeitsteilung und Lebensgestaltung, in einem echten Sozialismus, wird da neuerdings politisch ‚beackert‘ (Friedensvertrag, Rente, Schuldemokratie wie in der Schweiz, Geldordnung ohne vorsätzliche Zinszurückzahlungsknappheit,…) sondern das lustig-frivole Ersatzspiel, ‚Wie erfreue ich meine Sonderinteressens-Splittergruppen‘, wird daueraufgeführt.

    Politik gibt es daher im/ als, Realparadox nur noch dort, wo es keine parteienvermachtete Politik gibt.

    Hoffentlich habe ich mich diesmal wenigstens halbwegs verständlich geäußert?

    Grüße an alle Mitdenkschreibenden

  4. Was wir hier im Grunde genommen haben, ist mit dem Rassenwahn bzw. dem angewandten Rassismus, wie er in der Rassenideologie während der Zeit des Nationalsozialismus vollzogen wurde, durchaus zu vergleichen https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Karl_Ernst_von_Baer_Types_Principaux_des_Differents_Race_Humaines.jpg .

    Wie wir wissen, entstand der Begriff „Rassismus“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der kritischen Auseinandersetzung mit auf Rassentheorien basierenden politischen Konzepten. Nach der sogenannten „Rassenkunde“ ließe sich die gesamte Menschheit in Rassengruppen einteilen. Wobei man sich auch schon damals im Klaren darüber sein musste, daß in der Biologie der Homo sapiens die einzige rezente Art ist, und weder in „Rassen“ noch in Unterarten unterteilt wird. Und dennoch begründete die NS-Forschung, aus der Rassenkunde nachfolgend, die Existenz höherwertiger und minderwertiger Menschenrassen. Die Opfer des NS-Rassismus wurden in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet.

    Ähnlich verhält es sich hier offenbar mit dem Genderwahn, und den über 60 verschiedenen, von linksgrünen Pseudowissenschaftern erfundenen Genderschubladen: Sie sind nicht nach der bisher üblichen biologisch-standardisierten Klassifizierung männlich/weiblich/sonstig geschlechtsdeterminiert oder nach formaljuristischen Gesichtspunkten, wie im Melderegister von Staaten und Verwaltungen, in den meisten Staaten männlich/weiblich/unbestimmt, sondern nach der s.g. subjektiven Geschlechtsidentität klassifiziert, in der Psychologie also dasjenige Geschlecht, dem sich ein Individuum zugehörig fühlt, welches, weil subjektiv infinit variabel „gefühlt“, objektiv-thereoretisch nicht bestimmbar ist.

    Die Gefahren des Genderwahns liegen imho, in Analogie zum Rassenwahn, nicht in der Gegenwart, sondern in der Zukunft.

    • @Observer

      Jein,

      der auch politisch instruierende Rassismus (inklusive positivistisch-materialistischem Menschenbild) ist noch etwas älter, 1860-iger Jahre.

      Ja,
      die Ähnlichkeit zu heute ist frappant, aber der Genderwahn, eigentlich die Aufhebung von Rasse- und zugleich Geschlechtsmerkmalen überhaupt!, ist die inverse, also spiegelpolare ‚Übertreibung‘. –

      Nun werden wir geschlechts-rassenmerkmalslose Konsumentenatome. Das ist eindeutig eine Übersteuerung. Niemand sollte aber seine wirkliche Tiefenidentität mit den persönlichen Rollen oder gesellschaftlichen Rollen, leichtfertig verwechseln, das ist auch eine Wahrheit. Aber dann dafür in beliebige, bunte Konsumkulturersatzrollen zu steigen, ist eben ausgesprochener Kulurblödsinn.

      Dazu kommt die zunehmende Verwechslung mit Altersrollen. Jugendlichkeit wird dann ebenfalls mit echten Individualmerkmalen verwechselt.

      Und jetzt mache ich noch eine dystopische Prophezeiung, bin nämlich nicht nur der Dauereuphemist, wie es manchmal scheint.

      Wenn die Genderer fertig haben, mit ihrer Gleichmacherei und allgemeinen Geschlechtsverbannung, dann kommt die Kulturtyrannei der ‚allgemeinen und totalen Altersaufhebung‘.

      Das (Un-)Gewicht der einzelnen (politisch unerwünschten) Beurteilungsfähigkeit von Erwachsenen und deren Reifung, wird zugunsten eines Kindergartenmitsprachediktums aufgehoben. Die Meinung eines dreijährigen Menschenkindes muss im Hyperkonsumismus das gleiche Gewicht bekommen, wie die von lebenserfahrenen, gebildeten Urgroßeltern.

      Politisch ist das leider durchaus konsequent, nämlich als Ausdehnung des allgemeinen Kulturtyrannen-Fraktionszwangs auf Alle.

  5. Marcus Junge // 27. Juni 2017 um 11:14 // Antworten

    „Dann kamen die 68er und brüllten ihren Zerstörungswillen als neue Zeitrechnung in die Mikrofone.“

    Die sind nur eine Wirkung, nicht die Ursache, die Ursache geht zurück zur Französischen Revolution und dem daraus entstehenden Sozialismus – die 68er sind einfach nur Sozialisten.

    „Ihr Nachlass ist mindestens eine halbe Generation verwirrter wie wohlstandsverwahrloster Kinder und Kinderinnen und Jungmenschen,“

    Da sind Sie aber großzügig, die 68er haben 2 Generationen nach sich und beide sind massiv geschädigt, nur eine „halbe Generation“ geht daher nicht annähernd weit genug.

    • @Junge (oder sind wir jetzt schon *solipsistisch eins?)

      Wer bitte sind denn ‚die 68-iger‘? War das eine andere ‚Art von Mensch‘, eine ‚andere Rasse‘ oder Aliens?

      Und jetzt schon danke für ‚Ihre‘(!) weitere Hinweise, nicht das Sie sich auch noch im ominösen XY hier auflösen und das Spektakulum zu einer Epidemie wird. Bald wird sich jeder ausweisen und rechtfertigen müssen, das es ihn-sie/ sie-ihn (diese/s) überhaupt gibt, der Perso-Diskurs der ‚Minireichler‘ war erst der Anfang.

      *Die argumentative, ewige Philosophie, ist nur die vorsichtige (argumentative) Vorform der späteren, dann existenziellen Tatsache der Vereinigung aller Geist*innen.

    • „Ihre‘(!) weiteren Hinweise“, sorry für den Fehler

  6. @Nadine Hoffmann

    Bei Ihnen scheint es ja geistig ziemlich drunter und drüber zu gehen. Vergessen wir nicht, dass die 68’er den Adenauer Mief hinwegfegten, der jetzt in der Gestalt des Merkelmiefes wieder durch die Lande wabert.

    Es geht um frischen Wind und nicht um Perfektion. Denn zu jedem Statusquo gibt es Alternativen, die in keinem Falle den Anspruch erheben, perfekt zu sein. Aber Gegenentwürfe sind nötig, weil sie eine Gesellschaft zumindest in wichtigen Bereichen offen halten.

    Nun zu den sog. „Werten“. Welche Werte meinen Sie? Zeigen sie mir eine einzige „Wertvorstellung“, die nicht prostituiert oder pervertiert wurde! Statt anderen Ihre Werte audrängen zu wollen, wären Sie vielleicht besser beraten, die Menschen in Freiheit machen zu lassen, was sie wollen. Solange sie damit niemandem anderen schaden. Sollen die Menschen sich sexuell einordnen, wo und wie sie wollen! Kritisch wird es nur dann, wenn die sexuelle Einstellung sich Sonderechte ausbedingt, die ihr nicht zustehen, weil auf Kosten dritter gehend. Da hört es dann auf.

    Aber sonst gilt m. E. die Feststellung, das der Herrgott einen großen Tiergarten hat. Möge ein jeder nach seiner Facon seelig werden, solange er – und das ist das Wichtigste- auch andere respektiert, frei leben läßt und niemandem lästig kommt.

    Wenn eine schwul ist und mich nicht anschwult, soll er meinetwegen schwul sein. Wird er lästig, macht er sich strafbar. Kinder sexuell anzugehen, ist ebenfalls eine Straftat, weil diese sexuell nicht mündig sind und daher diesbezüglich auch keine Selbstbestimmung ausüben können.

    Nur weil ich keine Tunten mag, habe ich nicht das Recht, denen ihr Recht auf Existenz abzusprechen. Und Sie auch nicht!

    • Lieber Walter,

      ich mag nicht lobhudeln, aber, ‚Menschen wie Sie‘ sind es, die in der Realität dafür sorgen, dass sich in den Schulen keine Spinnereien ausbreiten, egal ob an Staats- oder Privatschulen. ‚Normalität und Humor‘ braucht’s und auch mal die Faust auf den Tisch und schon haben die fundamentalistischen Wallungen und Schwallungen keine Chance mehr, ob bei Waldis, Naturanbetern, der freien evangelischen Gemeinde oder den Schwarzröcken. Sie sind der perfekte Spielverderber für pädagogisch-fundamentalistische Experimentatoren, machen Sie einen Nebenjob draus, wenn Sie es nicht schon längst ständig tun.

      Grüße in den ‚Republik-Süden‘,

      na ja, ihr seid ja eigentlich nur der ‚mittlerer Süden‘, ich rechne die Südtiroler immer noch mit dazu und die Deutschschweizer, kulturell natürlich, das andere ist noch nie wichtig gewesen, für die konkreten Menschen jedenfalls.

    • hubi Stendahl // 27. Juni 2017 um 18:15 // Antworten

      @waltomax

      „Sollen die Menschen sich sexuell einordnen, wo und wie sie wollen!“

      Das muss man nicht genauso sehen, das sollte selbstverständlich sein und eines Themas nicht wert.

      Zitat:
      „Kritisch wird es nur dann, wenn die sexuelle Einstellung sich Sonderrechte ausbedingt, die ihr nicht zustehen, weil auf Kosten dritter gehend.“

      Sie treffen damit aber nicht in´s Ziel. Es ist nicht das Problem, ob etwas auf Kosten Dritter gehen könnte; dafür gibt es Abwehrmöglichkeiten. In der Informationsgesellschaft ist es das Problem, dass diejenigen die die Macht erhalten und ausweiten wollen, sich mit einer (Pseudo) -Linken vereinigt hat, um ihre Ziele der Zentralisierung der Kontinente durchzusetzen. Dazu gehört die sogenannte Toleranz, die per definitionem mit Akzeptanz und Duldung übersetzt werden kann und sich damit einer Minderheit gegenübersieht. Die Toleranz die hier unter massivem Druck oktroyiert wird, hat aber nichts mit Akzeptanz und Duldung, sondern mit faschistoider Gewalt zu tun und die kommt eben nicht von den Minderheiten, sondern von den an Spaltung interessierten Machtkreisen. Dieser Rest an (pseudo) -linken Volltrotteln merken es nur nicht und lassen sich mit Worthülsen vor den von den einstigen Widersachern erfundenen Gutmenschen-Karren spannen.

      Zum Aufrütteln gibt es exakt zwei Möglichkeiten in dieser digitalisierten Gesellschaft. Man hofft das Beste und tut nichts, oder man schreibt überspitze Artikel oder Kommentare die zum Nachdenken anregen. Wo soll das sonst enden? Bei der Paarung mit meinem Kanarienvogel?

      Erlassen Sie ihr also die unglückliche Verallgemeinerung der 68er, die den tatsächlichen Gegebenheiten definitiv nicht gerecht wird. Nehmen Sie den Kern, entfernen Sie die Überspitzungen und denken Sie daran, dass solche (Pendel) -Bewegungen zum Ausgleich hin, immer mit exorbitanten Ausschlägen in die andere Richtung verbunden waren und sein werden. Wären die Linken noch Linke, gäbe es diese faschistischen Umtriebe dieser Clique in dieser Form sicher nicht. Als Leckerli dürfen sie nun wieder mit Halsband und Leine in Hamburg beweisen, wie sehr sie zu einem Haufen vermummter intelligenzfreier Schläger für die vorgeblich zu bekämpfende Macht verkommen sind. Am 7. und 8. Juli apportieren sie wieder vor ihren Herrchen und warten auf ihre Leckerlis. Dort spielt die Musik. Nicht bei einem Artikel, der bewusst provokant geschrieben wurde.

  7. Demokratiedefizit // 27. Juni 2017 um 16:05 // Antworten

    Es ist für das Gemeinwesen „Staat“ unwichtig, welche sexuelle Prägung
    seine Staatsbürger haben. Eine Ehe ist per eindeutiger Definition eine
    Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau mit dem Ziel eine eigene
    Familie zu gründen und eigene Kinder zu haben, die den Familienstammbaum weiterführen. Die Familie, der Stamm, ein Volk oder mehrere Völker sind seit Jahrtausenden die Grundlage der meisten heutigen Staaten dieser Erde. Diesen Zusammenhalt wollen die Globalisten zerstören.
    Die ganze schwachsinnige Genderei hat das Ziel, die Familie, den Stamm,
    die Völker und ihre Staaten aufzulösen, um die „Neue Weltordnung“ der Globalisten, der Oligarchen und Bankster bei einer wurzellosen Weltbevölkerung à la Goudenhove-Kalergi durchsetzen zu können. Die „Ehe für alle“, die unsere kinderlose Refugee-Bundeskanzlerin gerade zum eigenen Machterhalt mit durchsetzen will, ist das beste Beispiel.
    Nicht die Bibel inspiriert unseren Engel: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Vielmehr soll mit der steuerlichen Privilegierung der Ehe zur
    Zeugung und Aufzucht neuer Staatsbürger nunmehr auch die „Verpartnerung“ nicht zeugungsfähiger oder -williger „67 Gendergeschlechter“ steuerlich bezuschußt werden. Die Renten- und eventuelle Sozialkosten dieser „Gender-Eheleute“ zahlt bei unseren Schneeball-Sozialsystemen die kommende Generation, während die „Ehe-für-Alle-Eheleute“ als Doppelverdiener ihr Leben doppelt genießen. Das ist einfach nur genial und wird die „Ehe mit Familie“, was dringend erforderlich wäre, bestimmt nicht fördern, weil das Geld ganz woanders steuerlich geltend gemacht werden wird.
    Ziel unserer politischen Klasse ist: „Seid furchtbar und mehret Euch nicht!“ Das paßt dann auch zu den „Georgia Guide Stones“.

    • Und wenn der letzte Deutsche am Tag X kapiert hat, daß man uns Autochthone, mit
      einer Billionenhaftung (ESM) überzog, wird der Bürgerkrieg losgetreten. Wen interessiert
      dann noch irgendeine sexuelle Orientierung?

      Der Ausfall der Sozialgelder, wird dann bei jenen, die offiziell zu den “neuen Deutschen”
      zählen und die man mit maaaaaslosen Versprechungen ins Land zwingt, unvorstellbaren Hass
      auslösen, dem Bestialitäten folgen werden, wie wir sie schon lange nicht mehr in diesem Ausmaß erlebten.

      Niemand wird in diesem geplanten Hexenkessel nach den Schuldigen fragen. Raffiniert
      eingefädelt das Ganze…oder?

      „Seid fruchtbar und mehret euch“-

      • Zitrone // 27. Juni 2017 um 18:41 //

        @Egon

        „Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre
        ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen
        überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich,
        denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.

        Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein
        hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst
        in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht
        als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache,
        er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente,
        und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in
        den Herzen aller Menschen ruht.

        Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault.
        Ertreibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis
        die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen
        Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren
        hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter.

        Er ist die wahre Pest!“ – Marcus Tullius Cicero

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 20:53 //

        @JJ

        Sie könnten keine Texte von Schleiermacher, Fechner, Eduard Hartmann, Du Prel oder Steiner überhaupt auch nur unterscheiden, geschweige denn zuordnen oder gar inhaltlich beurteilen. Das maßen Sie sich hier lediglich an und da kann ich Frau Zitrone nur verteidigen. Sie würden alle diese Autoren auch genauso armselig einordnen. –

        Sie hat sich mit echtem Interesse mit Vertretern der Spätklassik und mit Sonderformen der Neuscholastik und Lebensreform befasst.

        Für was haben Sie sich bisher begeistern können? Für das Denunzieren? Da kommt die Armseligkeit und auch metaphorische Anämie, her, die Sie phasenweise überfällt und vermutlich auch eine riesige, innere Langeweile. Die werden Sie bei Frau Zitrone nicht finden, das garantiere ich Ihnen. Das bedeutet nicht Unangreifbarkeit. Aber Sie haben keinen Vergleichsmaßstab ohne eigene, ehrliche Begeisterung. Da sitzt der blinde Fleck von JJ..

      • Conrath // 27. Juni 2017 um 23:01 //

        @Wayne

        Kochen Sie es aber nicht an den Gegnern und Problemen fest.

        Die Freiluftveranstaltung in Halle würde mich auch nerven und ärgern, aber das ist kein Beweis für den ‚vollendeten Untergang des Abendlandes‘. Genauso wenig stirbt Köln, nach dem nächsten katholischen Kirchentag oder Wittenberg, usw… Es sind halt Rituale. Sie sollen provozieren, bzw. den Gläubigen Einigkeit vermitteln. Ja, aber ich finde die unsichtbaren, unhörbaren, OTC-Geschäfte noch unheimlicher oder die ‚CIA-Terrorcamps‘ im Kosovo.

        In der politischen Kritik muss man auch bereit sein Schwerpunkte zu setzen, nicht alles parallel und überall zugleich einfordern. Und in DE sollten regelmäßige öffentliche Veranstaltungen ‚nie‘ ohne Übersetzung erlaubt werden und Ruhestörung ist immer noch ein Delikt. Kommunalpolitiker können da schon was ausrichten. Die Übersetzung ist aus Sicherheitsgründen und aus Gründen der Ausgrenzungsabwehr der Einheimischen gut zu rechtfertigen.

        Wir müssen es versuchen. Die Hallenser in Halle und die anderen halt vor Ort. Was denn sonst?

        Das Video anschauen und danach in Angststarre zu verfallen bringt es jedenfalls nicht und mit Schaum vor dem Mund ist kommunal garnix zu erreichen, das schreibe ich aus Erfahrung.

        Frau Zitrone wohnt im Süden, Hallenser haben sich daher um diese nette Religions-Freiluftparty zu kümmern, respektvoll und mit klarem Plan (= realisierbare Forderungen für die konkrete Lage)!

        Guts Nächtle allseits

    • @Demokrat

      Wie, sind es jetzt schon 67 Geschlechter? Wie ist es mit den Blutgruppen, zählen die nicht auch? Und Chromosomenanomalien? Ich wette wir bekommen einige tausende wichtige Merkmale zusammen oder?

      Verpartnerungen um Steuern zu sparen, die man dann den doofen, letzten Kinderreichen ohne Migrationshintergrund, nicht hinreichend zurückerstattet (Steuerbauch) usw…

  8. Was soll es denn noch bringen, hier das olle Links-Rechts-Schema zu Tode zu reiten?

    Heute bildet „Black-Rock“ -monolithisch und mit perfekt schwarzer Fassade- den politisch-gesellschaftlichen Ereignishorizont, hinter den keiner mehr blicken kann, geschweige denn, jenseits dessen Einfluss ausüben!

    Der Kapitalismus hat das linke Denken schon längst völlig absorbiert und seine kümmerlichen Reste als obszön diffamiert.

    Als ob Genderismus und die Frage noch eine Rolle spielten, ob Herren im Sitzen pinkeln und Damen im Stehen!

    • @Walter

      Blackrock und Konsorten bestimmen aber nur ihre eigenen Regelkreise. Und die sind durchfurcht von inneren Grenzen und fetten Widersprüchen. Die Aktienbörsen haben sie fest im Griff, das stimmt, aber das sind doch auch nur Austülpungen der Gesamtrealität. Im Grunde haben diese Dinos die Aufgabe den überbordenden Teil der Marktradikalen wieder aufzufressen, wie Borkenkäferinvasionen kranke Bäume beseitigen, mehr ist das auch nicht, wenn man etwas zurücktritt.

      Und die Währungs-Staatsbank-Manipulateure werden von den OTC-Ungeheuern gerockt, es bleibt alles Gottes ‚großer Tiergarten‘, Kämpfe um Bananen und die schönsten Weibchen und die Frage bleibt, wer laust mir das Fell. Mehr sehe ich in den Finanzwetten nicht. Sie haben nichts ‚Erhabenes‘ und noch nichtmals was Geheimnisvolles, schaffen sich, nach ihrer ‚Aufgabe im Ganzen‘, schnell wieder ab, so geht es den Käfern dann, wenn der Wald wieder aus gesunden Bäumen besteht, sie schmelzen auf einen Miniumfang ein, das war’s, bis zum nächsten, sinnvollen, Fress- und Aufräumeinsatz.

      • waltomax // 27. Juni 2017 um 21:55 //

        @Conrath:
        Mag sein, dass Blackrock“ in der parasitären Nahrungskette lediglich die sind, welche den letzten Wirt vernichten. Und damit sich selber.

        Mir ging es eher um die Metapher, sich einen perfekt schwarzen Monolithen vorzustellen, der alles absorbiert und in den man nicht blicken kann. Der ultimative Faschismus sozusagen, bei dem die obersten Akteure nicht mehr auszumachen sind. Auch durch keine Verschwörunstheorie mehr erreichbar, weil sie im absolut Verborgenen handeln.

        Dieser Monolith hat die Diskussionen des öffentlichen Alltages schon geschluckt und zeigt keine Regung mehr. Beherrscht vom absoluten oder totalen Profit. „Wollt Ihr den totalen Profit, wollt ihr diesen noch radikaler und brutaler, als man sich diesen bisher überhaupt vorstellen kann…?“

        Gleichzeitig natürlich der Gipfel der Dummheit und der Verblendung. Aber wieviele Opfer wird es diesmal kosten, dies offenzulegen…?

    • @waltomax // 27. Juni 2017 um 20:13
      was wollen Sie eigentlich? Deutsche Bank, VW, Google … Nach Ihrer Ansicht alle Ableger von Black Rock? Da passiert ja einiges. Im Rohr ja auch noch weit mehr, halten Sie doch Ihre Ohren steif http://www.telegraph.co.uk/technology/2017/06/27/eu-hits-google-record-21bn-fine-abusing-internet-search-monopoly/ .

      • waltomax // 27. Juni 2017 um 21:58 //

        Das macht Hoffnung, danke…!

      • hubi Stendahl // 27. Juni 2017 um 23:17 //

        Observer1

        Ob sich mit Strafen für VW, Deutsche Bank und Google etwas tut ist unbenommen. Was sich tut, kann ich dem Telegraph Artikel nicht entnehmen, weil ich meinen Adblocker dafür nicht abstelle. Es steht ohnehin immer dasselbe drin.

        Wenn Sie den Angriff der USA auf Deutsche Bank und VW meinen, die Antwort der EU auf Apple und Google, dann mögen Sie richtig liegen. Allerdings sollten die vielen Möglichkeiten der Destabilisierung nicht ausblenden. z.B.: Wer setzt gezielt europäische, aber nicht amerikanische Unternehmen mit Schadsoftware lahm? Ein wildgewordener Sunnit in einer Höhle in Afganistan? Kaum. Hier geht es um zweistellige Milliardensummen, verteilt über ganze Volkswirtschaften:
        „Angriffe auf Firmen in ganz Europa“

        https://deutsch.rt.com/wirtschaft/53094-massiver-hackerangriff-auf-russischen-staatlichen/

        Und das ist nur eine Variante für die Idioten in den Behörden und Großunternehmen, die ihre Linuxsysteme gegen kleine persönliche Vorteile abgeschafft haben und gegen Windows Systeme austauschten. Da ist auch die Dynamik eines Resets drin.

        Nicht in den paar ausgesprochenen Strafen, die am Ende halbiert oder gar geviertelt werden und damit dem eigentlichen Ziel, die Schwächung des betreffenden Unternehmens/Staates, Rechnung trägt.

  9. Das Problem beim dauerhaften Besuch derselben Internetseite ist, dass der nächste Schritt immer kleiner, der Erkenntniszugewinn immmer geringer ausfällt. Das heutige Thema, wie auch die meisten Themen der letzten Wochen und Monate, wurden bereits diverse Male, von unterschiedlichen Authoren aufbereitet, sich dennoch regelmäßig wiederholend, erzeugen nur noch wenig Mehrwert wenn nicht endlich der Weg auf die Straße, gerade mit so vielen vornehmlich klugen Köpfen, gefunden wird.

    Sorry, aber GenderGagas habe ich gedanklich lange hinter mir gelassen, auch die belanglose Frage, ob die deutsche Einheitspartei CDUCSUSPDFDPLINKEGRÜNEAFD_ETC die Ehe jeder mit jedem zum Topthema der Woche erkoren hat, das sind letztendlich alles Randerscheinungen, Aufreger für Anfänger und prüde Zeitgenossen, um die wirklich betroffenen und schutzbefohlenen Kinder, müssen sich die Eltern schon ein wenig selber bemühen.

    Schade, leider haben sich die „Alternativen Medien“ noch immer nicht offen zusammengeschlossen und letztendlich verbleibt die Frage, worauf man eigentich noch wartet diesen nächsten Schritt zu wagen. Das Angebot, entsprechend Geld zu sammmeln hatte ich bereits vor längerer Zeit angeregt, letztendlich kam niemals eine Reaktion.

    • @Green

      Vielleicht haben wir nicht zu wenige, sondern zu viele, aber isoliert wirkende, Oppositionskräfte im Netz?

      Dann brauchte es Strategien diese Vielheit zu straffen und zusammenzuführen und aus 400 ‚neu erfundenen Rädern‘ vielleicht erst mal 200, dann 100, usw. zu machen. Alle die das so sehen wie Sie, ich würde dem auch zustimmen, müssten sich dann konkret an der Arbeit des kreativen ‚Einschmelzens‘ beteiligen.

      Problemanzeige:

      Es müssten bewusst Gräben zugeschüttet und persönliche Animositäten abgebaut werden und jeweils naheliegende Gruppierungen sollten zuerst miteinander verbunden werden. Zum Schluss müssten dann die schwierigeren Brocken Behandlung finden, also mit einem, variablen Ablaufplan. Aber notwendig wäre es.

      Geolitico könnte mit der DM, mit Götz Werner und diese mit der Anti-Ramstein-Bewegung, den Nachdenkseiten, Kleingewerkschaften, Genossenschaftsbewegungen und Russlandfreunden usw. verknüpft werden, ein großer Webteppich halt?

      Es wäre dem Sinn nach eine Vorbereitung von Volksräten, also ein ‚Initativen-Sozialismus (= Gemeinschaftsaufgabe) von unten organisiert mit gemeinsamer, delegationsfähiger Spitze.

      Was denken Sie dazu?

  10. Bitte teilen:

    https://www.patriotpetition.org/2017/06/27/nein-zur-homo-pseudo-ehe/

  11. Die deutsche Staatsangehörigkeit (Auszug Wikipedia):

    Die deutsche Staatsangehörigkeit ist die Zugehörigkeit einer natürlichen Person zum deutschen Staat, der Bundesrepublik Deutschland. Daraus werden – wie allgemein aus dem Bürgerrecht – spezifische Rechte und Pflichten hergeleitet. Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit wird mit dem Staatsangehörigkeitsausweis nachgewiesen.

    Und weiter:
    Der formale Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit erfolgt durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis). Der deutsche Personalausweis oder Reisepass reichen allenfalls zur widerlegbaren Glaubhaftmachung des Besitzes der deutschen Staatsangehörigkeit; sie begründen lediglich die Vermutung, dass der Ausweisinhaber deutscher Staatsangehöriger ist.[2]

    Habt ihr alle einen? Ich nicht.
    Die Frage, die mich bewegt: Warum ist das so, dass ich, obwohl hier geboren, Eltern und Großeltern auch, diesen Staatsangehörigkeitsausweis erst beantragen muss, um als echter Deutscher zu gelten?
    Tja, mit dieser Frage bin ich wohl schon nahe am Reichsbürger….

    • So Egon, nun machen Sie mal Platz hier.

      Sie spielen wahrscheinlich auf den sogenannten „Gelben Schein“ an. Nach allem, was ich mir zu dem Thema zusammen gelesen habe von Leuten, die sich in die Thematik rein gekniet haben, ist dieser Schein nur ein weiteres Kapitel im Verwirrspiel der Bundesrepublik in Täuschland. Allein deswegen, weil er von einer Firma ausgestellt wird, besitzt er keinerlei juristische Relevanz. Deshalb sollten Sie, bevor Sie sich die Mühen machen, ihn zu beantragen und darüber hinaus noch 25 Euro bezahlen sich gründlichst im Netz informieren bei Leuten, denen Sie Vertrauen schenken können, wie vielleicht Andreas Clauss oder den beiden hier.

      https://youtu.be/8NAkq_8jRVE

  12. Demokratiedefizit // 28. Juni 2017 um 17:50 // Antworten

    @egon
    Sie reden als Schlafwidder von Schlafschafen und stimmen dem Vorhaben
    einer „Ehe für Alle“ nur deshalb zu, weil unsere weise Führerin und ihre Vasallen das so haben wollen und das sowieso schon beschlossene Sache ist?
    Kein Wunder, daß bei solchen bräsigen Staatsbürgern unsere sich elitär fühlenden „Eliten“ mit gefakten Statistiken und 24-Stunden Dauerpropaganda, bezahlt von den Staatsbürgern über die GEZ-Gebühren,
    den Schlafschafen samt ihrem oberschlauen Widder jeden Bären, wahlweise
    jede Jungfrau, jeden Jüngling und inzwischen sogar Kinder auf den Bauch binden können und wollen, um die einzige mögliche „Ehe“ zwischen Mann und Frau und damit die Familie als Keimzelle eines Stammes und Staates zu schleifen. Ich denke mal, Sie sind ein, von wem auch immer bezahlter Troll.

  13. „Ich hatte die These aufgestellt, im Zusammenhang mit der Frage nach hinreichender Forschungsmethodik, dass es heute nicht mehr möglich ist, selbst innerhalb einer Disziplin wie Biologie, sämtliche Weiterentwicklungen komplett (also nicht nur subsumtiv, sondern empirisch-theoretisch ausgebreitet) zu kennen!“

    Sicherlich hatte Conrath auch mal diese These aufgestellt, neben vielen anderen. An die hier fragliche erinnert er sich mal wieder nicht, sondern wie immer nur an das, was ihm gerade paßt. Hält ihn aber nicht davon ab, andere der Stänkerei zu bezichtigen. Stänkerei wäre es viel mehr, wenn ein Wirtschaftler oder ein Architekt einem Biologen über Biologie zu belehren versuchen.

    „Daher behilft man sich in den Wissenschaften mit Symposien und einer Vielzahl von vereinfachenden Zusammenstellungen die dann durch die Problemreduktion wieder zu mangelhaften Modellannahmen führen.“

    Das ist notgedrungen so.

    „Ich selber kenne keinen einzigen, in der Forschung tätigen Wissenschaftler, der das anders sieht!“

    Auch ich sehe das nicht anders, siehe vorherigen Absatz. Trotzdem sehe ich einen großen Unterschied im blauäugigem Hineinlaufen in diese Falle und der Bewußtheit dieser Problematik. Wenn man sich ihr bewußt ist, dann fällt einem auf, wann man zusätzliche Informationen braucht, und weiß schnell, wo man sie sich holt.

    „Ich hatte damals, wenn ich mich recht erinnere, auf David Hilbert verwiesen, jemanden der zeitlebens nach Übersicht in seinem Gebiet (Geschichte der höheren Mathematik und ihrer Anwendung/ Grenzen) gestrebt hatte und dem wir das entscheidende Zwischenstück zur Feldgleichung der ART verdanken (nicht Einstein!) und der ebenfalls diese grundbescheidene, aber realistische, Einschätzung teilt.“

    Conrath schwurbelt zwar sehr vieles vor sich hin, aber Hilbert wurde meines Wissens hier noch nie erwähnt. Vielleicht zu der Zeit als ich um meiner geistigen Gesundheit willen Geolitico noch gemieden hatte. David Hilbert hatte, wie so ziemlich jeder anderer Wissenschaftler seiner Zeit, mehr Ahnung von Mathematik als Albert Einstein. Ein qualitativer Unterschied zwischen relativer und allgemeiner Relativitätstheorie fällt auf, wenn man sich wirklich mal damit beschäftigt.

    „Es ist dabei streng zwischen begrifflich hinreichendem Nachvollzug (Schwerarbeit!) und einer intuitiven Subsumtion (Grundorientierung/ Übersicht) zu differenzieren.“

    Es gibt auch für mich Gebiete, in denen ich nur eine Grundorientierung habe. Schließlich mache ich nie ein Geheimnis daraus, daß ich ein Generalist und kein Spezialist bin. Wenn man solche Gebiete jedoch in den Disziplinen sucht, in denen meine Sozialisation als Wissenschaftler stattfand, dann wird man sich vergebens mühen, denn es ist doch schlicht ganz logisch, daß mir in diesen Disziplinen niemand so schnell etwas vormacht. Wenn beispielsweise ein Architekt einem Biologen etwas über Biologie erklären wollte, dann wäre das Stänkerei.

    „Getrenntgeschlechtlichkeit ist, wie vieles andere, Einzeller > Mehrzeller, kambrische Explosion, das Linsen-Retina-Auge, beschreibbar, aber nicht in der ‚Funktion der Genese‘, sondern nur in den jeweiligen erreichten, unmittelbaren ‚Funktions-Umweltwechselbeziehungen‘, bekannt. Wer da etwas anderes behauptet weiß es entweder selbst nicht besser oder betrügt vorsätzlich.“

    Ein Beispiel für pure Stänkerei! Aber falls auch interessierte Leute mitlesen: Tatsächlich beginnt Biologie damit zu beschreiben was man vorfindet. Biologie ist eine beobachtende Wissenschaft wie die Astronomie, die Ethnologie, die Psychologie oder die Zeitgeschichte. Aber in der Wissenschaft kann eine Beobachtung immer nur ein Beginn sein. Im nächsten Schritt versucht man für die Beobachtungen Erklärungen zu finden. In der Biologie lassen sich fast alle Beobachtungen sehr leicht erklären, bei einigen wenigen muß man etwas nachdenken und einzelne sind rätselhaft.
    Ranma

    • @Ranma

      Sachkritik ist keine Stänkerei. Und eine sehr starke Komponente Empirie spreche ich den Naturwissenschaften doch überhaupt nicht ab, was soll das? Wie kommen Sie denn auf so etwas? Nur ist das doch kein Argument für eine ‚Methodenunabhängigkeit von ‚beobachtenden‘, zählen, messen, wägenden, ebenen überwiegend deskriptiven Wissenschaften?

      Aber ohne einen Hilbert gäbe es keine ART, das erklärt Ihnen jeder, der sich mit diesen Themen auch nur durchschnittlich befasst hat. Also nehmen Sie meinen Rat einfach an oder vergessen Sie ihn.

      Jedenfalls sehe ich weiterhin in Ihrer gesamten Kommentierung einen Mangel an methodischer Disziplin. Schade, das Sie darauf nicht eingehen (vielleicht tun Sie’s ja doch).
      Und Einsteins ART wäre ohne Grossmann und seine Frau Mileva natürlich noch weniger möglich gewesen, nie so entstanden. Genau diese Komponenten haben diese Theorie so ‚langlebig‘ gemacht.

      Sie grüßend

      • Die Methodik der Naturwissenschaften ist klar definiert und ich habe niemals irgendetwas anderes behauptet. Gleichzeitig muß etwas Kreativität in den Naturwissenschaften erlaubt sein, andernfalls könnte man immer nur die gleichen, uralten Experimente wiederholen. Das wäre nicht der Sinn der Sache.

        Jetzt gebe ich auch mal einen Rat nach Conrath-Manier: Frag unbedingt Biologen um Rat, wenn du etwas über Architektur wissen willst! Frag dann bloß keinen Architekten, frag einen Biologen!
        Ranma

      • Conrath // 30. Juni 2017 um 08:26 //

        @Ranma

        Die Erkenntnistheorie kennt keine Biologen und Architekten und noch nichtmals Laien und Experten. Sie würde dann ihrem eigenen Ergebnis voraus sein. Ihre Rhetorik verwechselt das Pragma, das jeder in Erfahrungsräumen lernt die auch mit Rollenbezeichnungen beschreibbar sind.

        Kategorie und Gegenstand strenger Wissenschaftstheorie (die Anwendung von Erkenntnistheorie in verschiedenen Disziplinen) ist aber gerade das jeweils ‚allgemein Aussagbare‘ in Bezug auf seinen Gewinnungsprozess! Verallgemeinerungsfähig heißt hier, das es von jeder oder keiner Disziplin beansprucht werden kann, eben interdisziplinär ist, wobei es durch den immensen Arbeitsfleiß in diesem Gebiet Bereiche gibt, die stärker von den unterschiedlichen Disziplinen angefordert werden! Für diejenigen, denen dieses Thema neu ist, die analoge Vereinfachung. Es gibt den Hammer (als Basisprinzip, notfalls ein schwerer Stein) und den Schraubendreher und es gibt spezifische Schraubendreher, den medizinischen oder elektrischen Schraubendreher usw…

        So werden etwa in diesem, sehr empfehlenswerten, Basispaket, ‚Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie‘ Hg. Jürgen Mittelstraß, genau diese Bezüge besprochen, mittlerweile in 2. Auflage. Also arbeiten Sie und lamentieren nicht über längst vorhandene Hilfsmittel und Werkzeuge, Ranma oder gehen nach draußen; spazieren Sie in der halbfreien Natur/ Landschaft und durchdenken nochmal alles. Mittelstraß gehört zum Entwicklungsfeld der ‚Erlanger Schule‘ (dazu s.o. letzten 3 Monate).

        Gruß

    • Karl Bernhard Möllmann // 29. Juni 2017 um 08:26 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Wenn beispielsweise ein Architekt einem Biologen etwas über Biologie erklären wollte, dann wäre das Stänkerei.“
      .
      Wenn BEIDE an der selben Universität Ihre angebliche „Bildung“ auswendig gelernt haben – DANN nenne ich das „Quatschologie“.
      .
      Echtes WISSEN & echte LOGIK kann man als Autodidakt in vielen Fällen sehr viel besser lernen – als im engen Korsett der heutigen Lehr-Anstalten – wo das „Establishment“ seine EIGENE (politische) Sicht der Dinge mit purer GEWALT durch drückt . . .
      .
      Das Ergebnis dieser Leer-Anstalten sind endlose Kriege, endlose Armut, endlose Krankheiten & endlose Verarschung des gesunden Menschen-Verstandes . . .
      .
      Verbreitet von der LÜGEN-Presse sichern sich die echten Psychopathen auf diese Art & Weise seit Jahrtausenden ihre kriminelle Macht.
      .
      Echte LOGIK & echtes WISSEN sind die echte Antwort auf diese hoch intelligente Verarschung der Menschheit . . .

      • Conrath // 29. Juni 2017 um 08:54 //

        Lieber KBM

        Ihnen fehlt aber auch jede systematische Befassung gerade mit diesen, hier angesprochenen Methodenfragen.

        Und das Sie sich in 5 Lieblingsfeldern viel umschauen will ich nicht leugnen, nur Ihre Methodenexpertise dürfte doch ‚etwas defizitär‘ ausfallen, haben Sie das je einmal untersucht? Es wäre sehr wertvoll für Sie, lieber Herr Möllmann, wenn Sie dafür einmal Ihre naiv gewonnenen Gewohnheitsurteile stehenlassen könnten und sich sozusagen ‚selber über die Schulter schauen‘, beim Abfassen und schnellen, unreflektierten Vorstellungsurteilen.

        Sie Grüßend
        (und ewig auch das ‚Methoden-Murmeltier‘ und die ‚5-Punkte-Themenschallplatte‘ mit ein oder zwei Sprüngen, ich habe es vergessen mittlerweile, sorry)

      • hubi Stendahl // 29. Juni 2017 um 09:44 //

        @KBM

        Zitat:
        „Wenn BEIDE an der selben Universität Ihre angebliche „Bildung“ auswendig gelernt haben – DANN nenne ich das „Quatschologie“.

        Der Ausdruck „Quatschologie“ gefällt mir. Wenngleich mir Ihre weitergehende Analyse zu überspitzt scheint.

        Wenn wir uns darauf einigen können, dass der Rahmen in dem heute Bildung vermittelt wird, auf allen Ebenen zur Dressur führt und damit jeder Einzelne die Aufgabe hat, diese Dressur zu erkennen und sich frei zu machen davon, dann bin ich bei Ihnen.

        Bei Ihnen bin ich auch, wenn wir feststellen, dass diese Bildung, also das Auswendiglernen von Vorwissen, nicht automatisch dazu führt die Fähigkeit zu entwickeln, die von Ihnen angesprochene „Logik“ sinnvoll einzusetzen. Von innovativem also zukunftsorientiertem Einsatz von Geist und Intelligenz ganz abgesehen.

        Andererseits kann die Zukunft nur gestaltet werden, wenn man die Historie und das darin enthaltene und aufgebaute Wissen kennt. Insofern wäre ein privates System der Bildung, frei von Dressur, in der für weniger Betuchte Zuschüsse für eine Inanspruchnahme fließen, von immenser Bedeutung.

        Beispiel: Wenn ein Forist einen anderen, der den realen Sozialismus ablehnt, weil er es an den realen Ausgeburten dieser Fehllehre festmacht und dieser Forist dann von „Sozialismus-Hetzer“ spricht, hat er nichts verstanden, sondern nur gelesen. Und das führt zu den ständigen, überzogenen Angriffen auf Ihre Person. Alles Gute.

      • Conrath // 29. Juni 2017 um 10:58 //

        @Hubi

        Das ich als Fürsprecher von Dressur und bloßem Nachplappern ungeeignet bin, haben Sie ja durchaus bemerkt und korrigiert. Nun warten wir mal ab, ob Herr Möllmann in der Lage ist, das auch zu verstehen und anzuwenden.

        Bei Ihnen ist es die generalisierte, vorsätzliche Gleichsetzung von ‚realem Sozialismus‘ (als strickt abzulehnender Geschichtserscheinung, respektive Gesellschaftspraxis) mit ‚echtem, weiterentwickelten Sozialismus‘. Bei Ihnen kann es diese andere, positive Form, aus ideologischer Voreingenommenheit, nicht geben, sie kann und darf nicht existieren, wohl auch nichtmals in der Zukunft. Das genau ist meine Kritik an Ihnen und daher die sachliche Feststellung einer ‚Sozialismus-Hetze‘. Denn alle McCarthys dieser Welt urteilen aus der gleichen Voreingenommenheit. Damit aber ist weder ein persönlich-generelles Urteil ausgesprochen, noch habe ich meine Position nicht begründet. Ich behaupte doch nirgends, dass es diese vielen Fehlformen und ersten, unzureichenden Soziqalismus-Versuche nicht gegeben hat, da sind wir doch einer Meinung, lesen bitte Sie die Passagen, wenn Ihnen das abhanden gekommen ist. Und die Differenz bezieht sich auf die ‚Denkbarkeit eines meritogenen (auch in erweitertem ‚Freiburger Rahmen geordneten) Sozialismus‘ und die permanente, positive Suche danach.

        Bei mir schließt das auch die Kritik ein, gegen unausgereifte Sozialismusmodelle, Stichwort Keynesianismus, u.a.. Ja, das sehe ich doch selber. Es gab bisher nur einige wenige historische Formen von Basisdemokratie und Volkserhebungen aus der Mitte, die nicht faschistisch überformt waren, etwa die Machnobewegung in der Ukraine, für wenige Jahre, sie wurde schnell wieder liquidiert oder die mexikanische, später spanische Revolution aus der Mitte der Bevölkerung! Die Kirche wurde in Spanien nach Volksentscheiden enteignet. Danach brach das ‚vatikangesteuerte Unheil‘ über diese Volkserhebung aus. Jeder der etwas Geschichtskenntnisse hat weiß, wie schmerzhaft die Erfahrungen der Volksmehrheit dann waren im anschließenden Bürgerkrieg.

        Mir ging/ geht, es also nur um eine sachlich, faire geschichtliche Einordnung einerseits und andererseits um eine gemeinsame Suche nach Alternativen. So wie wir heute mitten in der falschen repräsentativen-Fraktionszwangs-Demokratie stecken, samt fehlender Friedenssouveränität, kann es doch nicht weitergehen.

        Und wenn , Hubi, als immerhin belesener Bürger, dann ‚alle‘, auch die echten Sozialismusanfragen und Versuche so behandeln, als wären sie Teufelsausgeburten, McCarthy hat es gut vorgemacht, dann bitte ich Sie, dies zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren. Vielleicht ist Ihnen danach auch wohler und Sie sehen ein, wie unpassend Ihre ‚persona non grata Diktion‘ war/ ist. Und ich bin der letzte, der sich nicht über echte Sozialismuskritik freuen würde, aber konstruktiv begründete, nicht gesinnungsvoreingenommene Kritik, @Hubi! Mehr doch nicht.

        Ansonsten bemühen Sie sich immer wieder Sachen gerade zu rücken, sonst hätte ich hier sicherlich schon aufgehört mit meiner, karmisch halb-selbstverordneten ‚Dante-Schreibtherapie‘.

        Herrn Möllmann und Sie grüßend

        (Herr Möllmann ist ein lieber Großvater, der allerdings sehr persönliche Vorurteile gegen höhere Bildung hat. Auch wenn Bildungskritik sinnvoll ist, sie muss aber aus eigener kompetenter Perspektive und Erfahrung kommen, mAn.)

      • Conrath // 29. Juni 2017 um 11:07 //

        Korrektur:

        „Ich behaupte doch nirgends, dass es diese vielen Fehlformen und ersten, unzureichenden Sozialismus-Versuche nicht gegeben hat, da sind wir doch einer Meinung, lesen Sie bitte die Passagen, wenn Ihnen das abhanden gekommen ist.“ Selbstzitat C.

      • Das ist auch alles richtig.
        Ranma

      • hubi Stendahl // 1. Juli 2017 um 10:16 //

        @conrath

        Zitat:
        „Das genau ist meine Kritik an Ihnen und daher die sachliche Feststellung einer ‚Sozialismus-Hetze‘.“

        Ich versuche es ein letztes Mal in klarerer einfacherer Sprache:

        Nicht nur bei gesellschaftlichen bzw. soziologischen Vorgängen, sondern auch in den echten Wissenschaften haben sich Begriffe durchgesetzt, denen man die lateinische Endung „-ismus“ bzw. aus dem altgriechischen „ismos“ beigab. Meist sind es Glaubenssysteme, denen man aufgrund der Komplexität eine Zuordnungsfähigkeit gab:

        – Z. B. Kreationismus für eine Evolutionstheorie
        – Katholizismus für eine Glaubenslehre
        – Sozialismus für eine sozioökonomische Gesellschaftsidee (Glauben)

        „Neo“ ebenfalls aus dem altgriechischen abgeleitet bedeutet u.a. neu. Es wird benutzt, wenn aufgrund realer Erfahrungen der „ismus“ nach allgemein anerkanntem Glauben in vorliegender Form nicht mehr haltbar ist. So z.b.:

        – Neokeynesianismus, der Volkswirte, die den Keynesianismus reformieren wollen (Geldsystem). In die falsche Richtung.
        – Neodarwinisten, die aufgrund neuer Erkenntnisse, die hinkende Darwinistische Theorie anpassen wollen oder
        – Neomarxisten, die in Marx einen missverstandenen Denker sehen und dessen „Lehren“ an die reale Situation anpassen wollen.

        Und dann gibt es den Sozialismus, dessen Grundideen seit Menschengedenken bestehen, begrifflich aber erst mit Marx und Engels Verbreitung fand. Einen „Neosozialismus“ gibt es (noch) nicht, weil es mit dem Festhalten an den beweisbar mit Fehlern durchsetzten Theorien von Marx mit einem Neomarxismus getan ist. Der eine Begriff ist ohne den anderen undenkbar. Der Begriff Sozialismus hat also auch von seiner Entstehung her, nichts, gar nichts mit sozial zu tun, wie Sie behaupten, sondern basiert im wesentlichen auf den fehlerhaften Lehren von Marx. Und den lehne ich ab. Viele reden über ihn, ich kenne ihn auswendig.

        Der Versuch die marxschen Theorien umzusetzen sind mit viel Blut gescheitert. Das akzeptieren auch die „Hardcore-Anhänger“. Will man nun die Fundamente der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) aus der die Marxschen Ideen entwickelt wurden, wieder zum Leben erwecken, gibt es keinen einzigen Grund, dies mit dem durch folgenreiches Scheitern belasteten Begriffs „Sozialismus“ zu tun.

        Der Sozialismus hat in all seinen Ausprägungen die menschlichen Eigenschaften nicht nur nicht verstanden, sondern ihn nicht einmal zum Zentrum des Denkens gemacht. Es ist eine mechanisierte Idee, die, gleich in welcher Ausprägung, niemals umgesetzt wird. Es endet immer im Totalitarismus:

        Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will; sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will“

        Wenn Sie nun eine neue Idee verwirklicht wissen wollen, von der ich von Ihnen hier noch keine einzige Zeile lesen durfte, warum nicht mit einer Bezeichnung, die den fehlerhaften realen Sozialismus automatisch ausschließt? Suchen Sie sich etwas aus und erklären Sie den Begriff und die damit verbundenen Ziele, aber nennen Sie Gegner des realen Sozialismus nicht „Hetzer“, das ist weder intelligibel, noch steigert es Ihre Glaubwürdigkeit. Ich bin angesichts Ihrer geheimen Theorie ganz neugierig. Gerne in mehreren Teilen.

        An den Früchten sollt Ihr sie erkennen.

        Bitte keine intelligenzfreie Diskussion mehr um diesen Begriff. Kein intelligenter Mensch diskutiert über den Begriff Atomkraftwerk, nur weil es nun verbesserte Sicherheitsmerkmale gibt. Erst wenn eine Weiterentwicklung der Fusionstechnik so weit gediehen ist, dass sie einen anderen Namen verdient hat,nennen wir es nicht etwa Atomkraftwerk mit neuer Technik, sondern „Fusionskraftwerk“. Und wenn Sie tatsächlich den Stein der Weisen gefunden haben, dann lassen Sie uns daran teilhaben. Ich helfe Ihnen dann gerne bei der Namensfindung. So lange ist Sozialismus, Sozialismus und eben nicht Humanismus oder unbelastet „Pecunianismus“.

      • Conrath // 1. Juli 2017 um 12:21 //

        @Hubi

        Ihre Ausführungen sind widersprüchlich. Mit Ihrem Verweis gleich auf alle -Ismen entkräften Sie Ihre eigene These, ‚Sozialismus gibt es nur in der bisher realisierten, alle gleichmachenden, autoritär-diktatorischen, Art und Weise‘. Nein es gibt auch andere Beispiele und ja, die Mehrzahl war bisher gleichmacherisch!

        Ich hatte Ihnen insoweit zugestimmt, dass die so genannten und sich selbst benannt habenden realen Gesellschaftsformen, bzw. Politiken des ‚Sozialismus‘, das Hauptproblem nicht gelöst hatten, nämlich den rechtspolitischen Begriff ‚Gleichheit‘ (vor dem Gesetz und vor einem fairen Gericht) mit Gleichheit der Fähigkeiten und Bedürfnisse Aller, zu vertauschen! In den sozialistischen Übergangsgesellschaften wurden nur jeweils die Basisbedürfnisse überwiegend fremdbestimmt gewährt (permanente Mangelwirtschaft). Dazu kamen Restriktionen weiterer ‚Freiheitsrechte‘, die aber in anderen Gesellschaftsformen ebenfalls stark restriktiv beschnitten wurden, so im Neoliberalismus/ Bellizismus/ Imperialismus/ und NWO-Globalismus.

        Mit einer ‚Ismus-Sprachkritik ist es nicht getan, denn die gemeinten Satzobjekte lassen sich jederzeit problemlos umschreiben oder durch Merkmalsgruppen zuordnen und bestimmen. Und niemand kommt auf die Idee alle Begriffsfelder, die durch Ismen-Endung bezeichnet werden, schon dadurch abzulehnen, das ist blanker Unsinn. Kritizismus und ‚symbolisch-metaphorischer Historizismus‘ (etwa von Julius Schwabe oder Konrad Dietzfelbinger) seihen hier stellvertretend für die große Ismen-Anzahl genannt.

        Die Frage bleibt somit, warum sehen Sie nur die entgleisten und gleichmacherischen historischen Beispiele als ‚Sozialismus‘ an?

        Schon ein kurzer Blick bei Wiki-Halbblödia zeigt, dass die Begriffsgeschichte deutlich weiter zurück anknüpft, nämlich an Rousseaus ‚Programmschrift ‚Du Contract Social ou Principes du Droit Politique‘. Und implizit ist das Thema jahrtausendealt, was wir hier schon konsiliär abgehandelt hatten. Deswegen meine harsche Reaktion! Ich bin davon ausgegangen, dass wir in diesem Punkt schon Klarheit gefunden hatten.

        Wikizitate
        „Begriffsgeschichte

        Als socialistae (lateinisch) oder socialisti (italienisch) wurden im 18. Jahrhundert von römisch-katholischen Theologen, die der Aufklärung kritisch bis ablehnend gegenüberstanden, polemisch die Vertreter des modernen Naturrechts in der Art von Hugo Grotius und Samuel von Pufendorf benannt.[1] 1762 verfasste Jean-Jacques Rousseau sein Werk Du contrat social, in dem der Staat auf dem Kontrakt (Vertrag) freier Individuen beruht. Seit 1793 wird in Deutschland für Anhänger des Pufendorfschen Solidaritätsprinzips der rechtsphilosophische Terminus „Sozialisten“ verwendet.[2]

        Erstmals findet sich das Wort Sozialismus 1803 in der italienischen Form socialismo. Giacomo Giuliani verwendet diesen Begriff in seiner Kritik an Rousseau positiv auf die Gesellschaftsordnung, allerdings indem er es für den göttlichen Willen hielt, dass die Gesellschaft durch Hierarchien zwischen den Menschen gekennzeichnet sei. Eine solche religiöse Umdeutung wurde jedoch stark kritisiert, weil der Begriff mit dem Liberalismus der Aufklärung in ursächlichem Zusammenhang gesehen wurde.[3]

        Die ersten Nachweise der Verwendung des Worts socialist im Englischen fand man im Jahre 1824, das eigentliche französische socialisme erstmals 1832,[4] geprägt von Joncières, weiter verbreitet von Leroux und Reybaud.[5]

        Eine Übertragung des ursprünglichen Begriffsadjektivs sozial in die heutige, deutsche Gesellschaftssprache ist in der Nähe von gemeinsam, gerecht oder etwa gesellschaftlich zumutbar, der Gemeinschaft zuträglich zu suchen.

        Das Adjektiv sozialistisch dagegen wird von Anfang an politisch verstanden. Es ist gesellschaftlich gesehen eine Weiterentwicklung der sozialen Gedanken der Aufklärung insofern, als diese Gleichheit nicht nur dem Recht, sondern auch dem Besitz zugestanden werden soll.

        Definitionsproblematik

        Was unter Sozialismus zu verstehen sei, ist seit langem umstritten. Schon in den 1920er Jahren sammelte der Soziologe Werner Sombart 260 Definitionen von Sozialismus.[6]

        Eine allgemein anerkannte, wissenschaftlich gültige Definition existiert nicht. Vielmehr zeichnet sich der Wortgebrauch durch eine große Bedeutungsfülle und begriffliche Unschärfe aus und unterliegt einem ständigen Bedeutungswandel. Deswegen werden dem Begriff zur näheren Präzisierung häufig Adjektive (proletarisch, wissenschaftlich, demokratisch, christlich, genossenschaftlich, konservativ, utopisch) vorangesetzt. Weitere Beispiele für solche Spezifizierungen sind etwa Agrarsozialismus, Staatssozialismus oder Reformsozialismus.[7]

        Einen kleinsten gemeinsamen Nenner des Begriffs können folgende Definitionen geben:

        „Sozialismus bezieht sich auf ein weites Spektrum ökonomischer Theorien sozialer Organisation, welche sich kollektiven Besitz und politische Administration zum Ziel der Schaffung einer egalitären Gesellschaft zum Ziel gesetzt haben.“[8]

        „Sozialismus bezeichnet Ideologien, welche die Überwindung des Kapitalismus und die Befreiung der Arbeiterklasse aus Armut und Unterdrückung (soziale Frage) zugunsten einer an Gleichheit, Solidarität und Emanzipation orientierten Gesellschaftsordnung propagieren.“[9]

        „Er kann definiert werden als Gegenmodell zum Kapitalismus entwickelte politische Lehre, die bestehende gesellschaftliche Verhältnisse mit dem Ziel sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit verändern will, und eine nach diesen Prinzipien organisierte Gesellschaftsordnung sowie eine politische Bewegung, die diese Gesellschaftsordnung anstrebt.“[10]

        Die Bedeutungsvielfalt wird zusätzlich dadurch gesteigert, da der Begriff Sozialismus sowohl Methoden und Zielvorstellungen, gesellschaftlich-politische Bewegungen als auch historisch-gesellschaftliche Phasen und existierende Gesellschaftssysteme bezeichnen kann:

        eine auf die Deutung, Analyse, Kritik, Idealvorstellung oder praktische Gestaltung bestimmter gesellschaftlicher Verhältnisse gerichtete sozialökonomisch, politisch, philosophisch, pädagogisch bzw. ethische Lehre;
        eine politische Bewegung, welche versucht die durch den Sozialismus begründeten Forderungen und Ziele praktisch zu verwirklichen;
        der Gesellschaftszustand bzw. die Gesellschaftsordnung welche in wirtschaftlichen Produktionsweisen und Lebensformen den Sozialismus verkörpert;
        im Rahmen des Marxismus-Leninismus eine weltgeschichtliche Entwicklungsphase im Übergang von der kapitalistischen zur kommunistischen Gesellschaftsformation.[11]
        den Begriff „Realsozialismus“, mit dem sich jene Staaten bezeichneten, die seit 1917 von einer Kommunistischen Partei, in der Regel in einem Ein-Parteien-System, regiert wurden.

        Nach dem Politikwissenschaftler Günter Rieger lassen sich sozialistische Ideologien zum einen nach ihrer Haltung zum Staat unterscheiden (Staatssozialismus versus Anarchismus), zum anderen nach dem Weg, auf dem die angestrebte Umgestaltung der Gesellschaft erreicht werden soll (Revolution versus Reform), sowie drittens danach, welcher Stellenwert unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Interessen der Beteiligten eingeräumt wird (Klassenantagonismus versus Pluralismus).[12]“ Wikizitatende

        Sombart kam auf 260 verschiedene Sozialismuskonzepte. Vielleicht sind es heute bereits mehr als 300? Mir geht es um die Zukunft von Gemeinwohlgesellschaftlichkeit.

        Grüßend

      • Conrath // 1. Juli 2017 um 12:24 //

        Fehler

        „Kritizismus und ‚symbolisch-metaphorischer Historizismus‘ (etwa von Julius Schwabe oder Konrad Dietzfelbinger) seien hier stellvertretend für die große Ismen-Anzahl genannt.“ Selbstzitatende C.

  14. „Andererseits kann die Zukunft nur gestaltet werden, wenn man die Historie und das darin enthaltene und aufgebaute Wissen kennt.“

    Oh ja. Das mußte ich bereits einsehen und viel über Geschichte nochmal neu lernen, weil an meiner Schule nur Quatsch darüber unterrichtet wurde. Man kann wirklich nichts und niemanden verstehen, dessen Geschichte man nicht kennt. Dabei bringt die an den Schulen unterrichtete politische Geschichte kaum etwas, nichtmal wenn sie fachgerecht unterrichtet würde. Für den Verlauf der Weltgeschichte waren eigentlich wirtschaftliche, technische und militärische Entwicklungen ausschlaggebend. In dem Geschichtsunterricht, der mir erteilt wurde, nahm das Imperium Romanum viel Platz ein. Dabei wurde nicht verschwiegen, daß es militärisch allen anderen überlegen war. Jedoch wurde weder darauf eingegangen wie das erreicht wurde, noch darauf warum das vom Wirtschaftssystem erzwungen wurde. Kennt man das Wirtschaftssystem des Imperium Romanum nicht oder weiß nicht, daß schließlich die Goldminen und Silberminen erschöpft waren, dann versteht man nicht, warum das Imperium Romanum enden mußte und das Mittelalter begann. Weiß man nichts über das zweite Konzil von Nicäa, dann versteht man das Christentum nicht, egal wie sehr man sich selbst als Christen betrachtet. Weiß man nicht, daß Charles Darwin Theologie studiert hatte und eigentlich als Seelsorger und Schiffspfarrer auf der Beagle war, dann fällt einem vielleicht nicht auf wie sehr seine Evolutionstheorie christlich geprägt war und kann die Veränderungen zur heutigen modernen Evolutionstheorie nicht nachvollziehen und man wird kein Verständnis für die moderne Biologie entwickeln. Wie will man dann beispielsweise über Patente auf Saatgut mitdiskutieren können, obwohl das eigentlich jeden angeht? Weiß man nicht, daß Albert Einstein von seinen Zeitgenossen für einen ziemlichen Deppen gehalten wurde, dann fragt man sich vielleicht nie wieviel von seiner Relativitätstheorie von seiner Frau oder von David Hilbert oder von sonstwem (Wheeler, Rosen, …; als ob Conrath da erschöpfend informiert hätte) stammt. In dem Fall fiele einem vielleicht garnicht auf, daß die allgemeine Relativitätstheorie sehr gute Voraussagen macht (Gravitationslinsen, Gravitationswellen, Schwarze Löcher), die mittlerweile bestätigt sind und sogar in der Astronomie genutzt werden, während die spezielle Relativitätstheorie das Zwillingsparadoxon vorhersagt und es daher niemals zu mehr als nur einer Fußnote gebracht hätte, wenn Einstein nicht immer mit vielen anderen berühmten Wissenschaftlern zusammen gewesen wäre.

    „Insofern wäre ein privates System der Bildung, frei von Dressur, in der für weniger Betuchte Zuschüsse für eine Inanspruchnahme fließen, von immenser Bedeutung.“

    Das wäre genial und utopisch. Zuschüsse für ein privates System? Wo kämen die her? Sicherlich gibt der Staat manchmal privaten Organisationen Geld, rettet sogar Banken, aber einem System, das die Aufgabe hat, der staatlichen Dressur entgegenzuwirken? Niemals! Die Zuschüsse müßten anderswo herkommen. Also im Klartext, es würde sie nicht geben. Die Gutbetuchten müssen allerdings auch bisher schon nicht auf eine staatliche Schule und sich zu Untertanen ausbilden lassen. Es gibt also nicht die geringste Chance für so etwas, wenn nicht VORHER entscheidende Rahmenbedingungen geändert werden. Wofür die Untertanen natürlich niemals sorgen werden. Das Geniale an diesem Ansatz ist nur, daß Schulen garnicht erwähnt werden und die Bildung trotzdem, anders als beim Hausunterricht, systematisch erfolgen soll. Auch heute schon kann eigentlich jedes Museum mehr zur Bildung beitragen als irgendeine Schule. Das muß man sich mal klarmachen.
    Ranma

    • Weiteres Beispiel für die Notwendigkeit von Geschichtskenntnis: Es gab 1950 einen internationalen Bancor-Vertrag mit dem Papiergeld zum Gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt und dessen Golddeckung auf ein Drittel des Nominalwertes reduziert wurde. Danach gab es 1970 einen neuen internationalen Bretton-Woods-Vertrag mit dem Gold (und Silber) entmonetarisiert wurde und festgelegt wurde, daß Geld nur noch gegen Schulden ausgegeben wird. Unter denen, die das nicht mitbekommen, gibt es welche, die noch heute glauben, daß unser Geld mit Gold oder sonstetwas gedeckt wäre. Aber nur wenn man die Veränderung zur Kenntnis genommen hat, dann wird man frage, warum das Gold überhaupt entmonetarisiert wurde. Es hatte sich doch viele Jahrhunderte lang als Zahlungsmittel bewährt, während frühere Versuche Papiergeld einzuführen (so einen gab es beispielsweise in der Französischen Revolution) alle gescheitert sind. Offensichtlich sind die Goldminen und Silberminen wieder erschöpft wie zum Ende des Imperium Romanum, das nur die Goldminen und Silberminen Europas, Asiens und des nördlichen Afrikas kannte. Schon versteht man, warum Indien und China gerne Bergbau auf dem Mond betreiben würden. Alle anderen werden von den beiden Ländern dann hoffnungslos abgehängt.
      Ranma

  15. @Redaktion
    Ich ersuche um Stellungnahme, warum und weshalb sämtliche Wortmeldungen zum aktuell politisch ebenfalls heiß diskutierten Thema „Ehe für alle“ (von verschiedenen postern offensichtlich mit dem von Nadine Hoffmann veröffentlichten Aufsatz über Gendering in einem gewissen Zusammenhang stehend betrachtet) gelöscht wurden.

    • Gut zu wissen, daß ich mir auch den Artikel nicht anzuschauen brauche. Es sind sowieso nur ein paar Greise, die meinen eine Regeländerung an der Ehe hätte noch irgendeine Bedeutung, für alle anderen ist die Ehe sowieso längst obsolet.
      Ranma

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